Ausgeglichener Haushalt

3 11 2021

„Aber keine Steuererhöhungen!“ „Und wie sollen wir das sonst finanzieren?“ „Indem wir die Steuern nicht erhöhen.“ „Das ist keine Finanzierung.“ „Aber auch keine Steuererhöhung.“

„Ich glaube nicht, dass wir auf diese Weise eine Regierung…“ „Sehr gut, dann gibt es nämlich keine Steuererhöhung.“ „Moment mal, einer von uns ist nicht zwingend Teil einer Regierungskoalition.“ „Ich weiß, aber ich habe versprochen, dass es keine Steuererhöhungen geben wird.“ „Man kann nicht immer alle Versprechen halten.“ „Ich weiß, zum Beispiel Ihr Versprechen, dass es Steuererhöhungen geben wird.“ „Können Sie eigentlich auch noch an irgendetwas anderes denken?“ „Höchstens an Steuersenkungen für Besserverdienende.“

„Ich sehe schon, wir müssen das Thema von der anderen Seite angehen.“ „Machen Sie das, ich will nur keine Steuererhöhungen.“ „Wir brauchen auf jeden Fall Investitionen für den Mittelstand.“ „Das sehe ich auch so, die schaffen Mehreinnahmen, die uns zu Steuersenkungen…“ „Das Geld muss doch erst mal verdient werden!“ „Eben, und wie wollen Sie den Mittelstand dazu bringen, höhere Steuern zu zahlen von Geld, das er noch nicht einmal hat?“ „Woher nehmen Sie denn dann das Geld für die Investitionen?“ „Man könnte zum Beispiel in den weniger wichtigen Bereichen viele Subventionen abbauen, dann sind da auch wieder freie Mittel für Steuersenkungen.“ „Nennen Sie mir mal einen der weniger wichtigen Bereiche.“ „Ich weiß nicht, da müssten wir mal sehen, wo zu viele Steuern gezahlt werden.“ „Also Sie wissen es nicht.“ „Ich muss mich damit nicht beschäftigen, das muss ich erst, wenn ich Finanzminister bin.“ „Ist das der einzige Grund, warum Sie Finanzminister werden wollen?“ „Natürlich nicht, ich will ja auch Steuererhöhungen verhindern.“

„Dann würde ich zunächst mal unsinnige Dinge wie das Dienstwagenprivileg abschaffen.“ „Das ist nichts anderes als eine Steuererhöhung.“ „Und zwar eine Zahlung von denen, die es sich eh leisten können.“ „Sie wollen alle mit Steuererhöhungen bestrafen, die es sich leisten können, Steuern zu zahlen!“ „Wenn man keine Steuern zahlt, kann man auch schlecht eine Steuererhöhung bekommen.“ „Deshalb müssen wir ja auch Steuern senken, damit es keine Steuern mehr gibt!“ „Und wenn die Bürger keine Steuern mehr zahlen, wo wollen Sie dann Steuern senken?“ „Keine Ahnung, noch bin ich ja auch nicht Finanzminister.“

„Wenn Sie keine Schulden machen wollen…“ „Wir werden mit Sicherheit die Steuersenkungen nicht durch Schulden finanzieren.“ „Wer hat denn hier von Steuersenkungen gesprochen?“ „Wenn wir auf Steuererhöhungen verzichten, dann darf das nicht zu Schulden führen.“ „Und wie finanzieren wir dann die bisher aufgeschobenen Reformen?“ „Wir könnten auf Wachstum hoffen, das aus den Steuersenkungen entsteht.“ „Das heißt, so genau wissen Sie es auch nicht.“ „Wenn wir die Steuern senken, ist Wachstum nicht ausgeschlossen.“ „Wenn man den Vermögenden mehr Kapital lässt, dann investieren sie es nicht, sondern legen es an.“ „Ich habe ja nicht gesagt, wo das Wachstum aus den Steuersenkungen entstehen soll.“ „Jedenfalls steht es so nicht mehr für Investitionen zur Verfügung.“ „Sie wollen also nur die Steuern nicht senken, weil Sie nicht hundertprozentig sicher sind, ob sich dann Wachstum entwickelt?“ „Haben Sie einen anderen Vorschlag?“ „Wenn wir technologieoffen sind, dann haben wir noch genug Luft für Steuersenkungen.“ „Was bedeutet das?“ „Wir senken die Steuern, dann können sich die Investoren aussuchen, in welche Technologie sie investieren.“

„Gut, ich fasse zusammen: wir senken Steuern, dann haben ein paar Kapitaleigner noch mehr Geld und legen es in Technologieaktien an.“ „Ich weiß nicht, ob das hundertprozentig so funktioniert, aber solange wir damit Steuern senken können, bin ich da ganz Ihrer Meinung.“ „Damit werden wir keines der aktuellen Probleme lösen.“ „Das ist gut, das heißt, dass wir durch Steuersenkungen auch keine neuen Probleme schaffen.“ „Bis auf den Zwang zu neuen Schulden.“ „Dann müssen wir natürlich die Steuern noch mehr senken, weil wir sonst nicht das Wachstum haben, um die Schulden auszugleichen.“ „Aus der einen Tasche raus, rein in die andere.“ „Ich werde das als Finanzminister sicherlich prüfen, ob wir mit dem Modell Steuern senken können.“

„Wir haben uns noch gar nicht über Klima und den Sozialhaushalt unterhalten.“ „Das können wir uns alles leisten durch die neuen Technologien, die wir mit Steuersenkungen finanzieren.“ „Bis jetzt sind nur schnellere Genehmigungsverfahren von Ihnen genannt worden.“ „Das spart Zeit, wodurch wir auch viele Steuergelder sparen, die wir dann als Steuersenkung direkt an den Mittelstand…“ „Sie wollen also im Sozialbereich schnellere Verfahren durchsetzen?“ „Erstmal nur bei Steuersenkungen, wir können ja kein Geld ausgeben, das wir nicht haben.“ „In anderen Worten, es wird Einsparungen im Sozialhaushalt geben.“ „Irgendwie muss man die Steuersenkungen ja gegenfinanzieren.“ „Das haben Sie ja erstaunlich gut kapiert.“ „Sie sehen, ich werde als Finanzminister eine hervorragende Ausgangsposition schaffen, damit wir die Reformen der kommenden Jahre im Blick behalten.“ „Lassen Sie mich raten: Steuersenkungen?“ „Wir wollen es nicht übertreiben, für den Anfang müssen wir jede Steuererhöhung vermeiden.“ „Und was machen wir im Sozialhaushalt?“ „Ich habe mir mal angesehen, was diese Arbeitslosen und Sozialfälle alles hinten und vorne reingesteckt bekommen – das kann man doch alles besteuern, oder etwa nicht?“





Liberale Werte

28 10 2021

„… für die Entwicklung des Sozialstaates große Pläne habe, die Scholz mit den Koalitionspartnern auch umsetzen wolle. Ob und wie sich diese Pläne umsetzen ließen, werde man allerdings erst in…“

„… dass das Rentenniveau nicht unter 48% sinken werde. Es sei dafür einfacher für Bezieher von Grundsicherung, nebenbei die Einkünfte bis auf das Niveau der Sozialhilfe aufzustocken, so dass die sinnstiftende Kraft der Arbeit auch für die ältere Generation einen wesentlichen…“

„… werde Scholz die Balance zwischen einer Entlastung einkommensferner Schichten und dem endgültigen Zusammenbruch der Wirtschaft sehr sorgfältig moderieren. Ein Mindestlohn von zwölf Euro könne sich also innerhalb der Amtszeit eines sozialdemokratischen Kanzlers materialisieren, auch wenn noch niemand wisse, wo und in welcher Höhe sich eine…“

„… bleibe für die SPD die Abkehr von den Hartz-Gesetzen ein wichtiger Diskussionspunkt auf dem Weg in eine gerechte, respektvolle Zukunft der Arbeit in einem modernen Sozialstaat. Um mehr Demokratie zu wagen, werde die Partei daher diese Diskussion allein den Bürgern überlassen, die sich ohne Einschränkungen durch die Politik eine freie Meinung zu allen…“

„… geeignet sei, den Niedriglohnsektor in der Bundesrepublik noch zu vergrößern. Angesichts der sich vertiefenden Bildungsmängel, die die Arbeit in qualifizierten Berufen stark erschwere, sehe der Bundeskanzler hier eine Möglichkeit, die hohe Sockelarbeitslosigkeit auch ohne die Zahlung von Transferleistungen in den kommenden…“

„… werde nach den Jahren der Ampel dieses Land sich wesentlich verändert haben. Lindner sei der festen Überzeugung, dass eine Wirtschaft, in der viele Menschen von morgens bis abends arbeiten würden, vielen Menschen erlauben werde, sich Immobilien zu kaufen. Solange dies nicht dieselben seien, blicke er mit großer Zuversicht in die…“

„… nicht automatisch heiße, dass die Renten sich inflationsbedingt erhöhen würden. Es sei nur nicht auszuschließen, dass die Besteuerung der Rentenzahlungen haushaltsbedingt eine höhere…“

„… könne die Entwicklung durchaus dazu führen, dass mehr geringfügige Beschäftigungen als zuvor entstehen würden. Dies sei für Scholz aber kein Hinderungsgrund, da die meisten Arbeitslosen mit nur einem Minijob bisher auch nicht ihren…“

„… die Arbeitszeit auf dreizehn Stunden am Tag ausweiten wolle. Bei einer gesetzlichen Ruhezeit von elf Stunden ergebe sich für Lindner der Vorteil, dass auf die Lohneinkünfte angewiesene Bürger sich nicht mehr mit Politik beschäftigen würden, was für den Fortbestand der FDP erheblich…“

„… nach guter SPD-Tradition den Mindestlohn zunächst in 25-Cent-Stufen auf die angekündigten zwölf Euro brutto anheben wolle. In Ansprache mit den Arbeitgeberverbänden wolle man aber auch eine Verringerung auf Zehn-Cent-Stufen und eine Aussetzung der Anhebung für den Zeitraum von…“

„… habe Scholz nicht vor, durch einen neuen Namen die als Hartz IV bekannte Lohnersatzleistung zu verändern. Er setze vielmehr auf Kontinuität und werde durch eine Erhöhung der Zuverdienstmöglichkeiten dafür sorgen, dass noch mehr Menschen in diesem Einkommensmodell verbleiben würden, um dem Niedriglohnsektor auch weiterhin als preisgünstige Arbeitskräfte zu…“

„… die Finanztransaktionssteuer als Schritt zum Sozialismus sehe, der die Vermögensbildung der Leistungsträger bremse. Lindner fürchte ein Klima, in dem es hoch verschuldeten Schulabbrechern nicht mehr als erstrebenswert erscheine, die erste Milliarde durch Erbe und Börsenspekulation an…“

„… die Umbenennung des Arbeitslosengeldes den von Scholz’ Wahlkampfteam eingeforderten Respekt umzusetzen. Zunächst gehe es der SPD aber eher um die Anerkennung, dass die Politik eine große Anzahl an erwerbslosen Bürgern erkennbar schlechter, aber nicht schlechter als überhaupt vom Bundesverfassungsgericht erlaubt behandeln werde, da die vor allem auf liberale Werte ausgelegte…“

„… dass zunehmend vollzeit arbeitende Bürger in Obdachlosenunterkünften wohnen würden. Die freidemokratische Baupolitik wolle dem Rechnung tragen und schon ab einem Haushaltsnetto von tausend Euro den Erwerb eines Eigenheims in den Ballungsgebieten der westlichen…“

„… könne die SPD das üblicherweise in jedem Wahlkampf erwähnte Bildungsversprechen nicht mehr erneuern. Durch das Anrecht auf Bildung und einen formalen Abschuss ginge Deutschland ein zu großes Potenzial an unqualifizierten Arbeitskräften verloren, die man aus Rücksicht auf die Ansicht der Wähler nicht durch Migranten oder…“

„… es für Scholz volkswirtschaftlicher Konsens sei, dass die an Erwerbslose, Rentner und andere Arme gezahlten Gelder stets über Mieten, Energie und Konsum bei den Vermögenden landen würden. Um diese Art der Umverteilung zu stoppen, würden Transferleistungen ab sofort erheblich…“

„… die FDP die Neiddebatte in Deutschland beenden wolle. Um die Missgunst gegenüber Hartz-IV-Empfängern zu stoppen, die ihren dekadenten Lebensunterhalt für Alkohol erhielten, werde die Koalition zu Zwangsmaßnahmen greifen, die das gesellschaftliche Gleichgewicht wieder in…“

„… würden die Arbeitgeberverbände den mit Scholz geschlossenen Kompromiss begrüßen, den angehobenen Mindestlohn zu nutzen, um das allgemeine Lohnniveau auf zwölf Euro zu senken. Die Vollbeschäftigung sei damit verhindert, was sich nachhaltig auf die Vermögenssituation der…“





Cancel Culture

19 08 2020

„Es muss ein klares Feindbild geben!“ „Ganz meine Meinung.“ „Entschuldigen Sie, aber wozu?“ „Da fragen Sie noch?“ „Da fragt er noch!“ „Wie wollen Sie denn eine Wahl gewinnen ohne Feindbild?“ „Mit Inhalten.“ „Sagen Sie mal, sind Sie so doof oder tun Sie nur so?“

„Die bürgerliche Gesellschaft würde sich gerade anbieten.“ „Alles linksversifft!“ „Sozialismus!“ „Sie reden hier wie die AfD, fällt Ihnen das nicht selbst auf?“ „Doch, warum?“ „Es ist ja auch nicht alles schlecht.“ „Ganz meine Meinung.“ „Und wir grenzen uns schon ab.“ „Zumindest inhaltlich.“ „Für das Verhalten unserer Mitglieder können wir natürlich nicht immer etwas, aber auch das sollte man dann doch eher locker sehen.“ „Und deshalb brauchen Sie die bürgerliche Gesellschaft als Feindbild.“ „Sie hören auch nur, was Sie hören wollen.“ „Sie haben doch eben gerade selbst…“ „Weil das alles ein linksversiffter Mainstream ist.“ „Und warum wollen Sie dann die bürgerliche Gesellschaft angreifen, der Sie angeblich auch angehören?“ „Selbstkritik. Im Wahlkampf kann man das noch ganz gut verkaufen.“

„Aber warum dann nicht Inhalte?“ „Merken Sie überhaupt noch irgendwas?“ „Der merkt gar nichts mehr.“ „Ihrer Partei fehlt schlicht die Idee, und das führt dann zwangsläufig zu einer inhaltlichen…“ „Wenn Sie der Meinung sind, Sie seien der bessere Vorsitzende, warum kandidieren Sie dann nicht?“ „Würde der Vorsitzende denn zurücktreten, wenn er die Wahl verliert?“ „Jetzt werden Sie mal nicht komisch, Freundchen!“ „Das ist mal wieder so typisch für diese linken Spinner!“ „Keine Ahnung, worum es geht, aber erst mal persönlich werden!“ „Ganz meine Meinung.“ „Und welche Idee hat Ihr Vorsitzender?“ „Es kommt doch nicht auf den Vorsitzenden an, der kann doch auch nur auf die Krise reagieren.“ „Welche Krise meinen Sie denn, die Wirtschaftskrise, die Pandemie oder die…“ „Meine Güte, unsere Partei halt.“ „Ach so, Ihre Partei ist eine Krise. Das hatte ich nicht gewusst.“

„Wir brauchen halt mehr Freiheit und nicht diese ständigen Verbote.“ „Wo wird denn etwas verboten?“ „Überall, und jetzt tun Sie nicht so, als ob Sie das nicht genau wüssten.“ „Und wie wollen Sie das bewältigen?“ „Was?“ „Naja, die Krise. Sie sehen doch eine Krise, die Sie mit mehr Freiheit bewältigen wollen.“ „Das habe ich so nicht gesagt, das legen Sie mir wieder in den Mund!“ „Und wie genau würde mehr Freiheit sich auswirken?“ „Das habe ich so nicht gesagt!“ „Aber doch bestimmt der Vorsitzende.“ „Der weiß ja auch, was er sagt, und plappert nicht immer das nach, was der bürgerliche Mainstream sagt.“ „Deshalb hat er ja Sie.“ „Wie soll ich das denn jetzt verstehen?“ „Also zum Nachplappern natürlich.“ „Ganz meine…“ „Sie dreckige Linkszwecke werden mich nicht dazu bringen, mich auf Ihr Niveau begeben!“ „Das wäre auch etwas schwierig.“ „Sie nicht!“

„Und Ihre einzige Antwort ist es jetzt also, eine bürgerliche Gesellschaft wegen ihrer moralischen Überzeugungen zu hassen.“ „Wieso denn Moral?“ „Wovon hat der eigentlich Ahnung?“ „Ahnung hat er jedenfalls keine.“ „Wovon auch.“ „Ganz meine Meinung.“ „Weil Sie Meinung haben, aber auch keine Ahnung?“ „Was hat das denn mit Moral zu tun?“ „Da Sie offenbar die bürgerliche Gesellschaft für freiheitsfeindlich halten, wollen Sie ihr moralisches Grundgerüst zerstören, damit Sie den Begriff der Freiheit endlich umdrehen können in eine Freiheit für privilegierte Versager.“ „Wie reden Sie mit mir!?“ „So gut sollten Sie Ihren Vorsitzenden doch kennen.“ „Was erlauben Sie sich!“ „Ein Vorsitzender, der ein überflüssiges Unternehmen mit einer hirnrissigen Geschäftsidee in die Scheiße geritten und jede Menge Steuergelder verpulvert hat, erzählt etwas von Wirtschaftskompetenz?“ „Sie sind also einer dieser Linksnazis, die uns am liebsten verbieten würden, unserem Vorsitzenden zu folgen?“ „Aber selbstverständlich dürfen Sie Ihrem Führer folgen.“ „Das will ich aber auch gemeint haben!“

„Und jetzt erklären Sie mir doch noch bitte, was genau Sie unter Freiheit verstehen.“ „Naja, keine linksextremistische Verbotskultur.“ „Damit alle, die sich als rechts der Mitte verstehen, tun und lassen können, was sie wollen, ohne sich um etwaige Konsequenzen kümmern zu müssen?“ „Das ist doch nicht verkehrt?“ „Naja, wenn Sie das sagen?“ „In einer Krise hilft es nicht, wenn man ständig diese stalinistischen Hassgesänge hört, dass der Morgenthau-Plan mit Biorübenzucht die einzig legitime Wirtschaftsordnung ist, um das Land für immer zu zerstören.“ „Das wusste ich noch nicht, aber für ein Feindbild wird’s wohl reichen.“ „Also ich meine, wir brauchen weniger Regeln, weniger Kontrolle, mehr Chancen und…“ „Mit anderen Worten, Sie wollen die Steuerfahndung abschaffen, bevor der Rest Ihrer Bande sich in der Knastdusche nach der Seife bückt.“ „Jetzt würde ich fast sagen, er hat irgendwo auch recht.“ „Ganz…“ „Schnauze!“ „Das kann man so und so sehen.“ „Also unter den rechtsstaatlichen Voraussetzungen, und wir müssen das insbesondere verfassungsrechtlich…“ „Sie sind ein linkes Dreckschwein!“ „… aber auch unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit, die bei den Kritikern des völkischen…“ „Scheißnazis wie Sie gehören sowieso ins Arbeitslager!“ „Ah, jetzt habe ich die Lösung!“ „Welche Lösung?“ „Na, für Ihr Feindbild.“ „Ach so, ja.“ „Ist ja bald wieder Wahl.“ „Wiederwahl?“ „Halten Sie doch mal den…“ „Und? was empfehlen Sie?“ „Ja, was sollen wir denn abschaffen wollen.“ „Den Liberalismus. Das glaubt Ihnen jeder.“





Solidaritätsabschlag

27 07 2020

„… unbedingt längere Ladenöffnungszeiten in Deutschland brauche, um die krisenbedingten Umsatzeinbußen ausgleichen zu können. Linder plädiere für zusätzliche…“

„… könne sich die FDP einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag pro Monat vorstellen. Im Weihnachtsgeschäft müssten alle Sonntage für die Geschäftsleute zur Verfügung stehen, da es sonst kein ausreichendes…“

„… über kein zusätzliches Personal verfüge. Die Einzelhandelsketten hätten außerdem in einem Protestbrief an das Bundeswirtschaftsministerium die mangelhafte Planbarkeit der Verkaufszeiten moniert, da vorherige Werbeaktionen meist mit einer Verspätung von…“

„… mit Rückgängen in Milliardenhöhe zu rechnen habe. Scholz könne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognosen abgeben, ob es weitere Hilfen für Freiberufler und…“

„… dass durch Schichtzulagen für Sonn- und Feiertagsarbeit ein Großteil der Umsätze wieder aufgewogen werde. Der Einzelhandel habe dadurch so gut wie keinen…“

„… sei das Konsumklima durch die Pandemie sehr schwer getroffen worden, was nicht zuletzt durch die veränderten Sicherheitsbestimmungen geschehen sei. Wie die Maßnahmen in NRW bereits gezeigt hätten, sei auch durch vorschnelle Öffnungen bei Autohändlern und Küchenbauern keine positive…“

„… die Schichtzulagen von den Arbeitgebern zumindest an den verkaufsoffenen Sonntagen einbehalten werden dürften. Lindner fordere von den Verkäuferinnen und Verkäufern ein Bekenntnis zur deutschen Wirtschaft, das sich durch einen freiwilligen Solidaritätsabschlag in Höhe von…“

„… die Zugangsbeschränkungen des RKI den Plänen der Liberalen widersprächen. Die Behörde wehre sich außerdem gegen die Anschuldigung, im Auftrag von Bill Gates und der Bundeskanzlerin eine Angstkampagne vor der kommenden zweiten Infektionswelle zu schüren, um die Wirtschaft vor der unausweichlichen absoluten Mehrheit der FDP bei den Bundestagswahlen schwerstens zu…“

„… halte Lindner die generelle Maskenpflicht in Ladengeschäften zwar für notwendig und sehr sinnvoll, wolle sie aber für Einzelaktionen gezielt aussetzen können, um ein besonders intensives Shoppingerlebnis in den…“

„… sich erneut gegen die Ausweitung der Öffnungszeiten positioniert habe. Die EKD stimme der Deutschen Bischofskonferenz dahin gehend zu, dass der arbeitsfreie Sonntag als Errungenschaft der bürgerlichen Gesellschaft eine…“

„… als linkssozialistische Volksverräter, die die endgültige Zerstörung Deutschlands betreiben würden, um sämtliche bürgerlichen Freiheiten gegen ein Terrorregime einzutauschen. Wenn es der Kirche nicht passe, so der Vorsitzende der Liberalen, dass sich die Mehrheit der Deutschen für ein Leben mit Bananen und echtem Kaffee entschieden hätten, dann könne sie sich gerne nach Nordkorea oder in die…“

„… nicht ausreichend für Klarheit gesorgt habe. Scholz sehe keine Veranlassung, Nettoeinkommen von mehr als einer Million Euro von allen Steuern und Abgaben zu befreien, um den Erwerb von Sportbooten, Sportwagen, halb automatischen Schnellfeuerwaffen und…“

„… auch Banken und Sparkassen über weniger Umsätze klagen würden. Die erwartbare Rezession könne logischerweise auch in den verringerten Löhnen und Gehältern der…“

„… vermutlich an den linksradikal gesteuerten Mainstreammedien im kommunistisch versifften Merkelstaat liege, wenn das GEZ-Fernsehen den liberalen Parteiboss nur verkürzt zitiere. Dieser habe die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eben nicht als große nationale Herausforderung, sondern als die logische Folge einer migrantenfreundlichen Gefühlsduselei, in der fremdrassige Invasoren den rassisch zugehörigen Leistungsträgern den…“

„… lehne die FDP aber Konsumgutscheine kategorisch ab. Überbordende Transferleistungen seien nur ein Anreiz für Arbeitnehmer, ihre Jobs zu kündigen und sich aus dem Arbeitslosengeld große Vermögen anzusparen, anstatt die Wirtschaft durch regelmäßigen Konsum in einem…“

„… sich der rechte Flügel der CDU für eine Dienstpflicht stark mache. Merz wolle noch nicht von Zwangsarbeit sprechen, sehe aber eine auf mehrere Jahre angelegte Streichung aller ALG-II-Bezüge, wenn sich arbeitsscheue Volksteile nicht zur unentgeltlichen Unterstützung der…“

„… die arbeitsrechtlichen Bestimmungen in Hinsicht auf Höchstbeschäftigungsdauer sowie gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten nicht flexibel genug erscheinen würden. Lindner sehe daher kein Problem darin, fristlose Kündigungen auch ohne Grund durch eine sofortige…“

„… nicht im Interwebnetz stattfinden dürfe. Die FDP habe Fachexperten befragt, die ihnen bestätigt hätten, dass sogenannte IP-Adressen sich nicht in einem Raum, der innerhalb der…“

„… den Abbau von Arbeitsplätzen im Handel möglichst bürokratiearm zu gestalten. Lindner wisse zwar nicht, worum es sich bei diesem Beschluss der Partei handele, er habe allerdings auch keine klare Meinung, da er keine Kompetenz auf den…“

„… für einmaliges oder mehrmaliges Klatschen von mehreren Personen. Dies verpflichte, so der FDP-Chef, zur Unterstützung von Branchen, die in der Corona-Krise noch sehr viel mehr von den…“





Spargelcamp

21 04 2020

„… nach Brandenburg verbracht worden seien. Die gerichtliche Auflage sieht vor, dass sie während der zweiwöchigen Quarantäne Spargel stechen sollen. Lindner, Laschet und Spahn hätten zuvor vergeblich versucht, sich der Anordnung…“

„… eine tägliche Zusammenfassung gesendet werden dürfe. Die FDP habe sofort Widerspruch eingelegt, da sie die Sendezeit nicht allein für die notwendigen Statements des…“

„… aus Gründen des Infektionsschutzes nicht mit ausländischen Erntehelfern eingesetzt werden wolle. Laschet fordere für sich ein eigenes Feld, das mindestens zehn Meter von den…“

„… sich mit den Zwangsmaßnahmen nur insoweit einverstanden erklärt habe, wie sie ihn persönlich nicht beträfen. Spahn habe nochmals darauf hingewiesen, dass es jedem freistehe, als Erntearbeiter oder Politiker zu arbeiten, deshalb werde er auch keine…“

„… die erste Zusammenfassung des Tages aus dreißig Minuten Filmmaterial bestehe, auf dem Lindner Selfies anfertige. Er habe sich nach Auskunft des Betriebsleiters gar nicht erst zum Einsatz gemeldet, sondern sei in die…“

„… habe Laschet offensichtlich sämtliche für die Erntehelfer vorrätig gehaltenen Schutzmasken entwendet und in sein Zimmer verbracht. Auf Nachfrage habe er erklärt, dass durch mangelnde Schutzausrüstung das Verhalten der Arbeiter in besonderer Weise trainiert werde, so dass viele der Überlebenden später eine…“

„… schnellstmöglich einen Friseur in den Betrieb holen wolle. Spahn sei mit der Situation nicht zufrieden und habe angeregt, dass einige Angestellte den Helfern kostenlos die Haare schneiden würden, um nicht aus der Übung zu kommen. Er sei sogar bereit gewesen, für diese Leistung zu klatschen, falls es bei der täglichen Zusammenfassung in ausreichender Länge im ersten Teil des…“

„… nur für den Eigenbedarf stechen werde. Lindner habe außerdem abgelehnt, sich bei der Arbeit zu bücken und bestehe auf einer Erhöhung der Beete, damit er leichter an den…“

„… im Aufenthaltsraum eine Kirche habe bauen wollen. Laschet bestehe auf eine Früh- und eine Abendmesse an allen Werktagen und einen Sonntagsgottesdienst mit Gemeinschaftskelch, was auch zur Stärkung des Immunsystems der…“

„… nicht an der Gemeinschaftsverpflegung teilnehmen wolle. Lindner empfinde Brechreiz beim Gedanken, dass es sich bei den Feldarbeitern um Personen handele, die nicht einmal Deutsch als Muttersprache hätten und nur gekommen wären, um mit vollkommen überzogenen Lohnforderungen die Wirtschaft an den Rand des…“

„… nicht ohne ein Möbelhaus auskomme, in dem die Arbeiter einen Teil ihrer Einkünfte für die Einrichtung ihrer Unterkunft ausgeben könnten. Damit werde der Binnenkonsum gefördert, der nach Laschets Einschätzung eine schnellere Erholung von den Folgen der…“

„… die Einschaltquoten dauerhaft im niedrigen Bereich stagnieren würden. Die Zuschauer seien außerordentlich froh, die drei Campinsassen einmal nicht jeden Tag im…“

„… könne Lindner keinen Spargel ohne ein Kalbsschnitzel zu sich nehmen. Er habe angeregt, im Gegenzug an der Verpflegung der Erntehelfer zu sparen, bevor es unter ihnen zu einem Ausbruch von spätrömischer…“

„… neue Schutzmasken bestellen werde. Diese seien nach Auskunft des Gesundheitsministers bereits in den kommenden Monaten im…“

„… ohne Gastronomie gar nicht denkbar sei. Lindner habe der Moderatorin mitgeteilt, er sei gleich zu Anfang strikt gegen die Unterbringung in einem Betrieb, der nicht einmal über ein normales Sterne-Restaurant verfüge und für Leistungsträger kein angemessenes…“

„… dass jeder der Erntehelfer auch einen deutschen Schulabschluss nachmachen solle. Laschet habe dazu den Auftrag gegeben, den bisher als Kirche genutzten Aufenthaltsraum so gut bestuhlen, dass sich sämtliche Arbeiter in den Nachtstunden jeweils 45 Minuten lang in den…“

„… nur für Führungspersonal benötigt werde. Spahn sei davon überzeugt, dass Ausländer gar keine Seife kennen würden, sonst würden sie sich ja welche mitgebracht haben, um sich in der…“

„… auch Sportveranstaltungen zuzulassen. Wo die Erntehelfer an diesen nicht freiwillig teilnehmen wollten, wolle Laschet sie zum Wohl der Veranstalter notfalls mit Zwang in die…“

„… erhebliche Undankbarkeit sehe. Zwar sei es zunächst nur zu einem Krankheitsfall im Betrieb gekommen, die Arbeiter hätten die drei Politiker jedoch sofort dafür verantwortlich gemacht, da sie den Abtransport des Erkrankten in eine Klinik aufgehalten hätten, um sich mit ihm filmen zu lassen und jeweils einen Kommentar für die…“

„… nicht mehr angetroffen habe. Keiner der Erntehelfer habe sie aus dem Betrieb abreisen sehen, die Zimmer seien in der vergangenen nacht nicht betreten worden. Die Betriebsleitung habe eine Suche in sämtlichen Räumen einschließlich der Schul-Kirchen-Mehrzwecksäle abgehalten, die aber ergebnislos verlaufen sei. Abgesehen von einem abgeernteten Beet, das zur Sicherheit mit Folie bedeckt worden sei und erst wieder im kommenden Frühjahr betreten werde, sei bisher kein…“





Lindner TV

14 04 2020

„… die sinkenden Umfragewerte für die FDP als Angriff auf die Demokratie verstehe. Lindner werde dem öffentlichen Druck auf die Liberalen mit einer Vielzahl von Antworten auf die…“

„… den Veganismus als Hauptfeind bürgerlicher Freiheiten ausgemacht habe. So wie Hitler sich aus Hass auf das deutsche Schnitzel fleischlos ernährt habe, erkenne man als Liberaler in allen Veganern linksfaschistische Konsumverweigerer, denen mit der härtesten…“

„… werde das überlebensgroße Bildnis des Vorsitzenden vor dem Hans-Dietrich-Genscher-Haus aufgestellt. Es sei noch nicht mit der FDP abgesprochen, ob eine tägliche…“

„… bestätigen könne. Teuteberg habe bereits für die nächsten Wochen einen Gesamtplan aller vom Parteichef zu haltenden Pressekonferenzen bis zum Ende des Jahres 2021 in den…“

„… in einer Pressemitteilung klar zum Ausdruck gebracht habe, dass jeder Deutsche, der keinen Porsche besitzen wolle, als Wähler für die FDP verloren sei. Lindner wolle daher die SPD verbieten lassen, um die Volksverräter, die der Wirtschaft mit ihrem Ökodolchstoß den letzten…“

„… lehne Lindner die Bezahlung der Plastik ab. Der Künstler habe die 190 cm hohe Figur jedoch zurecht als ‚überlebensgroß‘ geliefert und wolle daher gerichtlich gegen den…“

„… und Klage gegen die deutschen Behörden angekündigt habe. Der von den Liberalen zur Volksaufklärung geplante Spartensender Lindner TV müsse unbedingt auf dem Programmplatz 18 aller Empfangsgeräte in den…“

„… nur deshalb bis einschließlich 2021 geplant sei, da Lindner fürchte, sich sonst konstruktiv zu Sachthemen äußern zu müssen, ohne sich vorher in einem…“

„… habe Lindner eine eigene Sondersendung nach den tagesthemen gefordert. Es gebe derzeit keinen kompetenten Politiker, der sich für die Interessen der Leistungsträger einsetze, die von Vermögensverlusten mehr bedroht werden als der durchschnittliche Erwerbslose, der sich in der sozialen Hängematte mit Bier und Zigaretten eine linksversiffte…“

„… fordere er die sofortige Absetzung der Kanzlerdiktatorin und werde dies Anliegen bis nach Karlsruhe bringen. Lindner sehe das Recht der bürgerlichen Mehrheit auf Kalbsschnitzel und Champagner nicht im Grundgesetz verankert, was für ihn der Beweis eines von Merkel errichteten stalinistischen Unrechtsstaates auf…“

„… als gezielten Angriff auf die Autoindustrie betrachte. Das von der pädophilen Verbotspartei dem Volk aufoktroyierte Zwangsradfahren diene nach Lindners Ansicht nur dem Angriff auf die zu schmalen Fahrbahnen, die von linksterroristischen Kampfradlern zu Selbstmordanschlägen auf wehrlose Sportwagenbesitzer ausgenutzt würden, die jeden Tag lebensbedrohliche Lackschäden und eine weitere Verengung ihres natürlichen Lebensraums im großstädtischen…“

„… werde der FDP-Vorsitzende es nicht mehr hinnehmen, dass die Politik zu ihm spreche wie zu einem Kind. In einer Videokonferenz habe die Generalsekretärin bestätigt, Lindner werde nun wie in der Pressemitteilung angekündigt Happa-Happa und Bubu machen, dann jedoch sofort mit dem…“

„… auch parteiintern für Kritik gesorgt habe. Mit seiner Fahrt im Papamobil durch das Brandenburger Tor sei Lindner nicht nur bei Katholiken unangenehm aufgefallen, er habe zudem mit dem Spruchband Eure Armut kotzt mich an eine fragwürdige Haltung gegenüber den…“

„… für eine kontraproduktive Aktion halte. Mit seinen Provokationen schade Lindner nicht nur der eigenen politischen Haltung, sondern allen Parteien, die sich in einer gemeinsamen Empörungsspirale begriffen fühlten. Meuthen rate vielmehr zum…“

„… sei der Platz in einer Fernsehtalkshow für Lindner einklagbar. Lindner habe dies auch seinen Anwälten mitgeteilt, die die Bundeskanzlerin auf seine Weisung hin in Kenntnis gesetzt hätten, dass sie dem sozialistischen Staatsfunk den Befehl zum…“

„… lasse er sich in einem hautengen gelben SUPERCHRISTIAN-Latexanzug in Heinsberg fotografieren, wo er nach Informationen der BILD-Chefredaktion persönlich durch reine Leistungsbereitschaft das Virus in der ganzen Bundesrepublik auslöschen und damit der DAX um mindestens…“

„… dass nicht alle Deutschen ihm zugestimmt, einige sogar Kritik an ihm geübt hätten. Lindner werte dies als bereits vollzogene Abschaffung der Meinungsfreiheit, die von Habeck, Söder und den anderen linksfaschistischen Schweinen in der…“

„… müsse bereits jetzt in den Schulbüchern für die kommenden Generationen erklärt werden, dass allein Lindner die Weltwirtschaft vor dem Kollaps bewahrt habe. Auch ein nationales Heldenepos sei von einem geeigneten…“

„… habe sich im Superheldenkostüm in die Warteschlange einer Bäckerei gedrängelt und den vor ihm stehenden Kunden als Schmarotzer bezeichnet, der offensichtlich tagsüber Besseres zu tun habe als zu arbeiten. Der Krankenpfleger habe dem von zwei anderen Personen zu Boden gestoßenen FDP-Chef daraufhin mit einem Kuchenmesser schwerste Verletzungen im…“





Moralturbo

29 04 2019

„Was regen Sie sich denn hier so künstlich auf, das regelt alles der Markt, und ich kann mich nicht erinnern, dass Moral an der Börse gehandelt wird. Vielleicht in Form von Emissionen, aber das sollte dann auch reichen.

Also wenn Sie einen normalen Bankraub schon für den Weltuntergang halten, dann sollten Sie sich mal Ihren Gesundheitszustand untersuchen lassen. Das hat doch unser Vorsitzender schon erklärt: alles ein überzogener Autoritatismus, nur weil einige hier ihre Moralvorstellungen absolut setzen und nicht an die regulatorischen Kräfte des Systems glauben. Sie wissen genau, dass das mit dem Klima auch so sein wird? Was nerven Sie hier dann herum, dann haben Sie doch genau das, was Sie immer wollten, und müssen nicht auch noch jedem mit Ihren Demos auf den Zeiger gehen. Werden Sie doch mal erwachsen, bei dem Herrn Lindner hat’s doch auch irgendwann geklappt. Also irgendwie so. Sagen manche.

Nachhaltigkeit, Schnachhaltigkeit – sonst haben wir aber keine Sorgen? Gucken Sie sich doch an, was man mit der Kohle aus einem Bankraub alles anstellen könnte. Das ist als Anschubfinanzierung für moderne Finanzprodukte eine tolle Lösung, da kriegen Sie richtig Kohle für Dividendenstriptease zusammen und können dazu noch dem Staat eine reinhauen. Der würde doch sonst von Ihren Steuern irgendeinen Arbeitsscheuen im Finanzamt vollzeit einstellen und ihn dafür auch noch bezahlen, und das auf Ihre Kosten! CumEx und hopp, dann ist der Drittporsche halt mal geleast, aber das ist doch nicht mein Problem. Das ist wie mit den Frauen, wenn die Lackierung nicht mehr zur Unterwäsche passt, haut man den Lappen halt in die Tonne.

Unser Wirtschaftssystem beruht nun mal auf dem Effekt, dass man die Großen stärken muss, damit die Kleinen auch davon profitieren können. Die Grünen wittern ja sowieso überall Betrug, bei der deutschen Autoindustrie sind die mittlerweile genauso schlimm wie Staatsanwälte in den USA, und wenn Sie als deutscher Autofahrer einfach nur mit Ihrem deutschen Diesel auf deutschen Straßen fahren wollen, dann werden Sie behandelt wie ein Schwerverbrecher – zurecht! Das ist nämlich ein Verstoß gegen die Gesetze des Marktes, was Sie da unternehmen, Sie zerstören mit voller Absicht die Leistung einer deutschen Schlüsselindustrie, die mit vielen Leiharbeitern Boni erwirtschaftet und super Dividenden und ab und zu mal ein kostenloses Fahrzeug für Politiker, die schon in jungen Jahren unter erektiler Dysfunktion leiden, und Sie tun das aus reiner Ideologie, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat! Wenn Sie nämlich die Autobauer einfach mal machen ließen, dann würden die so viel Geld verdienen, dass sie irgendwann emissionsfreie Diesel zum Preis heutiger emissionsfreier Diesel anbieten können, und die kann sich dann auch jeder Verbraucher leisten, der jetzt noch mit Hilfe der ideologisch gesteuerten Justiz die ganze Branche in den Dreck ziehen will, weil er an nichts denkt als an sein eigenes Geld. Kommen Sie mir noch einmal mit Moral!

Überhaupt, was heißt das denn? Moral ist doch immer noch, wenn man moralisch ist, oder habe wir da in der Schule falsch aufgepasst, weil der Lehrer gerade gestreikt hat? Kommen Sie mir hier nicht mit Bildung, Freundchen, dagegen sind wir immun! Sie haben anscheinend keine Ahnung, wen Sie hier vor sich haben, und den Zahn kann ich Ihnen schon mal ziehen: die FIFA-Ethikkommission hat hier angefragt, und Herr Lindner hat es nicht verstanden, weil das Fax auf Ausländisch war. Der Infantino hätte aber so was von einpacken können!

Was wollen Sie denn eigentlich, Empathie? Wir können doch nicht auf jeden Rücksicht nehmen, der nicht zu den Gewinnern der Finanzattacke, Krise wollte ich sagen: Finanzkrise natürlich, wir können doch nicht jedes dumme Arschloch, das Staatskohle verbraten und eine Firma in die Scheiße geritten und noch eine Firma in die Scheiße geritten und noch eine Firma richtig, richtig in die Scheiße geritten und dabei viele, nein, das waren sehr viele, aber die hätten sofort einen Job gefunden, wenn die parasitären Arschlöcher nicht auch Geld für das bisschen Arbeit hätten kassieren wollen – ich warne Sie, überdrehen Sie das jetzt nicht mit Ihren linken Spinnereien, irgendwann ist hier mal Schluss! Wir müssen auch mal Eigenverantwortung zeigen, und wenn dieser schwedische Spast – das schreiben Sie nicht, sonst kriegen Sie für den Rest Ihres Lebens Hartz IV, dann haben Sie spätrömische Dekadenz in Reinkultur – jedenfalls merken wir uns dann Ihren Namen, war das klar!?

Wenn wir uns mit den Ökoscheißarschlöchern auseinandersetzen, dann nämlich sachlich, aber dann haben diese Ökoscheißarschlöcher natürlich Bammel, dass sie uns mit Argumenten kommen müssen, die wir auch akzeptieren. Das haben die doch gerade wieder geschrieben, wenn der letzte Sommer viel zu heiß war, bedeutet das noch nicht, dass dieser Sommer auch viel zu heiß wird. Unter Umständen bekommen wir eine Überschwemmung oder Schnee oder jeden Tag Wirbelsturm, aber es ist eben nicht garantiert, dass dieser Sommer auch viel zu heiß wird. Und jetzt erklären Sie mir mal, wer hier Klimaleugner ist, die oder wir?

Meine Güte, was soll denn das, der Markt regelt das alles, und dann sollen Sie mal sehen wie das System sich dann… – Wie jetzt, ohne Menschen? Das heißt, langfristig wird die Wirtschaft… – Also Sie meinen, auch die Banken? Alle Banken? Wirklich alle!?“





Eher ergebnisorientiert

22 04 2019

„Und dann auch noch ein Mädchen! mit Zöpfen! Das ist doch klar, dass das die Hintermänner ganz bewusst so einen Coup eingefädelt haben. Und sie ist außerdem Ausländerin, das dürfen Sie nie vergessen, dass wir hier in Deutschland von einer behinderten Ausländerin manipuliert werden.

Das würde Herr Lindner natürlich öffentlich nie so sagen. Er vertraut einfach darauf, dass seine Anhänger ihn auch so verstehen. Zumal es ja im Wahlkampf immer ein bisschen schwierig ist, wenn man plötzlich gegen alle ist, die man vorher noch als potenzielle Wähler hatte mobilisieren wollen. Nur beim EU-Parlament ist sich unser Vorsitzender absolut sicher, da wählen nur die, die sich wirklich für Politik interessieren und auch etwas davon verstehen, und die verachtet er ja am meisten.

Schauen Sie, die Schweden sind nicht in der EU, da muss man keine Rücksicht nehmen wegen der Wahl, die waren schon immer für Umweltschutz und so, und außerdem: die sind irgendwie liberal, also im liberalen Sinne, und das ist uns als FDP nun eher wesensfremd. Mit solchen Subjekten setzt man sich nicht auseinander, schon gar nicht in der Führung. Am Ende könnten die noch Recht haben, dann müssten wir argumentieren, also kurz und gut: das ist nichts, das würde uns überfordern. Und wir haben ja auch gar nicht das Personal dafür.

Und dann schicken die uns so ein Mädchen, das ist sowieso schon mal unfair, weil die viel besser Englisch spricht als der in einigen Ortsteilen von Nordrhein-Westfalen weltbekannte Porschefahrer. Und Zöpfe hat die auch, nicht mal einen Besen musste die sich implantieren lassen – das sind ganz klar sozialistische Hetzmethoden, ich weiß auch nicht, was das mit der Grundöffnung von Merkel zu tun hat, die gab es ja gar nicht, aber als Jurist weiß das Herr Lindner nach seiner jahrelangen Tätigkeit am Bundesverfassungsgericht sicher viel besser. Weil damals ja hundert Millionen Schweden über die Grenze kamen, oder so. Und die hatten alle Zöpfe und wollten die deutschen Hedgefonds verstaatlichen.

Dass das eine billige Inszenierung ist, das sehen Sie doch schon darin, dass die sich vom Papst in Rom empfangen lässt. Vom Papst! In Rom! Auf Englisch! Reicht es dieser behinderten Plumpskuh nicht, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu schwächen, indem sie unsere deutschen Autos, auf die man als Angehöriger der Volksgemeinschaft nun mal einen Rechtsanspruch hat, indem sie die Diesel, um die uns die ganze Welt beneidet, für ein paar ordentliche Sommertage verantwortlich macht, die diesen Namen auch verdienen? Und dass sie als Protestantin, die meisten Schweden sind jedenfalls Protestanten, abgesehen von den Muslimen, die in diesem Land regelmäßig für Terror sorgen könnten, wenn sie es denn wollten, aber über das Stöckchen springen wir nicht, dieses volksfremde Dickerchen wird uns nicht vor der ganzen Welt als Nazis bezeichnen, das kann ich Ihnen schon mal… – Wie gesagt, als Protestantin hat sie in Rom eh nichts zu suchen und wird auch keine Zugeständnisse von uns erwarten können. Das ist nämlich kein Mut, was diese Göre da zeigt, das ist Impertinenz, jawohl: Impertinenz!

Mut, das wäre beispielweise gewesen, wenn sie als Generalsekretärin einer großen Volkspartei an der Fünf-Prozent-Hürde eingesehen hätte, dass sie für den Posten einfach zu dumm ist. Da kneift man dann mannhaft aus, schickt den nächsten Versager nach vorn, während man selbst den ganzen Laden in den Dreck zieht. Das ist bei der nächsten Wahl vergessen, weil man sich dann wieder gegenseitig die Kohle hinten und vorne reinstopfen kann, aber erst mal muss man natürlich wegrennen. Mit so einer Haltung konnte man in Deutschland sogar Kaiser sein, offiziell oder danach. Wir Deutschen sind ja in der Hinsicht eher ergebnisorientiert. Wenn wir schon den Klimawandel nicht diskutieren wollen, weil es ab einer gewissen Summe von Nebeneinkünften ein Menschenrecht ist, dieses behinderte Scheißpack nicht mehr sehen zu müssen, dann hätte das der Regierung doch auffallen müssen, dass sich Herr Lindner nach der Flüchtlingswelle verbittet, in der Bäckerei hinter so einem dahergelaufenen Musel zu stehen, der im Gegensatz zu ihm einen Hochschulabschluss hat und einer Erwerbsarbeit nachgeht. Das geht nicht.

Wir haben doch hier eine Ordnung einzuhalten, verdammt noch mal! Der dahergelaufene Neger hat arbeitslos im Asylantenheim zu hocken, in seiner Freizeit Drogen soll der Drogen verticken und deutsche Frauen vergewaltigen, und die gemeine Autistin an sich gehört in einer betreute Einrichtung und soll allenfalls Rechenaufgaben lösen oder Sudokus lösen, aber die soll uns nicht mit Bildung auf den Senkel gehen, als ob sie später mal an der Universität einen Lehrauftrag für Geoökologie oder irgendein Schwuchtelfach kriegt. Das ist immer noch unsere Demokratie, also das, was die Märkte uns davon übrig lassen, und das lassen wir uns auch nicht von der ganzen Öffentlichkeit klein reden. Das sollte jetzt mal langsam klar sein.

Wenn jemand das perfektioniert, dass man mit Heißluft im Gespräch bleibt und immer und überall die Hoheit über die rechten Stammtische hat, dann ist das unser Parteivorsitzender, und der arbeitet jedenfalls nicht für kleine Mädchen, es sei denn, die haben plötzlich sehr gute Kontakte zur Industrie und bekommen schnell Gesprächstermine in der… – Hallo? Machen Sie doch bitte für den Chris ganz schnell einen Fototermin bei der Greta, der findet sie voll dufte. Ja, können wir machen. Unterhemd ist okay?“





Wegkastriert

12 03 2019

„Weil Du vielleicht einfach nur doof bist? Lern erst mal ordentlich Chemie, dann kannst Du mitreden, aber vorher… Physik? Wieso lernt man das jetzt in Physik? Ist ja auch egal, wir suchen uns nämlich die Argumente aus, mit denen Du Herrn Lindner auf die Nerven gehen darfst, verstandez-vous? Also mach den Kopf zu, sonst klatscht das hier gleich!

Das Tolle an ihm ist ja, der sagt alles genau so, wie er denkt. Gut, er denkt selten, höchstens mal an sich, aber egal. Und er hat ein ganz klares Gespür für junge Wähler: lauter dumme Arschlöcher, und denen muss man das auch ganz klar kommunizieren und sie davon überzeugen, weil sie sonst nämlich gar nicht merken würden, wie scheiße er ist, nein: sie. Ich verwechsle das immer. ’tschuldigung.

Er kann sich in diese Generation auch so gut einfühlen, er meint, er sei auch mal so gewesen: dumm, arrogant, und wenn Sie jetzt noch die Fotos vor Augen haben, wie ein billiger Schlips aus einem Bewegungslegastheniker etwas macht, was das Niveau eines durchschnittlichen Zooaffen beleidigt, dann wissen Sie, wie ich es meine. Das hat echt Wiedererkennungswert, deshalb sind die Leute von Herrn Lindner ja auch so begeistert.

Nein, Herr Lindner besucht Eure bekloppte Schule garantiert nicht. Er war lang genug in der Schule, es hat bei ihm nichts genützt, bei Dir wird es auch nichts nützen, weil Du nur behinderte Fragen stellst, und jetzt ist gut. Schülersprecher? Toll, erzähl mir mehr davon, vielleicht bleibe ich dann wach. Hast Du kein Leben? Dann mach nicht mich dafür verantwortlich, Du Genexperiment.

Man muss den Nachwuchs nämlich auch richtig ansprechen. Die sollen gleich merken, dass es nicht mit ein bisschen Geschwätz getan ist, das ist harte Arbeit. Da muss man sich mit Lobbyisten treffen, da muss man ganz viele Leute anhörten, die einem sagen, dass sie total viel Ahnung haben, und das kann der Herr Lindner total ab, wenn ihm einer sagt, dass er die peinlichste Heißdüse seit Herrn Westerwelle ist. Darauf legt er nämlich ganz großen Wert, der Herr Lindner: dass die FDP damals aus dem Bundestag geflogen ist, das war nicht seine Schuld. Der Herr Lindner hat das getan, was ein echter Deutscher tut, wenn er in größter Gefahr für die Demokratie seine eigene Partei vor dem Untergang retten muss. Er ist ausgekniffen.

Sie rufen uns in Ihrer Funktion als Schulleiterin an? Sozialistenschlampen hat der Herr Lindner ja ganz besonders gern, wahrscheinlich in so einem Brennpunktviertel, wo Ihr degenerierten Spasten alle noch zur Miete wohnt und Euch keinen Porsche leisten könnt, Ihr Winzpimmel. Nein, ich meine das jetzt nicht sexistisch, das ist… – Jetzt legen Sie das nicht so auf die Goldwaage, wir als PR-Team sagen viel, wenn der Tag lang ist, und uns ist es völlig wumpe, wen wir beleidigen. Wir machen das genau so wie der Chef, wir merken gar nichts. Sie dürfen sich natürlich gerne beschweren, aber Sie können auch an den Reichstag pinkeln und warten, bis er davon umkippt.

À propos Scheiße, wenn der Herr Lindner im Interview erzählt, dass er den Motor vom Porsche im Stand noch mal weiterlaufen lässt, weil ihn das so geil macht, dann faxen Sie den autorisierten Text nicht durch und lassen den Schmierzettel vom Urologentermin im Stapel liegen. Da sind Sie als Praktikant ganz schnell wegkastriert. Aber ich bin der Ansicht, auch in diese Lage kann sich der Herr Lindner super einfühlen.

So Matheschüler, die haben es schon leichter beim Herrn Lindner. Wenn einer sofort ausrechnen kann, da ist eine Bäckerschlange, jeder Erbkranke, nein: Asylant, ich verwechsle das auch immer. ’tschuldigung. Jeder Asylant kostet das deutsche Volk im Jahr eine Summe von, weißnicht, ist ihm auch völlig egal, jedenfalls muss sich das ganz böse anhören, und das kann er auch. Schwieriger wird es dann schon, wenn er ausrechnen kann, wie das ist, wenn man Subventionen von drei Millionen Euro für eine Scheinfirma abzockt und sich davon einen Sportwagen kauft, um auf dicke Hose zu machen. Wenn man dann den Laden in die Scheiße reitet und plötzlich feststellt, die Schulden kleben an anderen, das wird gefährlich, wenn man das nachrechnen kann. Niemand mag Streber. Herr Lindner auch nicht, die wissen nämlich zu viel.

Und weil Ihr Bumsköppe jetzt seit einem Jahr keinen Physikunterricht mehr habt, willst Du mir Thermodynamik beibringen? Deine Eltern sind Geschwister? Professor für Festkörperphysik? Ich krk-krrk-krrk kann krrk-krrk Dich krrk ganz krk-krrk krk-krrk schlecht krrk-krrk-krrk. Ruf hier nie wieder an.

Also wir müssen jetzt erst mal gegen die Erhöhung des Briefportos mobil machen, das ist ja für die Wirtschaft einfach nicht zu stemmen. Die Haushalte können das schon, vor allem die kleinen und mittleren Verdiener werden davon ja nicht so sehr belastet, aber da wir keine Steuerstreichung für Reiche bekommen, müssen wir die Diskriminierung natürlich auch öffentlich machen und dürfen uns nicht scheuen, die Folgen für alle anderen Bürger anzusprechen. Dass wir dabei ruhig und vernünftig bleiben und uns nicht zu populistischen Aktionen hinreißen lassen, die uns letztlich wieder auf die Füße fallen, wenn Wahlkampf ist, das ist unser Markenzeichen als liberale Partei. Und beten Sie, dass Lindner dazu seine dumme Fresse hält.“





-ismus oder Tod

24 01 2018

„… in den Sondierungen zur Jamaika-Koalition gar keine Rede von Steuerentlastungen für die Besserverdiener gewesen sei. Lindner habe diese Position schon von Beginn an nicht im…“

„… bestätigen könne, dass es keine Versuche der FDP gegeben habe, das Thema für eine Koalition mit den Grünen produktiv zu verhandeln. Özdemir sei der Ansicht gewesen, die Liberalen hätten damit eine besondere Nähe zu den liberalen Kräften in der Koalition herstellen wollen, um sie in die FDP einzubinden und so langfristig eine…“

„… so interpretiert worden sei, dass Lindner auch eine Ausweitung der Sozialleistungen für Erwerbslose mitgetragen und gegen die Kanzlerin verteidigt hätte. Die Freidemokraten seien dabei von einer möglichen Besetzung der Ministerien mit ihren…“

„… auch von der CSU keine Rückmeldung erhalten habe. Lindner sei nicht direkt aufgefordert worden, die Verhandlungen abzubrechen, die Christsozialen seien aber massiv verärgert gewesen, dass sie ohne die üblichen Steuersenkungen kein todsicheres Konfliktpotenzial für eine spätere…“

„… in den Gesprächspausen Informationen angefordert habe, wie sich die Luftqualität nach dem Dieselskandal auf Kosten der Industrie nachhaltig verbessern lasse. Dafür habe die FDP die Führung des Bundesumweltministeriums und ein Förderprogramm zur Elektromobilität…“

„… Steuersenkungen nur dann durchführen wolle, wenn gleichzeitig der Mindestlohn um ein Drittel angehoben werde. Die Freidemokraten hätten sich darauf verständigt, die Staatseinnahmen streng nach einem Kostenschlüssel, der an den…“

„… nicht alles schlecht gewesen sei. Lindners Vorschlag, die östlichen Bundesländer durch eine vermehrte Integration sozialistischer Inhalte ins Parteiprogramm als Rückhalt der liberalen Politik zu gewinnen, sei vor allem von der Linken und den Jusos mit entschiedener…“

„… auch die Nachfolge des jetzigen Bundespräsidenten mit der Liberalen Leutheusser-Schnarrenberger in verantwortungsvolle Hände legen wolle. Sie habe als Vertreterin eines bürgerrechtsbewegten Flügels gegen die Vormacht der Wirtschaft die entscheidenden…“

„… nicht nachweisen könne. Dennoch halte es Stegner für möglich, dass die FDP nach dem Scheitern einer erneuten großen Koalition sich für ein Zusammengehen mit den Sozialdemokraten…“

„… dem Grundgesetz widerspreche. Lindner habe seine politische Karriere davon abhängig gemacht, dass die Migration in die Bundesrepublik nicht nur das jetzige Asylrecht achte, sondern im Sinne einer menschenrechtsorientierten Vision auch die für Deutschland einzigartige…“

„… dass die Spitzenverdiener durch eine Reichensteuer nicht stärker belastet, sondern vielmehr stärker in das Solidarsystem eingebunden würden. Die FDP verspreche sich davon eine langfristig viel bessere gesellschaftliche…“

„… beobachtet habe, wie Lindner im Aufgang des Willy-Brandt-Hauses einen Kniefall geprobt habe. Dies solle laut interessierten Kreisen als Arbeitsprobe für die erneute Amtsführung als Bundesaußenminister eine sehr gute…“

„… neue Impulse für eine Investitionspolitik der deutschen Wirtschaft gefordert habe. Die Konzerne müssten dazu ihre Rücklagen antasten, so Lindner, andernfalls komme es zu einer gefährlichen Konzentration von Kapital und…“

„… der Deutsche Gewerkschaftsbund die Kehrtwende der FDP mit Befriedigung sehe. Der Vorsitzende werde als Gast auf dem nächsten Dreikönigstreffen gerne einen Beitrag zur…“

„… Koalitionen mit der Linken nicht mehr ausschließe, aber sehr deutlich verlange, dass die Partei sich ohne jede populistischen Inhalte im kommenden Wahlkampf auf die Sachthemen konzentriere und eine deutliche Koalitionsaussage in Richtung der…“

„… in Teilen fast kommunistisch geklungen habe. Die Grünen seien sich nicht sicher gewesen, ob sich Lindners Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, einer kostenlosen Bürgerversicherung und flächendeckendem Personennahverkehr zum Nulltarif wirklich mit den Positionen des…“

„… davon jedoch nichts gewusst habe. Merkel habe erst nach dem überraschenden Platzen der Sondierungsgespräche erfahren, dass die FDP mit der Einrichtung von Produktionsgenossenschaften die Landwirtschaft in Deutschland einem ganz neuen Modell zur nachhaltigen…“

„… dementiert habe. Gemeint sei damit die Senkung des Mehrwertsteuersatzes, der die unteren Einkommensgruppen ungleich stärker belaste und so zu einem nicht tolerierbaren…“

„… Bildung nicht mehr in der Verantwortung einzelner Familien zu belassen gedenke. Die Liberalen seien nicht bereit, Studiengebühren als Teil eines gescheiterten Ausbildungssystems in der bisher bekannten…“

„… den Versicherungssektor in Volkseigentum umwandeln wolle. Lindner wolle dies als unbedingte Voraussetzung zur Stärkung der finanziellen Basis der Branche durchsetzen und werde notfalls einen gesetzlichen…“

„… einer sozialliberalen Bundesregierung nichts mehr im Weg stehe. Angesichts der schwindenden Umfragewerte der SPD lege Lindner jedoch Wert darauf, dass er selbst die…“