Unter der weißen Weste

14 04 2019

Wir waren mal Papst, dem höheren Wesen, das wir verehren, sei Dank, dass dieser Segen nicht ewig hielt. Immerhin wissen wir jetzt dank gründlich einsetzender Altersdemenz, was beim ehemaligen Pontifex in der Frühzeit los war, denn das bleibt ja nach dem Ausfall diverser neuronaler Strukturen immer noch präsent, wenn auch nicht mehr ganz so leistungsfähig wie bisher. Mag sein, dass sich unser Ratzefummler kurz vor Betriebsschluss noch mal erinnert, was in seiner Familie unter der weißen Weste los war, nur leidet er offensichtlich unter selektiven Blackouts. Was auch immer vor 1968 stattgefunden hat, die Normlosigkeit der Katholiban war älter und widerstandsfähiger – das Zeug wird wohl auch den Atomkrieg überleben. Alle weiteren Fragen, warum dieser Herrenwitzverein ausgedient hat, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • innere verwahrlosung: Die Frage ist nur, ob das der Auslöser für eine AfD-Mitgliedschaft oder ihre Folge ist.
  • amazonengarde: Wer die logistischen Leistungen vollbringt, steht ja eher selten im Mittelpunkt.
  • parallelwelt: Offensichtlich ist das katholische Weltbild spiegelsymmetrisch aufgebaut.
  • arbeitsplätze: Entstehen möglicherweise auch per Urknall, oder was sagt die Bundesregierung gerade?
  • gera: Rechts abbiegen, und dann immer nur noch geradeaus.
  • kriminalität: À propos Gera.
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Rattenfänger

31 03 2019

Es handelt sich natürlich nur um eine interne Anweisung: wer sich als deutscher Staatsbürger bei der Wohnungsgenossenschaft Hameln um ein Mietobjekt bewirbt und den Fragebogen ausfüllt, bekommt schon mal eine negative Auskunft – auf dem verkehrten Bogen, der für Mitarbeiter gedacht ist. Mit der handschriftlichen Notiz: „Leichter Zigeunereinschlag; besser nichts anbieten!“ Da sind wir beruhigt, der offensichtlich institutionelle Rassismus einer Genossenschaft in der Heimat der Rattenfänger richtet sich gar nicht gegen die Bevölkerung, die als Bittsteller auftritt. Vermerke dieser Art sind nur für den Dienstgebrauch. Da sind wir aber mal froh, dass Juden, Ausländer und Demokraten nicht gleich Hausbesuch bekommen. Alle weiten Anzeichen, dass die Unterwanderung der Polizei durch Faschisten uns alle beruhigen sollte, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • volksborn: Es hat auch sein Gutes, wenn man Nazis frühzeitig die Kinder wegnimmt.
  • kommunikative ebene: Öfters auch mal schief.
  • sarrazin arschloch: Die Partei passt sich an alles an.
  • klötenkasper: … a.k.a. AKK.
  • globalisierung chemtrails: Für einen halben Äquator lohnt sich’s ja nicht.
  • afd lügenpresse: Ohne die Partei müsste man ja immerzu die Wahrheit schreiben.




Bullshit-Life-Balance

17 03 2019

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist nicht neu, die Kritik daran schindet sich zum größten Teil an der Unvereinbarkeit mit dem angeblich die Gesellschaft unabdingbar stützenden Arbeitsethos, den Politiker immer dann im Munde führen, wenn sie ganz sichergehen wollen, dass man sie als realitätsresistente Knalltüten erkennt. Die beiden schwedischen Konzeptkünstler Simon Goldin und Jakob Senneby, deren Werk sich mit Wirtschaft in Theorie und Praxis auseinandersetzt, verpassen diesem Denkmodell nun einen ganz neuen Dreh, indem sie für die Aktion Eternal Employment ab 2025 eine Stelle am neuen Verkehrsknotenpunkt Korsvägen in Göteborg ausschreiben. Der Mitarbeiter bekommt einen unbefristeten Job, stempelt sich am Morgen ein, was eine Lampe aufleuchten lässt, und stempelt sich am Abend wieder aus. In der Zwischenzeit kann er tun und lassen, was er will: lesen, ein Nickerchen machen, in den Fernseher gucken. Sollte er in den Ruhestand gehen oder kündigen, wird die Stelle einfach neu besetzt. Es zeigt, wie einfach es in dieser Arbeitswelt ist, Bullshit-Jobs zu schaffen und zu unterhalten, wenn nur den formalen Kriterien Genüge getan wird. Vielleicht spielen ein paar Politiker mit. Zur Not könnte man sie auch dauerhaft ins Home Office abschieben. Alle weiteren Anzeichen, dass der Arbeitsmarkt massive Korrekturen braucht, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • faschistischer widerstand: Die verteidigen sicher das Grundgesetz gegen die bösen Demokraten.
  • pflege spahn: Also billig.
  • billige pflege: Also Spahn.
  • terrorismus depression: Wenn es nicht in die eine Richtung funktioniert, warum soll es dann in die andere funktionieren?
  • extreme berater: Externe haben ja bei der Bundeswehr nichts gebracht.
  • lindner profi: Es gibt ja auch Leute, die berufsmäßig Kuhdung an die Wand schmieren.
  • krampf karrenbauer: Die Union ist schuld, wenn wir keine ordentlichen Autos mehr haben.




Nacht der langen Messer

3 03 2019

Das passiert selbst in der Waffen-SS: der Bettnässer aus Braunau hat sich den Schädel weggepustet, aber eine Rotte geistig unzurechnungsfähiger Deppen wähnt sich unmittelbar vor dem Endsieg über den Rest der Welt. So auch bei der AfD, deren Feld-, Wald- und Wiesennazis die Holocaustleugner um ihre Lichtgestalt Höcke nicht mehr in der Partei der nationalistischen Förderschulversager dulden, da der Verfassungsschutz sie gerade aufbohrt. In der Wolle gefärbte Rassentheoretiker entblöden sich nicht, ihre aufrichtigen Parteigenossen bei der Demo des Stuttgarter Kreise zu warnen; Begriffe wie „Umvolkung“ oder „Rassengenozid“ seien fürs Reinwaschen der Faschistenpartei von rechter Ideologie nicht produktiv, vielmehr liefere man damit genug Material für ein Parteienverbot. Wir werden sehen, wie die Sache ausgeht. Mit etwas Glück machen die Verschwörungstheoretiker ihre Kriegsfantasien wahr und bringen in der Nacht der langen Messer zuerst die innerparteilichen Freunde um die Ecke. Von uns aus kann’s losgehen. Alle weiteren Anzeichen, dass die Faschisten sich gerade selbst abschaffen, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • venusfalle: Manchmal kriegt man auch ein bisschen Mars ab.
  • beinprothese abschnallen: Wenn Sie sie erfolgreich in einem Reichsbürger versenkt haben, humpeln sie dann mit ihm nach Hause?
  • psychische parallelgesellschaft: Bei den meisten auch intellektuell.
  • rfid störaufkleber: Können die auch WLAN-Kabel ausschalten?
  • 18.08.2016 auf römisch: Il diciotto di agosto duemileasedici. Heißt in Palermo aber auch so.
  • klassenfeind: Kommt für die Bildungsministerin aus Schweden.
  • terror großprojekt: Dafür halte ich die AfD nicht für koordiniert genug.




Anerkennungsgebühr

21 02 2019

„Hübsche Seite haben Sie da. Wäre doch schade, wenn der etwas passieren würde.“ „Wie meinen?“ „Naja, die Dinge können kaputtgehen. Alle Dinge, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ „Nein, ich weiß gerade nicht, woraus Sie hinaus wollen.“ „Also ich meine die Sachen, die Sie da so schreiben für Ihre Seite.“ „Was ist denn mit denen?“ „Ich meinte nur, was wäre, wenn die keiner mehr lesen würde?“ „Das verstehe ich irgendwie nicht.“ „Meine Güte, zahlen Sie endlich!“

„Wie reden Sie eigentlich mit mir!?“ „Das muss mir so rausgerutscht sein.“ „Und was wollen Sie von mir? Wofür soll ich denn zahlen?“ „Sie kennen das Geschäftsmodell doch. Sie dürfen Ihre eigenen Texte auf Ihre eigene Seite hochladen, und wir verlangen dafür lediglich eine kleine Gebühr. Als Anerkennung sozusagen.“ „Anerkennung? wofür denn eine Anerkennung?“ „Dass wir Sie Ihre eigenen Texte veröffentlichen lassen.“ „Aber das sind doch meine eigenen Texte, mit denen kann ich machen, was ich will.“ „So kommen wir nicht weiter.“ „Es sind doch aber meine!“ „Da haben Sie recht, nur: können Sie das beweisen?“ „Wozu muss ich das denn beweisen können? es reicht doch, wenn jemand anderer nicht beweisen kann, dass es nicht seine sind.“ „Naja, Sie müssen das aber auch beweisen können. Dass es nicht nicht Ihre sind.“ „Was soll denn der Blödsinn?“ „Gleiches Recht für alle. Sehen Sie es mal positiv, wir verkaufen Ihnen damit ein Stück Rechtssicherheit.“

„Das ist doch absurd!“ „Schauen Sie, wir haben die Gesetze nicht gemacht.“ „Aber wenn ich das richtig verstehe, dann verdienen Sie an denen.“ „Das ist grundsätzlich erst mal nicht verkehrt.“ „Und warum verdienen Sie dann an diesen Gesetzen, wenn Sie selbst einsehen, dass das…“ „Moment mal, wir haben diese Gesetze nicht gemacht, klar?“ „Aber Sie nutzen Sie aus!“ „Das ist etwas ganz anderes. Schon in rechtlicher Hinsicht.“ „Aber Erpressung bleibt Erpressung.“ „Das ist auch vom Grundsatz her erst mal nicht gänzlich falsch, Sie müssen aber bedenken, dass es sich hier natürlich nicht um Erpressung handelt.“ „Was soll das denn sonst sein?“ „Sehen Sie uns als eine Art Rechtsberater.“ „Rechtsberater?“ „Genau. Wir sind für Sie in dem Sinne tätig, dass wir Ihnen nur das zur Verfügung stellen, was Ihnen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist. Was wir Ihnen nicht gestatten, würde auch kein Gesetz zulassen.“ „Entschuldigen Sie mal, jetzt wird es aber wirklich langsam ein bisschen absurd, finden Sie nicht?“ „Sie müssen sich ja nicht darauf einlassen.“ „Und dann?“ „Dann sind Sie mit den Folgen Ihres Handelns in rechtlicher Hinsicht eben auf sich gestellt. Wir helfen Ihnen dann nämlich nicht mehr, jedenfalls nicht ungefragt. Und natürlich auch nicht mehr im Rahmen der bisherigen Kostenmodelle.“

„Also ich nenne das Zensur.“ „Bitte sehr.“ „Jawohl, Zensur!“ „Bitte, Sie dürfen das jederzeit so nennen. Wir sind ein freies Land, wir bewegen uns innerhalb der Grenzen der Meinungsfreiheit, und wenn Wir durch etwas eingeschränkt sein sollten, dann höchstens durch den rechtlichen Rahmen der Europäischen Union.“ „Was hat denn die EU mit Meinungsfreiheit zu tun?“ „Ach, nicht viel.“ „Und wenn ich meine Meinung veröffentliche in meinen eigenen Texten, dann erwarte ich von dieser EU jedenfalls Unterstützung.“ „Sehen Sie, und genau da kommen wir ins Spiel.“ „Sie betrachten sich als Instrument der EU?“ „Wir sehen uns als Instrument der Meinungsfreiheit.“ „Unserer Meinungsfreiheit?“ „Ja, es geht hier um unsere Meinung.“ „Also um Ihre, richtig?“ „Das ist doch dasselbe. Lassen Sie uns jetzt nicht über Begriffe streiten, das führt zu weit.“ „Ich habe eher den Eindruck, es geht jetzt erst richtig los.“

„Haben Sie nicht den Eindruck, dass wir uns kompetent um Ihre Rechte kümmern?“ „Warum müssen Sie sich überhaupt um unsere Rechte kümmern?“ „Sonst tut es doch niemand.“ „Sie verstehen das falsch, ich meine: warum muss sich überhaupt jemand um meine Rechte kümmern?“ „Dazu sind doch Rechte da, oder?“ „Ich dachte, sie seien dazu da, dass man sie wahrnimmt.“ „Das auch, aber die Frage ist doch: wer tut das für Sie?“ „Warum tun wir das nicht selbst?“ „Weil das eine enorm komplexe Materie ist, mit der Sie sicherlich überfordert wären. Dann ist es doch besser, Sie lassen gleich uns das erledigen.“ „Das meinen Sie ernst?“ „Selbstverständlich, wir betreiben das professionell.“ „Für Geld?“ „Das auch. Aber vor allem haben wir dieses Geschäftsmodell, ich will nicht sagen: erfunden, aber wir haben es erfolgreich an diesen Bereich angepasst.“ „Und Sie leben ganz gut davon.“ „Schließlich lassen wir Sie ja auch an unserem Erfolg teilhaben, oder?“ „Sie vergessen allerdings eines: Sie brauchen uns.“ „Ach was.“ „Wenn wir nicht unsere Seite hätten und unsere eigenen Texte, dann…“ „Na, da bin ich ja noch mal erleichtert.“ „Wieso?“ „Das zeigt, dass Sie unser Geschäftsmodell doch noch nicht ganz verstanden haben. Und genau deshalb brauchen Sie uns auch weiterhin als Partner.“ „Wieso haben wir das nicht verstanden?“ „Sie haben die rechtliche Situation nicht verstanden, insbesondere nicht die Folgen.“ „Wieso haben wir die rechtliche Situation nicht verstanden? Handelt es sich jetzt nicht mehr um unsere eigenen Texte?“ „Ach was, überhaupt nicht. Sehen Sie, das ist doch gerade der Punkt: Sie als Rechtssubjekt kommen doch in diesen Gesetzen überhaupt nicht vor. Oder was haben Sie erwartet von der Europäischen Union?“





Des Wahnsinns Fette

17 02 2019

Natürlich sind an der Erderwärmung, die es ja gar nicht gibt, nicht die vielen Kreuzfahrtschiffe schuld. Auch nicht Flugzeuge oder Verkehrsminister, die mit einer halben Hirnzelle zu schnell heißlaufen. Klimakiller Nummer eins ist Butter, denn sie ist erstens ein Nebenprodukt der Rinderzucht, die qua Definition schlimmer ist als fossile Brennstoffe – das Öko-Institut e.V. kriegt für Geld alles raus, für genug Geld auch das Gegenteil – und zweitens wird der schädliche Einfluss analog zum Fettgehalt bestimmt. Weshalb Margarine aus Palmöl sicher auch viel weniger schädlich ist. Oder die Milch, bevor sie zu Butter verarbeitet wird. Als logische Konsequenz empfehlen wir eine Vereinheitlichung der Lebensmittelgefahrenampel. Woher sonst soll man ahnen, dass Zucker aus reinem Zucker besteht. Alle weiteren Anzeichen, dass für die alltägliche Messwertlotterie nicht einmal Lungenfachärzte nötig sind, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • fahrtest: Für die Geisterfahrer in der Koalition nicht einmal nötig.
  • spd erreichbar: Sie müssen nur laut genug brüllen, das Loch ist tief.
  • arbeitszimmer privat: Natürlich, im Büro pflege ich ja zu schlafen.
  • grundrente: Ab einem gewissen Einkommen wird sie auch grundlos gezahlt.
  • weidel rechtsextremistisch: Ja, wie oft denn noch?
  • klimawandel vollbeschäftigung: Einer muss ja das Wasser aus dem Boot schippen.
  • geschirrspüler hochdruck: Wenigstens muss man den hinterher nicht mehr ausräumen.
  • scheuer alkohol: Der eine gehört nun mal trotz einiger verquerer Ansichten und leichten Schwindelanfällen zur bayerischen Leitkultur, und der andere ist nun mal Minister.




Postmodernd

3 02 2019

Sie versuchen es. Es wird nichts, denn es ist einfach zum Scheitern verursacht, aber sie versuchen es. Mit dem Produkt E-Brief – Brief einschmeißen, der gescannt, durch das Netz versandt und per E-Mail an den Empfänger zugestellt wird – ist die Deutsche Post so krachend gescheitert wie der Staat mit der De-Mail. Deshalb soll das Ding jetzt als E-Postscan die Nachrichtentechnik revolutionieren. Der Kunde darf jetzt an Art. 10 GG vorbei seine Post öffnen lassen, DHL scannt sie für ihn und schickt sie per E-Mail. Das schlägt mehrere Fliegen mit einer verdammt großen Klappe: jeder Datenschutz wird kostenpflichtig ausgehebelt, keiner muss sich mehr einen dieser Milliarden kostenden Scanner zulegen, und es braucht kein Ingenieurstudium mehr, um ein E-Mail-Programm zu bedienen. Die Post, modernd. Als nächstes werden sie für Geld Anrufbeantworter und SMS abfischen und einen reitenden Boten zum Empfänger schicken, der den Inhalt vorsingt. Mit Kinderchor. Alle weiteren Anzeichen, warum die Wirtschaft Kunden braucht, die genau so klinisch bekloppt sind wie sie selbst, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • naja hüpfner: Die Dame ist mir bisher nicht bekannt, vermutlich muss man sie unter zwanzig unbedingt kennen, bevor sie in ein paar Tagen wieder in der Versenkung verschwindet.
  • korbständer beerdigung: Zur Beisetzung wird ja gerne ein Stück Obst oder Kohlrabi gereicht.
  • spd osten: Wo die Sonne untergeht.
  • was ist eine kulturlücke: Sie zwischen zwei Soziologen.
  • chemtrails afd: Ockhams Rasiermesser legt nahe, dass man derlei Schäden schon bekommt, wenn man zu oft ein Kantholz am Schädel hatte.
  • muschialarm: Sie waren lange nicht mehr im Tierheim, richtig?
  • nazis verfassungsschutz: Vor der AfD-Prüfung machen sie noch mal schnell Inventur.
  • amazonengarde: Kann man kostenfrei zurückschicken lassen.