Vernünftig durchgeplant

3 06 2020

„Wenn die Bundesregierung dem Migrationspakt zugestimmt hat, dann müssten wir die Umvolkung bis Ende des Jahres in Gang kriegen.“ „Wir haben noch keine Unterschrift von Bill Gates.“ „Meine Güte, muss man denn alles selber machen!?“

„Kollegen, jetzt regen Sie sich mal nicht auf, die Entwicklung der nächsten Jahre steht eh fest.“ „Ist denn die Sicherung des Flugverkehrs da?“ „Die Lufthansa hat neun Milliarden Euro gekriegt, da ist wohl nichts zu befürchten.“ „Für das Geld hätten wir uns eine zweite Corona-Welle leisten können!“ „Ach was, zwei!“ „Ihnen ist wohl hoffentlich klar, dass damit auch die Ausfallkosten für Chemtrails und Wetterbeeinflussung angedeckt werden?“ „Das Wetter ist doch großartig.“ „Aber wir müssen mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ausbringen, sonst kippt das.“ „Und dann haben wir Greta wieder am Hals.“ „Okay, Sie haben ja recht.“

„Andererseits haben wir momentan sehr starke Umsatzrückgänge im Bereich 5G-Funk.“ „Durch den unkontrollierten Zustrom von mehreren hundert Millionen afrikanischen Flüchtlingen haben wir aber bald wieder Arbeitskräfte, die das kostenlos in ganz Europa aufbauen.“ „Dann wäre die gesamte Überwachungsinfrastruktur gesichert?“ „Außerdem haben wir genug Ausländer, die den Deutschen ihre Jobs wegnehmen.“ „Win-Win!“ „Es müssten aber auch für die Chips vorhanden sein.“ „Wir haben das mit den afrikanischen Regierungen geregelt, die werden von den Schleppern gechippt.“ „Das heißt, wir müssen die ganze Technik zu denen fahren?“ „Jetzt stellen die auch noch Ansprüche!“ „Langsam habe ich Zweifel daran, dass die Bundeskanzlerin die Nebenkosten des Bevölkerungsaustauschs noch im Griff hat.“ „Ein positiver Nebeneffekt aus der Einführung der Ausländermaut ist aber, dass wir die Asylanten durch RFID-Ortung immer auf dem Schirm haben.“ „Sie meinen, wir können die alle auf dem Mittelmeer verfolgen?“ „Und wir arbeiten mit den Seenotrettern zusammen, so dass wir einen möglichst geringen Verlust an Einwanderern haben, was den Asyltourismus viel effizienter macht als bisher.“ „Wir scheinen Merkel wirklich ganz schön unterschätzt zu haben.“ „Ja, das können Sie laut sagen. Wir werden sie noch sehr vermissen.“

„Ist denn wenigstens die Pandemie im zweiten Halbjahr vernünftig durchgeplant?“ „Die komplette Schließung der Gastronomie ist noch nicht vom Kabinett beschlossen, aber wir sind dran.“ „Ich dachte, erst mal nur vegane Imbisse?“ „Nee, wir wollten doch alle Betriebe mit Alkoholausschank?“ „Genau, wegen der Islamisierung.“ „Da werden wir nachverhandeln müssen, weil sich insbesondere die deutsche Brauereiwirtschaft sperrt.“ „Ich finde das auch ein bisschen heftig!“ „Deshalb werden wir im Bereich Fußball und Formel 1 auch größere Events planen müssen, damit wir die öffentliche Reaktion in den Griff kriegen.“ „Fußball ohne Bier!?“ „Naja, Altmaier ist halt…“ „Diese Hohlbirne!“ „Das ist ja die beste Voraussetzung für einen Bürgerkrieg, wenn Sie mich fragen.“ „Vergessen Sie bitte nicht, dass wir in Kürze wieder die Chemtrails zusätzlich zur Trinkwasserversorgung zur Verfügung haben und nach Belieben das Aktivitätslevel der Bürger modulieren.“ „Ihr Wort in Gottes Ohr!“

„Und die Situation in den Schulen und Kitas müsste natürlich noch geklärt werden.“ „Sagen Sie mal, Sie lesen aber schon Ihre Memos?“ „Was sind denn das hier für Strukturen?“ „Wozu brauchen wir denn Schulen?“ „Also manchmal habe ich doch Zweifel an Ihrer Eignung für diesen Posten.“ „Die EU ist doch einverstanden mit der Regelung, der Morgenthau-Plan wird für Deutschland umgesetzt.“ „Und wer regelt da was?“ „Wissen wir noch nicht, auf jeden Fall wir das zentral geregelt.“ „Sie sind mit der deutschen Rolle im Kontext der Neuen Weltregierung irgendwie nicht so ganz auf dem Laufenden, kann das sein?“ „Ich habe doch nur…“ „Arbeiten Sie Ihre Unterlagen auf, sonst hat das mit Ihrer Beförderung in die Zentrale wenig Sinn.“ „Ich wollte doch nur wissen, wie wir die Bildung in Deutschland nach dem…“ „Meine Güte, wozu brauchen wir denn als Agrarstaat noch Bildung?“ „Am Ende müssen wir ihm auch noch erklären, dass die Asylanten ab jetzt die Produktion komplett übernehmen.“ „Aber ich dachte, dass wir eventuell ein paar Posten im Management für den Standort Deutschland rausholen.“ „Das mit Sicherheit, aber das entscheiden ja nicht wir.“

„Haben wir die Kaufprämien für Autokonzerne denn schon freigegeben?“ „Ja, Papier ist durch.“ „Wir haben das auch noch mit den Kosten für die neuen Windkraftanlagen gegengerechnet.“ „Also ist die Regierung ermächtigt, Infraschallsender in den Propellern zu installieren?“ „Wenn das mit 5G zu Interferenzen kommt, die die Gedankenkontrolle ermöglichen, dann ist das genehmigt.“ „Moment, hatten wir die Windkraftanlagen nicht gestoppt?“ „Ja, und der Abbau ist für 2021 bewilligt.“ „Dann verstehe ich nicht, warum wir die alten nicht einfach stehen lassen.“ „Überlegen Sie doch mal, abbauen und wieder neu aufbauen bringt den Konzernen gleich doppelt Geld.“ „Ach so, ja. Ich Schussel.“ „Solange das mit den Energiekonzernen geregelt wird, was die Kohlekraftwerke angeht, ist das auch zukunftssicher.“ „Und die bauen wir dann selbst wieder auf?“ „Das wird schwierig.“ „Naja, den Fachkräftemangel gibt es eben nicht erst seit gestern.“ „Aber das verstehe ich nicht: wenn wir etwa eine halbe Milliarde Einwanderer kriegen…“ „So war das gedacht.“ „… und die Bevölkerung auf der Welt insgesamt auf 500 Millionen reduziert wird – wie soll das denn gehen!?“ „Also bitte, ein paar Sachen muss man einfach glauben wollen.“





Marktversager

2 06 2020

„… nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten wären. Die Freien Demokraten könnten bei einer Wahl nur noch mit…“

„… die Fusion mit einer anderen Partei derzeit noch nicht erwogen werde. Beobachter seien sich aber sicher, dies liege nur daran, dass Lindner auch danach unbedingt den alleinigen Vorsitz im…“

„… in finanziell schwierige Verhältnisse gerate. Die meisten hauptamtlichen Politiker der FDP seien ohne ihre Positionen als Parteifunktionäre nicht mehr für gut dotierte Lobbyistenjobs attraktiv und würden teilweise mit wenigen hunderttausend Euro pro Jahr unterhalb der…“

„… nicht bestätigt werden könne. Die Institute hätten sich jedoch nicht beeindrucken lassen und würden auch weiterhin Wahlprognosen für alle im Deutschen Bundestag vertretenen…“

„… liege laut Lindner nur daran, dass die Bundeskanzlerin ihm 2017 verboten habe, als einziger wichtiger und verantwortungsvollster Politiker in Deutschland die Kanzlerschaft zu übernehmen, worauf er aus parteiinternen Gründen lieber in die innere…“

„… es sich nicht um Stimmverluste handele. Zahlreiche Wähler würden sich zumindest auf Landesebene weiter für die AfD entscheiden, die nach der Machtergreifung in den Liberalen einen natürlichen Verbündeten für die…“

„… müsse man in Deutschland ein Parlament ohne FDP als Einschränkung der Freiheitsrechte der Bundesbürger sehen. Lindner werde die sofortige Ausweisung aller von Bill Gates nach Deutschland eingeschmuggelten Scheinasylanten, die sich in Bäckereien und…“

„… Marktkorrekturen vorgenommen werden müssten. So habe die FDP vorgeschlagen, dass bei der Wahl die Stimmen jeweils auf volle fünf Prozent aufgerundet werden müssten, um eine Verzerrung des politischen Wettbewerbs im…“

„… ob sich die Liberalen als regionale Partei am rechten Rand auf Landespolitik beschränken würden. Höcke habe dies jedoch als noch nicht ausgereiften Vorschlag für eine künftige…“

„… mache Lindner linksextremistische Hetze in Blättern wie Welt oder Zeit für die künftige Manipulation der Wahlergebnisse verantwortlich. Deutschland werde ohne eine strenge Pressezensur keine freiheitlichen…“

„… verlange die FDP von der Bundesregierung ein Kontingent an Stützstimmen als demokratisches Rettungspaket für eine moderne Wirtschaftspolitik. Wenn nur jede dritte Stimme für die CDU für die Liberalen gerechnet würde, könne man auch ohne Zweitstimmen und Überhangmandate wieder im…“

„… bereits Westerwelle gewusst habe, dass die veröffentlichte Meinung nicht der öffentlichen Meinung entspreche. Lindner wisse aus absolut zuverlässiger Quelle, dass in Wahrheit mindestens 60% für die FDP stimmen würden, wenn es noch eine echte Wahl zum…“

„… lehne es die Partei ab, sich auf Themen wie Datenschutz oder Freizügigkeit reduzieren zu lassen. Man werde sich auch weiter für notleidende Randgruppen wie Erben, Zahnärzte und den…“

„… für alle, die nachgewiesenermaßen die Liberalen in den Deutschen Bundestag gewählt hätten, Steuersenkungen vorsehe. Notwendig für den Antrag sei eine Fotografie des Stimmzettels sowie eine…“

„… einen Liberalismus mit menschlichem Antlitz versprochen habe. Lindner werde dies in Regierungsverantwortung ausprobieren, wenn er mit genügend großer Mehrheit in den…“

„… als klassische Marktversager bezeichnet habe. Lindner werfe insbesondere CDU und SPD vor, nur in Abgrenzung zum Liberalismus regieren zu können. Dies werde sich im kommenden Jahr als folgenschwerer Irrtum herausstellen, wenn er als Bundeskanzler ohne CDU, SPD und…“

„… falsche Anreize setze, um die Wiederwahl zu sichern. Lindner dagegen werde mit einer Streichung der Umsatzsteuer für Apotheker sicher ein enormes Stimmenpotenzial ausschöpfen, das sich für eine Regierungskoalition im Bund den…“

„… die Medien die Öffentlichkeit bewusst täuschen würden. Mit 38% Zustimmung für die Union und derzeit 11% FDP-Abgeordneten könne eine Neuauflage von Schwarz-Gelb sich sofort gegen die stalinistischen SPD-Antidemokraten und die ökopädophile…“

„… ein Irrtum vorliege. Es gebe kein Anrecht auf das Amt des Bundespräsidenten, auch nicht nach Parteienproporz. Eine vorzeitige Ablösung von Frank-Walter Steinmeier stehe außerdem gar nicht zur Debatte, so dass nach einer Auflösung der Liberalen kein dauerhaft gesichertes Amt für…“

„… auch in einer Regierungskoalition weiterhin eine konstruktive Oppositionspolitik gegen den Bundskanzler versprochen habe. Die Umfragen für die FDP seien dadurch allerdings nicht in die…“

„… sich erstmals offen für Transferleistungen gezeigt habe. Lindner wolle diese jedoch sowohl in der Höhe als auch in der Dauer der Zahlung selbst bestimmen und akzeptiere keine parlamentarischen Einmischungen in seine privaten…“

„… nur noch knapp über zwei Prozent betrage. Man habe dem Vorsitzenden erklärt, dass er damit nicht mehr als Werbeträger für Küchengeräte attraktiv sei und wünsche ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles…“





Solid arisch

1 06 2020

„Kinderfreibetrag. Nettes Antragsformular, aber für die Landsmannschaft Preußens Gloria GmbH & Co. KG sind wir nicht zuständig. Können Sie gleich wieder mitnehmen.

Die Auszubildenden sind immer ein bisschen naiv, die glauben ja noch, dass jeder, der hier mit einer Hakenkreuzarmbinde aufschlägt, auch einen Rentenanspruch hat. Aber die Bundesregierung hat das jetzt ja endlich mal geregelt: wenn man sich mit seinen Rechtsansprüchen an die BRD GmbH wendet, dann kommt halt nix. Ich meine, das wäre ja wohl auch noch schöner, auf der einen Seite die Existenz der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen und auf der anderen Seite Kohle von ihr abgreifen. Damit erheitern Sie vielleicht Ihren Arzt, aber nicht mich.

Wir bündeln das jetzt zur Vereinfachung der Ablehnungsbescheide. Im Grunde müssen wir auf alles nur einen Stempel draufhauen, dass es die für ihn zuständige Behörde in der BRD GmbH oder im Königreich Deutschland oder wo auch immer gar nicht gibt. Umschlag, fertig. Damit unterlaufen wir die Zielsetzung dieser Verschwörungsideologen: durch ständige Eingaben die Verwaltung in ihrer ganzen Bandbreite lähmen und für die Anliegen der Bürger quasi nicht mehr verfügbar machen. Ein gut trainierter Reichsbürger schafft an einem Tag zwei Kommunalbehörden, eine Arbeitsagentur und ein Landgericht. Spitzenkräfte machen an einem Vormittag eine ganze Stadtverwaltung platt. Das können wir besser.

Oder hier, ein Amtsrat besteht auf die Zahlung seiner Pension. Wir müssten ungefähr herausfinden, wann das bei ihm angefangen hat, weil wir dann nämlich einen Teil seiner Beamtenbezüge wieder zurückfordern könnten, weil er nachweislich nicht für die BRD GmbH gearbeitet haben kann – oder er hat für einen Staat gearbeitet, den es nach seiner Ansicht nicht gibt, den er jetzt aber auf Zahlung seiner Altersruhegelder verklagt. Vermutlich hat er in der Zwischenzeit seine Reichsmark-Ersparnisse aufgebraucht, dann kann er bei dem Staat, den es nicht gibt, Prozesskostenhilfe beantragen.

Am Anfang hatten wir den Plan, von den Antragstellern ein paar Dokumente zu verlangen, mit denen sie ihre Ansprüche begründen. Wer einen Antrag auf Lohnsteuerjahresausgleich stellen wollte, musste schon seine kompletten Einkünfte seit 1848 nachweisen, sonst wurde das leider nichts. Wir haben fallweise auch Nachzahlungen gefordert, aber das wurde dann schwierig, wenn wir von Anwälten zur Stundung aufgefordert wurden. Die Schriftsätze waren dann teilweise vollkommen korrekt und mussten wieder an die ursprünglichen Ämter zurückverwiesen werden, die aber mit den Eingaben an die Reichssteuerbehörde der BRD GmbH nichts anfangen konnten. Ebenso ist es dann kompliziert, wenn die Berechnungen auf Grund der Reichsversicherungsordnung erfolgen, dann sind zum Teil wir zuständig und zum Teil geht das Zeug an die Anwaltskammer. Es ist ein bisschen schwer zu übersehen.

Krankenversicherungen haben wir auch in letzter Zeit immer mal wieder. Das Problem ist, wenn Sie Mitglied in einer Krankenkasse des Deutschen Reichs sind und die Beiträge in ihrer eigenen Währung auf das Privatkonto eines der fünf amtierenden Reichspräsidenten einzahlen, dann sind Sie nicht nur nicht versichert, Sie bekommen auch von richtigen Krankenkassen keine Beiträge zurückerstattet. Warum auch, das ist nun mal ein Solidarsystem. Solidarisch, nicht solid arisch. Und da ist es dann auch völlig wumpe, ob Sie bei der Kommissarischen Reichsregierung, im Freistaat Preußen oder bei der Deutschen Gesundheitskasse versichert waren, wir sind nicht zuständig. Nicht mal für die Germaniten der Linie Tothschild.

Die meisten berufen sich dabei auf die Haager Landkriegsordnung. Die hinterziehen Steuern, verklagen ganz normale Bürger, weil die ihrer Ansicht nach mit ungültigen Pässen herumlaufen oder Grundstücke besitzen, die in angeblich nicht zuständigen Ämtern registriert sind. Manche sind mittlerweile dazu übergegangen, selbst Bescheide zu verschicken und Steuern für irgendeine Reichsregierung einzufordern. Mich wundert, dass es noch keine Kaffeefahrten gibt, auf denen das Komplettpaket aus Heizdecke, Reichsausweis und Nahrungsergänzungsmittel an wehrlose Rentner verkloppt wird. Reichen Sie mir mal den Brief da. Der hat jetzt extra seinen Führerschein in der Republik Freies Deutschland gemacht, damit er keine Punkte in Flensburg kriegt. Logisch, die sind ja nur für echte Führerscheininhaber zuständig. Allerdings hilft das auch nicht wirklich weiter, weil er damit ohne eine gültige Fahrerlaubnis fährt. Das ist ähnlich intelligent, als wenn man den Führerschein in den Gully schmeißt, damit er einem nicht von der Polizei abgenommen werden kann.

Wir haben es versucht mit Lagerungsgebühren für Personalausweise, wenn die Entlassung aus der deutschen Staatsbürgerschaft gefordert wurde. Fünf Euro am Tag, plus fünftausend Euro für ein Vergehen gegen das Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis. Dann haben Sie theoretisch Staatenlose, da aber die deutsche Staatsbürgerschaft nur dann abgelegt werden kann, wenn eine andere erworben wird, kann man die Leute auch nicht einfach abschieben. Inzwischen klagen die Reichsbürger sogar von dem Bundesverwaltungsgericht, das sie gar nicht anerkennen, gegen ihre Staatsangehörigkeit. Aber wir haben inzwischen eine gute Lösung gefunden, die teilweise sehr befriedigende Ergebnisse für alle zeitigt, zumindest vorübergehend. Wir schicken sie alle zur Polizei. Wenn sie überall auffallen, da jedenfalls nicht.





Vernichtungslager

28 05 2020

„Wozu brauche ich denn Beweise, dass der Mann je einen Hund hatte? Erstens kann man einen Hund auch quälen, wenn er einem nicht selbst gehört, und zweitens will das keiner wissen. Wozu auch.

Ich schreibe das nicht selbst, ich lasse schreiben. Oder ich habe einen Chefredakteur, der schreiben lässt. Der gibt ihnen dann vor, was sie zu schreiben haben, und trägt keine Verantwortung dafür, weil er ja nicht selbst geschrieben hat. Und wir haben für die Schlagzeile dann ja auch keine Verantwortung, weil sie der Leser so will. Ist dieser Mann ein Tierquäler? ist erst mal nur eine Frage, wir lassen abweichende Ansichten selbstverständlich zu und verlangen nur, dass sich unsere Leser dazu in anderen Medien informieren.

Es gibt so viele Nachrichten auf der Welt, die nur schwer zu verstehen sind, das heißt: sie sind leicht zu verstehen, aber dazu man muss sie einordnen. Da machen wir doch lieber Nachrichten, die leicht verständlich sind. In einer ganz einfachen Welt, in der es das Böse gibt, das wir für die Leser stellvertretend bekämpfen. Was das Böse ist, das überlassen Sie besser uns. Die Pressefreiheit ist für uns ein hohes Gut. Wo sie uns nützt.

Sie haben das schon ganz richtig verstanden, wir machen nicht die Schlagzeilen, wir machen Nachrichten. Die Nachrichten, für die sich die Leser interessieren, die in unserer Gesellschaft leben. Und wenn sie sich dafür interessieren, haben wir auch irgendwann die Gesellschaft, die wir uns vorstellen. Nämlich nur noch mit denen, die sich für unsere Nachrichten interessieren. Und das wird eine gute Gesellschaft sein, stellen Sie sich vor. Alle sind gegen Tierquäler, weil wir ihnen sagen, wer Tiere quält. Und wenn wir unser Produkt mit Reklame für billige Bratwurst subventionieren müssen, dann ist das eben eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Kein Grund, sich darüber aufzuregen. Worüber Sie sich aufregen sollen, das erfahren Sie schon von uns.

Das ist harte Arbeit, verstehen Sie das nicht falsch. Wir müssen immer genau wissen, auf wen wir die Meute hetzen. Da hat man einmal ein Herz für Kinder, und schon denken alle, damit seien auch die ganzen Neger mitgemeint, die sich hier bei uns einnisten. Die sollen gefälligst in Afrika bleiben und unsere Bodenschätze abbauen. Das muss man alles wieder mühsam mit schlecht verklausulierten Morddrohungen gegen Klimaaktivisten reinholen, sonst bricht der Umsatz weg. Manchmal verfängt das. Angst ist eine mächtige Triebfeder. Man muss nur mit ihr umgehen können, wie mit den anderen Werkzeugen, Hass oder Gier. Menschen sind sehr einfach, und sie ändern sich nicht. Das macht sie als Rohstoff so ergiebig.

Wir gehen strategisch vor. Dazu muss man der Öffentlichkeit immer mal wieder ein Stück Beute hinwerfen, abgehalfterte Imbissfuzzis, salafistische Pseudojournalisten, welke Blondchen, die an die Flacherde glauben. Jetzt war mal einer von unseren Lautsprechern dran. Dass er sich hat erwischen lassen, ist unerheblich. Er hat es nur übertrieben. Das sitzen wir aus. Wir sind ja nicht verantwortlich, wenn sich diese Gesellschaft radikalisiert. Unsere Gewinne sind sicher, und wenn sich eines unserer Opfer beschwert, steht es schnell in Opposition zur Gesellschaft. Und wenn sich die Gesellschaft eben radikalisiert, dann werden Sie als Radikaler nicht lange auffallen, weil der Rest der Gesellschaft Sie einholt. Praktisch, nicht wahr?

Es ist übrigens auch ganz ohne Krisen machbar, nur erleichtern sie uns das Geschäft erheblich. Sie brauchen auch keine insolvente Küchenhilfe oder diesen schizoiden Jammerlappen, der Aliens in der hohlen Erde gesehen hat. Uns reicht es, wenn wir diesen Abschaum in den Parlamenten installieren, weil sie von dort aus unser Geschäft betreiben: jede Krise abwarten und dann die Gesellschaft gegen die Vernunft aufhetzen. Das ist viel angenehmer, als erst Vernichtungslager zu bauen. Wir warten in Ruhe ab, bis sich das von selbst erledigt.

Es ist ja an sich nichts einzuwenden gegen den sogenannten mündigen Bürger, aber die politische Wirklichkeit zeigt oft, dass er die Zusammenhänge nicht versteht. Wenn man sich permanent in einer Art Krisenmodus befindet und die Gesellschaft von Demagogen destabilisiert wird, dann braucht es ein ordnendes Gegengewicht. Wir nehmen in diesem Zusammenhang unsere Rolle auch ernst. Natürlich können wir nichts für öffentliche Ausbrüche von Gewalt gegen Personen. Wir lehnen das auch grundsätzlich ab, wobei wir andererseits das gesunde Volksempfinden nicht als Ausdruck einer gesellschaftlich relevanten Meinung ablehnen. Was gesund ist, können wir fallweise den Lesern kommunizieren. Das beugt Missverständnissen nicht immer vor, aber damit muss man rechnen. Die Hauptsache ist, dass wir den Diskurs bestimmen. Die Leute regen sich eher über brennende Autos auf als über brennende Asylanten, auch dann, wenn sie sich wegen der Leute, deren Autos da brennen, selbst nie ein Auto werden leisten können. Dann muss man ihnen beibringen, dass die Asylanten kein Interesse haben, diesen linksextremistischen Terror zu stoppen. Womit sie sich natürlich ganz klar schuldig machen. Für alles weitere setzen wir auf die Tatkraft der Deutschen, die ihr politisches Schicksal gerne selbst in die Hand nehmen, statt es sich von einer selbstsüchtigen, korrupten Elite vorschreiben zu lassen.

Ja, stellen Sie durch. Den Chefredakteur? Drei Prozent? An einem Tag? Das ist mir scheißegal, womit er das rechtfertigt. Lassen Sie es wie einen Unfall aussehen.“





Staatszirkus

27 05 2020

„… die Intensität des Spielbetriebs durch die Corona-Krise erheblich verschärft werden müsse. Wenn Fußballprofis demnächst gezwungen seien, zwei- oder dreimal pro Woche aufzulaufen, könne das mit den aktuellen Kadern gar nicht mehr…“

„… sei Fußball schließlich systemrelevant. Ohne die Möglichkeit, Markenbotschaften durch Sponsoring und Stadionwerbung zu senden, könne der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft nicht mehr für die Überlebensfähigkeit ihrer…“

„… auch arbeitsrechtliche Folgen haben müsse. So sei den Spielern eine regelmäßige Abfolge der Pflichtspiele, fakultativ auch Pokal- oder andere Partien zuzumuten. Was über die übliche Belastung jedoch hinausgehe, müsse sich in der Entlohnung ihrer Leistungen für den…“

„… keine Förderungsmöglichkeiten vorsehe. Heil rate den Spielern, vorübergehend Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch zu beantragen. Er werde sich auch persönlich dafür einsetzen, dass es keine Prüfung der Vermögen und keinen vorherigen…“

„… eine ausreichend große Menge an Tests besorgen müsse, um die Mannschaften vor jedem Spiel prüfen zu können. Spahn werde dies durch mehrere zehntausend Testsätze, die versehentlich nicht an Kliniken und Pflegeeinrichtungen geliefert worden seien, schnell und unbürokratisch…“

„… könne Altmaier keine Anleihenläufe bei Vereinsaktien befürworten. Die Clubs seien noch nicht in finanziellen Schwierigkeiten, daher könne man Zahlungen nur dann veranlassen, wenn sich zum Beispiel die Vorstandsmitglieder über fehlende Zahlungen oder einen nicht rechtzeitig…“

„… dass Kurzarbeitergeld nur dazu führen werde, einen normalen Spieltag mit jeweils einer Partie festzuschreiben. Der Sozialminister könne aus finanziellen Gründen keine anderen Lösungen anbieten, rege aber an, dass gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund intensiv über eine…“

„… beispielsweise über einen staatlichen Einstieg in die Vereine finanziert werde. Der Bund werde dann Mehrheitseigner und könne in der laufenden Saison einen…“

„… plädiere Heil für Spiele nach den Regeln der D-Jugend, d.h. zweimal je dreißig Minuten, allerdings auf einem regulären Großfeld. Für diese Möglichkeit biete die Bundesagentur für Arbeit eine Entgeltersatzleistung in Höhe von 60% des…“

„… die komplette Liga gekauft habe. Söder habe sofort erklärt, dass er die Einmischung regierungsfremder Personen in den Spielbetrieb nicht dulde. Merz wolle Fortuna Düsseldorf durch Hilfskredite in Höhe von 2,3 Milliarden Euro in eine andere US-amerikanische Sportart…“

„… als reinen Staatszirkus betrachte. Merkel lehne jede Beschäftigung mit der Liga ab und werde auch in Zukunft keinen…“

„… auf Freiwilligkeit bestehe. Bei einer für den Klassenerhalt gefährlichen Situation berufe sich Werder Bremen auf die Zusicherung, nicht gegen die Interessen der vereinsinternen…“

„… keine Gastronomie möglich sei. Es werde aber laut Söder, der ja nicht der Bundesregierung Rechenschaft schulde, weiterhin in kommunaler Hand einen Verkauf von Bier, Bratwurst und den üblichen Backwaren geben, was natürlich ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz für…“

„… die Gehälter deutlich anzuheben seien. Spieler des FC Bayern München beriefen sich inzwischen auf den branchenüblichen Mindestlohn, den sie nicht ohne vertragliche…“

„… für schwierige Fälle bereit sei. Zwar habe Mehdorn die Deutsche Bahn AG nicht saniert und Air Berlin an die Wand geklatscht, Werder Bremen sei bei ihm aber an der absolut sicheren…“

„… gelb-rote Karten eine Beeinträchtigung leistungsbereiter Spieler darstellen würden. Scheuer werde diese bei einer Veränderung der Regeln natürlich unmittelbar…“

„… für den Torjubel stundenweise angeheuerte Kräfte mieten wolle, die sonst Erdbeeren oder…“

„… keine Verluste für Thüringen sehe. Es sei daher geplant, andere Veranstaltungen wie Häkeln oder Rechtsrock unter den Schutzschirm der…“

„… die Übernahme der Spielerhonorare auch dann gesichert sei, wenn diese durch spontane Erkrankungen wie Anpassungsstörung, mangelnde Motivationsbereitschaft oder chronische Unlust vom nationalen…“

„… habe Seehofer die Absicht, Spielern durch die Verkürzung ihrer Aufenthaltserlaubnis eine bessere Trefferquote nahe zu legen. Bei einer Zahl von mindestens 69 Spielern sei die…“

„… langfristig durch Leiharbeiter ersetzen wolle. Schröder werde in seiner ersten Podcast-Folge einen ehemaligen Parteifreund befragen, ob die regionale Bestückung der offenen Positionen mit osteuropäischem…“

„… die Meisterschale für ein Jahr in den Besitz der Bundesregierung übergehe. Der DFB habe sich sehr zurückhaltend über diesen…“

„… immer mehr Krankmeldungen eintreffen würden, was den Spielbetrieb zusätzlich aufhalte. Es werde aus dem Kanzleramt bereits überlegt, ob sich ein Abbruch der Saison nicht als bessere…“

„… am 30. Mai auch die Dritte Liga wieder starten zu lassen. Die Bundesregierung werde den Spielbetrieb mit aller gebotenen Vorsicht und viel Zuversicht in die…“





Verhältnisse

26 05 2020

„Und deshalb setzen Sie jetzt auf selbstbestimmte Maßnahmen?“ „Auf selbstbestimmtes Verhalten. Wir wollen, dass die Bürger sich solidarisch zeigen in einer…“ „Also mit anderen Worten: erst krepiert Thüringen, und dann der Rest von Deutschland?“

„Seien Sie doch mal ehrlich, die Menschen sind von den Maßnahmen der Bundesregierung einfach nicht mehr zu überzeugen.“ „Und was fällt Ihnen da als Lösung ein?“ „Wir arbeiten selbstverständlich auch weiterhin präventiv: da wir davon ausgehen müssen, dass die Menschen jetzt auch von den Regelungen auf Landesebene die Schnauze voll haben, delegieren wir die Prävention auf die kommunale Ebene.“ „Und das heißt jetzt was?“ „Wenn man einen Infektionsherd hat, dann muss man ja nicht gleich das ganze Land lahm legen. Es reicht ja aus, wenn man einzelne Landkreise und Städte abriegelt.“ „Vorher haben Sie noch betont, man würde die Länder gar nicht abriegeln können, wenn man in einzelnen Städten…“ „Kann man ja auch nicht. Wie stellen Sie sich das vor? Und was für einen wirtschaftlichen Schaden würde man da riskieren?“

„Was machen Sie denn jetzt, wenn es einen Infektionsherd im Land gibt?“ „Man kann ja die einzelnen Städte oder Landkreise nicht komplett abriegeln.“ „Eben hatten Sie noch gesagt, dass das notwendig sei.“ „Ja, das stimmt auch. Aber dass das nicht geht, das muss man doch nicht betonen.“ „Damit riskiert die Landesregierung, dass sich ein einzelner Fall…“ „Es müssen schon mehrere sein, wir sprechen ja immerhin von Infektionsherden.“ „Die gehen aber auf Einzelfälle zurück.“ „Das kommt eben dabei raus, wenn einzelne Kommunen sich nicht an ihre Vorschriften halten.“ „Ich dachte, dass das jetzt nur noch den Bürgern obliegt?“ „Das ist richtig, aber es ist ja auch nur als Empfehlung gedacht.“ „Aber…“ „Schauen Sie mal, dem Land und den Kommunen vertrauen die Bürger doch nicht mehr, weil sie befürchten, dass sich hinter den Vorschriften eine faschistische Ideologie verbirgt, mit der ein neuer Führerstaat vorbereitet werden soll.“ „Und jetzt sagen Sie den Bürgern, sie sollen sich um ihre eigene Sicherheit kümmern?“ „Naja, die Bürger werden wohl am wenigsten einen neuen Nationalsozialismus vorbereiten wollen.“ „Da wäre ich mir in Thüringen nicht zu sicher.“

„Wir setzen doch nur auf die Einsichtsfähigkeit der Bürger.“ „In allen anderen Bundesländern haben wir Infektionen, wo es den Leuten völlig schnurz war, ob sie einen Meter oder zehn Meter Abstand hielten oder ob sie ohne Mundschutz mit drei Dutzend in einer Eckkneipe waren.“ „Das sind dann eben Fälle, in denen die Landesgesetzgebung sich nicht ausreichend durchgesetzt hat.“ „Wenn in Thüringen zwei oder drei solcher Hotspots für eine Infektionswelle sorgen, dann hat doch der Rest von Deutschland auch etwas davon.“ „Deshalb setzen wir vorläufig auch nur auf die Vorsicht der Bürger in Thüringen. In den anderen Ländern werden sich die anderen Bürger selbst um ihre Sicherheit kümmern müssen.“

„Und was machen Sie, wenn ein einzelner Fall die ganze Scheiße wieder hoch kochen lässt?“ „Dann haben wir ja immer noch die Alarmsysteme auf kommunaler Ebene.“ „Wo denn?“ „Na, in den Gesundheitsämtern.“ „Die haben doch jetzt schon kaum Personal!“ „Wenn es sich bald wieder beruhigen wird, müssen wir doch jetzt nicht auch noch Leute einstellen, die wir sowieso bald wieder rausschmeißen. Hahaha, das würde der Palmer bestimmt total witzig finden!“ „Selbst, wenn Sie die Leute hätten, die müssten sich doch vor allem um die Infektionsketten kümmern, oder wie wollen Sie diese verdammte Corona-App betreiben?“ „Ja, die kommt halt auch erst, wenn der ganze Zirkus schon vorbei ist. Oder halt nie. Aber das kommt ja so ziemlich auf dasselbe hinaus.“ „Dann melden sich die Infizierten bei Ihnen und…“ „Moment, bevor die sich alle als infiziert bezeichnen oder bevor Sie das tun: haben die einen Test gemacht?“ „Machen die das denn nicht bei Ihnen im Gesundheitsamt?“ „Mit welchem Personal denn?“ „Aber Sie haben doch eben gerade gesagt, dass Sie Alarmsysteme auf kommunaler Ebene vorhalten?“ „Ich habe auch gesagt, dass ich die Kommunen nicht abriegeln werde, weil es notwendig ist und mir trotzdem am Arsch vorbeigeht. Sie hören anscheinend auch immer nur das, was Sie hören wollen.“ „Wenn Sie hier Verhältnisse haben wollen wie in Schweden, dann bekommen Sie halt eine viermal so hohe Sterberate und eine Wirtschaft, die trotz offener Läden abkratzt.“ „Wir wollen keine Verhältnisse wie in Schweden. Wir haben eine florierende Wirtschaft, insbesondere in der Logistik: viele Arbeitsplätze unterhalb des Mindestlohns, sehr viele davon in Teilzeit, befristet oder in anderen atypischen Arbeitsverträgen. Das ist hochgradig systemrelevant.“ „Dafür riskieren Sie, dass es in Deutschland zu einer zweiten Welle kommt?“ „Keiner von uns hat die Absicht, Bundeskanzlerin zu werden, und auf den CDU-Vorsitz legt hier auch keine Sau gesteigerten Wert.“

„Sämtliche Epidemiologen und Virologen raten von dieser überstürzten Lockerungen ab.“ „Die müssen ja auch nicht unseren Landeshaushalt bezahlen.“ „Dann wird es irgendwann einen echten Lockdown auf kommunaler Ebene geben.“ „Das ist eine Demokratie, und wir leben nicht vom Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung.“ „Moment mal, das hat doch die Bundeskanzlerin genau so gesagt? sogar wörtlich!“ „Ja, leider.“ „Wie jetzt, leider!?“ „Naja, sie bezieht sich auf die Bundesebene. Wir aber…“





Blindtest

25 05 2020

„… keinen Konsens mehr finde. Höcke sei bereit, die Partei in einen Ost- und einen Westflügel zu…“

„… dass eine der beiden immer noch den Namen Alternative für Deutschland benutzen dürfe. Meuthen sei sich sicher, dass das für ihn auch ohne vorheriges Rechtsgutachten in…“

„… sei eine Satzungsänderung der neuen Partei selbstverständlich so abzufassen, dass Kalbitz durch seine vorherige AfD-Mitgliedschaft sofort wieder als ordentliches Mitglied der nachfolgenden…“

„… beide Parteien bundesweit antreten würden. Gauland fordere eine Unvereinbarkeitserklärung, nach der die einmalige Mitgliedschaft in einer der beiden Parteien automatisch das lebenslängliche Verbot einer Mitgliedschaft in der…“

„… einen Zusammenschluss der Mitglieder als Alternative zur Alternative für Deutschland anmelden wolle. Diese Gruppierung sei zunächst regional aufgestellt und wolle weiterhin keine Sacharbeit leisten, sondern nur in den…“

„… ob Kalbitz als Mitglied gezählt werden könne, wenn seine vormalige Mitgliedschaft in der Mutterpartei formal noch nicht habe bestätigt werden können. Höcke wolle dies so schnell wie möglich durch eine Satzungsänderung im…“

„… Rassismus, Ablehnung der Demokratie und des Parlamentarismus, Kleptokratie, Befürwortung von Gewalt, Verharmlosung des NS-Staates, Antisemitismus und Holocaustleugnung sehe. Meuthen könne sich auf der Basis eines gemeinsamen Wertekanons durchaus eine gute Zusammenarbeit der beiden künftigen…“

„… unter dem Namen Alternative der Alternative für Deutschland Räume für einen Gründungsparteitag angemeldet habe. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es sich dabei um ein Versehen des Ortsvereins handele, der noch vorher in der…“

„… Strafanzeige erstatten wolle. Das Programm der Alternativen Alternative sei eine wortgetreue Kopie und werde vor Gericht sicher keinen Bestand haben. Der NPD-Vorsitzende habe seine…“

„… mehrere Parteibücher samt der zugehörigen Mitgliedsanträge aufgetaucht seien. Meuthen habe dies damit begründet, dass er jeweils die vollen Bezüge der unterschiedlichen parlamentarischen Ämter in sämtlichen…“

„… werde die Alternativalternative voraussichtlich nur in Brandenburg antreten. Bei mangelnden Wahlerfolgen auf Landesebene plane man ein Zusammengehen mit der Alternativ-Alternative, die bisher in kommunalen…“

„… übergangsweise Petry und Lucke als Vorsitzende der Parteiflügel zurückholen wolle. Nach einer erneuten Absetzung der beiden könne ein Zusammenschluss einer rechtsradikalen und einer rechtsextremistischen…“

„… nicht ganz klar sei, wie das Papier von Meuthen gemeint sei. Der Vorstand wisse bisher nicht, ob er vor einer Zerstörung der AfD durch den Extremismus warne oder vor einer Zerstörung des Extremismus durch die…“

„… sich nicht zurechtgefunden habe. So sei Weidel versehentlich auf der Veranstaltung der Alternative zur alternativen Alternativ-Alternative aufgetreten und habe eine ihrem Parteiprogramm widersprechende Position zur BRD GmbH öffentlich…“

„… durch einen Blindtest erforscht worden sei. Der AfD-Vorstand habe den Mitgliedern die politischen Forderungen vorgelegt, die als ‚Judendreck von linkslinken Vaterlandsverrätern‘ oder ‚Befehle der Bill-Gates-Marionette Merkel‘ bewertet worden seien. Nachdem ihnen mitgeteilt worden sei, dass es sich um Wahlprogramme ihrer jeweils eigenen…“

„… nicht an die Alternative der Alternativen, sondern auf das Konto der Alternativen Alternative der Alternative zur Alternativ-Alternative überwiesen worden seien. Meuthen habe den Betrag daraufhin sofort in die Schweiz zurückgezahlt, wo sie jedoch nie…“

„… dass die Wahlzettel in Baden-Württemberg mit insgesamt 89 AfD-Nachfolgeorganisationen nicht mehr ordnungsgemäß gefaltet und in die dafür vorgesehenen Umschläge gesteckt werden könnten. Es müsse daher mit einer technischen…“

„… zumindest für die Bundestagswahl als AfD West und AfD Ost auftreten werde. Eine Trennung in Nord- und Südflügel habe man aus finanziellen und…“

„… die Unterstützerunterschriften für alle Landeslisten von denselben Personen stammen würden. Es sei trotzdem nicht sinnvoll, eine der Listen von der Wahl auszuschließen, da auch in dem Fall, dass alle Unterstützer nur für einen der AfD-Klone stimmen würden, ein Ergebnis weit unterhalb der für die staatliche Parteienfinanzierung ausreichenden…“

„… einen Trennungsparteitag vorgeschlagen habe. Höcke und Weidel würden die symbolische Teilung zwischen den Flügeln durch das Errichten einer Mauer quer durch den…“

„… das Bundesamt für Verfassungsschutz keine Möglichkeit sehe, alle rechtsextremistischen Gruppierungen im AfD-Umfeld zu beobachten, da man mit kapitalismuskritischen Journalisten und Umweltaktivisten personell seit Monaten…“