Der Cherusker

3 12 2020

05:30 – Der Radiowecker piepst. Der Landesvater von Nordrhein-Westfalen lässt sich nicht von einem Radiowecker sagen, wann er aufzustehen hat, und steht auf.

05:32 – Laschet dreht an diversen Knöpfen in der Einbauküche. Der Herd lässt sich einfach nicht entzünden, obwohl sich der Ministerpräsident mit Entzündungsherden sehr gut auskennt. Gut, dann eben wie an allen anderen Tagen auch kalter Kaffee.

05:42 – Der CDU-Politiker ärgert sich wieder einmal unter der Dusche, weil er nicht zwei Regler gleichzeitig drehen kann, wenn er mit einer Hand den Duschkopf hält. Im nächsten Jahr wird er ein neues Konzept für Duscharmaturen fordern.

05:55 – Der Aachener steht grübelnd vor dem Kleiderschrank. Einerseits passt der von einer großen Einzelhandelskette zur Verfügung gestellte Anzug nicht zur Farbe seiner Gesichtsmaske, andererseits beißt sich die Krawatte mit dem Logo eines Autohauses auf dem Kragenspiegel. Wie soll man so für die Gesellschaft des größten deutschen Bundeslandes zukunftsorientierte Politik machen?

06:03 – Der nächste Unionsvorsitzende entnimmt dem Kühlschrank ein Päckchen Jagdwurst, das ihm am Vortag als Präsent ins Büro geliefert worden war. Das Fleischerzeugnis ist erwartungsgemäß von ganz exquisiter Qualität, denn es wurde nicht in Nordrhein-Westfalen hergestellt.

06:11 – Das zweite Wurstbrot packt Laschet ein und legt es in seinen Aktenkoffer. Dann zieht er sich rasch einen Mantel über und verlässt die Wohnung. Der Dienstwagen erwartet ihn bereits. Der Fahrer wurde bereits angewiesen, den Ministerpräsidenten mit ‚Herr Bundeskanzler‘ anzureden, damit er sich daran gewöhnen kann. Also Laschet.

06:45 – Kurz vor der Fahrt über die Rheinkniebrücke fällt dem MP auf, dass er alle Unterlagen für einen Pressetermin auf dem Schreibtisch im häuslichen Arbeitszimmer hat liegen lassen. Es geht um Skiurlaub im Sauerland. Er kritzelt rasch eine Notiz auf einen Aktendeckel: die Skilift-Betreiber sollen ihm eine Stellungnahme zufaxen, die er für sie verlesen kann.

06:48 – Laschet googelt noch schnell, wo dieses Sauerland liegt.

07:02 – Auf dem Weg in sein Büro im Landtag von Nordrhein-Westfalen wird der Ministerpräsident von mehreren Personen mit ‚Herr Ministerpräsident‘ angesprochen. Er ist nachhaltig verärgert und denkt sich, dass Wirtschaft und Gesellschaft noch ein weiteres Jahr wie dieses nicht durchhalten werden. Er muss damit aufhören, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zu sein.

07:14 – Kurzes Telefonat mit seinem Sohn: Laschet bekommt im Laufe des Tages mehrere Container mit Schutzmasken geliefert. Versehentlich wurde die Menge der Masken verdoppelt, auch der Preis liegt um 30% über dem vertraglich vereinbarten. Hektisch sucht der Landeschef in seinen Unterlagen nach einem geeigneten Plan, um sich im Stil von Söder mit ein paar Millionen Masken fotografieren lassen zu können.

07:28 – Der Kaffeeautomat im Landtag funktioniert nicht ordnungsgemäß. Der automatische Auswurf der Kunststofftrinkbecher klemmt. Laschet fordert sofortige Lockerungen.

07:55 – Das ARD-Morgenmagazin fragt an, ob der zukünftige CDU-Vorsitzende sich einem Duell mit Friedrich Merz stellen würde. Laschet sagt sofort zu unter der Bedingung, dass das Sauerland keine Rolle in der Diskussion spielen dürfe. Stattdessen wolle er über Skigebiete in Nordrhein-Westfalen und die Zukunft der regionalen Wirtschaft befragt werden.

08:13 – Die Masken wurden nach Neuss geliefert und in einem Logistikzentrum auf mehrere Posten für einzelne Klinikkonzerne verteilt. Leider ist die Location wenig fototauglich, dazu würde ein rein zufälliger Besuch von Laschet auf der linken Rheinseite viel Aufsehen erregen. Die CDU-Landtagsfraktion soll eine Lösung finden.

08:26 – In NRW werden vier neue Chats bekannt, in denen insgesamt dreihundertzehn Polizisten eine Anschlagsserie gegen Synagogen im Bundesgebiet planen. Der katholische Teiljurist empfindet dies als Diffamierung der christlichen Religion und kündigt den jüdischen Gemeinden ein Weihnachtsfest an, das sie so schnell nicht vergessen werden.

08:40 – Die Düsseldorfer Fußballarena gibt bekannt, dass das Impfzentrum noch zwei Tage bis zur Inbetriebnahme durch das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt und die Feuerwehr braucht. Auf Nachfrage bestätigt die Sprecherin jedoch, dass man für einen Fototermin mit Gesundheitsminister Spahn den Betrieb bereits simulieren könne. Laschet ist einverstanden. Mehr als simulieren kann er sowieso nicht.

09:00 – Die Infektionszahlen des Robert-Koch-Institutes treffen ein. Mehrere neue Hotspots in Nordrhein-Westfalen lassen den Schluss zu, dass der Präsenzunterricht in den Regelschulen auch viele Kinder zu Überträgern des Virus gemacht hat. Laschet zeigt sich zuversichtlich, dass das mit einer neuen Studie eines befreundeten Virologen alles in Ordnung kommen wird.

09:11 – Laschet lässt sich für seinen Auftritt in die Staatskanzlei fahren. Auf dem Weg verzehrt er sein Wurstbrot. Nebenbei telefoniert er mit einem der durch die Corona-Krise schwer angeschlagenen Fabrikanten, der für seinen Fleischzerlegebetrieb keine Subsubsubsubsubunternehmer mehr findet. Der Landesvater verspricht eine Gesetzesänderung auf Bundesebene, sobald er Kanzler geworden ist.

09:28 – Der Ministerpräsident tritt vor die Presse und verkündet, dass er einen normalen Betrieb von Skiliften und anderen touristischen Einrichtungen in Österreich und Frankreich derzeit nicht für sinnvoll hält, da die Infektionsgefahr insbesondere für Reisende aus dem Ausland viel zu hoch ist und zu unkontrollierter Ausbreitung des Virus führt. Da es sich bei den Besuchern der Skigebiete im NRW aber um ausländische Ausländer handelt, die für Deutschland keine zusätzlichen Risiken nach ihrer Abreise darstellen, plädiert er für eine sofortige Öffnung aller Pisten, die für das Sauerland als wichtigstes Wintersportgebiet der Bundesrepublik unerlässlich sei.

09:56 – Auf der Fahrt zur CDU-Landtagsfraktion hört der NRW-Kabinettschef im Radio eine Stellungnahme des RKI zu seinen Ausführungen in der Frage der Schulöffnungen. Laschet ist sehr verärgert, dass die Frage der Kinderbetreuung zur Sicherung eines ungestörten Arbeitseinsatzes der betreffenden Eltern nicht einmal angerissen wurde. Er lässt sich seine Wirtschaftspolitik nicht von irgendwelchen Virologen diktieren und verweist auf die vielen Lehrkräfte, die ihm täglich begeisterte Briefe schreiben würden, wenn sie dazu Zeit hätten.

10:43 – Der Führungszirkel der Fraktion ist ratlos. Es steht für alle außer Frage, dass der nächste Kanzlerkandidat der Union aus NRW stammen muss, die meisten sind sich aber sicher, dass das auf den künftigen Bundeskanzler ganz sichern nicht zutreffen wird. Offenbar hat es Laschet gegenüber noch keiner so deutlich geäußert. Er ist nur sehr überrascht über die Armin-Laschet-Poster, die in Wechselrahmen an den Wänden des Konferenzsaals hängen.

11:02 – Die Fußballarena bestätigt den Termin, mit etwas Glück wird auch Spahn für ein gemeinsames Foto anwesend sein. Das WDR-Studio Düsseldorf fragt an, ob ein kurzer Filmbericht mit einem anschließenden Statement in der Düsseldorfer Ausgabe der Lokalzeit möglich ist. Der Ministerpräsident sagt sofort zu.

11:28 – Vorgezogene Mittagspause. Das Wurstbrot ist schon weg, also lässt sich Laschet bei einem Grillimbiss unter dem Rheinturm eine Bratwurst reichen. Das Objekt ist erheblich angebrannt und sieht nicht mehr verzehrtauglich aus. Er besteht allerdings darauf, diese Wurst vor den Augen des Imbissbesitzers zu essen und fügt hinzu, dass er als Kanzlerkandidat alles für die Kohleförderung in Nordrhein-Westfalen unternehmen wird.

11:46 – Die Vorwürfe aus der SPD-Fraktion werden lauter. Vereinzelte Abgeordnete bezeichnen den ersten Beamten des Bundeslandes als schäbig und unanständig. Laschet weist in einem Telefonat mit seinem Rechtsanwalt darauf hin, dass er für die von NRW gekauften Masken kein Geld erhalten habe. Die Provision sei ausschließlich an seinen Sohn Joe geflossen und werde in Übereinstimmung mit den diesbezüglichen Vorschriften der Union auf den Cayman-Inseln landen, wo sie leider nicht von den bundesdeutschen Steuerbehörden gefunden werden kann.

12:09 – Das Telefonat wurde nicht durchgestellt, Angela Merkel ruft direkt in der Staatskanzlei an. Laschet springt aus seinem Drehsessel und hört schwitzend die Ansage der Bundeskanzlerin. Er versucht mehrmals, sie zu unterbrechen, stellt jedoch fest, dass sie offenbar gar nicht vorhat, ihn zu Wort kommen zu lassen. Besonders verängstigt ihn ihre Drohung, beim geplanten Parteitag noch einmal als CDU-Vorsitzende zu kandidieren und sich vom Gastredner Söder als alternativlos für die erneute Kanzlerschaft bezeichnen zu lassen. Sie legt einfach auf.

12:24 – Der Ministerpräsident hat sich schnell eine frische Hose angezogen. Der Bürostuhl wird in den kommenden Tagen gesäubert.

12:53 – Die WDR-Journalisten möchten vorab wissen, ob Laschet beim Interviews am Nachmittag eine Aussage zur Maskenaffäre tätigen will. Er verweist darauf, dass sein Sohn als Influencer die Corona-Artikel im Internet gekauft habe, um ein Modellprojekt für digitalen Infektionsschutz zu starten. Da es ihm gelungen sei, die Meinung und das Kaufverhalten eines der wichtigsten und besten Politikers in der EU zu beeinflussen, könne man das Experiment als gelungen betrachten.

12:58 – Der neue Standort der Maskenlieferung trifft ein. Der Ministerpräsident händigt seinem Fahrer das Fax aus und sucht in seiner Manteltasche nach einer Maske. Er findet keine. Egal, vor Ort werden sehr, sehr viele auf ihn warten.

13:39 – Es ist kalt in der Lagerhalle in Flingern-Süd. Bedauerlicherweise ist nur eine Euro-Palette zu sehen, auf der sich ein paar hundert neutral verpackte Kartons befinden. Laut Aufschrift handelt es sich um Fleischwaren aus einem Betrieb mit vorwiegend rumänischen Leiharbeitern. Laschet droht den gerade eintreffenden Fotografen mit einer Klage, wenn sie ihn vor den Mettwurstkartons aufnehmen.

14:35 – In einem gemeinsamen Statement wenden sich über dreitausend Lehrerinnen und Lehrer an den Ministerpräsidenten. Sie stellen klar, dass sie die derzeitige Unterrichtssituation für vollkommen kontraproduktiv und infektionshygienisch extrem gefährlich halten. Außerdem erneuern sie eine schon mehrmals gestellte Forderung, die digitalen Unterrichtsmöglichkeiten an den Schulen des Landes umgehend auszuweiten. Laschet schmeißt das Fax verärgert in den Papierkorb. Er wird sich bestimmt nicht von Pädagogen erklären lassen, wie der Schulbetrieb abzulaufen hat.

14:58 – Der designierte CDU-Chef hat seinen Kugelschreiber in der Landtagsfraktion liegen lassen. Grußlos geht er in den Konferenzsaal, wo Hilfskräfte gerade hektisch die Wechselrahmen mit Friedrich-Merz-Fotos bestücken. Neben dem Schreibgerät befindet sich auch seine Ersatzmaske, die er sonst immer in der Manteltasche mit sich führt. Laschet wertet dies als Gedächtnislücke und damit weiteren Grund seiner Kanzlertauglichkeit.

15:22 – Kurzer Zwischenstopp in der Staatskanzlei. Der Ministerpräsident bricht auf zum Ortstermin im neuen Impfzentrum. Aus Zeitgründen muss er ein Telefoninterview mit einem Boulevardblatt aus dem Springer-Konzern im Auto führen. Es geht um die angebliche Abstammung Laschets aus einem cheruskischen Adelsgeschlecht, die er jedoch als nicht erwiesen ansieht. Er möchte lieber, dass die Schlagzeile auf seine direkte Abkunft von Karl dem Großen Bezug nimmt.

15:46 – Während die gepanzerte Limousine durch Pempelfort rollt, öffnet Laschet seinen Aktenkoffer und entnimmt ihm eine Packung hochfeine Salami. Die Wurstscheiben haben einen angenehm fettigen Geschmack mit leicht ranziger Kopfnote. Leider greift er gedankenverloren nach seiner Ersatzmaske in der Manteltasche, um sich die Finger zu säubern.

16:03 – Laschet trifft in der Fußballarena ein und wird von einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes begrüßt. Leider ist Bundesminister Spahn noch nicht eingetroffen, was aber dem künftigen Kanzler sehr gut gefällt. Zumindest ist er im Moment der ranghöchste Politiker und wird auf jedem Foto zu sehen sein. Jedoch hat niemand einen Fotografen bestellt, so dass Laschet sich die Ausführungen der Mitarbeiter alleine anhören muss.

16:32 – Gesundheitsminister Spahn betritt den Fußballplatz. Er weist den Ministerpräsidenten auf die allgemeine Maskenpflicht hin und fordert ihn auf, umgehend Mundschutz anzulegen. Andernfalls droht er damit, sich nicht mit ihm ablichten zu lassen und gegebenenfalls auf ein gemeinsames Interview mit dem WDR zu verzichten.

16:45 – Die Maske mit den Fettflecken droht die Nase des CDU-Granden auf den Fotos unangenehm glänzen zu lassen. Er schiebt sich das Gewebe mit vorsichtigen Fingern unters Kinn, bevor er den Journalisten Bilder erlaubt. Spahn hat sich bereits verabschiedet. Er hat Besseres zu tun.

16:50 – Die WDR-Mitarbeiter haben ein tragbares Pult und ein paar Scheinwerfer aufgebaut, um den Ministerpräsidenten für die Abendsendung zu interviewen. Die Visagistin braucht ungewöhnlich lange, um seine fettglänzende Nase abzudecken. In einem kurzen Statement verkündet Laschet, dass er parallel zum Impfbetrieb in anderen Stadien in Nordrhein-Westfalens wieder Sportveranstaltungen erlauben wird, da Bewegung an der frischen Luft gesund ist und das Immunsystem stärkt. Je größer das Stadion ist, desto mehr Personen können seiner Ansicht nach davon profitieren. Auch Skisport im Rheinstadion ist für ihr eine tolle Option, die die Wirtschaft sehr nachhaltig stärken wird. Dass die Journalistin vom Augenrollen fast bewusstlos wird, wertet er als Zeichen seiner Ausstrahlung als zukünftiger Regierungschef Deutschlands.

18:03 – Auf der Rückfahrt in die Staatskanzlei erreicht Laschet ein Telefonat mit unterdrückter Rufnummer. Da er die Auseinandersetzung mit kritischen Journalisten scheut und nicht nochmals über die aktuellen Fallzahlen des RKI reden will, schreit er den Anrufer an. Er bedroht den Schreiber damit, dass er seinen Sohn vorbeischickt, wenn er weiterhin gestört wird.

18:50 – Nach einem kurzen Umweg über die Landtagsfraktion, wo eine weitere Ersatzhose für den großartigsten Kanzler seit Bismarck besorgt wird, kann sich Laschet in seinem Arbeitszimmer in der Staatskanzlei zurückziehen. Die Rücksitze des Dienstfahrzeugs dürften innerhalb weniger Tage wieder benutzbar sein.

19:22 – Für die Lokalzeit soll ein weiterer O-Ton aufgezeichnet werden. Laschet gibt unumwunden zu, dass er sich wie viele andere Länderchefs auch viel zu optimistisch über die Wirkungen des lockeren Lockdowns geäußert hat und nun erschrocken ist über die hohen Fallzahlen. Da man bei den vielen Infektionen allerdings nie wissen kann, wo sie stattgefunden haben, möchte er am liebsten so schnell wie möglich eine totale Lockerung in allen Bereichen durchsetzen, um aus dem Gesamtergebnis der Todesfälle die verlässliche Rückverfolgung der Infektionsketten zu erstellen. Im Hintergrund des Beitrags ist ein deutliches Augenrollgeräusch zu vernehmen.

20:04 – Ein Ersatzwagen war so schnell nicht zu beschaffen, daher muss der Ministerpräsident auf einer Plastikfolie sitzen. Er diktiert noch schnell das Interview mit dem Springer-Blatt, das er am nächsten Tag vom Chefredakteur freigeben lassen will. Darin zeigt er sich überzeugt, dass es im kommenden Jahr einen sachlichen Wahlkampf geben wird, in dem er als der einzige Kandidat mit überdurchschnittlich guten Umfragewerten wegen seiner historisch einzigartigen Kompetenzen alle anderen Politiker in ihre Schranken verweisen wird.

21:09 – Armin Laschet ist vor seiner Wohnung angekommen und sucht den Schlüssel in seiner Manteltasche. Leider befindet sich dort nur eine stark mit Wurstfett verschmierte Gesichtsmaske. Zum Glück hat der Fahrer im Handschuhfach stets einen Ersatzschlüssel, da diese Situation im Schnitt zweimal im Monat vorkommt. Der große CDU-Leader zieht sich zurück.

21:12 – Auf dem Anrufbeantworter fragt ein zufällig aus Medien und Gerichtsakten bekannter Fleischmogul nach, ob Laschet ‚über die Festtage seine verkackte Fettfresse vorbeischwingt‘. Leider sind seine Freizeitaktivitäten schon so verplant, dass es für ihn das härteste Weihnachtsfest der Nachkriegszeit wird.

22:01 – Nach einer weiteren Packung Trüffelsalami (MHD 01.01.2003) erbricht sich der Superkanzler brüllend in seine noch immer nicht neu konzipierte Duschtasse. Er ruft noch kurz eine Sprachnachricht ab, dass Joe Flugzeugträger als Außendienstchef der arabischen Friedensgesellschaft ordert. Gut, dass einer mitdenkt, wenn der Vater als größter lebender Politiker in die Geschichte des Weltalls eingehen wird. Laschet sucht nach einer sauberen Hose, schläft zwischendurch aber auf dem Sofa ein. Der Radiowecker ist gestellt. Schließlich lässt sich ein Ministerpräsident nicht von einem Radiowecker sagen, wann er aufzustehen hat.





Autonomes Fahren

26 11 2020

„… in eine Barrikade vor dem Bundeskanzleramt gefahren sei. Der Fahrzeugführer sei dabei nicht alkoholisiert sowie in Besitz von Fahrerlaubnis und Fahrzeugpapieren gewesen und habe deshalb nicht durch den Sicherheitsdienst der…“

„… habe Gauland die Verbreitung der Nachricht durch die deutsche Systempresse scharf kritisiert. Der Unfall sei von der linksgrünen Junta um die Diktatorin Merkel inszeniert worden, um von der Ausrottung der deutschen Rasse durch negroide Zuwanderung und 40-Kinder-Familien in islamisch dominierten Städten wie Dresden, Freital und…“

„… den Schriftzug Ihr verdammten Kinder- und Alte-Menschen-Mörder auf der Fahrerseite angebracht habe. Angesichts der zahlreichen kontrovers diskutierten Entscheidungen der Bundesregierung könne daraus kein direkter Zusammenhang mit einer politischen…“

„… bisher nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestanden habe. Es müsse sich daher um einen Einzelfall handeln, der sich durch das Internet selbst radikalisiert habe und nicht von V-Personen mit Waffen und entsprechendem…“

„… habe der Fahrer ohne Alltagsmaske im Wagen gesessen, was den gültigen Vorschriften zum Infektionsschutz entspreche. Noch nicht gesichert sei eine Verbindung zu den Querlenkern, die in…“

„… es sich um einen anlasslosen Protest gegen irgendetwas gehandelt habe, mit dem die Kanzlerin ursächlich nichts zu tun gehabt habe. Es liege nahe, eine Verbindung des Täters zur AfD zu…“

„… schließe der Verfassungsschutz auch eine saisonal bedingte geistige Verwirrung nicht aus. Es sei durchaus möglich, dass der Täter eigentlich den Breitscheidplatz gesucht und wegen des dieses Jahr ausgefallenen Weihnachtsmarktes nicht gefunden habe, so dass er sich für das Kanzleramt als…“

„… als einen Akt der Freiheit sehen müsse. Wer sich einem deutschen Auto entgegenstelle, so Lindner, dürfe selbstverständlich in Ausübung der verfassungsmäßig garantierten Menschenrechte an jedem Ort und zu jeder Zeit überrollt werden. Es sei immer besser, nicht zu bremsen als falsch zu…“

„… auf der Beifahrerseite mit Stop der Globalisierungs-Politik beschriftet worden sei. Eine ideologische Nähe zu linksterroristischen Wohnprojekten in Ostdeutschland könne zwar nicht nachgewiesen werden, der Staatsschutz sei jedoch sicher, dass es Verbindungen ins…“

„… dass Psychologen einen ansteigenden Leidensdruck in der Opposition ausmachen könnten. Da die selbst ernannten Rebellen nicht nur Plakate und Reichsflaggen mit sich führen würden, sondern auch ihre eigenen Autos zu opfern bereit wären, müsse der Grad der Verzweiflung sich…“

„… auf Nachfrage der Welt von seinem Statement distanziert habe. Lindner sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich bei dem Kfz um einen Porsche gehandelt habe. Bei einem herkömmlichen Auto dürfe man nicht von uneingeschränkter Freiheit ausgehen, sondern müsse Vorfahrtsrechte für Leistungsträger im…“

„… auf die Gefahren des autonomen Fahrens hingewiesen habe. Seehofer sei strikt dagegen, dass Autonome und andere mutmaßliche Gefährder weiterhin mit eigenen Autos am öffentlichen…“

„… trotz der geringen Geschwindigkeit mit leichten Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden sei. Gauland mache Merkel für diese Gefährdung eines deutschen Staatsbürgers voll verantwortlich und sehe es damit als erwiesen an, dass die Kanzlerin zur Ausübung ihrer Macht jederzeit bereit sei, über Leichen zu…“

„… dass es sich um einen Bekannten der Kanzlerin gehandelt haben könnte, der sie nur kurz habe anstupsen wollen. Die IT-Abteilung des BKA könne zur Stunde noch kein…“

„… der Wagen eine Zulassung im Landkreis Lippe habe. Ob dies sich automatisch strafmildernd auswirke, könne zur Stunde jedoch noch nicht…“

„… keine Hakenkreuze, keine erkennbaren rechtsradikalen oder zur Reichsbürgerideologie gehörigen Symbole gesichtet habe. Bereits jetzt könne damit ein linksextremistischer Hintergrund von Täter und Motiv nicht mehr ausgeschlossen werden und werde der Bundesanwaltschaft als…“

„… nach ersten Erkenntnissen der Polizei mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h auf den Zaun aufgefahren sei. Es habe sich demnach nicht um eins der üblichen Straßenrennen in der Berliner Innenstadt gehandelt, weshalb auch eine Anklage wegen Mordes gegen den Lenker nicht zur…“

„… dass derselbe Fahrer mit dem identischen Auto im Jahr 2014 schon einmal in den Zaun des Kanzleramts gefahren sei. Da er damals noch gegen den Klimawandel protestiert habe, scheint es keine therapeutischen Fortschritte in seiner…“

„… bei seinem Angriff den Sicherheitsabstand zur Kanzlerin eingehalten habe. Ein Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit sei deshalb nicht zu…“

„… sei für die AfD erwiesen, dass Merkel den Täter aus dem unterhalb des Reichstags angelegten Gefängnis für den völkischen Widerstand habe an die Oberfläche holen lassen, um in einer False-Flag-Aktion einen Überfall auf die Weltzentrale der Lügenpresse zu…“

„… dass eine Wiederholung auch nach sechs Jahren der These widerspreche, es gebe bei linken Terroristen bedauerliche Einzelfälle. Seehofer setze sich für eine flächendeckende Videoüberwachung in öffentlichen und ab 2021 auch in…“





Inklusionshilfe

25 11 2020

„So richtig logisch ist das mit Weihnachten jetzt aber auch nicht.“ „Ich bitte Sie, irgendeine Art von Kontaktbeschränkung mussten wir auferlegen.“ „Die Frage ist doch, wem.“ „Das kann man nur für die Allgemeinheit machen, in der Pandemie sind wir alle gleich.“ „Und warum dann nicht auch zu Weihnachten?“ „Sagen Sie’s mir.“

„Um es noch mal zu verstehen: wir haben diese Verhaltensregeln gerade noch einmal verlängert, um die weiterhin exponentiell ansteigenden Infektionen einzudämmen, und in den Weihnachtstagen reißen wir dann alle Erfolge wieder ein.“ „Denken Sie doch mal an die Kinder.“ „Mache ich ja, es ändert nur nichts am Ergebnis.“ „Deshalb hat man Kinder unter vierzehn ja auch gar nicht in den Regelungen berücksichtigt.“ „Weil die sich nicht infizieren?“ „Doch schon, aber nur in der Schule.“ „Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurde bisher immer erklärt, die Kinder würden sich nur zu Hause und nicht in der Schule anstecken.“ „Das ist ja auch richtig, aber das gilt nicht während der Schulferien. Die Gefahr ist während der Weihnachtstage genau andersherum.“ „Muss man das verstehen?“ „Die Deutschen haben jedenfalls ein Recht auf ein fröhliches Weihnachtsfest, das werden Sie doch nicht auch noch in Frage stellen?“

„Warum hatten wir dann keine Sonderregelung für den Ramadan?“ „Nun, dies ist ein Land mit jüdisch-christlicher Leitkultur, da können Sie nicht jede beliebige Religion zum Maßstab machen, wie Sie lustig sind.“ „Mit anderen Worten: der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ „Das hat doch mit der Pandemie jetzt nichts zu tun.“ „Dann hätte man den Ramadan im vergangenen Frühjahr auch durch eine Ausnahmegenehmigung erleichtern können.“ „Weihnachten ist nun einmal das wichtigste Fest in Deutschland.“ „Ungefähr die Hälfte der Deutschen sind keine Christen.“ „Ungefähr die Hälfte der Deutschen sind aber welche.“ „Und wie viele davon auf dem Papier?“ „Das ist eine theoretische Frage, und Sie unterschlagen Tausende von orthodoxen Christen, die…“ „… erst im Januar Weihnachten feiern.“ „Trotzdem gehören die irgendwie zu uns.“

„Dann wüsste ich auch gerne, warum man Chanukka…“ „Hören Sie doch mal zu, es heißt: jüdisch-christliche Leitkultur, Sie Ignorant.“ „… in Deutschland nicht feiern darf.“ „Darf man nicht? gut, sind eh nu ein paar Tausend.“ „Darf man schon, aber eben nicht mit der ganzen Familie.“ „Sie sind ja hervorragend informiert über diese Religion, aber Sie wissen nicht einmal, dass Juden hierzulande sehr zurückgezogen leben.“ „Was Sie nicht sagen.“ „Die meisten würden nicht mal ihren Nachbarn oder jemandem auf der Straße erzählen, dass sie Juden sind.“ „Vermutlich würde sonst jeder mit ihnen Chanukka feiern wollen.“ „Nehme ich mal sehr stark an.“ „Weil das so ein beliebtes Fest für die Familie ist.“ „Sagt man, ja.“ „Und für Kinder.“ „Ich möchte das nicht generell ausschließen.“ „Warum kann man dann nicht auch für so ein Fest eine Ausnahmegenehmigung schaffen?“ „Das wäre ziemlich kompliziert, und in der Pandemie könnte man keinem erklären, warum man Tausende, die sich wegen eines Festtages nicht an die allgemeinen Vorschriften halten, weil sie in Ruhe mit der ganzen Familie feiern wollen, ausnehmen wollte.“ „Aha, ich verstehe.“ „Das kann man wirklich keinem erklären! Religion ist doch kein Freibrief für so ein hirnrissiges Verhalten!“ „Oh ja.“ „Vor allem nicht eine, die gar nicht die Bevölkerungsmehrheit in, sagen wir mal, ideologischer Hinsicht vertritt.“ „Was Sie nicht sagen.“ „Das wäre ja politisches Judentum! Sind wir hier etwa im Westjordanland!?“

„Könnte man nicht die religiösen Vorstellungen der Bevölkerung ein bisschen besser vereinen?“ „Sie meinen als Inklusionshilfe für Personen aus fremden Kulturen?“ „Wenn Sie das so nennen wollen?“ „Okay, man könnte die Juden auffordern, dass sie ihr Zeugs da auch zu Weihnachten feiern.“ „Meinen Sie das ernst?“ „Das wäre aus Gründen des Infektionsschutzes großes Entgegenkommen von Seiten der richtigen Deutschen.“ „Meinen Sie, das deutsch-jüdische Verhältnis würde sich von einem derart emotionalen Gnadenakt erholen?“ „Die müssten einfach mal über ihren Schatten springen.“ „Ach, das klingt ja machbar.“ „Sehen Sie? Man kann auch aus einer Krise eine Chance machen.“ „Und die Infektionen?“ „Da müssten wir allerdings einen Weg finden, dass sich nicht auch noch die Deutschen an denen anstecken.“ „Zum Beispiel durch Verbot synagogaler Feiern?“ „Das klingt schon mal vielversprechend, aber wir müssen schauen, ob das ausreicht.“ „Und ansonsten könnte man die Feiertagsregelungen einfach übernehmen?“ „Naja, ich habe von diesen Festen keine Ahnung, man muss einfach mal sehen, ob sie eine wirkliche Gefahr für die Mehrheitsbevölkerung darstellen.“ „Die meisten dürften einfach nur im Kreise ihrer Familien zusammensitzen.“ „Das ist jetzt nicht unbedingt eine Bedrohung für das Gemeinwesen.“ „Ab und zu scheint es zum erhöhten Verbrauch von Zuckerzeug zu kommen.“ „Also quasi wie bei uns zu Weihnachten?“ „So ähnlich.“ „Einmal im Jahr ist das normal, man möchte sich ja auch mal von den Richtlinien einer streng monotheistischen Religion erholen, nicht wahr?“ „Das sehe ich auch so.“ „Und danach können wir dann den Lockdown aber mit voller Härte wieder durchziehen, weil wir von den Minderheiten hier im Stich gelassen werden.“ „Von denen rede ich ja gerade.“ „Was!?“ „Und danach ist sowieso wieder Ramadan.“ „Typisch, wir schränken uns ein, und die profitieren dann davon!“ „Das ist ja auch erst im April.“ „Sie haben ja keine Ahnung!“ „Kann es sein, dass es hier ausnahmsweise mal gar nicht um die Wirtschaft geht?“ „Warum wohl sind die Gaststätten zu und die Schulen offen?“





Scheiße Weihnachten

24 11 2020

„… keine Hoffnung mehr machen könne. Laschet habe die Hoffnung auf einen guten Ausgang des Pandemiejahres aufgegeben und sehe die härtesten Weihnachten, die die Nachkriegsgenerationen je erlebt hätten. Das Aussterben der Deutschen stehe damit unmittelbar…“

„… sich die CDU Nordrhein-Westfalen von ihrem Ministerpräsidenten bestens vertreten fühlen würden. Als weinerlicher Untergangsprophet sei er die geeignete Wahl, um seine eigene Qualifikation als Nachfolger der Bundeskanzlerin und die zu erwartenden Folgen seiner Regierung zu…“

„… arbeite der Einzelhandel unermüdlich an der Belieferung der Verbraucher mit Zanderfilet, französischen Rotweinen und Eiskonfekt. Eine Unterversorgung der Haushalte sei aber mutmaßlich nicht zu erwarten, da die vom Bundesministerium für Ernährung angegebenen Kalorienrichtwerte um mehr als achthundert Prozent über dem…“

„… etwas zurückgeben sollte. Führende CDU-Politiker hätten sich an Seenotretter und Helfer in den griechischen Lagern für Geflüchtete gewandt, um Lebensmittelspenden für Deutsche in Not zu erhalten. Laschet habe Fett- und Zuckerrationen für die gefährdeten Kinder in Köln, Düsseldorf und…“

„… in den vergangenen Jahren regelmäßig von Unterhaltungselektronik und Schmuckwaren angeführt worden seien. Sollte es im diesjährigen Weihnachtsgeschäft nicht zu einem Umsatzrekord kommen, habe man keine Hoffnung mehr, dass sich Deutschland je von den Folgen des Krieges und dem Ende des Wirtschaftswunders im…“

„… auch bei den Leistungsträgern angekommen sei. Merz habe sich beschwert, dass er wegen steigender Nachfrage keinen Jahrgangschampagner mehr ordern könne und nach eigener Aussage ‚diese Billigpisse für unter hundertfünfzig Euro‘ trinken müsse, die ‚jeder arbeitsscheue Hartz-IV-Spast‘ sich leisten könne. Das gehe die Öffentlichkeit nichts an, aber er werde als zukünftiger Kanzler sofort die…“

„… seien jetzt die Bundesbürger aufgefordert, der Welt zu beweisen, wie man sich kurz vor dem endgültigen Untergang tapfer seinem Schicksal stelle. Dafür, so Laschet, dürfe man aber nicht nur einmal im Jahr eine neue Einbauküche kaufen und dann auf die Erholung der Industrie warten, man müsse mit sehr viel mehr Engagement und unter Einsatz der letzten Eigenkapitalreserven alle…“

„… die Versorgung mit Smartphones deutlich besser sei als am Kriegsende. Nach Untersuchungen der Bundesnetzagentur sei dagegen der Anschluss weiter Teile des ländlichen Raums an das Internet noch genauso mangelhaft wie bei…“

„… fordere Laschet auch von den anderen EU-Regierungen mehr Solidarität. Sonderzahlungen als Stütze des Bundeshaushalts seien willkommen, eine Versorgung der Bevölkerung mit Rosinenbombern könne ebenfalls kurzfristige Linderung der…“

„… als unlauteren Wettbewerb ansehe. Söder habe sich in der Münchener Fußgängerzone unter der Weihnachtsbeleuchtung mit dem Slogan Wir schaffen das ablichten lassen, um die Bundesbürger auf einen couragierten Shutdown einzustimmen. Merz werde diesem billigen linken Populismus, der sogar von einer Frau in die Welt gesetzt worden sei, mit knallhartem…“

„… sei klimatisch weit von den Wintern vor 75 Jahren entfernt. Der Deutsche Wetterdienst sehe derzeit keine Anzeichen für Temperaturen, bei denen ein Erfrierungstod trotz Zentralheizung und ausreichender Bekleidung drohe. Möglich sei dies auch durch die Verlängerung des Braunkohleabbaus in den…“

„… sich gegen die Anzeige der Autoverleiher nicht wehren könne. Eine gerichtliche Verfügung gegen den Konzern, der mit dem Konterfei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten unter dem Schriftzug Scheiße Weihnachten geworben habe, sei schon in der ersten Instanz als unbegründet und nicht einmal…“

„… jeder Verbraucher im Schnitt vier Zentner Schokolade kaufen könne, von denen weniger als hundert Gramm ohne Kinderarbeit hergestellt worden sei. Merz empfinde dies gerade angesichts eines für unsere nationalen Jungens und Mädels ausgerichteten Festes als skandalöse Verzerrung des Marktes und wolle als Bundesreichsführer nur noch Süßwaren, die von negroiden Halbaffen zum Wohle der rassisch überlegenen…“

„… dass der kommende CDU-Vorsitzende mit seiner Einschätzung durchaus richtig liege. Nach Ansicht der WerteUnion sei der derzeitige Lockdown der Kanzlerdiktatorin faktisch die Ausschaltung der Grundrechte, um die Herrschaft des von jüdischen Bankiers finanzierten Islams an die Stelle des christlichen Weihnachtsfestes zu…“

„… bereits empfindliche Einschnitte für alle Verbraucher spürbar seien. Lindner habe selbst erleben müssen, dass drei Kunden auf einen vorbestellten Porsche kämen und leistungsbereite Deutsche ohne verdächtig pigmentierte Hautfarbe mit fremdländischen Produkten wie Ferrari oder…“

„… es eine Frage der Ehre für die deutschen Durchschnittsverdiener sei, nicht nur Gedanken und Gebete, sondern auch Barmittel für verarmende Millionäre bereitzuhalten. Wer nicht frühzeitig auf Aktien von Logistikdienstleistern gesetzt habe, müsse jetzt auf die Unterstützung von ganz normalen Landsleuten, die immer an den Sieg des Kapitalismus über die…“





Leerdenker

23 11 2020

„Sie dürfen sich natürlich nicht an die Auflagen halten, ist doch klar. Wenn wir Sicherheitsabstand und Mund-Nase-Bedeckung als Auflagen für die Demo ausgeben, und Sie veranstalten da Ringelpiez mit Anhusten, dann wissen wir, Sie sind rechte Querulanten. Dafür haben wir großes Verständnis, weil Sie auch von anderen normalen Menschen ausgegrenzt werden. Aber mit Mundschutz sehen Sie irgendwelchen Grundgesetzfanatikern ja zum Verwechseln ähnlich, da müssen wir dann natürlich sofort draufhauen.

Dasselbe gilt übrigens für Schusswaffen oder Pyrotechnik. Wenn Sie das im Rucksack verstecken oder eventuell nur im Kofferraum mitführen, dann müssen wir Sie eventuell genau durchsuchen, wobei wir sicherlich verbotene Angriffswaffen wie Zahnstocher oder Strumpfhosen finden. Lachen Sie nicht, mit einer Damenfeinstrumpfhose kann man jemanden ganz hervorragend strangulieren und hinterher noch einen Bankraub begehen, und was Sie mit einem Zahnstocher anstellen, können Sie sich ja denken. Wir machen Sie nur auf diese Gefahren aufmerksam. Tragen Sie Waffen bitte nur offen, damit wir Sie korrekt einschätzen können. Es ist ja sicher in Ihrem eigenen Interesse, wenn wir Sie nicht wie Linksextremisten behandeln müssen, von der medialen Außenwirkung ganz abgesehen.

Kooperieren Sie mit uns, dann haben es beide Seiten leichter. Widerstand ist ja gut und schön, aber in Wirklichkeit sind Sie doch alle rückgratlose Kriecher, die ihre Aggressionen kanalisieren wollen und nicht wissen, an wem. Lassen Sie die Tatsache, dass Sie in einfach nur dumme Arschlöcher sind, nicht an uns aus. Die Beamten haben auch einen harten Job, und wenn Sie es uns schwer machen, dann rechnen Sie damit, dass unsere Beamten das umgekehrt viel besser können. Wir haben das sogar gelernt. Wir sind die Profis, nicht Sie.

Wollen Sie auch wieder eine halbe Million Teilnehmer anmelden? Ich frage das nicht für unsere Beamten, ich frage das für die Kollegen aus Köln und München und Stuttgart, die extra dafür nach Berlin fahren müssen, nein: die wir extra dafür nach Berlin fahren müssen. Das bindet ja auch noch mal zusätzlich Ressourcen. Und am Ende kommen wieder nur knapp tausend Leute, fünfzig Polizisten auf einen Demonstranten. Das kostet nicht nur eine Menge überflüssiges Geld, das stresst auch unsere Polizei. Das mit der medialen Wirkung hatte ich ja schon angesprochen. Wir müssten sonst zum Beispiel Gegendemonstrationen auf den offiziellen Bildern mitrechnen. Wenn dann auf den Plakaten das Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung verteidigt wird, können Sie das nicht mal der Presse in die Schuhe schieben. Fassen Sie das nicht als Drohung auf, es liegt ja in Ihrem Ermessen, wie Sie sich in der Hinsicht verhalten.

Mit Haftbefehl gesuchte Personen können selbstverständlich weiter an den Kundgebungen teilnehmen. Sie wissen, dass es in Deutschland mehrere Hundert Rechtsterroristen gibt, die wir nicht unter einer Meldeadresse antreffen, und wenn diese immer wieder in Ihren Reihen demonstrieren, müssen wir natürlich einen Haftbefehl einfach auch mal vollstrecken. Wie schon erwähnt, auch hier noch mal mein Ratschlag: kooperieren Sie mit uns. Es muss ja nicht jeder, der verdächtig aussieht oder einem unserer Beamten bekannt vorkommt, auch gültige Ausweisdokumente mit sich führen. Wir lassen in Härtefällen auch mal mit uns reden, wenn Sie zum Beispiel kleine Kinder zu Hause haben oder ein Waffenversteck treuhänderisch betreuen müssen. Diese Pandemie stellt uns alle immer wieder vor neue Herausforderungen, da sollte man auch gesprächsbereit bleiben. Reden Sie mit uns. Wir finden da schon eine Lösung.

Nebenbei, man hört oft, dass ich Ihren Kreisen das Denunziantentum noch gepflegt wird. Gehört ja zu einer echten Volksgemeinschaft auch dazu, dass man sich gegenseitig bespitzelt und ausspioniert. Unsere Beamten sind ja dank Ihrer Anmeldezahlen auch regelmäßig ausreichend vorhanden, wir nehmen also sachdienliche Hinweise gerne auf. Wenn einer neben Ihnen zum Beispiel gar keine Maske dabei hat und Sie jetzt zufällig auch nicht, das ließe sich mit der Kronzeugenregelung ganz komfortabel handhaben. Sie nennen uns Namen und Adresse von potenziell auffälligen Störern, wir drücken bei Ihnen ein Auge zu. Man kann überall eine Win-Win-Situation schaffen, wenn man sich um ein gemeinsames Vorgehen bemüht. In dieser Zeit müssen wir uns das einfach immer wieder vor Augen führen: Solidarität ist keine Einbahnstraße.

Und wenn ich Ihnen noch einen guten Tipp geben darf: planen Sie für die Zeit nach Corona. Ist ja nicht auszuschließen, dass es irgendwann einen Impfstoff gibt, dann haben wir mehr oder weniger wieder normale Zustände, und wenn Sie richtig Pech haben, macht die Bundeskanzlerin genau das, was sie angekündigt hat, und ist dann einfach mal weg. Dann können Sie nicht mal mehr mit Anti-Merkel-Sprechchören irgendwas reißen, und ob sich ein frisch gewählter Bundeskanzler von Ihren Rücktrittsforderungen beeindrucken lässt, wage ich mal zu bezweifeln. Wenn der Falsche ans Ruder kommt, könnten Sie eventuell schnell im Regen stehen oder den Schlagstock abkriegen, weil sein zartes Ego das nicht verkraftet. Und Sie werden dann als Leerdenker angesehen, der keine eigenen politischen Ideen hat, sondern nur sinnlosen Protest auf die Straße bringen will. Also überlegen Sie sich das noch mal. Regelmäßige Spaziergänge gegen die Wirtschaftspolitik der EU wären auch gut. Falls Sie etwas von Politik verstehen. Weiß man ja nicht.“





Böllerrebellen

18 11 2020

„… auch in Deutschland zu untersagen. Das in den Niederlanden von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommene Böllerverbot zum anstehenden Jahreswechsel könne auf kommunaler Ebene eine entlastende Wirkung auf den…“

„… wie im KZ gehalten würden. Schiffmann werfe der Bundesregierung vor, das Volk wie die in Auschwitz inhaftierten jüdischen Untermenschen zu behandeln, die an Silvester keine Möglichkeit gehabt hätten, sich aus eigener Entscheidung in…“

„… die Wirtschaft unter einem Verbot leide. Lindner beklage eine neue Qualität in der Art, wie Merkel Deutschland in eine ökofaschistische Diktatur verwandeln wolle. Wer durch mangelnden Feinstaub absichtlich nicht an Krebs erkranke und gezielt die Aktien börsennotierter Klinikkonzerne sabotiere, müsse als Volksfeind aus dem…“

„… die Feuerwerksartikel nicht einfach vom Einzelhandel ein Jahr lang eingelagert werden dürften, da die Geschäfte dazu sicherheitstechnisch nicht in der Lage seien. Söder habe angeregt, bei der Suche nach einem Endlager für atomaren Müll den Freistaat Bayern endgültig auszunehmen, wenn dieser im Gegenzug sich bereit erkläre, alle…“

„… dass private Silvesterknallerei ebenso obsolet sei wie Pferdekutschen, Schreibmaschinen oder Verbrennungsmotoren. Da Baerbock für diese Anregung Morddrohungen erhalten habe, sei Weidel davon überzeugt, dass ein Verbot der Grünen nur noch eine Frage der…“

„… sei die von den Böllerrebellen angemeldete Demonstration vom OVG Bautzen auch genehmigt worden. Während der Kundgebung dürfe kein Feuerwerk abgebrannt werden, es sei aber nicht mit polizeilichen Kontrollen zu rechnen, da die Gefahr für die Beamten viel zu…“

„… sei die Überfüllung in den Klassenzimmern durch tödliche Unfälle leichtsinniger Jugendlicher zu korrigieren. Lindner sehe die verheerenden Folgen des Gesundheitsterrors unmittelbar im Schulbetrieb, der unbedingt wieder auf die normale Auslastung eines…“

„… habe Scheuer noch nicht bemerkt, dass der Hauptstadtflughafen zwischenzeitlich in Betrieb genommen worden sei. Sein Plan, gegen eine persönliche Provision, einen Aufsichtsratsposten beim BER und andauernde Straffreiheit wegen vergangener und zukünftiger Gesetzesverstöße die Pyrotechnika auf dem Gelände des…“

„… einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro kalkuliere. Altmaier bedaure den Verdienstausfall der Branche, müsse jedoch angesichts steigender Boni in der Luftfahrt- und Automobilindustrie klare Prioritäten setzen, um sich nicht in den Ruf einer einseitigen…“

„… ob der im Demonstrationsaufruf enthaltene Appell, sich selbst und anderen durch mitgeführte illegale pyrotechnische Artikel Gliedmaßen gezielt wegzusprengen, als Aufforderung zum Begehen von Straftaten im Sinne des §130a StGB zu werten sei, müsse noch geklärt werden. Zuvor werde das Sächsische Oberverwaltungsgericht abwarten, ob es während der Kundgebung wirklich zu einem oder mehreren Fällen von vorsätzlicher…“

„… sei es gute deutsche Tradition, Unschuldige durch eigenmächtiges Handeln in Lebensgefahr zu bringen und den Opfer die Schuld daran zu geben. Merz wolle dies als Regierungschef so schnell wie möglich als verfassungsmäßig verbrieftes…“

„… mache ein Absinken der Müllmenge zum Jahreswechsel die Entsorgungsbetriebe so gut wie arbeitslos. Die SPD könne dies nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren und schlügen vor, den Mitarbeitern regelmäßig zum 31. Dezember zu kündigen, um sie am 2. Januar wieder mit einem unbefristeten…“

„… dass RKI, Ärzteverbände und Kliniken ein Feuerwerksverbot forderten. Laschet habe keine Lust mehr, sich von Laien die Wirtschaft in NRW erklären zu lassen und riet den Medizinern, sich lieber um halbwegs vernünftige Lösungen für einen guten Schulbetrieb im Land der Küchenbauer zu…“

„… in die Gegendemonstration abgefeuert worden seien. Die Polizei habe diese wegen der nächtlichen Lichtverhältnisse nicht einzelnen Teilnehmern zuordnen können, gehe aber davon aus, dass es sich um ein verkehrsübliches Risiko handle, wie es auch zum Jahreswechsel in jeder…“

„… auch eine große Gefahr für Arbeiter in den Feuerwerksfabriken, die immer noch häufig durch Explosionen ums Leben kämen. Gauland halte dies jedoch für unerlässlich, da es für Mexikaner oder Inder eine Ehre sei, für die Interessen der deutschen Rasse zu…“

„… seien 57% der Deutschen der Ansicht, aus Umwelt- und Sicherheitsgründen sei dauerhaft auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Scheuer habe betont, man könne wie bei einem generellen Tempolimit auf den Autobahnen nicht einfach den Mehrheitswillen der Wähler umsetzen, da es sich um national gewachsene kulturelle…“

„… werde die stalinistische Kanzlerin bald auch noch Autorennen in den Innenstädten verbieten, um Kindern, die weder Steuern zahlen noch Wertpapiere kaufen könnten, ein bequemes Leben in der sozialen Hängematte zu erlauben. Lindner werde es nicht dulden, dass die herrschenden linken Terrorverbände sich über Recht und…“

„… Flüchtlingen und Asylbewerbern für den 31.12. eine befristete Arbeitsgenehmigung erteilen könne. Sollten sich diese als Handlanger für ihre deutschen Arbeitgeber an Böllern verletzen, so sei durch eine rasche Abschiebung die Zahl der freien Intensivbetten in Deutschland keinesfalls…“





Mythen in Tüten

17 11 2020

„Bisschen Antisemitismus? Also Antisemitismus geht immer. Wird auch gerne genommen, in letzter Zeit nicht mehr nur, weil man sich jetzt traut, solche Ansichten auch öffentlich zu äußern, sondern weil man auf dem Markt anschlussfähig bleiben will.

So ein Verschwörungsnarrativ ist ja letztlich schnell in die Welt gesetzt, aber wenn Sie es nicht sorgfältig durchplanen, dann sind Sie auch ganz schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Wenn Sie da keinen harten Markenkern vorweisen können, setzen Sie sich nie gegen die Konkurrenz durch. Das muss sich ja nicht widersprechen, das kennen Sie vielleicht von den Algorithmen aus dem Internet: wenn Sie Socken kaufen, empfiehlt Ihnen der Algorithmus auch eine Bratpfanne. Macht auf den ersten Blick jetzt nicht viel Sinn, funktioniert aber. Und Sie wissen, was Erfolg hat, hat Erfolg. Also nutzen Sie lieber altbewährte Komponenten und setzen Sie die etwas individueller zusammen. Was kann schon schief gehen?

Momentan wird Überwachung gern genommen. Wir haben da hervorragende Angebote, sogar mit Geld-zurück-Garantie. Das letzte Paket war ganz auf den staatlichen Datenschutz zugeschnitten, den es jetzt ja nicht mehr geben soll, weil wir sonst von den fremden Geheimdiensten ausspioniert werden. Jetzt haben wir gar keinen Datenschutz mehr, und die eigenen Geheimdienste spionieren uns aus. Das Privatsphäre-Modul bekommen Sie von uns gratis für die ersten Demos dazu, mit dem können Sie dann ein bisschen herumexperimentieren, damit es in Ihre Verschwörungsideologie passt. Wir haben schon gesehen, dass es anschlussfähig ist an die technikfeindlichen Komponenten, WLAN-Strahlen oder 5G, und es ist mit den Klassikern kompatibel. Wir werden also wahlweise von den Freimaurern im Auftrag der Juden ausspioniert oder umgekehrt. Wenn Sie irgendwas mit Echsenmenschen oder Aliens ausprobieren wollen, nur zu. Was noch nicht passt, wird halt passend gemacht.

Wir haben ja durchaus auch Klassiker auf dem Markt. Ein paar kleinere Vereine werden von uns seit Jahrzehnten mit den Basics beliefert, die sich im Wesentlich nie geändert haben. Deutsches Reich und Dolchstoß und solche Sachen, es gibt immer noch erstaunlich viele Nostalgiker, die das kaufen. Jedes Weihnachten machen wir eine Aktion, für ein weiteres Jahr Kundensupport mit Versailler Vertrag und Protokolle der Weisen von Zion. Das ist ein bisschen komisch, weil es für die alten Kamellen gar keine Ersatzteile mehr gibt, keine Updates, also im Grunde auch keinen Kundensupport. Aber die Leute ordern das, weil sie es immer schon hatten, und wir müssen das doch nicht korrigieren. Auftrag ist Auftrag, oder nicht?

Ein paar Komponenten haben sich als nicht ausreichend kompatibel erwiesen. Wenn Sie sich mit der Mondlandung beschäftigen, werden Sie sehr schnell feststellen, dass es sich nicht mit dem Philadelphia-Experiment verträgt. Wie kann eine US-Regierung gleichzeitig mit ein paar Tausend Technikern ein ganzes Raumfahrtprogramm im internationalen Fernsehen vorspielen, ohne dass sich einer verplappert, während ein ganzes Schiff 500 Kilometer weit gebeamt wurde, mit dem Ergebnis, dass zahlreiche Besatzungsmitglieder an Bord geschmolzen, verbrannt oder explodiert sind, auch wenn sich das nicht beweisen ließ, weil ja alle dicht gehalten haben. Sie müssen sich da schon für eine Straßenseite entscheiden. Also für Freiheit und Souveränität und einen Friedensvertrag und die Abschaffung des Grundgesetzes demonstrieren, aber gleichzeitig US-Truppen anfordern, die die demokratisch gewählte Bundesregierung ins Konzentrationslager stecken soll – rote Pille oder blaue Pille, aber nicht beides.

Beachten Sie bitte, dass die Gewaltbereitschaft frühzeitig geklärt ist. Sie wollen mit der Erzählung auf die Straße, da muss dann ja auch irgendwas passieren. Wenn Sie es selbst nicht verantworten wollen, dann ist auch hier Anschlussfähigkeit das höchste Gebot. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf mit der organisierten Gewalt, beispielsweise mit Gruppen, die keine eigene politische oder soziale Richtung vertreten, sondern nur die Drecksarbeit für andere machen. Ansonsten kombinieren Sie die Verschwörungsideologie gerne mit stochastischer Gewaltbereitschaft. Sie sind nicht mehr für die reale Gewalt verantwortlich – es sei denn, Sie rufen zu Anschlägen und Terror und Mord auf, aber dann haben Sie das Konzept halt nicht kapiert und fallen aus der Garantie raus – aber Sie haben auf der anderen Seite auch keine Kontrolle mehr. Wenn Sie plötzlich zum Kollateralschaden werden, weil ein paar Abtrünnige Ihre Ideologie als gelenkte Opposition betrachten und zur Vergeltung aufrufen, dann haben Sie ein Problem. Unsere AGB sind da auch eindeutig, und ich würde Ihnen empfehlen, sie vor der Bestellung gründlich zu lesen.

Gut, dann haben wir unterirdischen Ritualmord an deutschen Säuglingen mit Umvolkung – Sie denken bitte rechtzeitig daran, dass die deutsche Rasse, deren Existenz Sie da behaupten, für die Babies erhalten bleiben muss, weshalb ein Ersatz für Deutsche in der BRD GmbH völlig sinnlos ist, aber es ist ja Ihre Bestellung – und ein von Merkel im Auftrag der Illuminaten mit jüdischem Kapital finanziertes Zwangsimpfungsprogramm, letzteres mit dem Update, dass COVID-19 von türkischen Migranten geplant wurde. Alles sehr komplex für Aberglauben, aber Sie wollen es ja so. Drei Prozent Skonto bei Barzahlung. Zum Mitnehmen?“





Nationale Identifikationsfigur

9 11 2020

„Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es da eine Verschwörung gibt.“ „Aber theoretisch kann man das doch annehmen.“ „Dann wäre es nur eine Theorie, aber es ist hier praktisch.“ „Dann liegt es an der Ideologie.“ „Deshalb nennt man es jetzt ja auch Verschwörungsideologie.“ „Und das soll alles erklären?“ „Eben gerade nicht.“ „Dann haben wir ja wenigstens den Beweis.“

„Was soll das denn jetzt heißen?“ „Als Politiker muss man ein gewisses Verständnis haben.“ „Und die ganzen Knalltüten, die überhaupt keine Ahnung haben, sind wegen einer Verschwörungsideologie noch nicht Bundeskanzler?“ „Also die meisten, die ich bisher erlebt habe, waren einfach inkompetente Arschlöcher.“ „Kann ich so bestätigen.“ „Das hat aber nicht die Partei so beschlossen?“ „Ich kann mir das nicht vorstellen.“ „Höchstens, dass sie die inkompetentesten Arschlöcher befördert haben, weil die zu viel wussten.“ „Warum wussten die zu viel?“ „Weil man mit weniger Inkompetenz und mehr krimineller Energie schon in den Knast kommt?“

„Wenn man sich aber in einem Bereich der Politik schon qualifiziert hat?“ „Zum Beispiel?“ „Es gibt ja auch Leute, die kommen aus der Wirtschaft und sind als…“ „Das nennt der Qualifikation?“ „Dann wäre ja jeder Freizeitkicker schon als Bundestrainer einsetzbar.“ „Die meisten Freizeitkicker würden das unterschreiben.“ „Die meisten Abteilungsleiter auch.“ „Aber wenn man da in eine Abteilung versetzt wird, ist das nicht oft mit einem Karriereknick verbunden?“ „Deshalb soll man es ja auch lassen.“ „Weil man keine Ahnung hat.“ „Oder alles besser weiß.“ „Das eine muss das andere ja nicht unbedingt ausschließen.“

„Die moralische Tragbarkeit?“ „In meiner Jugend hätte ich Ihnen noch zugestimmt, aber langsam wird’s etwas schwierig.“ „Die Preise sind in den vergangenen Jahrzehnten echt in den Keller gerutscht.“ „Manche halten das auch für eine der wesentlichen Zugangsvoraussetzungen zu höheren Ämtern, dass sie eine gewisse moralische Hornhaut haben und nicht mehr antastbar sind.“ „Es gibt immer Lücken, und es gibt immer jemanden, der weiß, wo sie sind.“ „Stimmt.“ „Wobei auch die Leute natürlich ihren Preis haben.“ „Das regelt der Markt.“ „Der regelt aber auch, dass die Preise irgendwann anziehen.“ „Dann muss man das halt nachjustieren.“ „Den Preis?“ „Die Moral.“ „Aha.“

„Aber die Beliebtheit?“ „Bei wem?“ „Hm.“ „Ja, stimmt auch wieder. Mein Fehler.“

„Die Nützlichkeit für die Wirtschaft?“ „Hatten wir schon.“ „Ein Problem dürfte eher sein, ob einer die Nützlichkeit der Wähler für die Wirtschaft in den Vordergrund stellt.“ „Wenn einer dabei nicht über Leichen geht…“ „Die Frage hatten Sie aber schon verstanden?“ „Man muss ja nicht gleich das ganze Volk auf einmal umbringen.“ „Das würde der Wirtschaft auch nichts nützen.“ „Man könnte das langsam durchziehen.“ „Dann steigen aber die Infektionszahlen.“ „Dagegen hilft Zuwanderung.“ „Das erzeugt wieder neuen Rassismus, den man im nächsten Wahlkampf gezielt schüren kann.“ „Und das bindet wieder die Wähler.“ „Wobei das die Aktienbesitzer gar nicht mitkriegen.“ „Was auch nicht neu ist.“ „Macht das einen Politiker nun sympathischer?“ „Wenn er im Wahlkampf behauptet, die Fremden seien an allem schuld?“ „Gut, dann ja.“ „Aber auch nicht bei allen.“ „Die Hauptsache ist doch, es reicht für die Wiederwahl.“

„Sozialkompetenz?“ „Sie sagten ja schon, dass Sie das mit etlichen Jahrzehnten Abstand verfolgen.“ „Dann eben Digitalkompetenz.“ „Waren Sie in den Jahrzehnten wenigstens in Deutschland unterwegs?“ „Gibt es denn irgendeine Art von Kompetenz, die man haben muss, weil man sonst seine Wahl komplett vergessen kann?“ „Immerhin haben Sie Humor.“ „Oder es war eine rhetorische Frage.“ „Für Wirtschaftskompetenz muss man ja auch nur wissen, wer sich über Steuersenkungen freut.“ „Ist das nicht ein komplett anderes Ressort?“ „Halten Sie jetzt aktive und passive Korruption auseinander?“ „Ab Bundesebene muss man das gar nicht mehr.“ „Ist ja auch derselbe Haushalt.“

„Aber diese Beliebtheit beim Wähler, die muss man sich ja irgendwie erarbeiten.“ „Die meisten wollen das gar nicht.“ „Die Bundeskanzlerin wird ja von einigen ‚Mutti‘ genannt.“ „Das finde ich aber höchst despektierlich.“ „Mehr als ‚Birne‘?“ „Man muss doch den Eindruck haben, dass diese Person als Person…“ „Nicht als Persönlichkeit?“ „Da gibt es ja bei den meisten nicht mal groß irgendwas zu spalten.“ „… oder dann eben als Persönlichkeit für Deutschland steht.“ „Halten Sie die Mehrheit der Deutschen für solche Vaterlandsverräter?“ „Also jetzt erlauben Sie mal!“ „Naja, als nationale Identifikationsfigur geht der jedenfalls nicht durch.“ „Ich verlange von Ihnen trotzdem eine…“ „Jetzt lassen Sie’s mal gut sein.“ „Ich…“ „Ja, ich auch.“ „Mehr hat er auch nicht gesagt bisher.“ „Das reicht nach seinem Verständnis.“ „Für Deutschland?“ „Für das Amt.“ „Das kann sogar sein, wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut.“ „Also hätte er anderswo auch Chancen?“ „Außer ihm glaubt das keiner.“ „Das reicht ja auch.“ „Weil das sonst keiner glaubt?“ „Das wäre im internationalen Vergleich ja schon wieder positiv.“ „Mein Güte, kann man das denn jetzt nicht einfach mal klar auf den Punkt bringen? Es gibt eben widerlich dumme Arschlöcher, denen jeder nässenden Ausschlag wünscht!“ „Das klingt eigentlich plausibel.“ „Ich kann das nachvollziehen.“ „Doch, ja.“ „Herr Merz? Ich glaube, wir haben es. Es gibt da einen Verdacht, warum Ihre Landsleute auf Sie als Bundeskanzler eher nicht so scharf sind.“





Fragwürdig

29 10 2020

„… doch zustimmen werde. Auf Druck der SPD werde Seehofer die Studie zur Verbreitung rechter Tendenzen in der Polizei nicht als ergebnisoffen planen, da sonst für die gesamte Bundesregierung eine nicht abzuschätzende…“

„… auch viele schlimme Dinge zu sehen sein würden, die man den Deutschen nicht zumuten wolle. Das Innenministerium habe nicht vor, die Untersuchung zu verhindern, werde aber alles daran setzen, die böswilligen Gerüchte einer radikalen Infiltration der deutschen Polizei eine klare…“

„… mindestens 99% der Beamten eine klare Einstellung zur Verfassung besäßen. Die Frage der Pressevertreter, wie diese Einstellung sich im Einzelfall ausdrücke, habe Seehofer mit der größten ihm zur Verfügung stehenden Empörung als…“

„… dürfe die Studie auch nach Ansicht der Innenminister nicht zum Selbstzweck werden. So dürfe es keinesfalls Fragestellungen geben, die die Beamten verleiten könnten, unabsichtlich ihre wahren politischen und…“

„… man eher auf den Dialog der unteren Ebene setze. In Sachsen rede man gewaltbereite Nazis, die sich offen für den Bürgerkrieg aussprechen würden, als ‚Kameraden‘, im Einzelfall auch distanzierter als ‚Volksgenossen‘ an, bei Reichsbürgern und anderen Polizisten wisse man jedoch nie, ob diese wegen ihrer Dienstwaffen nicht bei einer weniger respektvollen Ansprache den…“

„… gehe der Innenminister anhand einer vom Bundesamt für Verfassungsschutz erstellten Studie von mindestens 105% linksterroristischen Teilen der verfassungstreuen Bevölkerung aus, die man auf die Personalstruktur der Polizei hochrechnen könne, um die Normalverteilung des…“

„… habe es einen Deal gegeben, der sowohl die CDU als auch ihren Koalitionspartner von der Verantwortung freistelle. Im Gegenzug zum Design der Studie werde sich die SPD nicht wegen eines eindeutig verfassungswidrigen Gesetzes an das…“

„… dabei aber den Fragebogen nicht durch Formulierungen zu verunstalten, die den zu starken Einsatz kognitiver Fähigkeiten erfordern würden. Der Test solle ohne großes Überlegen und ohne eine kritische Reflexion der dienstlichen Vorschriften absolviert werden, wie die meisten Polizeieinsätze sich in den…“

„… dass die Fragestellung BIST DU DEUTSCHER STAATSBÜRGER FÜR DIE RADIKALE VERNICHTUNG DES JÜDISCHEN AGGRESSORS unter Umständen von den Teilnehmern als suggestiv verstanden werde. So sei eine nicht-radikale Vernichtung bereits innerhalb der Möglichkeiten, die in der Frage entworfene Lösung des Konflikts als nicht übereinstimmend mit den semantischen Intentionen der…“

„… auch soziologische und psychologische Fachwissenschaftler angefragt worden seien, falls sie sich bereit erklären würden, den vorab in der Koalition besprochenen Tenor der Studie als sehr wahrscheinlich anzuerkennen und auf einem hoch signifikanten Level zu…“

„… nur die deutschen Staatsbürger als gesamte Bevölkerungsgruppe angesprochen würden, wobei ein expliziter Ausschluss sowohl von Bundes- als auch von Reichsbürgern die Verlässlichkeit der Stichprobe bereits erheblich…“

„… insgesamt eher fragwürdig erscheine. Dabei werde die Studie billigend in Kauf nehmen, dass man alle Bürgern außerhalb des Polizeiapparates unter Generalverdacht stelle, da sich diese bei einer solchen Untersuchung weder vermeiden noch…“

„… würde sich laut Aussage mehrerer Funktionäre der Deutschen Polizeigewerkschaft, die zwar keine Polizeibeamten, dafür aber Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft seien, ein echter deutscher Polizist nicht duzen lassen, auch nicht in einer von Rassefeinden organisierten…“

„… werde man den Begriff ‚Rasse‘ aus dem Grundgesetz streichen. Scholz habe sich dies aber als erste Amtshandlung nach der Ernennung zum Bundeskanzler vorbehalten und werde Seehofer nun nicht durch voreiliges, eigenmächtiges Beharren auf Koalitionsaussagen in die…“

„… der Sinngehalt der Frage zwar durchaus mit dem Wortlaut übereinstimme, aber durch einseitige Verengung auf religiösen Terrorismus zu einer inhaltlichen Verfälschung führe. Man müsse auch linksextremistische Vereinigungen wie die Kirche als Feind benennen, solange diese gemeinschaftsschädliche Hautfarben tolerieren oder linke Hetzschriften wie die Verfassung als den…“

„… könne kein Rassismus in der deutschen Gesellschaft nachgewiesen werden, wenn das Wort sich nicht mehr in der Verfassung befinde. Da es laut führender Wissenschaftsmeinung auch keinen Rassismus gegen Deutsche geben könne, sei die von Polizisten ausgehende Gefahr also gleich Null und müsse durch einen Vertrauensbeweis der…“

„… die Polizei als Spiegelbild der Gesellschaft anzuerkennen und sich mit der Mutmaßung zu befassen, dass die Sicherheitsbehörden eine von nationalsozialistischen Gedankengut noch viel stärker als bisher vermutete Gruppe seien. Das ließe allerdings auf eine extrem starke Terrorgefahr in der Bevölkerung schließen, die nur durch Maßnahmen wie anlasslose Vorratsdatenspeicherung und das…“





Ach, du fröhliche

26 10 2020

„Also nicht wegen der Kinder. Das wird doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit erzählt, Umwelt, Klima, Straßenverkehr – nennen Sie mir etwas, das mir in dem Zusammenhang auch nur annähernd so egal ist wie Kinder. Die Kirche vielleicht, die kann sich ihre ganzen Feiertage auch in den Hintern schieben, weil da nicht gearbeitet wird. Aber was ist mit der Wirtschaft? Die Wirtschaft braucht nichts so sehr wie Weihnachten!

Wir müssen dabei an die Menschen denken, das wird ja zu oft einfach übersehen. Die Wirtschaft, das sind Menschen wie Sie und ich – wie Sie jetzt nicht gerade, als kleiner Angestellter fehlt Ihnen ein bisschen der Durchblick, um an der Börse mit ungedeckten Leerverkäufen ein Vermögen aufzubauen und sich davon einen Finanzminister zu kaufen, der Ihnen die Steuern von Hals hält. Aber letztlich profitieren Sie ja auch davon, denn Sie bekommen einen Bundeskanzler, der viel zu wenig Zeit hat, um sich mit Politik bei den unteren 99% unbeliebt zu machen.

Weihnachten, das ist doch das Fest der Liebe! Ich zum Beispiel liebe Geld, das ist ein gar nicht mal so seltene Neigung, und wenn Sie sich alle ein bisschen mehr anstrengen würden, könnten Sie der auch irgendwann mal nachgehen. Weihnachten ist doch auch ein Fest der Geschenke – ein bisschen unkreativ ist es ja schon, Geld zu verschenken, weil man davon auch schöne Gegenstände kaufen kann, die nicht so schnell an Wert verlieren. Wenn Sie erst einmal begriffen haben, dass es gar nicht so schlimm ist, sich selbst wertzuschätzen und sich auch selbst etwas zu schenken, dann werden Sie verstehen, dass man sich selbst auch Geld schenken kann. Das muss jetzt nicht zwingend in Form von Bargeld sein, es sei denn, Sie haben Summen von wenigen Tausend im Auge – da kann man das noch machen. Oder wenn’s mal ein paar Millionen sind, von guten Freuden, bei denen Sie sich sicher sein können, dass die keine Fingerabdrücke auf dem Koffer hinterlassen.

Wir brauchen Weihnachten, glauben Sie mir! Nein, nicht die Weihnachtsmärkte – das ist doch nicht Ihr Ernst? Billigen Glühwein saufen und sich gruseln, wo der Verfassungsschutz dieses Jahr sein islamistisches Attentat veranstaltet? Holzspielzeug aus dem Erzgebirge, das Sie schon ab wenigen tausend Einheiten viel billiger aus Bangladesch kriegen? Und das kann ich Ihnen versprechen, das ist kindgerecht, die waren sogar maßgeblich am Produktionsprozess beteiligt. Fairer geht’s ja nicht.

Wir müssen für Weihnachten produzieren, damit wir der Welt etwas auf den Gabentisch legen können. In den USA werden wir bald noch mehr Waffen absetzen, der Präsident ist da total egal, und was meinen Sie, wer da ordentlich im Export die Finger am Abzug, im Spiel, wollte ich sagen, mit im Spiel hat. Diesel, SUV, deutsche Autos. Noch ist das Kleinflugzeug nicht in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen, und ich frage mich, ob das an der Sparsamkeit der Bevölkerung liegt, an der Bescheidenheit des unteren Mittelstandes oder an der beschissenen Infrastruktur, dass man immer noch mit dem Mercedes über die Autobahn fahren muss wie Zahnärzte oder dieses ganze Pack, das nichts gelernt hat und jetzt dem Staat auf der Tasche liegt. Wir müssen den Absatz ankurbeln, sonst ist das Land bald am Ende.

Als flankierende Maßnahme könnte ich mir den Verzicht auf Weihnachtsgeld vorstellen, vor allem in den systemrelevanten Bereichen. Wir haben den ganzen Sommer über geklatscht, gut, jeder war ein paar Mal auf dem Balkon, ich eher nicht, weil mein Haus nur eine Terrasse hat, aber wenn jemand jetzt einen Grund hätte, sich mit ein bisschen Solidarität für so viel Anerkennung zu bedanken, dann ist das die Pflege. Und der Einzelhandel. Erzieher sowieso, die hatten es zwischenzeitlich gar nicht mehr nötig, ihren Lebensunterhalt mit Arbeit zu finanzieren wie jeder andere anständige Mensch. Da erwarte ich eine klare Botschaft, dann könnten wir vielleicht über diese Unverschämtheit hinwegsehen, in der Krise auch noch zu streiken. Wir sind ja keine Unmenschen. Das würde den Menschen letztlich ihre Arbeitsplätze retten, und wenn wir schon bei langfristigen Überlegungen sind, dann sollten wir das Weihnachtsgeld gleich ganz abschaffen. Wenn Sie jedes Jahr wieder bangen müssen, ob Sie nicht gekündigt werden, kaufen Sie sich erst recht keinen Weihnachtsbaum, so sieht’s doch mal aus!

Quarantäneboxen könnte ich mir vorstellen. Dar können Sie dann zu Anfang der Adventszeit Oma und Opa reinstecken, jeden Tag gibt es eine Dose Suppe und ein paar Kekse – es ist ja Weihnachten, wir wollen das nicht ganz vergessen – dann guckt einmal in der Woche einer nach, ob sie noch ansprechbar sind, und zum Fest kommt dann die Familie infektionssicher vorbei und winkt durch die Scheibe. Natürlich müssten wir an den Kosten die Versicherten beteiligen, denn das ist schon eine Ausnahmeleistung. Jeden Tag muss das auch nicht sein. Aber wenn es sich bewährt, könnte man auch über stationäre Pflege in den Dingern nachdenken, das käme der Volksgesundheit sehr zugute, weil die Krankenhausbetten dann proportional wieder mehr für Schönheitsoperationen frei wären und für meine Herzbeschwerden. Gönnen Sie sich doch dieses Jahr mal eine ganz besondere Freude und geben Sie ein bisschen Geld für die deutsche Wirtschaft aus. Irgendwann profitieren Sie davon, Sie müssen nur lange genug warten. Und wenn nicht, ich bin ja auch noch da.“