Generalschlüssel

12 09 2019

„… sich viele junge Bürger mit einer lückenlosen Überwachung durch Kameras im öffentlichen Raum durchaus gut arrangieren könnten. Viele Deutsche hätten keine Probleme mit der…“

„… weiter aufgerüstet werden müssten. Eine Gesichtserkennung, die nur in Ausnahmefällen funktioniere, sei immer noch besser als gar keine Gesichtserkennung, weshalb Wendt die Umsetzung noch in diesem…“

„… die Bürger mit einem Punktekonto zu erfassen, das sich aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen speise. So könne nicht nur pünktliches Begleichen von Miet- und Energiekosten, sondern auch die Teilnahme an Wahlen sowie regelmäßige sportliche Aktivitäten in Absprache mit der Krankenkasse für positive…“

„… sehe der Bundesinnenminister bisher keine nennenswerten Gründe, auf eine flächendeckende Gesichtskontrolle nach chinesischem Muster zu verzichten. Seehofer habe verkündet, es hab durch diese Maßnahme bisher noch keine Unruhen der Bevölkerung gegenüber den Sicherheitsbehörden gegeben, deshalb sei die Maßnahme auch für einen im Frieden lebenden Staat eine sehr gute…“

„… die Verknüpfung der Person mit ihrer Steuer-ID für eine einfach Lösung halte, da sie nicht fälschungssicher sei. Ansonsten würde dies keine Rückschlüsse auf die…“

„… den Testlauf auf dem Gelände eines Verkehrsknotenpunktes durchführen wolle. Das Innenministerium wolle die Größe des Objekts an der Höhe der zur Verfügung stehenden Gelder…“

„… es zu zahlreichen Anfragen wegen der Punktekonten gekommen sei. Sollte die Gefahr bestehen, dass beispielsweise durch einen technischen Defekt die Boni bei der falschen Person gutgeschrieben werden, so könne man dies nicht mehr durch eine…“

„… auch die Deutsche Bahn AG beteiligt werden müsse. Die Qualität der Personentransporte sei inzwischen derart gesunken, dass sich an Bord der Züge eine real existierende Gefahr für Massenaufstände sowie die damit verbundenen…“

„… dass eine spezielle Abteilung der Sicherheitsbehörde doch noch Zugriff auf die Konten habe. Scheuer habe zunächst in einer Rede vor CSU-Parteikollegen bestätigt, dass starker Alkoholkonsum im Straßenverkehr durch einen Admin-Eingriff wieder auf den vorherigen…“

„… müsse es technische Maßnahmen geben, die Bundeswehrangehörigen, die kostenlos die Züge der Deutschen Bahn benutzen dürften, aus der Aufzeichnung zu löschen. Kramp-Karrenbauer sei besorgt, dass man im Ausland Gesichter der Armeeangehörigen wiedererkenne und sie so durch neu entwickelte KI zur Zielscheibe von in Deutschland entwickelten Waffensystemen zur…“

„… könne man die junge Generation möglicherweise durch technische Interaktion mit der Gesichtserkennung einbinden. Seehofer habe die Idee einer Selfie-Flatrate vorgebracht, mit der Smartphone-Besitzer über eine App direkt mit dem Kamerasystem eine…“

„… mit der parlamentarischen Indemnität verknüpft werden müsse, um die Freiheit der Abgeordneten sowie der Kandidaten für politische Mandate zu gewährleisten. Ein Generalschlüssel für das Opt-Out-System könne man den Parteien an die Hand geben, damit diese selbsttätig die…“

„… eine Instagram-Einbindung technisch keine Schwierigkeit darstelle. Andererseits wolle der Verfassungsschutz auch die Instagram-Daten in die Konten einspeisen, um eine leichtere Kontrolle der…“

„… es der aktuellen Kommission obliege, die Bewertung der Handlungen vorzunehmen. Diese Kommission sei wiederum vom Innenminister zu bestimmen, der als Teil der Bundesregierung ein…“

„… zu einer technischen Panne gekommen sei, als ein Bundestagsabgeordneter der Linken bei einer erheblichen Geschwindigkeitsübertretung auf der Autobahn ertappt worden sei. Er besitze zwar keinen Pkw und habe sich zur fraglichen Zeit nachweislich im Ausland aufgehalten, müsse jetzt aber wegen der Indizien zunächst mit einer…“

„… schaffe die Überwachung auch zahlreiche Arbeitsplätze. Nach Schätzungen der GdP benötige allein eine einmalige Sichtung des aufgezeichneten Materials 1,4 Milliarden Arbeitskräfte, die im Dreischichtbetrieb…“

„… seien viele Jugendliche der Ansicht, es gebe in Deutschland keine Meinungsfreiheit mehr. Durch ein soziales Punktesystem könnten die Behörden diejenigen leichter fangen, die die freie Meinungsäußerung beschneiden würden, um wieder eine echte Meinungsfreiheit in der…“

„… nur die Steuer-ID verändert habe, die mit dem Datensatz verknüpft worden sei. Damit sei zwar die Unschuld erwiesen, weitere Ermittlungen gegen den Abgeordneten seien allerdings aus Sicherheitsgründen…“

„… natürlich nicht alle selbst besetzen könne. Es spreche für Seehofer nichts dagegen, einen Großteil der Jobs an chinesische Spezialisten zu vergeben, die auch die Auswertung sensibler Daten wesentlich günstiger als die bisherigen US-amerikanischen…“

„… vor allem in den östlichen Bundesländern überzeugt seien, dass eine permanente Kontrolle der öffentlichen Äußerungen nichts verändern werde. In vielen Ortschaften sei es heute schon gefährlich, sich zu stark für demokratische Werte oder einen verfassungsrechtlichen…“

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Minority Report

15 08 2019

„… auch für Straftaten benutzt werden könne. Das Polizeigesetz erlaube es daher generell, Personen, die beim Erwerb eines Feuerzeugs beobachtet würden, unter besondere…“

„… es keine Aufzeichnung zu Religion und sexueller Orientierung der Bürger gebe. Dies sei aus polizeirechtlicher Sicht noch nicht als Schutzlücke bekannt, man müsse jedoch sehr schnell eine richtige…“

„… als Indiz für linksradikalen Terror gelten könne. Da das Anzünden von Autos beim Besitz eines Einwegfeuerzeuges nicht ausgeschlossen werden dürfe, sei die Beobachtung der potenziellen Terroristen durch ein Spezialkommando von einer herausragenden…“

„… nicht gestattet seien, jedoch nicht offiziell verfolgt würden. Man solle allerdings den Sicherheitsbehörden so weit Grundvertrauen entgegenbringen, dass die Beamten, die die Privatadresse von Helene Fischer aus dem Datenbestand abgerufen hätten, durchaus in guter Absicht gehandelt hätten und dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die…“

„… zunächst ein Verzeichnis der Mitglieder der jüdischen Gemeinde erstellt werden müsse, um diese im Falle einer öffentlichen Diskriminierung schneller mit polizeilichen…“

„… durch die Kriminalstatistik bewiesen werde. Es komme vermehrt zu Verdachtsfällen von linkem Terror, z.B. dem Besitz von Feuerzeugen, daher müsse man auch den Besitz eines Feuerzeuges als nachgewiesene…“

„… habe sich die private Telefonnummer von Helene Fischer nicht in ihrem Datensatz befinden, sie sei von den beiden Polizeibeamten auch nur wenige Male angerufen worden und es habe in der Folge lediglich einen Besuch, zu dem neben einem Dienstfahrzeug auch die vollständige…“

„… die Religionszugehörigkeit auch in einer eigenen Datei gespeichert werde, um die Suche zu erleichtern. Die Angabe der Personenkennziffer genüge in den meisten Fällen aus, um die…“

„… sich besonders Autofahrer im Visier der Polizei befänden. Diese wüssten viel besser, wo man ein Kraftfahrzeug anzünden würde, und seien daher mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit die…“

„… die Telekommunikation von Nachbarn potenzieller Straftäter ausgewertet werden müsse, da man nicht ausschließen könne, dass durch das Telefon Geräusche aus der angrenzenden Wohnung in die…“

„… sei durch die Abfrage der Daten kein unmittelbarer Schaden für Helene Fischer entstanden. Die Beamten, auf deren Dienstrechnern die Abfragen getätigt worden seien, hätten glaubhaft versichert, dass sie bis auf Weiteres keine neuen Suchläufe für Fischer starten würden, da sie die Ausdrucke ja auch schon in ihren privaten Unterlagen und in den…“

„… das Urlaubsverhalten Rückschlüsse auf den politischen Hintergrund zulasse. Besonders Personen, die selten oder nie nach Kuba oder Nordkorea reisten, stünden im Verdacht, dies nur zur Tarnung nicht zu tun, um ihre politische Führung nicht zu…“

„… überall Videoüberwachung zulasse, wo erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu entstehen drohten. Da Wohnungsbrände meist in Straßen stattfänden, könne nur durch konsequente Überwachung aller Straßen die Gefahr von Bränden in und um und außerhalb von Wohnungen, Häusern, Stallungen, Gebäuden, Anwesen, Bauten oder…“

„… es sich nicht ausschließen lasse, dass die Beamten eine Geburtstagsüberraschung für Helene Fischer geplant hätten. Dies sei auch nach dem Polizeigesetz nicht verboten, da sich daraus keine Gefährdung ableiten lasse, die die öffentliche…“
„… hätten sich saisonale Lieferungen von Heizöl verstärkt. Es sei zwar noch nicht bekannt, ob sich Heizöl für den Bau von Brandbomben eigne, die Polizeiführung habe jedoch zur Sicherheit die Lieferungen der vergangenen Wochen als Grundlage der aktuellen Observationen und…“

„… könne man jetzt ganz sichergehen, dass Helene Fischer keine jüdischen Verwandten habe. Die Polizeiführung wisse jetzt, dass von dieser Seite keinerlei Gefährdung für die…“

„… Hausdurchsuchungen vor allem bei Nichtrauchern oder potenziellen Nichtrauchern durchführen wolle, da diese gar keinen Grund besäßen, Feuerzeuge in ihrer Wohnung aufzubewahren. Sollte es zu einem Fund kommen, könne mit dem Polizeigesetz sofort eine Sperrung sämtlicher verfügbarer…“

„… eine Pizza bestellt habe. Da es sich um eine gewollte Schädigung des Lieferanten und daher um eine linksradikale Straftat handele, könne man keinen Beamten dafür verantwortlich machen. Es müsse eine Verwechslung vorliegen, wenn die Logindaten der beiden Polizisten am fraglichen Tag in der…“

„… der Erwerb von Schnupftabak nicht ursächlich mit einer rechtsextremistischen Gesinnung zu tun habe. Deshalb müsse Besitz oder Gebrauch dieser Substanz ebenfalls als links eingeordnete Straftat gelten, was gleichzeitig damit erklärt werden könne, dass Tabakschnupfer keine Feuerzeuge bräuchten und daher immer verdächtig wären, in der eigenen Wohnung eine…“





Nachkriegsspiele

14 08 2019

„Schon wieder mehr Masernfälle. Und die Einwanderung kriegen wir auch nicht in den Griff. Es gibt keine bezahlbaren Wohnungen mehr, der Strom wird immer teurer, und können Sie mir mal sagen, was man heute eigentlich noch essen kann, ohne krank zu werden? Gut, dass der Krieg kommt.

Ja, Sie haben richtig gehört, ich freue mich auf den Krieg. Freuen Sie sich nicht auf den Krieg? Sie sind auf der sicheren Seite, zumindest solange, wie wir den Krieg gegen die anderen führen. Da ist sich wieder jeder selbst der Nächste, alle gegen alle, und da kann man sich während des Krieges sagen, man hat sich doch nur ganz normal für sein eigenes Land eingesetzt. Hinterher natürlich auch, da wird dann meistens nicht mehr so genau hingeschaut, weil die anderen ja irgendwie auch Schuld haben an der Misere. Wenn Sie vorher irgendwelche Probleme hatten, Rassismus, schlecht ins eigene Grundgesetz integriert, vielleicht waren Sie so ein dummes Arschloch, das Staatsbürger nur auf Grund ihrer Hautfarbe diskriminiert hat, dann haben Sie wenigstens hinterher immer die Möglichkeit zu sagen: das haben vor dem Krieg alle so gemacht. Das ist etwas anderes, als wenn Sie das ein Jahr später erklären, so ein Krieg ist eine historisch viel bedeutsamere Zäsur. Und wenn man Ihnen vorhält, dass Sie sich moralisch vollkommen verroht verhalten haben, dann können Sie ja immer noch sagen, so kurz vor dem Krieg sei das eigentlich gar nicht anders möglich gewesen. Sie sehen, so falsch ist die Sache gar nicht.

Aber auch für die Wirtschaft. Alles redet jetzt schon von Vollbeschäftigung, hier und da haben wir sogar schon Asylanten nötig, damit wir nicht bei der Müllabfuhr arbeiten müssen. Aber so ein Krieg braucht nun mal Menschenmaterial, und das muss in der Fabrik irgendwie ersetzt werden. Das wird für die Wirtschaft auch nicht leicht, die müssen dann die Löhne sehr stark nach unten anpassen, weil sie ja plötzlich keine Arbeitskräfte mehr finden, und dann haben sie auch nur noch ein sehr begrenztes Arbeitsangebot. Natürlich müssen Sie dann in die Rüstungsindustrie, man kann ja nicht einfach so mit Süßwaren und Sportmode weiter das Bruttoinlandsprodukt auf der Höhe halten, wenn das Land von den Feinden der deutschen Rasse, des Grundgesetzes, wollte ich sagen, von den Feinden des Grundgesetzes angegriffen und in seiner Existenz bedroht wird. Da muss man die Variablen schon ein wenig anpassen.

Zugleich sind das aber auch langfristige Jobs mit Bestandsgarantie. Wenn Sie in der Sportmode Tennisröcke nähen, können Sie sich nie sicher sein, ob Ihr Job in zwei Tagen oder zwei Wochen nach Ostasien ausgelagert wird. Bei kriegswichtigen Materialien ist der Nachschub schon gleich ganz anders kalkulierbar als bei den Tennisröcken, das lässt sich aus dem bisherigen Kriegsverlauf jedenfalls erheblich besser extrapolieren. Und dann müssen wir auch nachhaltig denken, so ein Krieg hat ja auch immer eine Nachkriegszeit, die wird diesmal zwar ein bisschen anders aussehen als bei den letzten Versuchen, aber wenn Sie sich mal vor Augen führen, wie allein die deutsche Wirtschaft davon profitieren würde – auf Jahre keine Arbeitslosigkeit mehr zu befürchten, der Sozialstaat ist für keinen mehr zuständig, weil sowieso keiner mehr etwas bekommt, keine überqualifizierten Arbeitnehmer.

Gut, auch keine Wirtschaft. Die oberen Zehntausend können sich noch mit Geldgeschäften über Wasser halten, dazu braucht man ja heute kein reales Vermögen mehr, und wenn man das Geld während des Krieges im befreundeten Ausland parkt, hat man auch nichts zu befürchten. Es wird diesmal keine schnellen Milliardenkredite geben, aber wir kehren sicher schnell zum üblichen Gefüge aus Macht und Einfluss zurück, zumal sich die europäischen Häuser sonst alles gegenseitig in den Knast sperren müsste. Wenigstens die Immobilien sind gerettet, für die Wälder bekommt man nur noch Zeitwert, aber das ist dann nicht mehr halb so wichtig. Wir werden ein neues Wirtschaftswunder schaffen, einen Aufbaupioniergeist, den nicht einmal dieser verdammte Sozialismus hätte erfinden können.

Und dann fühlen sich auch die Männer, die mit dem Panzer in die taktisch sinnvollen Gebiete einreisen, dann fühlen sie sich endlich wieder gebraucht. Bisher hatten wir ja immer große Schwierigkeiten, und gegen den Feminismus zu wehren, aber wenn nicht hier echte Männer gebraucht werden, um das Vaterland gegen alle zu schützen, die sich unserem Angriff widersetzen, wo denn dann bitte!? Wenn wir das erst einmal als nationale Aufgabe im Bewusstsein der Bevölkerung verankert haben, dann sollte es keine Drückeberger mehr geben, die uns davon abhalten. Wie gesagt, das ist nur so ein Denkmodell. Wir sind durchaus militaristisch eingestellt, denn was für Jahrzehnte in diesem linksradikalen Mainstream als völlig normal galt, das kann doch jetzt nicht total verkehrt sein, wenn wir endlich kapiert haben, dass wir endlich mal wieder eine Gelegenheit haben, das Vaterland zu verteidigen, wenn wir uns nur ein bisschen Mühe geben, denn sonst haben wir ja auch so schnell keine Gelegenheit.

Grundgesetz? Angriffskrieg? Ja, wissen wir. Deshalb verteidigen wir uns ja auch zuerst. Machen Sie sich mal keine Sorgen. Wir haben das bei uns im Wahlprogramm reingeschrieben, sogar ohne Verklausulierung und blumige Umschreibungen, und glauben Sie, dass es jemandem aufgefallen wäre? Wenn Sie wirklich wollen, dass man Ihnen nichts glaubt, erzählen Sie es jedem so, wie es ist. Man wird Ihnen nicht glauben, aber Sie haben nicht gelogen. Und Sie wissen, was das nach dem Krieg bedeutet. Also, worauf warten wir noch?“





Terror GmbH & Co. KG

5 08 2019

„Wir bräuchten dann erst mal zwölf Mann für die Montage, plus einen Servicetechniker, der in die Bedienung der Geräte einweist. Die Fahrzeuge sollten nach Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen komplett umgerüstet werden, dann können wir die Technik zentral einschalten, und dann sehen wir mal, was passiert.

Man ist ja als Verkehrsunternehmen immer etwas vorsichtig, vor allem auf der Kostenseite. Alles, was wir an Technik einbauen, muss sich auf der anderen Seite auch wieder rentieren, und hier ist es ganz besonders schwierig, weil man Sicherheit nicht unbedingt sofort merkt an den Einnahmen. Aber wir haben schon oft die Erfahrung gemacht, dass wir der Politik einen Gefallen tun und dann mittelfristig von Subventionen profitieren, also muss man das irgendwie in die wirtschaftlichen Überlegungen mit aufnehmen. Es kann ja nicht verkehrt sein, nur weil es sich nicht sofort rechnet.

Wir hatte die Auswahl zwischen einer mobilen Gesichtserkennung, die ist nicht sicher, weil die Daten natürlich gehackt werden können, und einem transportablen Körperscanner im Eingangsbereich. Der ist wegen seiner Fehleranfälligkeit eigentlich überhaupt nicht tauglich für den Masseneinsatz, im Grunde nicht einmal unter Laborbedingungen. Wir haben uns kurz mit dem Innenministerium beraten, die haben uns gesagt, was sie unter ökonomischen Gesichtspunkten davon halten, und wir haben uns dann für beides entschieden. Das klingt jetzt erst einmal sehr radikal, aber das ist es ja letztlich auch. Unter wirtschaftlicher Perspektive werden Sie jetzt einwenden, das zahlt alles wieder der Steuerzahler, aber das ist so nicht ganz richtig. Zunächst einmal geben wir die Kosten natürlich an die Fahrgäste weiter, das ist einfach sicherer. So langfristig kann man ja im Sicherheitsbereich gar nicht planen. Die Innenminister haben da immer mal wieder viel Bedarf zur Nachrüstung, man weiß ja nie, was noch so alles kommt, und dann brauchen wir auch unsere Reserven. Wir müssen die Busse mit den Scannern und der Gesichtserkennung auch irgendwie fahren lassen, obwohl das für die Politik hier nicht primär ausschlaggebend war. Die Hauptsache ist, das Zeug ist erst mal irgendwo eingebaut.

Ich würde es auch nicht unbedingt nur negativ sehen, mit der Neuanschaffung von Komponenten dieser Art entstehen in der Fertigung auch viele Jobs, das muss man anerkennen. In diesem Fall zwar ausschließlich in China, aber immerhin bauen Sie die ja ein. Das sichert auch Ihre Arbeitsplätze, zwar jetzt nur für zwei Wochen, aber auch das ist ja schon mal etwas. Man muss auch mal kleinschrittig denken, schließlich ist das ein gesellschaftlicher Prozess, der gerade erst in vollem Gange ist. Regen Sie sich doch nicht so auf, in Amerika ist es ja viel schlimmer. Wenn da irgendein Ausländer – und die Amerikaner sind ja größtenteils Ausländer und meisten sogar Zuwanderer, sie haben es halt besser verdrängt als wir Europäer – mit der Waffe durch den Supermarkt ballert, dann plärrt am nächsten Tag dieser demente Kasper im Fernsehen, dass die Waffenindustrie noch viel mehr Umsätze machen muss, weil sonst Amerika nicht sicher ist. Wir kommen da bestimmt auch irgendwann mal hin, aber das dauert noch.

Nächstes Wochenende zum Beispiel, hat uns der Verfassungsschutz gesagt, könnte es zu einem Anschlag in einem Linienbus kommen. Der Täter ist aus Afrika, da muss man noch gar nicht mal viel machen, um als gefährlicher Krimineller in die Springerpresse zu kommen, die Hautfarbe reicht im Grunde schon aus, und sie haben ihm auch eine Schusswaffe besorgt. Und Drogen. Ich kann das schon verstehen, wenn man eigentlich überhaupt keine Neigungen hat, in einem Bus herumzuballern, dann muss man sich wenigstens mit Drogen helfen können, sonst klappt das ja nie. Und wir können die Sachen hier letztlich nicht einbauen, das heißt, wir könnten das schon, aber wir haben dann ja nicht den Innenminister, der sofort radikale Maßnahmen fordert. Und dann können wir auch keine radikalen Maßnahmen durchführen.

Sie können das als die letzte Freiheit verstehen, die uns noch bleibt, wenn wir uns die Gesetzgebung und die Sicherheitsmaßnahmen nicht von der Terror GmbH & Co. KG vorschreiben lassen wollen. Das müssen wir schon alleine hinbekommen. Deshalb bleiben wir hier auch selbstbestimmt. Wir könnten ja auch einfach Grenzkontrollen fordern oder die Ausweisung sämtlicher dunkelhäutiger Fahrgäste, aber das würde nichts bringen. An Grenzkontrollen verdient keiner, und wenn wir alle Afrikaner rauswerfen, haben wir bald niemanden mehr, der bei uns Bus fährt. So ein Afrikaner kann sich ja statistisch gesehen gar kein Auto leisten und wohnt sehr weit außerhalb, wir würden uns auf Dauer die Geschäftsgrundlage damit entziehen.

Also erst mal zwölf Mann für die Montage, und Sie bekommen eine Extraprämie, wenn Sie mit dem Auftrag schneller fertig werden. Was das aktuelle politische Klima betrifft, man kann ja nie wissen, ob man es nicht schon eher braucht.“





Unveränderliche Kennzeichen

29 07 2019

„Dritter Stock links, richtig? Wir wollen ja im Falle eines Falles auch korrekt informiert sein, und da ist so ein Detail manchmal ganz hilfreich. Seien Sie froh, dass wir an den Bürgern ein so großes Interesse haben.

Und wenn Sie bei Walther & Söhne arbeiten, dann immer wochenweise die Früh- und die Tagschicht, richtig? Ich muss es nur wissen, wir möchten eben im Vorwege sehr genau informiert sein, falls etwas passiert. Natürlich wollen wir auf gar keinen Fall, dass etwas passiert – aber dazu ist es eben unsere Aufgabe, dass wir vorher schon so viel wie möglich über Sie wissen. Da lassen sich dann auch Zusammenhänge besser erkennen, und man hat einen besseren Überblick über die Akten. Eine Behörde, die sich umfassend für die Sicherheit ihrer Bürger einsetzt, ist doch auch beruhigend, oder? Also ich finde das sehr beruhigend, dass wir so eine Behörde sind.

Aber wie gesagt, Sie haben alle zwei Wochen die Früh- und dann die Tagschicht. Ab halb neun fährt ja von Ihrer Straße aus der erste Bus in Richtung Innenstadt, wie kommen Sie denn dann in der Frühschicht hin? Die Maiblumenstraße durch und dann ab Maximilianplatz mit der Siebzehn in Richtung Bahnhof? Auch im Winter? auch im Sommer? Interessant, und da gehen Sie bestimmt immer morgens noch zum Bäcker und holen sich etwas zum Frühstück, richtig? Nein, das war jetzt bloß so eine Vermutung, die hätte überhaupt nicht stimmen müssen. Aber wo Sie das jetzt schon einmal so sagen, da kann man es doch auch gleich aktenkundig machen, oder? Schauen Sie, es ist doch kein Straftatbestand, wenn Sie am Morgen bei der Bäckerei belegte Brötchen holen und eine Zeitung. Das gehört halt zu Ihrem Leben dazu, so als eine Art unveränderliches Kennzeichen. Wir alle haben unveränderliche Kennzeichen, das weiß schließlich jeder.

Waren Sie mal Mitglied in einer Systempartei? oder haben Sie vielleicht in der jüngeren Vergangenheit mal eine gewählt? Ich frage das nur aus Routine, wir haben das in unserem Formular, und ich würde gerne einen vollständigen Datensatz haben. Selbstverständlich haben wir immer noch das Wahlgeheimnis, Sie müssen also gar nichts sagen, aber solange Sie keinen vollständigen Datensatz abliefern, kann es Ihnen natürlich passieren, dass wir Sie mehrmals nachbefragen, bis Sie uns alle notwendigen Auskünfte geliefert haben, und da wäre es doch klüger, wenn Sie uns gleich alles sagen, was wir brauchen, nicht wahr?

Sie haben ja auch noch eine Schwester, ist das richtig? Sie müssen uns die Anschrift nicht geben, wir finden das schon ohne Sie raus. Es gab nur in den letzten Monaten keinen besonders engen Kontakt mehr zwischen Ihnen, war da irgendwas vorgefallen? Also das müssen Sie und nun wirklich nicht sagen, das wollen wir tatsächlich nur rein vorsorglich wissen. Es kann ja wirklich mal etwas vorfallen, und dann ist es immer gut, wenn man es vorher schon hat kommen sehen, nicht wahr?

Es gibt eben so bestimmte Dinge, die sind nicht von vornherein klar. Bei Ihnen sehe ich jetzt keine besonderen Merkmale, Ihre Daten werden also aller Voraussicht nach einfach nur gespeichert, und dann werden wir auch keine Verwendung mehr dafür haben – falls nicht ein besonderer Fall eintritt, den wir heute natürlich noch nicht genau definieren können, deshalb brauchen wir ja eben so viele Daten von so vielen Bürgern. Weil man ja nie weiß, wann etwas interessant werden könnte. Oder auch gefährlich, für wen auch immer oder in welchem Zusammenhang jetzt genau. Aber davon verstehen wir auch nichts, und da ist es doch besser, wir lassen die Experten ihre Arbeit machen.

Das mit den Listen ist auch stark aufgebauscht worden in den Medien. Deshalb haben wir uns als Reaktion auf diese Hysterie auch überlegt, dass wir einfach ein generelles Verzeichnis mit den wichtigsten Eigenschaften unserer Bürger anlegen, damit die, die jetzt schon mit allerhand Einzelheiten auf so einer Liste stehen, nicht mehr das Gefühl haben müssen, sie würden als einzige auf so einer Liste stehen. Ich sehe das durchaus als praktizierten Minderheitenschutz. Und jetzt müssen wir eben so viele Informationen wie möglich sammeln, damit wir ein so großes Projekt auch ordentlich im Sinne der Bürger zu Ende bringen.

Die Daten sind bei uns auch in guten Händen, da können Sie absolut sicher sein. Die liest nur die Polizei, vielleicht wird irgendwo mal etwas an die Geheimdienste weitergegeben, wenn es die Ermittlungen im Inland erleichtern sollte, aber sonst ist da nichts vorgesehen. Die Bundeswehr könnte noch ein Interesse haben, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, für welche Art von Dienstgebrauch das sein sollte. Aber da fragen Sie mal bei der Bundeswehr nach, die erklären Ihnen das bestimmt.

Dann bräuchten wir eigentlich nur noch einen Kontakt, wen wir im Falle eines Falles verständigen können, und wir müssten auch ein paar Auskünfte haben über diese Person. Man soll ja nichts dem Zufall überlassen.“





Starker Tobak

15 07 2019

„Aber weswegen denn jetzt genau?“ „Das lässt sich so genau gar nicht sagen. Er passt halt nicht mehr.“ „Sehe ich auch so.“ „Das geht doch nicht – mit der Begründung können Sie sich scheiden lassen, aber doch nicht Sarrazin aus der Partei werfen!“

„Der Mann hat ein geschlossen rechtes Weltbild.“ „Obwohl er nicht ganz dicht ist?“ „Ich würde sagen, immerhin hat er eins, in der Partei ist das ja inzwischen auch eher eine Seltenheit.“ „Jetzt kommen Sie mir nicht mit billigen Witzen, der Mann glaubt das, was er sagt.“ „Klar, sonst wäre er ja nicht in der SPD.“ „Lassen Sie mich das präzisieren: dieser Mann glaubt selbst an den ganzen gottverdammten Scheiß, den er da von sich gibt!“ „Lassen Sie mich das präzisieren: sonst wäre er ja nicht in der SPD.“ „Sehe ich auch so.“

„Aber diese Ausländerfeindlichkeit, das ist doch nicht mit unseren Grundsätzen zu vereinen.“ „Wenn es danach ginge, müsste die Partei eigentlich die Hälfte ihrer Mitglieder rauswerfen.“ „Sie meinen die obere Hälfte?“ „Die Führungsspitze würde mir schon genügen.“ „Sehe ich auch so.“ „Wir können es uns als Partei der sozialen Bewegung doch nicht erlauben, dass wir so einen Rassisten bei uns als Mitglied beherbergen!“ „Sogar Helmut Schmidt wollte nicht mehr Ausländer in Deutschland.“ „Aber der will ja gar keine mehr!“ „Das sehen Sie falsch, er möchte nur halt keine Kopftuchmädchen produzierenden Gemüsetürken.“ „Die sind aber wenigstens nicht arbeitslos, schaffen sogar noch sozialversicherungspflichtige Jobs…“ „Aber nur für Türken.“ „Und die laufen alle diesem türkischen Hassprediger hinterher.“ „… und waren früher mal treue SPD-Wähler.“ „Schlimm genug.“ „Und sie sind das Rückgrat des Einzelhandels.“ „Das kann doch wohl kein Argument sein!“ „Sind Ihnen denn Rumänen lieber, die ganze Hochhaussiedlungen verdrecken?“ „Das sind wenigstens Europäer.“ „Stimmt, die gehören zum christlichen Abendland.“ „Im weitesten Sinne, ja.“ „Und gegen die Chinesen hatte ja Helmut Schmidt im Prinzip auch nichts.“ „Wieso nicht? weil die so schön demokratisch regiert werden und ihre Dissidenten hier viele nette Restaurants aufmachen?“ „Naja, das muss man halt auch akzeptieren.“ „Ist halt eine ganz andere Kultur und so.“ „Andere Länder, andere Sitten.“ „Ist doch schön, so als Kontrast – immer nur Sauerkaut und Lederhose ist doch auch viel zu eintönig.“

„Das mit den 4,25 Euro haben Sie bestimmt auch schon vergessen.“ „Da hat er allerdings mal etwas richtig gemacht.“ „Sehe ich auch so.“ „Wie bitte!?“ „Man musste den Leuten doch irgendwie beibringen, dass wir Hartz IV überwinden wollten.“ „Dazu brauchten wir ein glaubwürdiges Gesicht.“ „Ich höre wohl nicht richtig?“ „Das war natürlich strategisch etwas kompliziert eingefädelt, aber irgendwie mussten wir das angehen.“ „Sie glauben bestimmt auch, dass wir seit Jahren vor den Wahlen so viel Müll erzählen, damit wir nicht zu viele Stimmen bekommen.“ „Genau.“ „Wenn man es von uns am wenigsten erwartet, dann wird die SPD zum großen Schlag ausholen, und dann werden wir dies Land gewaltig umkrempeln.“ „Sonst geht es Ihnen aber gut?“ „Natürlich ist das erst mal starker Tobak, dass man sich als Arbeitsloser von 4,25 Euro am Tag ernähren soll.“ „Aber das ist ja auch nur als vorübergehende Lösung gedacht.“ „Und wenn man dann nach ein paar Jahren Mangelernährung und totaler sozialer Isolation wieder ins Arbeitsleben einsteigt, ist man halt schon so geschädigt, dass man nicht lange durchhält.“ „Dafür hat man sich dann aber schon an die Mangelernährung gewöhnt.“ „Das ist also das Menschenbild der SPD.“ „Wer nicht arbeitet, soll halt auch nicht essen.“ „Hat schon Müntefering gesagt.“ „Also in der Hinsicht kann ich echt nicht sagen, dass wir das kritisieren müssten.“

„Das mit den Wohnungen…“ „Das hätte einem Senator von der FDP natürlich auch passieren können, dass er Landeseigentum verscherbelt, damit die Kasse wieder stimmt.“ „Fragt sich dann bloß, wessen Kasse.“ „Stimmt auch wieder.“ „Aber grundsätzlich ist er doch im Wirtschaftsmodell der SPD angekommen, und das ist nun mal neoliberal.“ „Das geht Ihnen so einfach über die Lippen?“ „Wir müssen uns doch alle Optionen offen halten für eine Koalition.“ „Dann wäre ich mal sehr gespannt, mit dem Sie noch koalieren wollen, wenn Sie Sarrazin als Türöffner in der Partei behalten.“ „Wenn er in die AfD eintritt, hat er doch für seine Bücher auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr.“

„Ich verstehe jetzt nur nicht, warum wollen Sie ihn überhaupt loswerden?“ „Sie haben immer einen, der die Partei in den Schlagzeilen hält.“ „Und Sie müssen nie Sorge haben, dass er tatsächlich bei den Nazis Mitglied wird.“ „Also offizielles Mitglied, bis jetzt ist er ja noch…“ „Ja, ich habe verstanden! Sie müssen es nicht erklären, ich habe verstanden, weil ich den ganzen Mist schon mehrmals gehört habe, als die SPD ihn vor die Tür setzen wollte!“ „Und warum hat sie es nicht längst getan?“ „Weil sich die Partei an die Entscheidungen ihrer eigenen Mitglieder hält.“ „So wie bei der Große Koalition, oder verwechsle ich das wieder?“ „Da ging es aber eher um die Gremien.“ „Geht es hier auch.“ „Dann war das Urteil ja beide Male okay.“ „Aber jetzt ist mal Schluss mit diesem rassistischen Gelaber!“ „Meine Güte, jetzt lassen Sie den alten Mann doch – er hat doch selbst gesagt, der Niedergang der SPD wird nicht zu verhindern sein, und da…“ „Er hat was gesagt!?“ „Wir, die älteste Partei Deutschlands, sollen diesen Nestbeschmutzer in unseren Reihen dulden?“ „Dieser sabbernde Saftsack hat in der SPD nichts zu suchen!“ „Aber…“ „Sehe ich auch so.“ „Fegt das weg!“ „Das muss sich die Partei ja nun nicht bieten lassen.“ „Niederlagen, gut und schön, aber Defätismus? nur über unsere Leichen!“





Destruktives Misstrauensvotum

25 06 2019

„… sich Kramp-Karrenbauer sehr entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen habe. Nach den jüngsten Gewalttaten sei derzeit an eine Koalition noch nicht zu…“

„… nur als Zweckbündnis sehe. Es sei den Abgeordneten klar, dass sie sich in ihrer gesamten christdemokratischen Ausrichtung nun nach den rechtsextremistischen Mitgliedern der…“

„… dass die CDU als Partei der Mitte noch keine verbindliche Aussage machen könne, wohin sich die Mitte bewege. Daher müsse man für weitere Bewegungen in alle Richtungen eine sehr große Toleranz und möglichst große…“

„… nicht damit rechne, dass die AfD in dieser Fraktionsgemeinschaft einmal als Mehrheit das Sagen habe. Wenn dies so sei, wolle die CDU sich allerdings als vorbildlich demokratische Partei zeigen und die Alternative als…“

„… einen Konsens innerhalb der Partei abstecken müsse. Kramp-Karrenbauer habe sich sehr besorgt über den Mord an Lübcke gezeigt, sei jedoch angesichts einer Gewalttat gegen die Bundeskanzlerin sehr entspannt, da sie nicht mit…“

„… bemühe sich auch die SPD um eine ruhige Kompromissfindung. Es sei den Sozialdemokraten nicht daran gelegen, Wähler aus dem rechten Umfeld zu verlieren, da man sonst als Koalitionspartner für die Alternative nicht mehr…“

„… habe sich die CDU sehr klar gegen den Rechtsextremismus ausgesprochen. Allerdings habe sie nicht vor genau zu sagen, was sie als rechts empfinde, daher könne sie auch nicht sagen, ob es eine extremistische…“

„… natürlich Empörung hervorgerufen habe, da sich der Bundestagsabgeordnete Hemmelgarn in obszöner Weise über den Tod zweier Angehörige der Bundesluftwaffe lustig gemacht habe. Das CDU-Präsidium sehe hier keinen Handlungsbedarf, da die Vorsitzende im Zweifel für die AfD eine antimilitaristische Gesinnung entdecken könne, die sich nicht mit dem üblichen Bild von der…“

„… müsse man die Einlassungen allerdings für eine schwere Entgleisung halten, da sie nicht vorher mit der Union abgesprochen seien. Dobrindt und Scheuer hätten zunächst untereinander gestritten, wer dies wohl zuerst gesagt hätte, dann aber seien beide auf die Bundeskanzlerin…“

„… wegen zahlreicher Ausschlussverfahren als Partei nicht mehr handlungsfähig sei. Kramp-Karrenbauer wolle daher zunächst auf einem Bundesparteitag die…“

„… auch rechtskonservative Wähler wieder mit der Partei versöhnen wolle, die den Holocaust für eine jüdische Erfindung und die Wehrmacht für linksgrün versifft hielten. Merz könne so wieder eine mehrheitsfähige…“

„… Fraktionsgemeinschaften mit anderen rechten Parteien nur noch auf dem Papier vollziehen werde, um die Wiederwahl nicht zu gefährden und die sogenannte bürgerliche Mitte nicht als Mehrheit aus dem Auge zu verlieren. Gauland warne ausdrücklich vor Söder und Dobrindt als geradezu minderwertigem…“

„… es einen Trennungsbeschluss geben müsse, der in der Form und der Folge einem historischen Vorbild folgen müsse. Sollte die CSU sich von der gemeinsamen Parteiführung nicht distanzieren, werde die Regierung alle Mitglieder dieser Diskussion in Gewahrsam nehmen, bis sich die…“

„… ein destruktives Misstrauensvotum gegen die Partei angekündigt habe. Zwar sei die Union bisher noch in Besitz einer Mehrheit, es könne aber nicht sichergestellt werden, dass sich dies auch programmatisch in den…“

„… sich die Christsozialen als Partei der wahren Mitte als erste von der Schwesterpartei distanziere, um nicht in einem stalinistischen Foltergefängnis aufzuwachen, das der linksversiffte Verbotskult der Grünen über die…“

„… sogar die Junge Union als international anerkannte Schifffahrtsorganisation bei der Bergung afrikanischer Flüchtlinge im Mittelmeer mitmachen wolle. Die AfD habe sich sehr zufrieden gezeigt, dass es in diesem Land wenigstens noch Kolibri und…“

„… um Entschuldigung bitte. Die Flugmanöver der Bundeswehr sähen nur von unten so interessant aus, was allerdings im ruhenden Zustand oft als eine sehr…“

„… die Börsenaufsicht inzwischen ermittle, es bestehe derzeit der Verdacht, dass durch die leerstehenden Hallen der Träger längst eine andere Nutzungsart anstreben wolle. Allerdings sei eine Kunstausstellung, so Klöckner, für die Räumlichkeiten im Deutschen Bundestag nur eine vorübergehende…“