Staatsbürger

22 03 2017

„… der Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik nach Artikel 23 des Grundgesetzes nicht das Ende des Arbeiter- und Bauernstaates gewesen sei, da in einem föderalen System der sozialistische Landesteil weiterhin als…“

„… in den neuen Bundesländern beheimatete Staatsbürgerszene die Souveränität der BRD nach 1990 ablehne und den Einigungsvertrag als nichtig im Sinne des…“

„… der Staatsratsvorsitzende Maik Foderlandt die Ausrufung der Sozialistischen Volksrepublik Deutschland in Schwürmsleben vorgenommen habe. Der gelernte Maschinist sei von den drei Mitgliedern seines Kollektivs einstimmig zum…“

„… von der Schriftleitung der regionalen Tageszeitungen verlangt habe, die Planerfüllung der Pflanzenproduktion stärker in den…“

„… wohl aus Restbeständen der Roten Armee organisiert habe. Die mit dem Signet der Neuen Volksarmee lackierten Wagen seien nicht mehr fahrbereit gewesen, als sie von der Bundespolizei bei…“

„… eine völkerrechtliche Vertretung für sich beanspruche. Bisher habe Foderlandt nur ein Fax der angolanischen Botschaft sowie eine Einladung zum gemeinsamen Hören einer Radiobotschaft des Obersten Führers der Demokratischen…“

„… als Vorsitzender der Volkskammer von allen Anwesenden bestätigt worden sei. Das in Rotzkau amtierende Parlament lehne allerdings den Staatsratsvorsitzenden ab, da dieser zum Teil aus Kadern außerhalb des Demokratischen Blocks in zu freien und geheimen Wahlen zum…“

„… das Signal des Digitalfernsehens nicht mit dem mobilen Sendegerät verdecken könne. Die Truppe habe versucht, im Umkreis von fünf Kilometern eine selbst produzierte Aktuelle Kamera anstatt der…“

„… einen Ministerrat der DDR proklamiert habe. Das in Plümzow gegründete Organ stehe aber im Ruf, sich nicht als Regierung des sozialistischen Staates, sondern nur zur Durchführung der von Foderlandt vorgeschlagenen und im…“

„… gebe jeweils eigene Münzen heraus. Auch die nach dem Vorbild der Mark der DDR gestalteten Scheine seien von unterschiedlicher Größe, so dass ein Zwangsumtausch an der Neuen Deutschen Notenbank in Knulpin zur Sicherung des…“

„… wenn die DDR eine gleichwertige Rolle gespielt habe, der Einigungsvertrag ebenso das Fortbestehen Ostdeutschlands und den Beitritt der alten BRD in die…“

„… insgesamt neun einzelne SED-Gründungen gegeben habe, die sich gegenseitig in der Besetzung des Zentralkomitees bei der Planung des Parteitags in der Hauptstadt der…“

„… vermehrt DDR-Führerscheine und Pässe in Umlauf seien. Sächsische Ämter seien mit der Beglaubigung derartiger Dokumente oft überfordert und stempelten in Unkenntnis der Dienstvorschrift die vorgelegten…“

„… inzwischen dreißig SED-Organisationen. Ein Zwangsparteitag sei jedoch nicht in Sicht, da jeder der Generalsekretäre den Vorsitz des…“

„… eigene Grenzsperren errichten wolle. Foderlandt sei der Ansicht, dass das Kapitalistische Beitrittsgebiet West sich widerrechtlich Zutritt zum Territorium der…“

„… als Provisorische Zonenregierung den Abriss des Schlossbaus sowie die Wiedererrichtung des Palastes der Republik verlange, um in der Hauptstadt der DDR für künftige Parteitage der…“

„… bei der nächsten Fußballweltmeisterschaft mit einer eigenen Elf antreten wolle. Die Teilnahme sei vorerst durch eine gerichtliche Untersuchung des Klassenfeindes, der der Auswahl der BSG Motor Zwickau systematisches Doping in der…“

„… dass Rotzkau zur Hauptstadt der Freien Sozialistischen Republik Deutschland bestimmt werden müsse. Rico Gunke, Fachkraft für Schutz und Sicherheit aus Groß Zschümpen, habe das Amt des Staatsratsvorsitzenden freiwillig aus der…“

„… die Bundestagswahl boykottieren werde, da keine der anderen Parteien die real existierenden staatsrechtlichen Gegebenheiten anerkenne. Man habe sich als Staatsoberhaupt auf die Aktivistin Brigitte Klörre (93) geeinigt, die schon in ihrer Kampfzeit gegen den…“

„… habe vor dem Obersten Gericht in Schwürmsleben Anklage gegen Gunke wegen staatsfeindlicher Hetze erhoben. Foderlandt sei durch den Richter, der gleichzeitig Sekretär der SED in…“

„… die Einfuhr von Südfrüchten in die SBZ beschränkt habe. Diese Produkte sollten nach Weisung des Politbüros ausschließlich verdienten Genossen des ZK und der…“

„… Proteste auf größere Städte überschwappten. Jugendliche hätten in Schmöllroda gegen die Versorgungsschwierigkeiten mit Kaffee und…“

„… nicht den gewünschten Erfolg habe. Zwar lägen bereits tausende von Bewerbungen für eine Kosmonautenausbildung in der Sozialistischen Volksrepublik vor, doch sei die Finanzierung des Luft- und Raumfahrtprogramms noch nicht…“

„… den Wiederaufbau des Sozialismus nur durch eine Normenerhöhung realisieren könne. Es sei bereits in den frühen Mittagsstunden zu ersten Barrikaden, Steinwürfen und Straßenschlachten mit der Freiwilligen Volkspolizei gekommen, die sofort mit dem Einmarsch der Bundeswehr…“





Dunkelfeld

15 03 2017

„Im Prinzip haben Sie recht, aber so verwerflich ist unser Geschäftsmodell auch wieder nicht. Wir sind ja keine Rechtspopulisten, und links sind wir schon gleich gar nicht. Wir sind nicht mal in irgendeiner Polizeigewerkschaft. Wir haben einfach nur gerne Angst.

Genauer gesagt, wir haben es gerne, wenn die anderen Angst haben. Deshalb haben wir dieses Unternehmen ja auch gegründet. Die Menschen wollen Sicherheit, und wer bietet mehr Sicherheit als eine Versicherung? Da muss man natürlich erst einmal Angst machen, sonst entsteht kein messbar ansteigendes Bedürfnis nach Sicherheit – wir verstehen nicht viel von Politik, aber da verstehen wir uns schon ganz gut – und wenn die reale Gefahr sich als viel geringer herausstellt im Vergleich zur behaupteten dann steigt die subjektive Sicherheit analog zur tatsächlichen. Das können wir nicht zulassen.

Man nennt das Dunkelfeld. Die Straftaten, die normalerweise überhaupt nicht angezeigt werden, weil eine Aufklärung nicht erwünscht ist oder sogar noch mehr Probleme mit sich bringen könnte als die Straftat an und für sich. Da muss man als Bürger doch schlaflose Nächte haben? Ich jedenfalls hätte welche, wenn die Bürger da keine hätten. Es ist doch auch wirklich schlimm in unserem Land, vor allem in diesem Dunkelfeld, von dem keiner weiß, ob es so groß ist, wie wir uns das vorstellen. Ist das nicht erschreckend? Ja, großartig.

Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit der Wahrscheinlichkeit, dass Sexualdelikte größtenteils im verwandtschaftlichen Nahbereich begangen werden. Das weiß ich selbst. Aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat, seine Kundschaft darauf hinzuweisen, dass es möglicherweise eine nicht abzuschätzende Zahl an Vergewaltigungen gibt, die von nicht näher bezeichneten Tätern verübt werden, dann muss man das auch tun. So ein Umsatz kommt nicht von alleine.

Unser Geschäftsmodell ist wirklich innovativ. Wir arbeiten mit den Vorstellungen der Kunden, auch und gerade in deren Vorstellungen, was sich im Dunkelfeld tatsächlich abspielt. Sie nennen uns Ihr Verbrechen, und wir versichern Sie dagegen.

Natürlich setzen wir auf soziale Medien. Eine bessere Werbung kriegen Sie ohne Geld nicht auf die Beine gestellt. Es gibt gar nicht genug Straftaten für eine ordentliche Hysterie, da muss man auf die medialen Multiplikatoren zurückgreifen. Sie sehen ständig die Bilder von irgendeinem Autodiebstahl, bei dem noch nicht mal geklärt ist, wer der Täter ist oder ob es sich tatsächlich um einen Autodiebstahl handelt, und sie nehmen die Bilder immer wieder neu wahr, bis Sie irgendwann davon überzeugt sind, dass es sich um einen neuen Autodiebstahl handelt. Das ist das Schöne an der medialen Vervielfachung, man lässt sie einfach für sich arbeiten und freut sich, wenn man die Kontrolle über sie verliert. Und wenn Sie jetzt noch bedenken, dass ein Großteil der Straftaten Delikte wie juristisch umstrittener Gebrauch von weichen Drogen, Schwarzfahren und Ladendiebstahl sind, dann haben die sozialen Medien endgültig gewonnen. Stellen Sie sich mal vor, Sie steigen morgens in die Tram, sind Sie ganz sicher, dass da niemand ohne Fahrschein mitfährt? Vor solchen Straftaten ist kein Bürger sicher, da werden Sie schneller Opfer, als Sie gucken!

Es gibt auch Versicherungsbetrug. Wenn da ein deutsches Mädel von bösen Flüchtlingen entführt wurde, was nur den Schönheitsfehler hat, dass es weder die Flüchtlinge noch die Entführung gab, dann geht das zu unseren Lasten. Es schadet uns schon langfristig, denn stellen Sie sich mal vor: eine Gesellschaft, in der alle Bürger Vertrauen in den Staat und die Menschen haben. Grauenhaft!

Stellen Sie sich das nicht zu einfach vor. Die Kriminalität sinkt beständig, es gibt immer weniger Gewaltdelikte, andere Versicherungen verlangen nicht einmal mehr eine Strafanzeige, wenn Sie den Schaden aus einem verwüsteten Vorgarten melden. Wir versinken im Chaos! Und alles nur, weil wir unbedingt eine Frau als Kanzlerin haben wollten! Zum Glück haben wir die Fernsehkrimis, in denen jeden Tag mehr Morde stattfinden als in hundert Kilometern Umkreis. Das wirkt, glauben Sie mir. Wir sind inzwischen so weit, dass die jungen Leute wieder Angst haben. Doch, die Jungen haben Angst, richtige Lebensangst, Zukunftsangst, Angst vor dem Jobverlust, Rentenkürzungen, Altersarmut, alle diese schönen Schreckgespenster, gegen die wir uns nichts zur Wehr setzen können, weil wir verpasst haben, sie rechtzeitig zu bekämpfen. Dagegen kriegen Sie natürlich auch keine Versicherung, das ist das Gute – also bieten wir ihnen Verbrechen an, Flüchtlinge, Islamisierung, also alles, wogegen man sich versichern lassen kann. Von uns. Diese Leute sind unsere besten Markenbotschafter. Die meisten Straftaten passieren zu Hause, im geschützten Bereich, und wo verkriechen die sich? In der eigenen Wohnung. Alles richtig gemacht!

Nennen Sie es subjektive Risiken, meinetwegen auch alternative Gefahrenwahrnehmung. Darauf basiert unser Geschäftsmodell. Was unsere Kunden in ihrem ganz persönlichen Lebensbereich als bedrohlich empfinden, das können sie gegen einen entsprechenden Betrag von uns… – Autofahren? Sind Sie noch ganz dicht? das versichern wir nicht. Viel zu gefährlich!“





Führerstand

13 03 2017

„… mit Aussagen über Adolf Hitler schockiert habe. Höcke habe sich verteidigt, da er sein Recht auf freie Meinungsäußerung über einen demokratisch gewählten…“

„… immerhin die Arbeitslosigkeit im Reich fast beseitigt habe. Leider sei das Verhältnis zu den Russen heute von Demokratie und Rechtsstaat durchseucht, so dass sich nur ein anderer…“

„… es dem Führer gleichtun und Deutschland zu einer der größten Verkehrsnationen Europas machen wolle. Die AfD habe angekündigt, noch viel mehr Autobahnen als…“

„… Steuersenkungen zu gewähren. Petry selbst werde noch zehn blonde, blauäugige Knaben für den Endsieg…“

„… sich nach Meuthens Informationen mindestens dreihundert Prozent der Deutschen im Widerstand befunden hätten, so dass eine Neubewertung des Dritten Reiches absolut…“

„… spreche man noch heute von einem Führerstand. Dies beweise, dass …“

„… die Wohnsituation der meisten Bürger eine erheblich bessere gewesen sei. Der Deutsche habe in seiner Nachbarschaft weder Neger oder Erbkranke noch…“

„… sehe Meuthen die Situation des heutigen Sozialstaats differenzierter. Im Gegensatz zu Deutschlands großer Zeit leide die BRD GmbH heute unter Arbeitsscheuen, die die Leistungen…“

„… betrachte Höcke die ständige Kritik an seiner Hitlerverehrung als eine geradezu rassistische Ausgrenzung, wie sie zuletzt den jüdischen Volksschädlingen…“

„… es Beweise gebe, dass Mussolini in vielen Bereichen sehr viel schlimmer gehandelt habe, wobei Pretzell betone, auch der Duce habe für pünktliche Eisenbahnen gesorgt und die ganze…“

„… auch die Volksbildung nicht mehr mit den Errungenschaften des NS-Staates mithalten könne. Seitdem zur Eheschließung dem Paar nicht mehr die Standardausgabe von Mein Kampf überrecht werde, habe auch der literarische Durchhaltewille des…“

„… der enorme Widerstand gegen Hitler und die NSDAP dazu geführt habe, dass die Nationalsozialisten ihre Aufbaupläne für das Reich gar nicht zur Durchführung gebracht hätten. Damit sei Hitler vollkommen entschuldigt, da die meisten Verbrechen der NS-Zeit auf das Konto anderer deutscher…“

„… betrachte Höcke Hitler zwar auch in vielen Dingen als absolut böse, während er in anderer Hinsicht relativ nett…“

„… Eva Herman eine Unterlassungserklärung gefordert habe. Die ehemalige Blondine nehme als erste für sich in Anspruch, das Mutterkreuz und die Autobahnen als…“

„… habe der edle Gefreite es im Gegensatz zu Deutschlands von der schiitisch-freimaurerischen Vernichtungsfront gesteuerten Judenkanzlerin nie gewagt, einen Halbmond am Erfurter Dom zu montieren, der die Unterwerfung der unbesiegbaren christlichen Herrenrasse unter den…“

„… es ein Schlag ins Gesicht vieler deutscher Tierfreunde sei, wenn man den passionierten Hundehalter Hitler in die Nähe eines geradezu unmenschlichen…“

„… verdanke Deutschland Adolf Hitler immerhin das Wirtschaftswunder, das es ohne den Wiederaufbau nach dem Krieg überhaupt nicht…“

„… ihr persönliches Verhältnis zu ihm aus ihrer Familiengeschichte nur so einstufen könne. Von Storch finde, der Führer sei ein gutes Beispiel, dass große Persönlichkeiten durch große Fehler nicht nur menschlicher, sondern auch…“

„… der Kritik entgegengetreten sei. Es spreche gegen das volksfeindliche Geschichtsbild der Altparteien, sich nur an Höckes Verhältnis zu Hitler abzuarbeiten und konsequent zu ignorieren, dass er auch voller bewundernder Liebe zu Goebbels, Mengele und…“

„… durchaus legitim sei, den Zweiten Weltkrieg als einen regional entstandenen Konflikt zu betrachten. Hitler habe nur der Vernichtung des Reiches durch Milliarden blutrünstiger Polen…“

„… es nicht als Revisionismus verstanden wissen wolle, sondern als Rehabilitierung eines großen deutschen Politikers, der vermutliche durch eine zu Unrecht verhängte Festungshaft den sozialen Halt in der damals bereits durch kulturbolschewistische Totengräber des…“

„… ohne Hitlers kunsthistorisches Interesse nie eine so weite Verbreitung wertvoller Werke der bildenden Kunst in der deutschen Oberschicht…“

„… schon deshalb als regionales Ereignis bewertet werden müsse, da der Angriff auf den Sender Gleiwitz sich ausschließlich in Berlin…“

„… müsse man die Kriegsschuldfrage ganz neu bewerten. Da Stalin zuvor nicht eindeutig ausgeschlossen habe, einen Angriffskrieg gegen das Deutsche Reich zu führen, müsse man ihn als genauso…“

„… keine Stellungnahme erwarten könne. Poggenburg halte es für ausgeschlossen, dass Höcke zugeben könne, Hitlers Suizid sei die einzige anerkennenswerte Tat des…“





Reichsunsicherheitshauptamt

9 03 2017

„… eine Zentralisierung des Sicherheitsapparats noch mehr Möglichkeiten schaffe, die Sicherheit in Deutschland durch zentrale…“

„… müsse das Bundesministerium des Innern zunächst eine klar umrissene Aufgabenstruktur vorlegen. Die zentrale Dienststelle habe jedoch angekündigt, dies erst innerhalb der ersten beiden Quartale nach der Aufnahme des…“

„… habe Maas mit Unverständnis reagiert. Er sei davon ausgegangen, dass die Opposition mit ihrer Forderung, den Verfassungsschutz sofort abzuschaffen, eine Schließung der Landesämter gemeint habe, die nun in der neuen…“

„… einen maschinenlesbaren Ausweis für alle Bürgerinnen und Bürger einführen wolle. Dieser solle beim Verlassen der Wohnung, in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, an Papierkörben, in der Nähe von Fußgängerüberwegen und…“

„… werde eine zentrale Sicherheitsbehörde im Gegensatz zur bisherigen Arbeit vor allem die Arbeit einer Sicherheitsbehörde zentral…“

„… eine Fußfessel zunächst für alle ausländischen Personen eingeführt werden müsse. Aus Gründen der Nichtdiskriminierung dürfe man weder EU-Bürger noch Touristen aus der…“

„… bezeugt habe, dass die Regelung greife. Maas sei kürzlich durch Rösrath gefahren, er habe gut zwanzig Sekunden aus dem Fenster gesehen, auf dem Standstreifen keine einzige Burka entdeckt und konstatiert, dass nur die Sozialdemokratie für eine tolerante Gesellschaft in…“

„… das Bundesverfassungsgericht moniere, de Maizière wolle grundgesetzlich verankerte föderale Strukturen abschaffen. Der Minister habe sich dahin gehend geäußert, er werde nicht das Grundgesetz abschaffen, sondern zunächst das…“

„… auch Funkempfänger auf freiwilliger Basis an Verdächtige verteilt werden sollten. Da jeder Täter an den Tatort zurückkehre, könne die Polizei ihre Ermittlungen dadurch sehr viel…“

„… den Datenschutz in der EU nicht abschaffen könne. De Maizière sei aber überzeugt davon, dass eine nationale Lösung viele lästige…“

„… müsse man nur die Behörde zentralisieren, da man dann eine zentralisierte Behörde…“

„… das Alter für die Strafmündigkeit vorerst beibehalten wolle. Da die Dienststelle nun alle Erwachsenen mit einem Tracker…“

„… das Unfallrisiko selbst tragen müssten. Im Test seien die gesetzlich vorgeschriebenen Selfie-Sticks zwar ohne negativen Befund geblieben, die Beweissicherung in Zügen und Bussen sei jedoch wie erwartet hinter die Möglichkeiten…“

„… widersprochen habe. De Maizière plane keine Zentralbehörde, um eine Zentralbehörde zu haben, er wolle eine zentrale Behörde haben, um in einer Zentralbehörde alle…“

„… aus dem Ministerium die Bezeichnung Reichsunsicherheitshauptamt in die Diskussion eingeführt worden sein solle. Staatssekretär Schröder habe dies zurückgewiesen; es gebe keine Hauptämter, sondern nur…“

„… eine Konzentration auf der Bundesebene sofort Sicherheit erzeuge. Man habe dies auch in Frankreich beobachten können, wo es bis zum heutigen Tage nie einen terroristischen…“

„… die Fußfessel auch am Arm tragen könne, wenn sie an Minderjährigen…“

„… man zentrale Synergien, wie sie eine Zentralbehörde erzeuge, auch nur in einer zentralen Behörde nutzen könne. Der Bundesinnenminister achte daher sehr darauf, dass alle Synergien vor ihrer zentralen Nutzung in einer Zentrale…“

„… bisher nur als Gefährder geführt werde, wem man eine Straftat zumindest theoretisch zutraue. Maas plädiere dafür, das Denkmodell der Vorratsdatenspeicherung aufzugreifen und nur noch die Personen zu überwachen, denen man keine Straftaten…“

„… etwaige Ausfälle in einer zentralen Behörde verhindert würden, indem man Ausfälle in einer Zentralbehörde gar nicht erst…“

„… zunächst bei Schülern anzuwenden sei. Man bekomme so auch das Problem in den Griff, dass das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht nicht als eigenständige Straftat im Sinne des…“

„… ein altes deutsches Sprichwort sage, zwei Augen sähen mehr als fünf. De Maizière habe mit dieser Expertise zunächst nicht die Bevölkerung…“

„… bisherige Fälle besser gelöst worden seien. Wäre der Attentäter vom Breitscheidplatz mehrmals in derselben Behörde nicht identifiziert worden, hätte man ihn sicher identifiziert und dem…“

„… standortunabhängig vorgehen könne. Für die Zentralbehörde sei jeder Standort möglich, da sich bei einem zentralen Zentralstandort jeder Standort automatisch als zentrales…“

„… eine geheime staatliche Polizei für die deutschen Ermittlungen im…“

„… die Sichtung, Sortierung, Speicherung und Auswertung der Daten jeweils an unterschiedlichen Standorten innerhalb der Zentralbehörde, die sich dadurch zwar auf mehrere Standorte in mehreren Bundesländern mit unterschiedlichen…“

„… sich einfach dadurch umgehen ließe, dass der Innenminister den Verfassungsschutz umbenenne oder zumindest einen…“

„… gleich nach der Geburt mit RFID-Armbändern ausrüsten müsse. Dies sei rechtlich nicht früher möglich und sei daher auf die bekannten Risikogruppen wie Muslime, Negroide, Ausländer oder…“

„… bundeseinheitliche Vorstellungen vom Begriff einer Zentralbehörde entwickeln müsse. De Maizière habe dies vor Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen nur deshalb nicht in Auftrag gegeben, da er von einer zentralen Lähmung des jeweiligen…“

„… in der BILD das gesetzlich vorgeschriebene Gerät als kostengünstige Volksfußfessel beworben…“

„… es innerhalb der kommenden Jahre zu einer Einigung kommen werde. Bisher seien sich die Abteilungen der Zentralbehörde nicht sicher, ob ein gemeinsames Datenformat die…“

„… sich auch die AfD für eine vollständige Speicherung ausspreche, solange die jüdischen…“





Notwehr

6 03 2017

„… Beamtenbezüge erhalten haben solle, ohne dafür auch als Polizist gearbeitet zu haben. Wendt habe dies zwar eingestanden, sei sich aber keiner Schuld…“

„… sei Wendt für eine Teilzeitstelle als Hauptkommissar am Duisburger Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste bezahlt worden. Dass die nordrhein-westfälische Landesregierung, die der DPolG-Vorsitzende ansonsten bekämpft habe, diese Zahlungen fortgeführt hätten, sei ein Beweis für die Rechtmäßigkeit des…“

„… einen völlig normalen Vorgang darin sehe, wie er in der Gewerkschaftsarbeit gang und gäbe sei. Bekanntlich werde ja auch der Vorsitzende der IG Metall mit einem Aufsichtsratsposten in der thyssenkrupp AG…“

„… ein schuldhaftes Handeln verneint werden müsse, da Wendt bereits bei Statistiken des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei gezeigt habe, dass er mit Zahlen nicht umgehen könne. Eine Therapie auf Kosten des Steuerzahlers biete sich als…“

„… ob die DPolG nur eine Tarnorganisation gewesen sei, die ohne ausreichende Mittel nicht über einen längeren Zeitraum hätte aufrecht erhalten…“

„… die Mehrheitsgewerkschaft GDP keine Zahlungen erhalte. Dies liege einerseits daran, dass das Land Nordrhein-Westfalen nicht über die finanziellen Mittel verfüge, richtige Polizei zu fördern und daher Zuwendungen auf Hilfspolizisten und den ganzen…“

„… eine allgemeine Unterbezahlung der Polizei in der Bundesrepublik nicht zu verleugnen sei. Wendt sei daher gezwungen, Beamtenbezüge zur Finanzierung seiner Autorenkarriere anzunehmen, da er sonst hungers…“

„… habe Wendt eine sofortige Einführung der allgemeinen, anlasslosen Vorratsdatenspeicherung gefordert. Es müsse mehr grundrechtsfeindliche Überwachung geben, da sonst sogar er weitere…“

„… habe die zusätzliche Besoldung der Gewerkschaft insgesamt gedient, da diese bei den Wahlen zum Personalrat nicht ausreichend Stimmen bekommen habe, um die Personalräte freizustellen. Wendt habe beklagt, dass die Sicherung der Demokratie auf deutschem Boden nur noch durch Korruption erfolgen könne, während er sich doch seit Jahren dafür eingesetzt habe, dies gerade umgekehrt zu…“

„… es vor Wendt noch keinen langjährigen Testlauf für die Wirksamkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens bei Besserverdienern…“

„… eine Erpressung durch Innenminister Jäger nicht ausgeschlossen werden könne. Wendt habe die Gelder in Notwehr angenommen, da er sonst den Job als Polizist wieder hätte…“

„… bereits ein Spendenkonto für Wendt angedacht sei. Gewerkschaftskollegen wüschen ihm bereits aus Mitleid kostenfrei die Wirmer-Flagge im Arbeitszimmer seines…“

„… nur eine Bestätigung des Vorurteils sei, dass die meisten Beamten trotz regelmäßigen Gehalt gar keine Arbeit verrichten würden. Wendt sei darin vorbildlich, dass er keinem den Job weggenommen und dennoch für sein Geld nicht…“

„… die Gehälter zur Deckung der Reisekosten gebraucht habe, damit er in Talkshows sämtlicher bundesdeutscher Sender die verheerende Wirkung linksmigrantischen Sozialschmarotzertums auf das völkische…“

„… werde sich Wendt in den Ruhestand versetzen lassen, um den durch seine moralisch fragwürdigen Handlungen entstandenen Schaden für die Polizei gering zu halten. Der weiteren Arbeit als Gewerkschaftsführer stehe dies aber nicht im…“

„… nicht bestätigt worden sei, dass die DPolG regelmäßig Sachspenden von Moscheevereinen aus der ganzen…“

„… völlige Straffreiheit zusichern müsse. Er habe nie beansprucht, Präsident des 1. FC Bayern München zu werden und werde auch künftig…“

„… weitaus weniger schlimm sei als das Erschleichen von Leistungen nach dem SGB II, da Wendt zu keinem Zeitpunkt verheimlicht habe, dass er für keine Erwerbsarbeit mehr zur…“

„… man Wendts Tat als politisches Fanal sehen müsse. Sein Rechtsanwalt bemühe sich, das Amtsverständnis des Mandanten als Verlagerung des Polizeistaats ins Private zu…“

„… einen weiteren Angriff auf die Kuscheljustiz darin sehe. Wendt sehe darin die Herausforderung, ihn nicht anders zu behandeln als alle anderen schwer kriminellen Täter aus…“

„… stufe Wendt das BKA als terroristische Vereinigung ein, da es im Wissen um die Möglichkeit, dass strafbares Handeln in seinem Fall theoretisch vorliegen könne, keine Maßnahmen zur…“

„… einen staatsfinanzierten Hetzer gegen den Rechtsstaat erkenne. Wendt halte dagegen, dass die DPolG von Anfang an als Pilotprojekt für eine neue Rechtspartei gedacht sei, deren Fusion mit der AfD bereits mittelfristig…“

„… eine Abschiebung wegen fortgesetzt gemeinschaftsschädlicher Straftaten nicht in Frage komme. Die DPolG sehe insbesondere Duisburg als nicht sicheres…“





Danish Dynamite

2 03 2017

„… zunächst für eine unsinnige Idee gehalten, der er sofort zugestimmt habe, da er selbst aus seiner Partei keine vernünftige Auseinandersetzung mit Fragen der nationalen Grenzen kenne. Dann aber habe Seehofer bemerkt, dass der dänische Vorschlag durchaus ernst gemeint und…“

„… wohl für die Dansk Folkeparti spreche, wenn er fordere, dass ganz Schleswig wieder zum skandinavischen Nachbarstaat gehören müsse. Es gebe eine Notwendigkeit, die von Deutschland bis jetzt widerrechtlich besetzten Gebiete wieder zu…“

„… Überlegungen nicht bestätigen wolle, die strukturschwachen Gebiete nördlich der Eider auf freiwilliger Basis abzutreten, um Einsparungen beim Länderfinanzausgleich und den…“

„… Espersen bereits im Vorfeld gefordert habe, die Umvolkung wieder rückgängig zu machen. Unterstützung habe er von Höcke und Meuthen erhalten, die das Recht jeder Volkheit nordischen Blutes auf den nationalen Widerstand gegen die…“

„… liege der IQ der Dänen um mindestens zehn Punkte niedriger als die vergleichbare deutsche Größe. Bei einer Einwanderung über die Grenze hinaus habe Sarrazin berechnet, dass spätestens in 50.000 Jahren alle Deutschen Wikinger würden, die sich von Nitritwurst und Schnaps ernährten und keine deutschen Umlaute mehr…“

„… offenbar um ein Missverständnis gehandelt habe. Anders als die AfD-Propagandisten bezeichne die Dansk Folkeparti als ‚Völkermord an der arischen Herrenrasse‘ die Ansiedelung deutscher Personen nördlich der…“

„… bereits erste Übergriffe auf die deutsche Bevölkerung gegeben habe. Eine bewaffnete Bande habe mehrere Einfamilienhäuser in Achtrup mit Mistgabeln, Brandsätzen und einer elektrischen…“

„… es 1945 möglich gewesen wäre, die Region Südschleswig ganz in Dänemark zu integrieren. Man habe dies bis zum heutigen Tag aufgeschoben, da seinerzeit noch mehr Nazis in Deutschland als in den dänischen…“

„… der schleswig-holsteinische Landesverband der AfD scharf kritisiert habe, dass deutsche Touristen von Parteichef Kristian Thulesen Dahl als ‚illegale Massenmigration‘ und…“

„… die Grenze von 1864 nur dann akzeptieren zu wollen, wenn die EZB die Wiederherstellung der historischen Inflation und Immobiliensteuern von mehr als dreitausend Prozent im…“

„… betrachte die DF den angestrebten Grenzverlauf als Hoffnung und Traum zugleich, da nichts in der Geschichte statisch sei. Schwierig sei nur, dass sich Deutschland noch nicht mit seinem zukünftigen Schicksal als…“

„… der Südschleswigsche Wählerverband mit einer Forderung abgeblitzt sei, bei künftigen Wahlen mit einer gesetzlich geregelten Majorität von 51% im Kieler Landtag zu…“

„… mit schwerem Gerät in Klanxbüll aufgebracht worden sei. Unklar ist, ob die dänischen Truppen nur den Hindenburgdamm sprengen oder auch die westliche…“

„… freue sich von der Leyen, das NATO-Manöver Düppeler Schanzen mit internationaler Besetzung und zahlreichen Beobachtern aus vielen…“

„… die Annexion bis zur mecklenburgischen Grenze weiterführen wolle. Espersen verlange die Errichtung eines Schleswigschen Hyggeliglandes, das zur Wahrung der nationalen Interessen des…“

„… und zu einer Einigung der Bundesrepublik mit Schweden und Norwegen kommen solle. Auf dem Lübecker G3-Treffen sei eine gemeinsame Streitmacht unter Führung von…“

„… betreibe die Dansk Folkeparti nun den kompletten Anschluss des Bundeslandes an das Königreich Dänemark. Da Schleswig-Holstein getreu der Devise Up ewig ungedeelt bleiben müsse, könne nur eine völkerrechtlich…“

„… den Angriff auf den Fliegerhorst Schleswig erstaunlich gut dokumentiert habe. Bereits wenige Stunden nach der feindlichen Besetzung sei aus dem dänischen Verteidigungsministerium ein 360-Grad-Video des…“

„… unter Federführung von Steinbach den Tausch der dänischen Provinz gegen Schlesien, das Sudetenland, Ostpreußen sowie die unter russischer Verwaltungshoheit stehenden…“

„… die Soldaten aus dem nahe gelegenen Jagel gekommen seien. Nicht nur hätten ihre Wagen dänische Kennzeichen getragen, man habe auch in der Eile lediglich deutsche Wehrmachtsuniformen für die…“

„… die deutsche Regierung nicht mehr in der Lage sei, die Interessen ihres eigenen Volkes in internationalen Konflikten zu wahren. Espersen werde ein Exempel statuieren, um Merkel zum…“

„… keine Visafreiheit gewähren könne, da das Königreich ein Asylbegehren deutscher Reisender grundsätzlich nicht…“

„… noch am Vortag behauptete habe, niemand wolle eine Mauer durch Schleswig-Holstein ziehen. Der Bautrupp sei in den frühen Morgenstunden aus Börm im Landkreis…“

„… auch nicht von hegemonialen Ansprüchen sprechen wolle. Löfven wisse, dass Schweden derzeit unter Beobachtung der Vereinigten Staaten stehe und habe den Anschluss des Nachbarlandes vor der UNO deshalb auch als Befreiung nach amerikanischem Vorbild…“

„… Sønderjylland als international verwaltetes Protektorat zu belassen, als eigenes Bundesland mit Verwaltungssitz Apenrade in die Bundesrepublik Deutschland einzugliedern oder als autonome Region in Schleswig-Holstein zu…“





Strohfeuerwehr

28 02 2017

„Auch keine Fake News?“ „Wir sind ja nicht dafür verantwortlich, was unsere Anhänger alles so über ihn verbreiten.“ „Und wir sollten unseren Wählern deutlich machen, dass sie auch dann im Sinne der Partei handeln, wenn wir uns mit ihren Aktionen nicht solidarisch erklären oder sie sogar auf das Schärfste verurteilen.“ „Das ist moralisch aber ein heftiger Spagat.“ „Genau!“ „Verdammt, fällt Ihnen denn sonst irgendwas ein, wie wir Schulz von der Backe kriegen!?“

„Aber man kann ihn doch nicht mit Trump gleichsetzen!“ „Ist das der neue Hitlervergleich?“ „Ich würde das unterstützen.“ „Bei dem Angriff muss er mit Gegenattacken rechnen!“ „Ich würde es trotzdem nicht tun, schon gar nicht im rechten Flügel der Union.“ „Weil die sonst immer nur das nachplappern, was die AfD vorgibt?“ „Genau!“ „Die sind von Trump begeistert, weil er nach der Wahl genau das tut, was er versprochen hat.“ „Das ist gefährlich.“ „Man kann doch einen Politiker nicht an dem messen, was er vor der Wahl versprochen hat.“ „Ja, reiben Sie ruhig Salz in die Wunden.“ „War das jetzt irgendwie falsch?“ „Das kam damals von der SPD.“

„Der Bundesvorstand hat jedenfalls Material für eine wirksame Kampagne geordert.“ „Und wir sollen uns da jetzt etwas einfallen lassen?“ „Man könnte sagen, Schulz ist gar kein richtiger Politiker. Das mögen die Leute gar nicht.“ „Bei Trump waren sie noch dafür.“ „Und es stimmt auch nicht.“ „Der war mal Bürgermeister von Würselen.“ „Das ist doch so ein Provinznest, da ist noch nie etwas Gutes hergekommen.“ „Abgesehen von Jupp Derwall.“ „Frings.“ „Der Graf.“ „Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich!?“ „Reicht das denn nicht für eine komplette Demobilisierung, wenn man den mit irgendwelchem Popschrott in Verbindung bringt?“ „Er soll ja angeblich Dienstreisen nicht richtig abgerechnet haben.“ „Und so einer will Kanzler werden!“ „Wenn wir gar nichts mehr finden, dann haben wir den Beweis!“ „Wie soll das denn funktionieren?“ „Das ist dann der Beweis, dass er alles vernichtet hat!“ „Geniale Idee!“ „Und wenn einer fragt, wie Schäuble…“ „Danke, gestorben.“

„Wir müssen ihn an seiner Kernkompetenz packen!“ „Genau!“ „Die da wäre?“ „Natürlich soziale Gerechtigkeit!“ „Ich dachte, der sei in der SPD?“ „Ja, warum?“ „Wie kann man in der SPD und für soziale Gerechtigkeit sein?“ „Er betont das Soziale halt nicht so.“ „Ah, verstehe. Das ist ja tatsächlich Kernkompetenz.“ „Nein, ich meinte, wir sollten ihm nachweisen, dass er diese ständige Überbetonung von Gerechtigkeit eigentlich gar nicht ernst meint.“ „Er will doch das Arbeitslosengeld länger auszahlen.“ „Warum?“ „Weil man dann später in Hartz IV endet.“ „Aber man endet doch in Hartz IV?“ „Aber eben nicht so schnell.“ „Und wenn man dann in Hartz IV ist?“ „Dann ist das auch solidarisch, schließlich muss man ja die vielen Arbeitsplätze für die Menschen frei halten, die hart arbeiten wollen.“

„Was genau will Schulz denn jetzt erreichen?“ „Dass die Wähler ihm eine kritische Haltung zur Agenda 2010 abnehmen.“ „Genau!“ „Aber das tut doch niemand.“ „Korrekt. Außerdem gilt das alles immer nur bis zur Wahl. Hinterher kann er sich bestimmt nicht an seine Kritik erinnern und will die Agenda 2010 uneingeschränkt fortführen, weil er das Wohl der Wirtschaft über das Wohl der Bürger stellt.“ „So sind sie halt, die Asozialisten!“ „Warum hat dann die Bundeskanzlerin die Agenda 2010 so gelobt?“ „Jetzt lenken Sie nicht ab!“ „Die macht das clever, die sagt genau das, was alle denken, dass es Schulz so macht, und dann zieht sie der SPD die Wähler ab!“ „Genial!“

„Aber eine Schmutzkampagne müsste man doch irgendwie hinkriegen?“ „Der Mann hat kein Abitur, was wollen Sie denn da machen?“ „Hat er eventuell einen Ehrendoktor gefälscht?“ „Hm.“ „Wenn wir jetzt nicht irgendwas finden, das…“ „Rassismus!“ „Hä!?“ „Irgendeine Äußerung von Schulz wird man doch so hinbiegen können, dass sie ganz entfernt irgendwie rassistisch klingt.“ „So wie Sarrazin?“ „Den müssen Sie schon mit der Brechstange auf links ziehen, damit er nicht nach Rassismus stinkt.“ „Aber irgendwas müssen wir machen!“ „Gucken Sie mal hier, da fordert einer die Frauenquote für Flüchtlinge!“ „Aufmerksamkeitsjunkie, der.“ „Nee, das ist dieser linke Multikultiwahn, den müssen wir mit aller…“ „Gucken Sie noch mal genau hin.“ „Was ist denn?“ „Der sitzt für uns im Bundestag.“

„Wir können doch jetzt nicht ohne eine gute Kampagne zuschauen, wie dieses Strohfeuer sich nach und nach durch die politische Landschaft frisst und die Sozen immer weiter nach vorne schiebt.“ „Und wie stellen Sie sich das vor?“ „Das mit dem Saufen müsste man produktiv nutzen können.“ „Er hat es doch selbst gesagt.“ „Dann müsste man das vielleicht anprangern.“ „Oder dass er 840 Euro für einen Mitarbeiter für einen langjährigen Mitarbeiter ausgegeben hat! Steuerfrei!“ „Genau!“ „Wenn das Pofalla wüsste!“ „Will der auch Kanzler werden?“ „Dann müsste er ja arbeiten fürs sein Geld.“ „Auch wieder wahr.“ „Aber irgendwie müssen wir den Mann einhegen!“ „Der Haushaltskontrollausschuss hat ihn gerügt, weil er im Wahlkampf zumindest indirekt die Hilfe von Parlamentsmitarbeitern…“ „Das würde die CSU natürlich nie machen.“ „Aber was machen wir denn jetzt?“ „Nichts.“ „Wie, nichts?“ „Nichts.“ „Wie denn: nichts? Man kann doch nicht nichts machen?“ „Was macht denn die Kanzlerin seit zwölf Jahren?“ „Genau!“ „Naja, so gesehen – okay.“ „Sehen Sie, es gibt doch für jedes Problem eine Lösung.“