Ein Kilo Watt

27 09 2022

„… es eine Absprache zwischen den Nordländern gebe, die Preise für elektrischen Strom einseitig zu Lasten der Gebiete zu kürzen, die die Einspeisung von erneuerbaren Energie nicht aus eigenen…“

„… nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Söder fordere weiterhin einen Einheitspreis, da die Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik überall gleich sein müssten, was die Verbotspolitik linker Extremisten in der kommunistischen Koalition um den Kanzler mit Hilfe terroristischer…“

„… stehe es nicht zur Debatte, ob Bayern seine Elektrizitätsversorgung mit Hilfe niedersächsischer Kraftwerke decken müsse. Für die Landesregierung in Hannover sei es vielmehr die Frage, ob man auch weiterhin gewillt sei, elektrischen Strom in den Freistaat zu…“

„… einer Stromautobahn in Nord-Süd-Richtung eine klare Absage erteile. Für die CSU sei die Idee von Gebühren für die reine Durchleitung von Strom vollkommen absurd, wie dies zuvor nur durch die Pläne einer Autobahnmaut für Ausländer oder den Bau einer zweiten Stammstrecke im Bereich der…“

„… man zwar diskutieren könne, es müsse aber eine vernünftige Lösung für die Wirtschaft in den Fortschrittsregionen Deutschlands geben. So halte Kretschmann die Hinwendung zu mehr Ökologie für durchaus wünschenswert, es dürfe aber für die Autoindustrie und deren Anteilseigner niemals die Gefahr einer nachhaltigen…“

„… werde Bayern sogar zu widerrechtlichem Verhalten gezwungen. Solange die norddeutschen Länder keine Probleme mit dem Aufbau von Windparks hätten, da sie die Standortvorteile ihrer Meeresküsten nutzen würden, seien sie verpflichtet, diesen Vorsprung an geografisch benachteiligte Regionen weiterzugeben. Würde Söder aber eine ähnlich hohe Dichte an Anlagen im eigenen Land aufbauen, so müsse er vorsätzlich gegen die eigene Abstandsregel verstoßen und sich damit in die…“

„… habe sich Aiwanger im Winnetou-Kostüm an den Zaun des Bundeskanzleramts gekettet. Er führe ein Plakat mit, auf dem er die Zerstörung des christlichen Abendlandes durch Gendern, Blackouts und strafbewehrten Zwangsveganismus anprangere, sollte der Freistaat Bayern nicht umgehend durch ein Sondervermögen in Höhe von…“

„… der Transport von erneuerbaren Energien geringere Kosten erzeuge, als die ökofaschistischen Parteien die Bevölkerung glauben machen würden. Dobrindt habe bei seinem letzten Nordseeurlaub auf Rügen mehrmals Windsäcke gesehen, die sich in großer Stückzahl hervorragend für einen Versand auf der Autobahn und durch große Luftschiffe bis zum gewünschten Punkt auf der…“

„… werfe der CSU-Chef den norddeutschen Bundesländern mangelnde Solidarität vor. Um die landestypischen Traditionen wie Oktoberfest und Christkindlesmarkt aufrecht zu erhalten, könnten Schleswig-Holstein und Niedersachsen lieber die von ihnen vorgeschlagenen Energiespartipps für Arbeitslose auf gesetzlicher Basis für die…“

„… sehe Aiwanger als nächstes eine Bestrafung der Städte, da der Stromtransport aus ländlichen Erzeugungsgebieten in die Ballungsräume nur mit umständlich und teuer zu verlegenden Leitungen quer durch die…“

„… sei auf den Ostseehalligen Norderney, Sylt und Vogelsand kein Mangel an Watt festzustellen. Dobrindt fordere daher von jedem Bewohner die Abgabe von einem Kilo Watt pro Tag und Person, die nur durch eine Besteuerung der…“

„… habe Scheuer vor den sprunghaft steigenden Ausgleichzahlungen gewarnt, die sich aus einer regelmäßigen Abregelung der Windkraftanlagen ergeben könne. Diese der Verantwortungslosigkeit früherer bayerischer Regierungen geschuldete Misere, die aus der konstanten Weigerung entstehe, eine Stromtrasse zu bauen, werde umgehend dazu führen, dass sich norddeutsche Kraftwerksbetreiber durch Subventionen der Bevölkerung im armen Bayernland ohne Arbeit eine milliardenschwere…“

„… auch in einer Leichtbaukonstruktion aus Holzresten und Gasbeton nicht möglich sei. Die Energiekonzerne hätten Söder außerdem darauf hingewiesen, dass es für die bis März 2023 im Freistaat geplanten 650 Kleinstreaktoren auf dem EU-Markt weder spaltbares Material noch eine…“

„… komme es für die CSU nicht darauf an, dass die Nordländer zuvor in den Bau von Windrädern investiert hätten. Dieser Vorteil sei nach Scheuers Ansicht nur daraus entstanden, dass Bayern seit Jahren jede Investition verweigert habe, weshalb der Freistaat jetzt auch eine Entschädigung für das Ausnutzen dieser zusätzlichen Überlegenheit im…“

„… dass die Nutzung erneuerbarer Energien nur in den Bundesländern erlaubt sein dürfe, die sich gleichzeitig als Standort für ein nukleares Endlager zur Verfügung halten würden. Kritiker seien der Ansicht, Dobrindt habe diesen Gesetzesvorschlag nicht ausreichend…“

„… durch einen Ringtausch hergestellt werden könnte. Kretschmer habe vorgeschlagen, das durch Fracking in Niedersachsen gewonnene Erdgas in Russland gegen Uranerz zu tauschen, das möglichst nicht grenznah gebaute neue Atomkraftwerke in Frankreich zur Stromproduktion nutzen würden, was wiederum zum Kauf von Erdgas, sobald Nord Stream 2 durch die Friedensverhandlungen mit dem Präsidenten der…“

„… die Preisbindung an der Energiebörse für die Christsozialen derzeit nicht zur Disposition stehe. Eine hastige Neuordnung sei für Söder in den politisch turbulenten Zeiten vor der kommenden Landtagswahl in Bayern ohnehin kein…“





Gold für Deutschland

21 09 2022

„Wenn die Queen das nächste Mal stirbt, machen wir zehn Minuten Sondersendung. Wir haben ja die alten Bilder noch als Konserve. Auf den anderen Kanälen zeigen wir Sturm der Rosen, oder wie das heißt. Zufrieden?

ARD und ZDF haben selbstverständlich noch eine Menge Einsparpotenziale, und wenn wir das mit den Gehältern so durchsetzen, wie Sie es bisher mit Fachkräften in den Bundesbehörden praktiziert haben, dann nähern wir uns Ihnen niveaumäßig sicher auch schnell an. Mehr Transparenz haben Sie sicher aus verständlichen Gründen nicht gefordert, sonst käme noch heraus, dass Sie selbst erhebliche Defizite vor sich herschieben und jede gesetzliche Regelung als freiheitsfeindlichen Angriff ablehnen. Das wäre doch unangenehm, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk plötzlich diese unangenehme Staatsnähe aufgeben würde, um immer wieder ganz genau zu recherchieren, wer sich wo und wie die Taschen füllt, nicht wahr?

So einen Gebührendeckel könnte man aber auch durchaus positiv sehen. Mir fallen da jede Menge ehemalige Politiker ein, die nach dem Ende ihrer Karriere als Volksvertreter mit Nebenverdiensten aus Insidergeschäften plötzlich einen Job brauchen, der ihren intellektuellen Fähigkeiten entspricht. Die können nicht arbeiten, die wollen auch nichts tun, also kommen sie zu uns. Natürlich nicht wegen der schönen blauen Augen, sondern mit dem passenden Parteibuch. Zum Beispiel mit Ihrem, weil Sie ja sonst bisher nicht viel auf die Reihe gekriegt haben. Das Unangenehme an der aktuellen Situation ist ja, dass sie sich so schnell ändert. Wenn Sie jetzt eifrig daran arbeiten, Aufsichtsrat eines Autokonzerns zu werden, könnte der Laden nach Ihrem Ausflug in die Bundespolitik ja schon längst Geschichte sein. Oder dem Vorstand fällt auf, dass Ihr Gesicht im Board die beste Werbung für die Konkurrenz ist. Da ist ein Amt als Frühstücksdirektor in irgendeinem Gremium doch viel besser.

Olympische Spiele sind ja auch bald wieder, da müssen wir auch mal durchrechnen, ob das sein muss. Also Liveübertragungen, eigenes Studio, die ganzen Experten. Und natürlich die Senderechte, die ständig teurer werden, weil Ihre Leute in den Verhandlungen die Preise immer mehr in die Höhe treiben, um mit architektonischem Sondermüll die Natur zu zerstören. Früher ging das ja auch, da las man dann am nächsten Tag in der Zeitung, dass ein Springreiter Gold für Deutschland geholt hat, und die Leute waren auch zufrieden. Weil sie es ja nicht anders kannten. Alternativ könnten wir die Bilder ins Internet stellen, da haben Sie recht. Das wäre sowieso eine hervorragende Maßnahme, um diese Vorherrschaft der staatlich gelenkten Medien ein für alle mal zu beschneiden. Man muss sich auch mal auf das Wesentliche konzentrieren.

Nein, ernsthaft – wir könnten das zum Beispiel bei Ihrem nächsten Bundesparteitag machen. Falls wir da überhaupt berichten. Das ist ja im Grunde auch nichts anderes als politische Propaganda von ein paar teuer bezahlten Soziopathen, die sich nicht durch Sachverstand auszeichnen. Sie hätten sonst ja auch einen gut dotierten Job in der Wirtschaft, wenn Sie da jemand für zurechnungsfähig halten würde.

Und wo wir gerade bei politischen Wirrköpfen sind, die für Geld Unsinn labern: selbstverständlich werden wir uns Gedanken über die Versorgung der Sender mit Talkshowmaterial machen. Damit sind übrigens nicht die Sendungen gemeint, auch nicht die Themen, sondern Sie. Irgendwo muss man mit dem Sparen ja mal anfangen, und wenn ich mir so ansehe, was Sie für Honorare dafür verlangen, dass Sie Ihre Agitation ungefiltert an den Moderatoren vorbei in den Äther husten dürfen – ernsthaft, Sie wollen doch dieses Kasperletheater nicht auch noch als Moderation bezeichnen? Sie setzen sich da mit einer vorgestanzten Meinung rein, und wenn man Sie mit Fakten widerlegt, faseln Sie irgendwas von Zensur und Cancel Culture und Staatsfunk.

Man kann auch im Kleinen anfangen, die Arbeit der Medien zu verändern, glauben Sie mir. Es fängt da an, wo man die Hochzeit irgendeines Ministers mit irgendeiner Journalistin zu deren Privatsache erklärt und den ganzen Krempel nicht mehr in den Boulevardmagazinen bringt, die sich ansonsten vor den Schleimangriffen Ihrer PR-Armeen kaum retten können, weil Sie sich als Prominente ansehen, die unbedingt öffentlich stattfinden müssen. Was da an Arbeitszeit und Personalkosten verbraten wird, ist echt skandalös. Wir sollten da die Dinge in den Fokus rücken, die journalistisch wirklich zählen.

Beispielsweise könnten wir uns demnächst auf den Bildungsauftrag kaprizieren, der zweifelsohne zu unseren Aufgaben gehört. Man könnte vor allem mehr politische Bildung wagen, indem wir von Zeit zu Zeit kritisch durchleuchten, welchen Anteil an grob verfassungsfeindlichem Scheißdreck Politiker Ihrer Partei regelmäßig äußern. Natürlich nur mit der korrekten juristischen Expertise, die eine klare Einordnung des Regierungshandelns auch für die Bürger ermöglicht, die sonst nur privat betriebene Meinungsmedien konsumieren. Und wenn Sie erst einmal kapieren, dass die Gebühren größtenteils für lange vor Ihrer Zeit ausgehandelte Ansprüche auf Altersversorgung draufgehen – wie das ja auch bei den Beamten und Angestellten des Bundes der Fall ist, wenn Sie regelmäßig den Sozialhaushalt radikal kürzen wollen – dann sind Sie vielleicht auch bereit für einen Job in der Wirtschaft. Ich würde Ihnen da die Entgeltsachbearbeitung empfehlen, da sieht man recht schnell, wohin die Gewinne gehen. Und wie man einen Laden sauber an die Wand fährt. Viel Spaß dabei, Herr Finanzminister, und viel Glück.“





Bezahlschranke

20 09 2022

„… trete er für eine Gehaltsbeschränkung in den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Lindner halte es für falsch, dass jemand mehr verdiene als der Bundeskanzler und die…“

„… natürlich wie immer das dümmliche Gefasel eines Nichtjuristen erwarten lasse. Karlsruhe habe in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung von Artikel 9 des Grundgesetzes hingewiesen, das durch die Vereinigungsfreiheit ein unabhängiges Tarifrecht der…“

„… es sich um ein Missverständnis handeln müsse. Der FDP-Chef habe sich in diesem Fall nur auf die Mitarbeiter des Staatsapparates bezogen und dabei den Bundeskanzler als Vertreter des höchsten deutschen Amtes für eine…“

„… auch bei der Opposition für Widerspruch sorge. Der CDU-Vorsitzende Merz habe nach wie vor eine leistungsgerechte Bezahlung in seiner Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geplant und werde abweichende Meinungen einer seiner Koalitionspartner nicht zum Anlass nehmen, eine Diskussion über die…“

„… keine Auswirkungen auf das politische System der Bundesrepublik haben werde. Das Bundespräsidialamt habe mitgeteilt, dass die von Lindner vorgeschlagenen Umstrukturierungen in der staatlichen Ordnung bisher nicht von größerem Interesse gewesen seien, weder in der Besoldung noch in Bezug auf rechtliche Befugnisse der…“

„… als Beleidigung auffasse. Falls Lindner, der eine kostenlose kirchliche Trauung erhalten habe, die Dienstvertragsordnung der EKD infrage stelle, werde es gegebenenfalls zu einer nachträglichen…“

„… generell die Gehälter zu kürzen, um keine Neiddebatte aufkommen zu lassen. Damit verbinde er auch die Hoffnung, dass die Inflation durch eine nachlassende Nachfrage in den Privathaushalten die Normalisierung der…“

„… als ‚dümmsten Spacken in der Partei‘ sehe, der am besten sein Ministeramt aufgeben solle. Kubicki werde sich in sämtlichen politischen und wirtschaftlichen Funktionen von einem Trottel ohne Kenntnisse der Grundrechenarten nicht befehlen lassen, in welcher Höhe er seine…“

„… sich vermutlich falsch ausgedrückt habe. Lindner habe verdeutlichen wollen, dass es für die Wiedereinführung der Schuldenbremse eine viel bessere Basis gebe, wenn durch eine plötzlich einsetzende Armut die Steuereinnahmen ausbleiben würden. Er wolle seine Fiskalpolitik möglichst transparent gestalten und plane daher den…“

„… sich die Basis der Haushaltspolitik auch bei der geplanten Ausweitung der Ermittlungsarbeiten gegen Geldwäsche nicht ändere. Das Ministerium rechne weder mit einer erfolgreichen Umsetzung der Vorschriften noch mit zeitnaher Rekrutierung von Spezialkräften für die…“

„… in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr das Dienstwagenprivileg, das es laut Lindner gar nicht gebe, auch für Angestellte in der Pflegebranche ausweiten werde. Dazu müsse es nicht nur mehr Pflegedienste geben, die Leistungen für Autofahrer müssten auch erheblich ausgeweitet werden, um durch einen geldwerten Vorteil die…“

„… der Gehaltsdeckel für Spitzenpositionen wie dem Chef der Bundesbank nicht gelte. Die FDP wolle diese Ämter auf keinen Fall mit ideologisch motivierten Bezahlschranken oder einem…“

„… sich auch der Einzelhandel von den Ausführungen des Finanzministers distanziere. Der Anstieg der Preise werde vor allem durch knappere Warenangebote erzeugt, eine höhere Nachfrage komme schon wegen der sinkenden Reallöhne nicht in Frage und werde sich auch durch Einsparungen bei den Bürgern kaum auf die…“

„… beispielsweise bei Poolfahrzeugen eine genaue Abrechnung von Privatfahrten vorsehe, die den Angestellten vom Gehalt abgezogen würde. Die steuerlichen Vorschriften könnten nicht einfach für eine Berufsgruppe geändert werden, die zudem als Wähler der Liberalen keine nennenswerte…“

„… sich die Sparkassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts auf eine juristische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen des Bundesfinanzministers freuen würden. Gerne sei der Verbund auch bereit, seine privaten Konten an ein anderes Kreditinstitut zu…“

„… nicht mit der Situation in Deutschland zu vergleichen sei. Wenn Japan bei einer wesentlich geringeren Inflation eine erheblich höhere Summe an Schulden aufnehme, so liege dies laut Lindner daran, dass die Japaner kleiner seien und deshalb pro Kopf eine sehr viel…“

„… mit einem Foto des Wirtschaftsministers verbunden werde. Die Unterschrift Diese linksfaschistische Ökodrecksau hasst Deutschland so sehr, dass sie alle Autos anzünden will sei in mehreren Springer-Publikationen zeitgleich erschienen und mit Drohungen gegen Habeck versehen, ihn im Falle der steuerlichen Änderung der …“

„… vulnerable Gruppen wie Empfänger von Transferleistungen die Möglichkeit bekämen, durch Konsumverzicht einen eigenverantwortlichen Beitrag zu ihrem Ausstieg aus dem kapitalistischen System zu leisten. Unter anderem die Rentenkassen würden es ihnen durch eine wesentlich stabilere Basisfinanzierung danken, die in den kommenden Generation für wesentlich bessere Pflege und…“

„… rücke Lindner von seinen Vorschlägen ab. Zwar seien die Einkünfte der Mitglieder der Bundesregierung wie auch der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu kontrollieren, doch dürfe man Nebeneinkünfte auch weiterhin mit…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXXXII): Zeugen des Untergangs

16 09 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Rrts Schwager war freiwillig in diese große Höhle gezogen, durch die eine Wasserader floss. Der Komfort sanitärer Einrichtungen war durchaus nicht zu verachten, brachte aber auch Nachteile mit sich in Gestalt kalkhaltiger Gesteinsschichten, die mehr oder weniger regelmäßig von den Wänden bröckelten. Kleinere Brocken konnten jäh den Bestand an Nachwuchs dezimieren, und das leise Knacken an der Decke verhieß nichts Gutes. Eines Tages, so fürchteten die Alten, würde der Himmel allen auf die Schädeldecke rasseln, und dann wäre es mit dieser Sippe zu Ende, mehr noch: ihre Geschichte würde vergessen sein, keiner wäre noch am Leben, um an sie zu erinnern. Alle Warnungen wären in den Wind gesprochen, niemand hätte mehr Bedarf an einem moralischen Beispiel, wie man mit etwas Bequemlichkeit den sicheren Tod erkauft. Aber so ist nun einmal der Mensch, auch im frühen Stadium seiner Stammesgesichte überzeugte er durch Dummheit. Die Evolution, die selten ohne Grund geistige Sackgassen austestet, um bei der Perfektionierung der Arten auch die dämlichsten Fehlkonstruktionen auszuschließen, tat, was sie nun einmal tun musste. Die Schwerkraft lässt nicht mit sich diskutieren. Der Untergang hatte keine Zeugen, zumindest keine, die davon hätten sprechen können.

Wie anders stellt sich unsere Gegenwart dar, in der eine komplette Spezies den Dummklumpen nachläuft, die ihre Vernichtung generalstabsmäßig plant und organisiert, um auch ja kein Detail außer acht zu lassen. Wir gewichten unsere Interessen, die nicht selten wenig bis nichts mit dem Überleben in dieser fragil eingerichteten Umgebung zu tun haben, die wir als unseren Planeten für geräumig genug halten, unseren Dreck in die nächstbeste Ecke zu schmeißen, ohne dass es auffiele. Auch wenn die geistige Leistungsfähigkeit dieses Kopfschrottkollektivs nicht unbedingt gleich ins Auge fällt, einige verfügen über Kenntnisse von Naturgesetzen und sind zu folgerichtigem Denken in der Lage – was seinerzeit gereicht hätte, ein paar Troglodyten im Genpool zu belassen, wäre heute in der Lage, das Überleben der Menschheit zu sichern, aber es gibt Wichtigeres: mit großen Dingern, die Gase ausstoßen, in den Urlaub zu fliegen und sich dort in kleinen stinkenden Blechkisten von einem Strand zum nächsten zu bewegen, solange das Meer die Küsten noch nicht weggeschwiemelt hat. Wir können tatsächlich die letzten sein, die exotische Tiere in ihrem natürlichen Habitat besichtigen, weil wir die Generation sind, die ihre Auslöschung mit unserem Ferientrip besiegeln. Das Ganze hat einen Schönheitsfehler; wir, die gierigen Arschlöcher, die aus Gemütlichkeit die Katastrophe aussitzen, haben die rauchenden Trümmer unseren Nachfahren vor die Füße gekippt und weimern jetzt herum, wenn sie freitags nicht brav in die Schule gehen.

Mit etwas mehr Lernbereitschaft hätten wir die Zeugen des Verderbens sein können, die genau wissen, was sie erwartet. Die Folgen unserer Gier, unserer politischen, ökonomischen und sozialen Unbelehrbarkeit, unserer rein größenwahnsinnigen Neigung, alles wegverhandeln zu wollen, und sei es eine physikalische Grundkraft, die sich nicht mit einem parteiinternen Konsens zweier Drecksäcke beseitigen lässt. Die Hominiden hätten sich nicht gewundert, dass ihre Hinterlassenschaften mit dem Wasser am gesamten Wohnort verteilt worden wären, die angeblich aufgeklärten Bürger, für die Wissenschaft eine Art Religion ist, die man nach Bedarf verleugnen oder falsch anwenden kann, wenn es dem Reichtum der Kaste dient, wollen es gar nicht verstehen. Sie trösten sich mit dem Gedanken, dass sie tot sein werden, wenn unser Ökosystem kollabiert und man ihre Gesichter in Stein meißeln wird, um täglich auf sie zu spucken. Die Erzählung werden andere schreiben, dann sind sie nicht mehr verantwortlich, und für eine Rotte offenporiger Darmleuchter reicht der Trost, dass sie ihre Verachtung noch ein bisschen zelebrieren können, bis sie jemand nach der Hirnembolie in die sengende Sonne rollt, wo sie so elend verrecken, wie sie sich das für den Rest ihrer Domestiken gewünscht hatten.

Leider wird niemand mehr davon Kenntnis nehmen. Das Dumme am Weltuntergang ist nun einmal, dass dabei die Welt untergeht, vulgo: das schmierige Restchen Wirtschaft, das die Zivilisation im Tod noch überdauern könnte, ist irgendwann auch weg vom Fenster, und kein Insekt dürfte sich für Börsenkurse interessieren. Hollywood dürfte für dröhnende Dystopien nur noch dann etwas übrig haben, wenn sie den nötigen Abstand zu dieser Wirklichkeit hinkriegen – wer würde sich schon die eigene Hinrichtung als Blockbuster ansehen. Und so bleibt uns zum Schluss nur die Erniedrigung, von denen verlassen zu werden, die ihre eigene Beseitigung als kollektiven Suizid inszenieren, weil sie die Mehrheit nicht als schützenswert ansieht, wenigstens nicht im Vergleich mit dem Hochgefühl, ohne Tempolimit über die Autobahn zu brettern und den Opfern mangelnde Leistungsbereitschaft zu attestieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Geschichte von Siegern geschrieben wird. Diesmal reicht es, wenn sie überleben.





Marktverzerrung

14 09 2022

„… zu scharfer Kritik an den Plänen der Regierung gekommen sei. Handwerkspräsident Wollseifer sehe nicht ein, dass eine gleichzeitige Einführung des Bürgergeldes und eine Erhöhung der Bezüge um mehr als fünfzig Euro …“

„… habe Heil mit Befremden zur Kenntnis genommen habe. Offenbar sei unter den Firmen seit mehreren Jahren der Irrtum verbreitet, das von der Sozialpolitik eingeführte Lohnanstandsgebot sei als Anweisung an die Wirtschaft zu verstehen, von eigenen Lohnzahlungen Abstand zu…“

„… senke beispielsweise auch die Übernahme von großen Teile der Energiekosten die Bereitschaft der Arbeitnehmer, durch Mehrausgaben und eine moderate Verschuldung die Binnenkonjunktur anzukurbeln, die sich wiederum positiv auf die Kreditvergabe für die…“

„… sehe die IHK Stuttgart ähnliche Folgen auch für die von ihr vertretenen Berufsfelder. Da die Anhebung der Sozialleistungen von den einfachen Arbeitnehmern durchweg als positives Signal zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts betrachtet würden, müsse man von katastrophalen Auswirkungen auf die politische…“

„… stünde dem Handwerk nicht mehr zur Verfügung. Die Steuer- und Abgabenlast für die Finanzierung arbeitsunwilliger Menschen sei so hoch, dass die Betriebe keine Möglichkeit mehr sehen würden, die Gehälter auf eine anständige…“

„… sei der Bund bei der Anhebung der Sätze in einer so komfortablen Situation, wie es die Wirtschaft nie sein werde. Allein die Tatsache, dass Arbeitgebern der Abschluss von Tarifverträgen nicht untersagt werde, mache es für die meisten Betriebe vollkommen unmöglich, sich auf eine einheitliche Anhebung oder gegebenenfalls auch Absenkung der Bruttolöhne im Gebiet der…“

„… dass Erwerbslose von der Politik inzwischen wie Menschen behandelt würden. Wollseifer sei empört, da dies nicht einmal der Anspruch vieler Arbeitgeber sei, die zudem noch für Löhne, Gehälter und Arbeitsschutz der…“

„… als psychologische Kriegführung gegen die Beschäftigten im Handwerk bezeichnet habe. Die Anhebung des Bürgergeldes sei nur deshalb von der Bundesregierung beschlossen würden, um den Gesellen zu kommunizieren, wie schlecht sie von ihren Arbeitgebern bezahlt würden. Dies könne zu erheblichem sozialem Unfrieden unter den… “

„… sei insbesondere die Bauwirtschaft ohne den regelmäßigen Einsatz von Schwarzarbeit nicht mehr handlungsfähig. Wenn die Bundesregierung den anstrengungslosen Wohlstand fördere, könne man auch mit sehr hohen Honoraren nicht mehr…“

„… sich die Arbeitgeber auch kompromissbereit zeigen würden. So seien erste Gespräche mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales geplant, ein gemeinsames Ziel sei die Festschreibung der Regelsätze unterhalb einer Armutsgrenze für die…“

„… die Menschen nur über Geld erreichen zu wollen. Mehrere Handwerkskammern hätten in diesem Zusammenhang nochmals betont, dass die meisten ihrer Arbeitnehmer ihren Beruf aus Freude an der Berufstätigkeit ergriffen hätten und ihre intrinsische Motivation einen wesentlich höheren Stellenwert als die Gehälter im…“

„… müsse der Mindestlohn im Handwerk für unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Nur so könne die gewohnte Qualität der Betriebe in Deutschland dauerhaft auf einem Stand des…“

„… die Aus- und Weiterbildung von Handwerkern mit großzügigen Zuschüssen fördern werde. Dies sei ein weiterer Schlag ins Gesicht der regionalen Verbände, die ihre Mitarbeiter zum großen Teil beschäftigen würden, weil diese eben nicht über ein zu hohes intellektuelles Niveau und eine umfassende Sicht auf wirtschaftliche…“

„… es sich um eine gezielte Marktverzerrung durch die linksradikalen Ampelparteien handle. Wollseifer beklage, dass sämtliche Einkünfte der Transferleistungsempfänger vom Staat bezahlt würden, während die Bruttolöhne der Arbeitnehmer im Handwerk allein von den Betrieben und den…“

„… gesamtgesellschaftlich verstehen müsse. Die Handwerkslöhne müssten unter anderem auf einem niedrigen Niveau bleiben, da sich auch ALG-II- oder Bürgergeldempfänger einen Klempner für Reparaturen im häuslichen Umfeld des…“

„… sich durch die Ausbreitung von Zeitarbeit auf dem deutschen Markt die Situation sogar noch verschärfe. Ähnlich wie in der Pflege seien Tarife und Arbeitsbedingungen in der Überlassung zum Teil besser als in der unmittelbaren Beschäftigung im Kundenbetrieb, was langfristig nur das Ende des Handwerks und sämtlicher…“

„… habe mancher arme Handwerksbetrieb bei exorbitanten Gehaltssteigerungen bald keine finanziellen Mittel mehr, um traditionelle Aufgaben wie Steuerhinterziehung, Sozialversicherungsbetrug oder Lohndumping zu betreiben, was zu einer Abwanderung der Firmen nach Ostasien oder…“

„… erwarte das Handwerk in Deutschland eine schnelle Lösung von der Ampelkoalition. Das Bundesministerium der Finanzen müsse durch eine eigene Kalkulation das Existenzminimum so weit anheben, dass jede Form von Lohnersatzleistungen dauerhaft und deutlich darunter bleibe, während die Löhne im Handwerk durch besondere Definition auch bei geplanter Kürzung weit oberhalb des…“

„… sei es der Politik bisher nicht gelungen, das Problem des Fachkräftemangels befriedigend für die Arbeitgeber zu lösen. In wirtschaftlich ohnedies schweren Zeiten könne man dem Handwerk dies nicht auch noch als zusätzliche…“





Kreislaufkollaps

13 09 2022

„Feucht durchwischen geht? Wie man Schubladen auffüllt, war auch klar? Dann steht Ihren neuen Job als Stationspflegerin ja nichts mehr im Weg. Sie kommen als Hilfskraft vom Jobcenter? Erzählen Sie mir einfach irgendwas, was mich interessiert.

Wir müssen dem Pflegenotstand ja irgendwie begegnen, und das geht am besten, indem wir die Kompetenzen neu regeln. Bisher hatten wir viel zu strikte Dienstanweisungen, was Personalschlüssel anging, jetzt können wir die notwendigen Stellen im Dienstplan mit Füllmaterial aufstocken. Also mit Ihnen. Da stehen dann nicht mehr drei statt sechs Pflegefachkräften, da stehen dann drei Fachkräfte und drei andere. Das kriegen Sie doch irgendwie auf die Reihe, irgendwo herumstehen? Auch mal irgendwas arbeiten, wenn es sich ergeben sollte? Die Politiker, die sich das ausgedacht haben, sind der Ansicht, Sie müssten das irgendwie auf die Reihe kriegen. Die können das ja auch. Also in der Gegend herumstehen.

Sie werden sehen, die Einarbeitungsphase ist ein bisschen hart. Sie werden viele neue Eindrücke aus dem Krankenhausalltag mit nach Hause nehmen, das ist nicht einfach. Also stellen Sie sich nicht vor, dass da täglich einer aus dem Bett kippt oder an der Beatmungsmaschine abnippelt, weil einer nicht die richtigen Knöpfe gedrückt hat – da wird auch mal einer vertrocknen, weil die Infusion leergelaufen ist, oder wir haben interessanten Kreislaufkollaps, wenn jemand die Medikamente vertauscht. Die Auswahl an solchen kleinen Erlebnissen, die den Arbeitsalltag unterhaltsam machen, ist relativ groß. Langweilig wird das jedenfalls nicht.

Wir arbeiten an der minutengenauen Pflege, das heißt, Sie haben es selbst in der Hand, wie Sie das Ihnen übertragene Pensum erfolgreich umsetzen. Herzinfarkt sechs Minuten, Schlaganfall sieben, Krebs-OP fünf, das lernen Sie auch ganz schnell – würde ich Ihnen auch raten, denn die Zeit geht ja von der Pflege ab, und Sie wollen doch nicht gleich am Anfang durch Pflichtverletzungen auffallen, die haftungsrechtliche Konsequenzen für Sie haben, oder? Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an den Politikern, die dieses Konzept für Ihre berufliche Zukunft ausgearbeitet haben. Ein Minister, der die Idee federführend begleitet hat, konnte neben der Tätigkeit im Bundeskabinett sogar noch einen Deal mit Maskenherstellern einfädeln, den Deutschen Bundestag unter Eid belügen und Insiderhandel an der Börse betreiben. Nehme Sie sich daran mal ein Beispiel. Der hat nicht den ganzen Tag gejammert, dass er keine Zeit für seinen Job hat.

Außerdem lohnt sich das finanziell für alle Beteiligten. Sie waren ja bisher als Reinigungshilfe im Klinikum beschäftigt, jetzt arbeiten Sie als Fachkraft in der Pflege – das muss sich dann auch in der Bezahlung widerspiegeln. Also jetzt nicht in Ihrer, nicht, dass Sie denken, wir würden Ihnen jetzt plötzlich Geld für irgendwas zahlen, was Sie auf Grund mangelnder Ausbildung gar nicht leisten können. Wir werden nur die Gehälter der anderen Pflegekräfte an Ihre Bezüge als Reinigungshilfe anpassen. So viel Gerechtigkeit muss sein, und Sie werden ja sicher nicht dagegen protestieren, oder wollen Sie Ihren neuen Job schnell wieder los sein?

Selbstverständlich werden Sie eingearbeitet, das ist doch Ehrensache. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie sind mit Ihrem Job überfordert, fragen Sie einfach jemanden, der das schon ein paar Tage länger macht. Falls Sie auf Station einen finden, der nicht auch gerade jemanden sucht. Bei manchen Sachen werden Sie sich auch schriftlich äußern müssen. Wenn Ihnen mal ein Patient verstirbt, das heißt: an einer unvorhergesehenen Komplikation, dann füllen Sie ein Formular aus. In Ihren Interesse, sonst haben wir hier wieder Ärger mit Angehörigen oder mit der Ärztekammer, mit dem Staatsanwalt oder dem Aufsichtsrat. Sollte es eine vorhersehbare Komplikation sein, dann natürlich nicht. Das ist nun mal so, alle müssen sterben, die meisten sind dabei im Krankenhaus, und mehr müssen Sie für den Anfang auch gar nicht wissen.

Jetzt fließt ja auch wieder genug Geld in die Kliniken, das heißt: in die Konzerne. Die ermitteln den Bedarf an Pflegekräften, melden dann an, wie viel Geld das kostet, und weil wir ja in einer sehr freien Marktwirtschaft leben, lassen wir den Markt regeln, was davon unten ankommt. Mal ehrlich, es wäre ja ziemlich bescheuert, wenn wir einfach nur die jetzigen Kräfte besser bezahlen würden. Davon kriegen wir die Personallücken auch nicht mehr geschlossen. Da verlassen wir uns lieber auf die üblichen Marktmechanismen, dass von dem Geld schon irgendwann etwas unten ankommt. Sie haben ja auch die Chance, davon zu profitieren. Alles, was Sie tun müssen, ist für ein paar tausend Euro im Monat Anteile an unserem Konzern zu erwerben, dann sind Sie in wenigen Jahrzehnten so weit, dass Sie nie mehr arbeiten müssen. Das hätten es bei einer Verstaatlichung des Gesundheitswesens, wie es diese linken Chaoten ständig fordern, niemals gegeben. Wie man so Idealismus, Stressresistenz und ein bisschen Helfersyndrom züchten soll bei den angehenden Hilfsfachkräften, das möchte ich echt gerne mal wissen.

Kittel sind kostenlos, die werden nach der Schicht in den großen Sack geschmissen, Scheren in den Mülleimer, weil das billiger ist als eine Desinfektion, und wenn Sie sich nicht plötzlich in irgendwelche gewerkschaftlichen Kreise reinziehen lassen, dann haben Sie hier einen verhältnismäßig sicheren Arbeitsplatz. Nur mal theoretisch, könnten Sie sich ab nächsten Monat eine Karriere als Chefärztin vorstellen?“





Das Zeitalter der Bananen

7 09 2022

„Ich habe das nicht ganz verstanden – wofür gehen diese Leute da gerade auf die Straße?“ „Sie wollen ihr normales Leben zurück.“ „Aber es hat sich doch noch gar nichts verändert.“ „Sie haben eben schon ein Problem damit, dass es sich ändern könnte.“ „Und was wollen sie damit erreichen?“ „Keine Ahnung, vermutlich ihr Problem lösen?“ „Also das klingt wirklich gut durchdacht: um ein Problem zu lösen, muss man nur dagegen demonstrieren.“

„Möglicherweise haben diese Leute Angst.“ „Wovor genau?“ „Es ändert sich so vieles.“ „Ich will jetzt nicht von diesem Winnetouquark reden müssen oder von Waschlappen, die beim Gendern weinen: wovor genau?“ „Die Menschen wollen ihr gewohntes Leben nicht ändern.“ „Was heißt denn für diese Leute Normalität, ist das ein Wert?“ „Sie wollen eigentlich nur weiterhin billiges Bier, billige Wurst und möglichst billig überall hinfliegen.“ „Das klingt angesichts des geistigen Horizonts der Deutschen ja schon fast nach einem Wertmaßstab.“ „Sie sind es eben gewohnt, dass es immer so war – jetzt wollen sie, dass es auch immer so bleibt.“ „Mit den Folgen ihrer Wünsche haben sich die Leute eher nicht auseinandergesetzt.“ „Naja, die Politik sagt ihnen, dass man das irgendwann sicher mit einer neuen Technologie in den Griff kriegt.“ „Das klingt eher nach Kleinkindern, die sich schreiend auf dem Boden wälzen, weil sie nicht mehr im Wägelchen herumgefahren werden.“ „Manche sicher auch das noch, oder was denken Sie, woher solche Politiker kommen?“

„Wir haben es mit der Bananenzucht gründlich übertrieben, die genetische Vielfalt der Pflanze aus Verkaufsgründen vorsätzlich zerstört und sehen nun dem Ende der ganzen Art entgegen – was machen diese Leute, wenn sie keine Bananen mehr kaufen können?“ „Wahrscheinlich wird es irgendwo noch ein paar Bananen geben, für teures Geld natürlich.“ „Das ist für den Handel unbedeutend.“ „Es wird irgendeine Lösung geben.“ „Aber keine Bananen mehr. “ „Das heißt, wir werden ein Zeitalter haben, in dem es normal ist, dass es keine Bananen gibt.“ „Gegen diese Normalität wollen die Leute dann mit Kundgebungen vorgehen?“ „Die sind ja eher für den Normalzustand und nicht dagegen.“ „Sie reden sich nicht nur ein, sie wüssten, was normal sei, sie verstehen offensichtlich nicht einmal, was diese Normalität ausmacht.“ „Also die Gründe, die zu dem geführt haben, was sie Normalität nennen.“ „Nicht die Gründe, der Preis.“

„Kann man das einfach so bezeichnen?“ „Jede Konsequenz, ob sozial oder ökologisch, ist ein Preis, nur zahlen wir ihn nicht selbst.“ „Müsste man nicht den Preis für unsere Vorstellung von einem normalen Konsum auf die Dinge drucken, damit man überhaupt merkt, welche Konsequenzen er hat?“ „Hat uns das jemals interessiert?“ „Wir haben die Chance, die ersten zu sein.“ „Abgesehen davon, dass wir das alles schon wissen, wollen wir es nicht mehr hören, und zu spät ist es auch.“ „Und das fasst diese Gesellschaft dann als normal auf?“ „Wie sie alles als normal auffasst, was sie nicht anders sehen will.“

„Warum erklären Betreiber von Kreuzfahrten und Flugreisen den Kunden nicht, dass sie riesige Schäden anrichten?“ „Aus demselben Grund, aus dem die Produzenten von Halbleitertechnik weder von Umweltzerstörung noch von Kinderarbeit reden: sie haften nicht für den Mist.“ „Und moralisch?“ „Da haben wir uns den ökologischen Fußabdruck aufschwatzen lassen als Abzeichen eines porentief reinen Gewissens.“ „Ist das noch normal?“ „Während der Normalbürger mit seiner Pinkeltaste und dem Verzicht auf exotisches Obst die Ressourcen und sein Seelenheil schont, jubeln ein paar Superreiche mit irgendwelchen Dingern zu Wasser oder im Weltraum eine Menge an Giften in die Atmosphäre, die andere nicht im ganzen Leben produzieren können.“ „Weil sie die Konsequenzen nicht fürchten müssen.“ „Und weil wir es dann für normal halten.“ „Und weil es die Wirtschaft ist.“ „Die nur die richtige Rechtsform für ihren Konzern braucht, damit keiner mehr für niemanden haftet.“

„Aber wie kann man es den Leuten beibringen, die dafür auf die Straße gehen?“ „Gar nicht.“ „Ich dachte, Lernen sei ein Zeichen von Zivilisation?“ „Hätten die Leute Zivilisation, sie gingen gar nicht erst auf die Straße.“ „Wir können ja schlecht auf eine Generation warten, die keine Bananen mehr kennt, um ihnen irgendwann zu verraten, wo sie die findet.“ „Es wird keine mehr geben.“ „Haben wir falsch gerechnet?“ „Wir sind gierig.“ „Das ist ein evolutionärer Vorteil.“ „Nur bei stark begrenztem Nahrungsangebot – Aggression ist auch ein evolutionärer Vorteil, bringt aber nichts, wenn Ihr Gegenüber eine Schusswaffe besitzt.“ „Also setzt sich die neue Erkenntnis nicht durch?“ „Ihre Gegner werden mit der letzten Generation sterben.“ „Aber dagegen kann man doch auf die Straße gehen!“ „Machen Sie das, dann werden Sie entweder gleich auf der Straße von einem SUV-Fahrer zusammengeschlagen, oder ein Amtsrichter bedauert es, dass er Sie zu einer Bewährungsstrafe verurteilen muss, weil Sie die Normalität mutwillig gestört haben.“ „Was meinen Sie, wann werden die Erdölraffinerien brennen und die Gastanks?“ „Nicht mehr lange, dann haben wir auch das.“ „Und die Natur?“ „Sie protestiert nicht, sie pegelt unsere Spezies dann da ein, wo wir seit längerem unseren Platz in diesem Ökosystem beanspruchen: normal Null.“





Gemüseähnlich

6 09 2022

„… eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Obst, Gemüse, Pilze und Hülsenfrüchte entschieden ablehne. Die FDP-Fraktion in Deutschen Bundestag werde sich gegen den Vorschlag des Bundeslandwirtschaftsministeriums stellen und die fiskalpolitisch nicht machbaren…“

„… fürchte Buschmann, dass der verminderte Steuersatz nicht an die Verbraucher weitergegeben werde, sondern in den Taschen den Handelskonzerne lande. Dies sei seiner Meinung nach bei Energieerzeugern auch völlig normal, dürfe aber als Mitnahmeeffekt nicht auch noch über eine…“

„… dass Obst und Gemüse nicht nur als ökologisch verträglichere Ernährungsform gehandelt würden. Für Kubicki sei damit die Freiheit der Menschen eingeschränkt, auf ärztliche Rat gesündere Mahlzeiten zu sich zu nehmen, wenn man ökologische Ideologien nicht unterstütze und sich für eine möglichst…“

„… für Fehlanreize sorgen werde. Wissing sehe zahlreiche Transportkapazitäten auf Schiene und Straße gefährdet. Er halte es für möglich, dass demnächst auch Äpfel, Birnen oder Bananen nachfragebedingt einen viel höheren Anteil an den Ladungen einnehmen würden als beispielsweise Autos, Diesel oder der…“

„… Kaufanreize falsch gesetzt würden, da hier ausschließlich über den Preis argumentiert werde. Dies verringere nochmals die Steuereinnahmen des Bundes, der sich ein solches Zuschussgeschäft in einer fiskalisch schwierigen Perspektive überhaupt nicht…“

„… außerdem zu undifferenziert sei. Sollten die Verbraucher nicht mehr zwischen den Preissegmenten von Kartoffel und Litschi unterscheiden können, so führe dies zu einer schweren Erschütterung im Kundenbeziehungsmanagement, das letztlich nur noch durch erhöhte Preise und einen wegfallenden Service in den…“

„… zuvor einer rechtlichen Klärung bedürfe, was als Obst und was als Gemüse gehandelt werde. Buschmann verweise auf die einjährige Wuchsform von Paprika, Aubergine oder Tomate, die botanisch allerdings aus einer Blüte wachse und daher als Obstsorten eingestuft werden müsse. Dies sei auch durch ein Bundesgesetz kaum vor Widerspruch aus der Europäischen Union und von den…“

„… dass von der Steuersenkung falsche Signale ausgehen würden. Von der Erleichterung würden auch die profitieren, die ihre Lebensmitteleinkäufe ohne staatliche Hilfen tätigen könnten. Kubicki bevorzuge hier eine Lösung wie ein weitere Spritpreisbremse, die auch ärmeren Haushalten Anreize biete, sich einen Porsche zu…“

„… sich auch aus der Opposition vereinzelte Stimmen melden würden, die steuerfreies Obst und Gemüse durchaus durch den Bundestag bringen würden, wenn im Gegenzug beispielsweise Kleinflugzeuge als Obst und Spekulationsgewinne als gemüseähnliche…“

„… verstehe Buschmann die Kritik der Fleischindustrie an Özdemirs Vorschlägen. So sei offensichtlich nicht bedacht worden, dass es inzwischen in der Fläche kaum noch Ladengeschäfte ohne Fleischsortiment gebe, was schon vom Einkaufsverhalten eine starke Verzerrung des…“

„… dass dies eine weitere Erscheinungsform der Gratismentalität sei. Lindner erwarte durch die Verbilligung von Obst und Gemüse demnächst zivile Aufstände, wenn dies nicht auch auf Konservengemüse ausgeweitet werde, da sich die politisch unaufgeklärte Unterschicht selten mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen innerhalb der…“

„… besser den umgekehrten Weg beschreiten solle. Wissing sehe gerade durch die schnelle Verderblichkeit der Ware, die eine ununterbrochene Kühlkette verlange, in pflanzenbasierten Lebensmitteln einen Energiefresser, der durch einen Stromaufschlag und eine zehnprozentige…“

„… letztlich ein Verbot von Obst und Gemüse im Einzelhandel bedeute. Die Supermärkte und Discounter würden ohne Not einen großen Teil des Sortiments in den unteren Preisbereich verschieben, was für Lindner einen erheblichen Imageschaden und eine Schädigung ihres…“

„… stehe eine Gemüsepreisbremse nicht im Koalitionsvertrag und sei außerdem verfassungsrechtlich nur schwierig durchsetzbar. Buschmann sei jedoch davon überzeugt, dass eine Besteuerung von Zufallsgewinnen im vegetabilen Sektor durch ein handwerklich einfaches und…“

„… die Quersubventionierung der Gaskonzernen durch grüne Übergewinne durchaus möglich sei. Dazu sei nicht nur eine Kürzung oder der Wegfall der Umsatzsteuer notwendig, man dürfe sogar für eine deutliche Lenkungswirkung den vollen Satz von neunzehn Prozent einführen, der Sicherheit für ausreichende Boni und Dividenden bei gleichzeitiger…“





Wohlstandsverlust

31 08 2022

„Haben Sie noch irgendwelche Ideen, wie wir den Wohlstandsverlust aufhalten können?“ „Moment, welcher Wohlstand?“ „Naja, was man so hat.“ „Das heißt also, wenn man den Wohlstand erhalten will, muss man das, was man noch hat, verkaufen?“ „Das könnte kommen.“ „Aber dann hat man ja erst recht keinen Wohlstand mehr.“

„Wir könnten ja Wohlstand neu definieren.“ „Im Sinne der längst fälligen Neugewichtung von Besitz und Einkommen, nehme ich an.“ „Ich dachte eher an ein bisschen mehr Dankbarkeit.“ „Wenn Sie am Morgen in Ihrer unbeheizten Wohnung aufwachen, dann sind Sie dankbar, dass Sie nicht auf der Straße erfroren sind?“ „Sie sehen das viel zu ideologisch.“ „Dann lassen Sie uns doch besser über Besitz und Einkommen reden.“ „Es gibt ja Menschen, die gar nicht so hohe Einkommen haben, wie Sie sich das vorstellen.“ „Wenn ich einen entsprechen hohen Besitz hätte, würde ich auch nicht unbedingt ein hohes Einkommen brauchen.“ „Man kann doch von den Menschen, die viel besitzen, nicht erwarten, dass sie ihren Besitz nur deshalb veräußern, weil andere nichts besitzen.“ „Es sei denn, es handelt sich um eher geringeren Besitz wie beispielsweise eine Altersvorsorge, die man aufbrauchen muss, weil man zwischenzeitlich kein Einkommen mehr hat.“ „Erwarten Sie dann auch, dass jemand, der viel besitzt, einen Teil davon verkauft, nur damit jemand, der wenig Einkommen hat, seinen Besitz davon vergrößern kann?“ „Was stört Sie daran?“ „Wenn Sie einen größeren Besitz wollen, sollten Sie sich doch eher um ein höheres Einkommen bemühen.“ „Deshalb erwarte ich ja auch, dass die, die viel Besitzen, davon die Steuern zahlen, die mein Einkommen weniger beschneiden würden.“ „Und Sie halten das für machbar?“ „Da die, die über hohe Einkommen verfügen, derzeit schon ihre Steuern vermeiden, eher nicht.“

„Wenn Sie mal ein bisschen konstruktiv denken würden, würden Sie sich eher dafür interessieren, wie Sie ein Vermögen aufbauen können.“ „Durch Erben?“ „Dann übernehmen Sie ja einfach nur ein Vermögen, aber Sie bauen keins auf.“ „Sie haben sich also bereits damit beschäftigt, wie Vermögen entstehen.“ „Das kann ja auch in kleinem Umfang beginnen.“ „Zum Beispiel, indem man möglichst schuldenfrei bleibt.“ „Wenn Schulden etwas weiter anwachsen, findet sich meist auch ein Weg, sie aus der Welt zu schaffen.“ „Immer vorausgesetzt, man besitzt ein entsprechendes Vermögen.“ „Als Bank braucht man schließlich auch Sicherheiten.“ „Zum Beispiel staatliche Rettungsprogramme.“ „Deshalb müssen wir jetzt ja sehen, dass wir ohne staatliche Hilfe den Wohlstand erhalten können, damit der Staat genug Geld hat, um solche Programme auch weiterhin anzubieten.“ „Und dann zu hoffen, dass sie nicht in Anspruch genommen werden.“

„Vielleicht könnten mehr Leute einen Nebenjob annehmen.“ „Sie meinen, wer im Schichtbetrieb in der Fabrik steht, hat sicher noch Zeit, nachts Taxi zu fahren.“ „Das ist ein blödes Beispiel, aber Sie haben recht.“ „Dann bräuchten wir nur noch genug Nebenjobs.“ „Eigentlich sollte das auch schon eine Wohngeldreform regeln, damit die Menschen mehr Geld zur Verfügung haben.“ „Wissen Sie, wie lange man auf die Bewilligung so eines Antrags wartet?“ „Dann suchen Sie sich einen Nebenjob in einen Amt für Wohngeld, damit tun Sie Ihren Mitbürgern auch noch etwas Gutes.“ „Das klingt bürgernah, ungefähr wie der Vorschlag, dass sich Hartz-IV-Empfänger gegenseitig die Haare schneiden.“

„Das ist ein gutes Stichwort, wir könnten doch die eigentliche Idee dieser Reform mal wieder in den Fokus nehmen und uns mehr auf unsere wahren Talente besinnen.“ „Ich beispielsweise habe ja die Veranlagung, für ausreichende Löhne zu arbeiten.“ „Das hilft uns aber nicht weiter.“ „Das war klar, das hilft nur der Wirtschaft.“ „Mit der Haltung werden Sie nie ein Vermögen aufbauen.“ „Je weniger Einkommen man akzeptiert, desto schneller wird man reich?“ „Nein, aber es geht doch um geringes Einkommen oder gar kein Einkommen.“ „Das ist wie mit dem Mindestlohn, der ja bekanntlich schon dreimal die Wirtschaft komplett zerstört hat.“ „Ich verstehe ja Ihren Unmut…“ „Das bezweifle ich.“ „… aber diese schockartigen Veränderungen sind nicht zu bewältigen.“ „Deshalb soll jetzt der Bürger den Gürtel enger schnallen, damit die Wirtschaft nicht plötzlich doppelt so hohe Dividenden kassiert statt dreimal so hohe.“

„Ich glaube, Sie haben auch ein vollkommen falsches Bild von Wohlstand.“ „Verstehe, ich bin vermutlich zu materialistisch eingestellt.“ „Das würde ich noch gar nicht mal sagen.“ „Sie kommen jetzt bestimmt gleich mit der sozialen Nummer.“ „Es könnte doch mehr ehrenamtliche Tätigkeiten in der Pflege geben.“ „Das hilft bestimmt vielen von uns, immer vorausgesetzt, sie besitzen eine Klinik oder wenigstens Aktien von so einem Konzern.“ „Vielleicht haben wir dann ja mehr Menschen, die sich für dieses Berufsbild interessieren.“ „Da reicht sicher ein bisschen Applaus auf dem Balkon, da es sich nicht um professionelle Pflege handelt, für die man ein angemessenes Einkommen beanspruchen kann.“ „Haben Sie denn keinen Vorschlag für eine nachhaltige Rettung des Wohlstands?“ „Spielen Sie Lotto?“ „Was ist das denn für eine Frage?“ „Dann gründen ich eben einen Gaskonzern.“ „Und dann!?“ „Dann zünde ich mir die Kippen am Geldschein an und pfeife darauf, was aus Ihrem verschissenen Wohlstand wird, Sie bürgerlicher Parasit!“





Finanzspielraum

30 08 2022

„… es keine verfügbaren Mittel gebe, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland vor dem Ende der Gaskrise voranzubringen. Lindner werde auch weiterhin die Schuldenbremse im…“

„… die Förderung von Gasheizungen auch als Instrument zur Friedenssicherung verstehe. Wenn man gegenüber der Russischen Föderation den weiterhin steigenden Bedarf an Erdgas offen kommuniziere, rege man den Handelspartner unter Umständen dazu an, seine militärischen Ziele zu überdenken und sich gegen eine dauerhafte…“

„… sich nicht vergleichen lasse. Buschmann habe darauf hingewiesen, dass die Regierung zwar die Umsatzsteuer auf Gas, aber nicht auf Sonne senken könne, da sich dies technisch gar nicht…“

„… dass die Bundesregierung keine Umrüstung von Privathaushalten mit Wärmepumpen mehr bezuschusse. Der akute Fachkräftemangel in den Heizungsbaubetrieben mache die Ausgabe der Fördergelder sehr volatil, so dass es sich letztlich um eine Vergabe von zinslosen Krediten an die Bürger handele. Dies sei jedoch mit der aktuellen Haushaltssituation nicht zu…“

„… habe es ergebnisoffene Gespräche mit den Gaskonzernen gegeben, in deren Verlauf theoretisch auch eine Umsatzbeteiligung der Solarbranche hätte beschlossen werden können. Für die Liberalen habe jedoch eine genau entgegengesetzte Konstruktion eher den bisherigen Gegebenheiten des Marktes entsprochen, wie es auch die Gewohnheiten der Wähler aus Mittelstand und…“

„… Luft für drei weitere Monate Tankrabatt sehe, wenn die Besteuerung von Fotovoltaikanlagen durch eine Solidaritätsabgabe durchgesetzt werden könne. Das sekundäre Ziel sei es, die Rentabilität der Kohleverstromung durch gezielte Verhinderung von Marktverzerrungseffekten, die Solarenergie und Windkraftanlagen auf den…“

„… dass die Einspeisevergütung um mindestens 300% erhöht werden müsse, wenn Elektrizität aus traditioneller Herstellung nicht ganz vom Markt verdrängt werden solle. Der Bundeshaushalt müsse durch dauerhafte Subventionen von zehn Milliarden Euro für Benzin und Diesel eine Entlastung der…“

„… habe die Politik bisher zahlreiche sinnvolle Ratschläge zum Einsparen von Haushaltsenergie gegeben. Deshalb müsse es nach Kubickis Meinung auch genug teure Energie geben, damit sich das Sparen für die Bürger, die sich das sowieso nicht leisten können, auch wirklich…“

„… als Kohleverstromungsverhinderungsgesetz wirke. Dies sei allerdings in hohem Maße wirtschaftsfeindlich, da auch fossile Brennstoffe an der Börse eine relevante…“

„… es erste Versuche gebe, die Produktion von Fotovoltaikanlagen in Deutschland anzusiedeln. Im Gegensatz zur Bundesregierung sei Merz nicht von der Machbarkeit überzeugt. Er erwarte von dem Plan keine schnelle Lösung und schlage stattdessen vor, durch den Bau von zehn bis zwanzig neuen Kernreaktoren eine zügige…“

„… auch am Stellenabbau liege, dass in den Verwaltungen die Genehmigungsverfahren zur Nutzung privater Dachflächen für die Fotovoltaik von erheblicher Dauer seien. Buschmann habe sich zufrieden gezeigt und erwarte auch durch den coronabedingten Anstieg der Erwerbsunfähigkeit vieler Mitarbeiter eine Verlängerung der…“

„… die deutsch-chinesischen Beziehungen beim Bezug von Solarpanels eine bedeutende Rolle spielen würden. Söder habe insbesondere auf die Möglichkeit von Nebenbeschäftigungen für Bundestagsabgeordnete hingewiesen, die bereits mit Masken aus dem…“

„… dass Mieter, die in einem Haus leben würden, das sich eine Gasheizung leisten könne, auch genug Finanzspielraum für den Gasverbrauch hätten, da man dem Bürger eine vorausschauende Wahl ihrer Wohnung zumute. Merz sehe allerdings bei Privatflugzeugen eine Schieflage, da sich die ohnehin hohen Kosten für Kerosin, die durch die Steuerbefreiung kaum aufgewogen würden, durch die aktuelle Inflation so gut wie…“

„… da der Energieverlust durch das Lüften von Klassenräumen erheblich teurer sei als der Strom, der von Luftfiltern verbraucht werde. Auch hier sehe Stark-Watzinger erhebliche Defizite für die Braunkohleverstromung, wenn durch unbedachte Einspeisung von zu viel Solarenergie plötzlich eine nicht vorhersehbare…“

„… schlage Lindner vor, die Fördermittel für Wärmepumpen ausschließlich an Spitzenverdiener zu vergeben, auch wenn diese die Gelder nicht in eine technische Anlage, sondern in einen SUV oder eine Kreuzfahrt investieren würden. Dies sei durch die Diversifikation der Umsätze besser geeignet, die wirtschaftliche Stabilisierung der…“

„… habe sich Deutschland nun einmal für eine Kooperation mit Russland entschieden und sei gut beraten, nicht in Verhandlungen mit Partnern wie Iran oder Myanmar zu treten. Neben den fehlenden Transportwegen sei es für Kubicki auch notwendig, die Stabilität der politischen Verhältnisse in den Erzeugerstaaten zu berücksichtigen, um keine…“

„… würden Windenergiekonzerne die Not der Wirtschaft ausnutzen, die oft ohne Elektrizität keine Möglichkeit hätten, Waren herzustellen. Um diesen Umstand schnellstmöglich zu beenden, werde Lindner die gesetzlichen Grundlagen für eine Übergewinnsteuer auf sämtliche Umsätze der…“