Christlich-abendländische Marktwirtschaft

26 07 2018

„… mehr Sprechstundenzeit anbieten müsse. Spahn werde garantieren, dass sich die medizinische Versorgung in Deutschland bis …“

„… schon durch die Arbeitszeitregelung für Arzthelferinnen nicht machbar sei. Die angedachten Zeiten seien nur bei mindestens achtzig Stunden pro Tag zu leisten, wovon noch keine Pausen oder…“

„… zur Kenntnis genommen habe. Wer wegen einer auf Faulheit oder linkem Gutmenschentum basierenden Intellektschwäche in einem Beruf wie der Pflege oder anderweitig im Medizinsektor gelandet sei, solle seine parasitäre Existenz nicht zu Lasten der Leistungsträgerelite in Politik, Drogenhandel und…“

„… würden die vom Bundesministerium geforderten Allgemeinärzte schon dadurch gezielt gehindert, dass auch innerhalb der EU ausgebildete Mediziner nicht damit rechnen könnten, ihren Abschluss anerkannt zu bekommen. Dies liege in der Verantwortung des Bundesministeriums, das auf die Direktive des amtierenden…“

„… könne die medizinische Versorgung durch Arztbusse aufrecht erhalten werden. Spahn rechne nicht mit dem Nobelpreis, würde aber für seinen genialen Vorschlag die Ehrenbürgerwürde der EU nicht…“

„… bei gleichem Gehalt arbeiten müsste. Dass eine 485-Stunden-Woche nicht tariflich gedeckelt werden könne, betrachte das Ministerium mit einer erleichterten Haltung, da sonst schwere soziale Unruhen in handwerklichen Berufen, unter Niedriglöhnern sowie den…“

„… das Lohnabstandsgebot eingehalten werden müsse. Die Höhe des Arbeitslosengeldes II müsse daher auf etwa einen Euro pro Monat absinken, um die Aufnahme einer Tätigkeit im Medizinsektor nicht mutwillig zu…“

„… bisher nur für Kostgänger der Gesellschaft wie Drogensüchtige, Obdachlose oder Prostituierte bereitgestellt worden seien. Wer es aber trotz aller Hilfestellung durch die christlich-abendländische Marktwirtschaft noch nicht geschafft habe, Bundesminister zu werden, für den sei ein Arztbus genau die richtige…“

„… den Terminservice aus Kostengründen nur bundesweit anbieten werde. Dies beuge auch einer mutwilligen Benutzung der Telefonnummer vor, da ansonsten jeder Patient, der nicht unter akut lebensbedrohlichen…“

„… Fachärzte nicht von den Sprechstunden betroffen seien. Pro Arzt könne das Ministerium monatlich ein Kontingent von höchstens drei Minuten erwarten, die allerdings erst nach der Erledigung der für privat versicherte Patienten reservierten…“

„… die Arztbusse auch in strukturschwachen Gebieten wie Berlin, Köln, Stuttgart oder…“

„… chronisch erkrankte Patienten nicht dazu animiert würden, die Sprechstunden übermäßig zu nutzen. Es sei durchaus möglich diese mit einer gesonderten Wiedereinführung der Praxisgebühr von der…“

„… werde sich Spahn als zukünftiger Kanzler nicht herablassen, diese Debatte persönlich zu führen. Da er sehr gut wisse, dass Ärzte lediglich ehemalige Medizinstudenten seien, sei es unter seiner Würde, diese zu…“

„… die Hotline zur Terminvergabe durch eine Erhöhung der Kassenbeiträge aufgefangen werden könne. Sinnvoll seien derzeit Kopfpauschalen, die jedoch aus Solidaritätsgründen nur von den gesetzlich…“

„… es keine Ärzte gebe, um die Busse regelmäßig besetzen zu können. Die einzige Lösung sei es, Mediziner zwangsweise in die mobilen Behandlungsräume zu schicken, so dass diese in der eigenen Praxis nicht mehr zur…“

„… neben den chronisch Kranken auch die älteren Patienten nicht in die Praxis gelangen würden. Eine Mobilisierung durch die Buslösung sei ein wesentlicher Fortschritt für die Gesundheit des deutschen Volkes, das sich wieder zur alten…“

„… es bisher auch keine Busse gebe. Spahn habe dies zwar gewusst, es sei ihm jedoch nicht gelungen, dies Problem lukrativ zu…“

„… nicht in der Lage seien, ihre Ärzte aufzusuchen, obwohl diese längere Sprechzeiten anböten. Langfristig, so der Minister, werde dies eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sowie bei den börsennotierten Pflegekonzernen einen deutlichen Anstieg der…“

„… nicht in Spahns Aufgabenbereich liege. Die Bereitstellung von Bussen sei ausschließlich eine Sache des Verkehrsministeriums, das in dieser Legislatur jedoch nicht handlungsfähig sei, da sich die CSU ausschließlich mit der Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme und die Islamisierung der christlich-abendländischen…“

„… auch gestaffelt wahrnehmen müssten. So sei es einem akut erkrankten Patienten durchaus zuzumuten, einen Termin von 12:07 bis 12:11 in Erlangen sowie einen Anschluss von 12:12 bis 12:16 in Burg auf Fehmarn wahrzunehmen. Wer nicht die nötige Flexibilität mitbringe, solle entweder gar nicht erst krank werden oder sich für eine privat finanzierte…“

„… schließe sich der Minister den Aussagen der Christsozialen an. Ohne Ausländer wäre es früher möglich gewesen, seinen Vorschlag zu realisieren, ohne ihn als sozial komplett inkompetenten…“

„… die Hotline auf Englisch angeboten werde. Spahn habe dies Projekt sofort gestoppt, da es ihm als Mitglied einer deutschen Regierung nicht möglich sei, eine solche…“

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Pendlerpauschale

2 05 2018

„… mindestens 13.000 Pflegekräfte einstellen werde. Spahn werde die Stellen bis zum Ende des Jahres mit einem…“

„… es sich allein bei den examinierten Kräften um einen Personalmangel von fast 14.800 Personen handele, zu denen noch einmal 8.500 Helfer…“

„… vielen Teilzeitkräften die Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen wolle. Dies Privileg sei für den Minister allerdings nur für Mitarbeiterinnen, die nicht durch sozial unverträgliches Verhalten wie Kindererziehung…“

„… es mehr als 13.000 Einrichtungen gebe. Damit sei jedoch gesichert, dass fast jedes Pflegeheim mindestens einen halben…“

„… dass alle Angaben der Bundesregierung grundsätzlich falsch seien, da es sich nicht um eine Regierung handele, in der Spahn als Kanzler die Richtlinien von Volksaufklärung und…“

„… Hartz-IV-Empfänger sich für den Einsatz in der Pflege nicht eignen würden. Sie würden durch jahrelange Verweichlichung, ständiges Prozessieren gegen den inzwischen quasi sturmreif geschossenen Sozialstaat und in manchen Extremen geradezu menschliche Behandlung durch die JobCenter ein vollkommen falsches Bild von der…“

„… auch mit Teilzeitstellen beginnen könne. Der Personalbedarf einer Pflegeeinrichtung werde so mit 0,1 Vollzeitäquivalenten, was real sechs Stunden pro Woche im…“

„… eine Rückkehr in Vollzeit auch nicht vorsehe, wenn Pflegekräfte selbst häusliche Pflege von Angehörigen übernommen hätten. So wie Spahn es ablehne, dass Arbeitsscheue, die neben ihrer fürstlichen Apanage als Kostgänger einer Nation von Leistungsträgern bei den Tafeln ihresgleichen mit Delikatessen versorgten, dürfe auch eine Pflegekraft nicht in ihrer Freizeit…“

„… das Gehalt von Pflegekräften generell auf das Niveau von ALG II absenken müsse. So werde der Übergang ins Arbeitsleben für viele vorrangig erlebt, dass nicht das Geld, sondern ihre politisch erwünschte Tätigkeit ihnen das Gefühl gibt, wieder als anerkanntes Subjekt im…“

„… keinen Anspruch auf eine Beschäftigung innerhalb einer Kommune hätten. So seien das Saarland, Bremen und Thüringen an einer Kooperation interessiert, die zum Ausgleich mit einer Pendlerpauschale den Fachkräftemangel…“

„… es Pflegekräften grundsätzlich verbiete, häusliche Pflege zu leisten. Diese wolle der Minister künftig als Schwarzarbeit einstufen, da sie in doppelter Weise eine gemeinschädliche Wirkung auf das Nationaleinkommen in…“

„… das Modell im Ministerium nur funktioniert habe, weil Spahn zur Vereinfachung der Statistik jeweils zehn Pfleger pro Heim eingeplant hätte, die in einem stündlichen Wechsel zwischen den…“

„… sich für eine größere Durchlässigkeit in den Bereichen Kranken-, Alten- und Behindertenpflege ausspreche. Bei entsprechender Behandlung sei jeder Alte irgendwann krank oder unter günstigen Bedingungen sogar behindert, was für Spahn auch im Ausbildungsbereich so wünschenswert wie…“

„… sich das Pendlermodell trotzdem rechne, wenn man die Pflegebedürftigen in wenige, dafür aber dafür effizienter arbeitende Heime…“

„… nur da ausländische Fachkräfte anwerben wolle, wo der lokale Pflegemarkt nicht nachhaltig geschädigt oder…“

„… nicht bedeute, dass man die Heime größer gestalten werde. Die durchgehende Auflösung von Mehrbettzimmern in befahrbare Etagen könne nicht nur eine schnellere Pflege, sondern auch eine drastische Senkung von Kosten für Hygiene und…“

„… ausländische Fachkräfte nur in sehr beschränktem Maße einsetzen werde. Ein regelmäßiger Verkehr zwischen der Bundesrepublik auf der einen und Bulgarien oder Griechenland auf der anderer Seite sei nicht zu…“

„… nur noch auf dem Festland geleistet werden müsse. Die rechtzeitige Einlieferung in eine Einrichtung könne so einen erheblichen…“

„… die Arbeitnehmerfreizügigkeit vielen EU-Bürgern die Chance eröffne, sich durch kostenlose Arbeit in den ersten fünf bis zehn Jahren eine Ausbildung bis zur Angleichung an deutsche Standards zu…“

„… das Pendlermodell nicht aufgeben werde, wenn theoretisch eine Vollzeitstelle in der Einrichtung entstünde. Dies beuge einer zu starken Bindung der Fachkräfte an die Pflegebedürftigen vor und schütze sie damit vor emotional unangenehmem…“

„… dass Pflegeassistenten auch weiterhin keine eigenverantwortliche Arbeit leisten dürften. Im Gegenzug werde man daher ihr Gehalt wegen des Lohnabstandsgebotes nochmals um die Hälfte…“

„… auf jeden Fall eine Zusatzqualifikation erwerbe, die über das Fachliche weit hinausgehe. Durch das Beibehalten ihrer ortsunabhängigen Schichtverteilung lege jede Pflegekraft eine notwendige Flexibilität und Mobilität an den Tag, der sich nach Auslaufen ihres befristeten Arbeitsvertrages möglicherweise positiv auf ihre Weiterverwendung als…“

„… sich die stufenweise vollzogene Absenkung der Qualifikationen zunächst nur auf Zuwanderer auswirken dürfe. Man werde daher das weitere Vorgehen gegen die südeuropäischen Länder in der Bundesregierung mit einer konzertierten…“

„… den Fahrdienst bundesweit zu organisieren, was einen weiteren Flexibilisierungsschub für die Pflegebranche bedeute. Da die Pflegekräfte nun während des Transportes schlafen könnten, sei auch die Zahlung von…“

„… die Streichung der Entgelte in der Pflege auch viele positive Aspekte mit sich bringe. So wolle Spahn verhindern, dass Ausländer nur wegen unangemessen hoher Löhne in einen Beruf gingen, in dem Empathie und Leidenschaft sehr vieles…“

„… Ruhezeiten neu überdacht werden sollten. Da die Transporte als übertarifliche Sozialleistung gedacht seien, könne man die Pause zwischen den Arbeitstagen auch auf eine bis zwei Stunden…“

„… nach einem Burnout immer noch im Bereich der Personallogistik aufgebraucht werden könne, um arbeits- und sozialrechtliche…“

„… versehentlich versprochen habe, dass durch eine vollständige Privatisierung sämtliche Probleme gelöst würden. Auf der Aktionärsversammlung habe Spahn überrascht festgestellt, dass es sich bei dem Krankenhauskonzern bereits um ein…“





Supermännchen

12 04 2018

05:57 – Der Wecker piept. Der Minister für Gesundheit setzt sich schlagartig auf. Die tägliche Jodaufnahme ist im Schnitt um 25 Mikrogramm pro Tag zu niedrig. Das Thema muss endlich gegen den linken Gesinnungsterror in die Medien gebracht werden. Voller Wut geht er in die Küche.

06:09 – Die Kaffeemaschine brüht nicht, obwohl sie nicht angeschaltet worden war. Spahn schmeißt die Glaskanne gegen die Küchenwand. Soll das Ding doch sehen, wer seinen Kaffee trinkt. Christliche Moral hin oder her, eine derartige Verweigerungshaltung muss bestraft werden.

06:23 – Während der Mundpflege stellt Spahn fest, dass seine neue elektrische Schallzahnbürste in China hergestellt wurde. Er beschließt ein Gesetz zur Importsicherheit für Verbraucher, weil nur noch ausländische Erzeugnisse in Deutschland verkauft werden. Die Kampagne Vaterland, wehr Dich gegen die Volkszerstörung will er im Laufe des Vormittags mit Julian Reichelt besprechen.

06:33 – Der Müllwagen fährt durch Spahns Straße. Der in manchen Hinterzimmern des Münsterlands weltbekannte Politikexperte reißt die Fenster auf und kreischt, dass es nichts mit Recht und Ordnung zu tun habe, wenn dieses unterprivilegierte Prekariatspack zu dieser Uhrzeit bereits die bediene, die keine weltbekannten Politikexperten seien. Er schleudert eine chinesische Terrakottafigur nach den Entsorgern.

06:56 – Schlagartig wird Spahn bewusst, dass die Sonne auch für Bundesbürger aufgeht, die das Grundgesetz für ihre linksgrüne Hetze benutzen. Er ruft seinen Privatsekretär an, der ihn mit dem Morgenmagazin verbinden soll, um diese kryptokommunistische Vaterlandszerstörung zu unterbinden.

09:30 – Noch immer keine Antwort. Jens Spahn kann sich nicht mehr länger mit dem arbeitsscheuen Abschaum dieser versifften Trümmerrepublik aufhalten, er muss das Land retten. In wenigen Minuten entwirft er ein Manifest, das Hartz-IV-Empfängern den Anbau von Kräutern und Gemüse im Balkonkasten verbietet, um den Faulenzern keinen gesundheitlichen Vorteil gegenüber der erwerbstätigen Schicht zu ermöglichen. Julian Reichelt verspricht unter Die Grünen-Schweine – züchten wir uns die Bio-Waffen im eigenen Reich? eine zehnteilige Volksaufklärungsserie.

09:37 – Im Taxi wird Spahn von einer roten Ampel ausgebremst. Er kurbelt die Fenster herunter und beschimpft die Fahrer auf den anderen Spuren als untätiges Gesindel, das Recht und Ordnung in der Bundesrepublik zu zerstören vorhabe.

09:46 – Der Fahrer hat die Rücksitze grob von Spahns Körperflüssigkeiten gesäubert und setzt ihn am Spreebogen ab. Der Minister für eigene Angelegenheiten hält eine längere Rede, um die Gefahren des Sexualkundeunterrichts für die christlich-jüdische Moralpolitik zu unterstreichen. Keiner würdigt ihn eines Blickes.

10:29 – Die Wachmannschaft vor der britischen Botschaft nimmt den keifenden Passanten mit dem schütteren Haar zunächst nicht zur Kenntnis. „You drag pig must German speak“, brüllt er. „We are here in Germanland and you have German to speak!“ Spahn beschließt, demnächst ein deutsch-fremdländisches Wörterbuch zu kaufen.

10:49 – Kurz vor dem Erreichen des Reichstages wird Spahn von einem Reporter aufgehalten. Der Berichterstatter will von ihm wissen, ob die Ausdünnung der Notfallversorgung nicht der gesetzliche Vorlage für eine bessere Versorgung im Notfall zuwiderlaufe. Der Bundesminister für so Sachen, wo keiner wissen will, tritt nach ihm und kündigt ein Gesetz zum legalen Verkauf von Sachen an, die nur noch legal verkauft werden dürfen, wenn er sie für legal halte und kaufen würde.

11:01 – Die improvisierte Podiumsdiskussion des Arbeitsnehmerflügels startet mit Spahns Appell an die deutschen Maiden, züchtige Röcke zu tragen, damit die im Gebiet der BRD GmbH lebenden Neger keine Mischlinge produzieren. Auf den lauthals geäußerten Vorwurf, Spahn sei ein U-Boot der AfD, reißt dieser den rechten Arm in die Höhe. Ein Drittel der Delegierten antwortet reflexartig mit dem Hitlergruß.

11:09 – Per SMS teilt Julian Reichelt mit, dass BILD eine zehnteilige Headline-Kampagne plant, in der den Erwerbslosen die Schuld an der Zwangsislamisierung gegeben und im Gegenzug den muslimischen Einwanderern der explosionsartige Anstieg der Arbeitslosigkeit angekreidet wird. Spahn wird das Editorial schreiben.

11:20 – In einer Pressekonferenz vor Journalisten verkündet das ministerielle Supermännchen, er werde den deutschen Pflegenotstand mit Bimbos, Niggern und Schwarzfüßen aufpolstern – sollten die Schokoschmarotzer böswilligerweise nicht aus Afrika auswandern, werde er nach der Übernahme der Kanzlerschaft ihren Kontinent persönlich zu Klump bomben. Die taiwanesischen Touristen machen ihm sehr höflich klar, dass sie Spahn für eine Knalltüte halten, bringen ihre Kameras in Sicherheit und planen die Weiterreise.

11:35 – Mit einer schnellen Unterschrift tritt Spahn der Bürgerinitiative Judenfreies Europa bei. Den kostenlosen Ungarischkurs überträgt er der CSU-Bundestagsfraktion, da dort einige Mitglieder ihre Bewunderung für den Aufbruch in ein neues Europa immer noch in fremdländischen Sprachen artikulieren müssen.

11:54 – Die Pressemitteilung geht online, in der Spahn vorschlägt, Erwerbslosigkeit zur Straftat zu machen. Je mehr Straftäter, so der Minister für Sachen, die ihn intellektuell überfordern, desto weniger Subjekte entscheiden sich für eine Erwerbslosigkeit.

11:55 – Spahn kündigt an, das Konzept auf Hautfarbe, Geschlecht und Herkunftsland der Eltern zu erweitern. Kinder von Kanaken sind halt Kanaken.

12:02 – Der Fachausschuss tagt. Der Minister lässt sich entschuldigen. Er hat das Gesundheitslexikon noch nicht aus der Folie gekriegt und hält seine Redebeiträge daher für überqualifiziert.

12:27 – In einer Pressekonferenz erklärt Spahn, er werde für eine verpflichtende Gesichtstätowierung von Hartz-IV-Empfängern eintreten. Ein moderner Sozialstaat könne nur existieren durch ein klares Bekenntnis zu christlichen Werten, wobei die alttestamentarischen klar im Vordergrund stehen.

12:58 – Laut Bundesgesundheitsministerium ist der Zuckergehalt in deutschen Konfitüren zu hoch. Die Zusammensetzung sei, so der Verfasser der Studie, der Zwangsislamisierung geschuldet, die einen immer höheren Zuckergehalt als Zeichen der Annäherung an die verrohten muslimischen Sitten fordere. Spahn legt einen Gesetzentwurf vor, der den Verkauf von Brotaufstrich an alle verbietet, die nicht sieben Generationen arischer Vorfahren nachweisen können.

13:03 – In Deutschland wird zu wenig Alkohol verzehrt. Gastredner Horst Seehofer meint seinen Beitrag auf der Geburtstagsfeier eines Mitglieds der Parlamentarischen Kontrollkommission auch eher witzig (was keiner außer ihm merkt), Spahn seine Entgegnung allerdings todernst (was außer ihm auch keiner merkt). Die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft unabhängig von Alter und Geschlecht, Religion und Rasse beim Konsum von weniger als drei Litern Rohethanol im Jahr ist eine der großen Überlegungen auf dem Treffen der Innen-, Außen- und Justizminister der Bundesregierung.

13:48 – Spahn kündigt an, er werde eine Mauer zwischen Deutschland und den Sprechern dieses Englischen (oder wie das heißt), errichten, und zahlen würden die anderen. Spätestens morgen will er auch im Erdkundebuch nachschlagen, wie lang die deutsch-englische Grenze ist.

14:10 – Der Nachwuchspolitiker ärgert sich, dass eins der wichtigsten Ministerien Deutschlands in der Hand eines linksliberalen Waschweibs ist, das Sitte und Moral zu zerstören versucht. Er schreibt der Kanzlerin eine SMS. Sie soll endlich die Besetzung des Heimatministeriums überdenken.

14:28 – Spahn bricht auf zur Bundespressekonferenz. Die Besucherliste umfasst heute hundert deutsche Top-Journalisten sowie Julian Reichelt.

14:50 – Die Berichterstatter warten noch immer auf den angekündigten Retter des deutschen Volkes, der eine ganze Nation vor den Einflüsterungen der Feinde schützen soll. Offensichtlich halten sie Spahn für die Vorband. Langsam leert sich der Saal. Der Bundeslärmminister haut sich den linken Schuh ins Gesicht, um ihn zu bestrafen.

15:27 – In der Nähe der Südpanke entdeckt Spahn einen Kinderspielplatz. Er packt mehrere spielende Kinder und misshandelt sie schwer. Das faule Pack soll gefälligst arbeiten gehen, statt in der Sandkiste zu hocken.

16:05 – Es gibt in Deutschland zu wenig Kirchen. Bei einem fünfminütigen Fußmarsch durch den Wedding hat Spahn zumindest kein christliches Sakralgebäude entdecken können. Um das Verhältnis von jüdisch-christlichem Erbe und islamistischer Besatzungsmacht wieder ins Gleichgewicht zu bringen, plant er, alle Moscheen in die Luft zu sprengen. Die Kosten dafür soll der Zentralrat der Muslime in Deutschland tragen.

16:37 – Noch immer ist nicht klar, wie in der Bundesrepublik Recht und Ordnung durchgesetzt werden können. Spahns Privatsekretär teilt dem Minister per WhatsApp mit, dass es im Bioladen keinen Mozzarella mehr gibt. Der weint vor Wut, kann jedoch ohne ministerielle Unterstützung durch Ursula von der Leyen keinen Angriffskrieg auf den deutschen Einzelhandel planen.

17:04 – Eine Talkshow fragt an, ob Spahn spontan am Abend für eine Sendung einspringen kann. Da das Thema im weiteren Sinne mit Gesundheitspolitik zu tun hat, sagt er aus Termingründen ab.

17:16 – Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) informiert über neue Entwicklungen im Bereich der Grippeseren. Die ersten beiden Sätze sind echt voll total schwer.

17:18 – Mit einem gerollten Papier versucht Spahn, die Motorhaube seines Dienstwagens einzudellen. Diese verdammten Scheißarztscheißmedizinerärzte wird er nach der Machtergreifung alle an die Wand stellen lassen.

17:19 – Per SMS teilt Spahn seinem engsten Freund mit, dass er sich eine Turnstunde in einer nationalen Volksschule nur vorstellen kann, wenn die Jungen mit dem Deutschen Gruß die deutsche Fahne grüßen, die den deutschen Deutschen vorbehalten bleibt, während Migranten am Rand der Turnhalle zu stehen haben. Eine Antwort bleibt aus.

18:03 – Die U-Bahn kommt nicht. Spahn tritt willkürlich nach dunkelhäutig aussehenden Wartenden, die biodeutschen Fahrgästen die Sitzplätze abspenstig machen könnten. Es bedarf eines Gesetzes mit Sitzbänken nur für Weiße.

18:36 – Eine Frau mit Kopftuch erregt Spahns Ärgernis. Er pöbelt die polnische Greisin ab, sie solle doch schleunigst Deutschland verlassen, sonst könne er für nichts garantieren.

20:14 – Spahn sitzt alleine im Wohnzimmer. Er hat nichts zu tun. Vor Wut schmeißt er eine Vase in den Fernseher. Das wird denen eine Lehre sein, ihn so vorzuführen.

21:32 – Nach einer Flasche körperwarmem Gin und dreißig Zigaretten torkelt Spahn die Straße entlang. Er begegnet einer Gruppe Jugendlicher, unter denen sich einige junge Damen in kurzen Röcken befinden. Spahn kreischt sie an, Jesus sei nicht am Kreuz für Deutschland gestorben, damit jedes dreckige Flittchen ihre fetten Kackstelzen zeigt.

21:39 – Die Sanitäter sind vorschriftsmäßig schnell vor Ort. Trotz eines komplizierten Kieferbruchs, einer Rippenserienfraktur und einer schweren Hodenquetschung atmet der Minister.

05:45 – Deutschlands führendes Fachorgan für originelle Ansichten titelt ER STARB FAST FÜR RECHT UND ORDNUNG IN UNSEREM VATERLAND. Der Artikel auf den folgenden drei Doppelseiten führt aus, dass Spahn von einer Hundertschaft Islamistinnen in Burka unter Hilfe vermummter Antifa-Kinderschänder mit Schützenpanzern, Schnellfeuergewehren sowie nordkoreanischen Atomsprengkörpern bedroht worden sei. Die stundenlange Auspeitschung auf dem Potsdamer Platz, die nur durch Zufall nicht von einem Leserreporter gefilmt worden war, füllt weitere zehn Seiten der Sonderausgabe. Julian Reichelt fordert, dass fremdländische Einwanderer beim täglichen Nationalappell die deutsche Fahne nicht mehr grüßen dürften – sollten sie das schwarz-rot-goldene Judenbanner jedoch mit der Begründung missachten, weil es eben die Fahne der Systemzeit ist, dann drohten ihnen empfindliche Strafen.

05:56 – Die Pillen wirken.