Erkennungsdienstliche Behandlung

1 02 2023

„… aufgegriffen worden seien. Die drei Personen seien den Beamten aufgefallen, da es sich bei ihnen erkennbar nicht um einheimische Bevölkerungsteile handeln könne, was auch an ihrer Sprache und…“

„… Augenzeugen von einem kofferähnlichen Gegenstand berichtet hätten, was nach Ansicht der Polizisten den Anfangsverdacht einer Straftat noch erhärte. Die offensichtlich asiatischstämmigen Verdächtigen hätten auf die Fragen der Beamten, ob sie ein Visum besitzen würden, zuerst nicht auf…“

„… vor allem in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Einbruchdiebstählen in sämtlichen deutschen Großstädten verübt hätten. Wendt weise darauf hin, dass die Öffentlichkeit darüber nicht in Kenntnis gesetzt worden sei, da die Polizei die Verbrechensserie ausschließlich durch geheime Operationen von Spezialagenten und…“

„… durch die Beamtin schließlich als Bassgeige habe identifiziert werden können. Wie diese in den Besitz der mutmaßlichen Ausländer habe gelangen können, sei derzeit jedoch noch nicht…“

„… es sich um Sozialtouristen handele, die ohne Arbeitserlaubnis in die Bundesrepublik eingereist seien, weil die Bundesregierung derzeit nur damit beschäftigt sei, die letzten Arbeitsplätze in der Atomenergieerzeugung zu vernichten. Merz fordere umgehende Neuwahlen sowie die Streichung des Asylrechts aus dem Grundgesetz, um endlich gegen den Missbrauch dieser marktgefährdenden…“

„… ebenfalls aus dem Ausland stamme. Da ein Kontrabass weder dem Waffenrecht unterliege noch ein Sicherheitsrisiko darstelle, müsse nun nur noch die Einfuhr zollrechtlich geklärt werden, um das Instrument an den rechtmäßigen Besitzer zu…“

„… wisse Wendt von mindestens zehntausend Einbrüchen, bei denen jeweils Instrumente im Wert von bis zu einer Million Euro entwendet worden seien. Allein in der vergangenen Woche habe das Trio mehr als tausend Einbrüche pro…“

„… ein Nachspiel haben müsse, dass die Polizei die drei Tatverdächtigen nicht umgehend einer erkennungsdienstlichen Behandlung zugeführt hätten, um zu klären, welcher Tat sie verdächtigt werden können. Merz habe darauf hingewiesen, dass die Klimaterroristen auch internationale Kräfte in die Bundesrepublik locken könnten, die sich hier als Scheinasylanten auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung einen angenehmen…“

„… alle drei Personen in der Lage gewesen seien, das Streichinstrument technisch fehlerfrei und auf einem künstlerisch hohen Niveau zu spielen, wobei letzteres als subjektiver Eindruck des Haftrichters gewertet werden könne. Für Wagenknecht stehe nun fest, dass es sich um eine Delegation handele, die im Auftrag des russischen Präsidenten Putin gekommen sei, um notwendige Friedensverhandlungen mit der NATO und dem…“

„… warne die Deutsche Polizeigewerkschaft vor Haustürverkäufen. Es gebe Hinweise, dass die Asiaten sehr hochwertige Kontrabässe für wenige hundert Euro anbieten würden, was auf eine hohe kriminelle Energie schließen lasse, mit der die Bande ihre ahnungslosen Opfer in die…“

„… außerdem keine der drei Personen einen Bundespersonalausweis habe vorlegen können. Für das Bundeskriminalamt bedeute dies, dass mit einiger Sicherheit vorausgesetzt werden dürfe, dass es sich nicht um deutsche Staatsbürger handele. Die weiteren Erkenntnisse müssten jedoch durch eine Befragung der mutmaßlichen Asiaten und ihrer…“

„… rate Czaja davon ab, die mutmaßlichen Verdächtigen nach ihren Vornamen zu fragen. Diese würden seiner Erfahrung nach nur mit ‚Tsching‘, ‚Tschang‘ oder ‚Tschong‘ antworten, was sich für eine Zuordnung zu islamistischen Clans, die im Wahlkampf als Beispiel mangelnder Integration genutzt würden, nur sehr schwer…“

„… dass die Schlagzeile GELBE GEFAHR! SCHLITZAUGEN-TERROR GEGEN DEUTSCHE! ohne jeden sachlichen Beweis rassistisch motivierte Gewalt gegen als asiatisch gelesene Personen provoziere. Der Deutsche Presserat wolle jedoch in diesem Fall gegen den Springer-Konzern keine Rüge aussprechen, da dies auch der Meinung zahlreicher ranghoher Politiker in den konservativen Parteien…“

„… habe sich Merz entschieden dagegen verwahrt, eine ausländerfeindliche Haltung gegen die drei Personen zu zeigen. Diese befänden sich ja nicht grundlos in Polizeigewahrsam, so der CDU-Vorsitzende, außerdem müsse die Frage erlaubt sein, ob Deutschland weiterhin einen zweifelhaften Ruf als Aufmarschplatz der internationalen Mafia genießen wolle, statt jeden Gefährder so schnell wie möglich in irgendein Land abzuschieben, das ihn aufnehmen und nach einheimischen Gesetzen…“

„… sehe Faeser keinen Grund, eine erneute Untersuchung der Polizei zum Racial Profiling anzuordnen. Im Regelfall würden die Beamten nur da anlassunabhängige Kontrollen durchführen, wo sich beispielsweise die Hautfarbe einer Person als Verdachtsmoment in einer…“

„… der Botschafter bestätigt habe, dass es sich um Staatsbürger der Volksrepublik China handele, die auf private Einladung nach Deutschland gereist seien, um mehrere Konzerte zu geben. Es sei sehr bedauerlich, dass die drei Musiker erst nach diplomatischer Intervention auf freien Fuß gesetzt worden seien. Man habe Verständnis dafür, dass die Veranstaltungen, die im Auftrag des chinesischen Kulturministeriums hätten ausgerichtet werden sollen, durch eine unvorhergesehene Entwicklung ersatzlos ausfallen müssten und auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt…“





Potenziell gefährlich

12 01 2023

„Wir haben zur Stunde keinen Beweis, dass es sich bei den überwiegend deutschen Tätern auch um überwiegend deutsche Täter handelt. Es wurden in diesem Zusammenhang mehrere Ermittlungen zur Durchführung gebracht mit mehreren Ansätzen, die alle sehr erfolgreich belastbare Aussagen über den Tathergang haben ergeben können, allerdings nicht das, was für uns im Vorfeld als Erklärung feststand.

Das mit den Vornamen war natürlich eine nicht mit den üblichen Ermittlungsmethoden erklärbare Reaktion der Politik, die wir scharf kritisieren. Wir haben das gerne aufgegriffen, uns war nur zu dem Zeitpunkt nicht klar, dass das keine Lösung würde bringen können. Es kann ja nicht sein, dass wir in den Daten, die bei der Vernehmung gesammelt wurden, einen Hans finden, der aus der üblichen kriminalistischen Erfahrung einfach ignoriert wird, während es sich tatsächlich um eine Person mit Migrationshintergrund handelt, wo die Vorfahren vor weniger als hundertfünfzig Jahren nach einer kostenfrei genossenen Zivilisierung in unseren afrikanischen Kolonien hier eingewandert sind, um den Reichsdeutschen ihre Jobs wegzunehmen. Und im Gegenzug können wir nicht jeden anständigen Deutschen, der vielleicht zwei, drei Jugendstrafen abgesessen hat und zufällig Kevin oder Justin heißt, unter Generalverdacht stellen. Für seinen Vornamen kann man doch nichts.

Jetzt wurde angeblich bekannt, die Personalien der Festgenommenen hätten ergeben, dass es zum größten Teil um deutsche Staatsbürger geht, die gar keinen Migrationshintergrund haben. Das finde ich in mehr als einer Hinsicht sehr problematisch. Auf der einen Seite darf man das in Deutschland ja wohl erwarten, schließlich leben hier Deutsche, und ich sehe schon, bald wird man es denen zum Vorwurf machen, dass sie keinen Migrationshintergrund haben. Das ist Rassismus gegen Deutsche, das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Und wenn man in einem Stadtbezirk mit hohem Anteil an Personen mit potenziell gefährlicher Staatsbürgerschaft oder wenigstens einem Migrationshintergrund ermittelt, dann ist das ganz klar, dass hier solche Ergebnisse kommen. Deshalb darf man dann über einen Anteil von mehr Ausländern auch nicht überrascht sein, und das gibt uns wenigstens innere Sicherheit: eine Debatte, in der Ausländer als potenziell gefährliche Personen dargestellt werden, die geht mit einiger Sicherheit in die gewünschte Richtung.

Man muss ja auch sagen, dass die Polizei an der Eskalation nicht ganz unschuldig war. Da haben in Bayern zweihundert Jugendliche, alles ordentliche Deutsche, die Beamten mit Flaschen und Böllern beworfen – das ist da wohl Brauchtum, das können Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern gar nicht beurteilen, weil das bei denen nicht zur Leitkultur dazugehört. Und die haben dann zur Feststellung der Personalien und zur Klärung des Tathergangs einfach die Handys der Jugendlichen konfisziert! Sie müssen sich das mal vorstellen, da haben sich die Eltern reihenweise beschwert! Das kostet uns Wählerstimmen, das müssen Sie sich klarmachen! So ein Handy, das ist für die jungen Leute ein Teil ihrer sozialen Persönlichkeit, das kann man denen doch nicht einfach abnehmen! Die Beamten haben ja so getan, als seien das Asylbetrüger, die auf dem Schlauchboot übers Mittelmeer in den ersehnten Sozialleistungsbezug schippern und lieber ihr altes Telefon mitnehmen als ein zweites Paar Schuhe, weil sie hier in Deutschland sowieso alles von den linken Politikern hinten und vorne rein kriegen!

Natürlich muss man das Übel an der Wurzel packen und die richtigen Symptome bekämpfen – so ein Böllerverbot, wie das die Feuerwehr fordert, das ist doch gar nicht durchsetzbar, weil das auf zu viel Widerstand stößt. Und ich frage mich, was dann als nächstes auf uns zukommt. Wenn von den Jugendlichen Flaschen geworfen werden, soll dann die Bundesinnenministerin das Flaschenpfand auf einen Euro erhöhen? So ein Unsinn, dafür ist die ja nicht mal zuständig! Das können linke Chaoten nämlich hervorragend: keine Lösung haben, weil das Problem nicht erkannt wurde, aber Hauptsache mal irgendwelchen Schwachsinn fordern!

Überhaupt die Ausländer, wenn wir uns nicht nur gegen die Symptome zur Wehr setzen wollen, dann müssen wir doch die Systematik erkennen: in jeder Diskussion um Gewalt oder Kriminalität sind immer irgendwie Ausländer beteiligt – das wird ja wohl ein Zufall sein, oder? Nehmen Sie nur den Skandal aus Bremen, wo viele, viele Asylbetrüger, die es gar nicht gab, wegen der Bescheide beim BAMF, und am Ende war die Leiterin unschuldig. In der Bauverwaltung oder im Grünflächenamt wäre das alles nicht passiert, nur diese Ausländer wieder! Oder Abschiebungen – haben Sie schon mal erlebt, dass sich ein anständiger Deutscher in einer Arrestzelle aufzuhängen versucht, weil er in seine Heimat abgeschoben werden soll? Gut, ich komme aus Bielefeld, da kriegen mich auch keine zehn Pferde mehr hin, aber darum geht es gerade nicht. Wenn Sie sich diese Putschisten in Brasilien ansehen: alles Ausländer!

In Sachsen gab es ja angeblich einen Toten, und da waren auch einige besorgte Bürger, die man vom Phänotyp jetzt eher den Einheimischen zuordnen würde, unter den Straftätern. Das hat solche Formen angenommen, da mussten wir in der Pressestelle auf Bildmaterial von 2019 und Polizeiberichte aus 2018 zurückgreifen, und raten Sie mal, wer da als erstes genannt wurde? Kommen Sie drauf? Ich will Ihnen mal eins sagen: diese Angst, die jetzt überall geschürt wird, ist unerhört! Vom deutschen Volk geht nachgewiesenermaßen keine Gefahr aus!“





Deutsch-Französische Feindschaft

11 01 2023

„… beharre die Opposition nicht nur auf ihre Kritik an der Bundesregierung, sondern verschärfe ihren Tonfall noch einmal. Die von der Ampelkoalition geplanten Änderungen am Staatsbürgerschaftsrecht seien für die Union in keinster Weise für einen…“

„… sei es für den CDU-Vorsitzenden Merz nicht nur ein Schlag ins Gesicht aller anständigen Deutschen, wenn gerade ein Verwaltungsvorgang, der ausschließlich Ausländern zugute komme, von bürokratischen Hürden befreit werde, es werde auch eine nachhaltige Entwertung der Leitkultur durch die straffreie doppelte Staatsbürgerschaft, die nun in sämtlichen Fällen eine…“

„… auch andere Unionspolitiker empört seien, dass das neue Einbürgerungsrecht eine Vielzahl von Personen aus kritisch betrachteten Staaten eine geradezu ungezielte Immigration erlaube. Spahn sehe als CDU-Experte für Raumfahrt, erektile Dysfunktion und analytische Zahlentheorie bereits eine Überschwemmung mit Franzosen, die wegen fehlender rechtlicher Grundlage nicht einmal als Scheinasylanten oder…“

„… die meisten Franzosen nicht einmal in der Lage seien, ein deutsches h korrekt auszusprechen. Lindner fürchte, dass er demnächst in der Schlange beim Bäcker auch auf Zuwanderer stoße, die nicht einmal Englisch, sondern nur…“

„… dass bei einer etwa konstant anhaltenden Einwanderungsquote jeder Deutsche in gut 1,3 Millionen Jahren auch einen französischen Pass haben werde. Sarrazin warne ausdrücklich vor einer genetischen Vermischung der…“

„… habe Merz vor allem an den EU-Nachbarn kritisiert, dass ein Großteil ihrer Bevölkerung eine Hautfarbe habe, die er in Deutschland nicht mehr mit den in der Umgangssprache üblichen Worten titulieren dürfe, ohne von woken Linkfaschisten als Rassist bezeichnet zu…“

„… rate Söder zu einer Entspannung der ganzen Diskussion, um die europäische Einheit nicht mehr als für seinen Landtagswahlkampf nötig einer Belastungsprobe auszusetzen. Um das sicher auch in Frankreich verbreitete Heimatgefühl zu erhalten, empfehle er den Franzosen, nach Kanada zu gehen, wo sie keine Integration erwarte, da dieses Land ja auch Muslime und…“

„… die Auflösung der EU nur noch eine Frage der Zeit sei, vor allem als Verteidigungsbündnis für die Stabilität der Ukraine. CDU-Experte Spahn (Extremismus, Dosenfisch, elektrische Holzgeräte mit Handgriff) sehe in einer Nation, die bereits 1871, 1914 sowie 1939 in militärische Konflikte verwickelt gewesen sei, keinen vertrauenswürdigen Partner für einen internationalen…“

„… davon überzeugt sei, dass Deutschland bald schon von Millionen Scheinasylanten überrollt werde, die sich wegen ihrer schwarzen Hautfarbe als Franzosen ausgeben würden, um die deutsche Staatsbürgerschaft geschenkt zu bekommen. Merz werde dies vor dem Bundesverfassungsgericht als Volksverrat in Tateinheit mit rassischer…“

„… brauche Deutschland vor allem eine gezielte Anwerbung von Fachkräften, die zu Hungerlöhnen qualifizierte Arbeiten erledigen könnten. Für Söder sei es falsch, Franzosen anzulocken, die den Deutschen die Jobs wegnähmen, um dann noch durch Renten aus unseren Sozialsystemen eine…“

„… mindestens dreihundert Prozent der aus Frankreich stammenden Einwanderer Islamisten seien. Dobrindt sei überzeugt, dass dies innerhalb weniger Jahre eine Umvolkung mit sich bringen werde, die dann zu einem Bürgerkrieg mit den nordafrikanischen Einwanderern auf deutschem Boden führe, die sich übergangen fühlen und ihre eigene Auslöschung der deutsch-französischen…“

„… würden nach seiner Erfahrung viele darauf bestehen, Formulare weiter in ihrer Muttersprache auszufüllen. Merz verweise darauf, dass es bereits jetzt nicht genug Papier gebe, um alle für eine Einbürgerung erforderlichen Verwaltungsakte in zweifacher Ausführung für sämtliche…“

„… auch leicht zu verwechseln seien, da der Franzose sich dem arischen Phänotyp bereits stark angepasst habe. Für Weidel bestehe die Gefahr, dass sich Franzosen vor dem Begehen von Straftaten als Deutsche ausgeben würden, um den untadeligen Ruf der Deutschen in der Welt vorsätzlich zu…“

„… schaffe für den CDU-Chef vor allem die doppelte Staatsbürgerschaft eine Zeitbombe. Sollte ein Deutschfranzose beispielsweise als Migrant an Silvesterkrawallen teilnehmen, könne man ihm nicht mehr mit der Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft dienen, andererseits könne er wegen des deutschen Passes aber auch nicht mehr abgeschoben werden, was zum totalen Chaos im…“

„… sich die Bundesregierung nicht an den CDU-Plänen einer neuen Deutsch-Französischen Feindschaft beteilige. Scholz rate der Union, einfach eine der kommenden Bundestagswahlen für sich zu entscheiden, um dann durch Verschärfungen der Gesetzeslage wieder die gewohnt negativen Auswirkungen auf den…“

„… es erste Zeichen einer Verständigung mit Paris gebe. CDU-Außenpolitikexperte Spahn habe aus der Presse gelesen, dass er vom Botschafter der Französischen Republik in Deutschland als Le plus Grand-Branleur nominiert worden sei. Er freue sich, die sicher international renommierte Auszeichnung bald eigenhändig zu…“

„… sich Buschmann sicher sei, dass es nicht zu einem Ansturm auf den deutschen Pass kommen werde. Sein Ministerium arbeite hart daran, dass es auch nach der erforderlichen Wartezeit mindestens zehn Jahre dauern werde, einen Termin für die…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXLV): Der Migrationshintergrund

6 01 2023
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Sie sind überall. Sie lauern hinter Ladentheken, treten als Ärztin auf oder als Taxifahrer, wohnen in Häusern mit Heizung und Fenstern, und man sieht es ihnen nicht einmal sofort an. Sie sind Fremde, ob sie wollen oder nicht, und was würden wir an Zeit sparen, müssten wir es ihnen nicht ständig wieder erklären: dass wir es ihnen ständig wieder erklären müssen, weil sie sonst so täten, als gehörten sie zu uns, nur weil sie arbeiten und Steuern zahlen, ins Kino gehen, Kinder kriegen, Firmen gründen und Gartenzwerge aufstellen, als dürfte man das mit so einem Migrationshintergrund überhaupt.

Schon die Definition ist weich wie Sauerkraut. War zum Vorliegen des Nichtzugehörigkeitsstatus lange nötig, dass ein Elternteil zugewandert sein müsse, so ist nicht einmal dies mehr notwendig. Vater aus dem Ausland, zack! Fremder, auch wenn mit deutschem Pass in Deutschland geboren und nie in die Verlegenheit gekommen, dies zu verändern, während jedoch der Spanier, der vor 1950 zwecks Herstellung eines Wirtschaftswunders in die BRD kam und selbstverständlich Spanier blieb, nie als Migrant im Sinne der Erhebungsverordnung galt. Hätte er seinen Sohn geschickt, um eine Deutsche zu ehelichen, der wäre freilich Auswärtiger bis heute, da vermutlich aus reiner Bosheit gekommen, um zu bleiben, während der Gastarbeiter halt zum alsbaldigen Abschub nach Verrichtung gedacht war. Wann aber ist und bleibt man integrationsbedürftig, wenn die zu überwindende Hürde, nicht zur Heimat zu gehören, von deutschen Grützbirnen aufgestellt wird, die außer einer in härtester Ignoranzarbeit zusammengeschwiemelten Nationalidentität wenig zu bieten haben?

Ginge es nur darum, dass sich jemand genügend lange in seinem Wohnland aufgehalten hat, sind die Kwiatkowskis in Hamm den Öztürks in Köln sicher überlegen, denn die waren ja keine Gastarbeiter, die kamen zum Aufbau der reichsdeutschen Industrie. Ob die Pospischils mit den Přemysliden nach Wien eingewandert waren, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, jedenfalls wird es nicht mehr so zwanghaft betont. Und man würde in Berlin einen französischen Bundespräsidenten, Erbfeindschaft hin oder her, vermutlich eher akzeptieren als einen syrischstämmigen. So ist es halt mit Sprache oder Spaghetti, man geht gerne zum Italiener und fährt sommers auch für zwei Wochen zu ihm, aber wehe, der Nudelfresser wandert hier ein, wanzt sich an die Tochter heran und hat nichts mehr zu bieten als sein schmieriges Ristorante. Da hört für den Teutonen die Gemütlichkeit auf.

Doch am Migrationshintergrund ist nicht nur so hübsch billig, dass er quasi nie vergeht, denn hat eins lummerländische Wurzeln, dann weiß man: das kriegt man nie wieder weg. Noch die Kindeskinder werden mit lummerländischem Akzent sprechen, in aller Heimlichkeit lummerländische Festtage feiern und sich, warum auch immer, niemals vollkommen integrieren, so dass man sie wie lummerländische Gäste behandeln muss, denen man das Gastrecht ja auch wieder entziehen kann. Andererseits ist es für die Mehrheitsgesellschaft Konsens, dass man für die Herkunftskultur durchaus Verständnis aufbringt, sie aber wie selbstverständlich als Stigma wertet. In aller Regel wird man den Lummerländer leise bis mäßig bedauern, dass er eben nie ein echter Bürger wird, auch wenn er sich schon seit Generationen von den anderen nicht mehr unterscheidet, nicht einmal mehr im Namen. Der Lummerländer ist ein Problem, er will das nur nicht einsehen. Mit etwas Freundlichkeit bringt man ihn dazu, fachkompetent über lummerländische Geschichte, das politische System, den Ausgang der letzten Parlamentswahlen und die Balkonblumenkrise in der Heimat seiner Ururgroßeltern zu referieren, weil sich so schnell kein Lummerlandexperte auftreiben ließ, der nicht sonst für Syldavien oder Bordurien zuständig wäre.

Dabei haben wir es geografisch gesehen sogar verhältnismäßig leicht, die Zuwanderung als ganz normalen Prozess zu verstehen, der sich historisch immer mal wieder zuträgt. Hätten die Sioux, die Cherokee und die Irokesen bessere Kontakte in die Medien ihrer Zeit gehabt, sie hätten die Knalltüten leichter rausschmeißen können, die als religiöse Spinner, Wirtschaftsflüchtlinge oder Outlaws ihre Lebensgrundlage durch parasitäre Landnahme mit Waffengewalt zerstört haben. Natürlich kann man im Nachhinein die Vereinigten Staaten von Amerika als Einwanderungsland sehen, so war das von der Geschichte ja auch gedacht – nur eben jetzt nicht mehr, wo die ganzen Afrikaner einreisen wollen, die nicht einmal Verwandtschaft zu den ehemaligen Sklavenfamilien nachweisen können. Es kommt ja leider so weit, dass dieser Migrationshintergrund ausgenutzt wird.

Geschichte ist schwierig, wir merken es immer wieder. Weder die Eroberung der Arier noch der dorische Einfall waren Invasionen, sondern lange dauernde Assimilationsprozesse. Auf der anderen Seite hätte man bei der Völkerwanderung auch alle verdrängen können, die nichts zur dialektischen Lösung beitragen wollen außer ewigem Geweimer und der elenden Opferrolle. Zum Beispiel diese verdammten Deutschen.





Denkangebote

29 11 2022

„Diese ukrainischen Schmarotzer sind hier mit Absicht eingefallen, damit sie den Deutschen die Weihnachtsbäume wegnehmen können, so sieht es doch aus! Herr Merz hatte am Anfang auch ein paar Probleme damit, aber das liegt an seinem Gehirn.

Sie müssen die Botschaft nur ganz langsam in ihre Bestandteile zerlegen, dann kommen Sie auch dahinter, dass das alles wahr ist. Die wollen den Deutschen die Weihnachtsbäume abnehmen, und das auch noch kostenlos – ist ja klar, die feiern auch Weihnachten, wahrscheinlich erst im nächsten Jahr, aber die Bäume kaufen sie halt von dem Geld, das sie ohne Gegenleistung bekommen. Bürgergeld, um das noch mal zu betonen, obwohl diese Touristen nie in eine deutsche Sozialversicherung eingezahlt haben! Und wir, die anständigen Deutschen, wir können dann in die Röhre gucken, während sich die Invasoren aus dem Osten unter der Tanne einen schönen Weihnachtsabend machen!

Es ist natürlich immer sehr schwierig, wenn die Journalisten uns unterstellen, wir hätten dabei die Zusammenhänge frei erfunden. Schwierig deshalb, weil Herr Merz sich nicht mehr an das erinnert, was er irgendwann mal gesagt hat. Wir haben es mit der Generalausrede versucht, dass immer das Gegenteil von dem wahr ist, was man ihm vorgeworfen hat, weil er ja auch das Gegenteil von dem sagt, was er vorher behauptet hat. Lief so lala. Jedenfalls haben wir den Punkt gemacht, dass Ukrainer im Grunde in Deutschland nichts zu suchen haben.

Wie dieses Arbeitsverweigerer, die sich mit dem Bürgergeld zur Ruhe setzen und dafür belohnt werden, dass sie keine Termine mehr wahrnehmen. Das sind Arbeitsverweigerer, auch wenn sie zufällig berufstätig sind. Wichtig ist, dass man sämtliche Bürger im Leistungsbezug als gieriges, faules Pack wahrnimmt. Da hat Herr Merz nun wieder die passende Empathie. Das nimmt ihm jeder sofort ab. Und darauf kommt es letztlich an. Feindbilder sind wichtig, das Volk darf nur nicht wissen, dass es selbst gemeint ist. Man könnte ja theoretisch selbst irgendwann Bürgergeld kassieren, weil man wegen einer Kündigung einfach die Arbeit verweigert, und das würde die Freiheit bedeuten, die Arbeitnehmern einfach nicht zusteht, kapieren Sie das?

Politische Kommunikation ist nämlich sehr viel schwieriger, als Sie sich das denken. Wenn man mit dem Denken sowieso Schwierigkeiten hat, wird es erst recht kompliziert, und da kommt dann auch Herr Merz ins Spiel. Wir als Kommunikationsteam müssen rechtzeitig genug Claims abstecken, damit wir Denkangebote an die Bevölkerung machen können. Wir müssen wissen, was die Bevölkerung denken will, dann liefern wir die Zutaten. Wenn die linken Terroristen aus politischer Korrektheit alle Winnetou-Filme im Fernsehen verbieten, müssen wir das aufgreifen, und zwar am besten selektiv. Einmal die Linksterroristen und einmal irgendwas mit Winnetou. Wir können nur Fakten nennen, die Zusammenhänge müssen sie schon selbst finden.

Wir haben kein Problem mit der Wirklichkeit, diese Wirklichkeit hat ein Problem mit uns. Wir können doch keine wirksamen Vorschläge bringen, wie man den Klimaschutz verbessert. Das ist nicht nur nicht unsere Aufgabe als Opposition, das würde außerdem unser politisches Programm, wobei: wir müssten erst mal eins haben, und das kann man von einer Opposition vor den Wahlen kaum erwarten. Bis dahin gibt es Denkangebote. Ein sehr gutes kam von unseren Freunden aus der AfD. Die hatten den Einfall, dass jeder Tag, an dem es Deutschland so richtig schlecht geht, ein guter Tag für ihre Partei ist. Wir wollen, dass dies Land so richtig am Boden liegt – Sie haben sich nicht verhört, dieses Land hat es ja nicht anders verdient. Seit vierzig Jahren ist Herr Merz jetzt unterwegs als größtes politisches Genie aller Zeiten – fragen Sie ihn, er wird Ihnen das sofort bestätigen. Was der alles erreicht hat, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Dass es nie im Grundgesetz einen Artikel gibt, der hohe Strafen für versehentliches Nicht-Gendern gibt, das haben Sie nur dieser politischen Lichtgestalt zu verdanken!

Jetzt haben wir endlich wieder genug Feind. Sie müssen das so denken: die Krankenschwester, die unbedingt mit dem Auto fahren muss, weil sie auf dem Land wohnt, kann definitiv nicht mit diesem linken Klimawahnsinn konfrontiert werden, weil sie zur Schicht pünktlich sein muss. Wenn sie plötzlich auf die Idee kommt, dass der Klinikkonzern, für den sie arbeitet, nicht genug für sein Personal tut, dann ist sie Feind und soll sich in ihrer arroganten Anspruchshaltung eben einen besseren Job suchen. Das ist diese linke Gratismentalität, die uns alle das letzte bisschen Wohlstand kosten wird, so dass wir die potenziell arbeitsunwilligen Niedriglöhner zur Rechenschaft ziehen werden. Und bevor Sie linker Vogel komisch werden, es geht natürlich um Wohlstand, den Wirtschaftsexperten wie Herr Merz für sich haben hart erarbeiten lassen. Wenn Herr Merz nämlich eins widerwärtig finden, dann sind das Ihre menschenfeindlichen Neiddebatten!

Wir müssen strategisch denken, das heißt: wenn wir erfolgreich sind, liegt es an uns, und wenn es in der linken Presse so dargestellt wird, als seien wir nicht erfolgreich, dann ist das dieser linksgrünwoke Genderterrorismusmainstream. Aber wir ziehen da bald ganz andere Saiten auf, glauben Sie mir.

Hallo? ja, ich höre Sie, Herr Merz. So gut wie fertig, es ist alles drin. Ob afrikanische Touristen alle antisemitische Kinderschänder sind, klären wir dann später, aber dass die alle einen ukrainischen Pass haben wollen, um Bürgergeld zu kassieren, das nehmen wir mit rein. Also Freitag, den 6. Januar, vor dem Reichstag? Ich freue mich, Herr Merz!“





Unterwanderungspläne

28 11 2022

„… die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts mit einem demnächst vorgelegten Entwurf angehen werde. Das Bundesinnenministerium wolle die Einbürgerung dahingehend erleichtern, dass nicht mehr nach acht, sondern bereits nach fünf Jahren ein Antrag auf den…“

„… jede Möglichkeit nutzen werde, dies im Freistaat Sachsen zu verhindern. Kretschmer wolle insbesondere die massenhafte Einwanderung von Judäern unterbinden, da die christliche Gesellschaft der östlichen Bundesländer eine…“

„… dass die Interessen der Deutschen nicht genug beachtet würden. Die Union könne sich nicht vorstellen, dass Zuwanderer nach fünf Jahren in der Lage seien, die Landessprache so gut zu verstehen, dass sie beispielsweise Behördenkommunikation, ein philosophisches Fachbuch oder eine…“

„… dass die Regierung mit dem Feuer spiele und die innere Sicherheit einmal mehr gefährde. Wendt sehe schon unverhältnismäßige Probleme für Polizisten, wenn Personen mit rasseuntypischer Hautpigmentierung nachweisen könnten, dass sie sich legal in Deutschland aufhalten würden. Sollte es künftig jedem Afrikaner erlaubt sein, sich nur auf Grund eines amtlichen Papiers als Deutscher zu bezeichnen, so werde dies von den Beamten als…“

„… nicht erst seit Sarrazins wissenschaftlichen Publikationen wisse, dass die Einbürgerung von Kindern die Abschaffung des jüdisch-christlichen Abendlandes provoziere. Dobrindt könne mit einem einfachen Zahlenbeispiel nachweisen, dass schon nach wenigen Generationen 500% der Deutschen Ausländer seien, die als Kinder hohe Kosten für Bildung, Jugendkriminalität und…“

„… für den CDU-Wirtschaftsflügel in die ganz falsche Richtung laufe. Wer gerade unter den Bedingungen des katastrophal armenfreundlichen Bürgergeldes volle fünf Jahre Zeit habe, Deutsch zu lernen, sei nicht nur überqualifiziert, sondern wolle sich nicht mehr in einen Niedriglohnjob pressen lassen, in dem er für die Dividenden der…“

„… die Bundesregierung ihr Abdriften in den eindeutig verfassungswidrigen Linksradikalismus nicht einmal mehr zu verbergen suche. Mit dem Vorhaben plane Faeser eine deutschenfeindliche Regelung, da von diesem Gesetz ausschließlich Ausländer profitieren würden. Merz verlange eine sofortige Korrektur, da sonst Karlsruhe diesen…“

„… dass Senioren als Belohnung für ein Leben auf Kosten der Allgemeinheit mit dem deutschen Pass belohnt werden sollten. Dobrindt lehne diesen Vorschlag entschieden ab, da Ausländer, die nicht mehr im erwerbsfähigen Alter seien, gezielt die Rentenkassen ausplündern würden, ohne selbst ausreichend in das…“

„… die doppelte Staatsbürgerschaft seit 1999 einen Streitpunkt darstelle. Die Regierungen unter Merkel hätten zwar kein Interesse gehabt, diese Regelung zu ändern, dennoch sei dies für den CDU-Staatsrechtsexperten Spahn ein skandalöser Skandal, dass die seit 2005 so gut wie immer mitregierende SPD dies nicht sofort abschaffe, um mit einer skandalösen Verschleppung dieses seit Jahrzehnten den Staat bedrohenden Skandals die…“

„… insbesondere in ausländischen Frauen eine ernsthafte Gefahr für die gesunde Durchmischung des deutschen Volkes darstelle. Dobrindt lehne es ab, dass Frauen aus genderfeministischen und links beeinflussten Unterwanderungsplänen sich Jobs suchen würden, statt ganz normal zu Hause zu bleiben, möglichst viele Kinder zu gebären und dem hart arbeitenden Mann eine ordentliche…“

„… juristisch überhaupt nicht möglich sei. CDU-Menschenrechtsexperte Spahn habe darauf hingewiesen, dass innerhalb der fünf Jahre zu jedem Zeitpunkt eine anlasslose Abschiebung eines Ausländers erfolgen könne, der sich nur zur Erschleichung der deutschen Staatsbürgerschaft in der Bundesrepublik aufhalte. Die Union werde dies auf keinen Fall durch einen…“

„… die Innenministerin den Ausländern alle Mittel für eine feindliche Übernahme der BRD in die Hand geben wolle. Dobrindt werde nicht nur mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern wissen, dass ausländische Männer den besser qualifizierten, gut sozialisierten und hart arbeitenden Deutschen die Jobs wegnehmen, er wolle auch verhindern, dass sich deutsche Frauen nur noch mit diesen…“

„… die falsche Signale für den Arbeitsmarkt setze. Wenn es Voraussetzung für die Einbürgerung sei, dass eine Person ihren Lebensunterhalt ohne Transferleistungen bestreiten könne, wecke dies bei der deutschen Bevölkerung natürlich Neid, der sich früher oder später in fremdenfeindlichen Pogromen äußern müsse. Für Merz sei dies ein für die SPD typischer Vorschlag, der nicht zu Ende gedacht und daher äußerst unpraktikabel in der…“

„… da die betreffenden Personen einen Job nur annehmen würden, so um die Staatsbürgerschaft zu erlangen. Für den CDU-Arbeitsmarktexperten Spahn sei dies keine ausreichende Motivation, die die Einstellung eines Migranten in einem deutschen Unternehmen rechtfertige, zumal dieser nach Verleihung der deutschen Staatsbürgerwürde fristlos kündigen werde, um dann mit dem Bürgergeld, von dem ein großer Teil außer Landes gelange, um neue Migranten anzulocken, ein luxuriöses Leben im…“

„… sich im Bundesrat auf einen Kompromiss verständigen wolle. Falls nach Merz’ Vorschlag ein Doppelpass verpflichtend bleibe, so dass die spätere Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft für eine Abschiebung nur Formsache sei, könne man gerne einen Entwurf zur Neuregelung des…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DXCII): Der Mythos der Überbevölkerung

26 11 2021
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

In Ugas Höhle wurde es langsam eng. Seit vor zehn Generationen die Leute vom anderen Ufer des Flusses hinter der westlichen Felswand eingezogen waren, hatte sich der Verbrauch an Süßgras leicht vermehrt, die Ernte aber so gut wie verdoppelt, da mit Hilfe der Einwanderer erstmals systematisch das Grobborstige Knäuelkraut angebaut wurde. Der Sippenälteste jedoch bestand auf strikten Stopp der Besiedlung aller Höhlen neben dem Fischteich. Zu viele Hominiden, so Uga, würden irgendwann die wirtschaftlichen Grundlagen zukünftiger Stämme gefährden. Ob er bereits mutmaßte, dass sich die Erfindung des Rades dadurch um Monate verzögern würde, ist nicht geklärt; möglicherweise hatten sie in der Siedlung an der westlichen Felswand keinen Wahlkampf. Aber es entstand der Mythos der Überbevölkerung, wie wir ihn auch heute noch gern nutzen, wenn uns die Argumente ausgehen.

Der mediale Brüllmüll der letzten Jahre ist noch angefüllt mit Klischees vom vermehrungsfreudigen Afrikaner, dicht gefolgt von anderen Rassen, die europäische Nasskämmer aus dem Finanzsektor gerne kastrieren wollen, weil sie so elitäre Dinge wie Nahrung oder Energie für sich beanspruchen – man denke nur mal an Südamerikaner, die den Mais für ihre Kalorienzufuhr verplempern, während die neoliberale Arschgeige damit als Biosprit noch ihr Ökogewissen grünwaschen könnte. Da macht’s freilich Sinn, wenn man Indios mit ihren Feldern simultan wegklappt. Serviceorientierte Diktatoren übernehmen den Job für wenig Geld. Sollte man die Ressourcen für unser globales Klima – da kann man es endlich mal als schützenswertes Gut raushängen lassen! – nicht viel umsichtiger nutzen, auch und gerade im Interesse der Völker, für die wir Jobs und Mülldeponien schaffen?

Fakt ist, dass ein erschreckend großer Teil der Menschheit nach wie vor in Hunger und Elend lebt, unzureichende medizinische Versorgung hat und oft keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dass es sich bei diesen Menschen um Nachfahren der vom Kolonialismus betroffenen Arbeiter handelt, wird so nachhaltig wie überhebend unterschlagen. Erst mit den politischen Umwälzungen der aktuellen Epoche haben diese Staaten einen Weg bestritten, den die Ausbeuter des angeblich freien Westens nicht mehr tolerieren können: sie sind als willfährige Objekte der Entwicklungshilfe nicht dankbar genug, das Normalmaß an Elend einzuhalten, produzieren stets unschöne Bilder von hungernden Kindern und lauern an unseren Grenzen, wenn der Klimawandel sie zum auswandern nötigt. Sie sind zu viel, anders lässt sich unsere mathematische Überzeugung nicht mit schmerzlosen Mitteln zurechtschwiemeln.

Leider benötigen wir sie immer noch. Ohne die Überbevölkerung, wie wir sie nennen, gäbe es nicht ausreichend Fabrikarbeiter, die in maroden Hallen unsere Klamotten weben, färben und schneidern, unsere Spielwaren zusammendengeln oder unsere Smartphones aus unseren Bodenschätzen braten –es sind nicht unsere Bodenschätze, aber das hat sich bis in die Industrieländer nicht herumgesprochen. Es ist ja auch nicht unser Mais. Oder unser Hunger. Vor dem Hintergrund dieser Produktivität ist nicht die Anzahl der Menschen in den armen Nationen das Problem, sondern die gelassene Bereitschaft der Reichen, diesen Zivilisationsbruch auszublenden, damit wir uns am Überfluss nicht tot kotzen.

Der Kapitalismus ist nie schuld, er definiert die Probleme gewohnheitsmäßig so, dass sie unlösbar bleiben, damit sich die Kapitalisten nicht mit einer moralischen Begründung herumschlagen müssen. Mit dem billigen Schlüssel, für eine enorme Masse an Menschen in den unterentwickelten Regionen gar nicht genug tun zu können, um deren Leben und Wohlstand zu schützen, weil es eben viel zu viele seien, sind wir fein raus. Wir haben den bequemen Weg gewählt. Uns geht es gut. Noch.

Lustigerweise ist auch hier schon das Boot voll. Wir haben nicht genug Wohnungen für alle, nicht genug Jobs, zu viele Menschen für den Markt, und nicht genug Pflegepersonal für die vielen Kranken, nichtgenug Einzahler für die Renten, nicht genug Fachkräfte. Aber Logik stört hier nur, im Grunde ist auch unser Kontinent überbevölkert, wenigstens aus der Perspektive der Eliten, die sich beim Anblick der vielen Nichtmillionäre ekeln, was da alles ohne Porsche auf der Autobahn herumeiern darf. In ihren Augen backt sich Brot von alleine, Müll holt sich selbst ab, wie sich auch ihr Konto automatisch füllt. Da braucht’s dann die anderen Schichten auch nur, um den Klassenkampf unterhaltsamer zu machen, und das in der Bundesrepublik, die dichter besiedelt ist als Nigeria, die bevölkerungsreichste Nation in Afrika. Warum hat noch keiner gefordert, Monaco mit Napalm auf die korrekte Populationsdichte zu stutzen? Geht irgendwer in diesem Loch einer volkswirtschaftlich relevanten Arbeit nach?

Wir wachsen uns kaputt, und was die obszöne Überbevölkerung angeht, hält uns China längst den Spiegel vor: ein Aufschüttung von Megacities und Industriekonglomeraten, in denen der ganze Dreck für die Europäer zusammengehauen wird. Ein hässliches Bild an Überbevölkerung, das die vor Hochmut und moralischer Überlegenheit triefende Besserwisserei der Altweltkapitalisten anwidert. Bald werden wir es ihnen sagen, dass wir sie für ein verkommenes Völkchen halten, auf das wir mit Abscheu und Selbstgefälligkeit herabblicken. Bald. Ganz bestimmt. Wir müssen nur noch eben kurz verdrängen, dass wir dazu viel zu feige wären.





Kaufkraftbereinigt

21 09 2021

„Auswandern? super Idee, sind Sie noch nicht weg? Oder war das jetzt mal wieder so ein Angstgekläff, weil Sie einfach zu feige sind, um sich öffentlich als Waschweib in Ihrer Opferrolle zu suhlen?

Dürfen wir dann in den nächsten Wochen damit rechnen, dass Sie sich vom Acker machen? Das war ja eine der Peinlichkeiten im letzten Wahlkampf in den USA, dass lauter halbwichtige D-Promis, lauter Knalltüten wie Sie, immerzu versprochen haben, in einer wiederhergestellten Demokratie könnten sie gar nicht leben. Das ist durchaus ehrlich, ich zum Beispiel wüsste auch nicht, was wir hier in einer wiederhergestellten Demokratie mit jemandem wie Ihnen anfangen sollten, aber letztlich frage ich mich doch: wen interessiert’s? Sollten Sie ein akutes Aufmerksamkeitsdefizit entwickelt haben, machen Sie Ihre eigene Fernsehshow. Kaufen Sie sich den Scheiß, wenn’s gar nicht anders geht, irgendjemand hockt schon vor der Glotze und hat zu wenig Hirn unter der Kalotte, um unfallfrei abzuschalten. Dem können Sie dann erzählen, dass Sie jetzt sofort ans andere Ende der Welt ziehen, weil sie keinen Bock mehr haben, ihm seine Stütze zu zahlen.

À propos Zahlen, Ihnen ist ja hoffentlich klar, dass wir nicht nur über Einkünfte reden, die bei Ihnen sicher hervorragend sind, sondern auch über Vermögen. Das war dann mal weg. Auswanderer haben in der Regel keinen Anspruch mehr auf Lohn und Gehalt, wenn sie den Job nicht mehr machen, und wenn Sie der Meinung sind, mit Ihrer Kohle könnten Sie in Bangladesch wie ein König leben, muss ich Sie enttäuschen. Bangladesch ist eine parlamentarische Republik, der Taka ist nicht mehr so viel wert, und wenn Sie die Einkünfte eines TV-Spaßmachers umrechnen, langt’s bei Ihnen sicher für zwei Zimmer, keine Küche, Gartenschlauch auf der anderen Seite des Hofs. Aber ja, es fallen da so gut wie keine Heizkosten an, und kaufkraftbereinigt nehmen Sie mit etwa fünftausend US-Dollar pro Jahr am Bruttoinlandsprodukt teil. Macht aber nichts, die Beschäftigungsverhältnisse sind da meist informeller Natur, Sie werden also so wenig Geld, verdienen, dass Sie keine Steuern zahlen. Ist doch mal ein ganz neues Erlebnis, oder?

Wenn Sie Anschluss an die herrschende Kaste suchen, würde ich Ihnen empfehlen, über eine Anzeigenkampagne die Regierung als verfolgte Opposition darzustellen, die vor ganz schlimmen Repressionen durch mittellose Landarbeitern in ihre aus Steuergeldern finanzierten Paläste fliehen muss. Legen Sie ein bisschen von Ihrem Lohn als Arbeiter auf der Plantage zurück, oder als Handlanger in einer Autowaschanlage für die wenigen Touristen, die Ihr Dorf sieht. Schon nach wenigen hundert Jahren sind Sie so reich, dass Sie die notwendigen Sicherheiten haben für ein Bankkonto. Sie schaffen das, ich bin fest davon überzeugt.

Da wäre noch ein Frage, Sie verzichten doch mit Vergnügen auf die deutsche Staatsbürgerschaft? Das ist so ein Privileg, müssen Sie wissen – in dem Staat, in dem sich Arschlöcher wie Sie wohlfühlen würden, könnte man den Leuten einfach so ihren deutschen Pass abnehmen. Sie können das natürlich gerne freiwillig tun, es würde zum Beispiel Ihre Glaubwürdigkeit untermauern. Verstehe, so wichtig war es jetzt nicht, Sie wollen nur nicht mehr mit Deutschland in Verbindung gebracht werden, wenn man Sie hier wie alle anderen behandelt. Sie wollen lieber einen Staat, der Sie nicht so behandelt, als wären Sie auch nur ein Mensch. Behalten Sie Ihre deutsche Staatsbürgerschaft, dann wird das leicht zu machen sein.

In Deutschland wäre es ja einfacher, wenn Sie auf Diskriminierung abfahren, behalten Sie einfach die Staatsbürgerschaft Ihres Herkunftslandes. Die Bevölkerung ist da schon etwas weiter, aber für die Politik bleiben Sie immer der Ausländer, auch nach zwanzig Jahren, wenn Sie längst einen deutschen Pass haben. Stellen Sie sich mal vor, Sie kämen aus Deutschland – so viel Fantasie haben Sie sicher noch – und dann sollen Sie in Nigeria leben. Da fallen Sie sofort auf, auch wenn Ihnen beim Blick in den Spiegel einfach nicht klar wird, warum. Natürlich ist das unangenehm, und Sie werden in Nigeria sicherlich viel nette Leute kennenlernen, die keine Rassisten sind, aber Sie gehören dann halt nicht dazu. Sie sind keiner von denen. Schon gar nicht, wenn jeder Sie fragt, ob Sie ihn kastrieren wollen, damit Ihre politischen Freunde Sie mögen.

Dass Sie Ihren Privatjet hier lassen dürfen, war klar? Naja, so ein findiges Kerlchen wird doch ganz bestimmt irgendeine Möglichkeit sehen, sein Ziel zu erreichen. Balkanroute, Mittelmeer, Sie können bei irgendeiner Schlepperbande sicher auch einen Schuldschein unterschreiben. Oder Sie lassen gleich eine Niere da. Das regelt der Markt schon. Falls Sie unterwegs absaufen, dürfen Sie sicher sein, dass die Frontex-Truppe Ihretwegen keine Ausnahme macht. Da sind wir moralisch ganz auf Ihrer Seite. Wir verraten die Moral, die Sie für sich gar nicht erst reklamieren, Sie verraten das Volk, indem Sie sich aus dem Staub machen wollen. Aber Sie können das gerne als Zeichen von Freiheit interpretieren, weil das in einer sozialistischen Diktatur, die Sie gerade in der Bundesrepublik Deutschland erblicken, gar nicht möglich gewesen wäre.

Ach, Sie wollen doch lieber bleiben? Pakistan und Uganda sollen für Flüchtlinge nett sein, da würden Sie gar nicht auffallen. Bangladesch auch. Da nimmt man jeden, Sie bestimmt auch. Wenn Sie einen Moment warten, suche ich Ihnen etwas raus, wo Ihnen Verhaftung und Enteignung durch eine Diktatur droht. Sie wollen sich da doch wie zu Hause fühlen, oder?“





Es kam zu Störungen

23 06 2021

„Wie konnte das nur passieren?“ „Die Kameraden waren sicher einen Augenblick lang unaufmerksam, und dann haben sich die Dinge irgendwie in die falsche Richtung entwickelt.“ „Das ist doch keine Entschuldigung!“ „Vor allem werden die Gründe wieder nur in einer einzigen Situation gesucht, als würde so ein Fehlverhalten spontan entstehen.“ „Dabei wissen wir, dass dahinter immer eine länger anhaltende Entwicklung steckt.“ „Vermutlich wurde bereits bei der Einstellung geschlampt!“ „Das wird sich ja alles herausstellen, wir wollen erst einmal die Ergebnisse der Untersuchung abwarten.“

„Da muss man doch gar nicht warten, der Fall ist doch sonnenklar!“ „Erst hat er sich im Vorfeld der Kontrolle vollkommen praxiswidrig verhalten, dann hat er den ganzen Vorgang abzubrechen versucht.“ „Das sind die Fakten!“ „Wir haben drei Zeugen?“ „Alles Kameraden.“ „Wir können also davon ausgehen, dass die pflichtgemäß bei der Wahrheit geblieben sind.“ „Ich kenne zwei von denen, für die lege ich meine Hand ins Feuer.“ „Die sind seit Jahren im Dienst, da können wir saubere Arbeit erwarten.“ „Einer von den dreien hat sogar beobachtet, dass sich die betreffende Person derart unauffällig verhalten hat, dass ein dringender Tatverdacht quasi nicht übersehen gewesen wäre.“ „Dazu kam eben, dass der Beschuldigte…“ „Bis zu dem Zeitpunkt war er höchstens Verdächtiger.“ „Aber sehr verdächtig, das müssen Sie zugeben!“ „Also der Mann hatte eine szenetypische Hautfarbe und kam vom Parkplatz.“ „Was muss denn noch alles passieren, um mal richtige Vorschriften zu bekommen, mit denen man auch arbeiten kann?“

„Der erste Zeuge hat ausgesagt, dass unser beschuldigter Obermeister eine Kontrolle der auf dem Parkplatz…“ „Der hatte den Parkplatz bereits verlassen, es hätte sich also um einen Fluchtversuch handeln können.“ „… angetroffenen Person für nicht nötig hielt und dies den Kameraden so auch mitgeteilt hat.“ „Das ist ja die Schweinerei!“ „Da läuft am hellichten Tag so ein…“ „Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich in den Diensträumen auch bei informellen Zusammenkünften keinerlei beleidigende Formulierungen dulde.“ „Jedenfalls lief der Typ…“ „Was hatte ich gesagt?“ „Diese, ich würde das mal Person nennen wollen, der lief da also einfach so vom Parkplatz runter.“ „Die beiden Kameraden haben sich nicht an die Ansprache des anderen Kameraden gehalten und haben sofort eine Personenkontrolle durchgeführt?“ „Sie haben es versucht.“ „Es kam natürlich zu Störungen.“ „Und zwar vorsätzlich!“ „Diese Person wurde also von dem hier betreffenden Beamten mit ‚Guten Tag‘ angesprochen?“ „Er hat den gesiezt!“ „Wenn das jeden Tag vorkommen würde, dann hat von denen bald keiner mehr Respekt vor uns!“ „Hätten wir so ein vorsätzliches Fehlverhalten etwa auch noch vor dem entschuldigen sollen?“ „Ich möchte Sie mal sehen, wenn Sie eine Kontrolle mit so einer…“ „Ich hatte mich schon klar genug ausgedrückt, was ich von Ihrem Tonfall halte?“

„Es geht ja auch nur darum, dass wir oft gar nicht wissen, ob die uns verstehen.“ „Und dann kommt der auf die Idee und siezt den auch noch!“ „Die meisten verstehen das ja gar nicht.“ „Da ist dann die Aggression von diesen…“ „Bitte?“ „… also diese Personen, die werden dann sehr schnell aggressiv.“ „Hatten Sie nicht die Möglichkeit, auf die Situation deeskalierend einzuwirken?“ „Wenn der schon mit dem Siezen anfängt, dann will er doch, dass die ganze Sache aus dem Ruder läuft!“ „Man muss doch irgendwo auch mal ein bisschen Ahnung von Ausländern haben!“ „Die kontrollierte Person war aber kein Ausländer.“ „Und wie sollten wir das ohne Kontrolle wissen?“ „Also hellsehen können wir jetzt auch nicht!“

„Der hat dann in die Jackentasche gegriffen.“ „Der Kamerad war also quasi gezwungen, mit der Schusswaffe die Situation abzusichern.“ „Er hat hinterher ausgesagt, er habe nur Ihrer Aufforderung nachkommen wollen, seinen Personalausweis zu zeigen.“ „Da wurde er von einem der Kameraden auch schon sehr professionell abgesichert.“ „Er hat die Person zu Boden gerissen.“ „Das ist üblich, um die anschließende Durchsuchung effizienter zu gestalten.“ „Wenn man jemanden schon als Dieb oder Drogenhändler verdächtigt, kann man sich fast immer sicher sein, dass er auch illegale Waffen mit sich führt.“ „Die muss er weggeschmissen haben.“ „Das Kraftfahrzeug auf dem Parkplatz wurde ja leider nicht mehr durchsucht.“ „Weil es das Gericht nicht mehr für nötig hielt.“ „Ein Grund mehr, dass wir den laufen lassen mussten.“ „Die kontrollierte Person sah nach Aussage Ihres Kameraden gar nicht nach einem Dealer aus.“ „So einen Anzug kriegt man heutzutage schon im Kaufhaus.“ „Für Hartz IV.“ „Oder aus dem Container.“ „Eher aus dem Kaufhaus, da kann man den leichter mitgehen lassen.“ „Leider wurde der angeblich Verdächtige bei Ihrem Versuch einer Festnahme erheblich verletzt.“ „Der Rechtsstaat muss nun mal mit aller Härte durchgesetzt werden.“ „Da wir nicht davon ausgehen können, dass dieser Herr arbeitet, wird da kein volkswirtschaftlicher Schaden entstehen.“ „Ein Tag Krankfeiern ist jetzt auch nicht so wild.“ „Er ist in therapeutischer Behandlung.“ „Ja, das haben wir gerne: illegal einwandern, Kinder Heroin verticken – aber die bösen Deutschen!“ „Diese uniformierte Drecksau hat sich auch noch bei ihm entschuldigt!“ „Ja, das wird dann alles der Staatsanwalt erfahren.“ „Also den Kameraden so in den Rücken fallen…“ „… und unsere Arbeit torpedieren!“ „Da muss man rigoros sein.“ „Ich glaube, wir sind uns einig: so etwas hat in der Polizei nichts zu suchen!“





Import/Export

19 05 2021

„… habe Seehofer harte Strafen gegen weitere antisemitische Aktionen angekündigt. Der Staat werde nicht tatenlos zusehen, wenn islamistisch motivierte Gewalttäter gegen den…“

„… es sich um Einzeltäter gehandelt habe. Die meisten Demonstranten seien Deutsche und in der bürgerlichen Mittelschicht integriert gewesen. Da es bei der Kundgebung um Kritik am Management des öffentlichen Infektionsschutzes gegangen sei, dürfe man einzelne mitgeführte Hakenkreuzfahnen auch nicht übermäßig als Anzeichen von…“

„… habe der Bundesinnenminister ausdrücklich als islamistische Gewalttäter benannt. Dabei gelte bereits eine fremde Staatsbürgerschaft sowie die Mitgliedschaft in einer unter Generalverdacht stehenden Glaubensgemeinschaft als…“

„… NS-Devotionalien gefunden worden seien. Man müsse den Soldaten allerdings zugutehalten, dass sie sich ursprünglich zur Verteidigung der Nation mit Leib und Leben entschlossen hätten, wie es in der Tradition von Wehrmacht und…“

„… dass es der Union nicht primär darum gehe, ausländische Jugendliche zu stigmatisieren. Die Polizei differenziere üblicherweise nicht bei der Staatsbürgerschaft, der Hausfarbe oder anderen Abweichungen von der normalen…“

„… sehe man türkische Staatsbürger eher als Europäer und NATO-Partner. Vereinzeltes Leugnen des Holocaust oder die Forderung nach einem erneuten Genozid müssten die Sicherheitsbehörden daher äußerst differenziert sehen, da es nicht die Mehrheitsmeinung einer aufgeklärt-islamischen…“

„… es derzeit keine Fachdiskussion über den importierten Antisemitismus gebe. Seehofer setze vor jeder anderen Lösung auf Strafverschärfungen, die bisher jedes Problem mit einer ausreichend im Wahlkampf tauglichen…“

„… entfalte der Judenstern auch mit anderen Inschriften stets ungeachtet seiner historischen Bedeutung eine metaphorische Dimension, die sich nicht auf die heutigen Auseinandersetzungen mit Israel beschränken dürfe, zumal es seinerzeit gar nicht um die Befindlichkeiten der israelischen Bevölkerung gegangen sei. Die rechtlichen Mittel, dieses Emblem auf einer impfkritischen Demo zu untersagen, seien daher nur unter erheblicher…“

„… müsse auch der Verfassungsschutz tätig werden. Es sei verdächtig, dass die Zahl der gegen Israel demonstrierenden Personen höher sei als die der in Deutschland lebenden Palästinenser, was jedoch auch mit einer nicht sehr aktuellen Untersuchung der Fakten in den zuständigen…“

„… in der öffentlichen Auseinandersetzung nun sichtbar werde, dass die in Deutschland lebenden Ausländer ihre Lage auch ein Stück weit selbst verursacht hätten. Es sei zwar ungerecht, wenn aus Nordafrika geflüchtete Opfer des Klimawandels für die Verfehlungen einiger weniger Araber büßen müssten, es dürfe jedoch vom Rechtsstaat nicht als Folge verlangt werden, dass dieser seiner neutral Position aufgeben müsse, um gegen die eigenen Interessen einer nationalen Souveränität und der…“

„… dass es im Falle einer Anklage wegen Volksverhetzung strafverschärfende Umstände wie die Zugehörigkeit zum Islam geben müsse. Dies sei für die CSU eine mit dem Grundgesetz durchaus vereinbare…“

„… sei es durchaus legitim, wenn die Polizei die Stadtverwaltung von Hagen aufgefordert habe, eine aus Solidarität gehisste Israel-Flagge schnellstens wieder einzuholen. Es obliege den Beamten ebenso, die öffentliche Aufforderung zu Straftaten als Form des Widerstandes gegen die Staatsgewalt bereits im Keim zu ersticken, um den Schaden gegen die Bundesrepublik Deutschland möglchst…“

„… könne es aus formaljuristischen Gründen nur um eine Verurteilung aus religiösen Motiven gehen. Da es sich allerdings laut Seehofer bei der Bundesrepublik um einen christlich-jüdischen Staat handle, sei auch die Frage der inkriminierten Glaubensgemeinschaft strafrechtlich völlig…“

„… müsse man hier einen klaren Unterschied machen. Die in den neuen Bundesländern zum rechten Flügel tendierenden Patrioten seien durch zahlreiche Traumatisierungserfahrungen mit dem Realsozialismus oft nicht in der Lage, ihre soziale Situation anders als durch psychische Entlastung zu bewältigen. Im Gegensatz zu Migranten, die bereits in dritter Generation in Deutschland leben und die Diskriminierungserfahrung nicht durch den Willen zu wirtschaftlichem Aufstieg und Integration begegnen würden, erfordere diese Gruppierung eine Gesprächsoffenheit, wie sie vielfach in Sachsen und Thüringen schon auf eine erfolgreiche…“

„… ohne Ansehen der Person ermittelt werden müsse. Das BKA halte daher eine zeitnahe Folge von Razzien in allen deutschen Moscheen und Shisha-Bars für die geeignete Maßnahme, um das harte Durchgreifen des Rechtsstaates in der…“

„… setze die Union darauf, migrantische Schichten im Westen für die Auseinandersetzung mit deutschem Gedankengut zu gewinnen. In der lokalen und regionalen Zusammenarbeit mit der AfD, die sich als Garanten für jüdisches Leben in Deutschland verstehe, wolle man zunächst eine inhaltliche, später auch eine auf konkrete politische Arbeit abzielende Beschäftigung mit den…“

„… auch zu ermittlungstaktischen Kunstgriffen ermutigt werden müsse. Wenn muslimische Eltern ihren Nachwuchs beispielsweise zum Werfen von Steinen ermutigen würden, so müsse einerseits die Strafanzeige wegen Kinderarbeit, andererseits eine fallbezogene Herabsetzung der Strafmündigkeit auf das Alter von…“

„… sehe die moderne Soziologie Assimilation als Schlüssel zur Übernahme des Werterasters. Es sei jedoch unmöglich, deutsche Staatsbürger in die bereits hinlänglich bekannte deutsche Gesellschaft zu reintegrieren, ohne eine sekundäre Entfremdung, die dann wieder zu gewalttätigen oder sogar…“

„… zeige sich der Bundesinnenminister sehr zuversichtlich, dass es nach der Abschiebung der letzten muslimischen Person in Deutschland so gut wie keinen Rassismus mehr geben werde, wenn nicht eine erneute jüdische Verschwörung die deutsche Leitkultur mit ihrer tausendjährigen…“