Böses Blut

21 11 2017

„Das haben Sie jetzt richtig verstanden, der Verfassungsschutz hat sich aktiv um die Abwehr terroristischer Gefahren in Deutschland gekümmert. Wobei wir zur Bekämpfung derselben ja auch erstmal eine Gefahr haben müssen.

Der Kollege Amri war da sehr zugänglich, ja. Es ist im Grunde immer dasselbe, man macht diese jungen Leute, die nur einen Sinn in ihrem komplett entwurzelten Dasein sehen wollen, auch einen Sinn geben. Für die einen ist das Geld, bei den anderen arbeiten wir noch daran.

Islamismus, ja… die wenigsten sind wirklich religiös, und die, die wirkich religiös sind, haben mit Fanatismus nichts am Hut. Das ist unsere Herausforderung, da müssen wir einhaken. Wenn die Politik Islam und Islamismus auseinanderhalten will, wo soll das hinführen? Der Staat hat schon so seine Aufgaben, aber sehen Sie mal, wir als Staat im Staat, wir müssen auch sehen, wo wir bleiben.

Der Einstieg ist bei denen ja inzwischen recht einfach. Man spendiert denen den Lkw-Führerschein, und schon hat man den Fuß in der Tür. Alles nicht so kompliziert. Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass wir die Gelder richtig verteilen, damit wir mittelfristig effizient arbeiten. Das hat nichts mit der Finanzierung zu tun, die ist ja im Wesentlichen schon gesichert. Aber sehen Sie mal, Terrorismus ist natürlich auch ein Markt, da gibt es Trends und Entwicklungen, da muss man auch im internationalen Vergleich mitziehen. Wenn die in London jetzt plötzlich komplett auf Lieferwagen umschwenken und wir immer noch Sattelschlepper finanzieren, dann müssen wir uns von der Buchhaltung auch anschnauzen lassen, ob wir unser Geld selber drucken würden. Das schafft böses Blut. Und das will ja am Ende keiner.

Wir suchen uns beispielweise nur die raus, die keinen Pass haben. Wenn wir nämlich die gut integrierten Deutschen nehmen würden, die eh unter dem Raster der anlasslosen Überwachung durchgerutscht wären, was meinen Sie, würde dann passieren? dass dann plötzlich und unerwartet die anlasslose Überwachung abgestellt wird, an Ende noch aus verfassungsrechtlichen Bedenken? Das machen die in Großbritannien falsch, die in Belgien und Frankreich auch. Gut, die haben auch eine andere Kolonialgeschichte, aber das kann man uns nicht auch noch zum Vorwurf machen. Wir gehen mit den Ausländern auch ordentlich um. Naja, manchmal.

Angestachelt… na, wissen Sie: wenn man dem Mann gesagt hätte, er kann innerhalb kurzer Zeit mit geringem Investment zwanzig Prozent Rendite machen, wäre das angestachelt? Terrorismus, das schon. Gemeinschaftsschädlich. Aber angestachelt? Wir haben ihm das übliche Zeugs erzählt von den Jungfrauen, dass der böse Westen den Islam vernichtet und dass der Islamismus daher unbedingt vorher den Westen vernichten muss. Sie sehen, wir können da sehr gut unterscheiden. Wenn die Jungs aus der arabischen Welt das nicht können, ist das ein Problem, aber nicht mehr unseres. Wir haben unseren Job ja getan.

Das mit der Verantwortung möchte ich nicht mehr hören, fragen Sie doch mal die Polizei, ob die sich bei Großdemonstrationen an rechtsstaatliche Spielregeln hält. S 21, G 20, wo auch immer. Oder wenn in Sachsen die Nazis marschieren. Ist doch auch egal. Wir machen hier nur unseren Job, so wie er vorher beschrieben war, und dann ist auch mal gut. Wer kann das denn heute schon noch von sich behaupten? Die Kohleindustrie? Die FDP? Ja, da haben Sie recht. Den Unterschied kapiert keiner mehr.

Die Unterschiede sind nicht mehr zu unterscheiden. Wer Freund und wer Feind ist, kann keiner mehr sagen. Genau da setzen wir an: den Freund so lange verwirren, bis er nicht mehr weiß, ob er nicht doch Feind sein könnte, und dann ihn daran erinnern, dass er doch immer ein so guter Freund war. Wir sind dann ganz auf Augenhöhe mit unseren Freunden, vor allem religiös, oder wie auch immer Sie das bezeichnen wollen. Manche werden dann schon ein bisschen unangenehm aufdringlich, aber die meisten haben schon kapiert, dass sie einen ganz normalen Job machen. Manchen muss man das aber auch immer wieder mal in Erinnerung rufen, sonst werden sie am Ende übermotiviert. Sie kennen das vom Fußballplatz, obwohl: Moral schießt auch keine Tore.

Sie sind da einem sehr gefährlichen Irrtum aufgesessen, aber Sie konnten auch nichts dafür, weil Sie die Verschwörung nicht kennen. Wir werden nicht finanziert, um die Rechten zu füttern, die gegen die bösen Islamisten kämpfen. Wir werden finanziert, aber von den Rechten. Die sind leider immer noch ein bisschen knapp bei Kasse, leider deswegen, weil die Zahlungsmoral ja meist gut ist, also die Zahlungen, aber die Moral ist hier nicht so wichtig, und mehr muss man auch nicht wissen. Solange die Börse noch fest schließt, können Sie in Deutschland bekanntlich machen, was Sie wollen.

Kommen Sie, machen Sie sich keinen Kopf. Das wird schon wieder, und es kann ja nicht immer dieselben treffen. Glühwein gefällig? Gegenüber öffnet gerade der Weihnachtsmarkt.“

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Inschallah

23 10 2017

„Hier, Allahu und Dings und so… ja, wir sagen das so, das ist Ihnen vielleicht nicht geläufig, aber Sie kommen eben auch aus Tunesien und nicht aus Kassel. Das ist schon ein Unterschied. Womit ich jetzt nicht gesagt haben will, dass Ihre Traditionen weniger wert sind als unsere, aber Sie wissen halt, Sie sind Einwanderer.

Als solcher werden Sie sich natürlich auch über die deutschen Verhältnisse in Kenntnis gesetzt haben, richtig? Richtig, ich wusste es. Die Frau im ersten Stock war immer gut zu Ihnen? Dann passen Sie mal gut auf: die heißt Kraußwinkel, das ist ein typisch deutscher Name, und diese Leute sind in der Regel islamophob. Die lehnen Sie ab, ob Sie das nun festgestellt haben oder nicht, Sie sind in deren Nachbarschaft einfach nicht erwünscht, und wenn Sie dann mal in eine andere Nachbarschaft umziehen, dann kann das nicht mit rechten Dingen zugehen. Diese feindlichen Elemente sind eindeutig in der Überzahl, das müssen Sie wissen!

Glauben Sie nicht diesem geistig behinderten Arschloch aus Erfurt, wenn es herumkräht, dass die Islamisierung Deutschland von Claudia Fatima Roth und Angela Cohn Merkel zur Ausrottung des arischen Herrenvolks schon vollzogen sei. Das ist Fake News. In Wahrheit haben wir noch einen sehr langen Weg vor uns. Sie sind alle noch nicht in die Knie gegangen. Die normalen Bürger sind immer noch in der Mehrzahl, und das Schlimmste ist: sie haben so gar keine Angst vor uns.

Transporter bringt gar nichts. Das ist schon lange out, damit marmeln Sie vielleicht drei, vier Muttis mit Kinderwagen an die Wand, aber Sie wollen als Märtyrer in die Abendnachrichten, was sage ich: Unterbrechung des laufenden Programms, darunter tun Sie’s doch nicht, oder? Na also. Geht doch. Deshalb haben wir in Kooperation mit den internationalen Speditionspartnern, die derzeit auf unseren Rastplätzen etwas unruhig schlafen, eine hübsche Flotte an Dreißigtonnern requiriert. Die sind alle total von der Rolle, weil denen überall die Ladung vom Bock geklaut wird, und dann wird man schon mal unruhig. Jedenfalls schläft von denen keiner eine Nacht lang durch. Schnarchnasen allesamt. Und dann krallen wir uns die Lkw, der eine oder andere wird vielleicht für den Sieg der gerechten Sache sterben müssen, Inschallah, ist halt so, und dann…

Doch nicht jetzt, Mann! Ich habe gesagt, ich bin nachher wieder im…

Wo waren wir? Laster. Das mit dem Sprengstoff war auf die Dauer logistisch zu schwierig, und dann hatten wir immer das Bundeskriminalamt an der Hacke, das geht ja auf Dauer gar nicht. Da ist der Anschlag doch schon in den Abendnachrichten, bevor der erste Ungläubige in die Luft fliegt. Wir arbeiten jetzt fokussiert, da soll es auch keinen Leerlauf mehr geben. Sie wissen also, wenn wir mit Ihnen kooperieren, dann heißt das, wir kooperieren nicht mit jedem, und dann bedeutet das für Sie, dass wir mit Ihnen kooperieren, weil…

Heilige Scheiße, ich habe doch gesagt, ich kann jetzt keine Anrufe gebrauchen! Warten Sie doch damit, bis wir die endgültige Zusage… – Haben Sie längst? Dann rüsten Sie den Mann doch aus, wo ist denn das Problem? Wir haben den ganzen Scheiß da, wir brauchen nur einen Projektplan, den Zettel mit den notwendigen… hören Sie mir doch mal zu, wir arbeiten dezentral, da weiß der eine nicht unbedingt von den anderen, aber in der Summe sind wir erheblich effektiver.

Das ist die Karte, die Einkaufszentren haben wir natürlich nur zufällig eingezeichnet. Hier wird der Laster abgestellt, den Schlüssel bekommen Sie in den Briefkasten eingeworfen. Wir wollen nichts dem Zufall überlassen, am Ende wird der Wagen noch geklaut und jemand begeht damit eine Straftat. Haben wir alles schon gehabt.

Aber reden Sie nicht mit jedem darüber, das könnten möglicherweise andere Leute in den falschen Hals kriegen und als Terrorpropaganda einstufen, und dann hängen wir alle mit drin. Da kommt man so einfach nicht mehr raus, weil ja in Deutschland Propagandadelikte normalerweise härter bestraft werden als Anschläge. Das wissen Sie, sobald Sie versuchen, ohne fremde Hilfe eine Synagoge anzuzünden.

Waffe würde ich Ihnen nicht empfehlen, nur für den Notfall haben wir noch Restbestände aus Tschechien. Lassen wir per Kurier aus Zwickau kommen, wenn Sie möchten. Doch, vielleicht wäre eine Waffe sogar ganz gut. Wir müssten ja notfalls auf Sie schießen, und wenn Sie sich nicht wehren, klappt das nicht mehr mit den 72 Jungfrauen. Ich habe keine Ahnung, wir sind ja auch noch nicht so lange dabei. Also halten wir fest, Sie melden sich kurz zurück, wenn Sie auf Position sind, und dann lassen wir den Rest ablaufen? Gut, dann rufen Sie morgen zur Sicherheit noch mal an, nein – ich rufe Sie an. So machen wir das.

Sieben, hören Sie? Hier ist Null-Eins. Läuft nach Plan. Die Zielperson hat bisher keinerlei strafrechtlich relevante Äußerungen getätigt, es gab auch keine Hinweise auf Linksextremismus. Keine Radikalisierung im Internet. Es verläuft mal wieder alles nach Plan.“





Völklore

22 11 2016

„… die mutmaßlichen Straftäter nicht als rechte Terroristen verfolgen wolle, da der Verein einen für das Bundesland Sachsen und sein Bevölkerung typischen Zusammenhalt verkörpere, der sich schon oft in der Geschichte als außerordentlicher…“

„… dass einige der Neonazis tagsüber auch sozialversicherungspflichtiger Arbeit nachgegangen seien. In Zeiten, in denen der gesellschaftliche Zusammenhalt mehr und mehr fehle, müsse man dies als positives…“

„… das Kraftfahrzeug eines Stadtrates der Linken durch eine Explosion mit einem illegal hergestellten Sprengsatz schwer beschädigt hätten. Aus umweltschützerischer Sicht sei die Maßnahme allerdings sehr zu begrüßen, die Grünen hätten zum Verzicht auf Autos und…“

„… habe ein Mitglied der Gruppe Freital einen Job als Pizzafahrer ausgeübt. Dies spreche für eine gelungene Integration in die westliche Wertegesellschaft, da auch ausländische Gerichte von diesem mutmaßlichen Neonazi…“

„… für die Hinweise der Ermittlungsbehörden nicht interessiert habe, da der Landesregierung bereits im Vorfeld bewusst gewesen sei, dass der Ruf Sachsens nachhaltig…“

„… ein Parteibüro der Linken beschädigt haben solle. Man müsse den mutmaßlichen Straftätern zugutehalten, dass ein größerer Teil der Deutschen ihre Taten billigend in Kauf nähmen, was als ein entlastendes Moment den Strafrahmen sehr…“

„… die Staatszugehörigkeit oder andere Merkmale nicht als typisch deutsch anerkennen würden. Dies liege nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft daran, dass die sächsische Landsmannschaft seit Jahren mit der deutschen Sprache ein eher gebrochenes…“

„… habe die Gruppe Freital aus Vorsicht auf einen medial wirksamen Namen verzichtet, auch sei ihnen im Gegensatz etwa zur Baader-Meinhof-Bande ein solcher von der bürgerlichen Presse nicht angehängt worden. Dies sei ein weiterer bedeutsamer Hinweis, dass die mutmaßlichen Straftäter kein großes Aufsehen aus ihrer nationalen Gesinnung…“

„… zahlreiche Straßenumfragen ergeben hätten, dass PEGIDA-Demonstrationen nur bis zu einer neuen Verfassung für die BRD GmbH…“

„… sie zur Durchführung ihrer Anschläge Sprengstoff aus tschechischen Feuerwerkskörpern benutzt hätten. Dies zeige ihre Problembewusstsein, dass der EU-Binnenhandel durch zu viele Importe aus Ostasien in ein schweres…“

„… den Patriotismus eine spezifisch sächsische Gangart von Heimatliebe praktiziere, die sich bis in die unionsgeführte Landesregierung…“

„… einer der Untersuchungshäftlinge einen illegalen Sprengkörper im Garderobenspind bei den Dresdner Verkehrsbetrieben gelagert habe. Dies deute zuverlässig darauf hin, dass die Gruppe ihre Attentate nicht im Geheimen, sondern mit Kenntnis und Billigung der völkischen…“

„… fürchte das Bundeskriminalamt nun die Gründung mehrerer rechter Terrorzellen in der Bundesrepublik. Die Bundesanwaltschaft habe die Ermittler dahin gehend beruhigt, dass für eine Welle von Nachahmungstätern zunächst einmal ein klares Vorbild geschaffen werden müsse, was bisher…“

„… Anschläge teilweise auf dem abendlichen Heimweg vom Arbeitsplatz geplant hätten. Die Behörden sähen dies als eine besonders gute Work-Life-Balance, die sich bis in die sächsische Unterschicht…“

„… zunächst einmal begreifen müsse, ob sich Sprengstoffanschläge gegen einen katholischen Würdenträger aus allgemeiner Frustration, einer tief greifenden Ablehnung des christlichen Glaubens oder aus der Auseinandersetzung mit der Politik der Bundeskanzlerin der…“

„… eine Beteiligung des Verfassungsschutzes schon deshalb nicht ausgeschlossen sein könne, weil der Verfassungsschutz mehrmals betont habe, dass eine Beteiligung des Verfassungsschutzes auf gar keinen Fall…“

„… der Verfassungsschutz zwar Mitglieder der späteren Gruppe zusammengeführt, militarisiert, im Umgang mit illegalen Waffen und Sprengstoff ausgebildet und sie finanziell unterstützt habe, sie aber über Planung und technische Hilfe einzelner Mordanschläge hinaus so gut wie nicht…“

„… mit der Landesnatur zusammenhängen könne. So sei das sächsische Brauchtum von Alters her eher militant, was sich auch in den Aufzeichnung zwischen 1933 und…“

„… sei auf die mangelnde Bildung der Sachsen zurückzuführen, die jeden ausländischen Besucher ablehnten. Zwar habe die Landesregierung gewaltbereite Jugendliche und Heranwachsende schon frühzeitig davon in Kenntnis gesetzt, dass schwedische oder italienische Touristen den Bau einer Moschee in Freital nicht unbedingt als…“

„… sei die Ablehnung der Demokratie schon vor der totalen Überfremdung mit 0,2 Prozent Muslimen eine feste Größe in der sächsischen Mentalität gewesen. Schuld habe daher alleine die Bundesregierung, die durch fehlende Veränderung der Umstände eine katastrophale Veränderung der gesamten…“

„… viel schärfer gegen den Linksterrorismus vorgehen wolle. Es sei oft dazu gekommen, dass bekennende Sozialisten ihre brennenden Autos auf öffentlichen Verkehrswegen geparkt hätten, dies müsse nun mit Hilfe der Bundesanwaltschaft und engagierter Anwohner aus dem nationalen Spektrum als schwere volksschädliche…“





Einer für alle

17 10 2016

„Hier, haben wir Heißkleber?“ „Heißkleber? Wozu brauchen wir…“ „Viel wichtiger ist doch der Gürtel, oder?“ „Also wenn’s darum geht, dann ist ja wohl der Sprengstoff absolut…“ „Aber ohne den Heißkleber kriegt man den nie an den Gürtel dran.“ „Und der Zünder?“ „Wie jetzt, Zünder?“

„Sie wollen mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass hier niemand an den Zünder gedacht hat!?“ „Ich bin neu hier im Team.“ „Und ich war damals beim NSU immer nur für Großkalibermunition zuständig.“ „Ich für die Banküberfälle.“ „Und Sie wollen hier ernsthaft in der Terrorismusabteilung aufsteigen? mit diesem Halbwissen!?“ „Ich muss zu seiner Verteidigung sagen, dass er Quereinsteiger ist. Von Islamismus hatte er vor der Versetzung so gut wie keine Ahnung.“ „Die hat er jetzt jedenfalls auch nicht.“ „Ich habe nur gesagt, dass ich nicht weiß, wozu wir hier den…“ „Also Bomben bauen können Sie nicht, gestern waren Sie nicht in der Lage, ein Telefonat mitzuschneiden, und dann noch diese beschissene Panne mit der Verfolgungsjagd!“ „Er hat es doch nicht so gemeint.“ „Ich wollte die Beamten nicht unnötig aufregen.“ „Wenn die in ihrer Kampfmontur auf Verfolgungsjagd gegangen wären, dann hätte sich möglicherweise einer von ihnen überanstrengt, und dann…“ „Haben Sie noch alle Latten am Zaun!?“ „Es ist doch nur wegen der Gesundheitsgefährdung.“ „Wir können doch sonst nicht das Bundesministerium unterstützen, das für solche Fälle gerne Bundeswehreinsätze im Innern haben würde.“ „Dann zieht man eben einen zweiten Ring um das Zugriffsobjekt!“ „Aber bisher lief es doch immer.“ „Wir haben das beim Bankraub für die NSU auch immer so gemacht.“ „Eben, deshalb haben wir auch nie einen von denen geschnappt.“ „Aber das war doch gar nicht unsere Aufgabe gewesen.“ „Sie verstehen das falsch – es ging in der Abteilung um Bankraub, nicht um Aufklärung.“

„Jedenfalls muss dies ganze Arrangement doch wenigstens so aussehen, als ob die Sicherheitskräfte eine Chance hätten, die Täter zu fassen.“ „Ach so.“ „Sie sind jetzt wie oft befördert worden? und mit dem Eintritt in mein Team gleich noch mal?“ „Ich dachte, wir machen das hier genau so wie damals.“ „Meine Güte, wir dürfen nichts mehr dem Zufall überlassen!“ „Es ist auch alles durchgeplant.“ „Wir haben sogar die Blaupausen von der Sauerland-Gruppe besorgt.“ „Das kann ich bestätigen.“ „Aber Sie haben die falschen Mengen an Chemikalien besorgt, so wird das nie ein Sprengstoffgürtel.“ „Wir könnten noch ein bisschen aufheben.“ „Wofür?“ „Dann wird die Strafandrohung höher.“ „Es könnte ein besonders schwerer Fall werden, dann haben wir schneller den Bundeswehreinsatz im…“ „Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“ „Aber ich habe doch nur…“ „Und die Polizisten, die die Wohnung stürmen? Geht’s noch!?“

„Wir könnten eventuell die Beobachtung an die Kollegen vom…“ „Nein.“ „Lassen Sie ihn doch erst mal ausreden.“ „Nein, weil wir das in Eigenregie durchführen werden. Es gibt nur eine Behörde, die dafür qualifiziert ist, und das sind wir. Einer für alle, klar?“ „Bis jetzt ist uns immer irgendwas in die Grütze gegangen, da können wir doch…“ „Sie wollen heute noch mein Team verlassen?“ „Er meint es nicht so.“ „Ja, so war das nicht gemeint. Aber ich erinnere mich noch an den NSU, da haben wir die Observierung auch mit Fremdpersonal erledigt, und das war so gut wie unser eigenes.“ „Die waren so bescheuert wie Sie, wollten Sie wohl sagen.“ „Jetzt werden Sie nicht ungerecht, sie haben sich streng an die Anweisungen gehalten.“ „Sie halten sich gefälligst auch streng an Anweisungen, und zwar an meine. Ich dulde keinen Widerspruch.“ „Wir könnten die Beschattung ja eventuell mit einem Peilsender in seinem Telefon…“ „Das ist ein Wegwerfhandy, das liegt spätestens übermorgen in irgendeinem Papierkorb.“ „Aber wir könnten seinen Weg wenigstens bis zu diesem Papierkorb…“ „Welches Wort von ‚Nein‘ hatten Sie jetzt nicht kapiert?“ „Sie wollen doch wohl nicht die Nummer mit den falschen Bärten bringen.“ „Wozu denn?“ „Die sind so unauffällig, da merkt der nie, dass wir ihn im Visier haben.“ „Am Ende flieht der nicht mal, dann sitzen wir voll in der Tinte.“

„Nur mal als Frage, was ist eigentlich, wenn wir von Bürgern auf verdächtige Personen hingewiesen werden?“ „Je nach Aufenthaltsstatus kann man die wegen Behinderung der Justiz ausweisen.“ „Und wenn es Deutsche sind?“ „Jetzt malen Sie mal nicht gleich den Teufel an die Wand.“ „Sie sagen doch immer, dass wir auf alles vorbereitet sein müssen.“ „Sind wir auch. Machen Sie Ihren Job, holen Sie den Heißkleber, und dann schreiben Sie Ihren Bericht.“ „Ist denn die Polizei vorbereitet für den Einsatz?“ „Wir haben an dem Abend zur Vorsicht Urlaubssperre verhängt.“ „Und wenn der Täter jetzt aus irgendeinem Grund zu spät kommen sollte?“ „Dann kommt das Zusatzteam zur Hilfe. Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich Ihre Einsatzbefehle?“ „Ich dachte, das könnte ich noch am…“ „Mir platzt jetzt wirklich gleich der Kragen!“ „Hören Sie, er meint es doch nicht so.“ „Langsam habe ich die Schnauze voll von diesen dilettantischen Methoden – wir haben hier einen klaren Auftrag, und ich lasse mir meine Karriere nicht von einer Stümpertruppe wie Ihnen kaputt machen, verstanden? Das wird jetzt durchgezogen, und basta! Oder meinen Sie, dieser verdammte Flughafen jagt sich von selbst in die Luft!?“





Blutsbrüder

16 05 2016

„Dann steht der Deal? Sie beobachten uns nicht und wir zünden in der Zwischenzeit keine Moscheen an? Also – vorerst nicht.

Es soll doch beiden Seiten geholfen sein. Wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass Sie sich mit der Beobachtung unserer Partei übernehmen. Das kann böse ausgehen, und das wollen wir doch für Sie nicht. Da ist es doch besser, wenn wir uns mit Ihnen regelmäßig an einen Tisch setzen, dann besprechen wir alles, was Sie beispielsweise an Hinweisen von den linksgrün versifften Altparteien bekommen haben, gerne auch mit Namen und Anschriften, und dann kümmern wir uns um die Kritiker unserer Partei. Da müssen Sie doch nicht extra ausrücken.

Zumal wir auch gar nicht garantieren können, ob wir verantwortlich sind, wenn Straftaten in der national gesinnten Bevölkerung begangen werden – oft hat man hier als konservativer Politiker gar keine Ahnung, ob es sich um Straftaten handelt. Es fallen täglich Leute tot um oder irgendwo erleiden Autos oder Häuser eine spontane Selbstentzündung, da muss man nicht immer sofort von Straftaten ausgehen. Sie sollten das vielleicht auch mal etwas lockerer sehen. Und es gibt ja auch Gruppierungen, die gehören nicht direkt zu unserer Partei, wir sind den Volksgenossen zwar nicht böse, wenn sie sich für unsere Ziele einsetzen, aber wenn sie Mittel wählen, die wir nach aktueller Gesetzeslage noch nicht als geeignet bezeichnen dürfen, dann darf das auf keinen Fall gegen uns verwendet werden. Wir könnten möglicherweise etwas heftig reagieren, wenn Sie uns da die Schuld in die Schuhe zu schieben versuchen.

Und bitte keine Operationen bei irgendwelchen Identitären aus Österreich, die werden von Ihnen schon mal gleich gar nicht observiert. Erstens sind das Ausländer, da ist nämlich das Bundesamt für Verfassungsschutz überhaupt nicht zuständig, und zweitens stehen die als eine Art Großdeutsche im Sinne der blutsmäßigen Volksverwandtschaft unter unserem besonderen Schutz. Wir können da nicht unbedingt garantieren, dass sich die deutschen Kameraden besonders zurückhalten, wenn Sie die österreichischen Nationalsozialisten angreifen. Wie gesagt, wir haben wirklich etwas dagegen. Und nur, falls Sie schon irgendwelche Erkenntnisse bei den Blutsbrüdern aus der Ostmark gefunden haben sollten, Sie werden das Material natürlich nicht gegen uns verwenden. Wir müssten da wieder eine gemeinsame Aktion durchziehen, und das wollen Sie doch am wenigsten, weil es wieder jede Menge Arbeit für Sie bedeutet.

Naja, es kann schon passieren, dass man sich bei Ermittlungen über den Weg läuft, wir sind das gewohnt, dass man uns immerzu ungerechtfertigt verdächtigt, nur weil wir das mit der Opferrolle so perfektioniert haben, aber wenn jetzt beispielsweise im Hofbräukeller zufällig etwas explodieren sollte, dann ermitteln Sie gefälligst in eine Richtung, und zwar nicht in unsere. Das wäre schon unangenehm, wenn wir mit der Polizei besser zurechtkämen als mit dem Verfassungsschutz. Also unangenehm für den Verfassungsschutz. Das wollen Sie doch sicher auch vermeiden.

Wir sollten alle mal ein bisschen toleranter sein, finden Sie nicht auch? Wenn Parteigenossen vom rechten Flügel der Bundesregierung vorwerfen, die deutsche Rasse durch Umvolkung auszulöschen, dann machen Sie da doch nicht so ein Theater. Das meint die gar nicht so. Die schießt ja auch nicht auf kleine Kinder. Vielleicht auf Kümmeltürken wie damals bei den ethnischen Säuberungen unserer Zwickauer Kameraden. Aber nicht auf richtige Menschen. Halten Sie da einfach mal die Füße still, dann passiert auch nichts. Sie haben ja dann auch wieder ausreichend Kapazitäten frei, sich um diese terroristischen Muslime zu kümmern, und dann machen Sie wieder so lange Angst, bis die Kohle kommt, das können Sie doch so gut. Seien Sie sich sicher, da werden wir Sie natürlich nach Kräften unterstützen, Deutschland braucht Feindbilder und Traditionen, warum soll man da nicht das Unangenehme mit dem Nützlichen verbinden? Und wenn mal Akten wegmüssen, wir sind da ganz bei Ihnen.

Nein, das haben Sie jetzt falsch verstanden. V-Leute bei uns gibt es nicht, jetzt nicht und erst recht nicht in Zukunft. Wir wollen auch nichts davon hören, dass ein eventuell anstehendes Verbot der AfD dadurch erleichtert würde. Das sind interne Angelegenheiten, in die Sie sich nicht einmischen werden. Sie werden diese Leute, wenn es sie denn gibt, alle abziehen, zu Ihrer Sicherheit. Ob Sie dann irgendwann werden sagen können, Sie hätten nichts gewusst, das interessiert auch keinen mehr. Wenn wir das Sagen haben, gibt es keine Verfassung mehr und folglich auch keine Verwendung für einen Verfassungsschutz. Also spielen Sie mit, solange wir Sie lassen. Seien Sie artig. Vielleicht kriegen Ihre Leute dann auch ihr eigenes Lager?“





Eingebettete Ermittlungen

15 02 2016

„Wie konnte das bloß passieren!?“ „Ich weiß auch nicht, wir haben das so gemacht wie immer.“ „Das ist ja das Problem, verdammt noch mal – Sie sind der Verfassungsschutz!“ „Ich weiß es doch auch nicht.“ „Sie können doch nicht einfach das Geld den Islamisten in die Hand drücken! Noch dazu al-Qaida!“

„Wir haben das halt so gemacht wie immer.“ „Meine Güte, wenn Sie ein paar Terroristen mit finanziellen Mitteln ausstatten, dann…“ „Haben wir ja gar nicht, das waren nette junge Leute, arbeitslos, und die sind montags immer im…“ „Die meine ich doch, Sie Knalltüte! Aber Sie müssen ja gleich mit der Champions League anbandeln, wie? mit al-Qaida, man fasst es nicht!“ „Jetzt schreien Sie nicht gleich so, wir haben doch auch nur auf Anweisung gehandelt.“ „Das sagt sich immer so leicht, zeigen Sie mir doch mal das interne Dienstpapier, wo drinsteht, dass Sie sich an Islamisten ranschmeißen sollen.“ „So genau wurde das ja gar nicht…“ „Aha, plötzlich ist die Anweisung weg oder wurde nicht gegeben oder war ganz anders gemeint. Also Ihre Kreativität in allen Ehren, aber…“ „Ach, Sie schmeicheln mir!“ „Verdammt, haben Sie mal eine Sekunde lang nachgedacht, dass ein Islamist mit Verbindung zu al-Qaida, der hier Spenden sammelt, das Geld an die Gotteskrieger weiterreicht?“ „Das war so nicht zu erwarten. Aus unserer Erfahrung mit den Nachwuchskräften aus der Terrorabteilung wussten wir, dass die ihre Kohle größtenteils sofort versaufen. Außerdem, 500 Euro?“

„Das waren die Deutschen Taliban Mudschaheddin, klingelt da was bei Ihnen?“ „Ja, natürlich. Die fanden wir alle lustig.“ „Sagen Sie mal, sind Sie noch ganz bei Trost? Die nennen sich Deutsche Taliban Mudschaheddin und Sie lachen darüber!?“ „In unserer Abteilung waren wir uns schon einig, dass man die nicht ernst nehmen muss. Das klingt doch schon wie ein halbes Dutzend pubertierender Jungs, die sich bösartige Tarnnamen geben und dann so eine satanistische Musikkapelle…“ „Reden Sie keinen Quark, Mann – wenn einer nachgewiesene Kontakte zu einer islamistischen Terrororganisation hat, dann sind Ihre Geldspenden eine strafrechtlich relevante Unterstützung derselben.“ „Ich habe das Geld ja nicht bewilligt, das kam von oben.“ „Das ist meistens so. Das Geld kommt von oben, von unten kommt der Terror. Und wir sind in der Mitte.“

„Man muss doch auch Kontakt zu den Personen halten.“ „Über Bargeldzahlungen?“ „Eingebettete Ermittlungen. Wir nennen so etwas eingebettete Ermittlungen.“ „Wenn Sie den Leuten Geldscheine in die Hand drücken?“ „Nicht nur das, wir haben uns ja auch mit denen eingehend unterhalten.“ „Über al-Qaida?“ „Das wäre viel zu gefährlich gewesen. Wir haben nur über Pläne für den Raum Berlin gesprochen.“ „Sie wollten also ermitteln, ob es konkrete Anschlagspläne gab? Das ist ja noch halbwegs…“ „Nein, wir haben ihnen ein bisschen logistische Unterstützung versprochen, wenn sie ein Attentat auf dem Alexanderplatz…“ „Sie meinen, falls al-Qaida auf dem…“ „Nein, nicht falls. Wenn sie einen Anschlag auf dem Alexanderplatz durchführen. Wurde dann ja leider nichts.“ „Sie meinen, Sie haben denen allen Ernstes…“ „Naja, war wohl ein bisschen naiv. Mit 500 Euro kommt man halt nicht so weit.“ „Sagen Sie mal, ticken Sie eigentlich noch ganz sauber!?“ „Wieso, wir hatten doch alles im Griff?“ „Sie haben al-Qaida auf die Idee gebracht, einen islamistischen Anschlag auf dem…“ „Das sind eben eingebettete Ermittlungen. Wenn man vorher schon vom Anschlag weiß, kann man die Tat hinterher viel besser aufklären.“

„Nein, jetzt mal ehrlich. Von wem kam diese Schnapsidee?“ „Das war eine Investition in die Zukunft.“ „Sie haben sich islamistische Terroristen herangezüchtet, weil sie sonst keine Zukunft mehr gesehen hätten?“ „Wir mussten doch irgendetwas unternehmen. Schauen Sie, das mit dem Thüringer Heimatschutz hatte seinen Zenit auch langsam überschritten. Die Banküberfälle zum Schluss waren noch nicht so weit in der Mache, und wir hatten uns gegen eine Neubesetzung des NSU entschieden.“ „Sie hatten…“ „Das Casting lief ganz schlecht, die passten alle nicht zusammen. Also mussten wir irgendwie auf Islamismus ausweichen. Wir dachten, wenn wir schon jemanden von al-Qaida haben, dann können wir da ganz langsam eine Terrorzelle aufbauen, vielleicht die eine oder andere Aktion beobachten, Sie verstehen schon.“ „Sie wollten die einfach machen lassen, hatte ich das eben gerade richtig verstanden?“ „Nein, nicht einfach so. Ein bisschen Führung muss schon drin sein, sonst läuft das aus dem Ruder. Wir hatten ja die eine oder andere Fachkraft aus Stasi-Zeiten, die hatten teilweise RAF-Erfahrung.“ „Bitte!?“ „Wenn wir den Leuten ihre Bezüge ganz normal aus unserem Etat zahlen, wissen Sie – da sind doch 500 Euro mehr oder weniger wirklich Peanuts.“ „Sie wollen mir weismachen, dass Sie das als reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrachtet haben, damit wir Ihnen nicht die Abteilung unter dem Hintern zumachen?“ „Jetzt regen Sie sich mal nicht künstlich auf. Wirtschaftsförderung muss nun mal ein wenig Geld in die Hand nehmen, um Jobs zu erhalten. Oder wozu, meinen Sie, ist gerade diese Münchener Sicherheitskonferenz?“





Berliner Luft

9 02 2016

„… den Anschlag auf den Alexanderplatz in letzter Minute habe verhindern können. Der Innenminister sei davon überzeugt, dass es dennoch viele weitere geplante Terroranschläge und eine erhöhte…“

„… nach Aussage der Staatsanwaltschaft keinen Beweis geliefert, dass der Alexanderplatz als Ziel der Tatausführung vorgesehen war. Dies sei lediglich von nicht an den Ermittlungen beteiligten Personen in der Boulevardpresse…“

„… und keine Waffen bei den Verdächtigen hätten sicherstellen können. Es handele sich nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise um radikale Islamisten, die nur noch nicht genau wüssten, was genau sie eigentlich…“

„… bei einem der mutmaßlichen Terroristen Computer und Smartphones beschlagnahmt. Da diese Geräte geeignet seien, Straftaten zu planen und teilweise auch durchzuführen, seien sie als Tatwerkzeuge der Beweis, dass Taten, die nur noch nicht ermittelt worden seien, damit theoretisch auch…“

„… wieder auf freien Fuß gesetzt habe. Eine Beteiligung an Terroranschlägen habe die Staatsanwaltschaft dem Verdächtigen nicht…“

„… weitere Beweise vorlegen wolle, dass der Alexanderplatz der Ort des geplanten Anschlags hätte sein sollen. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörde sei das Brandenburger Tor wegen des hohen Touristenaufkommens zu unübersichtlich, dazu hätten Selbstmordattentäter hier nicht unbeobachtet…“

„… sei es das Ziel der Sicherheitsbehörden, Anschläge so früh wie möglich zu verhindern, oft schon, bevor diese überhaupt geplant oder…“

„… die Gemeinsamkeiten staatsfeindlicher Aktionen nicht leichtfertig durch zu hohen Einsatz von Ämterbürokratie verkennen zu wollen. Das Bundesinnenministerium sehe gerade jetzt in der gezielten Informationsgewinnung bei Linken durch Hausdurchsuchungen und Observationen einen zusätzlichen Schutz vor staatsgefährdendem…“

„… von einem Berliner Taxifahrer mehrmals beobachtet worden sei, wie er freundlich gegrüßt habe. Dies sei den verdeckten Ermittlern sofort verdächtig vorgekommen, worauf sie ein SEK…“

„… ein Anschlag auf dem Potsdamer Platz ausgeschlossen sei, da dieser Ort zu den für Terroristen erwünschten Anschlagszeiten verkehrstechnisch nur sehr schwierig…“

„… lehne es die Innenministerkonferenz derzeit ab, über andere Anschlagsorte, teilweise sogar außerhalb von Berlin, auch nur zu…“

„… auch richtig sei, dass die Verdächtigen bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebten. Daher sehe es der Bundesinnenminister als absolut notwendig an, Flüchtlinge jetzt für mehrere Jahre mit der ganzen Härte des deutschen Rechtsstaates zu verfolgen, damit sie in mehreren Jahren, wenn sie sich radikalisiert haben sollten, sofort in den…“

„… in der Wohnung eines Verdächtigen große Mengen an Orangensaft aus Saftkonzentrat gefunden habe. Bisher habe sich ein konkreter Zusammenhang mit geplanten oder bereits durchgeführten Terroranschlägen nicht konstruieren lassen, so dass das Bundesministerium des Innern die Anwendung robuster Befragungsmethoden in besonders begründeten Einzelfällen durchaus…“

„… beispielsweise die Sauerland-Gruppe ebenfalls Terroranschläge in Deutschland geplant haben solle, was nach den Erfahrungen seit 2001 überwiegend in den Hauptstädten zum Tragen komme und daher nur in…“

„… in der Presse kolportierte Fotos von angeblichen Waffenarsenalen nicht um Funde bei den Verdächtigen, sondern – wie an den Hakenkreuzfahnen unschwer zu erkennen sei – um das Ergebnis einer Razzia bei der von den jüngsten PEGIDA-Krawallen bekannten…“

„… müsse man in mindestens einem Fall von einer Verdunkelung ausgehen. Es seien bei dem mutmaßlichen Täter keine Hinweise auf Waffen oder Sprengstoff gefunden worden, er müsse sie also in ein besonders geheimes Geheimversteck…“

„… sich die mutmaßlichen Täter nur über die Bundesrepublik verstreut aufgehalten hätten, weil ihnen Mieten und Lebenshaltungskosten in Baden-Württemberg viel zu…“

„… mit der Aufklärung des Falles zu schnell vorangekommen sei und die mutmaßlichen Täter gut ein Jahr vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Terrorfachkraft…“

„… auch der Fund eines Schnellkochtopfes und eines Rucksacks noch keinen hinreichenden Tatverdacht ergäben, wenn es sich um insgesamt fünfzig Schnellkochtöpfe und mehrere hundert Rucksäcke, die alle im Flüchtlingsheim in…“

„… auch um eine Kommunikationspanne der Sicherheitsbehörden gehandelt habe, die ‚möglicherweise existierende Hinweise zur Existenz einer sich unter Umständen in Planung befindlichen Planung von Hinweisen‘ nicht mit der notwendigen Sorgfalt an die zuständigen…“

„… ein Anschlag beispielsweise in Köln auch während des Karnevals so gut wie ausgeschlossen sei, da die Stadt eine erhöhte Quote türkischer Einwanderer aufweise. Da islamistische Terroristen nie andere Muslime gefährdeten, könne man die Sicherheitsmaßnahmen wie geplant weiterhin auf den Schutz von blonden Frauen und…“

„… erst einige Jahre in Berlin gelebt und sich dennoch gut in ihrem Bezirk ausgekannt hätten. Dies deute nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz darauf hin, dass er sich als Schläfer gezielt in eine…“

„… hingegen als nicht bewiesenes Gerücht gewertet werden müsse, dass der Anschlag nur durch die verspätete Waffenlieferung durch den Bundesnachrichtendienst nicht mehr rechtzeitig…“