Der Himmel über Berlin

18 07 2016

„… politisches Asyl in der Bundesrepublik zu beantragen. Die Maschine mit dem türkischen Präsidenten kreise seit den frühen Morgenstunden über dem…“

„… keine Landeerlaubnis erteilen werde. Die deutsche Luftwaffe sei in der Lage, das Flugzeug mit Hilfe einer Drohne zu…“

„… unverzüglich mit einer Motorradstaffel zur türkischen Botschaft eskortiert werden wolle. Andernfalls werde Erdoğan aus der Luft den deutschen Botschafter…“

„… es sich um das von de Maizière erworbene Drohnenmodell handele. Die gute Nachricht, so von der Leyen, dass von einem garantiert am Boden bleibenden Flugkörper keinerlei Gefahr für die…“

„… sich laut Informationen des Kanzleramts nur Jan Böhmermann bereiterklärt habe, den Präsidenten vom Flughafen…“

„… müsse der Präsident in einer deutschen Behörde politisches Asyl beantragen, und dies erfordere auch ein persönliches Erscheinen im…“

„… dem Umbau der Botschaft in einen osmanischen Sultanspalast veranlassen wolle. Im Gegenzug akzeptiere Erdoğan die Visafreiheit und werde ab sofort wieder Flüchtlinge nach…“

„… laut Regierungssprecher Seibert die demokratische Ordnung der Türkei respektiert werden müsse. Unklar sei, ob dies nun für oder gegen den…“

„… drohe Erdoğan für den Fall, dass die deutsche Regierung sein Asylersuchen nicht annehmen wolle, mit Luftschlägen gegen das Berliner LaGeSo. Er erwarte eine sofortige Entscheidung des…“

„… weise das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge jeden einreisenden Bürger sofort einem Sprach- und Integrationskurs zu. Die zuständige Abteilungsleiterin habe im Falle des türkischen Machthabers zu Intensivmaßnahmen sowie einer vorherigen psychiatrischen Beurteilung im…“

„… überlegt, ob die Maschine auf dem Gelände des Hauptstadtflughafens landen könne. Der türkische Botschafter habe dies abgelehnt, da nicht ausreichend Platz sei für eine 20.000-köpfige Janitscharenkapelle mit Kinderchor, Feuerwerk und…“

„… einen Termin zur Vorsprache nicht vor September 2018 geben könne. Bis dahin habe sich Erdoğan in einer der Sammelunterkünfte in…“

„… sei der Präsident bereit, die ihm zugewiesene Hotelsuite als Standort der Exilregierung des Osmanischen Kalifats zu akzeptieren. Im Gegenzug sichere er Merkel zu, sie organisatorisch bei der Durchführung eines neuen Reichstagsbrandes zur Sicherung ihrer…“

„… kleinere Turbulenzen im Berliner Luftraum bestätigt worden seien, die allerdings nicht an dem riskanten Manöver der Präsidentenmaschine schuld seien. Wegen eines Wutanfalls des türkischen Staatsoberhauptes habe der Pilot nur mit Mühe knapp über der Siegessäule in einer scharfen Rechtskurve den…“

„… und genau wie alle anderen Asylbewerber Fingerabdrücke abgeben müsse. Auf Grund von Erdoğans krimineller Vergangenheit sei es jedoch ebenso möglich, die Abdrücke aus dem internationalen…“

„… der Krisenstab der Bundesregierung vorerst Entwarnung gegeben habe. Laut Vizekanzler Gabriel sei keines der laufenden Waffengeschäfte mit anderen islamistischen Staaten in Gefahr, solange sich die Maschine nicht auf deutschem Boden…“

„… kein Landeanflug auf die Botschaft möglich sei, da sich gut tausend Menschen dort zu einer Kundgebung versammelt hätten. Erdoğan habe befohlen, sie alle mit einer Strafanzeige wegen…“

„… habe der Berliner Innensenator per Funk angefragt, ob das türkische Militär auch für andere demokratische Instandsetzungsprojekte zu mieten sei. Henkel biete für die Säuberung überwiegend unislamischer Oppositioneller ein Kopfgeld in Höhe von …“

„… das Betanken der Maschine im Berliner Luftraum nicht möglich sei, solange der Präsident die Erstattung der Mineralölsteuer verlange. Schäuble habe angeregt, das Luftsicherheitsgesetz noch einmal neu zu…“

„… in der Luft in einen Helikopter umsteigen wolle. Die Leitung des Manövers werde der Cheftrainer des Deutsch-Arabischen Fallschirmsportvereins Jürgen W. Möllemann e. V. persönlich…“

„… müsse Erdoğan beim Betreten deutschen Bodens seine finanziellen Verhältnisse offenlegen. Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz seien ebenfalls um den Wert von Schmuck, Uhren. Waffen oder…“

„… biete der designierte Sultan von Türkisch-Osmanien der Bundeskanzlerin zusätzlich zum Nordatlantischen Bündnis einen Nichtangriffspakt an. Grenzposten würden nun angewiesen, nur noch auf Flüchtlinge zu schießen, wenn diese sich im…“

„… eine Arbeit aufnehmen wolle. Das vom JobCenter Berlin Mitte vorgeschlagene Praktikum als Ziegenhirt sei wegen geringer Sprachkenntnisse vorerst nicht…“

„… der Kanzlerin angeboten habe, auch das deutsche Parlament aus der Luft zu…“

„… kein politisches Asyl beanspruchen könne. Da Erdoğan als Machthaber abgesetzt sei, gelte die Türkei nun wieder als sicheres Herkunftsland. Einer sofortigen Abschiebung ohne gültiges Visum stehe nichts mehr im… “





All exclusive

30 03 2016

„… ein Register für alle Ein- und Ausreisen im Schengen-Raum installieren werde, um die Gefahr neuer Terroranschläge möglichst zu…“

„… sich die Flughafenbetreiber geschlossen gegen de Maizières Pläne gewandt hätten, die Einreise nach Deutschland nur noch an einem Standort zu…“

„… die Grenzschließung möglichst durch ausländische Truppen kontrollieren wolle, da hier eine Möglichkeit auf die korrekte Erfüllung der Aufgabe im Bereich des technisch Möglichen…“

„… sei eine vereinheitlichte Einreise über einen Flughafen nur durch einen erheblich vergrößerten Sicherheitsbereich sowie Sammelstellen möglich. Die Bundesregierung plane daher, den noch nicht hinreichend fertiggestellten Hauptstadtflughafen BER abzureißen und durch ein adäquates…“

„… die Attentäter der letzten Anschläge den Sicherheitsbehörden immer bekannt gewesen seien. Ziel der Polizei sei des darum, nur noch unbekannte Täter zu beobachten, beispielsweise durch eine anlasslose…“

„… ungefähr 20 Milliarden Euro kosten würde. Der Abriss sei jedoch frühestens 2025 möglich, über die Finanzierung eines Neubaus müsse Berlin noch einmal gesondert…“

„… die Anschläge bisher fast immer durch Personen verübt worden seien, die ihren Aufenthalt in der EU gehabt hätten. De Maizière wolle daher schnellstmöglich ein Bundesgesetz, das speziell Ortsansässigen verbiete, terroristische Anschläge in der Bundesrepublik Deutschland zu…“

„… mehr Videoüberwachung dazu führen könnte, dass andere Sicherheitssysteme nicht mehr finanzierbar seien. Wendt fordere daher eine präventive Abgabe von Speichelproben und Fingerabdrücken aller EU-Bewohner, um später geplante Anschläge doch noch…“

„… könne man durch eine gezielte Rasterung aller Personen im Schengen-Raum nach Kriterien wie Hautfarbe, Religion oder Kreditwürdigkeit herausarbeiten, wer als Terrorist…“

„… die Sicherheitslager für Ein- und Ausreisewillige auf dem Tempelhofer Feld zu errichten. Je nach Drittmittelverfügbarkeit könne die Ausführung entweder als Zeltlager, mobiles Containerdorf oder im…“

„… nicht geregelt, ob der Grenzübertritt auf der Straße stichprobenartig kontrolliert werden müsse. Herrmann wolle per EU-Recht nur noch Kraftfahrzeuge ohne Kofferraum über die deutsche Grenze…“

„… strenge Kriterien anlegen wolle. Seehofer plädiere dafür, nicht nur ausländische, sondern alle ausländisch aussehenden Personen sofort zu…“

„… die rechtsstaatlichen Maßstäbe auf jeden Fall gewahrt blieben. Man wolle die durch das Rasterverfahren ermittelten Personen nicht per se als Verdächtige speichern, sondern sie durch einen erzwungenen Grenzübertritt ganz legal in die datenbankgesteuerte…“

„… ein Rückstau bei der Passkontrolle auch auf den Gütertransport Auswirkungen zeige. Dies sei jedoch notwendig, falls sich in Lastkraftwagen nicht verzollte Sprengstofftransporte oder…“

„… der Aufenthalt im Kontrolllager Tempelhof täglich Kosten von mehreren Millionen Euro verursachen würde. Offenbar habe man den Betrieb der Sammelstelle versehentlich dem LAGeSo unterstellt, was zu künstlich ansteigenden Preisen in der…“

„… zu Pannen gekommen sei, weil sich durch eine Namensgleichheit eine 1923 in Deutschland geborene Person durch die fortwährende Überwachung widerrechtlich als…“

„… die Internierten an den Aufenthaltskosten beteiligt werden müssten. Die zwei- bis maximal sechswöchige Anwesenheit in der Sammelstelle sei für Reise all exclusive, eine Verpflegung könne man bei potenziellen Terroristen nicht…“

„… müsse es sofort eine Vernetzung mit der Terroristendatenbank geben, in der alle aus dem Einreiseregister erfassten Terrorverdächtigen…“

„… die Nord- und Ostseeküste als einzige Schengen-Außengrenzen kontrollieren wolle. Die vorgeschlagene Lösung mit einer Bürgerwehr sei zwar juristisch nicht zu realisieren, Seehofer beharre jedoch auf seine…“

„… den Personentransport zwischen BER und Tempelhof nicht mit mehreren Transrapidzügen bewerkstelligen wolle, obwohl Stoiber…“

„… sich bei einem Probelauf die Problematik ergeben habe, dass verdächtige Personen nicht aufgenommen würden, wenn sie nicht mit einem gültigen Pass…“

„… die Tempelhof-Transporte mit einer innerstädtischen Luftbrücke abgedeckt würden. Das Problem sei, dass auch die Benutzung der Kleinflugzeuge auf der Transitroute nur mit einem eigenen Sicherheitssystem…“

„… werde der Datensatz dahin gehend verändert, dass Terrorverdächtigen pro forma ein falscher Pass ausgehändigt werde, so dass sie als existierende Personen im…“

„… viele Arbeitsplätze schaffe. Neben dem Personal der Flugflotte, Einzelhandel, Wachen und einem Bordell habe sich in dem von den Berlinern liebevoll Neu-Guantanamo genannten Ortsteil bereits ein florierendes…“

„… Diplomatenpässe vorgezeigt hätten. Es habe sich bei den verdächtigen Personen tatsächlich um Botschaftspersonal gehandelt, was jedoch aus dem fehlenden Eintrag in der weißen Liste nicht rechtzeitig…“

„… die Anzahl der Internierten verringert werden müsse. Unklar ist, ob Wendt dies durch lockere Kontrollen, einen beamtenfreundlichen Schusswaffeneinsatz oder…“

„… Entwarnung gegeben habe, dass sich Terroristen mit gefälschten Diplomatenpässen Zutritt zum Schengen-Raum verschaffen könnten. Dies, so de Maizière, sei bisher noch nicht vorgekommen, deshalb sei ein späteres Vorkommen dieses Sachverhaltes auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht…“

„… eine freie Gesellschaft stärker sei als der Terror. Merkel habe betont, dass die Regierung alle notwendigen Maßnahmen zur Abschaffung des…“





Wahlverwandtschaft

28 01 2015

„Und bitte nicht wieder diese Bayernpartei, Frau Merkel. Wir sind ja echt tolerant, wir haben Texaner und wir haben Palin, aber bitte nicht wieder diese Bayern. Bilden Sie einfach eine Regierung aus ganz normalen Menschen, die auch zurechnungsfähig sind. Mehr verlangen wir ja schon gar nicht mehr.

Natürlich können Sie diesen Horst wieder ins Kabinett berufen, oder Sie schauen einfach weg, wenn er doch wieder Vorsitzender der Bayernpartei wird. Aber wir würden uns sehr viel mehr freuen, dass die Wirtschaft wieder gute deutsche Produkte importiert, weil Frau Merkel eine verlässliche und jederzeit vorhersehbare Regierung gebildet hat, wie man es von ihr erwarten konnte. Können wir doch, oder? Lassen Sie uns nicht im Stich! Wir müssten sonst doch noch mal nachdenken, ob wir den Euro wirklich so gut finden.

Sie haben hier in Deutschland doch auch so ein Parteiensystem wie wir. Bei uns sind das zwei sehr konservative Parteien, bei Ihnen sind das zweimal die SPD, und die eine SPD heißt CDU und ist ein bisschen weniger konservativ. Warum machen Sie das nicht einfach so wie wir: mal gewinnen die einen, mal verlieren die anderen? Wir sind doch letztlich beide an einer guten Zusammenarbeit mit den USA interessiert, nicht wahr?

Eigentlich fanden wir diese FDP gar nicht schlecht, Frau Merkel. Ein bisschen farblos, auf der anderen Seite viel zu laut – okay, wir haben wie gesagt Palin, wir haben zweimal Bush durchgestanden und die Tea Party, aber derart wenig Substanz, das ist schon komisch. Und das war erst Westerwelle, der Rest von dieser Partei ist ja noch lächerlicher. Können Sie die nicht irgendwie zurückholen, Frau Merkel? Damit wir sehen, die Deutschen, das sind die Spaßmacher, von denen geht keine ernsthafte Gefahr aus? Sie müssen schon zugeben, ein Außenminister, der sich überall lächerlich macht, das nimmt der Welt schon ein bisschen die Angst vor einem deutschen Angriff.

Unsere Sicherheitsdienste haben gerade in Erfahrung gebracht, dass Sie es demnächst mit den Grünen versuchen wollen. Machen Sie das bitte nicht, Frau Merkel. Das könnte zu Verwerfungen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit führen, und am Ende wäre davon auch die Politik betroffen. Das ist eine Partei, die wir aus europäischer Sicht gut nachvollziehen können, aber wir sind eben keine Europäer. Und wir wollen eben auch nichts verstehen. Wir sind Amerika. Das reicht uns. Sonst müssten wir uns vielleicht außenpolitisch auch ein bisschen zugeknöpfter verhalten.

Jetzt regen Sie sich nicht so auf. Hat der Typ von den Grünen eine Hanfpflanze auf dem Balkon gehabt, ja oder nein? Also. Und wir können das den Stützen unserer Gesellschaft nicht verkaufen, auch nicht dann, wenn bei uns Marihuana gerade entkriminalisiert wird. Unsere Wähler verfolgen die Nachrichten nicht, die wollen uninformiert bleiben, weil sie sich dann besser aufregen können.

Gut, Sie haben inzwischen eine ganze Partei, die das so macht. Aber noch regieren die nicht.

Sie sollten mal über einen informellen Zusammenschluss von CDU und SPD nachdenken, Frau Merkel. Ganz unverbindlich. Politik aus einem Guss. Wir sind ja, ich hatte das wohl schon erwähnt, immer an einer verlässlichen deutschen Regierung interessiert. Wir planen gerne langfristig, und wenn auch Sie uns versichern können, dass die Deutschen über eine Legislaturperiode hinaus an der Seite ihrer amerikanischen Partner stehen möchten, dann ist das für beide Seiten ein Gewinn. Jedenfalls für Sie, Frau Merkel. Sie müssten sich Ihre Freunde wieder selbst aussuchen, und das in Europa. Keine angenehme Vorstellung, oder?

Beispielsweise dieser Vizekanzler. Im einen Augenblick will er das Freihandelsabkommen um jeden Preis, dann muss er plötzlich auf seine Partei hören. Dann ist er gegen Fremdenfeindlichkeit und pro Islam, und auf einmal redet er mit dieser Partei, die sich als Demonstrationszug verkleidet hat. Dabei ist er schon Vizekanzler geworden, was will der Mann noch sein? der liebe Gott? Sorgen Sie da für Ordnung, Frau Merkel, oder schmeißen Sie den Fisch zurück in die See. Er stinkt.

Überhaupt sollten Sie an die Vorstellung einer absoluten Mehrheit viel entspannter herangehen. Wir schaffen das doch auch. Sie kriegen damit die Grünenweg und den linken Flügel der SPD und die Linke und diese Alternativen und die richtigen Nazis und die Liberalen und den Rest. Sie sind doch so gerne mal konservativ und mal sozial und mal demokratisch. Dann müssen Sie sich auch nicht jedes Mal überlegen, wem Sie auf die Füße treten. Machen Sie es einfach, Frau Merkel. Es ist auch in unserem Interesse.

Sonst müssten wir nämlich der NSA wieder genauer zuhören. Und wir würden uns dafür interessieren, warum wir Ihr Telefon in der Zwischenzeit nicht abhören konnten. Und warum Sie jetzt erst der Verschlüsselung den Kampf ansagen. Das kann doch keiner wollen.

Wie, Probleme? mit uns? Frau Merkel, jetzt überraschen Sie mich aber. Sie haben doch als großer Bruder selbst den Griechen geraten, was sie wählen sollen. Warum sollen denn wir das nicht? Wir, Ihre amerikanischen Freunde. Das sind wir doch, oder?“





Deutschland, kleinlich Vaterland

18 09 2014

„… einen eigenen Staat zu gründen. Die katalanischen Separatisten seien bereit, eine unabhängige Republik als Mitglied der Europäischen Union zu…“

„… noch einmal klargestellt habe, dass es Disziplinlosigkeiten dieser Art nicht geben könne innerhalb der bundesrepublikanischen Struktur. Seehofer selbst wolle auf keinen Fall einen Freistaat als völkerrechtlich autonomen…“

„… unter der brandenburgischen Bevölkerung wahrnehmen könne, dass die Lösung von der Hauptstadt die vernünftigere Alternative sei. Viele Debatten hätten in der Zwischenzeit stattgefunden, die die gewachsene Tradition der Verbundenheit beschworen hätten, doch habe sich bereits eine deutliche Mehrheit für die Eigenständigkeit einer Reichsstadt Potsdam…“

„… so schnell wie möglich abspalten wolle. Das fränkische Volk könne es unter der Knute der bajuwarischen Machthaber nicht mehr aushalten, so die Wortführer der Freiheitsbewegung, weshalb man nicht den Weg über ein Referendum…“

„… zu Warnstreiks kommen könne, da nicht alle sächsischen Territorien mit dem Beitritt zum Überflugsgebiet auch eine einheitliche Regelung zur Vorruhestandsregelung der Piloten…“

„… erste Verhandlungen, ob ein autonomes Oldenburg in den Grenzen von 1866 die…“

„… könne der Vatikan aus Gründen der inneren Sicherheit durchaus einen Zusammenschluss mit dem Bistum Paderborn in Erwägung…“

„… sich eine Allianz der von Braunschweig geführten Landesteile andeute. Sollte sich bei der Teilung der niedersächsischen Stammlande keine Mehrheit für einen Anschluss an die englische Krone finden, so habe man immerhin…“

„… solange Regensburg sich nicht als Zufluchtsort für widerständige Mitglieder der Tübinger Allianz erweisen solle. Die Pläne der Alternative Hohenzollern, die Kaiserwürde an eine Gruppe rechtspopulistischer…“

„… endlich eine Maut realisieren könne, und zwar bei Ein- und Ausfahrt von und nach Schwaben, Oberbayern, Oberfranken und…“

„… habe Gabriel angekündigt, dass die SPD nur in Fürstentümern regieren wolle, die sich in ihrer Landesverfassung ohne Vorbehalte zu Mindestlohn und Hartz-Gesetzen…“

„… in großer Sorge, den Finanzplatz Frankfurt an eines der beiden hessischen Territorien zu verlieren. Die Börsenkurse seien bei dieser Nachricht zwar fest, aber durchaus geschlossen unter die Marke von…“

„… der restliche FDP-Landesverband Lippe-Detmold dafür plädiert, eine Teilung der hessischen Gebiete zuzulassen. Nur so könne man den internen Kritikern auch in Zukunft bedeuten, sie sollten doch ‚nach drüben‘ …“

„… für Empörung gesorgt habe. Da Göttingen aus Sorge um die Universität und die zugehörige Stadt eine Wiedervereinigung mit Niedersachsen kategorisch ablehne, solle nun der restliche Landesteil abzüglich der soeben für unabhängig erklärten Hauptstadt Hannover…“

„… ob Dortmund überhaupt in derselben Liga spielen müsse, da es als Stadt des preußischen Kerngebiets nun eine eigene…“

„… keine unmittelbare Gefahr bestehe, solange es im ehemals deutschen Staatsgebiet keine unterschiedliche Höchstbesteuerung…“

„… sei das Votum zwar überraschend deutlich ausgefallen, werde aber einen Tag nach der Befragung nur noch von knapp einem Viertel so gewollt, was zu einer weiteren Auseinandersetzung über die Zukunft Schottlands…“

„… habe der Protest des Verwaltungsbezirks Waldeck und Pyrmont (Herzogtum Pyrmont) ausgereicht, um sämtliche Vorwahlen des nun internationalen Rufnummernsystems durch eine…“

„… sich weitere Mautpläne nur durch einzelne Vignetten bewerkstelligen ließen, die jedoch zusammen größer als eine durchschnittliche Windschutzscheibe…“

„… hätten den Plan gehabt, die vorbildliche Sicherheitsinfrastruktur der DDR wieder zum Leben zu erwecken. Trotz eines Referendums habe sich noch keine Mehrheit gefunden, die Grenzen eines solchen Großherzogtums übereinstimmend zu…“

„… reiche es München aus, dass im Falle einer völkerrechtlichen Souveränität der Titel des Fußballweltmeisters an die…“

„… und könne Sondershausen seinem wirtschaftlichen Niedergang sehr gelassen zusehen, solange es die Regierung geschafft habe, sämtliche Asylbewerberheime ins Herzogtum Anhalt…“

„… zu Massenprotesten in der Oberpfalz gekommen sei. Die Bevölkerung habe nicht einsehen wollen, dass eine eigene Regierung aus den regional produzierten Rohstoffen nicht wie im Wahlkampf versprochen die doppelte Menge an Bier…“

„… Sachsen-Weimar-Eisenach als erstes Königreich den ermäßigten Steuersatz auf das Hotelfrühstück wieder abschaffe, dafür jedoch die Börsengewinne mit einem halben Prozentpunkt…“

„… die diplomatischen Beziehungen zwischen Mecklenburg-Strelitz und Russland sich stetig verbesser hätten. Die ehemalige Bundeskanzlerin sei bei der Durchreise folgerichtig des Landes verwiesen und auf…“





Kanakland

13 08 2014

„Und vor allem dieses Theater! Soll ein ganzes Land auf diese Schmierenposse hereinfallen, die da inszeniert wird?“ „Richtig, das hat doch nichts mehr mit Demokratie zu tun.“ „In der Mitte von Europa – ein komplettes Volk lässt sich am Nasenring durch die Manege ziehen! Das ist unwürdig!“ „Naja, nicht alle.“ „Aber offensichtlich ist ja eine Mehrheit dazu bereit!“ „Dafür sind wird auch Exportweltmeister.“ „Moment, wovon reden Sie eigentlich? Haben Sie das aus Ankara gar nicht mitgekriegt?“ „Glauben Sie, Berlin wäre besser?“

„Sie wollen Deutschland allen Ernstes mit dieser Bananenrepublik vergleichen? Wie kommen Sie dazu?“ „Gerade richtig. Das Klima mag hier ein bisschen gemäßigter sein, aber sonst? Ich sehe keinen Unterschied.“ „Sie halten einen religiösen Fundamentalisten wie Erdoğan ernsthaft für vergleichbar mit dem, was die Bundesregierung tut?“ „Abgesehen davon, dass Fundamentalismus Religion immer nur als Mittel zum Zweck nutzt: ja. Eine Kanzlerin, die ihren Vulgärprotestantismus als billige Entschuldigung nutzt, um ihre Homophobie gegen die Verfassung zu verteidigen, löst bei mir den gleichen Brechreiz aus.“ „Moment, sie sprach von ihrem Bauchgefühl.“ „Dass ihre Argumentation sowieso wenig mit dem Kopf zu tun hat, war Ihnen hoffentlich vorher klar.“

„Immerhin haben wir in Deutschland keine staatstragend organisierten Kräfte, die den Islam abschaffen wollen.“ „Falls Sie die AfD und Joachim Kardinal Meisner meinen, nein, die sind nicht staatstragend.“ „Ich meine regierungsnahe Kräfte, die zum Hass auf fremde Religionen aufrufen.“ „Ist Ihnen Springer regierungsnah genug?“ „Wie?“ „Fragen Sie die bloß nicht, ob sie sich staatstragend genug verhalten. Sonst wissen Sie, wie sich Katharina Blum gefühlt hat.“ „Versuchen Sie in der Türkei mal eine Kirche zu bauen!“ „Gerne, wenn Sie versuchen, hier unbehelligt eine Moschee zu betreten.“

„Was soll dieser ganze religiöse Mist, die Türkei funktioniert einfach nicht nach europäischen Standards.“ „Aber nach deutschen.“ „Ein Wirtschaftswachstum, das komplett auf Blasen aufgebaut ist?“ „Wie gesagt, wir sind Exportweltmeister und haben unser Kapital immer hübsch in Krisenstaaten gebunkert.“ „Haben Sie sich mal die Sicherheitsstandards in türkischen Kohlegruben angesehen?“ „Falls Sie die Sicherheitsstandards des Schienennetzes der Deutschen Bahn AG kennen, wissen Sie zufällig, wie genau das Staatsunternehmen sie einhält?“ „Sie wollen mir nicht erzählen, dass die deutsche Regierung Twitter abschalten lässt, wenn die Bevölkerung sich kritisch äußert?“ „Hier klinkt sich nur der Bayerische Rundfunk aus, wenn ein paar linke Künstler im Fernsehen auftreten, und ein Bundesinnenminister, der Guantanamo für so lange vertretbar hält, bis es menschenrechtskonforme Konzentrationslager gibt, schwadroniert von einem Notausknopf für das deutsche Internet. Möglich, dass sie Erdoğan beneiden, aber sie haben es technisch noch nicht geschafft, ihn nachzumachen. Weil wir von Bekloppten regiert werden.“ „Entschuldigung, das ist Deutschland hier.“ „Das ist Kanakland. Hier. Dort. Überall.“ „Gezi-Park?“ „Schlosspark.“

„Aber Sie müssen doch zugeben, diese ganze nationalistische Hetze – Türkentum! – das ist doch alles indiskutabel.“ „Richtig, da machen wir lieber mal zwei Dutzend erwerbslose Bulgaren für ein Milliardendefizit verantwortlich, anstatt deutsche Steuerhinterzieher vor Gericht zu stellen.“ „Sie lenken schon wieder ab! Dieser völlig übersteigerte Nationalismus…“ „… der ja damals schon zu Adülf Hütlür geführt hat, weiß man doch.“ „… ist doch in Deutschland genau so da. Diese Leute werden hier angestachelt!“ „Neukölln ist nicht überall. Mitte ist überall, und das ist schlimm genug.“

„Dann frage ich mich, warum so viele Idioten diesen Mann wählen. Der hat doch jetzt schon gedroht, dass er als Präsident den Premierminister bestimmen will.“ „Merkel ist ja auch egal, wer unter ihr als Bundespräsident herumhampelt.“ „Und trotzdem werden solche Leute gewählt.“ „Weil sie die Stimmen kaufen.“ „Aber in der Türkei sind es nur die bildungsfernen Schichten, denen man Versprechen macht.“ „Die Anträge für die Herdprämie bekommen Sie auch hier nur als Besserverdiener fertig ausgefüllt in den Briefkasten. Wenn Sie Fabrikarbeiter sind, hat Ihr Bezirksamt keine Ahnung, ob Ihnen das Geld überhaupt zusteht. Sie dürfen es nur finanzieren.“ „Wer kein Geld hat, wird beschissen.“ „Und mit einer Version von paternalistischem Polizeistaat eingelullt, wie ihn diese uckermärkische Kippfigur bereits im Stalinismus zu schätzen gelernt hat.“ „Ich glaube langsam, Sie könnten Recht haben.“ „Vielleicht sind wir doch noch nicht ganz so weit. In der Türkei gibt es bei den Wahlen ja immer Stromausfälle, weil landesweit Katzen in die Transformatorenhäuschen einbrechen.“ „Dafür haben wir eine Regierung, die sich beharrlich weigert, das Wahlgesetz an die Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts anzupassen. Ich frage Sie, ist das gemerkelt?“ „Nö. Das ist getürkt.“





Null Promille

27 05 2014

„… ins Kanzleramt einbestellt worden sei, wo er sechs Stunden habe warten müssen, ohne sich hinsetzen zu dürfen. Erst dann habe die Kanzlerin Horst Seehofer in ihr…“

„… habe der CSU-Chef noch am vorigen Abend jegliche Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der bayerischen Schwesterpartei vehement abgelehnt. Dies sei jetzt nicht die Stunde, das politische Machtgefüge Deutschlands zu…“

„… als großen politischen Erfolg gewertet, dass die Christsozialen auch weiterhin in der Regierungskoalition…“

„… vom Tisch. Auch der bisher als Bestandteil eines geheimen Zusatzprotokolls zu TTIP gehandelte Vorschlag, Bayerisch zur vorrangigen Handelssprache in der EU zu…“

„… habe Seehofer die Bezeichnung des Wahlausgangs als das schlechteste landesweite CSU-Ergebnis als viel zu dramatisch bezeichnet. Immerhin, so der Ministerpräsident, sei dies nur auf ein einziges Bundesland…“

„… dass auch das Soziale in Bayern verfangen habe. So sei nicht ausgeschlossen, dass die Bevölkerung aus Nächstenliebe der CSU die Stimmen verweigert hätten, da sie nicht wollten, dass ganz Europa wie der Freistaat Bayern…“

„… sich in der Analyse der Demoskopen widergespiegelt habe, dass die bayerische Bevölkerung die Wahl versehentlich als Abstimmung über Europa verstanden und dementsprechend…“

„… sei Gauweiler im Wahlkampf ein Rohrkrepierer geblieben. Zahlreiche Beobachter hätten ihn als klugen, besonnenen und äußerst eloquenten Redner erlebt und sich enttäuscht von ihm einer anderen…“

„… allerdings nicht sicher sei, ob die Anzahl der CSU-geführten Ministerien in Berlin weiterhin…“

„… könne es nicht daran liegen, dass die CSU die Wähler nicht überzeugt hätte. Vielmehr, so Hasselfeldt, habe der Wähler sich nicht überzeugen lassen, was die Schuldfrage grundsätzlich in einem ganz anderen Licht…“

„… nochmals einen Rücktritt abgelehnt habe. Eine Flucht aus dem Amt sei nicht anständig, dies sei auch unter den aktuellen Umständen…“

„… sich CSU-Generalsekretär Scheuer dahin gehend eingelassen habe, dass die verschwindend geringen Zuwächse der SPD dem Vorsitzenden Gabriel als einzigen Ausweg einen Verzicht auf alle Partei- und Ministerämter…“

„… versichert habe, man werde auch künftig nur die inkompetentesten Knallchargen nach Berlin lassen, um das Machtgefälle gegenüber der Kanzlerin nicht unnötig zu…“

„… sich auf bewährte Aufarbeitungsmuster verlassen könne. Bisher sei die CSU nach jeder Wahl, auch nach Wahlen mit unbefriedigenden Ergebnissen, stets vorwärts orientiert gewesen, da sie vor der nächsten Wahl nicht das ganze Präsidium auf einmal…“

„… wolle Seehofer schon deshalb nicht zurücktreten, weil dies – wie im Falle der FDP – erst recht zu einer Destabilisierung der…“

„… werde Seehofer in der Union für konstruktiv eine Möglichkeit streiten, die Christlich-Soziale Union auch im übrigen Bundesgebiet…“

„… nicht bestätigen wolle, dass die CSU als Koalitionspartner der AfD zur Verfügung stehe. Man könne zwar jetzt noch nicht über die nächste Bundestagswahl…“

„… werde Merkel nicht nur die Euroskeptiker konsequent ignorieren, sondern auch sämtliche Gruppierungen, die sich für eine engere Zusammenarbeit mit…“

„… laut Querschnittstudie durchaus den Nerv der Wählerschaft getroffen, die ebenso europa- und demokratiefeindlich seien, aber auf Grund der generell beschädigten Glaubwürdigkeit der CSU nicht zugetraut hätten, die angekündigten Ziele auch tatsächlich…“

„… anderthalb Tage und Nächte im Kanzleramt. Seehofer habe sich sehr bemüht, der Bundespressekonferenz nahezubringen, dass die CSU auf unbestimmte Zeit ausschließlich im Freistaat Bayern…“

„… vorzubeugen. Bei kommenden Landtags- und Kommunalwahlen sei gerade noch von einem linearen Stimmenverlust auszugehen, weshalb schon jetzt eine Null-Promille-Klausel für 2024…“

„… schwierige Verhandlungen. Beobachter seien durchaus der Ansicht, die CSU könne der Lucke-Partei als Juniorpartner nicht ausreichend Stimmen verschaffen und sei daher…“

„… nur daran gelegen haben könne, dass der Anteil an Ausländern am Wahltag zu hoch gewesen sei. Diese hätten durch doppeltes Abstimmen die kommunistischen Gleichmacherparteien wie die SPD widerrechtlich…“

„… werde die CSU sich gegenüber der AfD nie als kleiner bezeichnen. Sie habe allein in Bayern über 40 Prozent der Stimmen errungen, was die kleinere der beiden rechtspopulistischen Parteien bisher niemals aus dem Stand…“

„… sich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für digitale Infrastruktur Bär kritisch zum Wahlausgang geäußert habe. Ihre Partei habe sehr viele Likes bei Facebook erhalten, deshalb sei ein derart niedriges Wahlergebnis…“





Einheitsgebot

12 05 2014

„… nicht ganz Bayern, sondern nur Franken von der Bundesrepublik Deutschland abzuspalten. Die österreichische Regierung habe sich irritiert gezeigt, wolle aber über die Annexion erst im nächsten…“

„… habe dies damit begründet, dass in den nördlichen Regionen des Freistaates vorwiegend Menschen lebten, die sich selbst nicht als Bayern bezeichneten und ebenso von der Mehrheit der Ober- und Niederbayern als…“

„… sich in der Schwabacher Erklärung für eine Neuordnung des fränkischen Raums ausgesprochen habe, durch den die geschichtliche Entwicklung des Stammesherzogtums Franken wieder in eine korrekte…“

„… die territoriale Einheit Frankens außer Frage stehe. Das Präsidium der Frankenpartei wolle jedoch zuvor eine Garantieerklärung Berlins, im Falle einer Unabhängigkeit nicht vom…“

„… von mehreren Versicherungskonzernen sowie Puma, adidas und Nestlé Schöller bestätigt worden sei. Damit sei Nürnberg als provisorisches Zentrum für die politische Einflussnahme auf die Gebietsansprüche des…“

„… in einer Ansprache vor dem Bundesrat zu Geschlossenheit gemahnt. Seehofer wolle zunächst sämtliche diplomatische Mittel ausschöpfen, bevor er die militärische…“

„… für den Fall einer Osterweiterung Baden-Württembergs nicht ausreichend seien. Franken brauche die eigene Armee außerdem, um allen…“

„… hätten Separatisten einige Ausländer festgesetzt. Sie seien unter dem Verdacht der Spionage in einem Ort bei Würzburg…“

„… die Angliederung Schwabens an die Alpenrepublik verhindert werden solle. Augsburg wolle nicht unbedingt autonom werden, könne aber einen Anschluss an Mittelfranken, gegebenenfalls auch an Restoberbayern…“

„… nicht nur in der deutschen Presse ein differenzierteres Urteil abgegeben habe. Sogar in der CDU sei offen diskutiert worden, ob die Regierung Seehofer überhaupt demokratischen…“

„… bestehe inzwischen die Nürnberger Versicherungsgruppe auf dem Führungsanspruch, der andererseits von der Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG entschieden…“

„… zu schweren Kämpfen vor dem Referendum geführt. In Erlangen habe eine Wirtshausschlägerei mehrere Verletzte gefordert, nachdem mit Aschenbechern und Maßkrügen bewaffnete Separatisten eine Gruppe bundesrepublikanischer Freischärler aus…“

„… es sich nicht um Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes gehandelt habe. Die UNO sei nicht mehr an einer Freilassung interessiert, nachdem bekannt geworden sei, dass es sich um leitende Angestellte des ADAC…“

„… habe der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband bereits vor mehreren Tagen davor gewarnt, einen Engpass mit Bier in der restlichen Republik zu…“

„… auch noch nicht geklärt, wer die Gesetzgebungskompetenz dazu besitze. Dessen ungeachtet wolle Seehofer im Alleingang das Deutsche Einheitsgebot auf den…“

„… zu schweren Ausschreitungen gekommen sei. Vor allem die Touristen hätten die Unterversorgung nicht klaglos…“

„… ein Referendum abzuhalten. Ungeachtet der Drohungen aus dem Kanzleramt hätten die Republikanische Administration Frankenland (RAF) mit der Ausrichtung des…“

„… werde Riegelein notfalls mit Apollo-Optik koalieren, um die Verbindung der Turnschuhfirma mit dem Schweizer Pharmakonzern im letzten Augenblick zu…“

„… die Verhandlungen abgelehnt. Die Delegation sei ergebnislos abgereist, da sich die Getränkelieferanten nicht einstimmig auf den Ersatz mit Kölsch…“

„… Schwierigkeiten zu erwarten seien. Ein Austritt aus der EU könne ausschließlich für Franken nicht oder doch nur in sehr kompliziertem…“

„… falls es zu einer Abspaltung Frankens komme. Die österreichischen Bierreserven seien möglicherweise innerhalb weniger Tage…“

„… die OSZE-Beobachter nicht an der Einreise nach Mittelfranken gehindert habe. Die Regierung weise jedoch darauf hin, dass sich die Zivilisten nicht ohne Zustimmung der fränkischen Junta im Land bewegen dürften, außerdem sei es ihnen strengstens untersagt, die Volksabstimmung zu…“

„… keine Kreditvergabe mehr. Dies könne jedoch nur durch einen erheblichen Anstieg der Rohstoffpreise aufgefangen werden, so dass der Bierpreis vermutlich bereits in den kommenden Wochen…“

„… habe sich die Regierung Mittelfrankens von der Bundeskanzlerin mehr Engagement gewünscht, um nicht ständig mit Seehofer verhandeln zu…“

„… die Produktion wieder aufgenommen habe und zum alten Ausstoß an Fass- und Flaschenbier zurückgekommen sei. Nach unbestätigten Gerüchten habe die Beteiligung der Novartis AG jedoch keinen Einfluss auf die Qualität der Brauerzeugnisse, wenngleich das Unternehmen nun seine Chemieabfälle nicht mehr in ausländische…“

„… werde das Referendum wie geplant stattfinden. Alle Warnungen aus Berlin werde man nicht weiter…“

„… sich Ober- und Niederbayern nahezu einstimmig dazu entschlossen hätten, die Abspaltung Frankens so schnell wie möglich zu…“





Das Prinzip EU

29 04 2014

„Jetzt machen Sie sich doch nicht lächerlich! Krümmungsgrad von Ölkännchen – das ist doch der typische populistische Unsinn, den Sie regelmäßig bei der Wahl schreiben, damit Sie bei der Wahl überhaupt irgendwas schreiben können! Wenn Ihnen sonst zur EU nichts einfällt, dann schreiben Sie doch lieber gar nichts!

Sie sind doch wieder nur so ein billiger Populist, der mit seinem billigen populistischen Geschreibsel gegen die europäische Idee Stimmung machen will, oder? Dachte ich mir doch. Wir bringen ein gemeinsames Papier heraus für eine europäische Friedenspolitik, und Sie schreien sofort: Glühbirnenverbot! Wir arbeiten an einer Außenpolitik aller EU-Länder, und Sie schreiben in Ihren Käseblättchen: Staubsaugerverbot! Die Kaffeemaschine wird abgeschafft! Halten Sie sich etwa für witzig? Meine Güte, lassen Sie sich doch mal etwas Neues einfallen, dabei schläft einem ja langsam das Gesicht ein!

Wir machen das doch nur, weil wir an den mündigen Konsumenten glauben. Verstehen Sie nicht? Ein Beispiel: Sie kaufen eine Schachtel Zigaretten mit Schockbildern, wie Ihre Lunge nach zwanzig Jahren Kettenrauchen aussieht. Das wussten Sie schon vorher? Sehen Sie, das wussten wir schon vorher, dass Sie das schon vorher wussten. Also machen wir das gar nicht, um Sie als Verbraucher zu schocken, wir demonstrieren Ihren doch nur, dass Sie hier in einem Land der Freiheit leben. Haben Sie schon mal auf einer Flasche gelesen, dass Alkohol zum langsamen sozialen Abstieg führt und Sie zum debilen Deppen macht? Eben, wir vertrauen auf Ihr Urteil als mündiger Verbraucher. Darauf und auf den Umstand, dass das auf einem fünfzig Jahre alten Armagnac ziemlich scheiße aussieht.

Oder der goldene Osterhase, der ist keine eigene Marke. Wir könnten uns vorstellen, dass wir den Osterhasen als Geschmacksmuster schützen, und wenn Sie das mit dem Freihandelsabkommen noch rechtzeitig umgesetzt kriegen, dann ist wahrscheinlich die Farbe Gold früher oder später eh vom Markt. Aber bis dahin dürfen Sie goldene Osterhasen kaufen. Ungeschützt.

Oder das Wiener Schnitzel. Das ist doch ein Symbol der Freizügigkeit! Wussten Sie nicht? Klar, Sie müssen unbedingt Kalbfleisch dafür verwenden. Ob das minderwertiges Fleisch ist, das muss uns nicht interessieren. Sie interessieren sich ja auch nicht, was in Ihrer Wurst steckt. Und Sie müssen das in Butter braten. Unbedingt. Das ist auch viel gesundheitsschädlicher, aber das muss halt so, von wegen: mündiger Verbraucher. Nein ernsthaft, das ist jetzt ganz im Sinne der Freizügigkeit. Sie dürfen das immer noch überall essen, und es darf auch überall Wiener Schnitzel heißen. Bis jetzt noch.

Die EU ist demokratisch, merken Sie sich das. Das ist so, und so bleibt das auch. Und wenn Sie nicht mitmachen, dann werden wir es Ihnen schon zeigen. Dass das hier eine Demokratie ist.

Denken Sie an die Letten. Ein vorbildliches Volk, muss ich schon sagen. Die haben abgestimmt über den Eintritt in die Eurozone, und was soll ich Ihnen sagen? Der Euro hat gewonnen. Das nenne ich Demokratie!

Bitte verschonen Sie mich mit Ihren Horrormeldungen, das ist alles nur künstlich hochgequirlter Populismus. Wir werden keine Bücher mit Erzählungen verbieten, die Kindern veraltete Rollenklischees beibringen. Und vor allem, stellen Sie sich das mal vor – so viele Bibeln kann man gar nicht gleichzeitig aus dem Verkehr ziehen.

Sagen Sie, haben Sie das Prinzip EU eigentlich verstanden? Ich habe nicht den Eindruck. Ja, es gibt eine Regelung für den Gebrauch von Schnullerketten. Schnul-ler, ja? Das sind die Ketten, die man – Sie wollen mich wohl veralbern, wie? Nein, ich Sie auch nicht. Doch, es gibt diese Schnullerkettenverordnung, und sie besagt, dass einheitlich in der EU zur Sicherung vor etwaigen – jetzt unterbrechen Sie mich nicht! – dass der Gebrauch von Ketten an Schnullern einer Regelung bedarf, die… – Es geht dabei um eine Regelung, die man macht, weil man doch den unmündigen, also den Säuglingen, oder wenn man so will, das sind die Bürger, und die muss man eben, weil sie noch nicht selbst entscheiden dürfen, muss man denen… – Also soll ich Ihnen jetzt das Prinzip der EU-Gesetzgebung erklären oder nicht!?

Das können Sie überhaupt nicht vergleichen. Mayotte ist eine außerordentlich reizvolle Insel. Gut, bei Madagaskar. Also fast schon irgendwie beinahe Europa. Klingt auch schon französisch, oder? Sehen Sie, deshalb ist das jetzt auch Teil der EU. Damit wir in diesem Zonenrandgebiet auch ein bisschen die Folgen der Globalisierung gutmachen können. Für die Franzosen natürlich.

Was dachten denn Sie, für die Bimbos? Nur, weil die zufällig da wohnten, kurz bevor die Grundstückspreise um ein paar zehntausend Prozent stiegen? Wenn die mitspielen wollen, können sie es ja versuchen. Falls sie Lampedusa je erreichen.

Meinen Sie nicht auch, wir sollten die Lage in der Ukraine völlig neu bewerten?“





Fremdarbeiter

11 02 2014

„Ich habe ja gar nichts gegen Ausländer.“ „Aber?“ „Nein, wirklich nicht. Ich verstehe bloß nicht, warum die immer alle zu uns kommen müssen.“ „Wieso sollen die denn nicht kommen.“ „Das sind doch Ausländer, die gehören halt ins Ausland.“

„Was genau stört Sie eigentlich genau an diesen Ausländern?“ „Dass es Ausländer sind.“ „Und dagegen haben Sie erst mal nichts?“ „Nein, wirklich nicht. Einige meiner besten Freunde…“ „So viele haben Sie?“ „Wenn ich welche hätte, darunter wären auf jeden Fall auch Ausländer.“ „Und ansonsten, was finden Sie an den anderen nicht gut?“ „Die wollen doch gar nicht.“ „Was wollen die nicht?“ „Arbeiten!“ „Und deshalb wandern die extra ein, nur um nicht zu arbeiten?“ „Eben, das ist doch das Perfide. Und das Geld, das die hier aus dem Sozialstaat abkassieren, das schicken sie dann nach Hause!“ „Ah, verstehe. Davon kaufen die sich bestimmt die vielen Waren, die für den Export hergestellt werden.“ „Richtig! Das muss doch mal ein Ende haben!“

„Haben Sie sich nie gefragt, warum so viele Ausländer wegen der guten beruflichen Aussichten kommen?“ „Die wollen natürlich alle ohne große Anstrengung reich werden, und wir sollen das ihnen bezahlen.“ „Sie sind also dagegen, dass die alle eine Anstellung finden?“ „Aber strikt! die schaden dem Land!“ „Und wer stellt die ein? ist das am Ende die Wirtschaft?“ „Natürlich die Wirtschaft, Sie stellen vielleicht blöde Fragen.“ „Dann verstehe ich nicht, wie die Migranten der Wirtschaft schaden können. Wenn die Wirtschaft stets nur nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip vorgeht, dann müssen diese Arbeitskräfte…“ „Fremdarbeiter sind das, keine Arbeitskräfte! Das sind Fremdarbeiter!“ „… ja irgendeinen Vorteil haben, der der Wirtschaft nützt, oder?“ „Ich weiß das nicht, ich verstehe nichts von Wirtschaft.“ „Schön, dass Sie es noch mal sagen. Aber dann ist das doch gut für die Wirtschaft, oder? und dann unterstützt das doch den Staat?“ „Ich will aber nicht, dass meine Rente von irgendwelchen Ausländern bezahlt wird, das kriegen wir auch noch ohne die hin!“

„Nur mit Propaganda werden Sie das Problem nicht lösen können.“ „Wie denn sonst? Wir müssen das Volk doch erst mal aufmerksam machen darauf, dass es fünf vor zwölf ist!“ „Fünf vor zwölf – Sie übertreiben ja mal wieder maßlos.“ „Wenn wir uns jetzt nicht zur Wehr setzen, dann werden wir total überfremdet! Dann gibt es uns in hundert Jahren nicht mehr!“ „Bei den erneuerbaren Energien ist Ihnen das doch auch völlig egal, ob es das Land in zwanzig Jahren noch gibt, oder warum wehren Sie sich so vehement gegen Windkraftanlagen und Stromtrassen?“ „Das kann man doch gar nicht miteinander vergleichen, aber wenn wir jetzt nicht aufpassen, dann sind wir in hundert Jahren komplett durchmischt und durchrasst, das sind doch die Fakten!“ „Wo kamen Ihre Verwandten noch mal her?“ „Aus Schlesien, genauer: Niederschlesien. Warum fragen Sie?“ „Ach, nur so.“

„Jedenfalls müssen wir endlich mal das Volk dafür sensibilisieren, dass es hier um seine eigenen Belange geht.“ „Wie beispielsweise Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor.“ „Die nehmen uns doch die Jobs weg, so sieht es doch aus!“ „Deshalb kommen ja auch vorwiegend ausgebildete Fachkräfte, die im mittleren Management arbeiten oder im Handwerk. Oder im Gesundheitswesen.“ „Sehen Sie? das ist doch eine Strategie! Die ohne Ausbildung lassen unser Land ausbluten, und die anderen senken die Löhne!“ „Wenn einer die Löhne senkt, dann doch die Wirtschaft, oder?“ „Aber diese Fachkräfte, die werden irgendwann auch das Lohnniveau in den oberen Bereichen senken. Sie werden schon sehen.“

„Entschuldigen Sie mal, aber Sie reden ja nur Quatsch. Das können Sie doch nicht selbst alles glauben, was Sie da von sich geben.“ „Es funktioniert eben nicht. Europa funktioniert eben nicht, Sie sehen es doch. “ „Wissen Sie, was mich wirklich ankotzt? Dass es derart viele Integrationsverweigerer gibt. Dass alle diese Leute, dass alle diese Einwanderer meinen, sie hätten die Deutungshoheit über unsere Kultur. Über unsere Politik und unser Gemeinwesen. Die denken, sie kommen hier als gesuchte Fachkräfte an und dürfen sich dann sofort wie zu Hause fühlen – gut, ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, aber es ist immer noch unsere Heimat, und wenn sie meinen, sie könnten sich hier integrieren, dann müssen sie eben auch mal schauen, dass sie ihre eigene Mentalität innerhalb unserer eigenen kulturellen Grenzen ausleben. Wir haben überhaupt nichts dagegen, wenn einer hier seine kulturelle und meinetwegen auch soziale Identität einbringt, aber es sind unsere Grenzen, und wir verlangen auch nicht mehr als ein bisschen Respekt dafür, dass ein Europa der Vielfalt heißt: hier kann jeder alles tun und sich frei entfalten, aber nur bis zu dem Punkt, wo sich der andere bevormundet fühlt, und das gilt verdammt noch mal auch für Gastgeber.“ „Sehr gut! Bravo! Unterschreibe ich sofort, sehr richtig! Was meinen Sie, wie mich das anwidert – erst die Türken, und jetzt kommen diese ganzen Bulgaren und Zigeuner! Was soll bloß aus Deutschland werden?“ „Das ist mir offen gestanden egal. Es reicht mir schon, wenn Sie und Ihre Landsleute endlich aus der Schweiz verschwinden.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CCXXII): Vertriebene

6 12 2013
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Mitleid, jene halbwegs unverdiente Regung, die jede Knalltüte für sich zu beanspruchen glaubt, wenn sie sich nur episch genug auf die Gesichtsreste gepackt hat; Verständnis, das heißt, sein sinnfernes Gewinsel unter Auslassung der Wirklichkeit an den Mann zu bringen; Solidarität, nicht zu sagen: die kritiklose Übernahme sämtlicher politischer Konstrukte in die ansonsten eher dünn besiedelte Landschaft der geistigen Gefilde, alles das erwartet der selbst ernannte Paria von der Gesellschaft, die ihn erduldet, wie man Dorfdeppen aushält, als fragwürdige Bereicherung des sozialen Randes, nicht aber als plärrende Kinder, die für ihren Willen die restliche Umwelt terrorisieren. Wir haben an ihnen zu lange gelitten, es wird Zeit, dass wir sie vertreiben, die Vertriebenen.

Jedes Mitleid, jedes Verständnis, der Ansatz von Solidarität wäre für die Tonne, die Messe ist gelesen. Seitdem der Boden für die Täter wieder begehbar ist, holen sie ihre Krücken raus, um dekoratives Kampfhumpeln zu zelebrieren, die Trolle mit dem Opferabo, und der mittig ausblutende Rechtsrand des Spektrums lässt sich willfährig Blumenkohl an die Backe plästern von den Schreihälsen. Sie wurden aus dem Banat entfernt? Dann muss man ja nicht zugeben, dass genug Exilanten wieder in dem Landstrich leben und ansonsten eine komplette Diktatur lang zu den Jubeltuten gehört haben. Die Krabbelgruppe Weichsel-Warthe greint nach Aufmerksamkeit? Das Land ist längst frei, wir sind gekommen, um ihnen mitzuteilen, dass ihre Ausreise nur noch eine Frage der Zeit ist.

Oder des Kalküls. Die Durchtriebenen-Clans haben sich nach dem Heim-ins-Reich-Geturne reich ins Heim abgesetzt, generös gestopft von der jungen Westrepublik, die ihren Radaubrüdern gerne eins mit dem Geldsack überzog, um ihre Ruhe zu haben. Für Feld, Wald und Wiese gab es satte Entschädigungen, die ihnen nicht selten gute Startbedingungen im Wirtschaftswunderland verschafft haben. Sie hocken auf den Zinsen und greinen den Butt an, dass sie immer noch nicht Papst sind – das Vorbild einer antidemokratischen Elite, die ihre unsinnigen Forderungen nach Restitution nicht stellt, um sie erfüllen zu lassen, sondern um sich diffuses rechtes Protestpotenzial zu schwiemeln für künftige antieuropäische Ressentiments. Sie lassen sich noch damit feiern, dass sie offiziell auf Rache und Vergeltung verzichten – als wäre Artikel 26 eine Fußnote und für sie nicht gültig, die ein Recht hätten, die Blödheit einer ganzen Generation nachzuahmen. Vermutlich schlagen sie sich demnächst gegenseitig für den Friedensnobelpreis vor, weil noch keiner von ihnen vorhatte, Polen zu annektieren oder Arbeitslager zu errichten.

Die Nachgeburten lassen sich scheint’s gerne instrumentalisieren: ein Gutteil der historiografisch Behinderten ist deutlich jünger als dreißig und hatte statt der Muttermilch Doppelkorn im Nuckel, anders ließe sich diese Reprise des Dämlichen hardwaretechnisch nicht deuten. Das fährt im Urlaub gerne in die vom Bettnässer aus Braunau besetzten Länder und tönt ansonsten, wie sehr sie Schlesier wären, finden es aber ohne Blindenhund nicht auf der Karte und plädieren als (sic) Deutsche, alles ohne Blutsnachweis aus den Grenzen von 1990 zu treten. Wir sollten aufpassen, dass die Schweine sie nicht beißen, ganze Generationen von Schnitzeln wären kontaminiert. Inzwischen wollen sie einen Gedenktag, legen aber großen Wert auf die Tatsache, dass ihnen keine wissenschaftliche Aufarbeitung in die Quere kommt – wie sollten diese Dumpfklumpen demonstrieren für ein Antieuropa als Relikt einer Nationalkleinstaaterei, die es so nie gab, wenn am Ende rauskommt, dass sie bereits zu Kriegszeiten verjagt wurden und der Führer sie im Stich gelassen hat.

Der Grad der sozialen Intelligenz zeigt sich bei den geschichtlich Verseiften schon im Auftreten; das verlangt von Ausländern Integration bis zur hyperkorrekten Assimilation in die angebliche Leitkultur, stapft aber nicht ohne ostpreußische Hochzeitstracht an die Mülltonne. Man sollte ihnen einen Gedenktag reindrücken und ihn auf den 1. September legen, und falls sie je die Geschichte zurückdrehen sollten, werden sie hoffentlich überrannt von rassereinen, bis an die Zähne bewaffneten Germanen mit gründlich gestörter Impulskontrolle, die ihnen eins auf die Mütze geben und Transparente entrollen, um zu zeigen, worum es hie wirklich geht: 1400 Jahre Vertreibung reichen – die Landsmannschaft der Westgoten fordert: die Ukraine ist unser! Wer weiß, wie ewig die Gestrigen noch werden.