Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXXVII): Die dünne Plastiktüte

16 08 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Es geschah aber zu der Zeit, dass ein beknackter Pausenclown sich einen Eimer Grütze aus dem Cortex kloppte, um zu erklären, warum er in seiner klinisch relevanten Dämlichkeit nicht in der Lage war, unfallfrei eine Wassermelone zu verlasten. Ab hier sollten alle Akten geschlossen sein, denn der Auslöser der Hysterie und ihre Folgen sind damit hinreichend bekannt. Der gemeine Konsument, für den der Strom aus der Steckdose kommt wie die Ananas aus der Blechbüchse, will einfach sein seit Kindertagen eingeübtes Einkaufsritual in altböser Umgebung weiterleben, als hätte es Umweltschutz nie gegeben und Erdöl sei immer noch billiger als Trinkwasser. Wie die Kinder an der Kasse nach der Quengelware plärren und wo der nette Altnazi von nebenan seinen Goldschluck in den Drahtwagen hebelt, da grabbelt der Käufer mit Druckpuls nach seiner Transportfolie – die hätte im Zweifel die Melone sogar getragen, aber er war ja schon genug versorgt mit dem hauchdünnen Gezumpel, in das er seine drei Kartoffeln packt, weil er nicht in der Lage ist, sie in einen Korb zu legen. Schon verbietet man es ihm, hui! haben wir die Volksfront zur Versorgung mit Polyester am Hals.

Weil jener Konsument zur Kerngruppe der Bescheuerten zählt, die ihre reaktionären Triebe ohne Rücksicht auf Verluste ausleben will und dabei vergisst, dass die vergifteten Segnungen des gegenwärtigen Zeitalters maximal in der eigenen Kindheit eine Rolle gespielt haben, nicht aber in ihrer quasiromantischen Mittelalterprojektion. Sie wollen im SUV zu Spritpreisen der Siebziger durch eine Gesellschaft aus den Fünfzigern brettern und hoffen, irgendwann in der großen Zeit anzukommen und wieder Könige der Welt zu sein. Kann man machen, man ist dann eben nur doof. Aber wie die heutigen Vorschulkinder, für die es immer schon Smartphones, Internet und Angela Merkel gab, ist die Wirklichkeit der Supermarkbesucher seit jeher eine Ansammlung von Kunststoff gewesen, jener zu blinder Anbetung taugliche Fortschritt, die dem Konservativen die kognitive Dissonanz verschafft, gegen die er zünftig ansaufen kann.

Auch ohne das Gezippel an der Tomatenstiege bietet der Detailhandel Plaste en gros: Tomätchen im Einwegschuber, geschnittene Mango im Becher, Klarsicht mit Hühnereifüllung, Biogurke in extra aufgeschwiemelter Schrumpffolie, ein transparenter Reigen für Polymerisationsfetischisten, denen die Weichmacher um das gute Markenleitungswasser schon die Gonaden abgeschrumpelt haben. Man kann aus Polypropylen die schönsten Klappkörbe dengeln, mit denen sich eine Melone dramafrei in den nächsten Kofferraum tragen ließe, aber man kann es offenbar auch lassen. Die dünne Plastiktüte, der scheinbar einzige gefühlsechte PE-Schlauch, wird offensichtlich nicht ausreichend streng von der Suchtbeauftragten der Bundesregierung kontrolliert.

Hülfe die Bepreisung des Knotenbeutels? das Ausschaffen gar oder drohender Ersatz durch die Papppackung? Zwar braucht auch Papier enorm viel Wasser zur Herstellung, doch könnte man allein damit eine Umweltferkelei für den Abnehmer durch eine beliebige andere ersetzen? Spontanes Sündenswitching? Nein, noch keiner hat vermocht, die Rücksichtlosen vor der Bananenkiste zum umweltbewussten Umdenken zu bringen. Und wo bitte soll das auch ansetzen, wenn Wegwerflinge für dreißig Minuten konzipierte Schnellbehältnisse denkfrei mit Avocados füllen, weil die eh schon im Discounter vorgematscht angeboten werden und also nicht umsonst die Ökobilanz versauen. Der Mensch ist des Menschen Wolf, er übernimmt nur dankenswerterweise gleich den Part des Jägers, der ihm das Fell über die Ohren zieht.

Der Schuldige aber ist schnell ausgemacht, es ist die böse multinationale Regierungsverwaltung, die hierzulande in Verbote gegossen wird, wie man als neoliberaler Klötenkönig die Arbeit der Legislative gern nennt, denn wer kennt ihn nicht, den Verbotsterror, nach dem man weder Altöl ins Freibad kippen noch seinen Etagennachbarn mit der Machete zerhacken darf, weil ein paar weltfremde Juristen sich vorgenommen haben, die freie Entfaltung der Persönlichkeit für den Besitzbürger aus linksfaschistischem Hass zu zerstören. Er gösse ja eh sein Altöl nicht ins Freibad, weil er da mit dem einfachen Volk in Berührung käme, das sich nicht einmal einen eigenen Pool leisten kann. Wozu also der Zwang zum Verzicht auf Rollenbeutel, wenn man ihn auch durch Geldstrafen durchsetzen könnte, die wenigstens der Unterschicht wehtäten, und zwar ausschließlich der Unterschicht.

In einem wirren Fiebertraum harkt sich der Bescheuerte aus Hirnresten einen Quark zusammen, der seine Synapsen endvernebelt. Japsend torkelt er durch einen Discounter, Mikroplastik verschneit den Boden knöchelhoch und lädt dazu ein, sich gepflegt auf den Gesichtsschädel zu legen, jeder zieht nach Herzenslust Elaste von der Rolle, als wäre es ein ewig gebärendes Beuteltier, und an der Tofutheke tippt sich die Fachverkäuferin mit der Gabel an die Stirn: „Schnitzel!? Dir hammse wohl in’t Jehirn jeschissen, wa!“ Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

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Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXXV): Personalisierte Werbung

2 08 2019

Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer


Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Geben, so säuselt das Über-Ich, ist seliger denn Nehmen, und nicht zuletzt die sozialen Events wie Potlatch und Weihnachten sind schuld daran, dass alles in die Brüche geht, was mit der Übereignung von Gütern zu tun hat. Wer ahnt schon, dass der für die Hälfte des Jahres komplett egale Onkel schon zwanzig blaurote Schlipse im Schrank hat, bevor man ihm den nächsten andreht. Es soll tief aus der Persönlichkeit des Schenkenden stammen und zugleich eine wirkliche und wahrhafte Lücke im Besitz des Beschenkten schließen. Nicht so die Industrie, sie erfüllt uns zwangsweise die Wünsche, die wir gar nicht hatten. Einmal versehentlich vor den Socken stehen geblieben, zack: personalisierte Werbung für die nächsten Wochen.

Dabei ist es dem Algorithmus wumpe, ob der Angebotsbesucher die Fußbekleidung für sich selbst, die Nachbarin oder seine Schwagerschaft erwerben wollte, hinfort nervt ihn im Netz jede noch so verfügbare Socke in Blaurot, dann auch in Schwarz, bio oder Zehnerpack, weil: das Monster weiß, dass Erwerb und Nutzung von Socken nicht kategorisch ausgeschlossen werden können, also reibt es dem Opfer sein Angebot noch und nöcher unter die Nase. Schlösse man von vornherein aus, dass es sich um einen Abstinenzler handelte, dem man folglich an jeder Straßen Ecke Schnaps ins Gesicht hielte, die Chancen stünden weniger schlecht, ihn in kürzester Zeit in den Vollrauch zu befördern. Die Socke verliert.

Kunden, die Schnaps gekauft haben, kauften auch eine Axt. Der Algorithmus ist blind, er setzt folglich auf Cross Selling und wedelt mit allerlei Schneidwerkzeug, Hackinstrumentarium und Objekten, die dauerhaft milden Frieden zaubern. Nicht, dass es einen irgendwie interessieren würde, was die Black Box der Marketingabteilung dort in die Hirne der Konsumenten schwiemeln will, im Zweifel verstärkt sie lediglich den Wunsch nach mehr Schnaps. Doch nicht einmal das interessiert das Programm; lässt sich der Kunde vom ewigen Geweimer der in die Netzhaut gefrästen Bilder so weit bringen, dass er endlich zuschlägt – mit Axt oder ohne – bleibt die Intelligenzsimulation in der Kiste lernunfähig. Nach dem Kauf von Schnaps kommt Schnaps, Schnaps und Schnaps. In einer wirren Welt wäre dies sinnvoll, aber nach dem Erwerb einer Waschmaschine gleich noch eine anzupreisen, die billiger, besser und sofort lieferbar wäre, hätte ungefähr die Durchschlagskraft von Socken. Genau diese ungezielte Penetranz ist es, die den Zweifel an der Intelligenz jeder Künstlichkeit nähren.

Dazu wird der Überbringer der klebrigen Botschaft gleich in Sippenhaft genommen. Ob es sich um eine Primatenpostille oder aber um linksintellektuelle Wirtschaftsnachrichten handelt, das Medium ist auch hier die überflüssige Botschaft. Längst wird der von der Seitenlinie plärrende Troll wahrgenommen als Bestandteil der Publikation und zieht deren Sympathiewerte in den Keller, zumal da, wo die ökofundamentalistischen Klima- und Friedensapostel ihr Geschäftsmodell offensichtlich mit Nötigung für Konsumschrott aufpumpen. Schnell und gründlich den eigenen Ruf kompostierbar zu machen geht damit blitzschnell und porentief.

Weil personalisierte Werbung mitnichten das ist, was als reine Mitschnackerei dem Nutzer auf die Plomben geht, sondern eine erhebliche Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs darstellt. Je mehr ein Individuum seine Existenz in wolkige Bereiche nicht greifbarer Datenspeicher ausweitet, desto mehr wird es auf Gedeih und Verderb vertrauen müssen, dass etwas da bleibt, wo es gesprochen wurde. Einmal nach Socken zu suchen oder gar eine Axt zu kaufen ist ein Akt, der Privatautonomie voraussetzt und fordert – nach der Tat aber in jedem anderen Raum und zu anderen Zeiten, auf jedem Gerät und in jedem Kontext verfolgt zu werden mit dem immergleichen Schmodder, der aus jeder Ritze quillt und die Privatsphäre zu einem Ort der Unmöglichkeit macht. Es ist nicht personalisiert, was sich der Vertrieb ausdenkt, sie nehmen es persönlich; wir werden sie kennen lernen, so wie sie uns kennen gelernt haben, trotz offenbarer kognitiver Schwächen bei der Unterscheidung von Oberfläche und Realität. Selbst ihr Geschäftsmodell, dem Nutzer gegen einen mittelgroß permanenten Obolus das zwanghafte Wiederholen der Gewalttaten zu ersparen, zeigt nur, dass der Kunde in diesem Fall, wo er nicht zahlt, lediglich das Produkt ist, Opfer einer solipsistischen Werbeindustrie, die aus reinem Selbstzweck ihre Kunden verschreckt, um besser zu sein als die Konkurrenz. Doch gibt es Mittel, dem Müll zu entgehen? noch nie hat auf dem Wochenmarkt ein Händler realiter Axt und Socke nebeneinander gelegt. Höchstens Äpfel und Birnen. Was ja auch irgendwie logisch erscheint und daher kundenfreundlich.





Für eine Handvoll Euros

23 07 2019

„Es ist ja ein moralisches Dilemma, da gebe ich Ihnen durchaus recht. Diese vielen, vielen jungen und motivierten Menschen, die da aus den ärmsten Verhältnissen kommen, die suchen ein besseres Leben und müssen diese gefährliche Überfahrt auf sich nehmen, und wer das Mittelmeer kennt, der weiß schon, dass das eine ungeheure Gefahr ist. Wir können uns ja nicht einfach so verweigern, aber das ist gerade die Gefahr: was fangen wir da an?

Sie müssen mir jetzt nicht mit irgendwelchen moralischen Vorträgen kommen, Fluchtursachen bekämpfen und so, denn das machen wir ja gerade. Es sind so viele Menschen da irgendwo in Afrika, die mit ein paar Dollar am Tag gerettet werden, ach was: denen man mit diesem bisschen Geld Hilfe zur Selbsthilfe geben könnte, damit sie sich eine gute neue Existenz aufbauen. Das müssen wir aus historischer Sicht schon tun, das ist ganz klar, und wir wollen uns davor auch gar nicht drücken. Und wir wollen auch keine rechtskonservativen, ach was: dieses ganze nationalbesoffene Gefasel, die müssen schon in Afrika Asylanträge stellen, damit wir die ablehnen können, am besten schon in den Konzentrationslagern an der afrikanischen Küste, das lehnen wir entschieden ab. Das ist mit der deutschen Industrie nicht zu machen.

Mit der deutschen Rüstungsindustrie schon gar nicht. Wir sind moralisch absolut unbestechlich, das müssen Sie uns jetzt einfach mal glauben, und wenn Sie das überfordert, dann kann ich das nicht ändern. Diese vielen Menschen kommen zu uns nach Europa und speziell in die Bundesrepublik, und wir müssen ja dafür sorgen, dass wir das unterbinden. Indem wir Fluchtursachen bekämpfen, allem voran die Perspektivlosigkeit durch viel zu wenig Jobs in den Heimatländern. Da haben wir uns gesagt, also vielmehr: einer von uns, der hat so eine links eingestellte Tochter, und die rennt immer mit so einem Aufkleber auf dem Rucksack herum, wenn keiner zum Krieg geht, kommt der Krieg eben her. Ist auch durchaus kundenfreundlich irgendwie, finde ich zumindest, dass man den Afrikanerinnen und Afrikanern eine gut Perspektive eröffnet, denn das ist eine klare Botschaft: Beschäftigungsgarantie für alle, solange der Krieg hübsch weiterläuft.

Das muss man jetzt nicht lange diskutieren, das versteht so ein Afrikaner eh nicht. Die hocken da auf den Bodenschätzen und wundern sich, warum man bei denen gerne mal ein bisschen buddelt für Stabilisierung und Wachstum an der Börse. Deshalb haben wir den Krieg, das heißt die Rüstung, gleich zu denen ausgelagert. Alles vor der Haustür. In der Sahelzone ist ja genug Platz, gut, der Anfahrtsweg ist etwas sandig, aber wir kriegen die Rohstoffe per Luftfracht, und der Afrikaner muss sich nicht beschweren. Die wurden da geboren, dann kommen die mit der Landschaft auch irgendwie zurecht.

Überlegen Sie doch mal, was das für ein technologischer Fortschritt wäre! Also der Afrikaner ist nicht gerade für große Erfindungen bekannt, der kann ja gerade mal aus europäischem Müll neue Konsumgüter für seinen doch recht überschaubaren Bedarf erstellen. Das ist zwar betriebswirtschaftlich durchaus interessant, die DDR hat damals meines Wissens nach die letzten zwanzig Jahre lang auch nur überlebt, weil bei denen russische Mechaniker aus einem massiven Block Gusseisen, der trotz planwirtschaftlicher Sorgfalt gegossen wurde und dann in der Gegend herumstand, mit der Nagelfeile eine funktionsfähige Lokomotive herausgefräst haben. Das ist noch Qualität, das hat man denen auch lange genug beigebracht. Und genau da setzen wir jetzt an.

Dass wir unsere Rüstungsproduktion jetzt direkt in die Abnehmerländer verlagern, hat natürlich auch einen nicht zu unterschätzenden ökologischen Aspekt, jetzt müssen wir die Rohstoffe nicht immer um den halben Globus karren und dann die Endprodukte wieder zurückschicken. Das spart jede Menge Kohlendioxid. So gesehen können wir uns vor unseren Kritikern auch aus der jungen Generation sehr gut rechtfertigen, dass wir gesundes Wirtschaftswachstum und tatkräftigen Umweltschutz miteinander verbinden. Und dazu noch die Entwicklungskomponente – wir schaffen Arbeitsplätze, viele Arbeitsplätze für Menschen, die sonst die Region verlassen würden. Ich weiß, was Sie sagen wollen, das wäre eine großartige Idee für den Osten, aber die Subventionen reichen da nicht aus, um die Aktienkurse stabil auf Wachstum zu halten. Hier bekommen wir die Rohstoffe viel preiswerter, und die Arbeitskräfte sind natürlich unschlagbar billig. Was die hier für eine Handvoll Euros machen, unglaublich!

Selbstverständlich knüpfen sich auch ein paar geostrategische Überlegungen daran, so völlig uneigennützig kann man ja gar nicht sein. Stellen Sie sich mal vor, die Bundesrepublik ist der größte Arbeitgeber in Nordafrika, daraus ließen sich doch dann auch gewisse politische Ziele ableiten. Da könnte man doch dann, so als alter Wüstenfuchs, in die Stabilisierung der Region investieren, und zwar gleich durch den Einsatz der relevanten Produkte. Da kann sich die Bundeswehr dann mal ordentlich austoben, Platz genug haben die ja, der Russe hat nichts dagegen, der Ami bleibt sowieso in jedem Sandkasten stecken, und Deutschland hätte endlich wieder seinen wohlverdienten Platz an der Sonne. Ist das nicht eine bezaubernde Vorstellung?“





Luhmann

17 07 2019

„Es liegt vor allem an den Personalkosten. Wenn Sie heute Geld sparen wollen, und das müssen wir ja alle, weil wir müssen ja alle Geld sparen wollen, dann spart man am meisten am Personal. Wir sind da schon auf einem sehr guten Weg, das sehen Sie ja, denn nirgends wird so viel gespart wie am Personal. Gehen Sie mal in ein Krankenhaus, dann merken Sie das sofort.

Naja, gehen müssen Sie nicht. Wenn Sie nicht mehr gehen können, dann kommen Sie auch ins Krankenhaus, und da merken Sie es erst recht. Wir setzen ganz konkret die besten Sparmaßnahmen um, damit Sie davon nichts mehr merken. Das heißt, wenn Sie nicht mehr gehen können, dann merken Sie das schon. Das ist wie mit der Notaufnahme, wenn Sie da lange genug sitzen, dann ist es meistens gar nicht so schlimm. Deshalb lassen wir Sie halt lange im Krankenhaus sitzen. Oder Sie müssen ein bisschen weiter gehen, weiter fahren, meinte ich natürlich, fahren, und wenn Sie dann überleben, dass haben Sie das Krankenhaus gar nicht so nötig gebraucht, und wir können es auch wieder schließen. Je mehr wir weniger Krankenhäuser haben, desto weniger haben wir mehr Kranke.

Wir können ja die ganzen verbliebenen Kliniken mit Pflegern aus dem Kosovo ausstatten, das spart dann auch ein bisschen Kohle bei den Häusern, die wir nicht wegputzen. Das hält sich dann vom Niveau her ungefähr die Waage, die kosovarischen Ärzte sind ungefähr auf dem Niveau der jetzigen deutschen Pfleger – Preisniveau natürlich, die werden deshalb ja nicht als Ärzte eingesetzt, das wäre der deutschen Ärzteschaft gegenüber sehr unfair, weil die sich daran gewöhnt hat, dass es zu wenig von denen gibt, und deshalb sind die Gehälter so niedrig und die Arbeitszeiten so mies. Ist ja klar, weil es halt so wenig Ärzte gibt, da muss man eben viel arbeiten, und wer viel arbeitet, der verdient nichts. Das ist ein schichtenspezifisches Problem, davon versteht man als Arzt eh nichts.

Es ist ja auch nicht ganz unumstritten. Bei den Rechten heißt es schon wieder, die Regierung will damit die Umvolkung steuern – die arabischen Invasoren sind jünger, also wesentlich robuster und weniger krankheitsanfällig, also brauchen die nicht so oft medizinische Versorgung. Stellen wir jetzt die medizinische Versorgung zum großen Teil ein, wer überlebt da? Natürlich die Bevölkerung, die uns aus dem Geburtskanal heraus imperialisieren will, ist doch klar. Jetzt müssen Sie nur noch im Gedächtnis haben, dass Spahn Verteidigungsministerin wird, dann verstehen Sie auch, warum wir so eine miese medizinische Versorgung haben. Vielleicht als Rache für den Kosovokrieg, man weiß es ja nicht.

Kennen Sie die Systemtheorie? Luhmann, das ist so ähnlich wie Adorno. Das hat auch nichts mit Krankenhaus zu tun. Aber Systemtheorie heißt, die Krankenhäuser haben vor allem die Funktion der Selbsterhaltung – Sie kennen das aus der Politik, wenn einer für sein Amt so gar nicht geeignet ist und Gesundheitsminister wird, obwohl er schon vorher für gar nichts geeignet war, dann wird er halt irgendwas anderes. Das ist jetzt alles ziemlich kompliziert, aber so funktionieren die meisten Ämter, und was sind Krankenhäuser sonst? Wenn die Krankenhäuser nur dazu da sind, dass es immer genug Kranke gibt, weil ja so viele Krankenhäuser da sind, dann muss man etwas unternehmen. Dann muss man diesen Nachschub einfach unterbinden, und man unterbindet den Nachschub an Kranken am effektivsten, wenn es gar nicht ausreichend Krankenhäuser gibt. Ich meine, das ist doch nur logisch? Was können wir denn dafür, dass sich die Ärzte nicht mit Luhmann beschäftigen wollen?

Wir könnten das jetzt auch systematisch in den kritischen Bereichen fortführen, wenn wir das nötige Geld hätten, das so eine Restrukturierung kostet. Wenn wir den Bildungsmangel bekämpfen wollen, schließen wir einfach die Schulen. Wenn wir zu viele Arbeitslose haben, machen wir sofort mal die Bundesagentur zu – die müssen sich dann nicht mehr mit dem Gedanken quälen, wie man mit ein paar hundert Euro über den Monat kommt, wenn es die paar hundert Euro gar nicht mehr gibt. Klingt doch auch logisch? Polizei dezimieren gegen zu viel Kriminalität, das ist auch ein Erfolgsmodell. Leider kollidiert das mit der Maßnahme gegen Arbeitslose. Da muss man sich als Leistungsträger schon mal mit einer privaten Schutztruppe helfen, aber auch das ließe sich irgendwie herleiten. Je weniger Kontrolle über den Sicherheitsapparat, desto mehr Demokratie und Bürgerrechte.

Aber es funktioniert halt nicht überall, das ist schon richtig. Weniger Waffenexporte, weniger Militär, und schon haben wir mehr Frieden – das ist so ein beliebter Denkfehler, den man als Anfänger immer macht, wenn man sich mit Systemtheorie beschäftigt. Ist ja schließlich eine Theorie, also warum sollte man die in die Praxis umsetzen? Das wird Spahn aber auch noch merken. Wollte ich nur schon mal gesagt haben.

Nein, mal im ernst. Wir müssen doch den Sachen ins Auge blicken, und in unserer modernen Welt ist das ja völlig aus dem Ruder gelaufen. Wenn Sie einen durchschnittlichen Fall betrachten, Unfall oder vielleicht eine chronische Erkrankung, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf, Krebs, wo stirbt man denn da? also meistens? Wo ist denn da Endstation, wissen Sie das? Und was denken Sie, wie kann man denn die Überlebenschancen für Schwerstkranke signifikant steigern? Kommen Sie selbst darauf?“





Überflüssig

8 07 2019

„… gewarnt habe. Das Umweltbundesamt sei angesichts der aktuellen Niederschlagsmengen darauf vorbereitet, dass eine deutlich Steigerung der…“

„… der Verteilungskampf um die Ressource Wasser allenfalls in der Dritten Welt denkbar sei, da dort multinationale Konzerne für eine Verknappung der natürlichen…“

„… als Aufgabe der Politik ansehe. Die Wasserversorger seien sich keiner Schuld bewusst, da sie wie immer nur eine begrenzte Menge an Grundwasser fördern und wieder in den…“

„… ob öffentliche Freibäder überhaupt notwendig seien. Lindner frage sich inzwischen, ob in der Kassenschlange überhaupt noch Deutsch gesprochen werde, da man sich mit den hauptsächlich im Niedriglohnsektor beschäftigten Besuchern eine…“

„… die Landwirtschaft als Großabnehmer im Trinkwasserbereich die Verknappung steigere. Seehofer sehe keinen Handlungsbedarf, nach seiner Erfahrung wisse jedes Schulkind, dass Grundwasser kostenneutral und immer verfügbar im…“

„… davon abrate, das Kraftfahrzeug an jedem Samstag zu reinigen und dafür erhebliche Mengen an Trinkwasser zu vergeuden. Das Bundesamt sehe sich noch nicht zu Verboten genötigt, könne aber in Fällen von akutem Mangel auch polizeiliche…“

„… vom Markt geregelt werde. Der Anstieg der Preise für Mineralwasser um bis zu dreihundert Prozent sei eine ganz normale Reaktion auf den…“

„… noch deutlicher werde. Weidel fordere ein Eintrittsverbot für sämtliche Ausländer in deutschen Freibädern, da so die Menge des Wassers erheblich reduziert werden könne. Zusätzlich verhindere man damit die Ausbreitung von…“

„… auch in diesen Jahr das Niedrigwasser im Rhein eine ausreichende Versorgung mit Kerosin gefährde. Scheuer prüfe derzeit, den Kraftstoff durch regelmäßige Flüge zwischen den…“

„… Straßenbäume nicht gegossen werden müssten. Aus Sicht der Nachhaltigkeit sei für Merz das Aufstellen chinesischer Klapptannen schon vor der Weihnachtszeit eine preiswertere Alternative, da dadurch die gärtnerische Pflege auch durch 1-Euro-Jobber und…“

„… die Besteuerung von Leitungswasser um mehrere Prozentpunkte anheben wolle. Scholz sehe darin ein Zeichen der Solidarität, das vor allem die einkommensschwachen Haushalte gerne erbringen würden, um Deutschland wieder zu einer…“

„… keinen Handlungsbedarf sehe, solange nicht auch die Bierpreise anzögen, wo Scheuer aber keine Grundlage sehe, die sich im…“

„… sich die Politik nicht dafür gerüstet sehe. Altmaier befürworte zwar eine Verteuerung des Trinkwassers, akzeptiere dies aber nur für die privaten Haushalte, um die Wirtschaft nicht…“

„… protestiert habe. Lindner werde nicht mit ansehen, dass die deutschen Leistungsträger, die sich einen Diesel-SUV leisten könnten, diesen nicht mehr wöchentlich abspritzen dürften. Eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte stehe quasi unmittelbar…“

„… von afrikanischen Schlepperbanden ins Mittelmeer gepumpt werde, um ausreichend Wasser für die Invasion kulturfremder Volkszerstörer in die europäischen Binnenländer zu haben. Gauland werde die Festung Europa bis zum letzten…“

„… auch die Rationierung von Wasser in Erwägung ziehe. Es müsse vorab jedoch vom Bundeswirtschaftsministerium geprüft werden, ob dies durch eine sozial verträgliche…“

„… die Versorgung der landwirtschaftlichen Nutzflächen mit Grundwasser nur noch dann möglich sei, wenn der Spiegel nicht durch die ohnehin schon nachlassenden Regenmengen sinken würde. Die Bundesregierung werde dies nach der Sommerpause mit einer gesetzgeberischen…“

„… für höhere Spitzenlasten ausgelegt werden müssten. Gerade für die großen Fußballturniere, in deren Halbzeitpausen riesige Mengen verbraucht würden, müssten die Wasserversorger krisenfeste Strategien entwickeln, bevor es zu ernsten…“

„… bei stetig fallendem Grundwasserspiegel in den Küstenregionen Salzwasser nachströme. Die FDP habe in einer Resolution beschlossen, dass das Problem bis 2025 durch eine deutsche Erfindung behoben werde, wofür im Vorfeld unbedingt die notwendigen Steuersenkungen für…“

„… sich in Herne zwei Nachbarn geprügelt hätten, da das tägliche Wasserkontingent der Straßenseite durch die Autowäsche des einen Kontrahenten komplett verbraucht worden sei. Die Polizei habe nur noch den…“

„… werde es Lindner gerne hinnehmen, dass die Spargelpreise explodierten, wenn dadurch das deutsche Gemüse ausschließlich an Besserverdiener und die…“

„… schnellere Abschiebungen befürworte. Weidel habe im Bundestag vorgerechnet, dass der Wasserverbrauch in Deutschland durch die Beseitigung aller nicht zur Staatsbürgerschaft berechtigten Personen eine sofortige…“

„… plane Scheuer eine Wasser-Maut, die jedoch nur von ausländischen…“

„… dass mit einer Privatisierung der Wasserversorgung alle Probleme gelöst werden könnten. Die Bundesregierung habe das Gutachten der EU mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen und empfehle den nationalen Konzernen eine enge Zusammenarbeit mit den…“





Holotropes Atmen

2 07 2019

„Wenn Sie den richtigen Tarif wählen, zahlen wir Ihnen sogar eine Sehhilfe, die Voraussetzung ist nur, dass die Ihnen vom Cranio-Sakral-Therapeuten angepasst wird. Wir könne da ja nicht einfach irgendwelche Schulmediziner ranlassen, wenn Sie auf konventionelle Mittel setzen.

Im Prinzip kriegen Sie bei unserer Kasse jetzt alles, was die anderen nicht zahlen. Also Reiki bei schwerem Schielen, da müssen Sie eine Ersatzkasse schon erpressen, bevor die sich rührt. Ihre EsoKK übernimmt das alles. Der linksgrüne Mainstream, Sie verstehen das. Jede Knalltüte kann sich heute privat versichern, aber was das kostet! Da ist es doch besser, man baut an der richtigen Stelle ab und bringt nur noch die Leistung, die der Kunde auch nachfragt. Und genau das machen wir von der EsoKK. Sie sollten mal Ihre Chakren testen lassen, kostenloses Einführungsangebot!

Für die meisten hört Alternativmedizin ziemlich schnell auf nach Globuli und solchem Zeugs. Wir verkaufen das natürlich auch, die Salze und diese Blüten und was die Leute halt haben wollen, aber das ist es ja noch nicht. Um sich einen nachhaltigen Markt zu erschließen, brauchen wir mehr Auswahl. Die menschliche Vorstellungskraft ist bekanntlich nur sehr unscharf begrenzt und franst am Rand aus. Wir nutzen diese weichen Strukturen, um die Interessen unserer Versicherten immer neu zu wecken. Im Gegensatz zur Schulmedizin, da gibt es ja immer Diagnose und Therapie, Blinddarm, zack! OP, fertig – wir sind da viel flexibler. Wenn Sie bei uns mit Kopfschmerzen zum Arzt kommen, liegt das entweder an permanenter Überarbeitung oder einem gestörten Verhältnis zu Ihren verstorbenen Ahnen, von denen einer vielleicht eine psychisch bedingte Halswirbelfehlstellung gehabt haben könnte. Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, ob Sie das durch Handauflegen oder Geistheilung beseitigen wollen, und schon haben wir Sie auf einen selbstbestimmten Weg in Richtung allseitige Gesundheit begleitet. Also ein Stück weit.

Holotropes Atmen gegen eingewachsene Fußnägel kann ich Ihnen sehr empfehlen, da hat bis jetzt auch keiner gemeckert. Wir würden dem auch gar nichts antworten, wer der ganzen Wissenschaft sowieso schon so skeptisch gegenübersteht, der liest braucht ja auch keine Erklärung. Wenn es nicht hilft, machen wir mit biografieorientiertem Turnen weiter oder es gibt Kräutertee für Geburtstraumata und transpersonale Hautmuster – nee, das war jetzt alles umgekehrt, ich kenne mich damit auch nicht aus. Ist ja auch egal, die Leute bezahlen das.

Problematisch wird es aber nicht, wenn Sie jetzt plötzlich irgendeine ganz normale Krankheit haben, sagen wir mal: Herzinfarkt. Oder Krebs. Hat ja heutzutage eigentlich jeder irgendwann. Das kann man so oder so behandeln. Problematisch wird es immer dann, wenn Sie plötzlich der Ansicht sind, so eine ganz normale Herztransplantation sei doch besser als Eigenurintherapie. Das haben wir von den anderen Krankenkassen gelernt. Da können Sie auch regelmäßig zum EKG und zur Kur, etwas Salsa im Sauerland, regelmäßig Rückenschule. Zur Belohnung hoch potenzierte Tropfen gegen den nächtlichen Fußschweiß, und dann, bäm! jodelt die Bauchspeicheldrüse das Lied vom Tod. Dann ist die ganze betriebswirtschaftliche Rechung total im Eimer. Jetzt stellen Sie sich das mal bei unseren alternativmedizinischen Ansätzen vor. Da rennt einer zwei, drei Jahre lang mit eigentlich klar zu erkennenden Symptomen zum Heilpraktiker, der guckt sich das an und sagt: daran stirbt man nicht, zumindest nicht so schnell, dass man nicht vorher noch ein paar Runden biodynamisches Schröpfen machen könnte oder Klangschalenmassage im Quantenfußbad, was weiß ich, da wird ja alle paar Tage irgendwas erfunden, damit sich die ganzen Krankheiten nicht so langweilen, und dann ist es ein ganz ordinärer Leberschaden. Meinen Sie, das können wir uns noch leisten?

Also Sie dürfen sich bei uns noch ganz normal das Bein brechen, aber den Gips bezahlen Sie dann halt selbst. Solche schulmedizinischen Sachen sind bei uns nicht als Kassenleistung definiert, und das muss auch ganz klar sein. Sonst könnte ja jeder in die EsoKK eintreten und sich nach Belieben mit schulmedizinischen Heilverfahren kurieren lassen und nur bei Bedarf auf die kostenlosen Globuli zurückgreifen, die uns die Marktstellung sichern. Ein bisschen Gemeinschaftsgeist muss auch in einer weniger solidarischen Solidargemeinschaft sein, wenn Sie mich fragen.

Der nächste Schritt wird dann die Pflege auf alternativmedizinischer Basis sein. Handauflegen ist okay, aber mehr als energetische Impulse dürfen Sie da nicht mehr erwarten. Ab und zu noch etwas Aromatherapie mit dem guten Fichtennadelöl von Großmütterchen, das hat damals nicht geschadet. Man spart ja auch eine Menge an Materialeinsatz, und mal ehrlich, merken Sie, ob da ein Profi vor Ihnen steht und die Energieströme fließen lässt, oder reicht Ihnen Hildegard, die Ihnen die Flossen auf die Schultern legt? Sehen Sie, das ist dann auch betriebswirtschaftlich wieder eine vernünftige Entscheidung und rechnet sich auch für den kleinen Geldbeutel. Etwas Homöopathie, ein bisschen Tape bei Zipperlein, perfekte Bedingungen. Wie meinen Sie das, eine Krankenkasse, deren Wirkung nicht über den üblichen Placeboeffekt hinausgeht? Und was bitte haben wir jetzt!?“





Staatsabkanzlei

1 07 2019

„… es darauf anlege, die Gutachter zu entlassen, die die inzwischen komplett gescheiterte Pkw-Maut als zum Scheitern verurteilt bezeichnet hätten. Es sei Scheuer nicht zuzumuten, mit einem Stab zu arbeiten, der nicht seine kompetenten…“

„… nicht das intellektuelle Niveau des CSU-Ministers erreichen könnten uns deshalb auch nicht geeignet seien, unter ihm Handlangerdienste zu verrichten. Scheuer werde sich ab sofort nur noch mit politisch zuverlässigem…“

„… zwar auch ein rechtswissenschaftliches Studium absolviert habe, aber durch seine beiden Staatsexamina überqualifiziert sei, im Ministerium unter Scheuer zu arbeiten. Der Gutachter dürfe also ab sofort nicht mehr im…“

„… sämtliche Pläne der Maut gegen geltendes EU-Recht verstießen. Es sei daher unbedingt die Aufgabe der Gutachter des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages gewesen, das EU-Recht als nicht mehr geltend zu bezeichnen und auf die Rettung der Verkehrspolitik durch den größten Minister aller…“

„… mehrfach in schriftlicher Form darauf hingewiesen habe, dass der Minister Stellung zu den Ergebnissen des Gutachtens beziehen müsse. Es sei aber nichts geschehen, da sich Scheuer einer Homestory gewidmet habe, die ihn in der Staatskanzlei als Nachfolger des…“

„… die im Bayernkurier genannten Kritiker der Pkw-Maut persönlich zur Diffamierung freigegeben habe. Ein Problem habe es nur damit gegeben, dass beide Staatssekretäre der CDU angehörten und diese keiner in der rechtlichen Grauzone befindlichen Maßnahme ihre…“

„… es noch keinen hinreichenden Tatverdacht für Veruntreuung darstelle, wenn ein befreundeter Gießereibesitzer für eine drei Meter hohe Statue des Christdemokraten lediglich 900.000 Euro erhalte, die als Subvention der Braunkohlewirtschaft nicht der Steuerpflicht…“

„… der Rechtsweg noch nicht klar sei, auch wenn Scheuer bereits wisse, wie er die gesamte Richterschaft am EuGH simultan in den vorzeitigen Ruhestand schicken könne. Es müsse dafür gesorgt werden, dass die ausländische Rechtsprechung sich nicht in die Belange der…“

„… den Minister im Krönungsornat des bayerischen Märchenkönigs zeige. Eine im Genitalbereich schon kurz nach dem Guss erheblich bearbeitete Stelle solle offenbar den Eindruck erwecken, hunderttausende Besucher hätten dem Standbild im Laufe der…“

„… es alternativlos gewesen sei, die Verträge schon vor der rechtlichen Klärung des Vorhabens zu schließen, da nicht sicher gewesen sei, ob dies nach einer juristischen Niederlage noch vom Steuerzahler zu…“

„… das erste Gutachten aus dem Jahre 2014 stamme. Man müsse daher die historischen Gutachter des Wissenschaftlichen Dienstes fragen, nicht aber die mit wirtschaftlichen und politisch…“

„… keine Konkurrenz dulde. Söder lege großen Wert darauf, dass er allein sämtliche Kruzifixe im Freistaat aufgehängt habe und deshalb vermeiden wolle, durch den neuen Scheuer-Kult in einen…“

„… Bundestag und Bundestag in Mithaftung nehmen müsse, da beide Organe der Maut zugestimmt hätten. Offen sei unterdessen, ob sie dies freiwillig oder in grober Unkenntnis der…“

„… Plaketten an jedes Gebäude aufgehängt werden müssten, in denen Scheuer gewirkt habe. So könne er am besten beweisen, dass er keine Defizite mit dem…“

„… hätte sich der Minister sicher nicht so dezidiert im Sinne der CSU und ihrer Wähler äußern können, wenn er die Gutachten gelesen hätte. Dies sei jedoch im krassen Gegensatz zur…“

„… nicht erkannt hätten, dass er, Scheuer, der größte jemals denkbare Minister in einer deutschen Regierung sei und den Wissenschaftlichen Dienst darum gleich ersatzlos…“

„… die Gutachter nicht nur eine erhebliche Mitschuld treffe, sondern schon fast eine alleinige Schuld an der Entwicklung, da keiner dem Minister Scheuer klar und deutlich kommuniziert habe, dass er die Gutachten lesen müsse, um sich in der folgenden Entscheidung vor dem Deutschen Bundestag eine fachlich richtige…“

„… müsse die wissenschaftliche Arbeit in Deutschland langsam ihre Lektion gelernt haben, dass sie nur dann gefragt sei, wenn sie gewünschte Ergebnisse bringe und der volkswirtschaftlichen Entwicklung nicht im…“

„… ein Tempolimit auf den deutschen Autobahnen schon deshalb sinnlos sei, weil es nicht mit der Pkw-Maut verbunden werden könne. Lediglich eine auf ausländische Kraftfahrzeuge beschränkte Geschwindigkeitsregulierung könne die vom Wähler gewünschte…“

„… Vertragsstrafen in Höhe von 700 Millionen Euro kein Problem darstellten, da diese letztlich auch in den Wirtschaftskreislauf einflössen. Man könne dadurch wenigstens verhindern, dass sie für kontraproduktive Maßnahmen wie Genderforschung, linksversiffte Klimahysterie oder arbeitsscheue Migranten in den…“

„… dass es mit ihr keine Pkw-Maut auf deutschen Straßen geben werde. Merkel spreche im Gegenteil ihrem Bundesverkehrsminister ihr vollstes Vertrauen aus und erwarte, dass er auf dem digitalen Sektor schnell für den erwünschten…“