Doof bleibt doof

23 04 2017

für Kurt Tucholsky

Apotheker Doktor Kroll,
ein Jahr noch zur Rente,
weiß schon, was er wissen soll –
die Medikamente
helfen größtenteils sogar,
Mumps und Ohrenrauschen
gehen weg ganz sonderbar
beim Rezeptvertauschen.
Kroll gibt, was der Arzt verschreibt,
manchmal jedoch nicht,
wenn die Wirkung ganz ausbleibt.
Dann steht er und spricht
ganz zu sich und nur im Stillen:
Doof bleibt doof,
da helfen keine Pillen.

Henriette, hübsch und fein,
hat gar viel Verehrer,
fällt auf alle reihum rein
und macht sich’s noch schwerer.
Wenn die Ehe man verspricht,
hält’s die junge Dame
länger in der Stube nicht.
Ach, es lockt der Name,
den die Hochzeit mit sich bringt.
Sie probiert ihn aus,
wenn auch Muttchen in sie dringt,
sie schreibt ihn ans Haus.
Seufzend lässt sie ihr den Willen.
Doof bleibt doof,
da helfen keine Pillen.

Mancher Bürger weiß Bescheid
über die Geschichte,
liest, wie eine dunkle Zeit
Hoffnung macht zunichte.
Liest auch nicht nur, was ihn lockt,
sieht auch andern Ländern
schweres Unheil eingebrockt,
und will doch nichts ändern.
Stärke ist ihm, wenn er dann
Schwächere bedroht,
nicht sieht, was er ändern kann,
und dabei verroht.
Hört Ihr ihn nach rückwärts brüllen?
Doof bleibt doof.
Da helfen keine Pillen.





Die anderen

18 04 2017

„Geben Sie mir nicht die Schuld – ich habe die Gesetze nicht gemacht. Sie schon. Also werden Sie den Murks auch mit ausbaden müssen.

Wir können Ihnen natürlich nicht nachweisen, dass die sexuelle Orientierung Ihrer Schwester für Ihre Kinder schädlich ist, aber das ist ja auch gar nicht das Problem. Sie können nicht nachweisen, dass sie unschädlich für Ihre Kinder ist. Das ist ein kleiner Unterschied, und seitdem Ihre Partei in der Regierung ist, sich die Gesetze ausdenkt und dem Bundestag zur Umsetzung überlässt, müssen Sie mit den Folgen eben auch leben. Schauen Sie mal, Ihre beiden Süßen werden sich in einer reinblütigen Aufzucht sicher viel besser fühlen als bei Ihnen. In ein, zwei Jahren haben die Sie vergessen, sie sind ja noch so klein, und dann wird nichts mehr daran erinnern, dass sie von so einem Menschenmüll wie Ihnen abstammen. Ist das nicht erhebend?

Meine Güte, jetzt heulen Sie hier nicht herum! Du bist nichts, Dein Volk ist alles – haben Sie das auf dem Parteitag nicht auch gebrüllt? Haben Sie? Leugnen ist zwecklos. In einem guten Polizeistaat kommt nichts weg. Sie wollten das so, jetzt kriegen Sie es auch. Ganz einfach. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Sie waren politisch nicht immer zuverlässig. Wissen Sie noch, damals in der Studentenzeit? Marx gelesen, viel Kontakt mit Typen, die viel Kontakt mit Typen hatten, die Kontakt mit Typen hatten, die gegen den Staat waren? Nein, das ist nicht dasselbe – wir sind auch gegen den Staat, aber wir haben ihn ja inzwischen durch etwas ganz anderes ersetzt, also sind wir jetzt der Staat, da können wir doch nicht gegen den Staat sein, oder? Sie müssen immer bedenken, die ganze verlogene Scheiße, die Sie damals gegen den Staat und die Demokratie und die Elite und die Politik und was weiß ich noch alles erzählt haben, dieses ganze verlogene Zeug, das geistig minderbemittelte Arschlöcher glauben sollten, und Sie haben es geglaubt, weil sie halt ein geistig minderbemitteltes Arschloch sind, das alles wendet sich jetzt gegen Sie. Überrascht?

Also Sie waren mal politisch unzuverlässig, das zählt als Grund, dann das mit Ihrer Schwester, und dann sind Sie ja auch in der Gewerkschaft. Gut, das war damals legal, heute eigentlich auch noch, wobei – nein, das ist manchmal legal, manchmal ist es auch egal, das ist nicht ganz dasselbe, obwohl die Übergänge da eher fließend sind, aber wenn sich die Zeiten ändern und die Umstände, dann muss man manchmal auch ein paar Dinge neu bewerten.

Sie scheinen da ein paar grundlegende Dinge des Führerstaates nicht ganz kapiert zu haben. Selbstverständlich gelten für Parteimitglieder einige Ausnahmen. Das war schon immer so, das wird auch so bleiben. Sonst wäre das Modell ja für die meisten ängstlichen Opportunisten gar nicht mehr attraktiv. Allerdings sind manche, Sie gestatten mir diese etwas altmodische literarische Referenz, doch immer noch etwas gleicher. Sie dürfen manches bei anderen Leuten kritisieren, anprangern, Sie dürfen das brandmarken und drakonische Strafen fordern, aber Sie sollten auch wissen, dass Sie selbst das genauso trifft. Ihr Nachbar hat die Steuer beschissen und ist schwarz gefahren und trinkt heimlich? Sie sollten sehr vorsichtig sein, diese Maßstäbe gelten auch für Sie. Es sei denn, Sie sind in der Hierarchie der Partei so weit oben, dass für Sie überhaupt kein Gesetz mehr gilt. Dann kann Ihnen dieser ganze Krempel, Ethik und Moral und so was, letztlich egal sein. Sie werden jetzt lernen müssen, mit Ihrer Entscheidung zurechtzukommen. Das ist ja gerade der Witz an der Diktatur: man hat die Wahl, sich für oder gegen sie zu entscheiden, aber nur einmal.

Ach nein, das dürfen Sie uns nicht vorwerfen. Natürlich wollen wir auf Dauer an der Macht bleiben, wer will das denn nicht? Aber Sie müssen realistisch bleiben. Nichts dauert ewig. Sie haben möglicherweise Glück, weil Sie danach sagen können, dass Sie verfolgt wurden. Möglicherweise. Man weiß ja nie, ob Sie das überleben. Doch, das ist schon erheblich – für Sie jedenfalls, bei uns würde ich mir da nicht so große Sorgen machen. Wir haben möglicherweise – möglicherweise, wie gesagt – auch Probleme, aber wir gelten hinterher nicht als politisch unzuverlässig. Wir sind ja jetzt der Staat, deshalb kann das, was wir machen, auch nicht illegal sein. Wir werden hinterher auch wieder Richter und Professoren und Polizisten, Minister und Direktoren, schon weil es ja kaum jemanden geben wird, der das überhaupt werden könnte. Wir reduzieren im Augenblick das verfügbare Personal dafür, deshalb haben wir später auch so gute Karten und schwimmen wieder oben.

Aktuell werfen wir Ihnen vor, dass Sie die falsche Abstammung haben. Sie können ja nichts dafür, selbstverständlich nicht, aber das ist letztlich nicht wichtig. Sie haben sich früher immer dafür ausgesprochen, die Abstammungsfrage ins Zentrum der politischen Bewegung zu rücken – jetzt holt Sie das ein, weil wir noch ein paar Generationen weiter in Ihrer Familiengeschichte gegraben haben als versprochen. Das ändert natürlich nichts daran, dass Sie das alles wollten. Sie müssen uns jetzt nicht dankbar sein, das nun gerade nicht, aber Sie geben hoffentlich nicht uns die Schuld, dass wir letztlich nur das tun, was Sie immer wollten.

Nach links. Ziehen Sie am besten schon mal die Schnürsenkel raus. Wir wollen doch nicht, dass Ihnen jetzt schon etwas zustößt.“





Störungsstelle

10 04 2017

„Erstmal Steglitz, obwohl das auch nicht sinnvoll ist, aber: dann haben wir erstmal Steglitz. Danach kann man immer noch mal sehen, wie wir das machen, nachdem uns einer das Problem erklärt hat.

Von wegen Gefahren. Man muss informiert sein, was aus einer Lage entwickelt werden kann, auch und gerade verwaltungsseitig. Der Bürger an sich ist meist nicht fähig, die Konsequenzen aus seinem Handeln für die Bundespolitik zu begreifen. Da muss die Bundespolitik für ihn als salvatorisches Fallbeil eingreifen, das werden Sie verstehen, oder?

Wenn wir jetzt nicht den Wannsee abriegeln, dann ist der Russe innerhalb weniger Stunden direkt im Reichstag und wird Merkels Pläne durchwinken, richtig? Da muss die Bundesrepublik… ja, ich sagte das schon. Also wir müssen das jetzt weiträumig abriegeln. Unsere Einsatzstelle ist natürlich in Alarmbereitschaft, wir haben das Grundgesetz immer auf dem Schreibtisch und sind besser aufgestellt als diese Typen aus der Regierung, ich kann mir die Namen von diesen Parteien nicht merken, aber so groß ist der Unterschied wohl auch nicht – jedenfalls braucht heute kein Mensch mehr diese Idioten, und wenn die Kohle stimmt, wer fragt da noch nach dem Grundgesetz? Schäuble? Machen Sie sich nicht lächerlich! Wir sind hier als realpolitische Einheit aufgestellt, also das, was der Cybermarsch von der Reichsgebärmutter nicht getrötet kriegt, und die Sicherheitspolitik ist… –

Wenn wir jetzt auch noch Wilmersdorf absperren, dann müsste Tempelhof… Nee, das ist zu kompliziert. Das kriegen wir auch logistisch nicht hin, schon von der Verhältnismäßigkeit, weil das ja kein Gefahrenbereich ist, und dann erzählt uns die Verwaltung hinterher wieder, dass das gar nicht hätte abgesperrt werden dürfen, wir haben ja gar keine unklare Sicherheitslage im Bereich Schmargendorf, deshalb könnten wir eigentlich nicht einmal stichprobenartige Kontrollen bei den Passanten durchführen, und wenn wir dann den einen oder anderen… Gut, wir sperren erstmal Tempelhof und Wilmersdorf, und dann sehen wir mal weiter.

Das sorgt schon für Unruhe, schließlich fühlt sich dann ein Teil der Bevölkerung als Störer und eskaliert vielleicht in die falsche Richtung? Wir haben ja keinen Bankraub, genau genommen liegt nicht einmal der Verdacht einer Straftat vor, da können wir jetzt keine Straßensperren in Mitte aufziehen, sonst wird uns die Polizeiführung wieder die Verhältnismäßigkeit der Lage erklären, wenn der Eingriffscharakter unserer Sperren oberhalb der einfachen Kontrollen liegen sollte, aber wir hatten ja auch nicht vor, die Anwohner direkt in ihren Wohnungen, beziehungsweise dann aus ihren Wohnungen heraus, aber das ist dann schon wieder ein anderes Problem. Das ist mit einer gründlichen Durchsuchung von Mitte nicht getan, da müssen Sie vermutlich gleich Friedrichshain-Kreuzberg mit abriegeln, und dann haben wir wieder das Problem, dass wir sehr viele Auswärtige mit drin haben, aber das kann Ihnen woanders auch passieren, insofern sehe ich das nicht als Problem. Also nicht in Bezug auf die Sicherheit. Rechtlich ist mir das egal.

Natürlich müssen wir auch präventiv tätig werden können. Oftmals ist es ja so, dass Sie eine Straße erst nach dem Unfall absperren – hätten Sie die früher abgesperrt, der Unfall wäre gar nicht erst passiert! Da denkt aber keiner dran, und wir müssen das dann ausbaden! Wenn da jemand flüchtig sein sollte, man muss ja immer mit allem rechnen, dann setzt der sich doch in Richtung Reinickendorf ab, und ehe wir hier in der Störungsstelle reagieren können, haben wir einen mutmaßlichen Straftäter, der den Behörden wahrscheinlich vorher schon bekannt gewesen sein dürfte, aber das sage ich ja immer: wenn man die Bürger zu gut überwacht, dann gibt es immer Straftäter, die einem schon vor der Tat bekannt waren, und dann sagen alle, wir machen unseren Job nicht ordentlich. Aus dem Dilemma kommen Sie erstmal wieder raus!

Pankow können Sie vergessen. Da soll’s in den letzten Jahren mal eine Demo gegeben haben, die Kollegen können Ihnen da Genaueres sagen, wir riskieren jedenfalls nichts. Kontrollen wären schon machbar, wir führen die auch durch, das heißt: wir lassen die durchführen. Wenn es doch vereinzelt zu Straftaten kommen sollte, rein theoretisch, dann ist das sicherer, und wir müssen nicht hinterher sagen, wir hätten es vorher kommen sehen. Man könnte beispielsweise die Infrastruktur abschalten, alle Ampeln auf Rot, dann stehen da ein paar Tausend Fußgänger, die lassen sich leichter kontrollieren als in Bewegung, und man könnte Verkehrspolizisten in den Bezirk senden, vielleicht als SEK getarnt, dann merken die Anwohner nicht sofort, worum es bei dem Einsatz geht. Das bedeutet automatisch mehr Rechtssicherheit für die Leute, die irgendwie nachweisen können, dass sie als Straftäter nicht in Frage gekommen wären, und dadurch natürlich auch eine vergrößerte Freiheit, die man als Bürger auch erstmal aushalten können muss. Das dürfen Sie nie vergessen, der Bürger gewöhnt sich daran, und dann müssen wir als Störungsstelle unter den gegebenen Umständen verhältnismäßig reagieren. Das ist auch so eine Sache, an die niemand denkt, und wir müssen mit der Entwicklung… –

Ein illegaler Download? In Friedrichsfelde? Bleiben Sie, wo Sie sind! Wir sperren zur Vorsicht Brandenburg!“





Gotteslohn

5 04 2017

„Keine Kirchenglocken mehr!“ „Aber dann auch kein Ostern.“ „Wieso?“ „Die Eier können nichts dafür.“ „Aber die sind doch religiös?“ „Nein, das ist so eine Überformung heidnischer Inhalte durch einen kultischen Brauch.“ „Wieso?“ „Das ist eben so!“ „Wusste ich doch nicht.“ „Deshalb sage ich es ja!“ „Jetzt regen Sie sich mal nicht auf. Noch hat die Bundesregierung das nicht zur Chefsache erklärt.“

„Und wir sind echt ermächtigt, eine komplette Säkularisierung für die Bundesrepublik zu machen? so richtig mit Bundesgesetz, Verfassungsänderung und allem Schnick und Schnack?“ „Jetzt warten Sie doch mal ab, vielleicht ist das auch wieder nur so ein rechtspopulistischer Scheiß.“ „Wieso soll denn der Seehofer eine Trennung von Staat und Kirche fordern?“ „Leuchtet mir auch nicht ein.“ „Vielleicht will er bei den Protestanten Präsident werden?“ „Die haben von Gauck genug.“ „Vielleicht könnte man bei dem ansetzen: keine öffentlichen Gebete, schon gar nicht im Fernsehen.“ „Und der Papst?“ „Der ist ja kein Staatsoberhaupt.“ „Wieso?“ „Der Vatikan gehört nicht zur EU.“ „Wusste ich doch nicht.“ „Deshalb sage ich es ja!“ „Jedenfalls keine ausufernden Darstellungen mehr in den Medien, das ist nicht gut für die neutrale Haltung des Staates, und dann müssen wir die humanistische Tradition immer beachten.“ „Wie denn das?“ „Er wollte Kants Geburtstag zum Nationalfeiertag machen.“ „Ist nicht wahr!“ „Doch, wollte ich.“ „Wegen der Aufklärung?“ „Nö, aber irgendwann wollen die Leute halt auch mal unter der Woche ausschlafen.“

„Man müsste den Leuten mehr Vorschriften machen.“ „Weil sie von denen nicht genug haben?“ „Alle mögen Regeln.“ „Die von der Kirche ganz besonders, sonst wären sie ja nicht in der Kirche.“ „Das ist jetzt religionsfeindlich.“ „Kritisch.“ „Das ist feindlich!“ „Kritisch!“ „Ist das nicht dasselbe?“ „Kommt darauf an, was man kritisiert.“ „Und bei Religionen, ist das nicht automatisch dasselbe?“ „Kommt darauf an, ob Sie kritisieren oder kritisiert werden.“ „Aber mit den Religionen an sich ist das zu vereinbaren, oder?“

„So ein Kirchenregister…“ „Gibt es längst, das wird seit Jahrhunderten gepflegt.“ „Nein, ich meine natürlich eine Kirchendatei, also für Mitglieder.“ „Und das bringt was?“ „Man weiß sofort, wie viele Mitglieder diese Religion hat.“ „Man weiß auch sofort, wo die wohnen.“ „Das ist natürlich ganz klar verfassungswidrig.“ „Wieso?“ „Weil es gegen den Datenschutz verstößt.“ „Wusste ich doch nicht!“ „Deshalb sage ich es ja.“ „Seit wann interessiert uns als Regierungspartei Datenschutz?“ „Im Prinzip ist das egal, aber wir brauchen halt vor der Wahl keine negative Publicity.“ „Auch wieder wahr.“ „Wie wär’s mit einem Kirchen-Ranking?“ „Mit was!?“ „Man hat alle Kirchen in einer Datei, aber sie dient halt offiziell nur zum…“ „Was für ein Quatsch!“ „Eben!“ „Die Mitglieder!“ „Aber das ist doch verboten?“ „Können Sie gerade mal eben den Aschenbecher vom Tisch nehmen, bevor ich einen Wutanfall kriege?“ „Wieso?“

„Auflagen!“ „Was denn für Auflagen?“ „Alles vorher unter Auflagen genehmigen lassen. Taufe, Gottesdienst, Kirchweih. Natürlich kostenpflichtig und mit langer Vorlaufzeit.“ „Und was soll das bringen?“ „Leuchtet mir auch nicht so ein.“ „Die sollen sich nicht wohlfühlen hier, wir brauchen die subtilen Ausgrenzungsmechanismen.“ „Und das ist verfassungsrechtlich okay?“ „Schauen wir mal.“ „Ja, finde ich gut.“ „Wieso?“ „Weil wir damit nicht gegen das Grundgesetz verstoßen“ „Wusste ich doch nicht.“ „Deshalb sage ich es ja!“ „Am besten noch mit einem Katalog für Recht und Pflichten!“ „Sehr gut!“ „Wobei man dann schon unterscheiden müsste, ob es sich bei der Fastenzeit um ein Recht der Kirchenmitglieder handelt oder um eine Pflicht aus religiösen Gründen.“ „Was macht das für einen Unterschied?“ „Je mehr Pflichtverstöße man sieht, desto unangenehmer wird es für die Brüder.“ „Ja, finde ich gut. Das reduziert die Anzahl derer, die nicht direkt zu diesem Verein gehören.“ „Und wird die anschließenden verwaltungsrechtlichen Schritte sicher auch enorm straffen.“

„Durchleuchtung sämtlicher Führungskräfte!“ „Am besten schon vor Amtsantritt!“ „Oder gleich aller, die jemals eine Führungsposition bekleiden könnten! präventive Selektion und Überwachung!“ „Selbstverständlich auch aller Laien, mit denen er Kontakt aufgenommen haben könnte.“ „Klar, wenn schon Fahndung, dann aber richtig.“ „Keine Chance für die religiöse Indoktrination!“ „Verfolgung…“ „Aber sonst sind Sie noch ganz knusper, oder was!?“ „… aller Kommunikationswege, auch im Internet!“ „Ach so.“ „Keiner soll sich außerhalb der Kirchen radikalisieren!“ „Wieso?“ „Da fallen die Verfassungsschützer unangenehm auf.“ „Wusste ich doch nicht.“ „Deshalb sage ich es ja!“ „Strafsteuern und anlasslose Hausdurchsuchung!“ „Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft!“ „Terrorverdacht bei allen Konfirmanden in die Personenakte!“ „Wir haben doch gar keine Personenakte?“ „Dann wollen wir eben wieder welche!“ „Wieso? Aua!“ „Stellen Sie sofort den Kristallascher wieder auf den Tisch!“ „Ich meine, wir sollten…“ „Übrigens ist das gar nicht…“ „Reden Sie nicht ständig durcheinander!“ „Ich wollte bloß sagen, dass das hier keinen…“ „Bis zur Wahl werden wir fertig.“ „Wieso?“ „Was steht denn da in der Vorlage? Zeigen Sie mal her.“ „Islamgesetz.“





Weißblauhelme

4 04 2017

„… bewaffnete Ordnungshüter in den Münchener Trambahnen einsetzen wolle. Da die CSU in der bayerischen Landeshauptstadt von steigendem Bedarf an Sicherheitskräften ausgehe, müsse man schon jetzt erhebliche…“

„… vollkommen unsinnig sei. Die aktuelle Sicherheitslage biete für die Stadtverwaltung keinen Anlass zum…“

„… fühle sich die Bevölkerung nicht bedroht, da es im ÖPNV nur selten zu Straftaten komme. Die einzige Unzufriedenheit sei in Bezug auf die ständig steigenden Fahrpreise des…“

„… könne eine Ausrüstung mit Kurzwaffen nur der erste Schritt sein. Man müsse langfristig für jeden Bus der Münchener Verkehrsgesellschaft einen bis drei…“

„… dass eine Finanzierung der zusätzlichen Straßenbeleuchtung nicht mit den Plänen der CSU-Rathausfraktion vereinbar sei. Mit mangelhafter Ausleuchtung sei jedoch die flächendeckende Videoüberwachung der Innenstadt nicht mehr…“

„… die auch gegen mögliche Gefahren durch Fremde vorgehen wolle. Die MVG habe jedoch strikt abgelehnt, die Planung eigenverantwortlich für die Christsozialen…“

„… exponentiell explodierende Kriminalität der Hauptstadt eingedämmt werden müsse. Um die stetig steigenden Zahlen bei Delikten wie Einbruch und Steuerhinterziehung wieder auf ein normales Maß zu…“

„… offen getragene Schnellfeuergewehre einen wirksamen Schutz gegen Taschendiebe darstellen könnten. Notfalls müsse man auch im Vorfeld eines rein theoretischen Verdachtsfalles schon einen…“

„… dass das Reizgas sämtliche Passagiere einschließlich des Busfahrers betroffen habe. Die Verdächtige, eine 87-Jährige, die provokativ in fränkischem Dialekt auf die beiden…“

„… könne ein angemessenes subjektives Sicherheitsgefühl für bessere Umfragewerte sorgen, zumindest für die kommenden Kommunalwahlen in der…“

„… schnellstens abrüsten müsse. Das martialische Auftreten der Sicherheitskräfte habe dazu geführt, dass neben ihnen nur noch selten andere Fahrgäste in den…“

„… das Gewaltmonopol beim Staat bleiben müsse. Die CSU lehne dies allerdings vehement…“

„… teilweise die Fahrgäste schon im Wartehaus belästigt habe. Das Alkoholverbot sei von den meisten nicht durchsetzbar, unbayerisch und…“

„… den Kunden nur noch nach einer ausführlichen Sicherheitsüberprüfung Zutritt zu den Bussen gewähren wolle. Problematisch sei dies für Berufspendler, die sich wegen des Andrangs bereits am Abend vor Fahrtantritt in die betreffende…“

„… dass Panzerabwehrwaffen aus Platzgründen nicht in den Straßenbahnzügen transportiert werden könnten. Angesichts der kontinuierlich wachsenden Terrorgefahr in Sendling und Trudering-Riem müsse allerdings eine bedingungslose Abwehr auch im Stadtgebiet weiterhin für…“

„… eine öffentlich-private Partnerschaft zur Verwaltung der Weißblauhelme schließen wolle. Die Polizei sei laut CSU nicht in der Lage, ausreichend Personal für eine vollständige…“

„… möglichst schwere Waffen tragen sollten. Bei Pistolen bestehe immer noch die Gefahr, dass sie von potenziellen Straftätern entwendet oder gegen die Wachmannschaft…“

„… Langzeitarbeitslose eine Chance erhielten, da zahlreiche Sicherheitsfachkräfte für den Aufbau der Schutztruppe…“

„… situationsflexibel die Quote der Wachleute zu erhöhen. Während des Oktoberfestes könne dies jedoch zu Transportengpässen führen, da dann mindestens hundertzwanzig Prozent der Plätze in den Verkehrsmitteln mit Waffen ausgestattetes…“

„… zu einem großen Andrang gekommen sei, der das Zehnfache der benötigten Personalstärke ausgemacht habe. In Kooperation mit dem Freistaat Sachsen wolle Bayern nun sämtliche abgelehnten Bewerber, die nicht als Hilfspolizisten in der…“

„… die Videoüberwachung einzelner Sitzplätze in den Bussen für eine Wahnvorstellung halte. Sie sei weder technisch machbar noch für eine…“

„… für eine ‚linkslinke Schwuchtelrotte‘ halte, die ‚mit Sicherheit von den Salafisten bezahlt werde‘, um ‚das christliche Bayern auszulöschen‘. Der Polizeipräsident weise die Anschuldigungen auf das Schärfste zurück, er habe bereits rechtliche Schritte gegen die christsoziale Fraktion im…“

„… bis Bogenhausen gefahren sei. Er habe bereits wegen seiner Hautfarbe verdächtig gewirkt, die spätere Obduktion habe jedoch keine Hinweise auf einen…“

„… könne aber keine Rücksicht mehr auf die Verfassungskonformität der Planungen nehmen. Die Christsozialen hätten den Einsatz mehrerer Nacktscanner am Münchener Hauptbahnhof vertraglich bereits vollständig unter…“

„… nicht gewusst habe, dass der ständige Anblick schwer bewaffneter Sicherheitskräfte die Münchener noch unsicherer machen würde. Da das subjektive Sicherheitsgefühl sich messbar nach unten bewege, habe die CSU empfohlen, die Anzahl der bewaffneten Wachleute nochmals zu…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CCCLXVII): Die gute alte Zeit

31 03 2017
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Es ist dieser leichte Phantomschmerz, der einen an eine Vollmöblierung unter der Kalotte denken lässt, wobei doch nur die Reflexe den Hirnschmerz auslösen. Was die halbwegs nüchternen Augen noch wahrnehmen, passt nicht mehr zu den Zerrbildern, die sich die Erinnerung zurechtgeschwiemelt halt. Damals, da kostete das Brötchen noch drei Pfennige und schmeckte, wie Brötchen heute nicht mehr schmecken. Da hatte Örckelschwick noch einen annehmbaren Ortskern – das Hitlerstandbild war gut auf dem Marktplatz zu entdecken, auch für die sehgeschädigte Generation aus Stalingrad – und nicht diese Glaspaläste mit Betonfuß, wie man sie in jeder besseren Kreisstadt in den Morast pfropft, sobald sich der Baukredit verabschiedet hat. Und natürlich war die Musik besser. Roy und die roten Rhythmikboys hatten gerade die Ukulele entdeckt, und wer würde das vergessen? die gute, alte Zeit?

Natürlich war da alles besser, denn es war gut. Das Gute, so viel hat sich verfestigt, ist ja immer der Feind des Besseren, manchmal hat es sich auch als umgekehrt herausgestellt, noch öfter hat diesen Zusammenhang schlicht niemanden interessiert. Wer aus dem fahrenden Bus herauskrähen konnte, hatte recht. Beim Betrachten der alten Bilder aus dem Familienalbum pilzt es sanft rosa vom Papier, die seligen Tanten rollen unter dem Schönheitsideal von 1960 durch, quasi körperlos, die reine Eitelkeit gibt sich auf für eine Illusion. Jeder gibt sich auf für einen großen Traum, immer vorausgesetzt, es leben in dieser verwalteten Welt Renaissancehelden ohne Geschäftsbereich.

Vor allem durfte man damals noch ohne denn allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz jeden maximal pigmentierten Akademiker aus Nigeria als Scheißneger bezeichnen, der nur nach Deutschland gekommen ist, um einer Rotte kahlrasierter, geistig minderbemittelter Verlierer im DNA-Roulette den Förderschulabschluss mit Promotionsstipendium zu klauen, denn das wollen die Säufer: unbedingt am Elektronensynchrotron Teilchen zählen. Da war der Typ aus Afrika vollkommen falsch, und wir hatten das wieder auszubaden, dass wir größtenteils zu dämlich waren, um einen Schraubendreher in die richtige Richtung zu halten. Gut, dass diese Zeiten nie vorbeigingen.

Wahrscheinlich turnten bis zu diesem Augenblick noch Dinosaurier durchs Bild, wie sie bis ins hohe Mittelalter zur Rettung harmloser Jungfrauen etatmäßig vorgesehen waren. Jedenfalls hatte die Welt keine scharfen Kanten, keinerlei Konservierungsstoffe, die Eisenbahnen fuhren pünktlich und der Schaffner hatte immer einen robust ausgeführten Schnurrbart. Autos fuhren nur am Sonntag oder aus Versehen.

Wahrscheinlich war auch jeder zweite Nachbar arbeitslos, hatte Krätze oder Masern, beherrschte die Muttersprache dank teutonisch dominierten Genmaterials nur rudimentär und wusste nicht, wer Hegel war. Aber immerhin hatten wir den letzten Krieg gewonnen, vielleicht auch nur die letzte Schlacht, und schon rülpst der Furor sich zurück in ein ewiges Präsens mit Schimmelecken, wie sie die Koordinaten aus dem intellektuellen Untergeschoss an jeder rechtwinkligen Biegung erwartet hatte. So toll war die Zeit auch wieder nicht, alt ja, gut nein, aber dies schuf wenigstens Platz für persönliche Abneigungen: alles doof außer Mutti.

Die Neugestaltung des Alten malt nicht umsonst in unbunten Farben, verzerrt die Linien und kitscht munter drauflos, damit der gründlich verstörte Unsinn in die Matrix eines annehmbaren Schülers mit durchschnittlicher Denkschwäche passte – es wird ja nicht besser, nur weil der Abstand zwischen Einwohnern und mobilem Wissenspotenzial doch anwächst. Es muss freilich daneben auch die klar strukturierten Zeitgenossen geben, die sich um das luxuriöse Problem eines sozialen Status ernsthafte Gedanken machen konnten, aber kaum dazu kamen.

Wir hatten kein Internet, die Autos kippten noch ohne serienmäßigen Prallschutz vom Band, der Fernsprecher hatte eine Schnur, stand öfters in der gelben Zelle am Waldrand, Schlager verkündeten die Zukunft, wie sie die Tarifautonomie und die Sesamstraße nicht schöner hätten feiern können. Das waren die goldenen Zeiten, Blattgoldauflage, wahrscheinlich eher Bronze. Aber auch diese Bilder rufen noch immer Schnappatmung hervor, denn das Aussetzen der Blödklumpen vom Spielfeld fällt unter die fakultativen Gedächtnisleistungen. So ist die Vergangenheit immer porentief rein, wo sie doch objektiv betrachtet als eine Sammlung blauer bis brauner Flecken in die Geschichte eingegangen ist. Denn der Bekloppte ist ein großer Verdränger, er stapelt sich seine eigene Vergangenheit aus dem vorhandenen Material zurecht, und das nicht einmal ohne Geschick. Die eigenen Erinnerungslücken sind das Paradies, aus dem einen nicht einmal die Fakten vertreiben können. Auch wenn sie es wieder und wieder versuchen werden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.





Hamburger Modell

28 03 2017

„… mit einem Küchenmesser schwer verletzt habe. Mutmaßungen auf ein terroristisches Motiv seien zur Stunde jedoch noch nicht in den…“

„… gemeldet worden sei, dass sich der Islamische Staat bereits zum Attentat bekannt habe. Allerdings seien in den sozialen Medien drei unterschiedliche Fotos von jeweils nicht aus…“

„… sich der Verletzte bereits auf dem Wege der Besserung befinde. Er sei zwar vernehmungsfähig, wolle aber keine Angaben zum…“

„… die Abgabe von Küchenmessern an Gefährder nicht gesetzlich geregelt sei. Der Täter sei zwar polizeilich bekannt gewesen sein, habe aber zuvor noch keinen Anschlag mit einem…“

„… keine Verständigungsschwierigkeiten gebe. Der mutmaßliche Täter spreche fließend Deutsch, was einerseits für eine gelungene Integration in…“

„… zwei Zeugen syrisches Arabisch, zwei andere Zeugen Englisch, eine weitere Zeugin akzentfreies Tscherkessisch gehört haben wollten. Dies sei von den Vernehmungsbeamten so nicht…“

„… das Tatwerkzeug einer Analyse im rechtsmedizinischen Institut zufolge vorher für Gemüseputzarbeiten verwendet worden sei. Dies werfe ein kritisches Licht auf die Sicherheitslage, da unter diesen Umständen nicht nur der Erwerb, sondern bereits der Besitz von Haushaltswaren eine erhebliche Bedrohung für den…“

„… es bisher nur Videoüberwachung ohne Tonaufzeichnung gebe. Möglicherweise habe der Täter seine Deutschkenntnisse nur vorgetäuscht, um näher an den…“

„… und nicht der Wahrheit entspreche. Das Bundeskriminalamt habe in den vergangenen Jahren keine Statistik über Delikte mit der Tatwaffe Küchenmesser geführt, könne keine Korrelation mit Tätern mit Migrationshintergrund herstellen und weise die Behauptungen der AfD-Vorsitzenden entschieden…“

„… eine Ausbildung als Metallfacharbeiter in einem ortsansässigen Betrieb abgeschlossen und danach fast zehn Jahre dort gearbeitet habe. Die Kollegen hätten keine Form von Radikalisierung bemerkt und ihn als eher unauffälligen…“

„… noch nicht hinreichend geklärt sei. Da der Täter selbst aus Eimsbüttel stamme, könne man möglicherweise nicht von einem Migranten oder einer Person mit…“

„… als ersten Ansatzpunkt sehe, dass der Täter zwar regelmäßig Sportveranstaltungen besucht, aber nie Alkohol getrunken habe. Dies sei für die Fahnder eine der Unregelmäßigkeiten, die einen besonderen Tätertypus vom…“

„… sich Opfer und Täter schon einmal begegnet seien. Beide hätten weniger als einen Kilometer voneinander entfernt gewohnt, was eine zufällige Begegnung am Hauptbahnhof so gut wie…“

„… auf dem Tatwerkzeug auch DNA-Spuren einer bisher nicht identifizierten Frau gefunden hätten. Ein Zusammenhang mit dem NSU könne zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt noch…“

„… auch in Eimsbüttel geboren, wobei die Eltern des Attentäters aus Wandsbek stammen sollten. Ein Einwanderungshintergrund im engeren Sinne ist bei ihnen jedenfalls nicht zu…“

„… es sich beim Verletzten um einen Bürger aus einem der ehemaligen GUS-Staaten handle, der seit mehreren Jahren geduldet werde. Er sei wegen einiger Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mehrfach in…“

„… gebe es keine Polizeistatistik, dass Lokstedt als No-go-Area geführt werde. Da der Bürger im Vorfeld seiner Tat keine Gesetzesverstöße begangen habe, müsse man eventuell…“

„… habe den Täter eindeutig als deutschen Staatsangehörigen identifiziert. Er sei Brillenträger, dies habe aber bisher bei ähnlich gelagerten Taten keinen kausalen…“

„… eine hohe Bevölkerungsdichte aufweise. Den Bezirk abzusperren oder zum Gefahrengebiet zu erklären sei im Falle eines deutschen Gefährders nur möglich gewesen, wenn es sich um linke oder mit Sachbeschädigung verbundene…“

„… nicht um eine illegale Waffe im Sinne des Waffengesetzes handle. Deshalb könne eine polizeiliche Durchsuchung zur Prävention nicht ohne richterlichen…“

„… juristisch nur schwierig durchzusetzen sei. Wer bisher mit dem Gesetz noch nie in Konflikt gekommen sei, dürfe nicht automatisch als mutmaßlicher Terrorist oder…“

„… Bücher über vegetarische Ernährung und Wandern im Schwarzwald sichergestellt worden seien. Die Polizei könne einen Zusammenhang mit der Tat zumindest beim jetzigen Stand der…“

„… zwar als Protestant bekannt gewesen sei, aber nur ein- bis zweimal im Jahr eine Kirche besucht habe. Fraglich sei, ob er sich selbstständig im Internet mit fundamentalistischen…“

„… sich schon vor der Tat unsicher gefühlt habe. Sie kenne den Täter zwar nicht, sei ihm auch nie begegnet, habe aber zur Vorsicht Angaben bei der Polizei gemacht, um die Ermittlungen…“

„… könne man dem mutmaßlichen Täter nicht nachweisen, dass er sich vor den Messerstichen bewusst habe provozieren lassen. Die Videoaufzeichnungen seien an dieser Stelle zu…“

„… nur durch konsequente Abschiebung von Flüchtlingen und eine Obergrenze eingedämmt werden könne. Die Zerstörung Deutschlands durch fremdländische Personen sehe man gerade an solchen…“