Dönermörder

15 02 2018

„… den Boykott türkischer Geschäfte in Deutschland als Notwehrmaßnahme bezeichnet habe. Der AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen wolle sich damit gegen die terroristischen Gefahren aus dem…“

„… die meisten in Deutschland lebenden Türken Anhänger des türkischen Präsidenten Erdoğan seien. Eine allgemeine Ablehnung von Ausländern könne man daraus nicht…“

„… ein Aufruf gegen die AfD gerichtet worden sei, ihnen zur Durchführung von Parteiveranstaltungen keine Gaststättenräume mehr zur Verfügung zu stellen. Dies sei ebenfalls nicht mit den Grundsätzen der Demokratie vereinbar und rechtfertige daher einen Einsatz gegen das…“

„… zur Sicherheit Warnschilder mit der Aufschrift Deutsche, kauft nicht beim Türken an besorgte Bürger zu verteilen, um die Gefahr eines islamistischen Übergriffs zu…“

„… vermehrt im Fokus polizeilicher Beobachtung stünden. Die Partei könne den einen oder anderen Brandanschlag aus nationaler Solidarität nicht ausschließen und fürchte daher um die körperliche Unversehrtheit des deutschen Volkes. Es werde gewarnt, sich grundlos in der Nähe von türkischen…“

„… das lokalpolitische 25-Punkte-Programm der AfD sehr wohl von der schweigenden Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werde, solange diese nicht durch kommunistische Infiltration oder einen islamisch geprägten Migrationshintergrund…“

„… keine Diskriminierung kurdischer Geschäftsinhaber damit verbunden sei. Diese seien wegen ihrer Nationalität keiner weiteren…“

„… nicht in allen Teilen der Alternative gutgeheißen werde. Mehrere Landesverbände hätten die Blockade als wirkungslos bezeichnet, wenn nicht auch zeitnah Anschläge gegen Moscheen und andere…“

„… nachgefragt habe. Die AfD bestehe jedoch darauf, eine Liste der Gülen-Anhänger in Deutschland nicht zu haben. Sie habe diese auch nicht von der türkischen Regierung oder einem anderen in…“

„… nur siebzig Prozent der in Deutschland lebenden Türken für Erdoğan seien. Es stelle aber eine von den Deutschen nicht zu verlangende Bemühung dar, eine Positivliste mit Betrieben zu erstellen, die weiterhin in…“

„… als Brutstätte der Kriminalität fungierten. Die Partei erinnere an die Dönermörder, die bis heute nicht gefangen seien, während die Taten einer Hausfrau aus Zwickau in die Schuhe geschoben…“

„… nochmals nachgefragt habe. Die türkische Botschaft wolle in diesem Zusammenhang klarstellen, ob der Boykottaufruf für die Geschäfte gelte, die von Anhängern der Terrororganisation oder von denen, die nicht in der…“

„… nicht auf die Gewerbefreiheit herausreden dürfe. Dennoch sei ein solches Vorgehen nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Verfassungsschutz noch nicht…“

„… ein Verbot eines Boykotts einen widerrechtlichen Eingriff in die demokratischen Rechte des Volkes darstellten. Die AfD werde dies nicht mehr länger hinnehmen und sich notfalls gerichtlich gegen einen von den Altparteien…“

„… den Verkauf türkischer Waren verbieten wolle. Dies könne jedoch nicht sichergestellt werden, falls es beispielsweise bei Zulieferbetrieben in der Gastronomie auch libanesische oder syrische…“

„… vorerst in den Gemeinden geplant werden solle. Um die Spontaneität der Aktionen nicht zu gefährden, insbesondere nicht durch organisierte Gegenkundgebungen, müsse sich jeder Ortsverband selbst um eine ordnungsgemäße Durchführung des…“

„… zu Ausschreitungen kommen könne. Es sei dann allerdings nicht von einem durch die Alternative für Deutschland gesteuerten Pogrom auszugehen, da es sich um bedauerliche Einzeltaten von aufrechten Volksgenossen handle, die im…“

„… der Zentralrat der Juden in Deutschland sich nicht mit dem Fall zu befassen habe. Es handle sich nicht um eine religiöse Diskriminierung, die AfD wähle eine legitime Art der Marktbereinigung, um Störfaktoren aus dem Wirtschaftsleben zu…“

„… von anderen Parteimitgliedern gewarnt worden sei. Ein Ausschluss der türkischen Geschäfte führe zu weiterer Arbeitslosigkeit, die eine steigende Belastung der deutschen Sozialkassen bis zum…“

„… das gesunde Volksempfinden der Deutschen nicht kriminalisiert werden dürfe. Jeder Versuch der Altparteien, die AfD mit linksfaschistischer Hetze in eine rechte Ecke zu stellen, werde nach der Machtergreifung zu einer entschiedenen…“

„… bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen wolle, um den Widerstand gegen die wirtschaftlich gesteuerte Umvolkung Deutschlands aufrecht zu erhalten. Der Landesverband sei entschlossen, mit Öffnungsverboten und strengen Kontrollen eine wirkungsvolle…“

„… zur Not eine Überführung der türkischen Geschäfte in Volkseigentum plane. Damit sei gewährleistet, dass die deutsche Wirtschaft sich gegen die Feindstaaten des…“

„… ein Hausverbot für AfD-Mitglieder gegen kein Gesetz verstoße. Die Interessenvereinigung türkischer Unternehmer habe sich damit klar gegen den…“

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Reichswaffenbesitzkarte

8 02 2018

„… nicht alle Straftaten mit illegalen Schusswaffen von sogenannten Reichsbürgern begangen würden. Die Fahndungsmaßnahmen dürften sich deshalb nicht einseitig auf mutmaßlich rechtsideologische Banden beschränken, sondern müssten von Polizei und Verfassungsschutz mit ergebnisoffenen…“

„… einen Reichsbürgerbeauftragten einsetzen wolle. Trotzdem sei die Bundesregierung überzeugt, dass eine Strategie der Deeskalation für den Rechtsfrieden in Deutschland viel mehr…“

„… nicht einfach zu kommunizieren sei. Um Waffenkontrollen in Reichsbürgerhaushalten durchsetzen zu können, seien frühzeitig vergebene Termine für beide Seiten eine wesentliche…“

„… Schusswaffenbesitz erst eine Folge des Kontakts mit dem illegalen Handel sei, nicht seine Voraussetzung. Eine Ausweitung der Szene sei folglich die Konsequenz der Kriminalisierung durch das BKA und die…“

„… Dekorationswaffen umgebaut hätten. Es sei zwar unstrittig, dass es sich auch hier um widerrechtlichen Waffenbesitz handele, doch lobe das Bundesamt für Verfassungsschutz hier ausdrücklich die Integration des politischen Extremismus in die Freizeitgestaltung, die für viele Anhänger der Reichsbürgerszene sonst nur mit Gewalt und…“

„… müsse man zwischen dem Besitz illegaler Waffen und ihrem illegalen Einsatz unterscheiden, was für einen wesentlichen Rückgang an Strafanzeigen zum Nachteil der…“

„… wegen ihrer hohen Affinität zu Schusswaffen gezielt für die Bundeswehr angeworben werden könnten. Eine charakterliche Eignungsprüfung könne man von ihnen jedoch…“

„… einfach alle Waffenscheine entziehen werde. Da die Reichsbürger sich durch eine besondere Form der Gesetzestreue auszeichneten, würden sie ihre Schusswaffen danach nicht mehr im…“

„… sogenannte Kampfhunde von ihnen nicht geführt werden dürften. Im Gegensatz zu einer Schusswaffe seien diese nicht sicher aufzubewahren und könnten auch ohne eigenes Zutun in einem gefährlichen Umfeld plötzlich eine große…“

„… die Ermittlungen durch eine Einbettung in die Reichsbürgerszene zu entspannen. Der Einsatz von Reichsbürgern könne zu einem partnerschaftlichen Umgang mit dem…“

„… eine Waffenberatung anbieten wolle. Es handle sich bei den bevorzugten Waffen zwar immer noch um illegale Schusswaffen, aus denen scharfe Munition abgefeuert werden könne, diese seien jedoch für die von den Reichsbürgern bezweckten Ziele vollkommen…“

„… die Ausgabe einer Reichswaffenbesitzkarte erzwingen wolle, ohne die kein Reichsbürger mehr eine legale oder illegale Schusswaffe legal oder illegal besitzen oder mitführen dürfe. Durch eine Integration des reichsbürgerlichen Waffenrechts in die Bestimmungen des Bundes könne für den Übergang eine für beide Seiten befriedigende…“

„… vereinzelt mitgeteilt worden sei, dass in den betreffenden Haushalten auch Weltkriegspanzer, Flugzeugabwehrkanonen oder Haubitzen vorrätig gehalten würden. Das BKA wolle dieses Objekte einer strengen Einzelfallprüfung unterziehen, gegebenenfalls müsse sich das Oberlandesgericht mit den…“

„… sei es in den vergangenen Monaten nicht zu Todesfällen gekommen. Man könne dies schon als gutes Zeichen werten, da sich die Reichsbürger augenscheinlich mit Interna beschäftigten und nicht auf einem Feldzug gegen die…“

„… Steuern und Abgaben selbstverständlich zu entrichten seien. Andererseits habe man auch Uli Hoeneß nicht als staatsgefährdenden Intensivtäter in Sicherungsverwahrung genommen, obwohl die in diesem Prozess genannten Summen wesentlich höher als die typischen Beträge eines Arbeiters oder Angestellten aus dem…“

„… nicht so angenommen worden sei, wie es die Stabsstelle geplant hätte. Die Rechtsberatung für Reichsbürger sei durch einen Oberamtsrat geführt worden, der als Verwaltungsbeamter die Termine auf normalem Behördenpapier mit dem Amtssiegel des…“

„… einen Tag der offenen Tür angeboten habe. Das Amtsgericht nehme allerdings weiterhin Abstand von der Möglichkeit, eine Probeverurteilung mit Anrechnungsmöglichkeit auf weitere tatsächliche Bußgeldverfahren im…“

„… eine Regelanfrage bei Erteilung eines neuen Waffenscheins nicht sinnvoll sei. Unter Umständen mache man dabei den Antragsteller erst mit der Reichsbürgerszene bekannt und sorge so für eine Ausweitung des…“

„… die Möglichkeit eingeräumt habe, Bußgelder wegen Parkverstößen in Reichsmark zu entrichten. Die im bargeldlosen Zahlungsverkehr umgerechneten Summen seien dann jedoch wieder in Euro von den Konten der Verurteilten abgebucht und schließlich im…“

„… auch Waffenbesitzdokumente aus eigener Fertigung anerkennen wolle. Für die Erstellung eines vollständigen bundesweiten Registers wolle das BKA auch Fremdmaterial und…“

„… über den Entzug der Fahrerlaubnis auf dem Deutschen Juristentag referieren wolle. Das Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr erfordere eine besondere Sorgfalt, die nicht jedem Bürger gegeben sei. Oft werde das Auto in speziellen Fahrsituationen nachgerade als Waffe eingesetzt und sei bereits in terroristischem Kontext für besonders verwerfliche…“





Ausschussverwertung

30 01 2018

„… die deutsche Kultur entideologisiert werden müsse. Die AfD werde durch den Vorsitz im Bundestagsausschuss erreichen, dass die deutsche Kulturproduktion keine politisch schädlichen Inhalte mehr…“

„… das Demokratieverständnis der Rechten nicht ausschließe, dass sie als Vorsitzende auch bestimmen dürften, was Demokratie sei und was nicht. Es müsse klar sein, dass die Partei durch ihre Mehrheit im Gremium auch bestimmen könne, was deutsch und was…“

„… der stalinistische Mainstream bereits geschafft habe, allgemein etablierte Begriffe wie völkisch in ein ideologisch falsches Licht zu rücken. Dies sei für den Bestand der reinblütig deutschen und…“

„… müsse die Kulturförderung abgeschafft werden. Deutsche Kultur sei in Zukunft nur noch, was aus der deutschen Rasse und ihrem in tausend Jahren bezeugten Willen, die Vorherrschaft über alle minderwertigen…“

„… die Beschäftigung mit großer deutscher Kunst schon im Schulunterricht anfangen müsse. Meuthen könne nicht entdecken, dass das Werk Hitlers nicht ebenbürtig mit den Bildern eines…“

„… den Tanz von der Bevormundung durch die angloamerikanischen Choreografen befreien wolle. Es habe Deutschland nicht geschadet, dass ein aus Blut und Boden erstandenes Ballett auch in den Jahren der wirtschaftlichen Schwierigkeit vor dem Ende des Krieges eine eigene und autonome…“

„… Fördergelder nur noch da verteilen wolle, wo sich die Preisträger inhaltlich zum Deutschtum als ideologiefreiem künstlerischem Programm bekannten. Damit werde die erinnerungspolitische Wende der…“

„… auch Museen und Bibliotheken betreffe. Es müsse nicht jede Art von Literatur oder bildender Kunst aufbewahrt werden, nur weil sie von Personen, denen man die deutsche Staatsbürgerschaft nicht habe aberkennen können, so dass sie fälschlicherweise zum Erbe des…“

„… was von der AfD weiterhin als deutsche Kultur betrachtet werde, lediglich als eine Form von Ausschussverwertung zu…“

„… beispielsweise Kunstwerke muslimischer Schöpfer von der linksgrünen Bundestagsmehrheit nur genutzt werde, um die deutsche Nation gezielt zu vernichten. Die AfD wolle schon durch das Verbot arabischer Beschriftungen im öffentlichen Raum eine schädliche Wirkung auf das…“

„… Schweinebraten und Alkohol als deutsche Kulturleistungen mehr gewürdigt werden müssten. Eine praxisorientierte Definition von Kultur sei daher unabdingbar und brauche für eine…“

„… entgegen einer Beschlussvorlage nicht Aufgabe eines Bundestagsausschusses sei, durch ein Gesetz zu erklären, was in Deutschland als Kultur gelte und was dagegen keine…“

„… jährlich einen Leni-Riefenstahl-Preis für ideologiefreies Deutschtum verleihen wolle. Die Mitgliedschaft in der AfD sei dafür nicht zwingend, könne sich aber entscheidend auf die…“

„… überhaupt noch nicht darüber beraten habe, ob jüdische Kultur zum Deutschtum zuzurechnen und damit förderungswürdig sei. Der Ausschuss werde daher die historischen Fachkräfte Höcke und Gedeon für ein Rechtsgutachten zum…“

„… sei der natürliche Stolz auf die Zugehörigkeit zur deutschen Rasse genetisch bedingt und löse nur in entarteten Personen einen Widerwillen gegen ideologische Überzeugung aus, was sich einfach durch eine Trennung in echte Volksgenossen und minderwertiges…“

„… die künstlerische Darstellung des Deutschen sich schon immer durch eine Erhabenheit gezeigt habe, die anderen Völkern fehle. Allenfalls die aus der Ostmark stammenden Schöpfer seien jemals in der Lage gewesen, die Sendung des Deutschtums zur Rettung vor dem Kulturbolschewismus…“

„… schon daran sehe, dass die Mehrheit des Volkes undeutsch-verderbte Kulturerzeugnisse konsumiere, während die echte nationale Kultur nur von einer Elite verstanden werde. Es sei folglich die demokratisch legitimierte Aufgabe der Alternative, diese Mehrheit in ihrem eigenen Interesse zur…“

„… die russische Kultur nicht automatisch als Feindbild sehen dürfe. Man müsse diese behutsam zu einer Synthese mit dem deutschen Bildungsgut führen, wie sie beispielsweise im nationalen und sozialistischen Realismus der 1940-er Jahre und…“

„… dass Antirassismus zwingend zum deutschen Kulturgut zähle, wenngleich vor allem die Ablehnung der deutschen Rasse bekämpft werden müsse, die mit allen möglichen Mitteln der legalen oder…“

„… dürfe nicht mehr die Reinerhaltung der deutschen Kultur im Bundestag fordern. Die AfD wehre sich vehement gegen diese Zensur, die sich nicht mit der verfassungsmäßig garantierten…“

„… aber zunächst eine Bundeskulturkammer einrichten wolle, die die Zulassung der einzelnen Kulturschaffenden in Deutschland kritisch…“

„… eine vollkommen absurde Vorstellung sei. Jeder Nationalsozialist wisse, dass man die Kultur nur durch langsames Infiltrieren rechtsradikaler Inhalte verändern könne, nicht aber durch unzusammenhängendes Geschrei ohne Sachkenntnis. Der Vorwurf, die AfD wolle eine Umwälzung der deutschen Kultur, ist demnach eine nicht zu…“





Kriegsware

18 01 2018

„Echte Seifenflocken. Riecht ein bisschen streng, schäumt so lala, darin wollen Sie Ihre Socken garantiert nicht waschen. Kratzt wie Sau. Einer der beliebtesten Artikel in unserem Sortiment. Wir kommen mit dem Auspacken kaum noch nach, seit wir die Werbung mit Beatrix von Storch haben.

Zunächst hatten wir ja nur das übliche Zeug, das Sie im Devotionalienladen finden, Hakenkreuze und Hitlerbilder und diese Zeitung von Höcke, und dann natürlich die einschlägige Oberbekleidung. Seine Reichskriegsflagge kauft sich der durchschnittliche Alternative ja zum Sonderpreis in Taiwan, alles im Internet, da kommen wir preismäßig gar nicht hin, die Mengen mal außer acht gelassen. Aber dann hat das Management eine Zielgruppenanalyse gemacht, und jetzt haben wir eine ganz neue Produktpalette. Kriegsware.

Natürlich zu Friedenspreisen. Das zeichnet den Faschisten heute aus, er möchte Krieg an allen Fronten, nur sein Dosenbier will er im Supermarkt kaufen. Sie müssen einfach wissen, dass wir unsere Kunden, sagen wir mal, geistig durchdringen. Es hilft ja nichts.

Also die Seifenflocken. Die können Sie immer überdosieren, damit rechnet der Hersteller auch, und wenn Sie die zum Abspülen nehmen, schmeckt das Essen komisch, und die Lauge nimmt kein Fett auf, das Abflussrohr verstopft, zack! Klempner rufen, das deutsche Handwerk macht Umsatz. Da wusste die arische Hausfrau noch, der Muckefuck will verdient sein. Ja, wir mischen das Zeug selbst. Das ist ein Teil löslicher Pulverkaffee, und das hier ist äääh… etwas anderes. Das wird ganz genau so aufgegossen, und was dann passiert, wollen Sie nicht mal ansehen, geschweige denn riechen. Als echter deutscher Wutbürger trinken Sie das. Ich habe den Verdacht, damit haben die in Dresden den Montag angefangen, damit sie diese Scheißlaune für den Abend entwickeln. Nein, echt – wir haben den rechtsrechten Flügel der Partei damit für den Wahlkampf ausgestattet, die wollten freiwillig wieder berufstätig werden.

Gutes Frittierfett. Also das Zeug hat in mehr als einem Dutzend Frittenstationen im Ruhrgebiet gezeigt, dass es gutes Frittierfett ist. Hintereinander. Kommt im Kanister, in Top-Qualität, alle Feststoffe rausgefiltert, Farbton Bernsteinzimmer, mehrere Geruchsnuancen erhältlich. Da brät der Patriot seine Wurst doppelt so gerne, weil: die wird so braun wie die Schädelinnenseite von Bernd. Stinkt auch so. Wenn Sie die ersten Sporen als Masochist sammeln und nicht wissen, wie Sie Ihre Vaterlandsliebe auf eine brachiale Probe stellen wollen, hier ist die Antwort. Das ist wirklich widerlich. Manche sagen, wir hätten das den Koreanern abgeluchst, aber im Ernst: die Nordkoreaner haben uns Unsummen für das Patent geboten. Unsummen!

Naja, dann eben noch Uniformen, größtenteils kackbraun, Mützen, das ganze Zeug mit den Orden und Lametta und sowieso. Schlechte Punkmusik, die schien der Führer ganz besonders zu mögen, ich habe da keine Ahnung, und hier sind die üblichen zwanzig Gramm Fleisch, einzeln in Folie verpackt. Kriegen Sie jetzt als Wochenration, aber der pädagogische Reiz besteht natürlich darin, dass Sie die Beutelchen tatsächlich jeden Tag verbrauchen. Das stärkt den Hass auf sich selbst, was ja auch nicht so ganz ohne Grund ist, wenn man sich schon so grenzdebil verhält, und damit ist man dann in der rechten Stimmung für einen schönen Angriffskrieg. Man wird doch kein Antisemit oder Kriegstreiber, wenn es einem zu gut geht, oder?

Wir wollten die Dinger erst Hitlershops nennen, aber da hätten wir vermutlich Ärger gekriegt mit den rechten… nein, den Rechteinhabern. Das klang zu sehr nach dem eigentlichen Vorbild. Devisen für Konsumgüter, Umsätze zur Stabilisierung der Diktatur. Obwohl, die meisten Kunden könnte man mit einer Original-DDR ja auch glücklich machen.

Gutscheine haben wir noch nicht, das hängt vermutlich damit zusammen, dass die Führung der Partei fälschlicherweise meinte, ein paar hundert Milliarden Mark aus völkischen Matratzen holen zu können, aber wenn Sie das wirtschaftliche Wissen der Alternative sammeln, dann wissen Sie, dass Sie damit nicht besonders weit kommen. Für einen Staatsstreich reicht das jedenfalls nicht, und das liegt nicht an der mangelnden Personalausstattung. Das einziges, was wir anbieten, sind diese Aufenthalte im Institut für Staatspolitik in Schnellroda. Das ist so ähnlich wie der Bautrupp von der Wehrsportgruppe Hoffmann, da bezahlen Sie, wenn Sie für die buddeln wollen. Wie eigentlich bei allem, was man für Faschisten tut.

Unter dem Ladentisch kriegen Sie hier auch die interessanten Sachen, Handgranaten, Pässe für Reichsbürger, letztere nur auf Vorbestellung, weil das Papier aus Polen kommt, Parteiprogramme und den beliebten Bausatz für den Galgen. Alles nicht im offiziellen Sortiment, aber alles vorrätig. Wenigstens damit kann man einen kompletten Wahlkampf bestreiten. Also mit den Einnahmen.

Das einzige, was noch nicht klappt: Höcke will die Preise unbedingt in Reichsmark angeben. Dann verdienen wir gar nichts mehr. Da sag noch einer, der Mann habe keine Visionen!“





Privatrecht

4 01 2018

„… entschieden durchgreifen werde. Storch werde die Rechtsdurchsetzung zum Nachteil ihrer Person nicht länger dulden könne, da dies ihrem Verständnis von Demokratie deutlich…“

„… eine gerichtliche Prüfung anordnen werde. Die AfD behalte sich ebenfalls juristische Maßnahmen gegen die Polizei vor, die ohne vorherige Erlaubnis Strafanzeige gegen die…“

„… grundsätzlich Meinungsfreiheit herrsche. Meuthen sehe dies aber nicht als Freibrief für Behörden, sich durch bewusstes Ausnutzen von Gesetzen gegen missliebige Politikerinnen zu…“

„… nun auch Äußerungen von Weidel in den sozialen Medien unterdrückt würden. Dies sei ein weiterer und klarer Beweis für die homophobe, frauenfeindliche Haltung der faschistischen Kräfte, die keine anderen Mittel sähen, um den nationalen Widerstand auf brutalste Art in seinem…“

„… sich nicht dazu eingelassen habe. Höcke habe aber angekündigt, direkt nach seiner Ernennung zum Bundeskanzler das von den Bolschewiken installierte Feindstrafrecht mit der entschiedensten Härte wieder aus dem…“

„… eine deutsche Behörde für Tweets in einem US-amerikanischen Medium gar nicht zuständig sei. Storch hätte gar nicht angezeigt werden dürfen, weil sämtliche Straftaten, die sie begangen habe oder noch zu begehen plane, auf dem Boden der Deutschland GmbH keine rechtliche…“

„… diverse Äußerungen der Kanzlerin viel mehr geeignet seien, das Ansehen des deutschen Volkes herabzuwürdigen. Weidel habe die Polizei aufgefordert, Merkels Neujahrsansprache als Hasspredigt sofort mit einer Inhaftierung im…“

„… die bei Facebook ausgeübte Zensur ein Hassakt der jüdisch-amerikanischen Aktionäre sei, um die deutsche Ehre zu beschmutzen. Im Falle seiner Ernennung zum Reichskanzler werde Höcke eine militärische…“

„… als Rechtsextremisten dargestellt würden. Meuthen werde mit der ganzen Härte der deutschen Justiz gegen diese Presseerzeugnisse vorgehen, die vorgeblich unter Wahrung von Grundrechten ihre eigene Meinung zum Nachteil von…“

„… es sich nicht um eine strafrechtliche Vorschrift handeln könne, da Maas als Sozialist ausschließlich sein Privatrecht im…“

„… müsse man Probleme auch deutlich benennen dürfen. Solange die GEZ-Medien nicht täglich eine vollständige Auflistung sämtlicher Verdachtsfälle von Ausländerkriminalität publizieren würden, könne man einer medialen Volksverhetzung im schlimmsten Sinne des…“

„… den Kommentar immer und immer wieder veröffentlichen werde. Gauland plane den Ankauf mehrerer Millionen Bots, die das ganze Internet mit einem…“

„… die Verwendung der arabischen Sprache in Deutschland nicht verboten sei. Jeder könne die Schriftzeichen verwenden und alle legalen Inhalte damit kommunizieren. Höcke habe versprochen, nach seiner Ernennung zum Führer das Geschmier der Kameltreiber in Deutschland bei Strafe zu…“

„… habe es in den vergangenen drei Tagen keinen Brandanschlag auf Sammelunterkünfte salafistischer Invasoren gegeben, die nur über das Mittelmeer gekommen seien, um deutsche Frauen zu vergewaltigen. Dass dies nicht als erste Meldung in der Tagesschau gebracht werde, sei für Meuthen eine gezielte Herabwürdigung des gesunden Rechtsempfindens, wie sie das linksversiffte Haschermilieu der Volkszersetzer mit jüdischem Geld und den…“

„… werde durch eine gezielte Verfolgung unschuldiger Nationalisten ein Maß an Kräften gebunden, das dringend nötig sei, um die Verbrechen einer faschistischen Ideologie zu verhindern, die sich unter dem Deckmantel einer religiösen…“

„… nicht akzeptieren wolle, dass im deutschen Rechtssystem ein Polizist tätig werden könne, ohne dass ein von der Volksgemeinschaft erteilter Auftrag zum…“

„… die massive Verschlechterung der Sicherheitslage in Deutschland nur darauf zurückzuführen sei, dass zahlreiche Polizisten damit beschäftigt seien, die Muttersprache ihrer muslimischen Besatzer zu…“

„… in einer weiteren Botschaft die Kölner Polizei als degenerierte Männerhorde bezeichnet habe, die im Auftrag der islamischen Weltverschwörung die Ausrottung des deutschen Volkes durchsetzen wolle. Meuthen habe angekündigt, nach der Machtergreifung werde er als alleiniger Führer und…“

„… und per einstweiliger Verfügung die Verwendung von Twitter und Facebook verboten habe. Gauland werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um zu verhindern, dass Petry einen Teil der medialen Aufmerksamkeit für ihren…“

„… eine Sondersendung in sämtlichen deutschen Fernsehtalkshows verlangt habe. Das gezielte Totschweigen der Angelegenheit sei für Weidel der Beweis dafür, dass Deutschland längst in den Fängen einer multikulturell-islamistischen Tötungsindustrie, die eine Umstellung des deutschen Strafrechts auf die Scharia und den…“

„… ein Konzentrationslager zu errichten, in das ausschließlich deutsche Richter und Staatsanwälte eingeliefert würden. Storch habe versprochen, sofort nach Ablauf ihrer Haftstrafe mit der Säuberung unter den…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CCCXCVII): Mit Rechten reden

15 12 2017
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Mit Rechten reden. Was für eine unsinnige, was für eine sinnlose, absurde, aberwitzige, blöd- bis vollständig stumpfsinnige Aktion. Von Idioten für Idioten. Das fasst man kurz an und weiß: erstes Stück Scheiße heute in der Hand. Mit Rechten reden. Als gäbe es keinen Hunger in der ersten Schicht. Keine Mangelernährungssyndrome, keine Ödeme, kein Knurren. Die Offiziere hätten es als Demütigung empfunden, hätte man unter ihnen einen so behandelt, wie man ihn eben empfunden hätte. Dieser Rückschlag wäre verheerend gewesen.

Mit Rechten reden. Klüger wäre es, unter Wasser auszuatmen. Eine Betonwand anzubrüllen. Rasen anzumaulen. Kies. Streusand. Es in einen Sack zu sprechen und ihn an die Kellertreppe zu lehnen. An die Wand zu nageln. Von der Brücke zu schmeißen, auf die Autobahn, aufs Rollfeld, in die Gemengelage, ins Kabinett, in die Produktion, in den Spielraum, den ihm die Wirtschaft lässt. Man kann das auf die Straße malen, und sie stiefeln doch darüber hinweg. Man kann es auf Wände malen und auf andere Wände sprühen. Auf Bürgersteigen in Form von Hüpfkästchen bannen, fotografieren in der ephemeren Form vor dem Eintreffen von Regen oder Straßenreinigung, nachempfinden als Ballett oder Bürgerkrieg oder beides, nacheinander oder simultan, mit verklebten Mündern von Paketband, Mullkompressen, Kunststofffolie, Sprühpflaster und dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Letzteres ist in Insiderkreisen wenigstens dem Namen nach bekannt.

Mit Rechten reden. Das ist, als würde man mit dem Krebs diskutieren, um ihm sein soziales Stigma zu nehmen, damit sein Image wieder besser wird und er die Hipness von Laktoseintoleranz bekommt. Als würde man ihm helfen, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln, die Angst vor sich selbst zu verlieren, sich selbstsicherer zu fühlen, ganz anders in der Gesellschaft aufzutreten, auch mal die eigenen (hahaha!) Rechte einzufordern, sich nicht kleinmachen zu lassen, wieder ein positives Bild zu gewinnen. Als würde man ihm helfen, mit der lästigen Vergangenheit als Scheißkrankheit Schluss zu machen, als Schreckbild, gegen das man sich mit Klugheit und etwas Vernunft schützen kann, mit einem kleinen bisschen Reflexion, was man tut und was man denkt. Als würde man den Krebs adeln mit der Vision, einer von uns zu sein.

Mit Rechten reden. Als würde man sich diese elend verschwiemelte Mixtur aus grölendem Stolz und peinlicher Wehleidigkeit nicht schon als stinkendes Gerinnsel aus dem Gehörgängen popeln, als würde man diese verquaste, verlogene, mit Mystik, Mytho- und Egopornografie vermatschte Braunsuppe nicht schon beim Anblick stinken hören, weil der Sud langsam vor sich hinköchelt und nicht besser wird, wenn Generation für Generation geistig minderbemittelte Arschlöcher, rückgratlose Karrieristen, Minderleister und Pleitiers, Verstörungstheoretiker und andere Fachkräfte für angewandte Soziopathie ihre schwieligen Mauken in den Kessel stecken. Als würde man diese ausgekauten Worthülsen, die aus Sperrholz gehämmerten Argumentationsversuche, das luftdichte Verschließen vor der Wirklichkeit in einer sektenähnlichen Stereotypie nicht rückwärts mitsingen können, weil sich seit dem Bettnässer aus Braunau und seinen völkischen Vollspaten nichts geändert hat. Scheiße bleibt Scheiße, in welcher Verpackung auch immer.

Mit Rechten reden. Weil dieser intellektuelle Sondermüll, die von jeder Sachkenntnis ungetrübte Wortkotze, die Denkschwäche dahinter und die elende Borniertheit, als sei der deutsche Analphabet aus besserem genetischen Material geklöppelt als sein nigerianischer Bewährungshelfer, noch mehr Aufmerksamkeit braucht und noch lange nicht so salonfähig ist, wie das die Drahtzieher wüschen. Von den winselnden Würstchen auf der Straße lässt man sich Wutausbrüche auf die Bundeskanzlerin vortanzen, weil sie das Wetter schlechter gemacht hat, weil die Araber uns die Luft wegatmen und durch die nicht vorhandenen Ausländer weniger deutsche Frauen von echten Deutschen vergewaltigt werden. In dieser Realitätsersatzflüssigkeit köchelt das Großhirn langsam schnittfest, wichtige Areale gehen unter, die vegetativen Schaltkreise bleiben über, mit denen man jeden Rotz nachlallt, der einen auf der Straße angefallen hat, stumpfe Parolen für dumpfe Knalltüten nachjodelt und auf Menschen einprügelt, die man nicht kennt. Das kann weg.

Mit Rechten reden. Als hätten wir nicht schon genug Probleme, holen wir uns diesen Sott, den Nationalstolz als Auszeichnung, Auswurf im Schädel zu tragen statt des üblichen Strohs, in den Diskurs der bürgerlichen Gesellschaft, das Geplärr der Horden, mit denen der Aufgeklärte nichts zu tun haben will. Mit Rechten redet man nicht. Man schmeißt dieses Pack raus und lässt es in dem Rinnstein, aus dem es gekrochen kam. Das ist sein Schoß, nichts anderes. Mit Rechten reden? Niemals. Die können uns mal hakenkreuzweise.





Regionalverkehr

11 12 2017

„Sie müssen mal die sächsische Küche mehr in den Mittelpunkt rücken bei Ihrer Berichterstattung! und nicht nur zur Weihnachtszeit! Das kann einen ja ganz aggressiv machen, Sie mit diesem dummen Geschreibe über Rechtsradikale und Nazis, passen Sie bloß auf, dass das nicht mal Konsequenzen hat für Sie, klar!?

Es ist doch wahr – man kann über unser Bundesland jede Menge schöne Dinge schreiben, da muss man sich nicht mal etwas ausdenken, wie das unser ehemaliger Ministerpräsident noch eigenhändig getan hat, und ich sage Ihnen, wenn man die Vorzüge des Freistaates mehr in der Presse lesen würde als immer und ewig das Gemecker über heimattreue Bürger, die etwas übermotiviert daherkommen, dann gäbe es hier auch ein sehr viel angenehmeres gesellschaftliches Klima. Zum Beispiel wären dann diese ganzen ausländischen Besucher, die sich regelmäßig beschweren, die wären dann ja gar nicht da.

Na, worüber beschweren die sich wohl? über Ihre mediale Hetze, so sieht’s doch aus! Überall liest man, in Dresden kann man nach Einbruch der Dunkelheit keinen Fuß mehr vor die Tür setzen – das ist maßlos übertrieben! Reine Stimmungsmache ist das, vermutlich werden Sie für solche Artikel auch noch bezahlt? Gelogen! Gucken Sie doch hin, überall Fackelzüge! Da müssen Sie doch nicht zu Hause bleiben, als aufrechter Deutscher können Sie ganz unbehelligt vor die Tür, und wenn Sie kein Problem damit haben, dass bei uns Vaterlandsliebe noch groß geschrieben wird, dann haben wir auch gar nichts gegen Sie. So ein Touristenvisum hält ja auch nicht ewig.

Schreiben Sie doch mal etwas übers Lausitzer Granitmassiv, wenn Sie das geistig nicht zu sehr fordert. Oder über Kirchenbau in Görlitz, da haben Sie sicher noch jede Menge Nachholbedarf. Das wollen die Leute lesen, nicht Ihre Schauermärchen über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das mit der Zwickauer Zelle war ein bedauerlicher Einzelfall, das können Sie nicht allen Sachsen in die Schuhe schieben. Außerdem ist noch gar nicht klar, ob das nicht alles der Verfassungsschutz war, man liest da ja so manches – was Sie übrigens nicht schreiben, das wollen wir mal festhalten – und wenn das schon jemand schreibt, dann wird da auch etwas dran sein, sonst würde man sich wohl kaum die Mühe machen, meinen Sie nicht?

Natürlich müssen wir auch weltoffen sein, ist ja klar – die Weltwirtschaft ist voller Ausländer, das muss man anerkennen, und solange die im Ausland sind und Außenhandel machen, ist das auch total in Ordnung. Da muss man zum Beispiel hinschauen. Dass die Wirtschaft in Sachsen noch Probleme hat, kann man nicht leugnen, die älteren Arbeitnehmer, die kurz vor der Rente, also ab vierzig, die liegen mit dem Einkommen unter dem Durchschnitt und gehen jetzt harmonisch in Altersarmut über, und da muss man sich als Politik und Gesellschaft mal interessiert zeigen. Da sollten Sie einen Bericht für Ihre Zeitung machen, aber dann auch mal kritisch hinterfragen, wo die Kausalität liegt. Die gibt es nämlich, das lässt sich nicht wegdiskutieren!

Der Ballungsraum Chemnitz-Zwickau ist der mit der schlechtesten Bahnanbindung in ganz Deutschland. Wir haben quasi nur Regionalverkehr. Da kommen Sie nicht hin, wenn Sie rein wollen, und noch viel schlimmer ist, hier kommen Sie nicht weg. Das ist doch kein Leben! Den Leuten haben sie früher Reisefreiheit versprochen und was noch alles, und dann kommen die Flüchtlinge hier gratis im Bus angerollt! Das müssen wir bezahlen! Wenn Sie das schreiben, dann ist hier Bürgerkrieg, aber dazu haben Sie auch nicht den Mut, oder!?

Sie schreiben natürlich lieber über den Bund der Antifaschisten, klar. Die haben den Sächsischen Bürgerpreis bekommen? Die haben sich dann doch bestimmt umgehend zur Verfassung bekannt und gegen Extremismus ausgesprochen, oder? Ach, das war danach? Wissen Sie, mir ist das egal, ich befasse mich nicht mehr mit Politik. Die belügt einen sowieso, die Presse schreibt grundsätzlich, was sie will, und wir müssen die Suppe ausbaden. Sie reden die Probleme doch klein, wo Sie können! Aber das lassen wir uns nicht mehr länger gefallen, Sie müssen mal was über unser Waschgerätewerk Schwarzenberg schreiben, gut, das gibt es seit 1990 auch nicht mehr, aber als Vorbild für die moderne Industrieproduktion, von der Badewanne bis zum Waschvollautomaten, das ist doch ein Stück Geschichte, also deutsche Geschichte, auf die man auch mal stolz sein kann, auch wenn die nicht so gut lief? Oder die historischen Grabdenkmäler aus vier Jahrhunderten im Stadtmuseum Meißen, das ist nicht nur für Besucher interessant – die Sachsen sind ja selbst oft nicht so firm mit der deutschen Geschichte, das kann man doch alles noch festigen. Aber wenn Sie als Presse eben nicht mitspielen, dann kann man da nichts machen.

Wenn Sie ständig nur die Probleme in unserem Bundesland in Ihren Schlagzeilen haben, dann ist es doch klar, dass das Ausland und die interessierten Kräfte nichts anderes mehr zur Kenntnis nehmen. Sie wissen schon, wer Sie bezahlt. Dass Sie mit Ihrer Pauschalkritik unserem Land schaden, das ist Ihnen natürlich völlig egal, erst haben Sie die DDR besiegt, und jetzt liefert Ihr linksgrünen Schweine auch noch unser Vaterland ans Messer! Wie lange dauert’s noch, bis man für einmal die Wahrheit sagen wieder in die Gaskammer kommt!? Sie elender Schmierfink, Sie – gucken Sie doch lieber mal nach Thüringen!“