Pflegestufe Null

24 09 2018

„Gratuliere, Sie haben den Job! Wobei – ein paar Sachen müssten wir doch noch besprechen. Das soll hier ja auch reibungslos funktionieren, deshalb muss das eine oder andere Zugeständnis von Ihrer Seite schon sein, damit wir Sie erfolgreich einsetzen können.

Also das mit den vier Stunden Mehrarbeit, das ist so nicht ganz richtig, das stimmt. Da hat sich der Minister mal wieder versprochen. Oder er hatte wieder keine Ahnung. Oder aus irgendeinem anderen Grund, ich weiß auch nicht, warum man so einen Schrott erzählt. Die Mehrarbeit muss man nämlich anordnen, und das machen Sie mal in einer Klinik, in der ein Tarifvertrag gilt. Außerdem muss das alles hinterher natürlich wieder durch Freizeit ausgeglichen werden, und die Folge ist, dass nach drei Monaten alles wieder beim Alten ist und der Effekt schlicht verpufft. Gut, das beschreibt die Arbeit des Ministers einigermaßen erschöpfend, aber wir machen das besser. Bei uns dürfen Sie gern ein bisschen mehr arbeiten, aber wir nennen das dann nicht Mehrarbeit. Wir nennen das so, wie man es nennen darf: Überstunden.

Alles arbeitsrechtlich abgesichert, wir verstoßen gegen kein Gesetz, Sie machen einfach ihre drei bis sieben oder zehn, ich weiß nicht, wie viele Sie hier in der Woche schaffen, auf jeden Fall sind die mit dem dann Lohn auch abgegolten. Da müssen Sie sich keine Sorgen machen, egal, wie viel Sie im Endeffekt arbeiten, Sie haben Lohngarantie. Die Summe bleibt nämlich garantiert immer dieselbe. Sie dürfen das auch als ein Zeichen unseren Entgegenkommens betrachten, damit machen wir Ihre Zukunft auch ein Stück weit planbar.

Das heißt natürlich nicht, dass Sie oder die anderen Kollegen auf der Station pünktlich in den Feierabend gehen können, wie es Ihnen gerade passt. Ein gewisses Engagement erwarten wir schon von Ihnen, gerade als neue Arbeitnehmerin in der Probezeit, und Sie wollen ja auch nicht gleich das Team als Aufwieglerin betreten, oder? Wir erwarten eine gewisse Anpassung an die Gegebenheiten, wenn Sie verstehen, was ich meine. Die eine oder andere Stellekürzung müssen wir ins Auge fassen, das ist leider trotz Pflegeschlüssel nicht anders zu bewerkstelligen, aber zum Glück scheidet die eine oder andere Kollegin ja zwischendurch auch aus. Burnout, Rücken, Suizid, vielleicht heiratet ja die eine oder andere auch mal den Chefarzt, wer weiß das schon, aber wir können uns eben nicht auf diese Entwicklungen verlassen und müssen proaktiv die Entscheidung suchen. Wenn wir mehr Stellen kürzen, dann haben wir natürlich auch die Chance auf bessere Rücklagen, falls es der Pflege mal richtig schlecht gehen sollte. Börsentechnisch etwa.

Wir könnten uns aber auch vorstellen, Sie mit einem neuen Arbeitsplatzmodell an unser Haus zu binden. Viele Pflegekräfte machen nach Feierabend zu Hause gleich weiter, ein sehr gutes Zeichen für professionelles Engagement, und das ist für uns der Ansatzpunkt. Überall reden sie von Homeoffice, die Nahles hat das ja jahrelang gefordert, mal sehen, vielleicht hockt sie ja selbst bald wieder zu Hause, aber jedenfalls ist das eine großartige Idee. Wenn Sie sich etwas Arbeit mit nach Hause nehmen und die Dokumentation am Küchentisch erledigen, dann ist allen geholfen. Sie müssen Ihre Überstunden nicht im Betrieb verbringen, die Kollegen sind damit auch ein Stück weit entlastet, und wir können gleich viel besser planen.

Wenn es gut läuft, könnten Sie beispielweise auch den einen oder anderen Patienten bei sich auf der Couch ein bisschen betreuen. Sie kommen nicht mit dem Auto? Na, dann haben Sie jeden Abend eine lustige Fahrt mit der S-Bahn. Omi Möller, die ist etwas tüdelig, aber wenn Sie ihr mit dem Gehwagen ein bisschen helfen, dann schafft sie den Weg bis zu Ihnen nach Hause sicher. Und wenn die Fahrt dann halt länger dauert, ist doch prima – das können Sie dann zur Hälfte auf Ihre Stunden anrechnen.

Wir könnten uns beispielsweise auch vorstellen, Sie in Vollzeit zu beschäftigen. Wollen Sie nicht, weiß ich doch, Sie hatten sich auch extra in Teilzeit beworben. Verstehe ich, mit zwei kleinen Kindern ist das schon mal hart, und wenn es das Angebot gibt, warum nicht. Aber ich würde es halt gerne sehen, wenn wir einen Teil der Teilzeitkräfte wieder an Vollzeitarbeit gewöhnen könnten. Das macht hier im Betrieb natürlich auch ein sehr viel besseres Standing, wenn doch mal wieder der Stellenabbau droht, denn Sie wissen ja, wo man ehesten sparen kann, da spart man auch.

Dann könnten wir natürlich auch die Gehälter mal kritisch überdenken. Also nicht meins, ich bin ja nicht davon betroffen, aber vielleicht haben Sie ja eine Lösung? Ein bisschen Gemeinsinn haben sicher noch niemandem geschadet, aber wenn Sie auf einen gewissen Prozentsatz von Ihrem Lohn verzichten würden, beispielsweise bei einer der nicht erfolgenden Beförderungen, dann könnten wir auch ganz anders kalkulieren. Davon könnten wir neue Kolleginnen einstellen, die dann wiederum durch Lohnverzicht neue Kolleginnen, die dann auch auf einen Teil vom… – Wird jetzt klar, worauf ich hinauswill?

Also Sie könnten dann morgen anfangen? Das ist gut. Ihr Vorgängerin ist heute krank geworden, und das in der Probezeit. Wir geben hier jedem eine Chance, und wenn Sie Ihre ab morgen wahrnehmen wollen, um die Pflege in Deutschland ein bisschen stärker zu machen – nur zu!“

Advertisements




Ringelreihen

5 06 2018

„Was kann denn der, was der nicht kann?“ „Wer?“ „Also die. Die anderen.“ „Alle anderen?“ „Nicht alle, aber eigentlich kann ja jeder was.“ „Gut, aber wer passt in der Zwischenzeit auf die Kinder auf?“

„Man kann doch die Stellen schon irgendwie besetzen.“ „Mit wem denn?“ „Na, Fachkräfte halt.“ „Auf jeden Fall!“ „Notfalls könnten wir mal sehen, ob sich nicht andere Fachkräfte finden.“ „Wie meinen Sie das denn jetzt schon wieder?“ „Ich dachte immer, in der Kita arbeiten Erzieherinnen?“ „Ab und zu auch Erzieher.“ „Ach was!“ „Deshalb könnte man doch als Teil einer größeren Strategie einen erweiterten Personenkreis mit den Aufgaben der Kinderbetreuung betrauen.“ „Sie meinen, dass wir Flüchtlinge in die…“ „So weit kommt’s noch!“ „Aber…“ „Damit unsere Kinder frühzeitig lernen, Konflikte mit dem Messer zu lösen!?“ „Und die vielen Vergewaltigungen!“ „Islamisierung!“ „Jetzt hören Sie doch mal…“ „Ich bin kein Rassist, aber sobald meine Sheela-Geneviève von einem Neger angefasst wird, hole ich den Staatsschutz!“ „… zu! Man kann doch Pfleger einsetzen, so weit ist das Berufsbild gar nicht entfernt!“

„Also ich fände das nicht gut.“ „Immerhin kann man die Erfahrungen aus der Altenpflege mit in die Kita bringen.“ „Ob Sie nun einem Zweijährigen die Windeln wechseln oder einem 92-Jährigen, das ist doch auch nicht so unterschiedlich.“ „Die meisten Senioren sind ja auch intellektuell nicht mehr so anspruchsvoll, was die Kommunikation angeht.“ „Und Kauen können die wenigsten.“ „Und woher holen Sie die Leute?“ „Das meint er ernst?“ „Klar, woher wollen Sie die bekommen?“ „Meine Güte, gehen Sie halt ins nächste Pflegeheim – die liegen überall herum!“ „Ich meinte Pfleger.“ „Ich auch.“

„Man könnte natürlich auch auf die ausweichen, die ihren Burnout schon hinter sich haben.“ „Um die negativen Schwingungen auf unsere Kinder zu projizieren?“ „Ausgeschlossen!“ „Ich bitte Sie!“ „Also der Vorschlag ist wenigstens interessant, da wir möglicherweise nicht genug aktive Kräfte einbinden können.“ „Braucht man die nicht in der Pflege?“ „Doch, aber wenn man aus dem Job einmal raus ist, wird man schnell ersetzt.“ „Das wusste ich nicht.“ „Vielleicht kann man hier mit den Lehrern etwas anfangen.“ „Mit denen, die in den Schulen fehlen?“ „Ich dachte eher an die, die am Beruf vorbeistudiert haben.“ „Die sind doch aber in der Kita auch nicht geeignet.“ „Die sollen ja dann auch in die Pflege.“

„Und das geht gut?“ „Ich weiß ja nicht.“ „Für Lehrer wäre das sicher eine Entlastung, wenn sie mal nicht ständig mit Kindern zu tun haben, die immerzu Widerstand leisten.“ „Die Senioren haben kein Smartphone, die lesen nicht unter der Bank und können keine Hausaufgaben vergessen.“ „Aber sie hören auch nicht mehr zu.“ „Damit müssen Sie als Lehrer zurechtkommen, Sie erzählen ja sowieso immer dasselbe.“ „Stimmt auch wieder.“

„Und was ist mit Kfz-Mechatronikern?“ „Was soll mit denen sein?“ „In der Branche wird doch auch berichtet, dass wir einen enormen Mangel an Fachkräften haben.“ „Wollen Sie denn noch mehr Zuwanderung?“ „Man könnte die Pfleger, also die, die sowieso nicht mehr in ihrem Job geblieben sind, doch für die…“ „Sind Sie wahnsinnig!?“ „Das ist doch nicht Ihr Ernst!“ „Jeder dahergelaufenen Idiot darf dann einfach so an Autos herumschrauben?“ „An deutschen Autos auch noch!“ „Aber die…“ „Ich habe nichts gegen neuartige Denkansätze, aber das geht doch nun wirklich zu weit.“ „Ich nenne das verantwortungslos, jawohl!“ „Wir können den Menschen wenigstens eine berufliche Perspektive im…“ „Jawohl, verantwortungslos!“

„Wobei wir dann auch wieder das Problem haben, dass wir zu die vakanten Lehrerstellen irgendwie ausgleichen müssen.“ „Das wird sehr schwierig.“ „Wie wäre es mit Fortbildung?“ „Sie wissen, dass das enorm lange dauert?“ „Und was das wieder kosten würde!“ „Also ich bewillige die Gelder dafür nicht.“ „Und wenn Sie uns wieder mit Elektrikern kommen, die setzen wir hier auch nicht ein.“ „Absurder Gedanke!“ „Haben wir nicht irgendwo noch eine größere Bevölkerungsgruppe, die wir motivieren können, sich wieder aktiv für den Schulbereich zu engagieren?“ „Sie meinen die Rentner?“ „Solange es keine Elektriker sind, kann man das machen.“ „Dann lieber Pensionäre.“ „Das müsste man natürlich mit den Rentenkassen auch irgendwie abklären können.“ „Sie meinen wegen der höheren Besteuerung der Altersbezüge?“ „Zum Beispiel.“ „Das wird aber zum Problem, wenn viele von denen nur in Altersteilzeit einsteigen.“ „Ja, das stimmt.“ „Aber irgendwo muss man doch mal anfangen.“ „Und wir sind es unseren Kindern schuldig, dass wir nur die besten Kräfte an ihre Ausbildung lassen.“ „Ganz meine Meinung.“ „Alles andere wäre auch nicht zu verantworten.“ „Nur, woher nehmen und nicht stehlen?“ „Und wenn wir…“ „Verwaltungsbeamten könnten schon mal ein Schritt sein, von denen sind immer mal wieder welche frühpensioniert.“ „Steuerfahnder?“ „Klingt gut.“ „Gerne auch aus dem Bankbereich.“ „Und wenn wir…“ „Oder mittleres Management.“ „Bahn oder so?“ „Da lernen die Kinder wenigstens was fürs Leben!“ „Oder Erzieher?“





TO-34b

28 05 2018

„Ichkann. Sienichtver. Stehen.“ Das Ding sah ein bisschen aus wie ein futuristischer Mülleimer, der sich als Droide verkleidet hatte. Es hörte offenbar nicht gut, wackelte mit den Stummelärmchen und drehte sich schnell um die eigene Achse. „Das sind Kinderkrankheiten“, wiegelte die Ingenieurin ab. „Diese Serie wird schon sehr viel besser sein als alle bisherigen Pfleger.“

Der Kasten wusste nicht, was er sollte. „Siesind. Hierneu.“ Ich konnte nicht widersprechen. „Nein“, murmelte sie. „Er meint mich. Es hapert noch ein bisschen an der Gesichtserkennung, aber das kann auch der empathische Schaltkreis sein.“ Wieder drehte sich die Tonne surrend, nickte und drehte die Armfortsätze hin und her. „Dieses Modell ist für die Altenpflege gedacht, deshalb haben wir ihm ein besonderes Einfühlungsvermögen für Demenz mit in die Module gegeben. Es wirkt sich leider nicht vorteilhaft aus.“

Hinten in der Werkstatt wurden die anderen Prototypen montiert, ein ständiges Bohren und Klappern drang aus dem Raum. Nicht alle sahen so aus wie TO-34b, einige waren größer, grüner, mehr aus Plastik oder hatten nur einen Arm. „Die Form folgt natürlich immer der Funktion“, erklärte die Konstrukteurin, „es sind Roboter, und man muss es ihnen ansehen.“ „Verstehe“, antwortete ich. „Sonst würde man einen giftgrünen Papierkorb in einem Pflegeheim leicht mit einem Hund verwechseln.“ Sie runzelte die Stirn, nahm es aber ohne Widerspruch hin. „Können. Wirjetztan. Fangen.“ „Er ist auf das Nachmittagsprogramm vorbereitet“, erläuterte sie. „Die Tablettenausgabe funktioniert schon sehr gut, wollen Sie mal…“ Schon hatte sich ein kleines Schubfach an seinem Rücken geöffnet, in dem eine hellblaue Kapsel lag. Der elektrische Pfleger drehte sich ruckartig um die eigene Achse, so dass die Pille herausgeschleudert wurde, quer durch das Zimmer, und unter den Tisch rollte. „Sie denken aber auch an alles“, lobte ich. „Gleichzeitig macht unser kleiner Freund eine Mobilisierung – das erhöht bestimmt das Algemeinbefinden, wenn unsere Bewohner ihre Medikamente vom Boden aufsammeln.“ Konsterniert blickte sie mich an. „Ich hätte ein paar Anregungen fürs Frühstück, bestimmt kriegt man da ein komplettes Sportprogramm hin.“

Sie überspielte die Situation; wenigstens gab sie sich alle Mühe. „Natürlich kann dies Modell noch nicht alles so perfekt“, befand sie. „Aber für die wesentlichen Aufgaben können wir es schon jetzt erfolgreich einsetzen. Denken Sie nur an die vielen Möglichkeiten zur Entlastungen für Fachkräfte!“ Wie auf Befehl spritzte TO-34b ihr aus den Augen – oder war man bei dieser Plastebüchse dafür hätte halten können – einen Strahl heißes Wasser ins Gesicht. „Schönstill. Halten.“ Der rechte Stummel schnellte in die Waagerechte, und mit Knirschen fuhr er seine Extremität aus. Der Schwamm traf sie unglücklich, so dass ihre Brille halb heruntersank. „Kinderkrankheiten“, bemerkte ich, „sicher sind das nur Kinderkrankheiten.“ Sie hatte viel Seifenwasser im Auge, wobei es mehr Seife als Wasser gewesen sein musste, denn sie reagierte deutlich gereizt. „Wir können auch einen elektrischen Teddy bauen“, keifte sie, „der brummt dann zur Beruhigung, und wir müssen die Insassen… Bewohner, wollte ich sagen, die Bewohner nicht mehr so oft versorgen.“ „Das ist fantastisch“, bekannte ich, „man stellt die Menschen einfach ruhig, es braucht keine Pillen und keinen Anschnallgurt, und falls es doch ein Problem geben sollte, haben sie bis ganz zuletzt wenigstens etwas im Arm gehabt, das brummt. “

Immerhin hatte dieses Spitzenprodukt eine Bedienungsanleitung, die sehr genau Funktionen und Bedienelemente erklärte. „Wir haben recht viel aus der Überwachungstechnologie übernommen – Sie sehen, die Entwicklungen waren nicht ganz umsonst – und können jetzt sehr schnell atypisches Verhalten klassifizieren. Bei der geringsten Gefahr schlägt TO-34b Alarm und sendet dem Pfleger einen Alarm auf den Monitor, wenn das persönliche Eingreifen notwendig sein sollte. Dann…“ „Und was macht er, wenn es zwei Personen gleichzeitig betrifft?“ Sie schwieg irritiert, also fragte ich weiter. „Oder wenn der Alarm anschlägt, während er sich gerade in einem anderen Zimmer befindet?“ Sie ruderte hektisch mit ihren gar nicht so stummeligen Armen. „Das hatten wir im Testbetrieb noch nie, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das in der Praxis jemals vorkommen wird.“ Sie schwieg, trotzig und verstockt. „Außerdem weiß man es sowieso nie. Das sind alles alte Leute, bei denen kann man meistens nicht mehr viel machen.“

Gerne hätte ich an dieser Stelle noch mehr erfahren über die technische Ausstattung des kleinen grünen Männchens, wie lange seine Batterie halten und wie viel er zu tragen vermöchte, doch er ließ plötzlich quiekend die Ärmchen sinken und schaltete sich aus. Ein gelbes Notlicht zeigte noch an, dass er nicht ganz defekt sei, aber das war es dann auch. Weder durch Tasten noch durch die Funksteuerung ließ sich der Kasten aktivieren, er blieb stumm und stur und blinkte langsam vor sich hin, an, aus, an, aus. Die Ingenieurin grinste schief. „Lebensecht, oder?“ Ich stutzte. „Was ist daran lebensecht?“ Sie tätschelte die Kunststoffhaube und dreht ein bisschen an den Reglern. „Er sollte ein gutes Teammitglied werden und sich perfekt in das übliche Betriebsklima einpassen. Keiner kann sagen, wann und warum, aber irgendwann kriegt er halt einen Burnout.“





Pendlerpauschale

2 05 2018

„… mindestens 13.000 Pflegekräfte einstellen werde. Spahn werde die Stellen bis zum Ende des Jahres mit einem…“

„… es sich allein bei den examinierten Kräften um einen Personalmangel von fast 14.800 Personen handele, zu denen noch einmal 8.500 Helfer…“

„… vielen Teilzeitkräften die Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen wolle. Dies Privileg sei für den Minister allerdings nur für Mitarbeiterinnen, die nicht durch sozial unverträgliches Verhalten wie Kindererziehung…“

„… es mehr als 13.000 Einrichtungen gebe. Damit sei jedoch gesichert, dass fast jedes Pflegeheim mindestens einen halben…“

„… dass alle Angaben der Bundesregierung grundsätzlich falsch seien, da es sich nicht um eine Regierung handele, in der Spahn als Kanzler die Richtlinien von Volksaufklärung und…“

„… Hartz-IV-Empfänger sich für den Einsatz in der Pflege nicht eignen würden. Sie würden durch jahrelange Verweichlichung, ständiges Prozessieren gegen den inzwischen quasi sturmreif geschossenen Sozialstaat und in manchen Extremen geradezu menschliche Behandlung durch die JobCenter ein vollkommen falsches Bild von der…“

„… auch mit Teilzeitstellen beginnen könne. Der Personalbedarf einer Pflegeeinrichtung werde so mit 0,1 Vollzeitäquivalenten, was real sechs Stunden pro Woche im…“

„… eine Rückkehr in Vollzeit auch nicht vorsehe, wenn Pflegekräfte selbst häusliche Pflege von Angehörigen übernommen hätten. So wie Spahn es ablehne, dass Arbeitsscheue, die neben ihrer fürstlichen Apanage als Kostgänger einer Nation von Leistungsträgern bei den Tafeln ihresgleichen mit Delikatessen versorgten, dürfe auch eine Pflegekraft nicht in ihrer Freizeit…“

„… das Gehalt von Pflegekräften generell auf das Niveau von ALG II absenken müsse. So werde der Übergang ins Arbeitsleben für viele vorrangig erlebt, dass nicht das Geld, sondern ihre politisch erwünschte Tätigkeit ihnen das Gefühl gibt, wieder als anerkanntes Subjekt im…“

„… keinen Anspruch auf eine Beschäftigung innerhalb einer Kommune hätten. So seien das Saarland, Bremen und Thüringen an einer Kooperation interessiert, die zum Ausgleich mit einer Pendlerpauschale den Fachkräftemangel…“

„… es Pflegekräften grundsätzlich verbiete, häusliche Pflege zu leisten. Diese wolle der Minister künftig als Schwarzarbeit einstufen, da sie in doppelter Weise eine gemeinschädliche Wirkung auf das Nationaleinkommen in…“

„… das Modell im Ministerium nur funktioniert habe, weil Spahn zur Vereinfachung der Statistik jeweils zehn Pfleger pro Heim eingeplant hätte, die in einem stündlichen Wechsel zwischen den…“

„… sich für eine größere Durchlässigkeit in den Bereichen Kranken-, Alten- und Behindertenpflege ausspreche. Bei entsprechender Behandlung sei jeder Alte irgendwann krank oder unter günstigen Bedingungen sogar behindert, was für Spahn auch im Ausbildungsbereich so wünschenswert wie…“

„… sich das Pendlermodell trotzdem rechne, wenn man die Pflegebedürftigen in wenige, dafür aber dafür effizienter arbeitende Heime…“

„… nur da ausländische Fachkräfte anwerben wolle, wo der lokale Pflegemarkt nicht nachhaltig geschädigt oder…“

„… nicht bedeute, dass man die Heime größer gestalten werde. Die durchgehende Auflösung von Mehrbettzimmern in befahrbare Etagen könne nicht nur eine schnellere Pflege, sondern auch eine drastische Senkung von Kosten für Hygiene und…“

„… ausländische Fachkräfte nur in sehr beschränktem Maße einsetzen werde. Ein regelmäßiger Verkehr zwischen der Bundesrepublik auf der einen und Bulgarien oder Griechenland auf der anderer Seite sei nicht zu…“

„… nur noch auf dem Festland geleistet werden müsse. Die rechtzeitige Einlieferung in eine Einrichtung könne so einen erheblichen…“

„… die Arbeitnehmerfreizügigkeit vielen EU-Bürgern die Chance eröffne, sich durch kostenlose Arbeit in den ersten fünf bis zehn Jahren eine Ausbildung bis zur Angleichung an deutsche Standards zu…“

„… das Pendlermodell nicht aufgeben werde, wenn theoretisch eine Vollzeitstelle in der Einrichtung entstünde. Dies beuge einer zu starken Bindung der Fachkräfte an die Pflegebedürftigen vor und schütze sie damit vor emotional unangenehmem…“

„… dass Pflegeassistenten auch weiterhin keine eigenverantwortliche Arbeit leisten dürften. Im Gegenzug werde man daher ihr Gehalt wegen des Lohnabstandsgebotes nochmals um die Hälfte…“

„… auf jeden Fall eine Zusatzqualifikation erwerbe, die über das Fachliche weit hinausgehe. Durch das Beibehalten ihrer ortsunabhängigen Schichtverteilung lege jede Pflegekraft eine notwendige Flexibilität und Mobilität an den Tag, der sich nach Auslaufen ihres befristeten Arbeitsvertrages möglicherweise positiv auf ihre Weiterverwendung als…“

„… sich die stufenweise vollzogene Absenkung der Qualifikationen zunächst nur auf Zuwanderer auswirken dürfe. Man werde daher das weitere Vorgehen gegen die südeuropäischen Länder in der Bundesregierung mit einer konzertierten…“

„… den Fahrdienst bundesweit zu organisieren, was einen weiteren Flexibilisierungsschub für die Pflegebranche bedeute. Da die Pflegekräfte nun während des Transportes schlafen könnten, sei auch die Zahlung von…“

„… die Streichung der Entgelte in der Pflege auch viele positive Aspekte mit sich bringe. So wolle Spahn verhindern, dass Ausländer nur wegen unangemessen hoher Löhne in einen Beruf gingen, in dem Empathie und Leidenschaft sehr vieles…“

„… Ruhezeiten neu überdacht werden sollten. Da die Transporte als übertarifliche Sozialleistung gedacht seien, könne man die Pause zwischen den Arbeitstagen auch auf eine bis zwei Stunden…“

„… nach einem Burnout immer noch im Bereich der Personallogistik aufgebraucht werden könne, um arbeits- und sozialrechtliche…“

„… versehentlich versprochen habe, dass durch eine vollständige Privatisierung sämtliche Probleme gelöst würden. Auf der Aktionärsversammlung habe Spahn überrascht festgestellt, dass es sich bei dem Krankenhauskonzern bereits um ein…“





Nicht pflegeleicht

16 04 2018

„So, dann kommen wir mal zur Prüfungsfrage. Der Patient hat sich in den Finger geschnitten, Sie haben drei Dinge zur Auswahl. Ein Pflaster, ein Glas Essiggurken, eine Zahnbürste. Was tun Sie?

Jetzt machen Sie hier mal nicht auf dicke Hose, das ist doch eine klare Sache. Sie haben mit voller Absicht auf die Zahnbürste gezeigt, da darf man doch von einer gesellschaftsschädlichen Absicht ausgehen, oder? Also im Sinne eines bedingten Vorsatzes, wenn Sie es genau wissen wollen. Sie müssen sich immer klar machen, als Erwerblose sind Sie in Deutschland nicht so gerne gesehen, wenn Sie zu viel wissen. Wenn Sie zu wenig wissen oder so tun, fallen Sie nicht weiter auf, aber diese Tour, das System absichtlich zu torpedieren, das kommt gar nicht gut an.

Wir hatten ja schon diverse Bewerber hier, und wir hatten auch schon diverse Durchgänge. Bei der jetzigen Verteidigungsministerin, die war ja eher auf Kanonenfutter eingestellt, aber das kann auch sein, weil sie vorher Soziales und Familie gemacht hat, als Konservative kriegt man da gerne mal einen Hau, also im Klartext: da kriegten Arbeitsscheue vorher noch einen Kurs, wie man sich den Kittel anzieht. Den Scheiß können wir uns angesichts der aktuellen Personalunterbesetzung natürlich nicht mehr erlauben. Sie sollten sich also ein bisschen sensibilisieren für unsere finanziellen Ziele.

Natürlich ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem, da haben Sie durchaus Recht. Als Bürgerin, die eine Transferleistung für Abgehängte kassiert – nehmen Sie mir das nicht übel, wir wissen schließlich beide, wovon wir sprechen, der Kostenträger hält Sie für ein asoziales Stück Scheiße, der Arbeitsmarkt hält Sie für ein asoziales Stück Scheiße, die Sozialversicherungen halten Sie für ein asoziales Stück Scheiße, und ich halte Sie auch für ein asoziales Stück Scheiße, so ein Arbeitsunfall ist nie selbst verschuldet, schließlich haben Sie mit Ihrer langjährigen Beschäftigung mehr als einem Dutzend Erwerblosen den Job weggenommen, da sollten Sie einfach mal demütig sein und die Fresse halten – also wie gesagt, wir sind ein Rechtsstaat, und das heißt im Klartext: wir haben einen Ermessensspielraum, Sie haben ein Problem. Soweit klar?

Das gesellschaftliche Problem besteht darin, dass wir Ihnen rein theoretisch sogar die Pflege Ihrer Angehörigen bezahlen müssten, wenn Sie die denn auf Grund eines gesetzlich garantierten Anspruchs durchsetzen wollten. Also noch mal im Klartext: Sie liegen zu Hause auf der faulen Haut, und nur weil Ihre demente Alte plötzlich gaga wird, wollen Sie auch noch Kohle dafür, was Sie für den Rest der anständigen Menschen in diesem Land, die Ihnen Ihre Miete zahlen, umsonst leisten könnten. Ich meine, das ist natürlich nicht durchzusetzen, wir haben mittlerweile eine Kuschelrepublik, wo jeder mit seiner Qualifikation sagen darf, was er gerne machen will, Streichelzoo, Ponyhof, Supermodel, und dann kommen auch noch diese Arschlöcher vom Bundesverfassungsgericht und geben denen Recht – wir sind ja wirklich bald in der DDR, wo jeder machen konnte, was er wollte, solange es der Führer nicht mitkriegte. Nerven Sie mich nicht mit historischen Details, Fräuleinchen, das zieht bei mir nicht. Ich bin auch Biodeutscher, und das hängt mir langsam zum Hals raus. Die Leute in diesem Land werden zusehends wie Menschen behandelt, das kann nicht mehr lange gut gehen.

Dass Sie im Transferbezug Pflegegeld kriegen, ist zwar skandalös, aber das lässt sich leichter in den Griff kriegen. Wir stellen einfach die Zahlung ein, obwohl wir wissen, dass Sie ein schweres Problem haben. Es ist auch nur eine Teilzahlung, die auf Ihre Bezüge angerechnet wird, und wir wissen, dass Sie in einem gesundheitlichen Zustand sind, in dem jede willkürliche Sanktion Ihre Existenz gefährden kann. Das ist wie Lotterie, nur viel aufregender.

Wie gesagt, Sie hatten sich auf Anraten der Bundesagentur freiwillig gemeldet, um einen Platz in der Pflegedienstleistung der Bundesagentur… – Das wussten Sie nicht? Schauen Sie mal, Leiharbeit ist out, wir machen das direkt, der Kostenträger ist beteiligt an den öffentlichen Pflegeeinrichtungen, und dadurch sparen wir eine Menge Geld. Sie arbeiten zwölf Stunden pro Monat und kriegen dafür genau die hundert Euro, die wir Ihnen wegen dieser linken Meinungsdiktatur in der Regierung und in Karlsruhe leider nicht mehr wegnehmen dürfen, im Klartext: Sie arbeiten, nehmen anderen qualifizierten Erwerbstätigen, die leider nur noch nicht ihren Arbeitsplatz verloren haben und auf diese Art der Volkswirtschaft einen erheblichen Schaden zufügen, denen nimmt ein asoziales Stück Scheiße – Sie haben es inzwischen wohl gemerkt, wir formulieren das geschlechtsneutral, damit wir einem asozialen Stück Scheiße wie Ihnen nicht auch noch einen Grund zur Klage bieten – denen nimmt ein asoziales Stück Scheiße natürlich immer einen Job weg. Gewöhnen Sie sich an die Denke. Das sind nur zwölf Stunden, da werden wir keine Vermittlungserfolge riskieren, auch nicht bei Ihnen, weil Sie nach dem Unfall und den…

Kauffrau im Gesundheitswesen? wollen Sie die Volkswirtschaft absichtlich zerstören, oder was!?“





Numerus Claudius

9 10 2017

„Das ist jetzt eher eine nominale Zahl, oder so. Wenn wir eine gewisse Zahl an Pflegekräften nicht erreichen, ist das an sich noch nicht schlimm oder alarmierend oder irgendwie so, dass das wichtig wäre. Man muss das immer im Verhältnis sehen zu den Patienten, und wir wissen ja, alle die sind auch irgendwann mal weg, also müssen wir uns da noch keine Sorgen machen.

Wir haben genügend ausgebildete Kräfte, auch in den anderen attraktiven Berufen wie Frisör oder Restaurantfachmann. Wenn da ab und zu nach der Ausbildung die Fachkräfte abwandern, dann ist das zunächst mal sehr gut – wir haben dann in den anderen Mangelberufen wieder potenzielle Kräfte, die wir verwenden können. Beispielsweise in den personalintensiven Bereichen der Pflege, in denen es im entferntesten Sinne um Menschen geht. Das wissen ja viele heute gar nicht mehr – das ist ein Berufsbild, das zwar auch sehr viel zu bieten hat für die Freunde der statistischen Unterhaltung, das aber in wesentlichen Komponenten immer noch nicht ganz auf den Pflegebedürftigen verzichten kann, denn der bringt nun mal die Kohle.

An uns wird ja der Wunsch herangetragen, das Berufsbild möglichst attraktiv zu gestalten, aber so einfach ist das gar nicht. Im Büro kann man statt der Stühle Sitzbälle aufstellen und in der Fabrik hat man heute schon bunte Schraubenzieher oder sogar Bilder an der Wand, aber was soll man in der Pflege machen? Hübschere Patienten oder attraktivere Krankheiten? Trinkwasserspender auf jeder Etage? Wir haben so viele unterschiedliche Leute in den Pflegeeinrichtungen, da bekommen Sie niemals alle Geschmäcker befriedigt.

Sagen Sie nicht, wir müssten die Angestellten bloß besser bezahlen. Das ist eine Beleidigung der größtenteils gar nicht so materiell eingestellten Pflegekräfte, die diesen Beruf mit viel Idealismus und natürlich gerne auch unter schwierigsten Bedingungen ausüben, wenn man sie lässt – es öffnet Tür und Tor für eine Negativentwicklung, da dann andere Arbeitgeber nachziehen werden, die werden, die noch höhere Gehälter zahlen, dann sind da die Fachkräfte wieder weg, und dann kommen wieder andere, und wieder, und irgendwann haben wir riesige Summen herausgeschmissen und die Pfleger sind vielleicht längst in einem anderen Beruf, weil sie da noch mehr verdienen, da sie sich längst an diese höhen Gehälter gewöhnt haben. Das können Sie doch nicht wollen!

Dass wir die einzelnen Berufsbilder seit jüngster Zeit verschmelzen, ist nämlich nicht aus Zufall passiert, wie man vielleicht denken könnte, das machen wir absichtlich. Wenn Sie nämlich mal gucken, dass da eventuell ein Altenpfleger auf dem Arbeitsmarkt verfügbar ist – der hatte vielleicht nur einen Bandscheibenschaden oder Burnout, also nicht unbedingt lebensbedrohliche Erkrankungen – dann wussten Sie vorher, das ist ein Altenpfleger. Das ist schön, da weiß man immer, der Mangel wird von echten Fachkräften verursacht. Jetzt muss aber im Zuge der Globalisierung immer auch eine gewisse Flexibilität mitgebracht werden, die lassen wir halt von unseren Arbeitnehmern mitbringen – es ist ja auch deren Beruf, da wollen wir uns in ihre Bemühungen um Eigenleistung nicht einmischen – und schon kann man mal sehen, dass plötzlich bei der Stellenbesetzung einen Behindertenpfleger drin haben, der ist vielleicht sogar noch im Job, also in ungekündigter Stellung, der ist nicht arbeitslos, was immer gut ist, weil solche Leute ja auf Kosten der Sozialsysteme leben, und das ist nie gut, gerade in einem Sozialberuf, Eigenleistung und so, und dann stellen Sie fest, es gibt statistisch gesehen gar keine fehlenden Fachkräfte mehr. Den Behindertenpfleger kann man beispielsweise auch in der Altenpflege mitrechnen, dann haben wir eine Win-Win-Win-Situation, auch bei Fachkräften, die es noch gar nicht gibt, weil wir ja wissen: wenn es sie gäbe, wären sie sehr zahlreich. Das muss dieser Numerus Claudius sein, oder wie der heißt, jedenfalls hat das Zukunft, weil wir es jetzt noch nicht verstehen.

Eine Untergrenze wird es mit uns nicht geben, das halte ich für ausgeschlossen. Man kann doch nicht einfach irgendwann beschließen, dass ein Pfleger nur noch für soundso viele Patienten zur Verfügung stehen darf, das ist doch Kokolores. Dann haben Sie plötzlich Patienten, denen geht es bei einem sehr viel niedrigeren Personenschlüssel prima, und dann wollen plötzlich alle Pfleger sich auf die Station versetzen lassen – ausgeschlossen, das bringt nur Unruhe in den Betrieb, und für die Insassen ist das bestimmt auch nicht gut. Genau, die leiden dann nämlich unter der Aufregung, dann sinkt die Lebensqualität plötzlich wieder ab, und schon haben wir wieder eine nicht belastbare Zahl an Pflegeaufkommen, mit der wir uns die ganze Statistik zerschießen.

Ich gebe Ihnen da einen Tipp, ausnahmsweise mal kostenlos: pflegen Sie Ihre Angehörigen am besten mal zu Hause. Da sind Sie nicht vom Fachkräftemangel bedroht, Sie wissen immer, wo der nächste Verantwortliche zu finden ist, die Statistik erledigen Sie selbst, und wenn Sie keinen Bock mehr haben, entschließen Sie sich ruhig zu einer professionellen Ausbildung im Pflegebereich. Danach können Sie immer noch als Fachkraft in einer ganz anderen Branche anfangen!“