In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (XLVII)

25 06 2011

Nasrollah spart in Abadan
seit Jahren schon auf einen Kahn,
um dann, statt zu angeln
nach Fischen, die mangeln,
den Schatt al-Arab zu befahrn.

Gusmão schickt man nach Resende
zum Farbkauf zehn Euro als Spende.
Er konnte, statt allen,
nur eine bemalen,
die Rückwand. Dann war es zu Ende.

Herr Kretzl, der wollt in Hochleithen
auch einmal im Leben zum Reiten.
Das war voller Tücken.
Er flog auf den Rücken
und ließ sich zu mehr nicht verleiten.

Gboleles Fabrik steht in Fish Town,
und manche, die können dem Fisch trauen,
die Barsch und Makrele
(so will es Gbolele)
und Shrimps in dem weichen Gemisch kauen.

Die Brüder Pérol aus Freire,
die machten ’nen Bruch. Alle viere.
José, Max und Claus,
die räumten das Haus,
der kleine Ernesto stand Schmiere.

Old Jackson, der stellte in Maben
den Krug oft am Tresen daneben.
Was ihm dadurch klappte,
wiewohl das Bier schwappte,
den Humpen konnt er besser heben

Herr Marek den sucht man Scharten
am besten im Sessel im Garten.
Dort sieht er, auf Ehren,
auf Möhren und Beeren,
die Ernte genau abzuwarten.


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