The Germans to the Front

12 06 2018

„… das Nato-Manöver besser laufen müsse als in den letzten Durchgängen. Die Stabsstelle habe dazu einen unabhängigen Beauftragten für die…“

„… zu diplomatischen Verwicklungen geführt habe. Die Verteidigungsminister seien diesmal mit einer diplomatischen Mission an die Regierungen herangetreten und hätten sie von der Notwendigkeit eines Grenzübertritts im Falle der…“

„… seien aus Kostengründen nur an den Nummernschilder erkennbar. So habe sich Team Rot in diesem Jahr für einen…“

„… auch 2016 schon ausreichende Vorräte an Konservenfleisch und Bohnen eingeplant habe, die jedoch diesmal komplett verlastet worden seien und der Truppe fast vollständig zur Verfügung stünden. Zwar seien die Dosenöffner nicht wie geplant in den jeweiligen…“

„… keine Brücken befahren dürften, die eine Höchstbelastung von 750 Kilogramm aushielten, was bei Panzern vom Typ Leopard II automatisch zu größeren…“

„… ab Einbruch der Dunkelheit im Feierabend befinde. Ein nächtlicher Überfall müsse bei der jeweiligen Kommandantur mit mindestens zwei Tagen Vorlauf eingereicht werden, worauf das…“

„… viel dazu beigetragen habe, die Navigation zu erleichtern. Der Einsatz von Klarsichthüllen oder laminierten Ausdrucken sei kein vollwertiger Ersatz zu wasserfesten Karten, könne aber aufgrund des Maßstabs bei geringfügigen Verlegungen der Einheit eine schnelle und unkomplizierte.…“

„… die Verlastung der etwa neunzig Tanks sich als sehr schwer herausgestellt habe, da es in dieser gebirgigen Region, in der sich die Hängebrücke befinde, kein ausreichend großes Gelände für eine Landebahn oder einen vergleichbaren…“

„… nicht darauf hingewiesen worden sei, dass das Rauchen auf dem Manöverschauplatz zu einer Geldbuße von umgerechnet 30 Euro, im Wiederholungsfall zum umgehenden…“

„… abhörsicheren Sprechfunk voraussetze. Das Oberkommando habe einen äußerst günstigen Tarif mit zubuchbaren SMS gewählt, müsse jetzt aber ausreichend technische geeignete Endgeräte besorgen, um die Versorgung der…“

„… über ausreichend Werkzeuge verfügten, so dass der Mangel an Essbesteck gar nicht ins…“

„… es keine landeskundigen Truppenmitglieder gebe, die sich bei einer ausweglosen Situation direkt an die Einwohner des Manövergebiets halten könnten. Nachdem sich die Einheit bereits am ersten Tag komplett verfahren habe, sitze sie nun schon eine halbe Woche im…“

„… wirklich vertrauenswürdig seien. Der Online-Händler, der die Kommunikationsabteilung mit dreißigtausend chinesischen Smartphones versorgen wolle, habe als Kontakt nur eine russische E-Mail-Adresse angegeben und sei auch nicht in der Lage, die Ware zum vereinbarten Zeitpunkt nach…“

„… nicht nachgefragt habe, ob Ersatzreifen zur Standardausrüstung eines Panzerspähwagens gehörten. Das Bundesministerium für Verteidigung habe beschlossen, die Verträge mit den…“

„… als relativ leicht herausgestellt habe. So könne der Transport über die Brücke bereits in weniger als einen Tag…“

„… die Krad-Melder als vollwertigen Ersatz der Mobilfunkeinheit einsetzen könne. Da es keine Bewilligung von Kraftstoff für die Motorräder gegeben habe, müsse mit Fahrrädern experimentiert werden, die zuvor als Diensträder im…“

„… dass eine fehlerhafte Nummer auf dem Ausrüstungsnachweis an der Unterversorgung schuld sein könne. Die Latrinenwagen seien für eine Veranstaltung im Jahr 2039 gebucht worden und deshalb jetzt nicht im…“

„… sich Tretroller als nicht ausreichend geländegängig herausgestellt hätten. Dafür sei mit diesem Gefährt definitiv keine Überschreitung der Abgasnormen zu…“

„… auch das Oberkommando betreffe. Man müsse zwar bei der Einreise durch den Luftraum der baltischen Staaten wie bisher Zwischenstopps einlegen, die erforderlichen Zollpapiere könnten jetzt aber bereits im Vorwege an die Behörde in…“

„… nicht die ganze Information beinhalte. Einerseits müsse man die Zeit für jeden Leopard II einzeln rechnen, andererseits kämen für die Demontage und den Neuaufbau pro Einheit nochmals…“

„… einen eigenen Zug mit Ersatzteilen für die Fahrzeuge der Bundeswehr mitschicken wolle. Die Truppe sei sonst nur bedingt…“

„… die zugesicherten zwölftausend Mann nicht schicke. Im Bundesverteidigungsministerium habe man darauf hingewiesen, dass eine eindeutige Urlaubssperre bereits im vergangenen Jahr hätte erlassen werden müssen, so dass die Truppenstärke heute mit mehr als…“

„… eine Erhöhung der Mehrwertsteuer in der Bundesrepublik derzeit nicht zur Debatte stehe. Allerdings werde man kurzfristig entscheiden, ob die veranschlagten 90 Millionen Euro tatsächlich ausreichend seien für eine erste…“

„… einen nicht rechtzeitig bewilligten Grenzübertritt von Truppenteilen als kriegerische Handlung ansehe. Der Oberkommandierende habe dies ohne sichtlichen Widerspruch aufgenommen. Die Nato-Truppe sei für einen Angriffskrieg bestens gerüstet, wie man bereits beim Manöver in…“

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Einsatzwirtschaft

31 01 2018

„Das verstehen Sie also unter ‚Fluchtursachen bekämpfen‘?“ „Es hat etwas mit Bekämpfen zu tun, das stimmt.“ „Aber nicht mit den Fluchtursachen.“ „Mittelbar.“ „Wenn, dann überhaupt nur unmittelbar.“ „Das verstehen Sie falsch. Syrien kriegt doch gar keine Waffen von uns.“

„Deutschland liefert Waffen an die Türkei.“ „Das ist unter Bündnispartnern doch nicht weiter verwerflich, oder?“ „Es ist aber sicher nicht gerade zielführend, wenn die deutschen Panzer in Syrien eingesetzt werden.“ „Es handelt sich dabei um einen inneren Konflikt, da sollten wir uns nicht einmischen.“ „Einen grenzüberschreitenden inneren Konflikt.“ „So gesehen ist das eine Fluchtursache, ja. Aber die wird natürlich von der Türkei zu verantworten sein, deshalb sollten wir sie als Bündnispartner möglichst stabilisieren.“

„Das ist doch eindeutig völkerrechtswidrig, da darf Deutschland auf keinen Fall mitmachen.“ „Wir können doch den Kurden jetzt keine Panzer liefern, das wäre eine Einmischung in einen bewaffneten Konflikt.“ „Und was ist das jetzt?“ „Wir haben die Waffen an die türkische Regierung geliefert.“ „Wo ist denn da der Unterschied?“ „Gibt es etwa eine kurdische Regierung?“

„Hatte nicht Außenminister Gabriel eindeutig gesagt, dass es keine Waffenlieferungen an die Türkei geben dürfe?“ „Vielleicht hatte er sich gerade erinnert, dass er mal Wirtschaftsminister gewesen war.“ „Das entschuldigt nichts.“ „Das ist richtig.“ „Das führt uns auch nicht weiter.“ „Das ist auch richtig. Aber sehen Sie mal, dass wir den Türken Waffen liefern, liegt nur daran, dass wir zu ihnen wieder so ein entspanntes Verhältnis haben. Das war ja nicht immer so.“

„Ihnen ist schon klar, dass wir damit den Kampf gegen islamistische Terroristen nachhaltig schwächen?“ „Das ist eine innere Angelegenheit der Türkei, die wir damit gleichzeitig stärken.“ „Damit sie die Kurden bombardieren, die die Nato als Verbündete betrachtet?“ „Sie müssen dabei natürlich beachten, dass die Türkei außerhalb der Bündnisgrenzen operiert. Da gelten dann andere Maßstäbe.“ „Man muss deutsche Waffen also nur außerhalb der Nato einsetzen, dann sind sie nicht mehr völkerrechtswidrig?“ „Das ist so nicht richtig, aber für die deutschen Waffenexporteure ist das sowieso nicht relevant.“ „Weil die sich nicht ans Völkerrecht halten müssen?“ „Wir sind Exporteure, da achten wir natürlich in erster Linie auf grenzüberschreitende Einsatzgebiete.“

„Was machen wir denn jetzt, wenn die Lage eskaliert?“ „Das könnte uns tatsächlich vor eine schwer zu beurteilende Situation stellen.“ „Ach was!“ „Sehen Sie, die deutsche Rüstungsindustrie ist eine der leistungsfähigsten der Welt, aber auch wir stoßen irgendwann an unsere Grenzen. Und wir wollen den Waffenbrüdern nicht freiwillig den Weg zu anderen Anbietern ebnen, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ „Sie interessiert lediglich der Absatz, nicht der Einsatz.“ „Naja, es heißt ja auch Absatz- und nicht Einsatzwirtschaft.“

„Haben Sie sich mal Gedanken gemacht über die Folgen im internationalen Kontext?“ „Wir müssten notfalls eine Kooperation mit Russland eingehen, wenn sich die USA nicht zur Verfügung stellen.“ „Unsinn, der UN-Sicherheitsrat berät schon über diese Offensive.“ „Das ist gut, die wollen meistens nur spielen. Die tun nichts, außer einer Resolution hier und da, aber Blauhelme wird da keiner schicken. Immerhin ist die Türkei ein zuverlässiger Bündnispartner.“ „Die EU-Außenbeauftragte geht die Wände hoch.“ „Da können Sie mal sehen, was eine vorausschauende Europapolitik für positive Effekte haben kann. Die Türkei ist immer noch nicht in der EU, also müssen wir uns über etwaige Sanktionen nicht den Kopf zerbrechen.“ „Und die Folgen der Militäroffensive fallen einfach so unter den Tisch?“ „Das wollen wir mal nicht hoffen. Mit etwas Glück hält der Konflikt noch ein bisschen an.“

„Ihr Zynismus kotzt mich an.“ „Schauen Sie, die Steuern…“ „Die Sie hinterziehen.“ „… muss Deutschland erstmal verdienen. Und dann geht es natürlich auch noch um Arbeitsplätze und um die internationale Stabilität.“ „Wo sehen Sie die denn?“ „Wenn Sie sich die Türkei ansehen, einen stabileren Krisenherd werden Sie in Europa oder in der Nato nicht finden.“ „Dass es sich dabei um einen Stellvertreterkrieg handelt, in dem die westlichen Mächte langsam wieder in eine Konfrontation mit Russland driften, dürfte Ihnen sicher entgangen sein.“ „Keinesfalls. Aber so weit wollen wir noch nicht vorgreifen – Sie wissen, die Rohstoffpreise sind volatil, wir können jetzt noch keine Angebote schreiben für die nächste Phase.“

„Sie werden sehen, das fällt uns allen auf die Füße.“ „Wir arbeiten zur Friedenssicherung, haben Sie das vergessen?“ „Wohl eher im Auftrag der Rüstungsindustrie.“ „Aber nein, Sie müssen doch an die Folgen der internationalen Konflikte denken, das haben Sie selbst gesagt.“ „Die Folge wird sein, dass wir mehr islamistischen Terror in Europa haben, weil wir die Feinde des IS beseitigen. Wenn demnächst in Deutschland die Sprengsätze detonieren, sind Sie schuld daran.“ „Eben. Und was meinen Sie, wo genau trainieren wir denn die Bundeswehreinsätze im Inneren?“





Erlebnisorientierte Jugendliche

15 01 2018

„… als Kindersoldaten angesehen würden. Dabei habe die Bundeswehr aus guten Gründen minderjährige Rekruten eingesetzt, die zur Stärkung der Truppe im…“

„… achtmal so viele Soldatinnen und Soldaten unter 18 eingesetzt habe. Diese sollten vor allem den statistischen Altersschnitt hin zum…“

„… aber nicht korrekt sei, dass von der Leyen mit dem Beginn ihres Ministerinnenamts die Truppenstärke ausschließlich durch eigene Geburten wieder zu…“

„… die Geburtenrate innerhalb der Kasernen stärke. Dazu müsse das Personal möglichst jung sein und sich langfristig für einen Verbleib im…“

„… die Bundesrepublik ihrer besonderen Verantwortung gegenüber den Entwicklungsländern gerecht werden müsse. Armeen, in denen der Einsatz von Kindersoldaten normal sei, müssten durch eine kompetente und vorbildliche Leitung nach deutschem Muster schnell im internationalen Vergleich eine führende…“

„… sei die Einrichtung von Betriebskitas an den Bundeswehrstandorten von der Verteidigungsministerin seinerzeit aus ganz anderen Motiven in die…“

„… streng auf die Einhaltung von Schießzeiten geachtet werde. So dürften minderjährige Rekruten werktags nach achtzehn Uhr nicht mehr mit…“

„… zum Beispiel an Übungsmunition gedacht habe. Zusätzlich habe man an Handgranaten eine spezielle Kindersicherung gedacht, die erst ab dem vollendeten achtzehnten…“

„… seien sich die meiste volljährigen Soldaten ebenso wenig im Klaren über die Risiken und Konsequenzen des…“

„… noch nicht in der Lage gewesen seien, durch eine Teilnahme an den Wahlen zum Deutschen Bundestag für eine verfassungsfeindliche Partei zu stimmen. Die minderjährigen Rekruten seien damit besser geeignet, als Staatsbürger in Uniform dem demokratischen…“

„… ihr Leibgericht bekämen. Zwar sei die Lagerung und Zubereitung von Pizza in der Feldküche nicht unbedingt reibungsfrei zu bewerkstelligen, doch arbeite man unter Hochdruck mit allen zuständigen…“

„… dass in Schießsportvereinen bereits ab dem vollendeten zehnten Lebensjahr an der Pistole ausgebildet werde. Zwar wolle das Bundesverteidigungsministerium daraus noch keine Prognosen für eine Entwicklung innerhalb der nächsten…“

„… grundsätzlich nicht auf Auslandsmissionen eingesetzt würden. Die Gefahr sei zu hoch, dass die Jugendlichen etwa durch Komasaufen vor Ort ein ungünstiges Bild von der…“

„… Arbeitsschutz groß geschrieben werde. So plane man vorerst weder Kriegseinsätze an den Wochenenden noch einen…“

„… ihr Kinderzimmer ordentlich aufgeräumt hätten. Die Grundausbildung sei bei den Eltern der Rekruten außerordentlich positiv…“

„… aber ihr Smartphone im Manöver nicht mitführen dürften. Es werde den Rekruten zeitnah nach Ausbildungsbeginn vermittelt, dass sie auch bei Kampfeinsätzen weder ein ausreichendes Netz noch die Möglichkeit, sich mit Onlinespielen oder WhatsApp…“

„… nicht daran liege, dass die Bundeswehr nur über unzureichendes technisches Material verfüge. Die Jugendlichen sollten auch durch Schulungen an unbemannten Flugkörpern für Verteidigungsfälle in der Zukunft…“

„… ein Mindestalter eingehalten werde. Die Soldaten müssten auf jeden Fall in der Lage sein, ihren Namen selbstständig zu schreiben, zumindest theoretisch, falls dies auf Grund fehlender Bildung oder einer…“

„… als Sportförderung verstanden werden könne, die schließlich auch im frühen Kindesalter einsetze. Von der Leyen habe außerdem angeregt, dass jeder Bundeswehrangehörige zwischen acht und achtzehn zwei Stunden Instrumentalunterricht pro…“

„… nicht im Widerspruch stehe zur Tatsache, dass Minderjährige einen Erziehungsberechtigten für jede Entscheidung bräuchten. Als Angehörige der Bundeswehr seien diese Personen ohnehin nicht in der Lage, eigenständige…“

„… es mehr erlebnisorientierte Jugendliche als junge Erwachsene gebe, so dass sich die Altersstruktur der Rekruten auf ganz natürliche…“

„… als deeskalierende Maßnahme gegenüber der russischen Führung gedacht sei. Da bekannt sei, dass die Soldaten der Roten Armee nie auf Kinder schössen, würden die internationalen Beziehungen voraussichtlich noch sehr viel…“

„… den unsachgemäßen Umgang mit Waffen und Munition gewohnt sei. Dennoch sei die Beschäftigung von Bundeswehrangehörigen, die nur nach dem Jugendstrafrecht…“

„… bei einer zu erwartenden Häufung von Betriebsunfällen gesichert sei, dass die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb eine große Anzahl an Lehrstellen für mehr als…“

„… um ein großes Missverständnis gehandelt habe. Die Bundeswehr habe ursprünglich nur eine Senkung der Einstellungsvoraussetzung gefordert, nicht aber einen vollständigen…“





Rechtsum

30 05 2017

„… die Entnazifizierung der Truppe zur Chefsache erklärt habe. Von der Leyen werde ab sofort konsequent für eine Armee ohne rechtes…“

„… Kasernen umbenannt werden müssten, wenn sie nicht an das neue Leitbild der Bundeswehr…“

„… beispielsweise schon in der Grundausbildung darauf hinweisen wolle, dass das Deutsche Reich nicht mehr…“

„… halte das militärische Umfeld für sehr anfällig. Die Bundesverteidigungsministerin setze jetzt darauf, dass jeweils montags und mittwochs in einem Stuhlkreis die Einstellung der einzelnen Soldatinnen und Soldaten ausführlich und unter besonderer Berücksichtigung der Achtsamkeit…“

„… Hakenkreuze in den Schaft eines Sturmgewehrs eingeritzt hätten. Nach Ansicht des Bundesministeriums könne Beschäftigungstherapie ein lohnenswerter Ansatz zur Schonung des Materials eine wesentliche…“

„… da Es braust unser Panzer im Sturmwind dahin zwar historisch wie wehrtechnisch nicht als Liedmaterial einer parlamentarischen Armee…“

„… andererseits auch weiterhin Rekruten mit schweren Bildungsdefiziten aufnehmen wolle. Bei quasi analphabetischen Soldaten sei die Gefahr erheblich geringer, dass sie durch rechtsradikale Schriften in eine nicht vorhersehbare…“

„… über eine neue Uniformfarbe nachgedacht werden müsse. So könne ein pinkfarbener Flecktarn viel zur Entspannung der…“

„… sich aber Wap-bap ba-da-di-da-da schon aus artikulatorischen Erwägungen nur für eine nüchterne…“

„… eine kostenfreie Kinderbetreuung auch bei Auslandseinsätzen keine Frage der Finanzierung sein dürfe. In einem behüteten Umfeld sei die familiäre Unterstützung ein maßgeblicher Faktor für die…“

„… sprächen mehrere ranghohe Offiziere im Zusammenhang mit den politischen Säuberungen in der Truppe bereits von einer Entrechtung des…“

„… setze von der Leyen bei ihrer Aufgabe auf den kameradschaftlichen Zusammenhalt in der Armee, um in einer gemeinsamen Anstrengung die letzten Reste einer undemokratischen Gesinnung aus dem…“

„… beschlossen habe, dass das Kommando Rechtsum ab sofort nicht mehr im…“

„… sei die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland von der gesamten Truppe mit allen Mitteln zu verteidigen, notfalls auch gegen Flüchtlinge, Linksfaschisten, Fatima Merkel und die …“

„… bekanntlich Vegetarier gewesen sei. Ein zwingend vorgeschriebener vegetarischer Tag in der Mannschaftsverpflegung müsse daher aus Gründen der politischen Korrektheit ab sofort…“

„… ein gemeinsam vollzogenes luftgestütztes Abmunitionieren nicht nur den Unteroffizieren das Rückzählen erspare, sondern auch die unerlaubte Weitergabe zur Anlage widerrechtlicher Depots im landschaftlich belassenen Bereich außerhalb der…“

„… inhumane Folterrituale umgehend abstellen wolle. So sei das Anhören mehrstündiger Monologe aus Mein Kampf für die Rekruten ein mit der Menschenwürde nicht zu…“

„… der Waldorf-Pädagogik zwar nicht generell ablehnend gegenüberstehe, sie aber wegen ihrer Nähe zur Rassenlehre nur für die höheren Dienstgrade…“

„… den Horizont der Soldaten erweitern sollten. Ein verpflichtender Besuch in İncirlik sei geeignet, das Wissen der Armeeangehörigen um diktatorische Systeme auch über den Nationalsozialismus hinaus zu…“

„… strikt abgelehnt worden sei. Das Heeresmusikkorps Ulm werde Ein bisschen Frieden nicht einmal auf Wunsch eines scheidenden Bundespräsidenten…“

„… zu überlegen, ob der Truppe eine demokratische Gesinnung nicht auch befohlen werden könne. Dies sei ein einfaches Verfahren, bei dem man Verweigerer schnell und ohne weitere Prüfung…“

„… nicht ausschließen könne, dass Nazi-Devotionalien nur als Schulungsmaterial in die Kaserne gekommen seien, um der Truppe zur Anschauung und zum Wiedererkennung in strittigen Fällen von…“

„… die Umbenennung in Kurt-Tucholsky-Kaserne für gänzlich falsch halte. Der aus Deutschland geflohene jüdische Staatsfeind und Hetzer hatte seinerzeit die Soldaten kollektiv als…“

„… müsse es bei einer weiterhin stabilen Westintegration erlaubt sein, zur Klärung der nationalen Identität die Russen als Feindbild des…“





Dienstfahrt

20 04 2017

„Aber nur vorübergehend. Nicht länger als zwei, höchstens drei oder vier, vielleicht sechs… Monate, nicht Wochen. Monate. Das muss schon gründlich gemacht werden. Wir können die Sicherheit unserer Mitarbeiter nicht gefährden. Jedenfalls nicht mehr als nötig.

Sie landen auf einem ganz normalen Flugplatz. Ja, es gibt eigentlich keine normalen Flugplätze in Afghanistan, aber für afghanische Verhältnisse würde ich das als annähernd normal bezeichnen. Die Beschusszeiten sind nicht immer so wie vorgesehen, manchmal schicken die Taliban auch ein paar Übungstrupps durch, dann muss man halt in Deckung gehen, aber so schlimm ist das auch nicht, wenn man’s überlebt. Die meisten überleben das, jedenfalls statistisch betrachtet. Wie Sie danach aussehen? Keine Ahnung, ich habe noch nie einen gesehen, der zurückgekommen ist. Ich kriege wohl immer die statistischen Ausnahmen.

Sie wohnen auch ganz normal. Richtig, im Zelt. Sie haben den afghanischen Normalitätsbegriff schon sehr gut verinnerlicht. Halten Sie sich daran, dann geht auf Ihrer Dienstfahrt gar nichts schief. Falls irgendwas gehen sollte, das kann man vorher auch immer nie so genau wissen.

Kamele haben wir da nicht mehr, nein. Das liegt aber nicht an der Finanzdecke des Ministeriums, es liegt an zu wenig Kamelen. Die Tiere sind auch nicht dumm, die gehen halt auch eher da hin, wo es nicht ständig knallt. Und dann kann ich Ihnen natürlich noch die anderen Fahrzeuge ans Herz legen, die sind auch alle ausrangiert, wie die Zelte, und wenn Sie sich mit der Technik ein bisschen auskennen, dann fällt Ihnen auch die Reparatur viel leichter. Aus den Achtzigern, manche auch etwas neueres Baujahr, nur eben nicht die modernen Fabrikate. Die sind bisweilen etwas störanfällig. Die alten bleiben nur im Sand stecken, wenn sie unbedingt müssen.

Es ist halt Afghanistan, das gilt als sicheres Herkunftsland. Da wird nicht viel investiert, da schickt man hin, was hier bei uns nicht mehr gebraucht wird. Wieso der de Maizière jetzt immer da ist? Wie soll ich denn die Frage verstehen? Ist der immer noch Verteidigungsminister? Oder warum fragen Sie? Nein, sagen Sie mal?

Sie können schon technische Geräte mitnehmen, aber dann übernehmen wir da keine Haftung. Sie müssen das selbst besorgen. Wenn es nicht sicher ist, warum sollten wir als Regierung uns da einmischen? So dürfen Sie nicht rechnen, das ist nicht statthaft. Wir dienen hier letztlich dem Steuerzahler, da können wir nicht alles bezahlen. Schon gar nicht für sichere Länder. Wenn wir denen nämlich die Sicherheit bezahlen, dann sind die vorher gar nicht sicher gewesen, oder? Oder? Sehen Sie, so denken die meisten nämlich gar nicht, aber das muss man, wenn man in einem deutschen Ministerium ist. Oder Karriere machen will. Oder Karriere machen will, um nicht mehr in einem deutschen Ministerium zu sein.

Ja, der Sand. Der ist kostenlos, Sie können da auch gerne ein bisschen mitnehmen. Ach, Sie meinen die Sicherheitsbedenken? Dass sich Autos da festfahren? Oder Flugzeuge? Sie haben Recht, deshalb werden auch Sie da hingeschickt. Und nicht die Ministerin. Das heißt, die schicken wir auch da hin, aber nicht da, wo es zu sandig werden könnte. Man muss da ganz andere Sicherheitsmaßstäbe anlegen. Das haben Sie schon ganz gut begriffen.

Und Sie haben Ihre Schulung abgeschlossen? Gut, dann sind wir raus. Wegen der Haftungsfragen, aber das hatten wir ja schon. Sie dürfen sich da auch keine zu großen Gedanken machen, das führt nur zu Angst, oder Sie sehen die Situation plötzlich unrealistisch. Wir als Regierung wissen, wovon wir da sprechen, glauben Sie mir.

Ich empfehle Ihnen diese Teilnahme schon aus Karrieregesichtspunkten. Wenn Sie das überstanden haben, dann überstehen Sie alles. Auch Seehofer im Ministerium. Oder einen Parteitag mit…

Darf ich Sie dann schon mal fest einbuchen? Und nur zur Sicherheit, wen sollen wir denn benachrichtigen? Ich meine, im Falle eines Falles?“





Passgenaue Erledigung

26 07 2016

„… sei eine Einheit der Deutschen Bundeswehr in Alarmbereitschaft versetzt worden, um die Polizei bei der Terrorbekämpfung zu unterstützen. Von der Leyen habe dies persönlich…“

„… auf starke Kritik bei der Opposition gestoßen sei. Die Verteidigungsministerin habe nicht schlüssig erklären können, wozu militärische Kräfte im Falle eines jugendlichen Einzeltäters überhaupt…“

„… diene der kontinuierlichen Verbesserung der Einsatzbereitschaft der Truppe. Während die Wehrpflichtarmee erst nach drei bis vier Stunden wirklich zu einem lokalen Einsatz bereit gewesen sei, könne die heutige Streitmacht heute bereits nach weniger als einer Woche diagnostizieren, welche technischen Fehler zum Abbruch des…“

„… die stetig anwachsende Terrorgefahr eine Ausweitung der Bundeswehreinsätze im Innern notwendig machen würden. Nach einer Studie der deutschen Rüstungsindustrie sei der…“

„… wesentlich effektiver arbeiten könne. So benötige ein Panzerfahrzeug im Gegensatz zu einer kompletten Hundertschaft an Bereitschaftspolizei nur einen einzigen Schuss, um die Lage final zu…“

„… erlaube eine Weiterentwicklung der 120-Millimeter-Glattrohrkanone mit Rauchabsauger dem Kampfpanzer ein viel flexibleres Auftreten, das auch für Bankraub, Falschparker oder den…“

„… müsse man ohne Denkverbote an die vielen möglichen Einsatzgebiete für Panzer, Mittel- und Langstreckenwaffen denken. De Maizière halte ein präventives Flächenbombardement der sächsischen Ortschaften unter zehntausend Einwohnern für gut geeignet, die Zahl der Einbruchdiebstähle auf ein Minimum…“

„… könne auch aus dem vorhandenen Haushalt eine gemeinsame Übung von Polizei und Heer geplant werden. Söder habe vorgeschlagen, die von Dobrindt zur Finanzierung der Autobahnmaut projektierten Milliarden für eine erste…“

„… für eine paramilitärische Kurzausbildung zu rekrutieren gedenke. Wenn sich die Mehrheit der als rechtsradikal eingeschätzten Mitglieder der Bürgerwehren in die Freien Panzerbataillone integrieren ließen, dann habe der Staat eine bessere Kontrolle über verfassungswidrige Aktionen. Tillich sehe darüber hinaus eine für den sächsischen Arbeitsmarkt sehr positive…“

„… eine Nachbesserung der Waffengesetze angemahnt habe. Zwar sei es mit den bisher verwendeten Gewehren so gut wie unmöglich, einen Täter kampfunfähig zu machen, von der Leyen sei jedoch guter Dinge, damit die friedlichen Absichten des deutschen Volkes bei der…“

„… die Arbeit der Militärs traditionell zu einem Großteil aus Abschreckung bestehe. Eine nächtliche Dauerpräsenz auch in ruhigeren Wohngebieten sei geeignet, um die Akzeptanz der Spähpanzer auch bei bürgerlichen Bevölkerungsteilen auf ein neues Level zu…“

„… einen Teil der Kredite in Form von Gewehren und Munition zu zahlen. Die Opposition halte ein gemeinsames Manöver von Polizei und Armee für völkerrechtswidrig, es diene weder der Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen noch könne man es als einen…“

„… arbeite die Industrie an Spähfahrzeugen mit weniger geräuschintensivem Antrieb, um im Falle eines innerstädtischen Einsatz überhaupt taktische Einsätze ohne Komplettverlust von Mannschaft und Material zu…“

„… sei die Bundeswehr im Gegensatz zur Polizei keine Ermittlungsbehörde, die eventuelle Kenntnisse über mutmaßliche Täter oder etwaige Informationen der Geheimdienste zu diesen hätte oder auch nur besitzen dürfe. Dies mache es für die Armee einfach, sich auf die passgenaue Erledigung der…“

„… das Minenwurfsystem Skorpion auch für genossenschaftlich organisierte Freicorpsverbände anbieten wolle. Dies sei zugleich als Entlastung des Wehretats um mehrere Milliarden Euro eine…“

„… habe Nahles angekündigt, das Heer auch durch Langzeitarbeitslose aufstocken zu wollen. Die Luftwaffe könne ab sofort mit einer halben Million Ein-Euro-Fighter in den…“

„… sehr viel mehr Flexibilität von der Truppe erwarte. De Maizière könne eine explosionsartige Ausbreitung von Axtattentaten im öffentlichen Personennahverkehr nur durch eine permanente Drohnenüberwachung in den…“

„… habe man in der Vergangenheit zu viel an den Polizeikräften gespart und sehe sie nun für kommende Terrorgefahren nicht mehr ausreichend gerüstet. Der jetzige Versuch einer strukturellen Verbindung beider Dienste, so Schäuble, sei sehr gut geeignet, um künftig enorme Einsparpotenziale in den…“

„… eine Kombination aus Bundeswehreinsätzen und Vorratsdatenspeicherung einführen wolle, um den Drogenhandel und die Schlepperkriminalität in der Bundesrepublik empfindlich zu…“

„… in den einsatzarmen Zeiten auch für eine vermehrte Zahl von Militärparaden nutzen wolle. Gabriel habe berechtigte Hoffnungen geäußert, dass dies die Rettung für den Tourismus in Thüringen und…“





Kätzchenvideos

10 06 2015

„Und dann stehen auf einmal eine Milliarde bis an die Zähne bewaffnete Dänen – okay, so viele sind natürlich unrealistisch, das muss ich schon zugeben. Sorry. Ich bedauere diesen Fehler. Es tut mir sehr, sehr leid. Also es sind eine halbe Milliarde Skandinavier, und sie werden die Bundesrepublik Deutschland innerhalb weniger Sekunden auslöschen.

Gut, es wird ein paar Stunden dauern, nach unserem Szenario werden sie alle über den Bodensee kommen. Die Schweiz werden sie schon platt gewalzt haben., da ist keine Gegenwehr mehr zu erwarten, und sie werden mit ein paar Tausend Flugzeugträgern einmarschieren. Wieso, ein paar Tausend – wo sollen die denn alle herkommen? Der Bodensee ist schließlich groß, wer weiß schon, was diese Skandinavier aushecken. Oder die Schweizer. Haben Sie eine Ahnung?

Auf jeden Fall zeigt uns dies Beispiel einmal mehr und deutlich genug, dass man nicht vorsichtig genug sein kann. Oder hätten Sie gedacht, dass man einen Luftschlag über dem Bundestag mit Panzerkreuzern auf dem Bodensee vorbereitet? Da brauchen Sie als Bundesverteidigungsministern aber auch sehr viel Fantasie, damit Sie sich das ausmalen können. Wobei, Sie haben nur den Malstift. Die Linien gibt die Rüstungsindustrie Ihnen schon vor. Sie müssen nur noch das bisschen Krickelkrackel auf den Verträgen erledigen.

Denn schauen Sie mal: gab es nicht immer einen wunderschönen Himmel über Deutschland? Eben, und da wir uns den durch Luftschläge nicht kaputt machen lassen dürfen, müssen wir eben aufrüsten. Machen doch alle. Und wenn alle aufrüsten, dann können wir das ja wohl auch, oder?

Nicht zuletzt aus Gründen der Arbeitsmarktpolitik. Dieses Abwehrsystem hat nun mal einige Milliarden Euro Volumen, da muss man handeln. Sonst schnappen einem diesen Auftrag die Chinesen vor der Nase weg, und das können wir nicht riskieren. Schon aus sicherheitstechnischen Bedenken heraus. Chinesen montieren die Technik, die uns in der EU vor den Chinesen schützen soll! Da können wir ja gleich die Vorratsdatenspeicherung ins Ausland vergeben!

Tun wir schon? Bedaure, das entzog sich meiner Kenntnis. Ich dachte, die Amis sind bei MEADS schon ausgestiegen, dann können wir das als nationalen Alleingang machen, dann klappt das nämlich auch. Wie damals bei den, äh, Drohnen. Das haben wir auch ganz alleine hingekriegt.

Wieso eigentlich Milliardengrab? Immerhin bekommen wir ja auch etwas für unser Geld. Irgendwann. Hoffentlich. Aber Milliardengrab, meine Güte – es kostet sehr viel weniger als dieser Hauptstadtflughafen, und es wird sicher viel schneller fertig. Und es hat sich bisher auch noch niemand beschwert, oder?

Natürlich hätte man den alten Raketenabwehrschirm weiterentwickeln können. Man kann meistens noch etwas anfangen mit alten Sachen, vor allem dann, wenn sie sich bewährt haben. Wenn man sich auf sie verlassen kann, weil die Ergebnisse für sich sprechen. Aber denken Sie immer daran, diese Regierung und ‚Weiterentwickeln‘, das glauben Sie doch selbst nicht.

Das Geld bleibt doch im Land, das geht bloß nach Bayern. Das ist sozusagen die Summe, die die Bayern beim Länderfinanzausgleich ausgegeben haben, und die kriegen sie jetzt wieder erstattet. Am Bundeshaushalt vorbei. Falls Sie sich fragen, wie die CSU auf die Idee mit der Maut gekommen war.

Denken Sie doch auch mal an die vielen positiven Nebeneffekte! Das wird noch zu vielen schönen Debatten kommen, Schmierentheater im Bundestag, Untersuchungsausschüsse, Lügen, ein Nachrichtenmagazin druckt Unterlagen ab, deren Existenz vorher standhaft geleugnet worden war, und viele Jahre später bekommen Sie etwas, das mit dem eigentlich bestellten Ding gar nichts zu tun hat. Wenn Sie das stört, warum spricht denn dann heute keiner mehr über den Stuttgarter Tiefbahnhof?

Außerdem werden die Deutschen gar nicht wissen, was MEADS ist. Das hört sich an wie ein Kätzchenvideo, und auf dem Niveau verkauft von der Leyen das dann auch der SPD.

Klar können Sie so argumentieren, dass es bisher noch keinen einzigen Raketenangriff auf Deutschland gegeben hat. Aber wenn wir bald ein tolles neues Abwehrsystem haben, dann kann sich das ja schnell ändern.

Ist das Ihr Ernst? Mit den Russen reden, statt Waffensysteme zu bauen? Bei aller Liebe, bei der Vorstellung wird mir gerade sehr unwohl. Wenn wir mit den Russen reden. Also von der Leyen. Dann kriegen wir dasselbe Ergebnis doch mit ein paar neuen Waffen viel preiswerter hin.

Nein, Sie müssen sich damit abfinden, wir werden um MEADS nicht herumkommen. Die Sache ist nämlich politisch durchaus notwendig. De Maizière hat das mit den Drohnen versemmelt, und zur Belohnung durfte er wieder Innenminister werden und die Verfassung weiter abschaffen. Aber von der Leyen, wenn Sie jetzt denken, das mit den Hubschraubern, G36, Besenstielpanzer – glauben Sie, man wird so einfach Reichskanzlerin?“