Gold für Deutschland

21 09 2022

„Wenn die Queen das nächste Mal stirbt, machen wir zehn Minuten Sondersendung. Wir haben ja die alten Bilder noch als Konserve. Auf den anderen Kanälen zeigen wir Sturm der Rosen, oder wie das heißt. Zufrieden?

ARD und ZDF haben selbstverständlich noch eine Menge Einsparpotenziale, und wenn wir das mit den Gehältern so durchsetzen, wie Sie es bisher mit Fachkräften in den Bundesbehörden praktiziert haben, dann nähern wir uns Ihnen niveaumäßig sicher auch schnell an. Mehr Transparenz haben Sie sicher aus verständlichen Gründen nicht gefordert, sonst käme noch heraus, dass Sie selbst erhebliche Defizite vor sich herschieben und jede gesetzliche Regelung als freiheitsfeindlichen Angriff ablehnen. Das wäre doch unangenehm, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk plötzlich diese unangenehme Staatsnähe aufgeben würde, um immer wieder ganz genau zu recherchieren, wer sich wo und wie die Taschen füllt, nicht wahr?

So einen Gebührendeckel könnte man aber auch durchaus positiv sehen. Mir fallen da jede Menge ehemalige Politiker ein, die nach dem Ende ihrer Karriere als Volksvertreter mit Nebenverdiensten aus Insidergeschäften plötzlich einen Job brauchen, der ihren intellektuellen Fähigkeiten entspricht. Die können nicht arbeiten, die wollen auch nichts tun, also kommen sie zu uns. Natürlich nicht wegen der schönen blauen Augen, sondern mit dem passenden Parteibuch. Zum Beispiel mit Ihrem, weil Sie ja sonst bisher nicht viel auf die Reihe gekriegt haben. Das Unangenehme an der aktuellen Situation ist ja, dass sie sich so schnell ändert. Wenn Sie jetzt eifrig daran arbeiten, Aufsichtsrat eines Autokonzerns zu werden, könnte der Laden nach Ihrem Ausflug in die Bundespolitik ja schon längst Geschichte sein. Oder dem Vorstand fällt auf, dass Ihr Gesicht im Board die beste Werbung für die Konkurrenz ist. Da ist ein Amt als Frühstücksdirektor in irgendeinem Gremium doch viel besser.

Olympische Spiele sind ja auch bald wieder, da müssen wir auch mal durchrechnen, ob das sein muss. Also Liveübertragungen, eigenes Studio, die ganzen Experten. Und natürlich die Senderechte, die ständig teurer werden, weil Ihre Leute in den Verhandlungen die Preise immer mehr in die Höhe treiben, um mit architektonischem Sondermüll die Natur zu zerstören. Früher ging das ja auch, da las man dann am nächsten Tag in der Zeitung, dass ein Springreiter Gold für Deutschland geholt hat, und die Leute waren auch zufrieden. Weil sie es ja nicht anders kannten. Alternativ könnten wir die Bilder ins Internet stellen, da haben Sie recht. Das wäre sowieso eine hervorragende Maßnahme, um diese Vorherrschaft der staatlich gelenkten Medien ein für alle mal zu beschneiden. Man muss sich auch mal auf das Wesentliche konzentrieren.

Nein, ernsthaft – wir könnten das zum Beispiel bei Ihrem nächsten Bundesparteitag machen. Falls wir da überhaupt berichten. Das ist ja im Grunde auch nichts anderes als politische Propaganda von ein paar teuer bezahlten Soziopathen, die sich nicht durch Sachverstand auszeichnen. Sie hätten sonst ja auch einen gut dotierten Job in der Wirtschaft, wenn Sie da jemand für zurechnungsfähig halten würde.

Und wo wir gerade bei politischen Wirrköpfen sind, die für Geld Unsinn labern: selbstverständlich werden wir uns Gedanken über die Versorgung der Sender mit Talkshowmaterial machen. Damit sind übrigens nicht die Sendungen gemeint, auch nicht die Themen, sondern Sie. Irgendwo muss man mit dem Sparen ja mal anfangen, und wenn ich mir so ansehe, was Sie für Honorare dafür verlangen, dass Sie Ihre Agitation ungefiltert an den Moderatoren vorbei in den Äther husten dürfen – ernsthaft, Sie wollen doch dieses Kasperletheater nicht auch noch als Moderation bezeichnen? Sie setzen sich da mit einer vorgestanzten Meinung rein, und wenn man Sie mit Fakten widerlegt, faseln Sie irgendwas von Zensur und Cancel Culture und Staatsfunk.

Man kann auch im Kleinen anfangen, die Arbeit der Medien zu verändern, glauben Sie mir. Es fängt da an, wo man die Hochzeit irgendeines Ministers mit irgendeiner Journalistin zu deren Privatsache erklärt und den ganzen Krempel nicht mehr in den Boulevardmagazinen bringt, die sich ansonsten vor den Schleimangriffen Ihrer PR-Armeen kaum retten können, weil Sie sich als Prominente ansehen, die unbedingt öffentlich stattfinden müssen. Was da an Arbeitszeit und Personalkosten verbraten wird, ist echt skandalös. Wir sollten da die Dinge in den Fokus rücken, die journalistisch wirklich zählen.

Beispielsweise könnten wir uns demnächst auf den Bildungsauftrag kaprizieren, der zweifelsohne zu unseren Aufgaben gehört. Man könnte vor allem mehr politische Bildung wagen, indem wir von Zeit zu Zeit kritisch durchleuchten, welchen Anteil an grob verfassungsfeindlichem Scheißdreck Politiker Ihrer Partei regelmäßig äußern. Natürlich nur mit der korrekten juristischen Expertise, die eine klare Einordnung des Regierungshandelns auch für die Bürger ermöglicht, die sonst nur privat betriebene Meinungsmedien konsumieren. Und wenn Sie erst einmal kapieren, dass die Gebühren größtenteils für lange vor Ihrer Zeit ausgehandelte Ansprüche auf Altersversorgung draufgehen – wie das ja auch bei den Beamten und Angestellten des Bundes der Fall ist, wenn Sie regelmäßig den Sozialhaushalt radikal kürzen wollen – dann sind Sie vielleicht auch bereit für einen Job in der Wirtschaft. Ich würde Ihnen da die Entgeltsachbearbeitung empfehlen, da sieht man recht schnell, wohin die Gewinne gehen. Und wie man einen Laden sauber an die Wand fährt. Viel Spaß dabei, Herr Finanzminister, und viel Glück.“





Bezahlschranke

20 09 2022

„… trete er für eine Gehaltsbeschränkung in den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Lindner halte es für falsch, dass jemand mehr verdiene als der Bundeskanzler und die…“

„… natürlich wie immer das dümmliche Gefasel eines Nichtjuristen erwarten lasse. Karlsruhe habe in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung von Artikel 9 des Grundgesetzes hingewiesen, das durch die Vereinigungsfreiheit ein unabhängiges Tarifrecht der…“

„… es sich um ein Missverständnis handeln müsse. Der FDP-Chef habe sich in diesem Fall nur auf die Mitarbeiter des Staatsapparates bezogen und dabei den Bundeskanzler als Vertreter des höchsten deutschen Amtes für eine…“

„… auch bei der Opposition für Widerspruch sorge. Der CDU-Vorsitzende Merz habe nach wie vor eine leistungsgerechte Bezahlung in seiner Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geplant und werde abweichende Meinungen einer seiner Koalitionspartner nicht zum Anlass nehmen, eine Diskussion über die…“

„… keine Auswirkungen auf das politische System der Bundesrepublik haben werde. Das Bundespräsidialamt habe mitgeteilt, dass die von Lindner vorgeschlagenen Umstrukturierungen in der staatlichen Ordnung bisher nicht von größerem Interesse gewesen seien, weder in der Besoldung noch in Bezug auf rechtliche Befugnisse der…“

„… als Beleidigung auffasse. Falls Lindner, der eine kostenlose kirchliche Trauung erhalten habe, die Dienstvertragsordnung der EKD infrage stelle, werde es gegebenenfalls zu einer nachträglichen…“

„… generell die Gehälter zu kürzen, um keine Neiddebatte aufkommen zu lassen. Damit verbinde er auch die Hoffnung, dass die Inflation durch eine nachlassende Nachfrage in den Privathaushalten die Normalisierung der…“

„… als ‚dümmsten Spacken in der Partei‘ sehe, der am besten sein Ministeramt aufgeben solle. Kubicki werde sich in sämtlichen politischen und wirtschaftlichen Funktionen von einem Trottel ohne Kenntnisse der Grundrechenarten nicht befehlen lassen, in welcher Höhe er seine…“

„… sich vermutlich falsch ausgedrückt habe. Lindner habe verdeutlichen wollen, dass es für die Wiedereinführung der Schuldenbremse eine viel bessere Basis gebe, wenn durch eine plötzlich einsetzende Armut die Steuereinnahmen ausbleiben würden. Er wolle seine Fiskalpolitik möglichst transparent gestalten und plane daher den…“

„… sich die Basis der Haushaltspolitik auch bei der geplanten Ausweitung der Ermittlungsarbeiten gegen Geldwäsche nicht ändere. Das Ministerium rechne weder mit einer erfolgreichen Umsetzung der Vorschriften noch mit zeitnaher Rekrutierung von Spezialkräften für die…“

„… in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr das Dienstwagenprivileg, das es laut Lindner gar nicht gebe, auch für Angestellte in der Pflegebranche ausweiten werde. Dazu müsse es nicht nur mehr Pflegedienste geben, die Leistungen für Autofahrer müssten auch erheblich ausgeweitet werden, um durch einen geldwerten Vorteil die…“

„… der Gehaltsdeckel für Spitzenpositionen wie dem Chef der Bundesbank nicht gelte. Die FDP wolle diese Ämter auf keinen Fall mit ideologisch motivierten Bezahlschranken oder einem…“

„… sich auch der Einzelhandel von den Ausführungen des Finanzministers distanziere. Der Anstieg der Preise werde vor allem durch knappere Warenangebote erzeugt, eine höhere Nachfrage komme schon wegen der sinkenden Reallöhne nicht in Frage und werde sich auch durch Einsparungen bei den Bürgern kaum auf die…“

„… beispielsweise bei Poolfahrzeugen eine genaue Abrechnung von Privatfahrten vorsehe, die den Angestellten vom Gehalt abgezogen würde. Die steuerlichen Vorschriften könnten nicht einfach für eine Berufsgruppe geändert werden, die zudem als Wähler der Liberalen keine nennenswerte…“

„… sich die Sparkassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts auf eine juristische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen des Bundesfinanzministers freuen würden. Gerne sei der Verbund auch bereit, seine privaten Konten an ein anderes Kreditinstitut zu…“

„… nicht mit der Situation in Deutschland zu vergleichen sei. Wenn Japan bei einer wesentlich geringeren Inflation eine erheblich höhere Summe an Schulden aufnehme, so liege dies laut Lindner daran, dass die Japaner kleiner seien und deshalb pro Kopf eine sehr viel…“

„… mit einem Foto des Wirtschaftsministers verbunden werde. Die Unterschrift Diese linksfaschistische Ökodrecksau hasst Deutschland so sehr, dass sie alle Autos anzünden will sei in mehreren Springer-Publikationen zeitgleich erschienen und mit Drohungen gegen Habeck versehen, ihn im Falle der steuerlichen Änderung der …“

„… vulnerable Gruppen wie Empfänger von Transferleistungen die Möglichkeit bekämen, durch Konsumverzicht einen eigenverantwortlichen Beitrag zu ihrem Ausstieg aus dem kapitalistischen System zu leisten. Unter anderem die Rentenkassen würden es ihnen durch eine wesentlich stabilere Basisfinanzierung danken, die in den kommenden Generation für wesentlich bessere Pflege und…“

„… rücke Lindner von seinen Vorschlägen ab. Zwar seien die Einkünfte der Mitglieder der Bundesregierung wie auch der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu kontrollieren, doch dürfe man Nebeneinkünfte auch weiterhin mit…“





Gemüseähnlich

6 09 2022

„… eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Obst, Gemüse, Pilze und Hülsenfrüchte entschieden ablehne. Die FDP-Fraktion in Deutschen Bundestag werde sich gegen den Vorschlag des Bundeslandwirtschaftsministeriums stellen und die fiskalpolitisch nicht machbaren…“

„… fürchte Buschmann, dass der verminderte Steuersatz nicht an die Verbraucher weitergegeben werde, sondern in den Taschen den Handelskonzerne lande. Dies sei seiner Meinung nach bei Energieerzeugern auch völlig normal, dürfe aber als Mitnahmeeffekt nicht auch noch über eine…“

„… dass Obst und Gemüse nicht nur als ökologisch verträglichere Ernährungsform gehandelt würden. Für Kubicki sei damit die Freiheit der Menschen eingeschränkt, auf ärztliche Rat gesündere Mahlzeiten zu sich zu nehmen, wenn man ökologische Ideologien nicht unterstütze und sich für eine möglichst…“

„… für Fehlanreize sorgen werde. Wissing sehe zahlreiche Transportkapazitäten auf Schiene und Straße gefährdet. Er halte es für möglich, dass demnächst auch Äpfel, Birnen oder Bananen nachfragebedingt einen viel höheren Anteil an den Ladungen einnehmen würden als beispielsweise Autos, Diesel oder der…“

„… Kaufanreize falsch gesetzt würden, da hier ausschließlich über den Preis argumentiert werde. Dies verringere nochmals die Steuereinnahmen des Bundes, der sich ein solches Zuschussgeschäft in einer fiskalisch schwierigen Perspektive überhaupt nicht…“

„… außerdem zu undifferenziert sei. Sollten die Verbraucher nicht mehr zwischen den Preissegmenten von Kartoffel und Litschi unterscheiden können, so führe dies zu einer schweren Erschütterung im Kundenbeziehungsmanagement, das letztlich nur noch durch erhöhte Preise und einen wegfallenden Service in den…“

„… zuvor einer rechtlichen Klärung bedürfe, was als Obst und was als Gemüse gehandelt werde. Buschmann verweise auf die einjährige Wuchsform von Paprika, Aubergine oder Tomate, die botanisch allerdings aus einer Blüte wachse und daher als Obstsorten eingestuft werden müsse. Dies sei auch durch ein Bundesgesetz kaum vor Widerspruch aus der Europäischen Union und von den…“

„… dass von der Steuersenkung falsche Signale ausgehen würden. Von der Erleichterung würden auch die profitieren, die ihre Lebensmitteleinkäufe ohne staatliche Hilfen tätigen könnten. Kubicki bevorzuge hier eine Lösung wie ein weitere Spritpreisbremse, die auch ärmeren Haushalten Anreize biete, sich einen Porsche zu…“

„… sich auch aus der Opposition vereinzelte Stimmen melden würden, die steuerfreies Obst und Gemüse durchaus durch den Bundestag bringen würden, wenn im Gegenzug beispielsweise Kleinflugzeuge als Obst und Spekulationsgewinne als gemüseähnliche…“

„… verstehe Buschmann die Kritik der Fleischindustrie an Özdemirs Vorschlägen. So sei offensichtlich nicht bedacht worden, dass es inzwischen in der Fläche kaum noch Ladengeschäfte ohne Fleischsortiment gebe, was schon vom Einkaufsverhalten eine starke Verzerrung des…“

„… dass dies eine weitere Erscheinungsform der Gratismentalität sei. Lindner erwarte durch die Verbilligung von Obst und Gemüse demnächst zivile Aufstände, wenn dies nicht auch auf Konservengemüse ausgeweitet werde, da sich die politisch unaufgeklärte Unterschicht selten mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen innerhalb der…“

„… besser den umgekehrten Weg beschreiten solle. Wissing sehe gerade durch die schnelle Verderblichkeit der Ware, die eine ununterbrochene Kühlkette verlange, in pflanzenbasierten Lebensmitteln einen Energiefresser, der durch einen Stromaufschlag und eine zehnprozentige…“

„… letztlich ein Verbot von Obst und Gemüse im Einzelhandel bedeute. Die Supermärkte und Discounter würden ohne Not einen großen Teil des Sortiments in den unteren Preisbereich verschieben, was für Lindner einen erheblichen Imageschaden und eine Schädigung ihres…“

„… stehe eine Gemüsepreisbremse nicht im Koalitionsvertrag und sei außerdem verfassungsrechtlich nur schwierig durchsetzbar. Buschmann sei jedoch davon überzeugt, dass eine Besteuerung von Zufallsgewinnen im vegetabilen Sektor durch ein handwerklich einfaches und…“

„… die Quersubventionierung der Gaskonzernen durch grüne Übergewinne durchaus möglich sei. Dazu sei nicht nur eine Kürzung oder der Wegfall der Umsatzsteuer notwendig, man dürfe sogar für eine deutliche Lenkungswirkung den vollen Satz von neunzehn Prozent einführen, der Sicherheit für ausreichende Boni und Dividenden bei gleichzeitiger…“





Vaterlandsliebe

24 08 2022

„Wir werden den Gürtel enger schnallen müssen. Also Sie. Oder haben Sie nach der Pandemie und der erfolgreich verpatzten Energiewende erwartet, dass Ihre Bundesregierung Ihnen unter die Arme greift und nicht in die Tasche?

Wir müssen doch alle Opfer bringen. Ich zum Beispiel fliege nur noch viermal im Jahr in Urlaub, die anderen Reisen mache ich im Dienstwagen. Das sind Probleme, die Sie als Unterschichtbürger gar nicht nachvollziehen können. Sie sind Angestellter und nicht arbeitslos? Dann warten Sie mal Ihre nächste Nebenkostennachzahlung ab, da sehen Sie dann, dass Sie keine dicke Lippe riskieren sollten.

Natürlich muss man Unternehmen, die sich an der Börse beim Zocken ins Knie geschossen haben, mit staatlichen Hilfsgeldern retten. Also mit Ihrer Kohle, Sie sind schließlich der Staat. Und in einem Rechtsstaat, in dem die Probleme ohne Ansehen des Unternehmens gelten, darf man Energiekonzerne ja nicht einfach anders behandeln als Banken oder Fluggesellschaften. Das machen wir ohne Prüfung der Person, weil da immer der Markt beteiligt ist, wenn Unternehmen ohne eigenes Verschulden in die Insolvenz zu gehen drohen – es sind ja nicht die Unternehmen, es sind die Menschen, die falsche Entscheidungen treffen, deshalb werden Sie auch erst mal finanziell durchleuchtet, wenn Sie sich auf Kosten des Staates bereichern wollen. Wohngeld, Hartz IV, das kostet alles das Geld der arbeitenden Bürger. Sie sollten sich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass Sie keinen Anspruch habe, ewig zu denen zu gehören.

Wir können uns diesen Lebensstandard nicht mehr erlauben, genauer: Ihren Lebensstandard, oder zumindest das, was Sie Leben nennen. Wir müssen Milliarden investieren, damit alle paar Kilometer eine Autobahnauffahrt zur Verfügung steht, und Sie setzen sich einfach kostenlos in den nächsten Zug. Diese neun Euro rechnen wir jetzt mal nicht, in meinen Kreisen zahlt man nur mit Scheinen. Was für eine Arroganz haben Sie, dass Sie jetzt mit Forderungen ankommen, die wahrscheinlich auch jeder RAF-Terrorist gehabt hätte? Hat Ihnen der Hass auf den Staat schon so den Verstand vernebelt, dass Sie alles brennen sehen wollen?

Wir wollen ja auch das Neun-Euro-Ticket nicht abschaffen, weil es so furchtbare Löcher in den Haushalt reißt. Wir wollen es abschaffen, weil sich damit Menschen, die menschlich behandelt werden, auch wieder als Menschen fühlen. Das Scheißpack soll arbeiten oder nicht, aber die Leute sollen die Klappe halten. Am Ende führt das zu sozialem Frieden. Das halten Sie möglicherweise für eine gute Vorstellung, aber so läuft das nun mal nicht. Je mehr soziale Gerechtigkeit, desto eher tendieren die Wähler nach links, weil sie sozialen Frieden durch jahrelanges Framing mit linker Ideologie verbinden. Das kann auf Dauer nur zur Spaltung führen – wir, unsere Idee von Freiheit, und die anderen. Das sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie das wollen.

Ich verstehe auch nicht, warum Sie jetzt mit der billigen Retourkutsche kommen, Politiker unserer Partei hätten Sie erst in diese beschissene Lage gebracht, in der Ihnen unverschuldete Armut, der Abbau Ihres Wohlstandes und möglicherweise der Kollaps dieser Gesellschaft droht. Sie, die gierigen Arschlöcher, haben uns doch erst gewählt, weil Sie dachten, wir würden Sie vor dem Schlimmsten bewahren wollen. Wann bitte war das je der Fall? Sind jetzt wir schuld, wenn Sie das politische Gedächtnis von lobotomierten Goldfischen haben? Als Ackermann Ihnen zwanzig Prozent Rendite versprochen hat, haben Sie da kapiert, dass er das nur verkaufen kann, weil Sie es ihm abnehmen? Wer ist denn hier das turbokapitalistische Dreckschwein?

Sie danken es uns ja nicht einmal, wenn wir uns mit Ideen beschäftigen, die nicht unserer politischen Ausrichtung entsprechen. Kaum hatten wir in der Partei mutige Außenseiterstimmen, die sich für die Öffnung der zweiten Gaspipeline einsetzten, schon haben Sie uns in die rechte Ecke gestellt. Denken Sie immer daran, um jemanden in die rechte Ecke zu stellen, muss man Linksextremist sein. Und dass Russland das Gas abfackeln muss, während wir hier frierend vor dem Kamin sitzen, ist Umwelttrollen wie Ihnen natürlich egal. Hauptsache, Sie können sich auf der Straße festkleben, damit wir den Flieger nicht mehr bekommen. Dass dafür dann eine zweite Maschine eingesetzt werden muss, die wieder Personalkosten verursacht, das kriegen Sie ja nicht in Ihren Schädel. Sie denken immer nur an sich selbst, an Ihre kleine privilegierte Kaste, die bei jeder Rechnung zum Amt läuft und herumheult, bis die Steuerzahler für Ihre Kosten einspringen. Das nenne ich mal Vaterlandsliebe.

Außerdem können wir den Deutschen immer noch seine Doppelstandards um die Ohren hauen. Wir wollen immer billiger produziertes Fleisch, das von ausländischen Zwangsarbeitern unter Brechreiz erregenden Bedingungen zerlegt wird, wir wollen T-Shirts für einen Euro, für die sich Kinder auf den Baumwollfeldern mit Pestiziden vergiften und in den Nähereien die Wirbelsäule verkrümmen, damit sie pünktlich in dem Alter arbeitsunfähig werden, in dem sie für pädophile Touristen interessant sind. Die anderen opfern sich für uns auf, da ist es doch nur gerecht, wenn sich das Volk für uns opfert.

Vorschlag zur Güte: wir machen für Sie ein paar Aktien billiger. Wenn Sie jetzt Ihre gesamte Habe verkaufen, haben Sie sich in sechzig, siebzig Jahren einen kleinen Zuschuss für Ihre Pflegekosten. Vorausgesetzt, Sie streiken jetzt nicht mit Ihrem blinden Aktionismus die Wirtschaft kaputt.“





Umgelegt

23 08 2022

„… zum Umdenken bewegt habe. Lindner habe sich angesichts heftiger Kritik aus den eigenen Reihen dazu bewegen lassen, die Hilfszahlungen für Betroffene von Energiekrise und Inflation stark auszuweiten, so dass nicht nur eine Verlängerung des Tankrabatts, sondern auch erhebliche…“

„… für Unverständnis gesorgt habe. Grüne und Linke, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften seien mit den Entscheidungen des Finanzministers nicht einverstanden und würden sich nachdrücklich für eine sozial ausgewogenere und nachhaltige…“

„… es keine Denkverbote geben dürfe. Wenn auch die Schuldenbremse eingehalten werde, so bedürfe es doch in Einzelfällen deutlichen Beistand für die hart arbeitenden mitte, die sich mit dem…“

„… den Kauf eines Neuwagens mit 7.500 Euro subventionieren werde. Der Bundesfinanzminister habe in dem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass eine Stützung der Automobilbranche auch dem ÖPNV helfe. Da bereits in der Frühphase des Neun-Euro-Tickets die Überlastung bestimmter Strecken im Zugverkehr erkennbar wurde, werde durch den Fokus auf dem Individualverkehr eine spürbare…“

„… mit Einsparungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro pro Monat berücksichtigt werden müssten. Sollte es innerhalb der nächsten fünfzig Jahre eine Zukunftstechnologie geben, die den Klimawandel aufhalte, wolle Lindner diese mit den Zinsen seiner jetzt akkumulierten…“

„… die seinerzeit von Laschet vorgeschlagene Energieumlage für Küchenbaubetriebe noch nicht endgültig vom Tisch sei. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen könne sich auf Unterstützung des Bundesfinanzministeriums verlassen, das mit einer großzügigen Steuererleichterung, die aus der Kürzung des Kindergeldes in allen anderen…“

„… dass die Ausweitung des Wohngeldes für Eigenheimbesitzer vorsichtig erfolgen müsse. Da Immobilien unterhalb von tausend Quadratmeter Wohnfläche Mitnahmeeffekte von Haushalten nach sich zögen, die den Unterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten könnten, würde man diese Leistung ausschließlich für die…“

„… beklage Lindner eine unfaire Debatte über die aktuell angestrebten Transformationen in der Bundesrepublik. Da es viel mehr Empfänger von Sozialleistungen als Milliardäre gebe, müsse eine gerechte Lastenverteilung logischerweise immer die stärkere Gruppe ins Visier nehmen und dürfe nicht noch zusätzlich die Leistungsträger aus dem…“

„… Schützenhilfe aus dem Bundeskanzleramt bekomme. Es sei korrekt, dass dem Staat jährlich gut 100 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung verloren gingen. Der diesjährige Haushalt sei durch das Sondervermögen für die Bundeswehr bereits mit einer Summe in gleicher Höhe belastet, so dass es keine Spielräume für Geschenke an die…“

„… nachdem bekannt geworden sei, dass der ehemalige FDP-Vorsitzende Rösler als Aufsichtsrat des finnischen Energieversorgers Fortum Oyj, Mehrheitsaktionär von Uniper, für die Erhaltung des deutschen Stromversorgers durch eine Umlage gedankt habe. Er werde nach Absprache mit dem Bundesfinanzminister dafür sorgen, dass die aus der Verringerung der Umsatzsteuer resultierenden Gelder weitergegeben würden, größtenteils an die Mitglieder des Vorstandes, das FDP-Präsidium sowie die…“

„… es für die Bundesregierung gerade durch die hohe Inflation keine Einnahmeproblem gebe. Für das Bundesfinanzministerium bedeute dies, dass die Subventionen für den Autoverkehr nicht nur in der bisherigen Höhe, sondern sogar mit einem ganz erheblichen…“

„… die Strafen für Steuerhinterziehung zu verringern. Es stehe außer Zweifel, dass dieses Delikt nur in einer relativ kleinen Gruppe verübt werde, Lindner wolle jedoch die Leistungsträger auf keinen Fall dazu bringen, ihre Steuern in einem anderen Land nicht zu…“

„… den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Kurth, der auch Generalsekretär des thüringischen FDP-Landesverbandes gewesen sei, mit tatkräftiger Hilfe habe unterstützen können. Für den leitenden Mitarbeiter sei es eine lebenswichtige Entscheidung gewesen, die Einnahmen von Flixbus zu sichern, da auch andere Unternehmen Busverkehr anbieten würden, was zu einer starken Marktverzerrung durch die Mitbewerber im…“

„… wisse Lindner die Branche aus eigenen persönlichen Kontakten sehr zu schätzen und werde sie durch proaktive Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftszweiges vor konjunkturbedingten Dellen gerne schützen. Die notwendigen Gelder, die ein für 2022 prognostizierter Anteil der Schattenwirtschaft am deutschen Bruttoinlandsprodukt brauche, würden sich auch auf eine EU-weite Führungsrolle in der durch die Bundesregierung entstehende…“

„… es sich nicht um korrekte Berichterstattung handele. Die vom staatlich unterstützten NDR als ‚Porschebonus‘ titulierte Zuwendung gelte eben nicht nur für ein Sportwagenfabrikat, sondern für jedes Fahrzeug, das oberhalb der…“

„… es der Auftrag des Bundesfinanzministers sei, den Staatshaushalt im Auftrag kommender Generationen zu konsolidieren und nicht durch immer neue Verbindlichkeit in eine unrettbare Überschuldung zu treiben. Wer jetzt finanzielle Unterstützung für den Ausbau erneuerbarer Energien verlange, der habe in seinen linksgrünen Wahnvorstellungen offenbar immer noch nicht verstanden, dass dadurch Deutschlands Wohlstand noch schneller als befürchtet in den…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXXVIII): Gratismentalität

19 08 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Die Verteilungskämpfe in der Einsippenhöhle waren in vollem Gange. Als beratender Chefjäger hatte Uga die verantwortungsvolle Aufgabe, auf der Pirsch durch körperliche Anwesenheit das geballte Fachwissen mehrerer glücklicher Speerwürfe in der Vergangenheit zu repräsentieren, das jedoch den anderen nicht viel nützte, auch wenn er sie im Brustton der Selbstgewissheit äußerte, der keine Kritik zuließ. Objektiv betrachtet stand er lediglich im Gelände herum und allen überproportional oft im Weg, was ihn aber nicht davon abhielt, seine Betrachtungen für objektiv zu halten. Traf die Waffe, so war es sein Verdienst, traf sie nicht, so hatte die Jagdgesellschaft einfach noch Defizite in der Umsetzung. Im Glücksfall kam die Truppe mit einer Säbelzahnziege zurück, dann erst entbrannte der Krach, da Uga als quasi sozial höhergestellte Fachkraft mit Personalverantwortung stets die besten Stücke für sich beanspruchte. Er hatte die Führungsrolle, zumindest beanspruchte er sie. Und so schmarotzte er sich bis ins hohe Alter von fast dreißig durch sein dekadentes Leben, bis er aus patriarchalem Übermut einem Jungspund die korrekte Verwendung des Wurfgeräts demonstrieren wollte. Man behielt ihn nicht unbedingt lange in Erinnerung, erst recht nicht in guter, aber sein Vorbild blieb. Ab und zu wurde es benutzt, wenngleich nicht unbedingt von den Jungmannen, sondern von den Ältesten, die es nicht vertrugen, wenn eins seinen gerechten Anteil forderte. Oder ihn nur so benannte. Sie lehnten es ab, denn es ist Gratismentalität.

Nichts daran ist neu, was dem geneigten Bourgeois nur zu der Gewissheit verhilft, es müsse damit seine Richtigkeit haben. Kurz gesagt ist dies die traditionelle Chefhaltung, ihre Mildtätigkeit stets an Gegenleistungen zu knüpfen, Applaus oder Wählerstimmen, Leumundszeugnis, Alibi, billige Lüge. Brennt durch ungeschickte Politik der Palast, dürfen sich die Untergebenen durch freiwillige Dienste der Gunst ihres Herrn versichern, saufen Dörfer ab und meist damit die gesamte Habe, steht der Klötenkönig feixend daneben und verspricht ein bisschen Blaues vom Himmel, bevor er sich vom Acker macht. Früher hätte man den Bauern allerlei geistlichen Beistand geboten, heute tut’s offenbar auch ein zinsgünstiger Kredit. Unter welchem Umständen auch immer, aus eigener Hände Arbeit sind noch die wenigsten reich geworden, denn sie müssen auf kurzlebige, niedrigpreisige Güter ausweichen, wo die Begüterten mit finanziellen Reserven sich nachhaltige Investitionen leisten können, meist zum Freundschaftspreis, denn man weiß ja, wer’s hat. Um den dünnen Firnis einer methodischen Gesellschaft aufrecht zu erhalten, verlegen sie sich auf religiöse Überzeugungen und führen ein bigottgefälliges Leben, die Quintessenz des enthemmten Protestantismus: arm zu sein ist kein Zufall, und ist es ein Zufall, dann nennt man es Prädestination – immerhin wird man im Jenseits satt. Vielleicht.

Die Ambivalenzfalle, die aus Vermögensaufbau durch geschicktes Wirtschaften Schnorrerei macht, ist in einem der ältesten Geschäftsmodelle der Zivilisation verankert: quod licet Iovi non licet bovi. Verbunden ist das in Moralwatte gepolsterte Verbot mit dem Aufstiegsversprechen, das sich ernsthaft dem gemeinen Volk empfiehlt, sich durch genug ethisch zweifelhaftes Verhalten bis zur Spitze hochzuboxen, um eins der arrivierten Arschlöcher zu werden, die für den Protest der neunundneunzig Prozent nur Verachtung übrighaben. Dialektisch ist es kein Versprechen, sich – wie denn auch – hochzuarbeiten, nur eine billige Entschuldigung der Emporkömmlinge für ihr, naja, Verhalten.

Sozialgeschichtlich haben sich die Kipppunkte der Verteilungsungerechtigkeit immer schon als Trigger für allerlei Revolutionen erwiesen, die einmal mäßig gut ausgingen, einmal in die alten Verhältnisse zurückführten, nicht selten aber die alten Verhältnisse in neuen Strukturen zementierten. Dabei ist es herzlich egal, ob die kommende Clique imperial, faschistisch oder einfach aus den Erben geschwiemelt ist, die in jedem Staatsgebilde als Fettaugen auf der Suppe treiben würden. Dabei ist es ziemlich egal, ob sich Präsidenten zum Kaiser krönen, als Zaren entpuppen oder den Familienclan mit dem Verschleudern der Staatseinnahmen beauftragen, das Ergebnis ist ein Bürgerkrieg, der im Geldbeutel der Bevölkerung geführt wird als Kassenkampf von oben. Um von einer Bank Geld zu bekommen, muss man Geld mitbringen, braucht man es hingegen, kriegt man es nie. Immerhin gibt es noch die Möglichkeit, in den eigenen Schulden abzusaufen, damit man von der Bank gerettet wird, aber das weiß der Staat nur, wenn die Pleitiers freigekauft werden wollen. Bei den Bürgern vergisst er es schlagartig.

Vermögensaufbau durch Ansparen wird im mathematisch waghalsigen Modellen angepriesen, bis der Normalverbraucher plötzlich feststellt, dass sein Geld systembedingt nach oben fällt und genau denen in den Schoß, die vom anstrengungslosen Wohlstand profitieren, den sie bei anderen als Gier anprangern. Ist nämlich der kleine Arbeitnehmer, der wenigstens durch Verbrauchssteuern das ganze Schmierentheater finanziert, plötzlich durch den ominösen Markt und seine Mechanismen, vulgo: zockende Spekulanten, gierige Großkapitaleigner und eine reichenfreundliche Verteilungspolitik, in die Klemme geraten, so macht ihm die Regierung Mut. Er kann sich doch am eigenen Zopf aus der Scheiße ziehen, ganz bestimmt klappt das diesmal, und es kostet die Gemeinschaft, zu der ja auch die unschuldigen Vermögenden gehören, ihre wohlverdienten Zinsen, die das hart arbeitende Geld draußen im Lande erwirtschaftet.

Die Funktionsfähigkeit dieser Komödie ist nicht zu hinterfragten. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, das klappt aus dem Handgelenk und hat nach Ansicht der Herrschaftspresse für Banken, Volk und Vaterland stabilisierende Wirkung. Für die Handlanger in der politischen Industrie ist allein bedeutsam, dass sie selbst uns glauben machen, der hinlänglich widerlegte Trickle-down-Effekt mache sie irgendwann reich. Kein Examensversager im Ministrantenamt hat das je erreicht, Hoffnung hin, Hoffnung her. Dass sich dieser Hirnschrott nach jedem selbst verursachten Super-GAU vom Staat raushauen lässt, nennt man Vollkaskomentalität. Aber das ist etwas ganz anderes.





Minus und Minus

9 08 2022

„… dass die Umsätze im Einzelhandel um 8,8% gesunken seien. Bundesfinanzminister Lindner sehe die deutsche Wirtschaft in großer Gefahr und wolle kurzfristig durch mehrere verkaufsoffene Sonntage die Konsumstimmung wieder auf einen…“

„… gar nicht möglich sei, da bereits jetzt ein flächendeckender Personalmangel in den meisten Ladengeschäften herrsche. Außerdem sei durch die pandemiebedingte Schwächung der Lieferketten oft nur ein eingeschränktes Sortiment in den…“

„… sehe der Handelsverband Deutschland einen Zusammenhang mit den kontinuierlich steigenden Lebenshaltungskosten. Da die Händler wie immer die steigenden Einkaufspreis in voller Höhe an ihre Kunden weitergeben würden, sei es im Hinblick auf die kommenden Wochen und Monate keine…“

„… lasse sich Lindner vom Einzelhandel nicht vorschreiben, realisierbare Vorschläge zu machen. Er wisse genau, dass Geschäfte nur Umsatz machen könnten, wenn sie geöffnet seien, und halte daher alle Ladeninhaber, die diese einfache Grundregel der Betriebswirtschaft nicht verstünden, für linke Ideologen, die nichts zu suchen hätten im…“

„… dass die Kunden ungefähr dieselbe Menge an Geld ausgegeben hätten. Dies werte die FDP als nicht begründbare Zurückhaltung, da die Käufer ja durch die Inflation mehr Geld hätten ausgeben können, um auch dieselben Waren zu erstehen, woraus sich logischerweise nur die Notwendigkeit einer Wirtschaftsförderungsmaßnahme im…“

„… sei auch der Onlinehandel um 15,1% eingebrochen. Lindner werte dies als Beweis, dass die hier nicht ausgegebenen Gelder noch auf den Konten der konsumunwilligen Kunden seien und nur durch eine sofortige Mobilisierung in den…“

„… durch eine einfache Hochrechnung zu beweisen sei. Für den Generalsekretär der Liberalen sei klar ersichtlich, dass die Konsumenten an je sechs Tagen der Woche den ihnen täglich zur Verfügung stehenden Betrag für Käufe ausgeben würden. Es sei also nur logisch, wenn man zur Steigerung des Umsatzes den verbleibenden Teil des Geldes an dem Tag, der bis jetzt noch nicht…“

„… es sich bei den Umsätzen im Laden- und im Onlinegeschäft um ein Minus handle. Lindner sei verärgert, dass die in beratenden Wissenschaftler nicht einmal wüssten, dass Minus und Minus immer Plus ergebe, was zu den fundamentalen…“

„… nach Aussage des Handelsverbandes durch die Energiekosten an einem zusätzlichen Tag auch zu Preissteigerungen unter der Woche kommen werde, was insgesamt die Umsätze nochmals um mindestens einen ganzen Prozentpunkt…“

„… behaupten würden, dass die Kreditrahmen der meisten Kunden bereits jetzt voll ausgeschöpft seien. Lindner werte dies als untrügliches Zeichen, dass auch in der Finanzbranche nur noch geistig behinderte Arschlöcher tätig seien, da jeder normale Mensch wisse, wenn man Geld brauche, müsse man nur zu einer Bank gehen und sich den…“

„… könne sich die FDP schnelle steuerliche Entlastungen für Spitzenverdiener vorstellen, die durch den demonstrativen Kauf von Luxusgütern zum Konsumvorbild für finanziell schwächere Bevölkerungsschichten werden könnten, so dass sich auch die einfachen Läden in einer besseren…“

„… lehne Lindner die Störversuche aus dem liberal geführten Bundesverkehrsministerium strikt ab. Er werde die Fortführung des Neun-Euro-Tickets mit allen legalen Mitteln verhindern, da es nicht ausschließlich für Shoppingtouren verwendet werde. Außerdem würden bei jedem Besitzer des Dauerfahrscheins neun Euro, die ansonsten zur Stärkung des Einzelhandels hätten investiert werden können, einfach nicht mehr in die…“

„… sich nun auch Buschmann in die Debatte eingeschaltet habe. Als Experte für internationales Handelsrecht habe er ein handwerklich sehr, sehr gutes Gesetz ausgearbeitet, mit dem das gesamte Internet sonntags abgestellt werden könne, damit der Onlinehandel an den verkaufsoffenen Tagen nicht durch illegale Wettbewerbsvorteile auf die…“

„… als Volksverrat ansehe. Lindner werde jeden Deutschen, der nicht mindestens sein gesamtes Bruttogehalt an den verkaufsoffenen Sonntagen in den Geschäften des stationären Einzelhandels ausgebe, mit schwersten Geldstrafen und…“

„… durch Maskenverbote im Einzelhandel und die Verpflichtung, auch bei einem sehr schweren Infektionsverlauf ohne Schutzkleidung zu arbeiten, schnell und rechtssicher verbessern könne. Für die Umsetzung habe Buschmann mit einem Gesetz, das er sehr, sehr, sehr…“

„… als ‚verknöcherten Pädophilenkackladen‘ bezeichnet habe, der ‚sich um seine eigene Scheiße kümmern solle, statt der Mehrheitsgesellschaft mit christlichem Moralgepisse auf die Eier zu gehen‘. Ob nach der Kontroverse um das Verbot der Sonntagsarbeit die kirchliche Trauung des erklärten Atheisten Lindner annulliert werden könne, hänge von der Möglichkeit einer Tatstrafe für das…“

„… überwiegend an auswärtige Kunden und nicht an die Einwohner der großen Einkaufsstädte gerichtet sei. Die Deutsche Bahn AG könne durch die zahlreichen Personalausfälle allerdings kein ausreichendes Zugangebot zur Verfügung stellen, so dass die Sonntagstouren sicher wieder zu langen Staus auf den…“

„… unter der Gratismentalität der Deutschen zugrunde gehen werde. Lindner bemängele, dass die Konsumenten immer alles so preiswert wie möglich haben wollten und nicht bereit seien, den Handel auch durch finanzielle Opfer zugunsten der Aktionäre und ihrer…“





Herzlichen Glückwunsch

2 08 2022

„Fünfzig Prozent, mindestens – alles andere würde die Gesellschaft als ungerecht empfinden. Wer hat, dem muss man eben auch nehmen können, damit die Allgemeinheit finanziert werden, und wem kann man sonst so viel nehmen wie diesem arbeitslosen Schmarotzerpack?

Für Sie klingt das natürlich wie der Fiebertraum eines neoliberalen Arschlochs, und ja, da haben Sie sogar recht. Der Finanzminister hat weder Kosten noch Mühen gescheut, beides natürlich zu Lasten des Staates, damit wir wieder in einer Gesellschaft leben, in der sich Arbeit lohnt. Also nicht seine, da können Sie auch lange warten. Aber grundsätzlich ist es ja so, dass man das Problem mit Arbeitslosen immer durch Druck beheben kann. Manchmal ist dann das Problem weg, noch viel öfter sind es die Arbeitslosen, aber stört Sie das?

Im Grunde ist es doch eine alte Weisheit, man muss Reichtum immer relativ sehen, und deshalb muss man das mit Armut auch. Wer den ganzen Tag ausschlafen kann, weil er arm ist, dem geht es ja in der Regel viel besser, als müsste er mehrmals im Jahr nachgucken, ob seine Dividenden rechtzeitig auf dem Nummernkonto eingegangen sind. Man muss sich um die Inspektionstermine des Dritt- bis Fünfwagens kümmern, manchmal kommt zu der Jacht noch der eine oder andere Mittelstandsjet dazu, das muss alles verwaltet werden. Wenn man nicht ganz doof ist, machen das natürlich andere für einen, aber als Schmarotzer kann man selbst im Bett bleiben, und das nennen Sie gerecht? Die, die Sie arm nennen, das sind doch im Grunde die, die das Ideal dieser Gesellschaft leben, obwohl sie dazu gar keinen Grund haben!

So eine Armutsbesteuerung hat schon ihre Berechtigung, und das meine ich nicht einmal im moralischen Sinne – da können Sie lange warten, bis der Finanzminister solche Anwandlungen hat. Nein, ich meine die Lenkungswirkung. Wenn Sie als notleidender Milliardär, der von dieser mafiösen Steuergesetzgebung gezwungen wird, sich an Recht und Gesetz zu halten, wenn Sie da vom Staat in die Mangel genommen werden, da können Sie ja gar nicht anders, als aus lauter freiheitlicher Gesinnung Ihre Steuern zu hinterziehen, die Produktion in ein Armutsland zu verlagern, wo man das Personal noch rausschmeißen darf, wenn die Leute es wagen, einen an die Tariflöhne zu erinnern, und den Rest in Steueroasen zu verschieben, wo andere für einen in den Knast wandern, wenn das aufkippt. Das muss man beachten, die schlimmen Konsequenzen haben eben auch Arme zu befürchten, wenn sie es wagen, Transferleistungen in Anspruch zu nehmen. Da ist dann eben die Hälfte weg, und wenn sie dagegen einschreiten wollen, dann müssen sie arbeiten. So viel Mut hat ja von denen kaum einer.

Sie sehen den Staat immer noch als Gesamtheit der Individuen, und da haben Sie auch recht, aber dann dürfen wir die Kollektivhaftung auch für uns übernehmen. Für in der Gesellschaft auflaufende Ungerechtigkeiten müssen dann eben die büßen, die sich gerade nicht dem Zugriff des Staates entziehen können. Theoretisch steht es Arbeitslosen ja frei, sich durch die Wahl ihres Standortes der deutschen Justiz zu entziehen. Wenn die mit dem Neun-Euro-Ticket bis auf die Caymans kommen: herzlichen Glückwunsch! Ansonsten können diese Parasiten ja mal zeigen, dass sie damit dem Solidaritätsprinzip nicht nur von irgendeiner linksgrünen Pappnase nachplappern, sondern es auch verinnerlicht haben.

Die Erwerblosen empören sich inzwischen, dass sie die höchste Steuerlast tragen, aber ich frage Sie: ist das gerecht, und wenn ja, wen interessiert das? Die Frage ist doch nicht, wer die ganzen Ampeln für Fußgänger oder Radfahrer baut und finanziert, die Frage ist doch, wer die nutzt. Haben Sie schon mal einen Leistungsträger gesehen, der im Porsche bei Rot über eine Fahrradampel fährt? Sie können Ihre Spitzfindigkeiten gleich vergesse, ich habe das mit Absicht so formuliert, deshalb: nein. Auf der Autobahn gibt es keine Fahrradampeln, erst recht keine für Fußgänger, und jetzt fragen Sie sich mal, wer die ganzen Dinger bezahlen soll. Finden Sie das okay in einem Rechtsstaat?

Wir haben diese Sparerquote, die explizit für Hartz-Empfänger angedacht war, nicht ohne Grund so hoch angesetzt. Das sollte heißen, wer diese sehr weit auslegbare Summe, die im Grunde das ganze Existenzminimum ausmacht, eigenverantwortlich einspart, kann im Ermessensfall von Kürzungen in Höhe der gesamten Einsparungen ausgenommen werden. Das hilft uns, gesamtgesellschaftlich die Kosten zu reduzieren, im Normalfall die der Armen, die sich nicht fragen müssen, ob sie es schaffen, im Privatjet nach Sylt zu fliegen, bevor der Schampus wieder teurer wird. Wer die Kosten nicht soweit in den Griff kriegt, dem wird selbstverständlich nur das abgezogen, was er eingespart hat – das ist der mitfühlende Liberalismus. Den Rest macht unsere PR-Abteilung.

Jetzt werden Sie natürlich sagen: hallo, wie passt das denn zum Aufstiegsversprechen? Kann in diesem Land nicht jeder alles schaffen, wenn man ihm die Möglichkeiten dazu gibt? Richtig, aber wer würde denn die Möglichkeiten nutzen? Haben Sie schon mal jemanden kennen gelernt, der sich ohne freundschaftliche Unterstützung aus den richtigen Kreisen und eine rechtliche Beratung nach einem betrügerischen Konkurs ganz nach oben gearbeitet, nein: hat arbeiten lassen? Sehen Sie, ich auch nicht. Man muss eben gönnen können. Fünfzig Prozent: so hoch sind wir nie gekommen!“





Schwachstromland

1 08 2022

„… da sich die Testphase als voller Erfolg gezeigt habe, in denen vor allem das gesellschaftliche Klima erheblich besser geworden sei. Lindner lehne die Verlängerung der Versorgung Deutschlands mit elektrischem Strom entschieden ab, da sich seiner Ansicht keine…“

„… aber nur in anderen Ländern wie Dänemark möglich sei. Scholz verweise auf die geografischen Umstände, da in Skandinavien eine dünnere und naturnähere Besiedlung die Notwendigkeit der elektrischen Versorgung der Privathaushalte im…“

„… führende FDP-Politiker eine Diskussion über Stromleitungen in Deutschland für verfrüht hielten. Zuerst müsse die Wirtschaft ausreichend Zeit bekommen, eine Sättigung des Marktes mit den entsprechenden Geräten zu erreichen, damit sich die Investition für den Staat in einer…“

„… auch Vorteile habe. Buschmann verweise jedoch auf die Möglichkeit, durch verbrecherische Absicht in technischen Anlagen elektrischen Strom zu entziehen. Der Justizminister sehe es als seine Aufgabe, den Aufbau krimineller Strukturen, die sich an diesem Diebstahl bereichern könnten, mit allen sinnvollen Mitteln zu…“

„… ein nicht ausreichend ausgebautes Netz durch den Betrieb zu vieler Geräte schnell an die Grenzen der Belastbarkeit gelangen könne. Lindner habe klargestellt, dass der notwendige Netzausbau erst dann finanziert werden könne, wenn das Netz bereits so weit ausgebaut sei, dass sich ein Ausbau der Netze für den…“

„… die deutsche Infrastruktur durch historisch gewachsene Gebietsgrenzen die Elektrifizierung der meisten Regionen unmöglich mache. Anders als Südkorea, das seit Jahrzehnten durch Großstädte, Industrie von internationalem Rang und sehr stark ausgebauten Verkehr …“

„… da elektrischer Strom im rechtlichen Sinne gar keine Sache sei, die ein Unternehmen seinen Kunden in Rechnung stellen dürfe. Buschmann sei strikt gegen eine solche Einstufung und wolle durch ein handwerklich sehr gut gemachtes Gesetz die Bereitstellung von elektrischer Energie an den…“

„… keinen Sinn sehe. Wissing habe außerdem darauf hingewiesen, dass für eine Elektrifizierung des Verkehrs nicht ausreichend Steckdosen in Deutschland vorhanden seien, die von der Industrie allerdings erst durch elektrische Maschinen und…“

„… es sich bei der Möglichkeit, für drei Monate elektrischen Strom in Privathaushalten zu nutzen, um eine zeitlich befristete Maßnahme gehandelt habe, die nicht verlängert werden könne. Anders als der Tankrabatt, der weiterlaufen müsse, bis das Bundesministerium der Finanzen ausrechnen könne, wie viel Geld auf die Konten der betroffenen Mineralölkonzerne passe, sei eine einmalige Aktion nicht einfach ohne eine gesetzliche…“

„… werde die Elektrifizierung Millionen von Jobs kosten. Scholz sehe daher keine Möglichkeit, die Modernisierung der Wirtschaft mit einem…“

„… viele ausländische Regierungen unter ganz anderen Bedingungen planen müssten. So sei in Japan die Quote der Staatsschulden nicht mit der deutschen vergleichbar, weshalb die Versorgung mit Rostoffen auch nicht mit den Staatsschulden oder der deutschen Regierung verglichen werden kann, was für die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag eine Gefahr durch ausländisches…“

„… technisch nur durch die Vergabe weiterer Milliardenkredite an die Energieerzeuger machbar sei. Lindner sehe angesichts der Subventionen für Luftfahrt, fossile Energieträger und Autokonzerne keine Spielräume, mit denen er eine…“

„… die Erforschung des Einsatzes und der ökonomischen Verwertbarkeit elektrischer Anlagen weiter voranschreiten müsse, bevor die Regierung ihre Entscheidung treffen könne. Stark-Watzinger habe bereits sämtliche Gelder gestrichen, so dass die Evaluation wie immer in ihrem Ressort auf Mutmaßungen, finanzielle Zuwendungen und…“

„… viele Geringverdiener die Phase genutzt haben dürften, um geliehene Geräte auszuprobieren. Diese Mitnahmeeffekte seien so nicht vorhersehbar gewesen, weshalb Lindner gegen eine Verlängerung der Stromeinspeisung in die dazu gelegte Leitungen der…“

„… sei elektrischer Strom im öffentlichen Raum auch geeignet, die Kriminalität zu verstärken. Zwar könne man nie ganz ausschließen, dass mit Gas betriebene Laternen die Straßen für potenzielle Opfer sicherer machen würden, doch sei eine mit elektrischer Beleuchtung ausgestattete Straße viel einfacher dazu geeignet, einem mutmaßlichen Täter die Flucht so zu erleichtern, dass die Aufklärung sich viel schwieriger und…“

„… die Wirtschaft keine Möglichkeit sehe, die Rentabilität und den Aufbau neuer Arbeitsplätze durch elektrisch betriebene Produktionsmittel zu steigern, solange das Bundesjustizministerium sich weiterhin weigere, rechtliche Rahmenbedingungen für die Aufnahme dieser Innovationsprozesse zu…“

„… Buschmann rechtliche Rahmenbedingungen erst dann schaffen könne, wenn der Aufbau der Produktionsmittel erfolgt sei. Da es gegenüber der Wasserkraftbranche Zusagen gebe, bis 2055 jährlich 30.000 Euro zu investieren, müsse man das gegebene Versprechen jetzt auch halten, wenn der Markt sich nicht durch eine plötzliche…“

„… als erster Haushalt über zwanzig Steckdosen verfüge, unter anderem auch zur Aufladung eines elektrisch betriebenen Sportwagens. Als wichtigster Leistungsträger des Staates, der sämtliche Vorzüge aller Zukunftstechnologien verstehe, beanspruche Lindner selbstverständlich eine kostenfreie…“





Technologieoffen

4 07 2022

„… auf die deutsche Forschung setze, die einen neuartigen technischen Ausweg zur Lösung der aktuellen Energieproblematik finden werde, wenn sie ohne grüne Denkverbote arbeiten könne. Zum jetzigen Zeitpunkt bevorzuge Lindner den Ansatz des Perpetuum mobile, das sich bisher nicht als…“

„… mindestens einem thermodynamischen Hauptsatz widerspräche und folglich nicht zu realisieren sei. Die Präsidentin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sehe die Diskussion damit als beendet an und wolle keine weiteren…“

„… für eine erste Erforschung des Prinzips jährlich 600 Milliarden Euro bereitstellen wolle, mit denen das Prinzip der energieunabhängigen Bewegung für einen Prototypen sowie erste…“

„… sich Denz gemeinsam mit zahlreichen anderen Physikern dafür ausgesprochen habe, das von den liberalen entworfene Programm an keiner der deutschen Hochschulen durchzuführen, um die für Themen wie Klimawandelfolgen und Energiesicherheit benötigten Ressourcen nicht mit esoterischem…“

„… auch nicht bei einer Erhöhung der Mittel an der Auftragsvergabe interessiert sei. Da sich der Bundesverband der Deutschen Industrie bereits eingehend mit regenerativen Energien beschäftigt habe und einen Wiederaufbau der Fotovoltaik in der EU unterstütze, gebe es keinen Anlass für die …“

„… fordere Kubicki die fristlose Kündigung aller deutscher Forscher, um einen Neuanfang in der deutschen Physik schnellstmöglich mit der auf zehn Jahre ausgelegten Studienreihe einzuleiten. Er nehme die an Wehrkraftzersetzung grenzende und erkennbar ideologisch motivierte Verweigerung der Spacken aus dem…“

„… dass sich der Geltungsbereich der bisher in der Thermodynamik geltenden Regeln nachweislich nicht auf die Bundesrepublik erstrecke. Um dies auch zukunftssicher festzuschreiben und zugleich einen Investitionsschutz für zahlreiche Start-ups zu bieten, werde Buschmann in einem handwerklich sehr, sehr gut gemachten Gesetzentwurf alle…“

„… Unterstützung aus der Querdenkerszene erhalten habe. Lindner könne mit Verstärkung für sein Forschungsvorhaben rechnen, sobald das in der neu gegründeten Universität für Freies Denken in Unterbreizbach (Wartburgkreis) ansässige Institut für Alternatives Realitätsdesign eine eigene…“

„… mit einem Pendelkolbenmotor in einem in Sachsen gebauten Wagen vorfahren wolle. Der laut seinem Erfinder ca. drei Millionen Kilometer hohe Pendelmechanismus müsse allerdings erst noch aus magnetischen Kupferatomen gelötet werden, was angesichts der Lieferketten aktuell kaum im…“

„… plädiere Stark-Watzinger für eine rasche Umstellung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an den deutschen Gymnasien. Durch eine vermehrt an individualistischen Konzepten ausgerichtete Lehre werde möglicherweise schneller eine neue Form der Physik entdeckt, die sich wie seinerzeit Einsteins Relativitätstheorie klar von den bisher benutzten Modellen…“

„… bei der Anwendung elektromagnetischer Strahlung zu einem ersten Durchbruch gelangt sei. Die alternativen Forscher hätten beim Drehen mehrerer Tesla-Turbinen eine zwar geringe, aber messbare Menge an freier Energie erhalten, die sich nur noch durch die Gleichrichtung von Photonen auf der intrakosmischen Ebene im…“

„… die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in einem Dossier darauf hingewiesen habe, dass keine der angeblich durch Schwerkraft, Gaskinetik oder thermische Wirkung beruhenden Maschinen den von ihnen erzeugten Energieüberschuss in einer physischen Form hätten speichern können. Damit sei das Problem der Energieerzeugung nicht in…“

„… in einer parteiinternen Sitzung für ein Festhalten an der Konstruktion des Perpetuum mobiles plädiert habe. Kubicki sei der festen Überzeugung, mit dem Durchgriff der von Lindner nachfinanzierten Forschungsgruppe komme alles in Ordnung und sei bereit für einen zügigen…“

„… mit einem Sonderpreis für revolutionäre Forschungsergebnisse auszeichnen wolle. Lindner habe sich selbst von der Antriebsart überzeugt, die in einem Kleinwagen eine Geschwindigkeit von bis zu zehn Kilometern pro Stunde erlaube, was ohne äußere Energiezufuhr bisher noch keinem…“

„… die Weltraumfahrt in die Energieerzeugung integreren wolle. Buschmann halte angesichts der messbaren Expansionsgeschwindigkeit des Weltalls die Nutzbarkeit von Dunkle Energie für sehr viel wahrscheinlicher als die Installation zehntausender Windräder, die dann keinen Platz mehr für neue Einfamilienhäuser oder…“

„… versehentlich sichtbar geworden sei. Das angebliche Null-Energie-Auto habe seine Antriebskraft aus tausenden von Knopfzellen in der Karosserie bezogen, die nach wenigen Minuten…“

„… in einem nächsten Schritt versuchen müsse, die aus freiem Magnetismus, Wasserverbrennung oder Erdrotationsluftdruck gewonnene Energie in E-Fuels umzuwandeln. Bisherige Konzepte würden noch davon ausgehen, dass etwa der Gegenwert von mehreren tausend Litern Benzin gebraucht würde, um einen Wagen einen Meter weit rollen zu lassen, wobei die Kraftstoffzufuhr über einen Tank mit einem Fassungsvermögen von…“

„… sich Lindner zuversichtlich zeige, dass auch die Erderwärmung durch eine deutsche Erfindung und die daraus resultierenden Patente eine für die Wirtschaft überaus erfolgreich verlaufende…“