In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DXXXVII)

3 04 2021

Pauline ist beim Laufen in Puxe
mit ihren zwei Hunden recht fix.
Der eine, der wartet
erst ab, wenn sie startet,
und überholt sie hinterrücks.

Kocht Agathon trefflich in Oberschrot,
so sieht er doch oft, dass der Ober droht,
ein Trinkgeld zu kriegen.
Da bleibt oft nichts liegen,
er bringt nicht einmal einem Lober Brot.

Jean-Pierre züchtet in Riquewihr
Chamäleons, denn so ein Tier
wollt sein Weib sich halten.
Es bleibt doch beim Alten,
sie sind jetzt bei ihm statt bei ihr.

Renata ist ernstlich in Billens
das Kleinkind beim Singen nicht willens
kurz hungern zu lassen.
Man sieht, schwer zu fassen,
Aida auch während des Stillens.

Recht ungern gräbt Georges in Saint-Max
den Garten um. Doch ist’s ein Klacks,
mit Hilfe von Tieren
dies Werk auszuführen.
Ihn unterstützt dabei ein Dachs.

Es bügelte Carl in Rechthalten.
Das Eisen will ständig erkalten,
so kann er beim Linnen
stets neu auch beginnen.
Die Wäsche war stets frei von Falten.

Gérard kennt man, wie er in Rupt
ein Brötchen in Milchkaffee stippt,
samt den Konfitüren
zum Munde zu führen,
worauf er den Kaffee dann kippt.


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