Erkennungsdienstliche Behandlung

1 02 2023

„… aufgegriffen worden seien. Die drei Personen seien den Beamten aufgefallen, da es sich bei ihnen erkennbar nicht um einheimische Bevölkerungsteile handeln könne, was auch an ihrer Sprache und…“

„… Augenzeugen von einem kofferähnlichen Gegenstand berichtet hätten, was nach Ansicht der Polizisten den Anfangsverdacht einer Straftat noch erhärte. Die offensichtlich asiatischstämmigen Verdächtigen hätten auf die Fragen der Beamten, ob sie ein Visum besitzen würden, zuerst nicht auf…“

„… vor allem in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Einbruchdiebstählen in sämtlichen deutschen Großstädten verübt hätten. Wendt weise darauf hin, dass die Öffentlichkeit darüber nicht in Kenntnis gesetzt worden sei, da die Polizei die Verbrechensserie ausschließlich durch geheime Operationen von Spezialagenten und…“

„… durch die Beamtin schließlich als Bassgeige habe identifiziert werden können. Wie diese in den Besitz der mutmaßlichen Ausländer habe gelangen können, sei derzeit jedoch noch nicht…“

„… es sich um Sozialtouristen handele, die ohne Arbeitserlaubnis in die Bundesrepublik eingereist seien, weil die Bundesregierung derzeit nur damit beschäftigt sei, die letzten Arbeitsplätze in der Atomenergieerzeugung zu vernichten. Merz fordere umgehende Neuwahlen sowie die Streichung des Asylrechts aus dem Grundgesetz, um endlich gegen den Missbrauch dieser marktgefährdenden…“

„… ebenfalls aus dem Ausland stamme. Da ein Kontrabass weder dem Waffenrecht unterliege noch ein Sicherheitsrisiko darstelle, müsse nun nur noch die Einfuhr zollrechtlich geklärt werden, um das Instrument an den rechtmäßigen Besitzer zu…“

„… wisse Wendt von mindestens zehntausend Einbrüchen, bei denen jeweils Instrumente im Wert von bis zu einer Million Euro entwendet worden seien. Allein in der vergangenen Woche habe das Trio mehr als tausend Einbrüche pro…“

„… ein Nachspiel haben müsse, dass die Polizei die drei Tatverdächtigen nicht umgehend einer erkennungsdienstlichen Behandlung zugeführt hätten, um zu klären, welcher Tat sie verdächtigt werden können. Merz habe darauf hingewiesen, dass die Klimaterroristen auch internationale Kräfte in die Bundesrepublik locken könnten, die sich hier als Scheinasylanten auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung einen angenehmen…“

„… alle drei Personen in der Lage gewesen seien, das Streichinstrument technisch fehlerfrei und auf einem künstlerisch hohen Niveau zu spielen, wobei letzteres als subjektiver Eindruck des Haftrichters gewertet werden könne. Für Wagenknecht stehe nun fest, dass es sich um eine Delegation handele, die im Auftrag des russischen Präsidenten Putin gekommen sei, um notwendige Friedensverhandlungen mit der NATO und dem…“

„… warne die Deutsche Polizeigewerkschaft vor Haustürverkäufen. Es gebe Hinweise, dass die Asiaten sehr hochwertige Kontrabässe für wenige hundert Euro anbieten würden, was auf eine hohe kriminelle Energie schließen lasse, mit der die Bande ihre ahnungslosen Opfer in die…“

„… außerdem keine der drei Personen einen Bundespersonalausweis habe vorlegen können. Für das Bundeskriminalamt bedeute dies, dass mit einiger Sicherheit vorausgesetzt werden dürfe, dass es sich nicht um deutsche Staatsbürger handele. Die weiteren Erkenntnisse müssten jedoch durch eine Befragung der mutmaßlichen Asiaten und ihrer…“

„… rate Czaja davon ab, die mutmaßlichen Verdächtigen nach ihren Vornamen zu fragen. Diese würden seiner Erfahrung nach nur mit ‚Tsching‘, ‚Tschang‘ oder ‚Tschong‘ antworten, was sich für eine Zuordnung zu islamistischen Clans, die im Wahlkampf als Beispiel mangelnder Integration genutzt würden, nur sehr schwer…“

„… dass die Schlagzeile GELBE GEFAHR! SCHLITZAUGEN-TERROR GEGEN DEUTSCHE! ohne jeden sachlichen Beweis rassistisch motivierte Gewalt gegen als asiatisch gelesene Personen provoziere. Der Deutsche Presserat wolle jedoch in diesem Fall gegen den Springer-Konzern keine Rüge aussprechen, da dies auch der Meinung zahlreicher ranghoher Politiker in den konservativen Parteien…“

„… habe sich Merz entschieden dagegen verwahrt, eine ausländerfeindliche Haltung gegen die drei Personen zu zeigen. Diese befänden sich ja nicht grundlos in Polizeigewahrsam, so der CDU-Vorsitzende, außerdem müsse die Frage erlaubt sein, ob Deutschland weiterhin einen zweifelhaften Ruf als Aufmarschplatz der internationalen Mafia genießen wolle, statt jeden Gefährder so schnell wie möglich in irgendein Land abzuschieben, das ihn aufnehmen und nach einheimischen Gesetzen…“

„… sehe Faeser keinen Grund, eine erneute Untersuchung der Polizei zum Racial Profiling anzuordnen. Im Regelfall würden die Beamten nur da anlassunabhängige Kontrollen durchführen, wo sich beispielsweise die Hautfarbe einer Person als Verdachtsmoment in einer…“

„… der Botschafter bestätigt habe, dass es sich um Staatsbürger der Volksrepublik China handele, die auf private Einladung nach Deutschland gereist seien, um mehrere Konzerte zu geben. Es sei sehr bedauerlich, dass die drei Musiker erst nach diplomatischer Intervention auf freien Fuß gesetzt worden seien. Man habe Verständnis dafür, dass die Veranstaltungen, die im Auftrag des chinesischen Kulturministeriums hätten ausgerichtet werden sollen, durch eine unvorhergesehene Entwicklung ersatzlos ausfallen müssten und auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt…“





Potenziell gefährlich

12 01 2023

„Wir haben zur Stunde keinen Beweis, dass es sich bei den überwiegend deutschen Tätern auch um überwiegend deutsche Täter handelt. Es wurden in diesem Zusammenhang mehrere Ermittlungen zur Durchführung gebracht mit mehreren Ansätzen, die alle sehr erfolgreich belastbare Aussagen über den Tathergang haben ergeben können, allerdings nicht das, was für uns im Vorfeld als Erklärung feststand.

Das mit den Vornamen war natürlich eine nicht mit den üblichen Ermittlungsmethoden erklärbare Reaktion der Politik, die wir scharf kritisieren. Wir haben das gerne aufgegriffen, uns war nur zu dem Zeitpunkt nicht klar, dass das keine Lösung würde bringen können. Es kann ja nicht sein, dass wir in den Daten, die bei der Vernehmung gesammelt wurden, einen Hans finden, der aus der üblichen kriminalistischen Erfahrung einfach ignoriert wird, während es sich tatsächlich um eine Person mit Migrationshintergrund handelt, wo die Vorfahren vor weniger als hundertfünfzig Jahren nach einer kostenfrei genossenen Zivilisierung in unseren afrikanischen Kolonien hier eingewandert sind, um den Reichsdeutschen ihre Jobs wegzunehmen. Und im Gegenzug können wir nicht jeden anständigen Deutschen, der vielleicht zwei, drei Jugendstrafen abgesessen hat und zufällig Kevin oder Justin heißt, unter Generalverdacht stellen. Für seinen Vornamen kann man doch nichts.

Jetzt wurde angeblich bekannt, die Personalien der Festgenommenen hätten ergeben, dass es zum größten Teil um deutsche Staatsbürger geht, die gar keinen Migrationshintergrund haben. Das finde ich in mehr als einer Hinsicht sehr problematisch. Auf der einen Seite darf man das in Deutschland ja wohl erwarten, schließlich leben hier Deutsche, und ich sehe schon, bald wird man es denen zum Vorwurf machen, dass sie keinen Migrationshintergrund haben. Das ist Rassismus gegen Deutsche, das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Und wenn man in einem Stadtbezirk mit hohem Anteil an Personen mit potenziell gefährlicher Staatsbürgerschaft oder wenigstens einem Migrationshintergrund ermittelt, dann ist das ganz klar, dass hier solche Ergebnisse kommen. Deshalb darf man dann über einen Anteil von mehr Ausländern auch nicht überrascht sein, und das gibt uns wenigstens innere Sicherheit: eine Debatte, in der Ausländer als potenziell gefährliche Personen dargestellt werden, die geht mit einiger Sicherheit in die gewünschte Richtung.

Man muss ja auch sagen, dass die Polizei an der Eskalation nicht ganz unschuldig war. Da haben in Bayern zweihundert Jugendliche, alles ordentliche Deutsche, die Beamten mit Flaschen und Böllern beworfen – das ist da wohl Brauchtum, das können Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern gar nicht beurteilen, weil das bei denen nicht zur Leitkultur dazugehört. Und die haben dann zur Feststellung der Personalien und zur Klärung des Tathergangs einfach die Handys der Jugendlichen konfisziert! Sie müssen sich das mal vorstellen, da haben sich die Eltern reihenweise beschwert! Das kostet uns Wählerstimmen, das müssen Sie sich klarmachen! So ein Handy, das ist für die jungen Leute ein Teil ihrer sozialen Persönlichkeit, das kann man denen doch nicht einfach abnehmen! Die Beamten haben ja so getan, als seien das Asylbetrüger, die auf dem Schlauchboot übers Mittelmeer in den ersehnten Sozialleistungsbezug schippern und lieber ihr altes Telefon mitnehmen als ein zweites Paar Schuhe, weil sie hier in Deutschland sowieso alles von den linken Politikern hinten und vorne rein kriegen!

Natürlich muss man das Übel an der Wurzel packen und die richtigen Symptome bekämpfen – so ein Böllerverbot, wie das die Feuerwehr fordert, das ist doch gar nicht durchsetzbar, weil das auf zu viel Widerstand stößt. Und ich frage mich, was dann als nächstes auf uns zukommt. Wenn von den Jugendlichen Flaschen geworfen werden, soll dann die Bundesinnenministerin das Flaschenpfand auf einen Euro erhöhen? So ein Unsinn, dafür ist die ja nicht mal zuständig! Das können linke Chaoten nämlich hervorragend: keine Lösung haben, weil das Problem nicht erkannt wurde, aber Hauptsache mal irgendwelchen Schwachsinn fordern!

Überhaupt die Ausländer, wenn wir uns nicht nur gegen die Symptome zur Wehr setzen wollen, dann müssen wir doch die Systematik erkennen: in jeder Diskussion um Gewalt oder Kriminalität sind immer irgendwie Ausländer beteiligt – das wird ja wohl ein Zufall sein, oder? Nehmen Sie nur den Skandal aus Bremen, wo viele, viele Asylbetrüger, die es gar nicht gab, wegen der Bescheide beim BAMF, und am Ende war die Leiterin unschuldig. In der Bauverwaltung oder im Grünflächenamt wäre das alles nicht passiert, nur diese Ausländer wieder! Oder Abschiebungen – haben Sie schon mal erlebt, dass sich ein anständiger Deutscher in einer Arrestzelle aufzuhängen versucht, weil er in seine Heimat abgeschoben werden soll? Gut, ich komme aus Bielefeld, da kriegen mich auch keine zehn Pferde mehr hin, aber darum geht es gerade nicht. Wenn Sie sich diese Putschisten in Brasilien ansehen: alles Ausländer!

In Sachsen gab es ja angeblich einen Toten, und da waren auch einige besorgte Bürger, die man vom Phänotyp jetzt eher den Einheimischen zuordnen würde, unter den Straftätern. Das hat solche Formen angenommen, da mussten wir in der Pressestelle auf Bildmaterial von 2019 und Polizeiberichte aus 2018 zurückgreifen, und raten Sie mal, wer da als erstes genannt wurde? Kommen Sie drauf? Ich will Ihnen mal eins sagen: diese Angst, die jetzt überall geschürt wird, ist unerhört! Vom deutschen Volk geht nachgewiesenermaßen keine Gefahr aus!“





Rechtsverschärfung

19 12 2022

„… ein Parteiverbot aber unter allen Umständen vermeiden werde. Merz werde die Alternative für Deutschland bis auf Weiteres weder durch ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht noch durch eine…“

„… bisher keine Antwort der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag vorliege. Die Gespräche mit der Union seien nach Aussage der Vorsitzenden in regelmäßigen…“

„… es noch keine Erkenntnisse gebe, ob die bei der Vorbereitung des Staatsstreiches festgenommene Terrorgruppe Verbindungen zur AfD habe. Für den CDU-Vorsitzenden sei jedoch viel wichtiger, dass die AfD keine offiziellen Verbindungen zu den Reichsbürgern oder ihre…“

„… halte CDU-Generalsekretär Czaja fest, dass es sich nicht um einen Hochverrat handele, da die Tat lediglich beabsichtigt, aber nicht ausgeführt worden sei. Für Rechtsterroristen gelte auch nach Merz’ Einschätzung die rechtsstaatlich gebotene Unschuldsvermutung, die darüber hinaus natürlich auch auf andere Parteien übertragen werden müsse, die möglicherweise erst durch Ermittlungen im…“

„… es sich bei der Partei um eine Partei und nicht gegen einen Verein handele. Merz sehe daher keine juristische Möglichkeit, die AfD mit den Mitteln des Vereinsrecht zu bekämpfen, wie es in der Union vereinzelt von…“

„… keinesfalls nur auf kurzfristige politische Einschätzungen reagieren dürfe. Für die Partei sei die Einstufung der AfD als deutlich weit rechts der Union stehende Gruppierung derzeit akzeptabel, es sei jedoch durchaus möglich, dass sich in den Jahren bis zur nächsten Bundestagswahl eine sehr deutliche Verschiebung der…“

„… es aus den Reihen der Umstürzler auch viele Kontakte in die CDU gegeben habe, teilweise auch Mitglieder in Exekutivämtern. Wolle man das rechtsstaatliche Prinzip durchexerzieren, so Merz, müsse man konsequenterweise nun auch die CDU verbietet, was eine vollkommen hirnrissige…“

„… werde die AfD als Bundestagspartei mit Steuergeldern unterstützt. Für die CDU sei dies ein Beweis, dass es sich im eine nach demokratischen Regeln gewählte…“

„… ein Verbot der AfD auch bedeute, dass viele Beschlüsse der Union, nicht mit ihr zu kooperieren, auf Parteitagen neu gefasst werden müssten, falls diese sich erwartungsgemäß sofort neu gründe. Es dürfe nicht bei einer auf einzelne Gruppierungen beschränkte Haltung bleiben, da sonst das gute Einvernehmen, das für im Bundestag vertretene Parteien wichtig sei, nun noch unter großen…“

„… spreche der Parteichef selbstverständlich nur für die Bundes-CDU. Czaja sei sich sicher, dass die Brandmauer zur verfassungsfeindlichen AfD weiterhin als unumstößliches Gebot gelte, könne aber nicht garantieren, dass nicht auf Landes- oder Kommunalebene, wo teilweise schon erfolgreiche Bündnisse geschlossen worden seien, eine gute Zusammenarbeit unterbunden werde, um eine rein formale Regelung nur um ihrer selbst willen zu…“

„… bejahe Merz, dass es durchaus inhaltliche Schnittmengen mit der Alternative für Deutschland gebe. So stehe für beide Parteien die Abschaffung des Staates, steuerliche Förderung der Umvolkung, die Zwangshomosexualisierung aller Kinder sowie das Verbot des Christentum außer Frage. Für ihn sei es viel wichtiger, dass Politiker, die derartige Pläne hegen würden, sofort mit allen rechtsstaatlich zur Verfügung stehenden Mitteln aus dem…“

„… dass einige der Reichsbürger, denen eine besondere Nähe zur AfD nachgewiesen werden könne, legale Waffen besessen hätten. Die CDU sehe zwar ein, dass die Überarbeitung des Waffenrechts wie jede Rechtsverschärfung sinnvoll sei, weise aber darauf hin, dass es sich eben nicht um Straftaten im Sinne des aktuell geltenden…“

„… müsse man auch die im Osten erfolgreichen Politiker wie den sächsischen Ministerpräsidenten aus der Partei ausschließen. Dabei habe sich nach Merz’ Auffassung gezeigt, dass diesen überhaupt keine Schuld an der Nähe seines Landesverbandes zu nationalsozialistischem Gedankengut treffe, da Kretschmer nur die von der AfD populär gemachten Vorschläge einer rechtskonservativen Richtung…“

„… nur einzelne Mitglieder der Alternative für Deutschland straffällig geworden seien. Czaja lehne eine Kollektivschuld für die Gesamtpartei daher schon aus christlichen Motiven vollkommen…“

„… mehrheitlich demokratiefeindliche Kräfte nicht in der Lage seien, die Regierung anzuführen, wenn sie nicht durch eines der größten politischen Genies aller Zeiten unterstützt würden. Merz habe klar zum Ausdruck gebracht, dass die AfD ihm nicht genug Geld bieten könne, um einen Wechsel von den Christdemokraten zur…“

„… stehe die Union nicht für lösungsorientierte Vorschläge, was sie auf natürliche Weise in die Nähe der AfD rücke. Führende Politiker beider Parteien seien davon überzeugt, dass dies für eine konstruktive Koexistenz sowohl in der Opposition wie auch in absehbarer Zeit für die gemeinsame…“

„… entscheidende staatsrechtliche Impulse von der AfD aufnehmen wolle, um den gewaltsamen Umsturz durch linksextremistische Klimaterroristen zu verhindern. Merz halte weder die anlasslose Todesstrafe noch eine Sippenhaft für möglich, ohne das der BRD von den Aliierten aufgezwungene Grundgesetz mit einer Neugründung des Reiches abschaffen und die Rolle Deutschlands in der Welt wieder auf eine ihm gebührende…“





Reichsmark der Germanischen Notenbank

14 12 2022

„Nur noch mal zum Verständnis: sind Sie jetzt von der Republik Freies Germanien oder von der Freien Germanischen Republik? Ich habe nämlich keine Lust, jedes Schriftstück doppelt auszustellen, weil sich Ihre Karnevalsvereine gerade nicht auf einen gemeinsamen Stempel einigen können. Bringen Sie Ihren Kram in dreifacher Ausführung mit, gelocht, geheftet, und dann sehen wir mal weiter.

Neuanträge macht unsere Abteilung eh nicht, außerdem: seit wann ist denn diese BRD GmbH für Ihre Angelegenheiten zuständig? Ich dachte immer, uns gäbe es gar nicht? Und plötzlich wollen Sie für Ihren komischen Operettenstaat eine Bescheinigung für Steuerfreiheit von einer Bundesrepublik, den Sie abschaffen werden, wenn es soweit ist? Können wir uns mal auf eine Realität einigen, oder brauchen Sie eine in Reserve? Wenn Sie sich selbst verwalten, warum gehen Sie dann den deutschen Behörden auf den Geist?

Königreich, aha. Können Sie gleich knicken. Sie können auch nicht einfach aus der EU abhauen, das erfordert halt einen langfristigen Austrittsprozess. Schön, wenn Sie dazu eine eigene Meinung haben – die haben ja einige von Ihnen. Vielleicht hätten Sie sich mal die Gebrauchsanweisung von so einem Staat durchlesen sollen, bevor Sie einen gründen. Haben Sie Botschaftspersonal? oder überhaupt eine grobe Richtung von völkerrechtlicher Vertretung? Sie lassen das mal auf sich zukommen? Das hört sich sehr klug an, so machen das die anderen Staaten sicher auch. Und da ich davon ausgehe, dass Sie von anderen Staaten auch anerkannt werden wollen als Königreich Deutschland, werden Sie die entsprechenden Formalitäten im Vorfeld bereits erledigt haben, richtig?

Also auch das nicht. Gut, dass die Botschaften sich nicht für diesen Mist hergeben, das hätte ich Ihnen schon erklären können, aber Sie wussten ja auch alles besser. Haben Sie wenigstens eine eigene Armee? Zweihundert Mann? und zwei Panzer? Die kriegt ja die saarländische Bereitschaftspolizei im Vorbeigehen platt. Exekutionskommandos haben Sie? Die werden richtig sinnvoll sein, wenn die NATO-Streitkräfte zum Befreien vorbeigucken. Wenn ich mal fragen darf, wie viele Minuten hatten Sie bis zur Kapitulation veranschlagt?

Und wie wollten Sie eigentlich die Hundesteuer einziehen? Oder die neuen Reichspersonalausweise ausgeben? Macht das die Deutsche Reichs-GmbH? Ich frage nur, weil ich nicht so den Eindruck habe, dass Sie sich ernsthaft mit dem Aufbau von Verwaltungsstrukturen auskennen. Wir haben das nach 1990 alles in den Osten exportiert, das hat Jahre gebraucht. Sie machen das per königlichem Dekret? Nur, dass ich das richtig verstanden habe?

Ja, das kostet natürlich Geld. Wenn Sie keine Steuern oder Abgaben erheben, ist das Ihr Problem, dann wird’s aber schnell eng im königlichen Säckel. Da wäre eine Demokratie deutlich preiswerter, falls Sie nicht nach Ihrem üblichen Verfahren vorgehen: die Kohle in die eigene Tasche stecken und für alle Ausgaben andere hinhängen. Das mit der Währung wäre dann hoffentlich auch geklärt? Oder wollten Sie im Euro-Raum bleiben? Deutsche Mark? Taler? Dem internationalen Handel wird das egal sein, ob Sie in Zukunft Goldgulden oder Reichsmark der Germanischen Notenbank ausgeben. Das nehmen die alle nicht. Die Banken knipsen dann einmal das Licht aus, Ihr treues Staatsvolk hat bestimmt noch genug Vorräte im Erdloch gepreppt, wenn plötzlich die Läden leer sind. Aber Sie haben ja zweihundert Mann und Exekutionskommandos, wenn’s nicht so läuft wie vorgesehen.

Hoffentlich verletzt sich keiner von Ihnen bei der Aktion. Sie sind ja alle nicht versichert – und wenn, dann über die Deutsche Gesundheitskasse, die größtenteils dem Schnapsverbrauch ihres Gründers diente. Sollten Sie bei der Gelegenheit ein paar Todesfälle zu beklagen haben, dann werden Sie selbstverständlich auch Probleme haben, in den Genuss von Hinterbliebenenversorgungen zu gelangen. Euro werden Sie eh nicht akzeptieren, dann bleibt Ihnen vielleicht ein Sack Kartoffeln pro Monat. Die müssten Sie aber selbst anbauen, immer vorausgesetzt, Sie kennen sich damit aus. Und bei der Energieerzeugung dürfte es auch bald größere Probleme geben. Ihr Auftraggeber im Kreml wird Ihnen sicher ganz schnell ganz viel Gas und noch viel mehr Öl versprechen, wenn Sie ihn mit in der russischen Volkswirtschaft verwertbaren Devisen bezahlen. Wie Sie da patzen, haben Sie ein größeres Problem, als Sie sich ausmalen können.

Außenpolitisch müssten Sie sich natürlich auch mit Ihrem großen Meister einig werden. Sollten die Grenzen von 1914 für Sie noch Bestand haben, werden Sie nicht nur mit unseren direkten EU-Nachbarn einige robuste Verhandlungen eingehen, Sie werden auch Gebietsansprüche der ehemaligen Sowjetunion zu berücksichtigen haben. So anders als Sie tickt der Führer in Moskau nicht. Ich nehme an, er lädt Sie gerne mal ein auf ein Tässchen Tee.

Ach ja, und dann brauchen Sie natürlich auf dem schnellsten Weg eine neue Verfassung. Sie sind ja nach wie vor der Ansicht, dass das Grundgesetz gar nicht mehr gilt, obwohl es so richtig noch nie gültig gewesen ist, und dass nur durch eine gültige Verfassung ein souveräner Staat überhaupt als Staat gelten kann. Sollte das mit Ihrer Monarchie nicht unvereinbar sein, wäre es ratsam, diese Verfassung vorab dem Volk zur Abstimmung vorzulegen. War das nicht ursprünglich sowieso Ihr Plan?

Sie zahlen doch lieber die Strafe fürs Parken in der zweiten Reihe? Das ist klug von Ihnen. Alles Weitere hätte ich Ihnen auch nicht geraten.“





Karrierechance

12 12 2022

„Selbstverständlich dürfen Sie Ausländer scheiße finden. Alle Ausländer, das ist meines Wissens nach von der Meinungsfreiheit gedeckt. Außerdem sieht das ein nicht zu unterschätzender Teil der deutschen Bevölkerung ganz ähnlich, und wenn Sie Ansichten vertreten, die auch von der Bevölkerung akzeptiert werden, können wie Sie nicht ablehnen. Die Polizei ist ja ein Spiegel der Gesellschaft.

Es kommt eben nur darauf an, ob Sie aus dieser Haltung heraus auch geneigt sein sollten, etwaige Straftaten zu begehen. Planen reicht nicht aus, das würde unsere Ermittlungstätigkeit personell schon sehr strapazieren, Sie müssen schon Waffen und Munition und Schutzwesten in einem erkennbaren Zusammenhang vorhalten und für eine eindeutig verfassungsfeindliche Straftat einsetzen wollen. Das ist nicht so einfach nachzuweisen, deshalb raten wir immer davon ab, sich mit eigenen Aussagen selbst zu belasten. Davon haben wir alle nur Ärger. Wenn Sie vage Vorstellungen davon haben, wie es wäre, ein Asylbewerberheim in Brand zu setzen, weshalb Sie auch das Material zum Bau von Brandsätzen im Keller bevorraten, dann ist die Sache ganz eindeutig für uns. Das ist ein großer Interpretationsspielraum.

Kontakte ins rechtsextremistische Milieu? Da muss man differenzieren. Haben die Personen ihre extremistische Einstellung erst im Nachhinein entwickelt, oder waren sie möglicherweise schon früher radikal? Und selbst dann kann man ja nicht immer eine klare Aussage treffen. Stellen Sie sich mal vor, einer von diesen Betroffenen sagt nun aus, dass er erst durch den Kontakt zu Ihnen zu einem richtigen Verfassungsfeind geworden ist – den kann man dann nicht als extremistischen Kontakt werten, weshalb Sie dann auch keine Schuld trifft.

Hier wird insbesondere auf die Mitgliedschaft in der AfD abgestellt. Lassen Sie mich das erklären: es ist selbstverständlich nicht verboten, dass Sie in der Vergangenheit Mitglied dieser Partei gewesen sind, wir werten es jetzt als Entlastungsmerkmal. Es gibt jede Menge andere Naziorganisationen, da haben Sie recht, aber da interessiert Ihre Mitgliedschaft und nicht. Kann sein, dass das nach dem nächsten Staatsstreich noch mal aktualisiert wird, aber Stand 2022 wollen wir da nichts wissen.

Haben Sie in Ihrer Vergangenheit schon mal an Gewaltverbrechen gegen jüdische Einrichtungen teilgenommen oder planen Sie derartiges in den nächsten Jahren? Wie gesagt, Sie müssen sich hier nicht selbst belasten, wir können diese Frage auch überspringen. Die Ergebnisse der Vergleichsgruppe sind sowieso erst in anderthalb Jahren fertig, darum wollten wir nur schon mal wissen, ob sich eventuell irgendwas geändert haben könnte. Vielleicht haben Sie in diesem Zusammenhang ja Informationen für uns, die eine Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutz nahe legen. Sehen Sie das als Karrierechance. Arbeitslos wird man da so schnell nicht.

Uns geht es ja weniger darum, dass man den deutschen Staat friedlich vertritt, denn sonst wären wir nicht bei der Polizei. Da gibt’s halt manchmal auf die Fresse. Wir sollten nur in etwa denselben Staat meinen, sonst gibt es Abstimmungsprobleme, und dann haben wir wieder schlechte Presse. Bisher konnten wir immer noch einer Studie zu Gewalt und Extremismus aus dem Weg gehen, aber die Gefahr rückt ja ständig näher. Irgendwann lässt die Innenministerin das veröffentlichen, und wie stehen wir dann da?

Waffen haben Sie auch keine? Ich frage jetzt nicht für Sportwaffen und andere legale Gewehre und Pistolen, mehr so die, die irgendwie zu Hause herumliegen, bis man sie plötzlich mal braucht für private Unternehmungen. Reichstag stürmen, Banküberfall, so was halt. Munition haben Sie auch keine vergraben? Oder einen Panzer im Garten? Ja, Sie lachen, aber wir kennen das alles. So lustig ist das nicht, wenn die Kollegen beim Hausbesuch in die Panzerfaust gucken. Das kommt meistens am selben Tag im Fernsehen.

Sie müssen sich jetzt nicht angegriffen fühlen, das ist eine Routinefrage – wenn Sie jetzt sagen würden, dass eine scharfe Waffe im Privathaushalt für Sie nie in Frage käme, dann würde ich mich schon sehr wundern, was Sie ausgerechnet bei der Polizei zu suchen haben. Wir erfassen das statistisch, und dann gucken wir mal, ob uns das Ergebnis interessiert. Sie werden das auch irgendwann lernen, wenn Sie erst einmal bei uns sind. Ermittlungstaktische Gründe. Da kann man auch aus Kleinigkeiten eine Menge herleiten.

Wenn Sie zu Hause irgendwelche Nazisachen herumhängen haben, dann können wir Ihnen das nicht verbieten. Bitte nehmen Sie aber Rücksicht auf interne Ermittlungen und zeigen Sie keine Bilder davon in Chatgruppen herum. Wir müssen dann immer IT-Spezialisten akquirieren, die uns dabei helfen, dass die Daten leider nicht gespeichert werden können, versehentlich gelöscht werden oder keiner Person zuzuordnen sind. Wir haben ständig Schwierigkeiten, wenn unsere Beamten keine klare Trennung von Beruf und Privatleben vornehmen. Das betrifft dann auch unsere Work-Life-Balance. Also ab und zu mal eine Reichskriegsflagge mit zur Schicht bringen, weil es danach privat noch auf eine Demo geht, das ist in Ordnung. Aber direkt mit dem neuen Hakenkreuz-Tattoo angeben, das würde ich mir zweimal überlegen, wenn Sie wissen, was ich meine.

Gut, dann haben wir alles. Körperlich tauglich, keine Vorstrafen, deutscher Staatsbürger. Ach ja, irgendwelche Mitgliedschaften? Vereine, Parteien? Sie sind in der CDU? Danke, wir melden uns.“





Denkangebote

29 11 2022

„Diese ukrainischen Schmarotzer sind hier mit Absicht eingefallen, damit sie den Deutschen die Weihnachtsbäume wegnehmen können, so sieht es doch aus! Herr Merz hatte am Anfang auch ein paar Probleme damit, aber das liegt an seinem Gehirn.

Sie müssen die Botschaft nur ganz langsam in ihre Bestandteile zerlegen, dann kommen Sie auch dahinter, dass das alles wahr ist. Die wollen den Deutschen die Weihnachtsbäume abnehmen, und das auch noch kostenlos – ist ja klar, die feiern auch Weihnachten, wahrscheinlich erst im nächsten Jahr, aber die Bäume kaufen sie halt von dem Geld, das sie ohne Gegenleistung bekommen. Bürgergeld, um das noch mal zu betonen, obwohl diese Touristen nie in eine deutsche Sozialversicherung eingezahlt haben! Und wir, die anständigen Deutschen, wir können dann in die Röhre gucken, während sich die Invasoren aus dem Osten unter der Tanne einen schönen Weihnachtsabend machen!

Es ist natürlich immer sehr schwierig, wenn die Journalisten uns unterstellen, wir hätten dabei die Zusammenhänge frei erfunden. Schwierig deshalb, weil Herr Merz sich nicht mehr an das erinnert, was er irgendwann mal gesagt hat. Wir haben es mit der Generalausrede versucht, dass immer das Gegenteil von dem wahr ist, was man ihm vorgeworfen hat, weil er ja auch das Gegenteil von dem sagt, was er vorher behauptet hat. Lief so lala. Jedenfalls haben wir den Punkt gemacht, dass Ukrainer im Grunde in Deutschland nichts zu suchen haben.

Wie dieses Arbeitsverweigerer, die sich mit dem Bürgergeld zur Ruhe setzen und dafür belohnt werden, dass sie keine Termine mehr wahrnehmen. Das sind Arbeitsverweigerer, auch wenn sie zufällig berufstätig sind. Wichtig ist, dass man sämtliche Bürger im Leistungsbezug als gieriges, faules Pack wahrnimmt. Da hat Herr Merz nun wieder die passende Empathie. Das nimmt ihm jeder sofort ab. Und darauf kommt es letztlich an. Feindbilder sind wichtig, das Volk darf nur nicht wissen, dass es selbst gemeint ist. Man könnte ja theoretisch selbst irgendwann Bürgergeld kassieren, weil man wegen einer Kündigung einfach die Arbeit verweigert, und das würde die Freiheit bedeuten, die Arbeitnehmern einfach nicht zusteht, kapieren Sie das?

Politische Kommunikation ist nämlich sehr viel schwieriger, als Sie sich das denken. Wenn man mit dem Denken sowieso Schwierigkeiten hat, wird es erst recht kompliziert, und da kommt dann auch Herr Merz ins Spiel. Wir als Kommunikationsteam müssen rechtzeitig genug Claims abstecken, damit wir Denkangebote an die Bevölkerung machen können. Wir müssen wissen, was die Bevölkerung denken will, dann liefern wir die Zutaten. Wenn die linken Terroristen aus politischer Korrektheit alle Winnetou-Filme im Fernsehen verbieten, müssen wir das aufgreifen, und zwar am besten selektiv. Einmal die Linksterroristen und einmal irgendwas mit Winnetou. Wir können nur Fakten nennen, die Zusammenhänge müssen sie schon selbst finden.

Wir haben kein Problem mit der Wirklichkeit, diese Wirklichkeit hat ein Problem mit uns. Wir können doch keine wirksamen Vorschläge bringen, wie man den Klimaschutz verbessert. Das ist nicht nur nicht unsere Aufgabe als Opposition, das würde außerdem unser politisches Programm, wobei: wir müssten erst mal eins haben, und das kann man von einer Opposition vor den Wahlen kaum erwarten. Bis dahin gibt es Denkangebote. Ein sehr gutes kam von unseren Freunden aus der AfD. Die hatten den Einfall, dass jeder Tag, an dem es Deutschland so richtig schlecht geht, ein guter Tag für ihre Partei ist. Wir wollen, dass dies Land so richtig am Boden liegt – Sie haben sich nicht verhört, dieses Land hat es ja nicht anders verdient. Seit vierzig Jahren ist Herr Merz jetzt unterwegs als größtes politisches Genie aller Zeiten – fragen Sie ihn, er wird Ihnen das sofort bestätigen. Was der alles erreicht hat, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Dass es nie im Grundgesetz einen Artikel gibt, der hohe Strafen für versehentliches Nicht-Gendern gibt, das haben Sie nur dieser politischen Lichtgestalt zu verdanken!

Jetzt haben wir endlich wieder genug Feind. Sie müssen das so denken: die Krankenschwester, die unbedingt mit dem Auto fahren muss, weil sie auf dem Land wohnt, kann definitiv nicht mit diesem linken Klimawahnsinn konfrontiert werden, weil sie zur Schicht pünktlich sein muss. Wenn sie plötzlich auf die Idee kommt, dass der Klinikkonzern, für den sie arbeitet, nicht genug für sein Personal tut, dann ist sie Feind und soll sich in ihrer arroganten Anspruchshaltung eben einen besseren Job suchen. Das ist diese linke Gratismentalität, die uns alle das letzte bisschen Wohlstand kosten wird, so dass wir die potenziell arbeitsunwilligen Niedriglöhner zur Rechenschaft ziehen werden. Und bevor Sie linker Vogel komisch werden, es geht natürlich um Wohlstand, den Wirtschaftsexperten wie Herr Merz für sich haben hart erarbeiten lassen. Wenn Herr Merz nämlich eins widerwärtig finden, dann sind das Ihre menschenfeindlichen Neiddebatten!

Wir müssen strategisch denken, das heißt: wenn wir erfolgreich sind, liegt es an uns, und wenn es in der linken Presse so dargestellt wird, als seien wir nicht erfolgreich, dann ist das dieser linksgrünwoke Genderterrorismusmainstream. Aber wir ziehen da bald ganz andere Saiten auf, glauben Sie mir.

Hallo? ja, ich höre Sie, Herr Merz. So gut wie fertig, es ist alles drin. Ob afrikanische Touristen alle antisemitische Kinderschänder sind, klären wir dann später, aber dass die alle einen ukrainischen Pass haben wollen, um Bürgergeld zu kassieren, das nehmen wir mit rein. Also Freitag, den 6. Januar, vor dem Reichstag? Ich freue mich, Herr Merz!“





Herrchens Frauchen

21 11 2022

„… mit einer gemeinsamen Beschlussvorlage mit der sächsischen AfD-Landtagsfraktion erreicht habe, dass die Anrede Fräulein für nicht verehelichte Personen, die ab sofort in allen rechtsverbindlichen Schriftstücken sowie in der…“

„… nicht umgesetzt, sondern ignoriert werde. Die Bundesregierung habe nicht vor, sich mit den privaten Vorhaben einer von der CDU unterstützten rechten Pseudobewegung zu…“

„… schon 1937 von Reichsinnenminister Frick erlassen worden sei, dass sich deutsche Fräulein auf irreführende Weise in ihren Papieren als ‚Frau‘ hätten bezeichnen dürfen. Für Merz sei dies der Beweis, dass Scholz offenbar als Erfüllungsgehilfe nationalsozialistischer Politik in der Tradition der linksfaschistischen NSDAP eine Zerstörung der…“

„… rechtlich ohnehin nicht bindend sei. Weder im privaten noch im geschäftlichen Verkehr sei die Anrede mündlich oder schriftlich durch Gesetz oder Verordnung zu regeln, wie das Bibliographische Institut in einem grundsätzlichen Statement für den Gebrauch der aktuellen Regeln zur…“

„… die politisch motivierte Vergewaltigung der Sprache die Gesellschaft spalte, um sie dann mit undemokratischen Mitteln in eine linksextreme Gleichmacherei zu presse. Merz, der sich lange genug mit Frauen und Vergewaltigung beschäftigt habe und einiges über diese Themen wisse, wolle vor seiner Kanzlerkandidatur nach den möglichst schnell angesetzten Neuwahlen eine komplette…“

„… dass der gewöhnliche Sprachgebrauch die Bezeichnung vor allem in Verbindung mit ‚Mann‘ benutze, da eine Ehe eben nicht von Mann und Fräulein geführt werde, was für die Partei im Umkehrschluss bedeute, dass ein vollwertiges weiblichen Wesen ohne eheliche Verbindung mit einem Mann eben nicht vollwertig im Sinne des…“

„… unterstütze, da es die Gesellschaft von den antidemokratischen Tendenzen des Sozialismus befreie. Dobrindt habe in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Anrede ‚Frau‘ seit 1951 in der Sowjetzone durchgesetzt worden sei, was darauf schließen lasse, dass es auf Anordnung der stalinistischen Diktatur geschehen sei. Wer das jüdisch-christliche Menschenbild der konservativen Mitte vertrete, könne daher nicht auf das ‚Fräulein‘ verzichten, ohne einen Linksruck in der…“

„… der Begriff ‚Fräulein‘ bereits im Werk des großen deutschen Volksdichters Goethe genannt werde. Für Söder sei es ein pädagogischer Auftrag, die unchristliche Gender-Vermischung, nach der sich jeder als Frau bezeichnen dürfe, möglichst ohne lange Diskussionen mit dem Volk in den…“

„… den Genscher-Erlass zumindest in Sachsen rückgängig zu machen. Kretschmer wolle den im Freistaat gebräuchlichen Begriff im amtlichen Schriftverkehr, den der damalige Bundesminister des Auswärtigen 1971 dekretiert habe, als schwere Rechtsbeugung wieder abschaffen, da Sachsen zu dieser Zeit nicht zur BRD GmbH gehört habe und folglich jetzt nicht unter dem Recht des Besatzers stehen dürfe, der sich zur Abschaffung der…“

„… nur Frauen vorbehalten sei, was für den CDU-Experten Spahn einen weiteren guten Schritt in eine freiheitliche Gesellschaft darstelle. Es dürfe sich nicht jede Transe nach ihrer Umoperation zum Gecko, die ihren schwulen Stehlamperich kirchlich heirate, als ‚Fräulein‘ im Sinne des…“

„… nicht mitmachen werde. Alle Redaktionen des Springer-Konzerns würden Politikerinnen der Grünen weiterhin als ‚Schlampe‘ oder ‚Fettsau‘ bezeichnen, ungeachtet der Tatsache, ob diese in einer Ehe oder einer eheähnlichen…“

„… keine Diskriminierung bemerkt habe, da er die Anredeform noch aus seiner Jugend kenne und sie nicht als respektlos empfinde. Merz wolle sich auch weiterhin nicht dem feministischen Diktat der grünen Verbotspartei beugen, die die Redefreiheit in Deutschland nachweislich mit terroristischen…“

„… aber im Gegensatz zu Formen wie ‚Mädel‘ nicht sexistisch gemeint sei. Deshalb spreche sich die CSU einstimmig dafür aus, keine politisch oder linksideologisch besetzten Begriffe wie ‚als Frau gelesenes Uterusträgerdings‘ oder anderweitig zur Komplexität neigende Kombinationen von…“

„… bedürfe es auch keiner gesellschaftlichen Diskussion, um die bürgerliche Mitte durch die Befindlichkeiten hysterischer Empörungskultur zu stören. Czaja gebe in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die Rolle der Frau in der deutschen Gegenwartskultur nicht so bedeutend sein könne, wenn bisher keine Frau es für nötig gehalten habe, das Amt der Bundespräsidentin zu…“

„… kein Halten mehr gebe, wenn die deutsche Frau sich eigenmächtig über die grundgesetzlich verankerten Rechte des Mannes hinwegsetze. Der CDU-Vorsitzende befürchte einen Dammbruch, dass auch heiratsunwillige Frauen die Gerichte mit Klagen überziehen würden, um als ‚Männin‘ oder ‚Frauerich‘ angeredet zu…“

„… es als Ausnahme gelten lassen wolle, wenn weibliche Bevölkerungsanteile dem Staat ein Kind schenken würden, das sich verpflichten müsse, in den ersten 70 Lebensjahren keine Sozialleistungen zu kassieren. Dies entspreche nach Meinung der Union nicht nur dem Frauenbild der überwiegenden Mehrheit aller christlich-konservativen Männer, es sichere auch den Fortbestand des…“





Kampfmittel

16 11 2022

„… die Bundesregierung nicht mehr unterstützen könne, da sie in der Sache falsche Entscheidungen treffe. Merz werde weiter darauf dringen, dass der Kanzler die Bundeswehr mit E-Panzern und…“

„… dass kein Rüstungskonzern sich in der Lage sehe, schwerste Kampffahrzeuge mit elektrischen Motoren zu bauen. Der Vorstoß der Union sei mit Abstand die dämlichste Äußerung seit dem…“

„… die Regierung Wehrkraftzersetzung betreibe und die Verteidigungsfähigkeit der hart arbeitenden Mitte vor ausländischen Heeren bewusst schädige. Die CDU werde daher bis auf Weiteres alle im Bundesrat vorgelegten Gesetze ohne Möglichkeit auf eine inhaltliche Vermittlung entschieden…“

„… auch in der Truppe nur Befremden ausgelöst habe. Abgesehen von der Reichweite seien die von Merz projektierten Panzer für einen Einsatz im Verteidigungsfall technisch gar nicht in der Lage, die notwendigen mechanischen Belastungen zu…“

„… die Finanzierung des Rüstungsprojekts mit einem Sondervermögen fordere. Für den CDU-Finanzexperten Spahn komme ein zeitlich nicht befristeter Tank-Rabatt, den der Wirtschaftsminister an die Waffenhersteller zahle, die sich die nötige…“

„… sich seit Jahrzehnten zeige, dass Benzin als Treibstoff für Kampfpanzer keine optimale Lösung darstelle. Czaja betrachte daher die Weigerung der Hersteller, neue Waffensysteme zu entwickeln, als politisch motivierte Unterwerfung unter die von China ausgehende Doktrin einer sozialistischen…“

„… der Bundesregierung Lügen vorgeworfen habe, für die er eine Bitte um Entschuldigung in aller Form erwarte. Söder bekräftige nochmals, er wisse aus absolut sicherer Quelle, dass 800 Staaten ihre Armeen mit E-Panzern ausgestattet hätten. Eine Produktion solcher Kampfmittel wäre in Bayern ohne Verzögerung möglich gewesen, wenn sich die Regierung nicht durch den vorsätzlichen Boykott eines Stromtrassenbaus für die…“

„… sich Merz bei diesem Projekt von Experten beraten lasse, die die Waffen der modernen Armeen in Hinblick auf Mobilität und Antrieb beurteilen könnten. So habe die Union als Sachverständigen für die kommenden Eroberungsfeldzüge der Truppe den Wehrmachtsspezialisten Gauland gebeten, ein Gutachten zur Verfügbarkeit von…“

„… die Batterieentwicklung nur deshalb nicht in Brandenburg habe angesiedelt werden können, weil mit Laschet der falsche Parteichef gewählt worden sei. Linnemann habe die jetzige personelle Lösung gegen jede Kritik verteidigt, die seiner Meinung nach nur von Erwerbslosen stammen könne, die nicht in der Rüstungsindustrie zur Verteidigung der deutschen Territorien ihren Beitrag im…“

„… aus Einzelteilen gefertigt werden könnten. CDU-Technikexperte Spahn sehe große Chancen, dass bereits in Serie gegangene SUV-Komponenten durch einfache Kombination mit Waffenteilen und Modifikationen im Antrieb für perfekte Modelle im Kampfbetrieb sorgen könnten, die beispielsweise durch private Testkäufe aus Aserbaidschan, die er selbst in der Fraktion organisieren werde, in der…“

„… große Versäumnisse aufweise und deutlich zeige, dass es den Grünen einmal mehr nicht um den Umweltschutz, sondern um Verbote gehe. Für Merz sei die Ladesäuleninfrastruktur in potenziellen Aufmarschgebieten der Bundeswehr noch nicht ausreichend entwickelt, so dass militärische Stärke nur durch konventionelle Systeme und mit den…“

„… dass es jetzt an der Zeit sei, die Einfuhr von Erzen in die EU zu forcieren. Linnemann beklage, dass Scholz und Habeck aus einer langjährigen Geschichte von Kolonialismus und Ausbeutung offensichtlich nichts gelernt hätten. Es sei für die Bundesregierung dringend geboten, Aluminium für leichtere Kampfpanzer aus den…“

„… der Streckbetrieb einiger weniger Reaktoren bis April 2023 bei Weitem nicht mehr ausreiche. Die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag habe sich für einen Neubau von bis zu 150 Kraftwerken ausgesprochen, um die notwendigen Mengen an speicherbarem Atomstrom für den Bündnisfall in naher Zukunft bereitzustellen, da man nicht mit einer Entspannung in der chinesisch dominierten Fotovoltaikbranche rechne, die in den Großen Koalitionen auch dank der verantwortungslosen SPD-Beteiligung bis auf eine minimale…“

„… die linksgrüne Regierung schwere Schuld auf sich lade, wenn sie nicht den Ansturm ostischer Feindrassen in die deutschen Sozialsysteme mit dem Einsatz der Bundeswehr im Innern begegnen wolle. Wenn nicht sofort der Bau von E-Panzern in der Bundesrepublik beschlossen werde, führe für Merz nur noch der Gang nach Karlsruhe sowie zum International Gerichtshof für…“

„… führe die SPD die Bundesrepublik ohne E-Panzer sowohl militärisch als auch technologisch in den Abgrund. Für den Sozialexperten Spahn sei nur die umgehende Erhöhung der Forschungsmittel zur Entwicklung eines E-Panzers vernünftig, die sich auch leicht durch die eine Streichung sämtlicher Sozialleistungen gegenfinanzieren lasse, wodurch als sekundärer Gewinn die Einwanderungsgründe für unerwünschte Afrikaner, Arbeitssuchende und andere nicht überdurchschnittliche reiche Personen erheblich verringert und in der Folge auch…“

„… eine Blockadehaltung nicht dem Anspruch der Union auf eine verantwortungsvolle Opposition gerecht werde. Für Merz, der damit untermauern wolle, dass Deutschland nur unter seiner Führung eine auf Vernunft, Realismus und Sicherheit für alle Bürger beruhende Demokratie sein könne, stelle sich so drängend wie nie die Frage, ob das Land in der aktuellen Lage der Unregierbarkeit nicht ein…“





Umerziehung

8 11 2022

„… härtere Strafe fordere, da der Bestand von Staat und Demokratie auf eine nie zuvor da gewesene Form menschenverachtenden Terrors gefährdet sei. Die Klimaproteste seine für Merz eine…“

„… sich die Richter keine Vorschriften machen lassen würden. Die Unabhängigkeit der Justiz sei ein in der Bundesrepublik Deutschland wichtiges Rechtsgut, das durch Empörung einiger Politiker nicht ausgehebelt oder in seiner Bedeutung…“

„… fortan genehmigt werden müssten. Czaja wolle durch ein bereits im Vorfeld ausgesprochenes Verbot von Verkehrsblockaden den Rechtsfrieden auf den Autobahnen und Bundesstraßen im Sinne einer friedlichen und wirtschaftsfreundlichen…“

„… da es Dobrindt nicht als möglich ansehe, dass Klimaproteste im Rahmen geltender Gesetze ablaufen könnten. Jede Kundgebung sei seiner Ansicht nach bereits eine weitere Anstachelung zu weiteren Demonstrationen, bei denen sich dann eine Gesetzesübertretung feststellen lasse, so dass hier die Schwelle zur fahrlässigen Anstiftung immer…“

„… lasse der CDU-Vorsitzende mit sich reden, wenn die Bundesregierung ihrerseits einen raschen Vorschlag zur Gefahrenabwehr unterbreite. Für die Union sei eine ohne Anklage und Urteil verhängte zehnjährige Haftstrafe denkbar, die bei guter Führung um einige Monate verkürzt und mit einer gründlichen Umerziehung in der…“

„… dadurch schwere Schäden an der deutschen Volkswirtschaft zu befürchten seien. Linnemann sehe die reale Gefahr, dass eines Tages hunderte Kilometer Stau entstehen würden, die zu einem logistischen Kollaps einschließlich eines Blackout, zum Tod von vielen Millionen Fachkräften und damit auch zum Rückgang einer börsennotierten Unternehmen an den internationalen…“

„… dass die Schlagzeile HITLER HÄTTE DIESE DRECKSCHWEINE VERGAST keine Aufforderung zu Straftaten darstelle. BILD-Chefredakteur Boie habe großen Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter seines Blattes ausdrücklich Menschenrechtsverletzungen während der Zeit des Nationalsozialismus weder gutgeheißen noch zur Nachahmung empfohlen hätten. Außerdem halte er es für unwahrscheinlich, dass sich Bürger heute ohne technische Kenntnisse ein komplettes Konzentrationslager einschließlich der dazu erforderlichen Apparaturen zur…“

„… weise die CSU anekdotische Erkenntnisse von Berufsfeuerwehren zurück, die Routinefahrten durch ihre Einsatzgebiete unternommen hätten und wegen vorsätzlich falsch geparkter Autos nicht zu einem Einsatzort gekommen seien. Söder lehne sämtlichen Populismus in dieser Angelegenheit ab, für ihn seien es außerdem Kraftfahrzeuge, die nicht in der Absicht abgestellt worden seien, Schäden an einer bestimmten Person zu…“

„… verteidigt habe. Merz sehe in den Protesten eine Gefährdung aller Bundesbürger, so dass er von einer schweren staatsgefährdenden Straftat ausgehe. Diese müsse als Massenmord, wenigstens aber als fahrlässigen Volksverrat in Tateinheit mit…“

„… sich CDU-Menschenrechtsexperte Spahn mit der Frage befassen werde, ob die Todesstrafe in diesem Sonderfall verfassungskonform angewandt werden dürfe. Für eine Wiedereinführung fehle die Bundestagsmehrheit, es sei seiner Ansicht nach aber in absehbarer Zeit durch eine Koalition mit der AfD eine viel einfachere…“

„… vom Verfassungsschutz beobachten lassen wolle. Für Linnemann sei der provokative Verzicht auf Gewalt viel verwerflicher als Gewehrsalven, so dass nur eine sofortige Zerschlagung und ein Verbot durch das Bundesinnenministerium die…“

„… nach dem gesunden Rechtsempfinden der deutschen Autofahrer bestraft werden müsse. Merz fordere daher, dass Straftaten, auch solche, die mit den Straftatbeständen des Strafgesetzbuches noch nicht erfasst seien, mit Hilfe einer Rechtsanalogie angeklagt werden sollten. Nur so könne man noch verhindern, dass die drohende Anarchie durch eine linksfaschistische Todesschwadron, die bald den gesamten Staat und seine Organe durch ihren…“

„… auf dem Rücken der Polizei abgeladen werde, die nicht die Berechtigung habe, potenzielle Straftäter anlasslos zusammenzuschlagen oder ohne Hinweis auf einen geplanten Terroranschlag in Gewahrsam zu nehmen. Wendt fordere präventive Erschießungen von Personen, die den Eindruck erwecken würden, einen Eindruck zu erwecken, der eine präventive Erschießung rechtfertige. So könne mittelfristig die Straftatendichte gesenkt und das Vertrauen der Bürger in die Rechtssicherheit im…“

„… für eine Zusammenarbeit gewinnen könne. Wagenknecht werde gemeinsam mit Merz und Meuthen Hilfestellung bei der Gründung einer klimaradikalen Partei geben, so dass ein Verbot in Karlsruhe sich analog zur NPD auf eine…“

„… nicht habe bestätigen können. Der CDU-Experte für Verfassungsrecht Spahn plädiere für V-Leute in den wichtigsten Klimaprotestbewegungen, um mit Straftaten wie Bombenanschlägen, Mord und Ladendiebstahl die öffentliche Meinung über die linken Chaoten nachhaltig zu…“

„… absichtlich eine Rentnerin überfahren habe, die auf dem Fußgängerüberweg gestolpert und auf die Knie gefallen sei. Dobrindt habe jedoch zum Tatzeitpunkt eine Blutalkoholkonzentration gehabt, die ihm als strafmindernd, zumindest als mildernder Umstand während des reflexhaften mehrmaligen Vor- und Zurücksetzens mit seinem…“





Rechtsnachfolge

3 11 2022

„Bloß nicht verbuddeln, das hat man ja früher so gemacht. Das hat irgendwie etwas Unhygienisches, fast Gruseliges, als wenn das irgendwann wieder hochkommen könnte, wenn man es am wenigsten gebrauchen könnte, Herr Merz. Nein, dann lieber eine Feuerbestattung. Da weiß man, was man hat. Das ist viel zweckmäßiger, wenn man die Reste verbrennt, dann lässt sich hinterher auch so gut wie nichts mehr nachweisen.

Das ist der Lauf der Welt, Herr Merz. Die CDU ist nun mal schon ziemlich alt, das lässt sich nicht mehr leugnen, und irgendwann stellen sich die Anzeichen ein, dass sie es nicht mehr lange macht. Ganz am Ende kommen noch mal die trügerischen Hoffnungen, sie könnte es vielleicht doch noch schaffen, aber das ist alles nur schöner Schein. Da muss man den Tatsachen ins Auge sehen, und wenn es nicht genug Tatsachen gibt, findet man eben welche. Das machen viele so, Herr Merz. Lassen Sie sich da nicht irritieren.

So eine Sterbegeldversicherung, die ist ja in den letzten Jahren total aus der Mode gekommen. Wie gut, dass Sie die noch entdeckt haben, sonst müsste die CDU jetzt für ihre eigene Beerdigung zahlen. Tut sie? Und wo landet jetzt die Kohle, die dafür eigentlich vorgesehen war? Nein, sagen Sie es nicht – ich will mir das gar nicht vorstellen. Aber Sie können das Geld sicher gut gebrauchen, für eine Stiftung beispielsweise. Haha, kleiner Scherz! Ich wusste doch, dass Sie Spaß verstehen!

Gut, dann eben nicht. Sie möchten das auf eine preiswerte Art, ich meine, es soll doch alles billig werden, oder nicht? Wenn es Sie nicht stört, dass es dann auch alles billig aussieht, dann machen wir das so, Herr Merz. Leiche ist Leiche, und wenn der Sarg erst mal geschlossen ist, dann regt sich über das fehlende Totenhemd sicher niemand mehr auf. Was Sie den Angehörigen erzählen, das ist uns im Zweifelsfall auch völlig egal. Es wird ja am Grab viel gelogen, da macht Ihnen niemand etwas vorm und da haben Sie nun wirklich zu Lebzeiten der CDU schon jede Menge Erfahrung gesammelt. Es ist nur so, dass wir das ja als Gesamtauftrag sehen, und wenn Sie jetzt beispielsweise in der Anzeige schreiben, die Partei sei nach langer, schwerer und geduldig ertragener Krankheit friedlich von uns gegangen, dann können Sie am Grab nicht vom Meuchelmord durch linksextremistische Klima- und Einwanderungsterroristen sprechen und blutige Rache androhen. Da muss man ausnahmsweise mal vorher wissen, was man sagt. Nur so als Tipp.

Ich würde das natürlich eher schlicht halten. Die Kränze nicht zu groß, die Schleifen eher mit den üblichen Worthülsen. Da findet sich bestimmt noch ein bisschen Zeug im Fundus. Und lassen Sie bloß das Christliche nicht so sehr raushängen, das wirkt am Ende eher peinlich. Nein, nur kein Theater, Herr Merz. Sonst fragt Sie am Ende noch einer, was die Lieblingstugend der CDU war, und dann sind Sie plötzlich mitten in einem Fachgespräch über Gott. Das hat uns ja gerade noch gefehlt.

Das Testament würde ich erst mal ausklammern. Die Leute kommen früh genug und wollen wissen, ob es da etwas zu holen gibt, dann schnüffeln die im Keller herum, und was sie da finden – nein, das machen Sie schon richtig, Herr Merz. Wenn die alte Dame abgekratzt ist, fängt man gar nicht erst mit Transparenz oder Vergangenheitsbewältigung an. Sie müssen den Ruf der CDU rein erhalten. Was sich da in den letzten Jahrzehnten angesammelt hat, das können Historiker irgendwann mal aus den Archiven kratzen, wenn es dann nicht schon weg sein sollte, aber jetzt ist es definitiv zu früh. Das machen Sie ganz richtig.

Vor allem, dass Sie sich entschlossen haben, den letzten Weg der alten Dame so ganzheitlich zu begleiten, das nötigt uns schon einen gewissen Respekt ab. Palliativbegleitung, Sterbehilfe, dann die Beisetzung, und da Sie sich vielen völkischen Verfassungsfeinden freundschaftlich verbunden fühlen, gehe ich davon aus, dass Sie sich auch um die Rechtsnachfolge kümmern werden, Herr Merz.

Grabschmuck? Wie ich die CDU in Erinnerung habe, hätte sie gegen Eichenlaub bestimmt nichts einzuwenden gehabt. Lorbeer vielleicht? Ach so, den haben Sie für sich selbst reserviert. Am besten machen wir es ein bisschen hübsch und ordentlich, vielleicht noch ein anrührendes Arrangement aus seltenen Blüten – da buddelt keiner, um zu gucken, was da noch alles mit in die Urne reingerutscht ist. Mit Asche kennen Sie sich ja aus, oder?

So etwas wie Verstreuen oder Waldbestattung kann ich Ihnen jedenfalls nicht empfehlen. Bei dem einen hätten Sie natürlich den Vorteil, dass sich die Umweltaktivisten über Feinstaubbelastung durch die Hinterlassenschaften der CDU beschweren, und bei dem anderen haben Sie eine sehr große Nähe zu den Grünen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das wirklich gut finden, Herr Merz. Dann lieber ein Loch in den Boden und weg mit dem Scheiß, nicht wahr? Das ist der Pragmatismus, für den Sie so geschätzt werden, Herr Merz, und das sogar bis in die CDU hinein. Hindernisse muss man beseitigen, vor allem dann, wenn man nicht selbst die Konsequenzen trägt. Erinnerungsgottesdienst? Ach so, wir wollten es ja nicht christlich. Ist wohl auch besser so, wenn man die Partei langfristig vom Radar verliert. Vergessen kann man sie jetzt schon.

Dann sollten wir alles haben, Herr Merz – Sie rufen kurz durch, wenn die Alte platt ist, dann sind wir da und kümmern uns um den schmutzigen Rest. Aber eine Frage habe ich noch, nur zur Sicherheit, falls doch etwas dazwischenkommt. Wenn etwas mit Ihnen sein sollte, an wen wenden wir uns da?“