Evolutionäre Anpassung

30 11 2022

Der Chefredakteur kotzte, genauer: er erbrach sich brüllend über seinen teuren Wollanzug. Der ganze Inhalt seines Magens rann an ihm herab, während Doktor Schruttke auf die Stoppuhr schaute. „Ich bin entzückt“, flötete der Arzt. „Es übertrifft alle unsere Erwartungen – so ein wundervolles Ergebnis!“ Und während er fröhlich seine Häkchen auf dem Block setzte, krampfte sich der Schreiber noch einmal zusammen. Das Experiment war gelungen.

Der säuerliche Geruch hing zwar überall auf der Etage, doch das störte Doktor Schruttke nicht. „ich bin das ehrlich gesagt schon gewohnt“, informierte er mich. „Unsere Versuche sind nicht immer ganz so appetitlich, das können Sie sich wohl vorstellen. Aber wir haben abwaschbare Räumlichkeiten für die Testreihe angemietet, und unsere Probanden sind selbst schuld, wenn sie speien.“ Ein Surren aus dem benachbarten Raum weckte mein Interesse, und so öffnete ich leise die Tür. Das also war die Maschine, die ein paar bekannte Gestalten aus der deutschen Publizistik zu solcher Übelkeit trieb.

„Das Versuchskaninchen ist absolut sicher auf dem Sitz festgeschnallt, es kann überhaupt nichts passieren.“ Doktor Schruttke hatte recht, wobei der leise wackelnde Apparat schon gefährlich genug aussah, auch wenn der an einem gewaltigen Hebel um die eigene Achse rotierende Sessel für eine doch recht gleichmäßige Beschleunigung sorgte. „Sie kennen das Prinzip bestimmt vom Kettenkarussell“, erläuterte der Forscher. „Die Fliehkräfte haben eine gewisse Wirkung auf den Körper, der bekanntlich andererseits auch der Gravitation ausgesetzt ist – was Folgen hat für das Gleichgewicht, das ja im Innenohr reguliert wird und sich normalerweise auf die Erde als Fixgröße in unserem Bezugssystem verlassen kann.“ Der Mann, der dort mit erheblich grünem Gesicht und verstörter Miene um die Mitte der Anlage gewirbelt wurde, hatte dem Formular zufolge Erbseneintopf genossen und Nachschlag verlangt. Das Schicksal nahm seinen Lauf, vielmehr zwang es den aus Talkshows bekannten Mann, sein Inneres nach außen zu entleeren. Doktor Schruttke nickte. „So viel anders als im Fernsehen ist es ja gerade nicht.“

Er schob mich sanft, aber entschieden aus dem Raum. „Ich nehme an, dass Sie als medizinischer Begleiter für die Luft- und Raumfahrt zuständig sind?“ „Richtig“, freute sich der Leiter. „Absolut korrekt, daher haben wir auch viele Anordnungen übernehmen können, mit denen wir simulieren, wie sich der menschliche Organismus an die besondere Situation bei Start und Landung einer Rakete, beim Aufenthalt im Weltall und in einer Raumstation anpassen kann – oder eben auch nicht.“ Ein leises Stöhnen kam aus dem Raum, dessen Tür wohl nicht absichtlich offen stand. Dort hatte man eine Frau mit dem Kopf nach unten in einem Rad befestigt. Es hatte ein bisschen von einer mittelalterlichen Foltermethode. „Oh, das täuscht“, winkte Doktor Schruttke ab. „Tatsächlich geht es hier weniger um die räumliche Orientierung, wir wollen lediglich die zeitlichen Abläufe erforschen.“ Ich verstand nicht gleich. „In Bezug auf den Kreislauf natürlich, denn das Blut steigt dabei in den Kopf, oder vielmehr: es fällt.“ Auch dieser Befund erlaubte Rückschlüsse auf die körperliche Gesundheit der Probandin. „Es ist mit zunehmendem Alter schwierig, sich an diese Situation anzupassen, weshalb wir ja auch schon vor der Versuchsreihe sehr skeptisch waren.“ „Aber Sie schicken ja auch Astronauten ins All, die etwa in ihrem Alter sind.“ Doktor Schruttke lächelte. „Sie haben eine gute Auffassungsgabe, aber nicht die richtigen Voraussetzungen für Ihr Urteil. Wir erforschen hier nicht die körperlichen und geistigen Erfordernisse für die Raumfahrt, wir forschen über die Folgen des Klimawandels.“

In einem Schwimmbecken watete ein Dutzend Männer mit Gewichten an den Füßen durch das langsam steigende Wasser, wobei es kein klares, leicht gechlortes Wasser war, wie man es in einer öffentlichen Schwimmhalle erwarten konnte, im Wellnessbad oder im privaten Pool. Die bräunliche Brühe roch gar nicht gut, war unangenehm kühl und wurde von einigen Düsen in leichte Bewegung versetzt, die einer Flussströmung ähnelte. „Das ist ein ganz neuer Versuchsaufbau“, erläuterte Doktor Schruttke. „Hier haben wir einige nicht so wichtige Politiker, die sich dafür ausgesprochen hatten, dass wir uns an den Klimawandel anpassen, und wir geben ihnen gerade die Gelegenheit dazu.“ Wie ich jetzt sah, mussten die Durchnässten, die ja alle in dicken Winterjacken durch dieses Becken stapften, auch noch schwere Behältnisse gegen die immer stärker anschwellende Strömung tragen. Würden sie gerettet, wenn einer von ihnen in der Mitte des Bassins ausglitte, in diesem Matsch, in den man als Retter selbst kaum gefahrlos hineingehen konnte?

„Evolutionäre Anpassung ist eine interessante Sache“, dozierte Doktor Schruttke. „Leider bleibt uns kaum Zeit, bis wir die Auswirkungen dieser globalen Katastrophe in ihrer ganzen Kraft spüren werden – die an Land lebenden Vorläufer der Wale hatten immerhin fünfzig Millionen Jahre.“ Und er führte mich in einen kleinen Raum, in dessen Wand ein Fenster eingelassen war. Zumindest schien es so, denn in Wirklichkeit handelte es sich um einen Spiegel, dessen Hinterseite durchsichtig war. In einem Fernsehstudio saßen Männer und schwitzten. Es war eine unangenehme Wärme, die Luft war vollkommen trocken, da jede Flüssigkeit sofort von außen abgesaugt wurde. Die Tür ließ sich nicht von innen öffnen. „Sie sitzen dort drinnen, weil sie es so wollten.“ Doktor Schruttke knipste das Licht aus. „Merken Sie sich die Gesichter nicht. Wozu auch.“





Missbrauch der strafrechtlichen Mittel

14 11 2022

„… sich als rechtlich klarer Fall erwiesen habe. Karlsruhe sei zu dem Urteil gekommen, dass die fossile Brennstoffindustrie, die Energieerzeuger sowie weite Teile der Automobilbauer und ihrer Lobbyisten als terroristische Vereinigung eingestuft werden müssten, die geeignet sei, den Fortbestand der Bundesrepublik Deutschland in der…“

„… nicht hinnehmbar sei. Buschmann habe ein vollkommen anderes Rechtsverständnis und werde dies als Bundesjustizminister auch mit mehreren handwerklich sehr gut gemachten Gesetzen gegen die Klimaaktivisten, die kein Verständnis für die Sorgen und Nöte der börsennotierten…“

„… seine Strafanzeige gegen die Bundesverfassungsrichter als erfolglosen Versuch erkannt habe. Einerseits sei der von Dobrindt genannte Straftatbestand des Volksverrats nicht in der Strafrechtslehre bekannt, andererseits stelle sein Aufruf an die Bayerische Landesregierung, sämtliche Bundesgesetze ab sofort nicht mehr zu befolgen, einen tatsächlichen Verstoß gegen die…“

„… werte das Gericht die Vernichtung des kulturellen Erbes eines Volkes zur Durchsetzung einer menschenverachtenden Ideologie als Akt des Terrorismus. Der Abriss des Immerather Doms St. Lambertus sei nicht weniger als die Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan ein Verbrechen, das geeignet sei, Furcht und Schrecken innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen des…“

„… insofern umsetzbar sei, dass sich präventive Haft beim Verdacht der Planung und Durchführung schwerer staatsgefährdender Straftaten ansetzen lasse. Die Ankündigung Söders, auch weiterhin Repressalien gegen Jugendliche zu erwirken, die im Widerspruch zur Parteilinie der Christsozialen stünden, sei daher als strafrechtlich eindeutige…“

„… gebe es in der Justizgeschichte nach 1945 Belege für den Missbrauch der strafrechtlichen Mittel gegen Andersdenkende. Da die Union auf Bundesebene nicht an der Regierung beteiligt seien, dürfe man zur Brauchtumspflege erwarten, dass diese als kriminelle Vereinigungen im Sinne des…“

„… sich nicht relativieren lasse. So dürfe man Subventionierung klimaschädlicher Technologien bei gleichzeitiger Verhinderung von nachhaltiger Energieerzeugung nicht gegen Sonntagsfahrverbot für ausländische Lastkraftwagen aufwiegen, wie auch die besonders schwere Brandstiftung in einer Flüchtlingsunterkunft nicht dadurch aufgewogen werde, wenn man deutschstämmigen Senioren ihre Einkaufstaschen bis ins dritte Stockwerk ihrer…“

„… öfter zu Gewalt gegen Demonstrierende aufgerufen habe, zuletzt mit der Mutmaßung, es werde nicht mehr lange dauern, bis Autofahrer die Teilnehmer einer Sitzblockade überrollen würden. Das zeitnahe Verbot von BILD und Welt als kriminelle Vereinigungen sei insbesondere durch ihre ständige Unterstützung von Verbrechen gegen die…“

„… die Störung des Individualverkehrs eine größere Gefahr darstelle als eine Politik, die Gewalt gegen Minderheiten legitimiere. Werde eine Anstiftung zu schweren Straftaten nicht eindeutig bewiesen, habe die Justiz laut Buschmann keine Handhabe, sich gegen eine staatlich organisierte…“

„… sich in die Diskussion eingeschaltet habe. Wer Gesetze breche, so der Bundeskanzler, müsse im Rechtsstaat Deutschland selbstverständlich mit einer tat- und schuldangemessenen Bestrafung rechen, um den Rechtsfrieden wiederherzustellen. Unklar sei in diesem Zusammenhang geblieben, ob Scholz dies lediglich für andere Bürger als selbstverständlich ansehe oder ob er auch für seine bisherigen Handlungen in der…“

„… lehne Buschmann ganz entschieden ab, da er selbst gesetzgeberische Befugnisse habe. Eine Regierung, die selbst Gesetze erlasse, könne diese nicht gleichzeitig brechen, woraus sich für ihn ein logischer Widerspruch in der…“

„… auch betont habe, dass die Beförderung des Klimawandels durch eine verfehlte Politik nicht nur gefährlich für den Fortbestand der Bundesrepublik Deutschland sei, sondern auch in erheblichem Maße einen Eingriff in die territoriale Integrität anderer Staaten, die durch eine Auslöschung ihrer…“

„… in weiteren Gesichtspunkten verwirklicht werde. Die Organe des Springer-Konzerns würden sich durch Anwerbung neuer Sympathisanten für ihre Organisation strafbar machen, was trotz sinkender Verkäufe und einer stagnierenden Zahl von Abonnements in eine eindeutige…“

„… im Gegenteil die Pflicht habe, auch die Überlebensfähigkeit anderer Völker in ihren Staatsgebieten zu sichern oder zumindest diese nicht durch Unterlassen zu gefährden. Es sei daher in weiteren Verfahren etwa vor dem Internationalen Strafgerichtshof zu klären, ob bei der derzeitigen Klimapolitik ein Akt der kriegerischen Aggression gegen Nationen vorliege, die in der Folge dieser…“

„… sich der Unionsexperte für internationales Seehandels-, Arzthaftungs- und Strafrecht mit dem Urteil befasst habe. Spahn sehe die Klimaaktivisten als Terroristen, da diese ihre Taten ohne Hinsicht auf konkrete Opfer planen würden. Die Unterstützer der Wirtschaft, hätten durch selbstlose Tätigkeit jedoch immer das gesamte Volk unter besonderer Berücksichtigung einiger Boykotthetzer im…“

„… dass zunächst eine signifikante Anzahl an Strafverschärfungen vorgenommen werden müsse. Buschmann könne zwar noch nicht abschätzen, wer in welcher Weise von den Folgen betroffen sein werde, es könne aber für die öffentliche Meinung durch eine Steigerung der Gesetzesverstöße zu einer eindeutigen…“





Umerziehung

8 11 2022

„… härtere Strafe fordere, da der Bestand von Staat und Demokratie auf eine nie zuvor da gewesene Form menschenverachtenden Terrors gefährdet sei. Die Klimaproteste seine für Merz eine…“

„… sich die Richter keine Vorschriften machen lassen würden. Die Unabhängigkeit der Justiz sei ein in der Bundesrepublik Deutschland wichtiges Rechtsgut, das durch Empörung einiger Politiker nicht ausgehebelt oder in seiner Bedeutung…“

„… fortan genehmigt werden müssten. Czaja wolle durch ein bereits im Vorfeld ausgesprochenes Verbot von Verkehrsblockaden den Rechtsfrieden auf den Autobahnen und Bundesstraßen im Sinne einer friedlichen und wirtschaftsfreundlichen…“

„… da es Dobrindt nicht als möglich ansehe, dass Klimaproteste im Rahmen geltender Gesetze ablaufen könnten. Jede Kundgebung sei seiner Ansicht nach bereits eine weitere Anstachelung zu weiteren Demonstrationen, bei denen sich dann eine Gesetzesübertretung feststellen lasse, so dass hier die Schwelle zur fahrlässigen Anstiftung immer…“

„… lasse der CDU-Vorsitzende mit sich reden, wenn die Bundesregierung ihrerseits einen raschen Vorschlag zur Gefahrenabwehr unterbreite. Für die Union sei eine ohne Anklage und Urteil verhängte zehnjährige Haftstrafe denkbar, die bei guter Führung um einige Monate verkürzt und mit einer gründlichen Umerziehung in der…“

„… dadurch schwere Schäden an der deutschen Volkswirtschaft zu befürchten seien. Linnemann sehe die reale Gefahr, dass eines Tages hunderte Kilometer Stau entstehen würden, die zu einem logistischen Kollaps einschließlich eines Blackout, zum Tod von vielen Millionen Fachkräften und damit auch zum Rückgang einer börsennotierten Unternehmen an den internationalen…“

„… dass die Schlagzeile HITLER HÄTTE DIESE DRECKSCHWEINE VERGAST keine Aufforderung zu Straftaten darstelle. BILD-Chefredakteur Boie habe großen Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter seines Blattes ausdrücklich Menschenrechtsverletzungen während der Zeit des Nationalsozialismus weder gutgeheißen noch zur Nachahmung empfohlen hätten. Außerdem halte er es für unwahrscheinlich, dass sich Bürger heute ohne technische Kenntnisse ein komplettes Konzentrationslager einschließlich der dazu erforderlichen Apparaturen zur…“

„… weise die CSU anekdotische Erkenntnisse von Berufsfeuerwehren zurück, die Routinefahrten durch ihre Einsatzgebiete unternommen hätten und wegen vorsätzlich falsch geparkter Autos nicht zu einem Einsatzort gekommen seien. Söder lehne sämtlichen Populismus in dieser Angelegenheit ab, für ihn seien es außerdem Kraftfahrzeuge, die nicht in der Absicht abgestellt worden seien, Schäden an einer bestimmten Person zu…“

„… verteidigt habe. Merz sehe in den Protesten eine Gefährdung aller Bundesbürger, so dass er von einer schweren staatsgefährdenden Straftat ausgehe. Diese müsse als Massenmord, wenigstens aber als fahrlässigen Volksverrat in Tateinheit mit…“

„… sich CDU-Menschenrechtsexperte Spahn mit der Frage befassen werde, ob die Todesstrafe in diesem Sonderfall verfassungskonform angewandt werden dürfe. Für eine Wiedereinführung fehle die Bundestagsmehrheit, es sei seiner Ansicht nach aber in absehbarer Zeit durch eine Koalition mit der AfD eine viel einfachere…“

„… vom Verfassungsschutz beobachten lassen wolle. Für Linnemann sei der provokative Verzicht auf Gewalt viel verwerflicher als Gewehrsalven, so dass nur eine sofortige Zerschlagung und ein Verbot durch das Bundesinnenministerium die…“

„… nach dem gesunden Rechtsempfinden der deutschen Autofahrer bestraft werden müsse. Merz fordere daher, dass Straftaten, auch solche, die mit den Straftatbeständen des Strafgesetzbuches noch nicht erfasst seien, mit Hilfe einer Rechtsanalogie angeklagt werden sollten. Nur so könne man noch verhindern, dass die drohende Anarchie durch eine linksfaschistische Todesschwadron, die bald den gesamten Staat und seine Organe durch ihren…“

„… auf dem Rücken der Polizei abgeladen werde, die nicht die Berechtigung habe, potenzielle Straftäter anlasslos zusammenzuschlagen oder ohne Hinweis auf einen geplanten Terroranschlag in Gewahrsam zu nehmen. Wendt fordere präventive Erschießungen von Personen, die den Eindruck erwecken würden, einen Eindruck zu erwecken, der eine präventive Erschießung rechtfertige. So könne mittelfristig die Straftatendichte gesenkt und das Vertrauen der Bürger in die Rechtssicherheit im…“

„… für eine Zusammenarbeit gewinnen könne. Wagenknecht werde gemeinsam mit Merz und Meuthen Hilfestellung bei der Gründung einer klimaradikalen Partei geben, so dass ein Verbot in Karlsruhe sich analog zur NPD auf eine…“

„… nicht habe bestätigen können. Der CDU-Experte für Verfassungsrecht Spahn plädiere für V-Leute in den wichtigsten Klimaprotestbewegungen, um mit Straftaten wie Bombenanschlägen, Mord und Ladendiebstahl die öffentliche Meinung über die linken Chaoten nachhaltig zu…“

„… absichtlich eine Rentnerin überfahren habe, die auf dem Fußgängerüberweg gestolpert und auf die Knie gefallen sei. Dobrindt habe jedoch zum Tatzeitpunkt eine Blutalkoholkonzentration gehabt, die ihm als strafmindernd, zumindest als mildernder Umstand während des reflexhaften mehrmaligen Vor- und Zurücksetzens mit seinem…“





Passiv-aggressiver Widerstand

25 10 2022

„Klar, Erbsensuppe klingt erst mal unsexy, aber fällt Ihnen etwas Besseres ein? Und dann sollten Sie auch noch einkalkulieren, dass der Protest nicht bei den Leuten ankommt, weil denen Kunst total egal ist. Da müssen Sie sich in die Lebenswelt von ganz normalen Bürgern versetzen, die Ihr Anliegen direkt nachfühlen können.

Schmierkäse, Kartoffelpüree, das Mittel ist doch letztlich austauschbar. Vielleicht könnte man mal ein ganzes Fußballstadion mit Popcorn zuschütten, da ärgern sich eine Menge Leute. Nicht nur die Fans, da hängt ja noch ein ganzes wirtschaftliches Verwertungssystem dran. Man bräuchte etwas mehr logistischen Aufwand, als wenn es nur ein Museum wäre oder eine Opernbühne, aber die Botschaft ist gut transportierbar. Wenn Sie diesen Fußballmist in der Wüste veranstalten, geht das Klima auch kaputt, wobei: wenn Sie es gleich für Katar planen sollten, brauchen Sie bloß Mais, weil das Zeug bei den Temperaturen von selbst aufpoppt, aber die Anzahl der Todesopfer dürfte sich dann leicht erhöhen, und Beckenbauer kriegt das bestimmt nicht mit. Ja, es ist schwierig, aber sagen Sie mir, was lässt sich denn ohne großen Aufwand noch realisieren, das am Ende des Tages Aufmerksamkeit erregt?

Klar, man könnte sich an irgendwas festkleben, meinetwegen schmieren Sie alle Einlaufkinder ein, die geben dann den Spielern die Hand, zack! jede Partie ist vor dem Anstoß zu Ende. Wahrscheinlich machen Sie das auch nur einmal, es kommt zu diplomatischen Verstimmungen, Scholz weiß von nichts, die CDU will sofort Sanktionen aufheben, gibt der Bundesregierung die Schuld, weil jemand gegen die deutschen Fußballer demonstriert, und schon haben Sie eine internationalen Krise, die uns den ganzen Kram vergessen lässt, mit dem wir uns jetzt gerade herumärgern.

Oder nehmen Sie eine Kettenreaktion, die sich national auf mehrere Bereiche auswirkt. Blockieren Sie mal nicht irgendeine Straße, hüpfen Sie mit drei Dutzend Leuten vor eine Schnellbahn, morgens im Berufsverkehr. Natürlich nur, wenn die gerade an einer möglichst zentralen Station steht, ist ja klar. Drei Dutzend Leute mit Transparenten stellen sich vor dem Zug mitten ins Gleis, die Bahn kann nicht abfahren – gut, ist jetzt metaphorisch ein bisschen komplex, und dann muss man berücksichtigen, dass die Betroffenen ja schon öffentliche Verkehrsmittel nutzen und nicht mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren. Das müsste man noch mal sehr genau analysieren, ob das zu kognitiven Dissonanzen in der Zielgruppe führt. Möglicherweise kommt dann einer zu spät zur Arbeit, das könnte dann zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen, dann haben wir zivilrechtliche Ansprüche, aber Sie sehen schon ein, dass das die Aktion nur noch bekannter macht, oder? Wir wollen ja schließlich Medienresonanz.

Der Deutsche reist so gerne, da ließe sich doch bestimmt irgendwas machen. Die Leute flippen ja schon aus, wenn mal wieder die Piloten streiken – überlegen Sie sich einen gut planbaren technischen Defekt, der einen ganzen Flughafen lahm legt. Das wird unter Umständen als Angriff auf die kritische Infrastruktur gewertet, aber was der Kanzler kann, das können Sie schon lange, oder? Und da haben Sie sogar mal eine besonders klimaschädliche Art der Fortbewegung gestoppt. Das wäre eigentlich nur noch zu toppen, wenn Sie sich mit der ganzen Gruppe an der Außenwand eines Kreuzfahrtschiffs festkleben. Dann kriegen Sie eine Sondersendung.

Die Diskussion wird sowieso kommen, ob wir als Gesellschaft passiven Widerstand generell als Mittel des gewaltfreien Protestes akzeptieren, weil wir Widerstand als Antwort auf Machtpositionen verstehen. Wenn dann natürlich die Schmierlappen von Springer verkünden, Widerstand gegen den Staat sei okay, weil uns diese bösen Linkslinken mit dem Grundgesetz verprügeln wollen, aber wenn wir uns gegen die Vernichtung der Lebensgrundlagen zur Wehr setzen, dann sei das Terrorismus, da muss dann eine genaue Differenzierung einsetzen. Wobei die auch umsonst ist, oder haben Sie schon mal irgendwas Differenziertes von denen gelesen?

Wir können doch Widerstand auch mal als eine Chance begreifen. Also jetzt nicht als Aufforderung, wie diese bekloppten Querdullis mit Unterhose auf dem Kopf singend durch die Straßen zu rennen, sondern als Ansporn, sich mal kritisch mit der Rolle der Mächtigen auseinanderzusetzen. Wenn wir die Konkurrenzkämpfe hinter uns lassen, wer von den Aktivisten auf dem richtigen Weg ist oder richtiger als richtig, dann können wir endlich das tun, was wir sowieso längst tun sollten: effektiv mobilisieren und die herrschende Ordnung in Frage stellen. Dazu müssen Sie sich nicht mal an einem Kohlebagger festnieten, das kapieren die Leute auch so. Die Lösung ist passiv-aggressiver Widerstand.

Überlegen Sie doch mal, wie sich das alles in den nächsten Jahren entwickeln wird. Mit etwas Glück sind die, die jetzt für ein bisschen Kohle die letzten Windkraftanlagen niederreißen, dann schon tot. Aber die, die jetzt auf die Barrikaden gehen, weil sie freitags immer um die Protestmärsche herumfahren müssen, die sollten sich langsam mal Gedanken machen, was sie ihren Enkeln erzählen. Wenn es unangenehm wird, dann hat der Deutsche von nichts gewusst, was aber schon im Widerstand. Da werden jetzt viele an ihrem Lebenslauf stricken, und wir wollen ja auch keinen aufhalten. Und mal ehrlich, wenn Ihnen gar nichts anderes mehr einfällt, dann kleben Sie sich im Gesicht von Friedrich Merz fest. Da entsteht wenigstens kein nennenswerter Schaden.“





Minus

24 10 2022

„… seien die ersten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen worden. Für Merz sei klar, dass dies ein gezieltes Manöver der Grünen zur Schädigung der deutschen Wirtschaft und der…“

„… im langjährigen Mittel normal sei, dass im Verlauf des Oktobers Bodenfröste einsetzen würden. Als Bundesbehörde sei der Deutsche Wetterdienst außerdem verpflichtet, die Ergebnisse der täglichen Messungen neutral an sämtliche…“

„… jetzt die Auslöschung des gesamten deutschen Volkes betrieben werde. Gauland, der die Widerstandsfähigkeit der Wehrmacht als Vorbild für die Gründung eines Staates einschließlich der von Fremdrassen besetzten Ostgebiete sehe, befürchte den Kältetod Hunderttausender im wehrfähigen Alter, die bei 20 °C jämmerlich in ihren…“

„… dass sich die Grünen wieder einmal als die gefährlichste Partei im Deutschen Bundestag zu erkennen gegeben hätten. Wagenknecht sehe hier eine von syrischen Nazi-Messerstechern, die in Wahrheit als faschistische Ukrainer die Besetzung russischer Siedlungsgebiete auf den…“

„… ein Verbot der Bündnisgrünen erwäge. Als Demokrat müsse Merz die Zukunft der ganzen deutschen Nation schützen, auch wenn sie durch so durchsichtige Manöver wie eine Manipulation der Luft- und Bodentemperaturen über dem…“

„… der wissenschaftliche Beweis für Spahn erbracht sei, da er als Energieexperte der CDU die Funktionsweise von Windkraftanlagen sehr genau erforscht habe. Seiner Kenntnis nach erzeuge ein Rotor so viel Umdrehungskälte, dass sich durch den Sog der Bereich innerhalb von mehr als vielen Kilometern um eine Temperatur von mindestens…“

„… es für Wagenknecht erwiesen sei, dass die Grünen an der Abschaffung Deutschlands beteiligt seien. Sie werfe der Regierungspartei vor, nicht nur die kalte Jahreszeit für ihren Ökoterrorismus zu benutzen, sondern auch mindestens zehn Jahre nicht gegen den Einsatz von Energie zur Heizung von Räumen vorgegangen zu sein, die jetzt auch noch durch ungehinderten Zuzug fremdländischer…“

„… müsse ein Untersuchungsausschuss die Folgen der Energiewendepolitik aufarbeiten, um die Schwere der Schuld der Grünen festzuhalten. Für die CDU-Bundestagsfraktion sei die Abschaffung der Fotovoltaik nicht erfolgreich gewesen, man sehe jedoch jetzt, dass die verbleibenden Panels die Verschattung der Erdoberfläche vorsätzlich zur Kühlung der Außenluft sowie darin befindlicher Gebäude und öffentlicher…“

„… um eine doppelt so große, mit dem Faktor n potenzierte Malnehmungssumme handle. Spahn habe selbst ausgerechnet, dass der Fahrtwind der Erdrotation durch die Rotation der Bundesrepublik, die sich als kleinerer Körper viel schneller um die eigene Achse drehen könne, ein Minus von…“

„… werde die Sonneneinstrahlung so stark ins All zurückreflektiert, dass mittelfristig mit einer neuen Eiszeit zu rechnen sei. Für Chrupalla sehe in der beschleunigten Abholzung aller Wälder die einzige Möglichkeit, Deutschland schnell und ohne verlorene Investitionen in Propelleranlagen wieder mit ausreichend Strom zu versorgen, bis er selbst als Bundeskanzler in Moskau einen…“

„… bezichtige Spahn als Experte für Umwelt und theoretische Festkörpersemantik die Grünen einer Lüge, um ihre ideologische Agenda in den Koalitionsvertrag schummeln zu können. Wenn es möglich sei, mit technischen oder anderen Mitteln Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes zu erzeugen, dann beruhe die Erzählung von einer nicht mehr zu verhindernden Erderwärmung auf Täuschung von Wirtschaft und Wissenschaft, was ihnen bis 2021 als nicht an der Regierung beteiligter gar nicht zugestanden habe, da diese…“

„… es nicht reichen werde, wenn sich die Bundesregierung weiterhin im Auftrag von Putin als Auffanglager für Sozialtouristen verhalte. Merz weise nochmals darauf hin, dass die verbleibenden Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre für die stetig steigende Anzahl an Nichtdeutschen nicht reiche, so dass durch die grüne Gefahr über kurz oder lang auch die Sauerstoffreserven im Luftraum über der deutschen…“

„… sich vorwiegend in sächsischen Regionen ereignen könne, die durch weite Waldgebiete und kühlere Winde geprägt seien. Kretschmer halte das Manöver der Grünen daher für eine besonders schlimme und verantwortungslose Form, die Sachsen mit diffuser Angstmacherei vor sibirischer Kälte vom russischen Brudervolk abspalten und eine weltanschauliche Differenz einführen zu wollen, so dass am Ende seine Landsleute sich für einen Teil des Westens halten würden, der doch für die Kriegstreiberei gegen Moskau erst…“

„… ein Ende des Ökoterrors gefordert und gewaltsame Maßnahmen gegen die Regierung in Aussicht gestellt habe. Neben zahlreichen anderen Rechtsextremisten habe Wagenknecht besonders auf die drohenden…“

„… werde das Aufstellen von Heizpilzen in den betroffenen Gebieten mit einer steuerfreien Pauschale gefördert. Dies habe der Finanzminister auf Anregung von Kubicki und seinen…“

„… am Niederrhein Tagestemperaturen von bis zu 23 °C gemessen worden seien. Merz sehe darin ein deutliches Anzeichen, dass die Grünen sich zur Durchsetzung ihrer Klimachaospolitik weiterhin in Widersprüche verstricken würden, da der von ihnen als normal bezeichnete Bodenfrost augenscheinlich in dieses Wettermodell nicht hineinpasse. Er erwarte vor einer Schwarz-Grün-Koalition eine klare Aussage, die sich auf wissenschaftlichem…“





Sintflut AG

20 10 2022

„Und mit einem Bausparvertrag ist da auch nichts zu machen?“ „Hat Ihr Kunde einen Bausparvertrag über fünfhundert Milliarden Euro abgeschlossen?“ „Keine Ahnung.“ „Dann sollten Sie sich besser kurzfristig von ihm trennen.“ „Irgendwo wollen die Leute doch wohnen.“ „Vielleicht hätten sie sich das vor hundert Jahren überlegen sollen, als wir das Klima noch nicht ruiniert hatten.“

„Also noch mal langsam: Sie wollen nach und nach Gebäudehaftpflichtversicherungen kündigen, weil Sie die Schäden nicht mehr bezahlen können?“ „Sie können Ihre Versicherungen gerne bei uns weiterlaufen lassen, aber gezahlt wird nicht.“ „Und Sie gehen aus dem Hypothekengeschäft?“ „Für die paar Kröten, die Sie für ein Einfamilienhaus noch kriegen, lohnt sich das nicht mehr.“ „Wie stellen Sie sich das denn vor?“ „Keine Ahnung, vielleicht ziehen demnächst alle in unterirdische Bunker, aber die saufen bei einer Überschwemmung auch ab.“ „Dann kann man bald nirgends mehr leben in Deutschland.“ „Mit dem nötigen Kleingeld haben Sie vielleicht noch Chancen auf ein Hausboot mit Liegeplatz, da ist der Anstieg des Meeresspiegels nicht ganz so bedrohlich.“ „Hochgebirge?“ „Falls wir in absehbarer Zeit die Alpen schneefrei kriegen, sinkt die Lawinengefahr natürlich beträchtlich, was sich aber auch im Preis niederschlagen dürfte.“

„Wo kriegen wir denn das ganze Geld her, und viel wichtiger: wozu?“ „Die Jahrhunderte werden kürzer.“ „Was?“ „Mit Jahrhundertkatastrophen ist künftig alle fünf bis zehn Jahre zu rechnen.“ „Dann hat man als Eigentümer gerade alles wieder neu aufgebaut, wenn die Flut kommt.“ „Wirbelsturm, Tsunami, Bodenerosion, irgendwas in der Art.“ „Ihre Versicherung zieht sich komplett zurück aus dem Bereich?“ „Wenn wir uns nicht mit riskanten Objekten überheben wollen, müssen wir diesen Schritt tun.“ „Und der Staat?“ „Keine Ahnung, wir könnten vielleicht nebenbei eine Airline gründen, die regelmäßig Subventionen einstreicht.“ „Als Mischkonzern?“ „Wir nennen uns ‚Sintflut AG‘.“

„Damit kollabiert die Immobilienwirtschaft.“ „Gut möglich, vorwiegend zieht es dem Markt den Boden unter den Füßen weg.“ „Weil die Preise ins Bodenlose fallen.“ „Der eine oder andere Pfiffikus wird zu den geschrumpften Bewertungen seiner Luxusbauten eine Versicherung abschließen, die ihm im Schadenfall nicht einmal die Gardinen ersetzt.“ „Dann sind viele Eigentümer pleite.“ „Wo sie vorher schon Kredite laufen hatten, bekommen sie dann keine neuen – falls sie die alten Kredite überhaupt werden abzahlen können.“ „Dann wird Immobilienbesitz zum Armutsrisiko.“ „Für Banken erst recht.“

„Ganze Landstriche werden entvölkert.“ „Die Industrie zieht natürlich nach, wer will schon seinen Arbeitern einen Anfahrtsweg von mehreren hundert Kilometern zumuten.“ „Dann haben wir noch mehr strukturschwache Gebiete.“ „Das wird auch den Steuerzahler freuen.“ „Weil der die ganzen Ausfälle ausgleichen darf.“ „Irgendwer muss schließlich für die Fehler der Politiker gerade stehen, also nimmt man die, die sie gewählt haben.“ „Hatten wir das nicht alles schon mal?“ „Eine Immobilienkrise, die das ganze Finanzsystem beschädigt und Millionen in Armut getrieben hat?“ „Genau.“ „Diesmal wird es ganz anders, weil wir diesmal vor dem Tunnel stehen und den Zug, der uns überrollen wird, schon von Weitem sehen.“ „Meine Güte, kann man denn da gar nichts mehr machen?“ „Um Gottes Willen, dazu müsste man sich ja bewegen.“

„Das wird uns viel Wohlstand kosten.“ „Das hoffe ich auch.“ „Was?“ „Bisher hieß eine Krise im Bankensystem immer, dass Kleinsparer sich ihre Altersvorsorge in die Haare schmieren konnten.“ „Die Kleinsparer haben ja kaum noch etwas, also im Vergleich zu Großaktionären.“ „Und wo haben die Großaktionäre ihr Kapital versenkt?“ „In den fossilen Konzernen.“ „Plus Automobilbauer, plus andere fossil ausgerichtete Transportmittel, plus Immobilien und Versicherungen.“ „Wenn jetzt die Banken wieder über die Klinge springen…“ „… ist eine Menge Geld weg.“ „Wen die Banken das tun würden, wäre das Selbstmord aus Angst vor dem Tod.“ „Wenn die Konzerne ihren Wert plötzlich um die Hälfte senken, haben die Banken nicht einmal mehr Zeit, sich für eine Todesart zu entscheiden.“ „Dann werden milliardenschwere Kredite wertlos, die ganze Volkswirtschaft schmiert ab…“ „… und wir haben Tag X, den die braune Brut herbeisehnt.“ „Ihre plötzlich verschwundenen Vermögen werden den Führerchen viel wichtiger sein als das darbende Volk.“ „Hoffentlich haben wir dann endlich kapiert, dass es kein wichtigeres Ziel geben kann, als die Klimakatastrophe aufzuhalten.“ „Abgesehen davon, dass wir sie höchstens ein bisschen eindämmen und verlangsamen können, haben wir eine derartige Wirtschaftskrise, dass wir zur Schadensbegrenzung schlicht kein Geld mehr zusammenkriegen.“ „Dann wird die FDP höchstwahrscheinlich mal über die Schuldenbremse nachdenken müssen.“ „Falls es sie dann noch gibt.“

„Andrerseits, warum malen wir immerzu diese Horrorszenarien?“ „Weil sich die Menschen nicht ändern.“ „Warum ändern sie sich nicht?“ „Weil sie noch zu wenig Jahrhundertkatastrophen erlebt haben und erst reagieren, wenn sie die Existenz und Wirkungsweise von Kipppunkten an ihrer eigenen Existenz feststellen.“ „Und der Staat?“ „Welcher Staat?“ „Ich sehe schon, es ist aussichtslos.“ „Das klingt plausibel.“ „Dann werde ich für mich die Konsequenzen ziehen, man muss ja irgendetwas tun, solange man noch lebt.“ „Und wie sieht das in Ihrem Fall aus?“ „Ich kaufe mir einen SUV.“





Deutsch-Russische Freundschaft

17 10 2022

„… sich gegen die Vergewaltigung durch die Bundesregierung durchsetzen werde, die auf den Willen der freien Sachsen keine Rücksicht nehme. Kretschmer habe alle verfassungsrechtlichen Mittel in der Hand, um den Freistaat gegen diktatorische Energiewendepläne der…“

„… müsse der Bundeskanzler sofort mit dem Präsidenten der Russischen Föderation über die Einstellung der kriegerischen Handlungen des westlichen Militärbündnisses gegenüber Moskau zu verhandeln. Für die sächsische CDU stehe dabei die Öffnung aller Gasleitungen im Vordergrund, die auch im Falle eines russischen Einmarsches in das NATO-Gebiet keinesfalls…“

„… unterstütze die Mittelstandsvereinigung der Union die Pläne der Landesregierung, viele Millionen Euro Investitionen in erneuerbare Energien zu stoppen. Die Finanzmittel seien bereits in Milliardenhöhe in den Abbau von Braunkohle und die Errichtung eines Atomkraftwerks in der…“

„… warne Kretschmer davor, dass die Grundlast nicht mehr durch die verfügbaren Reaktoren im Bundesgebiet getragen werden könne. Es sei zum Betrieb neuer Kraftwerke unbedingt erforderlich, spaltbares Material von befreundeten Staaten zu kaufen, die im Gegenzug sicher auf die Zerstörung Sachsen verzichten würden, um ihre geopolitischen Strategien nicht zu…“

„… sich die Bundesregierung endlich eingehend mit der europäischen Sicherheitspolitik befassen müsse. Für den CDU-Vorsitzenden sei die Gefahr eines ukrainischen Flächenbombardements über Dresden greifbar, wenn die Stadt aus der Luft an mehreren Millionen Windrädern zu erkennen sei, die bei einem Luftangriff verheerende Schäden in der Wirtschaft und für das…“

„… Bedenken geäußert habe, ob es ohne die schnelle Reaktivierung aller Kernkraftwerke noch möglich sei, ohne täglich erwartbaren Blackout die in Deutschland dringend benötigte Elektromobilität zu fördern. Söder kritisiere an der Bundesregierung vor allem, dass sie es in einem ganzen Jahr noch nicht geschafft habe, die Stromtrasse aus den von Sozialismus und Ökowahn geprägten Nordländern bis in die wirtschaftlich prosperierende…“

„… habe nach Ansicht der Wirtschaftsunion die Ideologie die Vernunft verdrängt. Wenn es nach wissenschaftlich eindeutig belegten Erkenntnissen längst bewiesen sei, dass es bis zum endgültigen Kollaps der Zivilisation noch ausreichend fossile Brennstoffe geben werde, dann sei es nur dem linksgrünen Rassismus gegen Deutsche geschuldet, wenn ihr Parteiprogramm die Zerstörung des…“

„… nicht mit deutschen Werten vereinbar sei. In keinem der vergangenen Jahrhunderte habe es Fotovoltaik in Sachsen gegeben, so Merz. Wer sich gegen Gendergaga, Zwangsislamisierung deutscher Kinder und Veganismusterror ausspreche, müsse auch die Rettung deutscher Ostgebiete vor dem…“

„… das Meinungsmonopol der GEZ-Sender für die Berichterstattung über Wirtschaftsthemen nicht gebrochen werden könne, solange es sanktioniert werde, wenn man den geradezu pathologischen Überlebenswillen der ukrainischen Bevölkerung als Risiko auch für die vom Sozialtourismus schwer gezeichneten Länder des noch freien Westens bezeichne. Kretschmer setze sich dafür ein, dass es eine offizielle Bitte um Entschuldigung im Kreml gebe, die dann zur Lieferung von…“

„… weise Spahn auf die Verantwortung der westlichen Demokratien hin, die auch durch die überraschenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt nicht aus dem Fokus geraten dürfe. Frankreich sei durch klimabedingte Schäden an seinen Atomkraftwerken in Bedrängnis, es sei also alternativlos, durch den Bau vieler neuer Reaktoren in Deutschland die Gefahr klimabedingter Ausfälle im Stromnetz unserer europäischen…“

„… auch dem Frieden diene. Kretschmer sei sich mit Wagenknecht und anderen Aktivisten aus dem politisch übergreifenden Spektrum einig, dass Putins Engagement gegen militärisch gerüstete Antifaschisten im Einklang mit CDU, AfD und anderen Kräften stehe, die ihre Zukunft in einer deutschen Regierung des starken, unbeugsamen…“

„… könne ein einseitiger Ausstieg Sachsens aus dem Stromnetz durchaus vollzogen werden, wenn die Landesregierung es befürworte. Es sei in diesem Fall unter anderem mit Zusammenbrüchen im Straßen- und Schienenverkehr, in Kliniken und in der Industrie zu rechnen, was Weidel in einem Grußwort an die Unterstützer der Deutsch-Russischen Freundschaft als außerordentlichen Schritt in die richtige Richtung…“

„… dem Angriff der ukrainischen Luftwaffe auf Sachsen mit Chemtrails zu rechnen sei, die die Sonne verdunkeln und alle Windräder beschädigen würden, so dass nur ein schnelles Umschwenken auf Atomkraft Millionen von Deutschen vor dem sicheren Tod retten werde. Merz habe sich bereits in Lingen ein Bild von den…“

„… zwar zu den Technologien gehöre, die in Sachsen auf eine lange Geschichte blicken würden, sich letztlich aber nicht produktiv einsetzen lassen würden, um die autonome Versorgung mit Strom und Wärme zu sichern. Kretschmer habe in einem vertraulichen Gespräch mit Putin den Aufbau von Wasserkraftanlagen diskutiert, es werde jedoch zu keiner Einigung kommen, solange der russische Präsident auf den Betrieb mit ausschließlich russischem Wasser sowie Turbinen aus…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXXXII): Zeugen des Untergangs

16 09 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Rrts Schwager war freiwillig in diese große Höhle gezogen, durch die eine Wasserader floss. Der Komfort sanitärer Einrichtungen war durchaus nicht zu verachten, brachte aber auch Nachteile mit sich in Gestalt kalkhaltiger Gesteinsschichten, die mehr oder weniger regelmäßig von den Wänden bröckelten. Kleinere Brocken konnten jäh den Bestand an Nachwuchs dezimieren, und das leise Knacken an der Decke verhieß nichts Gutes. Eines Tages, so fürchteten die Alten, würde der Himmel allen auf die Schädeldecke rasseln, und dann wäre es mit dieser Sippe zu Ende, mehr noch: ihre Geschichte würde vergessen sein, keiner wäre noch am Leben, um an sie zu erinnern. Alle Warnungen wären in den Wind gesprochen, niemand hätte mehr Bedarf an einem moralischen Beispiel, wie man mit etwas Bequemlichkeit den sicheren Tod erkauft. Aber so ist nun einmal der Mensch, auch im frühen Stadium seiner Stammesgesichte überzeugte er durch Dummheit. Die Evolution, die selten ohne Grund geistige Sackgassen austestet, um bei der Perfektionierung der Arten auch die dämlichsten Fehlkonstruktionen auszuschließen, tat, was sie nun einmal tun musste. Die Schwerkraft lässt nicht mit sich diskutieren. Der Untergang hatte keine Zeugen, zumindest keine, die davon hätten sprechen können.

Wie anders stellt sich unsere Gegenwart dar, in der eine komplette Spezies den Dummklumpen nachläuft, die ihre Vernichtung generalstabsmäßig plant und organisiert, um auch ja kein Detail außer acht zu lassen. Wir gewichten unsere Interessen, die nicht selten wenig bis nichts mit dem Überleben in dieser fragil eingerichteten Umgebung zu tun haben, die wir als unseren Planeten für geräumig genug halten, unseren Dreck in die nächstbeste Ecke zu schmeißen, ohne dass es auffiele. Auch wenn die geistige Leistungsfähigkeit dieses Kopfschrottkollektivs nicht unbedingt gleich ins Auge fällt, einige verfügen über Kenntnisse von Naturgesetzen und sind zu folgerichtigem Denken in der Lage – was seinerzeit gereicht hätte, ein paar Troglodyten im Genpool zu belassen, wäre heute in der Lage, das Überleben der Menschheit zu sichern, aber es gibt Wichtigeres: mit großen Dingern, die Gase ausstoßen, in den Urlaub zu fliegen und sich dort in kleinen stinkenden Blechkisten von einem Strand zum nächsten zu bewegen, solange das Meer die Küsten noch nicht weggeschwiemelt hat. Wir können tatsächlich die letzten sein, die exotische Tiere in ihrem natürlichen Habitat besichtigen, weil wir die Generation sind, die ihre Auslöschung mit unserem Ferientrip besiegeln. Das Ganze hat einen Schönheitsfehler; wir, die gierigen Arschlöcher, die aus Gemütlichkeit die Katastrophe aussitzen, haben die rauchenden Trümmer unseren Nachfahren vor die Füße gekippt und weimern jetzt herum, wenn sie freitags nicht brav in die Schule gehen.

Mit etwas mehr Lernbereitschaft hätten wir die Zeugen des Verderbens sein können, die genau wissen, was sie erwartet. Die Folgen unserer Gier, unserer politischen, ökonomischen und sozialen Unbelehrbarkeit, unserer rein größenwahnsinnigen Neigung, alles wegverhandeln zu wollen, und sei es eine physikalische Grundkraft, die sich nicht mit einem parteiinternen Konsens zweier Drecksäcke beseitigen lässt. Die Hominiden hätten sich nicht gewundert, dass ihre Hinterlassenschaften mit dem Wasser am gesamten Wohnort verteilt worden wären, die angeblich aufgeklärten Bürger, für die Wissenschaft eine Art Religion ist, die man nach Bedarf verleugnen oder falsch anwenden kann, wenn es dem Reichtum der Kaste dient, wollen es gar nicht verstehen. Sie trösten sich mit dem Gedanken, dass sie tot sein werden, wenn unser Ökosystem kollabiert und man ihre Gesichter in Stein meißeln wird, um täglich auf sie zu spucken. Die Erzählung werden andere schreiben, dann sind sie nicht mehr verantwortlich, und für eine Rotte offenporiger Darmleuchter reicht der Trost, dass sie ihre Verachtung noch ein bisschen zelebrieren können, bis sie jemand nach der Hirnembolie in die sengende Sonne rollt, wo sie so elend verrecken, wie sie sich das für den Rest ihrer Domestiken gewünscht hatten.

Leider wird niemand mehr davon Kenntnis nehmen. Das Dumme am Weltuntergang ist nun einmal, dass dabei die Welt untergeht, vulgo: das schmierige Restchen Wirtschaft, das die Zivilisation im Tod noch überdauern könnte, ist irgendwann auch weg vom Fenster, und kein Insekt dürfte sich für Börsenkurse interessieren. Hollywood dürfte für dröhnende Dystopien nur noch dann etwas übrig haben, wenn sie den nötigen Abstand zu dieser Wirklichkeit hinkriegen – wer würde sich schon die eigene Hinrichtung als Blockbuster ansehen. Und so bleibt uns zum Schluss nur die Erniedrigung, von denen verlassen zu werden, die ihre eigene Beseitigung als kollektiven Suizid inszenieren, weil sie die Mehrheit nicht als schützenswert ansieht, wenigstens nicht im Vergleich mit dem Hochgefühl, ohne Tempolimit über die Autobahn zu brettern und den Opfern mangelnde Leistungsbereitschaft zu attestieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Geschichte von Siegern geschrieben wird. Diesmal reicht es, wenn sie überleben.





Das Zeitalter der Bananen

7 09 2022

„Ich habe das nicht ganz verstanden – wofür gehen diese Leute da gerade auf die Straße?“ „Sie wollen ihr normales Leben zurück.“ „Aber es hat sich doch noch gar nichts verändert.“ „Sie haben eben schon ein Problem damit, dass es sich ändern könnte.“ „Und was wollen sie damit erreichen?“ „Keine Ahnung, vermutlich ihr Problem lösen?“ „Also das klingt wirklich gut durchdacht: um ein Problem zu lösen, muss man nur dagegen demonstrieren.“

„Möglicherweise haben diese Leute Angst.“ „Wovor genau?“ „Es ändert sich so vieles.“ „Ich will jetzt nicht von diesem Winnetouquark reden müssen oder von Waschlappen, die beim Gendern weinen: wovor genau?“ „Die Menschen wollen ihr gewohntes Leben nicht ändern.“ „Was heißt denn für diese Leute Normalität, ist das ein Wert?“ „Sie wollen eigentlich nur weiterhin billiges Bier, billige Wurst und möglichst billig überall hinfliegen.“ „Das klingt angesichts des geistigen Horizonts der Deutschen ja schon fast nach einem Wertmaßstab.“ „Sie sind es eben gewohnt, dass es immer so war – jetzt wollen sie, dass es auch immer so bleibt.“ „Mit den Folgen ihrer Wünsche haben sich die Leute eher nicht auseinandergesetzt.“ „Naja, die Politik sagt ihnen, dass man das irgendwann sicher mit einer neuen Technologie in den Griff kriegt.“ „Das klingt eher nach Kleinkindern, die sich schreiend auf dem Boden wälzen, weil sie nicht mehr im Wägelchen herumgefahren werden.“ „Manche sicher auch das noch, oder was denken Sie, woher solche Politiker kommen?“

„Wir haben es mit der Bananenzucht gründlich übertrieben, die genetische Vielfalt der Pflanze aus Verkaufsgründen vorsätzlich zerstört und sehen nun dem Ende der ganzen Art entgegen – was machen diese Leute, wenn sie keine Bananen mehr kaufen können?“ „Wahrscheinlich wird es irgendwo noch ein paar Bananen geben, für teures Geld natürlich.“ „Das ist für den Handel unbedeutend.“ „Es wird irgendeine Lösung geben.“ „Aber keine Bananen mehr. “ „Das heißt, wir werden ein Zeitalter haben, in dem es normal ist, dass es keine Bananen gibt.“ „Gegen diese Normalität wollen die Leute dann mit Kundgebungen vorgehen?“ „Die sind ja eher für den Normalzustand und nicht dagegen.“ „Sie reden sich nicht nur ein, sie wüssten, was normal sei, sie verstehen offensichtlich nicht einmal, was diese Normalität ausmacht.“ „Also die Gründe, die zu dem geführt haben, was sie Normalität nennen.“ „Nicht die Gründe, der Preis.“

„Kann man das einfach so bezeichnen?“ „Jede Konsequenz, ob sozial oder ökologisch, ist ein Preis, nur zahlen wir ihn nicht selbst.“ „Müsste man nicht den Preis für unsere Vorstellung von einem normalen Konsum auf die Dinge drucken, damit man überhaupt merkt, welche Konsequenzen er hat?“ „Hat uns das jemals interessiert?“ „Wir haben die Chance, die ersten zu sein.“ „Abgesehen davon, dass wir das alles schon wissen, wollen wir es nicht mehr hören, und zu spät ist es auch.“ „Und das fasst diese Gesellschaft dann als normal auf?“ „Wie sie alles als normal auffasst, was sie nicht anders sehen will.“

„Warum erklären Betreiber von Kreuzfahrten und Flugreisen den Kunden nicht, dass sie riesige Schäden anrichten?“ „Aus demselben Grund, aus dem die Produzenten von Halbleitertechnik weder von Umweltzerstörung noch von Kinderarbeit reden: sie haften nicht für den Mist.“ „Und moralisch?“ „Da haben wir uns den ökologischen Fußabdruck aufschwatzen lassen als Abzeichen eines porentief reinen Gewissens.“ „Ist das noch normal?“ „Während der Normalbürger mit seiner Pinkeltaste und dem Verzicht auf exotisches Obst die Ressourcen und sein Seelenheil schont, jubeln ein paar Superreiche mit irgendwelchen Dingern zu Wasser oder im Weltraum eine Menge an Giften in die Atmosphäre, die andere nicht im ganzen Leben produzieren können.“ „Weil sie die Konsequenzen nicht fürchten müssen.“ „Und weil wir es dann für normal halten.“ „Und weil es die Wirtschaft ist.“ „Die nur die richtige Rechtsform für ihren Konzern braucht, damit keiner mehr für niemanden haftet.“

„Aber wie kann man es den Leuten beibringen, die dafür auf die Straße gehen?“ „Gar nicht.“ „Ich dachte, Lernen sei ein Zeichen von Zivilisation?“ „Hätten die Leute Zivilisation, sie gingen gar nicht erst auf die Straße.“ „Wir können ja schlecht auf eine Generation warten, die keine Bananen mehr kennt, um ihnen irgendwann zu verraten, wo sie die findet.“ „Es wird keine mehr geben.“ „Haben wir falsch gerechnet?“ „Wir sind gierig.“ „Das ist ein evolutionärer Vorteil.“ „Nur bei stark begrenztem Nahrungsangebot – Aggression ist auch ein evolutionärer Vorteil, bringt aber nichts, wenn Ihr Gegenüber eine Schusswaffe besitzt.“ „Also setzt sich die neue Erkenntnis nicht durch?“ „Ihre Gegner werden mit der letzten Generation sterben.“ „Aber dagegen kann man doch auf die Straße gehen!“ „Machen Sie das, dann werden Sie entweder gleich auf der Straße von einem SUV-Fahrer zusammengeschlagen, oder ein Amtsrichter bedauert es, dass er Sie zu einer Bewährungsstrafe verurteilen muss, weil Sie die Normalität mutwillig gestört haben.“ „Was meinen Sie, wann werden die Erdölraffinerien brennen und die Gastanks?“ „Nicht mehr lange, dann haben wir auch das.“ „Und die Natur?“ „Sie protestiert nicht, sie pegelt unsere Spezies dann da ein, wo wir seit längerem unseren Platz in diesem Ökosystem beanspruchen: normal Null.“





Feuchtgebiete

25 08 2022

„… bereits zum jetzigen Zeitpunkt eingespart werden müsse. Dem dürrebedingten Wassermangel könne auf kommunaler Ebene durch weitreichende Maßnahmen begegnet werden, die sich sowohl durch öffentliche Institutionen, aber auch von Privathaushalten und…“

„… mit einer auf Rot gestellten Wasserampel nicht zu spaßen sei. Verstöße gegen die Vorgaben der Gemeinde würden als Ordnungswidrigkeit geahndet, was sich auf Dauer kein Bürger im…“

„… aus der Querdenkerbewegung stammende Anfragen, ob der Verbrauch von Leitungswasser zur Zubereitung von Heißgetränken von den Behörden der BRD GmbH als Trinkwasser bezeichnet werden dürfe. Zeitgleich werde auf Zusammenkünften für Freiheit und Privatautonomie demonstriert, die durch Bill Gates, die Wasserwerke und…“

„… ältere Mitbürger teilweise automatisierte Bewässerungssysteme einsetzen würden. Wegen des Fachkräftemangels sei es derzeit sehr schwierig, Monteure zu finden, die die Anlagen ausstellen oder die Wasserzufuhr auf ein erlaubtes Maß im…“

„… mit ihrer Forderung an die Bundesregierung gewandt hätten. Die Autowäsche mache inzwischen einen wesentlichen Anteil an den Umsätzen der Tankstellen aus, was jedoch durch das Verbot, mehr als einen Liter Trinkwasser pro Fahrzeug zu verbrauchen, erhebliche Rückgänge in der…“

„… habe die AfD bereits mehrfach betont, dass der ungehinderte Zuzug von Scheinasylanten ein entscheidender Faktor bei der Steigerung des Wasserverbrauchs sei. Viele Migranten würden aus ihrer afrikanischen Heimat keine Wasserleitungen kennen und ließen deshalb den Hahn grundsätzlich offen, wodurch ein erheblicher Verbrauch von…“

„… habe im Garten des Beschuldigten einen Rasensprenger vorgefunden und diesen als Tatwerkzeug eingezogen. Es bedürfe nun allerdings einer gerichtlichen Klärung, ob in diesem Fall tatsächlich strafbares Verhalten vorliege, da das Gerät nicht auf einer Rasenfläche, sondern in einem Steingarten eingesetzt worden sei, so dass sich der Tatbestand einer widerrechtlichen Bewässerung von Grünpflanzen nicht im…“

„… wodurch die Kanalisation möglicherweise überfordert werde. Sollten zu viele Besitzer von Schwimmbecken im oder am Eigenheim simultan der kommunalen Weisung nachkommen und ihren Pool leeren, so sei mit einer Überflutung zu rechnen, die erhebliche Schäden an den…“

„… ob die gastronomischen Betriebe von der Sperre betroffen seien. Aus hygienischen Gründen könne der Betrieb der Spülmaschinen in den Restaurantküchen nicht unterbrochen werden, wenn das stündliche Limit erreicht worden sei, was sich außerdem auf die betrieblichen Abläufe der…“

„… das traditionelle Höhenfeuerwerk auf dem diesjährigen Herbstmarkt ausfallen werde, da die Feuerwehr keinen Löschzug bereitstellen könne. Die Ankündigung der Stadtverwaltung, dass dessen ungeachtet eine nächtliche Wassersperre von vier Stunden Dauer angeordnet werde, sei bei den Bürgern auf empörtes…“

„… von einer Anhebung des Trinkwasserpreises auch Besserverdienende betroffen seien. Eine steuerfinanzierte Deckelung komme für die Bundesregierung hingegen nicht in Frage, da davon die Leistungsträger überproportional betroffen seien und möglicherweise ins Ausland oder in einen…“

„… das Säubern einer vierhundert Quadratmeter großen Terrasse mit dem Hochdruckreiniger zu einer sofortigen Leere im Leitungssystem geführt habe. Die Wasserversorgung des auf einer Anhöhe gelegenen Pflegeheims sei dadurch für mehrere Stunden nicht mehr möglich gewesen, was zu mindestens einem…“

„… für einen Beratervertrag gezahlt habe. Das Consulting-Unternehmen habe vorgeschlagen, ein künstliches Flussbett in Ortsnähe anzulegen, um bei drohender Unterversorgung immer das Argument einer Vertiefung der Fahrrinne zu haben, mit dem sich die Regierungsparteien sowohl für die Wirtschaft als auch gegen oppositionelles…“

„… auf einer Versammlung gegen Impfzwang, Islamisierung und Gendern verkündet habe, dass die linksgrüne Bundesregierung plane, die verfassungsmäßige Unverletzlichkeit der Wohnung abzuschaffen. Vizekanzler Habeck, so Chrupalla, werde mit bewaffneten Sicherheitstruppen in die Duschen des deutschen Volkes eindringen und den Wasserverbrauch vor Ort…“

„… habe Kubicki angekündigt, er werde bei einer behördlich angeordneten Versorgungssperre so lange kalt duschen, wie er es sich…“

„… von mehreren unabhängigen Experten untersucht werden solle. Der Landesregierung erscheine ein gesetzliches Verbot von Waldbränden nicht zweckdienlich, während aus dem Bundesjustizministerium Zustimmung signalisiert werde, dass mit einem handwerklich sehr gut…“

„… es die soziale Lage erfordere, Sportstätten so lange wie möglich in Betrieb zu lassen. Die Bewässerung eines Golfplatzes diene ja neben der Erhaltung der Spielmöglichkeiten auch einem ökologischen Zweck und vermeide darüber hinaus auch einen negativen Eindruck bei potenziellen Investoren und…“

„… sich in den ländlich gelegenen Regionen neben den Renn- und Tuningsubkulturen eine Autowaschszene etabliert habe. So seien bei Polizeikontrollen an den Ausfallstraßen regelmäßig Gartenschläuche, Kanister mit Shampoo, Lackpolitur und…“

„… die städtische Schwimmhalle nur an Tagen mit Publikumsbetrieb ein befülltes Bassin vorhalten dürfe. Eine Kontrolle des Ordnungsamtes habe ergeben, dass das Wasser nicht wie vorgesehen am Sonntag abgelassen worden sei, um dann am folgenden Tag wieder…“

„… mit einer Strafanzeige zu rechnen habe, da er sein Kraftfahrzeug vorsätzlich im Wald mit mitgebrachtem Wasser gewaschen habe. Kubicki sei von den Beamtinnen mit mehreren…“