Bündnis für Arbeitslosigkeit

6 06 2018

„… nur als Skandal nationalen Ausmaßes bezeichnet werden könne. Wenn inzwischen jeder vierte Flüchtling einer Berufstätigkeit nachgehen könne, dann müsse die AfD Maßnahmen für einen radikalen Wandel in der…“

„… gleichbedeutend sei mit der Aussage, dass jeder vierte Flüchtling auch einem Deutschen den Arbeitsplatz wegnehme. Dies wolle die Partei auf keinen Fall tolerieren und rufe zu nationalem Wiederstand und…“

„… die Alternative dazu zwinge, Politik gegen das eigene Volk zu machen. Die von den Rechten angekündigten Härten des Sozialstaates würden nun noch mehr Deutsche treffen, die ohne Arbeit und Einkommen in den…“

„… Höcke darauf hingewiesen habe, dass die Flüchtlinge sogar seit längerem in Deutschland lebenden Ausländern die einzige Chance streitig machten, den Deutschen ihre Jobs streitig zu machen. Die sei als Fall der Staatsnotwehr durch sofortiges Einschreiten der Wehrmacht in den…“

„… seien laut Weidel die übrigen 75 Prozent eben Schmarotzer, die als Arbeitsscheue eigentlich in eigens dafür eingerichtete…“

„… bewusst Berufe ergreifen würden, in denen sie Messer oder andere gefährliche Gegenstände zur Verfügung hätten, mit denen sie islamistische Attentate auf die…“

„… die soziale Hängematte sich zunehmend mit besorgten Bürgern fülle, die ihre Jobs an Fremde verlören. Langfristig werde sich das Volk mit dem bedingungslosen Grundeinkommen befassen und zu einem degenerierten…“

„… die Ankerzentren viel enger mit der Bundesagentur für Arbeit zusammenwirken müssten. Söder habe angekündigt, dass jeder Ausländer, der einen Arbeitsvertrag unterschreibe, automatisch in Abschiebehaft genommen und…“

„… das Siegel Deutsche Wertarbeit jede Akzeptanz verliere, wenn damit von Kameltreibern und Kopftuchmädchen zusammengehauener Mist vermarktet werde. Poggenburg fordere einen sofortigen Untersuchungssausschuss im…“

„… nicht ausschließen könne, dass die arbeitenden Flüchtlinge dies als Teil einer gezielten Umvolkungsstrategie des deutschen Arbeitsmarktes und damit letztlich der deutschen Wirtschaft betreiben würden. Wer am Erwerbsleben teilnehme und Aufstiegschancen wittere, werde bald die Volkswirtschaft dominieren, so dass es für Deutsche überhaupt keine Arbeitsplätze mehr in der…“

„… die als Zeichen des nationalen Widerstandes notwendigen Brandanschläge in der Mehrheit deutsche Wirtschaftsunternehmen schädigten. Gauland fordere, die Kosten des Wiederaufbaus den Flüchtlingen als Sühnezahlung zu…“

„… vor allem junge Männer erwerbstätig seien. Die Flüchtlinge seien nach Weidels Einschätzung einzig und allein erwerbstätig, um die Stellung der deutschen Feministinnen auf dem Arbeitsmarkt zu unterdrücken und das Land in eine steinzeitliche…“

„… es diese Entwicklung in Bayern nicht gebe und nie geben werde. Da laut Söder in Bayern Jobs ausschließlich durch Beziehungen und nie nach Qualifikation vergeben würden, werde der Einsatz von Migranten bis auf wenige Ausnahmen die…“

„… es nicht den Rassegesetzen entspreche, wenn der Flüchtling arbeite, da dies die Aufgabe des Ariers sei. Gauland sehe die Bestimmung von Flüchtlingen darin, das Ausbluten des Staates und die Destabilisierung der nationalen…“

„… durch die Zahlung von Steuern und Sozialabgaben diesen von der Merkeljunta künstlich am Leben erhaltenen Judenstaat gegen den Willen des deutschen Volkes zu stützen. Es sei für besorgte Bürger gar nicht möglich, gezielt von Zuwanderern erbrachte Zahlungen abzulehnen oder zu…“

„… sich AfD, NPD, Die Rechte, Der III. Weg und Dobrindt dafür ausgesprochen hätten, eine gemeinsame Aktion zur Veränderung der Lage zu starten. Die als angedachte Form müsse so schnell wie möglich auf Bundesebene in den…“

„… sich sehr schnell an das geforderte sprachliche Niveau angleichen würden. Höcke sehe darin ein erschreckendes Signal, da sich dadurch noch viel mehr Fremdrassige bemüßigt fühlen würden, ihre Islamisierung direkt im deutschen…“

„… jede vierte Beziehung ihren Anfang am Arbeitsplatz nehme. Weidel sehe die Quote daher als von Merkel mit der Schuldkultindustrie abgesprochen, um die Einwanderung durch den Geburtskanal auch in der…“

„… dadurch die Arbeitslosenzahlen künstlich kleingehalten würden. Meuthen halte die Beschäftigung von Migranten generell für nicht rechtens, wenn die Stellen zusätzlich zum…“

„… dass mehr Deutsch sprechende Ausländer zu einer existenziellen Bedrohung deutscher Fachkräfte werde, die durch oft gering bezahlte Sprachkurse ein erbärmliches…“

„… dass ein Teil der von den Flüchtlingen erbrachten Wirtschaftsleistungen auch wieder von ihnen konsumiert würden. Dies aber, so Steinbach, geschehe nur, weil es in den Herkunftsländern der Kulturbereicherer keine Volkswirtschaften gebe, so dass Deutschland als Ausgangspunkt für derartige sozialistische Experimente den…“

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Currywurst und Champagner

29 05 2018

„… fast eine halbe Million für exquisite Schlemmereien ausgegeben worden seien. Das EU-Parlament werde die Zahlungen an die nationalistischen Parteien sofort…“

„… aber glaubhaft versichert habe, dass jeder Bürger seines Landes mindestens eines Flasche Champagner inländischer Produktion verzehre. Wilders verklage außerdem die Islamistische Internationale, die den Alkohol als…“

„… der Haushaltsausschuss des Parlaments eine Verschwendung vorgefunden habe, die sich nicht aus der politischen Verantwortung des…“

„… Lachshäppchen im Wert von hunderttausend Euro geordert habe, da er der Ansicht gewesen sei, ein Landtag drucke sich sein Geld selber, tilge Schulden und gebe unbegrenzt Kredite. Poggenburg habe offensichtlich in suizidaler Absicht eine…“

„… man den Führergeburtstag schließlich nicht mit der Elendskost des Volkes begehen könne. Die Erwerbslosen sollten ihre aus Separatorenmüll und Schlachtabfällen vermanschte Arbeiterscheiße ruhig alleine in den Discountern und…“

„… seien zur Deckung der Telefon-, Post- und Internetrechnungen gedacht. Gauland habe dies stets verteidigt, da erkleckliche Summen in die telefonischen Bestellungen beim…“

„… sich Weidel als Kennerin der arischen Cuisine in die Diskussion eingemischt habe. Eine richtige Tarte könne kein Messerattentäter und keine Kopftuchschlampe mit vollendeter…“

„… pro Person 400 Euro ausgegeben habe. Petry und ihr derzeitiger Gatte hätten dies inzwischen mit der grundlegend asozialen Struktur der Partei und ihrer…“

„… für die steigenden Summen der Luxus-Verpflegung den Fachkräftemangel verantwortlich mache, da die ausländischen Arbeitskräfte in den gering qualifizierten Jobs den christlich-abendländischen Menschen schamlos ihre…“

„… fast zweihundert Flaschen Schaumwein für seinen persönlichen Bedarf geordert habe. Pretzell habe dazu erklärt, er sei nicht in der Lage gewesen, ohne persönliche Zuwendungen schnell genug einen Therapeuten für seine Alkoholerkrankung zu…“

„… nicht absichtlich missachtet habe. Nur seien den Abgeordneten die Regeln immer erst in die Hände geraten, wenn sie einen Blutalkoholpegel von mindestens…“

„… nicht von Butterbroten ernähren könne. Auch ein für den unteren Dreckrand der Gesellschaft tätiger Abgeordneter habe das Recht, regelmäßig ein Filetsteak mit…“

„… vorerst nur Rechnungen für Veranstaltungen geprüft habe, die mehr als 15.000 Euro gekostet hätten. Die AfD habe regelmäßig bei den Feiern der Geburtstage der Bekannten ihrer Lieferanten von Verwandten der…“

„… interne Zwistigkeiten an der Tagesordnung gewesen seien. So habe Storch die Abgeordneten des Front National als systemhörige Schlafschafe bezeichnet, weil diese keinen Riesling aus dem…“

„… sich als anerkannten Experten auf dem Gebiet der hochprozentiger Alkoholika bezeichnet habe. Gauland wisse, dass auch billige Schnäpse ab einer gewissen Quantität die…“

„… um zehn bis zwölf Flaschen gehandelt habe. Putin habe für die Spirituosen zwar dreihundert Euro pro Flasche verlangt, im Gegenzug aber eine sehr großzügige…“

„… sich die Volksvertreter nicht mir Döner oder Currywurst hätten abspeisen lassen, solange die Mehrheit der Deutschen diese Lebensmittel, die eindeutig der Umvolkung des…“

„… die Verschwendung der Altparteien nicht mehr nüchtern ertragen könne. Die Rechtsfraktion habe die Champagnerlieferungen daher aus reiner Volksnotwehr und…“

„… die Summe wieder eingetrieben werden müsse. Storch habe darauf als nationalen Protest den Hungerstreik der Rechtsradikalen angekündigt, in dem alle identitären Kämpfer nur noch von Torte und…“

„… eine der von islamisch finanzierten Systemparteien erfundenen Regeln darstelle, dass die Verteidiger des christlichen Abendlandes kein unbeschränktes Budget von Alkohol, Kokain, Schweinefleisch und…“

„… sichergestellt worden sei, dass keine der AfD nahen Imbissbetriebe mit der Ausrichtung von Fraktionsfeierlichkeiten beauftragt worden seien. Die Alternativen hätten zudem schriftlich dazu Stellung genommen, dass keine Betriebe, die weder Austern noch…“

„… Pommes anbieten würden. Die Rechte könne weder außereuropäische Pflanzen wie die Kartoffel noch den…“

„… für die steigenden Summen der Luxus-Verpflegung den Fachkräftemangel verantwortlich mache, da die ausländischen Invasoren durch ihre Verweigerungshaltung und das Verharren in der sozialen Hängematte die Volkswirtschaft des von den Alliierten gestatteten Marionettenstaates…“

„… als völkisch durchaus notwendiges Verhalten bezeichnet habe. Höcke habe die Praktiken als Rassennotwehr gegen das jüdische Schmarotzertum, das die deutschblütige Minderheit des Reiches in den Grenzen von…“





Scheißdeutsche

27 03 2018

„… Rassismus vorgeworfen habe. Indem sich der Sohn des Tennisstars gegen den AfD-Abgeordneten Maier und seine Äußerungen auf…“

„… Ausländer generell fremdenfeindlich seien. Weidel habe selbst erlebt, dass sie nicht in die deutsche Gesellschaft integriert würden, was nur an ihrer rassistischen Einstellung liegen könne. Die Vorsitzende kenne dies ja auch von deutschen Jugendlichen, die eine ebenso…“

„… strukturellen Rassismus unter Flüchtlingen. Für Gauland seien bereits die Spannungen zwischen verfeindeten syrischen Bürgerkriegsparteien ein Anzeichen für Probleme mit anderen Ausländern, die er als deutliches Anzeichen von…“

„… Berlin als weiße Stadt bezeichnet habe. Damit sei für Maier eine Tatsachenbehauptung, wie jede andere Tatsachenbehauptung von Angehörigen eines negroiden Fremdvolks, bereits falsch und bewusst gegen die Interessen der Deutschen formuliert, was unweigerlich als…“

„… die Partei die Wähler der bürgerlichen Mitte für sich gewinnen und dauerhaft an sich binden wolle. Daher werde sie sich in Zukunft nicht weiter rassistisch, sondern nur noch ausländerkritisch äußern und rassistische Inhalte den Ausländern überlassen, die sich als Feind der bürgerlichen…“

„… das deutsche Volk als identitäre Einheit betrachtet werden müsse, weshalb jeder Ausländer, der sich kritisch über einen einzigen Deutsche äußere, eine hochgradig kriminelle…“

„… die man beispielsweise an der Antifa und anderen rassefremden Elementen sehe. Maier habe viele Beleidigungen als ‚Scheißdeutscher‘ erhalten und könne damit alle linksfaschistischen Kräfte, die bewusst ihre nationale Herkunft ablegen wollten, als Gegner des Volkes und damit als rassistische…“

„… aber vor Verallgemeinerungen warne. Die meisten Ausländer seien kriminell, so Weidel, ein Großteil lebe aber außerhalb Deutschlands, was für eine Strafverfolgung keine wesentlichen…“

„… sehr wohl wisse, dass der Hauptfeind des deutschen Wirtsvolks der muslimische Schmarotzer sei, der nach tausend Jahren des heroischsten Aufstiegs zur größten Kulturnation der Welt die Zwangsislamisierung des christlichen Abendlandes beschlossen habe. Höcke habe jedoch nie gehört, dass sein Freund Jens Maier den kraushaarigen Bimbo, den Sohn eines US-amerikanischen Niggerflittchens, der Zugehörigkeit zum Islam oder einer anderen Straftat…“

„… jede von Ausländern zum Nachteil der Deutschen getätigte Äußerung als Volksverhetzung ansehen müsse. Da aber die reine Existenz von Negern innerhalb der deutschen Grenzen eine sträfliche…“

„… gar nicht für einen Tweet verantwortlich gemacht werden könne, den er selbst nicht abgesetzt habe. Maier stehe auch hinter den Inhalten von Mein Kampf, könne aber, da nicht Autor dieser Schrift, nicht juristisch…“

„… es sich zwar nur um eine Feststellung handle, dass Berlin eine weiße Stadt sei, jedoch sei die Behauptung, der Holocaust habe stattgefunden, auch nur eine unbewiesene Anmerkung. Vor diesem Hintergrund müsse Becker sofort strafrechtlich wegen des Leugnens des…“

„… eigentlich um eine rassistische Wertung der Berliner handele. Da aber diese Angehörige des deutschen Volkes seien, könne nur die Alternative für Deutschland sich als Rechtsvertreter mit der Wahrung der deutschen Ehre und des…“

„… die Unschuldsvermutung für Becker nur gelte, da dieser in einem Zivilverfahren, das nach dem Recht der BRD GmbH für Neger und…“

„… gleichzeitig London als weniger weiß bezeichnet habe. Für Maier sei nun juristisch zu prüfen, ob diese Wertung einer aktuell noch zur Europäischen Union gehörenden Hauptstadt nicht ebenfalls einen rassistischen…“

„… der Rassist der natürliche Feind des Patrioten sei. Dies könne als historisch gewachsene Gewissheit in sämtlichen Zusammenhängen zwischen den Deutschen und ihren Feinden…“

„… sich die Partei mit etwaigen negerkritischen Aussagen höchstens selbst schaden könne, wogegen ein Angehöriger einer Fremdrasse mit sämtlichen Worten oder Taten das deutsche Volk beschmutze und daher als biologisch nicht zur Integration fähiges Leben unverzüglich aus dem…“

„… wenn der Rassist der natürliche Feind des Deutschen sei, auch jeden Nichtdeutschen – zu denen man Neger, Halbneger und andere Typen des Volksfremden rechne – als rassistisches…“

„… sein Vater seinen Lebensmittelpunkt nicht mehr in der BRD GmbH habe. Deshalb sei der inkriminierte Halbneger auch nicht berechtigt, vor einem deutschen Gericht zu…“

„… dass die AfD ihren eigenen Abgeordneten abmahne. Dies bedeute dann jedoch, dass eine Partei, die keine rassistischen Äußerungen in ihren Reihen dulde, selbst automatisch antirassistisch sei, wodurch alle anderen, so auch Becker, sofort im Verdacht stehe, ein…“

„… kein Parteiausschlussverfahren nach sich ziehe. Rassistische und antisemitische Äußerungen, wie sie bereits Höcke und Gedeon gemacht hätten, würden zwar in der Alternative für Deutschland nicht geduldet, spiegelten aber die Meinung der schweigenden Mehrheit wider und könnten daher in einer Partei der bürgerlichen Mitte niemals…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDIV): Heimat

2 03 2018
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Rrt wusste nicht viel, aber immerhin, wo er zu Hause war. Dass sich das nicht änderte, lag an seiner ausgeprägten Lethargie: alles zog in das neue Dörfchen an der westlichen Felswand, jeder in eine hübsche Zweiraumhöhle mit stehend Wasser und Mammutschutz, nur nicht der Heckenpenner mit der chronischen Adipositas. Was sich in sein Hirn einbrannte, war nicht der Drang zur Evolution, nicht der Fortschrittstrieb, sondern nur der Überblick mit dem Radius null. Alles bleibt, was und wo und wie es ist, warum auch immer. Nichts, was da nicht war, wird da nicht sein. Sich damit auseinanderzusetzen, war nie Phase. Der Monolith heißt Heimat.

Was anfänglich nichts anderes ist als eine Wohnanschrift, im engeren Sinne ein ersessenes Gefühl, das sich damit verbindet: wer längere Zeit in einer neuen Umgebung verbracht hat, findet in ihr Heimat. Ubi bene, ibi patria. Wie eng umrissen der Heimatbegriff in den odelumwölkten Löchern der bäuerlichen Brut-und-Boden-Kultur einst war, er findet sein treues Abbild in den Scheuklappen des völkischen Mistgabelmobs, der Teutschland zur Not mit Wehrmachtsbeteiligung vergrößern will, um es dann hinterher mit Stacheldraht gegen die fremdrassigen Invasoren zu schützen.

Denn das weiß der freudlose Hohlpflock auch nach erfolgreich überlebter analer Phase: Was Du ererbt von Deinen Vätern, klatsch jedem eine rein, der es auch nur anschaut. Weimernde Winselbuben, die ihrem Rückenmarksamputat nachgreinen, hocken unterm Tisch, weil draußen Welt ist. Nach biologisch-dynamisch rücksichtlosen Maßstäben, wie sie Mammi-bitte-bitte-nicht-zu-warm-Duscher als Existenzentschuldigung rausflennen, wäre diese Spielart längst von der Bildfläche getilgt worden. So klammern sich sozial sonderbegabte Äffchen an die wirre Vorstellung von Sein als persönlichem Besitz. Es darf gelächelt werden.

Das nächste Problem ist, dass die Grützbirnen Heimat für ein zeitlich verankertes Phänomen halten; alles, was je in irgendeinem von Geröll und Gerümpel vermüllten Tal, dessen Exportschlager sich auf schlechte Wurst und Inzucht beschränken, über dem Zaun gehangen hat, ist ein integraler Bestandteil jener guten, alten Zeit, eine komplett updateresistente Hölle voller Postkutschen aus der Kaiserzeit, Mädels mit Zöpfen, jodelndem Personal und Brötchen für einen Pfennig. Heimatliebe blendet alles aus, was nicht ins konsistente Bild passen würde, als Elektrizität und Flugzeuge noch nicht erfunden worden waren, und verengen die Sicht, wie es eine Demenz täte: alles wird neu sortiert, bekommt eine Bedeutung übergestülpt, die es vorher nie gab, und die Sicherheit einer eigenen Identität besteht zunehmend daraus, sich die Phantasmagorien zu Wirklichkeit zu schwiemeln, mit Greif- und Stehhilfen und Leitplanken, falls die Logik doch mal um die Ecke grinst.

Die solide Beklopptheit der braun getünchten Bettnässer sorgt nun für ein Vollbild an finaler Realitätsresistenz. Aus der schieren Zuhandenheit von Heimat schließt der selbst ernannte Gesichtsschnitzelverein, dass sie keinem anderen gehört als dem, der sie für sich beansprucht mit dem Alleinvertretungsanspruch des militanten Tiefstbegabten, als sei der Hominide ein besonders beschränktes Exemplar einer Alge, die nur in eng begrenzter Wassertemperatur bei klar definiertem Salzgehalt am Leben bleiben kann. Was die Intelligenz der Alge angeht, trifft dies auf die Deppen mit der chronischen Opferlitanei, die ab Geburt Heimatvertriebenen, auch zu. Offenbar ist der Bodensatz der Klötenkönige nur in Watte gepackt handlungsfähig. Dementsprechend werden die Heulsusen auch von Staat und Justiz behandelt.

Ein Volk ohne Raum, das sich offensichtlich wie der afrikanische Ausbreitungstyp verhält, kann ja gar nicht anders, als sich in seinem miefenden Loch zu verkriechen, schon deshalb, weil es sich sonst einnässte. Gut, wenn man für diese Kniffe immer noch Religion als argumentative Krücke in den Schritt kneifen kann.

Schließlich und endlich mündet alles, was sich mit dem konzeptfreien Begriff einlässt, in einer Klischeegrütze, hauteng an der intellektuellen Nahtoderfahrung eines durch und durch bigotten Geschwalls von Das-war-schon-immer-so. Der von und für Dummdeppen peristaltisch beförderte Brei aus Kunst und Handwerk, Brauch- und Sauftum entschuldigt auch den beknacktesten Atavismus, den eine Hälfte des Volks bedenkenlos nachturnt, da die andere Hälfte noch auf allen Vieren kriecht. Spätestens an der Heimatfront, dem begehbaren Areal innerhalb des Stacheldrahts, kapiert dann der dummstolz stinkende Endsiegrhetoriker, dass es nur noch außen Zukunft zu holen gibt. Ihre Ehre heißt Treuepunkte, sie wollen lieber reich ins Heim als heim ins Reich – zwar erledigt sich der Dreck nur für eine Generation, aber er erledigt sich erstmal. Mit sehr viel Glück.





’tschuldigung

26 02 2018

„… im Polizeibericht als Böller aufgenommen worden sei, obwohl es sich um eine selbst gebaute Rohrbombe gehandelt habe. Die Direktion sei der Meinung gewesen, ein wenig einsichtsfähiger Täter, der einen tödlichen Sprengsatz zünde wie andere Leute einen Silvesterknaller, müsse auch mit den Maßstäben eines…“

„… nicht rechtfertigen wolle. Man habe nur trotz intensiver Kontakte nie genau wissen können, welche Rolle in der Zwickauer Zelle von welchem vaterlandstreuen oder zumindest…“

„… in der sächsischen Kleinstadt bereits die Folgen des Klimawandels zu bemerken seien. Die Jugendlichen hätten das Asylbewerberheim in Brand gesteckt, um den winterlichen Kälteeinbruch in der regionalen…“

„… auch die Bezeichnung Scheißausländer noch nicht geeignet sei. Es befinde sich immer noch im Bereich des Möglichen, dass der Abgeordnete damit die ausländischen Staaten gemeint habe, die nicht den Anforderungen an die freiheitliche demokratische Grundordnung genügen würden, so dass dies als Bekenntnis zur verfassungsmäßig vollkommen…“

„… einen Crêpestand mit dem Lkw umfahren könne, wenn es ihm ein Grundbedürfnis sei. Es sei für das Landgericht unstrittig, dass ein Großteil des deutschen Volkes unter Diabetes leide, daher müsse man die Rassegesundheit mit differenziertesten…“

„… nicht in Google Maps verzeichnet worden sei, da die Wohncontainer nur zwei Tage zuvor aus dem Saarland geliefert worden seien. Die beiden heimatverbundenen Erwerbslosen hätten in der Ansicht gehandelt, es gehe um einen Fehler in der Durchführung des kommunalen Bebauungsplans und der daraus resultierenden…“

„… die politische Meinungsbildung nicht allein den Parteien vorbehalten sein dürfe. Eine Attacke mit einem Schlachtermesser auf syrische Kinder könne in der Rechtsprechung daher auch nur als Ausdruck des Volkswillens und des…“

„… einen fremdländisch aussehenden Taxifahrer nach Erbringen der Dienstleistung auch zusammenschlagen dürfe, wenn er die objektiv kürzeste Route genommen habe. Eine gesteigerte Wut auf zugewanderte Personen, von denen man nicht wisse, wem genau sie die Arbeitsplätze wegnähmen, dürfe nicht etwa beschränkt werden auf die Zeit vor dem Fahrtantritt, da sie dann auf wesentliche Kriterien der Beurteilung keinen…“

„… immer nur um bedauerliche Einzelfälle innerhalb der Volksgemeinschaft gehandelt habe, während auf der anderen Seite stets fremde und nicht erwünschte Personen stünden. Hier sehe man, wer wirklich als Täter- und Opfervolk in die…“

„… die kritische Auseinandersetzung nicht mit der Wahl erschöpft sei. Deutsche Staatsbürger, die wegen ihrer Haarfarbe den Eindruck erweckten, landfremde Elemente zu sein, müssten daher mit besonderem Verständnis für die demokratischen Rechte einer sich neu entwickelnden…“

„… als Randalierer bezeichnet. Dies sei im Rahmen der öffentlichen Wahrnehmung, da bereits die Unterstützung der Partei Die Linke, die jahrelang erfolglos eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz erzwungen habe, für weitaus größere…“

„… sehr bedauerlich sei, vermeintliche Gewalttäter vor Abschluss der Ermittlungen generell als Ausländer zu bezeichnen. Reichelt sei entschuldigt, da die offenbar von der islamischen Weltverschwörung beauftragte Polizei alles unternehme, um vor Redaktionsschluss keinen…“

„… einen Imbisstand nur deshalb abfackeln wolle, weil ihm das Essen nicht schmecke. Man könne von den länger schon hier Lebenden keine endlose Toleranz erwarten, vielmehr sei es ein Integrationsproblem, dass die…“

„… nicht nur auf den Fußballplatz beschränkt sei. In Regionen, die sich keine Sportvereine leisten könnten, seien eventbetonte Jugendliche oftmals gezwungen, sich Prügeleien mit Zuwanderern als Ersatz für den ordentlichen…“

„… eine Reichskriegsflagge auch als modisches Zubehör ansehen könne, wenn die gesellschaftliche Ächtung nicht mehr auf die Verfehlungen von Großeltern und…“

„… Demokratiekritiker, Verfassungskritiker oder Menschenrechtskritiker. Dagegen sei jedoch die Auffassung, das Asylsystem der BRD ablehnen zu dürfen, durchaus auf eine parteiinterne…“

„… mit der deutschen Kultur rechtzeitig vertraut machen müsse. Eine Schlägerei im Bierzelt oder auf dem Oktoberfest könne nicht nach normalen strafrechtlichen…“

„… seinen Angriff auf eine Polizeibeamtin als Notwehr gegen die aktuelle Sicherheitspolitik bezeichnet habe. Der Täter sei noch am Tatort seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Innenminister bezeichne diese Entwicklung als Wahnsinn, die jeder logischen Grundlage entbehre und eine tiefe Unkenntnis staatsrechtlicher…“





Dönermörder

15 02 2018

„… den Boykott türkischer Geschäfte in Deutschland als Notwehrmaßnahme bezeichnet habe. Der AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen wolle sich damit gegen die terroristischen Gefahren aus dem…“

„… die meisten in Deutschland lebenden Türken Anhänger des türkischen Präsidenten Erdoğan seien. Eine allgemeine Ablehnung von Ausländern könne man daraus nicht…“

„… ein Aufruf gegen die AfD gerichtet worden sei, ihnen zur Durchführung von Parteiveranstaltungen keine Gaststättenräume mehr zur Verfügung zu stellen. Dies sei ebenfalls nicht mit den Grundsätzen der Demokratie vereinbar und rechtfertige daher einen Einsatz gegen das…“

„… zur Sicherheit Warnschilder mit der Aufschrift Deutsche, kauft nicht beim Türken an besorgte Bürger zu verteilen, um die Gefahr eines islamistischen Übergriffs zu…“

„… vermehrt im Fokus polizeilicher Beobachtung stünden. Die Partei könne den einen oder anderen Brandanschlag aus nationaler Solidarität nicht ausschließen und fürchte daher um die körperliche Unversehrtheit des deutschen Volkes. Es werde gewarnt, sich grundlos in der Nähe von türkischen…“

„… das lokalpolitische 25-Punkte-Programm der AfD sehr wohl von der schweigenden Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werde, solange diese nicht durch kommunistische Infiltration oder einen islamisch geprägten Migrationshintergrund…“

„… keine Diskriminierung kurdischer Geschäftsinhaber damit verbunden sei. Diese seien wegen ihrer Nationalität keiner weiteren…“

„… nicht in allen Teilen der Alternative gutgeheißen werde. Mehrere Landesverbände hätten die Blockade als wirkungslos bezeichnet, wenn nicht auch zeitnah Anschläge gegen Moscheen und andere…“

„… nachgefragt habe. Die AfD bestehe jedoch darauf, eine Liste der Gülen-Anhänger in Deutschland nicht zu haben. Sie habe diese auch nicht von der türkischen Regierung oder einem anderen in…“

„… nur siebzig Prozent der in Deutschland lebenden Türken für Erdoğan seien. Es stelle aber eine von den Deutschen nicht zu verlangende Bemühung dar, eine Positivliste mit Betrieben zu erstellen, die weiterhin in…“

„… als Brutstätte der Kriminalität fungierten. Die Partei erinnere an die Dönermörder, die bis heute nicht gefangen seien, während die Taten einer Hausfrau aus Zwickau in die Schuhe geschoben…“

„… nochmals nachgefragt habe. Die türkische Botschaft wolle in diesem Zusammenhang klarstellen, ob der Boykottaufruf für die Geschäfte gelte, die von Anhängern der Terrororganisation oder von denen, die nicht in der…“

„… nicht auf die Gewerbefreiheit herausreden dürfe. Dennoch sei ein solches Vorgehen nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Verfassungsschutz noch nicht…“

„… ein Verbot eines Boykotts einen widerrechtlichen Eingriff in die demokratischen Rechte des Volkes darstellten. Die AfD werde dies nicht mehr länger hinnehmen und sich notfalls gerichtlich gegen einen von den Altparteien…“

„… den Verkauf türkischer Waren verbieten wolle. Dies könne jedoch nicht sichergestellt werden, falls es beispielsweise bei Zulieferbetrieben in der Gastronomie auch libanesische oder syrische…“

„… vorerst in den Gemeinden geplant werden solle. Um die Spontaneität der Aktionen nicht zu gefährden, insbesondere nicht durch organisierte Gegenkundgebungen, müsse sich jeder Ortsverband selbst um eine ordnungsgemäße Durchführung des…“

„… zu Ausschreitungen kommen könne. Es sei dann allerdings nicht von einem durch die Alternative für Deutschland gesteuerten Pogrom auszugehen, da es sich um bedauerliche Einzeltaten von aufrechten Volksgenossen handle, die im…“

„… der Zentralrat der Juden in Deutschland sich nicht mit dem Fall zu befassen habe. Es handle sich nicht um eine religiöse Diskriminierung, die AfD wähle eine legitime Art der Marktbereinigung, um Störfaktoren aus dem Wirtschaftsleben zu…“

„… von anderen Parteimitgliedern gewarnt worden sei. Ein Ausschluss der türkischen Geschäfte führe zu weiterer Arbeitslosigkeit, die eine steigende Belastung der deutschen Sozialkassen bis zum…“

„… das gesunde Volksempfinden der Deutschen nicht kriminalisiert werden dürfe. Jeder Versuch der Altparteien, die AfD mit linksfaschistischer Hetze in eine rechte Ecke zu stellen, werde nach der Machtergreifung zu einer entschiedenen…“

„… bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen wolle, um den Widerstand gegen die wirtschaftlich gesteuerte Umvolkung Deutschlands aufrecht zu erhalten. Der Landesverband sei entschlossen, mit Öffnungsverboten und strengen Kontrollen eine wirkungsvolle…“

„… zur Not eine Überführung der türkischen Geschäfte in Volkseigentum plane. Damit sei gewährleistet, dass die deutsche Wirtschaft sich gegen die Feindstaaten des…“

„… ein Hausverbot für AfD-Mitglieder gegen kein Gesetz verstoße. Die Interessenvereinigung türkischer Unternehmer habe sich damit klar gegen den…“





Staatsräson

11 01 2018

„Das ist doch wieder ein gefundenes Fressen für die AfD.“ „Dass Migranten politische Bildung verpasst bekommen?“ „Aber gerade in diesem Punkt?“ „Was wollen Sie denn sonst machen? ihnen den guten, deutschen Antisemitismus kampflos überlassen?“

„Nein, ich gehe da einfach nicht mit. Das ist für mich nicht vernünftig.“ „Stellen Sie sich doch bloß mal die Nazis vor. Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Bundesregierung schickt Muslime ins KZ.“ „Purer Neid, dass ihnen das nicht selbst eingefallen ist.“ „Lassen Sie doch die dummen Scherze!“ „Das Problem ist ja nicht, dass sämtliche Asylbewerber durch die Lager geschleift werden. Das ist eine höchst überflüssige Maßnahme.“ „Warum?“ „Etliche Asylbewerber dürften derartige Einrichtungen bereits kennen, mit dem Unterschied, dass sie in deren Heimatländern stehen und noch in Betrieb sind.“ „Und was ist dann das Problem?“ „Dass wir Asylbewerber in sichere Herkunftsländer zurückschicken, in denen Foltergefängnisse und vergleichbare Regierungsstellen die Opposition oder irgendwelche anderen Minderheiten in die Mangel nehmen.“ „Dann muss man das eben aus Staatsräson machen.“ „Indem man den Asylanten noch mal zeigt, wie das richtig gemacht wird?“

„Bremsen Sie doch mal Ihren Zynismus, wir haben es hier mit einem ethisch sehr komplexen Sachverhalt zu tun.“ „Putzig, wie Sie Menschenrechte aussprechen.“ „Nein, ernsthaft: man kann das Zuwanderern doch nicht mit einer angstbewehrten Schocktherapie verordnen.“ „Warum denn nicht? Die deutsche Verwaltung macht das sogar mit Arbeitslosen. Und zeigen Sie mir eine Religion, die nicht mit Angst verkauft wird.“ „Ich sagte, kein Zynismus.“ „Deutschsein lernt man eben größtenteils durch unangenehme Erlebnisse.“ „Sie meinen, dass sich jeder Migrant von der ersten Sekunde an vor Augen führt, wo er hineingeraten ist?“ „Er soll von der ersten Sekunde an vor Augen geführt bekommen, wozu Deutsche fähig sind, wenn Sie seiner Ansicht nach nicht dazugehören. Das prägt.“

„Meinen Sie nicht, dass diese Zwangsbesuche auf lange Sicht kontraproduktiv sind?“ „Würde ich nicht sagen. Eine Gedenk- und Erinnerungskultur muss die Menschen da abholen…“ „Sie könnten Ihre Wortwahl aber auch mal kritisch hinterfragen.“ „Schon gut. Jedenfalls müsste man diese Besuche in den KZ-Gedenkstätten grundsätzlich für alle Deutschen einführen.“ „Als Zwangsmaßnahme?“ „Es gibt viele Schulen, die das bereits machen.“ „Mit dem Ergebnis, dass die Jugendlichen nach Auschwitz fahren, denken, der Holocaust habe irgendwo in Polen stattgefunden, und ganz überrascht sind, dass es in ihrem Bundesland auch eine KZ-Gedenkstätte gibt oder mehrere.“ „Sie meinen, Deutschland betreibt Gedenktourismus? Kann man so sehen, ja.“ „Und das finden Sie gut?“ „Habe ich das gesagt?“

„Das ist doch tatsächlich ein gefundenes Fressen für die Rechten: alle Zuwanderer durch die Konzentrationslager schleifen, bis sie der ganzen Diskussion um Antisemitismus und Holocaust und Rassismus überdrüssig sind.“ „Das sehe ich auch so.“ „Ääääh…“ „Die AfD will doch ein Ende der Diskussion um die deutsche Schuld.“ „Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!?“ „Wenn die Erinnerung an den Nationalsozialismus bei den muslimischen Einwanderern einen derartigen Brechreiz auslöst, weil die am allerwenigsten mit der konkreten Schuld der Deutschen im zwanzigsten Jahrhundert anfangen können, dann sind wir auf einem guten Weg. Die werden sich hervorragend in die deutsche Befindlichkeit integrieren können. Zumindest aus der Sicht der AfD.“

„Meinen Sie nicht, wir sollten diesen Vorschlag eher als integratives Konzept ansehen?“ „Also Sie wollen muslimische Migranten und deutsche Schüler gemeinsam ins KZ schicken? Prächtige Idee!“ „Was spricht denn Ihrer Ansicht nach dagegen?“ „Dann haben Sie eine multikulturelle Truppe, die mit Coladosen im Holocaust-Mahnmal herumturnt und Selfies schießt.“ „Meinen Sie?“ „Für eine Pflichtveranstaltung sollte man vielleicht schon zufrieden sein, wenn die Leute sich dabei ruhig und unauffällig verhalten und nicht auch noch israelische Fahnen abfackeln.“ „Sie finden das wohl witzig?“ „Vielleicht machen wir daraus einen eigenen Baustein im Integrationskurs. Man nennt fünf deutsche Mittelgebirge, drei Antworten können durch Namen von Konzentrationslagern ersetzt werden ohne Verlust der erreichten Punktzahl.“ „Jetzt wird es langsam grotesk, finden Sie nicht?“ „Den gemeinsamen Kampf gegen Diskriminierung als Bestandteil einer positiv besetzten Identität zu pflegen, das ist doch ein schönes nationales Ziel, oder?“ „National? haben Sie noch alle Tassen im Schrank!?“ „Am deutschen Wesen kann doch die zivilisierte Welt endlich auch mal positiv teilhaben, oder ist das so kompliziert?“ „Hören Sie auf, das ist doch krank!“ „Im Gegenteil – man müsste endlich mal ein Zeichen setzen, dass der Umgang mit dem Völkermord nicht zu einem Tabu aufgepumpt wird, sondern tatsächlich zu einer politischen Realität wird, und dass Antisemitismus, egal von wem, mit der ganzen Härte des deutschen Strafrechts verfolgt wird, und zwar so lange, bis noch der letzte Holocaustleugner im Knast verschimmelt ist, weil sich keiner mehr für ihn interessiert.“ „Und das machen Sie mit politischer Bildung für alle Beteiligten?“ „Mit einem Unterschied: bei den Asylbewerbern ist politische Bildung gratis. Bei Nazis war sie umsonst. Schon immer.“