Alle Jahre wider

13 12 2017

„… für erhebliche Beeinträchtigungen des Verkehrs gesorgt habe. Der Wintereinbruch sei von der nordrhein-westfälischen Landesregierung in diesem Jahr nicht mehr zu…“

„… ein Gesetz gegen überfrierende Nässe gefordert habe. Die AfD wolle insbesondere in der Nähe von Weihnachtsmärkten eine besondere Sicherung vor Lastkraftwagen, die auf der glatten…“

„… jetzt Prioritäten setzen müsse. Neben Volkswagen und BMW wolle auch Ford mit einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Entwicklung umweltneutraler Bremssysteme starten, bis dahin müsse die Abgasregulierung noch einige Jahre lang auf einen von den jeweiligen Konzernen…“

„… nicht klar war, dass auch in diesem Winter wieder Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes erreicht werden könnten. Die Deutsche Bahn AG sei sich ihrer Verantwortung bewusst, habe aber mit dem flächendeckenden Frostschutz für ihre Bahnhofsimmobilien bereits alle veranschlagten Finanzmittel für dieses…“

„… es sich um witterungsbedingte Ausfälle gehandelt haben müsse. Dem Bundeskriminalamt sei sehr wohl klar, dass gut 500 Rechtsradikale in Deutschland mit Haftbefehl gesucht würden, nur könne es den Fahndungsbeamten nicht zugemutet werden, bei Temperaturen von…“

„… zahlreiche Busse auf Überlandstraßen liegen geblieben seien. Düsseldorf habe daher beschlossen, ab September den ÖPNV nur noch eingeschränkt zuzulassen, um Unfälle im…“

„… Tiefdruckgebieten aus dem Nahen Osten den Überflug nicht mehr gestatten dürfe. Weidel mache dabei direkt die Kanzlerin verantwortlich, mit der Grenzöffnung auch das Wetter über dem…“

„… einen hohen Personalaufwand erfordere. In Winterzeiten müsse die Polizei oft zur Sicherung von Unfallstellen ausrücken, auch seien an Rohrleitungen Schäden festzustellen, die unter Umständen zu Brüchen führen könnten. Es sei bei einer großen Anzahl an Überstunden nicht mehr möglich, deutschlandweit Steuerhinterzieher zu…“

„… der Individualverkehr von den Fahrverboten nicht betroffen sei. Die Freidemokraten hätten auf der eigenen Entscheidung der mündigen Bürger beharrt, sich auf den Autobahnen selbst mit…“

„… überhaupt nicht wüssten, was Schnee sei. Um sich diese Kenntnisse zu verschaffen fielen jährlich Millionen von Zuwanderern in die deutschen Sozialsysteme ein, die die AfD nur mit einem nationalen Notstandspakt aller durch die gezielte Volkszersetzung der…“

„… müsse jeder selbst wissen. Lindner sei strikt gegen einen Schneekettenzwang, der Staat könne immer noch eingreifen, wenn sich Fahrer größerer Personenkraftwagen durch gefährliches…“

„… den Klimawandel für eine Erfindung der linksgrünen Lügenpresse halte. Meuthen habe bereits auf dem Parteitag darauf hingewiesen, dass bei einer postulierten Erderwärmung Schnee über Deutschland in den Grenzen von 1942 gar nicht…“

„… dass Fahrstrecken wegen vereister Weichen nicht eingehalten werden könnten. Die Deutsche Bahn AG habe bereits in Aussicht gestellt, bei mangelnder Schienenheizung Züge mehrere hundert Kilometer rückwärts fahren zu lassen, um dann an einer geeigneten Abzweigung einen im Fahrpreis nicht enthaltenen Umweg zu…“

„… kein ordentliches Training garantiert werden könne. Ein erneuter Sieg der Borussen sei erst wieder im Frühling, spätestens aber im…“

„… Koalitionsverhandlungen nicht mehr in diesem Jahr beginnen wolle. Schulz habe sich unabhängig von weiter geplanten Schneefällen für eine Befragung des…“

„… die Pilotenvereinigung Cockpit die Einschränkungen der Flugverbindungen an den deutschen Großflughäfen nicht als gravierend bezeichnen wolle. Zwar seien sicherheitsbedingt zahlreiche Starts und Landungen abgesagt worden, dies sei aber nicht erheblich, da die Fluggäste am Boden gar nicht erst in die Nähe der…“

„… die Front des nationalen Notstandes alle Jahre wider die Merkelregierung auf die Straße gehen müsse. Höcke habe eine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte angekündigt für den Fall, dass die Bundeskanzlerin es erneut an einem Montag in Dresden schneien ließe oder anderweitige Versuche, das deutsche Volk aus dem…“

„… eine für die Mittagszeit ausgegebene Schneewarnung im Großraum Köln bereits um elf Uhr eingetreten sei. Unter diesen Gesichtspunkten könne eine zielgerichtete Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst nicht als…“

„… warne das Bundesinnenministerium vor dem Umstieg auf das Fahrrad. Führe jeder Fahrgast eines mit 240 Sitzplätzen ausgestatteten Reisebusses einzeln per Zweirad auf die Autobahn auf, wäre dies ein Aufkommen an Verkehrswidrigkeit, das mit dem derzeit durch Fahndungsmaßnahmen gegen Linksradikale reduzierten Personal der Landespolizei nicht mehr…“

„… alle Weihnachtsmärkte wegen theoretisch drohender Schneeverwehungen abgesagt werden müssten. Da die Versicherungswirtschaft nicht für wetterbedingte Schäden aufkommen wolle, müsse man zur Risikominimierung Eintrittsgelder in Höhe von…“

„… keine weiteren Probleme zu befürchten habe. Schwierigkeiten seien für die Deutsche Bahn AG erst wieder im zweiten Quartal des kommenden Jahres mit der Inbetriebnahme der Klimaanlagen in den…“

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Gernulf Olzheimer kommentiert (CCCXCIV): Der Kollaps der Leistungsgesellschaft

24 11 2017
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Was haben sie nicht alles versprochen. Wer sich eine Angel kauft, hat immer Fisch. Wer drei Fische fängt, muss nur drei Tage in der Woche raus aufs Meer, einen kann man noch verkaufen, und dann ist irgendwann ein Motorboot drin. Oder eine Angel für den Knalldeppen von nebenan, der bald als Teilzeitkraft Fische fängt. Zwei Motorboote, Fangflotte, Fischfabrik, Aktiengesellschaft. Die Fischmafia. Auswürfeln, wer Papst wird. Vielleicht der Knalldepp von nebenan. Sie haben uns nur nicht versprochen, dass die Aktienkurse immer steigen und immer Gewinne machen, Gewinne, Gewinne. Leistung, haben sie uns versprochen, müsse sich lohnen, wieder, weil sie vorher dafür gesorgt hatten, äußerst gründlich, dass sich Leistung eben nicht mehr lohnt, und das ist auch so geblieben. Dass sie sich nicht mehr lohnt. So wenig wie je zu zuvor. Es gibt nur noch Leistungslose, denen es so gut geht, dass sie die Leistungsträger als Leistungsverweigerer verhöhnen können, ohne zu riskieren, dass man ihren Gesichtsschädel in einem Arbeitsgang einebnet. Wenn etwas längst den Kollaps vollzogen hat, dann jedenfalls die Leistungsgesellschaft.

Diktaturen waren der westlichen Welt immer schon fremd, hier demokratisiert der Chef noch selbst. Nicht einmal die Diktatur des Proletariats vermochte sich Sympathien zu erkämpfen, von den sozialistischen Auswüchsen der ungewaschenen Neidhammel ganz zu schweigen. Was sich aber als angeblich frei aufspielte, der in Parolen vor sich hin dümpelnde Arbeits- und Sozialmarkt, hat nicht mehr viel mit dem eigentlichen Gedanken zu tun. Die Bäcker werden vertröstet mit einem Modell, das sie mit Krumen nährt, die vom Herrentisch fallen, windschief zurechtgeschwiemelt von den Herrenmenschen in ihren Herrensesseln, die die Vollbeschäftigung propagieren, zum Ausgleich mit dem halben Lohn, weil sich die abstrakte Wirtschaft sonst die vielen Arbeiter gar nicht leisten könnte. Man lässt die Alimentierung sinken durch Schleifen des Sozialstaats und träumt herbei, dass davon die Gehälter schon steigen werden. Aber es gibt ja auch Leute, die fest darauf vertrauen, dass Beten bei Vollmond Hirnschäden heilt.

Die Tellerwäscher werden keine Millionäre mehr, und das liegt daran, dass sie längst von der kapitalistischen Wirtschaft ausgespuckt worden sind, der sie sich angedient haben. Man macht ihnen rechtzeitig klar, dass ihre Ersparnisse längst aufgebraucht sein werden, wenn es der nächsten Generation einfällt, den Laden zu übernehmen – sie werden bemerken, dass die Gesellschaft auf ihre Leistungsbereitschaft, die ihnen angeblich Tag für Tag abverlangt wird, pfeift, denn es steht schon der nächste Tellerwäscher in der Tür, wenn dem alten die Puste ausgeht. Sie sind, auch in ihrer Motivation und ihrer Attitüde, ersetzbar geworden, Callcenter- und Krankenhausarbeiter, Pflegekulis, Müllwerker und der andere Dreck, auf den die Pickelfressen aus dem Vorstand so gerne süffisant herabschauen, wohl wissend, dass sie ihrem Nachwuchs diese Ferienjobs nie zumuteten, schon dann nicht, käme man da mit der Unterschicht in Kontakt. Bäh.

Die Schädelvollprothesen aus dem Thinktank, sie schießen in die weiche Masse, fordern vor allem Eigenverantwortung von denen, die sich am Boden der Entwicklung befinden – als hätte der gemeine Mann die Sorge, sich ein Depot mit Risikokapital zu verstopfen, den falschen Chablis zu besorgen oder die Metalliclackierung eine Spur zu weit ins Vulgäre zu wählen. Wo immer sich noch Leistung lohnt, hier jedenfalls nicht, und wenn, dann nicht für den, der sie zeigt. Dass sich das doppelbödige Versprechen, die Anstrengung möge dem selbstgefälligen Betrachter die Taschen blähen, nie bis an die Basis durchgearbeitet hat, spricht vor allem für die tapfer alles ignorierende Mitläuferschwadron, die gezielt Hirnlappen plättet und auf das Bessere hofft, weil sei selbst das Gute nicht zu schaffen vermag. Aus der Idee wird allerhand Getöse geboren, manches davon hat leider überlebt, einiges unter Uniformzwang. Wir haben es in Erinnerung.

Bomben wir die Gesellschaft platt, aus den Trümmern lässt sich bestimmt eine neue Welt basteln, und das auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Mittel. Wir, der Souverän, müssen ja nur wollen, und da wir uns grundsätzlich nicht über den Weg trauen, weil nur wir weiterarbeiten würden nach dem Lottogewinn, nicht aber der Nachbar, genau deshalb setzen wir auf die falschen Anreize. Gäbe es Lohn, Rentenpunkte oder eine gute Sachprämie dafür, dem nächsten liberalen Torfschädel eins auf die Mütze zu geben, was wäre diese Nation wieder aktiv. So aber, wo man uns ins Leere laufen lässt, befinden wir uns in einem Hamsterrad, produktiv, aber nutzlos. Warum sollten wir es nicht einmal mit einer Revolution versuchen. Das hatten wir doch noch nicht.





Gernulf Olzheimer kommentiert (CCCXCIII): Die öffentliche Verwahrlosung

17 11 2017
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Ja, es gab andere Zeiten. Sie haben Paläste gebaut im Zuckerbäckerstil, Dome, Brücken, hier und da Flughäfen, die innerhalb weniger Jahrzehnte vollendet war, schrecklich schöne Autobahnen als Dual-use-Produkte – das Wirtschaftswunder wollte ja verteidigt sein, und wenn nicht in der Praxis, so konnte man wenigstens in der Theorie damit Kohle scheffeln – und alles, was das ökonomische Herz halbwegs befriedigte, denn es war damals noch auf Nachhaltigkeit aus, wie es seit Menschengedenken der Fall war. Kein Renaissancefürst hätte sich eine Kirche to go in die Stadt schwiemeln lassen, kein Potentat bröselnde Monumente, deren Lebensdauer der Architekt überstanden hätte. Sittlichkeit zeigte sich auch im Wert des Gepränges, das nebst einiger repräsentativer Ziele vor allem der allgemeinen Nutzung ausgesetzt war. Wer aber würde sich schon in einem von Grund auf versaubeutelten Areal wie Ninive oder Castrop-Rauxel über Risse im Beton aufregen. Von hier aus spreitet sich die öffentliche Verwahrlosung ins Land hinein.

Mehrfach haben sich Sozio- und andere Paten der publiken Wissenschaft über die zerbrochenen Fensterscheiben verbreitert; ist erstmal eine kaputt, dauert es nicht lange, bis der Reste der Fassade, des Straßenzugs, des Quartiers, des Landkreises und schließlich die komplette Nordhalbkugel aussieht wie frisch von den Vandalen geplättet. Je mehr aber geschieht, desto eher gewöhnt sich der gemeine Mob an die Verhältnisse, findet das ubiquitäre Gebröckel schon fast normal, ja malerisch, und ist geneigt, den Verhältnissen die Schuld zu geben am Niedergang – je mehr um ihn herum in Schutt und Asche sinkt, desto weniger stört es offenbar den Wut- und Spießbürger, der spontan wie die Kontinentaldrift auf schütteren Schotter schaut, der das Gleisbett mählich verlässt und sich in den fußläufigen Zonen des Infrastrukturrandgebietes niederlässt, als wäre es nichts. Man impft dem Volk ein, es müsse sparen, was nur heißt: wir brauchen die Kohle für allerhand Firlefanz, zum Entschulden der Zocker, neue Wummen und viel Sicherheitsbla, aber nicht für die Schulen, die man im maroden Zustand ja auch viel schneller erkennt. Distinktion, impft man uns ein, geht postmoderne Wege. Wohin die Wege führen, verschweigt man aus Peinlichkeit.

Sorgfältig umnachtet quackelt ein Staat aus reiner Schlafmützensubstanz von moralischem Zwang, wo doch letztlich nur der Fetisch einer auf Gedeih und Verderb festgenagelten schwarzen Null konstituierend ist. Die Achterbahn folgt gerne der Schwerkraft, denn hier verspricht es dem sicher im Sattel Sitzenden den besonderen Kitzel, und die Fahrt ist teuer. Warum auch sollte man sich das als Normalbürger leisten können.

Genau hier setzt an, was die Haltung ebendieses Bürgers ausmacht: nichts. Er hat einfach keine. Indem er die Fußgängerzone behandelt wie sein eigenes Wohnzimmer – es handelt sich tatsächlich um dasselbe Benehmen, nur kann der Bescheuerte nicht in der Halbzeit aufstehen und barfuß zum Kühlschrank schlurfen – trägt er wesentlich dazu bei, wie sich das Ensemble zu rational befreite Zone wandelt und nach kurzer Zeit schon äußerlich so wirkt, wie man sich innerlich den sozial Exkludierten vorzustellen hat. Er fühlt sich wohl im Fluidum des Kaputtbaren, ja er feiert den Verfall, den er anders kaum kennt. Dass er sich in diesem Dreiklang aus materiellem, sozialem und allgemein kulturellem Tiefstand regelmäßig um ein fahrlässig herbeigeführtes Szenario handelt, dessen hässliche Fratze die zur Flucht aktiviert, die verantwortlich sind für das Verhängnis, ist kein Geheimnis und wird gewöhnlich auch nicht verschwiegen; es ist aber als Sachzwang kostümiert allezeit präsent und dient der Monstranz, mit der die Politik uns weismachen will, wie schlecht es der Welt gerade geht – wer würde angesichts dieses Trauerspiels nicht freiwillig auf eine schönere Stadt verzichten, auf klappende Brücken und fahrende Züge?

Der Staat versagt nicht als Idee, sondern in der Erscheinung seines Personals. Es lässt sich einlullen in der Vorstellung, demolierte Straßen seien die unabdingbare Folge eines im Durchschnitt großartigen Landes: wenn so die untere Kante ist, wie viel Gold mag dann in der oberen Schicht auf den Scheiteln der hochweisen Eliten lasten? Keiner bezweifelt das, der zurückkehrt aus der kruden Gleichung, die unten mit Unterrichtsausfall und miserablen Bedingungen für Heerscharen von Müll- und anderen Pflegekräften beginnt und schnell unterm Strich in den öffentlichen Sektor selbst einsickert, als gäbe es noch etwas wie Solidarität im Menschenbild der Mächtigen. Ach was, es gärt lustig vor sich hin, denn erst jetzt ist unter dem dünnen Firnis der Zivilisation sichtbar: es ist, als würde man die Verrohung der Eliten hier dialektisch gespiegelt sehen, demontiert bis zur Abrissreife, ekelhaft und todgeweiht. Welch eine Ironie, dass man sich in den Ruinen der neuen Welt den besseren Menschen so nahe fühlt. Vielleicht ahnt man, Geschöpf das man doch ist, gerade hier, ob es nicht doch Nachhaltigkeit gibt, aber anders, als man es für möglich hielt. Ganz, ganz anders.





BA-BA-Banküberfall

13 11 2017

„Das wäre dann quasi mal so eine von unseren Kassen, an denen wir das machen. Sie können sich jetzt Geld auszahlen lassen, gleich so beim Einkauf, und dann verrechnen wir Ihre Gutschrift mit dem Beleg, und dann können Sie wieder einkaufen. Nein, so einfach ist das nicht. Sie müssen schon arbeitslos sein, um in den Genuss dieser Leistungen zu kommen.

Da sehen Sie auch mal wieder, dass das mit den ganzen Vorurteilen, mit den Schikanen und der sozialen Ausgrenzung, dass das einfach nicht stimmt. Die Politik kümmert sich schon um die Unterschicht, die Unterschicht will das nur nicht immer annehmen. War bei den Chipkarten damals dasselbe, bis vors Bundesverfassungsgericht sind die gelaufen. Da machen Sie mal serviceorientierte Kundenpolitik, die auch noch sozial verträglich ist mit dem Rest der Bevölkerung, die das ganze Zeug finanzieren darf.

Und hier haben wir auch schon unseren ersten Fall. Bon vorzeigen, davon gehen drei Euro dreißig ab für ein paar Lebensmittel, von denen sich ein Mensch, der statt zu arbeiten die ganze Zeit zu Hause herumliegt, sicher tagelang satt wird. Und der Rest wird dann eben ausbezahlt. Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, Springer hat das neulich mal wieder als Schlagzeile verbraten, dass man die Bons dann bei der Bank einreichen kann, damit das Konto wieder aufgefüllt wird. Ist natürlich Quark, die Leute haben ja gar kein Konto, sonst müssten sie ihr Geld nicht im Laden holen. Den Beleg reicht man beim Amt ein, das ist doch klar.

So unterschiedlich ist das nun nicht, Sie zeigen Ihren Bescheid vor, dann zeigen Sie Ihren Ausweis – die Kassiererinnen sind selbstverständlich zu strenger Diskretion verpflichtet, die sagen das keinem weiter. Es sei denn, Sie sind beispielsweise aus der direkten Nachbarschaft. Oder Sie kommen häufiger mal zum Einkaufen. Oder waren früher mal Erwerbslos und zahlen jetzt bar, das kriegen Sie einfach nicht mehr weg. Sie können nicht jedes Mal mit der Gehaltsbescheinigung an die Kasse gehen und denen zeigen, dass Sie keine Leistungen mehr beziehen.

Die junge Dame ist hier ein Sonderfall, da muss der Filialleiter Rücksprache halten, weil die sich ihren Regelsatz vollständig auszahlen lässt. Das ist legal, aber wir machen den ganzen Aufstand hier ja auch gerade, um den Leuten den Umgang mit ihrem eigenen Geld ein bisschen, sagen wir, prekär zu gestalten. Zielgruppengerecht halt. Sie sollen ja nicht an der Kasse einfach so Geld abheben, wie das anständige Menschen am Automaten tun, der Unterschied soll spürbar bleiben. Vor allem für die anderen Kunden hier in der Kassenschlange.

Die Banken freut das ungemein, und das ist ja auch der Sinn der Sache. Die können ab jetzt reine Guthabenkonten für ihre Kunden führen, in entsprechender Höhe versteht sich, und die Hartzer dürfen bei ihren Kreditinstituten mit den hohen Gebührensätzen unter sich bleiben. Ganz davon abgesehen schafft das natürlich auch jede Menge Jobs. Sehen Sie die beiden Herren da am Eingang? Nein, nicht die mit den Kornflaschen, die im Kampfanzug. Was meinen Sie, was wir seit der Einführung hier an Bargeldbestand lagern müssen – da lohnt sich doch kein Banküberfall mehr, die Räuber kommen gleich in den Discounter, einmal Kippen holen, dann die Knarre auspacken, und die Tragetasche ist auch noch umsonst!

Dass die Bundesagentur übrigens das Verfahren unter dem Projektnamen ‚Banküberfall‘ geplant hat, ist nur ein Witz. Das können Sie mir glauben.

Die technischen Schwierigkeiten haben wir inzwischen in den Griff gekriegt, diese Schilder da oben haben Sie gesehen? nicht? Gut, dann läuft es nach Plan. Wir müssen die da hinhängen, wie in der Apotheke oder auf der Post, damit die anderen Kunden Diskretionsabstand halten. Wenn Sie einen Brief an die Schufa schicken oder Warzensalbe kaufen, soll das auch keiner wissen. Aber die da hängen so weit oben, da liest sie keiner. Und wenn sie einer liest, dann ist es den Leuten auch egal, und unser Betriebsablauf wird durch rechtstreue Kunden nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen.

Sehen Sie, der macht’s richtig. Großeinkauf für exakt 137,66, alles Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, das muss man einmal am Monatsanfang machen, da spart man die Kontoführungsgebühr und belastet nicht noch die Kassierer durch sozial unverträgliche Mehrarbeit, dafür wird man eben von der Gesellschaft belohnt, weil man nur einmal im Monat als Kostgänger des Systems den Ablauf der Konsumgesellschaft stören muss. Das ist auch ein wenig ein Anreiz, sich einen Arbeitsplatz zu suchen, statt sich ständig an der Kasse zu outen. Stellen Sie sich das mal vor, Sie kommen hier kurz vor Geschäftsschluss, vor Ihnen sind zwei Rentner, die einem die Einkaufswagen in die Hacken schieben und dann Kleingeld zählen, und dann hält Sie einer für einen Obdachlosen. Da können Sie Ingenieur sein oder Philosoph, da wünschen Sie sich aber ganz schnell in die Produktion!

Also Sie kaufen immer noch gerne ein hier? Das hören wir gern. Als Discounter ist man immer froh, wenn man vom Schmuddelimage wegkommt, auch wenn die Bundesagentur sich sicher Gedanken gemacht hat, warum sie gerade uns beauftragt hat mit der Einführungsphase. Doch, es ist eine Einführungsphase. Wer würde denn sofort übergehen zu Lebensmittelmarken?“





Feste Betrugsabsicht

7 11 2017

„… sich jetzt endlich ändern müsse. Wenn der Eindruck entstehe, Reiche würden in unverantwortlicher Weise mehr und mehr Gelder der öffentlichen Hand entziehen, so sei dies ein nicht hinzunehmender…“

„… es sich in vielen Fällen nicht um den trickreichen Umgang mit der Steuergesetzgebung handle. Daraus einen generellen Vorwurf an Steuerberater zu machen sei so falsch wie…“

„… auch aus psychologischen Gründen schwierig zu bewerten sei. Viele Multimilliardäre fürchteten um ihr Inkognito, falls ihre Vermögen durch Bedienstete des Finanzamtes…“

„… bereits der Begriff irreführend sei. Juristisch dürfe nur Betrug genannt werden, was mit einer festen Betrugsabsicht begangen werde, was aber bei den meisten Steuerbetrügern noch schwerer nachzuweisen sei als die…“

„… die Reichsten ungefähr ein Viertel ihres Vermögens versteckten. Dies sei nach Aussage der deutschen Kreditwirtschaft zwar noch nicht ausreichend, könne aber als gesellschaftlich akzeptierter Konsens einer…“

„… es ohne einen Prozentsatz an nicht gezahlten Steuern sicher kein Wirtschaftswunder in Deutschland gegeben hätte. Die Industrie sei auf diese Rücklagen angewiesen gewesen und habe sehr umsichtig mit ihnen…“

„… sei Steuerhinterziehung auch ziviler Ungehorsam. Die Bevölkerung müsse sich gegen einen aus dem Ruder gelaufenen Staat zur Wehr setzen, der sonst die…“

„… schwerste Straftaten wie Mord, Totschlag oder Cannabiskonsum noch immer auf eine Stufe mit Steuerbetrug gestellt würden. Dies habe erst dazu geführt, dass sich unschuldige…“

„… vom Staat nicht für die eigenen Interessen verwendet werde. Da diese Gesellschaftsschicht öfter im Privatjet flöge und seine Kinder auf private Schulen schicke, sei es ungerecht, sie für den Bau von Straßen oder…“

„… eher von einer fahrlässigen Mogelei auszugehen sei. Führende Anwälte seien der Auffassung, dass sich ihre Mandanten nicht ausreichend mit dem Steuerrecht befassten, um die fälligen Beträge zu…“

„… könne man mutmaßen, dass erst durch die Nichtzahlung von Steuern wieder ein ausreichend großes Vermögen erwirtschaftet werden könne, das dann den Reichen erlaube, ihre Steuern ordnungsgemäß zu…“

„… für 99% der Bevölkerung keine Rolle spiele. Da diese überragende Mehrheit keine Steuern hinterzöge, dürfe man statistisch überhaupt nicht von der Existenz dieses strafbewehrten…“

„… auch ein gutes Zeichen für das Ansehen der Bundesrepublik sei. Andere Staaten seien den deutschen Milliardären sofort und ohne Skrupel zur Hilfe gekommen, was man moralisch als einen sehr hohen…“

„… viel zu viel Geld besäßen, um sich einen Überblick über die zu entrichtenden Steuern und Abgaben machen zu können. Das komplizierte Steuerrecht sei letztlich schuld daran, dass so viele Reiche die…“

„… keine Hetze gegen Flüchtlinge zulassen dürfe. Auch Steuerflüchtlinge seien in diesem…“

„… durch die sozialen Spannungen in Deutschland zu starken Gefahren ausgesetzt würden. Erst wenn das Land sich von der tiefen Spaltung in Arm und Reich erholt habe, könnten Steuern wieder wie vorgesehen…“

„… dabei aber den Trickle-down-Effekt nicht vernachlässigen solle. Erst durch die Investitionen der Reichen entstehe in der Unterschicht ein so großes Vermögen, dass das Prekariat selbst sich leisten könne, keine Steuern mehr zu…“

„… keine Bankfilialen mehr im grenznahen Bereich errichten wolle. Eine Verlagerung der Geschäfte nach Panama sei daher die…“

„… dass die Politik hier gravierende Fehler gemacht habe. Solange es zu keiner Spendenaffäre gekommen sei, dürfe man die Regierung nicht als…“

„… das Kapital bekanntlich ein scheues Reh sei, das möglicherweise schon in andere Länder weitergezogen sei, wenn es die technischen Möglichkeiten dazu…“

„… nicht an den Milliardären liege, sondern an den zahlreichen Briefkastenfirmen. Es dürfe nicht sein, dass man den Leistungsträgern ein derart unübersichtliches Konstrukt…“

„… eine Selbstanzeige viel Arbeitskraft bei der Steuerfahndung binde. Deshalb würden Reiche in der Regel auf die dünne Personaldecke des Fiskus Rücksicht nehmen und sich nicht…“

„… andererseits auch Arbeitskräfte in den Staaten der Dritten Welt aufbaue. So gesehen sei Steuerflucht auch als Entwicklungshilfe zu…“

„… vorgerechnet habe, dass eine Aufklärung sämtliche Steuervergehen in Millionenhöhe die deutsche Justiz an den Rand des Kollapses brächte. Es sei daher den Reichen hoch anzurechnen, dass sie zur Schonung der deutschen Gerichtsbarkeit keinen weiteren…“





Missionarsstellung

2 11 2017

„Dann stimmt das also, dass die Kirche bei der Islamisierung mitmacht?“ „Haben Sie wieder Ihre Pillen nicht genommen?“ „Steht hier doch: der Papst klagt über zu wenig Kinder.“ „Das kann bei der Kirche ja auch ganz andere Gründe haben.“

„Aber wir sollen doch furchtbar…“ „Fruchtbar, das Wort ist: fruchtbar.“ „Egal, jedenfalls sollen wir uns im christlichen Abendland doch vermehren.“ „Gilt das auch für Protestanten?“ „Ich bin auch gegen diese rassefremden Invasoren, die haben doch keine andere Freizeitbeschäftigung, als die Herrenrasse durch den Geburtskanal zu…“ „Also gilt das nicht für Protestanten?“ „Sie können hier so viel protestieren, wie Sie wollen, aber deshalb muss doch der deutsche Export erhalten bleiben.“ „Gut, ich geb’s auf – Sie und der Papst werden in diesem Leben sicher keine Freunde mehr.“ „Das will ich dem aber auch geraten haben! Dieser Jesus, der soll ja damals in einer jüdischen Moschee beschnitten worden sein! Schweinerei!“

„Woran liegt das denn, dass sich die Deutschen nicht mehr vermehren?“ „Die kriegen kein Kindergeld mehr, wenn die Nordafrikaner hier einwandern.“ „Die sind doch ohne Kinder?“ „Aber die beantragen das, und dann wird das denen auch sofort ausgezahlt. Steht im Internet.“ „Und deshalb haben die Deutschen keine Kinder mehr.“ „Es kann natürlich auch daran liegen, dass die Kirche inzwischen heimlich Verhütungsmittel verkauft, um die Umvolkung voranzutreiben.“ „Das steht auch im Internet?“ „Könnte ja, aber die Politik würde das niemals zugeben.“

„Der Papst sagt doch selbst, dass die Menschen keine ausreichende wirtschaftliche Perspektive mehr haben.“ „Dann gucken Sie sich mal die ganzen Einwanderer an, die haben auch keine wirtschaftliche Perspektive, und trotzdem sind da lauter Kinder.“ „Dann müssen die ihre Kinder ja präventiv bekommen haben, bevor sie in die wirtschaftliche Unsicherheit in Europa gekommen sind.“ „Denen geht’s doch nicht wirtschaftlich unsicher, die kriegen doch alles nachgeschmissen in Deutschland!“ „Deswegen wollen Sie die auch wieder weghaben, stimmt’s?“ „Natürlich, aber das ist doch auch in deren Interesse. Die haben hier doch keine wirtschaftliche Perspektive!“

„Und dass die Deutschen nun keine Kinder mehr kriegen?“ „Wir machen die doch selbst!“ „Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit?“ „Die wird bald abgeschafft.“ „Wann?“ „Wenn wir endlich wieder mehr Kinder haben, dann können die auch mehr arbeiten und zahlen mehr Steuern, und dann sind wir nicht mehr wirtschaftlich unsicher in unserem eigenen Land.“ „Hm.“ „Sie glauben das nicht? Dann sind Sie genau wie der Papst!“ „Macht der die Kinder?“ „Der glaubt das auch nicht und redet die ganze Zeit davon, dass wir kein Geld haben.“ „Also von der wirtschaftlichen Unsicherheit.“ „Genau. Und dass wir nur mehr Geld brauchen, dann gibt es auch wieder mehr Kinder, aber das ist total falsch.“ „Wieso?“ „Dann gucken Sie sich doch mal diese ganzen Ausländer an, die haben kein Geld, aber die machen trotzdem ständig Kinder.“ „Wie das denn?“ „Die wollen uns umvolken.“ „Ich dachte immer, das machen die Politiker?“ „Die Kirche auch!“ „Also handeln die Flüchtlinge, die größtenteils muslimisch sind, im Auftrag der Kirche?“ „Oder umgekehrt, wer weiß das schon?“

„Und wenn man einfach die Löhne anhebt?“ „Dann kommen doch noch mehr von denen!“ „Aber dann können sich auch mehr Deutsche eine Familie leisten.“ „Dann haben wir noch mehr Arbeitslose, weil die uns die Jobs wegnehmen, wenn sie alle nach Deutschland kommen.“ „Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit?“ „Genau, sollen die doch lieber in Arabien arbeitslos sein. Dann bricht da auch kein Krieg aus und die müssen nicht immer nach Deutschland fliehen.“ „Jetzt habe ich das verstanden.“ „War doch damals bei Hitler genau so, alle waren arbeitslos, deshalb haben die einen Krieg geplant.“ „Die Deutschen?“ „Die Nazis. Also Hitler, aber die meisten wissen nicht, dass der aus Österreich kam.“ „Jetzt wird mir ja einiges klar.“ „Stellen Sie sich mal vor, der hätte für eine Umvolkung Ausländer nach Deutschland geholt – dann hätte er nie einen Krieg anfangen können.“ „Vielleicht brauchte er die ja gar nicht, weil er Osteuropa umvolken wollte?“ „Meinen Sie?“ „Man kann es nicht ausschließen.“ „Deshalb ging es dem Ostblock auch damals so schlecht. Die hatten ja gar keine wirtschaftliche Sicherheit.“ „Das könnte aber auch am Krieg gelegen haben.“ „Das glaube ich nicht, der Russe war doch daran beteiligt.“ „Und die haben deshalb so viele Kinder gekriegt, weil der Krieg…“ „Das verwechseln Sie jetzt. Außerdem hat das der Papst gar nicht gemeint, der ist doch für die Russen gar nicht zuständig.“ „Ah, das wusste ich nicht.“ „Der ist nur im Vatikan, und wahrscheinlich hat er jetzt nicht mehr genug Kinder für den Religionsunterricht.“ „Es ist aber auch verwirrend!“ „Der hat da ja eine Missionarsstellung, und die wirkt sich auf Russland gar nicht aus.“ „Auf Arabien auch nicht?“ „Da bin ich überfragt.“ „Auf jeden Fall wissen wir es jetzt, es liegt alles an der Wirtschaft.“ „Das war doch von Anfang an klar.“ „Wenn das nur jeder einsehen könnte…“





Kost und Logis

1 11 2017

„… keine ausreichende Begründung für diese Entwicklung geben könne. Die plötzliche Neigung der Altersgruppe der über 70-Jährigen zur Kriminalität sei weder durch gesellschaftliche…“

„… im Großraum Kassel eine Bande von Wohnungseinbrechern gestellt worden sei. Es habe sich größtenteils um Ersttäter gehandelt, die mit technisch unzureichenden Mitteln im…“

„… die Automatenaufsteller in Niedersachsen befürchteten, dass die Überfälle sich wiederholten. Vorerst seien nur die Segmente Süßwaren und…“

„… vereinzelt Briefkästen mit Seifenlauge geflutet worden seien. Dies sei jedoch lediglich als Ordnungswidrigkeit zu betrachten und ziehe keine Haftstrafe…“

„… bewusst Häuser ausgesucht hätten, die mit gutem Einbruchsschutz versehen worden seien. Die Staatsanwaltschaft habe den Verdacht, dass es sich um gezielte Taten einer…“

„… dazu übergingen, auch Automaten für Fahrradschläuche mit Propangas in die Luft zu sprengen. Die dabei angefertigten Videoaufnahmen zeigten mehrere Senioren, die auf einem Handwagen eine Flasche mit…“

„… dass auch das Bemalen selbst angefertigter Wahlplakate mit Schnurrbärten aus schwarzer Farbe keine Bewährungsstrafe nach sich ziehe, wie der Polizeipräsident von…“

„… eine Liste der Kunden eines Alarmanlagen-Vertriebs gefunden habe. Der Verdacht erhärte sich, dass die Wohnungseinbrüche gezielt nach diesem Adressmaterial…“

„… sich die Banden mitunter tagsüber in den Innenstädten verabredeten, um unter Beobachtung von Passanten Zigarettenautomaten zu beschädigen. Da es keine Raubhandlungen seien, wolle die Strafverfolgungsbehörde vorerst von einer Untersuchungshaft absehen, was auf erbitterten Widerstand seitens der…“

„… gezielt Fingerabdrücke hinterlassen worden, seien um die Täter von der Polizei identifizieren zu können. In Einzelfällen hätten die Einbrecher sogar Visitenkarten hinterlassen, um sich in der…“

„… eine Terrorgruppe atomare Erstschläge in der Lausitz angekündigt habe. Kriminaltechnische Untersuchungen hätten einen 84-jährigen Rentner mit seiner 83-jährigen Frau sowie Nachbarn im Alter von 79, 85 und…“

„… die Fahrerlaubnis vorher abgegeben hätten. Dennoch seien beide mit Vollgas durch den Ahrensburger Ortskern und quer über den Markt gefahren, wenngleich außer Blechschäden am gemieteten Lamborghini keine…“

„… der Diebstahl eines einzelnen Apfels vom Wochenmarkt keine strafrechtlichen Folgen nach sich ziehe, wenn die Täterin dem Marktbeschicker seit dreißig Jahren bekannt sei und regelmäßig Obst bei ihm erstehe. Die Selbstanzeige könne auch nicht als Vortäuschung einer Straftat, die ihrerseits durch den strafrechtlichen…“

„… als Ersttäter sicher mit einer geringeren Geldstrafe davonkommen sollten. Die gesamten Lebensumstände der straffälligen Rentner müssten dabei berücksichtigt werden, man brauche mehr kriminologisches Erfahrungswissen, um die Straftaten der…“

„… wenngleich Fahrer und Beifahrer die Blutalkoholkonzentration von 1,2‰ nachweislich erst nach der Tat erzeugt hatten. Ein Augenzeuge habe sie beobachtet, wie sie nach dem Halten eine Palette mit Magenbitterfläschchen aus dem Fußraum des Sportwagens geholt und hastig die…“

„… sich die Rentner bei polizeilichen Vernehmungen oder in Gerichtsverhandlungen teilweise mit vorformulierte Beleidigungen geringe Haftstrafen eingehandelt hätten. Im Gegensatz zu jüngeren Tätern sei es aber weder zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gekommen, bis auf einen Fall eines Rentners in Hannover, der seinen Rollator nach einer Justizvollzugsbeamtin geworfen habe, noch sei während der Verhandlungen die…“

„… es daher keine Trunkenheitsfahrt sein könne. Die Verkehrsstaffel habe die beiden Personen alkoholisiert, aber durchaus geständig aus dem stark beschädigten…“

„… dass bei allen Tatverdächtigen die Mieter in der letzten Zeit überproportional stark angestiegen seien, was zu einer Forderung des Amtes nach…“

„… habe sich während der polizeilichen Ermittlungen die Zusammenarbeit mit einem Kriminalhauptkommissar bestätigt. Der Beamte habe nach Hinweisen eines Bandenmitglieds gezielt Streifenwagen in die Nähe der mutmaßlichen Tatorte gesandt, um die Diebe auf frischer Tat zu…“

„… sich die Mitglieder der Facebook-Gruppe Dunkelgraue Panther offen zur Begehung von Straftaten verabredet hätten. Ihr Plan, das Abmontieren der Sitzgelegenheiten im Stuttgarter Schlossgarten sei allerdings nicht als Bankraub zu werten, weshalb sie die Objekte auch wieder in den…“

„… es ihrem Wunsch entspreche, durch eine nicht zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe bei freier Kost und Logis eine bessere Versorgung als mit der…“

„… bestätigt habe. Es handle sich bei dem Mitglied der Diebesbande um den Stiefvater des KHK Schultze-Bennig, der die Ermittlungen seit mehreren Wochen im Bereich des…“

„… eine Erhöhung des Flaschenpfandes auf dreißig Cent mit der Union nicht verhandelbar sei. Die Grünen wollten andererseits bei der Grundsicherung keinen…“