Minority Report

15 08 2019

„… auch für Straftaten benutzt werden könne. Das Polizeigesetz erlaube es daher generell, Personen, die beim Erwerb eines Feuerzeugs beobachtet würden, unter besondere…“

„… es keine Aufzeichnung zu Religion und sexueller Orientierung der Bürger gebe. Dies sei aus polizeirechtlicher Sicht noch nicht als Schutzlücke bekannt, man müsse jedoch sehr schnell eine richtige…“

„… als Indiz für linksradikalen Terror gelten könne. Da das Anzünden von Autos beim Besitz eines Einwegfeuerzeuges nicht ausgeschlossen werden dürfe, sei die Beobachtung der potenziellen Terroristen durch ein Spezialkommando von einer herausragenden…“

„… nicht gestattet seien, jedoch nicht offiziell verfolgt würden. Man solle allerdings den Sicherheitsbehörden so weit Grundvertrauen entgegenbringen, dass die Beamten, die die Privatadresse von Helene Fischer aus dem Datenbestand abgerufen hätten, durchaus in guter Absicht gehandelt hätten und dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die…“

„… zunächst ein Verzeichnis der Mitglieder der jüdischen Gemeinde erstellt werden müsse, um diese im Falle einer öffentlichen Diskriminierung schneller mit polizeilichen…“

„… durch die Kriminalstatistik bewiesen werde. Es komme vermehrt zu Verdachtsfällen von linkem Terror, z.B. dem Besitz von Feuerzeugen, daher müsse man auch den Besitz eines Feuerzeuges als nachgewiesene…“

„… habe sich die private Telefonnummer von Helene Fischer nicht in ihrem Datensatz befinden, sie sei von den beiden Polizeibeamten auch nur wenige Male angerufen worden und es habe in der Folge lediglich einen Besuch, zu dem neben einem Dienstfahrzeug auch die vollständige…“

„… die Religionszugehörigkeit auch in einer eigenen Datei gespeichert werde, um die Suche zu erleichtern. Die Angabe der Personenkennziffer genüge in den meisten Fällen aus, um die…“

„… sich besonders Autofahrer im Visier der Polizei befänden. Diese wüssten viel besser, wo man ein Kraftfahrzeug anzünden würde, und seien daher mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit die…“

„… die Telekommunikation von Nachbarn potenzieller Straftäter ausgewertet werden müsse, da man nicht ausschließen könne, dass durch das Telefon Geräusche aus der angrenzenden Wohnung in die…“

„… sei durch die Abfrage der Daten kein unmittelbarer Schaden für Helene Fischer entstanden. Die Beamten, auf deren Dienstrechnern die Abfragen getätigt worden seien, hätten glaubhaft versichert, dass sie bis auf Weiteres keine neuen Suchläufe für Fischer starten würden, da sie die Ausdrucke ja auch schon in ihren privaten Unterlagen und in den…“

„… das Urlaubsverhalten Rückschlüsse auf den politischen Hintergrund zulasse. Besonders Personen, die selten oder nie nach Kuba oder Nordkorea reisten, stünden im Verdacht, dies nur zur Tarnung nicht zu tun, um ihre politische Führung nicht zu…“

„… überall Videoüberwachung zulasse, wo erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu entstehen drohten. Da Wohnungsbrände meist in Straßen stattfänden, könne nur durch konsequente Überwachung aller Straßen die Gefahr von Bränden in und um und außerhalb von Wohnungen, Häusern, Stallungen, Gebäuden, Anwesen, Bauten oder…“

„… es sich nicht ausschließen lasse, dass die Beamten eine Geburtstagsüberraschung für Helene Fischer geplant hätten. Dies sei auch nach dem Polizeigesetz nicht verboten, da sich daraus keine Gefährdung ableiten lasse, die die öffentliche…“
„… hätten sich saisonale Lieferungen von Heizöl verstärkt. Es sei zwar noch nicht bekannt, ob sich Heizöl für den Bau von Brandbomben eigne, die Polizeiführung habe jedoch zur Sicherheit die Lieferungen der vergangenen Wochen als Grundlage der aktuellen Observationen und…“

„… könne man jetzt ganz sichergehen, dass Helene Fischer keine jüdischen Verwandten habe. Die Polizeiführung wisse jetzt, dass von dieser Seite keinerlei Gefährdung für die…“

„… Hausdurchsuchungen vor allem bei Nichtrauchern oder potenziellen Nichtrauchern durchführen wolle, da diese gar keinen Grund besäßen, Feuerzeuge in ihrer Wohnung aufzubewahren. Sollte es zu einem Fund kommen, könne mit dem Polizeigesetz sofort eine Sperrung sämtlicher verfügbarer…“

„… eine Pizza bestellt habe. Da es sich um eine gewollte Schädigung des Lieferanten und daher um eine linksradikale Straftat handele, könne man keinen Beamten dafür verantwortlich machen. Es müsse eine Verwechslung vorliegen, wenn die Logindaten der beiden Polizisten am fraglichen Tag in der…“

„… der Erwerb von Schnupftabak nicht ursächlich mit einer rechtsextremistischen Gesinnung zu tun habe. Deshalb müsse Besitz oder Gebrauch dieser Substanz ebenfalls als links eingeordnete Straftat gelten, was gleichzeitig damit erklärt werden könne, dass Tabakschnupfer keine Feuerzeuge bräuchten und daher immer verdächtig wären, in der eigenen Wohnung eine…“

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Erholungsregression

7 08 2019

„… nicht die Grundschule besuchen dürften. Linnemann sei strikt dagegen, dass Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen…“

„… auch aus den Reihen der Union kritisiert worden sei. Der Vorschlag sei geeignet, den Rechtsstaat zu untergraben, da sich dann Migranten nicht an die Schulpflicht halten und ihre Kinder einfach zu Hause im…“

„… sei Schule auch ein sozialer Ort. Dieser müsse jedoch allen Kindern offen stehen, weshalb eine einseitige Konzentration auf volksfremde Elemente nicht hinzunehmen sei. Meuthen…“

„… habe Linnemann auf Nachfrage erklärt, dass die Quote von 16 Prozent, die bei Schulbeginn keine Kenntnisse der deutschen Sprache besäßen, zwar ausgedacht sei, er habe aber während einer privaten Unterredung mit Sarrazin den Eindruck gewonnen, dass 14 Prozent viel zu niedrig seien und sich nicht mit dem Eindruck der gefühlten Mehrheit des…“

„… genau im Auge behalten müsse, wer in Deutschland eingeschult werden dürfe. Gerade die CDU dürfe nicht leichtfertig Nachwuchs für die klimahysterischen Freitagsdemonstranten schaffen, die ihre Schulpflicht absichtlich…“

„… der Erwerb der deutschen Sprache zu einer besseren Bildung führe, die sich auch in mehr abgeschlossenen Berufsausbildungen bei Kindern von Migranten niederschlage. Palmer sehe ein generelles Schulverbot daher positiv, da es die Arbeitsmarktchancen der deutschen Bevölkerung erheblich…“

„… habe Lindner vorgeschlagen, Kindern, die nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen seien, den kostenlosen Besuch von Privatschulen zu ermöglichen. Als Voraussetzung sehe der FDP-Vorsitzende neben einem gesicherten sozialen und finanziellen Status auch, dass die Kinder nicht mit Arabisch oder ähnlichen Sprachen als…“

„… die Sprachtests bei Fünfjährigen dennoch zu einem signifikanten Ergebnis gekommen seien. Laut Linnemanns Unterlagen hätten Kinder mit rein deutscher Herkunft sofort Worte wie ‚Ball‘, ‚Auto‘ und ‚Sonne‘ den entsprechenden Bildern zuordnen können, während die Kinder mutmaßlicher Wirtschaftsasylanten bereits mit Begriffen wie ‚Erholungsregression‘, ‚Strafverfahrensrecht‘ oder…“

„… dass bei einer gleichbleibenden Quote von Schülern ohne Deutschkenntnisse in spätestens 30.000 Jahren Arabisch als Amtssprache eingeführt werde. Sarrazin habe ausreichend empirische Beweise, die auf seinen eigenen…“

„… die spätere Teilnahme an Sprachkursen zur Integration nicht in Korrelation dazu stehe. Wichtig sei es für die CDU-Vorsitzende, dass eine drastische Reduzierung der Teilnehmerzahl bei Sprachkursen auch ein finanzpolitisches Signal für eine gute und nachhaltige…“

„… würden immer mehr Kinder mehrsprachig aufwachsen. Dies müsse durch strikte gesetzliche Vorgaben erschwert werden, um nicht eine…“

„… erste Schulverweise gegeben habe. So sei einem in Oberbayern geborenen und in Bremen eingeschulten Mädchen der Besuch der Primarstufe verweigert worden, da sie nur Dialekt und keine…“

„… es sehr wohl öffentliche Förderprogramme für Kinder mit Spracherwerbsproblemen gebe. Die CDU wolle aber dabei bleiben, dass diese Art der Unterstützung nur für richtige Bürger, die bereits in der Bundesrepublik…“

„… dass die Mehrsprachigkeit für den rechten Unionsflügel zu einer großen Gefahr werde. Es dürfe keine Anreize geben, sich freiwillig einer Parallelgesellschaft anzuschließen, die dann durch undeutsche Umtrieb die…“

„… den Fall der kleinen Luisa F. (6), die nach dem Vorstoß der CDU vom Schulbesuch ausgeschlossen worden sei, als Folge der Islamisierung bezeichnet habe. Linnemann wolle die Schlechterbehandlung deutscher Staatsbürger nach geltendem Recht nur dann dulden, wenn sie wie im Fall der gescheiterten Ausländermaut mit steuerlichen Kompensationen für die…“

„… dass jetzt schon Kinder mit Schwierigkeiten beim Spracherwerb länger in Kitas und Vorschulen bleiben würden. Dies sei zwar nur etwas weniger als ein Prozent, die Union wolle aber zum Schutz der Mehrheit Anreize zur Rückführung in die…“

„… müsse man leider auch dem kleinen Carl-Friedrich (4) den Frühchinesisch-Kurs verbieten, da die Eltern sonst riskierten, ihr Kind zur Ablehnung der deutschen Leitkultur zu…“

„… dass unter den sprachlichen Spätentwicklern in der Vorschulstufe auch reinblütig deutsche Kinder seien, bei denen sich eine Ausbürgerung in verfassungsrechtlicher Hinsicht schwieriger als erwartet gestalte. Linnemann sei jedoch überzeigt, dass es ausreichend sichere Herkunftsländer gebe, in denen eine Ansiedlung der…“





Vorzeigemigranten

1 08 2019

„Aber man kann sie doch nicht einfach ignorieren.“ „Besser wär’s schon.“ „Dann sind sie aber nicht in die Gesellschaft integriert.“ „Ja, das wäre auch sehr gut. Dann hätte man zumindest etwas, was man ihnen vorwerfen könnte, was nicht ihre eigene Schuld ist.“ „Wie so viele andere Sachen?“ „Wie so viele andere Sachen.“

„Der Staat bemüht sich doch immerhin um…“ „Der Staat, nennen wir es ruhig mal so, bemüht sich auch um Steuergerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse in allen deutschen Bundesländern.“ „Hat aber bisher nicht so viel genützt.“ „Eben. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das sinnvoll ist, aber das mit der Integration ist eher hinderlich.“ „Weil das ja schließlich Personen sind, die in unserer Gesellschaft…“ „Volk. In unserem Volk.“ „Gut, dann in unserem Volk haben die nichts zu suchen.“ „Das sehe ich auch so. Und da muss man dann auch mal konsequent sein und den Migranten zeigen, dass das so hier in Deutschland eben nicht geht.“ „Was?“ „Dass man sich an die Spielregeln halten muss.“ „Wie denn jetzt?“ „Indem man nicht mitspielt, weil man das nicht darf. So schwer ist das doch nicht.“

„Aber die Wirtschaft braucht Arbeitskräfte, oder ist das auch wieder falsch?“ „Durchaus nicht, aber ich wüsste jetzt nicht, was das mit Integration zu tun haben sollte.“ „Man muss doch auf der einen Seite integriert sein, um einen Arbeitsplatz zu bekommen.“ „Und auf der anderen Seite glauben Sie auch, dass man durch Arbeit wiederum integriert wird?“ „Ist das nicht so?“ „Sie müssen nicht integriert sein, wenn Sie arbeiten wollen. Es reicht, dass man Ihnen den Aufenthalt gestattet und eine Arbeitserlaubnis gibt. Den Rest erledigt der Arbeitsmarkt.“ „Aber man muss doch integriert sein?“ „Wozu? Um in der Fabrik zu schaffen, müssen Sie den Weg in die Fabrik finden, und wenn Sie eines Tages nicht mehr in die Fabrik kommen, weil Ihr Aufenthaltstitel erlischt, dann kommt der nächste für Sie in die Fabrik.“ „Sie meinen, dass Menschen…“ „Personen.“ „… dass Personen in der Wirtschaft so weit austauschbar sind?“ „Auch dann, wenn sie integriert sind. Wozu sollte man sie also vorher integrieren?“

„Und warum werden Migranten dann nicht durch Arbeit integriert?“ „Weil das nicht die Aufgabe von Arbeit ist. Im Gegenteil.“ „Weil es für Migranten Arbeitsbereiche gibt, in die kein anderer kommt?“ „Es gibt eben Arbeit, die Sie aus der Gesellschaft entfernt. Als Pflegekraft werden Sie schnell feststellen, dass Sie weder die Zeit haben noch das Geld, um sich in der Gesellschaft zu engagieren.“ „Dann verstehe ich nicht, warum die Wirtschaft Migration will.“ „Sie will sie nicht, sie nimmt sie billigend in Kauf.“ „Dann stimmt das also nicht, was immer behauptet wird: die Wirtschaft hat die Einwanderung bei der Politik bestellt?“ „Unsinn, sie profitiert allenfalls von der höheren Fluktuation.“ „Das heißt, die Wirtschaft stellte ein und schmeißt wieder raus.“ „Was bei einer begrenzten Anzahl an Arbeitskräften natürlich nicht so gut funktioniert wie mit Migranten, die auf ihre eigene Art fluktuieren.“

„Dann erklären Sie mir doch mal, warum alle den Vorzeigemigranten suchen.“ „Sie meinen den Fußball spielenden Ministranten? den werden Sie nie los, da hatte Scheuer durchaus mal recht.“ „Der wird doch nicht umsonst hier bei uns integriert.“ „Höchstens, damit die Abschiebeindustrie genug zu tun hat.“ „Sie glauben daran, dass es eine Abschiebeindustrie gibt?“ „Aber ja doch, nur eine Anti-Abschiebeindustrie alleine wäre doch auch vollkommen sinnlos.“ „Aber wer braucht denn jetzt den Vorzeigemigranten und wozu? wer hat den denn erfunden?“ „Die Medien.“ „Aber wozu? damit unsere Gesellschaft…“ „Volk. Es ist das Volk.“ „… damit das Volk glaubt, die sind alle gar nicht so schlimm?“ „Im Gegenteil. Lassen Sie einen von denen eine Straftat begehen, dann wird den Leuten schlagartig klar, dass Integration alleine auch nichts bringt.“ „Aber die Medien?“ „Wenn ein Deutscher mit der Machete durch die Fußgängerzone rennt und alles niedermetzelt, was nicht rechtzeitig wegläuft, dann lässt er sich auch besser verkaufen, wenn die Nachbarn sagen, er habe aber immer ganz freundlich gegrüßt.“

„Dann verstehe ich jetzt auch die AfD.“ „Wie kommen Sie denn in diesem Zusammenhang auf die Alternative für Deutschland?“ „So eine allgemeine gesellschaftliche Verrohung ist doch sehr vorteilhaft, wenn man die Integration von Migranten in den nicht erwünschten linken Bevölkerungsteil provozieren will.“ „Interessante These. Dann werden also Flüchtlinge überhaupt nur integriert, damit man auf der anderen Seite alle Oppositionellen ausgrenzen kann?“ „Für die wäre ja Integration in eine völkische Gesellschaft auch eher hinderlich, weil es dann eben keine völkische Gesellschaft mehr wäre.“ „Klingt logisch.“ „Und die Identifikation mit dem Terrorismus ist auch nicht mehr so kompliziert. Wer sich in einer ideologisch falschen Gesellschaft integriert, wird ja zwangsläufig irgendwann zum Feindbild.“ „Doch, das hat was.“ „Meinen Sie nicht, dass man diese beiden Dinge gut zusammendenken könnte?“ „Durchaus, ich finde, das passt sehr gut.“ „Nennen wir’s mal eine Integrationslösung.“





Unveränderliche Kennzeichen

29 07 2019

„Dritter Stock links, richtig? Wir wollen ja im Falle eines Falles auch korrekt informiert sein, und da ist so ein Detail manchmal ganz hilfreich. Seien Sie froh, dass wir an den Bürgern ein so großes Interesse haben.

Und wenn Sie bei Walther & Söhne arbeiten, dann immer wochenweise die Früh- und die Tagschicht, richtig? Ich muss es nur wissen, wir möchten eben im Vorwege sehr genau informiert sein, falls etwas passiert. Natürlich wollen wir auf gar keinen Fall, dass etwas passiert – aber dazu ist es eben unsere Aufgabe, dass wir vorher schon so viel wie möglich über Sie wissen. Da lassen sich dann auch Zusammenhänge besser erkennen, und man hat einen besseren Überblick über die Akten. Eine Behörde, die sich umfassend für die Sicherheit ihrer Bürger einsetzt, ist doch auch beruhigend, oder? Also ich finde das sehr beruhigend, dass wir so eine Behörde sind.

Aber wie gesagt, Sie haben alle zwei Wochen die Früh- und dann die Tagschicht. Ab halb neun fährt ja von Ihrer Straße aus der erste Bus in Richtung Innenstadt, wie kommen Sie denn dann in der Frühschicht hin? Die Maiblumenstraße durch und dann ab Maximilianplatz mit der Siebzehn in Richtung Bahnhof? Auch im Winter? auch im Sommer? Interessant, und da gehen Sie bestimmt immer morgens noch zum Bäcker und holen sich etwas zum Frühstück, richtig? Nein, das war jetzt bloß so eine Vermutung, die hätte überhaupt nicht stimmen müssen. Aber wo Sie das jetzt schon einmal so sagen, da kann man es doch auch gleich aktenkundig machen, oder? Schauen Sie, es ist doch kein Straftatbestand, wenn Sie am Morgen bei der Bäckerei belegte Brötchen holen und eine Zeitung. Das gehört halt zu Ihrem Leben dazu, so als eine Art unveränderliches Kennzeichen. Wir alle haben unveränderliche Kennzeichen, das weiß schließlich jeder.

Waren Sie mal Mitglied in einer Systempartei? oder haben Sie vielleicht in der jüngeren Vergangenheit mal eine gewählt? Ich frage das nur aus Routine, wir haben das in unserem Formular, und ich würde gerne einen vollständigen Datensatz haben. Selbstverständlich haben wir immer noch das Wahlgeheimnis, Sie müssen also gar nichts sagen, aber solange Sie keinen vollständigen Datensatz abliefern, kann es Ihnen natürlich passieren, dass wir Sie mehrmals nachbefragen, bis Sie uns alle notwendigen Auskünfte geliefert haben, und da wäre es doch klüger, wenn Sie uns gleich alles sagen, was wir brauchen, nicht wahr?

Sie haben ja auch noch eine Schwester, ist das richtig? Sie müssen uns die Anschrift nicht geben, wir finden das schon ohne Sie raus. Es gab nur in den letzten Monaten keinen besonders engen Kontakt mehr zwischen Ihnen, war da irgendwas vorgefallen? Also das müssen Sie und nun wirklich nicht sagen, das wollen wir tatsächlich nur rein vorsorglich wissen. Es kann ja wirklich mal etwas vorfallen, und dann ist es immer gut, wenn man es vorher schon hat kommen sehen, nicht wahr?

Es gibt eben so bestimmte Dinge, die sind nicht von vornherein klar. Bei Ihnen sehe ich jetzt keine besonderen Merkmale, Ihre Daten werden also aller Voraussicht nach einfach nur gespeichert, und dann werden wir auch keine Verwendung mehr dafür haben – falls nicht ein besonderer Fall eintritt, den wir heute natürlich noch nicht genau definieren können, deshalb brauchen wir ja eben so viele Daten von so vielen Bürgern. Weil man ja nie weiß, wann etwas interessant werden könnte. Oder auch gefährlich, für wen auch immer oder in welchem Zusammenhang jetzt genau. Aber davon verstehen wir auch nichts, und da ist es doch besser, wir lassen die Experten ihre Arbeit machen.

Das mit den Listen ist auch stark aufgebauscht worden in den Medien. Deshalb haben wir uns als Reaktion auf diese Hysterie auch überlegt, dass wir einfach ein generelles Verzeichnis mit den wichtigsten Eigenschaften unserer Bürger anlegen, damit die, die jetzt schon mit allerhand Einzelheiten auf so einer Liste stehen, nicht mehr das Gefühl haben müssen, sie würden als einzige auf so einer Liste stehen. Ich sehe das durchaus als praktizierten Minderheitenschutz. Und jetzt müssen wir eben so viele Informationen wie möglich sammeln, damit wir ein so großes Projekt auch ordentlich im Sinne der Bürger zu Ende bringen.

Die Daten sind bei uns auch in guten Händen, da können Sie absolut sicher sein. Die liest nur die Polizei, vielleicht wird irgendwo mal etwas an die Geheimdienste weitergegeben, wenn es die Ermittlungen im Inland erleichtern sollte, aber sonst ist da nichts vorgesehen. Die Bundeswehr könnte noch ein Interesse haben, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, für welche Art von Dienstgebrauch das sein sollte. Aber da fragen Sie mal bei der Bundeswehr nach, die erklären Ihnen das bestimmt.

Dann bräuchten wir eigentlich nur noch einen Kontakt, wen wir im Falle eines Falles verständigen können, und wir müssten auch ein paar Auskünfte haben über diese Person. Man soll ja nichts dem Zufall überlassen.“





Schweinesystem

24 07 2019

„… vorerst auf Schweinefleisch verzichten werde. Die Kindertagesstätte habe sich unmittelbar danach mit Gewaltandrohungen durch…“

„… als unnatürliche Ernährungsgewohnheit bezeichnet habe, die gerade den Kindern schwere seelische Schädigungen zufügen könne, wenn sie nicht umgehend wieder behoben werde. Kramp-Karrenbauer fordere die Wiedereinführung des täglichen Schnitzels in der…“

„… lediglich der Mehrheit der Eltern entsprochen habe, die übrigens auch den Verzicht auf Brokkoli und Rosenkohl angeregt hätten. Dies sei jedoch von BILD nicht in der…“

„… Kindern vorschreiben wolle, was sie zu essen hätten. Für Meuthen sei dies ein typisches Anzeichen von Sozialismus, da es in der DDR auch nicht jeden Tag Selbstverständlichkeiten wie Schweinefilet, Parmaschinken oder…“

„… es den Eltern jederzeit freistünde, ihr Kind in eine andere Tagesstätte zu schicken, wenn ihnen der Speiseplan missfalle. Da dies wie zu erwarten nicht der Fall sei, könne BILD auch nicht von einer Indoktrination der…“

„… allein in den vergangenen Jahren mindestens fünfzehntausend wissenschaftliche Untersuchungen publiziert worden seien, in denen klar nachgewiesen werde, dass der Verzicht auf Schweinefleisch den IQ von Kindern in weniger als fünfzig Generationen auf Null senke. Sarrazin habe sie zwar nicht gelesen, wisse aber aus eigener Erfahrung, wie sich frühkindliche Einflüsse auf die intellektuellen Fähigkeiten eines…“

„… sei Faschismus in Reinform, da es für einen richtigen Deutschen gar nicht möglich sei, Spargel ohne Schweinefleisch zu essen. Lindner werde sich sofort mit dem…“

„… dass gerade Schweinefleisch stark mit Antibiotika und Keimen belastet sei. Für die Ausbildung eines stabilen Immunsystems, das auch die Teilnahme an einem Angriffskrieg überstehe, sei dies das optimale Training. Meuthen werde gegen die Wehrkraftzersetzung des…“

„… sehe die FDP bald eine linksradikale Kindererziehung, die echt deutschen Gerichten wie Spaghetti mit Tomatensauce oder Döner keinen Raum mehr im…“

„… es sich um eine private Kita handele, deren Betrieb die Öffentlichkeit nicht zu interessieren habe. Kretschmer sehe hier eine gefährliche Nähe zur DDR-Erziehung, da hier die Kindererziehung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden habe, um den Nachwuchs mit ideologischem…“

„… die gute Frikadelle zur deutschen Leitkultur gehöre wie das Anzünden von Flüchtlingsheimen. Die Christdemokraten würden bei der Integration nur das verlangen, was allen richtigen Bürgern in Deutschland zu einer selbstverständlichen…“

„… sei der Holocaust von den Juden erfunden worden, um den Deutschen das Schweinefleisch zu verbieten. Höcke betrachte sich zwar nicht als Antisemiten, aber…“

„… gemeinhin als Schweinesystem bezeichnet werde. Man müsse, so Kretschmer, jeden Verzicht auf Schwein als stalinistisch infizierten Terror werten, der mit der ganzen Härte des deutschen…“

„… von landfremden Elementen gesprochen habe, die sich nicht mehr als zur Volksgemeinschaft gehörig fühlen dürften, da sie die Werte der deutschen Identität verraten hätten. Die SPD sehe dies zwar vollkommen anders, würde aber im Falle einer Koalition mit der sächsischen Union eine entsprechende Erklärung aus strategischen…“

„… sei Hitler ebenfalls Vegetarier gewesen, weshalb man ihn als linken Verbrecher und die NSDAP als sozialistische Terrororganisation sehen müsse. Die AfD, die den Führer nun in historischer Würdigung als nicht ausschließlich böse einschätze, sei damit endgültig vom Makel befreit, eine neofaschistische Partei zu…“

„… es sich eindeutig nicht um ein Verbot von Schweinefleisch gehandelt habe. Kretschmer habe jedoch aus reiner Fürsorge diesen Ausdruck benutzt, um das Volk vor der sozialistischen Verbotspartei zu warnen, die möglicherweise bald mehr Stimmen als die…“

„… eine wissenschaftliche Arbeit gelesen habe, die beweise, dass der Islam von Lobbyisten nur gegründet worden sei, um die Tierproduktion in Deutschland zu zerstören und Millionen von Arbeitsplätzen zu vernichten. Sarrazin könne sich zwar nicht mehr an den Autor erinnern, dies sei jedoch nicht so…“

„… der Kinderhort Srulik in Berlin von mehreren besorgten Bürgern mit Schweineblut beschmutzt worden sei. Meuthen habe nach der Festnahme der Aktivisten beklagt, inzwischen seien deutsche Juden so weit geraten, dass sie sich freiwillig muslimischen Regeln unterwerfen würden, um sich in vorauseilendem Gehorsam bei der Umvolkung nicht zu…“

„… einen galoppierenden Werteverlust in der Kindererziehung sehe. Wer Schweinefleisch in der Kita verbiete, so Dobrindt, wolle demnächst auch das Bier abschaffen und lege so die Axt an die Wurzel unseres abendländischen…“





Friedensaffen

4 07 2019

„Wie war das denn jetzt gemeint?“ „Sie müssen halt positiv denken. Sie müssen immer so denken, dass Sie jeder Situation auch etwas Positives abgewinnen können.“ „Jeder?“ „Jeder.“ „Und was heißt in diesem Zusammenhang: auch?“ „Naja, wenn Ursula von der Leyen das in Brüssel macht, muss man halt schon ein bisschen danach suchen.“

„Wir wählen also irgendeinen…“ „Ja.“ „Lassen Sie mich doch mal ausreden.“ „Ach so.“ „Wir wählen also irgendeinen Spitzenkandidaten, der so spitze ist, dass er überhaupt nur Kandidat werden kann.“ „Das liegt in der Natur der Partei.“ „Der Union?“ „Es gibt doch nur eine Partei, die anderen nennen sich nur so. Oder es sind halt irgendwelche Parteien.“ „Gut, und wenn wir den gewählt haben, dann…“ „Dann hat er gewonnen, und die Partei auch, und Sie sowieso, weil Sie den gewählt haben, der gewonnen hat, den Sie…“ „Ja, gut jetzt. Aber warum wird der dann nicht Spitzenkandidat?“ „Der ist es doch schon.“ „Warum bleibt er es dann nicht, wenn wir den schon gewählt haben?“ „Das ist eine sehr komplizierte Frage, die Antwort könnte Sie eventuell verunsichern. Nur so ein Verdacht.“

„Gut, geschenkt. Diese Knalltüten in Brüssel würfeln sich irgendeine Hackfresse aus, die…“ „Das ist jetzt nicht so zielführend.“ „Warum nicht?“ „Ursula von der Leyen war schon mal in Brüssel.“ „Ich war auch schon mal in Brüssel. Fritten fressen, eine Woche Halbpension.“ „Ach, auch schön.“ „Aber das heißt doch nicht, dass man irgendwas wählt, und dann kriegt man das Gegenteil.“ „Fragen Sie mal alle, die in den letzten zwanzig Jahren SPD gewählt haben.“ „Das ist jetzt auch nicht großartig zielführend, wenn Sie das meinen.“ „Sehen Sie, das ist der Punkt. Mit dieser EU-Präsidentin werden wir zwangsläufig ganz andere Wege beschreiten, weil es so etwas bisher noch nicht gegeben hat.“ „Dann sollten Sie Erdbeben oder Krebs ab sofort auch als positive Entwicklung sehen.“ „Warum denn nicht? Davon profitiert ja unsere Volkswirtschaft.“

„Eigentlich würde ich ja selbst gerne von der Entwicklung in Europa profitieren.“ „Null Problem. Sie brauchen einfach nur einen Beratervertrag.“ „Einen was!?“ „Sind Sie mit Ursula von der Leyen verwandt oder wenigstens in einigermaßen gut zu überblickendem Verhältnis verschwägert? Bekannt geht auch, aber dann sollten Sie höchstens eine Bewährungsstrafe haben.“ „Und sonst?“ „Werden Sie Staatssekretär, aber wer will das schon.“ „Und die Finanzen?“ „Ursula von der Leyen hat als Sozialministerin hinreichend unter Beweis gestellt, dass sie auf die Arbeitswilligkeit der erwachsenen Erwerbsbevölkerung vertraut.“ „Vom Vertrauen abgesehen, sie hat sich mit Zähnen und Klauen gegen eine Verbesserung der Bildungssituation für Kinder in finanziell schwierigen Verhältnissen gewehrt.“ „Toll, nicht wahr?“ „Und was finden Sie daran so gut?“ „Einmal natürlich, dass es damit eine erheblich verbesserte Finanzsituation gibt. Sie wird die Mittel der Europäischen Union noch besser zusammenhalten.“ „Als was?“ „Wie hieß der noch mal? Draghi, glaube ich. Oder war der irgendwas mit Kühen?“ „So ähnlich.“ „Sehen Sie, ein paar Sachen behält man dann doch im Gedächtnis, auch wenn man nicht so genau weiß, wofür diese ganzen Typen politisch so stehen.“

„Und das andere?“ „Welches andere?“ „Naja, sie hat die Kinder und Jugendlichen…“ „Und jetzt nicht nur die. Das ist ja das Tolle, dass sie immer so hübsch lächelt, wenn sie jemandem in die Fresse tritt.“ „Es wird den Kindern in den ganz Europa ab sofort noch schlechter gehen?“ „Quatsch, es wird Europa noch beschissener gehen.“ „Wozu denn?“ „Wir bräuchten mal ein europäisches Schulschiff, auf dem man segeln kann. Am besten auf dem Mittelmeer, um die ganzen Erwerbsmigranten zu stoppen, die den deutschen Pflegemarkt mit ihrer billigen Arbeitskraft zerstören.“ „Wir stricken jetzt also die EU auf Hartz IV?“ „Ist das nicht großartig? Wir werden die Könige von Europa sein, weil wir uns an den ganzen Scheiß schon viel früher gewöhnt haben, und die anderen Länder dürfen das mit dem Euro und den Flüchtlingen weiter ausbaden.“ „Und dann?“ „Dann haben wir eine tolle Europaarmee als Arbeitgeber, mit Kitas und immer neuen Standortschließungen.“

„So, und das Positive?“ „Welches Positive?“ „Es muss doch etwas Positives daran sein, wenn diese Frau EU-Präsidentin wird.“ „Sie hat mal gesagt, dass sie ganz toll Kekse backen kann.“ „Ja, und die Kinder macht der Papst.“ „Was!?“ „Das kann doch nicht alles sein.“ „Wir bekommen eine supertolle EU-Armee mit Hubschraubern, nicht fliegen, und ganz prima Schiffen ohne Ersatzteile.“ „Quasi Friedenswaffen.“ „Friedensaffen?“ „Sie haben sich bestimmt… ach, egal.“ „Von der Armee geht nie ein Krieg aus, unser Friedensnobelpreis ist gerettet.“ „Hauptsache, in jeder Kaserne ist ein Wickelraum.“ „Na klar.“ „Und es gibt dann auch keine merkwürdigen Zwischenfälle mit Panzern aus Pappe und irgendwelchen Neonazis.“ „Nicht in der Kombination.“ „Und für die pazifistische Erziehung bekommen Erwerbslose pro Monat vier Cent extra, wenn sie die Anträge korrekt ausfüllen und fristgerecht einreichen.“ „So ist es.“ „Großartige Idee. Darauf muss man erst mal kommen.“ „Bitte?“ „Uns erwartet also eine funktionsunfähige EU bei explodierenden Kosten.“ „Ja, wieso? Ist das nicht der Normalfall?“





Mutmaßliche Ausländer

27 06 2019

„… müsse die Polizei auch rechtsextremistischen Straftätern mit der nötigen Professionalität begegnen. Es sei nach Ansicht der Gewerkschaften verständlich, wenn eine gewisse Sympathie für die nationalsozialistischen…“

„… betone Merz, dass die CDU sich als Partei verstehe, die ohne Wenn und Aber hinter den Sicherheitsorganen stehe. Es sei für ihn keine Frage, dass er jede Kritik an der Polizei für eine dem linksradikalen Mainstream geschuldete…“

„… habe es keinen Mordbefehl gegeben. Die AfD sehe zwar den Mord an einem hessischen Politiker durchaus kritisch, da die volksdeutschen Aktivkräfte zunächst gehalten seien, muslimische Widersachen auszuschalten, in diesem Fall könne aber eine belobigende Ausnahme für die…“

„… wolle Gauland einen Fehler der forensischen Wissenschaft erkannt haben. Es sei nicht zweifelsfrei gesichert, da die DNA-Spuren vom Tatort nicht auf aufrechte Gesinnung geprüft worden seien, dass die identifizierte Kugel sich auch mit den restlichen Morden der…“

„… bei dem Hauptkommissar ein großflächiges Rückentattoo mit dem Schriftzug JUDA VERREKCE nebst SS-Runen sowie einem Hakenkreuz gesehen habe. Merz betrachte dies als eine durchaus legitime Meinungsäußerung, da sich der Körperschmuck an der Hinterseite befinde und man nicht ausschießen könne, dass der Beamte die Tätowierung nie selbst zu…“

„… könne man von Sicherheitsorganen nicht erwarten, dass sie in der BRD auch für Sicherheit sorgen würden. Seehofer wisse aus eigener Anschauung, dass die Feuerwehr auch nicht für Feuer zuständig sei und wolle daher keine…“

„… es doch ein gutes Zeichen sei, wenn sich Polizisten ohne Hilfe Daten von Polizeicomputern beschaffen würden, um Bürger bedrohen zu können. Dies stelle einen Wissensvorsprung vor Politikern dar, die meist auf Unterstützung durch Berater angewiesen seien und keine eigenen…“

„… es sich bei der Polizeiarbeit um eines der stressbetontesten Berufsbilder handele. Man dürfe die Gefahren einer psychischen Beeinträchtigung nicht gering schätzen und müsse daher immer mit großem Respekt reagieren, wenn die Beamten sich mit illegalen Hieb- und Stichwaffen in der…“

„… sei es in der Politik schon länger bekannt, dass die Bundeswehr nur noch defekte Waffen habe, um keine psychisch labilen Angehörigen in einer Konfliktsituation mit dem…“

„… mehrere Fälle von Polizeigewalt gerichtlich aufgearbeitet habe. Merz sehe, dass die Geduld der deutschen Polizisten schon durch Kleinigkeiten wie zum Beispiel eine widerrechtliche Anzahl an Personen mit nichtdeutscher Hautfarbe zu einer schnell eskalierenden…“

„… dass aktive gemeinsam mit ehemaligen Bundeswehrangehörigen eine rechtsextremistische Chatgruppe gegründet hätten. Merz werte dies als einen sehr positiven Beweis dafür, dass der Korpsgeist in der Truppe nicht auf die zeitlich beschränkte Zugehörigkeit, sondern auf ihren ideellen Gehalt und tatsächliche ideologische…“

„… man es einem Polizisten nicht zumuten könne, einen mutmaßlichen Ausländer, der sich von einem deutschen Staatsbürger heimtückisch habe zusammenschlagen lassen, wegen einer nicht nachzuweisenden rassistischen Einstellung gleich als Verbrecher zu…“

„… man bei Soldaten, die Verständnis für rechte Extremisten zeigten, durchaus Gesprächsangebote unterbreiten müsse. Einfühlungsvermögen und Empathie seien auch erfolgreich gewesen, die ersten PEGIDA-Kundgebungen durch den geschickten Einsatz sozialpsychologischer Mittel zu…“

„… für jeden die Unschuldsvermutung gelte. Dies dürfe auch bei Affekthandlungen, die von Polizisten im Dienst begangen würden, auf keinen Fall in der…“

„… das deutsche Rechtssystem schon durch die in der Verfassung verankerten Rechte sehr kompliziert sei und oftmals frustrierend auf die Sicherheitskräfte wirke. Für viele sei zum Beispiel nicht verständlich, warum man eingewanderte Personen wie Menschen behandeln und darum auch ihre jeweiligen…“

„… sei Merz zufolge das gesunde Volksempfinden zuerst für das deutsche, also das gesunde Volk zu berücksichtigen, womit auch etwaige Einlassungen fremdrassiger Tatbeteiligter nicht oder nicht in dem erwartbaren…“

„… könne die Ausbildung der Soldaten nicht mit Mitteln gegen die Frustrationstoleranz ergänzt werden, da dadurch ein wesentliches Element der notwendigen Aggressivität verlustig gehe. Außerdem sei es kontraproduktiv, wenn man den Bundeswehrangehörigen Respekt vor Nationen einimpfe, gegen die man in wirtschaftlich-militärischen und…“

„… die Versöhnung des Nationalen und des Sozialen auch und gerade durch die regierenden Sicherheitsbehörden in Deutschland beschleunigt werden könne, um das subjektive Gefühl einer allgemeinen Gerechtigkeit wieder verstärken zu können. Merz setze sich dafür ein, dass unter seiner Führung das deutsche Volk die Durchsetzung einer traditionsbewussten Leitkultur, die schon im vergangenen Jahrhundert für eine große…“