In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCLIII)

29 07 2017

Dass Zoltán, erkältet in Schitte,
beinahe den Tod dran erlitte,
erklärt er mit Schnauben.
Man mag es kaum glauben:
zwei Damen, und er in der Mitte.

Sameera, der frühstückt in Ella
aus Gründen der Frische im Keller
nicht nur Marmelade
(das wäre auch schade),
sonst vornehmlich viel Mortadella.

György geht mit dem Pudel in Jeine.
Den Hund hat er stets an der Leine,
wobei jene Strippe
ist Fallstrick und Klippe,
sie kommt ihm oft zwischen die Beine.

Min-ho stand im Postamt von Buan,
vermutlich käm er auch gleich dran.
Dann band er in Ruhe
sich nochmals die Schuhe –
vor ihm standen drei Dutzend Mann.

Magdolna, die angelt in Wetz
obwohl dies nach strengem Gesetz
nicht geht mit der Rute.
So nimmt denn die Gute
zum Fischen schlicht ihr Einkaufsnetz.

Bringt Boutros ein Päckchen in Fikeh
zum Schalter, sagt er: „Was ich schicke,
lässt sich zwar gut werfen,
doch ist einzuschärfen
den Postlern, dass man’s niemals drücke!“

Raucht Dénes Tabak in Marase,
führt er sich das Streichholz zur Nase,
sodann in die Pfeife
mit luftiger Schleife –
und hat dann am Finger ’ne Blase.

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