Kölle Alaarm

25 08 2020

„Wenn Sie mir Ihre Telefonnummer geben, dann kann ich Ihnen da etwas Schönes zuschicken. Nein, das ist jetzt noch kein Karnevalsscherz, das machen wir rein dienstlich. Ich müsste nur eben wissen, wo wir die Landeskarnevalsverordnung hinsenden, dann haben Sie die rechtzeitig zur Saison.

Da muss man eben auch kreativ sein, was sage ich: närrisch, närrisch muss man werden, und sich nicht zum Narren halten lassen. Ist ja eben auch eine närrische Zeit, und da muss man dann Sachen, die sowieso schon total bekloppt sind, die muss man dann noch durchgeknallter machen. Was das angeht, haben wir hier eine Landesregierung, die das bis zur Perfektion versteht, das hat sie in den vergangenen Monaten ja auch immer wieder sehr schön bewiesen. Es gibt nun mal ein paar Dinge, die untrennbar zu Nordrhein-Westfalen gehören, die Autohäuser, die Küchenbauer, und dann eben auch der Karneval. Aber man muss das in diesen Tagen vorsichtig machen, damit wir die Wähler genau da abholen, wo sie jetzt stehen. Oder was man halt so sagt, wenn man noch nicht weiß, was Phase ist.

Da wir eine bürgerfreundliche Politik machen, ist es sehr wichtig, dass unsere Entscheidungen in Abstimmung mit den Bürgern getroffen werden. In diesem Fall ist das ein bisschen schwierig, weil sich zahlreiche Bürger, und zwar auch in Gestalt von Karnevalsgesellschaften, gegen einen Karneval in diesem Jahr ausgesprochen haben. Das ist für uns alle äußerst bedauerlich, aber wir müssen daraus die Konsequenzen ziehen, unser politisches Handeln ist in diesem Fall einem höheren Interesse unterworfen und darf sich nicht von kurzsichtigen Wünschen leiten lassen. Selbstverständlich braucht es hier ein gezieltes Vorgehen, und das kann nur heißen, dass der Karneval im Angesicht der durchaus nicht klar abzuschätzenden Zukunftslage natürlich stattfindet.

Selbstverständlich findet der Karneval statt. Das steht jedenfalls für unsere Landesregierung außer Frage, und ich würde sogar so weit gehen, dass der Ministerpräsident damit völlig im Einklang mit seinen bisherigen Maßnahmen handelt. Konsequent und in politischer Hinsicht auf einer absolut nicht verrückbaren Linie, so kennt man diesen für die Union unverzichtbaren Mann, der unsere Geschicke im Land lenkt. Ein Armin Laschet, der es nicht nötig hat, sich ein Virus von Virologen erklären zu lassen, der diskutiert auch nicht mit Karnevalsgesellschaften, wenn es um den Karneval geht. Glauben Sie mir, der hat Besseres zu tun.

Wir haben zum Glück eine gute Infrastruktur in NRW, die wird auch in den Ballungsräumen mit dem Karneval fertig. Also die digitale Infrastruktur meine ich, wir wollen ja Teile der Sitzungen ins Netz streamen, da kann man die sich dann zu Hause angucken oder in der Kneipe, im kleinen Rahmen kann man das sicher auch auf einer privaten Party machen, aber wir setzen da auf die Bereitschaft der Bürger, höchstens fünfzig Gäste einzuladen. Die meisten Wohnungen werden ja mehr auch gar nicht fassen können, im Karneval ist dem Rheinländer eh eine gewisse Neigung zur körperlichen Nähe eigen, und wenn wir dann die Kölschpreise ein bisschen anheben, damit wir der Gastronomie etwas davon abgeben können, ist das doch sozial verträglich im Sinne einer erfolgreichen Landespolitik.

Eventuell könnte man die Büttenredner dabei aus Krefeld zuschalten, dabei würden wir auch auf Synergieeffekte setzen. Oder die Stimmungsmusik, die kann man vorproduzieren, wahrscheinlich hat der WDR den ganzen Bums eh auf Konserve, dann können die das kostengünstig reinspielen. Bei der Gelegenheit können die sich auch mal für das Ding mit der Umweltoma entschuldigen, und gut.

Die Maskenpflicht für Fanfarenzüge muss dann auch juristisch hinterfragt werden. Es kann ja nicht sein, dass die Bläser ohne Mundschutz marschieren und die Trommler mit. Das widerspricht doch dem gesunden Menschenverstand. Wir werden da jetzt ein Gutachten in Auftrag geben, und das wird ganz klar zum Inhalt haben, dass auch die Trommeln ohne Maske laufen dürfen. Wir sind ein weltoffenes Bundesland, Diskriminierung gibt es bei uns nicht, und wir werden das auf jeden Fall durchziehen.

Derzeit arbeiten wir jedenfalls am Konzept für infektionssicheres Schunkeln. Unser erster Ansatz, dass wir die Abstände von jeweils zwei Metern im Sitzbereich einhalten, war betriebswirtschaftlich an der Grenze, aber wir können das noch umsetzen, wenn wir das Gestühl am Boden verschrauben, weil sich das ja bei der Bewegung mit verschieben wird. Die Experten sind sich noch nicht ganz einig, wir haben auch beim RKI schon mal angefragt, und dann haben wir eine Studie in Erwägung gezogen, für die wir freundlicherweise vom Kreis Heinsberg unterstützt werden. Gut, auch von Springer, aber das tut jetzt nichts zur Sache. Jedenfalls haben wir hin und her überlegt, wie wir unser traditionelles Brauchtum in Einklang bringen können mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, damit unsere Gastronomie keine Verdienstausfälle hat, und uns ist die Erleuchtung gekommen, beziehungsweise dem Ministerpräsidenten, der hat dann angeordnet, dass nur noch jeder zweite schunkelt. Sie haben das richtig verstanden. So wird man Kanzlerkandidat.

Dann hätten wir nur noch ein paar technische Einzelheiten, wir brauchen ja ausreichend Masken, aber die will der Spahn besorgen, und diesmal hat er gesagt, dass es möglicherweise klappen wird, aber das sehen wir dann. Ich meine, wozu sollen wir uns jetzt komplett verrückt machen in dieser Ausgangslage? Schauen Sie sich das doch mal an – zwei Wochen später sieht doch sowieso alles total anders aus.“





Wem Gott will rechte Gunst erweisen

5 08 2020

„Nicht anfassen, klar? Ich sagte: nicht anfassen, heilige Scheiße! Und das Ding heißt Mund-Nasen-Schutz, der hat unter dem Riechkolben nichts zu suchen, verstanden!? – So, und sie wollen mir jetzt ernsthaft erzählen, Personenschützer für Laschet sei ein toller Job, weil man da so viel sieht?

Da sieht man auch viel, aber das meiste von dem, was man sieht, das will man gar nicht gesehen haben. Das war schon vor ein paar Wochen so, als er noch überall durch die Talkshows mit dem… – Ich hatte gesagt, Sie sollen das nicht anfassen. Das ist Hygienebereich, und da dürfen Sie nicht rein. Nein, und für Sie dürfen die auch keine Ausnahme machen. Das ist ja gerade der Sinn der Sache, dass da nicht jeder Depp reinmarschieren darf. Das geht nicht, und jetzt hören Sie auf zu labern, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

Vor etwa zwei Wochen waren wir noch bei den Küchenbauern, genau dieselbe Show. Er wollte ein paar dufte Fotos in der Fabrik machen, aber bitte nur Luxussegment, Schleiflack und Edelstahl, am besten Currywurst, aber mit Sternekoch. Gut, die Herstellungsleiterin war auch echt kooperativ, aber er wollte einfach nicht in die Fertigung, um sich die neue CNC-Abkantpresse für Titanstahloberflächen im Gastrobereich anzugucken. War ihm zu laut. Außerdem hat ihm einer gesteckt, dass er mit Helm noch bekloppter aussieht. Gab dann natürlich Stress wegen der Presseerklärung, aber dann hat ihm der Wahlkampfmanager beigebogen, dass das ein PR-Termin auf seinen Wunsch war, nicht auf Anfrage des Unternehmens.

Ging dann auch wie zu erwarten in die Hose, als die Belegschaft wissen wollte, ob sein Theater im Fernsehen wegen dieser komischen Studie echt sein musste. Kurzarbeit ist das eine, aber die meisten haben auch Kinder, und wenn die sich in der Schule infizieren, dann können sie selbst auch zu Hause bleiben, und das zahlt ihnen dann keiner. Der hat sich natürlich gar nicht erst auf eine Diskussion eingelassen, würde ich ja auch nicht machen, wenn ich keinen blassen Schimmer hätte, was ich zu den momentan wichtigsten politischen und sozialen Problemen auf der Welt sagen sollte, aber dann… – Sie sollten diese verdammten Handschuhe nicht ausziehen, klar!? Heilige Scheiße, wie viele Brüder muss der Mann haben? Einer alleine kann doch gar nicht so dämlich sein!

Ich weiß auch nicht, was da schiefgelaufen ist. Wahrscheinlich alles. Am Tor hat er plötzlich zu singen angefangen: ‚Wem Gott will rechte Gunst erweisen‘. Sollte wohl irgendwie witzig sein, von wegen Wurstfabrik. Vorgestern in Gütersloh hätten sie ihm dafür noch die Fresse poliert, aber das sind auch seine Wähler. Die kennen ihn. Deshalb fährt er da auch nur mit hochgekurbelter Scheibe durch und vermeidet Blickkontakt mit den Einheimischen. Für die Sicherheit kann da keiner garantieren. Da kann er sich seine blöden Scherze auch in den… – Das ist grob entsehntes Kalbfleisch, steht doch am Bottich. Lesen hilft. Und Sie müssen hier nicht alles anfassen, hatte ich Ihnen das schon mal gesagt? Gut, dann halten Sie sich gefälligst daran. Ob ich hier rausfliege, ist mir ziemlich egal, aber wenn Sie hier rausfliegen, dann wissen Sie, was Phase ist.

Also falls Sie sich fragen, wozu die Nulpe einen Personenschützer braucht: der schützt ihn vor der dümmsten Person im Raum. Vor sich selbst. Wir haben das trainiert, Griff von hinten, Hand vor den Mund, zack! ab nach Düsseldorf. Wir dürfen das leider nicht. Wurde untersagt, und die Order kam von ganz weit oben. Ich weiß nicht genau, was Merkel damit bezwecken will, habe aber eine leise Ahnung. Möglicherweise will sie ihn für immer in Nordrhein-Westfalen verklappen. Da wird er dann ähnlich beliebt sein wie Flüchtlinge in Sachsen.

Er hält sich jetzt schon für den Bundeskanzler. Kann natürlich auch daran liegen, dass er hier am Tor von den Vertragsarbeitern für den Kanzler gehalten wurde. So gut ist mein Rumänisch nicht, es war irgendwas mit ‚Dummes Arschloch‘. Und da wird’s jetzt kompliziert, weil er sofort weg wollte und im… – Das ist kein Streichelzoo, kommen Sie da weg! Die Schweine sind für das nächste Grillwochenende bei Ihren Küchenbauern, und wenn Sie da jetzt nicht die verdammten Flossen rausnehmen, fangen Sie sich irgendeine Seuche ein. Bei dem billigen Vieh können Sie davon ausgehen, dass irgendein Virus mit im Preis inbegriffen ist.

Nein, ich es weiß auch nicht, wer dem Mann gesagt hat, dass jede Knalltüte in die Politik gehen muss. Ich will es auch gar nicht wissen. Wobei sich der Eindruck verfestigt, dass es sich mittlerweile um nackte Verzweiflung handeln muss. Das macht doch kein normaler Mensch. Oder haben Sie Merz je durch Blutlachen stapfen sehen? Also jetzt nicht im übertragenen Sinn, Bilder von ihm an der Börse und in Rüstungskonzernen gibt’s schließlich genug. Was soll das denn jetzt werden? Die katholische Barmherzigkeit, die ihm Röttgen nicht wegsödert? Der Mann ist doch durch!

Und genau das müssen wir jetzt bis zum bitteren Ende durchstehen. Dass der Mann für den Kanzler gehalten wird: geschenkt. Dass er sich selbst für den Kanzler hält, das ist schon anderen passiert. Aber dass er sich selbst für den Bundeskanzler hält, als solcher angesprochen wird und dann auskneift, das ist echt… – Halt, da können Sie auf gar keinen Fall rein, das ist der Viehtunnel, da kommt gleich das Bolzenschussgerät, und dann sind Sie… Langsam gehen, Herr Laschet! Große Schritte! Augen zu und durch!“





Don’t ask, don’t tell

23 06 2020

„… sich auch in Deutschland anwenden lasse. Das Land Nordrhein-Westfalen werde nach den jüngsten Infektionsausbrüchen eine vollständige Lockerung der Maßnahmen durchsetzen, um die Stimmung in der Wirtschaft wieder zu…“

„… ohnehin nur unzureichend seien. Es gebe schon jetzt nicht ausreichend Tests für normale Teile der Bevölkerung oder Ärzte und Pfleger, solange man systemrelevante Fußballer, den Ministerpräsidenten, seine Familie und das…“

„… die Fallzahlen des Robert-Koch-Instituts nur noch für den internen Dienstgebrauch freigeben wolle. Die Neuinfektionen würden eine wichtige Rolle bei der Dynamik gesamtwirtschaftlicher Entscheidungen spielen und könnten auch für den DAX eine sehr negative…“

„… sofort Hilfen für die betroffenen Betriebe bereitstellen werde. Die Landesregierung sehe es als ihre Aufgabe an, unverschuldet in Not geratene Konzerne vor Gewinneinbrüchen zu schützen, die durch unachtsames Einschleppen des Virus durch fremdländische Arbeiter in den…“

„… wolle Laschet erreichen, dass die positive Stimmung in der Wirtschaft auch auf die Wähler übergehe, die dann den besten Kanzlerkandidaten der Christdemokraten mit uneingeschränkter…“

„… gebe die Landesregierung die Fallzahlen auch intern nicht mehr an die zuständigen Stellen weiter, um personalintensive Diskussionen im Keim unterbinden zu können. Es stehe den Leitern der kommunalen Behörden allerdings frei, sich mit Medien aus den anderen Bundesländern zu…“

„… habe sich deutlich gezeigt, dass die vom Bundesgesundheitsministerium installierte schnelle Meldekette von Infektionsfällen nicht funktioniere, wenn sie die Datenübermittlung länger als zwei Wochen verzögere. Der Ministerpräsident habe im Kabinett vorgeschlagen, Nordrhein-Westfalen so weit als möglich von den nationalen Strukturen abzukoppeln, um nicht mehr in der Statistik der…“

„… seien sämtliche Zwangsmaßnahmen gegen infizierte Personen und ihre Familien im Rahmen der Gefahrenabwehr zu rechtfertigen. Dass die Nachrichtensperre über die abgeriegelten Gebiete auch mit polizeilicher Unterstützung durchgesetzt werde, habe der Innenminister mit Sorge um eine in der Bevölkerung aufkommende…“

„… sehe Laschet es als sein gutes Recht an, Fernsehtalkshows über Pandemie-Themen nicht in seinem Regierungsgebiet ausstrahlen zu lassen. Dies sei keine staatliche Zensur, sondern eine der Volkserziehung geschuldete…“

„… und den Weg in eine verantwortungsvolle Normalität beschreiten werde. Da es im Land so gut wie keine Latex-Handschuhe mehr gebe, müsse man jetzt auch keine mehr anschaffen. Ärzte und Pfleger sollten jetzt einfach ohne Schutzkleidung weiterarbeiten und in Bezug auf die Risiken ihres Berufes anerkennen, dass Menschen nun einmal sterblich seien und für die Wirtschaft allenfalls als eine nicht so…“

„… habe Reul die Massenkundgebung von Verschwörungsideologen in Düsseldorf persönlich genehmigt. Wer COVID-19 als Instrument einer von Bill Gates und den Reptiloiden geplanten Auslöschung der arischen Herrenrasse bezeichne, so der Innenminister, dem könne man keine vorsätzliche Angstpropaganda vorwerfen, indem er die Infektion als schlimmer darstelle, als diese tatsächlich im…“

„… dass Lehrkräfte sich nicht mehr testen lassen müssten, wenn der Verdacht einer Infektion bestehe. Eine präventive Quarantäne in den Kellern der Schulgebäude würde ausreichen, um Lehrer auch weiterhin sicher im Schulbetrieb zu…“

„… dürfe der Staatsschutz auch weiterhin Personen aus der Öffentlichkeit entfernen, die den Medien gegenüber zu viele Informationen aus von der Infektion betroffenen Betrieben im…“

„… wolle Laschet die öffentlich-rechtlichen Sender vollständig abschalten lassen. Propaganda sei in Nordrhein-Westfalen bis auf Weiteres nur noch erlaubt, wenn sich die Regierung selbst im…“

„… am Plan einer weiteren Konzentration der Krankenhausversorgung festhalten werde. Da die Pandemie von der Landesregierung nun offiziell als nicht existent bezeichnet worden sei, dürfe es keine weitere Verzögerung geben, die von Bertelsmann und den Klinikkonzernen angemahnten Sparzwänge auch unverzüglich in allen…“

„… nicht ausschließen könne, dass die Person vorsätzlich gehustet habe. Es lasse sich nicht mehr feststellen, aus wie vielen Waffen sich Schüsse gelöst hätten. Die Polizeibeamten seien von Reul persönlich beglückwünscht worden, da sie sich nicht hätten einschüchtern lassen von einem mutmaßlich linksextremistischen Terroristen, der nur die Verächtlichmachung des Rechtsstaates für seine hetzerische…“

„… habe man Gütersloh durch Panzergrenadiere beschießen lassen müssen. Wer sich Anweisungen der Landesregierung widersetze, die Quarantäne-Areale ohne polizeiliche Erlaubnis zu verlassen, der müsse nun mit den härtesten…“

„… starke Umsatzrückgänge im Küchenbau verzeichne, da die Geräte nicht aus den gesperrten Kommunen in andere abgeriegelte Gemeinden geliefert werden könnten. Dies werde jedoch im Weihnachtsgeschäft alles wieder in…“

„… auf die Intensivstation verlegt worden sei, da die Spontanatmung dauerhaft ausgesetzt habe. Für den Ministerpräsidenten habe man eine nicht krankenversicherte Fremdarbeiterin mit leidensverkürzenden Maßnahmen in den…“





Spargelcamp

21 04 2020

„… nach Brandenburg verbracht worden seien. Die gerichtliche Auflage sieht vor, dass sie während der zweiwöchigen Quarantäne Spargel stechen sollen. Lindner, Laschet und Spahn hätten zuvor vergeblich versucht, sich der Anordnung…“

„… eine tägliche Zusammenfassung gesendet werden dürfe. Die FDP habe sofort Widerspruch eingelegt, da sie die Sendezeit nicht allein für die notwendigen Statements des…“

„… aus Gründen des Infektionsschutzes nicht mit ausländischen Erntehelfern eingesetzt werden wolle. Laschet fordere für sich ein eigenes Feld, das mindestens zehn Meter von den…“

„… sich mit den Zwangsmaßnahmen nur insoweit einverstanden erklärt habe, wie sie ihn persönlich nicht beträfen. Spahn habe nochmals darauf hingewiesen, dass es jedem freistehe, als Erntearbeiter oder Politiker zu arbeiten, deshalb werde er auch keine…“

„… die erste Zusammenfassung des Tages aus dreißig Minuten Filmmaterial bestehe, auf dem Lindner Selfies anfertige. Er habe sich nach Auskunft des Betriebsleiters gar nicht erst zum Einsatz gemeldet, sondern sei in die…“

„… habe Laschet offensichtlich sämtliche für die Erntehelfer vorrätig gehaltenen Schutzmasken entwendet und in sein Zimmer verbracht. Auf Nachfrage habe er erklärt, dass durch mangelnde Schutzausrüstung das Verhalten der Arbeiter in besonderer Weise trainiert werde, so dass viele der Überlebenden später eine…“

„… schnellstmöglich einen Friseur in den Betrieb holen wolle. Spahn sei mit der Situation nicht zufrieden und habe angeregt, dass einige Angestellte den Helfern kostenlos die Haare schneiden würden, um nicht aus der Übung zu kommen. Er sei sogar bereit gewesen, für diese Leistung zu klatschen, falls es bei der täglichen Zusammenfassung in ausreichender Länge im ersten Teil des…“

„… nur für den Eigenbedarf stechen werde. Lindner habe außerdem abgelehnt, sich bei der Arbeit zu bücken und bestehe auf einer Erhöhung der Beete, damit er leichter an den…“

„… im Aufenthaltsraum eine Kirche habe bauen wollen. Laschet bestehe auf eine Früh- und eine Abendmesse an allen Werktagen und einen Sonntagsgottesdienst mit Gemeinschaftskelch, was auch zur Stärkung des Immunsystems der…“

„… nicht an der Gemeinschaftsverpflegung teilnehmen wolle. Lindner empfinde Brechreiz beim Gedanken, dass es sich bei den Feldarbeitern um Personen handele, die nicht einmal Deutsch als Muttersprache hätten und nur gekommen wären, um mit vollkommen überzogenen Lohnforderungen die Wirtschaft an den Rand des…“

„… nicht ohne ein Möbelhaus auskomme, in dem die Arbeiter einen Teil ihrer Einkünfte für die Einrichtung ihrer Unterkunft ausgeben könnten. Damit werde der Binnenkonsum gefördert, der nach Laschets Einschätzung eine schnellere Erholung von den Folgen der…“

„… die Einschaltquoten dauerhaft im niedrigen Bereich stagnieren würden. Die Zuschauer seien außerordentlich froh, die drei Campinsassen einmal nicht jeden Tag im…“

„… könne Lindner keinen Spargel ohne ein Kalbsschnitzel zu sich nehmen. Er habe angeregt, im Gegenzug an der Verpflegung der Erntehelfer zu sparen, bevor es unter ihnen zu einem Ausbruch von spätrömischer…“

„… neue Schutzmasken bestellen werde. Diese seien nach Auskunft des Gesundheitsministers bereits in den kommenden Monaten im…“

„… ohne Gastronomie gar nicht denkbar sei. Lindner habe der Moderatorin mitgeteilt, er sei gleich zu Anfang strikt gegen die Unterbringung in einem Betrieb, der nicht einmal über ein normales Sterne-Restaurant verfüge und für Leistungsträger kein angemessenes…“

„… dass jeder der Erntehelfer auch einen deutschen Schulabschluss nachmachen solle. Laschet habe dazu den Auftrag gegeben, den bisher als Kirche genutzten Aufenthaltsraum so gut bestuhlen, dass sich sämtliche Arbeiter in den Nachtstunden jeweils 45 Minuten lang in den…“

„… nur für Führungspersonal benötigt werde. Spahn sei davon überzeugt, dass Ausländer gar keine Seife kennen würden, sonst würden sie sich ja welche mitgebracht haben, um sich in der…“

„… auch Sportveranstaltungen zuzulassen. Wo die Erntehelfer an diesen nicht freiwillig teilnehmen wollten, wolle Laschet sie zum Wohl der Veranstalter notfalls mit Zwang in die…“

„… erhebliche Undankbarkeit sehe. Zwar sei es zunächst nur zu einem Krankheitsfall im Betrieb gekommen, die Arbeiter hätten die drei Politiker jedoch sofort dafür verantwortlich gemacht, da sie den Abtransport des Erkrankten in eine Klinik aufgehalten hätten, um sich mit ihm filmen zu lassen und jeweils einen Kommentar für die…“

„… nicht mehr angetroffen habe. Keiner der Erntehelfer habe sie aus dem Betrieb abreisen sehen, die Zimmer seien in der vergangenen nacht nicht betreten worden. Die Betriebsleitung habe eine Suche in sämtlichen Räumen einschließlich der Schul-Kirchen-Mehrzwecksäle abgehalten, die aber ergebnislos verlaufen sei. Abgesehen von einem abgeernteten Beet, das zur Sicherheit mit Folie bedeckt worden sei und erst wieder im kommenden Frühjahr betreten werde, sei bisher kein…“