Der Alte von Ipanema

5 07 2018

„Das hält ja sonst nicht.“ Horst Breschke stakste in seiner knielangen Badehose über den Rasen zu dem kleinen Tischchen auf der Terrasse, wo sich die Tube befand. Er rieb sich kräftig die Arme ein, wobei er jede Menge Gartenerde auf der Haut verteilte. Kein Wunder, hatte er doch zuvor eine gute Stunde lang Unkraut gezupft.

Dies und die Tatsache, dass der alte Herr zu diesem Ensemble wie stets ein braun kariertes Hütchen trug, ließen mittelfristig ein Einschreiten unabdingbar erscheinen. „Sie hat wohl keinen Garten“, murrte er, „sonst hätte mir die Hausärztin nicht diesen unsinnigen Ratschlag gegeben.“ Herr Breschke hatte die Medizinerin konsultiert, da es um eine winzige Veränderung an einem Leberfleck ging, der ihm auf der rechten Schulter saß. Nichts Schlimmes, wie sie meinte, er solle sich nur immer gut eincremen bei der Gartenarbeit. „Ich habe nun wirklich alles ausprobiert“, erklärte der pensionierte Finanzbeamte. „Aber meine Frau geht mir auf die Barrikaden, wenn ich jeden Tag mit verschmierten Hemdsärmeln ankomme.“

Die Cremetube trug neben dem stilisierten Drachen aus Sonnenstrahlen und einem fetten Kind, das sich just mit der Cremetube, die den stilisierten Drachen aus Sonnenstrahlen trug, auf dem sich ein Kind mit der Cremetube… – jedenfalls war die Aufschrift eindeutig chinesisch, und so schien es nur logisch, dass Breschkes Tochter das Elixier von einer Geschäftsreise nach Brasilien mitgebracht hatte, wo es auf einem Marktstand feilgeboten wurde. Das Ablaufdatum dieser stark nach Jasmin und alten Fahrradreifen duftenden Flüssigkeit hatte sich vermutlich schon in der Sonne aufgelöst. „In Südamerika hat’s ja ganz andere Temperaturen“, sinnierte Breschke. „Und der Brasilianer an sich ist am Strand ja größtenteils unbekleidet, die wissen schon, was für eine Creme sie benutzen müssen.“ Ich stellte das Tübchen wieder auf den Tisch. „Der Brasilianer an sich hat zwar einen etwas anderen Hauttyp“, erklärte ich, „aber es gibt da eine uralte Landessitte: man cremt sich ein, und dann lässt man die Sache auch einziehen.“ Er schüttelte den Kopf. „Ich kann doch hier nicht im Liegestuhl in der Sonne warten, da schlafe ich glatt ein. Wissen Sie, wie gefährlich das ist?“

Vor meinem inneren Auge lag Breschke sanft schnarchend im Klappstuhl, ein Dutzend Damen fächelte ihm mit gemopsten Hotelhandtüchern Kühlung zu oder sorgte für ausreichend Schatten, damit der Alte von Ipanema keinen Sonnenstich bekäme. Im Hintergrund stapfte ein fettes Kind durch den Sand, das eine Cremetube mit sich trug, auf der ein stilisierter Drache aus Sonnenstrahlen abwechselnd sich selbst und viele fette Kinder verschlang. Vielleicht hatte ich aber auch nur zu lange in der Mittagssonne gestanden.

„Das Komplizierteste ist ja die Kopfhaut.“ Herr Breschke lüftete vorsichtig seinen Hut, in dessen Krempe eine verschachtelte Konstruktion aus Papiertaschentüchern und Frischhaltefolie klemmte. „Es gibt ja neuerdings Spezialprodukte gegen den Kopfhautsonnenbrand“, kicherte er, „aber ich bin ja nicht dumm. Da tut’s doch normale Sonnencreme auch.“ Also hatte er sich den haarlosen Scheitel mit der Sonnenlotion kräftig eingerieben, bevor er die Sache mit dem inneren Hutschoner aufsetzte. Um sich nicht in Schmierigkeiten zu bringen, dichtete er das Gebilde doppelseitig ab. Darin war der Alte perfekt. Auch wenn es ein bisschen mehr Aufwand mit sich brachte.

Allerdings hatte die Sache einen Haken. Diese ominöse Drachenmilch war derart dünnflüssig, dass sie gar nicht erst auftrocknete. Horst Breschke kniete nun vor dem Rosenbeet und auf dem Rasen, wobei er sich im Viertelstundenrhythmus selbst panierte, um dann wieder eine neue Schicht von der Sonnencreme aufzutragen. Immerhin hatte er noch ein gutes Dutzend Tuben im Keller lagern, das Tochterkind war wie immer gründlich gewesen beim Kauf; vielleicht gab es auch 143 Tuben zum Preis von 142, da kann man ja nicht widerstehen, zumindest nicht in Brasilien. Doch das würde nicht den ganzen Sommer lang halten. „Und ich kann doch den Garten nicht im Stich lassen, nur weil die Sonne scheint?“ „Natürlich nicht“, bekräftigte ich, „gerade im Sommer bedarf ein großer Garten der intensiven Pflege, und ich glaube, ich habe dafür auch schon die richtige Lösung. Warten Sie einen Augenblick, wir fangen gleich an.“

Anfangs weigerte er sich, in die rasch herbeigeschafften Badeschlappen zu steigen, doch beim Gedanken, dass seine Gattin ihm für die fettigen Fußspuren auf dem Flurteppich eine Strafpredigt halten würde, lenkte er schnell ein. „Und es sind nur ein paar Schritte“, besänftigte ich, „nur bis ins Bad.“ „Ins Bad?“ Skeptisch blickte er mich an. „Was soll ich da?“ „Sie können natürlich auch eine Stunde regungslos in der Sonne stehen und warten, bis das Zeug eingezogen ist, aber…“ „Und einen Sonnenstich bekommen?“ Schon lief er aufs Haus zu.

Rasch hatte Breschke sich abgebraust, die Spuren von Erde und Kosmetik gründlich beseitigt, und das bereitgelegte Unterhemd angezogen. „Man kann das waschen“, befand ich, „sogar Ihre Frau wird da nicht widersprechen. Und jetzt die.“ Ich reichte ihm seine gewohnte Strickjacke. „Sehr gut“, lobte er. „Kommen Sie, wir wollen gehen.“ „In den Garten?“ Breschke winkte ab. Er langte nach dem Haustürschlüssel und der Geldbörse. „Nein, gleich in die Drogerie. Wir brauchen eine vernünftige Sonnencreme.“

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Verursacherprinzip

4 07 2018

„Technisch ist das machbar.“ „Und rechtlich?“ „Also für juristische Fragen haben wir eine eigene Abteilung, und die können da nach unserem Plan eine Beurteilung abgeben.“ „Und warum kann man die Rechtsabteilung nicht gleich in den Prozess einbinden?“ „Oder wie wär’s, wenn man gleich eine rechtssichere Lösung anstreben würde?“ „Sie sind doch Jurist, warum machen Sie das nicht?“ „Der Auftrag sieht erstmal nur vor, dass wir eine technisch machbare Lösung finden.“

„Wobei man den Fokus ja auch gleich auf die Vermeidung legen könnte.“ „Das würde aber vielen Interessen widersprechen, das muss man auch in der Gesamtheit der politisch-wirtschaftlichen Gemengelage so anerkennen.“ „Wir sind hier nicht als Ethikkommission eingesetzt, Kollegen, lassen Sie uns bitte wieder auf einen technisch machbaren Kompromiss…“ „Gerade einen Kompromiss kann man doch auch rechtskonform gestalten?“ „Naja, wir sind schon kompromissbereit, aber wir machen das hier ja nicht für uns selbst.“

„Wenn wir einen Großteil wieder loswerden, ist schon viel getan.“ „Wir wollen aber alles wieder loswerden.“ „Sehen Sie, und jetzt kommt die technische Machbarkeit.“ „Das ist in erster Linie ein logistisches Problem, das heißt, wir müssen una darum kümmern, was wann wohin kommt und wo das bleibt.“ „Also keine Rücknahme?“ „Erstmal weg mit dem ganzen Kram, dazu haben wir doch die internationalen Verbindungen.“ „Und das nützt uns? also langfristig gesehen?“ „Sicher, sonst würden wir das doch gar nicht erst machen.“ „Man muss ja auch eine Menge Geld dafür in die Hand nehmen. So eine Entscheidung will wohl überlegt sein.“ „Ich spreche hier von den europäischen…“ „Wir auch.“

„Also vom Grundsatz her könnte man das jetzt als Verursacherprinzip bezeichnen?“ „Doch, ja.“ „Aber Afrika hat doch das alles nicht verursacht.“ „Sehen Sie es mal als Zeichen einer erweiterten Partnerschaft: wir sind in denselben Prozess wie Afrika involviert und teilen uns jetzt die Folgen.“ „Ich finde das sehr partnerschaftlich.“ „Und die Nachhaltigkeit wird gewahrt!“ „Wieso…“ „Naja, wir wollen doch, dass das alles dauerhaft in Afrika bleibt. Sonst hätten wir das ja alles in Europa.“ „Wäre auch irgendwie nachhaltig, oder?“

„Meiner Ansicht nach haben wir in der Geschichte zu viel falsch gemacht und müssen dafür jetzt auch die Konsequenzen tragen.“ „Jetzt werden Sie mal nicht weinerlich, Sie profitieren doch auch von diesem Wohlstand, den ganze Generationen für Sie erarbeitet haben.“ „Klar, aber es waren halt nicht immer europäische.“ „Umso mehr müssen wir jetzt schauen, dass wir uns auf Europa konzentrieren, damit dieser Wohlstand nicht wieder verloren geht.“ „Eben, das wäre katastrophal für alle.“ „Die multilateralen Verbindungen sind ja auch dank unseres Wohlstandes so stabil, und wir lassen die anderen gerne teilhaben an unserer wirtschaftlichen und politischen Stärke.“ „Mal ganz konkret, wie stellen Sie sich eine Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern denn vor?“ „Die sollen natürlich Verantwortung übernehmen können, auch für die Folgen für ihre eigenen Staaten. Deshalb ist eine volle Einbindung in unser Lösungskonzept absolut unabdingbar, ich sage nochmals: die volle Einbindung. Wir müssen ihnen erlauben, mehr Entscheidungen gezielt vor Ort zu treffen, für vor- und nachbereitende Verfahren, für die Logistik, für die Planung und die Stabilität. Das stärkt letztlich auch deren Wirtschaft und macht in letzter Konsequenz vielleicht ein neues Modell eines globalen Wirtschaftskreislaufs aus.“ „Das erzählen Sie mal den Banken.“ „Was haben Sie mit den Banken? Wenn das alles stabil organisiert ist, dann sind denen politische Implikationen aber mal so was von egal, das können Sie mir glauben.“

„Bliebe die technische Sicherheit.“ „Das ist, wie gesagt, eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf beiden Seiten. Wir sind zum Glück so reich, dass wir uns eine Einhegung der Gefahren durch mehr Technik leisten können.“ „Das hindert uns nicht, die Transportwege übers Mittelmeer weiterhin…“ „Werden Sie mal nicht emotional, junger Freund. Ihre Seefahrerromantik ist hier deplatziert, das ist knallhartes Business auf beiden Seiten.“ „Auf beiden Seiten!?“ „Sie glauben doch nicht, dass wir das dulden würden, wenn wir nicht zumindest noch ein bisschen am Gewinn beteiligt wären.“ „Ich dachte, das sei ausschließlich das unternehmerische Risiko der Transportunternehmen?“ „Eben, darum haben wir uns ja auch entschlossen, dass wir gar nicht so eingreifen, wie wir eingreifen könnten. Die Politik hängt immer ein bisschen hinterher, ein Kompromiss hier, einer da, und am Ende geht alles wieder seinen Gang.“ „Man müsste das halt noch besser organisieren.“ „Erzählen Sie das mal den Ausländern.“ „Werden Sie nicht zynisch, wir brauchen diese internationalen Bündnisse nötiger denn je.“ „Ja, aber wenn ich mir überlege, was da für ein Mülltourismus…“ „Verdammt, ich will dieses Wort nicht mehr hören! Mülltourismus ist ein furchtbarer Ausdruck, der der Sache in keiner Weise gerecht wird. Dazu sind unsere Recyclingprojekte mit Afrika auch global viel zu wichtig, als dass wir den Umweltschutz damit in Misskredit bringen sollten, klar?“





Wirkungsgleich

3 07 2018

„… wohlwollend zur Kenntnis genommen habe. Nach Seehofers Rücktritt habe die CDU jetzt die Option, sich bundesweit zu…“

„… nicht wehrlos hinnehmen wolle. Der kommissarische Parteichef Söder drohe ebenfalls mit der Ausdehnung der Christsozialen auf die restdeutschen…“

„… sei der Landesverband beim traditionellen Weißwurstfrühstück gegründet worden. Merkel wolle bereits am frühen Nachmittag in München die erste…“

„… darauf hingewiesen habe, dass alle CDU-Ortsverbände in Bayern der Kreuzpflicht unterliegen würden und daher unter der Kontrolle der Polizei und des Verfassungsschutzes in…“

„… wolle die CSU beim Heiligen Stuhl darauf hinwirken, dass die Mitgliedschaft in der Schwesterpartei automatisch zur Vogelfreiheit führe. Da Schavan dies abgelehnt habe, werde die Landesgruppe darauf hinarbeiten, die Todesstrafe für Personen, die in widernatürlicher…“

„… den ersten Kreisverband in Ingolstadt gründen könne. Merkel sei dazu eigens angereist und werde mit einem aus eigener Tasche bezahlten Bürgerfest die oberbayrische…“

„… ein Unrechtsregime installieren wolle. Nur die CSU sei durch die Wahlergebnisse der letzten Jahrzehnte legitimiert, eine Landesregierung zu…“

„… darauf Rücksicht nehmen wolle. Die Gründung der Ortsvereine werde inzwischen im Abstand von drei bis fünf Sekunden gemeldet, was die technische Infrastruktur des bayerischen Lagezentrums einfach noch nicht…“

„… alle notwendigen Unterstützerunterschriften für die Teilnahme an den Wahlen zum Landtag im Freistaat Bayern bereits eine Viertelstunde nach Beginn der Sammlung vorgelegt habe. Es gehe dabei nicht um eine Umbenennung der CSU, was den meisten Mitglieder große Sorgen…“

„… die Umfragen als von der Lügenpresse manipuliert betrachte. Dobrindt glaube ausschließlich unabhängigen Qualitätsmedien wie dem Bayernkurier oder den Publikationen des Kopp-Verlages und werde Wahlprognosen der CSU erst dann wieder anerkennen, wenn diese eine absolute…“

„… der Landkreis Tirschenreuth das seit 1933 mit Unterbrechungen geltende Einparteiensystem so verinnerlicht habe, dass der gesamte CSU-Verband geschlossen in die…“

„… sehe Friedrich die vom internationalen Finanzislam bezahlte Kanzlerin Angela Fatima bin Hitler als linksfaschistische Provokateurin, die die Zerstörung der deutschen Rasse durch Veganismus und Zwangshomosexualisierung christlicher Buben billigend in…“

„… nicht zu umgehen sei, die Invasion der CDU in Karlsruhe zu stoppen. Dobrindt werde im Falle einer Niederlage unverzüglich den Einsatz der Bundeswehr im…“

„… sich im Landkreis Miesbach der grüne Landrat zu einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU entschlossen habe, falls diese per Koalitionsvertrag eindeutig ablehne, Bündnisse mit den Christsozialen oder anderen demokratiefeindlichen Gruppierungen zu…“

„… lasse sich die CDU-Vorsitzende nicht von einem Innenminister im Wahlkampf behindern, der nur ihretwegen noch Innenminister sei. Die Abschlusskundgebung der Christdemokraten sei…“

„… die Ausfälle des ehemaligen Ministers für mindestens dreitausend Übertritte zur CDU gesorgt hätten. Friedrich habe dies als jüdisch-versiffte Schweinepropaganda bezeichnet, für die die…“

„… auch in Eichstätt gewirkt habe. Söder habe von einer Neuauflage der Hexenverfolgung gesprochen, da er von der Auflösung der CSU im Landkreis erst aus einem Bericht des…“

„… gehe die Kanzlerin bei der Gründung des bayerischen Landesverbandes nach einem Masterplan vor, der innerhalb weniger Wochen eine komplette…“

„… beispielsweise in Dingolfing der komplette SPD-Verband geschlossen in die CDU gewechselt sei. Dies habe in den Wahlprognosen regional zu starken Einbußen der…“

„… also quasi in den Münchener Hauptbahnhof eingestiegen sei, wodurch Stoiber dann direkt in die AfD…“

„… werde in der Rest-CSU bereits diskutiert, ob im Falle eines CDU-Sieges nicht die Christsozialen trotzdem wegen ihres Heimatrechts als führender Partner in einer Koalition dem Regierungschef…“

„… es eine Frechheit der von den Feinden des Christentums gesteuerten Systemmedien sei, dass Merkel mehr Sympathien besitze als der bayerische Ministerpräsident. Die Kanzlerin sei lediglich weniger unbeliebt als Söder, was man nicht als wirkungsgleich mit einem…“

„… freiwillig aufgelöst habe. Da eine Fusion von Freien Wählern und Christsozialen wenig wahrscheinlich sei, bleibe in Kulmbach der Posten des Landrates auch weiterhin in der Hand der…“

„… sich für das Amt des Ministerpräsidenten gerne zur Verfügung stelle. Seit seinem Übertritt wolle Dobrindt so schnell wie möglich den…“





Dogma

2 07 2018

„Das wollen Sie mir doch nicht weismachen!?“ „Was spricht denn Ihrer Ansicht nach dagegen?“ „Dass das alles eine Wahnvorstellung ist, das weiß doch jeder.“ „Sagen Sie.“ „Und Sie suchen auch nur ein paar Spinner, die das glauben, was Sie ihnen da erzählen.“ „Das ist korrekt. Genau das ist ja das Wesen von Religion, oder sehe ich das falsch?“

„Eine Kirche der Chemtrails – Sie wollen mich wohl verarschen!?“ „Keinesfalls. Aber haben Sie schon mal ein Grundgesetz von innen gesehen? und wenn ja, wie lange ist das jetzt her?“ „Was hat denn Ihr Schwachsinn mit dem Grundgesetz zu tun?“ „Schauen Sie, wir haben hier eine Religionsfreiheit in diesem Rechtsstaat. Da lasse ich mir von Ihnen nicht vorschreiben, was Unsinn ist und was man als legitime Glaubensvorstellung bezeichnen darf.“ „Sie suchen doch bloß ein paar Trottel, die…“ „Vorsicht, wir befinden uns gerade im Bereich des §166 Strafgesetzbuch.“ „Gotteslästerung ist in Ihrem Fall doch gar nicht möglich, oder haben Sie einen Gott?“ „Dann könnte man jeden Buddhisten straffrei beleidigen, oder?“ „Hören Sie auf mit diesen Spitzfindigkeiten!“ „Sie tragen jetzt diese Gemeinschaft als religiöse Gemeinschaft ein, und dann sind wir beide zufrieden.“ „Ich denke ja gar nicht daran!“ „Müssen wir erst nach Karlsruhe?“

„Hören Sie mal, ich verstehe Sie ja, aber wir können doch nicht jeden Quatsch als Religion bezeichnen, nur weil ein paar Freaks daran glauben. Das geht doch nicht!“ „Männer in Frauenkleidern?“ „Zum Beispiel.“ „Ich denke, jetzt haben Sie ein ernsthaftes Problem mit der römisch-katholischen Kirche, aber bitte – war nicht meine Wortwahl.“ „Aber die glauben doch wenigstens noch an etwas.“ „Wir doch auch. Wir glauben, dass diese Chemtrails eine Botschaft von finsteren Mächten sind, denen wir als verantwortungsvolle Menschen widerstehen und die wir bekämpfen müssen, weil sonst das Ende der Welt droht, wie es die Schrift überliefert.“ „Das ist doch nicht ihr Ernst!“ „Ich finde das recht vernünftig. Wir haben uns beispielsweise nicht aus disziplinarischen Erwägungen die Himmelfahrt einer seit längerem verstorbenen Dame ausgedacht, die trotz etlicher Geburten noch Jungfrau ist.“ „Das ist ein Dogma.“ „Was ist ein Dogma?“ „Wenn Sie sagen: das ist so, keine Widerrede, dann ist das so. Das ist ein Dogma.“ „Okay, verstehe. Dann ist das mit den Chemtrails jetzt ein Dogma.“ „Seit wann?“ „Ich hatte eben eine göttliche Eingebung. Passiert Ihnen vielleicht eher selten, aber als Auserwählter kann ich Ihnen bestätigen, es tut nicht weh.“

„Wenn ich Sie richtig verstehe, sprechen da gerade unsichtbare Wesen durch Sie?“ „Jupp.“ „Nur mal als Frage: was rauchen Sie?“ „Das ist nicht Ihr Ernst!“ „Entschuldigung, aber Sie haben doch nicht alle Tassen im Schrank.“ „Ich sollte mal mit dem Vatikan telefonieren. Sie wissen schon, was man für die Beleidigung des Papstes kassiert?“ „Aber…“ „Franziskus soll da nicht zimperlich sein, er hat auch schon gesagt, wer seine Mutter beleidigt, kriegt eins in die Fresse.“ „Ich kann aber nicht so einfach akzeptieren, dass Sie hier auf der Basis einer bestehenden Religion einfach Ihre eigenen wirren Vorstellungen ausleben wollen.“ „Was soll das nun wieder heißen? Darf man jetzt nur noch Religionen stiften, wenn man nachweislich nicht in Konkurrenz zu anderen steht?“ „Sie könnten doch auch gleich Protestant werden oder so etwas, die sind vielleicht ein bisschen toleranter, was das angeht.“ „Sie kennen keine Protestanten, wie?“ „Ist ja auch egal, jedenfalls könnten Sie Ihren Kram mit den Chemtrails da sicher irgendwie unterbringen.“ „Dann hätte man ja das Christentum auch nicht zu gründen brauchen. Religionen gab es sicher genug.“ „Aber das waren sicher die falschen Religionen.“ „Und woran merkt man das?“ „Gott hat damals zu den Menschen gesprochen, oder irgendwie so.“ „Also gelten solche Offenbarungen nur, wenn man sie in einer vormodernen Gesellschaft und in enger Abstimmung mit der vorher schon durch Gott eingesetzten Religionsbehörde für gültig erklären lässt?“ „Ich weiß doch auch nicht, wie so etwas läuft!“ „Also Sie wollen mir jetzt ernsthaft erklären, dass Gott gar nicht zu Ihnen spricht, und trotzdem wollen Sie dann den Unterschied herausfinden können, ob es sich um eine anerkennenswerte Offenbarung handelt? Sie sind mir ja einer.“ „Dann lassen Sie Ihren verdammten Scheißdreck doch vom Papst beglaubigen!“ „Also erstens ist der nur für römisch-katholische Angelegenheit zuständig, das ist aber Allgemeinbildung. Und zweitens habe ich ja noch keine letzte Gewissheit, um welchen Gott es sich handelt.“ „Wie jetzt!?“ „Sie müssen doch verstehen, dass es sich hier um eine reine Glaubensfrage handelt.“ „Ja, jaja.“ „Und Sie wollten doch, dass wir eine mindestens im Range eines religiösen Dogmas stehende Aussage über unsere Glaubensinhalte formulieren können, oder?“ „Ich…“ „Sie müssen doch einsehen, solange wir noch nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, ist doch diese theologische Einstufung total irrelevant.“ „Ich weiß gar nichts mehr!“ „Nehmen Sie es nicht so schwer, ich habe dieselben Zweifel. Man weiß ja kaum noch, ob man es mit Gott oder dem Teufel zu tun hat.“ „Meinetwegen, geben Sie her – Stempel, Unterschrift, Sie können loslegen.“ „Besten Dank, mein Herr. Ach, wo wir gerade dabei sind: wo beantragt man denn hier die Prüfung zum Heilpraktiker?“





Gernulf Olzheimer kommentiert (CDXX): Das Überangebot

29 06 2018
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Wenn die warme Jahreszeit Einzug hielt am Felshang dicht bei dem kleinen Tümpel, wuchs manche Beere im grünen Dickicht. Manche waren rot und süß, manche blau, gelb oder lila, manche süß und dann sauer, einige sauer, dann süß, manche mehlig bis weich, einige überraschend süß, dann aber widerwärtig bitter, eine sorgte für ein taubes Gefühl in der Zunge, eine entwässerte den Körper dank tagelangen Brechreizes gründlich, eine hatte nach des herben Buketts von Rotblüte und Seegras eine duftige Kopfnote von Braunbaumrinde mit Akzenten von Sommerregen und Humus, bevor der stahlige Abgang die säurebetonte Stumpfpilznote noch einmal aufnahm. Er führte kurz nach der Einnahme zu einer Lähmung des Atemzentrums, was die Hinterbliebenen vor die Wahl stellte: rote oder blaue Süßbeeren? Das war keine Frage des Stils, das beugte sich dem Überangebot.

Die postmoderne Bestückung des Einzelhandels hat die Fronten etwas bereinigt; kein Waschmittel explodiert beim Öffnen, keine Konserve vergiftet vorsätzlich den Käufer, wer sich genug Schnaps für die letale Dosis in die Birne bembelt, handelt stets aus eigener Verantwortung. Doch der Verbraucher wird aus Dumm- und Bosheit mit Marmeladen beschmissen, mit drumunddrölfzig Sorten in aller Herren Länder Glasdesign, verschraubt, vermufft, verdengelt und verschweißt, rund, eckig, fast alle in dreidimensionaler Ausführung, und die Botschaft auf der Außenseite heißt: Marmelade. Kauf mich. Es gibt fünfunddreißig Sorten Kirsche im Regal des hysteriebetonten Fachmarktes für Frustkäufe, unter ihnen elf Items mit ohne Zusatz, darunter wieder die finalen drei Sorten Schwarzkirsche, Schwarz mit Weichsel und Schwarzkirsche-Knupper. Das in der Luft wabernde Getöse der Megamärkte speist sich vom dumpfen Aufschlag der Kunden auf dem abwaschbaren Boden der Tatsachen, wenn die Schwerkraft ihre Schädelfrontseite erdet. Was aber kaufen, wo doch alles sinnlos ist?

Die Entscheidung zwischen drei Sorten Plörre mit fünf Achteln Zucker ist genug, das limbische System kapituliert kreischend vor der Entscheidung und schwiemelt dem Bekloppten die Daten zurück in den Eingangsspeicher. Es geht ja gar nicht um die Menge der nicht verwertbaren Sorten, die nach reiner Vernunft kritischen Dinge sind entscheidend. Können drei Sorten Kirsche den durchschnittlichen Konsumkasper schon so demontieren, dass er die Contenance verliert? oder muss ein Kübel Pfirsich-Schlumpf mit getoasteter Qualle die Entscheidung auslösen? Die Menge der in Betracht kommenden Geschmäcker ist nicht relevant, es ist die Masse der nicht in Betracht kommenden, die zwar theoretisch wählbar sind, praktisch jedoch keine Rolle spielen, nur als Fehlermöglichkeiten, dass der Beknackte die falsche Entscheidung getroffen hat. Je mehr ungenießbares Zeug das Angebot bläht, desto mehr Angst erzeugt es beim Kaufinteressenten und damit umso weniger Kaufinteresse.

Wer wählt, verpasst zwingend den Großteil der Alternativen. Der sich auftürmende Kanaltsunami, der das ehedem überschaubare Fernsehen flutet, hat den Fußballgucker im Auge. Das Wesen des Kapitalismus gebietet, dass das Angebot erweitert und differenziert wird, geschärft, verbreitert. Bald sind es zwölf Kanäle, die Hälfte davon nicht mehr mit dem ubiquitären Gekicke satter Millionäre, wie es auch andere Medien hochspülen, sondern die sich immer weiter aufdröselnden Regionalligen, die unter der Woche Bälle treten, die schönsten Elfer aus der Regionalliga in Dauerschleife, der Pokal von anno dazumal in der neunten Wiederholung wegen Fallrückziehers in der Verlängerung. Bald sind es neun quasi per Parthenogenese geschlüpfte Klone, die um die Quadrataugen des unschuldigen Opfers buhlen, der sich für jeweils eine Todesart entscheiden muss: einen einschalten heißt alle anderen verpassen, und nicht einmal der Trost hilft, dass man sich den ganzen anderen Schmodder schließlich aufzeichnen und wegtuppern könnte für den Ruhestand, was sich bei Marmelade schon schwieriger gestalten würde. Es passt immer nur ein Brot in die Backe.

Der Hominide ist kein Entscheidungträger, er bedarf der Führung, und was ihm als Freiheit gezeigt wird, bedrückt ihn. Einfach strukturierte Personen kommen viel besser zurecht mit einfach strukturierten Möglichkeiten: rund oder eckig, heiß oder kalt, Sekt oder Selters. Die Schnapsidee, jede Hochschule mit Studiengängen jenseits der Verarbeitungskapazität der Amygdala auszurüsten, führt zu einer Schwemme von Juristen und Lehrern, weil sich interkulturelles Food-Management und gendergerechtes Klöppeln schon anhören, als bekäme man statt eines Abschlussexamens gleich den Therapieplatz für die posttraumatische Störung. So gibt es viele unzufriedene Juristen, die ihre aufkeimenden Phobien im Staatsdienst gut in den Griff kriegen. Hätten sie dagegen Marmelade auf Lehramt studiert, wer weiß, was dann passiert wäre.





Ausscheidungsprozess

28 06 2018

„… dass die Nationalmannschaft so früh das Turnier verlassen müsse. Die Verantwortlichen würden mittelfristig ihrer Verantwortung gerecht werden, die kommende…“

„… sehr traurig seien. Merkel habe Jogi Löw allerdings ihr vollstes Vertrauen…“

„… habe Martin Schulz vorerst alle Termine abgesagt. Er wolle sich nicht zu der überraschend deutlich ausgefallenen…“

„… die Beziehungen zu Russland nicht beeinflussen werde. Putin sei bei vielen Deutschen weiterhin ein geschätzter Staatschef, der den Ausgang großer sportlicher Wettkämpfe stets den Athleten anvertraue, die sich für eine faire…“

„… beim nächsten Wettkampf die bayerische Mannschaft antreten werde. Dobrindt habe keinen Zweifel daran gelassen, dass der TSV 1847 Weilheim auch auf Weltniveau mit den anderen…“

„… sich die Deutsche Bischofskonferenz nicht zu der Nachricht äußern werde. Söder habe dem Gremium daher Verrat an der christlich-jüdischen Kultur Deutschlands vorgeworfen und fordere eine sofortige…“

„… eine Zeit gekommen sei, um Abschied zu nehmen. Mercedes Benz werde sich gerne an die Zeit erinnern, in der sie als Partner der Mannschaft die verkaufsfördernde Wirkung in Anspruch genommen habe, um sich neuen Herausforderungen in der internationalen…“

„… es schon an den ausländisch pigmentierten Spielern der Multikulti-Mannschaft der BRD GmbH gelegen habe, dass sich Deutschland nun vier Jahre lang schämen müsse. Gauland fordere die Verantwortlichen auf, ihre Staatsbürgerschaft freiwillig zu…“

„… die Fahnenindustrie zur Gelassenheit mahne. Man sei sich sicher gewesen, dass nach der Weltmeisterschaft etwa zweitausend Leiharbeiter in die Erwerbslosigkeit geschickt werden müssten, die Beschleunigung des Ausscheidungsprozesses biete auch eine viel bessere…“

„… in der nächsten Ausgabe eine Fotostrecke abdrucken werde. Heidi Klum werde selbst berichten, was die deutschen Spielerfrauen zu einer Niederlage tragen würden, dazu sei außerdem ein Make-up-Tutorial ohne Schminke in Schwarz-Rot-Gold und andere Accessoires des…“

„… sich die Verhandlungen zum Mindestlohn jetzt sehr diskret gestalten müssten, da die Bürger wieder mit einem wachen Auge auf die…“

„… jetzt drei Container Aktionsware vernichten müsse, die nicht mehr mit den bestellten Wir-sind-Weltmeister-Aufklebern einschließlich der passenden Anzahl an Sternen in den Verkauf gelangen könnten. Der Konzern habe betont, man könne die Wurstwaren nicht zum ermäßigten Preis an Bedürftige abgeben, da die Kundenbindung zum DFB wesentlich wichtiger und…“

„… etwa dreizehnhundert vorbereitete BILD-Schlagzeilen nicht verwendet werden könnten. Julian Reichelt habe eine Schadenersatzklage gegen den Islam angestrengt, der Titel wie Linksschwule Pädoveganer zerstören DEIN DEUTSCHLAND! oder Allah-Schweinedrecksau verschenkt Finale-Elfmeter – Muselhure Merkel hat Ramadanfeier mit alkoholfreiem Bier ins Grundgesetz aufgenommen! mit aller…“

„… die mit jüdischem Kapital gekaufte Kanzlerin des Islam den Bundestrainer bei der Mannschaftsaufstellung angewiesen habe, so viele Muslime wie möglich aufs Spielfeld zu lassen. Nur mit diesem Volksverrat, so Höcke, sei es einer BRD-Mannschaft überhaupt möglich, gegen einen rassisch minderwertigen Kontrahenten in einer solchen Partie zu…“

„… in den kommenden Jahren das Interesse der deutschen Jugend an Sportarten wie Eishockey oder Handball wieder anwachsen werde. Der DFB sehe dies mit großem Bedauern, da die Verdienstchancen für den Profinachwuchs weitaus geringer und…“

„… eindeutige Zeichen gesehen haben wolle, dass Merkel den Schiedsrichter erst gegen Ende der zweiten Halbzeit angewiesen habe, massiv gegen die Deutschen vorzugehen. Die Sicherung des Sieges für die Gegner habe für Weidel mit der derzeitigen Krisensituation in der Koalition zu tun, die bewusst inszeniert worden sei, um von der staatsgefährdend schlechten Qualität des deutschen Fußballs abzulenken, der zur Verteidigung gegen die Feindmächte des…“

„… auch seine positiven Seiten habe. Es komme zu weniger Straftaten im Alkoholrausch, der Straßenverkehr werde nicht durch Autokorsos gestört, der Anblick zurechnungsfähiger Bürger sei weniger von ästhetischen…“

„… nur als Vorsichtsmaßnahme gedacht sei. Trotzdem werde man Claudia Neumann bis auf Weiteres für internationale Turniere nicht mehr…“

„… einen Trainer brauche, wo die Mannschaft, die wo auch eigene Impulse setzen wolle, aber auch besser trainieren könne, wenn es der Verband erlaube. Matthäus sei sich sicher, dass er die Trainerlizenz, wo er zwar noch nicht in dem…“

„… trenne sich Nivea nicht aus sportlichen Gründen vom Bundestrainer als seiner Werbefigur, man wolle sich nur allgemein ein eher jugendliches…“

„… sich auf ein friedliches Fußballfest ohne Außenübertragungen freue. Die Berliner Stadtreinigung sehe die Entwicklung mit sehr großer…“

„… immer noch die Gefahr bestehe, dass Til Schweiger einen Film aus dem Stoff mache, der mit einer seiner Töchter in der Rolle des…“

„… sich die miserable Qualität der Mannschaft bereits seit längerer Zeit unwidersprochen abgezeichnet habe, ohne dass Konsequenzen in Erwägung gezogen worden seien. Volkswagen habe sich aus großer emotionaler Nähe dazu bereit gefunden, als neuer Sponsor der…“

„… das Auseinanderbrechen der Europäischen Union nicht weniger wahrscheinlich geworden sei. Dies sei aber nicht ursächlich aus dem Ausscheiden des deutschen…“

„… sich schnell beruhigen werde, wenn ein Schuldiger ausgemacht sei für das Scheitern der deutschen Mannschaft. Seehofer wisse, wovon er spreche, denn dies sei das Hauptgeschäft seines…“





45 Grad

26 06 2018

„… auch deutsche Kraftfahrzeuge betreffe. Die während der Weltmeisterschaft angebrachten Symbole seien ohne ein offizielles bayerisches Kreuz nicht mit dem Grundgesetz zu…“

„… im Freistaat zwar die Religionsfreiheit herrsche, die Verwendung von religiösen Symbolen außerhalb der Deutungshoheit der Staatskanzlei aber mit der vollen Härte der strafrechtlichen…“

„… als absoluten Unfug bezeichnet habe. Die Deutsche Bischofskonferenz habe einstimmig die Vereinnahmung christlicher Symbole für eine parteipolitische, insbesondere für eine dem Wahlkampf verpflichtete…“

„… aus dem Verkehr ziehen müsse. Ein nicht mit dem Kruzifix bewehrtes Rückspiegelkondom widerspreche den Ansichten der Vatikans zur Geburtenkontrolle und müsse daher umgehend aus dem …“

„… erst in Karlsruhe geprüft werden müsse, ob im Freistaat nicht ausschließlich die weiß-blaue…“

„… ersatzweise eine Reichskriegsflagge mitgeführt werden dürfe. Dobrindt verweise in seinem Beschluss auf die Autonome Regierung des Deutschen Volksreiches Bad Homburg, in dem Kaiser Kevin I. von Schland seine…“

„… das entsprechende Symbol auch im Antrag einer Beflaggung genannt werden dürfe. Ein rotes Kreuz, um 45 Grad gedreht, bedrohe laut Söder die Herrschaft der deutschen Herrenrasse, die im Kampf gegen die antifaschistischen Untermenschen den entschlossensten Siegeswillen, den jemals eine christlich-jüdische…“

„… in der Zeit, in der im Staatsvolk noch Zucht und Ordnung geherrscht hätten, die Plakette des Heiligen Christopherus jeden Kraftfahrer im…“

„… in einem Treffen von Dobrindt mit Höcke und Bachmann auf eine rote Flagge mit beliebigen grafischen Zusätzen in Farben nach Wahl als politisch korrekte Lösung anerkannt würden. Die für Nürnberg geplanten Kundgebungen zum Viertelfinale habe die CSU als eine sehr gute…“

„… vollständig ablehne. Die jüdische Kultusgemeinde sehe einen unnötigen Konflikt, der aus der Überhöhung religiöser Symbole komme und für die…“

„… durch Eingreiftruppen geklärt werden müsse, ob es sich bei den Verwendern auch tatsächlich um Angehörige christlicher…“

„… Hakenkreuze nicht stören würden, wenn die linksjüdische Systempresse keine von der Staatskanzlei genehmigten Fotografien davon zeige. Sachsen habe sich sofort mit der Abwehr gegen die demokratische Hetze solidarisiert und werde für ein nationales Notwehrprogramm sofort die…“

„… nur für die Weltmeisterschaft gelte. Danach plane die Landesregierung allerdings eine Ausweitung auf die vollständige Beflaggung, wie sie auch in der…“

„… ein im Fahrtenschreiber eingetragenes Kreuz bei Busfahrern die volle Absolution der staatlichen…“

„… erneut gedroht habe. Scheuer werde in Kuwait mit Ausnahme der staatlichen Airline und allen dem Staat bekannten Transportunternehmen sämtliche Fahrräder, Dreiräder, Handkarren, Jutebeutel, Hosentaschen und…“

„… exkommuniziert werden könne. Für die Mitgliedschaft in der CSU habe der Vatikan bereits eine entsprechende…“

„… Kraftfahrzeuge nicht mit der EU-Flagge ausgestattet werden dürften, solange die Kanzlerin keine eindeutige Zurückweisung von Muslimen an den Außengrenzen der …“

„… nur in Dienstfahrzeugen angewendet werden müsse. Die Polizei habe sich dennoch gegen eine Vorschrift zum…“

„… laut Scheuer jeder Angestellte der Automobilbranche mit einem Jahresgehalt von mindestens drei Millionen Euro die volle Straffreiheit erwarten könne, der auf seinem Schreibtisch, im Handschuhfach oder in der…“

„… auch nicht bei den Feuerwehren angewendet werden könne. Die Landesregierung habe offensichtlich eine einsatzbedingt farbige Markierung von Rückspiegeln mit dem…“

„… nur als Kombination aus weißblauem Grund und Kreuz verstanden werde, der bei einen Passfoto oder einem Parteibeitritt eine Rolle spiele, in der täglichen Praxis aber keinerlei…“

„… nicht etwas das Ende der disziplinarischen Maßnahmen darstelle. Die Reichsacht könne auch heute noch für die…“

„… sich Benedikt XVI. sehr für die neue Regelung mit der Reichsregierung ausspreche. Die Audienz mit Hitler und Augustinus habe ihm viele Impulse für den…“

„… schwarz-weiß-rote Flaggen viel besser gegen die Vorherrschaft der Bundesregierung zu besetzen seien. Die Landsmannschaft Thüringen habe vor ihrem Eintritt in die bundesweite CSU bereits einen sehr positiven…“

„… die Gründung einer Bayerischen Staatskirche nur noch eine Frage der…“