Draußenpolitik

26 04 2022

„… dass der Altkanzler der Bundesregierung durch sein Festhalten an Putin in den Rücken falle und damit dem Bild Deutschlands in der Öffentlichkeit schweren Schaden zufüge. Die SPD-Spitze berate nun, ob auch ohne Schröder eine erfolgreiche…“

„… ob es möglich sei, dass sich Schröder nur noch in der deutschen Presse äußere, die nicht im Ausland verfolgt werde. Springer wolle dies nicht versprechen, da die vertraglichen Verhandlungen über eine eigene Kolumne in der…“

„… eine Tätigkeit als Vermittler zwischen Putin und Deutschland nicht ausgeschlossen sei. Da er auf beiden Gehaltslisten stehe, traue man dem Ex-Regierungschef eine objektive und faire…“

„… die freundschaftlichen Beziehungen zur Russischen Föderation aufrecht erhalten wolle. Es sei auch im Sinne einer nachhaltigen SPD-Politik, die Planungen für ein Europa ohne Ukraine jetzt schon in eine…“

„… sich Gabriel an die Seite des ehemaligen Kanzlers stelle. Dieser sorge erst für eine stabile Versorgung mit russischem Gas, da sein Freund Putin es sicher nicht über Herz bringe, ihn als Aufsichtsrat von Rosneft zu…“

„… verteidige eine Reihe hochrangiger Lobbyisten die Wirtschaftskompetenz Schröders. Er sichere mit der russischen Gaszufuhr die Werte der bundesrepublikanischen Gesellschaft, insbesondere jene, die an der Börse oder am…“

„… Schröder auf jeden Fall in der Partei halten müsse. Bei einer fortschreitenden Neuordnung der EU bedürften die Regierungen auch Berater, die nach der Ukraine auch für Polen, die baltischen Staaten oder die…“

„… dass auch ein psychologisches Gutachten des Altkanzlers notwendig werden könne. Schröder habe sein Frauenbild seit 2005 nicht verändert und bedürfe jetzt der professionellen Unterstützung bei der narzisstischen Kränkung, dass inzwischen auch das Bundesaußenministerium von einer…“

„… zumindest der Seeheimer Kreis Schröders Deutung, das Massaker von Butscha sei nicht von Putin selbst befohlen worden, für die Expertise des erfahrenen Staatsmannes halte. Auch seine eigene Agenda 2010 sei größtenteils von unfähigen und sadistischen Mitarbeitern in der Bundesagentur für Arbeit, in den Jobcentern und im…“

„… auch geeignet sei, das linke Profil der SPD zu schärfen. Anders als Scholz oder Merkel besitze Schröder das notwendige Charisma, die unbedingte Gefolgschaft zu den USA durch ganz eigenständige Akzente wieder zu…“

„… als moralisch verkommenes Arschloch mit Anzeichen von schwerem Alkoholismus bezeichnet habe, das eigentlich in der FDP sein müsse. Kubicki werde sich im Fall von Schröders Parteiaustritt für eine schnelle Aufnahme in die…“

„… sich auf einen Formelkompromiss einigen wolle, nach dem Schröder nicht für die deutsche Außenpolitik, sondern im Hinblick auf seine in der Bundesrepublik singuläre Position die nur von ihm selbst verantwortete Draußenpolitik der…“

„… rate Sarrazin dem Altkanzler, mit für seine Karriere relevanten Entscheidungen nicht zu lange zu zögern. Wolle Schröder die finanziellen Erträge aus Vorträgen und Buchveröffentlichungen noch erleben, dürfe er jetzt nicht unnötige Energien in die Partei investieren, wenn diese ihm nicht mehr zur Populationssteigerung diene. Er sei bereit, sich bei der Verlagssuche und der publizistischen…“

„… Putin den Krieg gegen die Ukraine beenden wolle, aber noch auf Widerstände im eigenen Land stoße. Es sei noch nicht klar, was das bedeute, die Möglichkeit bestehe aber, dass damit die Aufhebung sämtlicher Sanktionen durch die EU und die Annexion ihrer gesamten…“

„… sich einig gewesen, dass die gesamte SPD einen Kniefall Schröders in Moskau als verfehlt ansehen werde und schon aus Parteiraison als ein nicht mehr wieder gut zu machendes…“

„… sei es auch dem aktuellen Fachkräftemangel geschuldet, dass sich in der Partei niemand finde, der Schröders Aufgaben übernehmen könne. So sei es derzeit wegen der angespannten Beziehungen auch nicht möglich, direkt in Moskau zu fragen, wer aus geeigneter Nachfolger im…“

„… andererseits die Beziehungen zu Russland bereits jetzt stabilisiere. Da Waffenlieferungen aus Frankreich und Deutschland angenommen würden, sei Putin noch nicht ganz außerhalb der…“

„… den Ex-Kanzler notfalls aus der Schusslinie zu ziehen, wenn die öffentliche Debatte zu sehr gegen ihn spreche. Gabriel habe sich bereiterklärt, dessen Aufgaben bei Gazprom zu übernehmen, sofern die Bezahlung sich auf dem jetzigen…“

„… sich in der Bundesregierung eine Haltung durchsetze, die die Politik der ruhigen Hand vor einem schnellen Entschluss bevorzuge. Ob die Ampel erst das Ende der Spezialoperationen in der EU abwarten oder vorher Putin zu Gesprächen nach Berlin einlade, sei aber bisher noch nicht im…“

„… dürfe man Schröder nicht durch symbolisch unbedachte Aktionen von seiner Linie abbringen. Die Sozialdemokraten hätten sich daher dagegen entschieden, Schröders Gasgeschäfte in die Hand von Schwesig zu legen, die seiner Meinung nach nicht ausreichend mit der…“

„… plädiere der rechte Flügel für eine Exit-Strategie, die es Schröder nach dem Ende des Ukraine-Konflikts ermögliche, in der SPD wieder als geachtetes Mitglied und Botschafter des…“





Soziale Kälte

14 03 2022

„… sich an die Bundesbürger gewandt habe, um die europäischen Werte im täglichen Miteinander zu vertreten. Gauck habe gefordert, dass Frieren für die Freiheit eine durchaus zumutbare…“

„… sei Schröder nach Moskau gereist, um die europäische Lage zu verbessern. Er verlange von den Bundesbürgern mehr Entschlossenheit, mit den verfügbaren Mitteln eine Änderung der…“

„… auch zu eigenen Opfern bereit sei. Das Büro des ehemaligen Bundespräsidenten werde in dessen Abwesenheit nicht mehr beheizt, so dass zwei Mitarbeiterinnen sich aus Solidarität mit dem Volk der Ukraine mit einem grippalen…“

„… dass jeder seinen eigenen Gastank im Keller haben dürfe. Für Schröder sei dies notwendig, da die SPD sonst sein Vermögen im Ausland einfrieren lassen könne, was ihm überhaupt nicht in den…“

„… und große Entbehrungen für die Deutschen ein neues Freiheitsverständnis eröffnen würden. So befürworte Gauck, dass an mehreren Tagen in der Woche auch außerhalb der Fastenzeit keine feste Nahrung mehr konsumiert werde, um sich in der christlichen Tugend der Demut zu…“

„… alle Deutschen jetzt den Gürtel enger schnallen müssten, egal ob Hartz-IV-Empfänger, Niedriglöhner oder Armutsrentner. Für Schröder bedeute dies, nicht mehr als vierzig Euro für eine Flasche Barolo auszugeben, da ihm das Gejammer der Werktätigen inzwischen gewaltig auf den…“

„… sei Gauck offen für Auslandseinsätze der Bundeswehr, um beispielsweise in Afrika Ersatz für die russischen Bodenschätze zu sichern. Dies sei friedenspolitisch eine gute Alternative, da sich die zivilisierte Welt damit nicht von Staaten abhängig machen würde, die man wegen ihrer militärischen Macht fürchten müsse, so dass die gesicherte…“

„… mehr Finanzwissen in den Schulen zu vermitteln, damit das Aufstiegsversprechen der SPD wieder umgesetzt werden könne. Schröder empfehle, ein paar Millionen Euro zu erben, um eine solide Basis für den Aktienhandel und das…“

„… könne der Altbundespräsident verstehen, dass man von ihm selbst persönliche Opfer als vorbildhaftes Verhalten erwarte. Er habe allerdings nur eine Elektroheizung und könne daher nicht auf Gas verzichten, das andere Bürger für ihn…“

„… sei es sowieso besser, die alte in die Tonne zu treten, wenn sie ständig zu kalt werde und nicht mehr wolle, weshalb sich der Ex-Kanzler öfter mal nach Ersatz umschaue. Dies empfehle er auch für Heizungen, die man oft günstig im…“

„… nur als vorübergehende Maßnahme gedacht sei. Gauck wisse, dass in wenigen Wochen die Heizperiode beendet sei, ab dann werde er seine Forderungen an die Gasthermenbesitzer natürlich reduzieren und nur noch solidarisch kaltes Duschen von den Menschen draußen im…“

„… den Deutschen das Interesse an der Kultur des Netzwerkens fehle. So habe sich Schröder in den Jahren einer Berufstätigkeit oft mit wichtigen Partnern in der Gasindustrie getroffen, was für ihn heute als Absicherung gegen Altersarmut und…“

„… dass in den die meisten Mietverträgen eine Mindesttemperatur vorgegeben sei, die in den Wohnungen zur Vermeidung von Schäden an der Bausubstanz einzuhalten sei. Für Gauck stelle dies keinen Hinderungsgrund dar, da er die Freiheit, eine Räumungsklage zu riskieren, von den Menschen erwarte, wenn sie in einem System, das anders als der Sozialismus auf ein eigenverantwortliches…“

„… habe Schröder den Eindruck, die Menschen seien nicht kreativ genug im Umgang mit Krisen. In vielen Fällen könnten die Deutschen einer zu kalten Wohnung dadurch entkommen, dass sie in ihre Ferienhäuser in der Toskana oder in einen…“

„… wenn ältere Menschen durch die Kälte in besonderem Maße betroffen seien. Er könne als evangelischer Geistlicher bezeugen, dass viele sich mit dem Tod besser abfinden würden, wenn sie in der Erfüllung ihrer Pflicht für ein höheres Ziel eine positive Haltung gegenüber der sozialen…“

„… den Markt entscheiden zu lassen. Jeder Deutsche könne sich für viele Millionen Euro auf eigene Rechnung einen ausreichenden Gasvorrat bis an die eigene Haustür liefern lassen, wie es Schröder auch mache. Die Voraussetzung sei nur, dass man bei seiner Bank über ausreichende…“

„… ein großes Lob für Obdachlose übrig habe. Gauck fordere in diesen schweren Tagen besondere Herzlichkeit gegenüber gesellschaftlich Geächteten, da diese freiwillig auf Gasverbrauch verzichteten und sich so für eine gerechtere Verteilung des…“

„… auch sparen könne, indem man nicht alleine mit dem SUV zur Arbeit fahre. Schröder kenne viele Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen, mit denen er sich regelmäßig auch in privatem Rahmen für ein gemeinsames…“

„… mehr Sonne im Herzen haben würden, als es ein dicker Pullover leisten könne. Gauck denke, dass Kleiderspenden, die zu minderwertig für die Ukraine seien, immer noch gut genug für Rentner und Geringverdiener, die sich nur mit großer Mühe in den Genuss einer wärmenden…“

„… empfehle Schröder allen Geringverdienern, ihre Beschäftigung zu beenden und einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen, da dann Heiz- und Nebenkosten bis zu einer angemessenen Grenze übernommen würden. Im Gegenzug müssten sie sich damit einverstanden erklären, für die fleißigen Deutschen als parasitärer Dreck zu gelten, auf dem man nach Belieben…“





Er ist wieder da

25 02 2014

„Und jetzt stellen Sie mich mal durch, ich hab doch nich den ganzen Tach Zeit. – Hallo Angie, hier ist der Bundeskanzler. Ja, das glaub mal. Die Deutschen haben Dich doch nich gewählt, weil Du Kanzlerin kannst. Die wollten ’ne Mutti, und das hammse ja auch gekricht.

Das war jetzt gar nich frauenfeindlich gemeint, Du bist ja nich Alice Schwarzer. Obwohl, ’ne Frau? Nee, sonst wärste ja in Deinem Gedönsministerium geblieben, wo Dich der Dicke reingesteckt hat. Der wusste noch, wie man den Umweltmüll aus Deutsch-Ost fachgerecht entsorgt. Aber mal was anderes, Angie. Wann trittst Du denn jetzt endlich zurück? Oder hast Du den Gong zur letzten Runde noch gar nicht gehört? Ich mein, wär ja auch gut möglich.

Alle sprechen sie jetzt schon von Rente mit 63 und so. Ich wollt nur mal hören, ob Du das so ernst meinst wie die restliche Politik. Also wie die Steuersenkungen, die Du mit dieser tollen Partei gemacht hast, die schon gar nich mehr im Bundestach sitzt. Oder wie standhaft Ihr immer gewesen seid, dass man keine Atomkraftwerke abschalten darf. Wenn Du das mit der Rente auch so ernst meinst, willst Du nich mal gucken, ob Dir das JobCenter was in Altersteilzeit vermittelt? Für ’ne gesellschaftlich engagierte Blondine mit Parteibuch wär das doch dufte, wenn Du Deinen Arbeitsplatz der gut qualifizierten Jugend zur Verfügung stellen könntest. Was willst Du denn da in Berlin noch groß machen? Politik? Nee, war klar.

Die Medien wollen irgendwann auch mal’n neues Gesicht. Wobei, dass die an Dein Gesicht irgendwelche Ansprüche stellen könnten, Angie…

Ach, hör doch auf. Ich hab das doch gewusst, und mich hätte es viel mehr geärgert, wenn die Amis mich nicht ausgeschnüffelt hätten. Sach mal, was lutscht der Demenzière eigentlich für Pillen, weißt Du das? Muss ja heißes Zeugs sein, was der sich reinpfeift. Hömma, welches Wort von ‚Alle werden ständig abgehört‘ war jetzt noch mal zu kompliziert? Und deshalb muss der alte Sockenbügler aus dem Kanzleramt so einen Alarm machen? Kann das sein, dass Ihr alle voll verstrahlt seid? Erst rafft er so langsam, dass es ein paar Sachen gibt, wo Politiker nich an der Schlange vorbeispazieren können, und dann krichst Du mit, dass er mal was geschnallt hat? Wie bekloppt kann man eigentlich sein?

Du kannst das eben nich. Dann lass das doch auch endlich bleiben, Angie. Weil Du das nich kannst. Ihr fälscht die Arbeitslosenzahlen auch nich besser als wir, aber Deine Trulla von der Leier lässt sich für den Kram abfeiern, während Du durch die Landschaft krückst. Das ist doch panne. Was meinste, warum ich mir Ohrfeigenfressen wie Hartz und Clement ins Haus geholt hab? Damit die den Dreck machen, ein paar asoziale Sprüche ablassen und danach in der historischen Versenkung verschwinden. Wenn einer die Rampensau macht, dann ja wohl der Kanzler. Haste nich ganz gerafft, oder? merkt man, Angie. Merkt man.

War doch dasselbe mit Deinem Pickelbubi. Spätrömische Dekadenz, erinnerste Dich? Das würde dieser Brüllaffe in meinem Kabinett einmal sagen, und dann wär’s zappenduster. Du lässt Dir von diesem Kroppzeuch auf der Nase rumanzen? Selbst schuld.

Doch, selbst schuld. Wer sich Dobrindt ins Kabinett holt, für den ist Regieren auf Augenhöhe offensichtlich nur möglich mit dem Gesicht auf dem Boden.

Oder hab ich das jetzt nich ganz mitgekricht, und das ist Dein Mut zum Risiko? Kann ja sein. Die Personaldecke ist in Eurer Bunde ja inzwischen derart dünn, Ihr müsst schon die Nahles mit ins Kabinett lassen, hähähä! Ach, was reg ich mich auf. Ich find das prima. Wie Du die Union in die Tonne trittst, das find ich wirklich echt dufte.

Sach mal, wie haste Dir eigentlich Deine Nachfolge vorgestellt? Jetzt sach nich, Du willst da hocken bleiben, bis Dein Arsch durch den Sessel gewuchert ist. Oder sollen die Dich gleich in den Rollstuhl von Kohl reinpacken? Mal langsam aufwachen, Angie. Heute noch lebendig, morgen schon Biomasse. Da musste Dir mal was überlegen. Heißer Tipp von mir: frag doch mal Deine Vertrauten im Parteipräsidium. Oder Deine Freunde, geht auch. Ach Mensch, stimmt ja – haste ja gar keine, hähähä!

Dann gehste jetzt eben zu Deinem Präsidium und gibst auf. Sag denen, der Kanzler ist wieder da. Dann kannste in aller Ruhe irgendwo als Aufsichtsrätin hocken, wie Du Dir das vorgestellt hast. Kann sein, dass das mit der Frauenquote nich ganz so hinhaut. Aber dann machste eben den Pofalla und gehst zur Bahn. Seitdem Ihr da die Weichen stellt, nehmen die ja auch jeden.

Also überleg’s Dir. In anderthalb Jahren kannste die ganze Chose an Deine Truppenuschi rüberschieben, oder der Dicke steigt irgendwann aus. Und dann sind Neuwahlen. Und dann haste mehr als ein Problem. So, und jetzt ist auf der anderen Leitung einer wichtiger als Du. Weißte Bescheid, Angie. Wir sprechen uns noch. Tschüßi!“





Krippewelle

25 07 2013

„… es ab dem 1. August einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz gebe. Dieser werde von der Bundesregierung durchaus ernst genommen, da die zu erwartende Klagewelle…“

„…das Verwaltungsgericht Köln geurteilt habe, dass die Eltern Anspruch auf einen Kita-Platz hätten, der sich im Umkreis von höchstens fünf Kilometern…“

„… die Anzahl der Kindertagesstätten ausreichend sei. Ein Defizit sei lediglich bei der Bestückung mit qualifiziertem Personal zu…“

„… keine Anzeichen für eine Fehlallokation gebe. Die Lage sei ähnlich gut wie auf dem Arbeitsmarkt und…“

„… gelte als statistisch abgedeckt, wenn sich eine Kindertagesstätte pro Verwaltungsbezirk finde. In wenigen Einzelfällen könne auch eine Kita pro Bundesland als…“

„… errechnet, dass auch die Schleckerfrauen nicht ausreichen würden. Rösler habe angekündigt, dies aus dem Bericht der Bundesregierung streichen zu lassen, die Fassung von 2014 werde dann lediglich die strukturellen Verbesserungen in der Kinderbetreuung…“

„… den Einsatz von Migranten mit Ausbildung in der Kinderbetreuung ablehne, da es sich laut CSU-Chef Seehofer um Wirtschaftsflüchtlinge handle, die nur nach Deutschland gekommen seien, um als Arbeitslose in der sozialen Hängematte…“

„… zu erheblichen Problemen komme, da die meisten der im Industriegebiet beschäftigten Arbeiterinnen ihre Kinder erst zwei Stunden nach Schichtbeginn abgeben könnten. Das Ministerium habe angeregt, die anderthalb bis vier Jahre alten Schützlinge auf dem Parkplatz hinter den Glascontainern abzusetzen, da hier optimaler Schutz gegen Wind und…“

„… die Senioren-Union gedroht habe, Kitas im Wohnumfeld auf dem Klageweg zu…“

„… lehne auch die SPD den Einsatz ausländischer Kräfte entschieden ab. Zwar begrüße die Partei die Einsatzbereitschaft der akademisch ausgebildeten Kräfte, es diene jedoch nicht der Integration, wenn durch ihre Arbeit in deutschen Kindertagesstätten neue Kopftuchmädchen…“

„… dass in städtischen Regionen ca. 40% der gesetzlich vorgeschriebenen Kita-Plätze vorgehalten würden. Dies, so Schröder, sei fast die Hälfte, also quasi schon so gut wie vollständig, womit der restliche Ausbau ein Kinderspiel…“

„… habe die hessische CDU vorgeschlagen, noch mehr Steuerfahnder von ihren Aufgaben abzuziehen, um sie in einem zweiwöchigen Kurs zu Erziehern…“

„… fehlten allein in Düsseldorf noch 300 Fachkräfte. Rösler habe sich optimistisch gezeigt, es seien in den kommenden Wochen genug Firmenpleiten zu erwarten, so dass einer Anschlussverwendung in den Wohlfahrtsverbänden nichts mehr im Weg…“

„… wolle einen kostenpflichtigen Fahrdienst einzurichten, der die niedersächsischen Kinder nach Mainfranken oder ins Erzgebirge…“

„… gar nicht erst bis zu einer Umschulung zu warten. Die Heimwerkermarktkette Praktiker sei personell bereits jetzt in der Lage, ausreichend Fachkräfte sowie Räumlichkeiten für die Betreuung von bis zu…“

„… sich bemühe, ein ausgewogenes Verhältnis von Fachkräften und Kindern zu gewährleisten. Schröder hingegen habe angemerkt, in der CDU gebe es auch nur eine Kanzlerin, und dies habe sich noch nie nachteilig auf die pädagogischen…“

„… nicht zum gewünschten Vertragsabschluss komme. Praktiker weigere sich, Eltern mit FDP-Mitgliedschaft einen Nachlass von…“

„… könnten gerade in strukturschwachen Regionen wie Thüringen oder Bremen arbeitslose Frauen zu Tagesmüttern umgeschult werden. So sei es nach Berechnungen des Schröderministeriums bereits 2015 möglich, den Fahrdienst bundesweit auch für die Inanspruchnahme thüringischer Tagesmütter…“

„… generell die Wahlfreiheit lasse zwischen der Kostenerstattung für den Fahrdienst oder dem Betreuungsgeld. Bei Transferleistungsempfängern werde die Zuwendung gegengerechnet, um nicht versehentlich eine Gleichbehandlung mit den…“

„… eine einheitliche Erziehung in der ganzen Bundesrepublik anzubieten. Die zentralen Sammelstellen für Kinder bis zu sechs Jahren würden durch den ÖPNV jeweils einmal in der Woche bedient, so dass die Familien sich wieder voll auf ihre Niedriglohnjobs…“

„… Förderungen für innovative Konzepte aus EU-Mitteln durchaus möglich seien. Neben Wirtschaftschinesisch und einer Ausbildung zum Scharfschützen biete das KidCenter Ost auch…“

„… irritiert, dass die Erziehungsgruppen eine einheitliche Uniform mit dem Aufdruck Schröder-Jugend…“

„… müsse man mit einer pauschalen Freigabe zur Einschulung immer vorsichtiger sein. Von der Leyen spreche sich strikt dagegen aus, Bildung als kostbaren Rohstoff in jede Gesellschaftsschicht einsickern zu lassen. Außerdem sei so ein nahtloser Übergang zwischen Kid- und JobCenter…“

„… eine gemeinsame Lösung finden wolle. Merkel habe es als innovativen Schritt bezeichnet sowie als familienpolitisch wertvoll im Sinne der CDU-Agenda, wenn die Kinder zweimal im Jahr für eine ganze Nacht bei ihren Eltern…“

„… habe Schröder von der Leyens Kritik als nicht zielführend bezeichnet. Durch die Umsetzung des Krippengipfels seien größtenteils überflüssige Kita-Plätze entstanden, so dass für weitergehende Bildung überhaupt keine finanziellen Mittel…“

„… lehne von der Leyen Schröders Replik vollumfänglich ab. Diese habe durch das Ausweichen auf das Betreuungsgeld dafür gesorgt, dass Kita-Plätze gar nicht erst beansprucht…“

„… Merkel nach der Bundestagswahl nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Kanzlerin habe das Vorgehen der Ministerin als Kindergarten…“





Haussaufgabenhilfe

10 07 2012

„… Jugendliche keine Veranstaltungen mit Alkoholausschank länger als bis 20 Uhr besuchen dürften. Familienministerin Kristina Schröder wolle damit den stark ansteigenden Alkoholkonsum…“

„… von der Deutschen Polizeigewerkschaft ausdrücklich begrüßt worden sei. Der Bundesvorsitzende Rainer Wendt bestätigte, dass die Mehrzahl der Beamten nicht richtig ausgelastet sei und erst durch neue Herausforderungen wie die Durchsetzung der Sperrstunde im öffentlichen Raum sich endlich selbst zu verwirklichen…“

„… eine Änderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag dahin gehend zu erfolgen habe, dass Alkoholika im Internet nur noch nach 20 Uhr gezeigt werden dürften. Der Deutsche Brauer-Bund habe unmittelbar protestiert, da mehrere hundert Webpräsenzen tagsüber vollständig abgeschaltet…“

„… man vergessen habe, die Testkäufe durch jugendliche Undercover-Käufer zu stoppen. Von der Leyen habe bestätigt, dass einige Abteilungen nicht Schröders Weisungen folgten, sondern noch ihre…“

„… sich die FDP davon klar distanziert habe. Brüderle sei unmittelbar nach Bekanntgabe der Gesetzesvorlage dafür eingetreten, Kinder und Jugendliche früh genug an den Genuss des deutschen Rieslings…“

„… komme es dem Deutschen Richterbund sehr gelegen, mit ein paar Zehntausend unnötiger Ordnungswidrigkeiten pro Jahr endlich nicht mehr so viel Zeit haben zu müssen für Strafverfahren und die…“

„… dass das Alter der Begleitpersonen von 18 auf 21 Jahre hochgesetzt werde, obwohl mit dem Erreichen der Volljährigkeit bereits weit gehende Pflichten verbunden seien. Das Ministerium gab jedoch zu bedenken, dass es keinerlei persönlicher Reife bedürfe, um sich für Volk und Vaterland in Afghanistan erschießen zu lassen, während der Umgang mit Kindern eine…“

„… laut Schröder jede Kritik an ihrem Gesetzesvorhaben grundsätzlich als linksextreme Deutschenfeindlichkeit zu werten, da nur dies…“

„… zu einem sprunghaften Ansteigen der als Volksfest deklarierten Veranstaltungen komme. So sei das Bad Kreuznacher Wettschlucken laut Stadtverwaltung ein lange etabliertes Fest, das eine Ausnahmeregelung für die ortsansässige Gastronomie rechtfertige, obwohl es erst seit Juni 2012 im monatlichen Wechsel mit der Bingener Bierbilge und den…“

„… sich habe korrigieren müssen, da der Alkoholkonsum bei Jugendlichen seit Jahren rückläufig sei. Schröder verteidigte ihre Aussage, da sie ihre Meinung nicht durch empirische Daten verfälschen…“

„… habe der hessische CDU-Landesverband angekündigt, auch weiterhin die Kneipentouren der Jungen Union durch finanzielle Zuschüsse des Bundesfamilienministeriums zu fördern. Der in JU-Kreisen als Haus-Sauf-Gabenhilfe bekannte Topf sei sehr beliebt bei kirchlichen und…“

„… zu einem Zwischenfall bei einer Lesung, die Schröder nicht vorher beim Bundeskriminalamt angekündigt hätte. Das Sicherheitspersonal habe die Ministerin wegen ihres kindlichen Aussehens und ihrer infantilen Argumentation für nicht erwachsen gehalten, ihren Personalausweis verlangt und sie…“

„… sei es nur eine logische Folge, dass der Alkoholausschank in den Festzelten erst nach 20 Uhr beginnen könne. Die Schlägerei sei unmittelbar danach losgebrochen, was zum abrupten Ende des diesjährigen Oktoberfestes…“

„… versehentlich einen Polizeieinsatz genehmigt, um den Insassen eines Seniorenheimes die Alkoholika zu entziehen. Das Ministerium habe im Vorfeld bereits davon gesprochen, vehement gegen das Omasaufen…“

„… auch auf Außenwerbeelementen keine alkoholhaltigen Produkte mehr zu zeigen. Schröder habe dazu angeregt, Plakate von Ein-Euro-Jobbern verhängen zu lassen und abends wieder…“

„… bei Friedrich auf reges Interesse gestoßen sei. Durch eine gehäufte Verurteilung wegen Schuleschwänzens, Alkoholkonsums und ähnlicher alterstypischer Delikte sowie den Warnschussarrest könne man das Konzept der Vorkriminalisierung erfolgreich implementieren, das für eine sichere Versorgung des Niedriglohnsektors mit billigen…“

„… eine auffällig mit Helmut-Kohl-Postern beklebte Strohpuppe geköpft, gevierteilt und verbrannt worden. Keiner der etwa 5.000 Gäste auf der Theresienwiese habe dies bemerkt, die Polizei könne ohne Zeugenaussage keine Ermittlungen…“

„… wegen ihrer Weigerung, Alkohol zu trinken, weniger oft straffällig würden. Sarrazin habe dies als ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt bezeichnet, der nur durch pauschale Abwertung der Schulnoten bei muslimischen…“

„… sei die Idee der Kontaktbereichsbeamten nicht grundgesetzkonform. Um den Alkoholkonsum in Privatwohnungen zu kontrollieren könne das Innenministerium keine V-Leute in die…“

„… habe ihr Parlamentarischer Staatssekretär Kues auf Anfrage bestätigt, dass Minderjährige bei Einbruch der Dunkelheit sich nur in Begleitung von mindestens 40 Jahre alten Aufsichtspersonen auf öffentlichen Straßen bewegen dürften. Keine Ausnahme bildeten dabei Laternenumzüge, wohl aber Weihnachtsmärkte, da die dort angebotenen alkoholischen Getränke ausschließlich für Erwachsene vorgesehen…“

„… das Ministerium in der Nacht zum Donnerstag mit dem Schriftzug HOLT DEI GOSCHN PREISSNSAU DRECKATE… versehen worden sei. Die Polizei ermittle in alle Richtungen, es gebe jedoch noch keine Anhaltspunkte für ein…“





Und bist Du nicht willig…

22 06 2011

„Aber so ganz ohne Verpflichtung?“ „Müsste man ausprobieren. Das Bundesverfassungsgericht hat sicher nichts dagegen.“ „Na, die interessieren ja nicht. Hauptsache, die Kosten sind gedeckelt.“ „Auf jeden Fall. Wenn Sie freiwillig vorgesorgt haben, werden Sie sich sicher nicht pflegen lassen müssen von diesem Bundesfreiwilligendienst.“

„Was ist denn jetzt so neu an diesem Modell, wissen Sie das?“ „Vor allem eignet sich dieser Bundesfreiwilligendienst sehr gut für pflegerische Maßnahmen.“ „Sie meinen also, für Heil- und Pflegetätigkeiten? War das nicht ursprünglich mal ein richtiges Berufsbild?“ „Mag sein, aber da wir immer mehr demente Alte haben, wird das nicht mehr so sehr auffallen, dass wir uns keine qualifizierten Kräfte aus der Ukraine leisten können und wieder mehr auf Arbeitslose aus Thüringen angewiesen sind.“ „Aber abgesehen von der Qualität wird doch die Personaldecke sehr dünn.“ „Die kann gar nicht dünn werden – schauen Sie, es sind ja ehrenamtliche Tätigkeiten. Die nehmen nicht einmal einem Ein-Euro-Jobber etwas weg.“ „Wobei der ja laut Definition auch niemandem eine reguläre Tätigkeit…“ „Schlechte Witze reiße ich, haben wir uns verstanden!?“

„Der Zivildienst war doch aber auch der ideale Türöffner für soziale Berufe.“ „Na und? Spricht das gegen das Konzept?“ „Ich möchte ja nicht hören, was die Fachministerien dann wieder tönen, wenn sich keine männlichen Kräfte mehr dafür gewinnen lassen.“ „Lassen Sie mal. Dass die Schröder und die von der Leyen sich gegenseitig die Schuld geben, ist doch ganz schön. Die Pflegebranche muss sich dann wenigstens einmal nicht über irgendwelchen gesetzgeberischen Schrott ärgern.“ „Das bringt uns auch nicht mehr Betreuungsangebote für Alte und Behinderte.“ „Gut so, die Gelder werden ja sowieso laufend gekürzt.“

„Man müsste natürlich auch mal definieren, wie sich Ehrenamt und Bezahlung vertragen.“ „Wo sehen Sie das Problem?“ „Es soll ja eine Ehre sein, oder?“ „Wenn Sie jetzt darauf anspielen, dass es für die Schöpfer dieses Reformwerks auch in der Freizeit keine Tätigkeit gibt, die sie sich bezahlen ließen…“ „Ach woher – außerdem gehören diese Bürger ja auch zum sozialen Kapital.“ „Was wollen Sie denn damit sagen? Dass die Politik nicht dazugehörte?“ „Zum Kapital schon.“

„Wo wir beim Kapital sind: es ist ja nicht viel, was für so eine Vollzeitstelle gezahlt wird.“ „Sagen Sie es ruhig. Es wird gar nichts gezahlt.“ „Weil es sich um Ehrenämter handelt?“ „Der Gedanke der Freiwilligkeit würde durch eine zu hohe finanzielle Entschädigung am Ende noch zerstört.“ „Die Menschen würden einen falschen Anreiz sehen?“ „Es soll überhaupt keinen Leistungsanreiz im Zusammenhang mit dem Freiwilligendienst geben.“ „Weil es sonst nicht genug Freiwillige gäbe?“ „Es müssen eben echte Freiwillige sein, die aus freiem Entschluss sich für eine soziale Tätigkeit zur Verfügung stellen. Die Gelder dürften eigentlich überhaupt keine Rolle spielen.“ „Aber Sie können auch nicht erwarten, dass die Menschen, die sich für so ein Amt hergeben, überhaupt keine Einkünfte mehr haben.“ „Warum sollten sie?“ „Als das noch Zivildienst hieß, gab es auch einen entsprechenden Sold.“ „Der war allerdings nur das Gegenstück zur Ehrenzahlung für die freiwillige Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland.“ „Na, so freiwillig auch nicht. Es gab ja immerhin die Wehrpflicht.“ „Richtig. Und nach diesem Modell sollten wir es auch weiterhin handhaben.“ „Dass wir die ehrenamtlichen Tätigkeiten mit mehr Prestige ausstatten?“ „Dass wir die Bürger, für die es in Frage käme, dazu bringen, ihrer Freiwilligkeit nachzukommen. Deutschland ist ja kein Ponyhof.“

„Letztlich kann es doch nur darauf hinauslaufen, dass sich Arbeitslose melden, die…“ „Sie haben einen entscheidenden Punkt vergessen: sie melden sich freiwillig.“ „Wie, freiwillig? aber die stehen doch unter Zwang der Argen?“ „Freiwilligkeit ist ja auch unter gewissen nicht offen auftretenden Zwangsbedingungen durchaus denkbar. Wenn man zwangfrei einwilligt. Zwangseinfreiwilligung.“ „Was aber kein Ehrenamt mehr wäre.“ „Da wir die Bundesfreiwilligen hier entlohnen würden durch eine Grundsicherung oder als Aufstocker, um die Anreize zu einer freiwilligen Leistung…“ „Wie kann man denn Anreize zur Freiwilligkeit geben?“ „Wenn sie die Anreize nicht wahrnehmen, werden sie eben freiwillig arbeitslos.“

„Ihnen schwebt für solche Tätigkeiten doch bestimmt ein Kombi-Modell vor?“ „In der Tat, es ist sicher ratsam, den kompletten Bürgerarbeits-Sektor auf freiwilliger Basis zu entlohnen.“ „Wäre da nicht gleich das Modell Bürgerarbeit die bessere Alternative?“ „Wenn Sie noch Raum für Steuersenkungen für den leistungsbereiten Teil der Wählerschaft lassen wollen, wäre das unklug. Zu teuer. Als ehrenamtlicher Arbeitsloser bekommen Sie so viel Mietzuschuss, wie die Kürzungslage der Kommunen zulässt, als arbeitsloser Ehrenamtlicher würden Sie anrechnen und unverschämterweise allein dadurch Forderungen stellen, dass Sie einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Wollen wir das einreißen lassen?“ „Nein, Sie haben ja Recht. Wir sollten uns wirklich zufriedengeben mit dieser Situation. Dann würde in Berlin auch endlich wieder jemand Schnee fegen?“ „Nicht nur das. Warten Sie ab, bis wir mit dem Konzept eine richtige Freiwilligenarmee aufgestellt haben.“