Polizeiautos

9 07 2020

„ABS, Schiebedach, Sitzheizung, Sprachsteuerung, elektrische Fensterheber, Seitenaufprallschutz und schlüssellose Zentralverriegelung. Fotos schickt Ihnen Kommissar Tröndle aufs Handy.

Erstzulassung ist bei dem Mai 2019. Natürlich unfallfrei. Da können Sie auf dem freien Markt, wenn Sie so ein Fahrzeug überhaupt finden, also da zahlen Sie gut fünftausend Euro mehr. Mindestens. Oder der hat 99.999 Kilometer drauf, merken Sie selber? Nein, keine Tricks, das versaut einem auf Dauer das Geschäft. Wenn man erst mal mit dem Kram anfängt, dann läuft das irgendwann aus dem Ruder, dann können Sie sich gleich einen Diesel kaufen, da wissen Sie wenigstens, dass Sie über den Tisch gezogen werden.

Wir wissen ja, wo die guten Fahrzeuge stehen, und wir sehen auch, wie die abgesichert sind. Bei manchen ist das schon erschreckend. Da gehen Sie am helllichten Tag mit einem Kleiderbügel dran, ganz alte Schule, zack! sperrangelweit offen. Kabel raus, ab geht die Luzie. Kein Lenkradschloss, keine Wegfahrsperre, und da es noch genügend Modelle mit klassischem Zündschlüssel gibt, können Sie für kleines Geld mal eben so eine mittlere Mittelklasse fahren. Man muss manchmal nehmen, was kommt, also in Bezug auf Farbe, Sonderausstattung und so weiter – wenn Sie bei dem Modell, was ich Ihnen vorhin gezeigt hatte, Sportfelgen haben wollen oder ein Soundsystem, dann müssen Sie entweder noch ein bisschen drauflegen oder aber ein paar Wochen warten. Wir sind zwar schon Experten auf unserem Gebiet, aber zaubern können wir auch nicht.

Machen Sie sich keine moralischen Bedenken, wir machen uns doch auch keine. Unser Beruf ist gefährlich, das will ich zugeben, aber man muss mit Verantwortungsbewusstsein handeln. Wenn Sie hier ein Automobil kaufen, das entweder durch privatwirtschaftlich organisierte Kriminalität mit oder ohne Bandenbeteiligung besorgt wurde oder aber durch Kooperation mit unseren Fachleuten, dann ist das doch für alle Beteiligten besser, als wenn ein paar Linksradikale den Wagen bei der nächsten Maidemo abfackeln. Wir machen das auch schon mal, wenn es sich anbietet, aber ich sage es Ihnen ganz ehrlich: Autos sinnlos in Brand zu stecken, das bricht einem auch ein bisschen das Herz. Da steckt viel Liebe drin, der Besitzer ist in den meisten Fällen total geschockt, hat sehr viel Ärger mit den Kollegen auf der Wache oder im Landeskriminalamt, von der Versicherung mal ganz zu schweigen, und dann auch noch die Beseitigung, das verursacht noch mal Stress. Da ist es doch ein beruhigendes Gefühl, wenn das Auto nicht weg ist, weil es jetzt Sie fahren.

Das mit den Fahrrädern machen wir nicht mehr. Zum einen aus logistischen Gründen, weil wir die Ware zu lange einlagern müssen, damit sie dann irgendwann nicht mehr gesucht wird, und dann ist das natürlich auch ein Absatzproblem. Man muss die Räder schon bundesweit verkaufen, und das nimmt irgendwann einfach zu viel Manpower in Anspruch, da brauchen Sie schon Leute, die sonst nichts zu tun haben. Deshalb hat den Fahrradmarkt auch komplett der Verfassungsschutz übernommen. Seitdem der Bundesinnenminister festgestellt hat, dass es in Deutschland keinen Rechtsextremismus gibt, haben die da gar nichts mehr zu tun, und das wird irgendwann auch langweilig. Bevor man dann wieder Löcher in Gefängnisse sprengt, verdient man sich doch lieber noch ein paar Kröten mit den Drahteseln dazu, oder nicht?

Sie können für den Preis allerdings auch einen Kleinwagen bekommen, der ist perfekt ausgestattet. Alles drin, was nicht drin ist, wird besorgt. Man muss die Kunden bei der Stange halten, und wenn es an einem Multifunktionslenkrad liegt oder an einem Spurhalteassistenten, muss halt die KTU ran. Die montieren alles. Einschließlich der amtlichen Eintragung in die Fahrzeugpapiere. Sie sehen, wir sind wirklich als Freund und Helfer im Auftrag der Bürger unterwegs. Wir leben den Servicegedanken, damit können wir uns voll identifizieren. Sie können uns vertrauen. Und gegen einen geringen Aufpreis markieren wir Ihr Fahrzeug dann auch im Polizeicomputer. Wäre doch wirklich sehr schade, wenn Sie sich erst so ein hübsches Auto gegönnt haben, Luxus zum Schnäppchenpreis, und dann stellen Sie plötzlich fest, dass den jemand geklaut hat. Trotz Wegfahrsperre und Lenkradschloss und Infrarotsicherung und dem ganzen Schnickschnack, den Sie sich extra haben einbauen lassen. Das will doch keiner, nicht wahr?

Ich sehe, mit Ihnen kann man vernünftig reden. So gefällt mir das. Dann lassen Sie uns doch noch mal schauen, was wir alles im Angebot haben. Sie wollten doch gerne Silbermetallic? Den kann ich Ihnen empfehlen, Fünftürer, Panorama-Glasdach, vollklimatisiert, Start-Stopp-Automatik, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Reinigung, Nachtsicht-Assistent, Volllederausstattung, Einparksystem. Sie müssen eigentlich nur noch einsteigen, den Rest erledigt das Auto. Und dann gucken Sie mal auf den Preis, den kriegen Sie nicht mal in zehn Jahren so günstig. Kaum gefahren, sehr gepflegt, wird alle zwei Wochen gereinigt und gesaugt. Garagenwagen. Das nenne ich ein Schnäppchen. Sind wir im Geschäft? Wir sind im Geschäft. Gute Wahl übrigens, wenn Sie mich fragen. Wann? Ich muss mal nachsehen, Kommissar Tröndle hat zufällig heute Nachtschicht. Morgen so gegen zehn?“





Alternative Interpretationsarten

4 04 2019

„… dass es keine Anhaltspunkte für eine weitere Steigerung der Kriminalität in der Bundesrepublik gebe. Dies bedeute aber, so Innenminister Seehofer, dass auch niemand wisse, wie sich die Kriminalität in den nächsten zehn, zwanzig oder hundert Jahren unter besonderer Berücksichtigung der…“

„… zahlreiche Delikte von ausländischen Tätern begangen würden. Die CSU weise ausdrücklich darauf hin, dass nichtbayerische Deutsche sogar schwere Straftaten unter dem Einfluss von keinem Alkohol im…“

„… auch die Zahl der Handtaschendiebstähle sehr stark zurückgegangen seien. Seehofer halte dies für ein äußerst alarmierendes Zeichen, da jeder einzelne Handtaschendiebstahl nun zu einer quasi explosionsartigen Steigerung der statistischen…“

„… sich ein allgemeiner Trend zu immer weniger Straftaten erkennen lasse, der zudem noch durch eine höhere Bereitschaft der Bevölkerung, potenziell straffällige Personen unmittelbar durch eine Überstellung an die polizeilichen…“

„… stehe für den Bundsinnenminister fest, dass Deutschland eines der sichersten Länder der Welt sei. Dass es dafür keiner umfassenden Beobachtung aller Bürger durch die Polizei bedarf, sei ein sehr gefährlich…“

„… kein einziger Fall bekannt sei, in dem ein buddhistisches Kloster im Freistaat durch illegal aus dem Tschad eingeführte Marschflugkörper am Dachfirst beschädigt worden sei. Die CSU weise darauf hin, dass ein einziger Fall dieser Art eine Steigerung der Statistik um einhundert Prozent bedeute, was geradezu katastrophale Auswirkungen für die gesamte…“

„… weniger als ein Prozent der Bevölkerung von schweren Straftaten betroffen sei. Von einer ausgewogenen Verteilung auf alle Einwohner könne daher keine Rede sein, was eine äußerst ungerechte Verteilung der…“

„… die Steigerung der statistischen Häufigkeit auch bei zehntausend Marschflugkörperangriffen auf buddhistische Klosterdachfirste nur hundert Prozent betrage. Seehofer habe hier eine von offensichtlich linksextremistischen Mathematikern gesetzlich festgelegte Täuschungsstrategie entdeckt, die automatisch zu einer riesigen Unsicherheit in der gesamten…“

„… wenn weniger als ein Prozent der Menschen von schweren Straftaten betroffen sei. Dass diese Quote geringer sei als beispielsweise der Anteil von Migranten, deute darauf hin, dass kein ursächlicher Zusammenhang bestehe, den man aber bestimmt noch anhand alternativer Interpretationsarten…“

„… noch nicht ausgerechnet habe, wie wahrscheinlich ein Lichtschwertangriff von einem dreibeinigen Außerirdischen im Münchener Personennahverkehr sei. Für Scheuer stehe zum Zeitpunkt der Entscheidung nur fest, dass man das Geld für eine Aufrüstung aller Bürgerwehren mit Machete und Panzerfaust so schnell wie…“

„… der Anteil an Ausländerkriminalität seit Jahren konstant bleibe. Da es aber immer weniger Ausländer gebe durch die Sicherheitspolitik der CSU, müsse der einzelne Ausländer krimineller geworden sein oder proportional mindestens so kriminell wie vorher sein, da sonst eine nicht proportionale Verteilung der gleichbleibenden Straftaten auf eine nicht konstante Menge aller…“

„… die gefühlte Anzahl der Straftaten von Ausländern ebenfalls steige, obwohl dies keine Entsprechung finde in der Anzahl der tatsächlichen Straftaten, was für Seehofer ein Indiz für eine schleichende Gefahr durch Ausländer sei. Um sich wieder der Realität anzunähern, bedürfe es einer erheblichen Steigerung von Ausländerkriminalität, was der Bundesminister als äußerst…“

„… Wohnungseinbruchsdiebstähle in Häuser mit mehr als neunzig Zimmern überhaupt nicht verzeichnet seien. Würde man die Überwachung des Internets ausweiten können, erwarte das Ministerium einen Rückgang der Taten auf minus zehn Prozent, was zugleich den Wirtschaftsstandort Deutschland für fremdländische Investoren um einen wesentlichen…“

„… das Gefühl der Verunsicherung bei den Bürgern im Allgemeinen zugenommen habe. Seehofer verdanke dies der Aufklärungsarbeit seines Ministeriums, das immer wieder vor den Gefahren eines Atomkrieges, vor einer Übernahme der Staatsgewalt durch einige der vielen tausend noch unbekannten linksradikalen Terroristen oder einer von Nichtbayern verursachten Grippe, die weite Teile der biobajuwarischen Bevölkerung in einen regelrechten…“

„… sich das Unsicherheitsgefühl der nicht von Straftaten betroffenen Bürger auf einem sehr hohen Niveau bewege, da sie immer in der Erwartung leben müssten, als nächste von möglicherweise durch Ausländer verursachten Straftaten zu…“

„… es keinen Grund zur Entwarnung gebe, da jederzeit mit einem Anstieg aller Straftaten auf ein bisher nicht nachzuweisendes Rekordniveau gerechnet werden müsse. Das Bundesministerium verdanke dies der ausgezeichneten Arbeit der Polizei, die sich ganz im Dienste der rechtsstaatlichen…“





Statistische Unwahrscheinlichkeit

27 11 2018

„… nicht die Glaubwürdigkeit verlieren dürfe. Deshalb sei es gerade für die Zukunft sehr wichtig, dass das Bundeskriminalamt weniger die tatsächliche als die gefühlte Kriminalität in der…“

„… wolle die Behörde in Zukunft die Angst vor Kriminalität als Bedrohung werten, die genau wie die aktenkundigen Fälle eine…“

„… dass das BKA vom Bundesamt für Verfassungsschutz lernen könne, real existierende Kriminalität als faktisch nicht vorhanden zu werten, um die weite Teile der Bevölkerung weder zu verunsichern noch die…“

„… es für Münch nicht reiche, dass in Teilen der Verbrechensstatistik ein erheblicher Rückgang zu verzeichnen sei. Da diese Statistik in ihrem Ergebnis nicht in der besorgten Bevölkerung anzukommen scheine, müsse die Polizei viel mehr Straftaten selbst begehen, um wenigstens den Anschein zu erwecken, dass die Ängste sich auf einem realen…“

„… einer besseren Kategorisierung bedürfe. So müsse jeder Ehrenmord, der ohne Täter aus einer Feindrasse verübt worden sei, in der Statistik als Familientragödie bezeichnet werden, damit die Einordnung der Ehrenmorde ausschließlich für Personen, die wegen ihrer minderwertigen…“

„… aber nicht unreflektiert alle Befürchtungen gleich als Fakten werten dürfe. So gebe es keine Anzeichen für einen zunehmenden Rechtsruck in der deutschen Politik, da im Bundestag noch immer die freie Äußerung von…“

„… den Vorteil habe, dass von der Polizei geplante und ausgeführte Straftaten viel leichter von der Polizei selbst aufgeklärt werden könnten. Auch hier könne Maaßen als Berater für den…“

„… jeder, der Angst habe, automatisch im Recht sei. Münch wolle daher die sozialen Hintergründe für die Kriminalitätsfurcht nicht mehr aufarbeiten, sondern den Ängstlichen mehr zuhören, um ihre Befürchtungen noch mehr in die…“

„… sich die angezeigten Straftaten in vielen Fällen als vorgetäuscht herausgestellt hätten. Das BKA wolle dies vorsichtig als Alarmzeichen aus Angst vor der tatsächlichen Möglichkeit eines Gesetzesverstoßes werten und die Straftaten daher als faktisch vollzogen in die…“

„… liege die tatsächliche Wahrscheinlichkeit eines Wohnungseinbruchdiebstahls weit unter drei Prozent. Die Ängste der Angestellten der deutschen Sicherheitsindustrie seien jedoch von der Politik viel zu…“

„… gleichzeitig die Gewichtung immer im Auge zu behalten. Da nur sehr wenige Personen durch Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, Cum-Ex-Geschäfte oder ähnliche Vermögensdelikte die Allgemeinheit schädigten, dürfe man diese Taten guten Gewissens aus der Statistik nehmen, während Verbrechen wie Beförderungserschleichung nur durch eine erhebliche Verschärfung des…“

„… dass durch Erfindungen wie das Internet jederzeit deutsche Ziele von jedem anderen Ort auf der Welt angegriffen und vernichtet werden könnten. Das Bundeskriminalamt plädiere daher für den Einsatz der Bundeswehr in Fußgängerzonen, Kitas und anderen kommunalen…“

„… nicht für einen Spitzelstaat werben wolle. Es sei jedoch oft richtig, dass ein falsch geparktes Auto das erste Anzeichen für die Bildung einer linksextremistischen Bande sei, die den Bürgerkrieg gegen die freiheitlich-demokratische…“

„… dem Bürger gegen eine gefühlte Bedrohung keine reale Sicherheit geben könne. Daher wolle Münch eine Aufstockung der Polizei durch Bürgerwehren und andere privatrechtlich…“

„… das Strafgesetzbuch überarbeitet werden müsse. Indem die Anzeige einer nicht verübten, sondern nur als theoretisch möglich empfundenen Straftat die Vortäuschung einer Straftat und damit selbst eine Straftat sei, nehme man den Bürgern eine wesentliche Möglichkeit zur Gegenwehr gegen einen Staat, der die empfundene Gefährdungslage nicht mehr mit den Mitteln einer…“

„… nicht die entsprechenden Kenntnisse mitbrächten und auch nicht zu bezahlen seien. Münch wisse allerdings, dass es in Deutschland so viele arbeitslose Schauspieler gebe und sich die Rekrutierung von Hilfspolizisten innerhalb von…“

„… mäßigend auf die Bürger einwirken wolle. Nicht jeder, der einen erfundenen Überfall von fremdländischen Messermännern zur Anzeige bringe, besitze kriminelle Energie. Die meisten seien sehr gut in ihren Parteien organisierte…“

„… die statistische Unwahrscheinlichkeit für die Bildung einer rechtsterroristischen Bande gemessen an den Ermittlungsergebnissen der vergangenen Jahre sehr hoch sei. Deshalb werde das BKA in diese Richtung vorerst nicht mehr ermitteln, da die etwaigen Erkundungen zu einer tiefen Krise in der politischen…“

„… müsse der Bürger auch zur Eigeninitiative ermutigt werden, die sich etwa bei der Ergreifung und Bestrafung von Einbruchdienstählen als tatkräftige Hilfe der Polizeikräfte im…“

„… sich die Politik seit Jahren den Sorgen der Bevölkerung verweigere. So existiere weder auf Bundes- noch auf Landesebene ein Plan, wie bei der Entführung von Bürgern durch Außerirdische die Polizei zu…“

„… es sich um interessengelenkte Hysterie einer populistischen Gruppierung handele. Die Zunahme an sexualisierter Gewalt gegenüber Frauen könne zwar statistisch erklärt werden, liege aber oft daran, dass Frauen durch die Wahl ihrer Unterwäsche die Vergewaltigung geradezu…“





Dunkelfeld

15 03 2017

„Im Prinzip haben Sie recht, aber so verwerflich ist unser Geschäftsmodell auch wieder nicht. Wir sind ja keine Rechtspopulisten, und links sind wir schon gleich gar nicht. Wir sind nicht mal in irgendeiner Polizeigewerkschaft. Wir haben einfach nur gerne Angst.

Genauer gesagt, wir haben es gerne, wenn die anderen Angst haben. Deshalb haben wir dieses Unternehmen ja auch gegründet. Die Menschen wollen Sicherheit, und wer bietet mehr Sicherheit als eine Versicherung? Da muss man natürlich erst einmal Angst machen, sonst entsteht kein messbar ansteigendes Bedürfnis nach Sicherheit – wir verstehen nicht viel von Politik, aber da verstehen wir uns schon ganz gut – und wenn die reale Gefahr sich als viel geringer herausstellt im Vergleich zur behaupteten dann steigt die subjektive Sicherheit analog zur tatsächlichen. Das können wir nicht zulassen.

Man nennt das Dunkelfeld. Die Straftaten, die normalerweise überhaupt nicht angezeigt werden, weil eine Aufklärung nicht erwünscht ist oder sogar noch mehr Probleme mit sich bringen könnte als die Straftat an und für sich. Da muss man als Bürger doch schlaflose Nächte haben? Ich jedenfalls hätte welche, wenn die Bürger da keine hätten. Es ist doch auch wirklich schlimm in unserem Land, vor allem in diesem Dunkelfeld, von dem keiner weiß, ob es so groß ist, wie wir uns das vorstellen. Ist das nicht erschreckend? Ja, großartig.

Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit der Wahrscheinlichkeit, dass Sexualdelikte größtenteils im verwandtschaftlichen Nahbereich begangen werden. Das weiß ich selbst. Aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat, seine Kundschaft darauf hinzuweisen, dass es möglicherweise eine nicht abzuschätzende Zahl an Vergewaltigungen gibt, die von nicht näher bezeichneten Tätern verübt werden, dann muss man das auch tun. So ein Umsatz kommt nicht von alleine.

Unser Geschäftsmodell ist wirklich innovativ. Wir arbeiten mit den Vorstellungen der Kunden, auch und gerade in deren Vorstellungen, was sich im Dunkelfeld tatsächlich abspielt. Sie nennen uns Ihr Verbrechen, und wir versichern Sie dagegen.

Natürlich setzen wir auf soziale Medien. Eine bessere Werbung kriegen Sie ohne Geld nicht auf die Beine gestellt. Es gibt gar nicht genug Straftaten für eine ordentliche Hysterie, da muss man auf die medialen Multiplikatoren zurückgreifen. Sie sehen ständig die Bilder von irgendeinem Autodiebstahl, bei dem noch nicht mal geklärt ist, wer der Täter ist oder ob es sich tatsächlich um einen Autodiebstahl handelt, und sie nehmen die Bilder immer wieder neu wahr, bis Sie irgendwann davon überzeugt sind, dass es sich um einen neuen Autodiebstahl handelt. Das ist das Schöne an der medialen Vervielfachung, man lässt sie einfach für sich arbeiten und freut sich, wenn man die Kontrolle über sie verliert. Und wenn Sie jetzt noch bedenken, dass ein Großteil der Straftaten Delikte wie juristisch umstrittener Gebrauch von weichen Drogen, Schwarzfahren und Ladendiebstahl sind, dann haben die sozialen Medien endgültig gewonnen. Stellen Sie sich mal vor, Sie steigen morgens in die Tram, sind Sie ganz sicher, dass da niemand ohne Fahrschein mitfährt? Vor solchen Straftaten ist kein Bürger sicher, da werden Sie schneller Opfer, als Sie gucken!

Es gibt auch Versicherungsbetrug. Wenn da ein deutsches Mädel von bösen Flüchtlingen entführt wurde, was nur den Schönheitsfehler hat, dass es weder die Flüchtlinge noch die Entführung gab, dann geht das zu unseren Lasten. Es schadet uns schon langfristig, denn stellen Sie sich mal vor: eine Gesellschaft, in der alle Bürger Vertrauen in den Staat und die Menschen haben. Grauenhaft!

Stellen Sie sich das nicht zu einfach vor. Die Kriminalität sinkt beständig, es gibt immer weniger Gewaltdelikte, andere Versicherungen verlangen nicht einmal mehr eine Strafanzeige, wenn Sie den Schaden aus einem verwüsteten Vorgarten melden. Wir versinken im Chaos! Und alles nur, weil wir unbedingt eine Frau als Kanzlerin haben wollten! Zum Glück haben wir die Fernsehkrimis, in denen jeden Tag mehr Morde stattfinden als in hundert Kilometern Umkreis. Das wirkt, glauben Sie mir. Wir sind inzwischen so weit, dass die jungen Leute wieder Angst haben. Doch, die Jungen haben Angst, richtige Lebensangst, Zukunftsangst, Angst vor dem Jobverlust, Rentenkürzungen, Altersarmut, alle diese schönen Schreckgespenster, gegen die wir uns nichts zur Wehr setzen können, weil wir verpasst haben, sie rechtzeitig zu bekämpfen. Dagegen kriegen Sie natürlich auch keine Versicherung, das ist das Gute – also bieten wir ihnen Verbrechen an, Flüchtlinge, Islamisierung, also alles, wogegen man sich versichern lassen kann. Von uns. Diese Leute sind unsere besten Markenbotschafter. Die meisten Straftaten passieren zu Hause, im geschützten Bereich, und wo verkriechen die sich? In der eigenen Wohnung. Alles richtig gemacht!

Nennen Sie es subjektive Risiken, meinetwegen auch alternative Gefahrenwahrnehmung. Darauf basiert unser Geschäftsmodell. Was unsere Kunden in ihrem ganz persönlichen Lebensbereich als bedrohlich empfinden, das können sie gegen einen entsprechenden Betrag von uns… – Autofahren? Sind Sie noch ganz dicht? das versichern wir nicht. Viel zu gefährlich!“





Verbrechenswirtschaft

24 03 2014

„… durch die Umstellung internationaler Statistiken zum Bruttoinlandsprodukt. Deutschland müsse eine stärkere Berücksichtigung der Schattenwirtschaft als bisher…“

„… die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung unbedingt beibehalten werden müsse. Leistung, so Westerwelle, müsse sich wieder…“

„… kontrovers diskutiert. Seehofer vertrete die Meinung, Bulgaren und Rumänen dürften ihre Gewinne aus dem Drogenhandel gerne weiterhin in Deutschland machen, sie seien aber ansonsten schädlich für die nationale…“

„… mit gutem Beispiel vorangehen werde. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann habe sich dafür ausgesprochen, sämtliche Angestellten des Bundestages als Scheinselbstständige…“

„… nur eine Frage der Perspektive sei, ob man es als Wirtschaftsverbrechen bezeichne oder in Anerkennung der steigenden Umsätze von Verbrechenswirtschaft…“

„…habe der Schwabinger Kunstfund gezeigt, dass aus den Beständen der NS-Raubkunst noch ein großes Handelspotenzial herauszuholen sei. Es sei daher juristisch nicht geboten, die Werke ihren eigentlichen Besitzern zurückzugeben, da sich dadurch ein wirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe…“

„… plädiere die AfD weiterhin für eine Aufgabe des Euro. Mehr illegale Devisentransaktionen, so Henkel, seien zur Stärkung der deutschen Exportwirtschaft eine unverzichtbare…“

„… keine Unterschiede zu erwarten. Für die Immobilien-, Versicherungs- und Finanzbranche sei der Übergang zur Illegalität quasi nicht mehr…“

„… auch kein Problem, Prostitution in Zahlen zu fassen. In der SPD liege sie aktuell bei 25,7%, bei der Union…“

„… sei das Bruttoinlandsprodukt auch durch Naturkatastrophen zu steigern, in deren Folge erhebliche Hilfsmaßnahmen dem Produktionswert zugeschlagen würden. Schäuble habe sich dazu entschlossen, den Klimawandel als positives Signal für die deutsche…“

„… über eine Verjährung von Steuerhinterziehung neu nachzudenken. Bei einer Verlängerung der Fristen sei es wahrscheinlicher, mehr Altfälle aufzudecken, die ins BIP…“

„… inzwischen ungefähr acht Millionen Bürger unversteuert arbeiten würden. Nahles habe angeregt, neben ehrenamtlicher Arbeit und 450-Euro-Jobs auch…“

„… zu Kontroversen innerhalb des DGB, ob die Mafia als eigenständige Gewerkschaft auftreten könne. Sie wolle sich sonst einen bestehenden Verband kaufen, habe der Vorsitzende des…“

„… ein juristisches Problem auszudiskutieren. Einerseits seien Scheckbetrug und Raubmord durchaus als Straftaten zu werten, andererseits dürfe man auch den volkswirtschaftlichen Nutzen der Kapitalumschichtung nicht ganz außer…“

„… nicht nur die Steuerfahndung nicht zu verstärken, sondern auch den Zoll erheblich zu reduzieren. Auf diese Art könne ein größerer Anreiz zum Schmuggel entstehen, der das BIP schnell um mehrere Prozentpunkte…“

„… eine Umstellung auf schattenwirtschaftliche Bereiche große Vorzüge mit sich brächte, da man dadurch die Sozialversicherungen komplett sparen und die abgeführten Beiträge zum Bau rentabler Großflughäfen…“

„… müsse man konsequent sein. Solange die deutsche Rüstungsindustrie weiterhin legal Waffen in Krisengebiete verkaufen dürfe sei es nicht einzusehen, andere florierende Branchen mit moralischen Mitteln zu…“

„… nicht mit der SPD zu machen. Da sich die Schattenwirtschaft weit gehend als Bedrohung der ehrlichen Steuerzahler herausstelle, müsse man die Diäten nochmals erheblich…“

„… den Tabakschmuggel nicht ausländischen Kräften zu überlassen. Es gebe schließlich genug Langzeitarbeitslose, die als Straßenhändler…“

„… keine Vorschriften mehr zu machen, ob Handwerkerrechnungen versteuert werden müssten, da sie auf jeden Fall in die offizielle…“

„… sich der FDP-Vorsitzende Lindner dafür stark gemacht habe, für Schwarzarbeit einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz…“

„… dass auch die Spionageaktivitäten der NSA eine Wertschöpfung darstelle. Die Bundeskanzlerin sei daher der Ansicht, man dürfe schon aus Wettbewerbsgründen den US-Amerikanern nicht verbieten, gegen das Grundgesetz…“

„… gehe es allerdings nicht um Aufwertung der Schattenarbeit. Es sei aus Gerechtigkeitsgründen nicht legitim, Kindererziehung oder häusliche Altenpflege als reguläre Arbeit zu…“

„… sich die AfD für ihren Europa-Wahlkampf kurzfristig neu aufzustellen. Der Parteivorsitzende Lucke verteidige den neuen Slogan Deutsche, schmuggelt deutsche Drogen! gegen jede linksfeministisch-homosexuelle…“

„… lehne die Bundeskanzlerin es ab, wenn Spanien und Griechenland ähnlich verfahren wollten. Dies könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich wirtschaftliches Wachstum nur durch konsequentes Sparen und…“





Innerste Sicherheit

16 05 2011

„Aber das ist doch Irrsinn! Wir können doch nicht die Polizei abschaffen.“ „Wir schaffen ja auch nicht die Polizei ab.“ „Aber die Polizisten.“ „Wird denn ein einziger Polizist arbeitslos?“ „Natürlich nicht, aber…“ „Na also. Dann verstehe ich Ihr Gejammer nicht. Bürgerwehren sind doch eine gute Sache für die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit.“

„Es geht nicht um weniger Polizisten, es geht darum, dass es nicht mehr sind.“ „Warum sollten es denn mehr werden? Wir haben doch gar kein Geld dafür.“ „Natürlich nicht, es wird ja längst alles in lückenlose Überwachung mit…“ „Wenn wir alles lückenlos überwachen, können wir Straftaten viel besser aufklären, das wissen Sie genau.“ „Ich weiß genau, dass Sie genau wissen, dass das falsch ist. Eine Komplettüberwachung hilft nicht, weil es immer technische Wege gibt, sie umgehen.“ „Dann werden wir sie verstärken.“ „Sinnlos, denn es wird keine Senkung der Kriminalität geben.“ „Das ist noch gar nicht bewiesen.“ „Warum helfen dann Videokameras nicht, Raubüberfälle zu verhindern?“ „Wir können eben nicht überall Videokameras hinbauen. Dazu fehlt uns das Geld.“ „Es sollen auch nicht überall Videokameras hin, weil die nicht helfen. Wer soll denn das ganze Material überhaupt überwachen?“ „Bald werden die Kameras das alles automatisch können, sie werden potenzielle Straftäter vor potenziellen Straftaten erkennen und dann…“ „Potenziell verhaften?“ „Das muss doch gar nicht sein, schließlich haben wir doch die Täter dingfest gemacht.“ „Aber die haben doch noch gar keine Straftat begangen!“ „Weil wir sie durch die Videoüberwachung verhindert haben. Die moderne Technik hilft, die Kriminalität zu senken.“

„Wäre es nicht viel einfacher, einen Teil der ganzen Technik wieder abzubauen und Polizisten einzustellen?“ „Das geht schon deshalb nicht, weil es so viele Polizisten, wie wir für den vollwertigen Ersatz der Überwachungstechnik bräuchten, gar nicht anstellen könnten. So viele gibt es nicht!“ „Das hat auch keiner verlangt – die ganze Technik ist sowieso überflüssig, also warum sollte man Sie ersetzen?“ „Wir brauchen aber auch eine lückenlose Aufklärung von Straftaten, ganz abgesehen von erheblich schärferen Strafen für…“ „Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Es ist gar nicht Aufgabe der Polizei, über Strafen zu entscheiden.“ „Aber machen Sie das doch mal dem Mann auf der Straße klar – die Polizei fängt einen Straftäter, aber man weiß gar nicht, wie der bestraft wird. Haben Sie eine Ahnung, was die Zeitungen schreiben?“

„Warum kann man nicht einfach mit mehr Polizeipräsenz gegen Straftäter vorgehen?“ „Weil es so viele Polizisten gar nicht gibt.“ „Dann muss man sie eben ausbilden.“ „Aber das kann doch keiner bezahlen!“ „Innere Sicherheit kostet nun mal Geld – Videokameras und Vorratsdatenspeicherung sind auch nicht kostenlos.“ „Wenn wir jetzt plötzlich die Mindestspeicherdauerdatenpflicht abschaffen, dann haben wir auch nicht auf einmal doppelt so viele Polizisten.“ „Das hat auch keiner verlangt, wir werden die Polizisten ausbilden und beschäftigen und…“ „Und deshalb lehne ich es auch ab, die Mindestdatendauerspeicherung abzuschaffen.“ „Es gibt doch noch gar keine Vorratsdatenspeicherung.“ „Das ist doch das Problem: gäbe es sie, könnte man nachweisen, dass sie auch nicht unwirksamer ist als die Polizisten, die keine Straftaten verhindern, weil sie nicht eingestellt werden.“

„Aber wozu brauchen wir Bürgerwehren?“ „Man kann doch den Kriminellen nicht die Straße überlassen – es geht doch ums Prinzip!“ „Ich dachte, es ginge um innere Sicherheit?“ „Natürlich, es muss doch innerste Sicherheit herrschen.“ „Innerste? Ich dachte, wir wollten äußerste?“ „Die ist zugleich gut gegen die innere Unsicherheit.“ „Also die innerste Unsicherheit?“ „Auf jeden Fall geht es ums Prinzip. Wir haben so viele Fälle von Betrug, es werden Frauen unterdrückt, die Kinder gehen nicht ordentlich zur Schule und werden arbeitslos, da müssen wir als Staat einschreiten und können nicht einfach zusehen.“ „Und wie schreitet man als Fußstreife gegen Betrug und häusliche Gewalt ein?“ „Durch Polizeipräsenz. Wir als Staat haben eben das Gewaltmonopol, deshalb wird es diese Straftaten in Zukunft auch nicht mehr geben, wo wir unsere hoheitlichen Aufgaben wieder mehr wahrnehmen.“ „Und Sie glauben, dass sich das mit privatisierten Schutztruppen erledigen lässt?“ „Aber ja, diese Menschen haben doch viel Erfahrung. Sie könnten durch verstärkte Präsenz in den Vierteln, in denen sie wohnen, für verstärkte Präsenz sorgen. Natürlich freiwillig.“ „Also die Bürgerpolizisten sind freiwillig da präsent, wo sie ohnehin präsent sind – was bringt das für die Sicherheit?“ „Es kann zumindest nicht schlimmer werden.“

„Warum wollen Sie eigentlich unbedingt eine private Truppe losschicken?“ „Weil wir einfach nur die Interessen der…“ „Diese Bürgerwehr hat doch für den Ernstfall überhaupt keine Befugnisse.“ „Das ist doch nicht das Problem. Wir können uns doch nicht den Kriminellen unterwerfen, die teilweise ganze Stadtviertel kontrollieren, in denen die Kinder nicht mehr zur Schule gehen.“ „Nur vertritt so eine Truppe überhaupt nicht das Gewaltmonopol des Staates.“ „Das ist doch gar nicht wichtig, die Hauptsache ist: wir sind präsent.“ „Wenn ich nur ein bisschen Aufmerksamkeit erregen will, wozu stelle ich dann Hilfspolizisten ein, die bei einer Straftat weder einschreiten noch ermitteln, weil sie keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen dürfen.“ „Und?“ „Sie könnten stattdessen auch irgendeine Kamera in die Gegend stellen, die ist auch präsent und verhindert keine Straftaten.“ „Haben Sie das Prinzip jetzt begriffen?“ „Es kann doch nicht sein, dass es keine innere Sicherheit gibt, nur weil der Staat sich weigert, das erforderliche Personal zu finanzieren.“ „Wir tun ja etwas dagegen. Aber Sie weigern sich ja beharrlich, die Bundeswehr im Innern zuzulassen.“ „Was hat denn jetzt die Bundeswehr damit zu tun? Die soll doch auch abgeschafft werden?“ „Man könnte sie ja im Zuge der Neustrukturierung auch privatisieren, oder noch besser: durch unsere Präsenzkräfte aus den Problembezirken verstärken und schließlich ganz durch sie ersetzen.“ „Mit welchem Ziel soll das denn passieren?“ „Dann hätten wir nicht mehr das Problem, dass es sich um hoheitliche Aufgaben handelt.“ „Sie wollen eine Bürgerbundeswehr?“ „Sagen wir lieber, eine Bundesbürgerwehr. Das käme den Aufgaben unserer Kräfte viel näher.“ „Wozu soll diese Truppe denn nun da sein?“ „Wir gehen gegen den Feind im Innern vor. Dazu bedarf es ja schließlich einer gut ausgebildeten Armee.“ „Der Feind im Innern? Was hat man sich darunter denn nun wieder vorzustellen?“ „Wir haben hier sozusagen den Open-Air-Vollzug. Bisher kamen wir kaum in die Problembezirke rein, mit unserem Konzept kommt der Feind gar nicht erst mehr raus.“ „Das klingt nach Straflager.“ „Es ist ja auch für die entsprechenden Zielgruppen gedacht. Hartz-IV-Gruppierungen, Nichtdeutsche und ähnliche Straftäter. Das sind die Keimzellen der Zersetzung, gegen die wir Präsenz zeigen müssen.“ „Und wozu eine Bürgerwehr?“ „Sollen wir die Bezirke denn einzäunen?“ „Wäre eine Möglichkeit – wozu eine Bürgerwehr?“ „Sie wissen ja, eine Feuerwehr hilft gegen Feuer und die Gefahr, die von ihm ausgehen könnte, wenn man es nicht rechtzeitig bekämpft und auslöscht. Und eine Bürgerwehr…“