Einschränkung der Freiheit

10 08 2022

„Also doch wieder Masken?“ „Sie können sich ja impfen lassen.“ „Aber doch nicht alle drei Monate!“ „Dafür sind ja sicher nicht genug Dosen da.“ „Das kostet auch zu viel.“ „Ist doch prima, dann sparen wir uns wenigstens die Diskussionen um das Neun-Euro-Ticket.“

„Stellen Sie sich das mal vor, wir sitzen alle mit Masken im Kino!“ „Stellen Sie sich mal vor, wir sitzen alle ohne Maske nicht im Kino.“ „Das ist eine Freiheitseinschränkung!“ „Dass man nicht im Kino sitzen darf?“ „Wer bezahlt eigentlich diese ganzen Masken?“ „Im Zweifel sind die immer noch preiswerter als eine Gasheizung.“ „Aber ich muss doch beides bezahlen!“ „Wenn Sie irgendwo sind, wo Sie eine Maske tragen müssen, brauchen Sie ja nicht gleichzeitig zu Hause die Heizung aufzudrehen.“ „Und wenn ich mich dann doch mal infiziere?“ „Dann sind Sie hoffentlich bald genesen und müssen erst mal keine Maske mehr tragen.“

„Die Masken bringen doch überhaupt nichts.“ „Den Herstellern schon.“ „Wollten wir nicht eine deutsche Maskenfabrik aufmachen, damit wir das Zeug nicht immer in China kaufen müssen?“ „Das war noch die letzte Regierung, die der jetzigen vorwirft, seit zweieinhalb Jahren nichts getan zu haben.“ „Dafür wird diese jetzt Lockdowns und Schulschließungen verhindern.“ „Das ist ja auch richtig so, sonst müssten wir alle zu Hause sitzen und die Heizung aufdrehen.“ „Aber bei einer möglichen Maskenpflicht im Freien hinkt der Vergleich gewaltig.“ „Haben Sie noch nie einen Heizpilz gesehen?“ „Die Dinger sollte man sowieso verbieten!“ „Das wäre auch eine Einschränkung der Freiheit.“ „Sie meinen die Einschränkung, dass wir mit Heizpilzen direkt das Klima zerschießen?“ „Aber man kann die ohne Maske benutzen!“

„Jetzt kommen Sie mal runter, diese ganze Panikmache ist doch vollkommen verfrüht?“ „Was halten Sie denn für einen geeigneten Zeitpunkt, um in Panik zu verfallen?“ „Man kann das mit der Vorsicht auch übertreiben.“ „So wie beim Klima?“ „Das kann man dich gar nicht vergleichen!“ „Da gibt es doch auch Länder, die das nicht mitmachen, also verstehe ich nicht, dass wir Deutschen immer als erste mit Schutzmaßnahmen anfangen müssen.“ „Wir schützen ja unsere eigene Bevölkerung.“ „Ich will aber nicht, dass die Bundesregierung mir in alles reinredet!“ „Sie können sich ja gerne mit dem Virus infizieren, dann haben Sie wenigstens ein paar Tage Ruhe.“ „Oder ein paar Jahre, je nach Art Ihres Verlaufs.“ „Ich kann immer noch sehr gut auf mich selbst aufpassen!“ „Genau das ist ja das Problem.“ „Und dazu haben wir ein Gesetz zum Infektionsschutz.“

„Können wir den ganzen Mist nicht gleich an die Länder abschieben?“ „Die nehmen dann aber die Gastronomie, die Kinos und die Fitnessstudios in Geiselhaft.“ „Um so besser, dann muss es die Politik wenigstens nicht ausbaden.“

„Man könnte wenigstens Tests wieder kostenlos machen.“ „Das ist Gratismentalität!“ „Die Impfung ist doch auch kostenlos?“ „Die soll aber auch nicht jeder bekommen.“ „Oder nur alle drei Monate.“ „Und mit den Tests steigen natürlich wieder die Infektionszahlen.“ „Das liegt aber auch daran, dass sich Infizierte zum Teil ohne jede Schutzmaßnahme in der Öffentlichkeit oder sogar am Arbeitsplatz aufhalten.“ „Wir können doch Erwachsenen nicht vorschreiben, wie sie sich in der Öffentlichkeit bewegen!“ „Man kann ihnen aber verbieten, mit einer Infektion zur Arbeit zu gehen.“ „Die meisten, die geimpft sind, zeigen gar keine Symptome.“ „Sie infizieren aber andere.“ „Das geht doch nicht, dass man mit einer Infektion nicht ins Kino kann, wohl aber zum Arbeitsplatz!“ „Sie können ja einen Job im Kino annehmen, die suchen bestimmt.“

„Die Bayern meckern sowieso wieder an allen Plänen herum.“ „Dann sollen sie es doch besser machen.“ „Vielleicht haben wir dann verwertbare Ergebnisse, wenn im Freistaat die Intensivstationen volllaufen.“ „Die werden wohl Ausgangssperren antesten, also das, was sie im Polizeigesetz geplant hatten.“ „Da darf man sich dann auch nicht mehr mit einem Buch auf die Parkbank setzen.“ „Lesen ist sowieso subversiv.“ „Aber mit Maske?“ „Wenn Sie genesen und geimpft sind, wahrscheinlich auch ohne.“ „Und dann kann man mit Maske normal im Park spazieren gehen, aber hinsetzen darf man sich nicht?“ „Vermutlich muss man dazu die Maske abnehmen.“ „Oder sie bauen in Bayern jetzt ein verschließbares Häuschen um jede Parkbank, dann gilt das als Innenraum, und da kann man dann die Maske abnehmen.“ „Jedenfalls immer noch besser als die Maskenpflicht in Schulen.“ „Die haben sie auch nur, weil wir es seit zweieinhalb Jahren nicht hinkriegen, einen vernünftigen Distanzunterricht auf die Beine zu stellen.“ „Dürfen dann die Schüler wenigstens mit Symptomen in Schule?“ „Nur, wenn sie geimpft sind.“ „Und danach, weil sie dann ja als genesen gelten.“ „Das find ich jetzt komisch, wo sich die meisten doch zu Hause infizieren.“ „Das gilt sicher für Schüler nicht.“ „Oder in Bayern.“ „Wenn die sich zu Hause infizieren, sind sie in der Schule ja gut aufgehoben.“ „Dann müssten sie da auch keine Masken tragen.“ „Und auf der Straße?“ „Da weiß man ja nie, wer einem begegnet.“ „Der könnte kurz vorher noch mit einem Buch auf einer Parkbank gesessen haben.“ „Ohne Heizpilz!“ „Das war dann eher im Paulanergarten.“ „Also haben wir dann zwei Regelungen: Bundesgebiet und Bayern?“ „Hauptsache, Berlin zahlt das.“ „Dafür gelten wir hinterher aber alle wieder als ungeimpft.“ „Ich sag’s ja: dieses Gesetz hält, was es verspricht.“ „Wieso?“ „Es schützt die Infektion.“





Vorhersehbare Umstände

5 07 2022

„Dabei wollte ich letzte Woche nach Mallorca!“ „Seien Sie nicht traurig, Ihre Wünsche werden alle erfüllt.“ „Sie meinen, der nächste Flug wird nicht wieder gestrichen?“ „Doch, natürlich.“ „Aber wieso sagen Sie dann, dass meine Wünsche erfüllt werden?“ „Wollen Sie nicht immer, dass das der Markt regelt?“

„Was hat der Markt denn zu tun mit den Flügen nach Mallorca?“ „War da ausreichend Personal am Flughafen?“ „Eben nicht!“ „Dann fragen Sie sich mal, wo die Leute geblieben sind.“ „Die können doch nicht alle verschwunden sein?“ „Das ist wie mit Ihrem Geld, das ist auch nicht weg, das hat jetzt jemand anders.“ „Sitzen die jetzt alle zu Hause und freuen sich, dass keiner mehr nach Mallorca fliegen kann?“ „Die sind jetzt alle in anderen Jobs, weil sie da dasselbe verdienen.“ „Die arbeiten woanders?“ „Ja.“ „Aber weshalb denn?“ „Manche wollen ihre Miete bezahlen, manche essen gerne mal etwas, und ein paar von denen mögen ihren Beruf.“ „Aber das ist doch kein Grund, dass man systemrelevante Jobs so einfach aufgibt!“ „Finden Sie es wirklich derart entscheidend, dass ausgerechnet Sie nach Mallorca fliegen müssen?“ „Die waren doch letztes Jahr noch da!“ „Einige schon.“ „Und vor der Pandemie waren es noch viel mehr!“ „Eben.“

„Warum arbeiten diese Leute jetzt nicht mehr am Flughafen?“ „Weil es beschissene Jobs sind, die beschissen bezahlt werden.“ „Aber irgendwer muss das doch machen!“ „Würden Sie das denn tun?“ „Wie kommen Sie denn darauf, ich habe etwas Anständiges gelernt.“ „Das haben diese Leute auch, und selbst, wenn nicht: man kann niemanden dazu zwingen, am Flughafen zu arbeiten.“ „Aber wenn man nichts anderes findet, dann arbeitet man halt da.“ „Haben Sie nicht immer gesagt, wenn man mit dem Gehalt nicht zufrieden ist, soll man sich halt einen besser bezahlten Job suchen?“ „Natürlich, so funktioniert eben der Arbeitsmarkt.“ „Nein, aber so sollte er funktionieren.“ „Und warum gibt es jetzt kein Personal mehr am Flughafen?“ „Weil durch eine Verkettung vorhersehbarer Umstände der Arbeitsmarkt ausnahmsweise mal so funktioniert, wie er funktionieren soll.“ „Aber die Leute haben doch alle schon einen Job?“ „Befristete Teilzeitjobs mit miesen Arbeitszeiten und noch schlechterer Bezahlung.“ „Wenn die mit dem Gehalt nicht zufrieden sind, sollen sie sich halt…“ „Genau das ist jetzt eingetreten.“ „Wie konnte das passieren?“ „Sollte das nicht der Markt regeln?“ „Aber doch nicht so!“

„Wir haben hier soziale Marktwirtschaft!“ „Das heißt, Sie legen großen Wert darauf, dass der Markt alle unnötigen Einschränkungen des Konsums von den Konsumenten fernhält.“ „Darunter leiden auch die Fluggesellschaften!“ „Vielleicht drücken wir dann jedem Bürger zehntausend Euro in die Hand. Damit kann sich dann jeder einen Urlaubsflug und eine hübsche Hotelrechnung leisten.“ „Das ist doch Sozialismus!“ „Richtig, daher hat man beim letzten Mal die Kohle auch gleich den Airlines gegeben, damit der Verbraucher nicht so überflüssige Dinge wie Flugreisen davon kauft.“ „Sie finden sich wohl witzig?“ „Witziger als die Bundesregierung, die das beim Tankrabatt genau so macht und beim Ticket für den Nahverkehr moniert, dass die Bürger es tatsächlich zu benutzen wagen.“

„Diese Massenkündigungen hätte man doch verhindern müssen!“ „Die Bundesagentur für Arbeit hat das Kündigungsschutzgesetz angewandt und die Entlassungen gestattet, sonst wären die Fluggesellschaften jetzt pleite.“ „Wieso Entlassung, ich dachte, es waren die Gehälter?“ „Das stimmt, die lagen dann ja bei Null.“

„Und jetzt streiken diese Faulpelze auch noch!“ „Haben Sie irgendeine Vermutung, woran es liegen könnte?“ „Die wollen den Flugverkehr sabotieren!“ „Das hatte die Gewerkschaft bestimmt vorher in der Erklärung für Flugreisende mitgeteilt und Sie haben es nur überlesen.“ „Diese Schweinerei sollte man durch das Grundgesetz verbieten lassen.“ „Ist nicht Arbeitskampf die Umsetzung eines Grundrechts?“ „Aber doch nicht in Spanien!“ „Dann verstehe ich nicht, warum Sie spanischen Arbeitnehmern mit dem deutschen Grundgesetz drohen.“ „Das betrifft doch auch die Deutschen, die mit denen fliegen, also ist das ein Eingriff in meine Grundrechte.“ „Ich vergaß, wir haben ja nach Schnitzel, Spargel und Sprit auch das Menschenrecht auf Mallorca eingeführt.“ „Sie haben keinen Grund, sich über mich lustig zu machen!“ „Ach, ich bin da ganz selbstlos und mache das aus freien Stücken.“

„Ich werde es Ihnen verraten, so wird es nämlich in Deutschland aussehen, wenn wir erst mal eine kommunistische Regierung unter dieser Baerbock haben – dann gibt es das bedingungslose Grundeinkommen, und kein Mensch will mehr am Flughafen arbeiten.“ „Oder in anderen Jobs, die bis dahin nicht anständig bezahlt werden.“ „Man sollte denen die Stütze komplett streichen!“ „Das war mir bisher auch neu, dass man Arbeitslosengeld kriegt, wenn man eine besser bezahlte Stelle annimmt.“ „Das ist doch alles ein abgekartetes Spiel, dass man schlecht ausgebildete Sicherheitskräfte aus der Türkei hier einschleust, die den Deutschen die Jobs wegnehmen!“ „Also exakt die Jobs, für die es keine Deutschen gibt, die die erforderliche Ausbildung haben?“ „Die Bundesregierung hat keine bessere Idee, als wieder Ausländer einzuschleusen!“ „Das machen Fluggesellschaften, die bisher zugeschaut haben, bis die Scheiße uns bis zum Hals steht.“ „Gibt es denn überhaupt keinen Ausweg mehr?“ „Wenn Sie sich zur Mittelschicht zählen, haben Sie nicht einen Privatjet in der Garage?“





Affen

26 05 2022

„… nicht von einer neuerlichen Pandemie ausgehe. Die Mehrheit der Experten würde trotz der in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig auftretenden Infektionen keine Gefahr sehen, die vergleichbar wäre mit der…“

„… sich der Stuttgarter Verein Wachsame Bürger für friedlichen Protest gegen die Ausrottung der Menschheit durch Karl Lauterbach zu einem Protestmarsch auf den Reichstag verabredet habe. Ziel der Kundgebung sei die Erstürmung des Parlaments, die Abschaffung sämtlicher bis dahin verordneten Maßnahmen zum Infektionsschutz in der Affenpocken-Pandemie sowie die Ausrufung des Deutschen Reiches in den Grenzen von…“

„… werde die medizinische Situation in der Lügenpresse bewusst grob falsch dargestellt. Der ehemalige Schlagersänger Michael Wendler habe darauf hingewiesen, dass es gegen das MP-Virus ein erst seit wenigen Monaten zugelassenes Medikament gebe, das von Ärzten in der ganzen EU verschrieben werde. Dies sei der Plan einer von internationalen Kräften gesteuerten Bande, die…“

„… wisse Homburg aus absolut sicherer Quelle, dass es sich bei dem Virus um eine Unterart von SARS-CoV-2 handle, die aus einem unterirdischen chinesischen Labor stamme und im Auftrag von Merkel durch Wissenschaftler aus den…“

„… habe Wendler glaubhaft versichert, er wisse, dass die EU eine überwiegend von Ausländern ins Leben gerufene und bewohnte Tarnorganisation sei, die nur dazu geschaffen worden sei, um am Tag X das Königreich Deutschland von allen Seiten zu umschließen. Nur die Flucht ins sichere Ausland könne die von den bösen Mächten bedrohten Bürger noch vor ihrem sicheren…“

„… weiterhin der Verdacht bestehe, dass die Infektion mit Pocken bei Präsident Putin schwere Symptome wie Krebs, Demenz und Verstopfung ausgelöst habe. Wagenknecht halte ein von der NATO und ihren Geheimdiensten durchgeführtes Attentat für sehr wahrscheinlich und fordere den sofortigen Waffenstillstand der vom Westen gesteuerten Aggressoren, um die Leiden der russischen Bevölkerung endlich zu einem…“

„… verfüge Homburg über absolut verlässliche Informationen, dass der Erreger im Auftrag von Bill Gates in der Ukraine aus jüdischen Goldhamstern extrahiert worden sei, die sich zuvor mit dem…“

„… nicht auszuschließen sei, dass die EU die Tötung ihrer gesamten Bevölkerung geplant habe, um vorher noch das Vermögen ihrer Einwohner mit dem Verkauf des Pockenmedikaments zu erhalten. Dies wisse Wendler, da er in engem Kontakt zu Attila Hildmann stehe, dessen vegane Bananenlimo gegen Pocken und…“

„… unterstelle Weidel der Bundesregierung, die 1973 abgeschaffte Impfung gegen Pocken als Bio-Waffe gegen das deutsche Volk einsetzen zu wollen. Sie gehe davon aus, dass auch in diesem Fall die Weigerung, sich ein von Bill Gates und der NASA entwickeltes Serum spritzen zu lassen, durch lange Haftstrafen, Tod durch den Strang oder Bußgelder in Höhe von bis zu…“

„… habe Homburg durch mehrere Vergleiche mit US-amerikanischer DNA nachweisen können, dass aus dem Blut von Christenknaben gewonnenes Erbgut zur Aufzucht eines Virus benutzt worden sei, das ausschließlich Angehörige der deutschen Rasse und ihre…“

„… in den sozialen Medien die Theorie verbreite, dass die Bundesregierung die Pandemien eigentlich in alphabetischer Reihenfolge habe starten wollen, was aber durch eine Verwechslung schiefgegangen sei. Schiffmann benötige zur weiteren Aufklärung der Menschheit aktuell etwa 800.000 Euro, die er gerne als Spende für den…“

„… dass internationale Virologen seit Jahren vor einer Ausbreitung der Pockenerkrankung warnen würden. Dies sei für Weidel ein untrügliches Indiz für die planmäßige Vorbereitung und Durchführung der nächsten Pandemie, die laut WHO gar nicht mehr eintreten könne, weil das Virus ja schon vor fast 50 Jahren durch die…“

„… nicht klar sei, ob Wendler die Regierung beschuldige, ab sofort per Gesetz das Tragen von Affenmasken anordnen zu wollen. In anderen Nachrichten habe er noch angekündigt, dass er nach Deutschland importierte Affenmasken für alle Teilnehmer an den Anti-Impf-Kundgebungen der Querdenker und…“

„… glaube Weidel nicht daran, dass die in der EU zugelassenen Arzneimittel tatsächlich gegen die Affenpocken eingesetzt werden könnten. Da es nur Anzeichen dafür gebe, dass die nächste Pandemie planmäßig vorbereitet und durchgeführt werde, müsse man auch davon ausgehen, dass das Volk durch eine bewusste Falschinformation zunächst in Sicherheit gewiegt werde, bevor die…“

„… müsse es die ersten Impfschäden bereits geben, da man davon ausgehen könne, dass die Bundesregierung den Tod aller Zwangsgeimpften wie immer verschweige. Wodarg wisse, dass etwa 300% aller Deutschen bereits verstorben seien und dass bis zum September mindestens hundert Milliarden Menschen, fast alle jünger als ein Jahr, durch chemische Experimente in den…“

„… habe das Merkel-Regime Coronakritiker und den Impfwiderstand in den Kliniken planmäßig euthanasiert. Für Homburg stehe fest, dass diese tapferen Kämpfer bei der aktuellen Pandemie nicht mehr stören sollten und deshalb in vielen…“

„… bedürfe es keiner Massenimpfungen, da ein Großteil der Bevölkerung bereits immun sei. Auch das RKI sehe weithin keinen Anlass zur…“





Spaghetti mit Spaghetti

31 03 2022

„… zahlreiche Produkte bei Discountern vor einem erneuten Preisanstieg stehen würden. Der Handel gehe von etwa 400 Artikeln aus, die sich innerhalb der kommenden Wochen um bis zu…“

„… den Preisschock sehr bedauern würden, aber auch durch gestiegene Transportkosten zu einer Erhöhung gezwungen seien. Gleichzeitig werde man Waren, die nicht in den Filialen vorrätig seien, vorerst von der Preiserhöhung ausnehmen, um die Kunden nicht durch eine verwirrende…“

„… für einen sozialen Ausgleich sorgen würde, wenn die SPD nicht auf der Bremse stünde. Lindner wäre bereit, die Mittel für eine Benzinpreisbremse sofort vollständig aus dem Bundeshaushalt zu…“

„… da sich die Sozialverbände besorgt geäußert hätten, ob angesichts der aktuellen Teuerungswelle die finanziell schlechter gestellten Haushalte noch ausreichend versorgen könnten. Die Regierung sei sich jedoch sicher, dass man im laufenden Jahr eine ergebnisoffene Diskussion mit den Ausschüssen sowie den beteiligten Beratern im…“

„… vereinzelte Lebensmittel durch schnelle Verteuerung schlagartig ausverkauft seien, da die Kunden einen nochmaligen Preisanstieg befürchten würden. So habe in den südlichen Bundesländern die Anhebung des Preises von 0,49 Euro auf 0,55 Euro für eine Dose Tomatenmark zu einem Run auf das Produkt eingesetzt, der in keinem Verhältnis mehr zum…“

„… habe die FDP nochmals darauf hingewiesen, dass auch Lieferanten von Spritpreismaßnahmen profitieren würden. Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht wäre man auch bereit, Menschen aus der arbeitenden Bevölkerung durch eine großzügige…“

„… sich besonders am Monatsende nachteilig auf die Versorgung der Menschen mit schmalem Budget auswirke. Gerade Tomatenartikel würden in Kombination mit den ebenfalls nachschubarm in den Filialen vorhandenen Nudeln das Rückgrat der Ernährung darstellen. Längerfristige Ausfälle seien bekannt, könnten aber durch logistische Engpässe nicht nur nicht verhindert werden, sondern in der aktuellen Lage sogar noch…“

„… darauf hingewiesen hätten, dass etwa 60% der in Deutschland gehandelten Menge an Getreide für Tierfutter verwendet würden. Es sei den Betrieben nicht zuzumuten, dass sie ihr bereits geschlachtetes Vieh wegen zu hoher Preise wieder vernichten müssten, deshalb führe für sie kein Weg vor bei an einer zusätzlichen Subvention für die…“

„… müsse eine preisbewusste Ernährung einen Einkaufsradius von etwa 400 km sowie tägliche Touren in bis zu 50 Läden berücksichtigen, was jedoch vom Zeitaufwand nur Erwerbslosen möglich sei. Die Sozialverbände sähen die Bundesregierung in der Pflicht, die Mobilität mit mehr als nur einem Drei-Monats-Ticket für den ÖPNV zu…“

„… inzwischen andere Tomatenerzeugnisse wie Ketchup knapp würden. Die Handelskonzerne seien immer auf der Suche nach innovativen Ideen, um die Kundenbindung zu verstärken, könnten aber nur Rezeptvorschläge wie Spaghetti mit Spaghetti oder einen Salat aus…“

„… werfe Lindner der Bevölkerung mangelnde Flexibilität vor. Für den FDP-Vorsitzenden sei in einer durch natürliche Marktprozesse entstandenen Preisbereinigung vor allem wichtig, dass alle Güter auf ihre Teuerung überprüft würden. Da die Preise für Champagner, Kaviar und Trüffel nicht oder nur um wenige Prozentpunkt gestiegen seien, könne man von sozial schwachen Konsumenten erwarten, dass diese ihre Ernährungsgewohnheiten schnell überdenken würden, statt sich auf den Staat zu…“

„… nur mit Kernkraft aus der Energielücke komme. Für Söder sei der Weiterbetrieb aller zur Schließung bestimmten Kraftwerke, die Suche nach spaltbarem Material, Ausbesserung aller Reaktoren einschließlich der Anträge auf Genehmigung des Betriebs sowie die Umstellung des Güterverkehrs auf Elektrolastkraftwagen der vernünftigste Weg sei, um bis 2086 in greifbare Nähe einer…“

„… der konservative Flügel der SPD Sarrazin eingeladen habe, um erneut über seine Vorschläge zu einer überlebenssichernden Kalorienzufuhr für Arbeitsscheue, Rasseschädlinge und Asylanten zu diskutieren. Die Kommission wolle ein Konzept erarbeiten, bei dem durch Lagerhaltung die Menge an ausgegebenen Lebensmitteln möglichst gering und passgenau auf den Bedarf der…“

„… sofort widersprochen habe. Durch ein Tempolimit für Lastkraftwagen werde sich die Lieferkette nochmals schwächen, so dass eine gute Versorgung der Käufer mit den gewohnten Artikeln nicht mehr sichergestellt werden könne. Der dabei entstehende Mehrverbrauch, im Ministerium als Freiheitsdiesel bezeichnet, dürfe nicht leichtfertig durch sozialistische Ideen einer Vollversorgung der teilweise nicht einmal mit Grundbesitz oder einem Zweitsportwagen ausgestatteten…“

„… habe die Sarrazin-Kommission bei den Handelskonzernen nichts erreicht. Der Vorschlag der Berater, ein mit Brot belegtes Brot als neues deutsches Nationalgericht zu bewerben, würde nach Aussage der Discounter bereits daran scheitern, dass es nicht einmal mehr ausreichend Brot zum…“

„… fordere die FDP den endgültigen Wegfall samt Verbot aller Infektionsschutzmaßnahmen. Für Lindner sei klar, dass sich in einer so schlechten Versorgungslage, wie sie derzeit in Deutschland zu sehen sei, das Volk sein Grundrecht auf Freiheit erkämpft habe und nun belohnt werden müsse, indem die gesetzliche Grundlage für wesentliche Erleichterungen im…“





Planungssicherheit

17 02 2022

„… dass die angekündigten Lockerungen nur nach der aktuellen Lage beschlossen werden könnten. Dies bedeute, dass die Ministerpräsidenten in einer abgestimmten Strategie der…“

„… vollkommen gleichgültig sei, ob und wie viele der Ministerpräsidenten sich auf welche Maßnahmen einigen oder nicht einigen könnten, da Bayern die Maßnahmen zwar durch Druck auf die anderen Bundesländer beeinflussen werde, aber nicht vorhabe, sich an einer gemeinsamen Lösung danach auch zu…“

„… die Öffnungsschritte nach den jeweils zum Maßstab bestimmten Skalen zu bewerten, in gut begründeten Einzelfällen jedoch auch von ihnen abzuweichen, wenn sich wirtschaftliche oder…“

„… schon vor dem Karneval mit Lockerungen in der Gastronomie beginnen werde. Dazu sei es unumgänglich, dass sich die Infektionsgefahr in Nordrhein-Westfalen durch im März erhobene Langzeitstudien als vollkommen ungefährlich herausstelle, so dass die Maskenpflicht ab sofort…“

„… kommuniziere die Bundesregierung mit einem Update der Impfkampagne, wie wichtig der Schutz für die Bevölkerung sei. Scholz habe für die TV-Auftritte Jürgen Habermas und Désirée Nick gewonnen, die sich als Multiplikatoren innerhalb ihrer Zielgruppen für eine sehr…“

„… habe bisher keine Studie nachweisen können, dass die Infektionslast ohne Masken in der Kneipengastronomie um mindestens 1.000.000% höher ausfalle. Eine Aussetzung während der Karnevalstage sei so auf wissenschaftlicher Basis als höchst signifikante…“

„… keine Aussage über die Fußball-Bundesliga getätigt habe. Ein Ende der tiefgreifenden Corona-Maßnahmen sei jedoch für den 20. März in Aussicht gestellt worden, was auch für die…“

„… werde Scholz in einer Ansprache vor den Abendnachrichten die Dringlichkeit der Impfquote betonen. Die Bundesregierung wolle 15 Millionen Euro für eine PowerPoint-Präsentation ausgeben, die nach einer einfachen Registrierung im Internet mit PostIdent-Verfahren und Schufa-Check schnell und kostenfrei auf das eigene…“

„… habe der FC Bayern München sich im Hinblick auf Geisterspiele als kompromissbereit erwiesen. Der Verein dulde den Ausschluss von Publikum, wenn er pro Spieltag eine Entschädigung von mindestens…“

„… dass das Virus sich bis spätestens Ostern aus den Kliniken zurückgezogen haben müsse. Falls Lauterbach dies nicht garantiere, sei die FDP an einer Fortführung der Koalition nicht mehr…“

„… die Diskussion einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Bundestag stattfinden werde. Söder habe den Regierungsparteien vorgeworfen, sich aus einer zu geringen Autorität heraus irrelevanten Einzelstimmen beugen zu wollen, da sie aus Angst vor der kommenden Wahl in einem…“

„… dämpfe Kubicki die Erwartungen. Eine Rückkehr zur Normalität bedeute auch, dass man Angestellte im Einzelhandel und Pflegekräfte offen als gesellschaftlichen Bodensatz behandeln dürfe, wie dies vor den Propagandamaßnahmen in der Anfangszeit der…“

„… dass inzidenzbedingte Lockerungen in der Infektionswelle im Herbst nicht zurückgenommen werden dürften. Lindner fordere Planungssicherheit für die Wirtschaft und wolle sich nicht durch eine mehrmals im Jahr neu definierte Regelung im…“

„… als größte Oppositionspartei ihre Hilfe in Bundestag anbiete. Merz wolle einen Kontakt zu Pofalla herstellen, der die Pandemie sofort für beendet erkläre, wenn es die wirtschaftliche und…“

„… die Infektionszahlen nur noch auf die Ungeimpften zu beziehen und grundsätzlich von einer Mehrfachinfektion auszugehen. Dies werde nach Ansicht der Kultusminister eine rechnerische Definition erleichtern und spreche dafür, sämtliche Schutzmaßnahmen sofort zu…“

„… dennoch mit erheblichem Widerstand aus der Bevölkerung rechne. Laut Prien müsse man mit gewaltbereiten Terrorextremisten rechnen, die auch innerhalb ihrer Wohnung Mundschutz tragen und nur in Ausnahmefällen mehr als eine Person aus einem anderen Haushalt zu Besuch hätten. Dies sei ein Angriff auf ihre Person, da sie als Angehörige vom Stamm der Hitachi eine…“

„… die Angstkultur der Hospitalisierungsrate beenden müsse. Fortan würden sämtliche Betten in allen Krankenhäusern – auch Schönheitskliniken und Palliativstationen eingerechnet – summiert, um als Durchschnittswert mehr Lust auf Lockerung in den relevanten Bereichen der…“

„… mit innovativen Slogans wie Impfen tut gar nicht weh oder Kleiner Pieks, große Wirkung die Bevölkerung zu einem positiven Infektionsschutzerlebnis zu führen. Mit Scholz und Lauterbach seien zwei sehr bekannte Personen als Zugpferde der…“

„… nur ein Gesetz mittrage, in dem höchstens drei Impfungen vorgesehen seien. Die FDP sehe in den wissenschaftlich begründeten Ausnahmen einen geplanten Angriff auf ihre Freiheiten, die sie im…“

„… sei dabei im Skript versehentlich der Begriff ‚Durchseuchungserlebnis‘ erschienen. Regierung und Kultusministerkonferenz hätten sich nicht auf eine gemeinsame Antwort bei den…“

„… aber die einrichtungsbezogene Impfpflicht vorerst aussetzen würden. Die Ministerpräsidenten würden durch eine Sicherung der Personaldecke im klinischen Pflegebereich dafür sorgen, dass auch Impfunwillige die bestmögliche Behandlung, die am Top-Wissenschaftsstandort Deutschland in…“





Freiheit und Grundrechte

14 02 2022

„Wenn Sie mich hier noch einmal dumm anlabern auf dem Grund und Boden vom Freistaat Bayern, werde ich Ihnen Grüß Gott Herr Oberstaatsanwalt, seien Sie recht herzlich willkommen, hatte Sie eine gute Reise, vielleicht nehmen Sie erst mal Platz?

Es liegt am Reformstau, Herr Oberstaatsanwalt, und wir als fortschrittlichste Kraft der konservativ eingestellten Richtung wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Wirtschaft, ich meine die Politik in Deutschland sich so gut wie möglich von diesen 16 Jahren linksradikaler Regierung erholt. Wir müssen der Bevölkerung, also dem Volk muss man doch zeigen, dass wir von oben verordnete Befehle nicht mehr hinnehmen, und da greifen wir jetzt durch, weil uns sonst die Wähler nicht mehr folgen.

Zumindest nicht die, die uns eh nicht wählen, das werden Sie verstehen, Herr Oberstaatsanwalt: das sind Volksbestandteile, die man auch außerhalb der Demokratie agitieren muss. Weshalb wir uns so wie diese Bestandteile außerhalb demokratischer Bezugsraster wie Wahlen oder Verfassung bewegen. Das ist jetzt nicht unbedingt neu in Bayern, aber wir haben ja auch nicht zufällig das Grundgesetz nicht unterschrieben. Das mag damals noch ein visionärer Akt gewesen sein, aber je länger die Zeit sich in die Gegenwart bewegt, die schon bald Zukunft sein könnte – oder umgekehrt, je nachdem, ob Ihr Laden schon oder noch vom Verfassungsschutz beobachtet wird – desto realer wird so eine Vision. Wir sind ja nicht grundsätzlich gegen ein Bundesgesetz, Herr Oberstaatsanwalt, wir sind Bayern. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied.

Wir können so eine berufsbezogene Impfpflicht nicht durchsetzen, weil wir sie nicht durchsetzen wollen. Darin manifestiert sich der Wille des Volkes und damit der Wille der Regierung, also umgekehrt, aber das sind Überlegungen, die hier in Bayern zu weit führen würden. Und deshalb können wir ein Bundesgesetz, das wir im Bundesrat verabschiedet haben, weil das nämlich unser gutes Recht ist, Herr Oberstaatsanwalt, deshalb werden wir das hier in Bayern nicht umsetzen, weil wir hier in Bayern sind und nicht in Berlin. Da darf der Bundeskanzler gern seine eigenen Bundsgesetze machen, die sind aber für uns nicht interessant. Die sind für uns nämlich nur interessant, wenn wir eine Bundesregierung mit Beteiligung der Union haben, weil das ja quasi eine demokratische Einheit ist, weniger demokratisch, aber eine Einheit schon, und da muss man sich dann auch der Führung unterordnen. In Bayern nennen wir das Personalunion. Der Freistaat bin ich.

Denken Sie nur mal an die Entlastung der Justiz. In Bayern wird die Promillegrenze aufgehoben, da bei uns sowieso jeder besoffen fährt, und wer dabei ein paar Leute übermangelt, wird hier Minister und muss nicht ins Gefängnis. Außerdem werden wir das Cannabisverbot nicht aufheben, weil wir unsere Polizei nicht arbeitslos machen wollen. Das sind wir den Beamten schuldig, und das ist auch unser Verständnis von Freiheit und Grundrechten, in dem Fall die Freiheit von Grundrechten.

Selbstverständlich gilt auch hier der Grundsatz, dass Bundesrecht Landesrecht bricht, aber zuerst sind wir ja alle der Verfassung verpflichtet, Herr Oberstaatsanwalt, und da setzen wir auf nachhaltig wirkende Rechtsverhältnisse: lieber eine regional produzierte wie die Bayerische Landesverfassung, die passt auch viel besser zu uns. Wir werden uns nicht diesem Linksterror aus Berlin beugen.

Natürlich kann man das Grundgesetz auch ändern, wenn man politisch etwas erreichen will, zum Beispiel, wenn sich gut integrierte, Fußball spielende Ministranten hier festsetzen wollen, obwohl sie in ihrer Heimat nichts zu befürchten haben. Gut, man würde sie dort als Christen töten, aber zum christlichen Glauben gehört eine gewisse Opferbereitschaft schon dazu. Wir als Regierung zum Beispiel opfern ja auch schon einiges, zum Teil die schon genannten Volksbestandteile, nicht nur Alte, sondern auch Kinder, weil wir nämlich Politik für die Mitte der Gesellschaft machen, und deshalb kommen die Folgen in der Mitte der Gesellschaft auch an, Herr Oberstaatsanwalt. Daran sollte sich die Bundesregierung mal ein Beispiel nehmen.

Wenn jetzt einzelne Minister ankündigen, dass sie sich an Recht und Gesetz halten wollen, ist das eine Belastung für die Bayerische Landesregierung, aber auch das werden wir aushalten, weil nämlich in der Bayerische Landesverfassung auch das Recht auf freie Meinungsäußerung existiert. Das heißt, wir nehmen Ihre Meinung zur Kenntnis, aber mehr auch nicht. Wenn Sie politisch etwas ändern wollen, müssen Sie schon den Reichstag stürmen oder den Galgen für die Bundeskanzlerin fordern. Das hat etwas mit der Verhältnismäßigkeit zu tun, Herr Oberstaatsanwalt, Sie werden das als Jurist sicher kennen. Und mir ist das verhältnismäßig egal.

Nichtsdestoweniger werden wir jetzt diese aus Berlin aufgezwungene Impfpflicht, die im krassen Widerspruch zur Landespolitik steht, nicht nur so wie beschlossen umsetzen, wir werden sie auch viel früher und viel besser umsetzen, weil wir auf die Art die lückenlose Kontrolle haben über einige Bevölkerungsteile, das heißt die gesamte bayerische Bevölkerung, weil man ja nie weiß, was man alles rausfindet und wozu man das noch mal braucht. Wenn es Kritik an unserer Vorgehensweise geben sollte, gehen wir eben bis nach Karlsruhe, Herr Oberstaatsanwalt. Wir haben ein Widerstandsrecht, das uns das erlaubt, das steht so im Grundgesetz. Merken Sie sich eins, Herr Oberstaatsanwalt, mehr müssen Sie nicht wissen: wir kennen unsere Feinde sehr genau. Und jetzt verstehen Sie hoffentlich den Freistaat Bayern.“





Tragendes Konstruktionsprinzip

9 02 2022

„… gebe es keine einfachen Wahrheiten. Deshalb werde die Bundesregierung alles tun, um die Bürger vor der Pandemie zu schützen und schnellstmöglich die Lockerungspläne umsetzen, die eine sehr…“

„… weise das Gesundheitsministerium die in der Presse genannten Anschuldigungen zurück, mit einer akzeptablen Bilanz der Todesfälle pro Tag zu rechnen. Dies entspreche nicht der Wahrheit, da man in Lauterbachs Ressort eine flexible Grenze als Berechnungsgrundlage verwende, die bei Bedarf auch um eine erhebliche Anzahl von…“

„… keinen eigenen Entwurf für eine allgemeine Impfpflicht in den Bundestag einbringen werde. Die Bundesregierung entspreche damit dem Wunsch zahlreicher Kritiker in den eigenen Reihen der Ampelkoalition, die sich wegen fehlender technischer Durchsetzbarkeit der gesetzlichen Regelungen für mehr Eigenverantwortung im…“

„… den verkehrten Weg einschlage. Die von den Unionsparteien seit Monaten angemahnte Entscheidung, wieder eine epidemische Notlage auszurufen, nachdem sie vehement für ein Ende dieser Notlage gekämpft habe, müsse jetzt durch ein Regierungshandeln, das diesen Namen auch verdiene, schnellstmöglich durch die…“

„… könne man die Hospitalisierung nicht als Maßstab nehmen, da die aktuelle Belegung der Intensivbetten in den Kliniken nur eine verzerrte Sicht auf das Geschehen abbilde. Man dürfe an den zwei Wochen alten Infektionswerten nicht die Wirksamkeit der jetzigen…“

„… seien die Impfquoten bisher noch auf einem unbefriedigenden Niveau, weshalb es unbedingt so schnell wie möglich zu Lockerungen auf nationaler Ebene kommen müsse. Nur durch ein Ende aller Vorsichtsmaßnahmen werde sich die Bevölkerung zur Impfung entschließen können, da diese dann freiwillig und als Folge von persönlichen…“

„… sich nicht an den heutigen Inzidenzen orientieren dürfe, um eine unnötige Verschärfung der Maßnahmen zu fordern. Die tatsächlichen Anzeichen könnten ja erst in zwei Wochen an den aktuellen Infektionszahlen und ihrem jeweiligen…“

„… eine Impfpflicht für Beschäftigte in Medizin und Pflege unbedingt durchsetzen wolle, da der Gefahr einer Ausbreitung des Virus in vulnerablen Gruppen durch diesen Schritt am wirksamsten zu begegnen sei. Die gesetzliche Vorlage müsse so schnell wie möglich, am besten noch in diesem Jahr auf dem…“

„… sei es zwar korrekt, dass die Regierung die Menschenwürde als tragendes Konstruktionsprinzip von oberstem Verfassungswert als Maßstab für die Corona-Politik sehe, man könne aber nicht immer erwarten, dass sich dies umsetzen lasse, ohne auf die Interessen internationaler Aktionäre und ihre…“

„… werfe Merz der Ampel vor, durch eine zu strikte Befolgung der Expertenratschläge die in den vergangenen Wochen noch gestiegene Inflation noch vergrößert zu haben. Eine Impfpflicht dürfe es auch deshalb nicht geben, damit Geschlossenheit in die Ablehnung der Bundestagsfraktion komme, um möglichst schnelle Neuwahlen und eine …“

„… aus der für März vorgesehenen Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen ausscheren wolle. Söder habe angekündigt, in Bayern eine sehr großzügige Übergangsregelung einzuführen, die sich vor allem dadurch auszeichne, dass sie weder zeitlich befristet noch durch Sanktionen für ein…“

„… dass sämtliche Tests in den Regelschulen eingestellt würden. Da die Schulen offiziell nicht als Treiber der Pandemie gelten würden, dürfe man etwaige Infektionen nicht in die Gesamtinzidenz einrechnen, wenn man nicht ein grob verfälschtes Bild der aktuellen Lage in den…“

„… klar widersprochen habe, dass der CSU-Vorsitzende als Ministerpräsident die Kontrolle über den Freistaat Bayern verloren habe. Söder sei im Gegenteil davon überzeugt, dass er das Land so gut wie noch nie zuvor lenke, denn er habe allen Menschen befohlen, das zu tun oder zu lassen, was sie sowieso tun oder lassen wollten, und dies sei ein in anderen Ländern so noch nie gelungenes…“

„… die Ost-CDU entschieden gegen den Zwang zur Impfung vorgehe. Laut dem sächsischen Landesverband seien die extrem hohen Inzidenzen die Folge der angedrohten Impfung, die von der Volksgemeinschaft als Angriff auf die deutsche Identität begriffen werde. Erst bei einem von der Polizei kontrollierten Verbot sei der Sachse zu einer Impfung bereit und werde diese auch im…“

„… die Entscheidung auch in umgekehrter Reihenfolge sinnvoll erscheine: wenn durch die in den Schulen nicht mehr durchgeführten Tests niedrigere Infektionszahlen vorlägen, könnte man Schulen nicht mehr guten Gewissens als Treiber der Pandemie bezeichnen, was wiederum rechtfertige, dass in den Schulen keine Tests mehr durchgeführt würden, was zu geringeren Infektionzahlen und…“

„… mahne die Unionsfraktion Scholz an, ein Machtwort zu sprechen und die bundesweite Pflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen unter strengsten Sanktionsandrohungen durchzusetzen. Söder werfe der SPD vor, überhaupt keine Macht im Bund zu besitzen und fordere den Kanzler zum Rücktritt auf, wenn er nicht durch einschneidende Maßnahmen einen sofortigen…“

„… den Omikron-Subtyp BA.2 nachgewiesen habe. Da es noch kein spezifisch auf diese Variante abgestimmtes Vakzin gebe, sehe die FDP nun kein Hindernis mehr, 2G-Regeln und Maskenpflicht in der Öffentlichkeit endgültig aufzugeben, um die wirtschaftliche Entwicklung endlich wieder…





Mit etwas Glück

2 02 2022

„Das können Sie sich ja denken. Islamisierung, der große Bevölkerungsaustausch gegen afrikanische Einwanderer, das ist Bullshit. Ich meine, versuchen Sie doch mal, das gegen die jüdische Weltregierung durchzusetzen.

Kleiner Scherz, natürlich gibt es diese ganzen Verschwörungserzählungen nicht einfach so. Wir sind stets bemüht, die neueren Entwicklungen aus dem militärisch-industriellen Komplex in die Pläne der herrschenden Klasse zu integrieren, und das ist das Ergebnis: die Bevölkerung muss mit möglichst gut steuerbaren Instrumenten reduziert werden, um die Überlebensfähigkeit der Menschheit zu sichern. Das klingt zunächst wie eine total hirnrissige Idee, aber über die Gefahren des Klimawandels muss ich Ihnen ja nichts mehr erzählen, oder? Das wird Sie überraschen, wir machen das hier mit absolut an der Wissenschaft orientierten Vorgehensweisen. Wie man die Zukunft Wochen bis Monate vorher schon mit mathematischen Modellen beschrieben kann, haben Sie ja sicher in der Pandemie schon kapiert, und wenn Sie es nicht kapiert haben, dann frage ich mich, was Sie von mir wollen. Wir handeln, und ein globales Handeln erfordert eben große Schritte.

Im Grunde kam uns diese weltweite Seuche in die Quere, weil sie schlecht steuerbar ist. Sicher, die Übersterblichkeit, die Folgen der Durchseuchung, alles das ist gut zu berechnen, aber wir haben noch zu wenig eindeutig bestimmbare Parameter. Die Anpassungsfähigkeit der Menschen an eine große Gefahr, das ist eins; die Lernfähigkeit ist freilich eher gering, wenn Sie sich die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts anschauen, in dem die Leute immer dann, wenn es ihnen zu gut ging, unbedingt einen Krieg entfesseln mussten. Deshalb haben wir in unsere Berechnung einen der Faktoren integriert, der seit Jahrtausenden konstant und sehr zuverlässig die Niedergangserscheinungen dieser Art beschrieb: die Dummheit.

Wir haben viel zu viel Treibhausgase, nutzen das Weideland für die Produktion von Biodiesel, um auf der Autobahn in Monsterkarren zu zeigen, dass wir dämliche Arschgeigen sind, die mit den Blechkisten schneller sind als irgendein anderer genetischer Fehlversuch – ich sage das nicht aus Spaß, ich bin Naturwissenschaftler – und müssen unbedingt tote Tiere essen. Wir haben eine Menge Branchen, in denen Idioten anderen Idioten jeden Tag einhämmern müssen, dass man sich Schrott kaufen soll, um andere neidisch zu machen. Im Vergleich dazu haben wir zu wenige Pfleger, und wenn Sie in die Jahreshauptversammlung der Investmentbanker einen Brandsatz schmeißen, dann retten Sie jede Menge Volksvermögen. Wir setzen auf Dummheit, die sich durch die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte im Bildungswesen mit dem unbewaffneten Auge finden lässt, Corona sei Dank.

Die Reduktion der Bevölkerung auf ein gutes Maß ist ja nicht verwerflich, und wenn man dabei die durchschnittliche Intelligenz anheben kann, hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir kommen mit weniger Energie aus, das Budget für den in den letzten Jahrzehnten auf den Freistaat Bayern beschränkten Straßenbau reicht plötzlich wieder für das ganze Land, die Gefängnisse sind nicht ständig überfüllt. Wir müssen dazu nur diese Pandemie nutzen. Beziehungsweise nutzen lassen, eben durch die Impfgegner.

Die Idioten, die kreischend durch die Städte ziehen, werden sich mit etwas Glück alle infizieren. Das macht kurzfristig Arbeit, vor allem auf den Intensivstationen, aber wir sind ja ein freiheitliches Land, in dem jeder sich entscheiden kann. Wir sind nicht gegen die Impfpflicht, wir lassen uns nur Zeit.

Daneben haben wir natürlich noch den positiven Effekt, dass wir die Leute wegen der Spätfolgen nicht im öffentlichen Leben zu berücksichtigen brauchen. Ja, das klingt jetzt minderheitenfeindlich, ist es aber auch. Wenn man mit den Folgen einer Corona-Infektion nur noch unzusammenhängendes Zeug absondert, das fällt ja im Vergleich zu heute nicht auf. Da haben sich die einen oder anderen auch im Bundestag schon entsprechend als schwer vorerkrankt geoutet, das können wir abhaken. Aber diejenigen, die sich möglicherweise gar nicht mehr äußern, die sind es wert. Wenn nur jeder zehnte im Bundestag hockende Faschist, wenn jeder dritte Reichsdepp seine dumme Fresse halten würde, man könnte endlich wieder in Ruhe arbeiten. Es braucht ein paar Opfer, dazu ist der braune Flügel in diesem Land sicher gerne bereit, und dann haben wir eine gute Chance, dass wir danach besser dastehen.

Dabei ist das unsere Chance. Wir sehen, dass die Forschung Impfungen gegen Krebs und andere Seuchen forciert, die die fest umrissene Zielgruppe aus ideologischen Gründen ausschließt. Sie haben Angst, an der Impfung gegen Leukämie zu sterben, also sterben sie an Leukämie. Kostet uns ein wenig mehr, hat aber ein ähnliches Ergebnis. Minus mal Minus macht Plus. Ganz nebenbei werden wir nach dem ganzen Dreck auch weniger Rechtsextremisten in den Parlamenten sitzen haben. Wie auch.

Weniger Straßenverkehr, der Wohnungsmarkt ist nicht mehr so angespannt, der Fachkräftemangel ist Geschichte, weil wir jetzt nicht mehr Fachkräfte haben, aber weniger Arbeitgeber, die Hungerlöhne bezahlen können, und Spaziergänge kann man endlich wieder machen, ohne dass einem Polizisten mit Hitlergruß Spalier stehen. Also in Sachsen. Die Welt ist gerettet, es gibt vorerst keinen Mangel an Tütennudeln, und Elvis lebt. Aber das haben Sie nicht von mir, klar!?“





Schwerer Verlauf

31 01 2022

„Gut, dann schaffen wir die Quarantäne ab.“ „Aber nicht offiziell.“ „Wie kann man die denn inoffiziell abschaffen?“ „Wie wir das immer machen.“ „Gibt es da eine Meldepflicht?“ „Müsste man mal sehen.“

„Und wenn sich die Leute selbst testen lassen?“ „Das wird zu teuer.“ „Möglicherweise lassen sich die Arbeitnehmer ihre Gesundheit etwas kosten.“ „Das dürfen wir auf keinen Fall zulassen!“ „Kann man die Testzentren nicht schließen?“ „Wir könnten höchstens Tests zu Hause kostenpflichtig machen.“ „Die kaufen sich die Leute im Supermarkt.“ „Bis jetzt haben wir für alles immer eine Sondersteuer erfunden.“ „Dauert zu lange.“ „Aus dem Verkehr ziehen?“ „Dazu müssten die Behörden…“ „Dauert auch zu lange.“ „Und wenn man den Test drei Tage vorher beantragen müsste?“ „Keiner weiß, ob er drei Tage später einen Test braucht.“ „Eben.“

„Stoßlüften soll doch helfen.“ „Kann man das besteuern?“ „Lieber verbieten.“ „Dann machen es die Leute doch extra.“ „Ach so.“ „Für eine zügige Durchseuchung müssen wir die Luftzufuhr in den meisten geschlossenen Räumen unterbinden.“ „Das könnte man über eine künstliche Anhebung der Heizkosten steuern.“ „Verstehe, dann reißt keiner mehr die Fenster auf.“ „Und Chorsingen?“ „Das ist zu gefährlich.“ „Man kann doch das Fenster dabei aufmachen.“ „Das ist dich jetzt verboten?“ „Nicht offiziell.“ „Das heißt, wir könnten jede öffentliche Versammlung verbieten, wenn wir jemanden in den Raum schicken, der singt?“ „Das eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten!“ „Und unter freiem Himmel?“ „Schwierig, da können Sie keine Fenster öffnen.“ „Vielleicht würde sich drinnen einer infizieren.“

„Ab wann gilt man denn als infiziert?“ „Das ist im Einzelfall zu bewerten.“ „Wobei wir die Ärzte da nicht ausschließen wollen.“ „Also wenn jemand keinen schweren Verlauf hat, gilt er als infiziert?“ „Was ist denn ein schwerer Verlauf?“ „Wenn Sie tot sind, dann hatten Sie einen.“ „Demnach haben alle, die noch nicht tot sind, keinen schweren Verlauf.“ „Wichtig ist doch, dass sie als infiziert gelten.“ „Ich dachte, als nicht infiziert?“ „Wollen Sie mich jetzt absichtlich verwirren?“ „Was ist denn nun mit den Test?“ „Wenn Sie nicht getestet sind, sind Sie auch nicht infiziert.“ „Also nicht offiziell.“ „Und damit kann man selbstverständlich auch keinen schweren Verlauf haben.“ „Oder sterben.“ „Doch, aber man stirbt dann eben an etwas anderem.“ „Damit können wir leben.“

„Wie machen wir das mit den Kliniken?“ „Was genau?“ „Die Hospitalisierung wird ja irgendwann ansteigen.“ „Bisher haben wir die Grenzwerte an die Situation angepasst.“ „Wir könnten die Rate der infizierten Schüler…“ „Bloß nicht!“ „Dann lieber die Rate der Lehrer in Quarantäne.“ „Die sind nicht in Quarantäne.“ „Eben.“ „Ich denke, wir nehmen die vollständig geschlossenen Schulen. „Bis jetzt haben wir nur Distanzunterricht.“ „Das kann man als normalen Betrieb unter besonderen Umständen gelten lassen.“ „Und was hat das mit den Kliniken zu tun?“ „Was hat die Hospitalisierung zu tun mit den Infektionszahlen?“

„Könnte man diese Modellierungen nicht auch auf andere Bereiche ausweiten?“ „Zum Beispiel?“ „Wenn man beispielsweise alle Radarfallen von der Straße entfernt, gäbe es keine Diskussionen mehr über ein Tempolimit.“ „Verstehe.“ „Das halte ich für sehr durchsichtig.“ „Sie denken, der gemeine Bürger kommt dem auf die Schliche?“ „Man kann es nicht ausschließen.“ „Wenn die Polizei ab sechs nicht mehr im Dienst ist, würde dann nicht auch die Kriminalstatistik sinken?“ „Dann würden die ihre Verbrechen alle nach Einbruch der Dunkelheit begehen.“ „Wäre das so schlimm?“ „Denken Sie nur an kriminelle Ausländer oder Leute, die im Monat drei Euro zu viel Arbeitslosengeld kriegen!“ „Oder an den Idiotentest.“ „Was?“ „Ach, nichts.“

„Dann könnten wir ja irgendwas an den Schulen machen.“ „Wir testen doch gar nicht mehr?“ „Man könnte ja erst dann testen, wenn Schüler mit einem positiven Test kommen.“ „Doppelt hält besser.“ „Und wenn der zweite Test negativ ist?“ „Kann man da nicht würfeln?“ „Zu unsicher, sonst müssten wir doch Schulen schließen.“ „Oder wir lassen die Kultusminister die Tests auswerten.“ „Die werden ja nie fertig!“ „Eben.“ „Ach so.“ „Vor allem will ich nicht, dass wir uns ständig von Wissenschaftlern in unser Management reinreden lassen!“ „Bald ist ja Olympia.“ „Das reicht nicht, wir bräuchten schon eine Fußball-WM.“ „Und die Impfpflicht?“ „Hat einer von Ihnen die Nummer der FDP?“ „Denken Sie, einer von denen könnte derartigen Mist von sich geben, dass wir ein paar Wochen Ruhe haben?“ „Käme darauf an, was die saufen.“ „Dann lassen Sie uns lieber die Nummer mit den Arbeitnehmern durchziehen.“ „Keine Tests, keine Quarantäne, keine Lohnfortzahlung?“ „Das würde zu enormen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt führen, wenn die Arbeitgeber ihre Leute rausschmeißen.“ „Oder es gibt massenhaft Diebstähle von Schnelltests in den Supermärkten, Drogerien und Apotheken.“ „Das geht ja gar nicht!“ „Schon vergessen, dass wir die Kriminalstatistik jetzt im Griff haben?“ „Ach so.“ „Wir können doch keine Straftaten zulassen!“ „Kommt darauf an.“ „Kommt worauf an.“ „Wir haben da Kontakte.“ „Was heißt das?“ „Wie mit den Masken.“ „Das heißt?“ „Es gibt schon genug Tests, aber sie kosten natürlich.“ „Ist das legal?“ „Dann würde es doch keinen Spaß machen.“ „Okay, und dann?“ „Ich würde sagen, einer verschärften Testpflicht steht dann nichts mehr im Weg.“





Soziale Teilhabe

25 01 2022

„… keine besondere Gefahr in den Schulen bestehe, da sich die meisten Kinder in den Familien mit dem Virus infizieren würden. Eine Einschränkung des Präsenzunterrichts könne es deshalb auf keinen…“

„… verspreche die Kultusministerkonferenz, für den Fall von nicht vorhersehbaren Ereignissen einen Notfallordner vorzubereiten, der von jedem Bundesland angefordert werden könne, um die…“

„… Streiks angekündigt hätten. Dazu sei zu bemerken, dass auch bei Unterrichtsausfall keine Berechtigung der Schüler bestehe, Kundgebungen durchzuführen, die im Gegensatz zum Schulbesuch ein erhöhtes Infektionsrisiko und einen…“

„… sei es korrekt, dass die in den Familien erworbenen Infektionen in die Schulen getragen würden, was aber nicht zur weiteren Ausbreitung des Virus beitrage, da das Infektionsgeschehen nach Ansicht der Kultusminister sich ja ausschließlich in den Familien und der…“

„… dass die Präsenzpflicht auch dann nicht abgeschafft werde, wenn sich der ganze Lehrkörper einer Schule in Quarantäne befinde. Da die Lehrer sich zu Hause aufhielten, bestehe offensichtlich kein Risiko mehr, das durch eine zu vorsichtige…“

„… auch die Ministerpräsidenten überzeugt seien, dass alle Kinder gerne zur Schule gehen würden. Schon aus Gründen des Kindeswohls müsse die Politik Schulen um jeden Preis offen halten, um die Langzeitfolgen für die…“

„… zunächst die Infektionsquote des Landes in Abstimmung mit den anderen Kultusministerien festzulegen. Danach erst werde die Erstellung des Notfallordners in Erwägung gezogen, worauf in einer Berechnung der Hospitalisierungsrate im Vergleich zu mehreren zufällig ausgewählten Kommunen anderer Bundesländer mit Ausnahme von Sachsen und Bayern der Versand einer Kopie noch in diesem Jahr…“

„… auch das Bundesbildungsministerium in der Durchsetzung des Distanzunterrichts eine schwere Gefährdung des Kindeswohls sehe. Stark-Watzinger fürchte, dass zahlreiche Kinder und Jugendliche vor Computern verbringen müssten, was angesichts der mangelhaften Digitalisierung traumatisierende Folgen für die …“

„… werde man ja bereits in zwei Wochen sehen, wie viele Kinder heute bereits infiziert seien, daher könnten die Kultusministerien auch erst in zwei Wochen beurteilen, auf welcher Grundlage sich die Fehler in den Berechnungen der…“

„… die Proteste der Schüler nicht berücksichtigt werden dürften, da diese als Minderjährige kein Mitspracherecht besäßen. Der Präsenzunterricht sei auch bei ihrer Ablehnung unabdingbar und werde zur Not gegen ihren Willen durchgesetzt, um das Kindeswohl nicht zu…“

„… den Kindern, die noch nicht mit dem Virus infiziert worden seien, eine Erkrankung nicht vorenthalten dürfe, da sie dann mit Schulkameraden nicht mehr mitreden könnten. Die Infektion sei auch ein Teil der sozialen Teilhabe, die die Politik den Heranwachsenden ermöglichen müsse, um sie zu mündigen Staatsbürgern zu…“

„… möglichst viele der Ansteckungen in den Schulen geschehen sollten, damit sie als Unfälle gemeldet werden könnten. Die KMK betrachte dies ausdrücklich als Sicherungsmaßnahme, um die Quote der im elterlichen Haushalt verunfallten Kindern möglichst…“

„… Aktivitäten in den Sportvereinen nicht zu dulden, da hier große Hallen mit vielen Kindern und Jugendlichen genutzt würden, die sich durch eine Anlagerung von Aerosolen zum gefährlichen Infektionsherd entwickeln könnten. Stattdessen sei die Durchführung des Schulsports weiterhin zu empfehlen, da hier viele Kinder und Jugendliche in großen Hallen, die als wirksamer Schutz vor der Anlagerung von Aerosolen in einer…“

„… ein Modell für den Distanzunterricht plane, bei dem die Schüler ins Schulgebäude kommen, aber aus jeweils anderen Räumen per Video von ihren Pädagogen angeleitet würden. Die Eltern seien gut beraten, dieses Kompromissangebot nicht vorschnell als hirnrissige…“

„… werde Chorsingen nicht zu unrecht als Superspreading-Risiko angesehen. Schulchöre seien davon ausgenommen, da die Aerosole bereits in Kirchen und Konzerträumen ausgeatmet worden seien und den Weg in die Schulen gar nicht…“

„… die Schulen auch als Schutzraum sehen würden, wo keine überflüssigen Tests durchgeführt werden könnten. Dadurch werde auch verhindert, dass durch viele positive Ergebnisse der Aufenthalt der Kinder in den…“

„… das Atemverhalten die Bildung infektiöser Aerosolen nicht begünstige. Dass in den Schulen vorwiegend von Lehrern gesprochen werde, verringere die Risiken, dass die aus den Haushalten eingeschleppten Viren sich unter den Kindern in…“

„… das Vorgehen der Arbeitsquarantäne auch auf die Schulen übertragen wolle. Zur Vorsicht sei die Aufstallung aller Kinder bis zum Ende des Schuljahrs eine Möglichkeit, die Erwerbsfähigkeit der Eltern auch im Falle einer…“

„… habe Stark-Watzinger es abgelehnt, sich vor Ort ein Bild von den Zuständen in den Schulen zu machen. Angesichts der immensen Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus werde sie auf gar keinen Fall in die Nähe von…“