Völkischer Rückhalt

22 09 2020

„… dabei vom Innenministerium vollumfänglich unterstützt werde. Seehofer wolle den Rassismus in der gesamten deutschen Bevölkerung untersuchen lassen, um daraus Rückschlüsse auf die…“

„… habe sich die Deutsche Polizeigewerkschaft sehr zufrieden gezeigt, dass es keine Studie zu rassistischen Haltungen unter ihren Mitgliedern geben werde. Wendt habe nochmals betont, dass er Landesminister, die diese Anweisung unterlaufen würden, als Volksverräter ansehe, denen man zu gegebener Zeit ihre gerechte…“

„… dass das Ministerium auch bei einer groß angelegten Studie nicht mit einer überwiegend radikal eingestellten Mehrheit rechne. Seehofer prognostiziere rund zwanzig, höchstens dreißig Millionen Einzelfälle, die schon statistisch nicht alle in einem gemeinsamen Netzwerk oder einer…“

„… nicht ausgeschlossen sei, Polizeikräfte mit der Durchführung der Studie zu betrauen. Im Falle strafrechtlich relevanter Erkenntnisse könne so eine weitere Ermittlung schnell und zielführend…“

„… werde unter anderem ein Schwerpunkt der Studie sein, wie sich Ausländer, Schwarze und Nichtchristen rassistisch gegenüber den Deutschen verhalten würden, die im Gegensatz zu ihnen kein Gastrecht verwirken oder sich im…“

„… außerdem gar nicht rechtskonform sei. Als Bundesminister des Innern seien Seehofer nur das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei, nicht aber die Landespolizeien unterstellt. Das Volk sei ihm als Heimatminister jedoch direkt Rechenschaft pflichtig und könne durch ein Gesetz zur Teilnahme an der Erhebung…“

„… auch die in die Hunderte gehende Anzahl linksradikaler Aktivisten berücksichtigen müsse, die sich so in der Polizei glücklicherweise nicht fänden, die aber eine große Gefahr für die…“

„… auch in der Methodik fragwürdig sei. Da Polizeibeamte immer die Wahrheit sagen würden, müsse man sie also im Einzelfall nur nach ihrer persönlichen Einstellung zum Thema Rassismus befragen, um einen belastbaren Beweis ihrer…“

„… lasse eine Studie über den Rassismus von Deutschen, die als Teil der in Deutschland lebenden Personen ohnehin bald nur noch eine Minderheit darstellen könnten, direkte Schlüsse auf die Polizei zu, die als Sicherheitsorgan in der Bundesrepublik durchaus den völkischen Rückhalt der anderen…“

„… die Ergebnisse sicher verfälscht würden, da einzelne Bürger mit rechtsradikaler Einstellung sich nicht wahrheitsgemäß äußern würden, so dass auch andere Erhebungstechniken angewandt werden müssten. Diese würden im Vergleich zu Polizisten, die sich aus anderen Gründen nicht über politische Gesinnung äußern würden, zu einer Verzerrung der gesamten…“

„… zunächst einmal definiert werden müsse, was wissenschaftlich aus einer objektiven Sicht als Rassismus gelten könne. Sicher müsse nicht jede Beschwerde über den grassierenden Asyltourismus oder eine öffentlich geäußerte Sorge über die Auslöschung der deutschen Identität durch die ungehemmte Vermehrung von Kopftuchmädchen in den wachsenden sozialen Brennpunkten gleich als böswillige Ablehnung fremdartiger Kulturen gelten, die durch Sozialleistungen und Clankriminalität von den…“

„… würde eine nur auf die Polizei beschränkte Studie beispielsweise nicht den latenten Rassismus von Zahnärzten, Taxifahrern oder Kellnern zeigen, der aber für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ebenso notwendig sei wie eine…“

„… müsse es auch rote Linien geben. Seehofer wolle verhindern, dass sich hochrangige Politiker der Union gegenüber den Interviewern äußern dürften und begründe dies disziplinarrechtlich als Vorsichtsmaßnahme, da es sich sonst eventuell um Geheimnisverrat oder eine ähnliche…“

„… als faktische Entmündigung der Polizei erscheine. Antirassistisch eingestellte Beamte dürften nicht auf Anweisung des Staates handeln, sie seien vielmehr selbstständig in der Lage, etwaige Fälle antidemokratischer Verfehlungen im Kollegenkreis zur Anzeige zu bringen und sich damit als Bewahrer einer verfassungsmäßigen…“

„… landesweit durchgeführte Studien allerdings nicht verhindern könne. Dennoch habe Seehofer der CSU-Spitze bereits eindeutig erklärt, dass für ihn eine Untersuchung der Bayerischen Landespolizei auf gar keinen Fall…“

„… würde eine auf die Sicherheitsorgane beschränkte Studie möglicherweise nur dafür sorgen, dass zahlreiche Beamte aus Protest den Dienst quittieren würden, was zu noch mehr Unsicherheit bei der Abwehr demokratiefeindlicher und rassistischer…“

„… wissenschaftlich nicht haltbar sei. Wenn 300.000 Rassisten auf 83 Millionen Personen gerechnet würden, so stelle dies eine wesentlich annehmbarere Quote dar als eine Berechnung auf 300.000 Polizisten, die sich plötzlich…“

„… gehe jede zu genaue Untersuchung von einem Generalverdacht aus, der sich durch die Vorurteile des Untersuchenden meist bestätige. Dies wolle die Studie durch eine möglichst neutrale Stichprobe nun von vornherein so gut wie…“

„… zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gekommen sei. Nach einer letzten Beratung mit dem Innenminister werde die Studie den Rassismus in der in Deutschland lebenden Bevölkerung mit Ausnahme der Angehörigen der Polizei unter besonderer Berücksichtigung linker und autonomer…“





Stammbaumforschung

29 07 2020

Hier war schon länger nicht mehr gelüftet worden. Aber das passte zu der düsteren Kneipe, in deren Ecke Doktor Doppler den Inhalt seines Köfferchens ausbreitete. „Die ersten werden gleich da sein“, erklärte der Politologe. „Bestellen Sie sich schon mal ein Bier, dann können wir gleich anfangen.“

Unter einem Dorfkrug hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, aber auch das hier war durchaus bezeichnend. Aus dem Hintergrund dudelte kratzig und monoton ein Spielautomat, die Aschenbecher wurden vermutlich einmal im Jahr grob gesäubert, das Getränkeangebot entsprach in etwa der Genfer Konvention: wer hier reingeriet, verdurstete nicht. Damit war der Kultur aber auch Genüge getan. Der Wirt, ein faltiger Mann von undefinierbarem Alter in einer Lederweste, die noch älter sein musste als er selbst, ließ in stoischer Ruhe Bier in die Gläser laufen. Langsam betraten die Gäste den Raum, einer nach dem anderen, und setzten sich missmutig auf Bank und Stühle. „Lahnstein“, murmelte einer der Herren, eher verärgert als erfreut, mit der halben Andeutung eines Kopfnickens. Er und der zweite, der sich später als ehemaliger Postbote zu erkennen geben sollte, hatten schon die Gläser vor sich stehen. So hätte der Abend enden können.

„Sie haben dies sicher schon gelesen“, begann Doppler die Runde, indem er ein Schriftstück in die Mitte des Tischers schob. „Tja“, sagte Jensen, „da macht man nun so Aufhebens davon, dabei ist da gar keiner zu Schaden gekommen.“ Der seit Jahren pensionierte Verwaltungsbeamte, der überwiegend im Rathaus seinen Dienst versehen hatte, wiegelte ab. „Dass die das nicht als Postbrief verschicken, sondern als elektronische E-Mail, das ist ja auch zu bedenken. Das hätte man einfach löschen können.“ „Jedenfalls hätte ich einen Drohbrief sofort bei der Polizei angezeigt. Sofort!“ Theodor Motzfeld, als Feuerwehrmann mit 64 im Ruhestand, sank in den Stuhl. „Ich will gar nicht wissen, woran Du einen Drohbrief erkannt hättest“, warf er ein. Hubert kniff beleidigt die Augen zusammen. „Am Umschlag. Nach spätestens zwanzig Jahren weiß man, was in einem Brief steht, und muss ihn nicht mehr…“

„Und einen Doppelten“, brummte Zeisig. „Wie immer“, bestätigte der Wirt und stellte die beiden Gläser vor den Pferdewirt. „Es handelt sich hierbei um schwerste Straftaten“, wandte Doktor Doppler ein. „Na“, sagte Motzfeld bedächtig, „es sind nicht nur Ausländer gewesen.“ „Die können doch wieder nach Hause ziehen“, gab Jensen zurück, doch Karl-Friedrich Lahnstein wusste es besser. „Manche von denen sind hier geboren.“ „Dann sind es eben keine Ausländer“, beharrte Zeisig und kippte den Kurzen. „Deshalb auch die Mails“, bestätigte Jensen. „Wenn man Ausländern schreibt und nicht weiß, wo die sich gerade aufhalten, macht man das per Mail, weil die überall zugeschickt wird.“ Keiner konnte der Logik widersprechen. Sie schauten beruhigt in ihre halbvollen Biere.

„Der Skandal ist doch aber“, mischte sich der Doktor erneut ein, „dass es sich um einen Polizisten gehandelt hat, und um seine Frau.“ Motzfeld legte die Stirn kraus. „Um einen ehemaligen“, korrigierte er. „Ein ehemaliger Polizist, also handelt es sich nicht mehr um ein Dienstvergehen.“ „Und wie kam er dann an einen Polizeicomputer?“ „Das muss er doch wissen“, stichelte Lahnstein. „Wer einmal zur Verwaltung gehörte, der ist immer noch gern als Gast gesehen und kann, nur mal so als Beispiel, den Pritschenwagen vier Wochenenden hintereinander als nicht fahrtauglich melden, weil seine Tochter gerade am Waldpark das Häuschen baut.“ Jensen grinste. „Ich wäre ganz vorsichtig“, antwortete der bullige Brandmeister. „Sonst kommt noch raus, dass einer seit 1975 die Fotokopien fürs Archiv des Anglervereins im Bürgermeisterbüro macht.“

„Sagen Sie mal“, ergriff Zeisig das Wort, „Sie sind doch einer von der Staatspresse, richtig?“ „Wie kommen Sie darauf?“ Doktor Doppler war ehrlich entrüstet. „Ich arbeite für das Bundesministerium des Innern!“ Der Wirt begann sofort, die Schnäpse wieder nachzufüllen. „Das ist doch fast dasselbe“, motzte der Briefträger. „Entweder Sie finden raus, was die am nächsten Tag im Fernsehen sagen sollen, oder das Fernsehen sagt Ihnen, was Sie am nächsten Tag rausfinden müssen!“ Zeisig goss den Korn in den Hals. „Wollen Sie uns denunzieren, weil wir uns von dieser kommunistischen Diktatur nicht den Mund verbieten lassen?“ „Das darf man ja alles in der Öffentlichkeit schon gar nicht mehr sagen“, ereiferte sich Motzfeld. „Ich kenne genug, die sind von der Polizei abtransportiert worden!“ Ich stellte das Glas ab. „Gut, wen denn?“

„Es hat keinen Zweck.“ Doktor Doppler ging noch einmal die Anweisungen des Protokolls durch, bevor er den Koffer schloss. Es war auch schon dunkel geworden. Jeden Augenblick musste das Taxi kommen, das uns bis zum Bahnhof in der Kreisstadt fahren würde. „Dennoch halte ich es für eine gute Idee, wenn man in diesen politisch so unruhigen Zeiten den Konflikten auf den Grund geht und sich genau überlegt, woher diese irrational aufgeladene Haltung kommt und wie sie sich auf die sozialen Spannungen auswirkt.“ Hastig zündete er sich eine Zigarette an. Nach ein paar Zügen wirkte er schon entspannter, aber auch resigniert. „Wir müssen es wohl zugeben, es gibt immer noch eine gewisse Schicht, die sich nicht integrieren will und auch gar nicht integrieren kann. Was meinen Sie, so als verfassungstreuer Staatsbürger – ob man die einfach aufgeben soll?“





Achtelkanaken

15 07 2020

„… bisher nur bei der Stuttgarter Polizei praktiziert werde. Für die Stammbaumforschung spreche, dass sie eine wesentlich genauere Statistik erzeuge, die vor allem vermeintlich deutsche Täter entlaste und die wahren Ursachen für die…“

„… zurückweise. Seehofer sehe im Vorgehen der Polizei keinerlei rassistischen Hintergrund, da die Ahnenforschung ohne antisemitische Motive betrieben werde. Außerdem sei Antisemitismus in Deutschland gesetzlich verboten, deshalb könne er bei der Polizei auch überhaupt nicht im…“

„… könne jeder deutsche Staatsbürger vor einer geplanten Straftat das Verfahren beschleunigen, indem er seinen Abstammungsnachweis bei der Bundesstelle für Sippenforschung beantrage. Dieser sei künftig auch bei Eheschließungen und in der…“

„… sehe das Landeskriminalamt keine Gründe, die gegen eine Migrantenkartei sprächen. Solange die Daten nur von Polizisten eingesehen werden könnten, sei mit einem Missbrauch nicht zu…“

„… es sich um historisch erprobte Mittel der kriminalistischen Erfahrung handele. Bereits vor 1945 habe die deutsche Polizei die Abstammung von Straftätern erfasst und statistisch klar bewiesen, dass einige rassische Sondergruppen so gut wie immer gegen Gesetze verstoßen hätten, weshalb sich der Staat in der Folge auch zu konsequenter Härte gegen den…“

„… dass Tätern, die sich den deutschen Pass durch Abstammung von einem inländischen Urgroßelternteil heimtückisch erschlichen hätten, auch nachträglich noch die Staatsbürgerschaft aberkannt werden könne. Seehofer halte eine präventive Abschiebung ohne vorherige Straftat für durchaus begrüßenswert und wolle gegen das…“

„… sich nun auch die AfD strikt gegen die polizeilichen Maßnahmen ausgesprochen habe. Weidel sehe es als erwiesen, dass bei Straftaten zum Nachteil reinblütig deutscher Volksgenossen immer ein Migrantenbonus zum Tragen komme, der vor allem bei schwersten…“

„… dass die Familienverhältnisse nur durch das Gericht eruiert werden dürften. Dies verschiebe den Fokus in Richtung Justiz und führe dazu, dass die Polizei als zu schwach wahrgenommen werde, weil sie den Täter nicht selbst im kurzen Prozess den…“

„… wolle Polizeipräsident Lutz zunächst aus technischen Gründen an den Kategorien für Täter und Tatverdächtige festhalten. Die Computer seien so programmiert, dass zum Beispiel die Einordnung von ‚Halbschwarzen‘ oder ‚Achtelkanaken‘ für einen selbsttätigen Abgleich mit dem…“

„… verlange die AfD, dass die Gleichheit vor dem Gesetz auch in der Täterermittlung gewahrt bleibe. Auch Personen, die sich der nichtdeutschen Staatsbürgerschaft strafbar gemacht hätten, müssten mit einer genetischen Untersuchung ihrer…“

„… nicht jeden Migrationshintergrund gleich bewerten dürfe. Innenminister Strobl sehe eine dänische Mutter als nicht strafverschärfend an, ungefährliche Großeltern seien bei Österreichern, Kanadiern und…“

„… auch in der Kriminalprävention eingesetzt werden solle. Die Polizei in Baden-Württemberg werde ab sofort alle Jugendlichen aufklären, dass die deutsche Staatbürgerschaft nicht vor Rassismus und Nachteilen vor Gericht schütze. Diese Sensibilisierung werde bestimmt innerhalb des…“

„… sich bestätigt sehe und die linksradikale Hetze endlich Lügen strafen könne. Seehofer halte die Stammbaumforschung für Rassismus gegen Deutsche, der tatsächlich existiere und ein sehr schwerwiegendes Problem in der heutigen…“

„… befürworte Meuthen die Einführung der Stammbaumerhebung. Diese werde zeigen, dass sich Ausländer auch nicht durch das Geschenk eines deutschen Passes integrieren würden, da sie nicht in der Lage seien, die echte deutsche…“

„… werde von interessierter Seite immer wieder behauptet, ein Migrationshintergrund sei der Grund für zahlreiche Diskriminierungserfahrungen, die ihrerseits ein Kriminalitätspotenzial erzeugten. Wendt sehe in dieser Theorie eine typische geistige Fehlleistung, wie sie nur von fremdrassigen…“

„… nicht an die Öffentlichkeit gegeben würden. Um die Täter zu schützen, werde man natürlich in den Pressemitteilungen der Polizei nur sehr grobe Anhaltspunkte wie ‚Afrikaner‘, ‚Arabisches Umfeld‘ oder…“

„… bestritten habe, dass ein Staatenloser durch seine erkennungsdienstliche Behandlung den Absturz der Stuttgarter Polizeicomputer ausgelöst habe. Das Polizeipräsidium habe die sofortige Einbürgerung nur auf Wunsch des…“

„… beispielsweise die italienische Herkunft problematisiert werde. Für Strobl sei dies eine rechtlich unzulässige Verallgemeinerung, da nicht jeder Italiener automatisch der Mafia angehöre oder sich in einer…“

„… könne eine Kriminalitätsstatistik wesentlich genauer gefasst werden, wenn die Herkunftsländer der Vorfahrengenerationen proportional als zu Verbrechen neigende Nationalitäten im…“

„… letztlich alle Menschen aus Afrika stammen würden. Mit Hilfe einer ausreichend großen Menge an Vorfahrendaten wolle Seehofer nun beweisen, dass Kriminalität überhaupt nur von Ausländern erzeugt werde, die man deshalb alle sofort aus…“

„… gegen die fremdenfeindliche Behandlung durch die baden-württembergische Polizei protestiert habe, da er einen Versippungsfragebogen für elf Generationen, mindestens aber bis 1650 habe vorlegen müssen. Ziemiak sei wegen Falschparkens vor dem Gebäude des…“





Heiße Luft

29 06 2020

„Es gibt schon einige Dinge, da kann man sich als Mensch, der nicht als richtiger Deutscher geboren wurde, da kann man sich auch einbringen. Das ist ja der Sinn von Integration, dass man sich verhält, als wäre man schon ein richtiger Mensch, Deutscher, wollte ich sagen.

Fußball, das ist so eine Sache, da können Sie bis zu einem gewissen Grad auch etwas leisten, auch für die Nation, wenn Sie fleißig und anständig sind und Tore schießen. Nicht gerade in der Nationalelf, das gibt dann immer Diskussionen, ob wir unsere Mannschaft mit Leuten auffüllen müssen, die wir eigentlich ohne den Fußball dahin schicken würden, wo sie herkommen. Ist manchmal schon komplex, weil die einen deutschen Pass haben, das sind eben so Dinge, da kann man auch als Ausländer seinen Beitrag leisten. Aber bei einer Wirtshausschlägerei, da wollen wir keine Migranten dabei haben.

Das ist, man muss das so sehen, auch ein Stück deutsche Leitkultur. Gewalt gehört bei uns immer irgendwie dazu, wie das Bier zum Schnitzel. Das hat bei uns lange Tradition, wir haben zwei Kriege im vergangenen Jahrhundert angefangen, unsere Geschichte ist ja im Grunde von Kriegen geprägt, und wenn Sie sich den Staat heute anschauen, zum Beispiel die Polizei: ohne Gewalt mag man sich dies Land gar nicht vorstellen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass man als Migrant die Finger davon lässt. Da gibt es eine klare Rollenverteilung. Wenn es Sie stört, dann müssen Sie halt irgendwo anders leben. Oder geboren werden.

Randale beginnt ja meist mit niederschwelligen Angeboten. Wo wir gerade von Fußball sprachen, das wäre so ein Fall. Da gibt es klare Regeln, das ist die eine Mannschaft, das ist die andere, erst wird gespielt, und danach kriegt man was auf die Fresse. Es mag für manche nicht verständlich sein, aber erklären Sie mal jemandem Traditionen in einem afrikanischen Land. Da verstehen Sie doch schon die Sprache nicht, und dann sind das Gesellschaften und Stämme, die haben eigene Wertvorstellungen, die werden teilweise in Europa gar nicht praktiziert. Wenn Sie jetzt nach Afrika kämen und würden so einem Stammeshäuptling an die Hütte pinkeln, da würde man Sie auch rauswerfen, und was lernen Sie daraus? Sie haben in Afrika nichts verloren. Dann können wir das den Ausländern doch auch so kommunizieren, oder meinen Sie nicht?

Es ist ja mittlerweile so, dass Ausländer hier in Deutschland ihre eigenen Formen von Gewalt ausüben und mit Wertvorstellungen erklären, die in der deutschen Gesellschaft gar nicht mehr verstanden werden. Ehre, Familie, das sind Dinge, die sind dem Deutschen vollkommen fremd. Das kann ja regelrecht paradoxe Wirkungen haben, dass man als Deutscher mit Gegengewalt reagiert, wenn man mit diesen Wertvorstellungen konfrontiert wird, und dann zündet man halt ein Asylantenheim an. Da muss man sich dann auch nicht wundern, da muss man einfach mal analysieren, wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann.

Natürlich gab es in Deutschland auch schon Formen von Gewalt, die aus dem Ruder gelaufen sind. Ich denke an den Terror beim Schahbesuch, da musste die Polizei ja tatsächlich gegen eigene Landleute vorgehen. Das war eine Generation von Polizisten, die noch den letzten Krieg miterlebt hatten, das heißt, die hatten schon eine gewisse Erfahrung mit Tradition, aber eben nicht mit der Vorstellung, dass man notfalls auch mal auf die eigenen Leute schießen muss, wenn es befohlen wird oder die Fronten schneller klärt. Wir haben das zwar in der Zwischenzeit gründlich aufgearbeitet, der Linksradikalismus hat uns immer wieder einen Anlass gegeben, das praxisorientiert zu versuchen, aber es ist für uns bis heute besser, wenn wir das als deutsches Kulturgut untereinander ausmachen, statt unnötige Konflikte mit Ausländern zu entfachen.

Oder nehmen Sie diesen Gewaltausbruch in Schorndorf vor drei Jahren, das waren insgesamt hundert Jugendliche, die allermeisten Deutsche, die haben sich ganz regelkonform besoffen und dann geprügelt. Der Fehler war dann, dass ein paar Nazis und ein paar Polizisten – ich weiß nicht mehr, wer wer war, vermutlich sowieso dieselben – die haben plötzlich von tausend Personen gesprochen und von Massenvergewaltigungen durch Hunderte von Flüchtlingen, die zwar keiner vorher gesehen hatte und hinterher auch nicht, aber das ist dann doch schiefgegangen. Zum Glück waren es dann gut ein Dutzend Straftäter, die Sache ist dann irgendwie im Sande verlaufen, weil man nicht genug heiße Luft für das öffentliche Interesse hatte, und wissen Sie, woran das lag? Weil wir Deutschen das unter uns ausgemacht haben. Sie sehen also, wenn man als Ausländer in so eine Angelegenheit nicht seine Nase reinsteckt, dann geht das auch gut aus.

Und deshalb würde ich sagen, wir müssen auch mehr dazulernen, was die Polizei angeht. Es gibt da kultursensible Bereiche, die sollte man mit mehr Feingefühl anpacken. Die Polizeipräsenz in diesem Land ist ja schön und gut, die müsste auch noch stärker werden im Alltagserleben der Menschen, so dass sich der Bürger sagen kann: die Polizei ist als sichtbarer Teil dieser Gesellschaft vorhanden, und wenn sie eins repräsentiert, dann ist es das Gesetz. Aber wir sollten aufhören, Personen in die Polizei zu holen, die schon auf den ersten Blick nicht wie richtige Deutsche aussehen oder zumindest diesen Eindruck erwecken könnten. Ich meine, Reklame zu laufen für Ausländerkriminalität, das kann doch nicht der Job für richtige Deutsche sein, oder sehe ich das so falsch?“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DXIX): Rassismus gegen Deutsche

19 06 2020
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Da greinen sie wieder. Reflexartig rollen sie am Boden und werden mutmaßlich massengemordet, da die psychotische Fehlstellung des Frontallappens ihnen das befiehlt. Immer dabei, wenn’s zu leiden gilt, darin zeigt der deutsche Gartenzwerg Größe, so bildet er es sich ein. Und so ermüdend vorhersagbar alles ist und bleibt, der feucht-völkische Dumpf trumpft noch immer mit neuem Schwachsinn auf, diesmal vom Ende der rechten Fahnenstange und in Gestalt des angeblichen Rassismus gegen Deutsche.

Rassismus ist schnell erklärt und noch schneller geleugnet. Als Stigma einer ansonsten Recht und Gesetz ausstrahlenden Mehrheitsgesellschaft ist er so angenehm wie Nagelpilz, eignet sich in allerlei Sonntagsreden als Buhmann und dient als bestes Feigenblatt, wenn man sich zur demokratischen Grundordnung mit Freiheitsgeschmack bekennen soll. Gerne gesehen sind vergangene Zeiten, noch lieber aber real existierende Staaten, in denen er als allgemein anerkanntes Modell der Kasteneinteilung produktiv ist und noch viel besser die Ausflucht aus der beschissenen Ideologie verspricht. Die anderen sind schuld, das macht vieles leichter. Und so ist es für den fleißig strebsamen Deutschen geradezu verzeihlich, dass er seine Leistungsträger auf dem Fußballplatz einordnet. Der in einem afrikanischen Land geborene Schwarze mit dem BRD-Pass kann für vieles Vergebung erhalten, notfalls lässt man sogar seine Einbürgerung unter den Tisch fallen, wenn er für die Nationalistenmannschaft trifft, nur seine Hautfarbe hätte er sich halt besser aussuchen müssen. Wir sind hier doch nicht im Urwald!

Dass dabei die willkürliche Einteilung der Menschen nur durch einen einzigen Unterschied erfolgt, ist eben die Radikalität ihres Wesens. Zwei Personen, die Deutsche, Lehrer, Autofahrer, Väter und Schachspieler sind, sich aber durch ihre äußere Erscheinung unterscheiden, weil sie nicht dieselbe Hautfarbe haben, sind im Sinne der eigenmächtigen Einteilung in Rassen – ein sogar biologistisch hirnrissig falscher Ansatz, da er die Entstehung durch langfristig geplante Zuchtwahl voraussetzt – unterschiedlich und nicht gleich viel wert. Nicht der Fokus auf einem Persönlichkeitsmerkmal macht die rassistische Gesinnung aus, sondern die sozial in langer Zeit eingeübte und institutionell musterartig durchdeklinierte Ausgrenzung einer Minderheit, die in der Gesellschaft so nicht mehr stattfinden soll.

Nur der Vollständigkeit halber: fadenscheiniges Geschwiemel der rückständigen Nanodenker, man könne doch wenigstens eine einzige Rasse als konstituierend annehmen, wenn man schon an der Kategorisierung der Menschheit festhalten wolle, ist eben dies, nämlich fadenscheinig. Nicht nur ist das ein Paradoxon, das letztlich die Schuldlosigkeit der Extremisten durch die Hintertür hereinlässt, es öffnet auch die Vordertür für einen Rassismus ohne Rassen, der die distinktiven Merkmale als nicht zu vereinen mit der Mehrheitsgesellschaft ansieht und dann doch wieder im alten Rassenstereotyp endet.

Mit unsäglichem Gewürge also rattern sich die Verfechter eines Rassismus gegen Deutsche das Modell zurecht, auch deutsche Schwarze seien von Extremismus betroffen – vermutlich von deutschen Weißen, aber man weiß ja so wenig – und dies sei ein eindeutiger Nachweis für die Ablehnung von Deutschen in Deutschland. So also entsteht das Bild von Faschisten, die sicher in ihrer Freizeit alle als Antifa unterwegs sind, dunkelhäutige Passanten in aller Ruhe nach der Staatsbürgerschaft zu fragen und bei positivem Test Gewalt gegen ihre Opfer auszuüben. Bemitleidenswert sind dann eben diese Nationalisten, da sie zufällig den deutschen Pass mit den Angegriffenen teilen. Genau genommen ist dies logisch, wenn die Definition der strukturellen Unterdrückung einer Gruppe aufrechterhalten wird, lässt sie doch im Umkehrschluss die Abgrenzung der Deutschen als eigene Rasse zu. Dass es kein individuelles Vorurteil, sondern stets der Ausdruck gesellschaftlicher Machtbeziehungen ist, wird von den Raumkrümmern instrumentalisiert; billiger ist kein Selbstmitleid, auf dem Mord und Totschlag köcheln und ganze Weltkriege banalisiert werden.

Denn der ganze Popanz einer herbeigesehnten Deutschenfeindlichkeit im Lande des Bettnässers von Braunau ist nichts als eine seit Reichsgründung hochgerülpste und wiedergekäute Gruselette, die suggeriert, dass die ganze Welt, und zwar aus niederen Motiven, gegen das Deutschtum an sich ist – außerhalb der Grenzen und zunehmend auch innerhalb werden wir angegriffen, und was ein echter Teutscher ist, der wehrt sich präventiv und mit allen Mitteln. Der Teutobold zückt tapfer aus dem Zylinder die Volksnotwehr, unter die er nun alles subsumieren kann, absaufende Schlauchboote auf dem Mittelmeer, brennende Flüchtlingsheime oder die gewohnheitsmäßige Pöbelei gegen den chinesischen Einwanderer, der uns Einheimischen in seinem asiatischen Restaurant sicher nur die Jobs wegnimmt, damit er uns mit Viren versorgen kann. Die almanische Grundhaltung der aggressiven Unterlegenheit, die aus der ewigen Opferrolle die gewaltsame Verteidigung ohne Angriff erlaubt, sie wird durch den halluzinierten Hass in geradezu perfekter Weise ermöglicht. Wobei es ja durchaus möglich wäre, dass man in der Welt diese Sorte von Menschen verachtet, auch und gerade in historisch gewachsener Abneigung gegen Deutsche. Aber ganz sicher nicht aus rassistischen Motiven.





Rassenkampf

16 06 2020

„… den umstrittenen Begriff Rasse aus dem Grundgesetz streichen wolle. Dies werde aber von vielen Unionspolitikern vehement abgelehnt, da es sich nur um eine symbolische…“

„… dass es keine von linksgrünen Hysterikern geforderte Wirkung haben werde. Einen explizit antirassistischen Effekt könne es schon deshalb nicht geben, da es nach überwiegender Meinung der Konservativen in Deutschland weder Rassismus noch eine…“

„… sei von den Schöpfern der Verfassung sehr bewusst der Rassenbegriff in den Gesetzestext aufgenommen worden, da sich die Unterscheidung der deutschen Bevölkerung damals noch – also in der Periode vor der Geltung des Grundgesetzes – in eine deutsche und eine von den Nationalsozialisten als nichtdeutsch betrachtete…“

„… als Unterstellung betrachten müsse, dass zum Beispiel die deutsche Polizei rassistisch sei, da sie sich oft nicht an die Verfassung halte. Dies werde nach Ansicht der Unionskritiker noch durch die Streichung bekräftigt, da eine Polizei, die sich auch an eine antirassistische Verfassung nicht halte, zusätzlich als…“

„… würde es nach der Entfernung des Wortes keine staatsrechtliche Begründung mehr geben, den Rassismus in Deutschland auch juristisch zu bekämpfen, da sich sein Verbot nur durch die explizite Benennung im…“

„… sehe der Unionsflügel wohl, dass alle Personen – die Existenz von Rassen vorausgesetzt – derselben Rasse angehörten. In diesem Kontext sei die Entfernung des Rasse ein typisch linksradikaler Hetzangriff, der den Ökostalinisten diene, den Menschen aus der deutschen Verfassung zu…“

„… dürfe die Vorbildfunktion der deutschen Verfassung nicht einfach unterschlagen werden. Da das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise auf das sogenannte ‚N-Wort‘ verzichte, obwohl dies 1949 noch gar keine Beleidigung dargestellt habe, könne man bis heute nur von guten Absichten des…“

„… sage die CDU voraus, dass demnächst die kommunistischen Kräfte durch parlamentarischen Terror auch das Wort Volk ersatzlos aus der…“

„… unterstelle, dass im Grundgesetz eine quasi nicht realisierbare Unterscheidung von Personen enthalten sei. Dies sei klar verfassungsfeindlich und müsse sofort durch ein Verbot der…“

„… gehöre das Grundgesetz zur deutschen Leitkultur, die zu Wahrung der nationalen Identität unabdingbar sei. Auch einzelne Bestandteil dürften nicht durch die Verbotspartei mutwillig beschädigt werden, wie es jüngst dem Schnitzel oder der…“

„… schütze der Rassenbegriff gerade die im Nationalsozialismus als minderwertig bezeichneten Personengruppen, die hier von den Grünen erneut angegriffen würden. Damit habe sich die Partei der Klimaextremisten erneut als eine linksfaschistische Ansammlung von Antisemiten und…“

„… einen gefährlichen Prozess in Gang setze, der eine ewige Regression bedeute. Nach Ansicht der Rechtsexperten der Union müsse es zwingend einen Ersatzbegriff für Rasse geben, der mit hoher Wahrscheinlichkeit in weniger als hundert Jahren mit fortschreitender Zersetzung der bürgerlichen Gesellschaft wiederum als anstößig gelte, so dass es nochmals eine Debatte um die…“

„… als rechtsphilosophischen Text von sehr hoher Qualität ansehe. Man dürfe die Bestandteile des Grundgesetzes folglich nicht nach subjektiv als richtig empfundenen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in seiner substanziellen…“

„… nicht von allen Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion vertreten werde. Nach deren Ansicht sei die Verfassung nicht nur für Deutsche, sondern auch für Angehörige anderer Rassen, die sich gerade im Geltungsbereich des…“

„… würden bereits Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat, Herkunft, Glaube, religiöse und politische Anschauungen genannt, wodurch der Begriff der Rasse alle anderen Unterscheidungen zu umfassen geeignet sei. Durch seine Eliminierung könne Artikel 3 GG im Falle einer Änderung der Staatsform, beispielsweise bei der von Unions- und AfD-Politikern begrüßten konservativen Revolution, nicht mehr in gewohnter Weise in einer erneuten nationalsozialistischen Gewaltherrschaft als Garantie für die Einhaltung der Rechte der…“

„… dürfe eine Verfassung nur da überhaupt verändert werden, wo sich die Neuerungen nicht negativ auf die Sicherheit der Staates auswirke, beispielweise im Asylrecht oder in der…“

„… sei im Grunde schon durch Artikel 3 Satz 1 GG mit dem allgemeinen Gleichheitssatz die erforderliche juristische Definition gegeben. Der von den Bündnisgrünen der Öffentlichkeit brutal aufgezwungene Rassenkampf sei ein perfides Wahlkampfmanöver, mit dem die Zerstörung des Rechtsstaates in eine vollkommen neue…“

„… nicht nur den Strafrahmen für den sexuellen Missbrauch von Kindern erhöhen, sondern auch die Aussetzung der Strafe zur Bewährung generell unterbinden müsse. Die Unionsfraktion sei sich zwar im Klaren darüber, dass dies lediglich eine an rechtskonservative Kreise adressierte symbolische Forderung sei, wolle ihren Vorstoß aber gerade vor dem Wahlkampf als einen notwendigen…“





Vollstrecker

10 06 2020

„Rassismus? Bei uns? Wenn Sie bei der Polizei schon mal Rassismus gesehen haben, dann sind Sie vermutlich auch so ein Scheinasylant, oder wie soll ich das jetzt verstehen?

Ich sag’s Ihnen ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr hören. Die Polizei hat sich in den letzten Jahren so dermaßen verändert, da kann inzwischen jeder dahergelaufene Kümmeltürke mitmachen. Da möchte ich mal sehen, wie Sie Rassismus entdeckt haben wollen. Vielleicht sind die Kollegen mit Invasionshintergrund nicht immer so geschickt wie anständige Beamte, die aus einer deutschen Familie kommen, aber wir haben uns mit denen arrangiert. Das hat ja auch seine Vorteile, wenn man zum Beispiel mal in ein asoziales Stadtviertel kommt, wo nur Ausländer wohnen, und dann haben Sie so einen Araber dabei, der wird von denen vielleicht noch am ehesten respektiert, weil die wissen: der fackelt nicht lang, der haut zu. Das kennt der von zu Hause, das legt der im Dienst nicht ab.

Wenn Sie das vergleichen mit Amerika, da sind wir hier ja Waisenknaben. Das liegt aber auch an der Ausbildung, die ist eine Brutstätte von Gewalt und Verrohung. Und auch sonst ist das nicht mit der deutschen Polizei vergleichbar. Unterschwelligen Rassismus, den diese kommunistische Trulla da unbedingt sehen will, den finden Sie bei der Polizei in den USA überhaupt nicht. Da wird noch ganz offen und ehrlich kommuniziert, wen die als guten und wertvollen Bürger im Staat sehen, und wenn Sie nicht dazugehören, dann werden Sie ja schon wissen, warum das so ist.

Rassistisch motivierte Kontrollen? Sie wollen hier doch wieder nur mit statistischen Tricks die Wirklichkeit verdrehen, aber damit kommen Sie bei mir nicht weit. Die Straftaten von Ausländern sind ja nicht so hoch, weil wir ausschließlich Ausländer kontrollieren, sondern wir kontrollieren so viele Ausländer, weil bei denen eben mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine Straftat zu ermitteln ist. Ja, dann eben keine Ausländer, dann sind das halt alles maximalpigmentierte Zuwanderer, was weiß ich! Das ist doch letztlich dasselbe, auch wenn da zwei bis drei Generationen dazwischenliegen an Leuten, die wir nicht rechtzeitig abgeschoben haben. Allein die Ausländergesetzgebung zeigt doch, dass wir es hier mit organisierter Kriminalität zu tun haben: die Quote der Verstöße gegen das Ausländerrecht liegt zu hundert Prozent bei Nichtdeutschen! Hundert Prozent! Und Sie wollen mich hier mit statistischen Taschenspielertricks verarschen!?

Dabei ist der Polizeiberuf einem immer stärker ansteigenden Stress unterworfen! Wenn Sie früher mal einen Nichtweißen aus der Menge rausgezogen haben, weil Sie genau wussten, dass der Dreck am Stecken haben könnte, dann hat der irgendwas gestanden, teilweise erst nach mehreren Stunden im intensiven Polizeigewahrsam, und was das alles an Überstunden bedeutet hat, das machen Sie sich als Zivilist gar nicht mehr klar. Heute wollen diese Arschlöcher als erstes ihren Anwalt sprechen! Ihren Anwalt! Die verweigern die Aussage! Wenn so einer nicht gesteht, dann ist das doch automatisch Widerstand gegen Vollstrecker!

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, wir dulden in unseren Reihen keine Extremisten. Das ist bei der Polizei ganz klarer Konsens, und daran werden sich alle Polizisten halten. Es kann doch nicht sein, dass sich so eine Sau am 1. Mai frei nimmt und dann gemütlich Autos abfackelt, die wir mit unserem Leben schützen müssen! Wenn das einer von uns erlebt, der kriegt die Fresse poliert, und zwar verfassungskonform! Wir haben schon einmal eine Diktatur auf deutschem Boden gehabt, wir brauchen keine zweite DDR mehr. Und wir brauchen erst recht keine politische Führung, die sich in die Polizeiarbeit einmischt, das hatten wir da nämlich auch schon. Wir verlangen nicht mehr als absolute Loyalität und totales Vertrauen in unsere Arbeit, darauf haben wir nämlich einen Anspruch. Sonst kann sich diese Stasibraut, die von Bill Gates als Kanzlermarionette gehalten wird, beim nächsten Staatsbesuch von der NVA schützen lassen. Ganz ehrlich, wenn ich da ein paar Millionen Kuffnucken nach Deutschland eingeschleust hätte, die hier in schöner Regelmäßigkeit vergewaltigen und mit dem Messer auf die rechtmäßigen Einwohner losgehen, dann würde ich aber mal ganz gepflegt die Fresse halten. Dankbarkeit war mal eine schöne deutsche Tugend, aber das hat die sich im Osten wahrscheinlich abgewöhnt, weil der Russe sowieso immer alles frei Haus geliefert hat.

Jedenfalls möchte ich hier undifferenzierte Pauschalurteile über die Sicherheitskräfte in der Bundesrepublik nicht mehr hören, das ist nämlich sehr verletzend. Ja, verletzend – ein Polizist ist auch nur ein Mensch! Das vergisst man ja manchmal! Und diese ganze undifferenzierte Hetze, immer alle Menschen in eine Schublade stecken, immer alle über einen Kamm scheren, statt mal den Einzelfall zu betrachten, auch mal nach der Motivation zu fragen, eine Handlung von allen Seiten zu beleuchten, meinen Sie denn, dass man eine Gesellschaft auf Dauer unter den Voraussetzungen noch friedlich und gesetzestreu bekommt?“





Schwarzer Kanal

8 06 2020

„Wir könnten diese eine da aus Berlin einladen.“ „Die Journalistin?“ „Sie meinen die Ärztin.“ „Weiß ich nicht, aber die ist Ausländerin.“ „Ich dachte, die ist deutsch?“ „Wenn Sie die Farbige da meinen, die kann doch nicht deutsch sein.“ „Wozu soll die denn kommen?“ „Naja, Rassismus halt.“

„Dann lade ich aber keine Ärztin ein.“ „Meinen Sie, als Ärztin ist man keinem Rassismus ausgesetzt in Deutschland?“ „Ärzte machen hier gerade nur Corona.“ „Ich dachte, für Corona holen wir nur die Wirtschaft und ab und zu einen Schauspieler?“ „Wenn wir die jetzt einladen, dann wollen doch alle, dass die auch irgendwas zu Corona sagt.“ „Die Diskussion kann man doch auf Rassismus…“ „Ich meine, die will dann wieder eingeladen werden, das geht doch nicht!“ „Und diese Journalistin?“ „Wir haben schon einen Journalisten in der Sendung.“ „Muss der denn eingeladen werden?“ „Der ist so gut wie immer da.“ „Wenn wir den rausnehmen, dann kommt er so schnell nicht wieder.“

„Dann hätten wir noch den Sänger, der ist ja in letzter Zeit auch ganz bekannt.“ „Das ist aber kein Ausländer.“ „Muss ja auch nicht.“ „Wenn er aber Ausländer wäre, dann könnte er besser vergleichen, wo jetzt mehr Rassismus ist.“ „Ja, das klingt okay.“ „Dann laden Sie den mal ein.“ „So war das aber nicht gemeint!“ „Ich meine, so als Künstler ist das auch eher zu emotional besetzt, der steigert sich in eine unwissenschaftliche Definition von Rassismus rein, die wir hier nicht senden können.“ „Gucken Sie mal nach, ob Sie einen farbigen Soziologen im Telefonbuch haben.“ „Da ist einer aus Hamburg, aber das ist ein Psychologe.“ „Einen Versuch wäre es wert.“ „Schmidt, der ist seit dem…“ „Nee, das klingt scheiße.“ „Zu deutsch.“ „Wenn er Ausländer wäre, ginge es.“ „Als Österreicher?“ „Ich will hier keinen Stress mit dem Chefredakteur kriegen.“

„Die Frage ist doch erst mal, wie definieren wir Rassismus?“ „Das sollen doch die Farbigen für uns machen.“ „Wer macht denn hier das Programm, die Gäste oder wir?“ „Wir sind doch nicht der schwarze Kanal!“ „Ich möchte sowieso mal wissen, was die in der Sendung sagen wollen.“ „Dass es Rassismus in Deutschland gibt.“ „Das können wir doch im Spätprogramm immer noch machen.“ „Als Feature ist das auch leichter zu verarbeiten.“ „Und wenn es richtig spät kommt, guckt keine Sau zu.“ „Dann haben wir wieder das Problem, dass uns jeder vorwirft, nichts gegen Rassismus zu tun.“ „Doch, wir haben mindestens ein Dutzend Features über Rassismus.“ „Kann man neu zusammenschneiden, das merkt auch keiner.“ „Da könnte man doch den Soziologen reinsetzen, der kommentiert das.“ „Der ist Psychologe.“ „Meinen Sie, irgendjemand kapiert den Unterschied?“ „Ist halt ein Schwarzer.“ „Aber er vertritt dann nur die wissenschaftliche Definition und verzerrt die objektive Sicht auf das Material.“

„Insgesamt fehlt mir das kritische Element.“ „In den anderen Sendungen ging es zum Beispiel um Ausländer, da hatten wir diesen Nazi, der die halbe Sendezeit über gelogen hat.“ „Genau, so hatten wir die Chance zur dialektischen Diskussion.“ „Es gab doch mal diesen Ex-Muslim, der alle Muslime als Terroristen bezeichnet hat.“ „Genau, das bräuchten wir.“ „Einen Ex-Schwarzen?“ „Hähähä!“ „Es gibt doch Rechte, die alle Ausländer grundsätzlich aus Deutschland rausschmeißen wollen.“ „Und wenn wir nun einen deutschen Schwarzen einladen?“ „Einen schwarzen Deutschen meinen Sie.“ „Das ist doch dasselbe!“ „Für Rechte schon.“ „Dann haben wir wenigstens eine Chance auf eine Diskussion, die wir sonst im Alltag nicht führen.“ „Als Weiße sowieso nicht.“

„Wir könnten doch trotzdem diesen Sänger und vielleicht noch einen Fußballspieler einladen.“ „Das halte ich nicht für zielführend.“ „Vermutlich meint ein Teil des Publikums dann, dass die ja eigentlich alles geschafft haben.“ „Trotz ihrer Hautfarbe.“ „Sie meinen positive Diskriminierung?“ „Das wäre dann ja letztlich wieder Rassismus gegen Weiße.“ „Für die Diskussion wäre das gut.“ „Wir müssen nur sehen, dass wir da niemanden einladen, der noch mal wiederkommen soll.“ „Keine Sorge, von denen kommt keiner.“ „Zumindest nicht freiwillig.“

„Man könnte ja trotzdem mal einen schwarzen Polizisten einladen, der kann über institutionellen Rassismus mitreden.“ „Ich kenne da diesen einen Schauspieler, der…“ „Ja, der spielt aber nur einen schwarzen Polizisten.“ „Er ist aber ein Schwarzer, der einen Polizisten spielt.“ „Hätte er Polizist werden wollen, wäre es möglicherweise gar nicht erst geworden.“ „Vielleicht ist er deshalb ja gleich Schauspieler geworden?“ „Das führt doch zu nichts!“ „Warum kann die Redaktion nicht einmal eine schwarze Quotenfrau raussuchen!?“ „Die sind alle mit Behindertenbonus versehen.“ „Ach so.“ „Es bieten sich doch immer so viele an.“ „Da wäre ich vorsichtig, vielleicht wollen die nur mal ins Fernsehen.“ „Dann riskieren wir, dass die unschöne Sachen sagen.“ „Genau.“ „Was aber viel schlimmer wäre, die wollen dann jedes Mal eingeladen werden.“ „Sie meinen immer, wenn irgendwo ein Zwischenfall mit Ausländerfeindlichkeit in den Medien ist?“ „Wenn es sich um Deutsche handelt, ist es ja keine Ausländerfeindlichkeit.“ „Okay, dann muss man sie auch nicht einladen.“ „Also diese Dominanz von Farbigen kann sich auf den Sender auch negativ auswirken.“ „Sage ich ja, Rassismus gegen Weiße.“ „Wir können uns doch nicht ewig dieses Gejammer anhören, dass es in Deutschland Rassismus gibt!“ „Eben, woanders ist es noch viel schlimmer.“ „Ich bin jetzt die Faxen leid.“ „Haben Sie die Nummer von dem Arzt?“ „Corona?“ „Ja.“ „Okay.“ „Meine Herren, die Sendung steht.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DII): Der Mythos von der Fremdenfeindlichkeit

21 02 2020
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Simsalabim, bumm-bumm, keiner weiß, wann es wo passiert, nur hinterher wusste jeder es schon vorher. Plötzlich muss sich ein beliebiger Fleck auf der Landkarte für einen Ausbruch von Hass und Gewalt, die angeblich nie zuvor da gewesen waren, öffentlich rechtfertigen, und es fällt ihnen nichts ein außer der üblich offenporigen Selbstbemitleidung, die hinter dem zusammengebissenen Kampfbegriff steckt, der da heißt: Fremdenfeindlichkeit. Weil es ja nie der Täter ist, den man alleine für seine Tat zur Verantwortung ziehen darf, sondern immer mindestens auch alle anderen zusammen.

Und natürlich, denn nichts anderes insinuiert der aus intellektuellem Bauschaum hingeschwiemelte Wortmüll, auch das Opfer – hätte es sich nicht aus reinem Zufall, für den ja der Täter nichts kann, sondern auch noch wahllos an der Schlumpfstraße Ecke Gartenzwergallee aufgehalten, als der Schuss aus der Knarre knallte, welche Diskussionen hätte er unserer Gesellschaft erspart, die sich gerade von Leitkultur, Fußball und anderen Dramen auf die Plomben gehen lässt. Der Ermordete ist das Schwein, und wollen wir es nicht glauben, werden wir es noch und nöcher in die Birne gedroschen kriegen. Der Fremde ist schuld, warum sonst will keiner neben ihm wohnen?

Fremdheit ist die subjektiv gewählte Distanz einer Person zu den Merkmalen einer oder mehrerer anderer, die sich nicht ansatzweise an Maßstäbe hält. Von Bad Gnirbtzschen aus macht es durchaus einen Unterschied, ob der Nachbar in Aleppo geboren wurde und fließend in der Landessprache zu kommunizieren versteht oder aus Rovaniemi stammt und außer Nicken und Grinsen keinerlei Kenntnisse der hiesigen Kulturtechniken kennt. Der Finne, so weiß die volkstümelnde Literatur, kann so fremd nicht sein, sonst hätte er ja längst versucht, eine minderwertige Kultur loszuwerden, mit der er aufgewachsen ist. Dasselbe gilt noch für die Söhne der Söhne, die denselben Familiennamen tragen wie die einstmals zugezogenen Umwohner, sie sind nicht zugehörig; tritt man ihnen giftig entgegen, dann ist ihre Fremdheit der Auslöser für den Hass, während die eigentliche Fremdheit doch von denen ausgeht, die es trotz langer Ansässigkeit nicht auf die Kette gekriegt haben, das Vertrauen der neu Zugewanderten zu gewinnen. Wen wundert es da, dass sie von Fremden feindlich gesehen werden.

Wie das Konzept Rassismus nur funktioniert, wenn man auf Sozialentzug die Menschheit willkürlich in Rassen einteilen will, so ist auch der Begriff der Fremdenfeindlichkeit ein billiges Feigenblatt. Er setzt Othering voraus, eine Strategie künstlicher Verfremdung, die in jedem nicht Erwünschten irgendeine Differenz entdeckt, auch und gerne zufällig erfunden, die aber nur da zählt, wo sie den Ich-bin-kein-Nazi-aber-Nazis in den Kram passt, wenn sie sich nicht gerade als sowieso unverdächtige Popel gerieren, die ja auch Ausländer unter ihren Freunden haben und trotzdem nicht jeden Tag eine Moschee in Brand stecken, um sich vor dem Untergang des Kartoffelvolks zu schützen. Heißt der Nachbar Szyczymsky, handelt es sich je nach politischer Großwetterlage um einen ostischen Untermenschen aus einem Ballastvolk oder um die blutmäßige Verwandtschaft, die selbst durch braune Abluft auftreten darf. Fällt der andere durch seine Hautfarbe auf, steht seine Fremdheit fest, und es ist quasi reflexhaftes Naturrecht, ihn aus der Umgebung zu verjagen, um das Überleben der jammernden Herrenmenschen zu sichern, auch wenn der Fremde gar nicht fremd ist, sondern schon drei Generationen länger hier lebt als Szyczymsky und seine degenerierten Ableger.

Neben der Weigerung, generell alles Fremde als Feind anzusehen, belästigt der gemeine Rassist die Außenwelt ebenfalls gerne als Fremder, denn nichts anderes sind seine touristischen Heimsuchungen, in denen er andere Länder mit seinen eigenen Unsitten zu überziehen versucht unter chronischem Verlust jeglicher Moral. Nie käme es ihm in den Sinn, dass man den Bürgern anderer Staaten damit als sinnreduziert geratenes Müllbeutelimitat vor die Optik läuft und dann allmählich, Generation nach Generation, zum Inbegriff kulturell tiefstbegabter Ungezieferprävention in larmoyanter Polyesterpelle wird, über die man irgendwann keine Witze mehr macht, weil der Gedanke schon schlimm genug ist, so auszusehen. Außerdem würde es sie wirklich in den Wahnsinn treiben, merkte der Feriengast die Verachtung und würde sich aus reiner Gewohnheit in sein beschissenstes Selbstmitleid schmeißen, das man nicht mehr aus der Netzhaut kratzten kann. Es gibt keine Hoffnung, sie treiben ihm die Vorurteile nicht mehr aus, denn er wurde doof geboren, hat sich beharrlich zu lernen geweigert, weil schon seine Vorväter alles besser wussten, und allem Anschein nach war seine Kultur schon immer der untere Dreckrand seines Kontinents. Rassenwahn ist das nicht, nur Empirie. Aber keiner würde es ihm sagen. Am Ende hat er spontane Fantasien von Verbrüderung und marschiert wieder ein. Man würde sich ja glatt wieder fremd fühlen, sogar im eigenen Land.





Bleiberecht

13 01 2020

„Natürlich erinnern wir uns noch sehr gut an den Vorfall, der wird ja demnächst drei Jahre alt. Die Berliner Polizei hat viel zu tun, hier brennen Autos oder wir müssen Leute im Brunnen erschießen, da kann man nicht immer alles auf dem Schirm haben. Aber das wissen wir schon, da ging es ja um nicht direkt einheimische Bevölkerung.

Das war Berlin Union, das muss man nicht ganz so ernst nehmen. Das ist ungefähr so, als würde man einen Hamburger beim HSV verhaften, weil der nicht die erforderliche Promillegrenze überschritten hat. Wir nehmen da schon Rücksicht, schließlich haben die Innenminister von uns immer wieder Kultursensibilität gefordert. Aber wenn das soweit kommt, dass wir die Einwanderer anders behandeln, dann können wir da auch nichts anderes machen. Die Hetzpropaganda ist zwar schlimm, aber man kann das als Organ des Staates auch nicht ganz ignorieren.

Außerdem sehe ich hier eine sehr unsaubere Verwendung des Begriffs Fremdenfeindlichkeit. Der Typ soll laut unserer eigenen Pressemitteilung fremdenfeindlich beleidigt worden sein – meines Wissens nach stammte der aus Berlin, es kann sich also nicht um einen Ortsfremden oder anderweitig Zugereisten handeln, und den kann man dann auch gar nicht fremdenfeindlich beleidigen. Was Sie meinen, das ist Rassismus, aber den hat es laut der Pressemitteilung eben nicht gegeben. Zumal es ja laut neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen gar keinen Rassismus gibt, weil das mit den Rassen nicht wissenschaftlich ist. Es gibt halt Menschen, die sind mehr wert als andere, weil die in der richtigen Leitkultur geboren wurden und nicht mit einer Hautfarbe, die hier nicht hingehört. Die fallen auch überall gleich auf, und zwar jedem. Bei einer ganz normalen Polizeikontrolle fallen die gleich auf, und wenn es noch keine Kontrolle ist, dann macht man eben eine daraus. Aber das kann man nicht als Fremdenfeindlichkeit bezeichnen.

Eigentlich hat sich diese Diskussion sowieso schon erledigt, wir können gar keine Rechten sein, weil wir selbst von denen bedroht werden. Denken Sie an den Polizeichef von Oldenburg. Gut, man hat als Polizeichef keine Politiker zu kritisieren, und wenn, dann diese linke Marionettenregierung unter der Terrorkanzlerin. So ein Nestbeschmutzer muss sich gar nicht wundern, wenn ein paar patriotische Bürger ihn daran erinnern, dass eine einzige Kugel reicht, um ihn loszuwerden. Das darf man zwar auch nicht sagen, immerhin wird hier eine Straftat angekündigt, aber möglicherweise ist da am Ende auch nur Fahrlässigkeit im Spiel. Der Lübcke, der soll ja auch nur sehr unglücklich gestanden haben, als die Pistole auf seinen Schädel gerichtet war.

Da muss man mit den Bezeichnungen schon sehr genau bleiben. Die ausländische Person hat sich natürlich auch nicht durch Sprachkenntnisse hervorgetan, und dass er Bundesfreiwilligendienst in einer Kita geleistet hat, das zeigt doch nur, dass er hierher gekommen ist, um den Deutschen auch noch soziale Betätigungen streitig zu machen. Das sind doch die Fakten!

Jedenfalls wurde diese Person, offensichtlich ein Afghane, im Verlauf ihrer Infiltration in deutsches Hoheitsgebiet erheblich an der Schulter und am Kopf verletzt, wobei wir zu den Kopfverletzungen gar nichts sagen können. Das war wie gesagt ein Afghane, da kommt so was vermutlich häufiger vor. Die laufen da ja sowieso alle mit dem Turban durch die Gegend, es kann also auch eine reine Schutzbehauptung sein. Der Mitarbeiter, der ihn nun so wie behauptet verletzt haben soll, der hat zu dem Zeitzpunkt überhaupt keine Uniform getragen. Da frage ich Sie: war das denn dann überhaupt ein Polizist? Dieser Ausländer kann sich doch gar nicht durch den tätlichen Angriff eines Polizisten auf ihn traumatisiert fühlen, wenn der gar nicht als Polizist zu erkennen gewesen ist. Möglicherweise hat er die Uniform ja auch nicht getragen, weil er gedacht hat, das würde sich nicht mit seinem Hobby vertragen. Das war also die reine Rücksichtnahme, verstehen Sie? Das kann man doch einem Beamten nicht zum Vorwurf machen, dass er Dienst und Freizeit so säuberlich trennt, oder?

Es ist eine gemeinschaftlich begangene schwere Körperverletzung, aber das muss man doch nicht als rassistischen Übergriff werten. Ansonsten haben wir hier einen Fall von Hasskriminalität, und das heißt für das Opfer: Bleiberecht. Wo soll das denn bitte hinführen? Da provoziert einer eine Kontrolle durch offensichtlich nicht normale Hautfarbe, lässt sich dabei rassistisch beleidigen, der darf dann für den Rest seines Lebens bleiben, und schon haben wir durch den die nächsten, die ständig Kontrollen provozieren. Irgendwann haben wir dann in unserer Heimat als Weiße ein Problem auf dem Bahnhof, nur weil wir als Fremdvolk in Deutschland ständig in rassistisch motivierte Kontrollen von diesen Prügelbullen reingeraten – das kann doch nicht im öffentlichen Interesse sein!

Natürlich sind wir für Bleiberecht, aber für das Bleiberecht der Deutschen hier in Deutschland! Und deshalb muss der Kollege natürlich auch im Polizeidienst bleiben. Wenn Linksextremisten Ihr Auto anzünden, dann würden Sie doch auch nicht warten wollen, bis mal irgendein Polizist sich zu Ihnen bequemt, Sie wollen doch eine ausreichende Personaldecke und genug tatkräftige Polizisten, die ihren Beruf noch ernstnehmen, oder? Polizei, das ist kein Job, den man nach Schichtende an den Nagel hängt. Das muss man leben, verstehen Sie?“