Cancel Culture

19 08 2020

„Es muss ein klares Feindbild geben!“ „Ganz meine Meinung.“ „Entschuldigen Sie, aber wozu?“ „Da fragen Sie noch?“ „Da fragt er noch!“ „Wie wollen Sie denn eine Wahl gewinnen ohne Feindbild?“ „Mit Inhalten.“ „Sagen Sie mal, sind Sie so doof oder tun Sie nur so?“

„Die bürgerliche Gesellschaft würde sich gerade anbieten.“ „Alles linksversifft!“ „Sozialismus!“ „Sie reden hier wie die AfD, fällt Ihnen das nicht selbst auf?“ „Doch, warum?“ „Es ist ja auch nicht alles schlecht.“ „Ganz meine Meinung.“ „Und wir grenzen uns schon ab.“ „Zumindest inhaltlich.“ „Für das Verhalten unserer Mitglieder können wir natürlich nicht immer etwas, aber auch das sollte man dann doch eher locker sehen.“ „Und deshalb brauchen Sie die bürgerliche Gesellschaft als Feindbild.“ „Sie hören auch nur, was Sie hören wollen.“ „Sie haben doch eben gerade selbst…“ „Weil das alles ein linksversiffter Mainstream ist.“ „Und warum wollen Sie dann die bürgerliche Gesellschaft angreifen, der Sie angeblich auch angehören?“ „Selbstkritik. Im Wahlkampf kann man das noch ganz gut verkaufen.“

„Aber warum dann nicht Inhalte?“ „Merken Sie überhaupt noch irgendwas?“ „Der merkt gar nichts mehr.“ „Ihrer Partei fehlt schlicht die Idee, und das führt dann zwangsläufig zu einer inhaltlichen…“ „Wenn Sie der Meinung sind, Sie seien der bessere Vorsitzende, warum kandidieren Sie dann nicht?“ „Würde der Vorsitzende denn zurücktreten, wenn er die Wahl verliert?“ „Jetzt werden Sie mal nicht komisch, Freundchen!“ „Das ist mal wieder so typisch für diese linken Spinner!“ „Keine Ahnung, worum es geht, aber erst mal persönlich werden!“ „Ganz meine Meinung.“ „Und welche Idee hat Ihr Vorsitzender?“ „Es kommt doch nicht auf den Vorsitzenden an, der kann doch auch nur auf die Krise reagieren.“ „Welche Krise meinen Sie denn, die Wirtschaftskrise, die Pandemie oder die…“ „Meine Güte, unsere Partei halt.“ „Ach so, Ihre Partei ist eine Krise. Das hatte ich nicht gewusst.“

„Wir brauchen halt mehr Freiheit und nicht diese ständigen Verbote.“ „Wo wird denn etwas verboten?“ „Überall, und jetzt tun Sie nicht so, als ob Sie das nicht genau wüssten.“ „Und wie wollen Sie das bewältigen?“ „Was?“ „Naja, die Krise. Sie sehen doch eine Krise, die Sie mit mehr Freiheit bewältigen wollen.“ „Das habe ich so nicht gesagt, das legen Sie mir wieder in den Mund!“ „Und wie genau würde mehr Freiheit sich auswirken?“ „Das habe ich so nicht gesagt!“ „Aber doch bestimmt der Vorsitzende.“ „Der weiß ja auch, was er sagt, und plappert nicht immer das nach, was der bürgerliche Mainstream sagt.“ „Deshalb hat er ja Sie.“ „Wie soll ich das denn jetzt verstehen?“ „Also zum Nachplappern natürlich.“ „Ganz meine…“ „Sie dreckige Linkszwecke werden mich nicht dazu bringen, mich auf Ihr Niveau begeben!“ „Das wäre auch etwas schwierig.“ „Sie nicht!“

„Und Ihre einzige Antwort ist es jetzt also, eine bürgerliche Gesellschaft wegen ihrer moralischen Überzeugungen zu hassen.“ „Wieso denn Moral?“ „Wovon hat der eigentlich Ahnung?“ „Ahnung hat er jedenfalls keine.“ „Wovon auch.“ „Ganz meine Meinung.“ „Weil Sie Meinung haben, aber auch keine Ahnung?“ „Was hat das denn mit Moral zu tun?“ „Da Sie offenbar die bürgerliche Gesellschaft für freiheitsfeindlich halten, wollen Sie ihr moralisches Grundgerüst zerstören, damit Sie den Begriff der Freiheit endlich umdrehen können in eine Freiheit für privilegierte Versager.“ „Wie reden Sie mit mir!?“ „So gut sollten Sie Ihren Vorsitzenden doch kennen.“ „Was erlauben Sie sich!“ „Ein Vorsitzender, der ein überflüssiges Unternehmen mit einer hirnrissigen Geschäftsidee in die Scheiße geritten und jede Menge Steuergelder verpulvert hat, erzählt etwas von Wirtschaftskompetenz?“ „Sie sind also einer dieser Linksnazis, die uns am liebsten verbieten würden, unserem Vorsitzenden zu folgen?“ „Aber selbstverständlich dürfen Sie Ihrem Führer folgen.“ „Das will ich aber auch gemeint haben!“

„Und jetzt erklären Sie mir doch noch bitte, was genau Sie unter Freiheit verstehen.“ „Naja, keine linksextremistische Verbotskultur.“ „Damit alle, die sich als rechts der Mitte verstehen, tun und lassen können, was sie wollen, ohne sich um etwaige Konsequenzen kümmern zu müssen?“ „Das ist doch nicht verkehrt?“ „Naja, wenn Sie das sagen?“ „In einer Krise hilft es nicht, wenn man ständig diese stalinistischen Hassgesänge hört, dass der Morgenthau-Plan mit Biorübenzucht die einzig legitime Wirtschaftsordnung ist, um das Land für immer zu zerstören.“ „Das wusste ich noch nicht, aber für ein Feindbild wird’s wohl reichen.“ „Also ich meine, wir brauchen weniger Regeln, weniger Kontrolle, mehr Chancen und…“ „Mit anderen Worten, Sie wollen die Steuerfahndung abschaffen, bevor der Rest Ihrer Bande sich in der Knastdusche nach der Seife bückt.“ „Jetzt würde ich fast sagen, er hat irgendwo auch recht.“ „Ganz…“ „Schnauze!“ „Das kann man so und so sehen.“ „Also unter den rechtsstaatlichen Voraussetzungen, und wir müssen das insbesondere verfassungsrechtlich…“ „Sie sind ein linkes Dreckschwein!“ „… aber auch unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit, die bei den Kritikern des völkischen…“ „Scheißnazis wie Sie gehören sowieso ins Arbeitslager!“ „Ah, jetzt habe ich die Lösung!“ „Welche Lösung?“ „Na, für Ihr Feindbild.“ „Ach so, ja.“ „Ist ja bald wieder Wahl.“ „Wiederwahl?“ „Halten Sie doch mal den…“ „Und? was empfehlen Sie?“ „Ja, was sollen wir denn abschaffen wollen.“ „Den Liberalismus. Das glaubt Ihnen jeder.“





Solidaritätsabschlag

27 07 2020

„… unbedingt längere Ladenöffnungszeiten in Deutschland brauche, um die krisenbedingten Umsatzeinbußen ausgleichen zu können. Linder plädiere für zusätzliche…“

„… könne sich die FDP einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag pro Monat vorstellen. Im Weihnachtsgeschäft müssten alle Sonntage für die Geschäftsleute zur Verfügung stehen, da es sonst kein ausreichendes…“

„… über kein zusätzliches Personal verfüge. Die Einzelhandelsketten hätten außerdem in einem Protestbrief an das Bundeswirtschaftsministerium die mangelhafte Planbarkeit der Verkaufszeiten moniert, da vorherige Werbeaktionen meist mit einer Verspätung von…“

„… mit Rückgängen in Milliardenhöhe zu rechnen habe. Scholz könne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognosen abgeben, ob es weitere Hilfen für Freiberufler und…“

„… dass durch Schichtzulagen für Sonn- und Feiertagsarbeit ein Großteil der Umsätze wieder aufgewogen werde. Der Einzelhandel habe dadurch so gut wie keinen…“

„… sei das Konsumklima durch die Pandemie sehr schwer getroffen worden, was nicht zuletzt durch die veränderten Sicherheitsbestimmungen geschehen sei. Wie die Maßnahmen in NRW bereits gezeigt hätten, sei auch durch vorschnelle Öffnungen bei Autohändlern und Küchenbauern keine positive…“

„… die Schichtzulagen von den Arbeitgebern zumindest an den verkaufsoffenen Sonntagen einbehalten werden dürften. Lindner fordere von den Verkäuferinnen und Verkäufern ein Bekenntnis zur deutschen Wirtschaft, das sich durch einen freiwilligen Solidaritätsabschlag in Höhe von…“

„… die Zugangsbeschränkungen des RKI den Plänen der Liberalen widersprächen. Die Behörde wehre sich außerdem gegen die Anschuldigung, im Auftrag von Bill Gates und der Bundeskanzlerin eine Angstkampagne vor der kommenden zweiten Infektionswelle zu schüren, um die Wirtschaft vor der unausweichlichen absoluten Mehrheit der FDP bei den Bundestagswahlen schwerstens zu…“

„… halte Lindner die generelle Maskenpflicht in Ladengeschäften zwar für notwendig und sehr sinnvoll, wolle sie aber für Einzelaktionen gezielt aussetzen können, um ein besonders intensives Shoppingerlebnis in den…“

„… sich erneut gegen die Ausweitung der Öffnungszeiten positioniert habe. Die EKD stimme der Deutschen Bischofskonferenz dahin gehend zu, dass der arbeitsfreie Sonntag als Errungenschaft der bürgerlichen Gesellschaft eine…“

„… als linkssozialistische Volksverräter, die die endgültige Zerstörung Deutschlands betreiben würden, um sämtliche bürgerlichen Freiheiten gegen ein Terrorregime einzutauschen. Wenn es der Kirche nicht passe, so der Vorsitzende der Liberalen, dass sich die Mehrheit der Deutschen für ein Leben mit Bananen und echtem Kaffee entschieden hätten, dann könne sie sich gerne nach Nordkorea oder in die…“

„… nicht ausreichend für Klarheit gesorgt habe. Scholz sehe keine Veranlassung, Nettoeinkommen von mehr als einer Million Euro von allen Steuern und Abgaben zu befreien, um den Erwerb von Sportbooten, Sportwagen, halb automatischen Schnellfeuerwaffen und…“

„… auch Banken und Sparkassen über weniger Umsätze klagen würden. Die erwartbare Rezession könne logischerweise auch in den verringerten Löhnen und Gehältern der…“

„… vermutlich an den linksradikal gesteuerten Mainstreammedien im kommunistisch versifften Merkelstaat liege, wenn das GEZ-Fernsehen den liberalen Parteiboss nur verkürzt zitiere. Dieser habe die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eben nicht als große nationale Herausforderung, sondern als die logische Folge einer migrantenfreundlichen Gefühlsduselei, in der fremdrassige Invasoren den rassisch zugehörigen Leistungsträgern den…“

„… lehne die FDP aber Konsumgutscheine kategorisch ab. Überbordende Transferleistungen seien nur ein Anreiz für Arbeitnehmer, ihre Jobs zu kündigen und sich aus dem Arbeitslosengeld große Vermögen anzusparen, anstatt die Wirtschaft durch regelmäßigen Konsum in einem…“

„… sich der rechte Flügel der CDU für eine Dienstpflicht stark mache. Merz wolle noch nicht von Zwangsarbeit sprechen, sehe aber eine auf mehrere Jahre angelegte Streichung aller ALG-II-Bezüge, wenn sich arbeitsscheue Volksteile nicht zur unentgeltlichen Unterstützung der…“

„… die arbeitsrechtlichen Bestimmungen in Hinsicht auf Höchstbeschäftigungsdauer sowie gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten nicht flexibel genug erscheinen würden. Lindner sehe daher kein Problem darin, fristlose Kündigungen auch ohne Grund durch eine sofortige…“

„… nicht im Interwebnetz stattfinden dürfe. Die FDP habe Fachexperten befragt, die ihnen bestätigt hätten, dass sogenannte IP-Adressen sich nicht in einem Raum, der innerhalb der…“

„… den Abbau von Arbeitsplätzen im Handel möglichst bürokratiearm zu gestalten. Lindner wisse zwar nicht, worum es sich bei diesem Beschluss der Partei handele, er habe allerdings auch keine klare Meinung, da er keine Kompetenz auf den…“

„… für einmaliges oder mehrmaliges Klatschen von mehreren Personen. Dies verpflichte, so der FDP-Chef, zur Unterstützung von Branchen, die in der Corona-Krise noch sehr viel mehr von den…“





Marktversager

2 06 2020

„… nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten wären. Die Freien Demokraten könnten bei einer Wahl nur noch mit…“

„… die Fusion mit einer anderen Partei derzeit noch nicht erwogen werde. Beobachter seien sich aber sicher, dies liege nur daran, dass Lindner auch danach unbedingt den alleinigen Vorsitz im…“

„… in finanziell schwierige Verhältnisse gerate. Die meisten hauptamtlichen Politiker der FDP seien ohne ihre Positionen als Parteifunktionäre nicht mehr für gut dotierte Lobbyistenjobs attraktiv und würden teilweise mit wenigen hunderttausend Euro pro Jahr unterhalb der…“

„… nicht bestätigt werden könne. Die Institute hätten sich jedoch nicht beeindrucken lassen und würden auch weiterhin Wahlprognosen für alle im Deutschen Bundestag vertretenen…“

„… liege laut Lindner nur daran, dass die Bundeskanzlerin ihm 2017 verboten habe, als einziger wichtiger und verantwortungsvollster Politiker in Deutschland die Kanzlerschaft zu übernehmen, worauf er aus parteiinternen Gründen lieber in die innere…“

„… es sich nicht um Stimmverluste handele. Zahlreiche Wähler würden sich zumindest auf Landesebene weiter für die AfD entscheiden, die nach der Machtergreifung in den Liberalen einen natürlichen Verbündeten für die…“

„… müsse man in Deutschland ein Parlament ohne FDP als Einschränkung der Freiheitsrechte der Bundesbürger sehen. Lindner werde die sofortige Ausweisung aller von Bill Gates nach Deutschland eingeschmuggelten Scheinasylanten, die sich in Bäckereien und…“

„… Marktkorrekturen vorgenommen werden müssten. So habe die FDP vorgeschlagen, dass bei der Wahl die Stimmen jeweils auf volle fünf Prozent aufgerundet werden müssten, um eine Verzerrung des politischen Wettbewerbs im…“

„… ob sich die Liberalen als regionale Partei am rechten Rand auf Landespolitik beschränken würden. Höcke habe dies jedoch als noch nicht ausgereiften Vorschlag für eine künftige…“

„… mache Lindner linksextremistische Hetze in Blättern wie Welt oder Zeit für die künftige Manipulation der Wahlergebnisse verantwortlich. Deutschland werde ohne eine strenge Pressezensur keine freiheitlichen…“

„… verlange die FDP von der Bundesregierung ein Kontingent an Stützstimmen als demokratisches Rettungspaket für eine moderne Wirtschaftspolitik. Wenn nur jede dritte Stimme für die CDU für die Liberalen gerechnet würde, könne man auch ohne Zweitstimmen und Überhangmandate wieder im…“

„… bereits Westerwelle gewusst habe, dass die veröffentlichte Meinung nicht der öffentlichen Meinung entspreche. Lindner wisse aus absolut zuverlässiger Quelle, dass in Wahrheit mindestens 60% für die FDP stimmen würden, wenn es noch eine echte Wahl zum…“

„… lehne es die Partei ab, sich auf Themen wie Datenschutz oder Freizügigkeit reduzieren zu lassen. Man werde sich auch weiter für notleidende Randgruppen wie Erben, Zahnärzte und den…“

„… für alle, die nachgewiesenermaßen die Liberalen in den Deutschen Bundestag gewählt hätten, Steuersenkungen vorsehe. Notwendig für den Antrag sei eine Fotografie des Stimmzettels sowie eine…“

„… einen Liberalismus mit menschlichem Antlitz versprochen habe. Lindner werde dies in Regierungsverantwortung ausprobieren, wenn er mit genügend großer Mehrheit in den…“

„… als klassische Marktversager bezeichnet habe. Lindner werfe insbesondere CDU und SPD vor, nur in Abgrenzung zum Liberalismus regieren zu können. Dies werde sich im kommenden Jahr als folgenschwerer Irrtum herausstellen, wenn er als Bundeskanzler ohne CDU, SPD und…“

„… falsche Anreize setze, um die Wiederwahl zu sichern. Lindner dagegen werde mit einer Streichung der Umsatzsteuer für Apotheker sicher ein enormes Stimmenpotenzial ausschöpfen, das sich für eine Regierungskoalition im Bund den…“

„… die Medien die Öffentlichkeit bewusst täuschen würden. Mit 38% Zustimmung für die Union und derzeit 11% FDP-Abgeordneten könne eine Neuauflage von Schwarz-Gelb sich sofort gegen die stalinistischen SPD-Antidemokraten und die ökopädophile…“

„… ein Irrtum vorliege. Es gebe kein Anrecht auf das Amt des Bundespräsidenten, auch nicht nach Parteienproporz. Eine vorzeitige Ablösung von Frank-Walter Steinmeier stehe außerdem gar nicht zur Debatte, so dass nach einer Auflösung der Liberalen kein dauerhaft gesichertes Amt für…“

„… auch in einer Regierungskoalition weiterhin eine konstruktive Oppositionspolitik gegen den Bundskanzler versprochen habe. Die Umfragen für die FDP seien dadurch allerdings nicht in die…“

„… sich erstmals offen für Transferleistungen gezeigt habe. Lindner wolle diese jedoch sowohl in der Höhe als auch in der Dauer der Zahlung selbst bestimmen und akzeptiere keine parlamentarischen Einmischungen in seine privaten…“

„… nur noch knapp über zwei Prozent betrage. Man habe dem Vorsitzenden erklärt, dass er damit nicht mehr als Werbeträger für Küchengeräte attraktiv sei und wünsche ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles…“





Lindner TV

14 04 2020

„… die sinkenden Umfragewerte für die FDP als Angriff auf die Demokratie verstehe. Lindner werde dem öffentlichen Druck auf die Liberalen mit einer Vielzahl von Antworten auf die…“

„… den Veganismus als Hauptfeind bürgerlicher Freiheiten ausgemacht habe. So wie Hitler sich aus Hass auf das deutsche Schnitzel fleischlos ernährt habe, erkenne man als Liberaler in allen Veganern linksfaschistische Konsumverweigerer, denen mit der härtesten…“

„… werde das überlebensgroße Bildnis des Vorsitzenden vor dem Hans-Dietrich-Genscher-Haus aufgestellt. Es sei noch nicht mit der FDP abgesprochen, ob eine tägliche…“

„… bestätigen könne. Teuteberg habe bereits für die nächsten Wochen einen Gesamtplan aller vom Parteichef zu haltenden Pressekonferenzen bis zum Ende des Jahres 2021 in den…“

„… in einer Pressemitteilung klar zum Ausdruck gebracht habe, dass jeder Deutsche, der keinen Porsche besitzen wolle, als Wähler für die FDP verloren sei. Lindner wolle daher die SPD verbieten lassen, um die Volksverräter, die der Wirtschaft mit ihrem Ökodolchstoß den letzten…“

„… lehne Lindner die Bezahlung der Plastik ab. Der Künstler habe die 190 cm hohe Figur jedoch zurecht als ‚überlebensgroß‘ geliefert und wolle daher gerichtlich gegen den…“

„… und Klage gegen die deutschen Behörden angekündigt habe. Der von den Liberalen zur Volksaufklärung geplante Spartensender Lindner TV müsse unbedingt auf dem Programmplatz 18 aller Empfangsgeräte in den…“

„… nur deshalb bis einschließlich 2021 geplant sei, da Lindner fürchte, sich sonst konstruktiv zu Sachthemen äußern zu müssen, ohne sich vorher in einem…“

„… habe Lindner eine eigene Sondersendung nach den tagesthemen gefordert. Es gebe derzeit keinen kompetenten Politiker, der sich für die Interessen der Leistungsträger einsetze, die von Vermögensverlusten mehr bedroht werden als der durchschnittliche Erwerbslose, der sich in der sozialen Hängematte mit Bier und Zigaretten eine linksversiffte…“

„… fordere er die sofortige Absetzung der Kanzlerdiktatorin und werde dies Anliegen bis nach Karlsruhe bringen. Lindner sehe das Recht der bürgerlichen Mehrheit auf Kalbsschnitzel und Champagner nicht im Grundgesetz verankert, was für ihn der Beweis eines von Merkel errichteten stalinistischen Unrechtsstaates auf…“

„… als gezielten Angriff auf die Autoindustrie betrachte. Das von der pädophilen Verbotspartei dem Volk aufoktroyierte Zwangsradfahren diene nach Lindners Ansicht nur dem Angriff auf die zu schmalen Fahrbahnen, die von linksterroristischen Kampfradlern zu Selbstmordanschlägen auf wehrlose Sportwagenbesitzer ausgenutzt würden, die jeden Tag lebensbedrohliche Lackschäden und eine weitere Verengung ihres natürlichen Lebensraums im großstädtischen…“

„… werde der FDP-Vorsitzende es nicht mehr hinnehmen, dass die Politik zu ihm spreche wie zu einem Kind. In einer Videokonferenz habe die Generalsekretärin bestätigt, Lindner werde nun wie in der Pressemitteilung angekündigt Happa-Happa und Bubu machen, dann jedoch sofort mit dem…“

„… auch parteiintern für Kritik gesorgt habe. Mit seiner Fahrt im Papamobil durch das Brandenburger Tor sei Lindner nicht nur bei Katholiken unangenehm aufgefallen, er habe zudem mit dem Spruchband Eure Armut kotzt mich an eine fragwürdige Haltung gegenüber den…“

„… für eine kontraproduktive Aktion halte. Mit seinen Provokationen schade Lindner nicht nur der eigenen politischen Haltung, sondern allen Parteien, die sich in einer gemeinsamen Empörungsspirale begriffen fühlten. Meuthen rate vielmehr zum…“

„… sei der Platz in einer Fernsehtalkshow für Lindner einklagbar. Lindner habe dies auch seinen Anwälten mitgeteilt, die die Bundeskanzlerin auf seine Weisung hin in Kenntnis gesetzt hätten, dass sie dem sozialistischen Staatsfunk den Befehl zum…“

„… lasse er sich in einem hautengen gelben SUPERCHRISTIAN-Latexanzug in Heinsberg fotografieren, wo er nach Informationen der BILD-Chefredaktion persönlich durch reine Leistungsbereitschaft das Virus in der ganzen Bundesrepublik auslöschen und damit der DAX um mindestens…“

„… dass nicht alle Deutschen ihm zugestimmt, einige sogar Kritik an ihm geübt hätten. Lindner werte dies als bereits vollzogene Abschaffung der Meinungsfreiheit, die von Habeck, Söder und den anderen linksfaschistischen Schweinen in der…“

„… müsse bereits jetzt in den Schulbüchern für die kommenden Generationen erklärt werden, dass allein Lindner die Weltwirtschaft vor dem Kollaps bewahrt habe. Auch ein nationales Heldenepos sei von einem geeigneten…“

„… habe sich im Superheldenkostüm in die Warteschlange einer Bäckerei gedrängelt und den vor ihm stehenden Kunden als Schmarotzer bezeichnet, der offensichtlich tagsüber Besseres zu tun habe als zu arbeiten. Der Krankenpfleger habe dem von zwei anderen Personen zu Boden gestoßenen FDP-Chef daraufhin mit einem Kuchenmesser schwerste Verletzungen im…“





Demokratielabor

6 02 2020

„Das Wichtigste ist doch nun, dass die AfD keinen politischen Einfluss bekommt.“ „Aber sie wird ihn geltend machen.“ „Das ist ja auch okay so, dafür haben wir sie schließlich gekauft.“

„Das heißt, die Abgeordneten haben auf einen eigenen Kandidaten verzichtet, weil sie wussten, dass der sowieso nicht gewählt würde?“ „Das kann man doch nicht machen.“ „Wegen der politischen Verantwortung?“ „Kramp-Karrenbauer würde uns alle aus der Partei rausprügeln, wir können doch nicht alle arbeiten für unser Geld!“ „Stimmt auch wieder.“ „Außerdem war das kein echter Kandidat der AfD, das sieht man schon daran, dass der vorher nicht in der CDU war.“ „Aber er steht der Partei rechts… recht nah, wollte ich sagen.“ „Das ist doch kein Damm… Beinbruch! Beinbruch natürlich.“ „Wem sagen Sie das.“ „Man muss ja auch mal die Kirche im Dorf lassen.“ „Wenigstens ist dieser Mann ein guter Vertreter der Mitte.“ „Aber nur, wenn die Mitte rechts der Mitte liegt.“ „Bisher war sie im linksfaschistischen Mainstream.“ „Ach so.“ „Und wir sollten das auch nicht überbewerten, es ist ja erst mal nur ein Bundesland.“

„Jetzt ist natürlich die Frage, wer in diesem Bundesland regieren wird.“ „Die FDP natürlich, und alle, die sich für eine demokratische…“ „Sie meinen: demokratisch gewählte Regierung?“ „Ich verwechsle das immer.“ „Kann vorkommen.“ „Wir werden hier eine gemeinsame Lösung finden, davon können Sie ausgehen.“ „Solange das Land daran nicht eingeht?“ „Auf jeden Fall müssen wir jetzt eine ganz neue Strategie entwickeln, weil wir eine Minderheitsregierung haben werden.“ „Das war so geplant?“ „Aber ja, genau deshalb haben wir diese Last auf uns genommen.“ „Verstehe. Wieso übrigens?“ „Damit Thüringen nicht unter einer Minderheitsregierung leiden muss.“ „Das hatte ich nicht auf dem Schirm.“ „Sehen Sie, es ist doch komplizierter, als es aussieht.“

„Das heißt, wir müssen auch die SPD als Teil einer künftigen Minderheitsregierung ansprechen.“ „Wenn sie mitmachen, wird es ja keine mehr.“ „Stimmt auch wieder. Was machen wir denn da?“ „Ansprechen, und wenn sie sich verweigert, dann an ihre staatspolitische Verantwortung erinnern.“ „Wie geht das denn?“ „Die SPD sollte sich wieder der Mitte zuwenden, um nicht von der AfD erpressbar zu sein.“ „Das kann sie doch aber nur, wenn sie eben nicht in eine Regierungskoalition mit uns geht.“ „Also erstens ist das egal, weil wir sie an einer Koalition sowieso nicht beteiligen werden, und zweitens können wir das alleine gar nicht entscheiden.“ „Weil die FDP diesmal das Sagen hat?“ „Richtig. Sie sehen, nicht regieren statt falsch zu regieren muss man auch erst mal lernen.“

„Und wenn’s Neuwahlen gibt?“ „Dann sind wir natürlich nicht schuld.“ „Aber wir sind doch die größte politische Kraft in dieser Koalition.“ „Das glauben aber auch nur Sie.“ „Sie meinen, weil die Glatze diesmal ein FDP-Parteibuch hat, kommen wir lebend aus der Nummer raus?“ „Mit ein paar Blessuren vielleicht, aber es wird keine Toten geben. Wenigstens nicht bei uns.“ „Weil die AfD an der Sache schuld ist.“ „Ja und nein.“ „Wie?“ „Es ist nur der Flügel, der uns diese undemokratische Entscheidung aufgezwungen hat, das muss man richtig einordnen.“ „Das heißt, die AfD ist an sich nicht verantwortlich?“ „Als Ganzes sicher nicht. Man muss diplomatisch vorgehen, wenn man sich keine Steine in den Weg legen will.“ „Sie meinen in Bezug auf die nächste Bundestagswahl.“ „Zum Beispiel.“ „Dann versteh ich aber nicht, wie man Thüringen derzeit als Demokratielabor bezeichnen kann.“ „Denken Sie doch mal logisch, was wird denn im Labor derzeit am meisten entwickelt?“ „Gegenmittel gegen Krankheiten, die man aus der Welt schaffen will?“ „Jetzt kommen wir der Sache langsam näher.“

„Ganz ehrlich, ganz wohl ist mir bei der Sache nicht.“ „Was soll denn schon groß passieren?“ „Das wirkt auf mich wie ein Brandbeschleuniger, den wir nicht mehr in den Griff kriegen.“ „Sie haben es doch gehört, es ist eine FDP-Regierung, und wir sind eine vollkommen demokratische Partei, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes befindet.“ „Die FDP hatte eine Handvoll Stimmen mehr als die nötigen fünf Prozent, sonst säßen die gar nicht im Landtag.“ „Ich habe die Regeln nicht gemacht.“ „Das wird jetzt das ganze Land ins Chaos stürzen.“ „Nun, diese Machtergreifung ging so planvoll und im Rahmen des geltenden Regelwerk vonstatten, dass Sie nicht fürchten müssen, ab morgen nur noch Unordnung vorzufinden.“ „Ihnen ist schon klar, dass nicht nur die FDP, sondern vor allem wir selbst damit der Bundespartei gewaltig vors Knie treten und vielleicht auch das Weiterregieren verhindern?“ „Sie haben wirklich noch nicht begriffen, wie man heute als Konservativer Politik macht?“ „Also ich sehe das schon kritisch. Wir sind Toilettenpapier, sich brüstet, jemanden benutzt zu haben, der sich mit uns den Hintern abwischt.“ „Naja, wenn es da politische Forderungen gegeben haben sollte, also von der AfD, dann können wir die jetzt natürlich nicht einlösen.“ „Ich weiß, weil wir nicht die FDP sind.“ „Genau. Also regen Sie sich wieder ab, das ist nämlich alles gar nicht so schlimm, wie es in den Medien jetzt dargestellt wird. Das muss sich in der Praxis bewähren, und dann…“ „Warum haben wir dann nicht einfach einen eigenen Kandidaten für den Ministerpräsidenten aufgestellt?“ „Jetzt fragen Sie nicht so dusselig. Wollen Sie etwa, dass der Verfassungsschutz statt der FDP uns beobachtet?“





Kalte Fusion

29 10 2019

„Und warum ausgerechnet die beiden?“ „Es wird doch überall herumposaunt, die bürgerliche Mitte sei gerade verloren gegangen.“ „Und deshalb muss es jetzt einen solchen Zusammenschluss geben? Das kann doch keiner wollen.“ „Zumindest werden wir dann einen Feind weniger zu bekämpfen haben – immer vorausgesetzt, die beiden Parteien stehen hinter Höcke und Lindner.“

„Also die Liberalen haben gerade gesagt, dass sie überhaupt nicht regieren wollen.“ „Weil sie es nicht können.“ „Aber das bezieht sich nur auf ein einzelnes Land.“ „War das nach der letzten Wahl zum Deutschen Bundestag anders?“ „Wollten sie da auch nicht?“ „Sie hätten regieren müssen. Das setzt zwingend voraus, dass man es kann.“ „Also haben wir mit der AfDP eine Fundamentalopposition.“ „Einen braunen Block, der zwar keine Lösungen hat, dafür aber die Gesellschaft mit seinen eigenen Problem in Brand setzt.“ „Das wird gewählt?“ „Es gibt immer noch genug freigiebige Spender, die für diese Märchenerzähler die Propaganda bezahlen.“ „Verstehe, Sie denken gerade an eine Fusion, die durch Synergieeffekte… na, Sie kennen das dumme Geschwätz ja selbst.“ „Eben, und wir wissen, wer daran glaubt.“ „Es ist nur eben so, dass nach jeder Fusion einer der Partner in die Röhre guckt.“ „Es ist ja auch so, dass das einem der Partner vorher meist nicht klar ist.“

„Aber würden die Wähler eine Radikalisierung in dieser Form denn mittragen?“ „Auf welche Partei beziehen Sie sich?“ „Das ist doch…“ „Mir aber nicht. Es ist im Zweifel völlig egal, ob man nun rechts- oder marktradikal ist. Das Grundgesetz ist beiden im Weg.“ „Vereinfachen Sie da nicht ein bisschen?“ „Wenn Sie Maßnahmen gegen den Klimawandel ablehnen, ist es unerheblich, ob Sie es unter Bezug auf linksversiffte Naturgesetze tun oder aus Verzweiflung, dass Sie in Ihrem Sportwagen nicht mehr mit dreihundert Stundenkilometern durch die Baustellen heizen können, um Ihre erektile Dysfunktion zu kompensieren. Sie nehmen das Aussterben der Menschheit billigend in Kauf, damit sich ganz zum Schluss noch jemand findet, der Ihre Hackfresse in ein Denkmal meißelt, an dem die letzten Deutschen sich täglich erleichtern.“ „Meine Güte, Sie holen ja aus!“ „Ohne gepflegten Selbsthass würde kein Soziopath eine der beiden Parteien an der Abbruchkante entlang führen können.“ „Und die Fusion sammelt jetzt die Opfer dieser Märchenerzählung ein?“ „So ist es.“

„Nehmen Sie es mir nicht übel, aber womit kann man denn da Wähler gewinnen?“ „Erstens wird natürlich die Freiheit eingeschränkt.“ „Die meisten Menschen haben doch gar keine.“ „Sie haben es erkannt.“ „Also ich meine, Freiheiten im Sinne derer, die das als Freiheit verkaufen, was…“ „Wie gesagt, Sie haben es erkannt. Sie müssen es als Vision verpacken.“ „Wenn man sich als kleiner Angestellter einen Sportwagen leisten könnte, würde man endlich so schnell fahren können, wie man wollte.“ „Richtig, und wenn wir endlich alle aus dem Land gejagt hätten, die uns nicht passen, gäbe es keine Brötchen mehr und keine Müllabfuhr, aber der Fachkräftemangel wäre verschwunden und der Volksgenosse dürfte das deutsche Weib wieder eigenhändig vergewaltigen.“ „Das erinnert eher an eine Psychosekte.“ „Mehr Fundamentalopposition kriegen Sie nicht hin.“ „Wenn jetzt die AfDP meint, irgendwann würde bestimmt eine Technologie erfunden, die den Klimawandel sofort stoppen würde…“ „… dann haben wir diese Erfindung längst, aber die Antwort passt für sie nicht zu der Frage, die die Wirklichkeit gestellt hat.“ „Das ist ja nicht viel besser als ein Gesellschaftsentwurf, in dem wir zur Stärkung des Volkskörpers ungefähr die Hälfte der Bewohner rausschmeißen.“ „Und jetzt raten Sie mal, was macht man denn so als Parlamentarier in der Zwischenzeit, bis sich dann irgendwann herausgestellt hat, dass man bis auf dummes Gepöbel, Hetzreden und den Nachweis, ein dummes Arschloch zu sein, nicht viel geleistet hat?“ „Man verdient Geld und Pensionsansprüche?“ „Ich sehe, wir verstehen uns.“

„So gesehen wäre die AfDP ein sinnvolles Instrument für den Kapitalismus.“ „Was schwebt Ihnen vor?“ „Beide wollen ja die Daseinsvorsorge, insbesondere die soziale Absicherung privatisieren oder abschaffen, was aber letztlich auf dasselbe hinausliefe.“ „Der Markt kann manchmal nicht wählerisch sein, man sucht sich seine Marionetten nicht aus, wenn man die Spenden nach dem Gießkannenprinzip verteilt.“ „Und natürlich arbeitet die AfDP nach dem Prinzip des Elitenschutzes, man darf doch die Bessergestellten nicht auch noch bestrafen, nur weil sie geerbt haben.“ „Das ist nur gerecht.“ „Und dennoch habe ich den Eindruck, dass es nicht funktionieren würde.“ „Woran liegt das?“ „Ich habe keine Ahnung. Vielleicht würde sich der eine Teil totlachen, weil sich der andere partout als bürgerlich bezeichnen will?“ „Vielleicht würde der andere es aber auch vehement ablehnen, kommt immer darauf an, wie lange man wartet.“ „Und Sie sind immer noch der Meinung, dass sich ein Zusammenschluss wirklich lohnen würde?“ „Was würden Sie denn sagen, was ist effizienter aus dem Pelz zu holen? Zwei Läuse? Oder eine?“





Moralturbo

29 04 2019

„Was regen Sie sich denn hier so künstlich auf, das regelt alles der Markt, und ich kann mich nicht erinnern, dass Moral an der Börse gehandelt wird. Vielleicht in Form von Emissionen, aber das sollte dann auch reichen.

Also wenn Sie einen normalen Bankraub schon für den Weltuntergang halten, dann sollten Sie sich mal Ihren Gesundheitszustand untersuchen lassen. Das hat doch unser Vorsitzender schon erklärt: alles ein überzogener Autoritatismus, nur weil einige hier ihre Moralvorstellungen absolut setzen und nicht an die regulatorischen Kräfte des Systems glauben. Sie wissen genau, dass das mit dem Klima auch so sein wird? Was nerven Sie hier dann herum, dann haben Sie doch genau das, was Sie immer wollten, und müssen nicht auch noch jedem mit Ihren Demos auf den Zeiger gehen. Werden Sie doch mal erwachsen, bei dem Herrn Lindner hat’s doch auch irgendwann geklappt. Also irgendwie so. Sagen manche.

Nachhaltigkeit, Schnachhaltigkeit – sonst haben wir aber keine Sorgen? Gucken Sie sich doch an, was man mit der Kohle aus einem Bankraub alles anstellen könnte. Das ist als Anschubfinanzierung für moderne Finanzprodukte eine tolle Lösung, da kriegen Sie richtig Kohle für Dividendenstriptease zusammen und können dazu noch dem Staat eine reinhauen. Der würde doch sonst von Ihren Steuern irgendeinen Arbeitsscheuen im Finanzamt vollzeit einstellen und ihn dafür auch noch bezahlen, und das auf Ihre Kosten! CumEx und hopp, dann ist der Drittporsche halt mal geleast, aber das ist doch nicht mein Problem. Das ist wie mit den Frauen, wenn die Lackierung nicht mehr zur Unterwäsche passt, haut man den Lappen halt in die Tonne.

Unser Wirtschaftssystem beruht nun mal auf dem Effekt, dass man die Großen stärken muss, damit die Kleinen auch davon profitieren können. Die Grünen wittern ja sowieso überall Betrug, bei der deutschen Autoindustrie sind die mittlerweile genauso schlimm wie Staatsanwälte in den USA, und wenn Sie als deutscher Autofahrer einfach nur mit Ihrem deutschen Diesel auf deutschen Straßen fahren wollen, dann werden Sie behandelt wie ein Schwerverbrecher – zurecht! Das ist nämlich ein Verstoß gegen die Gesetze des Marktes, was Sie da unternehmen, Sie zerstören mit voller Absicht die Leistung einer deutschen Schlüsselindustrie, die mit vielen Leiharbeitern Boni erwirtschaftet und super Dividenden und ab und zu mal ein kostenloses Fahrzeug für Politiker, die schon in jungen Jahren unter erektiler Dysfunktion leiden, und Sie tun das aus reiner Ideologie, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat! Wenn Sie nämlich die Autobauer einfach mal machen ließen, dann würden die so viel Geld verdienen, dass sie irgendwann emissionsfreie Diesel zum Preis heutiger emissionsfreier Diesel anbieten können, und die kann sich dann auch jeder Verbraucher leisten, der jetzt noch mit Hilfe der ideologisch gesteuerten Justiz die ganze Branche in den Dreck ziehen will, weil er an nichts denkt als an sein eigenes Geld. Kommen Sie mir noch einmal mit Moral!

Überhaupt, was heißt das denn? Moral ist doch immer noch, wenn man moralisch ist, oder habe wir da in der Schule falsch aufgepasst, weil der Lehrer gerade gestreikt hat? Kommen Sie mir hier nicht mit Bildung, Freundchen, dagegen sind wir immun! Sie haben anscheinend keine Ahnung, wen Sie hier vor sich haben, und den Zahn kann ich Ihnen schon mal ziehen: die FIFA-Ethikkommission hat hier angefragt, und Herr Lindner hat es nicht verstanden, weil das Fax auf Ausländisch war. Der Infantino hätte aber so was von einpacken können!

Was wollen Sie denn eigentlich, Empathie? Wir können doch nicht auf jeden Rücksicht nehmen, der nicht zu den Gewinnern der Finanzattacke, Krise wollte ich sagen: Finanzkrise natürlich, wir können doch nicht jedes dumme Arschloch, das Staatskohle verbraten und eine Firma in die Scheiße geritten und noch eine Firma in die Scheiße geritten und noch eine Firma richtig, richtig in die Scheiße geritten und dabei viele, nein, das waren sehr viele, aber die hätten sofort einen Job gefunden, wenn die parasitären Arschlöcher nicht auch Geld für das bisschen Arbeit hätten kassieren wollen – ich warne Sie, überdrehen Sie das jetzt nicht mit Ihren linken Spinnereien, irgendwann ist hier mal Schluss! Wir müssen auch mal Eigenverantwortung zeigen, und wenn dieser schwedische Spast – das schreiben Sie nicht, sonst kriegen Sie für den Rest Ihres Lebens Hartz IV, dann haben Sie spätrömische Dekadenz in Reinkultur – jedenfalls merken wir uns dann Ihren Namen, war das klar!?

Wenn wir uns mit den Ökoscheißarschlöchern auseinandersetzen, dann nämlich sachlich, aber dann haben diese Ökoscheißarschlöcher natürlich Bammel, dass sie uns mit Argumenten kommen müssen, die wir auch akzeptieren. Das haben die doch gerade wieder geschrieben, wenn der letzte Sommer viel zu heiß war, bedeutet das noch nicht, dass dieser Sommer auch viel zu heiß wird. Unter Umständen bekommen wir eine Überschwemmung oder Schnee oder jeden Tag Wirbelsturm, aber es ist eben nicht garantiert, dass dieser Sommer auch viel zu heiß wird. Und jetzt erklären Sie mir mal, wer hier Klimaleugner ist, die oder wir?

Meine Güte, was soll denn das, der Markt regelt das alles, und dann sollen Sie mal sehen wie das System sich dann… – Wie jetzt, ohne Menschen? Das heißt, langfristig wird die Wirtschaft… – Also Sie meinen, auch die Banken? Alle Banken? Wirklich alle!?“





Eher ergebnisorientiert

22 04 2019

„Und dann auch noch ein Mädchen! mit Zöpfen! Das ist doch klar, dass das die Hintermänner ganz bewusst so einen Coup eingefädelt haben. Und sie ist außerdem Ausländerin, das dürfen Sie nie vergessen, dass wir hier in Deutschland von einer behinderten Ausländerin manipuliert werden.

Das würde Herr Lindner natürlich öffentlich nie so sagen. Er vertraut einfach darauf, dass seine Anhänger ihn auch so verstehen. Zumal es ja im Wahlkampf immer ein bisschen schwierig ist, wenn man plötzlich gegen alle ist, die man vorher noch als potenzielle Wähler hatte mobilisieren wollen. Nur beim EU-Parlament ist sich unser Vorsitzender absolut sicher, da wählen nur die, die sich wirklich für Politik interessieren und auch etwas davon verstehen, und die verachtet er ja am meisten.

Schauen Sie, die Schweden sind nicht in der EU, da muss man keine Rücksicht nehmen wegen der Wahl, die waren schon immer für Umweltschutz und so, und außerdem: die sind irgendwie liberal, also im liberalen Sinne, und das ist uns als FDP nun eher wesensfremd. Mit solchen Subjekten setzt man sich nicht auseinander, schon gar nicht in der Führung. Am Ende könnten die noch Recht haben, dann müssten wir argumentieren, also kurz und gut: das ist nichts, das würde uns überfordern. Und wir haben ja auch gar nicht das Personal dafür.

Und dann schicken die uns so ein Mädchen, das ist sowieso schon mal unfair, weil die viel besser Englisch spricht als der in einigen Ortsteilen von Nordrhein-Westfalen weltbekannte Porschefahrer. Und Zöpfe hat die auch, nicht mal einen Besen musste die sich implantieren lassen – das sind ganz klar sozialistische Hetzmethoden, ich weiß auch nicht, was das mit der Grundöffnung von Merkel zu tun hat, die gab es ja gar nicht, aber als Jurist weiß das Herr Lindner nach seiner jahrelangen Tätigkeit am Bundesverfassungsgericht sicher viel besser. Weil damals ja hundert Millionen Schweden über die Grenze kamen, oder so. Und die hatten alle Zöpfe und wollten die deutschen Hedgefonds verstaatlichen.

Dass das eine billige Inszenierung ist, das sehen Sie doch schon darin, dass die sich vom Papst in Rom empfangen lässt. Vom Papst! In Rom! Auf Englisch! Reicht es dieser behinderten Plumpskuh nicht, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu schwächen, indem sie unsere deutschen Autos, auf die man als Angehöriger der Volksgemeinschaft nun mal einen Rechtsanspruch hat, indem sie die Diesel, um die uns die ganze Welt beneidet, für ein paar ordentliche Sommertage verantwortlich macht, die diesen Namen auch verdienen? Und dass sie als Protestantin, die meisten Schweden sind jedenfalls Protestanten, abgesehen von den Muslimen, die in diesem Land regelmäßig für Terror sorgen könnten, wenn sie es denn wollten, aber über das Stöckchen springen wir nicht, dieses volksfremde Dickerchen wird uns nicht vor der ganzen Welt als Nazis bezeichnen, das kann ich Ihnen schon mal… – Wie gesagt, als Protestantin hat sie in Rom eh nichts zu suchen und wird auch keine Zugeständnisse von uns erwarten können. Das ist nämlich kein Mut, was diese Göre da zeigt, das ist Impertinenz, jawohl: Impertinenz!

Mut, das wäre beispielweise gewesen, wenn sie als Generalsekretärin einer großen Volkspartei an der Fünf-Prozent-Hürde eingesehen hätte, dass sie für den Posten einfach zu dumm ist. Da kneift man dann mannhaft aus, schickt den nächsten Versager nach vorn, während man selbst den ganzen Laden in den Dreck zieht. Das ist bei der nächsten Wahl vergessen, weil man sich dann wieder gegenseitig die Kohle hinten und vorne reinstopfen kann, aber erst mal muss man natürlich wegrennen. Mit so einer Haltung konnte man in Deutschland sogar Kaiser sein, offiziell oder danach. Wir Deutschen sind ja in der Hinsicht eher ergebnisorientiert. Wenn wir schon den Klimawandel nicht diskutieren wollen, weil es ab einer gewissen Summe von Nebeneinkünften ein Menschenrecht ist, dieses behinderte Scheißpack nicht mehr sehen zu müssen, dann hätte das der Regierung doch auffallen müssen, dass sich Herr Lindner nach der Flüchtlingswelle verbittet, in der Bäckerei hinter so einem dahergelaufenen Musel zu stehen, der im Gegensatz zu ihm einen Hochschulabschluss hat und einer Erwerbsarbeit nachgeht. Das geht nicht.

Wir haben doch hier eine Ordnung einzuhalten, verdammt noch mal! Der dahergelaufene Neger hat arbeitslos im Asylantenheim zu hocken, in seiner Freizeit Drogen soll der Drogen verticken und deutsche Frauen vergewaltigen, und die gemeine Autistin an sich gehört in einer betreute Einrichtung und soll allenfalls Rechenaufgaben lösen oder Sudokus lösen, aber die soll uns nicht mit Bildung auf den Senkel gehen, als ob sie später mal an der Universität einen Lehrauftrag für Geoökologie oder irgendein Schwuchtelfach kriegt. Das ist immer noch unsere Demokratie, also das, was die Märkte uns davon übrig lassen, und das lassen wir uns auch nicht von der ganzen Öffentlichkeit klein reden. Das sollte jetzt mal langsam klar sein.

Wenn jemand das perfektioniert, dass man mit Heißluft im Gespräch bleibt und immer und überall die Hoheit über die rechten Stammtische hat, dann ist das unser Parteivorsitzender, und der arbeitet jedenfalls nicht für kleine Mädchen, es sei denn, die haben plötzlich sehr gute Kontakte zur Industrie und bekommen schnell Gesprächstermine in der… – Hallo? Machen Sie doch bitte für den Chris ganz schnell einen Fototermin bei der Greta, der findet sie voll dufte. Ja, können wir machen. Unterhemd ist okay?“





Wegkastriert

12 03 2019

„Weil Du vielleicht einfach nur doof bist? Lern erst mal ordentlich Chemie, dann kannst Du mitreden, aber vorher… Physik? Wieso lernt man das jetzt in Physik? Ist ja auch egal, wir suchen uns nämlich die Argumente aus, mit denen Du Herrn Lindner auf die Nerven gehen darfst, verstandez-vous? Also mach den Kopf zu, sonst klatscht das hier gleich!

Das Tolle an ihm ist ja, der sagt alles genau so, wie er denkt. Gut, er denkt selten, höchstens mal an sich, aber egal. Und er hat ein ganz klares Gespür für junge Wähler: lauter dumme Arschlöcher, und denen muss man das auch ganz klar kommunizieren und sie davon überzeugen, weil sie sonst nämlich gar nicht merken würden, wie scheiße er ist, nein: sie. Ich verwechsle das immer. ’tschuldigung.

Er kann sich in diese Generation auch so gut einfühlen, er meint, er sei auch mal so gewesen: dumm, arrogant, und wenn Sie jetzt noch die Fotos vor Augen haben, wie ein billiger Schlips aus einem Bewegungslegastheniker etwas macht, was das Niveau eines durchschnittlichen Zooaffen beleidigt, dann wissen Sie, wie ich es meine. Das hat echt Wiedererkennungswert, deshalb sind die Leute von Herrn Lindner ja auch so begeistert.

Nein, Herr Lindner besucht Eure bekloppte Schule garantiert nicht. Er war lang genug in der Schule, es hat bei ihm nichts genützt, bei Dir wird es auch nichts nützen, weil Du nur behinderte Fragen stellst, und jetzt ist gut. Schülersprecher? Toll, erzähl mir mehr davon, vielleicht bleibe ich dann wach. Hast Du kein Leben? Dann mach nicht mich dafür verantwortlich, Du Genexperiment.

Man muss den Nachwuchs nämlich auch richtig ansprechen. Die sollen gleich merken, dass es nicht mit ein bisschen Geschwätz getan ist, das ist harte Arbeit. Da muss man sich mit Lobbyisten treffen, da muss man ganz viele Leute anhörten, die einem sagen, dass sie total viel Ahnung haben, und das kann der Herr Lindner total ab, wenn ihm einer sagt, dass er die peinlichste Heißdüse seit Herrn Westerwelle ist. Darauf legt er nämlich ganz großen Wert, der Herr Lindner: dass die FDP damals aus dem Bundestag geflogen ist, das war nicht seine Schuld. Der Herr Lindner hat das getan, was ein echter Deutscher tut, wenn er in größter Gefahr für die Demokratie seine eigene Partei vor dem Untergang retten muss. Er ist ausgekniffen.

Sie rufen uns in Ihrer Funktion als Schulleiterin an? Sozialistenschlampen hat der Herr Lindner ja ganz besonders gern, wahrscheinlich in so einem Brennpunktviertel, wo Ihr degenerierten Spasten alle noch zur Miete wohnt und Euch keinen Porsche leisten könnt, Ihr Winzpimmel. Nein, ich meine das jetzt nicht sexistisch, das ist… – Jetzt legen Sie das nicht so auf die Goldwaage, wir als PR-Team sagen viel, wenn der Tag lang ist, und uns ist es völlig wumpe, wen wir beleidigen. Wir machen das genau so wie der Chef, wir merken gar nichts. Sie dürfen sich natürlich gerne beschweren, aber Sie können auch an den Reichstag pinkeln und warten, bis er davon umkippt.

À propos Scheiße, wenn der Herr Lindner im Interview erzählt, dass er den Motor vom Porsche im Stand noch mal weiterlaufen lässt, weil ihn das so geil macht, dann faxen Sie den autorisierten Text nicht durch und lassen den Schmierzettel vom Urologentermin im Stapel liegen. Da sind Sie als Praktikant ganz schnell wegkastriert. Aber ich bin der Ansicht, auch in diese Lage kann sich der Herr Lindner super einfühlen.

So Matheschüler, die haben es schon leichter beim Herrn Lindner. Wenn einer sofort ausrechnen kann, da ist eine Bäckerschlange, jeder Erbkranke, nein: Asylant, ich verwechsle das auch immer. ’tschuldigung. Jeder Asylant kostet das deutsche Volk im Jahr eine Summe von, weißnicht, ist ihm auch völlig egal, jedenfalls muss sich das ganz böse anhören, und das kann er auch. Schwieriger wird es dann schon, wenn er ausrechnen kann, wie das ist, wenn man Subventionen von drei Millionen Euro für eine Scheinfirma abzockt und sich davon einen Sportwagen kauft, um auf dicke Hose zu machen. Wenn man dann den Laden in die Scheiße reitet und plötzlich feststellt, die Schulden kleben an anderen, das wird gefährlich, wenn man das nachrechnen kann. Niemand mag Streber. Herr Lindner auch nicht, die wissen nämlich zu viel.

Und weil Ihr Bumsköppe jetzt seit einem Jahr keinen Physikunterricht mehr habt, willst Du mir Thermodynamik beibringen? Deine Eltern sind Geschwister? Professor für Festkörperphysik? Ich krk-krrk-krrk kann krrk-krrk Dich krrk ganz krk-krrk krk-krrk schlecht krrk-krrk-krrk. Ruf hier nie wieder an.

Also wir müssen jetzt erst mal gegen die Erhöhung des Briefportos mobil machen, das ist ja für die Wirtschaft einfach nicht zu stemmen. Die Haushalte können das schon, vor allem die kleinen und mittleren Verdiener werden davon ja nicht so sehr belastet, aber da wir keine Steuerstreichung für Reiche bekommen, müssen wir die Diskriminierung natürlich auch öffentlich machen und dürfen uns nicht scheuen, die Folgen für alle anderen Bürger anzusprechen. Dass wir dabei ruhig und vernünftig bleiben und uns nicht zu populistischen Aktionen hinreißen lassen, die uns letztlich wieder auf die Füße fallen, wenn Wahlkampf ist, das ist unser Markenzeichen als liberale Partei. Und beten Sie, dass Lindner dazu seine dumme Fresse hält.“





Heilfasten

19 07 2018

„… durch langfristige Förderung positive Effekte für den Arbeitsmarkt erzielen wolle. Die SPD erwarte eine Regelung, die noch viel besser als die Hartz-Gesetze den deutschen…“

„… eine Teilhabe am deutschen Arbeitsmarkt auf jeden Fall gewährleistet werde. Dass dies aber automatisch mit einem Entgelt zu tun habe, sei nie explizit…“

„… nur bis zum Mindestlohn fördern wolle, was die Vergütung von Fachkräften zum Tariflohn ausschließe. Heil habe davon nichts gewusst, was daran liege, dass er als sozialdemokratischer Arbeitsminister weder von Sozialwesen noch von Arbeit eine nähere…“

„… einfach ein Gutachten beibringen müsse, warum eine Förderung arbeitsmarktpolitisch sich lohnen könne. Das Ministerium setze auf den Erfindergeist der sozial Abgehängten, die ja auch sonst aus jeder Not eine…“

„… sehr begrüßt worden sei, da Fachkräfte nun zu einem wesentlich niedrigeren Preis einzusetzen seien. Die Leiharbeit habe die zwischenzeitlichen Umsatzeinbußen so weit verkraftet und könne nun wieder mit vollem…“

„… als integrierte Maßnahme angeboten werde. Da gemäß Westerwelle-Modell nach dem Ersatz der kommunalen Straßenreinigungskräfte durch unqualifizierte Arbeitslose eine erheblich größere Anzahl an Personen entstehe, die sich im anstrengungslosen Wohlstand einrichteten, müsse man jede Sozialleistung bis auf…“

„… zwar immer noch an den Mindestlohn gebunden sei, was aber bei Langzeitarbeitslosen bisher nicht zutreffe. Die Industrie fordere einen Sockelbetrag von einem Euro pro Produktivstunde, der bei guter Laune auch bezahlt werde, wenn die Regierung nicht durch überflüssige soziale…“

„… zahlreiche Industrieunternehmen, DAX-Konzerne und Leistungsträger sich bereiterklärt hätten, Arbeitslose zu beschäftigen. Dass dies mit Personalkosten verbunden sei, habe die Regierung allerdings mit keinem Wort…“

„… Lohnkostenzuschüsse nur da sinnvoll seien, wo die Betriebe überhaupt gewillt seien, Entgelt für die…“

„… nach dem Willen der CSU die Vermittlung ohne Arbeitslohn ausschließlich für deutsche Bürger in der dritten Generation gelte. Die auf der anderen Seite vorteilhafte Regelung für Migranten und andere Nutznießer des deutschen Sozialsystems sehe die Partei als mittelfristigen Vorteil in der Öffentlichkeitsarbeit für die…“

„… aufgefordert würden, sich als Unternehmer selbstständig zu machen. Die Konzerne böten jedem eine Chance an, der sich in Vollzeit einbringen, das unternehmerische Risiko auf sich nehmen wolle und mit einem Kredit von zwei bis dreißig Milliarden…“

„… die Förderung vorerst fünf Jahre lang laufen würde. Die Erwerbslosen bekämen zwar keine zusätzlichen Leistungen, tauchten aber nicht mehr in der Statistik der…“

„… wolle die SPD Menschen ohne jede Perspektive noch besser unterstützen, um nach jahrelanger auswegloser Suche endlich einen Arbeitsplatz zu finden. Dies könne innerhalb von zehn bis fünfzehn…“

„… generell kein Unternehmergeist zu finden sei. Da die JobCenter sehr viele Stellen, die als Werkverträge, Scheinselbstständigkeit oder…“

„… weiterhin nur für Stellen, die Erwerbslosen ohne Berücksichtigung ihrer früheren Arbeit zugewiesen würden. Der Einsatz sei dadurch zwar nicht beeinträchtigt, könne aber gekürzt werden, wenn sich die Erwartungen des zuständigen…“

„… nicht den Wettbewerb stören dürften. Das Bundesministerium für Wirtschaft habe sich damit eingeschaltet, dass es eine Wettbewerbsverzerrung nicht gebe, wenn die gesamte…“

„… auch die Pflegebranche in die Planung integrieren werde. Die SPD verspreche zur nächsten Bundestagswahl keine Wunder, es werde jedoch eine vollkommen andere Situation geben im Hinblick auf die persönliche Situation jedes einzelnen…“

„… sich nur mit einer solidarischen Gesellschaft bewerkstelligen lasse. Angesichts der zahlreichen Lücken in der Helfer- und Facharbeiterbranche habe der Bundesverband der Deutschen Industrie beschlossen, die Langzeitarbeitslosen als Volksverräter, Zersetzer des Deutschtums und…“

„… gleichzeitig ein individuelles Eingehen auf die Situation der Langzeitarbeitslosen nicht mehr gebe. Daher müsse man zugleich auf die positiven Nebeneffekte wie die Leistungskürzungen bei der Ablehnung von freiwilligen Angeboten zur…“

„… nicht gesagt sei, dass Unternehmen die Langzeitkräfte nach einem Jahr bereits wieder abmelden würden. Bei manchen würde es nur wenige Monate, bei machen bis zu…“

„… eine dauerhafte Perspektive verschaffen wolle. Dies müsse noch während der Laufzeit der aktuellen Bundesregierung in die…“