Hart, aber fair

15 01 2013

„Für einen Altmaier kriegt man aber schon zwei Kubickis.“ „Da kommt ja auch nur Heißluft.“ „Dann schon lieber Gröhe.“ „Da kommt ja nicht mal Heißluft.“ „Leute, so kriegen wir das doch nie fertig!“ „Und welcher Sender kauft uns das ab?“ „Ist doch Banane. Hauptsache, wir haben die Leute hier am Haken.“

„Die Redaktion will Konzepte sehen.“ „Hatte ich mir gedacht.“ „Weil sie selbst keine mehr haben?“ „Man könnte doch mal…“ „Au nee!“ „Bloß nicht!“ „Hören Sie auf, das kauft keiner!“ „Aber Sie wissen doch noch gar nicht, was ich vorschlagen wollte.“ „Sie wollten was vorschlagen, das reicht.“ „Das will keiner.“ „Die wollen Personal mit möglichst viel Musik drin.“ „Musik?“ „Naja, die sollen sich nicht gleich an die Kehle gehen, aber für eine Runde Beleidigungen muss es schon reichen.“ „Und das kaufen die einfach so?“ „Was sonst? Aus mehr besteht doch eine Talkshow nicht.“

„Haben wir jemanden für…“ „Erstmal nicht, haben wir ein Thema für Bosbach?“ „Wieso werden die Themen jetzt schon für die Gäste ausgesucht?“ „Raten Sie mal.“ „Dann schlagen die Ihnen die Themen vor und werden dann eingeladen, wenn es passt?“ „Sie haben das offensichtlich noch nicht so ganz kapiert.“ „Die geben Ihnen die Themen vor und sagen, wenn Sie Zeit haben?“ „Waren Sie schon mal beim Fernsehen?“ „Ich bin vom Bundesrechnungshof, ich…“ „Ach Gottchen, das ist ja putzig!“ „Sagt ihm bloß nicht, was hier ein Intendant verdient.“ „Wir sagen ihm, was die anderen Arbeitskräfte bekommen, dann ist er wieder zufrieden.“ „Was schlagen Sie denn den Gästen jetzt vor?“ „Nichts.“ „Nichts?“ „Nichts. Wir sagen ihnen, was sie hier zu tun haben.“ „Und das lassen die einfach so mit sich machen?“ „Mann, was haben Sie denn gedacht?“ „Aber das sind doch Politiker?“ „Und? Was hatten Sie gedacht, wie Lobbyismus funktioniert?“ „Klingt hart.“ „Aber fair.“

„Bundespolitik für übernächsten Monat?“ „Rente.“ „Hier steht was mit Arbeitsmarkt und Energiewende.“ „Brüderle.“ „Okay, der kann alles nicht.“ „Und weshalb laden Sie ihn dann ein?“ „Weil wir die Roth schon drin haben.“ „Hat die nicht mit Lafontaine getauscht?“ „Nur einmal, aber dafür muss die Wagenknecht zu Lanz.“

„Wir brauchen eine Betroffenheitssendung.“ „Was bitte ist eine Betroffenheitssendung?“ „Ist die Käßmann schon wieder auf dem Markt?“ „Und dann noch irgendeinen Schlauschwätzer.“ „Der Yogeshwar macht doch diesen ganzen Müll.“ „Was ist eine Betroffenheitssendung?“ „Oder Heiner Geißler.“ „Meine Güte noch mal, was ist eine Betroffenheitssendung!?“ „Ja, nach irgendeiner Katastrophe halt.“ „Der Geißler guckt aber so schön philosophisch.“ „Der ist einfach nur alt.“ „Aber philosophisch.“ „„Was ist betroffen an dieser Betroffenheitssendung, kann mir das mal bitte einer erklären?“ „Ja, Katastrophen halt. Erdbeben, Zug entgleist, so Sachen halt.“ „Oder Amoklauf.“ „Nee, Amok macht der Innenminister.“ „Dann kommt aber Geißler nicht.“ „Eben, deshalb machen wir bei Amok auch keine Betroffenheitssendung.“ „Und die Leute heulen da öffentlich herum?“ „Sie suchen irgendeine Erklärung.“ „Oder rechtfertigen sich.“ „Aber für ein Erdbeben gibt es doch keine Rechtfertigung.“ „Deshalb sitzen da auch so Leute wie die Käßmann.“

„Dieser Programmpuffer…“ „Die Neubauer macht ja auch alles mit.“ „Kann man die Ferres nicht auch wieder mal einplanen?“ „Nur im Abstand von zwei Wochen zu der Ex von Wulff.“ „Das pufft ja auch schon ganz gut.“ „Soll aber puffern.“ „Also dieses ‚Hilfe, mein Hamster bohnert‘, oder was?“ „So ähnlich.“ „Zwei Politiker, zwei aus der Wirtschaft, ein Künstler, und ein Typ, von dem keiner weiß, wer den immer einlädt.“ „Das wäre das Ding von der Wulff?“ „Oder eben von der Ferres.“ „Können wir Nahles und Söder?“ „Hm, lieber Dobrindt und Leutheusser-Schnarrenberger.“ „Ich wäre ja für Gottschalk.“ „Als Künstler?“ „Nee, hat jetzt ja eher mit Wirtschaft zu tun.“ „Plus Ilse Aigner.“ „Nicht ausgewogen“ „Ist die auch aus den USA?“ „Aus Bayern sind die doch.“ „Stimmt, die reden ja auch beide so einen Schmarrn.“ „Oder Seehofer.“ „Weil der auch aus Bayern kommt?“ „Weil der auch einen Schmarrn redet.“ „Und dazu die Katzenberger.“ „Das gibt ein Niveaugefälle!“ „Dann erklären wir Seehofer am Anfang alles ganz langsam.“ „Westerwelle und Bushido?“ „Igitt!“ „Nee, dieses asoziale Schwein will doch keiner mehr sehen.“ „Aber…“ „Nix, diesen widerlichen Populismus kann er sich sonst wo reinstecken.“ „Bescheuerte Idee, so ein Profilneurotiker.“ „Äh, Bushido und Gabriel?“ „Na also, geht doch!“

„Und das Terrorspecial?“ „Können wir das noch näher an die Wahl heranrücken?“ „Bloß nicht!“ „Wieso denn nicht?“ „Mensch, sind Sie denn des Wahnsinns?“ „Man muss doch die Zuschauer warnen, wenn es eine…“ „Eben nicht!“ „Aber warum heißt das Ding dann Terrorspecial?“ „Rahmenvertrag.“ „Rahmenvertrag?“ „Die Gäste unterschreiben einen Rahmenvertrag, dass sie einmal im Jahr eine Sendung abdrehen müssen, in der sie nichts als die Wahrheit sagen.“ „Wie, die Wahrheit? Und das wird dann gesendet?“ „Eben nicht. Sonst hätte man ja nichts gegen sie in die Hand. Und wo bekäme man sonst Talkgäste her?“





Die Stimme Gottes

29 07 2010

„Es ist nicht mehr wie früher.“ „Sie sagen das so gleichgültig? Haben Sie etwas? Weltschmerz?“ „Nein, ich konstatiere es nur. Es ist nicht mehr wie früher.“ „Es ist schlechter geworden?“ „Nein, es ist anders. Dass alles, was sich ändert, grundsätzlich zum Schlechteren tendiert, ist nur eine höchst eingeschränkte Sichtweise.“ „Kann man, kann man. Aber was stört Sie denn daran?“ „Dass diese Sicht von denen vertreten wird, die sich dem Fortschritt verschrieben haben und ihn überall bremsen, wo er nur auftritt.“

„Es ging früher eben alles ruhiger zu. Das sagt auch die Kanzlerin.“ „Das mag vielleicht daran liegen, dass sie die operative Hektik der Medien mit ihrer eigenen geistigen Windstille verwechselt. Nicht die Bewegung hat sich verändert, sondern die Beweglichkeit. Die Menschen warten nicht mehr darauf, dass ihnen jemand sagt, was sie zu denken haben.“ „Sondern?“ „Sie denken.“ „Einfach so?“ „Stellen Sie sich vor!“ „Das wird kein gutes Ende nehmen.“ „Es könnte der Ausweg aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit sein.“ „Malen Sie den Teufel nicht an die Wand!“ „Und sie haben Zeit, sich mit der Politik auseinanderzusetzen.“ „Müssen denn diese Leute sich nicht um Arbeit bemühen? Die können doch nicht einfach so den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen?“ „Ihnen war entgangen, dass es in Deutschland auch noch Menschen gibt, die ganz normal arbeiten? die studieren? oder Freizeit haben?“ „Wenn man die Regierung reden hört, kann einem das schon mal entfallen.“

„Und warum Fernsehen? Seit wann interessiert man sich noch für das Fernsehen?“ „Die Regierung hat gerade das ZDF mit zuverlässigen, guten politischen Kräften aufgefüllt.“ „Sie meinen, die CDU hat den Sender gekauft.“ „Regierung, CDU, meine Güte – ist das nicht dasselbe? Und warum sollen denn die Leute sich nicht im Fernsehen über die Politik informieren? Das kostet weniger als beispielsweise eine Tageszeitung.“ „Weil die Bevölkerung nicht berieselt werden will.“ „Und wer guckt dann diese ganzen Volksmusik-Sendungen?“ „Alle, die nicht ohne fremde Hilfe von der Glotze wegkommen.“ „Und was ist gegen Berieselung einzuwenden?“ „Dass es eine Einbahnstraße ist. Sie sitzen vor dem Fernseher und werden mit Bildern vollgestopft. Sie können nicht darauf reagieren.“ „Sie können beispielsweise Leserbriefe schreiben.“ „Sie verwechseln das mit der Zeitung, und da werden die kritischen Leserbriefe normalerweise von einem Jungredakteur verfasst und vor dem Abdruck dem PR-Berater und der Rechtsabteilung vorgelegt.“ „Sie können ja anrufen.“ „Und wen verlange ich da? Den Programmdirektor? Den Redakteur? Den Chefredakteur?“ „Sie werden doch wohl bitte noch einen Verantwortlichen ausfindig machen können im deutschen Fernsehen!“ „Und wenn es gerade daran stört, dass er der Verantwortliche ist?“

„Sie wollen bestimmt wieder auf Ihr Internet hinaus, richtig? Was ist denn in diesem Internet so anders?“ „Dass es weniger Zeit in Anspruch nimmt, sich zu informieren. Dass sich mehr Menschen schneller und genauer informieren können. Dass sie sich nicht berieseln lassen müssen, sondern sich selbst artikulieren können. Dass nicht die eine Stimme zu ihnen spricht.“ „Ich fände das aber zu anstrengend. Ich meine, mehr als eine Stimme. Man kann das doch gar nicht mehr auseinanderhalten, wer da was sagt.“ „Es ist Ihnen also lieber, wenn man nicht mehr auseinanderhalten kann, ob die Regierung spricht oder ein Journalist, der sich als unabhängig bezeichnet?“ „Sie meinen, es gibt im Fernsehen Journalisten, die nicht objektiv die Wahrheit berichten? Das kann ich mir nicht vorstellen. Beim besten Willen nicht.“

„Die Stimme Gottes, die Sie um jeden Preis wiederhaben wollen und die Kanzlerin anscheinend auch, die ist im Stimmbruch. Es gibt sie schon nicht mehr. Es gibt kein einheitliches Meinungsbild der Deutschen mehr – sie informieren sich gezielt und reagieren. Und sie äußern sich.“ „Das ist es ja! Haben Sie diese Kommentare mal gelesen? Es ist eine Schande!“ „Sie meinen die Kommentare, die zur Neuwahl auffordern und das, was die Regierung betreibt, mit deutlichen Worten ablehnen?“ „Man müsste das schleunigst verbieten! Es verstößt doch gegen die guten Sitten, wenn nun jeder seine Unzufriedenheit mit der Regierung auf diese Art und Weise artikulierte!“ „Artikulieren – genau. Die Menschen nennen Ross und Reiter. Und sie stellen diese Bande virtuell an die Wand.“ „Da muss man doch aber etwas tun, da muss man doch etwas machen können! Kann man denn da nichts zurücksetzen oder wegsperren, man muss doch dies Internet irgendwie sauber machen können, das geht doch nicht mehr!“ „Das Internet spiegelt lediglich die Gedanken der Menschen wider, nichts anderes. Was Sie wollen, ist nicht das Internet sauber machen, sondern den Menschen die Köpfe von innen feucht durchwischen.“ „Ich will bloß, dass diese ganze fürchterliche Kritik…“ „Sie wollen also den Leuten das Maul verbieten?“ „Sie sollen doch bloß ordentlich etwas machen und nicht immer nur so herumkritisieren – die Regierung kann doch machen, was sie will, die sind so, die Regieung kann nicht mehr machen, was sie will! Das darf doch nicht sein!“ „Wollen Sie der Regierung den Arsch retten?“ „Was muss ich dazu machen?“ „Nichts. Lassen Sie es so, wie es ist. Lassen Sie die Leute im Internet die Kanzlerin aus dem Land jagen und ihren Vize auf Hartz IV setzen. Sonst…“ „Was sonst? Was denn sonst?“ „Sonst machen sie es in Wirklichkeit.“





Deal or No Deal

17 11 2009

„Das ist ja sowieso alles ein Wahnsinn! Das zahlt doch kein Mensch! Ja, wusstest Du etwa, dass diese ganze Krise länger als ein paar Wochen… Woher? Dein Investmentbanker hat sich abgesetzt? Na und? Machen die das nicht irgendwann alle?

Wir haben den Werbemarkt vielleicht ein ganz kleines bisschen falsch eingeschätzt. Das heißt, eigentlich waren das gar nicht wir. Sondern diese Zuschauer. Die Deppen! Wir konnten ja nicht ahnen, dass die Zielgruppe für Mittagstalkshows nicht in den einkommensstärksten Haushalten liegt. Dann hätten wir natürlich nicht ganz so viel Luxusprodukte beworben. Ja, nicht wahr? Ich war völlig fertig, als ich das hörte. Musste mit Monique erst mal zwei Wochen auf die Seychellen, um das zu verdauen.

Spätestens 2015, aber das ist dann auch die zweite Rate. Vielleicht müssen wir bis dahin doch noch abstoßen. Fusion? Glaube ich nicht, wir sind doch bereits fusioniert. Selbstverständlich, super Sache, das – wir haben dabei auch nicht ganz so viel an Wert verloren, wie unser Finanzcontrolling vorausgesehen hatte. Natürlich erst mal die Korken knallen lassen. Martinique, sehr nett um diese Jahreszeit. Schwötzer war mit. Und Tatjana, oder wie die hieß.

Das kannst Du Dir abschminken, das läuft ja gar nicht. Keine Chance, Alter. Wir wollten das Hollywood-Programm ja etwas liften. Also nicht die ganzen Filme nur einmal im Jahr zeigen, den Zyklus hätte man vielleicht um das Zweifache, maximal Dreifache straffen können. Ja und? Ob die Leute jetzt Stirb langsam nur an Ostern sehen oder auch noch an Weihnachten, Pfingsten und in der Sommerpause, das ist doch völlig wurst. Interessiert doch keine Sau. Jetzt komm, das muss ich Dir doch wohl nicht erklären – was kümmert uns bei einem Fernsehsender denn das Programm?

Ach was, kein Pay-TV. Um Gottes Willen! Die Leute würden doch für so einen Quark wie Barbara Salesch nicht auch noch Geld bezahlen, vor allem: wovon? Ja, hatten wir probiert. Echt? Das hätte ich wissen müssen – unser Justiziar meinte, wir hätten genauso Anrecht auf Staatsknete, weil der Sender von Helmut Kohl als CDU-Arschkriechorgan ins Leben gerufen worden war. Schwarzer Kanal, hähä!

Bei aller Liebe, so gut kenne ich den Pofalla nun auch wieder nicht. Dass die unseretwegen die Hartz-IV-Sätze erhöhen, damit sich die Penner ihre Dauerberieselung noch leisten können, das glaube ich ja wohl nicht. Obwohl sie uns schon etwas von den staatlichen Rundfunkgebühren abgeben sollten. Wer macht denn immer so schön Werbung für die Kanzlerin und ihren Klammeraffen?

Lizenzentzug, das halte ich doch für zu starken Tobak. Die anderen dürfen doch auch immer noch senden. Da kannst Du mal sehen, wie man mit dem ganzen Mist aus der Resttonne noch immer als Vollprogramm durchgeht. Frühstücksfernsehen, dann ein paar aufgerüschte Agenturmeldungen, die man kostenlos aus dem Internet lutscht, und einmal wöchentlich eine Magazinsendung, das reicht dann an Information. Die übrige Zeit können wir mit ermittelnden Anwälten, gestörten Jugendlichen und Oliver Pocher zuklatschen. Lass die Öffentlich-Rechtlichen die Nachrichten machen, was müssen wir uns da einmischen. Hauptsache, wir kriegen das irgendwie finanziert.

Drogen? Wer redet denn von Drogen? Jetzt krieg Dich mal wieder ein, Alter! Das geht hier nicht um den schnellen Euro, wir brauchen 3,4 Milliarden. Jawoll. Da kriegst Du mit ein paar Nutten auf dem Berliner Straßenstrich nicht viel hin. Vor allem dürfte die Gefahr groß sein, dass Du in dem Gewerbe Deinen Investoren auch noch zur Konkurrenz wirst.

Nein, wir werden einfach die Sparte ändern. Sport? Nö, viel zu teuer. Wer will sich das auch noch antun, es ist doch sowieso immer dasselbe. Nein, wir gehen auf eine ganz andere Schiene. Total anderes Format. Letzte Woche schon besprochen mit Sabrina. Jamaika, sehr schön. Musst Du auch mal hin. Unbedingt! Gar nicht erst auf die Koalition dazu warten, hähä!

Also so als Dauerwerbesendung hatten wir uns das gedacht. Aber jetzt nicht shoppingkanalmäßig, da wird ja der stärkste Arbeitslose depressiv. Eher als Dauerwerbefilmsendung. Klar, wir müssten auch ein bisschen darauf achten, dass wir nicht die ganze Schaltzeit für Luxuswhisky und Autos verballern. Vielleicht machen wir einen Joint-Venture mit einem Discounter – täglich die neuen Sonderangebote, Kochsendung mit Billigzutaten, dann das technische Kaufhaus mit Angeboten über 24 Monatsraten, Du wirst sehen, das poppt mehr als die scheiß Filmfilmfilme mit Jeanette Biedermann.

So eine Art Werbeagentur, die uns die ganzen Spots produziert, wäre ganz gut. Die könnten wir dann übrigens outsourcen – mal sehen, dass wir das an der Steuer vorbei hinkriegen, notfalls muss ich mit dem Westerwelle auch noch mal ein Wörtchen reden wegen der Unternehmensbesteuerung. Der Mann möchte ja höchstwahrscheinlich noch mal wiedergewählt werden.

Ist doch klasse! Volle Möhre Reklame im Prekariatsstyle, und wir sind in drei Jährchen raus aus der Nummer, meinst Du nicht? Ach komm, das ist mir auch egal. Am Ende des Tages habe ich immer noch das Häuschen auf den Bahamas für mich und Jacqueline. Wenn’s mal in die Hose gehen sollte. Aber sonst? Notfalls haben wir immer noch 9Live im Portfolio. Da können wir die ganze Suppe noch mal recyceln. Präsentiert von unserem Lieblingsbier, hähä!“