Letzte Reserve

10 10 2017

Jetzt also war es so weit. Er erkannte mich nicht mehr, oder wollte er mich nur nicht kennen? Mit schwarzer Brille und mir bis dato unbekannter Schiebermütze auf dem Kopf huschte Herr Breschke in aller Frühe am Gartenzaun entlang, den Hund im Schlepp. Unvermittelt drehte er sich um. „Wir haben uns nie gesehen!“

Während Bismarck noch einmal ganz genau den Löwenzahn an Studienrat Kalübbes Grundstück inspizierte, tupfte sich der alte Herr den Schweiß von der Stirn. „Meine Frau darf nichts davon erfahren“, flüsterte er, „ich habe nämlich in die Urlaubskasse gegriffen – sie wird mir das nie mehr verzeihen!“ In der Tat hatte der Gedanke, dass die beiden nicht wie sonst im Frühjahr für eine Woche ins Sauerland fuhren, etwas Erschreckendes. Sicher gab es auch eine gedankliche Verbindung zu seinem Aufzug und zu dem Korb, den er mit schwarzer Folie ausgekleidet hatte. Sollte er etwa heimlich im Stadtpark die Überreste einer Freveltat entsorgt haben? Immerhin wühlte sich der Dackel ganz wie sonst durch den kleinen Grünstreifen und beendete das Leben der herbstlichen Flora.

Er straffte sich. „Rasch“, sagte er im Befehlston. „Wir müssen die ersten Kunden sein, sonst spricht es sich herum und wir haben das Nachsehen!“ „Sie wollen zu Supikauf“, mutmaßte ich. Ein scheues Nicken mit emporgezogenen Schultern gab mir Recht. Horst Breschke nestelte einen zerknüllten Prospekt aus der Manteltasche. „Da“, zeigte er, „Seite zwei – wir sollten uns jetzt wirklich beeilen, sonst ist alles weg.“ „Haben nur Sie dieses Blättchen bekommen?“ Ungläubig schüttelte er den Kopf. „Natürlich nicht“, stöhnte er. „Hunderte sind jetzt schon auf dem Weg, ein Sonderangebot geht doch herum wie ein Lauffeuer.“ Ich zog langsam die Brauen in die Höhe. „Und Ihnen ist klar, dass es sich um Butter handelt? schlicht und ergreifend deutsche Markenbutter?“ Er sah mich entgeistert an. „Natürlich“, tadelte er meine Einfalt, „Butter – haben Sie mal auf die Butterpreise geschaut? und was man bei diesem Angebot alles sparen könnte?“ Ich begriff langsam. Der pensionierte Finanzbeamte plante also einen Hamsterkauf und hatte sich zur Vorsicht als Geheimagent verkleidet, um keinen Argwohn hervorzurufen. Man musste ja auch erstmal darauf kommen.

„Sie hätten mit dem Wagen kommen können“, stellte ich fest. „Zwei bis drei Klappkörbe für den Kofferraum, dann hätten Sie für den Rest Ihres Lebens immer genug Speisefette im…“ Er rollte die Augen. Hatte ich einen Denkfehler gemacht? „Doch nicht zum Essen“, knurrte Breschke. „Man kann sich dies kostbare Gut ja nicht einfach so aufs Brot schmieren, das ist eine Wertanlage!“ Ich verstand; Gold wäre im Bereich des Möglichen gewesen, aber die Haltbarkeit von Streichfett war nicht von der Hand zu weisen. „Schnell jetzt“, rief er, „wir sind tatsächlich die ersten!“

Die Verkäuferin, die die Tür aufschloss, sah nur, wie ein älterer Herr an ihr vorbeischoss. Ich ging in gemessenem Schritt hinterher, verpassen konnte ich ihn nicht. Herr Breschke stand schon am Kühlregal und schaufelte Päckchen für Päckchen das Begehrte in seinen Einkaufskorb. Dann jedoch geschah das Unvermeidliche. „Haushaltsübliche Mengen“, ließ die Verkäuferin sich vernehmen, „wir geben unsere Ware in haushaltsüblichen Mengen ab – legen Sie bitte die anderen Päckchen zurück ins Regal.“ „Das sind haushaltsübliche Mengen“, ereiferte sich der Alte, „haben Sie schon einmal überlegt, wie groß das Bruttonationaleinkommen ist im Vergleich zu Ihren Preissteigerungen?“ Ob die Kassenkraft nur viel mehr von Volkswirtschaft verstand als Herr Breschke oder den Wunsch der Geschäftsführung durchsetzte, sie beharrte darauf. Zehn Päckchen. Mehr war nicht drin. „Ich werde mich über Sie beschweren!“ „Tun Sie das“, erwiderte die junge Dame ungerührt. „Gehen Sie auch bitte ganz nach oben bis zur Konzernleitung, weil man den Hinweis in unsere Prospekte gedruckt hat, ohne Sie vorher zu fragen.“

„Sehen Sie es ein“, ermahnte ich ihn. „Durch Hamsterkäufe destabilisieren Sie das Preisgefüge noch viel mehr, sonst gibt es Butter bald nur noch auf dem Schwarzmarkt.“ „Ich wusste es“, ächzte Breschke, „dass es so schlimm ist, wollte ich wohl gar nicht wahrhaben. Aber was jetzt?“ Stück für Stück legten wir Fettziegel in die Kühlung zurück. Da fiel mein Blick auf ein anderes Regal. „Salz!“ Er blickte mich skeptisch an. „Salz?“ Ich griff in die Stellage und füllte seinen Korb mit Tafelsalz in handlichen Kartons. „Sie wollten Ihre Wertanlage nicht konsumieren, und Sie brauchen ein Ersatzgut, das einerseits preisstabil ist und andererseits nur wertvoller werden kann.“ Er nickte vorsichtig. „Dann sollten Sie hier zugreifen. Und wissen Sie was? Ich werde mich zur Stabilisierung Ihres Haushaltes bereiterklären, noch einmal dieselbe Menge abzunehmen.“ Er zögerte. „Aber ist denn das so viel Wert wie Butter? Immerhin…“ „Solange Sie die Päckchen irgendwo sicher einlagern, ist es doch egal, ob Butter drin ist oder Streusand.“

Im Bewusstsein seines wirtschaftlichen Genies schritt Breschke zur Kasse, zwei Paletten Tafelsalz in Korb und Beuteln. Die Kassiererin zuckte bloß mit den Schultern, ehe sie die Fracht über das Laufband zog. „Der Wirtschaft haben wir es aber gezeigt“, keuchte er. „Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen!“

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Numerus Claudius

9 10 2017

„Das ist jetzt eher eine nominale Zahl, oder so. Wenn wir eine gewisse Zahl an Pflegekräften nicht erreichen, ist das an sich noch nicht schlimm oder alarmierend oder irgendwie so, dass das wichtig wäre. Man muss das immer im Verhältnis sehen zu den Patienten, und wir wissen ja, alle die sind auch irgendwann mal weg, also müssen wir uns da noch keine Sorgen machen.

Wir haben genügend ausgebildete Kräfte, auch in den anderen attraktiven Berufen wie Frisör oder Restaurantfachmann. Wenn da ab und zu nach der Ausbildung die Fachkräfte abwandern, dann ist das zunächst mal sehr gut – wir haben dann in den anderen Mangelberufen wieder potenzielle Kräfte, die wir verwenden können. Beispielsweise in den personalintensiven Bereichen der Pflege, in denen es im entferntesten Sinne um Menschen geht. Das wissen ja viele heute gar nicht mehr – das ist ein Berufsbild, das zwar auch sehr viel zu bieten hat für die Freunde der statistischen Unterhaltung, das aber in wesentlichen Komponenten immer noch nicht ganz auf den Pflegebedürftigen verzichten kann, denn der bringt nun mal die Kohle.

An uns wird ja der Wunsch herangetragen, das Berufsbild möglichst attraktiv zu gestalten, aber so einfach ist das gar nicht. Im Büro kann man statt der Stühle Sitzbälle aufstellen und in der Fabrik hat man heute schon bunte Schraubenzieher oder sogar Bilder an der Wand, aber was soll man in der Pflege machen? Hübschere Patienten oder attraktivere Krankheiten? Trinkwasserspender auf jeder Etage? Wir haben so viele unterschiedliche Leute in den Pflegeeinrichtungen, da bekommen Sie niemals alle Geschmäcker befriedigt.

Sagen Sie nicht, wir müssten die Angestellten bloß besser bezahlen. Das ist eine Beleidigung der größtenteils gar nicht so materiell eingestellten Pflegekräfte, die diesen Beruf mit viel Idealismus und natürlich gerne auch unter schwierigsten Bedingungen ausüben, wenn man sie lässt – es öffnet Tür und Tor für eine Negativentwicklung, da dann andere Arbeitgeber nachziehen werden, die werden, die noch höhere Gehälter zahlen, dann sind da die Fachkräfte wieder weg, und dann kommen wieder andere, und wieder, und irgendwann haben wir riesige Summen herausgeschmissen und die Pfleger sind vielleicht längst in einem anderen Beruf, weil sie da noch mehr verdienen, da sie sich längst an diese höhen Gehälter gewöhnt haben. Das können Sie doch nicht wollen!

Dass wir die einzelnen Berufsbilder seit jüngster Zeit verschmelzen, ist nämlich nicht aus Zufall passiert, wie man vielleicht denken könnte, das machen wir absichtlich. Wenn Sie nämlich mal gucken, dass da eventuell ein Altenpfleger auf dem Arbeitsmarkt verfügbar ist – der hatte vielleicht nur einen Bandscheibenschaden oder Burnout, also nicht unbedingt lebensbedrohliche Erkrankungen – dann wussten Sie vorher, das ist ein Altenpfleger. Das ist schön, da weiß man immer, der Mangel wird von echten Fachkräften verursacht. Jetzt muss aber im Zuge der Globalisierung immer auch eine gewisse Flexibilität mitgebracht werden, die lassen wir halt von unseren Arbeitnehmern mitbringen – es ist ja auch deren Beruf, da wollen wir uns in ihre Bemühungen um Eigenleistung nicht einmischen – und schon kann man mal sehen, dass plötzlich bei der Stellenbesetzung einen Behindertenpfleger drin haben, der ist vielleicht sogar noch im Job, also in ungekündigter Stellung, der ist nicht arbeitslos, was immer gut ist, weil solche Leute ja auf Kosten der Sozialsysteme leben, und das ist nie gut, gerade in einem Sozialberuf, Eigenleistung und so, und dann stellen Sie fest, es gibt statistisch gesehen gar keine fehlenden Fachkräfte mehr. Den Behindertenpfleger kann man beispielsweise auch in der Altenpflege mitrechnen, dann haben wir eine Win-Win-Win-Situation, auch bei Fachkräften, die es noch gar nicht gibt, weil wir ja wissen: wenn es sie gäbe, wären sie sehr zahlreich. Das muss dieser Numerus Claudius sein, oder wie der heißt, jedenfalls hat das Zukunft, weil wir es jetzt noch nicht verstehen.

Eine Untergrenze wird es mit uns nicht geben, das halte ich für ausgeschlossen. Man kann doch nicht einfach irgendwann beschließen, dass ein Pfleger nur noch für soundso viele Patienten zur Verfügung stehen darf, das ist doch Kokolores. Dann haben Sie plötzlich Patienten, denen geht es bei einem sehr viel niedrigeren Personenschlüssel prima, und dann wollen plötzlich alle Pfleger sich auf die Station versetzen lassen – ausgeschlossen, das bringt nur Unruhe in den Betrieb, und für die Insassen ist das bestimmt auch nicht gut. Genau, die leiden dann nämlich unter der Aufregung, dann sinkt die Lebensqualität plötzlich wieder ab, und schon haben wir wieder eine nicht belastbare Zahl an Pflegeaufkommen, mit der wir uns die ganze Statistik zerschießen.

Ich gebe Ihnen da einen Tipp, ausnahmsweise mal kostenlos: pflegen Sie Ihre Angehörigen am besten mal zu Hause. Da sind Sie nicht vom Fachkräftemangel bedroht, Sie wissen immer, wo der nächste Verantwortliche zu finden ist, die Statistik erledigen Sie selbst, und wenn Sie keinen Bock mehr haben, entschließen Sie sich ruhig zu einer professionellen Ausbildung im Pflegebereich. Danach können Sie immer noch als Fachkraft in einer ganz anderen Branche anfangen!“





Altar Schwede

3 10 2017

Das kleine, eben nur angedeutete Türmchen, das runde Eingangstor, es passte alles, zumindest stilistisch. Während ich vor diesem recht großen Schuppen stand – es nieselte, der Produktmanager war bereits zehn Minuten zu spät – fiel mein Blick auf die anderen Pavillons im Innenhof. Was mochte sich in ihnen nur verbergen.

„Wir hatten noch ein kleines Strategiemeeting“, entschuldigte sich Lars, „Du hast Dir sicher schon einmal einen Eindruck verschafft und Platz für Deine Ideen gefunden.“ „Zunächst“, antwortete ich und zückte den Schreibblock, „wüsste ich gerne, wie Ihre Firma auf diese Zielgruppe gekommen ist.“ In Haus 1 befand sich eine eher improvisiert aussehende Arztpraxis, die man eher in der Taiga zwischen zwei Wasserlöchern erwartet hätte oder in Nordrhein-Westfalen, aber nicht in der Innenstadt von Hamburg. „Du täuschst Dich!“ Ihm war diese Ansprache offenbar nicht abzugewöhnen, schon gar nicht durch freundliche Hinweise. „Das ist ein kleines Raumwunder, wir können unseren Ideen da freien Lauf lassen.“ Tatsächlich hatte der zehn Quadratmeter große Container drei wandmontierte Sitzgelegenheiten und eine ebensolche Klappliege, die ein unterfahrbarer Instrumentenschrank gut ergänzte. „Wir hatten im vergangenen Jahr eine Anfrage aus Vårsta“, verriet Lars, „dafür haben wir dann eine Autowerkstatt entworfen und diese Idee von unseren preisgekrönten Designern verwendet, weil es sich einfach anbot.“ Wahrscheinlich hatte es sich um eine Garage für Kleinstwagen gehandelt, aber so genau wollte ich es auch gar nicht wissen.

Die Amtsstube für das Schnellgericht in den östlichen Bundesländern war auch nur um ein paar Aktenregale entworfen – „Damit kriegst Du die Nazis in Deiner Nachbarschaft weg für unter hundert Euro!“ – und das Bürgerwehrbüro hatte außer einem abschließbaren Waffenschrank kaum Neuerungen zu bieten. Aber noch war da dieser Wellblechkasten im Hof. Fast widerwillig suchte der Angestellte den Schlüssel, drehte ihn im Schloss um und öffnete die Tür. Es war eine Kirche.

„Die Gemeinden werden immer kleiner“, erläuterte er, „oft brauchst Du gar kein festes Haus mehr dafür und greifst auf eine flexible Lösung zurück, wenn Du sie erkennst. Schau Dich um!“ Es sah alles so schlicht und abwaschbar aus, wie man es von diesem Konzern gewohnt war – keiner hatte sich mit mehr als der Funktionalität des Gebäudes auseinandergesetzt, aber das wäre zu verkraften gewesen. Störend waren vor allem diese schrecklich ermunternden Farben, Lindgrün und Weiß, die alle irgendein Erweckungserlebnis transportierten wie jede anderer Wohnküche auch. „Die Klappsitze sind in die Raumteiler integriert“, wies der Experte hin. „Das macht einen leichten und luftigen Eindruck. Probier es gleich mal aus und setz Dich hin.“ Es saß, eher: hockte sich dann doch wie in einem Fußballstadion wobei ich lange die dritte Liga nicht mehr besucht hatte. Lars hatte es bemerkt und lenkte mehr oder weniger geschickt ab. „Die Kanzel ist ein besonders schönes Stück“, schwafelte er, „sie passt auch gut in Dein Arbeitszimmer oder in Deine Küche. Oder vielleicht kombinierst Du beide Räume? Du hast die Wahl!“ Das kleine Ensemble aus einem gepolsterten Stehpult mit den ausklappbaren Trittstufen, Baldachinkonstruktion aus dem Bereich Kinderzimmer und lackierter MDF-Verkleidung (lindgrün, weiß) sah bezaubernd aus, wollte man in seiner Freizeit als Auktionator im Nebenerwerb den Bastelkellerschrott seiner Nachbarschaft gegen Bares unter den Anwohnern für eine Saison neu verteilen. Geistliche Gefühle indes kamen hier nicht auf.

„Wahrscheinlich hast Du den Klappaltar schon bemerkt“, wies mich Lars auf das seltsame Ding auf dem Ausziehtisch hin. „Die modulare Bauweise macht unsere Produkte preiswerter, so kannst Du immer genau das anschaffen, was Du brauchst.“ Die Innenseiten der Wandelkonstruktion waren noch nicht gegen sakrales Material ausgetauscht worden, so zeigten sie zwei Kätzchen und einen spektakulären, da geschönten Sonnenuntergang. Aber vielleicht versprach sich das Möbelimperium auch Bestellungen von einer Kirche, in der die Katzen die Stellung eines anbetungswürdigen Objekts innehatten. „Und das Beste ist, dass wir diesen Aufbau für jede Containergröße kostenlos berechnen und ihn komplett liefern. Ist das nicht göttlich?“ Er lachte schrecklich über seinen Witz; er lachte allerdings allein, das machte es erträglicher, und er merkte lange nicht, dass er alleine lachte, was die Angelegenheit doch erheblich in die Länge zog. „Wäre das etwas für Dich?“ Ich klappte den Schreibblock zu. „Kaum.“ Meine Augenbraue zog sich wie von selbst hoch. „Vermutlich werde ich auch so schnell nicht in die Verlegenheit kommen, eine Religionsgemeinschaft zu gründen.“

Umständlich schloss Lars hinter mir ab. Die Orgel, eine klappbare Attrappe aus recyceltem Weißblech in Weiß mit lindgrünen Akzenten, hatte mich doch ein bisschen beeindruckt. Doch nicht einmal in meinem Arbeitszimmer hätte man den Spieltisch aufstellen können. „Ich schicke Dir den Katalog gerne zu“, informierte mich Lars. „Wir haben viele neue Ideen für unser Produktsortiment, und es würde uns freuen, wenn Du uns mit Deinen kreativen Anregungen unterstützen würdest.“ Er hielt einen Augenblick lang inne. „Brauchst Du gerade einen Flughafen?“





Post, faktisch

14 09 2017

„… nicht mehr geleistet werden könne. Die tägliche Briefzustellung der Deutschen Post müsse unter den jetzigen Bedingungen stark an die…“

„… dass E-Mails trotz der Bemühungen des Konzerns immer noch kostenfrei seien. So sei eine wirtschaftliche Ausrichtung des Konzerns nur noch mit maximal drei Auslieferungen pro…“

„… zunächst die Auslieferung der Briefpost an Samstagen streichen zu wollen. Dies habe den großen Vorteil für die Bevölkerung dass der Konzern bei gleichbleibenden Gebühren eine Personalkostenreduzierung um…“

„… erst eine psychologische Studie in Auftrag geben wolle. Der an einzelnen Wochentagen per Fernsteuerung verschließbare Briefkasten sei ein wichtiger Beitrag zur Senkung des allgemeinen…“

„… ausländische Anbieter die Dienstleistung kostenfrei auf den deutschen Markt werfen würden. Noch schlimmer sei es, dass auch deutsche Firmen die E-Mail ohne eine staatliche oder wenigstens vom Staat kontrollierte Zwangsabgabe…“

„… alle Briefkästen zunächst nach 18:00 Uhr schließen wolle. Analog zu den Schalterstunden der Postämter müsse man auch darüber nachdenken, dass ein Versand von SMS oder…“

„… Behördeninformationen bisher für andere Behörden nicht einsehbar gewesen seien, weil das in Art. 10 GG verankerte Briefgeheimnis sie gegen unbefugte Zugriffe geschützt hätten. Dies könne durch eine vor allem auf die De-Mail bezogene Übermittlung sofort und…“

„… eine Angleichung an den Markt verlange. So sei neben der Einrichtung eines personell nicht ausreichend besetzten E-Mail-Ministeriums auch die Schaffung einer EU-weiten Behörde zur Behinderung technischer…“

„… eine tägliche Zustellung nur auf tägliche Tage beschränken wolle. Da Mittwoch und Sonnabend schon im Namen keinen Tag mehr…“

„… internationale E-Mails nur noch einmal pro Quartal ausgeliefert werden dürften, um den Wettbewerb der Dienstleister nicht zu verzerren. Es sei auch im Gespräch, fremdsprachige Nachrichten zur Terrorüberwachung durch eine ministerielle…“

„… alle anderen Übermittlungswege durch eine progressive Besteuerung zur Verringerung der Bewerbersituation reguliert werden müssten. Die für Fahrradkuriere bundesweit vorgeschlagene Kilometerpauschale von fünfzehn Euro sei zwar noch nicht mit den Tarifpartnern…“

„… den vorherigen Erwerb einer E-Mail-Marke zum rechtsgültigen Versand fordere. Lindner habe als Bundesvorstand des Interessenverbandes Digital First keine Bedenken, dass eine Aufnahmegebühr von zwei Millionen Euro auch für Einzelunternehmer, kleine und mittlere…“

„… das Arbeitsumfeld der Postboten angenehmer machen könne. Ein Dienstfahrzeug der Oberklasse würde bei ansonsten gleichen Bezügen nur die Ökobilanz der Deutschen Post AG negativ beeinflussen, was aber angesichts der…“

„… Orte von unter zehn Millionen Haushalten gar nicht mehr beliefern würde. Der Aufsichtsrat wolle seine wirtschaftlichen…“

„… Arbeitslose gar kein Interesse hätten, sich per E-Mail auf offene Stellen zu bewerben, sonst seien sie ja längst beschäftigt und könnten aus eigenen Mitteln eine…“

„… könne sich die Deutsche Post, faktisch der größte Anbieter auf dem nationalen Markt, nicht auf einen Tarifvertrag mit den anderen Dienstleistern einigen, da diese so als gleichrangige Unternehmen auf dem gesamten…“

„… leicht modifiziert habe. Zwar seien in den Ballungsräumen Berlin, Hamburg und München die Einwohner eher in kleinen Quoten auf die Anschrift verteilt, man könne jedoch schon wegen der…“

„… alternativ durch absenderseitig Angaben auf der Sendung davon überzeugen könne, wie dringlich die Postsendung im…“

„… Subunternehmer gewinnen wolle, die aber ohne technische Hilfsmittel wie Rollschuhe oder Dreiräder für die Zustellung im…“

„… nicht mehr alle kreisfreien Städte durch den staatlichen Konzern…“

„… zunächst ausgeschlossen sei, durch eine zunächst stichprobenartige Kontrolle des Inhalts die Wichtigkeit der Briefsendung für den jeweiligen…“

„… abgelehnt habe. Zwar bedeute das Verteilen der Postsäcke in den Metropolregionen für die Deutsche Bahn AG eine dauerhafte…“

„… anzubieten seien. Zwar habe nach dem Gesetzentwurf nur ein recht geringer Teil der zahlungsfähigen Klientel einen Rechtsanspruch auf das gesetzlich garantierte Postfach im…“

„… nur noch schwerpunktmäßig arbeiten werde. Zwar sei eine Lieferfrist von vier Wochen durchaus angemessen, der Kunde könne jedoch nicht erwarten, dass die Auslieferung auch vertragsgemäß oder annähernd…“

„… könne man den Absender auch durch Frankierung in unterschiedlicher Höhe davon überzeugen, dass ein Postsystem mit abgestuften Geschwindigkeiten eine sehr flexible…“

„… durch eine Haushaltsgebühr erhoben werde. Diese sei ohne Ausnahme von den…“

„… die Sendungen nur an Sammelanschriften abgeben, die jeweils durch einen Postblockwart…“

„… wieder gesichert sei. Der Kutschenverkehr zwischen Potsdam und Berlin könne inzwischen mehrmals pro…“





Einstürzende Altbauten

29 08 2017

„… innerhalb weniger Jahre fertiggestellt werden könne. Die Bauaufsicht habe sich darauf geeinigt, einen möglichst zentral gelegenen Platz für den Dom in der…“

„… die dezentrale Versorgung der Besucher für eine möglichst gute Auslastung des neuen Baus zu garantieren. Der Erzbischof habe angemahnt, dass jeder Pilger mit dem Pferdefuhrwerk, in das man ja schon auf der anderen Rheinseite, wo man quasi schon einsteige, um auf den…“

„… durch einen Blitzschlag schwer beschädigt worden sei. Der Reichskanzler wolle daher einen neuen, der Bedeutung der Region angemessenen Dom zur Erhaltung der internationalen…“

„… Bürgerstimmen nicht gehört worden seien. Da eine neue Kirche sich nicht ins historisch gewachsene Stadtbild einfüge, müsse zunächst der Bauausschuss ein Expertengutachten zum…“

„… der alte Dom nicht mehr den Erfordernissen des Pilgertourismus genüge. Ein Neubau müsse im Zuge der touristischen Neustrukturierung der Stadt für die entscheidenden Impulse im…“

„… dahin gehend geurteilt worden sei, dass der Neubau zwar viel zu hoch würde, dass andererseits aber so gut wie alle Städte jetzt größere Kirchen in den Stadtzentren…“

„… müsse im Vorfeld die Kanalisation des Dombereichs überdacht werden, da die meisten Touristen üblicherweise noch an Ort und Stelle…“

„… die Bürgerproteste beim Abriss des alten Doms völlig ignoriert habe. Die Sprecher der Initiative hätten beklagt, es gehe dem Erzbischof nicht um die verbesserte religiöse Nutzung, sondern nur um eine lukrativere Ausnutzung der…“

„… die Einnahmen der öffentlichen Latrinen nicht einmal zum Betrieb derselben ausreichen würden. Der Verkehrsausschuss habe daher eine steuerliche Beteiligung der Anwohner gefordert, um die Sauberkeit der Stadt zumindest im…“

„… die Reliquien nur hätten angekauft werden dürfen, wenn die Nutzung des Doms zur Wallfahrt im Vorfeld geklärt worden wäre. Die Auslastung des Hauses durch die lokalen Gläubigen befinde sich bereits jetzt an der obersten…“

„… in die neue Architektur hätte integriert werden können. Ein fünfschiffiger Bau erfordere im Gegensatz zu einem dreischiffigen eine derart längere Bauzeit, dass die pünktliche Eröffnung des Gesamtdoms wieder in weite…“

„… werde die Reliquienverehrung nachhaltige Arbeitsplätze in der Stadt schaffen. Sobald der neue Dom fertiggestellt sei, werde ein sprunghafter Anstieg des Pilgerwesens die Einnahmen der…“

„… bei einer Probemesse im Rohbau zu starken Verräucherungen gekommen sei. Der Brandschutz im Chorraum müsse vollkommen neu anhand der geltenden Bauvorschriften an die…“

„… das Domkapitel als Bauherr zunächst der Fertigstellung der Kapellen zugestimmt habe, die jedoch nicht wie vereinbart auch zur öffentlichen Nutzung, sondern ausschließlich für die Zwecke der Finanzierungsgesellschaft der erzbischöflichen…“

„… nicht groß genug sei für die zu erwartenden jährlichen Prozessionen. Bereits der reguläre Betrieb an Ostern und Pfingsten habe größere Schwachstellen aufgezeigt, die das Kapitel nur durch bessere Ausschilderung und kostenlose…“

„… mangelhaft eingesetzte Chorfenster zu einer erneuten Bauabnahme führen müssten. Dabei habe sich gezeigt, dass die Verglasung nicht den vom Kapitel in Auftrag gegebenen Plänen entsprochen habe. Auf eine Nachbesserung könne man daher nicht verzichten, da die Finanzierung der…“

„… der Dreikönigsschrein ungesichert sei. Zwar seien die Räume rund um die Uhr mit Geistlichen besetzt, Sicherheitspersonal könne der Bauherr aber aus Kostengründen nur in Ausnahmefällen im…“

„… erstmals angeregt habe, den existierenden Altbau weiterzuführen und den Ausbau des Chors erst nach einer Errichtung des Langhauses zur Aufnahme von Pilgern sowie…“

„… dass der unfertige Dom zunehmend zur Belastung für das Stadtmarketing werde. Die Zahl der Pilger sei rückläufig, was auf den Verfall der Fassade und die…“

„… die letzten Dombaumeister ihre Posten nur als Versorgung erhalten hätten. Sie seien weder in Theologie noch als Verwaltungsjuristen…“

„… der Kran auf dem unvollendeten Südturm nicht mehr ohne weitere Baubeschädigungen zu entfernen sei. Das Kapitel habe sich darauf geeinigt, innerhalb weniger Jahre eine möglichst vollständige Liste der bisherigen Mängel bei der Stadt zu…“

„… die Weihentrauchungsanlage im Chorraum nicht wie von der Bauhütte vorgeschrieben durch qualifizierte Steinmetze ausgeführt worden sei. Die Verschiebungen in der Statik seien daher nur durch eine nochmalige…“

„… die Eröffnung des Doms für den regulären Betrieb schnellstmöglich sicherstellen wolle Bis dahin könne eine Teil der Kapellen als Lagerfläche und für andere wirtschaftlich nutzbare…“

„… in einem Brandbrief die Einhaltung des zuletzt angekündigten Eröffnungstermins fordere. Das Kapitel wolle mit der Neuwahl des Erzbischofs ein starkes Zeichen gegen eine erneute…“

„… touristische Angebote zur Besichtigung der Domruine bereits von berittenen Boten verbreitet würden. Dies schädige das Ansehen der Stadt und könne von den Bauherren nicht ohne einen…“

„… vorerst zurückgestellt werde, da die Rendite nicht mehr gewährleistet sei. Mit dem Bau der Universität könne die Stadt langfristig…“





Schützenhilfe

28 08 2017

„Wir wollten eigentlich erstmal nur den Termin verschieben, so aus Servicegesichtspunkten. Sie beobachten uns ja schon ein bisschen länger, da wollten wir nicht, dass Sie das Interesse an uns verdienen, und wir sind auch echt ganz schön dicht dran, aber vorerst wird das wie gesagt nichts mit dem Banküberfall. So aus der organisatorischen Richtung und so.

Was soll man denn machen, wenn der Kumpel den Job verliert – der war nur Produktionskraft bei Schlump & Söhne, aber mit den Schichtzulagen hat das immer gereicht für die Übungsmunition, und irgendwie muss man im Geschäft bleiben. Und da kam uns dann die Idee, dass wir auf eine erprobte deutsche Tradition setzen. Subventionen. Wenn es ohne nicht geht, geht es eben mit. Das ist bei den Banken nicht anders, eine Fluggesellschaft hatten wir auf die Schnelle nicht pleitegehen lassen können, ohne sie vorher zu gründen – man muss ja seit Jahren bis zum Hals in der Scheiße stecken, um für so eine Fusion grünes Licht zu kriegen – und da haben wir uns einen Trick überlegt: nichts tun. Gar nichts. Einfach die Füße still halten, die drohende Insolvenz in eine massive Verschleppung abgleiten lassen, und wenn die Justiz kommt, sind natürlich die anderen schuld. Alle anderen. Wie gesagt, wir haben uns als Familienunternehmen seit 1973 auf Bankraub spezialisiert, wir bilden auch selber aus, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und trotzdem sind wir bei der aktuellen Auftragslage echt machtlos. Da geht gar nichts mehr.

Da kam uns organisatorisch so viel dazwischen. Und finanziell. Und dann musste Hotte wegen der Sache mit dem Typen mit Migrationshintergrund, also eine Prügelei war es nicht direkt, er hatte ja ein Messer dabei, aber er ist jetzt nicht mehr dabei. Das Arbeitsamt schickt einem da nicht die Leute mit den richtigen Qualifikationen, und dann haben wir überlegt, ob wir das privatisieren oder eventuell als öffentlich-rechtliche Partner, oder wie das heißt, und dann könnten wir… – Autobahn? Nee, wir sind doch keine Nazis!

Ach so. Das geht? Also das ist noch nicht ganz klar, ob das rechtlich überhaupt möglich ist? Naja, wenn die Bürger dagegen sind, dann… – Ja, ist bei Bankraub auch so, da haben Sie recht. Im Zweifel handelt es sich beim Kapital zwar um die Kohle der Kapitalisten, aber ohne Parteibuch und Thermomix sind es ja meist auch Bürger. Und wenn wir jetzt eine Aktiengesellschaft, oder reicht das, wenn es mit Maut, ach so. Das geht? Dann machen wir das, und wenn das die Idioten bei der CSU schaffen, ist das für uns sicher kein Problem. Wir haben ja schon etwas länger Erfahrung mit der Wirtschaft und mussten nicht immer jahrlang im Parlament üben.

Klagen können wir, das ist leicht. Wir müssen auf die Freuden des Alltags verzichten, um das Bier und die Schnitzel – ach, das war anders gemeint? Kein Problem, wenn Dobrindt meint, wir klagen, klagen wir eben. Wir haben uns an die Vorgaben des Bundes gehalten, vielleicht haben wir auch ein paar Vollidioten beschäftigt – wenn man Waffen für den Regionaleinsatz kauft oder Aushilfspersonal rekrutiert, kann man nicht immer darauf achten, ob die Leute vorher mal bei einem Bundesministerium eingestellt waren – sonst haben wir immer alles korrekt gemacht. Deshalb können wir heute auch Schützenhilfe verlangen.

Das heißt, wir verlegen jetzt unser Unternehmen in die Branche Straßenraub? Und dann gründen wir eine Partnerschaft und lassen uns finanzieren, um zu beweisen, dass wir viel kostengünstiger sind als die bisher bekannten Finanzierungsmodelle ohne Straßenraub? Verstehe. Und dann drohen wir mit Konkurs, richtig? Aber dafür müsste unsere Firma ja erst mal pleite sein, wie kriegen wir denn das hin? Macht alles Dobrindt? Das klingt gut.

Und unsere Rechtsabteilung schließt dann einen Vertrag? Gut, das bekommen wir vielleicht auch noch hin. Und wir sind vertraglich verpflichtet, uns nicht an den Vertrag zu halten? Also wenn uns der Vertrag nicht mehr passt, weil wir die Einnahmen in der Zwischenzeit alle verjubelt haben, wollen wir mehr Geld haben? rückwirkend? Unter Berufung auf den Vertrag? Ich will ja nicht meckern, aber wir sind ja damals in den Bankraub gegangen, weil das ein sauberes Geschäft ist. Da macht man sich nicht die Finger schmutzig, es ist mit einer gewissen Ehre verbunden, und der Erfolg war verhältnismäßig gut planbar. Meinen Sie, das kriegt man mit so einem Business-Modell auch auf die Reihe?

Wir müssen nur unsere Erwartungen etwas in die Höhe schrauben? Also eine Verdoppelung von jetzt auf gleich? Das hat Ihnen auch der Dobrindt erzählt, ja? Und das unternehmerische Risiko ist gleich null, weil wir immer dann, wenn wir keinen Straßenraub, ich meine: keine Einnahmen, dann wird uns alles vom Staat gezahlt? Das ist clever. Das ist so bescheuert, darauf muss man erst mal kommen. Ich frage am besten gar nicht nach, wer sich das ausgedacht hat. Oder nein – lassen Sie mich raten!“





Hinnere Sicherheit

22 08 2017

„… aus der Europäischen Union austreten wolle. Söder habe angekündigt, im Falle einer Übernahme der Amtsgeschäfte den Freistaat sofort aus der…“

„… ob die CSU ihre Entscheidung durch eine Volksabstimmung legitimieren lassen wolle. Die Landesregierung habe den Eindruck, den Willen der Wähler auch ohne eine vorherige…“

„… dass die Umwandlung Bayerns in eine Erbmonarchie zwar derzeit nicht zur Debatte stehe, im Umfeld des Heimatministers aber auf ein sehr wohlwollendes…“

„… von falschen Voraussetzungen ausgegangen sei. Zwar wolle Bayern die EU verlassen, der Verbleib in der Bundesrepublik Deutschland stehe aber weder jetzt noch in Zukunft ernstlich zur…“

„… das Nordbayerische als offizielle Sprache in die Landesverfassung aufnehmen werde. Da sich nach dem Austritt die CSU nicht mehr an die diktatorischen Regeln der Sprachpolitik gebunden fühle, werde sie ab sofort eine sehr viel…“

„… für eine einfache Lösung sei. Seehofer werde die EU-Außengrenze um Bayern auch künftig bis zur letzten Patrone…“

„… die Spieler des 1. FC Bayern München mit dem Diplomatenstatus ausgestattet werden könnte, um die Einreiseformalitäten wesentlich zu…“

„… bessere Luft-, Wasser- und Bodenqualität gewährleisten könne. Da nach den angekündigten Grenzkontrollen und der Maut für EU-Autos die bayerischen Autobahnen nur noch von den Einwohnern befahren würden, sei eine Reduzierung der Feinstaubwerte zu erwarten, die weit unter…“

„… als Einwanderungsland angesehen werde. Alle EU-Bürger, wozu auch alle Deutschen zählten, die außerhalb Bayerns lebten, müssten sich sofort aus dem…“

„… analog zur Übergangszollunion auch eine gemeinsame Währung beibehalten würde, die aber nur nach einem einseitig von Söder bestimmten Wechselkurs…“

„… immer noch der Bundesrepublik angehöre, folglich den Euro-Raum nicht verlassen werde. Eine mit der EZB abgestimmte Zins- und Währungspolitik lehne der blockfreie Staat aber…“

„… noch einmal bekräftigt, dass es keine Obergrenzen mehr geben dürfe. Für Seehofer heiße dies, dass ausnahmslos alle Nicht-Bayern sofort aus dem Gebiet des Freistaates…“

„… offen damit gedroht habe, als Teil der Bundesregierung sofort wieder die Deutsche Mark als gesetzliches Zahlungsmittel in der ganzen…“

„… durchgerechnet habe. Die Einfuhrzölle würden dazu führen, dass bayerisches Bier einen Literpreis von bis zu 58 Euro und einen Steuersatz von mindestens…“

„… die Tschechische Republik gewarnt habe, die EU-Außengrenze zwischen Trojmezí und dem Pleckensteiner Wald militärisch zu besetzen. Verteidigungsminister Stropnický habe dies in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den bundesdeutschen Stellen in Berlin und…“

„… das Abwandern von Industriebetrieben nach Baden-Württemberg in der Presse viel zu negativ dargestellt werde. Seehofer sei im Gegenteil sehr erfreut, dass sich nun ähnlich wie in Nordrhein-Westfalen viele neue für Kultur und Freizeit geeignete Areale inmitten der idyllischen…“

„… beklage Herrmann die Ankündigungen der Europäischen Union, Bayern bei der internationalen Verbrechensbekämpfung künftig nicht mehr in vollem Umfange zu unterstützen. Daraus erwachse für den Freistaat eine noch hinnere Sicherheit, die sich katastrophal auf die Wahlergebnisse für die…“

„… die Bayerischen Motoren Werke keine ausländischen Kredite mehr bekomme. Es finde sich kein Investor, der auf der neu gegründeten Bayerischen National-Bank mehr als die…“

„… möglich sei, dass Flüchtlinge über den Bayerischen Wald in das tschechische Grenzgebiet eindrängen. Sollten diese über den Luftweg nach Bayern gelangt sein, so würde ihr Eintritt in den Schengenraum automatisch zu einem Asylverfahren nach den Regeln des…“

„… damit begründet habe, dass die Einpendler nun der bayerischen Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung stünden. Kommissionspräsident Juncker habe Seehofer dagegen zu verstehen gegeben, dass angesichts der rapiden Deindustrialisierung des Freistaates eine Vermehrung der Bevölkerung um mehrere Tausend Personen täglich nicht mit den…“

„… dass die EU nicht auf bayerische Produkte verzichten könne und daher den Forderungen der CSU ohne weitere Bedingungen…“

„… möglicherweise zu einem Geschäft für den Freistaat Bayern entwickeln könnte. Finanzminister Söder sei nach wie vor nicht bereit, Bankgeschäfte wie in Luxemburg zuzulassen, zeige sich aber recht aufgeschlossen, wenn der internationale Tourismus sich mit einer neuen Facette des…“

„… von der Europäischen Union ein sofortiges Verkaufsverbot von tschechischem Bier verlange. Andernfalls drohe Söder mit einem Handelskrieg, der weit über die Grenzen des…“

„… im Erdinger Moos zahlreiche günstig gelegene Baugrundstücke veräußert habe. Diese seien für eine gut zehn Quadratkilometer große Containersiedlung mit Shuttle-Anbindung an den Flughafen der perfekte…“

„… die auf dem Starnberger See aufgebracht worden seien. Die Identitären unter der Leitung des Österreichers Sellner hätten die Rettungsaktion für ein flüchtlingsfreies Bayern mit einem Fischkutter, dessen Fäkalienbehälter nach dem Durchrosten direkt in den Tank des…“