Im Schutz der Dunkelheit

29 09 2022

„… dazu aufgerufen habe, in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung zu reduzieren. Würde jede Gemeinde nur jeweils einen Baum beleuchten, so die Deutsche Umwelthilfe, könne ein erheblicher Mehrverbrauch an…“

„… klar ablehne. Die Union sehe es als die unumstößliche Freiheit sämtlicher Kommunen an, Form und Größe der festlichen Beleuchtung selbst zu bestimmen, weise aber darauf hin, dass die aus einer übermäßigen Ausschmückung mit Lichtern resultierenden Mehrkosten nicht durch die…“

„… hätte Wirtschaftsminister Habeck das Land nicht in diese katastrophale Lage gebracht, wenn er in den letzten zehn Jahren die erforderlichen Kernkraftwerksneubauten vorangetrieben hätte. Söder verlange eine sofortige Umkehr, um die kulturelle Identität Deutschlands und insbesondere Bayerns in eine zukunftsfähigere…“

„… es auch innerhalb der Koalition zu keiner Einigung gekommen sei. Lindner habe den Effekt des Konsumanreizes hervorgehoben, der sich auf das anstehende Weihnachtsgeschäft nur positiv auswirken könne, und wolle keine gesetzlichen Regelungen zum Stromsparen in den privaten…“

„… nichts damit zu tun habe, aber weiterhin notwendig sei. Kretschmer wolle sich auch ohne eine Weihnachtsbeleuchtung in Sachsen für die Öffnung von Nord Stream 2 und sämtliche…“

„… von mindestens einer Million 100-Watt-Glühlampen anbringen lasse. Kubicki wolle die Lichtinstallation, die aus dem Weltraum zu sehen sein werde, direkt im Vorgarten seines…“

„… es zu den westlichen Werten gehöre, die deutschen Innenstädte mit Illuminationen in der Weihnachtszeit auszustatten. Weidel sehe in der Verbotsdebatte ein klares Anzeichen der von den Grünen geförderten Zwangsislamisieriung, die daneben auch für die Dunkelheit sorge, in deren Schutz nordafrikanische Messerstecher sich an deutschen Frauen und…“

„… für weitere Insolvenzen sorgen werde, wenn sich Schausteller auf den Weihnachtsmärkten die Beleuchtung nicht mehr leisten könnten. Lindner sehe immerhin die Möglichkeit, durch eine Steuersenkung für Spitzenverdiener die Kaufkraft etwas zu erhöhen, wenn im Gegenzug der Betrieb von Atomreaktoren bis mindestens…“

„… zu einem Kompromiss in der Versorgung mit Elektrizität bereit sei. Giffey könne sich zur Entlastung des Berliner Haushalts eine temporäre Abschaltung des Stromnetzes in der Hauptstadt vorstellen, die auch während der Feiertage eine…“

„… es nicht der Markt sei, der die Strompreise regele, sondern eine Marktverzerrung, die höheren Verbrauch durch komplizierte Mechanismen mit höheren Kosten beantworte. Lindner habe gute Erfahrungen mit der Spritpreisbremse gemacht, die er auch hier für ein geeignetes Mittel halte, die in den Weihnachtstagen entstehenden Belastungen der Energiekonzerne mit einem deutlichen…“

„… nicht mehr sein Bayern sei, wenn dieser linksfaschistische Terror der Bundesregierung per Gesetz über die Menschheit hereinbreche. Alle mit dem christlichen Glauben verbundenen Bräuche wie Winnetou, das Oktoberfest und die straffreie Vergewaltigung in der Ehe würden für Aiwanger untrennbar zum weihnachtlichen Fest in der…“

„… Merz darauf hingewiesen habe, dass durch die Abwärme der Straßenbeleuchtung auch ein entscheidender Teil des Beheizungsproblems in den Wohnungen gelöst werden könne. Er werfe der Regierungskoalition vor, nicht nachhaltig genug zu denken und keine technologieoffenen Ansätze in…“

„… bestehe für Weidel Verdunkelungsgefahr im Verzuge. Der Bundeskanzler müsse augenblicklich von seinem Amt zurücktreten und sich vor dem Volksgerichtshof dafür verantworten, dass er die Zerstörung der BRD GmbH mit dem…“

„… die Feuerwehr insbesondere vor den selbst gebauten Alternativen zur elektrischen Beleuchtung warne. Es müsse daher weiter erlaubt bleiben, seine Wohnung mit handelsüblichen Lichterketten zu dekorieren, da die brandbedingte Übersterblichkeit sonst ein erhebliches Maß an…“

„… zu einem innerparteilichen Zerwürfnis gekommen sei. Anders als andere AfD-Führer sei für Gauland eine abgedunkelte Innenstadt durchaus angenehm, da sie ihn an die größte Zeit im Reich erinnere. Dazu halte er es für einen großen Vorteil, durch Lichtabschaltung die alliierten Flieger über dem deutschen Luftraum in die Irre zu…“

„… in einem offenen Brief gegen diesen Akt staatlicher Bevormundung protestieren wollten. Zeh, Precht und Schwarzer hätten zwar keinerlei argumentative Basis, es sei ihnen aber wichtig, dass ihre Namen in einem offenen Brief gegen die…“

„… habe Gauland seinen Standpunkt vor der AfD-Führung verteidigt. Er halte eine Aufhebung der Beleuchtung rund um die Wintersonnenwende für kulturell geboten, werde als Ehrenvorsitzender die Inszenierung eines Fackelzugs durch Berlin, einen Aufmarsch auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und eine gemeinsam mit Querdenkern und PEGIDA geplante…“

„… insgesamt elf Geldauszahlungsautomaten in Schleswig-Holstein durch Gaseinleitung gesprengt worden seien. Die Polizei habe Kubicki auf frischer Tat ertappt. Er habe neben den Beschaffungskosten für die Leuchtmittel eine Nebenkostennachzahlung sowie eine Stromrechnung in Höhe von…“





Schnaps und Kippen

28 09 2022

„Aber gucken Sie sich doch mal die Preise an! Das ist doch alles nicht mehr normal, ich meine, wer soll das denn noch bezahlen? Und dann dürfen Sie natürlich nicht den Fehler machen und sagen, die Nudeln sind aber nur fünfzig, sechzig Cent teurer geworden – die prozentuale Steigerung, das ist der entscheidende Punkt! Wie soll man denn sonst die Inflation verstehen, wenn nicht in der prozentualen Steigerung? Das bildet doch die Kaufkraft ab!

Wir haben seit gefühlt drei Jahren eine einzige Krise, die immer mehr an der Lebensgrundlage der Mittelschicht knabbert. Das muss doch die Politik endlich mal einsehen! Und wir reden hier nicht von einem herbeigeschriebenen Wohlstandsverlust, das sind die Grundbedürfnisse der Bevölkerung. Die Leute wollen zur Arbeit und wieder nach Hause kommen, eine warme Mahlzeit am Tag, Heizung, Strom, und da reden wir noch nicht einmal über solchen Luxus wie einmal im Monat ins Kino, ins Restaurant oder regionales Bio-Gemüse. Wenn Sie sich ausrechnen, was alleine Grundnahrungsmittel inzwischen kosten, dann muss Ihnen doch klar sein, dass es hier nicht mehr über Jammern auf höchstem Niveau geht – ich möchte nicht wissen, wie sich der Einzelhandel beschwert, wenn in diesem Jahr zu Weihnachten kaum hochpreisige Parfüms oder Schmuck gekauft werden, weil die Leute lieber satt ins Bett gehen wollen, solange sie noch nicht im Dunklen hocken. Der Binnenkonsum geht den Bach runter, das hat offensichtlich keiner von diesen Finanzgenies in der Regierung kapiert!

Deshalb sehe ich das auch nicht ein, dass der Staat unter Druck gesetzt wird, die Stromrechungen von Arbeitslosen zu übernehmen. Die bekommen ja zweihundert Euro einfach so, weil angeblich die Kosten so gestiegen sind – die warme Mahlzeit war in den Regelsätzen bisher auch schon drin, und ich kann mir einfach nicht erklären, wozu man denen auch noch Mobilität bezahlt, als müssten die zur Arbeit und wieder nach Hause kommen. Und Kino, Restaurant, regionales Bio-Gemüse, das kann doch kein Staat ernsthaft der Mittelschicht erklären, dass man sich das jetzt leisten können soll, wenn man bisher keinen Anspruch darauf hatte. Dass die sich von den Kosten für Bildung und Haushalt Schnaps und Kippen kaufen, das kann man ja aus deren geistigem Horizont noch nachvollziehen, aber wenn ich jetzt sehe, dass die vom Geld für Strom ins Kino gehen, dann frage ich mich schon, ob Arbeitslager nicht die bessere Alternative wären.

Es hat ja in der Pandemie schon angefangen, da gab es nicht genug Waren, die preiswerten waren schneller ausverkauft, und dann kamen die sozialen Verwerfungen, weil die Leute aus völlig irrationalen Gründen alles gehamstert haben, was sie kriegen konnten. Das kann man nicht bekämpfen, wenn die Situation eh schon aus dem Ruder gelaufen ist, aber man kann doch jetzt gegensteuern, wo die Politik die ganzen Mechanismen kennt und weiß, wie sich der Energiemarkt, die Lieferketten und nicht zuletzt die Verschränkung der ganzen Krisenbestandteile auf die Volkswirtschaft auswirken. Wenn wir jetzt schon wissen, wie sich die Energiekonzerne in der komfortablen Lage der Spritpreisbremse verhalten haben, dann wird die Politik es hoffentlich auf die Kette kriegen, sowohl den Gaspreisdeckel als auch eine Strompreisobergrenze so zu gestalten, dass die Wirtschaft nicht auf Kosten des Staates Dividenden mit Goldrand raushaut. Ich meine, das ist doch schließlich und endlich immer noch eine soziale Marktwirtschaft, oder hatte ich irgendwas verpasst?

Deshalb sollten wir das mit dem Bürgergeld auch nicht übertreiben. Wenn der Abstand zwischen Lohn und Transferleistung kaum noch sichtbar ist, dann brauchen wir hier auch keine künstlich in der Presse aufgeblasenen Rechenexempel, wie wenig das doch prozentual ist – das sind fünfzig Euro, die einfach mal so rausgehauen werden für alle, die die Arbeit nicht erfunden haben. So muss man das nämlich rechnen, und wenn man es gleich richtig macht, dann muss man auch ausrechnen, wie viele Leute in diesem Land – Menschen will ich das gar nicht nennen! – dieses Geld ohne Gegenleistung Monat für Monat, Jahr für Jahr einfach ausgezahlt bekommen. Und dann überlegen Sie sich auch, was diese fünfzig Euro für einen Unterschied machen. Das sind ja aufs Jahr gerechnet sechshundert Euro, das macht also ungefähr das Doppelte von dem, was der Staat den Rentnern zahlt, wobei die es auch nur einmal erhalten. Sie merken das hoffentlich selbst, hier wird mit zweierlei Maßstab gemessen: die Rentner sind offensichtlich für diese Regierung nicht mehr viel wert, weil sie nicht produktiv in der Arbeitsgesellschaft sind, und dass in der Generation dieser sogenannten Boomer eine ganze Reihe von Leuten leben, die dieses Land aufgebaut und durch ihren persönlichen Einsatz erhebliches Vermögen erworben haben, das wird ausgeblendet. Und das ist ganz, ganz ungerecht.

Nein, jetzt mal Butter bei die Fische – ich will nicht so tun, als seien wir alle wohlhabend und wüssten nicht, wohin mit dem Geld. Das war in der DDR vielleicht so, aber das waren ja völlig andere Voraussetzungen, und das wissen auch die Idioten, die dies System hier als Sozialismus beschimpfen, weil die Wirtschaft durch staatliche Eingriffe vor dem Kollaps bewahrt wird. Aber ich kann es schon verstehen, wenn die Mittelschicht sich erst einmal in Konsumverzicht übt. Und das ist jetzt gar nicht als übertriebene Solidarität mit dem Prekariat zu verstehen, das ja angeblich kaum noch über die Runden kommt, weil die Nudeln plötzlich fünfzig Cent teurer sind. Oder sechzig. Wer nicht arbeitet, der soll eben auch nicht essen. Meine Meinung!“





Gold für Deutschland

21 09 2022

„Wenn die Queen das nächste Mal stirbt, machen wir zehn Minuten Sondersendung. Wir haben ja die alten Bilder noch als Konserve. Auf den anderen Kanälen zeigen wir Sturm der Rosen, oder wie das heißt. Zufrieden?

ARD und ZDF haben selbstverständlich noch eine Menge Einsparpotenziale, und wenn wir das mit den Gehältern so durchsetzen, wie Sie es bisher mit Fachkräften in den Bundesbehörden praktiziert haben, dann nähern wir uns Ihnen niveaumäßig sicher auch schnell an. Mehr Transparenz haben Sie sicher aus verständlichen Gründen nicht gefordert, sonst käme noch heraus, dass Sie selbst erhebliche Defizite vor sich herschieben und jede gesetzliche Regelung als freiheitsfeindlichen Angriff ablehnen. Das wäre doch unangenehm, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk plötzlich diese unangenehme Staatsnähe aufgeben würde, um immer wieder ganz genau zu recherchieren, wer sich wo und wie die Taschen füllt, nicht wahr?

So einen Gebührendeckel könnte man aber auch durchaus positiv sehen. Mir fallen da jede Menge ehemalige Politiker ein, die nach dem Ende ihrer Karriere als Volksvertreter mit Nebenverdiensten aus Insidergeschäften plötzlich einen Job brauchen, der ihren intellektuellen Fähigkeiten entspricht. Die können nicht arbeiten, die wollen auch nichts tun, also kommen sie zu uns. Natürlich nicht wegen der schönen blauen Augen, sondern mit dem passenden Parteibuch. Zum Beispiel mit Ihrem, weil Sie ja sonst bisher nicht viel auf die Reihe gekriegt haben. Das Unangenehme an der aktuellen Situation ist ja, dass sie sich so schnell ändert. Wenn Sie jetzt eifrig daran arbeiten, Aufsichtsrat eines Autokonzerns zu werden, könnte der Laden nach Ihrem Ausflug in die Bundespolitik ja schon längst Geschichte sein. Oder dem Vorstand fällt auf, dass Ihr Gesicht im Board die beste Werbung für die Konkurrenz ist. Da ist ein Amt als Frühstücksdirektor in irgendeinem Gremium doch viel besser.

Olympische Spiele sind ja auch bald wieder, da müssen wir auch mal durchrechnen, ob das sein muss. Also Liveübertragungen, eigenes Studio, die ganzen Experten. Und natürlich die Senderechte, die ständig teurer werden, weil Ihre Leute in den Verhandlungen die Preise immer mehr in die Höhe treiben, um mit architektonischem Sondermüll die Natur zu zerstören. Früher ging das ja auch, da las man dann am nächsten Tag in der Zeitung, dass ein Springreiter Gold für Deutschland geholt hat, und die Leute waren auch zufrieden. Weil sie es ja nicht anders kannten. Alternativ könnten wir die Bilder ins Internet stellen, da haben Sie recht. Das wäre sowieso eine hervorragende Maßnahme, um diese Vorherrschaft der staatlich gelenkten Medien ein für alle mal zu beschneiden. Man muss sich auch mal auf das Wesentliche konzentrieren.

Nein, ernsthaft – wir könnten das zum Beispiel bei Ihrem nächsten Bundesparteitag machen. Falls wir da überhaupt berichten. Das ist ja im Grunde auch nichts anderes als politische Propaganda von ein paar teuer bezahlten Soziopathen, die sich nicht durch Sachverstand auszeichnen. Sie hätten sonst ja auch einen gut dotierten Job in der Wirtschaft, wenn Sie da jemand für zurechnungsfähig halten würde.

Und wo wir gerade bei politischen Wirrköpfen sind, die für Geld Unsinn labern: selbstverständlich werden wir uns Gedanken über die Versorgung der Sender mit Talkshowmaterial machen. Damit sind übrigens nicht die Sendungen gemeint, auch nicht die Themen, sondern Sie. Irgendwo muss man mit dem Sparen ja mal anfangen, und wenn ich mir so ansehe, was Sie für Honorare dafür verlangen, dass Sie Ihre Agitation ungefiltert an den Moderatoren vorbei in den Äther husten dürfen – ernsthaft, Sie wollen doch dieses Kasperletheater nicht auch noch als Moderation bezeichnen? Sie setzen sich da mit einer vorgestanzten Meinung rein, und wenn man Sie mit Fakten widerlegt, faseln Sie irgendwas von Zensur und Cancel Culture und Staatsfunk.

Man kann auch im Kleinen anfangen, die Arbeit der Medien zu verändern, glauben Sie mir. Es fängt da an, wo man die Hochzeit irgendeines Ministers mit irgendeiner Journalistin zu deren Privatsache erklärt und den ganzen Krempel nicht mehr in den Boulevardmagazinen bringt, die sich ansonsten vor den Schleimangriffen Ihrer PR-Armeen kaum retten können, weil Sie sich als Prominente ansehen, die unbedingt öffentlich stattfinden müssen. Was da an Arbeitszeit und Personalkosten verbraten wird, ist echt skandalös. Wir sollten da die Dinge in den Fokus rücken, die journalistisch wirklich zählen.

Beispielsweise könnten wir uns demnächst auf den Bildungsauftrag kaprizieren, der zweifelsohne zu unseren Aufgaben gehört. Man könnte vor allem mehr politische Bildung wagen, indem wir von Zeit zu Zeit kritisch durchleuchten, welchen Anteil an grob verfassungsfeindlichem Scheißdreck Politiker Ihrer Partei regelmäßig äußern. Natürlich nur mit der korrekten juristischen Expertise, die eine klare Einordnung des Regierungshandelns auch für die Bürger ermöglicht, die sonst nur privat betriebene Meinungsmedien konsumieren. Und wenn Sie erst einmal kapieren, dass die Gebühren größtenteils für lange vor Ihrer Zeit ausgehandelte Ansprüche auf Altersversorgung draufgehen – wie das ja auch bei den Beamten und Angestellten des Bundes der Fall ist, wenn Sie regelmäßig den Sozialhaushalt radikal kürzen wollen – dann sind Sie vielleicht auch bereit für einen Job in der Wirtschaft. Ich würde Ihnen da die Entgeltsachbearbeitung empfehlen, da sieht man recht schnell, wohin die Gewinne gehen. Und wie man einen Laden sauber an die Wand fährt. Viel Spaß dabei, Herr Finanzminister, und viel Glück.“





Bezahlschranke

20 09 2022

„… trete er für eine Gehaltsbeschränkung in den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Lindner halte es für falsch, dass jemand mehr verdiene als der Bundeskanzler und die…“

„… natürlich wie immer das dümmliche Gefasel eines Nichtjuristen erwarten lasse. Karlsruhe habe in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung von Artikel 9 des Grundgesetzes hingewiesen, das durch die Vereinigungsfreiheit ein unabhängiges Tarifrecht der…“

„… es sich um ein Missverständnis handeln müsse. Der FDP-Chef habe sich in diesem Fall nur auf die Mitarbeiter des Staatsapparates bezogen und dabei den Bundeskanzler als Vertreter des höchsten deutschen Amtes für eine…“

„… auch bei der Opposition für Widerspruch sorge. Der CDU-Vorsitzende Merz habe nach wie vor eine leistungsgerechte Bezahlung in seiner Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geplant und werde abweichende Meinungen einer seiner Koalitionspartner nicht zum Anlass nehmen, eine Diskussion über die…“

„… keine Auswirkungen auf das politische System der Bundesrepublik haben werde. Das Bundespräsidialamt habe mitgeteilt, dass die von Lindner vorgeschlagenen Umstrukturierungen in der staatlichen Ordnung bisher nicht von größerem Interesse gewesen seien, weder in der Besoldung noch in Bezug auf rechtliche Befugnisse der…“

„… als Beleidigung auffasse. Falls Lindner, der eine kostenlose kirchliche Trauung erhalten habe, die Dienstvertragsordnung der EKD infrage stelle, werde es gegebenenfalls zu einer nachträglichen…“

„… generell die Gehälter zu kürzen, um keine Neiddebatte aufkommen zu lassen. Damit verbinde er auch die Hoffnung, dass die Inflation durch eine nachlassende Nachfrage in den Privathaushalten die Normalisierung der…“

„… als ‚dümmsten Spacken in der Partei‘ sehe, der am besten sein Ministeramt aufgeben solle. Kubicki werde sich in sämtlichen politischen und wirtschaftlichen Funktionen von einem Trottel ohne Kenntnisse der Grundrechenarten nicht befehlen lassen, in welcher Höhe er seine…“

„… sich vermutlich falsch ausgedrückt habe. Lindner habe verdeutlichen wollen, dass es für die Wiedereinführung der Schuldenbremse eine viel bessere Basis gebe, wenn durch eine plötzlich einsetzende Armut die Steuereinnahmen ausbleiben würden. Er wolle seine Fiskalpolitik möglichst transparent gestalten und plane daher den…“

„… sich die Basis der Haushaltspolitik auch bei der geplanten Ausweitung der Ermittlungsarbeiten gegen Geldwäsche nicht ändere. Das Ministerium rechne weder mit einer erfolgreichen Umsetzung der Vorschriften noch mit zeitnaher Rekrutierung von Spezialkräften für die…“

„… in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr das Dienstwagenprivileg, das es laut Lindner gar nicht gebe, auch für Angestellte in der Pflegebranche ausweiten werde. Dazu müsse es nicht nur mehr Pflegedienste geben, die Leistungen für Autofahrer müssten auch erheblich ausgeweitet werden, um durch einen geldwerten Vorteil die…“

„… der Gehaltsdeckel für Spitzenpositionen wie dem Chef der Bundesbank nicht gelte. Die FDP wolle diese Ämter auf keinen Fall mit ideologisch motivierten Bezahlschranken oder einem…“

„… sich auch der Einzelhandel von den Ausführungen des Finanzministers distanziere. Der Anstieg der Preise werde vor allem durch knappere Warenangebote erzeugt, eine höhere Nachfrage komme schon wegen der sinkenden Reallöhne nicht in Frage und werde sich auch durch Einsparungen bei den Bürgern kaum auf die…“

„… beispielsweise bei Poolfahrzeugen eine genaue Abrechnung von Privatfahrten vorsehe, die den Angestellten vom Gehalt abgezogen würde. Die steuerlichen Vorschriften könnten nicht einfach für eine Berufsgruppe geändert werden, die zudem als Wähler der Liberalen keine nennenswerte…“

„… sich die Sparkassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts auf eine juristische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen des Bundesfinanzministers freuen würden. Gerne sei der Verbund auch bereit, seine privaten Konten an ein anderes Kreditinstitut zu…“

„… nicht mit der Situation in Deutschland zu vergleichen sei. Wenn Japan bei einer wesentlich geringeren Inflation eine erheblich höhere Summe an Schulden aufnehme, so liege dies laut Lindner daran, dass die Japaner kleiner seien und deshalb pro Kopf eine sehr viel…“

„… mit einem Foto des Wirtschaftsministers verbunden werde. Die Unterschrift Diese linksfaschistische Ökodrecksau hasst Deutschland so sehr, dass sie alle Autos anzünden will sei in mehreren Springer-Publikationen zeitgleich erschienen und mit Drohungen gegen Habeck versehen, ihn im Falle der steuerlichen Änderung der …“

„… vulnerable Gruppen wie Empfänger von Transferleistungen die Möglichkeit bekämen, durch Konsumverzicht einen eigenverantwortlichen Beitrag zu ihrem Ausstieg aus dem kapitalistischen System zu leisten. Unter anderem die Rentenkassen würden es ihnen durch eine wesentlich stabilere Basisfinanzierung danken, die in den kommenden Generation für wesentlich bessere Pflege und…“

„… rücke Lindner von seinen Vorschlägen ab. Zwar seien die Einkünfte der Mitglieder der Bundesregierung wie auch der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu kontrollieren, doch dürfe man Nebeneinkünfte auch weiterhin mit…“





Bis einer weint

19 09 2022

„Zwei Paar Schuhe? Die schwarzen sehen ja noch halbwegs anständig aus, die kommen dann weg. Ach, ich verstehe – Sie hatten die Maßnahme vom Inhalt her nicht begriffen. Sie haben die Struktur nicht verinnerlicht. Na, das wird sich ändern. Wir werden Sie langsam einnorden. Ganz langsam. Sie haben sich für Bürgergeld entschieden, und jetzt kriegen Sie Bürgergeld. So einfach ist das.

Sie brauchen ein Paar anständige Schuhe, um sich für den nächsten Job zu beweben? Das ist jetzt irgendwie lustig. Nein, das klingt wirklich putzig, wenn Sie meinen, Sie hätten die Schuhe für teures Geld vor Jahren angeschafft. Das interessiert hier keinen, weil es völlig egal ist, ob das Bürgergeld heißt oder Hartz IV, ALG II, wie auch immer. Diese Leistung wird nach Ihrer Ansicht zu Unrecht an Bedürftige ausgezahlt, das haben Sie selbst ausgesagt, und nach statistischem Mittel haben Sie die Schuhe jetzt so lange, dass Sie sowieso nur ein Paar besitzen dürften. Wir lassen jetzt mal beiseite, dass Sie in den Lederschuhen nur gesellschaftlich relevante Termine wahrnehmen und auf Ihre äußere Erscheinung achten würden. Das ist ja auch Teil des Konzepts. Wenn Sie lange genug vom Bürgergeld profitiert haben, das Sie ja jetzt als viel zu üppig kritisieren, soll man Ihnen auch ansehen, dass Sie zum gesellschaftlichen Dreckrand gehören.

Sie betrachten das als vorübergehend, da wird sich für Ihren Lebensstandard nicht viel ändern, das war doch Ihr Ansatz? Wir sprechen uns wieder in fünf Jahren, wenn Sie Ihre Nachbarn nicht mehr kennen, weil Sie sozialen Kontakten lieber aus dem Weg gehen. Nicht nur wegen Ihrer Kleidung. Ihre Tagesfreizeit wird unangenehm auffallen. Sie haben dann einen etwas anderen Körpergeruch. Ja, auch Seife kostet Geld. Was meinen Sie, wie viele nicht mit diesem so großzügig bemessenen Regelsatz zu Rande kommen, obwohl die Kohle ja pünktlich aufs Konto kommt. Sie dürfen durchaus ein Jahr lang von Ihren Ersparnissen leben. Das ist okay, und wenn Sie die Trüffelsalami und Breitreifen für den SUV irgendwo billiger kriegen, dann ist das schön. Sie wären auch nicht der erste, bei dem ein paar zehntausend Euro weg sind, weil gewisse Dinge im Regelsatz einfach nicht enthalten sind.

Wie Sie die Miete für Ihre Fünf-Zimmer-Wohnung auf die Reihe kriegen, das ist auch ein Problem, aber nicht unseres. Sie wollten, dass die Solidargemeinschaft schnellstmöglich durchgreift. Da muss man Bedürfnisse der Leistungsempfänger auch mal kritisch überdenken. Zum Beispiel die Tatsache, dass Sie jetzt ohne Auto gar nicht mehr so verkehrsgünstig wohnen und sich im Verhältnis dazu den Bus nicht leisten können, obwohl der ja sogar dreimal am Tag fährt. Ihr letzter Arbeitgeber hätte Ihnen ein Jobticket spendiert, Sie wollten die Pendlerpauschale, jetzt können Sie sich aussuchen, was Sie als erstes nicht kriegen. Wenn Sie von der Ihnen jetzt zur Verfügung stehenden Summe nicht mehr Ihren Lebensunterhalt bestreiten können, liegt das nicht unbedingt daran, dass Sie zu viel Geld auf dem Konto haben. Wie gesagt, Sie wollten das so.

À propos Bedarfsgemeinschaft, Sie hatten wohl im Eifer des Gefechts vergessen, dass wir andere Haushaltsmitglieder noch schlechter behandeln. Zu zweit wird man bekanntlich schneller satt, muss dieselbe Waschmaschine nicht zweimal reparieren – anschaffen dürfen Sie die von Ihrer Altersvorsorge, oder Sie haben eben keine – und gewöhnt sich auch schneller an die Umstände. Glauben wir. Ob Sie das auch glauben, ist auch eine dieser Sachen, die uns nicht interessieren. Ich würde Ihnen in künftigen Stresssituationen auch nicht raten, Ihre derzeitige Bedarfsgemeinschaft durch eine Trennung zu gefährden, obwohl das durch Stressfaktoren wie den Kontakt zu uns durchaus passieren kann. Nicht jeder geht mit mehreren amtlichen Schreiben pro Woche wirklich gut um. Sollte das bei Ihnen nicht funktionieren, haben Sie ein Problem.

Übrigens, Papier: selbstverständlich ist bei uns das Rückgrat einer funktionierenden Verwaltung der Aktendeckel, und was da nicht enthalten ist, hat rechtlich gesehen keine Bedeutung. Sie werden in den interessantesten Momenten merken, dass das hier Deutschland ist. Ob Ihr Name für mich nicht ganz geheuer klingt, ob Ihre Hautfarbe irgendwie in dem Zusammenhang ein merkwürdiges Gefühl macht, vielleicht werde ich Ihre Unterlagen trotz des Eingangsstempels versehentlich schreddern. Mehrmals. Wir machen das auf professionellem Niveau. Bis einer weint.

Selbstverständlich können Sie jederzeit aus dem Spiel aussteigen. Bedenken Sie aber, dass schon die Tatsache, als arbeitssuchend gemeldet zu sein und bei uns ein Profil zu haben, das nicht unbedingt mit viel Sachverstand gepflegt wird, Sie bei sämtlichen potenziellen Arbeitgebern unattraktiv macht. Sollte es einen Job geben, für den sich eine Bewerbung lohnt, gehen Sie davon aus, dass wir Ihre Daten im Vorfeld übermitteln, um Sie als Bewerber zweiter Klasse zu framen. Das passiert gar nicht aus böser Absicht, aber wir leben davon, dass es immer genug Erwerbslose gibt. Und wir machen uns nicht ohne Not selbst arbeitslos. Erwarten Sie also keinerlei Unterstützung von uns. Im Gegenteil.

Ja, Arbeit lohnt sich, das merken Sie spätestens dann, wenn Sie selbst ein bisschen dazuverdienen. Arbeit lohnt sich nur dann nicht, wenn wir Ihnen den Lohn gleich wieder zum großen Teil anrechnen und vom Bürgergeld abziehen. Und rechnerisch werden Sie schnell merken, dass sich Arbeit vor allem dann nicht lohnt, wenn sie beschissen bezahlt wird. Aber keine Sorge, Sie werden das merken. Mal sehen, wie lange Sie brauchen.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXXXII): Zeugen des Untergangs

16 09 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Rrts Schwager war freiwillig in diese große Höhle gezogen, durch die eine Wasserader floss. Der Komfort sanitärer Einrichtungen war durchaus nicht zu verachten, brachte aber auch Nachteile mit sich in Gestalt kalkhaltiger Gesteinsschichten, die mehr oder weniger regelmäßig von den Wänden bröckelten. Kleinere Brocken konnten jäh den Bestand an Nachwuchs dezimieren, und das leise Knacken an der Decke verhieß nichts Gutes. Eines Tages, so fürchteten die Alten, würde der Himmel allen auf die Schädeldecke rasseln, und dann wäre es mit dieser Sippe zu Ende, mehr noch: ihre Geschichte würde vergessen sein, keiner wäre noch am Leben, um an sie zu erinnern. Alle Warnungen wären in den Wind gesprochen, niemand hätte mehr Bedarf an einem moralischen Beispiel, wie man mit etwas Bequemlichkeit den sicheren Tod erkauft. Aber so ist nun einmal der Mensch, auch im frühen Stadium seiner Stammesgesichte überzeugte er durch Dummheit. Die Evolution, die selten ohne Grund geistige Sackgassen austestet, um bei der Perfektionierung der Arten auch die dämlichsten Fehlkonstruktionen auszuschließen, tat, was sie nun einmal tun musste. Die Schwerkraft lässt nicht mit sich diskutieren. Der Untergang hatte keine Zeugen, zumindest keine, die davon hätten sprechen können.

Wie anders stellt sich unsere Gegenwart dar, in der eine komplette Spezies den Dummklumpen nachläuft, die ihre Vernichtung generalstabsmäßig plant und organisiert, um auch ja kein Detail außer acht zu lassen. Wir gewichten unsere Interessen, die nicht selten wenig bis nichts mit dem Überleben in dieser fragil eingerichteten Umgebung zu tun haben, die wir als unseren Planeten für geräumig genug halten, unseren Dreck in die nächstbeste Ecke zu schmeißen, ohne dass es auffiele. Auch wenn die geistige Leistungsfähigkeit dieses Kopfschrottkollektivs nicht unbedingt gleich ins Auge fällt, einige verfügen über Kenntnisse von Naturgesetzen und sind zu folgerichtigem Denken in der Lage – was seinerzeit gereicht hätte, ein paar Troglodyten im Genpool zu belassen, wäre heute in der Lage, das Überleben der Menschheit zu sichern, aber es gibt Wichtigeres: mit großen Dingern, die Gase ausstoßen, in den Urlaub zu fliegen und sich dort in kleinen stinkenden Blechkisten von einem Strand zum nächsten zu bewegen, solange das Meer die Küsten noch nicht weggeschwiemelt hat. Wir können tatsächlich die letzten sein, die exotische Tiere in ihrem natürlichen Habitat besichtigen, weil wir die Generation sind, die ihre Auslöschung mit unserem Ferientrip besiegeln. Das Ganze hat einen Schönheitsfehler; wir, die gierigen Arschlöcher, die aus Gemütlichkeit die Katastrophe aussitzen, haben die rauchenden Trümmer unseren Nachfahren vor die Füße gekippt und weimern jetzt herum, wenn sie freitags nicht brav in die Schule gehen.

Mit etwas mehr Lernbereitschaft hätten wir die Zeugen des Verderbens sein können, die genau wissen, was sie erwartet. Die Folgen unserer Gier, unserer politischen, ökonomischen und sozialen Unbelehrbarkeit, unserer rein größenwahnsinnigen Neigung, alles wegverhandeln zu wollen, und sei es eine physikalische Grundkraft, die sich nicht mit einem parteiinternen Konsens zweier Drecksäcke beseitigen lässt. Die Hominiden hätten sich nicht gewundert, dass ihre Hinterlassenschaften mit dem Wasser am gesamten Wohnort verteilt worden wären, die angeblich aufgeklärten Bürger, für die Wissenschaft eine Art Religion ist, die man nach Bedarf verleugnen oder falsch anwenden kann, wenn es dem Reichtum der Kaste dient, wollen es gar nicht verstehen. Sie trösten sich mit dem Gedanken, dass sie tot sein werden, wenn unser Ökosystem kollabiert und man ihre Gesichter in Stein meißeln wird, um täglich auf sie zu spucken. Die Erzählung werden andere schreiben, dann sind sie nicht mehr verantwortlich, und für eine Rotte offenporiger Darmleuchter reicht der Trost, dass sie ihre Verachtung noch ein bisschen zelebrieren können, bis sie jemand nach der Hirnembolie in die sengende Sonne rollt, wo sie so elend verrecken, wie sie sich das für den Rest ihrer Domestiken gewünscht hatten.

Leider wird niemand mehr davon Kenntnis nehmen. Das Dumme am Weltuntergang ist nun einmal, dass dabei die Welt untergeht, vulgo: das schmierige Restchen Wirtschaft, das die Zivilisation im Tod noch überdauern könnte, ist irgendwann auch weg vom Fenster, und kein Insekt dürfte sich für Börsenkurse interessieren. Hollywood dürfte für dröhnende Dystopien nur noch dann etwas übrig haben, wenn sie den nötigen Abstand zu dieser Wirklichkeit hinkriegen – wer würde sich schon die eigene Hinrichtung als Blockbuster ansehen. Und so bleibt uns zum Schluss nur die Erniedrigung, von denen verlassen zu werden, die ihre eigene Beseitigung als kollektiven Suizid inszenieren, weil sie die Mehrheit nicht als schützenswert ansieht, wenigstens nicht im Vergleich mit dem Hochgefühl, ohne Tempolimit über die Autobahn zu brettern und den Opfern mangelnde Leistungsbereitschaft zu attestieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Geschichte von Siegern geschrieben wird. Diesmal reicht es, wenn sie überleben.





Kreislaufkollaps

13 09 2022

„Feucht durchwischen geht? Wie man Schubladen auffüllt, war auch klar? Dann steht Ihren neuen Job als Stationspflegerin ja nichts mehr im Weg. Sie kommen als Hilfskraft vom Jobcenter? Erzählen Sie mir einfach irgendwas, was mich interessiert.

Wir müssen dem Pflegenotstand ja irgendwie begegnen, und das geht am besten, indem wir die Kompetenzen neu regeln. Bisher hatten wir viel zu strikte Dienstanweisungen, was Personalschlüssel anging, jetzt können wir die notwendigen Stellen im Dienstplan mit Füllmaterial aufstocken. Also mit Ihnen. Da stehen dann nicht mehr drei statt sechs Pflegefachkräften, da stehen dann drei Fachkräfte und drei andere. Das kriegen Sie doch irgendwie auf die Reihe, irgendwo herumstehen? Auch mal irgendwas arbeiten, wenn es sich ergeben sollte? Die Politiker, die sich das ausgedacht haben, sind der Ansicht, Sie müssten das irgendwie auf die Reihe kriegen. Die können das ja auch. Also in der Gegend herumstehen.

Sie werden sehen, die Einarbeitungsphase ist ein bisschen hart. Sie werden viele neue Eindrücke aus dem Krankenhausalltag mit nach Hause nehmen, das ist nicht einfach. Also stellen Sie sich nicht vor, dass da täglich einer aus dem Bett kippt oder an der Beatmungsmaschine abnippelt, weil einer nicht die richtigen Knöpfe gedrückt hat – da wird auch mal einer vertrocknen, weil die Infusion leergelaufen ist, oder wir haben interessanten Kreislaufkollaps, wenn jemand die Medikamente vertauscht. Die Auswahl an solchen kleinen Erlebnissen, die den Arbeitsalltag unterhaltsam machen, ist relativ groß. Langweilig wird das jedenfalls nicht.

Wir arbeiten an der minutengenauen Pflege, das heißt, Sie haben es selbst in der Hand, wie Sie das Ihnen übertragene Pensum erfolgreich umsetzen. Herzinfarkt sechs Minuten, Schlaganfall sieben, Krebs-OP fünf, das lernen Sie auch ganz schnell – würde ich Ihnen auch raten, denn die Zeit geht ja von der Pflege ab, und Sie wollen doch nicht gleich am Anfang durch Pflichtverletzungen auffallen, die haftungsrechtliche Konsequenzen für Sie haben, oder? Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an den Politikern, die dieses Konzept für Ihre berufliche Zukunft ausgearbeitet haben. Ein Minister, der die Idee federführend begleitet hat, konnte neben der Tätigkeit im Bundeskabinett sogar noch einen Deal mit Maskenherstellern einfädeln, den Deutschen Bundestag unter Eid belügen und Insiderhandel an der Börse betreiben. Nehme Sie sich daran mal ein Beispiel. Der hat nicht den ganzen Tag gejammert, dass er keine Zeit für seinen Job hat.

Außerdem lohnt sich das finanziell für alle Beteiligten. Sie waren ja bisher als Reinigungshilfe im Klinikum beschäftigt, jetzt arbeiten Sie als Fachkraft in der Pflege – das muss sich dann auch in der Bezahlung widerspiegeln. Also jetzt nicht in Ihrer, nicht, dass Sie denken, wir würden Ihnen jetzt plötzlich Geld für irgendwas zahlen, was Sie auf Grund mangelnder Ausbildung gar nicht leisten können. Wir werden nur die Gehälter der anderen Pflegekräfte an Ihre Bezüge als Reinigungshilfe anpassen. So viel Gerechtigkeit muss sein, und Sie werden ja sicher nicht dagegen protestieren, oder wollen Sie Ihren neuen Job schnell wieder los sein?

Selbstverständlich werden Sie eingearbeitet, das ist doch Ehrensache. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie sind mit Ihrem Job überfordert, fragen Sie einfach jemanden, der das schon ein paar Tage länger macht. Falls Sie auf Station einen finden, der nicht auch gerade jemanden sucht. Bei manchen Sachen werden Sie sich auch schriftlich äußern müssen. Wenn Ihnen mal ein Patient verstirbt, das heißt: an einer unvorhergesehenen Komplikation, dann füllen Sie ein Formular aus. In Ihren Interesse, sonst haben wir hier wieder Ärger mit Angehörigen oder mit der Ärztekammer, mit dem Staatsanwalt oder dem Aufsichtsrat. Sollte es eine vorhersehbare Komplikation sein, dann natürlich nicht. Das ist nun mal so, alle müssen sterben, die meisten sind dabei im Krankenhaus, und mehr müssen Sie für den Anfang auch gar nicht wissen.

Jetzt fließt ja auch wieder genug Geld in die Kliniken, das heißt: in die Konzerne. Die ermitteln den Bedarf an Pflegekräften, melden dann an, wie viel Geld das kostet, und weil wir ja in einer sehr freien Marktwirtschaft leben, lassen wir den Markt regeln, was davon unten ankommt. Mal ehrlich, es wäre ja ziemlich bescheuert, wenn wir einfach nur die jetzigen Kräfte besser bezahlen würden. Davon kriegen wir die Personallücken auch nicht mehr geschlossen. Da verlassen wir uns lieber auf die üblichen Marktmechanismen, dass von dem Geld schon irgendwann etwas unten ankommt. Sie haben ja auch die Chance, davon zu profitieren. Alles, was Sie tun müssen, ist für ein paar tausend Euro im Monat Anteile an unserem Konzern zu erwerben, dann sind Sie in wenigen Jahrzehnten so weit, dass Sie nie mehr arbeiten müssen. Das hätten es bei einer Verstaatlichung des Gesundheitswesens, wie es diese linken Chaoten ständig fordern, niemals gegeben. Wie man so Idealismus, Stressresistenz und ein bisschen Helfersyndrom züchten soll bei den angehenden Hilfsfachkräften, das möchte ich echt gerne mal wissen.

Kittel sind kostenlos, die werden nach der Schicht in den großen Sack geschmissen, Scheren in den Mülleimer, weil das billiger ist als eine Desinfektion, und wenn Sie sich nicht plötzlich in irgendwelche gewerkschaftlichen Kreise reinziehen lassen, dann haben Sie hier einen verhältnismäßig sicheren Arbeitsplatz. Nur mal theoretisch, könnten Sie sich ab nächsten Monat eine Karriere als Chefärztin vorstellen?“





Hausfrauenkompatibel

12 09 2022

„… eine Modernisierung der Union unbedingt notwendig sei, auch wenn Merz nach der nächsten Bundestagswahl mit Sicherheit zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ernannt werde. Der CDU-Vorsitzende habe sich zunächst für eine zeitlich befristete Frauenquote in der…“

„… einen Anstieg von 25 auf 30 Prozent wohl verkrafte. Das Präsidium werde die Entwicklung der Neueintritte genau im Auge behalten, um bei zu schnellem Erfolg unmittelbar gegensteuern zu…“

„… eine offene Diskussion in der Partei zum Thema Frauenförderung angeregt habe. Merz habe dies allerdings sofort unterbunden und nochmals darauf hingewiesen, dass von Förderung niemals die Rede gewesen sei. Es gehe ihm nur um die…“

„… nicht als Automatismus funktioniere. Die von Spahn geäußerte Idee, jede Praktikantin nach Abschluss ihres Aufenthalts als Parteimitglied zu führen, sei zwar für eine schnelle Manipulation der internen Statistik gut brauchbar, halte aber weder der Nachprüfung stand noch sei es als…“

„… psychologische Aspekte bei der Werbung um neue Mitglieder nicht außer Acht gelassen werden dürften. So schlage Generalsekretär Czaja eine Gewissensprüfung vor, in der Frauen vor einer rein männlichen Kommission ihre Motive für den Beitritt in die…“

„… die Finanzierung der Kampagne nicht zu stark in den Medien thematisiert werden dürfe. Für Laschet seien Gutscheine von Küchenbauern zwar ausreichend, spätestens bei der Übernahme von personeller Verantwortung bei kommenden Wahlen sei mindestens ein Topfset oder eine elektrische…“

„… lehne Merz es ab, das Corporate Design der CDU um einen Rosaton zu erweitern. Wer sich mit den traditionell für das christliche Menschenbild stehenden Farben Schwarz, Rot und Gold nicht identifizieren wolle, sei in einer ideologischen Sekte wie der SPD, die inzwischen Transhunde, MännInnen, Neutrinos oder…“

„… eine erkennungsdienstliche Durchleuchtung der Kandidatinnen vorgeschlagen habe. Die von Merz persönlich besetzte Arbeitsgruppe werde sich mit modernsten Mitteln wie PDF-Scans von Karteikarten, die über das Internet als E-Mails verschickt und sogar auf Mobiltelefonen abgerufen werden können, über die Interessentinnen in den Ortsvereinen austauschen. Ihr Ziel sei es, eine feindliche Übernahme der CDU durch Gendern, Feminismus und permanente Diskussionsrunden zu verhindern, die letztlich nur in der Zerstörung der deutschen Leitkultur…“

„… mit umgekehrter Psychologie vorgehen könne. Czaja sehe gerade für junge, selbstbewusste Frauen ein starkes Motiv darin, Widerstände zu brechen und Dinge zu tun, die sich nicht logisch erklären ließen. Mit sexistischer Ansprache und gezielter Belästigung im öffentlichen Raum sei es seiner Meinung nach möglich, genau die richtige Zielgruppe für einen…“

„… zu den Ortsvereinen passen müssten, um die Basisarbeit möglichst hausfrauenkompatibel zu machen. Klöckner lehne es ab, mit einer Vielzahl von Fettdreckschlampen, die problemlos bei den Grünen aufgenommen würden, in öffentlichen Wahlkampfveranstaltung oder an …“

„… einen innerparteilichen Kompromiss nur in sehr weiter Ferne sehe. Aus ethischen Erwägungen sehe Schäuble die Frauenquote nicht nur skeptisch, er halte sie sogar für ein Instrument, das in Bezug auf die gesamte Union der aus christlichen Motiven strikt abzulehnenden Sterbehilfe gleichzusetzen sei, die keinesfalls als moderne Überlegung eines…“

„… zunächst noch keine Spitzenämter in Aussicht stellen dürften. Die Gefahr sei groß, dass durch überproportional viele sehr gut ausgebildete Akademikerinnen der Druck auf die bisherigen Abgeordneten, die in Ruhe ihren Nebentätigkeiten nachgehen wollten, in einem ungesunden bis…“

„… die inhaltliche Wende nicht auf dem Rücken der Quote einzuschleusen. Themen wie Klima, die Gratisgesellschaft, Ökoirrsinn, die Zerstörung der deutschen Kulturlandschaft durch viele Millionen Windräder und die vom linksradikalen Mainstream beschlossene Homosexualisierung dürften nicht unbemerkt in die Landesverbände der…“

„… es innerhalb der Neuzugänge ausreichend Mütter geben müsse. Dies sei nicht nur für die öffentliche Kommunikation vorteilhaft, es könne auch eine ungesunde Anzahl an Schwangerschaften, die trotz der Doppelbelastung von Beruf und Politik möglich wären, durch eine möglichst geringe Neigung der Frauen, sich nochmals eine…“

„… leider nicht um einen Nettozuwachs gehen werde. Vor allem die Befürworter der politischen Positionen von Merz hätten sich mehrheitlich für einen Parteiaustritt ausgesprochen, wenn der Anteil jemals mehr als…“

„… dass bundeseinheitliche Formulare nicht ausreichend seien, sondern auch zeitnah und zentral geprüft werden müssten. Czaja behalte sich in strittigen Fällen wie Beruf, Familienstand oder sexueller Orientierung ausdrücklich vor, ob er etwas als Frau oder als…“

„… der Erneuerungsprozess der Union durchaus einige Jahre in Anspruch nehmen werde. Merz zeige sich jedoch zuversichtlich, dass schon bald ein Teil der korrupten männlichen Soziopathen von korrupten weiblichen Soziopathinnen ersetzt werde, was die Anschlussfähigkeit für neue Koalitionen mit der AfD und der…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXXXI): Die Mehrheitsgesellschaft

9 09 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Irgendwann in grauer Vorzeit führte Pummi, Stammvater der Pummilonen, seinen Clan mit Kind und Kegel in die fruchtbaren Niederungen des heute als Pummilonien bekannten Siedlungsgebiets, das durch Wälder, Fließgewässer und einen nicht zu hohen Gewerbesteuersatz internationale Investoren lockt. Ein paar Lokalfürsten stellten vorübergehend ihre internen Zwistigkeiten ein, brachten den einen oder anderen Herzog professionell um die Ecke, konnten aber gegen den Herrschaftsanspruch des neuen Königsgeschlechts nicht viel ausrichten – mit Ausnahme ihres Einflusses auf die dialektale Prägung des Pummilonischen, das alsbald unter den Nachbarsprachen rückstandsfrei getilgt wurde, auch deshalb, weil Pommi, der angeheiratete Bastard der Pommilunen, hin und wider die Pummilonier zum Neubau ihrer frisch abgefackelten Residenzen zwang. Historisch hatte ein Häuptling im frühen Mittelalter einen günstigen Moment erwischt, war unter die überregional wichtigen Dynastien geraten und bekommt bis auf die heutige Tage eine Rolle in der Nationalerzählung. Was man vor seiner Ankunft schon getan hatte, Fische mit Beerenobst füllen, der Braut einen Knotenstock für lange Winterabende mit dem zugesoffenen Gatten schenken oder den stimmlosen bilabialen Frikativ als Marker für eine unmittelbar abgeschlossene Vergangenheit vor das Verb stellen, tut man dort bis heute, nur gilt es als typisch pummilonisch.

Die Mehrheitsgesellschaft ist eine Chimäre, sie hat nie existiert und kann nicht existieren. Damit wäre das Thema erschöpfend behandelt, nur nicht die Frage, was diese Zwangsvorstellung mit den Menschen anrichtet und wozu. Dass Mehrheiten sich ausnahmslos aus der Überschneidung vieler Minderheiten zusammensetzen, dass es durch die natürliche Fragmentierung sozialer Konstruktionen diese Vorstellung nur als Dominanzfantasie geben kann, ist zugleich Binsenweisheit und Drohung, die sich bestenfalls als falsch verstandene Prophezeiung selbst erfüllt. Dem Deutschen ist alles deutsch, was für die entlegensten Aneignungen gilt, Gartenzwerg und Zipfelmütze, er hat alles erfunden, auch das Mittel dagegen, und lässt es sich zufällig ein paar Jahrtausende früher in Mesopotamien nachweisen, hat er es optimiert, patentiert und im industriellen Maßstab damit die Welt vermüllt. Was innerhalb seiner Grenzen stattfindet: geschenkt, wichtig ist nur, dass es diese Grenze gibt, denn was wäre seine Identität, müsste er sie mit anderen teilen?

Es geht ja selten um Distinktionsgewinn, denn woher sollte der Bratwurstbräter, Kartoffelschäler, Biertrinker sie nehmen? Ist die kulturelle Norm, in Deutschland eingeführte Verhaltensweisen derart als internalisierte Prozesse zu behandeln, schon ein Grund, Abarten von der eigenen Abweichung als ausgrenzungswürdig zu behandeln? Immerhin hat es vergangenen Theoretikern für die Konstruktion eines christlichen Abendlandes gereicht – Spoiler: weder das eine noch das andere – um irgendeine geistige Grundhaltung postulieren zu können, auch wenn dabei allen die Einheit um die Ohren flog, die sie sich zurechtschwiemeln wollten. Das manische Reinerhaltungsgejodel der selbst eingewanderten Beutegermanen einmal beiseite gelassen, klammert sich jeder Angstbeißer an die kleinen Unterschiede, mit denen sich Ossis von Wessis, Personen mit von Personen ohne Behinderungen säuberlich trennen lassen, weil das ja notwendig ist, und wer als Angehöriger obskurer Glaubensgruppen Fuß fassen will, wo ausschließlich anständige Menschen leben, hat als Protestant in manchen Feuchtgebieten keine Chance. Hier sind wir noch nicht bei den offiziell als verboten empfohlenen Kriterien, mit denen man sich als Vermieter, Schwiegervater oder Arbeitgeber am Stammtisch beliebt machen darf, wenn es um die Dominanzkultur eines strukturellen Rassismus geht, wenn man einfach nur aus der Opferhaltung sein Dorf von den bösen Einwanderern fernhalten will, weil sonst auch in den nächsten zehn Jahren keiner mehr da den Landarzt geben will.

Nun muss man nicht denken, es würde den typischen Abwrackschnackern schon reichen, beim ersten Anzeichen von Migrationshintergrund zur Mistgabel zu greifen. Die aber warten nicht auf eine auffällige Hautfarbe, ungewöhnliche Namen oder Nachbarn, die ohne erkennbaren Grund einen akademischen Beruf ausüben. Die alte Form dieser Mehrheitsgesellschaft hätte syrische Neurologen als Allgemeinärzte akzeptiert, beim Eintritt in die Feuerwehr kein Kreuzverhör durchgeführt oder den neuen Dorfwirt schon vor der Insolvenz der neu renovierten Schenke zur Kenntnis genommen. Die heutige Form besteht aus 15% Deppen, 10% Idioten und 9% Gewohnheitslügnern, ungefähr so vielen Soziopathen mit und ohne rassistischen Neigungen, 5% Dummklumpen, 6% Drogenschmeißern und 20% Wahnwichteln. Bleiben wir bei den Deppen, wissen wir ungefähr, wer sich für die Mehrheit hält und warum. Der Rest nimmt billigend hin, dass er sich nicht mit der Integration der anderen abmühen muss. Alles andere ist nicht bekanntes Terrain, im Klartext: Feindesland. Es ist gut, wenn man es kennt, denn nur so kann man um alles eine Mauer bauen. Das hilft uns. Und nur das zählt.





Rechtsverstärkte Solidarität

8 09 2022

„… nur ohne den Freistaat Bayern geplant werden könne, und da es ohne den Freistaat Bayern eben nicht geplant werden könne, werde es gar nicht geplant. Söder habe jedem Versuch der anderen Landesregierungen eine klare Absage erteilt, dass der Nahverkehr auch nach dem Ende des…“

„… dass diese Ansicht nicht generell gegen den Erfolg des Neun-Euro-Tickets gerichtet sei. Für die Verkehrsminister der Länder sei klar, dass nur eine Regelung, die Söders Hoheitsgebiet keine Kosten verursache und den anderen Ländern einen Schaden zufüge, als angemessene Lösung im…“

„… den Entscheidungsprozess im Sinne der Bürger abschließen könne. Eine bis an die Landesgrenze geltende Fahrkarte für den gesamten Nahverkehr sei damit möglicherweise bereits in den nächsten zwei bis drei…“

„… dass die Gratismentalität seit jeher nicht zur kulturellen Identität Bayerns gehöre. Für den CSU-Vorsitzenden dürfe es außerhalb von Freibier und parteiinterner Korruption keine Form von…“

„… auch Anerkennung gefunden habe. So sei der Fremdenverkehr in Baden-Württemberg mit regionalen Urlaubsangeboten in der Nachsaison gut aufgestellt und brauche in diesem Jahr nicht mit einer übermäßigen Beanspruchung durch Gäste aus den benachbarten bayerischen Provinzen zu…“

„… gut für den ÖPNV in Bayern sei. Eine am hohen Niveau der vergangenen Jahre orientierte Fahrpreisgestaltung sichere eine maximal moderate Auslastung, die den Autoverkehr nur marginal zu beeinflussen geeignet sei. Darüber hinaus freue sich BMW auf eine gemeinsame…“

„… sich als Werbekampagne eigne. Die von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern lancierte Plakatserie Ohne Bayern fahr’n wir an die See sei bisher von Hessen, Rheinland-Pfalz, Bremen, Berlin, Brandenburg und…“

„… eine eigene Nachfolgeregelung präsentieren werde. Das bislang noch mit keinem zugkräftigen Namen versehene 365-Euro-Ticket gelte dann automatisch vom 1. Januar 2023 an für alle Bürgerinnen und Bürger, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Bayern besäßen und sich nicht im…“

„… auch einen Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Erwägung ziehe, da die Pläne der Feindländer geeignet seien, durch widernatürliches Verhalten den Zorn Gottes herauszufordern. Wer mit dem Regionalexpress von Baden-Württemberg nach Thüringen fahre, ohne Bayer zu durchqueren, sei ein vom Teufel…“

„… dass die Summe von der Steuerzahlung einbehalten werden könne, notfalls sei sie durch Pfändung einzuziehen. Söder rechne fest damit, dass sich die bayerische Bevölkerung mit der rechtsverstärkten Solidarität ihrer Regierung einverstanden erkläre und so den Haushalt des…“

„… werte die Bundesregierung unterschiedliche Studien aus, die als Kompensation für die Teilhabe am Verkehrsprojekt geeignet scheinen würden. So habe sich jüngst das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz zuversichtlich gezeigt, dass die Standortsuche für ein Endlager gleich in drei Landkreisen der…“

„… in den grenznahen Regionen vermehrt mit Fahrradpendlern rechne, die eine preiswertere Alternative zum Auto ausprobieren würden. Die Landesregierung sehe derzeit leider keinen Weg, die Freizügigkeit ihrer Einwohnerschaft anders als durch regelmäßige, stundenlange Kontrollen an den Bahnhöfen und…“

„… für die Kartografierung des Streckennetzes auf Vorlagen mit Stromtrassen zurückgreifen könne. Das Bundesverkehrsministerium habe die im Netz vorgehaltenen Informationen bereits durch eine entsprechende Anpassung an die neuen…“

„… sei Aiwangers Klage vom Bundesverfassungsgericht nicht zugelassen worden. Der Vorwurf der systematischen Zerstörung der grundgesetzlich garantierten Reisefreiheit durch die Marionettenjunta des Stalinisten Scholz entbehre jeglicher Grundlage. Außerdem sei die Drohung, Winnetou werde nach der Schändung seines Totems Rache nehmen, an Lächerlichkeit nicht zu …“

„… auf dem Stand von 2019 sei, so dass auch seit Jahren verstorbene Bürger gerichtlich zur Zahlung ihrer Ticketgebühren aufgefordert würden. Die Staatskanzlei schätze jedoch, dass es sich dabei um höchstens zehn Prozent der…“

„… von Racial Profiling gesprochen habe. Die Security der Münchener U-Bahn habe bei ihren Kontrollen eine Unterscheidung in ‚reinrassige Bayernleit’‘ und ‚Scheißpreiß’n‘ vorgenommen, die teilweise mit brutaler Gewalt durchgesetzt und…“

„… für spürbare Entlastung an den Hochschulen sorgen werde. Vor allem Bildungsangebote in den östlichen Bundesländern seien nun wieder in ihrer Attraktivität gestiegen, auch Hamburg, Bremen und Bochum würden durch ihre optimale Anbindung an den ÖPNV einen deutlichen Sprung in der…“

„… noch nachsteuern könne. Söder biete an, für das zweite Jahr des 365-Euro-Tickets einen Nachlass von 2,3% herauszuverhandeln. Es sei aber vorausgesetzt, dass dann für beide Jahre der Preis als einmalige, nicht stornierbare oder…“

„… vor dem Bundeskanzleramt ein Feuer aus getrockneten Kuhfladen entzündet habe, um das er schreiend und mit freiem Oberkörper herumgetanzt sei. Mit seinem Protest wolle Aiwanger die von der Bundesregierung beschlossenen Autobahnmaut, die lediglich von Einwohnern des Freistaates kassiert werde, in letzter Minute…“