Billiger Jakob

25 07 2012

„Ist er eigentlich schon auf diesen Occupy-Demos gesichtet worden?“ „Nicht, dass ich wüsste.“ „Und es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass sich Sigmar Gabriel um eine rasche Heiligsprechung bemüht?“ „Mir ist nichts bekannt.“ „Warum will er ausgerechnet jetzt die Banken regulieren?“ „Will er ja gar nicht.“ „Aber er ist doch der Ansicht, dass das jetzt schleunigst zu geschehen habe.“ „Also erstens ist das Wahlkampf – oder wird vielleicht mal welcher, wenn sie ihn lassen.“ „Und zweitens?“ „Zweitens hat er die Forderung erhoben. In der SPD bedeutet das regelmäßig, dass eine Sache in der Ecke liegt, bis man vor Schimmel nichts mehr sieht.“

„Finden Sie Ihre eigene Argumentation nicht ein bisschen sehr populistisch?“ „So populistisch wie Gabriel?“ „Was wollen Sie, er bemüht sich jetzt um eine praktische Umsetzung.“ „Da braucht’s dann ja nicht auch noch theoretische Kenntnisse. Übrigens habe ich diese Art der Entschlossenheit vermisst, als die Kohle für spanische Banken vom Bundestag bewilligt wurde. Die praktische Umsetzung seiner jetzigen Einsichten wäre da durchaus nicht verkehrt gewesen.“

„Im Grunde hat Gabriel doch Recht.“ „Das schon.“ „Man muss doch die Finanzbranche und die Versicherungen jetzt an die Kette legen.“ „Sehe ich auch so.“ „Und für Aufsicht sorgen, am besten auf internationaler Ebene.“ „Vollkommen richtig.“ „Sehr begeistert scheinen Sie nicht zu sein.“ „Wer hat denn diese neoliberale Geisterfahrt begonnen?“ „Aber er hat den Banken unanständige Gehälter vorgeworfen!“ „Ach, wie edelmütig. Zahlen denn diese Banken in der Chefetage nicht mehr als drei Euro fünfzig die Stunde?“ „Wie kommen Sie auf drei Euro fünfzig?“ „Weil das die unanständigen Gehälter sind, die das Land gerade schädigen.“

„Ist es nicht putzig, wenn ausgerechnet der Schubladenminister Schäuble ihm vorwirft, dass er die Bankenregulierung an der Verfassung vorbei in die Grütze geritten hat?“ „Durchaus berechtigt, finde ich. Als Innenminister war Schäuble ja für die Verfassung zuständig, meistens sogar dafür, dass sie ausgehebelt werden konnte.“ „Und das mit der Deregulierung?“ „Das war Sache der SPD, das ist auch richtig. Wenn das die SPD nicht gemacht hätte, würde Schäuble seinen Schattenhaushalt nie so gut hinbekommen haben.“ „Was versteht denn Schäuble eigentlich vom Bankwesen?“ „Nicht so besonders viel. Aber er erkennt Exzesse und Fehlverhalten, auch wenn sie für ihn zum normalen Geschäft zu gehören scheinen.“

„Warum hat eigentlich die SPD dem Rettungsschirm so begeistert zugestimmt? und dem Fiskalpakt?“ „Beim ESM könnte es sein, dass sie nicht so genau wussten, worum es dabei im Grunde ging. Beim Fiskalpakt bin ich mir aber nicht so sicher.“ „Das heißt, sie stimmen einer Maßnahme zu, deren Tragweite sie nicht überblicken?“ „Das war jetzt nur auf den ESM bezogen.“ „Und sie hebeln bei vollem Bewusstsein das Parlament aus?“ „Ich sagte doch, das gilt nur für den ESM!“ „Und sie beschließen, den Banken noch mehr Steuergeld ohne jede Gegenleistung in den Rachen zu schmeißen, damit die weiterzocken können? Ohne auch nur einen Gedanken an die Regulierung der Finanzbranche zu verschwenden?“ „Das verstehen Sie nicht. Es handelt sich um Wachstumsimpulse.“ „Der deutsche Arbeitnehmer hat doch gar nichts davon, mal ganz abgesehen von den deutschen Steuerzahlern.“ „Aber die Guthaben der finanziellen Oberschicht wachsen ein kleines bisschen schneller als erwartet. Meinen Sie nicht, wir sollten alle etwas mehr Dankbarkeit zeigen, wenn es Deutschland mit sozialdemokratischer Hilfe besser geht?“

„Warum macht er das?“ „Schauen Sie mal auf den Kalender.“ „25. Juli?“ „Billiger Jakob. Alles muss raus.“ „Dabei verschachert man doch als Sozialdemokrat sonst immer nur seine Ideale.“ „In Krisenzeiten muss man eben auch ins Schaufenster legen, was man gerade gar nicht auf Lager hat.“

„Als nächstes werden Sie mir sicher erklären, dass das alles ein abgekartetes Spiel ist, damit sich Merkel in ihrer dritten Amtszeit endgültig den Hals bricht.“ „Sagen Sie das ja nicht weiter!“ „Wie, das ist eine…“ „Erzählen Sie das niemandem – sonst werden Sie erschossen.“ „Also bitte, Sie reden ja nur…“ „Ich kann Ihnen nicht mehr verraten, aber die Liberalen sind längst umzingelt.“ „Was soll denn das heißen?“ „Der Seeheimer Kreis spaltet sich ab.“ „Dann wäre die SPD ja am Ende wieder sozialdemokratisch.“ „Es kommt noch besser – sie fusionieren mit der FDP!“ „Das kann doch nicht gut gehen, Merkel würde doch sofort eine Koalition mit denen… – Halt mal, das ist ja genial!“ „Eben. Einen plappernden Milchbubi als Vizekanzler kann man in Kauf nehmen, wenn man selbst nicht viel zu bieten hat. Aber eine solche Ansammlung an Knalltüten? Mutti wird ihrem Namen alle Ehre machen, die erste Sozialdemokratin in der CDU zu sein.“

„Man muss sich nur fragen, was eigentlich die Banken von Gabriels Verhalten denken sollen?“ „Sie meinen, ob der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands am Lachkrampf verstirbt? Die werden es gelassen hinnehmen.“ „Weil sie wissen, dass Gabriel sowieso nicht der nächste Kanzler wird?“ „Einmal das, und abgesehen davon, dass er sicher nicht Finanzminister in der nächsten Regierung sein wird, ist das für sie ein Signal, dass die SPD auf friedliche Koexistenz aus ist.“ „Weil sie gar nicht erst eine Kanzlerschaft anstrebt?“ „Weil sie im Wahlkampf bereits derart überzogene Forderungen aufstellen, dass es den Wählern klar ist, wenn gar nichts davon übrig bleibt.“

„Wäre es dann nicht ehrlicher gewesen, Gabriel hätte es mit einem Mea culpa begonnen?“ „Warum das denn?“ „Wer hat denn die Finanzmärkte bis zum Anschlag dereguliert und sich dafür auch noch von den Banken lobpreisen lassen? Wer hat den Sozialstaat in seine Bestandteile zerlegt? Wer hat jahrelang das beschleunigte Auseinanderklaffen der Volkswirtschaften in Europa nach Kräften gefördert und den Bürgern erzählt, das sei alles gar nicht so schlimm, solange es noch zwanzig Prozent Rendite auf Hedgefonds gibt und einträgliche Wetten gegen den Euro?“ „Was erwarten Sie denn von dem Mann – der kann doch nicht so einfach die Hosen herunterlassen?“ „Ich verlange einfach, dass dieser Fettsack glaubwürdig ist!“ „Ausgeschlossen.“ „Weil er sonst in der nächsten großen Koalition nichts zu melden hat?“ „Quatsch.“ „Stimmt ja, er kommt auch aus Hannover.“ „Ach was, denken Sie doch mal nach.“ „Ich komme nicht darauf.“ „Glaubwürdigkeit – Sie sind doch nicht mehr ganz bei Trost.“ „Warum denn nicht? Für einen richtigen Kanzler?“ „Der Mann ist Sozialdemokrat!“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CXXXII): Börsenanalysten

16 12 2011
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Natürlich wurden die geistigen Gaben auf diesem Planeten nicht gleichmäßig verteilt, aber der Durschnitt soll ja die Qualität einer Gesellschaft bestimmen. Schiebt der Normalbürger Hyperaktive menschenfreundlich in die Castingshow ab und entsorgt Profilneurotiker in der FDP, so hat er bei den anderen Flusenlutschern ein echtes Problem. Irgendwann glaubt auch bei den Neonazis keiner mehr, dass das rapide Wachstum aus ungezügelter Vermehrung von V-Leuten kommt, und da keinerlei Sozialplan den sprunghaften Anstieg der Narren in der Fußgängerzone abfedert, muss es eine andere Lösung geben. Vorerst durften sie als Quacksalber auf dem Jahrmarkt Gaukelwerk treiben, in die Glaskugel schielen, bis die Spanische Inquisition ihnen die Tür eintritt, und die Aufklärung abwarten, die ihnen endgültig den Garaus macht. Doch das Glück währte nicht ewig. Heute haben wir die Bagage wieder am Hals. Als Börsenanalysten.

Gerüchten zufolge gibt es Richter, die bei einem Fall von Totschlag, dem das endlose Salbadern eines DAX-Predigers vorangegangen war, auf Durchzug schalten und gleich zum nächsten Fall überleiten. Wie Hautausschlag am Sitzmuskel und Zeugenbesuch in der Mittagspause gehören die Schwurbelgurken zu den Zores, die zwar jeden schon in die Nähe einer Embolie getrieben haben, die aber keiner zugibt – wie Fußpilz oder Wettschulden, die man erst in der Autobiografie beichtet, aber nicht am Ort der Konfrontation. Sie sind der halbwegs erfolgreiche Versuch, die Welt der schachernden Geschäfte an den Esstisch zu beamen, um zu zeigen: die Börse ist immer und überall. Börsenanalysten sind die Berufsirren, die keine Peinlichkeit scheuen, die Welt davon zu versichern, dass sie auch für ihr niederschwellig angelegtes Berufsbild keinen Kompetenznachweis zu erbringen geeignet sind, plärrende Lautsprecher der Kapitalmedien, die sie nun mal darstellen. Kein Bekloppter käme jemals auf den Gedanken, einen Analphabeten im Live-Programm mit einer Kafka-Interpretation auf die brechreizbereite Menschheit loszulassen; bei volkswirtschaftlichen Capricen scheint’s geht die Sache etwas glatter.

Denn tatsächlich sind sie lediglich Vollidioten, die Hirnplüsch absondern über Dinge, die sie nicht verstehen, für eine Schicht degenerierter Deppen, die sich den Müll gar nicht erst ansehen, weil sie genau wissen, dass sie vom Kapitalmarkt keinen Schimmer haben. Das Volk der Kleinanleger, das selten zwischen Equity Swap und Scalping zu unterscheiden weiß, weil es alles glaubt, was man ihm in die Gehörgänge schwiemelt, fühlt sich in seiner grenzenlosen Doofheit nur um so mehr den frei in der Fauna herumdelirierenden Popelpriestern verbunden: wenn er schon die Zäpfchen vibrieren lässt, wo keiner Ahnung hat, dann muss er ja einer von uns sein. Eins gesoffen, eins gekauft.

Der Rest der wehrlosen Zeitungsleser jedoch ist das Heer der Leidtragenden, die sich den Mist Tag für Tag in die Netzhaut peikern müssen: dass ein Anschlag, je nachdem, ob von Separatisten, Nazis oder gelangweiltem BKA-Führungspersonal, je nach Bauart den Leitzins nach oben oder unten verdellt, während die Freisetzung ganzer Landstriche insolventen Unternehmen vor dem Hanfseil rettet. Platitudengesättigtes Verbalglutamat rammt der Querkämmer aus der Telebörse dem Zuschauer in die Hirnrinde, die Kollateralmaden der Krise verbreiten ihren Sums, als würde durch perennierende Wiederholung das kleine Einmaleins eine heilige Wahrheit. Eine Herde in indiskutabel verschnittenes Polyester eingenähter Schranzen quakt aus der Bildröhre, dass alle ihre Meldungen vom Vortag auf falschen Annahmen beruht hatten, und blökt frei in der Gegend herum, ohne auch nur unfallfrei erklären zu können, wie Kerninflation funktioniert. Meistens sind sie sowieso seit gestern überrascht, dass es heute so weit kommen konnte.

Vermutlich hat man Börsenanalysten nur die Wünschelrute weggenommen. So stolpern sie zwischen leichtgläubigen Volleulen herum und schwatzen ihnen Aktien auf, die sie nicht verstehen – der verlängerte Arm der Wertpapierabteilungen in den Banken, die allesamt zu feige sind, ihre Inkompetenz selbst vor die Kameras zu schieben. Für eine Chartanalyse reicht ein Stück Pappe und ein Satz Wurfpfeile. Wer wirklich nur dem Zufall vertraut, der nicht durch die besserwisserische Arroganz der BWL-Versager gestört wird, hockt Schimpansen vor die Dartscheibe, die Primaten sind signifikant treffsicherer, weil sie keine pseudowissenschaftlichen Erklärungen abliefern, was sie gerade getroffen haben. Ihre fachliche Qualifikation brüllt aus der streng wissenschaftlich formulierten Schlussfolgerung, dass nur hektisches Verkaufen die Wirtschaft retten kann – während die andere Hälfte der Kleingeldzähler behauptet, nur mit Halten und Vergraben der Aktien sei eine Katastrophe noch abzuwenden. Sie mögen ihre Spitzhüte mit den Sternchen gegen die für Kalkhirne optimierte Sulzabsonderung getauscht haben, aber solange sie jeden Schrott ungehindert in die Höhe jubeln können, leben wir mit dem linken Rand der IQ-Kurve unter einem Dach. Es wird Zeit, dass wir die Trümmertruppe ins gesellschaftliche Aus jagen. Denn warum sollte einer, Politiker immer ausgenommen, für die zielgerichtete Vernichtung des Volksvermögens unter simultaner Produktion paranoider Grütze, die sauer verdiente Kohle aus unseren Sparstrümpfen kassieren? Börsenanalysten sind das letzte Mittel des Kapitalismus, um auch den letzten Angestellten zwangsweise zum Komplizen zu deklarieren und ihn mit Instant-Weihrauch einzunebeln. Sie sind so glaubwürdig wie die Internet-Milliardäre, die neben dem Geldscheffeln immer noch sechzehn Stunden lang täglich damit zubringen, jedem zu erzählen, wie man todsicher reich wird, reicher als alle anderen, die das auch zu lesen bekommen. Und warum sollte man ihnen über den Weg trauen, wenn sich diese stammenden Versager nicht einmal ordentliche Anzüge leisten können.





Auf Widerruf

9 11 2011

„… ein Rücktritt der Bundesregierung völlig ausgeschlossen sei. Sämtliche Gerüchte entbehrten jeglicher Grundlage, die Koalitionspartner seien sich dahin gehend einig, dass sie die…“

„… einen heftigen Kurssturz, verursacht von Spekulationen um das vorzeitige Regierungsende, während sich Wall Street erstaunlich fest zeigte. Die US-Manager zeigten sich zuversichtlich, dass es für die Konservativen einen Rettungsschirm…“

„… von ungefähr zehn Prozent. Demgegenüber stand ein Plus von fast fünfzehn Prozent, da die Aussicht auf ein Ausscheiden der FDP aus der Regierungsverantwortung Hoffnungen auf die…“

„… dementierte Kauder umgehend sämtliche Aussagen, die ein vorzeitiges Ende der Regierung Merkel II auch nur…“

„… würde der Einzelhandel den Rücktritt der Kanzlerin vor Weihnachten dennoch als zu spät ansehen, da das Weihnachtsgeschäft größtenteils im November abgeschlossen…“

„… den DAX zu bremsen, da für den Rücktritt noch kein konkreter Termin an der Börse…“

„… ausgeschlossen, da die Fortführung einer vernünftigen Steuer- und Finanzpolitik für die Bundesrepublik zwingend an das Bestehen der Koalition gebunden…“

„… werteten die Händler es positiv, dass die Kanzlerin für die Regierungsauflösung noch keinen Termin bekannt gegeben habe, da dieser aller Erfahrung nach nicht zu halten gewesen…“

„… weil im Falle des Regierungsendes keine Sicherheit mehr für die Energiekonzerne bestünde. Die Expertise des Wirtschaftsforschungsinstituts kündigte an, bei der Suche nach einer neuen Kanzlerin auch Wünsche der Investmentbanken zu berücksichtigen und auf die Belange der…“

„… trotz enger Handelsspannen noch deutlich im Plus. Der Ausblick auf die sich abzeichnende Rezession würde auch durch einen Wechsel der deutschen Regierung nicht getrübt, da es die Analysten in der Regel ohnehin nicht interessiere, wer unter ihrer Leitung im Kanzleramt einen…“

„… gab der Verband Sekt und Schaumweine bekannt, dass sich die Bestellungen größerer Gebinde im Falle des plötzlichen Regierungssturzes positiv auf die Bilanz der…“

„… forderte FDP-Chef Rösler die Union auf, keine Mutmaßungen über das Ende der schwarz-gelben Koalition mehr zu streuen. Er kündigte an, im Fall eines Koalitionsbruchs auf Grund der zu erwartenden absoluten Mehrheit für die Liberalen die CDU nicht mehr in sein Kabinett…“

„… äußerten die Ökonomen der öffentlichen Banken weiterhin Skepsis, ob ein Ende von Merkel die Entspannung der Märkte vertiefe. Erst nach einer verbindlichen Erklärung der Bundeskanzlerin, wenigstens aber nach der Auflösung der FDP, könnten im ersten Quartal 2012 die Anleiherenditen auch wieder kräftig…“

„… sei nicht ganz auszuschließen, dass FDP-Fraktionschef Brüderle versehentlich die Wahrheit über den Zustand der Regierung…“

„… zwar noch keine Ahnung über die Folgen, dennoch wagte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank eine erste Prognose über den Zustand der Bundesregierung und dessen Auswirkung auf den Devisenhandel in den…“

„… wiegelte die Börse ab. Das Gemunkel um einen Koalitionsbruch in Berlin sei für die aktuelle Kursentwicklung weniger ausschlaggebend als die Wetterlage im Taunus, Thomas Gottschalks Nachfolge bei Wetten, dass…? oder die Weinkönigin von…“

„… nach Seehofer auch Söder, dass die CSU die ständigen Gerüchte von Seiten der FDP über einen Koalitionsbruch nicht mehr hinnehmbar seien. Der bayerische Ministerpräsident forderte die liberale Gurkentruppe letztmalig auf, sich zu den sachlichen Fragen der anstehenden Beratungen…“

„… verbat sich EZB-Präsident Mario Draghi, dass das Kabinett über Preisniveaustabilität verhandele – weder Stabilität noch Niveau seien in einer deutschen…“

„… wolle Seehofer die schwarz-gelbe Koalition bis zur letzten Patrone…“

„… zwar noch keine Ahnung über die Folgen, dennoch wagte Schäuble eine erste Prognose über den Zustand des Investmentbankings und dessen Auswirkung auf die bundespolitische…“

„… laut Uhl (CSU), dass die regierenden Sicherheitsbeamten der Kanzlerin überhaupt nicht die Anweisung gegeben hätten, ihren Rücktritt vorzubereiten. Etwaige Spekulationen über den Zustand der Koalition seien nicht zu bekämpfen, weshalb er auch die Einführung einer anlasslosen Vorratsdatenspeicherung für alle…“

„… setzte Rösler der CSU ein Ultimatum, die Gerüchte zu beenden, er wolle aus der Regierung sofort ausscheiden und sich in die…“

„… beklagte Merkel die Berichterstattung im deutschen Fernsehen, da zu häufig gezeigt werde, dass die Märkte mit Kursrückgängen auf die Fama einer Koalitionskrise reagieren – es würde viel zu oft verschwiegen, dass die CDU mit diesen Botschaften auch für ausgesprochen gutes Klima im Parketthandel die…“

„… äußerte sich Westerwelle über den…“

„…nach einer Investorenveranstaltung eine Put-Option auf die deutsche Bundesregierung gekauft. Ackermann versicherte der Kanzlerin, er werde sie nicht oder wenigstens nur sehr ungern in den…“

„… dass zwei Szenarien den wirtschaftlichen Abschwung Europas erheblich beschleunigen würden: einerseits eine deutsche Regierung unter Beteiligung der FDP, andererseits eine deutsche Regierung ohne Beteiligung der liberalen…“

„… sagte Rösler, er als FDP werde das Gerede über das Zerbrechen einer deutschen Regierung nun aber auf gar keinen Fall weiterhin…“

„… führte als zusätzliches Makroderivat neben dem Geschäftsklimaindex, der Arbeitslosenquote und dem Absturzwinkel von Merkels Mundwinkeln auch die Differenz der Liberalen zur 1%-Hürde…“

„… gab die Bundeskanzlerin die vorgezogenen Neuwahlen zum Deutschen Bundestag bekannt. Merkel führte aus, ihr Vertrauen in die Märkte sei innerhalb der letzten Wochen fundamental…“