Absaufen

22 01 2023

Dass die Politik sich gerne mit Dreck beschäftigt, nur nicht mit ihrem eigenen, ist keine Nachricht. Wenn die Europäische Union die Ausweitung des Emissionshandels beschließt – was nichts anderes heißt, als dass man für Geld weiterhin die Umwelt mit CO2 schädigen darf – und auch noch den Schiffsverkehr mit einbezieht, ist das ein gelungenes Ablenkungsmanöver, dass ebendiese Vermögenden weiterhin nach Belieben verdrecken können, was ihnen Spaß macht. Ausgenommen von den Regeln bleiben nicht nur Schiffe unter 5000 Bruttoregistertonnen, was bereits eine erhebliche Einschränkung darstellt, sondern generell auch alle Wasserfahrzeuge, die nicht gewerblich oder nur für Freizeitaktivitäten benutzt werden, also auch jene Superjachten, die einige tausend Tonnen pro Jahr emittieren (zum Vergleich: der durchschnittliche Deutsche kommt auf elf Tonnen CO2) und dazu noch jede Menge andere klimaschädliche Gase in die Luft blasen. Bei 1.500 Booten in dieser Klasse müssen wir davon ausgehen, dass sie von ihren milliardenschweren Eignern nicht nur benutzt, sondern auch vermietet werden, doch würde man das kontrollieren, diese Leistungsträger kämen am Ende auf die Idee und verließen die EU. Keine Emission, keine Steuerhinterziehung, Geldwäsche, wir würden absaufen. Da freut der Kleinverdiener sich, dass die Regelung für alle gilt, vorausgesetzt, er besäße eine Motorjacht. Für die müsste er keine Umweltabgabe auf den Treibstoff zahlen, denn das wäre ungerecht. Und vom Bürokratieaufwand auch sicher viel zu hoch. Wir aber sollten uns fragen, ob wir die Ökobilanz nicht viel eleganter klein rechnen können, indem wir jede berufliche Fahrt mit dem Diesel als automobile Freizeit umdefinieren. Oder Erdbebentote rausrechnen, wenn sie sonntags den Löffel abgeben. Alle weiteren Anzeichen, dass Milliardäre zu viel Geld in die EU stecken, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • leopard kaputt: Guttenberg hat sicher noch Ersatzteile in der Rattenlinie.
  • tempo wissing: Evangelikale benutzen eben lieber Taschentücher.
  • billige energie: Merz will seine Blitzbirne als schnellen Brüter zulassen.
  • klöckner abitur: Es darf gelacht werden.
  • scholz panzer kaufen: Was letzte Preis?
  • leopard lieferung: Wenn der Bundeskanzler wartet, bis er in der Regierung abkömmlich ist, verzögert sich die Lieferung um einige Stunden.
  • soli abschaffen: Demnächst müssen nur noch die nicht zahlen, die es sich leisten könnten.
  • lindner korrupt: Andererseits geht jeden Morgen die Sonne auf.
  • ihr seid alle gleich: Ich nicht.




Dümmer als die Polizei erlaubt

8 01 2023

Böller, Bierkästen, Schreckschusswaffen. Die Attacken gegen Feuerwehr und Polizei in der Silvesternacht waren die von Freiheitsfreunden und publizistischem Straßenstrich gefeierte Konsequenz aus der Ignoranz gegenüber Einsatzkräften und medizinischem Personal, Klimaschützern und dem verbliebenen bürgerlichen Milieu, die sich vom intellektuellen Dreckrand dafür anpöbeln lassen. Es stand vorher fest, dass die aggressive Ablehnung des organisierten Staates ausufern würde, angeheizt von der Springerschmiere, um endlich völkische Soziopathen und ihre korrupten Lakaien an die Fleischtöpfe zu hieven. Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder: die Polizei gibt sich nicht mit billiger Symptomvertuschung ab, sie fordert endlich ein Verkaufsverbot von Sprengstoff an die Bürger. Genau jetzt sitzt die Sudelbande in der Tinte: wer immer hartes Durchgreifen fordert, am liebsten die Klimaproteste zum Terrorismus hochstilisiert, die Selbstjustiz als Notwehr gegen den übermächtigen Staat preist, was macht der, wenn seine Wünsche plötzlich in Erfüllung gehen? Erst einmal hören wir das rassistische Geplärr des nazistisch gekränkten Berufslügners Spahn an, der entgegen polizeilicher Erkenntnisse überall Ausländer gesehen hat. Und dann kommt mit Sicherheit dieselbe dümmliche Leier wie mit dem Tempolimit, dass Verbote nicht mit der freiheitlichen Freiheit der leider immer noch geltenden Verfassung zu vereinen seien. Oder wir haben kein Papier. Oder nicht genug Schilder. Irgendwas ist ja immer. Alle weiteren Anzeichen, dass dieses Land dümmer ist, als die Polizei erlaubt, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 28 Tage nach der Weihnachtspause.

  • fdp klimaschutz: Der Geschäftsklimaindex zählt offensichtlich auch nicht dazu.
  • strom teurer 2023: Man muss nicht mehr die Finger in die Steckdose stopfen, um einen Schlag zu kriegen.
  • vatikan mafia: Die machen nicht mal vor Päpsten halt.
  • silvester hitze: Dieses Jahr schmeißen wir die Böller ins Lagerfeuer.
  • corona maskenverbot: Warum vermummen sich die Querdeppen nicht, wenn sie gegen den Staat demonstrieren?
  • merz dement: Das ist nur der Alkohol.
  • spahn cdu vorsitz: Wenn sich die Partei intellektuell in ihre Bestandteile zerlegen will, führt daran wohl nichts vorbei.
  • corona endemisch: Mehr als „Ende“ würde Buschmann überfordern.
  • technologieoffen fdp: Bei vornehmlich finanziellen Interessen ist jeder Arsch Technologie.
  • kohle ausstieg: Die Inflation tut, was sie kann.
  • eu kontrolle korruption: Fragt sich nur, in welche Richtung.
  • ratzinger kind bilder: Er wird genügend gesammelt haben.
  • fußball bestechung: Wo war da jetzt der Nachrichtenwert?
  • cum ex scholz: Bank’s not dead.
  • verkehrswende 2023: Wir warten nicht mehr bis zum 1. Mai?
  • kapitalismus weihnachten: Das sichert Arbeitsplätze, wenn der Planet nicht mehr bewohnbar ist.
  • eigenverantwortung deutschland: Im Abschieben waren wir schon immer spitze.
  • merz fliegen: Asozialtourismus war schon immer Privatsache.




Christliche Identität

11 12 2022

Es weihnachtet. Allüberall entdecken wir wieder die Wurzeln unseres christlichen Abendlandes, so nicht gerade Shopping oder Festplanung anstehen, und in einer deutschen Großstadt gibt sich diese Identität einmal mehr gut zu erkennen. So beschloss die Bremische Bürgerschaft über die Mehrheit der Regierung hinaus, Wohnungs- und Obdachlosen die Gebühr für die Ausstellung ihres gesetzlich vorgeschriebenen Bundespersonalsausweises zu erlassen. Ein kleiner Schritt, der aber beispielsweise für das Anmieten einer Wohnung notwendig ist, und den Stadtstaat etwa 8.000 Euro im Jahr kostet. Die CDU-Fraktion enthielt sich nicht, sie stimmte geschlossen dagegen. Wahrhaft weihnachtlich. Sie wollen vermutlich verhindern, dass jetzt alle Bürger der Stadt wohnungslos werden, um kostenlos an einen Personalausweis zu kommen. Alle weiteren Anzeichen, dass dieses Land endgültig verloren ist, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • aiwanger schneekanone: Beim Alkohol hat er ja schon den Highscore geknackt.
  • ampel rot: Bei Gelb kann man ja noch mal straflos alles überfahren.
  • scheuer reichsbürger: Weil er die Bundesrepublik nicht ernst nimmt?
  • putsch cdu: Denen ist alles egal, Hauptsache: keine Verfassung mehr.
  • masken günstig kaufen: Jetzt aber schnell, bevor Spahn die Lieferscheine schreddert!
  • merz trump: So einen Dummklumpen auf intellektueller Fußhöhe nimmt der größte Staatsmann aller Zeiten doch nicht ernst.
  • merz drecksau: Schön, dass sich das auch mal herumspricht.
  • reichsbürger cdu: Die Frage ist ja nur, wer da wen instrumentalisiert.
  • schnee wegmachen: Warten Sie, bis er gefallen ist, dann geht das etwas leichter.
  • thüringen spd: In diesen Regionen haben Splitterparteien keine Chance.
  • weihnachtsmarkt corona: Wer den Aufwand scheut, kann seine Infektion auch in der Straßenbahn erledigen.




Niedrigenergiebereich

27 11 2022

Wann immer im Freistaat Bayern die Truppe, die als Regierung auftritt, politische Entscheidungen zu treffen versucht, in der Griff an den Kopf eine gute Wahl. So auch diesmal, da die Laienspielschar in Zukunft ein Viertel der Wärme durch Geothermie aus dem Süddeutschen Molassebecken erzeugen will. Geothermie ist erheblich teurer als Gas, das erheblich teurer als regenerative Energien ist – allein die Erschließung würde inklusive Probebohrungen mindestens zehn Jahre dauern. Dafür würde hinterher der Betrieb eines genügend großen Fernwärmenetzes Milliarden kosten, und da die Kommunen sich zu 60% an der technischen Einrichtung beteiligen müssen, würden sie Kosten zu tragen haben, die teilweise höher sind als alle ihre Haushaltsmittel zusammen. Leider ist die Wärmeversorgung kein kommunale Pflichtaufgabe, dafür dürfen sich Städte und Gemeinden nicht verschulden. Macht aber nichts, im bayerischen Landeshaushalt sich für die Investitionen insgesamt auch nur etwa zehn Millionen Euro vorhanden. Man möchte ja den kommenden Generationen nicht so viele Schulden hinterlassen. Natürlich hätte man es längst anschieben können. Man wollte nur nicht. Lieber jammern, das verbraucht keine Kapazitäten. Hauptsache, es werden nicht diese bösen Windräder gebaut, an denen sich CSU-Abgeordnete nicht mehr bereichern können. Immerhin kein atomares Endlager. Das hätte logisches Denken erfordert. Im Niedrigenergiebereich halt, wie man es von der Söder-Truppe kennt. Alle weiteren Anzeichen, dass Dummheit als Energiequelle dringend der weiteren Erforschung bedarf, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • söder alkohol: Dann würde ja allein die Gegenwart von Aiwanger ihn neutralisieren.
  • spahn lobotomie: Was wollen Sie da groß durchschneiden?
  • csu vorstrafen: Eigentlich sollte es Aufnahmekriterium werden, um sich von den ganzen Kleinkriminellen abzuheben.
  • bundeskanzler ukraine: Sie erwarten von ihm, dass er sich schnellstmöglich ergibt.
  • fußball weltmeister: Momentan herrscht Katar-Stimmung.
  • elektro autos klauen: Die muss man wenigstens nicht kurzschließen.
  • cdu corona: Da sind längst alle Masken gefallen.
  • klima ägypten: Wenn man jetzt die Erderwärmung stoppt, kommen am Ende keine Touristen mehr.
  • putin gesetze: Der einzige, der sich nicht beschwert hat, war sein Liebhaber, aber der ist ja auch noch minderjährig.
  • salzwasser trinken: Das spart das Marinieren, wenn man zum Essen beim Kannibalen bleibt.
  • bürgergeld neu: Heißt jetzt Merz IV.




Der böse Bürger

13 11 2022

Wenn der Deutsche etwas kann, dann nichts dafür. So wie die Deutsche Post, deren traditionell immer schlechteres Angebot zu stetig steigenden Preisen auch durch die Pandemie nicht besser wurde. Achtzig Prozent der eingelieferten Briefsendungen sollen laut gesetzlicher Vorgabe am folgenden Werktag den Empfänger erreichen – ein Wert, der auch jetzt nur mit Mühe erreicht wird. Wie in jedem guten Unternehmen ist an der Minderleistung erst einmal der Kunde schuld. Der böse Bürger schreibt nur noch E-Mails, da kann man ja bei immer weniger Arbeit nur phlegmatischer werden. Da das Paketgeschäft nicht als Sündenbock herhalten darf, weil der Briefzusteller auf seinem Fahrrad keine Paketsendungen ausliefert, muss das als Grund für die nächste Preiserhöhung ausreichen. Und deshalb wird nun die verbraucherfreundliche Koalition das Gesetz ändern. Dass dann Zustelltage wegfallen, an denen Terminsachen, Rechnungen oder amtliche Schreiben in den Verteilzentren liegen, das ist der Entdeckung der Langsamkeit geschuldet, die nur für die Erhöhung der Boni der Post-Aufsichtsräte nicht gilt. Die Post ist, und das wusste schon Franz Kafka, ein Amt ohne jeden Ehrgeiz. Alle weiteren Fragen, ob demnächst in den staatsnahen Betrieben das bedingungslose Grundeinkommen kommt, weil dort eh keiner mehr arbeiten will, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • spahn experte: Er kann ja angeblich Atmung und Stoffwechsel gleichzeitig erledigen.
  • terroristische vereinigung: Wird die FDP schon vom Verfassungsschutz verstärkt?
  • weihnachten ferien: Das Bodenpersonal könnte auch mal wieder streiken.
  • isolation corona: Wenn wir die Rentenkasse entlasten wollen, können wir eben nicht alle überleben.
  • afd bayern razzia: Sie haben Hirn gesucht – mal wieder vergeblich.
  • merz tourismus: Auf Asozialtour.
  • laschet tanzen: Für den Karneval ist Schweinchen Doof ja noch zu gebrauchen.
  • ziemiak alkoholiker: Nein, er hat das Vordiplom im zehnten Anlauf verkackt.
  • herbst mallorca: Hier ist es scheiße genug.
  • fußball wm: Das verdient nicht einmal einen Kommentar.
  • trump windeln: Das einzige an ihm, das nicht aus Scheiße besteht.




Sklavenmarkt

30 10 2022

Wie hart muss es für eine Fachkraft sein, wenn der Chef ihr erklärt, dass sie das Unternehmensziel nicht ansatzweise kapiert hat. Wie unangenehm ist es dann erst für einen Blödmannsgehilfen – wir erinnern uns, dass Bundesverkehrsclown Wissing einst erklärte, für ein allgemeines Tempolimit gäbe es nicht genug Schilder – wenn der Vorgesetzte ihm zu verstehen gibt, dass er auf sein Geplapper keinen gesteigerten Wert legt. So geschehen in Gestalt von Audi-Boss Markus Duesmann, der das Gefasel der evangelikalen Liberalschranze satt hat und nicht an die Eigenverantwortung reicher Spritschleuderer glaubt, denen Energiepreise egal sind. Um ärmere Bürger vor steigenden Kosten zu schützen, fordert er Geschwindigkeitsbegrenzungen. Sowie autofreie Sonntage. Schlimm. Auch der Sklavenmarkt regelt, das lernt man als Industriemarionette immer erst, wenn es schon zu spät ist. Alle weiteren Anzeichen, dass diese Partei in absehbarer Zeit als postmortale Geruchsbelästigung im Kabinett die Legislatur überdauern könnte, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • kretschmer gasleitung: Keine Ahnung, woran der Mann schnüffelt.
  • csu untersuchungsausschuss: Um herauszufinden, dass diese Partei Ausschuss ist, brauche ich keine Untersuchung.
  • meinungsfreiheit deutschland: Sie wissen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einmal, was eine Meinung ist.
  • lindner kredit: Er ist ja für die FDP inzwischen eher eine Hypoothek.
  • maschmeyer spartipps: Koks ist halt teuer.
  • steinmeier arbeitsdienst: Wenn die SPD die Macht ergriffen hat, schafft sie bestimmt Artikel 12 ab.
  • scholz hafen: China in your hands.
  • china wirtschaft: Keiner hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
  • kartoffelbrei: „Schatz, pack die Suppe ein, wir gehen ins Museum!“
  • spahn arschloch: Wo ist da der Nachrichtenwert?




Informationssicherheit

16 10 2022

Für einen GAU im Bereich des Innenministeriums läuft die Affäre um das BSI und seinen Leiter Schönbohm streng nach Vorschrift ab. Die CDU beruft ein inkompetentes Arschloch, das sich bisher in jeder Position als absolut unfähig erwiesen hat, an die Stelle eines sicherheitsrelevanten Amtes, wischt Bedenken an der Verfassungstreue seines Kandidaten beiseite, bezeichnet Warnungen, dass es enge Verbindungen zu Extremisten aus dem In- und Ausland gibt, als linke Hetze, und die Nachfolgerin schiebt die Entlassung vor sich her, anstatt dieses ganze Gesindel mit dem Knüppel aus dem Fenster zu befördern. Immerhin arbeitet die Pressestelle dieses russischen Außenposten noch einigermaßen gut mit. Erst kürzlich säuberten ihre Mitarbeiter die Wikipedia-Artikel zu Amt und Leiter und wedelten ordentlich Weihrauch rein. Dumm an der Aktion zur gelebten Informationssicherheit, dass außerhalb des BSI auch Fachleute wissen, wie man Datenspuren sichert. Wenn man sich schon die Mühe macht, mit mehreren Sockenpuppen öffentlich zugängliche Medien zu bearbeiten. Alle weiteren Anzeichen, dass digitale Entwicklungshilfe in Deutschland für diese Regierung auch nichts mehr bringen würde, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • lindner kokst: Manchmal braucht er den Spiegel auch, wenn er mal etwas Schönes sehen will.
  • 49 euro ticket: So wird sichergestellt, dass nur die es sich leisten können, die es nicht brauchen.
  • höcke trifft wagenknecht: Es gibt keinen Grund, die Scheiße nach Farben zu sortieren.
  • kubicki mieten: Legen Sie eine Spur aus Schnapsflaschen, dann haben Sie ihn in weniger als einer Stunde.
  • scholz waffen ukraine: Er wartet noch so lange, bis Putin zurücktritt.
  • corona oktoberfest: Jetzt ist erst mal Kirchweih, danach Baumaschinenmesse, und dann sind wir alle mal überrascht, woher diese Winterwelle kam.
  • fdp aus der ampel: Mülltrennung – weg mit den gelben Säcken.
  • bestattung kosten: Werden die Grünen bald die traditionelle Verbrennung durch Zwangskompostieren ersetzen!?
  • dienstwagen kaufen: Dann gehen ja die schönen Steuervorteile flöten.




Putlerjunge Blex

2 10 2022

Sicher hatte sich das der parlamentarische Arm des Rechtsterrorismus anders vorgestellt. Erst stellt die Staatsanwaltschaft die Bundesgeschäftstelle auf den Kopf, weil Ex-Parteichef Meuthen durch windige Spenden und Untreue den Mut zur Wahrheit nicht gehabt hat, dann folgt eine Strafanzeige gegen den Abgeordneten, der im Russischen Reich zur Präsidentensprechstunde anständig die Hacken zusammengeknallt hat. Putlerjunge Blex war auch nur dem Geld gefolgt, als er brav die Parolen zum Völkermord an den Ukrainern nachgeplappert hat. Unangenehm für den Verband der Rechtsgläubigen, vor allem müssen sie eins lernen: für Faschisten ist es unklug, mehr als einem Herrn auf der Tasche zu liegen. Man folgt nur einem Führer. Sonst ist man schnell Volksverräter. Alle weiteren Anzeichen, dass der Multinationalsozialismus gewaltige Löcher in der Röhre hat, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • merz ukraine: Schon verdächtig, dass an dem Tag so gar keine Bomben fielen.
  • aiwanger trottel: Welcher genau?
  • innere sicherheit cdu: Ohne Restrisiken geht’s nie.
  • weihnachten kirche austreten: Machen Sie das doch lieber zu Hause.
  • schlafanzug gelb: In der FDP bekommt man so manches nicht mit.
  • putin schwul: Das wäre eine von mehreren Erklärungen.
  • silbereisen zigaretten: Ich muss ja von einem schon brechen.
  • precht drogenabhängig: Nein, aber für Geld tut er trotzdem alles.
  • daten cdu: Es gibt Sachen, die will wirklich keiner speichern.




Aushilfsdepp

18 09 2022

Drei Promille Leitkultur: das öffentlich-rechtliche Fernsehen, von Soziopathen mit Alkoholproblemen immer gerne als linksextremistischer Mainstream angepöbelt – was übrigens im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung ist, und die war Spahn und Merz, Söder, Kretschmer ihrem gemeinsamen Duzfreund Höcke schon immer verhasst – feiert live das größte deutsche Drogenevent. Alle können sich angucken, wie Bayerns versammelte Suffköppe gemeinsam mit den Superspreadern in der Krise sich die letzten Euronen aus der Lederhose leiern, um auf dem Ballermann den kollektiven Vollrausch zu erleben. Immerhin hat die Stadt München einen inoffiziellen Ratgeber publiziert, wie man sich auf der Wiesn zu verhalten hat; queere Menschen haben danach am besten überhaupt nicht zu erscheinen, und wenn, so haben sie sich gefälligst nicht zu erkennen zu geben. Für den stellvertretenden Aushilfsdeppen Aiwanger reichen sicher die üblichen Zahlen an Sexualdelikten aus, um die Stammwähler auf dem üblichem Pegel zu halten. Für wahre Reichsbayern geht das locker als Brauchtum durch. Alle weiteren Anzeichen, dass die im Freistaat so oft geforderte Prügelstrafe vor allem nach dem Verursacherprinzip vollzogen werden sollte, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • merz transe: Das würde sie nie zugeben.
  • prien holocaust: Sie leugnet jeden Zusammenhang.
  • scholz panzer: Das Modell mit zehn Rückwärtsgängen.
  • konzertierte aktion: Keiner will schuld sein, wenn nicht genug Knete für die Autokonzerne übrigbleibt.
  • wagenknecht russland: Nicht nur die CDU ist von Kohle abhängig.
  • altmaier insolvent: Warum sollte es diesem Versager besser gehen als seinen Auftraggebern.
  • merkel fresse: Wir werden uns noch danach sehnen, dass alle ihre Nachfolger das hinkriegen.
  • springer umsatz: Inzwischen müssen schon ihre Ex-Angestellten mit Mieteinnahmen aushelfen.
  • wagenknecht nebenverdienst: Schießt die Partei jetzt schon etwas dazu?
  • gabriel gas: Höchstens Heißluft.
  • weidel hiv: Keine Ahnung, was man sich so auf dem Straßenstrich holt.
  • scholz telefoniert: Er hat Nord Stream angerufen. Beide Leitungen tot.
  • cdu 2025: Sie arbeiten an der Grauenquote.




Jonglage

4 09 2022

Es gibt mehrere Anzeichen, dass man bei der Union nicht mehr unbedingt von Zurechnungsfähigkeit ausgehen kann. Nachdem die Aluhütchenspieler um den Pausenclown im Finanzministerium die Schaffung einer Übergewinnsteuer für EU-rechtlich ausgeschlossen halten – die anderen Länder haben es sicher bloß noch nicht bemerkt – wollen die CDU-Energieexperten sie jetzt einführen, allerdings nur für Wind- und Solarenergie. Was dann bei den Unternehmen aus dem Sektor der erneuerbaren Energien als Gewinn identifizierbar ist, soll den Gaskonzernen als Subvention gezahlt werden. Irgendwo muss das Geld für Boni und Dividenden ja herkommen, zur Not nimmt man es mal nicht direkt vom Staat. Anders funktioniert die Umlage der Bundesregierung schließlich auch nicht. Aber an die haben wir uns gewöhnt, zum Beispiel an die Tatsache, dass für ein Neun-Euro-Ticket einfach kein Geld da ist, weil der Staat für einen SUV 6.0000 Euro Umweltbonus blecht. Man muss nur jonglieren können, irgendwo fällt die Kohle immer be den richtigen Leuten runter. Alle weiteren Anzeichen, dass im Hitzesommer der eine oder andere einen Sonnenstich davongetragen hat, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • tankrabatt ende: Man kann die Menschen halt nicht dauerhaft verarschen.
  • omikron ende: Man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen.
  • gasleitung öffnen: Damit wir in zwei Röhren gucken können.
  • schröder spd: Vielleicht versuchen sie es mal mit Sperrmüll.
  • kuchen rezept: Aber nur für Privatpatienten.
  • energiesparen haushalt: Der Bundeshaushalt wurde jedenfalls schon mal sehr energiearm gestrickt.
  • afd abitur: Wenn der Vatikan eine Frauenquote einführt.
  • lindner kokst: Was auch keinen Nachrichtenwert mehr hat.