Rassenkampf

16 06 2020

„… den umstrittenen Begriff Rasse aus dem Grundgesetz streichen wolle. Dies werde aber von vielen Unionspolitikern vehement abgelehnt, da es sich nur um eine symbolische…“

„… dass es keine von linksgrünen Hysterikern geforderte Wirkung haben werde. Einen explizit antirassistischen Effekt könne es schon deshalb nicht geben, da es nach überwiegender Meinung der Konservativen in Deutschland weder Rassismus noch eine…“

„… sei von den Schöpfern der Verfassung sehr bewusst der Rassenbegriff in den Gesetzestext aufgenommen worden, da sich die Unterscheidung der deutschen Bevölkerung damals noch – also in der Periode vor der Geltung des Grundgesetzes – in eine deutsche und eine von den Nationalsozialisten als nichtdeutsch betrachtete…“

„… als Unterstellung betrachten müsse, dass zum Beispiel die deutsche Polizei rassistisch sei, da sie sich oft nicht an die Verfassung halte. Dies werde nach Ansicht der Unionskritiker noch durch die Streichung bekräftigt, da eine Polizei, die sich auch an eine antirassistische Verfassung nicht halte, zusätzlich als…“

„… würde es nach der Entfernung des Wortes keine staatsrechtliche Begründung mehr geben, den Rassismus in Deutschland auch juristisch zu bekämpfen, da sich sein Verbot nur durch die explizite Benennung im…“

„… sehe der Unionsflügel wohl, dass alle Personen – die Existenz von Rassen vorausgesetzt – derselben Rasse angehörten. In diesem Kontext sei die Entfernung des Rasse ein typisch linksradikaler Hetzangriff, der den Ökostalinisten diene, den Menschen aus der deutschen Verfassung zu…“

„… dürfe die Vorbildfunktion der deutschen Verfassung nicht einfach unterschlagen werden. Da das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise auf das sogenannte ‚N-Wort‘ verzichte, obwohl dies 1949 noch gar keine Beleidigung dargestellt habe, könne man bis heute nur von guten Absichten des…“

„… sage die CDU voraus, dass demnächst die kommunistischen Kräfte durch parlamentarischen Terror auch das Wort Volk ersatzlos aus der…“

„… unterstelle, dass im Grundgesetz eine quasi nicht realisierbare Unterscheidung von Personen enthalten sei. Dies sei klar verfassungsfeindlich und müsse sofort durch ein Verbot der…“

„… gehöre das Grundgesetz zur deutschen Leitkultur, die zu Wahrung der nationalen Identität unabdingbar sei. Auch einzelne Bestandteil dürften nicht durch die Verbotspartei mutwillig beschädigt werden, wie es jüngst dem Schnitzel oder der…“

„… schütze der Rassenbegriff gerade die im Nationalsozialismus als minderwertig bezeichneten Personengruppen, die hier von den Grünen erneut angegriffen würden. Damit habe sich die Partei der Klimaextremisten erneut als eine linksfaschistische Ansammlung von Antisemiten und…“

„… einen gefährlichen Prozess in Gang setze, der eine ewige Regression bedeute. Nach Ansicht der Rechtsexperten der Union müsse es zwingend einen Ersatzbegriff für Rasse geben, der mit hoher Wahrscheinlichkeit in weniger als hundert Jahren mit fortschreitender Zersetzung der bürgerlichen Gesellschaft wiederum als anstößig gelte, so dass es nochmals eine Debatte um die…“

„… als rechtsphilosophischen Text von sehr hoher Qualität ansehe. Man dürfe die Bestandteile des Grundgesetzes folglich nicht nach subjektiv als richtig empfundenen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in seiner substanziellen…“

„… nicht von allen Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion vertreten werde. Nach deren Ansicht sei die Verfassung nicht nur für Deutsche, sondern auch für Angehörige anderer Rassen, die sich gerade im Geltungsbereich des…“

„… würden bereits Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat, Herkunft, Glaube, religiöse und politische Anschauungen genannt, wodurch der Begriff der Rasse alle anderen Unterscheidungen zu umfassen geeignet sei. Durch seine Eliminierung könne Artikel 3 GG im Falle einer Änderung der Staatsform, beispielsweise bei der von Unions- und AfD-Politikern begrüßten konservativen Revolution, nicht mehr in gewohnter Weise in einer erneuten nationalsozialistischen Gewaltherrschaft als Garantie für die Einhaltung der Rechte der…“

„… dürfe eine Verfassung nur da überhaupt verändert werden, wo sich die Neuerungen nicht negativ auf die Sicherheit der Staates auswirke, beispielweise im Asylrecht oder in der…“

„… sei im Grunde schon durch Artikel 3 Satz 1 GG mit dem allgemeinen Gleichheitssatz die erforderliche juristische Definition gegeben. Der von den Bündnisgrünen der Öffentlichkeit brutal aufgezwungene Rassenkampf sei ein perfides Wahlkampfmanöver, mit dem die Zerstörung des Rechtsstaates in eine vollkommen neue…“

„… nicht nur den Strafrahmen für den sexuellen Missbrauch von Kindern erhöhen, sondern auch die Aussetzung der Strafe zur Bewährung generell unterbinden müsse. Die Unionsfraktion sei sich zwar im Klaren darüber, dass dies lediglich eine an rechtskonservative Kreise adressierte symbolische Forderung sei, wolle ihren Vorstoß aber gerade vor dem Wahlkampf als einen notwendigen…“





Vollstrecker

10 06 2020

„Rassismus? Bei uns? Wenn Sie bei der Polizei schon mal Rassismus gesehen haben, dann sind Sie vermutlich auch so ein Scheinasylant, oder wie soll ich das jetzt verstehen?

Ich sag’s Ihnen ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr hören. Die Polizei hat sich in den letzten Jahren so dermaßen verändert, da kann inzwischen jeder dahergelaufene Kümmeltürke mitmachen. Da möchte ich mal sehen, wie Sie Rassismus entdeckt haben wollen. Vielleicht sind die Kollegen mit Invasionshintergrund nicht immer so geschickt wie anständige Beamte, die aus einer deutschen Familie kommen, aber wir haben uns mit denen arrangiert. Das hat ja auch seine Vorteile, wenn man zum Beispiel mal in ein asoziales Stadtviertel kommt, wo nur Ausländer wohnen, und dann haben Sie so einen Araber dabei, der wird von denen vielleicht noch am ehesten respektiert, weil die wissen: der fackelt nicht lang, der haut zu. Das kennt der von zu Hause, das legt der im Dienst nicht ab.

Wenn Sie das vergleichen mit Amerika, da sind wir hier ja Waisenknaben. Das liegt aber auch an der Ausbildung, die ist eine Brutstätte von Gewalt und Verrohung. Und auch sonst ist das nicht mit der deutschen Polizei vergleichbar. Unterschwelligen Rassismus, den diese kommunistische Trulla da unbedingt sehen will, den finden Sie bei der Polizei in den USA überhaupt nicht. Da wird noch ganz offen und ehrlich kommuniziert, wen die als guten und wertvollen Bürger im Staat sehen, und wenn Sie nicht dazugehören, dann werden Sie ja schon wissen, warum das so ist.

Rassistisch motivierte Kontrollen? Sie wollen hier doch wieder nur mit statistischen Tricks die Wirklichkeit verdrehen, aber damit kommen Sie bei mir nicht weit. Die Straftaten von Ausländern sind ja nicht so hoch, weil wir ausschließlich Ausländer kontrollieren, sondern wir kontrollieren so viele Ausländer, weil bei denen eben mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine Straftat zu ermitteln ist. Ja, dann eben keine Ausländer, dann sind das halt alles maximalpigmentierte Zuwanderer, was weiß ich! Das ist doch letztlich dasselbe, auch wenn da zwei bis drei Generationen dazwischenliegen an Leuten, die wir nicht rechtzeitig abgeschoben haben. Allein die Ausländergesetzgebung zeigt doch, dass wir es hier mit organisierter Kriminalität zu tun haben: die Quote der Verstöße gegen das Ausländerrecht liegt zu hundert Prozent bei Nichtdeutschen! Hundert Prozent! Und Sie wollen mich hier mit statistischen Taschenspielertricks verarschen!?

Dabei ist der Polizeiberuf einem immer stärker ansteigenden Stress unterworfen! Wenn Sie früher mal einen Nichtweißen aus der Menge rausgezogen haben, weil Sie genau wussten, dass der Dreck am Stecken haben könnte, dann hat der irgendwas gestanden, teilweise erst nach mehreren Stunden im intensiven Polizeigewahrsam, und was das alles an Überstunden bedeutet hat, das machen Sie sich als Zivilist gar nicht mehr klar. Heute wollen diese Arschlöcher als erstes ihren Anwalt sprechen! Ihren Anwalt! Die verweigern die Aussage! Wenn so einer nicht gesteht, dann ist das doch automatisch Widerstand gegen Vollstrecker!

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, wir dulden in unseren Reihen keine Extremisten. Das ist bei der Polizei ganz klarer Konsens, und daran werden sich alle Polizisten halten. Es kann doch nicht sein, dass sich so eine Sau am 1. Mai frei nimmt und dann gemütlich Autos abfackelt, die wir mit unserem Leben schützen müssen! Wenn das einer von uns erlebt, der kriegt die Fresse poliert, und zwar verfassungskonform! Wir haben schon einmal eine Diktatur auf deutschem Boden gehabt, wir brauchen keine zweite DDR mehr. Und wir brauchen erst recht keine politische Führung, die sich in die Polizeiarbeit einmischt, das hatten wir da nämlich auch schon. Wir verlangen nicht mehr als absolute Loyalität und totales Vertrauen in unsere Arbeit, darauf haben wir nämlich einen Anspruch. Sonst kann sich diese Stasibraut, die von Bill Gates als Kanzlermarionette gehalten wird, beim nächsten Staatsbesuch von der NVA schützen lassen. Ganz ehrlich, wenn ich da ein paar Millionen Kuffnucken nach Deutschland eingeschleust hätte, die hier in schöner Regelmäßigkeit vergewaltigen und mit dem Messer auf die rechtmäßigen Einwohner losgehen, dann würde ich aber mal ganz gepflegt die Fresse halten. Dankbarkeit war mal eine schöne deutsche Tugend, aber das hat die sich im Osten wahrscheinlich abgewöhnt, weil der Russe sowieso immer alles frei Haus geliefert hat.

Jedenfalls möchte ich hier undifferenzierte Pauschalurteile über die Sicherheitskräfte in der Bundesrepublik nicht mehr hören, das ist nämlich sehr verletzend. Ja, verletzend – ein Polizist ist auch nur ein Mensch! Das vergisst man ja manchmal! Und diese ganze undifferenzierte Hetze, immer alle Menschen in eine Schublade stecken, immer alle über einen Kamm scheren, statt mal den Einzelfall zu betrachten, auch mal nach der Motivation zu fragen, eine Handlung von allen Seiten zu beleuchten, meinen Sie denn, dass man eine Gesellschaft auf Dauer unter den Voraussetzungen noch friedlich und gesetzestreu bekommt?“





Schwarzer Kanal

8 06 2020

„Wir könnten diese eine da aus Berlin einladen.“ „Die Journalistin?“ „Sie meinen die Ärztin.“ „Weiß ich nicht, aber die ist Ausländerin.“ „Ich dachte, die ist deutsch?“ „Wenn Sie die Farbige da meinen, die kann doch nicht deutsch sein.“ „Wozu soll die denn kommen?“ „Naja, Rassismus halt.“

„Dann lade ich aber keine Ärztin ein.“ „Meinen Sie, als Ärztin ist man keinem Rassismus ausgesetzt in Deutschland?“ „Ärzte machen hier gerade nur Corona.“ „Ich dachte, für Corona holen wir nur die Wirtschaft und ab und zu einen Schauspieler?“ „Wenn wir die jetzt einladen, dann wollen doch alle, dass die auch irgendwas zu Corona sagt.“ „Die Diskussion kann man doch auf Rassismus…“ „Ich meine, die will dann wieder eingeladen werden, das geht doch nicht!“ „Und diese Journalistin?“ „Wir haben schon einen Journalisten in der Sendung.“ „Muss der denn eingeladen werden?“ „Der ist so gut wie immer da.“ „Wenn wir den rausnehmen, dann kommt er so schnell nicht wieder.“

„Dann hätten wir noch den Sänger, der ist ja in letzter Zeit auch ganz bekannt.“ „Das ist aber kein Ausländer.“ „Muss ja auch nicht.“ „Wenn er aber Ausländer wäre, dann könnte er besser vergleichen, wo jetzt mehr Rassismus ist.“ „Ja, das klingt okay.“ „Dann laden Sie den mal ein.“ „So war das aber nicht gemeint!“ „Ich meine, so als Künstler ist das auch eher zu emotional besetzt, der steigert sich in eine unwissenschaftliche Definition von Rassismus rein, die wir hier nicht senden können.“ „Gucken Sie mal nach, ob Sie einen farbigen Soziologen im Telefonbuch haben.“ „Da ist einer aus Hamburg, aber das ist ein Psychologe.“ „Einen Versuch wäre es wert.“ „Schmidt, der ist seit dem…“ „Nee, das klingt scheiße.“ „Zu deutsch.“ „Wenn er Ausländer wäre, ginge es.“ „Als Österreicher?“ „Ich will hier keinen Stress mit dem Chefredakteur kriegen.“

„Die Frage ist doch erst mal, wie definieren wir Rassismus?“ „Das sollen doch die Farbigen für uns machen.“ „Wer macht denn hier das Programm, die Gäste oder wir?“ „Wir sind doch nicht der schwarze Kanal!“ „Ich möchte sowieso mal wissen, was die in der Sendung sagen wollen.“ „Dass es Rassismus in Deutschland gibt.“ „Das können wir doch im Spätprogramm immer noch machen.“ „Als Feature ist das auch leichter zu verarbeiten.“ „Und wenn es richtig spät kommt, guckt keine Sau zu.“ „Dann haben wir wieder das Problem, dass uns jeder vorwirft, nichts gegen Rassismus zu tun.“ „Doch, wir haben mindestens ein Dutzend Features über Rassismus.“ „Kann man neu zusammenschneiden, das merkt auch keiner.“ „Da könnte man doch den Soziologen reinsetzen, der kommentiert das.“ „Der ist Psychologe.“ „Meinen Sie, irgendjemand kapiert den Unterschied?“ „Ist halt ein Schwarzer.“ „Aber er vertritt dann nur die wissenschaftliche Definition und verzerrt die objektive Sicht auf das Material.“

„Insgesamt fehlt mir das kritische Element.“ „In den anderen Sendungen ging es zum Beispiel um Ausländer, da hatten wir diesen Nazi, der die halbe Sendezeit über gelogen hat.“ „Genau, so hatten wir die Chance zur dialektischen Diskussion.“ „Es gab doch mal diesen Ex-Muslim, der alle Muslime als Terroristen bezeichnet hat.“ „Genau, das bräuchten wir.“ „Einen Ex-Schwarzen?“ „Hähähä!“ „Es gibt doch Rechte, die alle Ausländer grundsätzlich aus Deutschland rausschmeißen wollen.“ „Und wenn wir nun einen deutschen Schwarzen einladen?“ „Einen schwarzen Deutschen meinen Sie.“ „Das ist doch dasselbe!“ „Für Rechte schon.“ „Dann haben wir wenigstens eine Chance auf eine Diskussion, die wir sonst im Alltag nicht führen.“ „Als Weiße sowieso nicht.“

„Wir könnten doch trotzdem diesen Sänger und vielleicht noch einen Fußballspieler einladen.“ „Das halte ich nicht für zielführend.“ „Vermutlich meint ein Teil des Publikums dann, dass die ja eigentlich alles geschafft haben.“ „Trotz ihrer Hautfarbe.“ „Sie meinen positive Diskriminierung?“ „Das wäre dann ja letztlich wieder Rassismus gegen Weiße.“ „Für die Diskussion wäre das gut.“ „Wir müssen nur sehen, dass wir da niemanden einladen, der noch mal wiederkommen soll.“ „Keine Sorge, von denen kommt keiner.“ „Zumindest nicht freiwillig.“

„Man könnte ja trotzdem mal einen schwarzen Polizisten einladen, der kann über institutionellen Rassismus mitreden.“ „Ich kenne da diesen einen Schauspieler, der…“ „Ja, der spielt aber nur einen schwarzen Polizisten.“ „Er ist aber ein Schwarzer, der einen Polizisten spielt.“ „Hätte er Polizist werden wollen, wäre es möglicherweise gar nicht erst geworden.“ „Vielleicht ist er deshalb ja gleich Schauspieler geworden?“ „Das führt doch zu nichts!“ „Warum kann die Redaktion nicht einmal eine schwarze Quotenfrau raussuchen!?“ „Die sind alle mit Behindertenbonus versehen.“ „Ach so.“ „Es bieten sich doch immer so viele an.“ „Da wäre ich vorsichtig, vielleicht wollen die nur mal ins Fernsehen.“ „Dann riskieren wir, dass die unschöne Sachen sagen.“ „Genau.“ „Was aber viel schlimmer wäre, die wollen dann jedes Mal eingeladen werden.“ „Sie meinen immer, wenn irgendwo ein Zwischenfall mit Ausländerfeindlichkeit in den Medien ist?“ „Wenn es sich um Deutsche handelt, ist es ja keine Ausländerfeindlichkeit.“ „Okay, dann muss man sie auch nicht einladen.“ „Also diese Dominanz von Farbigen kann sich auf den Sender auch negativ auswirken.“ „Sage ich ja, Rassismus gegen Weiße.“ „Wir können uns doch nicht ewig dieses Gejammer anhören, dass es in Deutschland Rassismus gibt!“ „Eben, woanders ist es noch viel schlimmer.“ „Ich bin jetzt die Faxen leid.“ „Haben Sie die Nummer von dem Arzt?“ „Corona?“ „Ja.“ „Okay.“ „Meine Herren, die Sendung steht.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DII): Der Mythos von der Fremdenfeindlichkeit

21 02 2020
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Simsalabim, bumm-bumm, keiner weiß, wann es wo passiert, nur hinterher wusste jeder es schon vorher. Plötzlich muss sich ein beliebiger Fleck auf der Landkarte für einen Ausbruch von Hass und Gewalt, die angeblich nie zuvor da gewesen waren, öffentlich rechtfertigen, und es fällt ihnen nichts ein außer der üblich offenporigen Selbstbemitleidung, die hinter dem zusammengebissenen Kampfbegriff steckt, der da heißt: Fremdenfeindlichkeit. Weil es ja nie der Täter ist, den man alleine für seine Tat zur Verantwortung ziehen darf, sondern immer mindestens auch alle anderen zusammen.

Und natürlich, denn nichts anderes insinuiert der aus intellektuellem Bauschaum hingeschwiemelte Wortmüll, auch das Opfer – hätte es sich nicht aus reinem Zufall, für den ja der Täter nichts kann, sondern auch noch wahllos an der Schlumpfstraße Ecke Gartenzwergallee aufgehalten, als der Schuss aus der Knarre knallte, welche Diskussionen hätte er unserer Gesellschaft erspart, die sich gerade von Leitkultur, Fußball und anderen Dramen auf die Plomben gehen lässt. Der Ermordete ist das Schwein, und wollen wir es nicht glauben, werden wir es noch und nöcher in die Birne gedroschen kriegen. Der Fremde ist schuld, warum sonst will keiner neben ihm wohnen?

Fremdheit ist die subjektiv gewählte Distanz einer Person zu den Merkmalen einer oder mehrerer anderer, die sich nicht ansatzweise an Maßstäbe hält. Von Bad Gnirbtzschen aus macht es durchaus einen Unterschied, ob der Nachbar in Aleppo geboren wurde und fließend in der Landessprache zu kommunizieren versteht oder aus Rovaniemi stammt und außer Nicken und Grinsen keinerlei Kenntnisse der hiesigen Kulturtechniken kennt. Der Finne, so weiß die volkstümelnde Literatur, kann so fremd nicht sein, sonst hätte er ja längst versucht, eine minderwertige Kultur loszuwerden, mit der er aufgewachsen ist. Dasselbe gilt noch für die Söhne der Söhne, die denselben Familiennamen tragen wie die einstmals zugezogenen Umwohner, sie sind nicht zugehörig; tritt man ihnen giftig entgegen, dann ist ihre Fremdheit der Auslöser für den Hass, während die eigentliche Fremdheit doch von denen ausgeht, die es trotz langer Ansässigkeit nicht auf die Kette gekriegt haben, das Vertrauen der neu Zugewanderten zu gewinnen. Wen wundert es da, dass sie von Fremden feindlich gesehen werden.

Wie das Konzept Rassismus nur funktioniert, wenn man auf Sozialentzug die Menschheit willkürlich in Rassen einteilen will, so ist auch der Begriff der Fremdenfeindlichkeit ein billiges Feigenblatt. Er setzt Othering voraus, eine Strategie künstlicher Verfremdung, die in jedem nicht Erwünschten irgendeine Differenz entdeckt, auch und gerne zufällig erfunden, die aber nur da zählt, wo sie den Ich-bin-kein-Nazi-aber-Nazis in den Kram passt, wenn sie sich nicht gerade als sowieso unverdächtige Popel gerieren, die ja auch Ausländer unter ihren Freunden haben und trotzdem nicht jeden Tag eine Moschee in Brand stecken, um sich vor dem Untergang des Kartoffelvolks zu schützen. Heißt der Nachbar Szyczymsky, handelt es sich je nach politischer Großwetterlage um einen ostischen Untermenschen aus einem Ballastvolk oder um die blutmäßige Verwandtschaft, die selbst durch braune Abluft auftreten darf. Fällt der andere durch seine Hautfarbe auf, steht seine Fremdheit fest, und es ist quasi reflexhaftes Naturrecht, ihn aus der Umgebung zu verjagen, um das Überleben der jammernden Herrenmenschen zu sichern, auch wenn der Fremde gar nicht fremd ist, sondern schon drei Generationen länger hier lebt als Szyczymsky und seine degenerierten Ableger.

Neben der Weigerung, generell alles Fremde als Feind anzusehen, belästigt der gemeine Rassist die Außenwelt ebenfalls gerne als Fremder, denn nichts anderes sind seine touristischen Heimsuchungen, in denen er andere Länder mit seinen eigenen Unsitten zu überziehen versucht unter chronischem Verlust jeglicher Moral. Nie käme es ihm in den Sinn, dass man den Bürgern anderer Staaten damit als sinnreduziert geratenes Müllbeutelimitat vor die Optik läuft und dann allmählich, Generation nach Generation, zum Inbegriff kulturell tiefstbegabter Ungezieferprävention in larmoyanter Polyesterpelle wird, über die man irgendwann keine Witze mehr macht, weil der Gedanke schon schlimm genug ist, so auszusehen. Außerdem würde es sie wirklich in den Wahnsinn treiben, merkte der Feriengast die Verachtung und würde sich aus reiner Gewohnheit in sein beschissenstes Selbstmitleid schmeißen, das man nicht mehr aus der Netzhaut kratzten kann. Es gibt keine Hoffnung, sie treiben ihm die Vorurteile nicht mehr aus, denn er wurde doof geboren, hat sich beharrlich zu lernen geweigert, weil schon seine Vorväter alles besser wussten, und allem Anschein nach war seine Kultur schon immer der untere Dreckrand seines Kontinents. Rassenwahn ist das nicht, nur Empirie. Aber keiner würde es ihm sagen. Am Ende hat er spontane Fantasien von Verbrüderung und marschiert wieder ein. Man würde sich ja glatt wieder fremd fühlen, sogar im eigenen Land.





Bleiberecht

13 01 2020

„Natürlich erinnern wir uns noch sehr gut an den Vorfall, der wird ja demnächst drei Jahre alt. Die Berliner Polizei hat viel zu tun, hier brennen Autos oder wir müssen Leute im Brunnen erschießen, da kann man nicht immer alles auf dem Schirm haben. Aber das wissen wir schon, da ging es ja um nicht direkt einheimische Bevölkerung.

Das war Berlin Union, das muss man nicht ganz so ernst nehmen. Das ist ungefähr so, als würde man einen Hamburger beim HSV verhaften, weil der nicht die erforderliche Promillegrenze überschritten hat. Wir nehmen da schon Rücksicht, schließlich haben die Innenminister von uns immer wieder Kultursensibilität gefordert. Aber wenn das soweit kommt, dass wir die Einwanderer anders behandeln, dann können wir da auch nichts anderes machen. Die Hetzpropaganda ist zwar schlimm, aber man kann das als Organ des Staates auch nicht ganz ignorieren.

Außerdem sehe ich hier eine sehr unsaubere Verwendung des Begriffs Fremdenfeindlichkeit. Der Typ soll laut unserer eigenen Pressemitteilung fremdenfeindlich beleidigt worden sein – meines Wissens nach stammte der aus Berlin, es kann sich also nicht um einen Ortsfremden oder anderweitig Zugereisten handeln, und den kann man dann auch gar nicht fremdenfeindlich beleidigen. Was Sie meinen, das ist Rassismus, aber den hat es laut der Pressemitteilung eben nicht gegeben. Zumal es ja laut neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen gar keinen Rassismus gibt, weil das mit den Rassen nicht wissenschaftlich ist. Es gibt halt Menschen, die sind mehr wert als andere, weil die in der richtigen Leitkultur geboren wurden und nicht mit einer Hautfarbe, die hier nicht hingehört. Die fallen auch überall gleich auf, und zwar jedem. Bei einer ganz normalen Polizeikontrolle fallen die gleich auf, und wenn es noch keine Kontrolle ist, dann macht man eben eine daraus. Aber das kann man nicht als Fremdenfeindlichkeit bezeichnen.

Eigentlich hat sich diese Diskussion sowieso schon erledigt, wir können gar keine Rechten sein, weil wir selbst von denen bedroht werden. Denken Sie an den Polizeichef von Oldenburg. Gut, man hat als Polizeichef keine Politiker zu kritisieren, und wenn, dann diese linke Marionettenregierung unter der Terrorkanzlerin. So ein Nestbeschmutzer muss sich gar nicht wundern, wenn ein paar patriotische Bürger ihn daran erinnern, dass eine einzige Kugel reicht, um ihn loszuwerden. Das darf man zwar auch nicht sagen, immerhin wird hier eine Straftat angekündigt, aber möglicherweise ist da am Ende auch nur Fahrlässigkeit im Spiel. Der Lübcke, der soll ja auch nur sehr unglücklich gestanden haben, als die Pistole auf seinen Schädel gerichtet war.

Da muss man mit den Bezeichnungen schon sehr genau bleiben. Die ausländische Person hat sich natürlich auch nicht durch Sprachkenntnisse hervorgetan, und dass er Bundesfreiwilligendienst in einer Kita geleistet hat, das zeigt doch nur, dass er hierher gekommen ist, um den Deutschen auch noch soziale Betätigungen streitig zu machen. Das sind doch die Fakten!

Jedenfalls wurde diese Person, offensichtlich ein Afghane, im Verlauf ihrer Infiltration in deutsches Hoheitsgebiet erheblich an der Schulter und am Kopf verletzt, wobei wir zu den Kopfverletzungen gar nichts sagen können. Das war wie gesagt ein Afghane, da kommt so was vermutlich häufiger vor. Die laufen da ja sowieso alle mit dem Turban durch die Gegend, es kann also auch eine reine Schutzbehauptung sein. Der Mitarbeiter, der ihn nun so wie behauptet verletzt haben soll, der hat zu dem Zeitzpunkt überhaupt keine Uniform getragen. Da frage ich Sie: war das denn dann überhaupt ein Polizist? Dieser Ausländer kann sich doch gar nicht durch den tätlichen Angriff eines Polizisten auf ihn traumatisiert fühlen, wenn der gar nicht als Polizist zu erkennen gewesen ist. Möglicherweise hat er die Uniform ja auch nicht getragen, weil er gedacht hat, das würde sich nicht mit seinem Hobby vertragen. Das war also die reine Rücksichtnahme, verstehen Sie? Das kann man doch einem Beamten nicht zum Vorwurf machen, dass er Dienst und Freizeit so säuberlich trennt, oder?

Es ist eine gemeinschaftlich begangene schwere Körperverletzung, aber das muss man doch nicht als rassistischen Übergriff werten. Ansonsten haben wir hier einen Fall von Hasskriminalität, und das heißt für das Opfer: Bleiberecht. Wo soll das denn bitte hinführen? Da provoziert einer eine Kontrolle durch offensichtlich nicht normale Hautfarbe, lässt sich dabei rassistisch beleidigen, der darf dann für den Rest seines Lebens bleiben, und schon haben wir durch den die nächsten, die ständig Kontrollen provozieren. Irgendwann haben wir dann in unserer Heimat als Weiße ein Problem auf dem Bahnhof, nur weil wir als Fremdvolk in Deutschland ständig in rassistisch motivierte Kontrollen von diesen Prügelbullen reingeraten – das kann doch nicht im öffentlichen Interesse sein!

Natürlich sind wir für Bleiberecht, aber für das Bleiberecht der Deutschen hier in Deutschland! Und deshalb muss der Kollege natürlich auch im Polizeidienst bleiben. Wenn Linksextremisten Ihr Auto anzünden, dann würden Sie doch auch nicht warten wollen, bis mal irgendein Polizist sich zu Ihnen bequemt, Sie wollen doch eine ausreichende Personaldecke und genug tatkräftige Polizisten, die ihren Beruf noch ernstnehmen, oder? Polizei, das ist kein Job, den man nach Schichtende an den Nagel hängt. Das muss man leben, verstehen Sie?“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXXXVIII): Gruppennarzissmus

1 11 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Sehen wir der Wirklichkeit ins trübe Auge: Rrt und seine Sippschaft waren elende Feiglinge. Dass die Evolution sie nicht umgehend in die Sackgasse hat laufen lassen, wo sie mit ihrem Aussterben dem Rest der Hominiden einen Gefallen erwiesen hätte, mag man im Nachgang für Ironie halten, wenn es nicht gar sadistische Züge hätte. Diese weinerliche, zu Haarausfall und Gesichtsvollgrätsche neigende Mischpoke lebte sozial isoliert – es gab auf der anderen Seite der großen Felswand durchaus höhere IQ-Werte mit praktischer Vernunft – und hätte nach Betrachtung der Wirklichkeit allen Grund gehabt, für den Rest ihrer erfreulich kurzen Existenz mit Vergnügen Trübsal zu blasen. Doch dem war nicht so. Sie wickelten sich in wirre Fellreste, hängten Tand und Plunder darum um marschierten durch die Steppe wie von der Sonne auserwählte Helden, wenn sie nicht gerade vor dem Schatten einer Säbelzahnziege auskniffen. Sie waren Könige und Herren der ganzen Gegend, auch wenn sie als einzige dieser festen Überzeugung blieben. Der Gruppennarzissmus hatte voll zugeschlagen.

So geht es gewöhnlich den ärmsten Würstchen, dass sie nicht einmal selbst etwas haben, mit dem sie vor dem Außenspiegel posieren können: Haar, Hintern, Hauer, Habe oder Potenz. Objektiv wird der Typ mit dem feistesten Bauch weniger Geld auf dem Konto haben als andere, während der Reichste vor allem an schwerkraftgeplagtem Bindegewebe leidet. Wie viel angenehmer ist doch das gemeine Gruppendenken, in dem sich abgesehen von den üblichen Idealen wie Auswahl der Götter, temporär vorherrschende Moralvorstellung oder politische Wertmaßstäbe auch jede andere scheinbar mit Doppelplus behaftete Zufälligkeit zum Abbild der Vollkommenheit hochstilisieren lässt. Ist in einer an und für sich nicht weiter auffälligen Kohorte eine bestimmte Haarfarbe vorherrschend, braucht es nur marginale Anlässe, um sie mit allerlei genetischem Märchenmaterial aufzupumpen, bis der blonde Held dem lila Nachbarn auch in aller anderen Beziehung definitionsgemäß überlegen sein muss, weil das so sein muss: das Selbstwertgefühl, das Blondiertheit ab Werk mit sicht bringt, ist von eherner Stabilität, da es nie in der Empirie auf Mängel untersucht werden musste.

Billig wird das preziöses Gepopel, wo es aus der zurechtgestrickten Ersatzteilphilosophie eine für alle Belange wasserfeste Erklärung liefert. Die eigene Gruppe ist immer überlegen, weil nur sie die einzigartige Kombination aus Religion, Hautfarbe und Sprache hat. Der einzigartige Kombinationen haben sämtliche sieben Zwerge hinter den sieben Bergen auch, meist müht sich der Bekloppte nur um eine Zutat wie Schicksal oder ähnlich gelagerten feucht-völkischen Unfug, damit die intellektuelle Ausschussware etwas hat, an dem entlang sie glauben kann, bis der Krieg kommt.

Der angenehmste Effekt aber ist immer noch, dass sich jeder als mitgemeint betrachten kann, und so wird auch der adipöse Meister des Mundgeruchs sich für einen Mustermenschen halten, den nur der Genpool seiner gesegneten Vorväter hinbekommen konnte. Eine Rotte geistig unter ε dümpelnder Darmleuchter quetscht sich vorsätzlich in eine Tradition großer Denker, weil sie alle innerhalb eines zufällig durch Flusslandschaften begrenzten Territoriums geboren wurden und – die einen mehr, die anderen gar nicht – dieselbe Sprache erlernt haben. Dass die Pausenclowns nie eine Zeile der Geistesgrößen gelesen haben geschweige denn sie verstünden, schlüge man sie ihnen in Kunstharz gegossen in die Frontzähne, tut hier nichts zur Sache. Die Ichlinge, hier im Wirlingsgewand, also auch noch ohne eigene Hose, sie sind das perfekte Beispiel für eine neidbehaftete Weltsicht, aus der sie nur durch konsequente Selbstüberhöhung entrinnen können, eine Steigerung, die sich durch die parallel verändernde Gruppe unabänderlich in eine Parallelwelt schwiemelt und die Türen hinter sich luftdicht verschließt. Wer sich als Krone der Menschheit sieht und der Anbetung durch den Rest bedarf, sollte nicht alle anderen abwerten, schon gar nicht dadurch, dass er sie für unfähig erklärt, seinem Vorbild überhaupt folgen zu können. Aber es war schon immer etwas ganz Besonderes, mit nationalbesoffenen oder fundamentalistischen Knalltüten, die auf dem winzigen Fleck Landmasse eingeklemmt die Weltherrschaft herausbrüllten, auf logische Art zu diskutieren. Man kann es lassen.

Letztlich ist es allenfalls putzig zu beobachten, wie sich der Selbsthass in seiner Vereinzelung auch innerhalb der Gruppen Bahn bricht und die einen gegen die anderen aufreibt, so dass zum Schluss wie in einem guten Verein die einen sich als neue Opposition abspalten, die anderen mit der Faust in der Tasche weiter mitmachen, weil sie selbst sich als Anführer sehen. Die Führer jedoch leben nicht besser, meist sind es besonders groteske Unfälle der allgemeinen Entwicklung, die man nach deren eigener Moral längst hätte abservieren müssen. Wir kommen vielfach zu spät. Man hätte sie einfach aussterben lassen können, aber wer weiß das denn vorher.





Niger Dir einen

15 05 2019

„… zu schwersten Unruhen in der Bevölkerung gekommen sei, da nicht nur rechtspopulistische Kreise meinten, handfeste Beweise für einen von der Regierung gesteuerten Bevölkerungsaustausch gefunden zu haben. Die Republik Niger werde inzwischen von Weißen überschwemmt, die vornehmlich aus den ostdeutschen…“

„… kein Anwerbeabkommen gebe. Die sächsischen Arbeitnehmer seien größtenteils mit Touristenvisa eingereist und hätten sich ohne eine Arbeitserlaubnis in den…“

„… höchstens westgermanische Dialekte sprechen könnten. Wenige hätten Kenntnisse des Englischen, keiner von ihnen sei bereit, Französisch zu lernen oder grundlegende…“

„… die nationale Korruptionsbekämpfung bei einer fortgesetzten Infiltration durch deutsche Störer empfindlich gehindert werde. Offensichtlich gehe es den europäischen Invasoren nur darum, Afrika als zurückgebliebenen…“

„… eine gewaltsame Christianisierung des Staates befürchte. Die Mehrheit der nigrischen Bevölkerung bevorzuge einen toleranten Islam, der von ausländischen Gruppen bisher noch nie…“

„… mit der Kampagne Niger Dir einen außer Landes gelockt worden seien.…“

„… nicht über die nötigem Kenntnisse in der Uranerzgewinnung verfüge, da der Abbau in den ostdeutschen Bundesländern wegen mangelnder wirtschaftlicher Deckung nie über ausreichende…“

„… eine zweisprachige Beschilderung der Einrichtungen auf Hausa und Deutsch verlange. Das Komitee wolle auch in einem minderwertigen Land nicht auf die wesentlichen kulturellen…“

„… Kulturfunktionäre sehr besorgt seien. Die meisten deutschen Einwanderer würden von den Betreuern täglich Schweinefleisch und Alkohol fordern, was sich mit der traditionellen Lebensweise der nigrischen…“

„… sehe das Einwanderungsgesetz als einen zentralen Punkt die Dankbarkeit gegenüber den Einheimischen vor. Da der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen anlässlich seines Besuchs auf dem Flughafen von Niamey die Vertreter der Regierung mit Meine Damen und Herren, liebe Nigger begrüßt habe, sehe man wenig Hoffnung auf eine…“

„… die Deutschen auf das mangelhafte Netz der solidarischen Nachbarschaftshilfe nicht mehr zurückgreifen könnten, das ihnen in Zeiten von Dürre und anhaltenden Missernten die ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln sichern könne. Gleichzeitig sei jedoch zu verzeichnen, dass die Einwanderer der Meinung seien, die Nigerer seien nur zu faul, für eine Lebensmittelration drei Tagesreisen unterwegs zu sein, da sie die…“

„… der Finanzexperte Chamid Al Sarrasine in einer mit eigenen Beweisen angefertigten Analyse bereits den Beweis erbracht habe, dass das Volk durch eine kontinuierliche Einwanderung aus der Bundesrepublik schon in weniger als zehntausend Jahren sich auf dem Niveau geistig behinderter Halbaffen befinde, wie sie bisher an jedem Montag in Dresden auf dem…“

„… verlange der Großteil der Einwanderer trotz der wirtschaftlichen Unterschiede auch für eine Hilfstätigkeit in der Landwirtschaft ein monatliches Bruttoeinkommen von bis zu dreitausend Euro. Die meisten wollten allerdings das Geld wieder zurück in die Bundesrepublik schicken, um es dort zu…“

„… eine erkennbar problematische Situation für freie Medien sehe. Die Deutschen seien nicht bereit, staatlich gelenkte Medien zu akzeptieren. Auf einem Besuch habe AfD-Sprecher Meuthen auf die Verpflichtung der internationalen Bündnisse hingewiesen, die unter anderem gemeinsame…“

„… sich nicht an den Ramadan halten wolle, der von 95 Prozent der Bevölkerung eingehalten werde. Im Gegenzug biete das Einwanderer-Komitee den Nigerern an, den Geburtstags des Führers als gesetzlichen Feiertag zu…“

„… zu den größten Ärgernissen gehöre. Die deutsche Landsmannschaft wolle die Autobahnen allerdings weniger zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Energieträgern, ihnen gehe es in erster Linie …“

„… vehement bestritten habe. Sämtliche beiden Filmaufnahmen sowie siebzig Tonmitschnitte seien von links-islamistischen Feindmächten im Auftrag des afrikanischen Weltjudentums manipuliert worden, um die Ehre der sächsischen Rasse totalitär zu verunschimpfieren. Kretschmer habe – ein danach angefertigtes Gedächtnisprotokoll beweise dies – Liebe Niggerinnen und Niggerer gesagt, was gegenüber den Drittwelteinwohnern noch viel zu…“

„… vor einem genetischen Kollaps der Nation warne. Boubacar Hoqué vom Kampfbund der reinrassigen Nigerer warne vor einer Zerstörung des Erbguts, die von minderwertigen weißen Einwanderern ausgehe und den…“





Goodbye Deutschland

13 05 2019

05:45 – Der Wecker stimmt pünktlich auf die Sekunde das Horst-Wessel-Lied an. Jörg Meuthen dreht sich schlaftrunken zur Wand. Warum er? Warum jetzt? Warum Deutschland?

05:59 – Auf dem Weg ins Bad seiner Berliner Ein-Zimmer-Wohnung stolpert der AfD-Politiker über die Kante seines 1934 sehr preiswert von der Teppichhandlung Abraham Goldmann organisierten Persers. Wieder einmal wollen die Feindmächte das verhindern, was für Deutschland unausweichlich ist. Gleich morgen wird er die Immobilienanzeigen in der links-frühsexualisierten Mainstreampresse studieren, um nicht als Volk ohne Raum zu enden.

06:01 – Wieder einmal hat jemand das Klo nicht abgezogen. Angewidert drückt Meuthen auf die Spülung. Wenn er braunen Dreck von vorgestern haben will, ruft er Höcke an.

06:05 – Im kommunistischen Staatsfernsehen sagt ein verdammter Kümmeltürke das Wetter an. Diese Mischung aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern ist doch typisch für ein Land, das von den amerikanischen Zionisten und ihren börsennotierten Giftfabriken konstant unter Chemtrails gehalten wird, um die Fortpflanzungsfähigkeit der Arier zu unterbinden.

06:13 – Meuthen füllt Kaffee in seinen neuen Vollautomaten ein, den ihm ein Rechtsanwalt aus Bad Segeberg im Auftrag der Vaterländischen Gesellschaft e.V. Danzig im Namen eines unbekannten Freundes aus Luzern geschenkt hat mit der Aufforderung, ihn sofort zurückzusenden. Da das Paket seit 2017 in seinem Hausflur stand, geht er davon aus, dass die Schenkung verjährt ist.

06:15 – Der Automat produziert einen sehr heißen, schaumigen und aromatischen Kaffee. Meuthen probiert das Getränk, dann schaut er auf die Packung mit den röstfrischen Bohnen und spuckt angewidert in die Küchenspüle aus. Sogar Kaffee wird von nordafrikanischen Invasorenstaaten in die europäischen Wirtsländer gebracht, um deutschen Kaffeebauern zu schaden. Das ist nicht mehr sein Land. Er hegt erste Auswanderungsgedanken.

06:46 – Der Taxifahrer klingelt an der Haustür. Anders als erwartet handelt es sich nicht um einen Arbeitsmigranten aus einem der Schmarotzerländer, die außer Kopftuchmädchen und Lkw-Terroristen nichts produzieren, sondern ein echter Deutscher, dazu ordentlich gekleidet und mit einem modischen Kurzhaarschnitt. Es kann sich nach Meuthens Sicht nur um einen linkradikalen Studenten handeln, der später einmal Außenminister werden könnte. Er steigt aus und beschließt, zu Fuß zu gehen. Weit weg!

07:34 – Kaum hat der Parteichef den Deutschen Bundestag betreten, sieht er die ersten Grünen. Jeder von denen, erklärt ihm der Pförtner, hält sich vollkommen legal im Reichstagsgebäude auf und es gibt keine Möglichkeit, dies zu unterbinden. Meuthen sieht sich von Feinden umzingelt, das Ende der nationalen Identität steht unmittelbar bevor. Er beschließt zu handeln.

08:15 – Der Umweltausschuss beschäftigt sich mit dem Klimawandel. Der Alternativen-Vorsitzende erkennt ganz klar, dass dies nur ein PR-Manöver ist, um den Grünen-Vositzenden in die Lügenpresse zu bekommen, da es keinen Klimawandel gibt. Seine Aufforderung, der Deutsche Bundestag solle sofort ein Gesetz zum Verbot der Umvolkung beschließen, wurde natürlich auch nicht beantwortet.

09:02 – Die Anwälte der AfD haben endlich das angeforderte Gutachten geliefert. Nicht nur Habeck, auch alle anderen Grünen können theoretisch zum Bundeskanzler gewählt werden. Dagegen hilft nur noch die letzte Verzweiflungstat, die ein echter deutscher Mann in nationaler Notwehr begehen kann: fliehen. Sofort und ins Ausland.

09:13 – Alle im Reisebüro Fernweh angebotenen Auslandsreisen führen in ausländische Ausländer. Meuthen verlässt angewidert das Geschäft. Es muss sich um einen fremdländisch infiltrierten Agenten handeln, der die nationale Identität zerstören will.

09:38 – Der Deutsch-Ivorische Freundschaftsverein sucht einen Wirtschaftsreferenten. Meuthen ruft den Botschafter an, um seine Arbeitsmöglichkeiten im Ausland zu eruieren. Es handelt sich jedoch nicht um einen Experten für Korruption, Hinterziehung von Steuern und Vermeidung von Sozialabgaben, wie er vermutet hatte, man muss für sein Gehalt arbeiten und das ist voller Schwarzer. Angewidert steckt Meuthen die Anzeige in den Papierkorb.

10:19 – Frontalangriff von Alice Weidel: die richtige AfD-Vorsitzende bezeichnet Meuthen als korrupte Drecksau und Vaterlandsverräter, weil er erst unter einem grünen Kanzler das Land verlassen will und nicht schon unter Merkel, die die Grenzen geöffnet und Millionen von Messermännern und Nichtsnutzen eingeladen hat, deutsche Frauen zu vergewaltigen und abzustechen. Sie habe deshalb schon vor Jahren die BRD GmbH verlassen, weil es unter ihrer Würde sei, in einem Land, dem sie ihren Lebensunterhalt verdankt, auch noch Steuern zu zahlen.

10:20 – Der Plan, in die Schweiz zu emigrieren, wird sofort verworfen. Meuthen will nicht riskieren, dieser widerlichen Pferdedreckfresse über den Weg laufen zu müssen.

10:22 – Das Telefonat mit der Australischen Botschaft ist nicht freundlich, aber kurz. Man ist seit den Engländern längst daran gewöhnt, asoziale Arschlöcher aus Europa einwandern zu lassen. Aber nicht alle.

10:25 – Am Empfang der Kanadischen Botschaft sitzt eine Telefonistin mit arabischem Namen. Dann kann Meuthen ja gleich nach Mekka gehen.

10:54 – Die Fraktionsspitze der Grünen gibt bekannt, dass sich Robert Habeck gemeinsam mit Annalena Baerbock um eine Doppelspitze bewirbt. Das Telefon klingelt. Weidels Nummer wird angezeigt. Meuthen geht nicht dran.

11:17 – Auf dem Taschenatlas sind es nur knapp elf Zentimeter bis Moskau. Jetzt wird Meuthen auch klar, warum diese Volksmassen aus Syrien und den nordafrikanischen Ländern alle nach Deutschland wollen: es liegt genau in der Mitte. Nichts wie raus!

11:54 – Ein kurzer Blick in den Postwurf zeigt Meuthen, dass das deutsche Volk sich offensichtlich nur noch Schawarma, Döner und Falafel liefern lässt. Mit dieser Ernährungsinvasion muss endlich Schluss sein. In der Bundestagskantine bestellt er sich richtige deutsche Hausmannskost: Spaghetti.

11:55 – Das Personal weigert sich nicht, Meuthen eine Portion auszuhändigen. Auf nichts ist mehr Verlass, wenn man in die jüdische Hetzpresse will.

12:28 – Im Gespräch mit anderen Abgeordneten wird Meuthen zugetragen, dass er seine Bezüge verlieren könnte, wenn er freiwillig die deutsche Staatsbürgerschaft ablegt. Er versucht sich zu erinnern, ob die 1938 getroffene Regelung noch gilt und er bei Eintritt in die FPÖ automatisch zum großdeutschen Staatsbürger wird.

13:05 – Strache erinnert sich nach fünfzehn Minuten angeregter und freundschaftlicher Diskussion mit seinem Duzfreund plötzlich nicht mehr, wer Meuthen ist. Er bezeichnet ihn als korruptes Rassistenschwein, und überhaupt sei in Österreich nur Platz für einen Volksführer. Das werde das Land über Kurz und lang schon einsehen.

13:29 – Für den Aufbau in Afghanistan werden viele Fachkräfte gesucht. Meuthen überlegt einen Augenblick. Es müsste einen Weg geben, die Abschiebung vieler ausreisepflichtiger Flüchtlinge in das Land zu unterbinden, damit er bei seiner Ankunft nicht von so vielen Ausländern umgeben ist.

14:12 – Habeck schickt dem AfD-Chef aus Dank über die engagierte Wahlwerbung für die Grünen eine Auswahl feinster Frotteeprodukte. Voller Wut schmeißt Meuthen das Handtuch in die rechte Ecke.

14:24 – Rückruf aus Kanada. Man ist durchaus bereit, den deutschen Politiker aufzunehmen, ihn einzubürgern und zu integrieren. Ein erstes Gespräch könnte schon in dieser Woche stattfinden. Meuthen lehnt ab, er spricht kein Wort Kanadisch.

14:48 – In einem vertraulichen Vier-Augen-Gespräch mit Kramp-Karrenbauer bittet Meuthen der CDU an, einen unionsfreundlichen Wahlkampf zu machen, wenn Merkel noch einmal als Kanzlerin antritt. Die AfD hat dann mit ihr ein gemeinsames Feindbild und ist bereit, nach zwei Jahren die Vertrauensfrage zu stellen, die CDU-Vorsitzende über ein konstruktives Misstrauensvotum ins Amt zu befördern und als Koalitionspartner zur Verfügung zu stehen. Annegret Kramp-Karrenbauer verlässt wortlos das Zimmer. Nicht einmal mit einem fast neuen Kaffeevollautomaten lässt sie sich bestechen.

15:10 – Wieder Kanada am Telefon. Die Einwanderungsbehörde stellt unmissverständlich klar, wer sich nicht integriert, fliegt sofort raus. Mit solchen links-linken Unterdrückungsmethoden, wie man sie noch von der Maoistensau Adolf Hitler in Erinnerung hat, hätte Meuthen nie gerechnet.

15:44 – Die Wirtschaftsgroßmacht Korea wirbt ebenfalls um Einwanderung. Vor allem Fachkräfte zur Bildung einer neuen nationalen Elite sind sehr gefragt. Dafür soll möglichst schnell eine Einreise ins Auge gefasst werden. Der Alternativen-Chef ist nicht abgeneigt.

16:04 – Jetzt geht es plötzlich sehr schnell. Der Weltuntergang hat sich nicht angekündigt, vermutlich werden innerhalb der nächsten Sekunden milliardenfach islamistische Gemüsehändler über das Mittelmeer einfallen und die deutschen Spargelpreise verderben. Robert Habeck hat seine Kandidatur im Staatsfernsehen der BRD GmbH bestätigt. Meuthen durchsucht seinen Schreibtisch. Die Zyankalikapsel ist weg.

16:07 – Die Erklärung der Grünen, eine feministische Verteidigungspolitik anzustreben, wird von Meuthen mit einer Pressemitteilung beantwortet. Die AfD wird im Wahlkampf noch einmal sehr deutlich machen, dass Frauen in der Bundeswehr sehr erwünscht seien, da man es den männlichen Soldaten nicht zumuten kann, im Kampf um die Wirtschaftsrouten Küchenarbeit zu leisten oder Latrinen zu putzen. Dies wird Weidel in aller Schärfe kommunizieren.

17:23 – Die isländische Regierung gibt bekannt, dass sie im Falle eines Einwanderungsversuches Jörg Meuthen auf dem Flughafen internieren und im Schlauchboot auf dem offenen Meer aussetzen wird. Der AfD-Führer kündigt an, die EU sofort aufzulösen, damit Island nicht mehr Mitglied werden kann.

17:50 – Mit verstellter Stimme ruft Meuthen in einem koscheren Restaurant an, bestellt einen Tisch für 18 Personen und ordert Schweinebraten aus dem Gasofen. Der Wirt legt wortlos auf; die Berliner Gastronomen haben die Nummer längst eingespeichert.

17:52 – In einer Pressemitteilung gibt Meuthen bekannt, dass Israel das Einwanderungsgesuch eines seiner treuesten Freunde ohne Angabe von Gründen abgelehnt hat. Der Botschafter weiß davon nichts.

18:06 – Etwas verspätet schaltet Meuthen seinen Online-Kurs Koreanisch ein. „Wir alle urinieren auf Deinen Kuchen“, begrüßt er die Trainerin. „Ich bin ein Stinktier und Du könntest gleich zu bluten angefangen haben.“ Die Betonungen sind noch sehr verbesserungswürdig, außerdem moniert Meuthen, dass alles voller ausländischer Schriftzeichen ist.

18:55 – Jetzt muss es schnell gehen: einerseits wird ihm die Übernahme einer Professur für Wirtschaft am Nationalinstitut für Wissenschaft in Aussicht gestellt, wenn er innerhalb von drei Tagen eine Antrittsvorlesung hält, andererseits ist sein Versuch gescheitert, Habeck wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung anzuzeigen. Meuthen bestellt ein Taxi.

19:06 – In einer improvisierten Pressekonferenz warnt Meuthen eindringlich vor einer Kanzlerschaft der Grünen. Deutschland wird dadurch in Europa sofort isoliert und könne nicht einmal mehr Juden ausweisen.

19:14 – Durch einen Boten wird Meuthen der Umschlag mit dem Flugticket überbracht. Er muss noch heute von Berlin aus starten und überlegt, ob er alles bei sich hat für einen längeren Auslandsaufenthalt. Da sich sein Vermögen ohnehin nicht mehr in Deutschland befindet, sieht er sich als reisefertig an.

19:17 – In den Abendnachrichten wird bekannt gegeben, dass es im Wahlkampf zahlreiche Morddrohungen gegen AfD-Politiker gegeben hat. Fast alle dieser Drohungen sind inzwischen als von anderen Parteimitgliedern inszeniert entlarvt worden, der Staatsschutz ermittelt. Meuthen schreit den Taxifahrer an, endlich schneller zu fahren.

20:08 – Erst jetzt erreicht Meuthen die Antwort der südafrikanischen Regierung. Die gewünschte Rassentrennung wieder einzuführen ist nicht mehr möglich, man werde aber bei seiner Einwanderung eine Ausnahme machen und ihn als unerwünschten Weißen behandeln.

20:19 – Weidel verkündet vor der links-grünen Mainstreampresse, im Falle eines SPD-Wahlsieges werde sie Deutschland sofort verlassen und keine Steuern mehr zahlen. Für Meuthen und den Rest der Bevölkerung ändert sich also erst einmal nichts.

20:46 – Der Pilot der erstaunlich kleinen Maschine erklärt Meuthen, dass sie jetzt alle in die Freiheit fliegen würden, wo kein Feind der Nation mehr vor ihnen sicher sein wird. Meuthen ist sofort freudig überrascht und fragt die Flugbegleiter auf Russisch, ob der Hund Putin die Schuhsohlen frisst, wenn der Vollmond zu Ostern Durchfall bekommt. Sie strafen ihn mit kalter Verachtung.

21:01 – In den Schlagzeilen der Lügenpresse liest Meuthen, dass Höcke ihn mit sofortiger Wirkung aus der Partei ausgeschlossen und die Führung an sich genommen hat. Als Grund für die Zurückweisung nennen andere Politiker Verrat, da Meuthen nun offenbar zur Nazis-raus-Bewegung übergelaufen ist und deren Ziele unterstützt.

21:04 – Die Motoren laufen an. Meuthen stellt fest, dass bei der Kontrolle seines Handgepäcks die zweibändige Ausgabe von Mein Kampf entnommen wurde. Auch die Nagelschere ist weg. Nur die Zyankalikapsel findet sich unerwartet in seinem Reisenecessaire wieder.

21:05 – Auch sein Twitter-Account wurde gesperrt, da Meuthen indirekt dazu aufgerufen hat, nicht die Grünen zu wählen.

21:15 – Die Maschine hebt ab. Kurz nach dem Erreichen der Reiseflughöhe erscheint eine uniformierte Flugbegleiterin, die mit martialischer Stimme die Freude der Demokratischen Volksrepublik Korea über den Neubürger aus dem faschistisch verderbten Westen zum Ausdruck bringt. Der Oberste Führer wünscht keine anderen Führer neben sich. Meuthen sucht aufmerksam in seinem Handgepäck.





Vogelschiss

17 04 2019

„… und die deutsche Tierwelt zerstöre. Höcke werde es nicht hinnehmen, dass jährlich unzählige Vögel aus dem Ausland ungehindert einwanderten und die angestammte Fauna mit ihren…“

„… schon im Wahlkampf um das EU-Parlament eine Schlüsselrolle spiele. Weidel habe vor dem Bundestag darauf hingewiesen, dass die von Merkel gesteuerte Umvolkung des deutschen Tierbestandes nicht länger im…“

„… die Systemparteien gemeinsam die Grenzen geöffnet hätten, um eine Masseneinwanderung fremder Vögel in deutsche Brutgebiete zu ermöglichen. Reil verstehe zwar nichts von…“

„… die Bezeichnung als linke Vögel nicht von ungefähr komme. Steinbach sehe darin den Beweis, dass alle Sozialdemokraten faschistisch seien, da sie sich mit…“

„… jährlich bis zu fünf Milliarden Vögel allein aus Afrika in die deutschen Ökosysteme einwandern ließen. Damit seien für Höcke die in tausendjähriger Geschichte entstandenen Arten dem Untergang geweiht, wenn nicht sofort alle…“

„… den Islam schon seit vielen Jahren unbemerkt nach Europa importierten. Weidel fordere von der Bundesregierung den sofortigen Stopp des Vogelzugs, um die Population nicht zu einer Vermischung mit…“

„… an der Grenze auch von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden dürfe. Storch wolle vor allem die…“

„… es eine Obergrenze geben müsse. Seehofer wolle die Idee gerne aufgreifen und suche noch nach technischen Lösungen, um die Einwanderung über die bayerischen Grenzen nicht im…“

„… es auch um Magnetismus gehe, der die Vögel ins Land locke. Reil habe zwar als Bergmann keine Ahnung von Magneten, habe aber als Kind schon oft Tauben aus der Nähe betrachtet und…“

„… eine Vogelmaut vor allem in den Freistaaten Bayern und Sachsen sinnvoll sei. Die CSU werde sich mit den anderen undemokratischen Rechten auf einer gemeinsamen Klausur im Münchener Hofbräuhaus intensiv mit dem…“

„… sehe Höcke Mittel- und Langstreckenzieher als afrikanischen Ausbreitungstypus, der sich in Europa ausbreite, um sein Erbgut in die angestammte heimische Population zu…“

„… der Wellensittich mit Unterstützung der deutschen Politik eine Rolle als invasives Nationalgut einnehme, der anderen national wichtigen Arten zustehe. Storch werde sich für eine rigorose Aussonderung aller…“

„… auch eine Schädigung in der Wirtschaft sehe. Meuthen berichte von zahlreichen Drosseln, die den heimischen Arten das Futter streitig machen würden und nicht einmal vor der Plünderung deutscher Vogelhäuschen halt machen würden, was mit immensen Kosten für die…“

„… die Rauchschwalbe es geschafft habe, als typisch deutsche Art in die Kultur einzugehen, womit sie bereits ein Stück Natur wie die Vogelwelt unwiederbringlich zerstört habe. Höcke sehe im Verlust der schwalbenfreien arischen Leitkultur nicht nur den Untergang des christlichen…“

„… Wahlplakate mit Wir haben einen Vogel eher nicht den gewünschten Erfolg gehabt hätten, da sich die Zielgruppe nicht…“

„… es immer weniger Zugvögel gebe. Seehofer sehe darin jedoch ein Indiz, dass sich die deutsche Bevölkerung von mehr Zugvögeln bedroht sehen müsse, da man durch eine einseitige Interpretation der Statistik viel mehr Erkenntnisse über die…“

„… die V-Form als Steuerung fremder Mächte betrachten müsse, die die Auskundschaftung für Chemtrail-Einsätze vorbereite. Als ehemaliger SPD-Experte für Sachen, die mit anderen Sachen zu tun hätten, wisse Reil zwar nicht, ob das eine mit dem anderen…“

„… es in der Bundesregierung linksradikale Kräfte gebe, die den Vogelzug auch auf heimische Arten wie die Kohlmeise ausweiten wollten. Maaßen dürfe seine Informanten nicht preisgeben, versprach jedoch, gegen ein entsprechendes Gehalt noch mehr von den…“

„… auch wieder abschaffen könne. Gauland fordere die deutsche Politik auf, es der italienischen Politik gleichzutun und Singvögel an der Grenze mit Netzen aus der Luft zu…“

„… die Frühislamisierung schon in den ersten Lebensjahren Einzug gehalten habe. Höcke wolle mit der Abschaffung von Alle Vögel sind schon da als verharmlosender Hymne der Umvolkung die völkische Kindeserziehung wieder in gesunde arische Bahnen lenken und mit männlichster Härte den Glauben an die Errettung vor dem Untergang des…“

„… die Bilder von gefangenen Vögeln aushalten müsse. Nur so könne nach Gaulands Meinung die Öffentlich genügend abgestumpft werden, um die Härte folgender Reinigungen des deutschen Volkes von störenden Bestandteilen wie Juden, farbigen Fußballern oder…“

„… nicht geklärt sei, ob der Klimawandel auf die Einwanderung fremder Vögel zurückzuführen sei. Es gebe zwar keinen Zusammenhang, so Reil, dieser dürfe jedoch nicht einfach ignoriert werden bei der Beschreibung der…“

„… den Ausschluss von von Storch aus der Partei rechtfertige. Meuthen können nicht ausschließen, dass es sich auch bei ihr um eine kulturfremde Invasorin handele, die eine gezielte Störung des deutschen…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXLVII): Der populistische Klassenkampf

18 01 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Uga und seine Sippe lebten noch im Einklang mit der Natur. Was schiefgehen konnte, ging eben schief, und am Ende starb jeder, die einen früher, die anderen früh genug, und dann kamen andere, die sich vor vornherein über eins im Klaren waren: wenn sie den Löffel abgeben, wird sich keine Sau mehr an sie erinnern. Der große Gleichmacher, jeder wusste es, nannte sich bald Schicksal und bald Vorherbestimmung, philosophische Moden und neu entdeckte Drogen brachten Götter ins Spiel – oder umgekehrt, wer weiß das schon – und mählich kam dem Hominiden ins bröselnde Bewusstsein, dass es Geworfenheit im real existierenden Surrealismus tatsächlich gibt. Sich gegen jegliche Kausalität aufzulehnen ist ähnlich sinnvoll wie der Versuch, Schuhe nach dem Mond zu schmeißen. Machen wir uns da nichts vor, was lebt, ist dem Niedergang geweiht. Auch ohne populistischen Klassenkampf.

Denn jedes klassenlose Schicksal erzürnt den Mistgabelmob am meisten. Dass die Pest sich nicht an Nationalität hielt, steuerliche Veranlagung oder Haushaltsnettoeinkommen, war die schärfste Kränkung des ständisch organisierten Verdrängers. Sein eigenes Weltbild, in dem Gott™ für jeden Trieb straft, den er selbst seinem Prototypen in die Hirnrinde gefräst hat, sollte mit Demut und Selbstverleugnung auskommen, wie das Konstrukt seiner Vernunft ihm befiehlt. Doch der gemeine Dummklumpen, der sich Universum, Gesellschaft und den ganzen Rest lieber ad hoc mit Bordmitteln zusammenschwiemelt, schmeißt auch hier alles in einen Strudel, damit zum Schluss eine Theorie aus Mutmaßungen und wirrem Verdacht hochgespült wird. Wichtig daran ist, es müssen die anderen sein. Nie trifft einen selbst die Schuld. Immer ist es die zugedachte Omega-Position, die den Sündenbock ausmacht, den Blitzableiter für Jammer, Pein und dräuend Ungemach, weil das Dasein nicht immer berechenbar ist, und wenn, dann nicht unbedingt in Übereinstimmung mit der Prophezeiung.

Kaum macht man eine Gruppe aus, die sowieso durch abweichende Religion, Pigmentierung oder sozialen Status von dem machtnahen Mainstream abweicht, der sich als Mittelschicht versteht, schon steht diese Bande mit dem Rücken an der Wand. Sie schleppen die Pocken ein, nehmen uns die Jobs weg und sind gleichzeitig arbeitslos, wollen sich in diese Gesellschaft einfach nicht integrieren und zeigen dies, indem sie durch perfide Assimilation alle Schranken zwischen echten und falschen Abendländlern einreißen, und zum Schluss, das ist Konsens, reißen sie die Weltherrschaft an sich, darunter tun sie es einfach nie. Damit dieses Modell einer intellektuellen Kontinentaldrift wirkt, muss man schon sehr viel Sand unter der Kalotte mit sich herumschleppen, aber populistische Hetzchirurgen sehen auch dies als Herausforderung. Die Gräben, die der Urgesellschaft noch fehlten, der Pass von Taka-Tuka-Land, die zahlende Zugehörigkeit zum marktbeherrschenden Metaphysik-Anbieter, sie müssen in liebevoller Kleinarbeit aufgerissen werden. Je mehr Klassen, desto besser der Kampf.

Die Gesellschaft nutzt den Prügelknabenchor, wenn sie sich mit rationalen Mitteln nicht mehr gegen die innere Spaltung zur Wehr setzen kann – eine großartige Idee der Einpeitscher, erst recht den Riss zu fördern, damit sich der Rest als Ganzes fühlt, während er im freien Fall zur Minderheit hin gebannt nach oben starrt und reflexartig tritt, oft nach unten, ansonsten nach allen Seiten und nach sich selbst. Denn es trifft irgendwann alle, die sich dem wachsenden Totalitarismus verschreiben, wohl wissend, dass auch diese Radikalisierung sich als erstes ihre Kinder hinters Zäpfchen pfropft. Wer leicht zu identifizieren und ohnehin schon unbeliebt ist, dazu mit dem Malus mangelnder Kraft ausgestattet, wird aus dem System ausgeschlossen. Warum also nicht gleich den Rentner zum Volksfeind machen, er bietet sich doch geradezu an. Er hat technisch bedingt Ansichten von gestern und eine Sozialisation, die nicht mehr mit der utilitaristischen Internationale kompatibel sind, blockiert zu große Wohnungen und die Kasse im Supermarkt, lähmt mit seinem Wahlverhalten den Fortschritt, nimmt am Straßenverkehr nur als bewegliches Ziel teil, kostet den Sozialstaat Unsummen, hört die falsche Musik und trägt mit Absicht bei jeder Gelegenheit Beige. Es wird Zeit, ihn auszurotten, denn er ist eine nachwachsende Spezies: glückliche Fügung für Stumpfklumpen, die mit der Parole Ausländer raus bald dumm wie Braunbrot in der Ecke stünden, wären die Ausländer alle weg und die Wirtschaft läge erst recht am Boden. Wie man jedenfalls ohne Krieg aus der Nummer rauskommt, hat den Nanodenkern noch niemand verraten.

Dass jede Radikalisierung unablässig neuer Steigerungen bedarf, die es irgendwann ohne Selbstzerstörung nicht mehr geben kann, fällt ihnen erst auf, wenn man ihnen die Flinte schon ins Genick drückt. Jeder Klassenkampf aber, der doch nur ein Gezänk aufgewiegelter Knalltüten ist, hat nur ein Ziel: Solidarität zu verhindern und den Gebrauch der kritischen Vernunft. Wer den Feind wirklich erkennt, sucht ihn überm Sternenzelt.