Aktionismusplan

23 01 2020

„… wolle die Bundesregierung mit dem Nationalen Aktionsplan Integration ein Maßnahmenpapier vorlegen, das ebenso wie die bisherigen Aktionen für mehr Steuergerechtigkeit, Arbeitnehmerschutz, Klimawahrung und eine gesamtgesellschaftlich gesehen verträgliche Einigung mit gewaltbereiten Rechtsextremisten, die sich für eine erneute…“

„… nicht erwünscht seien. Widmann-Mauz setze auf eine transparente Kampagne, damit die nach Deutschland vermittelten Fachkräfte bereits vor ihrer Ankunft wüssten, dass ihre Ausreise nach einem befristeten Aufenthalt nicht auf persönliches Verschulden, sondern auf die allgemeine…“

„… die Botschaftsangehörigen geschult werden müssten, um die Bundesrepublik als klassisches Einwandererland repräsentieren zu können. Nach dem Vorbild der USA wolle man jedoch eher auf den Transfer ausländischer Gelder für den Aufenthalt als auf die Einreise nach…“

„… werde auch der Wohnungsmarkt als wesentlicher Faktor bei der Integration in die deutsche Gesellschaft berücksichtigt. Wer drei Jahre lang vergeblich von seinem Heimatland in Afrika oder Ostasien aus versucht habe, ohne Kenntnisse der deutschen Sprache eine Wohnung für zwölf Personen kautionsfrei anzumieten, könne mit der Unterstützung der Behörden in der…“

„… wolle die Bundeswehr vor Ort mitwirken. Kramp-Karrenbauer unterstütze die Idee, dass Fachkräfte schon vor der Einreise erste Erfahrungen von Gewalt und Diskriminierung mit Staatsbürgern in deutschen Uniformen sammeln könnten, die für eine reibungslose…“

„… die Sozialgesetzgebung allerdings noch sehr deutlich angepasst werden müsse. So sei die Suche nach der geeigneten Stelle mit dem Auslandsdienst der Bundesagentur für Arbeit erheblich erschwert, da diese nur gesucht werden könne, wenn der Arbeitssuchende sich innerhalb weniger Stunden am Arbeitsplatz melde, was an den ostasiatischen Standorten nicht nur an der Datumsgrenze…“

„… den Aufenthaltsstatus wesentlich flexibler gestalten müssten. Die Bundesregierung erwarte den Arbeitnehmer, der dank einer Sonderregelung auch ohne gültigen Aufenthaltstitel sofort eine Berufstätigkeit aufnehmen könne, die allerdings bei einer Abschiebung auch umgehend wieder…“

„… würden die Fachkräfte im Aktionsplan von der Politik, von Arbeitgebern und Sozialverbänden ausdrücklich als Bereicherung bezeichnet. Für die Integrationsbeauftragte sei es nun nur noch die notwendige Eigenleistung der Einwanderer, sich selbst als Bereicherung für den…“

„… sich die Wirtschaftsverbände sehr zufrieden zeigten. Die Bahlsen GmbH & Co. KG habe mit einem neuen Unternehmenszweig für gehaltsfrei beschäftigte Arbeiter eine für den Standort sehr günstige Lösung geschaffen, die sich nachhaltig auf den gesamten…“

„… sich die sogenannten Engpassberufe nicht über die Quote der offenen Stellen definieren sollten, sondern über die Anzahl der deutschen Arbeitnehmer, die nicht mehr bereit seien, zu den gebotenen Löhnen und Gehältern in diesen Berufen zu arbeiten. Da beispielsweise in der Pflege eine dauerhafte Unterbesetzung drohe, könne eine quasi unbegrenzte Einwanderung für die…“

„… auch landestypische Werte wie etwa die Gleichstellung vermittelt werden. Für Altmaier reiche es allerdings aus, wenn die Bereitschaft vorhanden sei, seine Frau zu einem geringeren Gehalt auf einer Teilzeitstelle zu…“

„… auch Partikularinteressen betroffen seien. So habe sich Söder zusichern lassen, dass keine Arbeitsmigranten in Schützenvereinen oder Fußballmannschaften Mitglieder würden und auch nicht das Ziel hätten, in lokalen Kirchengemeinden zu ministrieren. Dies könne schnell zu einer nicht artgerechten Haltung der prekär Beschäftigen führen, die sich in ländlichen Gebieten nur als…“

„… analog der üblichen EU-Regeln gelte. Ein Fremdarbeiter, der wie von der Bundesregierung die Union zuerst über deutschen Boden betrete, verwirke damit automatisch sein Recht auf einen Arbeitsplatz in einem anderen Staat und könne auch bis auf Weiteres nicht mehr die Freizügigkeit für sich in Anspruch nehmen. Auch dies diene der Stärkung des Standorts, da die EU-Nachbarn bisher nicht in der Lage gewesen seien, die Migranten mit ausreichend finanziellen…“

„… die Integration auf Bewährung erfolge. Seehofer halte die lebenslange Kontrolle einer Eindeutschung im Abstand von zwei bis drei Jahren für eine gute Maßnahme, um die Schläfer, die keinen Schweinebraten zubereiten und in eine Gewerkschaft eintreten wollten, für einen notwendigen Schritt, den er bis zur letzten Patrone…“

„… keine ausländischen Abschlüsse anerkennen wolle. Die deutschen Handwerkskammern hätten große Bedenken, wenn etwa Gebäudereinigung oder Müllsortierung nach nicht in Deutschland geltenden Standards vorgenommen würden, da dadurch mittelfristig ein Ende der christlich-abendländischen Kultur und sowie aller damit verbundenen…“





Dorfdeppen

22 01 2020

„Julia Klöckner sollte den Behindertenparkplatz nutzen dürfen.“ „Da sind wir mit Ihnen ganz einer Meinung.“ „Doch, ja.“ „Aber trotzdem ist die Idee gut.“ „Warum?“ „Haben Sie eine bessere?“ „Was ist an der Idee gut, die Bevölkerung zu polarisieren und dann feindliche Lager aufeinander zu hetzen?“ „Macht es denn die Regierung anders?“

„Diese ganze Kampagne ist schon deshalb total destruktiv, weil es das Ziel der Bundesregierung sein muss, für einheitliche Lebensbedingungen in der ganzen Republik zu sorgen.“ „Wir sind da ganz bei Ihnen.“ „Echt.“ „Aber man muss da auch mal die Konsequenzen in Betracht ziehen.“ „Wenn wir jetzt hier im Westen Bedingungen schaffen würden, in denen man nicht mehr so tun müsste, als seien die Flüchtlinge eine Bereicherung für unser Land, dann können wir einpacken.“ „Es geht nicht darum, sie als Bereicherung anzusehen, wir sollten sie wie Menschen behandeln.“ „Das wäre noch schlimmer.“ „Bevor Sie uns mit dem Grundgesetz kommen…“ „Sie meinen also, ich soll nach drüben gehen?“ „Schade.“ „Was?“ „Ich hatte mich so gefreut, das einmal in meinem Leben zu jemandem nach 1990 zu sagen.“ „Aber nehmen Sie es nicht persönlich.“

„Schauen Sie, das ist ein sehr beispielhafter Fall. Das zeigt die unterschiedlichen Standpunkte, und wenn Sie sich für einen entscheiden müssen, dann wählen Sie am besten den, der Ihnen auch eine Abgrenzung von anderen erlaubt.“ „Also ist die Entscheidung, als Arbeitnehmer vom Staat benachteiligt zu werden, auch eine Entscheidung gegen die Arbeitgeber?“ „Wieso werden Sie denn als Arbeitnehmer vom Staat benachteiligt?“ „Weil die Arbeitsmarktpolitik die Lohnentwicklung nicht begünstigt.“ „Natürlich, weil ja auf der anderen Seite die Arbeitgeber unterstützt werden müssen.“ „Damit die Löhne stabil bleiben?“ „Ich glaube, Sie haben es noch nicht so ganz begriffen.“ „Die sollen schon stabil bleiben, aber sich nicht unbedingt auch nach oben entwickeln.“ „Verstehe, und weil es in meinem Betrieb dadurch auch nicht mehr genug Fachkräfte gibt, ist es gut, wenn durch diese Politik mein eigener Arbeitsplatz gefährdet ist, obwohl mein Arbeitgeber…“ „Jetzt nerven Sie uns nicht mit komplizierten Denkmodellen, das hilft uns im Wahlkampf nicht weiter.“ „Eben.“ „Vor allem nicht im Lagerwahlkampf.“ „Sehr richtig.“

„Es ist Ihnen also wichtig, dass wir als Wähler grundsätzlich gespalten sind.“ „Naja, nicht gerade grundsätzlich, aber im Prinzip schon.“ „Das ist eine Frage der Maxime.“ „Wir müssen dafür sorgen, dass die Wähler sich im Recht fühlen, die wandern sonst noch zu einer anderen Partei ab.“ „Also zum Beispiel die Mieter oder die Vermieter.“ „Oder die Bürger und die äääh…“ „Also alle anderen, Sie verstehen schon.“ „Und wenn man jetzt die Position der anderen nachvollziehen kann und das trotzdem nicht gutheißt?“ „Dann sind Sie innerparteiliche Opposition, das können wir uns nicht leisten.“ „Da können Sie ja gleich zu den anderen gehen.“ „Bei uns herrscht jedenfalls Geschlossenheit.“ „Also vor den Wahlen.“ „Oder wenn die Vorsitzende das so anordnet.“ „Und wenn alle mitmachen.“

„Und wenn ich nun als Stadtbewohner nicht einsehe, dass sich diese Partei mit Dorfdeppen gemein macht, um irgendwelche Klischees über die soziale Entwicklung in Deutschland breitzutreten?“ „Dann ist das auch innerparteiliche Opposition.“ „Aber diesmal finden wir die gut.“ „Weil wir ja als Volkspartei auch eine gewisse Bandbreite abbilden müssen.“ „Und solche Spannungen halten wir dann aus.“ „Immer vorausgesetzt, dass wir bei der Besetzung wichtiger Mandate Prioritäten setzen können.“ „Stellen Sie sich mal vor, wir würden so einen Hinterwäldler in die Parteispitze…“ „Oder als Vorsitzende!“ „Nee, das können Sie sich dann mal abschminken.“ „Falls das Ihre Absicht gewesen sein sollte.“ „Eben.“ „Also nur so als Frage.“

„Dann haben Sie meine Frage ja erschöpfend beantwortet.“ „Ach, ist doch selbstverständlich.“ „Welche Frage?“ „Dass Ihre Partei einfach nur eine beschissene Hetzkampagne raushaut, weil an den entscheidenden Stellen für Krisenkommunikation geistig minderbemittelte Arschlöcher hocken.“ „Das wollen wir zunächst einmal nicht abstreiten.“ „Ja, man kann das so ausdrücken.“ „Ich würde sogar sagen, Sie haben hier eine wichtige Sache sehr schön auf den Punkt gebracht.“ „Wirklich!“ „Und, was folgt daraus jetzt?“ „Dann würde ich Ihnen empfehlen, wählen Sie unsere Partei.“ „Was!?“ „Im ersten Schritt ist das natürlich schon ausreichend.“ „Sie können sich ja dann immer noch überlegen, ob Sie sich nicht zu einer Mitgliedschaft entschließen.“ „Das wäre langfristig bestimmt der bessere Weg.“ „So können Sie auch die innerparteilichen Gegner von Ihren Standpunkten überzeugen.“ „Und da wird es sicher sehr viele geben, die Sie bisher noch gar nicht kennen gelernt haben.“ „Was soll ich in Ihrem Laden!?“ „Zunächst wäre es gut, sich auf einen offenen Dialog einzulassen.“ „Und dann können wir Schritt für Schritt die Krisenkommunikation verbessern.“ „Oder auch andere kommunikative Dinge.“ „Oder irgendwann auch die Partei.“ „Sie müssen nur wollen.“ „Es ist ja gar nicht so schwer, wie Sie sich das vorstellen.“ „Denken Sie nur an den Fachkräftemangel, der uns alle betrifft.“ „Sie könnten hier wirklich ein Zeichen setzen.“ „Und was wollen Sie von mir?“ „In den ersten Tagen verschaffen Sie sich einfach einen Überblick.“ „Nach zwei Wochen sind Sie in der Fraktion wie zu Hause.“ „Man lernt sich so schnell kennen!“ „Sie werden sehen, nächstes Jahr sind Sie schon auf dem Bundesparteitag.“ „Da werden immer Delegierte gesucht.“ „Und dann?“ „Überlegen Sie mal: wären Sie nicht auch gerne Bundesminister? Zum Beispiel für Landwirtschaft?“





Systemkonformer Blackout

15 01 2020

„… unabdingbar sei. Schäuble werde die Pflicht zur Nennung des Klarnamens im Internet auch dann durchsetzen, wenn das Bundesverfassungsgericht dieses wie bereits im Urteil vom…“

„… müsse die Kommunikation von den als erstes greifbaren Verantwortlichen leben. So könne man etwa bei politischen Diskussionen schnell einen persönlichen Ansprechpartner für eine sehr viel intensivere…“

„… werde die Gefahr von Online-Bankraub durch die Namensnennung erheblich gesenkt. Seehofer fürchte, dass sich viele Bürger im Darknet eine Internet-Burka kaufen würden, mit denen Bitcoins im Wert von vielen…“

„… die Gerichte entlastet werden könnten. Wenn bei ansteigender Anzahl von Privatklagen der Weg zur Ermittlung der Prozessgegner immer noch durch die Telekommunikationsbetreiber und die sozialen Medien erschwert werde, müsse man die juristischen Möglichkeiten erheblich in den…“

„… müssten sich eher die Politiker schützen, da sie immer öfter von offensichtlich linksextremen Chaoten mit dem Tode bedroht würden, da sie die arische Herrenrasse durch Umvolkung ausrotten. Als allerletzte Konsequenz befürchte Schäuble Brandanschläge auf SUVs, was sich gerade aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht mit dem…“

„… sich Hans-Hermann Mueller-Luedenscheid durch die Verkürzung durch Umlaute schuldig gemacht habe. Die Verurteilung sei daher eine…“

„… fremdländische Terroristen nicht mehr dadurch unterschieden werden könnten, wenn die Personen nur als Ali Ali oder Muhammad Muhammad registriert seien. Die deutsche Namenskonvention müsse sich zur Not zwangsweise auf die…“

„… größere Transparenz herstelle. Spahn befürworte die Klarnamenspflicht gerade auch für nicht geoutete Homosexuelle und Transpersonen. So könne sich ein erheblich intensiverer Kontakt mit den Nachbarn, aber auch mit den nicht so…“

„… selbst verantwortlich seien. Ein Kinderwunsch könne entweder direkt über eine Institution gemeldet werden oder durch eines der inzwischen mit De-Mail assoziierten…“

„… hetze die Mehrheit der Rechtsradikalen, die Polizei und Staatsschutz bereits hinlänglich bekannt sei, auch unter Nennung ihrer Klarnamen. Dies halte Schäuble jedoch für vertretbar, da sich durch eine Ausweitung des öffentlich Sagbaren vielleicht die Rückführung potenzieller Rechtsterroristen in die christlich-demokratische…“

„… sei der Staat zwar nicht direkt mit der Kontrolle der Online-Profile betraut, müsse aber langfristig durch die Sicherstellung eines nur in Deutschland verwendbaren Einheitsprofils die…“

„… nicht mit der Spam-Abwehr in Verbindung gebracht werden dürfe. Es sei ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in die Vertriebswege eines Großhändlers, wenn dieser nicht die Anschriften seiner…“

„… dass Ausländer gar keine Berechtigung hätten, sich in Deutschland in deutschen oder auch nur deutschsprachigen sozialen Medien durch einen eigenen Account zu betätigen. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Bundeskanzler Kurz sei allerdings nur wegen einer rein…“

„… mit Buttersäure angegriffen worden sei. Der türkischstämmige Kreistagsabgeordnete habe schon damit gerechnet, dass von seinem Bundesverband keinerlei…“

„… besser sei, dass nur die in Deutschland registrierten Deutschen sich in sozialen Netzwerken betätigen dürften. Dies sei zwar schwierig, da der regierungsseitig programmierte Algorithmus Namen wie Cohn oder…“

„… leichter ausfindig gemacht werden könne, da die Einwohnermeldeämter ihre seit 1934 nicht mehr geänderten Vorschriften nun einer kritischen Bestandsaufnahem unter zogen hätten. Es gebe in den…“

„… die Meinungsfreiheit für Berufsgruppen wie Journalisten für die Bundesregierung nicht ersichtlich sei. Diese könnten sich auch gefahrlos in ihren berufsbedingt genutzten Medien äußern, wo dies nicht der Fall sei, müsse man ohnehin von einer geschäftsschädigenden Absicht in der…“

„… private und berufliche Meinung nicht immer übereinstimmen müssten. Dies könne der normale Bundesbürger aber auch an Stammtischen oder in Initiativen wie PEGIDA zum Ausdruck bringen, um die…“

„… von persönlich Verantwortlichen lebe. Da Schäuble sich gerade nicht erinnern könne, wer ihm den Briefumschlag überreicht habe, nehme er sein Recht auf den systemkonformen Blackout in Anspruch, da er nicht die Absicht habe, die Geschichte der…“

„… müssten sich Nutzer schon deshalb durch eine von der Bundesregierung genehmigte Stelle beglaubigen lassen, da sie sonst nicht durch eine von der Regierung registrierte Stelle beglaubigt seien. Für Seehofer reiche dies vollkommen aus, um Strafverfahren gegen alle, die sich nicht im…“

„… zunächst durch die Steuer-ID geschehen könne. Schäuble habe in Aussicht gestellt, dass es eventuell eine Lockerung der Namenswahl geben könne, wenn im Gegenzug die hoheitlichen Bezeichnung in jedem Profil von…“

„… Ausnahmen geben müsse, die aber strenge Kriterien der Behörden geregelt seien sollten. Angehörige der Parteien, die in Bund, Ländern und Gemeinden durch öffentliche Tätigkeiten beschäftigt seien, sowie deren Angehörige, Freunde, Bekannte, Nachbarn, abhängig Beschäftigte, namentlich bekannte Nichtbekannte im Verhältnis eines Bekanntschaftsverhältnisses, nicht näher bekannte Unbekannte, deren Verhältnis zu den Nichtbekannten sich in einem unbekannten oder noch nicht bekannten…“

„… dass der neue Personalausweis auch eine elektronische Funktion zur Anmeldung im deutschen Internet beinhalte. Das Innenministerium habe damit endlich den vollen Zugriff auf die Kommunikation im Netz und könne sich bei drohender Gefahr zeitnah einschalten. Als neuer Koordinator zur Abwehr des Linksterrorismus werde Maaßen eine eigene Behörde im…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXCV): Verteidigung ohne Angriff

3 01 2020
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Sie haben es wieder getan. Sie werden es wieder tun. Seit Rrt beobachtet hatte, dass die Männer vom anderen Stamm, der gerade über die Savanne zog, viel schneller auf die Buntfruchtbäume klettern und sie in wenigen Stunden abernten konnten, grübelte er verbittert über einen Grund, diese Invasoren zu vernichten. In seiner Horde hatte sich allmählich eine Allergie gegen das Obst herausgebildet, von der kaum jemand verschont wurde. Nur wenige vertrugen das süßliche Fruchtfleisch, und auch die nur in geringer Menge. Außerdem wuchsen an der westlichen Felswand noch genug Buntfruchtbäume, es gab also keinen wirtschaftlichen Druck. Rrt rang sich wirre Erklärungen ab, spitzfindige Kasperaden ohne Sinn und Verstand, nichts, was einer genauen Prüfung oder Nachfrage würde standhalten können, doch das befriedigte ihn nicht. Und so trampelten noch am nämlichen Tag die brüllenden Hominiden das Gras nieder und hieben mit Steinen auf die wehrlosen Buschmenschen ein. Später würde man sich erzählen, es sei auf Grund unterschiedlicher Sprachen zu schweren Missverständnissen bei der Verhandlung gekommen, aber das war natürlich nur vorgeschoben. Keiner hatte verhandelt. Sie mussten eine Großmutter beleidigt haben. Das wurde von der Rotte allgemein akzeptiert.

Zwar wurde auch hier nicht geklärt, um wessen Großmutter es sich gehandelt hatte – keiner besaß einen Überblick über Verwandtschaftsverhältnisse in der unbekannten Gruppe – und man einigte sich schließlich darauf, dass es eine der zahlreichen Großmütter gewesen sein müsse, die aber für die anderen Großmütter, von denen man auch weder Namen noch Anzahl kannte, stellvertretend stehen sollten. Das war insofern bemerkenswert, als dass lange vor der offiziellen Erfindung der Moral schon ein hoch abstraktes moralisches Empfinden als Grund für einen Präventivschlag durchging. Wer eine Großmutter beleidigte, so ging die Überlegung, beleidigte damit sämtliche Großmütter über den sozialen Zusammenhang der eigenen Gesellschaft hinaus, da das moralische Empfinden durch eine Absolutsetzung das primitive Welt- und Ichbild der Sippenkasper sowie deren Handlungen rechtfertigt, jetzt und in alle Ewigkeit, über Gut und Böse. So wird jeder, der nicht angegriffen wird, trotzdem und a priori angegriffen und hat damit jedes Recht auf Verteidigung.

Nun braucht niemand sich einzubilden, es gehe den Dumpfdüsen tatsächlich um Anstand; zwar ist der Ruf der eigenen Familien-Bande vordergründig für sie von Belang, doch eben nur dort, wo er als Abzeichen von Macht herhalten kann, die eigene Aggression zu rechtfertigen, wenn sie wie üblich jeden Anstrich von Sittlichkeit vermissen lässt. Die Primaten haben ein ausgeprägtes Drohverhalten, das von außen betrachtet meist lächerlich wirkt. Es ist im Stammhirn verankert und wird ausgelöst, wo die Impulskontrolle durch einen zu schwachen Intellekt versagt. Auf eine einfache Kränkung reagiert der Stärkere durch demonstrative Ruhe; wo er sich aber nicht als Stärkere zeigen darf, sondern sich angegriffen fühlen muss, bedarf es stets einer Sanktionierung des nicht hinnehmbaren Verhaltens, vor allem bei einer narzisstischen Kränkung, die aus dem Rudelverhalten heraus zwangsläufig die eigene Position der ambivalenten Stärke in der Unterlegenheit unterstreichen muss. Vollkommen nebensächliche, im weiteren Verlauf gerne auch frei erfundene Grenzverletzungen werden zum casus belli hochgeziegelt, da in dieser Wirklichkeit doch nur sein darf, was nicht ist. Oder umgekehrt.

Es liegt an der brüchigen Identität, die den Tierversuchsresten mangels Individualbewusstsein nicht zur Verfügung steht. Wo bei anderen die Autonomie als denkendes Wesen sitzt, haben sich die Spielfäden einer Marionette verhakt. Für sie ist es praktischer, sich einen absurden Feind aus ad hoc zusammengestammelten Versatzstücken zu kreieren, als sich ihr eigenes Scheitern an einer idiotischen Ideologie zu gestehen. Der Blödföhn auf Sündenbocksuche ist zum Erfolg verdammt, und er findet ihn auch; seine Existenz ist Jammern über den verlorenen Krieg, und er sorgt dafür, dass das so schnell nicht aufhört.

So baut sich der humanevolutionäre Ausschuss munter einen Popanz nach dem anderen auf, der seine Niederlagen an sich selbst verantworten soll, statt die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen, die auch ohne sie auskommt. Ob Sippe oder Volk, mittelfristig pfeift die Population auf den marschierenden Brüllmüll, der durch mangelnde Anpassung an die Koexistenz innerhalb des Habitats unangenehm auffällt und sich letztlich ohne Not aus der ökologischen Nische herauskickt. Die anderen werden ihn nicht vermissen. Solange der Aggressor immer einen findet, der sich mit besseren Mitteln verteidigt, bleibt es ein blutiges Nullsummenspiel, an dem nur die jeweilige Gesellschaft zugrunde geht. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXCIV): Angstsprache

13 12 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

So oft hatte Uga das große grüne Felltier noch nicht gesehen, eigentlich noch nie, doch das machte nichts, denn keiner außer ihm wusste, dass es gar nicht existierte. Dieser kommunikative Vorsprung, dem Rest der Sippe mit einem bösartigen Räuber in den Ohren zu liegen, den es nicht einmal gab, hatte bereits seinem Erzeuger die Herrschaft über alles gesichert, was in der Mehrfamilienhöhle zwischen Zeugung und Hintritt herumlief. Zur Gründung der Dynastie blieben noch ein paar Generationen, die zur strukturellen Unterdrückung perfekt geeignete Religion war noch nicht hinreichend differenziert im kollektiven Bewusstsein verankert, also musste die Mär von der reißenden Bestie immer und immer wieder in die Schädel geschwiemelt werden, damit sie alle, die es hätten besser wissen können, für die reine Wahrheit hielten. Bis auf die, die sich das Motiv von Mund zu Ohr zuflüsterten, um das Volk unter der Knute zu halten, schmückte alles sich in der eigenen Angst die Bedrohung aus und tänzelte selbständig an der Wahngrenze umher.

Nichts wirkt so suggestiv auf den unteren Dreckrand der Gesellschaft wie die Vorstellung, in die Ecke getrieben zu sein durch multiple Furcht vor dem Altbösen. Die diffuse Gefahr durch alles Fremde, das nur deshalb da ist, weil man es eben nicht nachweisen kann – im Zweifel wird es von der ebenso schröcklichen Mehrheit verleugnet – sichert jener aufrechten Heldenrasse stets den Grund, sich kurz vor dem Schlafengehen noch einmal einzunässen, weil der Untergang unmittelbar bevorsteht. So wird aus der Wanderung von je zwei Lummerländern pro tausend Einwohnern die schleichende Lummerlandisierung der Herrenrasse, die mathematisch schon in wenigen Milliarden Jahren den kompletten Austausch des Erbguts von versaubeutelten Maden nach sich zöge. Wer sich da nicht die Nägel bis zum Ellenbogen abkaut, wird völlig zurecht als Verräter gebrandmarkt.

Allenthalben quarrt dies degenerierte Geschiss von der Herrschaft des Unrechts, als wäre dies Land, in dem jedes Gesichtsübungsfeld seine Austrittsöffnung aufreißen und nach Belieben verbales Granulat unter sich lassen darf, längst eine Diktatur; wäre sie es, die Diktatoren hätten dieses glitschige Geschmeiß längst in organische Ruhe überführt, statt sich das feucht-völkische Gerülpse noch länger anzuhören. Die aber erbechen nach wie vor okkulte Drohbotschaften über den Schmodder der verhetzten Zufallsgeburten in den Grenzen eines angeblich nicht mehr existierenden Staates und suhlen sich im Opfermythos, den es ohne die Waschweiber mit Braunanstrich gar nicht gäbe.

Offensichtlich fehlt dem dümmlichen Gefasel der Stumpfklumpen noch immer die Konsistenz, mit der eine Endzeitsekte aus ihren Mitläufern mehr herausholt als den brennenden Wunsch nach konsequenter Schnellverdeppung. So müssen auch hier Chimären her, Umvolkung, Volkstod, das Versinken in Gewalt, die man leider nicht selbst verursachen konnte. So muss auch hier das billige Märchen immer und immer wieder vorgegreint werden, damit es noch die Beklopptesten glauben, die sich partout nicht fürchten wollen vor einer auf niedermolekularer Ebene so gut wie unbeweglichen Gegenwart, die ihre näherungsweise überflüssige Existenz idealtypisch widerspiegelt. Ihnen fehlt die geistige Leistung, sich angegriffen zu fühlen, also muss man es ihnen in den Frontallappen meißeln, damit der Blutdruck messbar steigt und sie sich für Führer, Dings und Bums eins auf die Fresse hauen und im Trommelfeuer zu Mobmarmelade ballern lassen. Weil irgendein arbeitsscheuer Soziopath sie für seine Profilneurose braucht.

Müßig, dass ausgerechnet das Müllbeutelimitat, das sich zur Weltherrschaft aufschwingen will, nicht viel mehr zu bieten hat als ausgekaute Phrasen und Patentrezepte wie den Plan, zwei Drittel der Bevölkerung zu entsorgen, wenn sie sich der Rettung durch diese Trivialkoholiker widersetzen sollten. Kein Sturm bricht los, die Mehrheit fasst sich angesichts dieser klinischen Doofheit höchstens an den Kopf. Seit der Zeit der primitiven Stammesgesellschaften, in der die braunen Nappel verharren, haben sich die Aufgeklärten vermehrt durchgesetzt und glauben nicht mehr an jede Kasperade weichlicher Heulbojen, die peinlich mit ihrem Plastearmageddon herumwedelt, weil ihnen keine eigene Götterdämmerung einfällt.

Wobei ja nichts gegen Angst spricht. Es wäre wohl durchaus legitim, würde man dem Pack alttestamentarische Strafen in Aussicht stellen dafür, dass sie mit ihrem Geweimer jedem geistig gesunden Endrundenteilnehmer auf die Plomben gehen, während sie Tod und Verderben höchstens ankündigen, aber nicht liefern können. Warum sollte sich eine ganze Gesellschaft in deren Hosen machen? Leichter wäre es, das ganze Kartell des organisierten Lügens aus den Fugen zu kratzen. Das bisschen Gejammer halten wir aus. Dem Teufel ist es gleich.





Besenbinder

12 12 2019

„… die deutschen Printmedien retten müsse. Dies könne nur durch eine Subvention der Löhne von prekär beschäftigten Zustellern erfolgen, die bisher noch als Minijobber oder im…“

„… sich auch die Bundesagentur für eine Ausweitung der beruflichen Einsatzmöglichkeiten erwerbsloser Personen interessiere. Man könne die informelle Wiedereinführung von Sanktionen am besten durch die Weigerung erzielen, sich für die nicht mehr unterstützten Berufsbilder der…“

„… wolle sich die Gewerkschaft der deutschen Postkutschenbauer in Potsdam gründen. Zum Programm der Vereinigung gehöre die Forderung, E-Mail in Deutschland zu verbieten, um eine Chancengleichheit mit den Postkutschen zu…“

„… der Hufschmied aus der Geschichte des deutschen Verkehrswesens nicht habe weggedacht werden können. Scheuer wolle mit Mitteln des Bundes eine zunächst auf Bayern beschränkte Förderung des…“

„… gehöre zum Zeitungswesen unbedingt auch die Ausbildung im Bleisatz. Angesichts der immer konservativer werdenden Presselandschaft wolle Springer eine Umstellung auf das traditionelle Satzverfahren schnellstmöglich wieder einführen, um eine Erhöhung der Zeitungspreise in den…“

„… es den Postkutschenbauern nicht um eine Verbotskultur gehe. Ihr Ehrenvorsitzender Lindner habe berichtet, dass er bereits in der Schlange am Postamt den Eindruck gewonnen habe, dass dort nur noch fremdrassiges Gesindel ohne die…“

„… dass die nationale Ausbildungsstätte in Freilassing oder Würzburg angesiedelt werden solle. Zur Hufschmiedfortbildung, zu der ein Abschluss in Rechtswissenschaft oder eine durch das Parteibuch nachweisbare Mitgliedschaft in der CSU Voraussetzung sei, wolle man eine große alte Tradition des nationalen…“

„… innovative Produkte fertigen und damit einen Premiummarkt beschicken könne. Altmaier sehe die Schreibmaschine, die als nachhaltige Weiterentwicklung des Computertastatur in keinem bürgerlichen Haushalt fehlen dürfe, als eine in der deutschen Wirtschaft absolut unverzichtbare…“

„… jedem Hufschmied ein monatliches Gehalt von 8.500 Euro zahlen wolle. Es sei dabei nicht erheblich, dass der Hufschmied tatsächlich auch handwerklich tätig sei, was man angesichts der rein theoretischen Ausbildung bei ihm auch nicht…“

„… fördere das Bundeswirtschaftsministerium die Schreibmaschine vor allem im Business. Im Gegensatz zur neumodischen EDV sei das Gerät energiesparend, führe weder zu Datenverlusten noch zu Systemabstürzen und sei daher unbedingt als Lösung für die vielseitigen…“

„… habe Merz Sympathie dafür bekundet, gemeinsam mit der AfD ein Gesetz zu schaffen, das es kommunalen Anbietern erlaube, reichsdeutsche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Es müsse dazu sichergestellt werden, dass reinblütig deutsche Absender an reinblütig deutsche Empfänger Briefe mit reinblütig deutschem…“

„… als nationale Strategie betrachtet würden. Hufschmiede als Alleinstellungsmerkmal der deutschen Wirtschaft könnten für Kramp-Karrenbauer eine wichtige Rolle in der EU spielen, wenn es um die Durchsetzung von Alleingängen in der Rüstungsindustrie, beim Sozialabbau und im…“

„… es gar nicht um die Einsatzmöglichkeit von Postkutschen gehe. Selbst bei einer Weigerung der Zustellkonzerne, Pferdekutschen im Zustellbetrieb einzusetzen, beharre die Gewerkschaft auf der Notwendigkeit von Zahlungen in Höhe von…“

„… wegen des großen Andrangs gestoppt werden müsse. Es gebe zunächst nur zehn Stellen als Hufschmied, die an verdiente Parteifreunde vergeben würden, von denen eine Position des Oberhufschmiedemeisters mit einem Jahresgehalt von etwa…“

„… das deutsche Besenbinderwesen nicht ohne eine Regulierungsbehörde arbeiten könne. Die aus Osteuropa zuwandernden Fachkräfte seien zwar handwerklich viel geschickter, fänden aber keine Akzeptanz bei besorgten Bürgern, die sie lieber für die schlechte Qualität deutscher Industriebesen verantwortlich machen wollten und von ihnen erwarten würden, dass sie sich in der sozialen Hängematte ausruhen würden, um den Protesten eine nachvollziehbare Motivation zu…“

„… die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen solle, dass Zeitungen auch heute noch zwingend mit einem Fernschreiber ausgerüstet sein müssten. Allein in Deutschland gebe es bis zu 500 Fachkräfte, die noch in der Lage seien, ihre Rente durch die Reparatur dieser Apparate mit einem…“

„… dass ein Patent für eine elektrische Kutsche unter allen Umständen untersagt werden müsse. Das mit Strom betriebene Gefährt brauche sicher Windräder oder ähnliche gefährliche Geräte, die die Sicherheit der Bürger durch Gefahren gefährden würden. Nur die Rückkehr zur Originalkutsche sei ein für die Wirtschaft und die christliche Kultur einigermaßen vertretbares…“





Faktenlage

9 12 2019

„Das heißt, der Täter kam gar nicht aus Hessen?“ „Woher soll ich das denn wissen?“ „Dem entnehme ich, dass Sie es wissen und den Anweisungen der Regierung folgen, die Herkunft von Mördern zu verschleiern, weil sonst das Volk aufsteht und der Sturm losbricht! Aber das darf man hier ja nicht mehr sagen!“

„Erstens ist es ein mutmaßlicher Täter, ob es sich um Mord handelt, wissen wir dann nach dem Strafverfahren, und solange die Polizei sich nicht geäußert hat, ist das reine Spekulation.“ „Wie in den anderen Fällen, wo der Täter rein zufällig gar nicht aus Hessen kam.“ „Was hat das damit zu tun, wo der Täter herkam? Das war ein Raubüberfall, und der fand in der Oberpfalz statt.“ „Also nicht in Hessen. Was für ein Zufall!“ „Tun Sie mir einen Gefallen und verschlucken Sie sich. Ihr dummes Gehetze geht mir gerade gewaltig auf die Nerven.“ „Was für ein Zufall!“ „Sie haben da die bayerische Kriminalstatistik.“ „Wollen Sie mir vorwerfen, dass ich eine Statistik benutze, die zufälligerweise noch nicht von dieser stalinistische Marionettenregierung gefälscht wurde?“ „Wo kommen die Täter her?“ „Ich weiß es nicht, jedenfalls nicht aus Hessen.“ „Entweder Sie wissen es nicht, dann wissen Sie es nicht, aber dann wissen Sie auch nicht, ob die Täter nun aus Hessen waren oder nicht.“ „Ich weiß es ganz genau, das deutsche Volk weiß es auch, aber Sie werden demnächst Lager einrichten für die, die sich getraut haben, die Wahrheit auszusprechen!“

„Danke für Ihre Anwesenheit, Sie können jetzt wieder in die Therapie zurück.“ „Mit den Sprüchen werden Sie mich nicht los!“ „Keiner weiß, woher der mutmaßliche Täter kam, also wird Ihr blödes Gehetze nichts an den Tatsachen ändern.“ „Er kam nicht aus Hessen!“ „Gut, dann kam er also nicht aus Hessen. Was ist daran so überraschend, wenn es sich um einen Überfall in der Opferpfalz handelt?“ „Dass es sich in den seltensten Fällen um einen Täter handelt, der aus Hessen stammt – es sind immer Invasoren!“ „Aus dem Weltall, nehme ich an.“ „Ich habe Ihnen schon mal gesagt, diese Sprüche werden Konsequenzen haben!“ „Für Sie schon, wenn Sie jetzt nicht endlich die Schnauze halten.“ „Schon wieder ein Zensurversuch dieser linksfaschistischen Junta!“ „Was beweist das, wenn ein Täter nicht aus Hessen stammt?“ „Er ist für die Tat eingereist!“ „Wenn ein Oberpfälzer einen Raub in der Oberpfalz begeht, ist er eingereist, weil er nicht aus Hessen kommt?“ „Sie können sich Ihre Spitzfindigkeiten sonst wo reinschieben, das zieht bei mir nicht!“

„Wenn der Räuber nun nicht aus Hessen kam, kam er mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auch nicht aus Niedersachsen.“ „Das ist absolut unlogisch, aber was erwartet man von der Lügenpresse auch sonst.“ „Selbst wenn er nicht aus Hessen kam und trotzdem hypothetisch aus Niedersachsen, kam er mit Sicherheit nicht aus Brandenburg.“ „Wir werden Sie zur Rechenschaft ziehen!“ „Was passiert denn, wenn zufällig eine Straftat in Hessen verübt wird?“ „Sie haben die Kriminalstatistik doch vorsorglich fälschen lassen, damit Sie alles behaupten können, was Ihnen in den Kram passt!“ „Sie behaupten das ja lieber, ohne jemals in eine Kriminalstatistik gesehen zu haben.“ „Die Wahrheit darf man ja gar nicht mehr sagen!“ „Deshalb haben Sie es sich zur Sicherheit rechtzeitig abgewöhnt.“ „Das wird Konsequenzen für Sie haben!“ „Ja, das wissen wir nun schon alles. Aber Sie haben mir immer noch nicht verraten, was passiert, wenn ein aus Hessen stammender Täter einen Raub in Hessen begeht.“ „Das ist Manipulation, das denkt sich die Lügenpresse nur aus, um den Willen des deutschen Volkes, das von der linksradikalen…“ „Es werden also keinerlei Verbrechen von Hessen in Hessen begangen?“ „Ich lasse mir von Ihnen nicht den Mund verbieten! Das ist Zensur!“ „Erstens bin ich nicht der Staat, und zweitens ist das keine Zensur, wenn Sie die Antwort auf eine einfache Frage verweigern.“ „Das wird für Sie alle sehr schwere Konsequenzen haben!“

„Gut, fassen wir es zusammen: Sie haben von der Faktenlage keinen blassen Schimmer und kratzen Schmutz unter den Nägeln hervor, um die Öffentlichkeit aufzuwiegeln.“ „Ich sage ab jetzt gar nichts mehr. Man darf ja auch bald gar nichts mehr sagen!“ „Dann vertraue darauf, dass Sie endlich Ihren Mist für sich behalten.“ „Es ist nie einer aus Hessen, aber das darf man ja nicht mehr sagen!“ „Warum sagen Sie es dann ständig?“ „Weil Sie mich mit Zensurmaßnahmen mundtot machen wollen, aber wir werden uns dagegen wehren!“ „Indem Sie uns alle in die Lager bringen, die wir anscheinend schon für Sie gebaut haben?“ „Ihre Hetze ist infam!“ „Warum sagt die Polizei denn nicht einfach, woher der Täter kam?“ „Sie sind ein Linksfaschist, Sie wollen die Auslöschung des deutschen Volkes!“ „Also sind die Hessen keine Deutschen, oder was wollten Sie damit sagen?“ „Wir werden Sie nach der Macht… nach der Regierungsergreifung… nach der…“ „Warum sagt die Polizei nicht einfach, woher der Mann kam?“ „Wir werden Sie… – Lassen Sie mich los!“ „Ich denke ja gar nicht dran!“ „Loslassen, Sie tun mir weh! Hilfe!“ „Falls es Sie interessiert: ich komme auch nicht aus Hessen.“