Maria 2.0

18 06 2019

„… bewusst nur Männer als Apostel berufen habe. Voderholzer sehe den Heiland daher als wichtigsten Zeugen im Kampf gegen Ansprüche von Frauen im kirchlichen…“

„… vehement entgegentrete. Zunächst seien es Jünger gewesen, der Regensburger Bischof stehe damit in krassem Widerspruch zur fundamentalen Lehre des Katholizismus. Darüber hinaus sei aber auch eine…“

„… abgemildert habe. Das Bistum habe damit nicht die konkrete weibliche Person gemeint, die sich zumindest in Zeiten der Demokratie immer noch auf weltliches Recht berufen dürfe. Es gehe dem Bischof um eine generelle Einstufung von Frauen als…“

„… durchaus verstehe. Kramp-Karrenbauer sehe die Kirche im Recht, da hier eine Mehrheit einzelner Frauen eine nicht mehr hinnehmbare Meinungsmache gegen den…“

„… viele Frauen ihre Ehrenämter in der römisch-katholischen Kirche ruhen ließen. Lindner habe dies als ‚scheißfeministische Feministenscheiße‘ bezeichnet, da der Protest am Sonntag und nicht, wie man es von leistungsbereiten Staatsbürgern erwarten könne, innerhalb der Arbeitswoche zu einem weniger wichtigen…“

„… würden Frauen, die kirchliche Ämter bekleideten, auch zu Inzest neigen, da sie genau wie ihre männlichen Kollegen Probleme mit der zölibatären…“

„… dürfe man nämlich alle Frauen als feminismusstalinistische Stalinistenfeministinnen bezeichnen, da sie keine Männer seien. Lindner habe angekündigt, wenn er demnächst in der Schlange vor dem Abendmahl auf eine Frau treffe, von der er annehmen müsse, dass sie sich illegal in der…“

„… habe der Protestantismus seinen Namen erhalten. Kramp-Karrenbauer warne eindringlich vor einem Abfall von der römisch-katholischen Lehre, da nämlich alles andere ein ideologischer…“

„… das grundsätzliche Infragestellen der Zweiheit von Mann und Frau nicht von Gott gewollt sein könne, da es sich nicht durch eine konkrete Bibelstelle belegen lasse. Voderholzer könne durch seine profunden Schriftkenntnisse den genderbezogenen Terrorismus gegen die göttliche Wahrheit mit ganz einfachen…“

„… sei es nicht ausgeschlossen, dass Frauen die Erderwärmung ausgelöst hätten. Weidel bestehe jedoch darauf, dass dies durch linke Hexen, Jüdinnen, schwarze Migrantinnen aus islamischen Kulturen und…“

„… betone die Deutsche Bischofskonferenz noch einmal, dass ihnen die Frauen sehr am Herzen lägen. Es gebe keine billigeren Arbeitskräfte, mit denen man die karitativen Aufgabe der Kirche, die zur Mehrung ihrer steuerfreien…“

„… seien Frauen viel zu emotional, impulsiv, rachsüchtig und im Durchschnitt viel dümmer als Männer. Kramp-Karrenbauer wisse aus eigener…“

„… gebe es für jedes Wesen im Reich Gottes einen Platz, an dem dieses ein gefälliges Leben führen dürfe. Die Kirchenprovinz München und Freising habe dies auch in angeschlossenen weltlichen Dienstleistungsbetrieben wie der CSU stets für alle Frauen im Sinne des…“

„… an die im Altertum verbreitete Prostitution in den Tempeln erinnere. Voderholzer könne daher keine Religion akzeptieren, in der Frauen nicht als untergeordnete…“

„… könne die Werteunion nicht ausschließen, dass jede Frau, die ein Priesteramt anstrebe und daher automatisch als transsexuelle Befürworterin von Inzest und Kindesmissbrauch gelten müsse, alle paar Tage ihr Geschlecht wechseln wolle, was in der Entgeltabrechnung der Kirchenämter schon steuerlich viel zu…“

„… vor modernistischen Irrwegen wie der Altkatholischen Kirche warne. Die Junge Union stehe für eine ungebrochene Tradition, wie sie in Deutschland bereits seit dem dreizehnten…“

„… sei die Genderideologie ein Quell von Hass und Intoleranz, da sie die moralischen Prinzipien der katholischen Kirche in keinster Weise…“

„… erhebliche anthropologische Folgen habe. Die CDU könne nicht ein Grundsatzprogramm verabschieden, in dem klar zum Ausdruck komme, dass der Mann aus einer Rippe der Frau entstanden sei, sondern müsse dies in Rücksicht auf die …“

„… zu einer Diskussion gekommen sei. Obwohl die Mehrheit der Abgeordneten derzeit keinen rechtlich durchsetzbaren Weg zur Abschaffung der Verfassung sehe, wolle Söder durch ein Gesetz, dass in jedem Raum jeden Hauses im Freistaat ein Kruzifix hängen müsse, die Staatsgewalt der kirchlichen…“

„… drei Viertel aller Messen ausgefallen seien. Die Deutsche Bischofskonferenz sehe es als nicht hinnehmbaren Affront, dass alle Haushälterinnen in einer konzertierten Aktion keine liturgischen Gewänder mehr rechtzeitig zum…“

„… sich aus der Tatsache ableite, dass Gott selbst ein Mann sei. Voderholzer wolle sich auf weitere Fake News linker Atheisten nicht weiter einlassen und fordere staatliche Unterstützung bei der…“

„… sich geehrt fühle, das Wort zum Sonntag zu sprechen. Es sei ihr Anliegen, eine von Drogen, Homosexualität und Klimahysterie verstörte Jugend wieder auf den Pfad der Wahrheit zu führen. Sobald Kramp-Karrenbauer eine Sendezeit im Internet beantragt habe, werde sie sofort die…“

Werbeanzeigen




Die Wahl der Mittel

17 06 2019

„Das ist doch ein Mann!“ „Geht gar nicht!“ „Warum soll das denn nicht gehen?“ „Also jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich, die…“ „Außerdem hat er noch nicht zugesagt.“ „Weil er sich nicht traut!“ „Aber warum soll er denn nicht den…“ „Ein Mann als Bundeskanzlerin, wie soll denn das funktionieren?“

„Ich weiß gar nicht, was Sie gegen den Habeck haben, der macht doch gar nichts.“ „Er will Kanzler werden, das muss man doch verhindern.“ „Aber das ist doch erst eine Prognose.“ „Eben, und wonach regieren wir seit Jahren?“ „Er ist noch nicht so lange dabei.“ „Es gibt auch Prognosen, nach denen der Klimawechsel die europäische Wirtschaft durch den ansteigenden Meeresspiegel zerstört.“ „Sie müssen eben zu unterscheiden lernen.“ „Was?“ „Welche Prognosen eine Parteivorsitzende lesen will und welche nicht.“ „Das ändert doch nichts daran, dass die Zustimmung für die Partei seit Jahren zurückgeht.“ „Wen interessiert das? solange wir an der Regierung sind, können wir machen, was wir wollen. Dazu brauchen wir die Zustimmung der Leute nicht.“

„Man müsste überhaupt mal nachgucken, ob der in seiner Vergangenheit nichts Kommunistisches von sich gegeben hat.“ „Vielleicht war er sogar bei der Jungen Union.“ „Wie kommen Sie darauf?“ „Sonst hätte er nicht so komische Ideen.“ „Auch wieder wahr.“ „Aber der macht jetzt halt wieder was mit Genderwahnsinn.“ „Wie kommen Sie auf das schmale Brett?“ „Naja, als Mann Kanzlerin zu werden, auf so eine Schnapsidee muss man erst mal kommen!“ „Das ist wahrscheinlich gar kein Mann, der hat sich nur umoperieren lassen.“ „Hähähä!“ „Den Fusselbart hat er von Claudia Roth geerbt.“ „Hähähä!“ „Finden Sie das witzig?“ „Man kann in der Wahl seiner Mittel nicht immer wählerisch sein, wenn man sie für eine Wahl braucht. Merken Sie sich das.“

„Überhaupt, siebenundzwanzig Prozent. Das ist doch total unrealistisch!“ „Außerdem reicht es überhaupt nicht aus.“ „Eben, wenn ich da an unsere Erfolge denke!“ „Vierzig Prozent!“ „Das kriegen wir mit den Hackfressen Scheuer und Seehofer im Handumdrehen wieder hin!“ „Naja, achtund…“ „Das sind immer noch zehn mehr als diese schwule Ökostalinistendrecksau!“ „… zwanzig. Also mit etwas Glück.“ „Wieso schwul?“ „Die lassen sich doch alle umoperieren, und dabei wird man halt schwul. Meine Güte, das weiß man doch!“ „Ihnen ist aber schon klar, dass wir so einen Bockmist im Wahlkampf nicht einmal im Bierzelt vor besoffenen Vollidioten als von der Meinungsfreiheit gedeckte Polemik durchkriegen?“ „Ja, weil diese verdammte Verbortspartei uns den Staatsanwalt auf den Hals hetzen wird!“ „Aggressive Meinungsmache vor der Wahl, mehr können die doch nicht!“ „Und Sie denken, die Wahl Ihrer Mittel bekommen Sie bei den Menschen draußen im Land verargumentiert?“ „Ich verargumentiere hier nicht, dieses Scheißpack soll gefälligst uns wählen und dann die Fresse halten, klar!?“

„Wen sollen wir denn statt Habeck aufstellen?“ „Naja, das müsste dann einer sein, der sehr hohe Fachkompetenz hat.“ „Und ein ganz klares Profil, damit wir einen Wiedererkennungswert haben.“ „Klasse, das ist doch ein tolle Kombination!“ „Das ist der Vorteil an unserer Partei, wir haben so viel Erfahrung, wir können jede politische Entscheidung aus Erfahrung treffen.“ „Und wir haben so viel Kompetenz, bei uns ist alles kompetent.“ „Und auf wen trifft das zu?“ „Was soll diese bescheuerte Frage?“ „Wir können doch jeden nehmen, den grünen Affen putzen wir einfach weg!“ „Okay, und mit wem genau?“ „Das ist doch nicht sein Ernst!?“ „Ich sage ja, Leute mit weniger als zehn Jahren Führungserfahrung haben im Wahlkampf nichts zu suchen.“ „Er soll aber sehr gut sein.“ „Sagt wer?“ „Also quasi jeder.“ „Hm.“ „Und, wer wird jetzt der Gegenkandidat?“ „Das haben wir doch neulich erst geklärt: unser Fraktionsvorsitzender hat die Große Vorsitzende nominiert und dafür richtig eins aufs Maul gekriegt, und damit ist die Sache gegessen.“ „Und, macht sie es jetzt?“ „Haben Sie noch alle Latten am Zaun!?“ „Wie gesagt: zehn Jahre.“ „Vermutlich wird er aus München bezahlt, anders ist nicht zu erklären, dass sie uns so ein altkluges Arschloch schicken.“

„Wir müssen viel mehr mobilisieren, sonst ist Deutschland bald ein KZ für anständige Bürger, die ganz normal mit dem SUV zur Arbeit fahren und abends ein Schnitzel essen!“ „Das kann doch keiner wollen!“ „Eben, und deshalb brauchen wir auch deutliche Worte!“ „Die wollen unsere Demokratie zerstören!“ „Alle sofort ins Arbeitslager!“ „Und damit wollen Sie die Bürger zurückgewinnen?“ „Wir werden und den Affenzirkus nicht mehr bieten lassen!“ „Diese verdammten Ökoterroristen!“ „Alle sofort ins…“ „Geht gar nicht!“ „Irgendwen müssen wir doch aufstellen, und wenn Sie meinen, wir hätten überhaupt nur Superspitzenkandidaten, dann sagen Sie mir: wen nehmen wir?“ „Das Mittel der Wahl.“ „Rufen Sie an?“ „Moment noch.“ „Wir brauchen einen echten Herausforderer, einen mit Kompetenz und Sachverstand, einen, der Rückhalt findet in der ganzen Partei und viel Anerkennung im Volk.“ „Hallo?“ „Und das ist wer?“ „Ist er da?“ „Hallo?“ „Jetzt sagen Sie schon!“ „Hallo, Herr Merz? Wir hätten da ein lukratives Angebot.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXVIII): Sozialer Funktionalismus

14 06 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Nein, einfach war es nie. Bürger betrinken sich, kaufen auf Kredit große Autos, um den Nachbarn zu imponieren – oft ist es auch nur die Nachbarin, die aber überhaupt nichts mit der Größe des Kfz zu tun hat und allenfalls als Randfigur einer aus dem Ruder gelaufenen Korrelation erscheint – oder fliegen im Ganzkörpersegelanzug mit Schmackes gegen Felswände. Sie tragen ästhetisch fragwürdige Kleider und flamboyantes Schuhwerk, und solange sie noch jugendlich sind, bewegen sie sich zu nicht minder problematischer Musik oder dem, was sie für solche halten. Nicht einmal für den nötigen Nachwuchs sorgen sie, entweder zu früh oder nicht mit dem korrekten Verantwortungsbewusstsein, dass die Frucht ihres Leibes komplett ungebenedeit werde ohne je einen Kita- und Studienplatz. Sie sind einfach nicht zu steuern, und genau das sehen sie als großen Vorteil, das macht sie zu Menschen. Und genau das nervt jeden, der den sozialen Funktionalismus propagiert.

Der Durchschnitt lebt, und sein Gesicht ist das der neokonservativen Trockenschwimmer, für die die Bevölkerung nur ein verschiebbares Potenzial störrischer Wähler ist. Das mahnt mit schneidender Stimme zu Vernunft und Verzicht und hat damit bereits der inneren Dialektik das Schnippchen in die Fresse geschlagen, den Verzicht nämlich auf jegliche Vernunft. Man darf es nicht verwechseln mit dem Homo oeconomicus, jenem alten Nutzenmaximierer, der zwanzig Jahre lang dünne Margarine in sein Knäcke kratzt, um sich vom Erlös die Mutter aller Kreuzfahrten zu gönnen. Der konsumiert mit idealer Rationalität und feiert sich selbst für seine Schmerzfreiheit. Allenfalls gerät er ins Grübeln, ob der Mensch rauchen sollte, aber er löst das pragmatisch, rettet Arbeitsplätze in der Tabakindustrie und Arbeitsplätze in der Medizin, wobei er so zeitig verstirbt, dass er auch wieder für freien Wohnraum sorgt, für einen freien Job oder einen unbelegten Heimplatz und einen vakanten Sessel im Lichtspielhaus. Leben ist für ihn stetes Entscheiden unter Risiko, und dem gemäß wählt er, womit er bisher immer gut fuhr, die Vernunft.

Doch die ist dem Funktionalismus wumpe, hier zählt allein Moral oder das, was er dafür ausgibt, in Form sogenannter Werte, gerne verbrämt mit dem Anspruch stabilisierenden Verhaltens, denn wenn das – was? das andere, was sich freie Menschen in ihrer wahnhaften Wahlfreiheit einbilden – jeder täte, dann täte das ja bald jeder, und das geht nicht. Für den Funktionalisten zählt nicht die Mitte, als die er sich selbst definiert, sondern die quasi nicht erscheinende Standardabweichung. Gleichförmig hat der Existenzteilnehmer zu sein, nicht eine Summe seiner Individualismen, und höchstens da, wo er sich die Sinnhaftigkeit seines eigenen Moralanspruchs zusammenschwiemelt, frönt er der verbotenen Lust oder doch nur dem, was sein gründlich Todestrieb davon gelassen hat. Viel ist es nicht, das meiste entschieden analfixiert. Und genau das kommt auch dabei raus.

Denn nicht eine Gesellschaft, die ihre Gärten als orthogonale Zwangshandlung gestaltet und rituell nachharkt, eine gänzlich im Habitus ubiquitärer Ordentlichkeit verstumpfte Masse nationaler Bullen ist das Ziel. Ihre Aggression richtet sich wenigstens scheinbar nach außen, denn jeder darf kontrollieren, ob der Nachbar auch brav den Rasen trimmt, wenn das am Samstag alle tun, und im Gruppendruck geriert sich eine seltsame Solidarität, als wären sie alle immer schon gerne KZ-Aufseher geworden und leben ihr kleines bisschen erlaubten Realsadismus dann wenigstens an denen aus, die sie als schwach vorgesetzt bekommen: als Randgruppen markierte Personen, die an ihrer Situation selbst schuld sind, weil sie sich nicht fest genug vorgenommen haben, als weiße Deutsche mit Facharbeiterbrief in eine heteronormative Familie mit arisiertem Grundbesitz geboren zu werden. So erhält ein Opfervolk von oben Generalabsolution, wenn es zur Tat gegen die devianten Ausreißer schreitet.

Für diese Zwangshandlungsgehilfen ist auch die Entscheidung zur Ehe für alle ein Angriff auf das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts und eine Ansage zum Kampf gegen schleichende Erosion. Wo Macht ist, keilt das nach unten, in aller Not selbst mit dem Verweis auf religiöse Tradition als Letztbegründung für Werte, die man eben dieser Religion kleinteilig abgetrotzt hat. Aller Groll auf die eigene Kleinbürgerlichkeit bläht sich dabei zu Stolz, Stolz auf die eigene Borniertheit, Stolz auf das reaktionäre Fundament, als hätte man es noch selbst gegossen. Frösche hocken im eigenen Sumpf und halten die eigene Perspektive für den Blick auf das ganze Universum, der Ereignishorizont ist knapp unter der Tümpelkante, aber sie sind alle kleine Herrscher, weil sie gerade keinen Fressfeind sehen. Im Grunde sollten sie genau jetzt aus Vernunft den Klapperstorch leugnen, der doch auf natürliche Weise für Bewegung sorgen würde. Und sie schaffen es auch, denn das Wasserloch gehört ihnen. Alles, was da draußen noch sein könnte, ist böse und muss notfalls bekriegt werden. Auch der eigene Glaube, auch dessen Ethik. Auch die Vernunft. Wo kämen wir denn sonst hin.





Wieder Vereinigung

13 06 2019

„Das machen Sie doch nur, weil Sie immer recht behalten wollen!“ „Das machen wir, weil wir in diesem Fall tatsächlich recht behalten haben.“ „Aber die Deutschen wollen eine konservative Mehrheit!“ „Und deshalb stellen Sie Ihren Vize als Kanzler auf?“ „Und Sie sind nämlich rassistisch!“

„Ich verstehe nicht, warum Sie so in Rage geraten, es war ein Angebot, mehr nicht.“ „Aber ein vergiftetes, das weiß doch jeder!“ „Naja, Sie müssen es nicht annehmen.“ „Sie wollen aber, dass wir das annehmen!“ „Das ist nun mal eben der Sinn eines Angebots.“ „Ich kenne die Art Angebote, die man nicht ablehnen kann! Sie wollen sich selbst und uns Schaden zufügen!“ „Wenn Sie damit so ein Problem haben, warum sind Sie dann immer noch in der Großen Koalition?“ „Sie und Ihre verdammten rhetorischen Taschenspielertricks, Sie werden uns jedenfalls nicht in die Enge treiben!“ „Wozu auch. Sie stehen doch mit dem Rücken schon halb in der Wand drin.“

„Außerdem, erklären Sie mir doch bitte mal, wozu brauchen wir zwei sozialdemokratische Parteien?“ „Weil es derzeit nicht einmal eine gibt.“ „Das beantwortet meine Frage nicht. Wozu zwei?“ „Weil eine in diesem Land nun mal dringend gebraucht wird.“ „Meine Güte, dann noch mal schriftlich: wozu zwei!?“ „Weil es dann nur noch eine gibt, und die hat ein ausreichendes Potenzial an Wählern, um politisch wieder Boden gutzumachen. Offenbar kommt Ihnen das nach den letzten Jahren am Glockenseil gar nicht mehr in den Sinn?“ „Was?“ „Dass man bei Wahlen antritt, um etwas zu verändern.“ „Wir liefern doch, merkt man das nicht draußen im Land?“ „Allein die Tatsache, dass das für Sie draußen im Land ist, zeigt doch schon, in welchem Elfenbeinturm Sie es sich gemütlich gemacht haben.“ „Tun Sie doch nicht so, als wäre die Wiederwahl für Sie unwichtig!“

„Jedenfalls werden Sie sich dazu ganz kräftig bewegen müssen.“ „Wieso denn wir?“ „Weil wir schon auf dem richtigen Weg sind.“ „Das sieht man ja auch an Ihren Wahlerfolgen.“ „Sie meinen also, eine Partei sei nur dann gut, wenn sie auch gewählt wird?“ „Dann verstehe ich Ihre Kritik an der SPD jedenfalls nicht mehr.“ „Weil Sie sich von Ihrer politischen Idee viel zu weit entfernt haben.“ „Ach, und Sie können ja nur Sozialismus!“ „Sich können ja nicht mal den.“ „Das muss ich mir von Ihnen nicht vorwerfen lassen!“ „Doch.“ „Warum denn?“ „Weil Sie gerade alles über Bord werfen, was an die Ideale Ihrer Partei zu erinnern droht.“ „Man muss sich auch mal von historischen Irrläufern trennen.“ „Also von den Grünen, meinen Sie?“ „Wir werden uns mit denen schon verständigen, dass wir eine vernünftige Bundesregierung unter der Führung der SPD auf die…“ „Das hat in den letzten Koalitionen ja auch ganz prima geklappt.“ „Was?“ „Naja, diese Minderheitsregierung der SPD, ohne dass es die anderen merken.“

„Und wenn wir uns regional aufstellen?“ „Wie hatten Sie sich das gedacht?“ „Nach dem Vorbild der Union.“ „Also nach dem Vorbild, nach dem Sie gerade alles an die Wand fahren.“ „Versuchen Sie nicht, witzig zu werden.“ „Sie wollen also eine Art Doppellösung wie mit der CSU?“ „Ja, und wir dachten an Ihren Part als den einer regionalen Ost-SPD.“ „Damit die Nazis in den neuen Ländern besser durchregieren können.“ „Also in Thüringen geht’s doch.“ „In Sachsen auch, da stellen die Nazis inzwischen den CDU-Kandidaten.“ „Jedenfalls könnte ich mir gut vorstellen, dass Sie da die eine oder andere Koalition hinkriegen, weil Sie die bessere regionale Verwurzelung haben.“ „Das liegt daran, dass Sie da Ihre eigenen Wurzeln mit Anlauf ausgerissen haben.“ „Aber da brauchen Sie dann auch keine Konkurrenz zu fürchten.“ „Konkurrenz von der SPD? und Sie denken, Ihre Witze seien besser!?“ „Da können Sie dann ein eigenes Profil erarbeiten, gerne auch rechtssozialistisch, und dann treffen wir uns auf Bundesebene wieder in der Mitte, weil da ja die Wahlen gewonnen werden.“ „In der Mitte?“ „Auf Bundesebene. Jedenfalls von uns, wenn wir uns wieder vereinigen.“ „Sie wollen eine Wiedervereinigung? Also eine Vereinigung wider besseren Wissen?“ „Nein, wir würden das natürlich getrennt schreiben.“ „Aha, einer unserer rhetorischen Taschenspielertricks, der ist nur gut, weil Sie ihn diesmal kopieren.“ „Hätten Sie wieder etwas gegen die Vereinigung?“ „Wir wären dann eher für getrenntes Marschieren.“ „So kann man aber nicht gemeinsam siegen.“ „Mit Ihnen zu siegen ist immer noch schlimmer, als sich selbst eine Niederlage einzuhandeln.“ „Genau dieser linke Separatismus ist es, der unser Land in Gefahr bringt, immer wieder!“ „Richtig, und in Gestalt der Grünen übernimmt dieser linke Separatismus gerade die politische Mehrheit, und das auch noch ganz demokratisch.“ „Das soll für die ja auch wie Demokratie aussehen.“ „Ich glaube, wir sind echt noch nicht so weit.“ „Richtig, da werden Sie sich als Linke doch noch ein ganzes Stück in Richtung Mitte bewegen müssen, bevor wir ein Angebot von Ihnen zur Kenntnis nehmen.“ „Wir können warten.“ „Und genau diese Arroganz ist es, warum ich mich frage, ob diese ganze Diskussion nicht sowieso überflüssig ist!“ „Oder noch sehr viel mehr.“ „Das können Sie als populistische Klientelpartei doch gar nicht beurteilen!“ „Ach, ich hätte da mal eine Frage.“ „Schießen Sie los.“ „Kann ich die Mauer noch mal sehen?“





Agenda 33

10 06 2019

„… jetzt nichts überstürzen wolle. Als Gruppe Die wahre SPD werde man innerhalb der Partei für einen Neuanfang und die deutliche…“

„… nicht auf die linke Propaganda der Grünen setze, sondern die Kanzlerschaft von Scholz mit bürgerlichen Mehrheiten sichern werde. Die Regionalkonferenz in Nordrhein-Westfalen habe sich erneut für eine SPD ausgesprochen, die noch konsequenter auf sozialdemokratische …“

„… positive Signale von der Union erwartet habe. Allerdings sei sich Kramp-Karrenbauer nicht mehr sicher, ob die SPD nicht inzwischen zu einer größeren Gefahr für die…“

„… nicht mehr darum gehe, möglichst viele Partikularinteressen zu befriedigen, sondern die großen Zielgruppen der gesellschaftlichen Mitte anzusprechen, die sich von der CDU nicht mehr vertreten fühlten. Als solche werde man auch die Dieselfahrer wieder zu einer…“

„… müsse die SPD wieder eine ehrliche Diskussion mit den Wählern führen können. So sei es notwendig, Erwerblosen die Wahl einer anderen Partei zu empfehlen, da diese zwar nicht mehr als hauptsächliches Feindbild der Partei seit Schröder betrachtet würden, aber immer noch für die übliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der…“

„… in einem offenen Richtungsstreit sei. Die Regionalkonferenz werde vermutlich beschließen, den Sozialismus als linksradikalen Irrweg zu bezeichnen und aus der Parteigeschichte seit der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins vollständig zu…“

„… in erster Linie eine Partei für Deutschland sei, was gleichermaßen impliziere, dass nicht jeder aus einem afrikanischen Armenhaus eingewanderte Eindringling ins deutschen Sozialsystem auch ein Recht habe, sich auf die grundgesetzlich verbrieften Rechte wie Menschenwürde oder…“

„… könne eine zukunftsfähige SPD dem ehemaligen Vaterlandsverräter Brandt nur den Ehrenvorsitz aberkennen, da er sich in der für das Deutsche Reich so schwierigen Situation gegen die nationale Aufgabe gestellt habe, den Endsieg gegen die sowjetischen Invasoren zu…“

„… wie vorhergesehen einen sehr deutlichen Zuwachs an Stimmen gebracht habe. Auch der von Gabriel angemahnte Rechtsruck der SPD könne mit skandinavischen Ergebnissen als erfolgreichere…“

„… so nie gesagt worden sei. Sarrazin sei von der SPD im Freistaat Bayern nie als Vorsitzender vorgeschlagen worden. Darüber hinaus wolle er selbst nicht einer Partei vorstehen, in der zentrale Positionen von Negern, Juden, Frauen oder…“

„… auch im Osten wieder stärkste Kraft werden wolle. Scholz lege bei einer Koalition mit der AfD großen Wert darauf, dass die Sozialdemokraten nicht als Juniorpartner im…“

„… einen Linksruck schon darin erkennen wolle, dass überhaupt mit Parteien wie den Grünen Gespräche geführt würden. Scholz und Gabriel seien sich darin einig, dass eine Kanzlerschaft auch bei einem erwartbaren Stimmenschwund der SPD nur durch die Sozialdemokraten als Stabilitätsanker in einer bürgerlichen…“

„… Sozialleistungen nicht kürzen wolle, aber sie neu verteilen müsse, um die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden. Es müsse stärker darüber diskutiert werden, ob Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund überhaupt einen Rentenanspruch oder…“

„… urheberrechtliche Bedenken angemeldet habe. Die AfD habe angesichts der These, neun von zehn Flüchtlingen seien nur nach Deutschland eingewandert, um möglichst viele erbgesunde und rassereine deutsche Frauen zu vergewaltigen, ihr Parteiprogramm als das Original und die von der SPD genannten Diskussionsinhalte als eine…“

„… gehe es der Sozialdemokratie vermehrt darum, die Inhalte der politischen Agenda zu setzen. Wolle die SPD auch in Zukunft erfolgreich sein, so müsse sie ihre natürliche Dominanz über die Rechtspopulisten wieder…“

„… nicht unabsichtlich geschehen sein könne. So habe man die Plakate mit dem Slogan Mut zur Wahrheit sicher in vollem Bewusstsein geplant, als Gabriel dies auf der Regionalkonferenz als kommunikationstechnisch sehr guten und…“

„… auf ein gutes Einvernehmen mit Polizei, Militär und anderen, neu zu gründenden Sicherheitsorganen als Kernthese der Agenda 33 setze. Scholz könne dies aus eigener Erfahrung als wichtiges politischen Ziel im Kampf um die…“

„… zusätzliche Kompetenz durch erfahrene politische Kräfte aus dem rechten Spektrum an die SPD binden werde. Als Sonderberater Ost wolle Maaßen bereits den Wahlkampf unterstützen und die internen Strukturen der Partei durch Verbände aus Freiwilligen und autonomen Kampfgruppen der…“

„… eine weitere Zusammenarbeit ablehne. Die Union sei durch Merkel zu einer Partei des linken Mainstreams geworden, die nur noch durch die klar konservative Linie der SPD an der Regierung bleiben könne, um die Kanzlerin zu stellen. Dies weise Scholz ganz klar zurück und werde sich auch nach den Wahlen zum Deutschen Bundestag so positionieren, dass die CDU keinen…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXVII): Volksverräter

7 06 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Immer vorausgesetzt, man einigt sich vorher auf diesen komplett überflüssigen Begriff – Volk, das ist die von dumpfen Idioten für dumpfe Idioten mühsam aus degeneriertem Resthirn geschwiemelte Abgrenzungsworthülse, damit das Primatenpack mit der chronischen Identitätsschwäche, die nicht einmal ausreicht, um sich vom umgebenden Dreck zu differenzieren, auch etwas hat, worauf man als genetischer Fehlversuch jenseits der tolerablen Mutationsbreite stolz sein kann. Was faktisch als Konglomerat zufälliger Kulturen innerhalb einer von zwanghaft hysterischen Heulsusen auf die Weltkarte gepopelten Demarkationslinie lebte und sich bis dato freundlich vermehrt, soll nun aus dem einzigen Zweck im absolutistischen Größenwahn faulen, damit ein paar sexuell gestörte Sackpfeifen ihre eigene Minderwertigkeit nicht erkennen und die Konsequenzen ziehen müssen, wie dies die Bettnässer der jüngeren Geschichte mit Zyankali und Faustfeuerwaffen gerade noch auf die Reihe gekriegt haben, bevor man ihre Gesichtsschädel mit einer Runde Materialkaltverformung aus dem Verkehr ziehen konnte. Ihr Volk war ihnen alles, weil sie selbst nichts waren, weil sie selbst nie mehr sein konnten als der wertlose Auswuchs komplett verwarzter Ideologie. Das einzige, wenn man diese intellektuelle Totgeburt trotz ihres Leichengeruchs noch anfassen wollte, ist doch die Definition des Volksverräters, sie ist so sinnvoll wie schlüssig.

Die Nachfahren jener Fehlinkarnationen, die Uniform tragenden Kokser, schizoide Schwuppen, Säufer, megalomane Milchmädchen, diese Rotte verdeppter Vollversager auf Niedrighirnniveau, die irgendeine bizarre Gewaltfantasie brauchten, um ihre für die Arterhaltung obsolete Existenz in all ihrer widerlichen Weinerlichkeit zu rechtfertigen, all dieses ganze gottverkackte Gezücht, das man schon aus rein ästhetischen Gründen zu Biomasse hätte werden lassen sollen, waren und sind nach den eigenen Maßstäben die Schimmelschicht, die den ganzen Volkskörper zum Erbrechen bringen, immer wieder zuverlässig und wirksam, weil nur diese zum Wurstverkäufer zu dummen Klotzköpfe das negative Idealbild der ganzen Spezies spiegeln: wenn irgendetwas am Niedergang einer ganzen Herde schuld sein muss, dann definitiv sie. So viel Scheiße passt selten in einen einzigen Schädel, aber selten heißt ja noch lange nicht nie.

Das scharfrechte Gelichter, in dem sich die Apologeten des völkischen Geplärrs finden, ist die Brut dieser Volkszersetzung: die bis in Mark korrupte, multikriminelle Resterampe, deren Gesinnung auf natürliche Art mit dem moralischen Bodensatz korreliert. Die Sumpfgeburten, Dropouts der bürgerlichen Gesellschaft, können gar nicht anders, als sich mit fragwürdigen Mitteln an der Oberfläche des Spülichts zu halten, denn ihr Geschäftsmodell ist lediglich die Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit, kurz: das bewusste Schädigen des Volkskörpers aus niederen Motiven.

Dass der Feldzug der Abendlandser, übelst beleumundeter Glücksritter, Eigen- und Nichtsnutz so harmonisch verbindet, ist mitnichten ein Zufall, denn was da an Aushub an die Oberfläche des Tümpels gekotzt wird, braucht Gefolge, das es fördert und finanziert, deckt und verteidigt, stets in der lächerlich irrigen Meinung, dermaleinst nach der gewaltsamen Machtergreifung auch zu den Siegern der schönen Geschichte zu gehören und auf das Recht und Gesetze zu pfeifen, die man bis dahin noch vehement umzuwerten gedachte mit der Gewalt, die dazu nötig ist. Es sind selbst ernannte Saubermänner, die zur Ausübung ihres Gewerbes zuallererst kanisterweise Dreck aus eigener Mache verkippen, aber nicht vor der eigenen Tür kehren. Sie machen sich das Gemeinwesen zur wehrlosen Beute, das sie in ihrem wirren Wahn vor dem eigenen Verbrechen retten wollen, ähnlich dem Feuerteufel, der die ganze Stadt unter dem Jubel der Biedermänner löscht, nachdem er sie zweckmäßig selbst in Brand gesteckt hat. Wenn er sich dabei auch noch als Opfer gerieren kann, das sich selbst die Klöten angekokelt hat, dann geht der Plan auf.

Es hat keinen Zweck, den klinisch verseiften Dummklumpen mit dem Strafregister brüllender Schädelfräsen zu konfrontieren; sie rechtfertigen auch den Raub als Notwehr und jeglichen Terror als nationale Heldentat, ignorieren jeglichen Eid, auch den im Amt, und speien auf die Feuerwehren, die die Allgemeinheit vor den flammfrommen Frevlern zu schützen versuchen. Auch Bürgerkrieg ist ja für sie nichts anderes als der Nachweis, dass sich endlich etwas ändert im Land. Dieses Geziefer aber verrät sein Volk, wenn es dies denn gibt, wie sein Volk noch immer verriet, und wenn es führt, dann immer nur in denselben Untergang. Hinterher waren sie alle nicht schuld, sie wurden ja von innen gedrängt und von außen angegriffen, also mussten sie sich außen und innen mit Bombenhagel wehren und die eigenen Leute auslöschen zur Errettung der hehren Idee: dass das Volk alles ist, wofür notfalls auch die Menschen verrecken können.

Nur wenn das rechte Pack empfiehlt, Verräter ohne Federlesens an die Wand zu stellen, sollte man nicht zögern. Nicht diesmal und eigentlich nie.





Ökologische Akzente

6 06 2019

„… als größtes Infrastrukturprojekt der kommenden Jahrzehnte bezeichnet habe. Scheuer werde die Deutsche Bahn AG zu einem komplett ökologisch ausgerichteten Betrieb mit…“

„… es für die Bundesregierung schon ausreiche, den Betrieb ausschließlich mit ökologisch erzeugtem Strom zu führen. Dazu wolle man den Kohleausstieg um nochmals zwanzig Jahre nach hinten verschieben, könne aber langfristig eine sehr gute…“

„… mit Windkraft betreiben wolle. Dazu sei es allerdings nötig, die meisten Schnellzugtrassen mit eigenen Windparks auszustatten, die in ihrer Ausrichtung dem Gleis folgend eine…“

„… vorübergehend die Dampflok wieder in Betrieb zu nehmen. Die Ausrüstung der neuen Modelle mit einem Modul zur Kohleverstromung könne maßgeblich dazu beitragen, nach deren Abschaffung einen wesentlichen Schritt zur Modernisierung der Bahn in Bezug auf die…“

„… genau nachrechnen lassen wolle. Scheuer habe entdeckt, dass der von den Schnellzügen erzeugte Fahrtwind sehr gut geeignet sei, um kleinere Windkraftanlagen neben dem Gleisbett zu betreiben. Man könne auf diese Art eine positive Energiebilanz mit den…“

„… batteriebetriebene Hybridzüge für geringe Reichweiten bauen wolle. Zwar könne sich der ICE mit einer Akkuladung inzwischen schon um mehrere Zentimeter bewegen, man müsse die Versorgung mit Speicherstrom jedoch erst während des Betriebes…“

„… den Stromrückfluss günstig beeinflussen werde. Scheuer habe errechnet, dass der von den Zügen erzeugte Fahrtwind sogar mehr Strom für eine Netzeinspeisung produziere, was letztlich für den Schnellzug als eigenen Kraftwerkstyp…“

„… für einen normalen ICE-Triebzug ungefähr dreißigtausend Waggons mit Akkumulatoren benötige. Die Bundesregierung habe an dieser Stelle noch einmal betont, dass sich allein aus dem Pilotprojekt eine enorme Wirtschaftsleistung gewinnen lasse, die kurzfristig viele qualifizierte Arbeitsplätze im…“

„… sich solarbetriebene Züge allerdings nicht im Nachtbetriebe einsetzen ließen. Als einfache Lösung empfehle die Bundesregierung dann, nachts wieder vermehrt mit dem Pkw oder den…“

„… auch an anderer Stelle ökologische Akzente setzen wolle. So sei es künftig problemlos möglich, den Zug mit seinem Smartphone-Akku aufzuladen, was sich ab einer Fahrgastanzahl von mehr als…“

„… es bisher noch keine Berechnung über eine Einspeisung der Abwärme aus dem Bord-Bistro gebe. Scheuer werde auch diese Energiequelle nicht unberücksichtigt lassen und habe zunächst eine Studie angekündigt, um die Potenziale der…“

„… von der Größe und Anzahl der Solarmodule bestimmt werde. Ein durchschnittlicher Zug müsse eine Länge von sieben Kilometern haben, um eine Geschwindigkeit von bis zu zehn Kilometern pro Stunde zu erreichen, bei einem angestrebten Tempo von 300 km/h seien dies also mehrere…“

„… alle Sitzplätze in den Zügen mit einer Treteinheit aus Pedalen ausgestattet werden sollten, um wenigstens Beleuchtung und Bordelektrizität durch die Fahrgäste selbst zu…“

„… potenzielle Energie bisher noch nicht im Betrieb berücksichtigt worden sei. Scheuer sehe hier eine herausragende Möglichkeit, Züge im Alpenvorland, beispielweise vom Hauptbahnhof in München starten zu lassen, um sie dann in die tiefer gelegenen Ziel der nördlichen Bundesrepublik rollen zu lassen. In Kombination mit einer Rückgewinnung aus Restwärme und Fahrtwind sei so auch eine positive Energiebilanz im…“

„… noch mehr Züge auch im Binnenland unter Wasser fahren zu lassen. Es sei noch nicht klar, wie man aus Bewegungsenergie eine Rückgewinnung in kleinen Gezeitenkraftwerken hinkriege, die Ausschüsse seien jedoch sicher, bald zu einer finanzierbaren Lösung zu…“

„… angesichts der hohen Konzentration an Kohlendioxid den Schadstoff nutzbar machen wolle. Eine Expertenkommission solle prüfen, ob sich ausreichend komprimiertes CO2 aus der Erdlagerverpressung für einen raketenähnlichen Rückstoßantrieb eigne, wie man ihn beispielsweise aus einer Sprudelwasserflasche und einer…“

„… die Fahrpreise durch den Verzicht auf Subventionen künstlich verteuere. Altmaier bevorzuge daher einen solargesteuerte Kohle-Uran-Mix, mit dessen Hilfe man eine moderate Steigerung um jährlich weniger als…“

„… die potenzielle Energieerzeugung viele wirtschaftlich erfolgreiche Bahnhofsneubauten unter der Erde ermögliche. Scheuer werde zunächst hundert Tiefbahnhöfe nach dem Stuttgarter Vorbild in den geplanten…“

„… ob sich die von der CSU erzeugte Heißluft einspeisen lasse. Die Bundesregierung werde nichts unversucht lassen, um alternative Energiequellen in der…“