Balkanrute

10 07 2018

„… an den Maßnahmen des Bundesinnenministers scheitere. Dieser habe zum Schutz des deutschen Arbeitsmarktes vor fremdrassigen Invasoren alle Anforderungen an die Bewerber nochmals…“

„… wolle Spahn vorwiegend albanische Pfleger in den deutschen Arbeitsmarkt locken. Diese seien aktuell von einem Einreiseverbot betroffen, könnten aber durch eine Sonderbehandlung des…“

„… sich die Klinikkonzerne auf weitere Probleme mit der Personalsituation einrichten müssten. Da nun noch mehr unqualifizierte Kräfte in der Pflege beschäftigt würden, könne nur eine drastische Kürzung der…“

„… dass die Philippinen nur deshalb eine Ausnahmegenehmigung bekämen, weil ihre Arbeitsmigranten vorwiegend weiblich und gut ausgebildet seien. Spahn habe jedoch vor allem die Tatsache, dass es sich um keine islamische…“

„… ohne die Unterstützung neuer Kräfte ein Großteil der intensivmedizinischen Einrichtungen nicht mehr zu betreiben sei. Seehofer habe dies nicht nachvollziehen können, da in Bayern auch immer Zuwanderer aus Franken, Schwaben und…“

„… mit neuen Richtlinien dagegen vorgehen müsse. Zunächst müsse ein Teil der nicht zwingend lebensrettenden Eingriffe mit interessierten Laien durchgeführt werden, in einer zweiten Stufe wolle die Aufsichtsbehörde auch den…“

„… schlage Dobrindt vor, den Philippinern Arbeitsvisa mit unbeschränkter Dauer auszustellen. Ähnlich wie bei den Türken könne man ja mit einer schnellen Rückkehr in die…“

„… die Drittmittelforschung im medizinischen Bereich inzwischen fortschrittlichere Standorte wie Kasachstan, Myanmar oder die…“

„… wende sich die AfD strikt gegen jede Aufnahme von Ausländern ins Sozialsystem. Höcke fordere ein Verbot der philippinischen Sprache in sämtlichen deutschen…“

„… den Sprachtest nicht bestanden hätten, da es keine albanischen Dolmetscher gebe. Außerdem habe man den legal eingereisten Medizinern, die bis vor kurzem als Assistenzärzte am Klinikum von…“

„… die Abschlusszeugnisse der albanischen Krankenschwestern noch übersetzt werden müssten. Da die von Spahn bewilligten Kontingente nicht höher als die in der Regierungskrise als akute Überschwemmung mit Flüchtlingen genannte Anzahl von Personen sein solle, habe man sich darauf geeinigt, die anderen 99,87% aus dem…“

„… keinen dauerhaften Aufenthalt bewilligen wolle. Die albanischen Pflegehelfer müssten sich jeweils nach drei Monaten wieder neu auf ihre Stellen bewerben und eine Duldung beantragen, die nach frühestens achtzehn Monaten unter der Voraussetzung, dass es einen gültigen, unbefristeten Arbeitsvertrag zwischen dem Bewerber und der…“

„… liege es nur an der personellen Ausstattung des Botschaftspersonals in Phnom Penh, dass der erforderliche Schriftverkehr so hinderliche…“

„… auch nicht ausschließen wolle. Mit der Überlegung, Gallen- und Lungen-OPs künftig nach Pakistan zu verlegen, habe sich der Kurs des börsennotierten Klinikunternehmens erheblich…“

„… sich Seehofer weigere, die bereits nach Deutschland eingewanderten Flüchtlinge zu Pflegekräften auszubilden. Dies sei in höchstem Maße vernünftig, deshalb dürfe man es im bayerischen Landtagswahlkampf auf gar keinen…“

„… von der Leyen angeboten habe, eine Firma zu gründen, die mit Hilfe von Chipkarten, die ein warmes Mittagessen, Geigenstunden und die Mitgliedschaft in einem Sportverein mit Ausnahme von Fußballschuhen, Kleidung und Vereinskasse auch die Übersetzungen aus dem Philippinischen sowie die automatische…“

„… zu einem erheblichen Krankenstand komme, da die versprochenen Albaner nicht geliefert würden. Der Sprecher der Aktionärsversammlung habe Spahn bereits mit der Balkanrute gedroht, wenn er nicht sofort die…“

„… werde die Bundespolizei demnächst alle Philippiner mit medizinischem Facharbeiterbrief in die Bundesrepublik aufnehmen. Die Voraussetzung für eine Nichtabschiebung sei jedoch der Übertritt über die österreichische…“

„… habe die Kanzlerin versichert, man würde selbstverständlich auch Personen abschieben, die ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft erfolgreich…“

„… eine Einreise in Bayern in ein doppeltes Auffanglager leiten wolle. Wer sich einer sofortigen Taufe unterziehe, werde als Christ unmittelbar in eine Berufsausbildung begleitet, wer jedoch auf seine Grundrecht beharre, müsse mit einer konsequenten…“

„… alle deutschen Krankenhäuser nach Thailand verlegen könne. Nachdem zahlreiche Seniorenresidenzen sich bereits in Ostasien befänden, dürfe man keine Denkverbote bei den…“

„… wolle Seehofer eine fiktive Nichtintegration für albanische Arbeitsasylanten zur Grundlage des Beschäftigungspaktes mit der…“

„… nicht geeignet seien und in einer Vielzahl zu einer großen Katastrophe führen könnten. Der deutsche Automobilbau habe sehr großen Bedarf an Hilfsarbeitern, könne jedoch nicht jede aus einem fremden Land eingewanderte Person…“

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Bündnis für Arbeitslosigkeit

6 06 2018

„… nur als Skandal nationalen Ausmaßes bezeichnet werden könne. Wenn inzwischen jeder vierte Flüchtling einer Berufstätigkeit nachgehen könne, dann müsse die AfD Maßnahmen für einen radikalen Wandel in der…“

„… gleichbedeutend sei mit der Aussage, dass jeder vierte Flüchtling auch einem Deutschen den Arbeitsplatz wegnehme. Dies wolle die Partei auf keinen Fall tolerieren und rufe zu nationalem Wiederstand und…“

„… die Alternative dazu zwinge, Politik gegen das eigene Volk zu machen. Die von den Rechten angekündigten Härten des Sozialstaates würden nun noch mehr Deutsche treffen, die ohne Arbeit und Einkommen in den…“

„… Höcke darauf hingewiesen habe, dass die Flüchtlinge sogar seit längerem in Deutschland lebenden Ausländern die einzige Chance streitig machten, den Deutschen ihre Jobs streitig zu machen. Die sei als Fall der Staatsnotwehr durch sofortiges Einschreiten der Wehrmacht in den…“

„… seien laut Weidel die übrigen 75 Prozent eben Schmarotzer, die als Arbeitsscheue eigentlich in eigens dafür eingerichtete…“

„… bewusst Berufe ergreifen würden, in denen sie Messer oder andere gefährliche Gegenstände zur Verfügung hätten, mit denen sie islamistische Attentate auf die…“

„… die soziale Hängematte sich zunehmend mit besorgten Bürgern fülle, die ihre Jobs an Fremde verlören. Langfristig werde sich das Volk mit dem bedingungslosen Grundeinkommen befassen und zu einem degenerierten…“

„… die Ankerzentren viel enger mit der Bundesagentur für Arbeit zusammenwirken müssten. Söder habe angekündigt, dass jeder Ausländer, der einen Arbeitsvertrag unterschreibe, automatisch in Abschiebehaft genommen und…“

„… das Siegel Deutsche Wertarbeit jede Akzeptanz verliere, wenn damit von Kameltreibern und Kopftuchmädchen zusammengehauener Mist vermarktet werde. Poggenburg fordere einen sofortigen Untersuchungssausschuss im…“

„… nicht ausschließen könne, dass die arbeitenden Flüchtlinge dies als Teil einer gezielten Umvolkungsstrategie des deutschen Arbeitsmarktes und damit letztlich der deutschen Wirtschaft betreiben würden. Wer am Erwerbsleben teilnehme und Aufstiegschancen wittere, werde bald die Volkswirtschaft dominieren, so dass es für Deutsche überhaupt keine Arbeitsplätze mehr in der…“

„… die als Zeichen des nationalen Widerstandes notwendigen Brandanschläge in der Mehrheit deutsche Wirtschaftsunternehmen schädigten. Gauland fordere, die Kosten des Wiederaufbaus den Flüchtlingen als Sühnezahlung zu…“

„… vor allem junge Männer erwerbstätig seien. Die Flüchtlinge seien nach Weidels Einschätzung einzig und allein erwerbstätig, um die Stellung der deutschen Feministinnen auf dem Arbeitsmarkt zu unterdrücken und das Land in eine steinzeitliche…“

„… es diese Entwicklung in Bayern nicht gebe und nie geben werde. Da laut Söder in Bayern Jobs ausschließlich durch Beziehungen und nie nach Qualifikation vergeben würden, werde der Einsatz von Migranten bis auf wenige Ausnahmen die…“

„… es nicht den Rassegesetzen entspreche, wenn der Flüchtling arbeite, da dies die Aufgabe des Ariers sei. Gauland sehe die Bestimmung von Flüchtlingen darin, das Ausbluten des Staates und die Destabilisierung der nationalen…“

„… durch die Zahlung von Steuern und Sozialabgaben diesen von der Merkeljunta künstlich am Leben erhaltenen Judenstaat gegen den Willen des deutschen Volkes zu stützen. Es sei für besorgte Bürger gar nicht möglich, gezielt von Zuwanderern erbrachte Zahlungen abzulehnen oder zu…“

„… sich AfD, NPD, Die Rechte, Der III. Weg und Dobrindt dafür ausgesprochen hätten, eine gemeinsame Aktion zur Veränderung der Lage zu starten. Die als angedachte Form müsse so schnell wie möglich auf Bundesebene in den…“

„… sich sehr schnell an das geforderte sprachliche Niveau angleichen würden. Höcke sehe darin ein erschreckendes Signal, da sich dadurch noch viel mehr Fremdrassige bemüßigt fühlen würden, ihre Islamisierung direkt im deutschen…“

„… jede vierte Beziehung ihren Anfang am Arbeitsplatz nehme. Weidel sehe die Quote daher als von Merkel mit der Schuldkultindustrie abgesprochen, um die Einwanderung durch den Geburtskanal auch in der…“

„… dadurch die Arbeitslosenzahlen künstlich kleingehalten würden. Meuthen halte die Beschäftigung von Migranten generell für nicht rechtens, wenn die Stellen zusätzlich zum…“

„… dass mehr Deutsch sprechende Ausländer zu einer existenziellen Bedrohung deutscher Fachkräfte werde, die durch oft gering bezahlte Sprachkurse ein erbärmliches…“

„… dass ein Teil der von den Flüchtlingen erbrachten Wirtschaftsleistungen auch wieder von ihnen konsumiert würden. Dies aber, so Steinbach, geschehe nur, weil es in den Herkunftsländern der Kulturbereicherer keine Volkswirtschaften gebe, so dass Deutschland als Ausgangspunkt für derartige sozialistische Experimente den…“





Arbeitskampf

10 05 2018

„… dass häufig erkrankte Arbeitnehmer nicht in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen würden. Die Deutsche Post AG bewege sich damit aber klar innerhalb der gesetzlichen…“

„… es nicht allein um die Häufigkeit von Erkrankungen gehe, sondern auch um die Summe der Fehltage. Dies erlaube dem Unternehmen eine viel differenziertere…“

„… die Neubesetzung der Stellen nicht einfach werde, wenn es nicht ausreichend Insolvenzen wie Air Berlin oder…“

„… immer noch besser sei als eine andere arbeitsrechtliche Lösung. Da die Arbeitnehmer nicht unmittelbar mit einer personenbedingten Kündigung rechnen müssten, sondern bis zum Ende ihrer Vertragsdauer beschäftigt blieben, könne man das Vorgehen nur als sozial und…“

„… habe das Unternehmen aber ausdrücklich berufsbedingte Erkrankungen nicht als Grund für eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses genannt, was im Vergleich der Logistikbranche als sehr…“

„… nur als normalen Vorgang im sozialen Arbeitskampf bezeichnen könne, da sich die Verwendungsfähigkeit für die Mitarbeiter einfach aus den evolutionären…“

„… es gar nicht auf die Arbeitsfähigkeit der Postzusteller ankomme, nur ihre Anwesenheit sei von Belang. Als ehemaliges Staatsunternehmen wolle man keinen…“

„… auch die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Vorgehen begrüße. Nicht geklärt sei jedoch, ob die Union nicht bereits bei der ersten Krankmeldung einen…“

„… sich die Deutsche Bahn AG ein Beispiel an der Praxis der Post nehme. Man könne dann auch langjährigen Mitarbeitern kündigen, um endlich eine imagekonforme Verjüngung des…“

„… die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte mit Augenmaß umsetzen müsse. Dass der Ausschussvorsitzende darauf für den Deutschen Comedy-Preis nominiert worden sei, habe die Fraktion durchaus…“

„… sollte ein Briefzusteller schon deshalb gut in Form sein, weil er den ganzen Tag an der Außenluft tätig sei. Dadurch könne man auch sämtliche Kosten für die gesundheitliche Prävention der…“

„… nicht einmal Grund hätten, sich über typische Verletzungen wie einen Hundebiss im Vorgarten zu beschweren. Das Personal sei in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich…“

„… den Zustellern geraten werde, sich aus Gründen des Eigenschutzes schnellstmöglich nach einer anderen beruflichen Perspektive umzusehen, wenn sie durch zu häufige…“

„… korrekt, dass das Vorgehen sittenwidrig zu nennen sei. Dies sei jedoch dem Umstand geschuldet, dass die aktuelle Bundesregierung ihre moralischen Maßstäbe noch unterhalb der…“

„… befristete Arbeitsverträge abschaffen wolle, um sich als verantwortungsvoller Konzern zu zeigen, der seine Arbeitnehmer rechts- und sozialverträglich beschäftige. Um künftig ihre Stellen überwiegend mit Minijobs besetzen, wolle die Post auf Schwangerschaftsnachweise und…“

„… es Alleinerziehenden daher leichter gemacht werde, fristlos zu kündigen. Sie müssten wie bei einem Mietverhältnis lediglich einen neuen Arbeitnehmer für die frei werdende Stelle im…“

„… die Kriterien des Entfristungskonzepts seit mehreren Jahren nicht mehr angewendet würden, da die Post bedauerlicherweise nicht mehr genug Personal fände, das nach einer einzelnen Erkrankung wieder im Unternehmen beschäftigt sowie noch in ungekündigter…“

„… sich in starkem Wandel befinde. Die Arbeitnehmer seien dagegen natürlich frei, sich kollektiv gegen eine Beschäftigung bei diesem Konzern auszusprechen, was jedoch für die Steuereinnahmen eine sehr…“

„… dass auch Schwangerschaft als Grund für eine krankheitsbedingte Kündigung anerkannt werde, allerdings nur in Fällen, in denen eine Schwangerschaft mehr als zwanzig Tage oder häufiger als sechsmal pro…“

„… alle Verträge eine Laufzeit von 24 Monaten besäßen. Die Mitarbeiter hätten also volle zwei Jahre Zeit, sich überlegen, ob sie eine Familie gründen, eine Immobilie finanzieren, Angehörige pflegen oder im…“

„… auch im Raum stehe, in den kommenden zehn Jahren auf eine Lohnsteigerung zu verzichten. Eine solche Lösung treffe alle Mitarbeiter und sei daher nicht nur sozial ausgewogener, sondern betriebswirtschaftlich durchaus…“

„… bleibe den Betroffenen immer noch die Möglichkeit, einen neuen befristeten Arbeitsvertrag mit der Deutschen Post AG zu…“





Dafür gibt’s kein Geld

22 04 2018

für Kurt Tucholsky

Drei Wochen bis zum Abschlussball –
was wird das für ein Rummel!
Die schönsten Kleider überall,
doch Lieschen trägt nur Fummel.
Der ist schon fast zehn Jahre alt,
und das bei Balltoiletten!
Der Tochter Klage lang verhallt… –
Da ist nichts mehr zu retten.
    Ach, dafür gibt’s kein Geld –
    so ist nun mal die Welt.
    Womit die Sache steht und fällt:
    dafür gibt’s kein Geld!

Herr Patzke ist nicht Prokurist,
um Kapital zu schenken.
Er muss, wie es Bestimmung ist,
den Laden sauber lenken.
Er zahlt an Ultimo erst aus
nach Lieferung und Leistung
und hält auch Skonto, was ein Graus,
vom Kunden für Erdreistung.
    Nein, dafür gibt’s kein Geld –
    wohl dem, der seins behält.
    Womit die Sache steht und fällt:
    dafür gibt’s kein Geld!

Man könnte dieses Land so schön
und ganz in Ordnung bringen.
Die Reichen wollen gar nichts sehn.
Die Armen müssen ringen.
Von Straßen werden sie nicht satt,
und will man Häuser bauen,
wird auch gespart. Wer hat, der hat.
Wem soll man was noch klauen?
    Denn dafür gibt’s kein Geld –
    Ihr habt das zwar bestellt,
    was macht das schon, wenn man Euch prellt:
    dafür gibt’s kein Geld!





Crossposting

4 04 2018

„Sie können unbegrenzt Fotos hochladen, auch von Leuten, die Sie nicht kennen. Wir kennen die für Sie, schließlich haben wir mit den Leuten jeden Tag zu tun. Das bietet Ihnen Facebook nicht. Das kann nur die Deutsche Post.

Also das war jetzt kein Ausrutscher, verstehen Sie das nicht falsch. Das war auch kein Testballon. Wir haben nur ein sehr spezielles Produkt im B2B-Bereich verkauft, ging ja auch ganz gut, und dann haben Sie in der Zeitung gelesen, dass wir dabei gegen kein Gesetz verstoßen haben. Kann ja mal vorkommen. Dass wir unser Adressmaterial jetzt gerade an die CDU geliefert haben, das war eine marktwirtschaftliche Entscheidung. Die haben am meisten dafür gezahlt, und wir tun damit auch etwas für die Umwelt. Wenn man nur da Werbung hinschickt, wo sie auch gelesen wird, spart das eine Menge Papier und Rohstoffe.

Aber das ist ja auch erst der Anfang, wir dehnen unseren Service natürlich für sämtliche Kunden in Deutschland und Europa aus, optimal auf die Bedürfnisse der modernen Nutzer zugeschnitten, und das Beste ist: Sie zahlen nichts. Alles absolut kostenneutral. Natürlich nur für Sie.

Sie müssen die Debatte im Kontext der letzten Jahre betrachten. Da haben Politiker immer wieder eine deutsche Alternative zu Facebook gefordert. Hohe Datenschutzstandards, bessere Technik, alles im Rahmen der geltenden Gesetze. Also der Gesetze, die die Politik dafür macht – wenn Sie sich nicht gerade ein Jahresabo vom Neuen Deutschland nach Niederbayern liefern lassen, wird sich kein Schwein für Ihre Anschrift interessieren. Für Sie ist das vollkommen kostenfrei und wird ständig weiterentwickelt. Das verspricht Facebook auch, aber das ist ein Riesenkonzern, der gehört sich quasi selbst, und wir haben nicht einmal Server in Amerika stehen. Unsere Daten werden noch regional produziert. Das ist doch was!

Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie sehen ein paar Klamotten und bestellen die im Internet, die werden Ihnen geliefert, wir haben zwar die Lieferadresse, aber Sie wissen ja: Datenschutz, daraus lässt sich für uns kein Rückschluss ziehen, dass Sie die auch bestellt haben. Alles absolut sicher. Wenn Sie jetzt aber den speziellen Service kostenlos dazubuchen, dann teilen wir Ihnen schon vorher mit, die Hose ist ein bisschen eng, Rabatt beim Fitnessstudio wird gleich klargemacht, wir stellen das auf Ihre Seite ein, gleich in Ihr Profil, wird am Liefertag ergänzt, wir wissen ja, wann geliefert wird, beziehungsweise wann Sie üblicherweise zu Hause sind, und zack! Influencer. Neue Hose. Hundert Profilbesuche garantiert. Macht Ihnen Facebook nicht.

Ja, die haben Fernsehserien. Wir müssten mit der Telekom reden, dass wir für die Rechnungen die Anschriften abgleichen können, aber das dürfte nicht schwierig sein. Sie bekommen das ja auch kostenlos, einmal anklicken, wir pflegen das in unser Programm ein. Das Gute ist, Sie brauchen keine zusätzlichen Geräte, zumindest nicht von uns, und da Sie nichts dafür bezahlen, brauchen wir auch keine Kontodaten. Clever, oder?

Grundsätzlich ist es so, dass wir Ihnen nur maßgeschneiderte Angebote machen. Das, wofür Sie die nötige Kaufkraft haben und das passende Bankverhalten, je nach Ihrer mutmaßlichen Bildung und Familienstruktur. Vielleicht sind Sie eher der Typ für Fantasy-Serien, dann bieten wir Ihnen halt keine Musicalfilme an. Oder Western. Wir verschicken Ihre Briefe ja auch nicht ungefragt per Luftpost, nur weil es uns ein bisschen mehr Umsatz bringen würde. So gut sollten Sie Ihren Anbieter schon kennen.

Das könnte Ihr gesamtes Leben revolutionieren, endlich haben Sie mal soziale Medien, die diesen Namen auch verdienen. Sie schließen eine nette Urlaubsbekanntschaft, dann fällt Ihnen plötzlich auf, dass Sie ganz vergessen haben, nach der Adresse zu fragen, zack! Treffer auf Ihre Post-Seite, die Postbenachrichtigung machen wir sogar schriftlich für Sie, wenn Sie das nicht online erledigen wollen, und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern. Wir stellen Kontakte her.

Das haben Sie jetzt falsch verstanden. Die Aktion mit den CDU-Anschriften war ganz anders gemeint, außerdem haben Sie davon ja gar nichts mitgekriegt. Das ist ein Beitrag zur Demokratie in Deutschland, denn wir wollen die Mitwirkung der demokratisch gewählten Parteien an der politischen Willensbildung unserer Kunden unterstützen. Und wir haben die CDU damit nicht finanziell gefördert. Ganz im Gegenteil. Und wir haben auch unsere Reserven dadurch aufgefüllt. Das heißt, eine Portoerhöhung ist damit erst mal vom Tisch. Davon profitieren Sie sogar, wenn Sie nicht CDU wählen.

Wissen Sie, was das Beste an unserer Arbeit ist? dass bei uns grundsätzlich alle Daten anonymisiert werden. Verlassen Sie sich darauf. Oder glauben Sie, die Deutsche Post interessiert sich für ihre Kunden?“





Leipziger Allerlei

3 04 2018

„… für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft unabdingbar sei. Ohne einen Zugang zu den großen Wasserstraßen könne die sächsische Industrie keinen Beitrag für den…“

„… der Aufbau Ost jetzt auf die Wiederanlage des Leipziger Hafens setze. Die Verkehrsprojekte seien seit längerer Zeit bekannt und müssten nur noch von Scheuer durch die zuständigen…“

„… als vollkommen überflüssig ansehe, da er die Beschäftigungssituation der sächsischen Arbeiter nicht verbessern werde. Diese seien mit dem Anzünden von Flüchtlingsunterkünften schon derart ausgelastet, dass sie für eine geregelte Erwerbstätigkeit ohnehin keinen…“

„… für einen Heimatbegriff stehe, den auch Ausländer nachvollziehen könnten. Für Scheuer stehe das Bauprojekt darum vor allem für die Führungsrolle des christlich-abendländischen…“

„… in einer Koalition aus CSU, AfD, NPD und anderen fortschrittlich gesonnenen Kräften, die in Sachsen das Zentrum eines zukünftigen…“

„… und bis 2033 eine Anbindung an die Elbe erreichen müsse, um rentabel zu bleiben. Eine Steigerung der deutschen Containerschifffahrt um 800% setze die Bundesregierung daher als notwendiges…“

„… sich Zuwanderung wieder lohne. Gauland habe der Bundesregierung vorgeworfen, zu wenig Kriege zu führen, in deren Folge regelmäßig Arbeitswillige als Flüchtlinge nach…“

„… mit Elster und Saale zwei der bedeutendsten Flüsse des Kontinents zu epochalster Größe verbunden würden, die die großdeutsche Wirtschaft als bestimmenden Faktor im ganzen Welthandel…“

„… die Umbenennung von Leipzig in Germania, wie es Höcker gefordert habe, am breiten Widerstand der Bevölkerung gescheitert sei. Vorerst müsse das Bauvorhaben, da es aus Mitteln des Landes finanziert werde, noch eine rein sächsische…“

„… und dazu nur ein jährlicher Anstieg der Umsatzsteuer um zwei Prozentpunkte angedacht sei. Mit der Streichung des Kindergelds rücke die Finanzierung des Bauvorhabens bereits innerhalb weniger Jahrzehnte in greifbare…“

„… Umweltschutzmaßnahmen eine steigende Bedeutung erhielten. So könne man auf den bisherigen Schwemmflächen des Pissener Grabend zwischen Kötzschau und Witzschersdorf keine Windkraftanlagen errichten, da dies ein zu großer Eingriff in die natürliche Umgebung des…“

„… nicht mit den Auswirkungen auf den internationalen Handel gerechnet habe. Scheuer habe bei der chinesischen Regierung ein Protest eingelegt, da diese den Bau von Schiffen zulasse, die wegen ihrer Breite nur noch in Seehäfen und…“

„… sich das Außenhandelsdefizit schneller als geplant vergrößere. Um täglich 15.000 Kubikmeter Erdreich zu verlasten benötige man mehr Baumaschinen, als es die Berechnung des Planungsstabes für den…“

„… nicht relevant sei. Alle Pläne, einen unterirdischen Hafen in der sächsischen Schweiz zu errichten, hätten sich durch einfache Berechnungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge als so personalintensiv erwiesen, dass die Bauleitung davon Abstand…“

„… den Durchbruch zum Bodensee vorerst nur theoretisch in Erwägung ziehen wolle. Die Rheinschifffahrt sei zwar aus logistischen Gründen nicht außer Acht zu lassen, die Fahrtwege dürften aber auch dann nicht länger als…“

„… einem Zirkelschluss aufsitze. Zwar sei der Handel mit den ostasiatischen Industrieländern in den vergangenen Jahren kontinuierlich angewachsen, doch rühre dies vor allem von der großen Anzahl der Erdbaumaschinen her, die zum Ausbaggern des sächsischen…“

„… dass die Wasserstraßen erst nach der Fertigstellung von Schleusenanlagen, Hafenbecken und Umschlagzentren angelegt würden. Dies sei durch den Bundeshaushalt vorgegeben und dürfe nicht mit dem…“

„… die digitale Wasseranzeige in sämtlichen Bauabschnitten veraltet sei und neu installiert werden müsse. Insgesamt erhöhe dies die Kosten um einen Betrag von mehr als…“

„… Schienenanbindung nicht vorgesehen sei. Der Leipziger Hafen könne durchaus gut von der Wasserseite erreicht werden und besitze das Potenzial, in weniger als dreißig Jahren eine…“

„… nicht genug Arbeitskräfte für den Betrieb des Hafens vorhanden seien. Da es in Deutschland für viele Jahre keine qualifizierten Ausbildungen mehr gegeben habe, um genug Bauhelfer nach Sachsen entsenden zu können, sei der aktuelle Fachkräftemangel im weltweiten Vergleich noch viel schlimmer als…“

„… die Frachtkosten bei zehntausend Euro pro Tonne und Kilometer lägen, was im internationalen Wettbewerb so gut wie keinen sinnvollen…“

„… aber nicht mehr geflutet werden könne. Das Ingenieurbüro, das die Zuleitungen erstellt habe, sei in Wirklichkeit eine aus Rumänien stammende…“

„… die Brandschutzauflagen nicht einhalten könne. Eine endgültige Betriebserlaubnis werde das Bundesamt daher bis auf Weiteres…“

„… wasserdurchlässig sei. Ein im Jahr 2020 erstelltes Bodengutachten habe auf die Schichten hingewiesen, die eine Kanalanlage problematisch hätten erscheinen lassen, doch sei der damalige Minister für Verkehr, Migration und gesundes Volksempfinden nie auf die Einzelheiten des…“

„… den Kanal großflächig mit Beton verfüllen könne. Dies schaffe nochmals mehrere Millionen Jobs, wie es in den letzten neun Wahlkämpfen…“

„… umwidmen wolle. Mit etwas Glück, so Altkanzler Scheuer, werde man den Großflughafen Berlin-Brandenburg in weniger als…“





Quasimonopol

26 03 2018

„Kurzzüge.“ „Kurzzüge?“ „Das sind dann halt kurze Züge, die…“ „Das war mir schon klar, ich will nur wissen, wozu wir Kurzzüge einsetzen.“ „Na, die sind halt kurz.“ „Aha.“ „Und brauchen nicht so viele Wagen.“ „So, so.“ „Deshalb dachte ich, wir könnten die einsetzen. Damit wir nicht so viele Wagen brauchen.“ „Das löst aber unser Problem jetzt nicht.“ „Das ist richtig. Aber wir sind ja auch die Deutsche Bahn.“

„Fakt ist, wir haben zu wenig Waggons für das Fahrgastaufkommen.“ „Toll, oder?“ „Was finden Sie an dieser katastrophalen Lage toll?“ „Dass wir mehr Fahrgäste haben, als wir transportieren können.“ „Wir haben nicht mehr Fahrgäste, als wir transportieren können, sondern schlicht zu wenig Waggons.“ „Dann haben wir schon Kurzzüge? das ist ja toll!“ „Meine Güte, jetzt kapieren Sie’s halt mal: wir haben eine Nachfrage, die wir nicht befriedigen können.“ „Das ist insofern nicht weiter tragisch, als wir ein Monopol auf Schienenverkehr haben.“ „Das ist verkehrt, und das wissen Sie ganz genau.“ „Ein Quasimonopol.“ „Aber wir sind nicht die einzige Transportmöglichkeit für die Fahrgäste. Das wird uns über kurz oder lang das Geschäft beschädigen.“ „Das bedeutet ja auch, wenn wir so weitermachen, dann haben wir mittelfristig wieder nur noch so viele Fahrgäste, dass wir jeden mit den Wagen befördern können, die wir haben.“ „Ja schon, aber das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.“ „Wir stellen nur die Fahrgäste zufrieden, die auch unsere Leistungen in Anspruch nehmen. Ich finde das betriebswirtschaftlich vollkommen in Ordnung.“ „Das klären Sie dann bitte mit der Zentrale, ja?“

„Seien Sie doch nicht so negativ, wir haben noch jede Menge Möglichkeiten.“ „Als da wären?“ „Schienenersatzverkehr.“ „Wie meinen Sie das?“ „Man muss die Fahrgäste doch nicht unbedingt schienengebunden transportieren, wir können auf jede andere Verkehrslösung ausweichen.“ „Und was schwebt Ihnen da genau vor?“ „Taxi, Fahrrad…“ „Fahrrad?“ „Genau, Fahrrad. Das ist nicht nur eine sehr preiswerte Sache, die ist auch nachhaltig. Und gesund!“ „Toll.“ „Ja, nicht wahr?“ „Sie wollen also Leihräder an jedem Bahnhof aufstellen?“ „Wer hat denn das gesagt? Viel zu viel Aufwand, und dann bekommen Sie keins mehr, wenn alle weg sind, und außerdem vertraut man einem geliehenen Rad nicht so wie dem eigenen.“ „Und welche Räder nehmen wir dann?“ „Die Leute bringen halt ihres mit.“ „Die bringen ihre Räder mit und fahren dann von Flensburg bis zum Bodensee.“ „Wir können das ja erst mal im Regionalverkehr antesten. Vielleicht merken die Fahrgäste, dass ihnen ein Fahrrad nicht ausreicht, und dann wollen sie lieber ein Moped.“ „Ein Moped.“ „Motorrad ginge natürlich auch, aber da wird’s dann langsam kritisch.“ „Kritisch.“ „Die Schadstoffemissionen, Sie verstehen. Da sind wir mit dem Rad weiter vorne, und als Unternehmen Zukunft sind wir uns das einfach schuldig.“

„Die Leute kommen also mit dem eigenen Rad zum Bahnhof und fahren dann gleich weiter.“ „Ohne Umsteigen, das ist ein enormer Service – das bietet Ihnen kein Busbetreiber.“ „Toll.“ „Ja, nicht wahr? Wir haben hier ein Geschäftsmodell am Wickel, dagegen ist das autonom fliegende Taxi doch ein Witz.“ „Sie sehen mich begeistert.“ „Und wir können die Preismodelle flexibler gestalten. So genau wie mit dem Fahrrad kriegen Sie das mit dem Zug ja nie hin – die Bahnhöfe stehen halt da, aber Ihr Fahrziel ist wesentlich besser zu planen.“ „Das klingt ja nach einer Revolution. Warum ist mir das nicht eingefallen.“ „Ach, Sie sind schon seit ein paar Jahrzehnten im Geschäft. Vielleicht wird man da irgendwann betriebsblind?“

„Und wie wollen Sie das berechnen?“ „Nach angefangenen hundert Metern. Das wird sich doch technisch irgendwie machen lassen.“ „Das heißt, wir bezahlen unsere Fahrgäste?“ „Wieso denn? Die nutzen schließlich einen Service der Deutschen Bahn, dafür müssen sie auch ordentlich in die Tasche greifen. Man kann doch nicht einfach aufs Fahrrad steigen und so tun, als würde man Bahn fahren?“ „Aha, also eine lizenzrechtliche Sache. Das klingt ja spannend.“ „Toll, oder?“ „Toll. Da soll sich unsere Rechtsabteilung gleich mal schlau machen, wie wir das am besten verkaufen.“ „Eben, die wissen das viel besser als wir.“

„Und wo soll das Ihrer Ansicht nach hingehen?“ „Wir können den Service ausweiten, beispielsweise mit Heißgetränken während der Fahrt – also vorerst nur im Bahnhofsbereich, die Radler können unsere Gastronomiebetriebe ansteuern und bekommen einen preiswerten Kaffee to go.“ „Coffee to bike.“ „Ja, das klingt gut. Hätte von mir sein können.“ „Das unterschreibe ich sofort.“ „Ach, ich wusste es. Sie verstehen mich einfach.“ „Aber ich meine, wo soll das hin? Betriebswirtschaftlich? Und dann auch unternehmerisch?“ „Die Einnahmenseite kann man auf die Art natürlich enorm steigern.“ „Und dann?“ „Wie, und dann? Mehr Einnahmen, solides Geschäft, vielleicht kann man das als Lizenzmodell an andere nationale oder regionale Bahnbetreiber verkaufen.“ „Und mit dem Geld werden wir reich.“ „Ja, aber wir bilden auch Rücklagen.“ „Rücklagen? Wofür denn Rücklagen?“ „Für neue Wagen. Dann haben wir endlich wieder so viele Wagen, dass wir alle Fahrgäste mit der Eisenbahn transportieren können. Toll, oder?