Gernulf Olzheimer kommentiert (DXCIV): Greenwashing

10 12 2021
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Auf der Suche nach Wahrheit landen wir alle früher oder später beim Werbefernsehen. Kieksende Kids rumpeln in luxuriösen E-Panzerwagen über naturbelassene Straßen aus Bio-Beton, an deren Spontanvegetation unter schadstofffrei blauem Himmel glückliche Kühe käuen und die Landschaft mit veganem Methan nachhaltig bereichern. Voller Engagement verkünden miserabel synchronisierte Teenager ihre Entschlossenheit, das von der Politik kurz nach der Unterschrift getonnte 1,5-Grad-Ziel als real existierenden Surrealismus zu begreifen, in atmosphärischen Farben für ACME inszeniert. Als würde das nette Kohlekraftwerk um die Ecke die Landschaft mit Gänseblümchenextrakt vollballern, schwabbert uns die Konzernpropaganda die Hirne zu: wir tun was, quasi jetzt gleich sofort. In drei Jahren. In fünf. Oder zehn. Oder nie. Irgendwas tun wir aber, und sei es nur Greenwashing.

Wahrscheinlich hat man komplette PR-Tanks ins Rhetorikseminar geprügelt, damit die Grütze schneller durchgeht als ‚Bestes Waschmittel‘ oder ‚Leckerste Vollkornreiswaffel westlich des Rheins‘. Eine Rotte geldgieriger Arschgeigen rutscht auf dem eigenen Angstschweiß aus, weil die restliche Menschheit längst gemerkt hat, wie viel Dreck der Kapitalismus mit sich herumschleppt. Schon klebt die Wirtschaft Fantasiebömmel auf die FCKW-freie Baumwolle, als würde man kalorienarmes Wasser unter die Menschheit jubeln – immer bescheißt die Leute, passt schon, wenn sie nichts merken. Je wolkiger das Versprechen, innerhalb der folgenden ölfzig Jahre kein Dingsda zu verblasen, desto lauter der Jubeltutenchor der geistig Untertunnelten.

Natürlich geht uns alle das Etikettengeklebe der Ökonomen etwas an, wenn wir nicht als tumbe Gesellschaft der chronischen Aufschieberitis auf den Leim gehen wollen. Schon juchzt die einzig wichtige Industrie, die Kraftfahrzeuge ausstößt, das Stromauto sei so supi, es sei an Urstheit mit dem an sich schon duften Benzintöff nicht zu vergleichen. Wir erinnern uns, die Dieselschleuder wurde uns auch als Erlösung vom Auspuffgetöse herbeigebetet und mit hastig zusammengeschwiemelten Szenarien des Weltuntergangs verglichen, um dem gemeinen Nappel den Erwerb der Heizölkarre zu insinuieren – besser als ein Meteoriteneinschlag während der allgemeinen Nudelknappheit zur Helene-Fischer-Welttournee wäre es allemal gewesen.

Aber egal, die professionellen Klimaleugner, die unsere – unsere? wir haben den Schmodder mit den Gewinnen bezahlt und kommen jetzt auch noch für die versteckten Subventionen auf, bevor die Steuer fürs Katastrophenschutzprogramm uns den Boden unter den Füßen wegreißt – Kohle zur Abwehr der Zukunft verbraten, schleimen sich aalglatt an den Zielkonflikten entlang. Ein Cent pro Plastikbeutel würde reichen, frohlockt der gemeine Discounter, schaufelt sich mit der Methode eine halbe Million per anno rein und vergisst zufällig, wie sein übriges Grünzeugsortiment in Kunststofffolie geraten ist. Da barmt’s aus der Bierbranche, der Kunde könne gar nicht so viel von der Plempe saufen, wie der Hersteller Regenwald retten möchte – ungelöst aber bleibt, warum der Braumulti zehnmal so viel in die Reklame investiert wie in die Aufforstung. Bald stampfen stinkende Kreuzfahrtpötte den Restozean aus der Existenz, macht aber nix: an Bord gibt’s ja nur noch Handtücher aus nachhaltigem PVC-Textil, da kann man den Ausstoß der schwimmenden Kohlendioxidfabriken schon mal vernachlässigen.

Überhaupt ist die Grünwäscherei der mutige Versuch, die ganze Bevölkerung für geistig nicht satisfaktionsfähig zu verkaufen. Gäbe es nicht die Inseln aus kreisendem Plastik auf den Weltmeeren, hätten wir nicht längst Kleinstteilchen in jeder aus dem Wasser gefischten Nahrung, die an der eigenen Heiligkeit zugrunde gehenden Propagandalappen würden hoffen, dass niemand sich für ihr Geseier interessiert. Sie retten sich in die Zuversicht, dass der Verbraucher schlicht nicht alles boykottieren kann, wenn er irgendwie überleben will, oder aber ganze Produktgruppen ausblenden muss, Fahrzeuge und Fisch, Smartphones, Spielwaren, Tourismus. Und wer wäre schon so konsequent, ein Leben ohne Leberwurst aus ökologischen Motiven zu wählen.

Früher oder später wird es im Zeitalter der Wissenschaftsfeindlichkeit zum Schulterschluss mit dem Hokuspokus kommen, mit Homöopathie und Heilern, die die Schadstoffbelastung für Menschen in unseren Breitengraden wegpendeln, Globuli für Klimagestresste verordnen oder freie Energie aus Erdstrahlen gewinnen wollen, die gegen ordentlich Kohle das Chi oder irgendeine andere Schusswunde im Bewusstsein wegbügeln und uns alle zu Frieden und Freiheit helfen, damit wir nicht mehr merken, wenn der Planet uns mit Schmackes loswerden will. Als Alternative werden alle kritischen Stimmen, die nach Transparenz rufen, für Querulanten gehalten, die uns alle in den Ökoterrorismus treiben wollen. Bis dahin werden wir regional geerntete Bierdeckel, Recycling-Rollmops mit Stochern aus kontrolliert geschnitztem Qualitätstotholz, natürliche Aromen und naturidentische Natur erdulden und irgendwann als Normalfall akzeptieren. Irgendwer klatscht da sicher ein Bio-Siegel drauf. In Grün.





Gernulf Olzheimer kommentiert (DLXXXV): Die Krisenkaskade

8 10 2021
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Rrt begriff, aber er begriff zu spät. Seine Sippe hatte in mühevoller Kleinarbeit über Jahre das Wäldchen neben der westlichen Felswand gefällt, um immer genug Feuerholz zu haben für gebratene Singvögel. Erst wurde die Jagd beschwerlich, weil die Beute sich aus den gelichteten Baumkronen zurückgezogen hatte, dann lohnte sich nicht einmal mehr der Weg zum Schlagen. Ein Drittes sollte aus den beiden Mängeln erwachsen, und das wussten sie erst bei Einbruch der kalten Jahreszeit: keiner hungerte, ohne zu frieren, denn auch thermische Bedürfnisse waren ohne das Material nicht mehr hinreichend zu befriedigen. Hält der Jetztmensch in seiner Hybris sich auch für intellektuell zuverlässig ausgestattet, er bewältigt die ungleich komplexere Krisenkaskade der Gegenwart nicht viel besser.

Er beherrscht sie, um die Wahrheit zu sagen, gar nicht, da er sie nicht einmal erkennt. Die aktuelle Krise in der Holzversorgung liegt tatsächlich nicht allein am Mangel; die Bretter sind nicht weg, sie kleben nur vor anderer Stirn. Wie üblich auf einem freien Markt steigt der Preis für Bauholz, wie er für Weizen ebenso rasch angezogen hat. Hauptakteur China hat sich zum Exportweltmeister entwickelt, verdrängt Deutschland auf den dritten Rang und kann sich neben den USA einen leisten, die so an anderer Stelle fehlen. Der dürrebedingte Mangel in der Forstwirtschaft ist nur ein Teil der Geschichte, der Rückgang von Weizen- und Maisernten nur eine Facette im Kampf um die Belieferung der größten Volkswirtschaften. Der gemeine Dorfdepp, der sein Haus nur verlässt, um die Nudelregale vor einer drohenden Plünderung leer zu kaufen, sieht wie immer nur die Hinterseite des Wasserfalls.

Zugleich wird es schwierig für Landwirte, die nötigen Getreidemengen überhaupt zu erzeugen, da auch die Düngemittel fehlen. Dass China erheblich mehr Phosphatdünger kauft, als es selbst exportiert: geschenkt. Auch hier steigen die Energiepreise, da noch nicht ausreichend regenerative Erzeugung in der Wirtschaft ankommt – wahrscheinlich standen die Windräder alle zu nah an der Fabrik, irgendeine Bundesregierung musste die Fotovoltaik plätten, es ist halt kompliziert. Abgesehen davon sorgt die Dürre für sinkende Wasserspiegel, auf denen keine Vorprodukte angeschifft, keine Abwässer entsorgt werden können. Bereits hier bewirkt eine ungute Schleifenbildung durch verkettete Effekte für den Ernterückgang. Wer den Intellekt von Fischfutter als ausreichend ansieht, wird sich nicht lange mit den Gründen herumärgern: der Chinese war’s. So lässt sich wenigstens ein Wahlkampf bestreiten.

Vielschichtig wird es bereits bei den Chips, ohne die wir weder Mobiltelefone noch Autos bauen können – Deutschland wird kampfunfähig – obwohl es noch nicht zu wenig Ausgangselemente gibt. Vernachlässigen wir für einen Moment die US-Firmen, die EU-Firmen nötigen wollen, nicht mehr für chinesische Firmen zu arbeiten, damit am Ende keiner mehr seine Kunden beliefern kann. Es sind die pandemiebedingten Probleme, die sich in den Lieferketten aufstauen, Wassermangel (schöne Grüße von vorhin) und die üblichen Preiskonflikte. Wir merken: zu wenig verfügbare Arbeitskapazität durch die COVID-19-Bedrohung ist ein neuer Player, den Rest kennen wir aus der Mottenkiste. Würde uns jetzt noch jemand erklären, dass die aus Asien exportierte Containerkrise genau dieselben Ursachen hat, aber zum Ausgleich weiter reichende Folge auf die ganze Lieferketten- und Logistikkrise, wir wären halbwegs glücklich. Warum muss man immer einen Grund zum Verzweifeln finden.

Die zahlreichen Nebenwirkungen – Armut, Wohnraummangel, Waffengewalt, Drogenkartelle, Kriegspolitik gegen Konsumenten – sind nicht monokausal zu erklären, auch wenn es die Geschäfte mancher Regierung viel leichter macht. Aber nichts weniger schwiemelt die fadenscheinig zusammengewirkten sozialen Folgen besser zurecht als die Realität in manchen kapitalistischen Staaten, die sich mit Wirkungen auf die eigene Bevölkerung ebenso wenig befassen wollen wie mit denen auf andere. Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahrzehnten die Ausbreitung von Fledermausarten gefördert, wie er die europäischen Singvögel, die Blütezeit der Bäume und den Ertrag des Getreides manipuliert. Mit fremden Spezies in Kontakt zu geraten war also riskant, aber nicht ungewöhnlich, und wurde Trigger mannigfaltiger Katastrophen, die wir uns vorher nicht hatten vorstellen können. Wir haben immerhin in globalem Maßstab versagt.

Wäre es nur eine Überschwemmung, die eine nicht vorhersehbare Wendung nähme, da die Flut auch die Abflussventile verstopft, wir könnten uns durch neuen Baumaßnahmen gegen den Dünkel der Unwissenheit stellen. Aber die Katastrophen der Zukunft lassen nicht nur einfach die Bäume vor der eigenen Haustür verdorren, sie lassen vergessen, dass die Welt ein komplexer Regelkreis ist, bei dem man jeden Tag die Folgen seiner Dummheit zahlt. Ab einer gewissen Zeit merkt man es. Aber auch da bleibt die Gefahr, dass man den Klimawandel für verhandelbar hält, wenn man nur jede Landschaft mit Spundwänden zuballert. Falls es Spundwände noch gibt. Oder Lieferketten für Spundwände.





Volle Kraft abwärts

4 10 2021

„Immerhin ist so ein Tempolimit kostenneutral.“ „Aber ein Verbot.“ „Man könnte damit sogar noch Kraftstoff sparen.“ „Aber es ist eben ein Verbot.“ „Und es rettet nachweislich Menschenleben.“ „Ich gehe davon aus, dass keiner gerne stirbt, dazu brauchen wir kein Verbot.“

„Haben Sie denn auch irgendein stichhaltiges Argument gegen ein Tempolimit auf Autobahnen?“ „Hören Sie mal, wir sind ein Haufen professioneller Ideologen, die anderen vorwerfen, professionelle Ideologen zu sein, da ändern wir doch für eine Regierungsbildung nicht unser Image.“ „Sie geben also zu, dass Ihre künstliche Antihaltung nur ein ziemlich aufgeblasener Versuch ist, als wählertreue Pseudodemokraten durchzugehen.“ „Wenn Sie dass sagen, klingt das so negativ.“ „Was halten Sie mal von Fakten statt Ideologie?“ „Wenn die Fakten zu unserer Ideologie passen, dann ist das für uns total ideologiefrei.“ „Und wenn sie nicht passen, sind sie Ideologie?“ „Dann sehen wir sie nicht als Fakten.“

„Wenn wir das Tempolimit bei 130 km/h lassen, dann verringern wir die Emissionen schon um 1,9 Millionen Tonnen.“ „Das sagt Ihr Wahlprogramm.“ „Das sagt das Umweltbundesamt.“ „Nicht mal Ihre Propaganda kriegen Sie selbst hin.“ „Die Deutschen wollen zu 42 Prozent ein Tempolimit.“ „Das ist die Minderheit.“ „50% der ADAC-Mitglieder sind dafür.“ „Alter statistischer Taschenspielertrick: Sie befragen ausschließlich Betroffene, das verzerrt das Ergebnis natürlich enorm.“ „Wen sollen wir sonst befragen, Radfahrer und Marsmenschen?“ „Fragen Sie eine Gruppe 10-Jähriger und eine Gruppe 100-Jähriger, wer in den kommenden Jahren mit seinem Ableben rechnet, ich kann Ihnen das Ergebnis jetzt schon voraussagen.“

„Interessant ist ja, dass das Problem skaliert.“ „Was?“ „Wenn man in Innenstädten das Tempo auf 30 reduziert, beschleunigt sich der Verkehrsfluss und Staus werden vermieden.“ „Das können Sie in Angola machen, wo die Städte aus drei Häusern und einer Telefonzelle bestehen.“ „Die Hauptstadt von Angola ist etwa doppelt so groß wie Berlin.“ „Was Sie nicht sagen, dann funktioniert das also in Europa gar nicht?“ „In Paris schon.“ „Vorschlag zur Güte: wir führen Tempo 130 für Lastenräder ein, die dürfen eh nicht auf die Autobahn.“ „Sagen Sie mir lieber, warum Sie einen Vorschlag ablehnen, der von einem signifikanten Teil der Bevölkerung mitgetragen wird.“ „Wie gesagt: die Mehrheit ist es nicht.“ „Mehr, als Sie Wähler haben.“ „Es ist nicht die Mehrheit!“ „Und Ihre Leistungsträger, die im Regelfall geerbt haben oder bei der Steuerprüfung nie aufgefallen sind?“ „Wenn die Mehrheit es gut findet, dann brauchen wir doch kein Verbot.“

„Gut, Sie haben doch bestimmt einen Vorschlag, wie man das lösen kann.“ „Nein, warum?“ „Weil es in ein paar Jahren politische Normalität sein wird, und dann wird man sich an Ihre Partei nur noch als Bremsklotz erinnern, der in die Versenkung kippte, als die Klimakatastrophe richtig zuschlug.“ „Ich weiß gar nicht, worauf Sie hinaus wollen.“ „Hatten Sie nicht so ein tolles Modell mit Anreizen?“ „Das war aber nur für die Wirtschaft.“ „Also kann sich der Bürger wie die letzte Umweltsau verhalten, seinen Müll in den Wald kippen und Altöl in die Kanalisation, und er wird dadurch bestraft, dass er keine Anreize nutzen kann.“ „Das ist doch eine ganz andere Konstellation, dafür gibt es schließlich Gesetze.“ „Also Verbote?“

„Dafür könnten wir Ihnen jetzt eine vernünftige CO2-Bepreisung anbieten.“ „Sicher als Symbolpolitik.“ „Nein, und wir würden auch die Maßnahmen zum sozialen Ausgleich mittragen.“ „Das ist schon ein bisschen lächerlich.“ „Stellen Sie sich mal die Verwerfungen in der Autoindustrie vor, wenn es plötzlich keine Sau mehr interessiert, ob ein Wagen 250 oder 280 schafft.“ „Sie fahren einen Porsche, richtig?“ „Darum geht es doch jetzt nicht!“ „Ach, doch.“ „Wenn die Hersteller jetzt plötzlich die Produktpalette so extrem verändert, was meinen Sie, was das für Folgen hätte.“ „Wir hätten jede Menge Neuzulassungen, das bedeutet wirtschaftlich nichts anderes als boomenden Binnenmarkt mit vielen sicheren und noch mehr neuen Jobs.“ „Wäre das nicht schrecklich?“ „Gleichzeitig würde sich das Image deutscher Automarken verbessern, wenn das überhaupt noch möglich ist, wir wären sogar als internationales Vorbild…“ „Hören Sie auf!“ „Die Chinesen würden endlich sehen, dass Deutschland seine herausragende Rolle in der Welt verdient hat.“ „Aufhören, bitte!“ „Und erst die Aktienkurse, das wäre eine…“ „Mama!“

„Verstehe ich Sie richtig, dass Sie sich nun ein Tempolimit durchaus vorstellen könnten?“ „Nein, absolut ausgeschlossen.“ „Aber Sie haben gerade eben noch…“ „Freiheit!“ „Bitte?“ „Es ist doch die Freiheit, die wir den Wählern versprochen haben!“ „Meine Güte, in ganz Europa haben Sie auf den Schnellstraßen Geschwindigkeitsbeschränkungen, da werden Ihnen als EU-Bürger doch diese paar Kilometer nicht viel ausmachen.“ „Verdammt noch mal, wir haben doch nichts zu bieten unter dem Etikett!“ „Immerhin kann man sich als Mitglied in einem parlamentarischen Amt in einer Kneipe den üblichen Spiegel ansaufen, ohne dass man von den Verboten der…“ „Gesetze, es sind Gesetze!“ „Und das wissen Ihre Wähler?“ „Eben nicht!“ „Ja, das ist tragisch.“ „Bitte, wenn Sie jetzt nicht…“ „Da wird Ihnen die CDU nicht mehr helfen, wir werden die Sache gerne an Herrn Scholz übergeben.“ „Aber die Sondierung?“ „So eine Große Koalition hat auch umgekehrt ihren Charme.“ „Wie jetzt?“ „Merken Sie sich das mal: es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“





Bildungsverständnis

7 07 2021

„Homeoffice ist ja zum Glück bald vorbei, man kann wieder ganz normal mit dem Auto zur Arbeit fahren. Das ist auch ganz gut so, uns fehlen ja nicht nur die Einnahmen aus der Mineralölsteuer, es sind auch die leeren Autobahnen. Wir können doch nicht ständig neue Autobahnen bauen, wenn keiner mehr darauf fährt.

Kommen Sie mir nicht mit Bahnen, die sind viel zu voll – das auch daran, dass die Menschen sich nicht genug Autos kaufen. Deshalb müssen wir die Autos billiger machen, dann lohnt sich ja auch der billige Kraftstoff, und dann haben wir auch einen richtigen Investitionsanreiz, um mehr Autobahnen zu bauen, um den Stau zu vermeiden, der aus der vermehrten Anzahl an Autos resultiert. Das müssen Sie mir nicht vorrechnen, oder denken Sie etwa, die Bundesregierung sei bescheuert?

Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was so eine Eisenbahnbrücke kostet? Oder ein Meter Schiene? Das sind enorme Summen, vor allem auch, weil die letzte Bundesregierung die anderen davor nicht im Auge behalten hat, was die Instandhaltung kostet. Wenn man da jahrelang kein Geld ausgibt, muss man irgendwann richtig viel Geld ausgeben. Das ist ein politischer Grundsatz. Das ist so grundsätzlich, damit müssen wir uns noch nicht mal beschäftigen. Und deshalb setzen wir auf den Autoverkehr, weil der viel wirtschaftlicher ist – über so eine Brücke oder diesen Schienenmeter kann ja immer nur ein Zug gleichzeitig fahren, aber über eine Autobahn, da kommt es immer darauf an, wie viele Spuren die hat. Und man kann leichter eine dreispurige Straße fünfspurig ausbauen als eine Eisenbahnbrücke, das muss ich Ihnen doch nicht erklären?

Die Kosten sind übrigens auch viel höher, das kommt noch dazu. Wenn Sie einen Meter Schiene instand halten wollen, müssen Sie auch für Ersatz sorgen. Bei einer Autobahn gibt es einfach eine Umleitung. Und dann haben Sie noch diese Züge, die sind ja auch ganz schön teuer, das kostet den Steuerzahler jede Menge Geld, während so ein Auto der Wirtschaft eine Menge Geld einbringt und ganz nebenbei über die Unternehmenssteuern und die Umsatzsteuer den Steuerzahler netto sogar entlastet. Das entlastet den so sehr, wir könnten eine von den Steuern sogar senken. Dass keine Bundesregierung bisher auf solche Ideen gekommen ist, das wirft nun wirklich ein schwaches Bild auf dies Land.

Wir kommen Sie auf den Gedanken, dass das Auto die Haushalte belastet? Das ist überhaupt kein Thema für den Staatshaushalt, das kaufen Sie sich als mündiger Bürger doch schließlich selbst. Oder erwarten Sie jetzt, dass wir allen Menschen ein Auto kostenlos vor die Tür stellen, nur weil wir ihnen die Autobahnen auch schon kostenlos bis genau an die Anschlussstellen gebaut haben? Sind wir hier im Sozialismus?

Und jetzt kommen Sie mir nicht auch noch mit diesem linksradikalen Tempolimit! Wenn wir das in Deutschland einführen, dann können wir nämlich bald den Laden dichtmachen. Tempo 100 im ICE, da kommen Sie ja nie an! Ich frage Sie ganz direkt, wenn Sie mit dem Bummelzug zum Flughafen fahren, weil Sie nach Mallorca wollen, wie lange wollen Sie denn dann in der Bahn sitzen? Da kann ich ja gleich mit dem Taxi fahren, das ist im Zweifel sogar noch preiswerter als der Zug, weil ich da für den Strom nicht ständig diese unglaublich teuren Windräder in die Gegend bauen muss!

Überhaupt, Windräder – Sie regen sich doch sonst auch immer über Zersiedelung auf und noch mehr versiegelte Flächen, aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass man im Umkreis von einem Kilometer um so ein Windrad überhaupt gar nichts mehr bauen darf? Oder ist das für Sie als Verbotsfetischisten dann okay, wenn man dadurch den Verstädterungsprozess fördert, der wieder mehr Straßenbaumaßnahmen in der Stadt erfordert? Das sind alles Folgekosten, oder wie wollen Sie denn bis zur Anschlussstelle kommen? In der Umwelt hängt eben allen mit allem zusammen, aber so weit denkt ja bei Ihnen keiner. Das überlassen Sie wohl lieber der Bundesregierung, die Sie ja ansonsten total ablehnen.

Sie reden doch die ganze Zeit davon, dass diese Klimasache ein globales Problem ist, wieso soll die Bundesregierung sich denn auf eigene Kosten mit regionalen Lösungen daraus verabschieden? Oder gibt es in Ihrer Physik irgendein Modell, bei dem das Abschmelzen der Polkappen durch Windräder in Nordrhein-Westfalen verhindert werden kann? Wobei ich ja eher nicht glaube, dass Sie in Physik irgendwas gelernt haben. Aber das passt ja bestens zu Ihrem Bildungsverständnis, dass Sie die Jugend lieber zu Berufsdemonstranten umerziehen wollen, statt sie etwas Vernünftiges lernen zu lassen, wovon wir diesen ganzen Spaß bezahlen. Oder wollen Sie in Ihrer unendlichen Gnade Ihr Auto verkaufen, um davon ein Windrad zu finanzieren?

Jetzt seien Sie mal nicht gleich eingeschnappt, man kann doch vernünftig über alles reden. Nur halt nicht mit jedem. Wenn Sie ein bisschen mehr Kompromissbereitschaft zeigen würden, wären wir vielleicht auch bereit, uns einen sozialverträglichen Weg zu überlegen, wie man Deutschland ein wenig ökologischer gestalten könnte. Da kommen Sie mit Wissenschaft nicht weiter, das muss man auch für die Zukunft gestalten, und Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass Sie jetzt schon wüssten, was die Wissenschaftler in der Zukunft erzählen. Das wäre ja so, als würden Sie einer Wettervorhersage für nächstes Jahr glauben. Nein, lassen Sie uns das gemeinsam anpacken. Jetzt sofort. Uns hält nichts auf, die Pandemie ist ja zum Glück vorbei.“





Spielräume

27 05 2021

„Jetzt sagen Sie uns doch endlich, was wir sagen sollen!“ „Es gibt mit Sicherheit noch irgendein Schulzeugnis, dass Baerbock mal sitzen geblieben ist.“ „Vielleicht parkt sie auch immer falsch.“ „Aber dann fragen die uns, warum wir nicht selbst auf die Idee mit den Kurzstreckenflügen gekommen sind!“ „Weil wir gar keine Ideen haben?“

„Am einfachsten wäre jetzt der Reflex mit der Verbotspartei.“ „Gut, dann hätten wir das Thema auch abgehakt.“ „Moment, so einfach ist das aber nicht.“ „Der deutsche Arbeiter darf bald nicht mehr nach Malle!“ „Unsinn, es geht um Klimaschutz.“ „Das kann man dem Wähler natürlich so nicht erzählen!“ „Aber…“ „Lassen Sie sich gefälligst etwas einfallen, ich habe keine Lust, vier Jahre lang in der Opposition zu hocken!“ „Wir könnten jetzt in die Offensive gehen…“ „Großartig!“ „Macht die alte Schlampe platt!“ „… und behaupten, dass wir die Subventionen sowieso nur gezahlt haben, um den Flugverkehr nach der Wahl umwelttechnisch viel besser aufzustellen.“ „Hä!?“ „Sie machen das noch nicht so lange, habe ich recht?“

„Die finanzielle Belastung wird doch bei den Verbrauchern landen!“ „Und wenn man das den Fluggesellschaften verbietet?“ „Meine Güte, das ist doch Unsinn!“ „Das regelt nun mal der Markt, dass man das auf den Verbraucher umlegt.“ „Vielleicht könnte man uns als Abgeordnete irgendwie von der Sache ausnehmen.“ „Vielflieger aus der Wirtschaft eventuell auch.“ „Das wäre Korruption!“ „Endlich mal ein Thema, wovon wir etwas verstehen.“ „Aber das lässt sich im Wahlkampf nicht ausschlachten, und diese grüne Hexe kommt ungeschoren davon.“ „Mehr Spielräume in der Klimapolitik!“ „Wir könnten zum Beispiel den Geringverdienern große Autos verbieten.“ „Die können sie sich schon jetzt nicht leisten.“ „Außerdem wäre das eine Art von Gesetz, das man eher mit den Grünen verbindet.“ „Ich bitte Sie, Logik hat uns noch nie interessiert.“

„Und wenn im Wahlkampf Fragen kommen, wie wir unsere Klimaziele erreichen wollen?“ „Welche Klimaziele?“ „Naja, Pariser Abkommen und so.“ „Wasserstoff.“ „Wasserstoff?“ „Irgendwie wird das funktionieren, ich bin da zuversichtlich.“ „Aber die Technologie ist doch noch nicht erfunden.“ „Und fliegen kann man damit auch nicht.“ „Das mag sein, aber im Innovationsjahrzehnt machen wir technisch Dinge, die die Grünen in ihrem Verbotswahn nie zugelassen hätten.“ „Und das nehmen uns die Leute ab?“ „Ich sehe schon, Sie machen das hier wirklich noch nicht lange.“

„Können wir eigentlich verhindern, dass die Deutsche Bahn AG irgendwann Zahlen vorlegt?“ „Was soll denn die Frage jetzt?“ „Keine Sorge, wir haben das Ressort mit einem Deppen besetzt, der jede vernünftige Nachricht sofort löscht.“ „Das heißt, wenn versehentlich rauskommt, dass der Zug im Inland jetzt schon preiswerter und schneller ist als ein Flug, dann gerät das gar nicht erst an die Öffentlichkeit?“ „Nur das Dementi.“ „Sehr gut.“ „Wenn ich es richtig sehe, wollen sie die Nachtzüge wieder einführen.“ „Schrecklich, dann wäre die Bahn nicht nur schneller, sondern auch noch viel preiswerter.“ „Außerdem sind Flughäfen meistens so weit weg, da muss man auch erst irgendwie mit dem Auto hinfahren.“ „Oder mit der Bahn.“ „Und wenn wir in den Wohnungsbau investieren, indem wir Gebäudekomplexe in unmittelbarer Nähe der Flughäfen…“ „Sie haben die Pillen vom Scheuer geraucht, stimmt’s?“

„Ich meine, Baerbock hat vollkommen recht.“ „Haben Sie einen Maulwurf in unsere Runde eingeladen?“ „Sie sind wohl nicht ganz bei Trost!?“ „Das ist sicher so eine argumentative Taktik, dass man die Perspektive des Gegners übernimmt, wenn man weiß, dass man keine Chance hat.“ „In zehn Jahren werden wir alle wissen, dass eine Diskussion über Inlandsflüge sich erledigt hat, vollkommen unabhängig, wie lange die Bahn braucht und wie viel das kostet.“ „Dann hat jeder sein Flugtaxi?“ „Das ist doch nicht der Punkt.“ „Wir sind längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet, wir merken es nur noch nicht.“ „Lassen Sie uns das mit der Perspektive mal probieren.“ „Als Schubumkehr sozusagen?“ „Wenn wir Kerosin besteuern, dann wird dadurch kein bisschen das Klima verbessert.“ „Es sei denn, es wirkt durch die Kostenanhebung auf den Verbraucher, der sich…“ „Müssen Sie unbedingt alles noch komplizierter machen, was ich nachher dem Spitzenkandidaten erklären soll!?“ „Sorry, der sitzt vielleicht gerade neben Ihnen?“ „Ja, aber ich muss dieser zugesoffenen Schabracke alles in Zeitlupe vortanzen, bis der Groschen fällt!“

„Also ich gebe es jetzt auf.“ „Da muss doch noch irgendwas im Archiv sein.“ „Da war was mit Nebeneinkünften.“ „Hat Baerbock mal irgendwo demonstriert?“ „Kein Bild mit Bolzenschneider da, tut mich traurig.“ „Mist.“ „Das Problem ist doch, dass wir sogar von der Wirtschaft kritisiert werden, weil wir keine Perspektiven mehr haben.“ „Ich will nicht in die Opposition!“ „Außerdem kooperiert die Lufthansa längst mit der Bahn.“ „Diese Schweine!“ „Davon weiß der Führer, ich meine: der Scheuer weiß da nichts von.“ „Wir haben gerade geregelt, dass die Kosten der Energiemodernisierung in den Häusern vom Vermieter getragen werden sollen.“ „Und?“ „Das nehmen einem die Wähler dann auch nicht mehr ab.“ „Das ist eine andere Problematik, da geht es nicht um Verbote, außerdem regelt das der Markt: wenn die Mieter belastet werden, drohen sie mit Auszug.“ „Wir hätten kein Homeoffice erlauben sollen, dann würden mehr Leute fliegen.“ „Das fällt Ihnen jetzt ein!?“ „Sagen Sie mal, muss es Kanzler sein, oder reicht Ihnen Bahn-Vorstand?“





Ohne ideologische Bevormundung

25 05 2021

„Wenn man ein Tempolimit durchsetzen würde, könnte man eine Entlastung der Krankenhäuser und dazu noch eine Verbesserung der Wirtschaft durch weniger Krankentage im…“ „Noch so eine linke Ökoscheiße.“ „Wieso Ökoscheiße, ich rede hier von den wirtschaftlichen…“ „Das läuft doch bei Euch Stalinisten alles auf dasselbe hinaus.“ „Wieso denn Stalinist?“ „Weil Sie als linker Diplomterrorist doch immer wieder Wege finden, um dem Volk Ihre feuchten Diktaturträume aufzudrücken!“

„Sie haben keine Ahnung von Prävention?“ „Anders als Sie marxistische Bazille gehe ich zum Arzt, wenn es mir wehtut, und nicht schon, wenn ich damit ein paar Tage bezahlten Urlaub vom Staat abgreifen kann.“ „Sie haben tatsächlich keine Ahnung.“ „Ich kann damit leben, solange ich nicht jeden Morgen einen linksextremistischen Versager im Spiegel sehen muss.“ „Durch ein generelles Tempolimit auf deutschen Straßen würde die Zahl der Unfälle mit Personenschaden schnell und dauerhaft sinken, was die Folgekosten für Kassen und Wirtschaft erheblich dämpft.“ „Sie meinen, dann können Sie und Ihre arbeitsscheuen Marxisten jeden Tag am Straßenrand stehen und sich die Autos ansehen, die für Ihren Ökowahn im Schritttempo über die Autobahn fahren.“ „Was haben Sie gegen eine Senkung der Lohnnebenkosten?“ „Sie sind ein linkes Stück Dreck, darüber diskutiere ich mit Ihnen gar nicht.“ „Sind Sie denn nicht auch für mehr Kinderschutz?“ „Typisch für so eine Maosau, Ihre populistischen Fragen sind absolut albern und sofort durchschaubar.“ „Dann sind Sie also für den Schutz der Kinder und müssten es doch auch gut finden, wenn man sie vor schweren Unfällen mit zu schnellen Fahrzeugen bewahren will.“ „Sie und Ihre Bolschewikenbande, Sie hocken auch nur den ganzen Tag im Keller und zerbrechen sich den Kopf, wie man das Volk freiwillig in eine Art neue NSDAP zwingt, oder?“

„Was spricht denn Ihrer Ansicht nach gegen ein Tempolimit?“ „Das versteht so ein Linksnazi wie Sie sowieso nicht, Sie haben ja nicht einmal ein Auto.“ „Doch.“ „Wozu das denn, werden Sie nicht auf Staatskosten mit dem Taxi zur Antifa-Demo gebracht?“ „Sie haben doch sicher auch Beweise für so eine Annahme?“ „Alles, was Sie wollen, ist die Freiheit derer einschränken, die Sie mit einer Neiddebatte nicht mehr ausreichend diskreditieren können.“ „Neiddebatte? ich habe Ihnen doch schon gesagt, ich habe ein Auto, mehr brauche ich gar nicht.“ „Und dann fahren Sie mit dreißig über die Autobahn, was?“ „Sie wissen, Mindesttempo auf der Bundesautobahn ist 60 km/h.“ „Dass Sie sich als selbst erklärter Staatsfeind an die angeblich von uns Nazis erdachten Gesetze halten, das dürfen Sie Ihren linken Genossen nie erzählen.“ „Man ist also automatisch links, wenn man sich an Gesetze hält?“ „Das ist mal wieder typisch, Sie als rote Socke sind immer nur darauf aus, einem das Wort im Munde umzudrehen.“ „Oh bitte, jetzt nur kein Neid!“

„Weil Sie als terrorfixierter Diktaturfan bereits im Vorfeld alles abschaffen wollen, was dem Volk seine natürliche Neigung zur Freiheit vermiest.“ „Sie finden also, Rasen ist Freiheit?“ „Wenn Ihnen nichts Besseres einfällt und das mit dem Ökostrom und den bezahlbaren Mieten nicht mehr zieht, dann ziehen Sie den Klimawandel aus dem Ärmel, Sie Kommunistendrecksau!“ „Ich habe mit keinem Wort den Klimawandel in die…“ „Das wollten Sie aber, das machen Sie immer so, weil Ihnen im Leninismusstudium nur solche Killerphrasen in die Bombenlegerbirne gestopft werden!“ „Sie scheinen eine Menge Angst zu haben vor der Zukunft.“ „Und Sie als sozialistischer Heilsbringer haben natürlich schon mal das Patentrezept gegen Menschen wie mich, die noch ohne ideologische Bevormundung denken können.“ „Was macht Sie denn so ängstlich, ist es wirklich nur die Zukunft?“ „Sie und Ihre linken Terroristen wollen doch die Wirtschaft in die Tonne treten, als nächstes reißen Sie bestimmt alle Kirchen in Deutschland ab und hauen hier pro Einwohner drei Windräder in die Landschaft.“ „Mal abgesehen von der Übertreibung, was ist denn an erneuerbaren Energien so schlimm?“ „Haben Sie linkes Arschloch das immer noch nicht kapiert, dass man damit die Wirtschaft zerstört!?“ „Sie meinen so, wie die Bundesregierung bisher zehntausende Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft zerstört hat durch Korruption und Lobbyismus?“ „Aha, wenn Ihnen irgendwas nicht in den Kram passt, dann ist es also gleich illegal?“ „Mich wundert, dass Sie das wundert.“ „Wenn ich vor einem Angst habe, dann vor Ihren Plänen für eine Ökodiktatur, die dieses Land weit ins letzte Jahrtausend zurückwirft.“ „Das heißt, es geht Ihnen gar nicht um Ihre Freiheit?“ „Freiheit ist eine gesamtgesellschaftliche Größe, das können moskauhörige Spalter wie Sie eben nicht begreifen.“ „Und deshalb müssen Sie für die Freiheit der übrigen Gesellschaft auch rasen und klimaschädliche Gase erzeugen und die Mieten steigern und Steuern hinterziehen?“ „Wer redet denn von Steuerhinterziehung, Sie als linker Vogel sind ja nur neidisch, weil Sie gar nicht so viel Geld verdienen!“ „Doch.“ „Das sagen Sie jetzt nur, damit ich Ihnen die Masche als Weltverbesserer aus Vernunftgründen abnehme.“ „Nein, ich bin nur für eine nachhaltige Wirtschaft.“ „Was Sie als linker Spinner sagen, wenn Sie die Ökodiktatur meinen.“ „Wir möchten eben, dass die Menschheit eine faire Chance aufs Überleben in Freiheit hat.“ „Das ist ja eine tolle Perspektive, dann bleibt alles, wie es ist.“ „Allerdings, obwohl…“ „Obwohl was?“ „Naja, Sie eher nicht.“





Organisatorisches Problem

15 09 2020

„… nach der krisenhaften Entwicklung eine neue Definition von Mobilität erfinden müsse. Damit sei die deutsche Autoindustrie jedoch überfordert, da sie ihre Innovationen in den letzten Jahren selten im Dienste der Kunden, sondern eher als verlängertes Sprachrohr der…“

„… sich nicht interessiert gezeigt habe. Merkel sei strikt dagegen, neuerliche Finanzspritzen in die börsennotierten…“

„… unter hohem Veränderungsdruck stehe. Als Wechsel des technologischen Paradigmas unter Beibehaltung der Innovationsvorsprünge schlage Söder vor, die Industrie komplett auf den Bau von E-Scootern und…“

„… sei das Argument, die Autoindustrie habe verkehrstechnisch und betriebswirtschaftlich die wesentlichen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte versäumt oder sogar konterkariert, nicht stichhaltig, wenn gleichzeitig sowohl die Lufthansa und zahlreiche Kreuzfahrtreedereien enorme…“

„… habe die bisher bevorzugte Lösung, einige Milliarden Euro pro Jahr an Subventionen an die Automobilindustrie auszuschütten, nur Altmaier überzeugt. Es müsse aber gesichert sein, dass Boni weiterhin in voller Höhe ausgezahlt würden, wenn der Wirtschaftsminister nach den Wahlen nicht mehr als Mitglied der…“

„… Arbeitsplätze erhalten müsse. Laschet habe dem bayerischen Ministerpräsidenten energisch widersprochen, der den Bau von Flugtaxis nur im Freistaat statt an bisherigen Standorten in…“

„… dürfe man die Forderung des jetzigen Bundesverkehrsministers, bis 2020 alle Verbrenner gesetzlich zu verbieten, nicht ernst nehmen. Scheuer habe damals unter der Knute führender linksextremistischer Terroristen wie Stoiber und…“

„… Arbeitsplätze in der Branche der Zulieferer verteidigen müsse. Die SPD mache sich für die Arbeiter stark, die bisher als das Rückgrat der deutschen Leitkultur die Fabriken am Leben erhalten habe und fordere den nationalen Umbau der Fahrzeugindustrie in eine Struktur von Kleinmanufakturen, die im Niedriglohnsektor die Wettbewerbsfähigkeit der Konzerne an der Börse und an den großen internationalen Märkten der…“

„… die Kanzlerin erneut verlauten lasse, dass sie den Einzelinteressen der Bundesländer keine Arbeitszeit widme. Sie habe Besseres zu tun, als sich mit diesen…“

„… fördere insbesondere die Verbrennertechnik den Ausstoß klimafeindlicher Gase, ohne die der Aufbau neuer Arbeitsplätze in der Umweltindustrie niemals so nachhaltig und…“

„… sehe die Bundesagentur für Arbeit ein organisatorisches Problem, da in der Autoindustrie der von der Sozialdemokratie zitierte Arbeiter so gut wie nicht mehr existiere. Davon abgesehen sei es jedoch nicht weiter schwer, die Angestellten auf ein Lohnniveau unterhalb von ALG II zu…“

„… auch die FDP überzeugt habe, dass durch einen teilstaatlichen Beteiligungsfonds die meisten Automobilhersteller zu retten seien. Lindner stelle lediglich die Bedingung, dass dieser ausschließlich durch die pauschale Kürzung aller Sozialleistungen finanziert werde, da es ungerecht sei, wenn sich die Aktionäre durch ihre eigenen Abgaben am…“

„… dass der SPD-Vorschlag durchaus nicht abwegig sei. Allerdings wolle die EU zuvor durch ein Gutachten prüfen lassen, ob Deutschland eine Rolle als Billiglohnland nach dem Brexit noch…“

„… führe eine einseitige Förderung von Elektromobilität zur einer Vollbremsung kurz vor der Wand. Scheuer halte dies für nicht vereinbar mit seiner sonstigen Arbeit als Minister, CSU-Mitglied und Autofahrer und werde auch weiterhin die…“

„… als weiteren Vorschlag die Umstellung auf Batterieforschung und Akkubau eingebracht habe. Die SPD wolle vorab noch klären, ob die deutsche Wirtschaft dies im weltweiten Maßstab überhaupt leisten könne, sehe aber ansonsten keine Probleme mit den technischen…“

„… die Autobranche markenunabhängig eine kostenfreie Nachrüstung aller Benziner anbiete, mit der die Fahrzeuge keinerlei Emissionen mehr hätten. Dies beziehe sich zunächst auf die Anzeige auf dem Armaturenbrett, funktioniere nur im Labor und müsse von der Bundesregierung mit einer Einbaupauschale von jeweils…“

„… habe die massive Subventionierung von E-Autos zum Kauf von 90% Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotor geführt. Scheuer wolle deshalb nun die Verbrenner mit einer Prämie unterstützen, da sich daraus logischerweise die Förderung von Hybrid- und Wasserstoffantrieb ergebe, die letztlich als gewünschtes…“

„… autonomes Fahren für einen Schlüssel zur Vollbeschäftigung halte. Altmaier wolle zu jedem Neufahrzeug einen Arbeitslosen ausliefern, der dem Halter als sozialversicherungspflichtig beschäftigter Lenker seinen neuen…“

„… müsse der Mentalitätswechsel auch von den Kunden eingeleitet werden, die noch immer zu viele zu schwere und zu schnelle Fahrzeuge kaufen würden. Die Ansage der Bündnisgrünen sei jedoch von Gauland vollständig abgelehnt worden, der darin die Legitimation für die Umvolkung des…“

„… ein Zusammenwachsen von Auto- und IT-Industrie fördern wolle. Wenn die Hersteller künftig die ganze technische Infrastruktur für eine mobile Vorratsdatenspeicherung entwickeln würden, werde Scholz im kommenden Jahr auch über eine Prämie für Verbrennungsmotoren und weitere…“





Mobilitätssicherung

11 11 2019

„Ach was, nix mit Karneval – die meinen das ernst! Und wenn die Bundesregierung tatsächlich mal etwas ernst meint, also im Bereich Verkehrswesen, dann ist immer erhöhte Konzentration gefordert!

Nein, ich rede jetzt nicht vom Feinstaubgehalt, ich rede von der Prämie für die E-Autos. Da denkt man auch erst, die haben wieder irgendeinen Ministerdarsteller mit billigem Fusel abgefüllt und ihn dann von ein Mikrofon gestellt, damit seine Notschlachtung als Aufräumarbeit durchgeht. Aber das ist wie mit dem Rettungsschirm, als damals der Euro am Verrecken war. War der ja gar nicht, ein paar Milliardäre haben nur plötzlich nicht sehr viel mehr Kohle gekriegt, als sie erwartet hatten, und da musste man dann ein paar Ausländer als Parasiten in der Währungsunion anpöbeln. So ist das heute auch, nur zahlen wir diesmal nicht direkt an die Autokonzerne. Als Strafe, dass wir sie beim Betrug an den Dieselkäufern ertappt haben. Und als eine Art Wiedergutmachung, weil diese Justiz immer noch so tut, als dürfte sie ohne Rücksprache mit der Bundesregierung Rechtsstaat spielen.

Aber egal, Sie wollen ja Ihren Bonus und haben hoffentlich auch alle notwendigen Unterlagen mitgebracht? Gut, dann wollen wir mal sehen. Die Entscheidung ist gefallen für ein Modell? Das ist eine sehr gute Wahl, lassen Sie mich das ruhig mal sagen. Deutsches Fabrikat. Die ausländischen sind qualitativ teilweise besser, aber auch nur zu einem geringen Teil. Die anderen? Die sind qualitativ sehr viel besser. Aber die hier sind halt deutsch, und das ist ja auch schon mal sehr schön. Die werden von den vielen, vielen Linksextremisten auch nicht so häufig abgefackelt, sagt der Verkehrsminister. Es gibt dazu zwar noch keine Untersuchungen, aber wenn er das sagt, stimmt das schon.

Wir müssen auch wissen, wo sie wohnen und wo Sie den Wagen einsetzen. Wenn Sie den Wagen nur da einsetzen, wo es keine Stromtankstellen gibt, ist das ja anders zu bewerten, als wenn Sie eine eigene Zapfsäule haben. Da entscheiden wir dann je nach Gefühl, ob sich eine eigene Steckdose lohnt oder ob Sie eine Stromtankstelle in Ihrer Nähe auf Kosten des Steuerzahlers bekommen. Manchmal ist auch das öffentliche Interesse zu berücksichtigen, aber das heißt nicht, dass es die Entscheidung auch immer positiv beeinflusst. Wir haben es hier mit Verkehrspolitik zu tun, und das ist viel mehr als nur Mobilitätssicherung. Das sichert auch Arbeitsplätze, zum Beispiel in Ministerien und Vorstandsetagen und an der Börse oder in einer Partei, und wenn Sie als Bürger sich da solidarisch zeigen, indem Sie durch Ihren Verzicht auf individuelle Vorteile einem Aufsichtsratsvorsitzenden seine ohnehin schon sehr dürftig bemessenen Boni sichern, dann haben ja alle etwas davon. Also im Aufsichtsrat dieses Konzerns, Sie verstehen schon.

Außerdem verbinden wir diese Prüfung auch mit der Vertrauensfrage. Sind Sie als Bürger und zukünftiger E-Autofahrer damit einverstanden, dass wir zu Deckung Ihres Energieverbrauchs in Ihrer Kommune Kohleverstromung fördern? Sie müssen jetzt nichts dazu sagen, Sie können das auch noch nachholen, wenn die neuen Kohlekraftwerke schon am Netz sind. Die Bedürftigkeitsprüfung wurde von uns auch bei den Kraftwerksbetreibern durchgeführt und hat eindeutig ergeben, dass deren Gewinne sich nicht so sehr gesteigert haben, wie sie es… ach so, das hatten wir schon. Deshalb müssen wir da auch pädagogische Maßnahmen einführen und den Strom für die Industrie ganz extrem billig machen und auf der anderen Seite für die Privathaushalte viel teurer, so dass die derart viel Strom einsparen, dass die Energiekonzerne quasi ausbluten. Wir wissen noch nicht, wie das funktionieren soll, aber wir können es ja wenigstens einmal versuchen, oder?

Ist das Ihr Zweitwagen? Was haben Sie sonst noch an Fahrzeugen? SUV? Eventuell Krafträder? Wir wollen ja auch zielbewusst fördern, das heißt wir müssen wissen, ob Sie überhaupt am Verkehr teilnehmen, weil Sie die Elektromobilität als beste Lösung für sich entdecken, oder ob Sie ein E-Auto nur als zusätzliches Transportmittel nutzen, unter Umständen sogar bloß als Statussymbol. Letzteres ist im europäischen Vergleich eher selten, aber das sind ja deutsche E-Autos auch, also schlagen wir da zwei Fliegen mit einer Drosselklappe.

Dann natürlich die Fahrzeugklasse. Sie könnten auch einen Kleinwagen kaufen, aber die werden nur von Herstellern angeboten, die ihre Modelle nicht mit überteuerten Dieselkarren quersubventionieren. Damit entfernen Sie diese Anbieter vom Markt und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Betrugskonzerne sich die Gewinne, die sich schneller steigern, als… – Egal, jedenfalls sind die Jobs weg, der Verbrauch an Elektrizität steigt, und das bisschen Klimapaket können Sie sich da reinschieben, wo noch Platz ist. Vielleicht da, wo Sie bisher Ihre Windkraft-Aktien aufbewahrt haben. Es ist Ihre Entscheidung. Seien Sie vernünftig, oder schützen Sie unsere Industrie, wie man es von einem guten Staatsbürger für eine großzügige Spende erwarten kann.

Dann brauche ich hier eine Unterschrift, und hier, und hier auch. Damit versichern Sie, dass Sie Halter dieses Fahrzeugs sind. Schön, dann nehme ich das mal so auf, und wir melden uns, sobald wir wissen, wie sich die Bundsregierung entscheidet. Ach so, noch eine Formalität, ich bräuchte mal Ihre Verdienstbescheinigung. Bankkonten wären jetzt optional, Sie sind nicht arbeitslos. Oha, das sieht man auch nicht alle Tage! Selbstverständlich, Herr Direktor! Aber gerne, Herr Direktor! Machen Sie sich nur keine Umstände, Herr Direktor, das Geld ist schon unterwegs!“





Nukular

28 10 2019

„… bisher aber zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen sei. Statt eines unterirdischen Endlagers wolle die Bundesregierung nun Möglichkeiten der Atommüllentsorgung im Weltall prüfen und habe deshalb bereits eine…“

„… die Menge des derzeitigen Weltraumschrotts bereits eine große Gefahr darstelle. Die ESA warne ausdrücklich vor weiteren Objekten, die in die Erdumlaufbahn geschossen würden, da sie keine stabilen…“

„… schon in den 1970-er Jahren vorgeschlagen habe, die Behälter auf der Rückseite des Mondes zu deponieren. Auf diese Art wolle das Ministerium ausschließen, dass ein Teil der Strahlung wieder in Erdrichtung und damit…“

„… mit erheblichen Kosten rechnen müsse. Scholz wolle dies sozialverträglich gestalten, so dass eine Verteuerung des Strompreises für die Industrie durch eine Anhebung der Mehrwertsteuer um höchstens vier bis fünf…“

„… plädiere die FDP für eine stationäre Aufbewahrung der Brennstäbe in der Umlaufbahn. Lindner wisse genau, dass in ferner Zukunft eine Technologie erfunden werde, mit der man auch diesen Reaktormüll wiederaufbereiten könne, so dass eine erneute Nutzung im…“

„… es zu einer Beschädigung durch Meteoriten kommen könne, wodurch radioaktives Material in der Erdatmosphäre freigesetzt würde. Da hier keine deutschen Grenzwerte überschritten würden, könne man aber von vollkommen unbedenklichen…“

„… die Endlagerung in der Umlaufbahn unseres Nachbarplaneten strikt ablehne. Meuthen wisse, dass Mars verbrauchte Energie sofort zurückbringe, weshalb eine solche Lösung auf keinen Fall den…“

„… beispielsweise mit einem bemannten Shuttle in die Umlaufbahn befördern könnte. Da dieses System auch mit einem Angebot aus dem Bereich Weltraumtourismus kombinierbar wäre, könne man eine Refinanzierung schneller als in den…“

„… schon für unter einer Milliarde Euro möglich wäre, falls sich nachhaltige Flugsysteme in Deutschland etablieren würden. Die von Baer präferierten Flugtaxis hätten leider bauartbedingt keine ausreichende Möglichkeit für Nutzlasten ab einem Gesamtgewicht von…“

„… letztlich einfacher wäre, die Behälter in der Sonne verglühen zu lassen. Die Kommission wolle ihr Konzept noch in der laufenden…“

„… als deutliches Risiko bleibe, dass das Shuttle beim Start explodiere und damit erhebliche Mengen an radioaktiver Strahlung in der Luft verteile. Altmaier wolle die Abschussrampen daher in ohnehin vorbelasteten Regionen wie Tschernobyl oder Fukushima errichten, um nicht zusätzliches…“

„… es technisch durchaus möglich sei, die Castoren in die Nähe des Zentralgestirns zu befördern. Dies könne allerdings nur durch eine extrem starke Superrakete geleistet werden, die mehrere hundert Milliarden Euro pro…“

„… müsste derzeit eine Startfrequenz von einem Shuttle pro Stunde angestrebt werden. Die deutsche Industrie sehe darin einen sehr positiven Ansatz, mehr Arbeitsplätze in der Produktion von…“

„… sich auch vorstellen könne, dass die Raketen aus dem Ausland in die Umlaufbahn geschossen würden. Da bei einem Unfall mit nuklearem Material nicht die Atmosphäre über Deutschland verstrahlt werde, sei Gauland für eine möglichst…“

„… dass der Weltraumvertrag ausdrücklich die Entsorgung radioaktiven Mülls im All untersage. Die Bundesregierung sehe dies unproblematisch, da auch das Klimaschutzpaket ohne einen direkten Ausstieg aus mehreren internationalen Abkommen zustande gekommen sei und sich daher keine…“

„… könne sich Seehofer auch eine Kombination von Atommüll und Asylbewerbern als Nutzlast vorstellen. In diesem Fall würde der Freistaat sich auch finanziell und organisatorisch mit dem Bau einer Transrapid-Strecke an der…“

„… den ersten Testlauf aus Sicherheitsgründen mit schwach radioaktivem Müll durchführen wolle, um die Investoren zu überzeugen. Söder habe die notwendigen Verträge schon einmal im…“

„… bodengestützte Technik nicht sinnvoll sein werde. Lindner gehe aber davon aus, dass die Wissenschaft bis 2040 die Naturgesetze so weit verändert habe, dass sich ein Weltraumlift auch für mittelständische Unternehmen und…“

„… auch einkalkulieren müsse, dass Terroristen den Raketenstart zu sabotieren versuchen könnten. Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz seien zu einer Zusammenarbeit bereit, um dies zu verhindern, würden aber nur bei einem Verbot von Killerspielen und der sofortigen Einführung der Vorratsdatenspeicherung eine erfolgreiche…“

„… ein entschiedener Wirtschaftsaufschwung die Finanzierung des Entsorgungsprogramms in der Zukunft sicherstellen werde. Allerdings müsse man das Dreifache des jetzigen Bundeshaushalts für den Atommülltransfer bereitstellen und habe wenig Spielraum in der…“

„… auch die Fertigung der Extremrakete sehr viel Energie in Anspruch nehmen würde. Altmaier habe dafür geworben, dies durch eine Verlängerung der Reaktorlaufzeiten zu…“





Infektionsschutz

25 09 2019

„… sich inzwischen auch schon in ganz Europa ausgebreitet habe. Die Bundesregierung wolle mit einem Maßnahmenpaket die Infektionsgefahr für alle Deutschen verringern und gleichzeitig die weitere Verbreitung des Pesterregers in den…“

„… zähle es zu den wesentlichen Freiheiten, weder sich noch seine Kinder impfen zu lassen. Die vom linksradikalen Mainstream verordnete Hass- und Verbotskultur schade allen leistungswilligen Bürgern müsse sofort beendet werden. Lindner werde notfalls mit einer Organklage vor dem…“

„… nur durch die von Soros und der jüdischen Pharmaindustrie befohlene Öffnung der deutschen Grenzen hervorgerufen worden sei. Weidel fordere eine sofortige Internierung sämtlicher Flüchtlinge einschließlich der Kanzlerin, um die Ausbreitung des…“

„… in Wirklichkeit von der CSU entwickelt worden sei. Söder wisse genau, dass jede Art von Infektionsschutz zuerst in Bayern praktiziert werde und könne dies auch mit einem eigenen…“

„… nur etwa zehn Milliarden Euro veranschlagt habe. Scholz wolle aber nach Rücksprache mit den kommissarischen Bundesvorsitzenden die Senkung der Infektionsrate in drei Schritten als Aufgabe des…“

„… allerdings darauf vertraue, dass alle wichtigen Entscheidungen zentral in Berlin getroffen würden, da der Freistaat Bayern keine Mittel zur Finanzierung eines eigenen Programms gegen die…“

„… oder eigene Stämme entwickelt hätte. Das vom Robert-Koch-Institut erarbeitete Gutachten habe auch keine genetisch veränderten Erreger entdeckt, gehe also von einer einzigen, weltweit auftretenden und…“

„… nicht mehr veranstalten dürfe. Söder habe eine vollständige Sperrung der bayerischen Grenzen angekündigt, wenn das Oktoberfest aus Gründen des Seuchenschutzes ab sofort nicht mehr in der gewohnten…“

„… werde die Pest vielleicht vorgeschoben, um nicht zur Arbeit zu gehen. Die Bundesregierung wolle dies in ihren Überlegungen berücksichtigen und einen für alle annehmbaren Kompromiss bei der Lösung des…“

„… einen ostdeutschen Sonderweg gehen werde. Zunächst sei für Mohring eine Volksfront auf Landesebene denkbar, die später mit einem parteiübergreifenden Konsens die komplette Abschottung durch eine Mauer um das…“

„… eine Vorsorgepflicht nur auf freiwilliger Basis denkbar sei. Die Bundesregierung habe noch keine gesicherten Erkenntnisse, ob sich die…“

„… schon immer Krankheitsepidemien gebeben habe, auch vor der Entwicklung des Menschen. Meuthen halte deshalb sämtliche Maßnahmen für eine von linken Hysterikern gesteuerte…“

„… mit Chemtrails über Deutschland gesprüht würden, um die hier lebenden Deutschen mit der Pest zu infizieren, während Muslime und Linke durch genetische Veränderungen immun seien. Poschardt habe die Beweise aus absolut sicherer Quelle und könne seinen Informanten jederzeit…“

„… sofort ein Gute-Pestmaßnahmen-Gesetz verabschieden werde. Noch sei nicht geklärt, wofür oder wogegen sich das Gesetz richte, die erste Lesung sei aber schon in wenigen…“

„… viele Arbeitsplätze in der deutschen Automobilbranche derzeit nicht besetzt werden könnten. Altmaier habe dies bisher nicht als Alarmsignal gewertet, da die Aufträge weiterhin…“

„… müsse man einfach nur darauf warten, bis eine Soforttherapie entwickelt werde, die Patienten innerhalb weniger Sekunden heile. Lindner wisse, dass dies möglich sei, könne aber nicht ausschließen, dass die vom linksextremistischen Mainstream gesteuerte Jugend vorhabe, die Profis in den pharmazeutischen…“

„… den Solidaritätszuschlag nicht beibehalten werde, da die Bekämpfung der Pest auch mit dessen Einnahmen möglicherweise nicht ganz gesichert sei. Scholz werde die schwarze Null in einer…“

„… zahle die gesetzliche Krankenversicherung ohnehin nur die Präventivmaßnahmen, da sich bei einer potenziell tödlich verlaufenden Krankheit der Leistungskatalog nicht mehr aus den zur Verfügung stehenden Mitteln im…“

„… eine genaue Statistik der Todesfälle verlangt habe, um nachweisen zu können, wie viele Deutsche und Ausländer der Pest bisher zum Opfer gefallen seien. Weidel habe ihre Anfrage im…“

„… zu einer Frage des Zusammenhalts in der Koalition geworden sei. Merkel plädiere für ein sofortiges Abwarten, während Altmaier die Ansicht geäußert habe, die Bekämpfung der Pest dürfe weder die Wirtschaft bedrohen noch die Jobs in…“

„… sich durch den gleichzeitigen Ausbruch der Krankheit in zahlreichen Ballungsräumen ein großer Einbruch bei der Nachfrage nach SUVs abzeichne. Die Krisensitzung der Koalition sei noch in der laufenden Nacht im…“