Bundesarbeitsdienst

24 05 2018

„Klar kann man das besser machen, aber wieso? Ist doch freiwillig?

Sie gucken jetzt komisch, kann ich verstehen, aber was soll denn diese Debatte? Ein Drittel der Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst bricht die Veranstaltung frühzeitig ab. Ich sage: gut so. Auf den Schrott können wir auch gepflegt verzichten, wir sind immer noch eins: freiwillig. Deshalb heißt das auch so. Freiwilligendienst. Hier zählt allein der Wille, und der ist eben nicht mit Geld zu bezahlen. Da ist die Wehrmacht, also was heute Bundeswehr heißt, die ist da schon rückschrittlich. Die haben zwar auch schon Freiwillige, aber denen muss man eben immer noch Geld zahlen, damit sie unser Land verteidigen. Auch irgendwie traurig.

Die jungen Leute haben heute ja eine viel spontanere Lebensplanung, die wollen sich direkt nach der Schule einfach noch nicht an eine Aufgabe binden. Die wollen erst mal in einer Ausbildung herumgammeln, ein Studium schmeißen, ein paar Jahre lang von Hartz IV leben oder ihren Eltern auf der Tasche liegen. Da können wir den Dienst noch so attraktiv machen, die werden immer einen Weg finden, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Das ist nun mal so. Gucken Sie sich die modernen Parteien an, die FDP oder die anderen Rechten, die interessieren sich freiwillig auch nur noch für sich selbst.

Vor allem dürfen wir hier keine Erwartungen wecken. Stellen Sie sich mal vor, wir lassen die Bufdis mit Kindern aus dem sozialen Brennpunkt arbeiten. Die sind total euphorisch, studieren sofort Pädagogik, landen in der Schule, und was ist? total am Arsch, sage ich Ihnen, und dann haben wir die Bescherung. Die Trottel müssen wir alle mühsam wieder auf Fabrikarbeiter umschulen. Was das kostet! Und alles, weil nicht alle gesellschaftlich involvierten Kreise mal gemerkt haben, was hier vor sich geht. Stellen Sie sich mal vor, wir hätten dieses Desaster in der Pflege!

Der Freiwilligendienst ist durchaus zu verstehen als ein Einstieg in das Arbeitsleben. So wie der Zivildienst oder der Ein-Euro-Job. Wird nicht direkt bezahlt, ist aber betriebswirtschaftlich sehr gut in die Kalkulation integrierbar. Das muss man den Teilnehmern auch mehr vermitteln: dass sie hier nicht einfach mitmachen können, wie es ihnen passt, sondern dass sie den Dienst in der Sache auch ernstnehmen müssen. Vergleichen Sie das doch mal mit dem Kriegsdienst. Da steht plötzlich der Feind vor der Grenze, die Kanzlerin hat die natürlich mal wieder offen gelassen, und dann haben die vielen Soldaten ganz plötzlich keinen Bock mehr, unser Vaterland gegen den Islam zu verteidigen. Oder wer sonst zur Debatte steht. Das ist doch eine verlorene Generation!

Man könnte das natürlich arbeitsmarktpolitisch auch kombinieren, das ist schon richtig. Wer sich nicht für einen Freiwilligendienst meldet, der wird auch nicht für eine Berufsausbildung zugelassen. Bitte nicht verwechseln mit der anderen Option: wer sich freiwillig meldet, bekommt auch garantiert einen Ausbildungsplatz. Das ist Sozialismus. Damit haben wir hier nichts am Hut. Außerdem wüsste ich gerne mal, woher wir die ganzen Ausbildungsplätze nehmen sollen.

Obwohl so ein Bundesarbeitsdienst schon einige positive Nebenwirkungen hätte. Es gibt ja auch so eine Menge Arbeit, die in diesem Land erledigt werden muss, obwohl es niemanden gibt, der sie zahlen kann – zahlen will, so viel Zeit muss sein. Will. Ist ja ein Freiwilligendienst, da muss doch die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Also ich könnte mir das gut vorstellen, dass wir die jungen Leute in eine sozial angesehene Beschäftigung schicken. Sozial ist ja immer, was Arbeit schafft. In dieser Hinsicht könnten wir den Fachkräftemangel kurzfristig beheben, und es würde dann statistisch so gut wie keine Arbeitslosen mehr geben, weil es ja auch keine Stellen mehr gibt, auf die sie sich bewerben könnten. Dann nehmen wir die aus der Statistik endgültig raus, die Bufdis sind nicht als Arbeitslose gemeldet, und dann wird ein Schuh daraus.

Dass wir die Bezahlung gründlich einschränken müssen, dürfte dann auch klar sein. Wir wollen nicht riskieren, dass plötzlich Langzeitarbeitlose im Freiwilligendienst ihre Lebensläufe aufbessern. Die sind als Negativbeispiel gedacht, als Druckmittel für Niedriglöhner, als Verkaufshilfe für unsere Freunde bei der Springerpresse. Wir können es nicht auch noch zulassen, dass sich diese Schicht durch zu viel Eigeninitiative hervortut.

Und die Orientierungsfunktion sollten wir auf jeden Fall deutlicher herausarbeiten. Für junge Menschen, die noch nicht so richtig wissen, wie der Hase läuft. Denen können wir ein paar Piselotten in die Hand drücken und sagen: ist freiwillig hier, das machst Du gerne oder gar nicht. Darauf sollten wir aufbauen. Wir brauchen junge Leute, die sich für dieses Land einsetzen – zur Not auch gegen das Grundgesetz.“

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Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXIV): Das Geduze

18 05 2018
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Wir wissen es nicht. Sicher war die Sprache der Hominiden im Grundausstattungsbereich eher an der lebensnotwendigen Körperfunktionen orientiert. Die Standesgesellschaft lag noch in einer halben Dimension herum, das Grunzinventar innerhalb der Sippe differenzierte sich nach Lautstärke, aber die wesentlichen Dinge kriegte das Volk schmerzfrei auf die Reihe. Ab einer gewissen Dialektvielfalt wurde es schwierig. Mit der Idee eines höheren Wesens kam vorübergehend die Komplexität der Anrede, aber das währte nicht lang. Manche in der Geschichte verwehte Epoche setzte auf Höflichkeit und teils gekünstelten Affekt, aber was war das alles schon gegen die Vorteile der gewaltfreien Kommunikation. You can say you to me. Es begann das Geduze.

Mit der allgemeinen Planierung der ästhetischen Distinktion durch mangelnden Anstand und dem pseudopolitischen Getöse der Theoretiker wucherte eine egalitäre Pest aus dem soziologischen Gulli, die ihre Tentakeln in die Nasenlöcher einer fast noch Babypuder riechenden Schicht von Hipstern stopfte, ihnen ansehnliche Teile der Großhirnrinde verödete und ihnen das Du einkokelte, wo sonst der Brechreiz verortet sitzt. Pfarrer, Richter, Dealer, alles wurde seiner respektablen Position entkorkt, man duzte nur noch, aber nicht auf die brüderliche Art, wie es auf den ersten Biss den Anschein hätte haben können. Wo die Fremdwahrnehmung eines intakten Miteinanders komplett in die Grütze ging, musste das narzisstische Selbsterleben bunte Blüten schlagen – so kam es, und das war das Problem.

Das brägenreduzierte Gesellschaftskonglomerat duzt einander, als hätte man das Sie durch standrechtliche Exekution beseitigt. Der formlose Umgang zeigt eben das: das kaum in Konturen schwiemelbare Kompott, das amorph in die Ritzen der Selbstachtung sickert, ignoriert jegliche Individualdistanz, kumpelt sich an, als wären alle in kollektiver Besoffenheit, und verursacht der Menge einen Grad an Enthemmung, der gebraucht würde, um die Belegschaft vollständig degenerieren zu lassen. Mit dem Schwinden der Scham setzt der Schwachsinn ein, hier schaltet er bereits röhrend in den dritten Gang.

Stil ist für die meisten Bekloppten nur die greifbare Seite des Besens. Davon abgesehen führt die große Gleichmacherei, die jeden Blödföhn auf die eigene Stufe zerren will, zum großen Einebnen von oben nach unten. Schon schleimt sich der erste Katalog aus dem geistigen Flachland mit der zweiten Person Singular ins Beziehungsgefüge: wir sind alle eine große Familie, schwallt der Schwede, und Du bist das Kind. War ‚Du‘ bisher natürlicher Ausdruck von gewachsener Vertrautheit und Nähe, ist es nun lediglich klebriger Aufpapper einer strikt verordneten Sympathie, die auch für die größten Arschlöcher zu gelten hat.

Einige Fremdsprachen, insbesondere die im deutschen Artikulationsraum verbreiteten, nehmen das ‚Ihr‘ des Mittelalters bis in die Gegenwart in Gebrauch und fahren nicht schlecht damit. Einmal planiert, schon schwinden sämtliche Gefälle, die in der Wirklichkeit sinnvoll sind und produktiv. Wo sich Vorstandsvorsitzende und Azubis gegenseitig das Dumm-Du um die Backen hauen, entsteht eben keine Professionalität, wie Modernisierer meinen, sondern ein schmerzbefreites Gemansche, als sei die traditionelle Form des Stammbaums in diesem Familioiden ein Kreis. Was als infantile Auflehnung gegen vermeintliches Spießertum das gegenüber liegende Extrem zum allein seligmachenden Dogma erhob, mutet einer systematisch strukturierten Welt den Terror des Egalitären zu, indem es ihn einfach als kommunikativen Befreiungskampf und zugleich als dessen Ergebnis präsentiert. Der Schüler aber, der seinen Pauker nicht siezen muss und trotzdem von ihm Noten kassiert, ist auch Mittel, Zweck und Folge eines Irrwegs, in den sich falsche Liberale mit Anlauf und Ansagen verrennen. Sie werden uns befreien, ob wir wollen oder nicht.

Was gaukelt uns in dieser Simulation von Stall- und Nestwärme nicht alles die große, erlösende Liebe vor – weg mit Schlips und Kragen, ein Hoch auf die Berufsjugendlichkeit, die bis zum Schluss fit und leistungsfähig bleibt und nie so wird wie ihre Eltern, vermoost und verknöchert, nur eben verharzt sie obenrum, dreht eher frei, als frei zu sein und deliriert sich einen Schmarrn von Selbsthass mit gelebter Erniedrigung bunt. Denn sie ertragen den ganzen neoliberalen Schrott nur, wenn sie den anderen genauso herablassend behandeln, wie sie selbst in dieser Ansammlung von Kontrollverlust und reziproker Verachtung behandelt werden. Mach platt, was Dich platt macht, dröhnt’s aus dem Maschinenraum. Hier bröseln die Reste einer bis dato noch intakten Intimsphäre. Wer braucht die noch in einer Welt, in der wir uns selbst vermessen und die Ergebnisse hautnah ins Netz stellen. Eine Armlänge Abstand täte uns gut. Es würde so vieles wieder funktionieren, wie es gedacht war. „Wir duzen uns hier alle“, informiert mit Nachdruck und dem Finger am Abzug der Depp seine Umwelt, und die einzig richtige Antwort ist und bleibt: „Schön für Sie.“





Vitalfunktionen

17 05 2018

„Aber sonst haben Sie den Husten nur bei Regen und im Winter? Ah, verstehe. Großraumbüros sind immer ein bisschen lästig, und wenn Sie da mit zwei jungen Kolleginnen sitzen, da kann man sich von deren Nachwuchs schon mal was aus der Kita einfangen. Aber geimpft sind Sie? Ach, das hören wir gerne.

Und Diabetesfälle hat es seitdem in ihrer Familie ja auch nicht mehr gegeben? Das ist beruhigend. Sie sind dann auch komplett aus dem Beobachtungsprogramm für Erbkrankheiten raus, es hat ja keine Verdachtsfälle mehr gegeben. Nur dieser Herr, bei dessen Beerdigung Sie kürzlich waren. Lehrer, sagen Sie? Neunzig? Verstehe, dann haben Sie sich sicher nicht irgendwo angesteckt. Sie wissen ja, wir achten nicht nur auf Ihre eigenen Daten, wir haben auch ein Interesse an Ihrer unmittelbaren Umwelt.

Klar, das sollte alles auf der Karte stehen, aber das ist ein deutsches Projekt. Wir fangen immer mit einer Technologie an, deren Nachfolger gerade als komplett veraltet aussortiert wurde, dann lassen wir es noch ein paar Jahre liegen, warten drei bis fünf Kostenexplosionen ab, die rein zufällig immer dann passieren, wenn wir den Zulieferern sagen, dass es im Grunde gar nicht um den Preis geht, sondern um den politischen Willen und darum, dass wir ohne sie komplett am Arsch wären – und dann haben sich die Verhältnisse so weit gedreht, dass die, die uns die ganze Scheiße eingebrockt haben, längst in der Versenkung verschwunden sind.

Deshalb haben wir jetzt ja das Kombi-Angebot. Sie werden nicht nur für Ihre Ernährung bewertet, sondern auch für Ihre Lebensweise. Wenn Ihre App mehr als die geforderte Mindestschrittzahl feststellt, nehmen wir das wohlwollend zur Kenntnis, das ist doch klar. Ab zweihundert Schritte mehr kriegen Sie ein Smiley. Ab tausend Schritte haben Sie einen Punkt in der Risikobewertungsberechnungsbasis mehr pro Tag, an dem Sie sich wertstoffreich und nachhaltig ernähren – Sie gehen doch in den Bio-Supermarkt? – und dazu noch auf ungesunde Dinge verzichten.

Wo wir gerade bei Ihrer Lebensweise sind, da sollten wir vielleicht mal ein Wort über Ihre Freizeitgestaltung verlieren. Grillwurst, gut und schön. Es wird ja gerade wieder Sommer, da darf man schon mal, aber gleich zwei? an einem einzigen Wochenende? Ich möchte mich über Ihren Cholesterinspiegel hier nicht kritisch äußern, zumal ich auch keine Werte der vergangenen dreißig Tage vorliegen habe, aber meinen Sie nicht auch, dass man es übertreiben kann? Worauf ich hinaus will? Auf das Bier vielleicht, das Sie in derselben Woche getrunken haben? Ich bitte Sie, da muss man doch mal nachdenken – bei einem Frühstücksei hätten wir vielleicht noch ein Auge zudrücken können, aber Bier? Ist das Ihr Ernst?

Also über den Urlaubsbonus müssten wir dann noch mal nachdenken. Sie wollten doch ans Meer? Oder waren Sie im Gebirgsprogramm? Städtereise? kommt für Ihre Lipidwerte leider nicht in Frage, da essen Sie entweder aus dem billigen Supermarkt, oder Sie gehen jeden Tag in die Gastronomie und nehmen zu viel gesättigte Fettsäuren zu sich. Und Zucker. Und Salz. Sie müssen schon mitspielen, wir finanzieren Ihnen den Urlaub ja.

Jetzt werden Sie mal nicht komisch. Wir können Ihren Gesundheitstarif nach vorliegender Prognose steigern oder ermäßigen, und damit finanzieren wir Ihren Urlaub. Von dem Rest, der da übrigbleibt. Und da kann man schon mal verlangen, dass Sie sich nicht vorsätzlich ungesund verhalten.

Außerdem sind Sie in letzter Zeit zu häufig Zugluft ausgesetzt. Ihr Gesundheitsarmband findet, dass Sie nachts die Fenster schließen sollten, rein zur Prävention. Und Sie wollen doch Ihrem Gesundheitsarmband nicht widersprechen, oder? Wenn wir begründete Zweifel haben, dass Sie sich möglicherweise vertragswidrig verhalten, dann könnten wir auch den Zuschuss zum Fitnesskurs wieder streichen. Nicht meine Entscheidung, Ihrem Arbeitgeber müssen Sie das schon selbst verkaufen. Und das hätte dann auch wieder einen gewissen Einfluss auf Ihre gesetzlichen Leistungen.

Hören Sie, wir finanzieren Ihnen doch jetzt schon diesen tollen Kühlschrank, der verhindert, dass Sie Produkte mit zu viel Fett oder Zucker hineinstellen. Ihre Kontrolle der Vitalfunktionen an allen Checkpoints erspart Ihnen bis zu zehn Arzttermine pro Monat. Sehen sie mal, Ihren Bandscheibenschaden vor zwei Jahren, den hätten wir doch nicht einfach übernommen, wenn Sie nicht nachgewiesen hätten, dass Sie regelmäßig eine neue Matratze auflegen und vernünftiges Schuhwerk tragen. Auch wenn das ein Arbeitsunfall war, man kann doch nicht alles durchgehen lassen. Schließlich sind wir eine Solidargemeinschaft, da muss man auch ein bisschen Solidarität von allen Beteiligten verlangen können.

Gut, dann hätten wir erst einmal alles beisammen. Den immunologischen Befund können Sie innerhalb einer Woche nachreichen, den Termin zum Abholen der Ergebnisse hatten Sie schon im vergangenen Jahr gemacht? Dann steht Ihrer Zahnzusatzversicherung ja nichts mehr im Weg.“





Arbeitskampf

10 05 2018

„… dass häufig erkrankte Arbeitnehmer nicht in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen würden. Die Deutsche Post AG bewege sich damit aber klar innerhalb der gesetzlichen…“

„… es nicht allein um die Häufigkeit von Erkrankungen gehe, sondern auch um die Summe der Fehltage. Dies erlaube dem Unternehmen eine viel differenziertere…“

„… die Neubesetzung der Stellen nicht einfach werde, wenn es nicht ausreichend Insolvenzen wie Air Berlin oder…“

„… immer noch besser sei als eine andere arbeitsrechtliche Lösung. Da die Arbeitnehmer nicht unmittelbar mit einer personenbedingten Kündigung rechnen müssten, sondern bis zum Ende ihrer Vertragsdauer beschäftigt blieben, könne man das Vorgehen nur als sozial und…“

„… habe das Unternehmen aber ausdrücklich berufsbedingte Erkrankungen nicht als Grund für eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses genannt, was im Vergleich der Logistikbranche als sehr…“

„… nur als normalen Vorgang im sozialen Arbeitskampf bezeichnen könne, da sich die Verwendungsfähigkeit für die Mitarbeiter einfach aus den evolutionären…“

„… es gar nicht auf die Arbeitsfähigkeit der Postzusteller ankomme, nur ihre Anwesenheit sei von Belang. Als ehemaliges Staatsunternehmen wolle man keinen…“

„… auch die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Vorgehen begrüße. Nicht geklärt sei jedoch, ob die Union nicht bereits bei der ersten Krankmeldung einen…“

„… sich die Deutsche Bahn AG ein Beispiel an der Praxis der Post nehme. Man könne dann auch langjährigen Mitarbeitern kündigen, um endlich eine imagekonforme Verjüngung des…“

„… die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte mit Augenmaß umsetzen müsse. Dass der Ausschussvorsitzende darauf für den Deutschen Comedy-Preis nominiert worden sei, habe die Fraktion durchaus…“

„… sollte ein Briefzusteller schon deshalb gut in Form sein, weil er den ganzen Tag an der Außenluft tätig sei. Dadurch könne man auch sämtliche Kosten für die gesundheitliche Prävention der…“

„… nicht einmal Grund hätten, sich über typische Verletzungen wie einen Hundebiss im Vorgarten zu beschweren. Das Personal sei in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich…“

„… den Zustellern geraten werde, sich aus Gründen des Eigenschutzes schnellstmöglich nach einer anderen beruflichen Perspektive umzusehen, wenn sie durch zu häufige…“

„… korrekt, dass das Vorgehen sittenwidrig zu nennen sei. Dies sei jedoch dem Umstand geschuldet, dass die aktuelle Bundesregierung ihre moralischen Maßstäbe noch unterhalb der…“

„… befristete Arbeitsverträge abschaffen wolle, um sich als verantwortungsvoller Konzern zu zeigen, der seine Arbeitnehmer rechts- und sozialverträglich beschäftige. Um künftig ihre Stellen überwiegend mit Minijobs besetzen, wolle die Post auf Schwangerschaftsnachweise und…“

„… es Alleinerziehenden daher leichter gemacht werde, fristlos zu kündigen. Sie müssten wie bei einem Mietverhältnis lediglich einen neuen Arbeitnehmer für die frei werdende Stelle im…“

„… die Kriterien des Entfristungskonzepts seit mehreren Jahren nicht mehr angewendet würden, da die Post bedauerlicherweise nicht mehr genug Personal fände, das nach einer einzelnen Erkrankung wieder im Unternehmen beschäftigt sowie noch in ungekündigter…“

„… sich in starkem Wandel befinde. Die Arbeitnehmer seien dagegen natürlich frei, sich kollektiv gegen eine Beschäftigung bei diesem Konzern auszusprechen, was jedoch für die Steuereinnahmen eine sehr…“

„… dass auch Schwangerschaft als Grund für eine krankheitsbedingte Kündigung anerkannt werde, allerdings nur in Fällen, in denen eine Schwangerschaft mehr als zwanzig Tage oder häufiger als sechsmal pro…“

„… alle Verträge eine Laufzeit von 24 Monaten besäßen. Die Mitarbeiter hätten also volle zwei Jahre Zeit, sich überlegen, ob sie eine Familie gründen, eine Immobilie finanzieren, Angehörige pflegen oder im…“

„… auch im Raum stehe, in den kommenden zehn Jahren auf eine Lohnsteigerung zu verzichten. Eine solche Lösung treffe alle Mitarbeiter und sei daher nicht nur sozial ausgewogener, sondern betriebswirtschaftlich durchaus…“

„… bleibe den Betroffenen immer noch die Möglichkeit, einen neuen befristeten Arbeitsvertrag mit der Deutschen Post AG zu…“





Schnapsleichen

8 05 2018

„… über eine Einschränkung des Alkoholverkaufs und über einen Anstieg der Preise für alkoholhaltige Getränke nachdenken müsse. Es sei eine nationale Aufgabe des…“

„… alle bisherigen Präventionsmaßnahmen ohne Erfolg geblieben seien. Es sei eine Frage des politischen Willens, dass sich Eltern an den Folgekosten des Alkoholkonsums ihrer Kinder…“

„… etwa im Rahmen einer Suchterkrankung zu finden sei. Durch einen Preisanstieg wachse proportional das Einsparpotenzial, was als positiver Anreiz für viele…“

„… habe sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung skeptisch gezeigt. Alkohol gehöre zur Leitkultur des christlich-abendländischen Staates, der seine Identität nur mit dem…“

„… ohnehin in sozial abgehängten Schichten stattfinde. Der Alkoholkonsum sei demnach eine Folge zu hoher Sozialleistungen, deren Kürzung verhindern werde, dass Spirituosen zu teuer für die Leistungsträger der…“

„… von der CSU in allen Belangen unterstützt werde. Für Dobrindt gehöre Alkohol schon deshalb zu Deutschland, da der Islam ihn als nicht…“

„… auch um Arbeitsplätze in den Brauereien, im Einzelhandel und in den therapeutischen Einrichtungen gehe, die der Volkswirtschaft des…“

„… könne man über eine Alkoholmaut gerne reden, solange diese nur außerhalb von Bayern gelte. Seehofer werde dies auf der Länderkonferenz der…“

„… der Alkoholkonsum in Deutschland sich ohnedies stetig verringere. Dies könne nur bedeuten, dass die fremdländischen Einflüsse auf das deutsche Volk so weit vorangeschritten seien, dass sich der negative…“

„… sich um eine statistische Verfälschung handeln dürfte. Man könne eine Vielzahl von Unfällen im Straßenverkehr nicht als Folgen des Rausches betrachten, sondern müsse sie als Ergebnis der unsachgemäßen Handhabung von Kraftfahrzeugen und…“

„… nicht auf Aufklärungsmaßnahmen setze, da die Bevölkerung diese nur sehr langsam verstehe. Für die Wiederwahl sei es besser, ein schnelles Ergebnis in der…“

„… eine Steuer auf billige Alkoholika erheben wolle. Ab einer entsprechenden Höhe seien diese dann kostspieliger als Markenware, was sich wiederum negativ auf die Absatzmärkte dieser…“

„… könne ein traditionelles Ereignis wie das Oktoberfest nicht ohne ausreichende Möglichkeiten zum Training…“

„… andererseits eine neue Marktmöglichkeit eröffne, Discounterabfüllungen von Biermarken über den Preis zur Luxusware zu stilisieren, die sich in einem neuen Lifestyle-Segment des…“

„… in diesem Jahr zu einem alkoholfreien Herrentag aufgerufen habe, den die Drogenbeauftragte mit Limonade und…“

„… die ersten Hipster bereits von Kokain auf osteuropäischen Discounter-Rotwein im Drei-Liter-Gebinde umgestiegen seien. Dies habe vor allem für eine junge, begüterte Konsumentenschicht in den Metropolen zu einer…“

„… das Verbot von Bierwerbung verheerende Folgen haben würde. Zwar seien zunächst nur vereinzelte Werbeagenturen davon betroffen, die Krise sei aber jederzeit auf die ganze…“

„… dass der Fortbestand von Bierzelten und Stammtischen für die politische Leitkultur Deutschlands unerlässlich sie, da die CSU sonst nie wieder eine absolute…“

„… der Steuernnachteil nur proportional auf den Gehalt an reinem Alkohol gelte. Die übliche Preispolitik der Hersteller werde daher dazu führen, dass künftig noch mehr harte Spirituosen konsumiert würden, da sie weniger zusätzliche…“

„… sogenannte Trinkerstuben und eine staatlich kontrollierte Abgabe von Alkohol vorschlage. Die sozialpädagogische Betreuung der…“

„… auch die Tankstellenarbeitsplätze in Gefahr seien, wenn die Experten sich gegen die Industrie durchsetzen würden. Der Einzelhandel sei für den Alkoholkonsum nicht zur Verantwortung zu ziehen, da die Kunden mündig genug seien, um selbst als Verantwortliche des…“

„… die Alkoholsucht eher enttabuisieren und als volkswirtschaftlich relevante Krankheit anerkennen müsse. Spahn habe dagegengehalten, dann werde jede arbeitsscheue Schnapsleiche, die zur Erhaltung der völkischen Gesundheit besser ausgesondert würde, Therapieplätze wie Smarties…“

„… fördere gerade der Umgang mit Alkohol die Eigenverantwortung der Bürger und müsse durch eine entsprechende Gesetzgebung erhalten bleiben. Die Liberalen seien daher für Steuersenkungen sowie eine…“

„… die positiven Effekte des Trinkens nicht zu vernachlässigen seien. So wirke sich ein alkoholbedingt kürzerer Rentenbezug durchaus kostensenkend auf die…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXII): Die Verantwortungsdiffusion

4 05 2018
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Am Anfang sah es noch recht lustig aus, wie Uga, bis zu den Knien in Schlingpflanzen, kopfüber vom Baum hing. Die Nachbarn grüßten freundlich, auch noch am zweiten Tag. Irgendwann wurde es dann ein bisschen langweilig. Nach einer Woche kamen die Kinder zum Gucken. Als nach zehn Tagen die Lianen endlich nachgaben und Uga entkräftet ins Unterholz fiel, fand er sich im trauen Familienkreis wieder. Manche waren der Ansicht, er hätte ein dickeres Fell anlegen müssen, gerade nachts und zu dieser Jahreszeit. Andere sagten, er sähe abgemagert aus, bei seinem Lebenswandel sei das auch kein Wunder. Was entstand nicht alles in dieser Sternstunde der Menschheit, Spieltheorie, schlechter Geschmack, postmodernes Management. Und natürlich die Verantwortungsdiffusion.

Einer liegt auf dem Boden, die anderen sind mit guten Ratschlägen immer dabei. Je mehr sich an die Ecke stellen, desto mehr glubschen in die Luft, auch wenn der letzte, der noch wusste, was da passiert, seit Stunden wieder verschwunden ist. Unsere Empathie ist vorwiegend dem eigenen Empfinden gewidmet, und das ist auch gut so. Nur die Tatsache, dass sie inzwischen ausschließlich Nabelschau betreibt, ist die Pickelpest, an der das Ding, genannt Gesellschaft, so krankt. Der real existierende Egoismus in einer Gesellschaft, die es nach ihrer kapitalistischen Selbstzerstörung nicht mehr gibt, ist gruppendynamisches Hallenhalma mit zementierten Regeln – alle Phasen-, sämtliche Phrasenmodelle haben sich auf dem Weg in die Grütze erledigt.

Die pluralistische Ignoranz greift tief in die Reste des individuellen Bewusstsein ein, die sich vor dem kollektiven Ersatz verkrümeln. Jeder denkt, die schweigende Mehrheit sei im Recht, weil sie schweigt, und stimme einer Sache zu, die dabei doch jeder einzelne ablehnt. So wird dem gemeinen Deppen eine Norm ins Hirn gestempelt, die er als konstituierend gutheißen, der nächsten Generation ins Lehrbuch schwiemeln und im ethischen Kanon versenken kann. Ein Grundeinkommen wird es solange nicht geben, wie die kollektive Masse meint, keiner – außer man selbst natürlich – würde dann mehr arbeiten wollen. Der Hominide ist ein Beobachter und lernt, wenn überhaupt, aus reiner Nachahmung. Im durchschnittlichen Fall äffen die Affen den dümmsten Anwesenden nach, weil seine Impulskontrollsteuerung zu wenig Arbeitsspeicher bekommt. Dass der evolutionäre Vorteil in einer auf Werkzeuggebrauch und intellektuell eingesetztem Distinktionsgewinn beruhenden Welt nur bedingt zum Tragen kommt, ist eine der Folgen, eine andere, dass das Gruppendenken auf zwei falschen Schlüssen beruht: es gibt keine Gruppen, und sie denken nicht.

Der augenfälligste Auswuchs sind grassierende Gaffer, die überall aus dem Boden wachsen, wo sich menschliches Leid ereignet. Nicht der reine Voyeurismus, der ein bisschen Reizleitungen erregt und für einen zeitlosen Moment aus seiner dumpfen Welt heraustritt, ohne sich gleich transzendieren zu müssen, sondern eine in Instinkt und Dressur längst verschränkte Tätigkeit wie ein Beerdigungsritual: der Bescheuerte glotzt sich ausgiebig am Leid der anderen satt, damit er seine eigene Unversehrtheit im Umkehrschluss bestätigt bekommt. Ihm ist’s noch mal gut ergangen. Unbarmherzige Samariter stehen sich die dicken Beine in den Bauch, wo der Rettungswagen eigentlich durchfahren müsste, und spucken Polizisten an, die das Stillleben mit brennendem Kraftfahrzeug abschotten wollen, solange noch nicht jeder ausreichend Erinnerungen ins Endgerät geknipst hat.

Die kathartische Funktion des entschlossenen Erlebens wird gerne damit entschuldigt, dass die Mehlmützen durch Anschauung des Unerträglichen den Umgang damit erlernen, als würde ritualisiertes Schau-Spiel mehr als Abstumpfung erzeugen. Doch das ist nicht der einzige Fehlschluss, der mediale Trichter vergrößert das Getöse ja noch in Richtung Sozialporno und Selbstgerechtigkeit. Wie gut, rülpst der Aufgeklärte. Wie doppelplusgut, dass wir endlich einen Mechanismus gefunden haben, der einmal pro Woche ins die Röhre reihert, dass die Verwender von Kleinsthirnen sich als Zielgruppe noch nicht total diskreditiert haben. Wenn erst die Überlegenheit des Unterdurchschnittlichen eine Wirtschaft, Gesellschaft oder, soi-disant, Kultur in den feuchtfingrigen Griff gekriegt hat, kann man den Rest auch in die Wertstofftonne kloppen. Sobald aber der Zusammenhalt alles zum Feind erklärt, brauchen wir die Leitplanken nur noch zur Zieleinfahrt: der kollektive Gewinn eines nicht einmal näher definierten Glücksspiels, das sich kaum ereignet. Aber wozu sollten wir uns dazu noch Gedanken machen. Eine Gesellschaft gibt es ja sowieso nicht.





Pendlerpauschale

2 05 2018

„… mindestens 13.000 Pflegekräfte einstellen werde. Spahn werde die Stellen bis zum Ende des Jahres mit einem…“

„… es sich allein bei den examinierten Kräften um einen Personalmangel von fast 14.800 Personen handele, zu denen noch einmal 8.500 Helfer…“

„… vielen Teilzeitkräften die Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen wolle. Dies Privileg sei für den Minister allerdings nur für Mitarbeiterinnen, die nicht durch sozial unverträgliches Verhalten wie Kindererziehung…“

„… es mehr als 13.000 Einrichtungen gebe. Damit sei jedoch gesichert, dass fast jedes Pflegeheim mindestens einen halben…“

„… dass alle Angaben der Bundesregierung grundsätzlich falsch seien, da es sich nicht um eine Regierung handele, in der Spahn als Kanzler die Richtlinien von Volksaufklärung und…“

„… Hartz-IV-Empfänger sich für den Einsatz in der Pflege nicht eignen würden. Sie würden durch jahrelange Verweichlichung, ständiges Prozessieren gegen den inzwischen quasi sturmreif geschossenen Sozialstaat und in manchen Extremen geradezu menschliche Behandlung durch die JobCenter ein vollkommen falsches Bild von der…“

„… auch mit Teilzeitstellen beginnen könne. Der Personalbedarf einer Pflegeeinrichtung werde so mit 0,1 Vollzeitäquivalenten, was real sechs Stunden pro Woche im…“

„… eine Rückkehr in Vollzeit auch nicht vorsehe, wenn Pflegekräfte selbst häusliche Pflege von Angehörigen übernommen hätten. So wie Spahn es ablehne, dass Arbeitsscheue, die neben ihrer fürstlichen Apanage als Kostgänger einer Nation von Leistungsträgern bei den Tafeln ihresgleichen mit Delikatessen versorgten, dürfe auch eine Pflegekraft nicht in ihrer Freizeit…“

„… das Gehalt von Pflegekräften generell auf das Niveau von ALG II absenken müsse. So werde der Übergang ins Arbeitsleben für viele vorrangig erlebt, dass nicht das Geld, sondern ihre politisch erwünschte Tätigkeit ihnen das Gefühl gibt, wieder als anerkanntes Subjekt im…“

„… keinen Anspruch auf eine Beschäftigung innerhalb einer Kommune hätten. So seien das Saarland, Bremen und Thüringen an einer Kooperation interessiert, die zum Ausgleich mit einer Pendlerpauschale den Fachkräftemangel…“

„… es Pflegekräften grundsätzlich verbiete, häusliche Pflege zu leisten. Diese wolle der Minister künftig als Schwarzarbeit einstufen, da sie in doppelter Weise eine gemeinschädliche Wirkung auf das Nationaleinkommen in…“

„… das Modell im Ministerium nur funktioniert habe, weil Spahn zur Vereinfachung der Statistik jeweils zehn Pfleger pro Heim eingeplant hätte, die in einem stündlichen Wechsel zwischen den…“

„… sich für eine größere Durchlässigkeit in den Bereichen Kranken-, Alten- und Behindertenpflege ausspreche. Bei entsprechender Behandlung sei jeder Alte irgendwann krank oder unter günstigen Bedingungen sogar behindert, was für Spahn auch im Ausbildungsbereich so wünschenswert wie…“

„… sich das Pendlermodell trotzdem rechne, wenn man die Pflegebedürftigen in wenige, dafür aber dafür effizienter arbeitende Heime…“

„… nur da ausländische Fachkräfte anwerben wolle, wo der lokale Pflegemarkt nicht nachhaltig geschädigt oder…“

„… nicht bedeute, dass man die Heime größer gestalten werde. Die durchgehende Auflösung von Mehrbettzimmern in befahrbare Etagen könne nicht nur eine schnellere Pflege, sondern auch eine drastische Senkung von Kosten für Hygiene und…“

„… ausländische Fachkräfte nur in sehr beschränktem Maße einsetzen werde. Ein regelmäßiger Verkehr zwischen der Bundesrepublik auf der einen und Bulgarien oder Griechenland auf der anderer Seite sei nicht zu…“

„… nur noch auf dem Festland geleistet werden müsse. Die rechtzeitige Einlieferung in eine Einrichtung könne so einen erheblichen…“

„… die Arbeitnehmerfreizügigkeit vielen EU-Bürgern die Chance eröffne, sich durch kostenlose Arbeit in den ersten fünf bis zehn Jahren eine Ausbildung bis zur Angleichung an deutsche Standards zu…“

„… das Pendlermodell nicht aufgeben werde, wenn theoretisch eine Vollzeitstelle in der Einrichtung entstünde. Dies beuge einer zu starken Bindung der Fachkräfte an die Pflegebedürftigen vor und schütze sie damit vor emotional unangenehmem…“

„… dass Pflegeassistenten auch weiterhin keine eigenverantwortliche Arbeit leisten dürften. Im Gegenzug werde man daher ihr Gehalt wegen des Lohnabstandsgebotes nochmals um die Hälfte…“

„… auf jeden Fall eine Zusatzqualifikation erwerbe, die über das Fachliche weit hinausgehe. Durch das Beibehalten ihrer ortsunabhängigen Schichtverteilung lege jede Pflegekraft eine notwendige Flexibilität und Mobilität an den Tag, der sich nach Auslaufen ihres befristeten Arbeitsvertrages möglicherweise positiv auf ihre Weiterverwendung als…“

„… sich die stufenweise vollzogene Absenkung der Qualifikationen zunächst nur auf Zuwanderer auswirken dürfe. Man werde daher das weitere Vorgehen gegen die südeuropäischen Länder in der Bundesregierung mit einer konzertierten…“

„… den Fahrdienst bundesweit zu organisieren, was einen weiteren Flexibilisierungsschub für die Pflegebranche bedeute. Da die Pflegekräfte nun während des Transportes schlafen könnten, sei auch die Zahlung von…“

„… die Streichung der Entgelte in der Pflege auch viele positive Aspekte mit sich bringe. So wolle Spahn verhindern, dass Ausländer nur wegen unangemessen hoher Löhne in einen Beruf gingen, in dem Empathie und Leidenschaft sehr vieles…“

„… Ruhezeiten neu überdacht werden sollten. Da die Transporte als übertarifliche Sozialleistung gedacht seien, könne man die Pause zwischen den Arbeitstagen auch auf eine bis zwei Stunden…“

„… nach einem Burnout immer noch im Bereich der Personallogistik aufgebraucht werden könne, um arbeits- und sozialrechtliche…“

„… versehentlich versprochen habe, dass durch eine vollständige Privatisierung sämtliche Probleme gelöst würden. Auf der Aktionärsversammlung habe Spahn überrascht festgestellt, dass es sich bei dem Krankenhauskonzern bereits um ein…“