Doppelter Worthülsenwert

2 06 2022

„… den Entwurf ihrer Grundwerte-Charta zur Diskussion stellen werde. Da zur Erarbeitung des neuen Parteiprogramms ein Zeitraum von zwei Jahren veranschlagt worden sei, könne die CDU in ihren sach- und werteorientierten Einzeldebatten zu einer Positionsbestimmung des…“

„… die politische Kultur in Deutschland auf ein ideelles Fundament wie Leistung und Qualifikation zuführen, das in der Vergangenheit zu oft durch die übertriebene Sozialfürsorge beeinflusst worden sei. Dabei habe aber gerade die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass Eigenverantwortung und Gemeinsinn die besseren Alternativen zu einem…“

„… erste Ergebnisse in den Gremien erwartet würden. Bisher habe man sich intern nur auf eine Formulierung in der Präambel einigen können, nach der Angela Merkel mit ihren sozialistischen Ideen an allem schuld sei, da sie die CDU sechzehn Jahre lang planmäßig zerstört habe, um die Partei an der Bundesregierung zu…“

„… aber den christlichen Kontext aus den ersten Diskussionsrunden heraushalten wolle. Es gebe in der Union derzeit keine Bibel, da nach der letzten Renovierung des Kanzleramtes die…“

„… dass die Partei in den vergangenen Jahren zu oft auf die falschen Köpfe und Inhalte gesetzt habe, um nur im Wahlkampf einen Zugang zum Leben der hart arbeitenden Bürgerinnen und Bürger draußen im Land zu finden. Linnemann sehe hier im Verzicht eine durchaus positive…“

„… sich in der entschiedenen Neuverortung des modernisierten Entwurfs zu einer pragmatischeren Ausrichtung im gesellschaftlich-kulturellen Kontext der nahen Zukunft widerspiegeln solle, die sich im gegenwärtigen Spannungsfeld zwischen Anspruch und Möglichkeiten politischen Handelns bewegen werde. Konkretere Angaben könne Merz allerdings erst nach dem…“

„… sehe die Kommission eine reizvolle und politisch für neue Koalitionen bedeutsame Aufgabe darin, alte Aussagen zu überdenken und durch eine grundlegend neue Perspektive auf Gesellschaft und Wertesystem zu verjüngen. So könne man die in der Vergangenheit geäußerte Ansicht, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, heute viel differenzierter und mit größerer inhaltlicher Nähe zu potenziellen Verbündeten in der…“

„… den Klimaschutz als herausragende Aufgabe der CDU ansehe, wenn er sich mit der Tradition eines deutschen Staates vertrage, in dem man nicht allein für den Besitz eines Privatjets als Feind der bürgerlichen…“

„… dass Merz neben der Geschlossenheit als klares Bekenntnis zur programmatischen Vielfalt in der Einheit der Partei sowie auch umgekehrt einen richtigen und wichtigen Schritt hin zur neuen qualitativen Definition aushaltbarer Kompromisse zwischen Beständigkeit und Wandel sehe, der erst in der sachbezogenen Formulierung des Programms zu einer letztlich anwendbaren Form eines…“

„… auch als klares Bekenntnis zur Verfassung verstanden werden dürfe. So strebe die Union an, in der gesellschaftlichen Vielfalt diverser zu werden und sich mit ihren politischen Inhalten auch an Minderheiten wie Frauen, Ausländer oder…“

„… diesmal eine Ehrenerklärung sowie einen Verhaltenskodex von den Parlamentariern verlange, der ihnen jede widerrechtliche Bereicherung auf Kosten der Bevölkerung verbiete. Da die CDU im Wesentlichen alle Nebentätigkeiten ihrer Mitglieder für legal erkläre oder sie durch besonders strenge Schutzmaßnahmen vor unbefugtem Zugriff seitens der Öffentlichkeit abschirme, werde es auch weiter keine nennenswerten…“

„… dass sich Merz als Vordenker gut eigne, da er bereits durch zahlreiche Beiträge die Debatte, was konservatives Denken sei, belebt habe. So sei er für die Straflosigkeit der Vergewaltigung in der Ehe, aber für die Altersrente mit 70 gewesen, habe die Abschaffung des Kündigungsschutzes gefordert, aber erfolgreich gegen die Veröffentlichung seiner Nebeneinkünfte während seiner…“

„… bisher auf Feindbilder wie Genderideologie, Kommunismus, Rassismus gegen Deutsche und Verherrlichung des Rauschgiftkonsums gesetzt habe. Die CDU wolle dieses eingeschränkte Bild von Konservatismus durch eine viel breitere Sicht auf die Missstände innerhalb der Gesellschaft in…“

„… dem demografischen Wandel mit neuen Instrumenten begegnen wolle. So sehe Linnemann den Fachkräftemangel auch als sozialpolitische Herausforderung, die vor allem durch Abschiebung sämtlicher Scheinasylanten zu lösen sei, da dann jeder Deutsche wieder ein Jobangebot von der…“

„… rechne der mittlere Flügel der Mitte mit einer schwierigen Aufgabe, da die CDU auf der einen Seite Kernkompetenzen wie Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit zurückerobern und mit den Bürgern auf Augenhöhe kommunizieren, andererseits aber mit Merz als Kanzler eine…“

„… die CDU durch eine neue Erzählung in die Zukunft führen werde. Die Kommission werde in nächster Zeit auf der Basis der deutschen Leitkultur umfangreiche Untersuchungen zur…“

„… alte Ideen wie eine allgemeine Wehrpflicht oder die Ehe zwischen Mann und Frau zu den Erfolgen der Bundesrepublik machen könne. Da eine Vermögensteuer von linksterroristischen Staatsfeinden okkupiert worden sei, werde man solche Dinge jedoch in der Vergangenheit…“

„… den Prozess der Entscheidungsfindung nun durch die ergebnisoffene Diskussion führen wolle. Am Ende werde Merz alleine beschließen, als was er die CDU inhaltlich in seinem…“





Verrätervolk

14 04 2022

„… sehr unterschiedliche Bewertungen gebe. Zwar hätten einige Abgeordnete der Union bis heute ein entspanntes Verhältnis zu Russland und würden Merkel für die distanzierte Haltung gegenüber Putin eine Mitschuld an der Eskalation der…“

„… halte Merz die Debatte zum jetzigen Zeitpunkt für falsch, da man die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen in den letzten Jahren erst nach einem Regierungswechsel objektiv und wirtschaftsorientiert…“

„… hätte sich eine andere Gruppe der CDU als generelle Gegner des russischen Machthabers zu erkennen gegeben. Gemeinsam sei ihnen, dass auch diese der Kanzlerin maßgebliche Mitverantwortung an den kriegerischen Handlungen in der…“

„… habe Merkel mit ihrer Ostpolitik nur die wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik zeigen wollen. Die Bundeskanzlerin sei zwar auf Rohstoffe angewiesen gewesen, habe aber demonstriert, dass eine sinnvolle Verwertung nur durch die…“

„… dass Merkel der Ukraine Abwehrwaffen verweigert habe. Ein größerer Teil der Union habe zwar vorher Bedenken geäußert, dass dies eine nicht mit dem Kreml abgestimmte Haltung gewesen sein könne, habe die Kritik dann aber auf den wesentlichen Punkt bezogen, dass dadurch die deutsche Rüstungsindustrie um erhebliche…“

„… die überwiegende Mehrheit der Deutschen sich mit der Regierungspolitik einverstanden erklärt hätten. Für den nationalen Flügel sei dies eine gute Erklärung, warum eine Annäherung an die AfD ein Regierungsbündnis der Vernunft bringen könne, da eine zwar nicht der Parteilinie oder der Verfassung entsprechende, aber dem Volkswillen und…“

„… dass Merkel vielleicht nur deshalb nicht mit einer Politik der aggressiven Zurückhaltung gegen die Russische Föderation regiert habe, um nicht den militärischen Angriff auf Deutschland riskiert zu haben. Dies sei ohne ausdrückliche Stellungnahme der Ex-Kanzlerin zwar weder zu beweisen noch zu widerlegen, für Publikationen in den anstehenden Landtagswahlkämpfen dürfe man es aber immer…“

„… sich gerade die transatlantischen Verbände innerhalb der Unionsparteien einer Belastung ausgesetzt sähen. Man könne Merkel nicht als eine Förderin betrachten, wie dies beispielsweise von Seiten der USA geschehen sei, wolle sie aber auch nicht als Verräterin, die mit einer naiven…“

„… die historischen Begleitumstände nicht in der richtigen Konsequenz gewürdigt würden. Für den Parteivorsitzenden sei es klar ersichtlich, dass Merkel die Tragweite ihres Tuns nicht habe in Gänze überblicken können, da sie als Frau nicht in der Lage gewesen sein, alle Einzelheiten der…“

„… immerhin für eine lang anhaltende Periode des Friedens verantwortlich gewesen sei, was in der deutschen Geschichte einigermaßen Beachtung verdiene. Merz kritisiere daran, dass die Rolle der Bundesrepublik als militärisch belastbare Nation bereits von Schröder torpediert worden sei, was sich bis heute in den Beziehungen zu den USA…“

„… die Deutschen als Verrätervolk bezeichnen wolle. Gleichzeitig seien sie aber auch Opfervolk, wie Kretschmer auf einer Pressekonferenz der Energiekonzerne im Freistaat…“

„… würden sich die damaligen Verbindungen der CDU-Fraktion zu Kasachstan heute in einem ganz anderen Licht darstellen. Da sich das Regime inzwischen von Putin distanziere, dürfe man auch vorherige Fälle von Lobbyismus nicht mehr als…“

„… die Debatte mit einem Machtwort endgültig abschließe. Merkel habe zwar eine vollständige Katastrophe hinterlassen, die man nach Warnungen aus der Opposition bereits vor Jahren habe kommen sehen, es seien ihr im Rückblick aber keine Fehler nachzuweisen. Dies gelte ja auch für alle anderen Politikfelder, weshalb Merz gerade im Hinblick auf Russland nun keine gesonderte…“

„… reiche es Generalsekretär Czaja aus, dass sich die Altkanzlerin heute eindeutig gegen den Krieg positioniert habe. Da sie bei sich keine Art der Verantwortung sehe, dürfe man ihr diese auch nicht zuweisen. Dies werde in der Union seit der Gründung praktiziert, nur wegen eines einzelnen Konfliktes ändere man doch jetzt nicht die…“

„… dass die Partei auch anerkennen müsse, wie stabil die Öl- und Gaslieferungen aus Russland vor und nach der Annexion der Krim gewesen seien. Damit habe Merkel mehr für die Sicherheit der deutschen Wirtschaft geleistet als Scholz, was nicht nur zur Kräftigung der Börsenkurse und damit der Vermögen in der EU und den…“

„… allerdings nicht auszuschließen sei, dass sich der russische Präsident durch offene Kritik an der Ex-Kanzlerin gekränkt fühle und seinerseits mit einem Lieferstopp antworte. Mit der Verleihung einiger hoch dotierter Preise an Merkel könne man ihre Reputation in der Öffentlichkeit innerhalb der kommenden Monate sicher wiederherstellen und so eine Exitstrategie aus der Diskussion um ihren…“

„… müsse sich der Parteivorstand jetzt keine unangenehmen Fragen stellen lassen. Dies würde im Nachgang nur zu Selbstkritik führen, die bisher immer zu sinkenden Umfragewerten und…“

„… die Partei auch gemeinsam Konsequenzen aus den Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre ziehen werde. Um einen geistesgestörten, asozialen, gewalttätigen Soziopathen mit krimineller Energie zu verstehen, hätte man auf den Rat einer ähnlich denkenden Persönlichkeit hören müssen. Es sei im Rückblick falsch, dass 2005 die Kanzlerschaft nicht gleich durch Friedrich Merz als führendem…“





Paralleluniversum

12 10 2021

„… und den Weg für personelle Erneuerungen frei machen wolle. Das bedeute jedoch nicht, dass er seinen Rücktritt als Parteivorsitzender vor der Wahl eines anderen Bundeskanzlers anbieten oder in…“

„… im Augenblick nur schwer zu vermitteln sei. Spahn rate daher zu einigen Tagen Ruhe, in denen er innerparteiliche Sondierungen zur Frage der Nachfolgeregelung für das Amt des…“

„… habe es nach Ziemiaks Auffassung keine Ankündigung eines Rücktritts gegeben, sondern nur ein Rücktrittsangebot, das jedoch bisher noch nicht von den anderen Mitgliedern des…“

„… dass Laschet der beste Kanzler sein werde, den die CDU je gehabt hätte. Möglicherweise habe dies sogar positive Auswirkungen für Deutschland. Polenz habe in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Union über eine Mehrheit im Bundesrat verfüge. Wenn die CDU nicht die Macht bekäme, dann solle keiner in der BRD ein…“

„… halte Laschet eine Trennung der beiden Positionen für denkbar. Er wolle bis auf Weiteres als designierter Kanzler zur Verfügung stehen, der er auch weiter bleiben werde, falls ein Bündnis aus SPD, Grünen und Liberalen nicht die gesamte Wahlperiode überstehe, und daher auch als Chef der Christdemokraten seine bisherige Rolle in der…“

„… nicht an einer Person festgemacht werden dürfe. Merz sei sich völlig sicher, dass eine erneute Koalition mit den Sozialdemokraten auf Bitten der Partner unter seiner Kanzlerschaft gelingen könne, sobald der Weg dazu frei sei. Er werde dies aber erst vorschlagen, sobald er von der Basis um den Vorsitz gebeten werde und seine eigenen Akzente für eine politische Erneuerung der…“

„… die Partei sich darüber verständigen solle, dass weder im Wahlkampf noch danach Fehler begangen worden seien, weder von ihm noch von den anderen Politikern, die ihn unterstützt hätten. Laschet werte seine Aufforderung nach einer Erneuerung nun dahingehend, dass er selbst für mehr Kontinuität an der Spitze und in den…“

„… sei Spahn zwar erfahren, aber viel zu jung, um an der Spitze einer großen Volkspartei Wahlen gewinnen zu können. Merz sehe bei den Grünen, dass eine unerfahrene Parteiführung keine Chance habe, sich erfolgreich in der Regierung zu…“

„… eine konsensuale Lösung für die nächsten Schritte anstrebe, die eng mit der Partei abgestimmt werden müsse. Ziemiak habe zwar keine Ahnung, was das bedeute, er unterstütze es aber vollkommen und werde dies auf dem Parteitag auch genau so…“

„… dass Laschet fest davon ausgehe, bei einer Abstimmung von der Basis im Amt des Parteichefs bestätig zu werden. Er halte das Votum daher für verzichtbar und werde sich ganz auf die Funktion als Verhandlungsführer in der Jamaika-Koalition konzentrieren, die sich bestimmt in der nächsten…“

„… die Nachfolge selbst moderieren wolle. Er gehe davon aus, dass der aktuelle Vorsitzende die Wahl in Form einer Multimedia-Show im Internet veranstalten möchte. Spahn habe sich offen gezeigt für neue Formate, werde diesmal aber nur antreten, wenn er der einzige Kandidat aus der vorherigen…“

„… eine Verjüngung nicht bedeute, dass der Altersschnitt der Gesamtpartei halbiert werde. Amthor sei wegen seiner demokratiefeindlichen Tendenzen, wegen Verstrickung in Korruption und staatsgefährdende Geschäfte durchaus für als CDU-Chef geeignet, dürfte aber keine Chance bei der…“

„… sich Laschet auch weiterhin in einem Paralleluniversum aufhalte, in dem er als CDU-Vorsitzender zurückgetreten sei und gleichzeitig in Personalunion als Kanzler und Parteichef den Prozess der Regeneration voranbringe. Röttgen sei über den Gesundheitszustand seines Kollegen durch ein Gutachten der…“

„… es mehr als vertrauensbildende Maßnahmen bedürfe, um die Geschlossenheit der CDU während der personellen Erneuerung zu sichern. Merz sehe es mehr und mehr als wichtigen Schritt, wenn der bisherige Ministerpräsident sich jede weitere Äußerung in der Öffentlichkeit sowie bei den…“

„… sei es Laschet als dem besten Kanzler, den die CDU gehabt habe oder nicht haben werde, sowohl möglich, Parteichef zu sein oder auch nicht zu sein. Polenz wisse, dass der beste Kanzler, der als der beste Kanzler auch gleichzeitig der beste Kanzler der CDU sein könne, durch die besondere Gabe der Bilokation sowohl gleichzeitig der beste Kanzler der…“

„… stehe Spahn für einen sehr konservativen Kurs bei gleichzeitiger Modernisierung, während Merz eine Modernisierung bei sehr konservativem Kurs angekündigt habe. Ob diese Forderungen sich auf inhaltliche oder personelle Schritte bezögen, könne die Partei vor der Wahl des neuen Vorsitzenden allerdings nicht genau…“

„… erweise sich das Moderationsmodell als nicht geeignet mit dem Wunsch nach transparenter Entscheidung durch die Basis. Es herrsche durchaus Einigkeit, dass eine interne Gesprächsrunde unter den bisher genannten Kandidaten schneller zu einem Ergebnis führen werde, das länger als die…“

„… Söder sich in einer Videobotschaft gemeldet habe. Es sei ihm vollkommen egal, wer unter ihm nicht zum CDU-Kanzler gewählt werde, ansonsten konzentriere er sich auf die nächste Landtagswahl im Freistaat Bayern und verfolge einen Kurs des…“

„… für einen stabilen Kurs in schwierigen Zeiten durch Geschlossenheit und verlässliche Positionen stehe. Laschet habe sich entschlossen, seinen Rücktritt als Vorsitzender erst 2025 in Erwägung zu ziehen, falls seine Wahl zum Bundeskanzler auch dann nicht die…“





Permanente Revolution

5 10 2021

„… dass sich die Union inhaltlich erneuern müsse, um mit einem erkennbar konservativen Programm eine Koalition mit den Grünen und der…“

„… müsse nun auf einem schnell einberufenen Sonderparteitag ein Wahlprogramm beschlossen werden, das die Sondierungen für eine Jamaika-Koalition erleichtere und danach auch nachträglich an die Wählerinnen und Wähler der…“

„… habe Laschet versprochen, seine Partei auch als eigentlicher Sieger der Wahlen hinter der SPD, die wegen ihres geringen Stimmanteils kein Recht habe, sich als richtiger Sieger zu bezeichnen, nicht im Stich zu lassen, da er die Verantwortung, die die SPD, die nämlich überhaupt nicht richtig die Wahl gewonnen habe und sich deshalb auch nicht für die Regierungsbildung verantworten dürfen, als der…“

„… es auch eine personelle Neuausrichtung der CDU geben müsse. Kuban sehe sich selbst als den geeigneten Mann, der die Partei in eine neue…“

„… sei es an der Zeit, Deutschland mit neuen Konzepten wie einem Zukunftsplan oder einer 10-Punkte-Strategie wirtschaftlich und technologisch viel besser aufzustellen, als es die bisher im Land verantwortliche Regierung mit ihrem…“

„… vertrete die Junge Union den Ansatz, die neue politische Führung mit politischen Kräften aus der zweiten Reihe neu zu gestalten. Es bedürfe dazu allerdings erst einer Kommission, die in Ruhe nachsehen müsse, ob es unter Merkel in der zweiten Reihe noch nennenswerte…“

„… eine personelle Neuausrichtung der CDU stattfinden müsse. Spahn betrachte sich als den optimalen Kandidaten, der der Partei eine neue…“

„… biete Laschet an, einen neuen Wahlkampf für die nächsten Abstimmungen auf Bundes- und Landesebene bereits jetzt zu starten. Man werde an der inhaltlichen Auseinandersetzung sehen, ob es sich bei den von der CDU angebotenen Inhalten um Inhalte im Sinne von ‚Inhalten‘ handle, die die Wähler erreichen würden, um so langfristig genau die richtigen Inhalte für einen Sieg der Partei zu…“

„… die personelle Neuausrichtung der CDU unausweichlich sei. Röttgen halte sich nach wie vor für einen integrativen Anführer, dem die Partei in eine neue…“

„… bedürfe es einer offeneren Haltung. Laschet wolle ein fluktuierendes Brückenzukunftsteam in den Dauerwahlkampf einbringen, das sich an der Ablehnung durch die Wähler orientiere. So könne gleichzeitig eine neue Bundesregierung personell bestimmt werden, deren Mitglieder dann als offene und flexible Experten auch Politikfelder betreten würden, von denen sie keine Ahnung hätten, um eine möglichst kontinuierliches System von…“

„… sich nicht an den Wahlprogrammen anderer Parteien orientieren werde. Es sei für spätere Koalitionsverhandlungen im Laufe der Legislatur eine schlechte Empfehlung, nur die SPD oder die Grünen zu ersetzen, da so das inhaltliche Profil der Union nicht mehr in die…“

„… schnell die personelle Neuausrichtung der CDU einleiten werde. Merz verfüge als einziger über ausreichend Erfahrung, um die Verjüngung der Partei so radikal wie möglich in einen…“

„… die Zuordnung zu Lagern nicht an den Äußerlichkeiten festzumachen. So gehöre Amthor zwar optisch zu den jüngeren Kräften in der CDU, sei aber ansonsten einer der…“

„… eine rotierende Doppelparteispitze mit den Kandidaten vorschlage, die jeweils aus der Wahl der Basis hervorgingen. Dies könnten Laschet und Spahn, Spahn und Laschet, Merz und Laschet, nicht aber Spahn und Merz ohne…“

„… habe Söder nicht vor, sich zu den Querelen innerhalb der Schwesterpartei zu äußern. Er habe den Wahlausgang längst akzeptiert und verfolge die Sondierungsgespräche der Ampelparteien mit der Absicht, sich erst wieder als Oppositionsführer mit anderen Gruppierungen außerhalb der…“

„… wolle Laschet schnellstmöglich Experten in eine Brückenübergangszukunftskommission holen, die mit ihm neue Konzepte wie ‚Entfesselung der Wirtschaft‘ oder ‚Weiter so‘ zu…“

„… lehne ein großer Teil der CDU bisherige Überlegungen zu den umfrageorientierten Plänen der aktuellen Parteiführung ab. Merz sehe in den Plänen Ansätze zu einer permanenten Revolution, die die Union letztlich in eine sozialistische…“

„… der Parteibasis mitgeteilt habe, dass das Präsidium Abstimmungen über personelle Fragen nur dann umsetzen wolle, wenn es der Führung passe. Damit werde eine Traditionslinie verfolgt, die einen wesentlichen Anteil am Erfolg der…“

„… eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den politischen Mitbewerbern Vorteile für die Bildung einer Koalition berge. Laschet sehe in der bisher oft genannten Forderung nach Steuersenkungen ein sehr gutes Thema zum…“

„… nach einer internen Äußerung die CDU als einen Haufen denkfauler, unfähiger Arschlöcher betrachte, deren einziges Ziel es sei, sich auf illegalem Wege die Taschen voll zu stopfen. Merz halte sich für den einzigen Führer, der diese Partei in eine glorreiche…“

„… dass eine personelle Neuausrichtung der Christdemokraten nicht ohne seine Beteiligung stattfinden werde, da er um einzelne Verflechtungen innerhalb der verschiedenen Parteiflügel besser wisse als alle anderen. Schäuble stehe für einen…“

„… sich für mehr Nachhaltigkeit einsetze. Das Votum der Parteibasis sage ganz klar aus, dass die CDU vorsorglich die Bundestagswahlen 2025 für verloren erklären wollten, um jetzt in Ruhe eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung der…“





Sündenbock

22 09 2021

„… es in der Union derzeit keinen Konsens gebe. Sicher sei nur, dass das schlechte Abschneiden der CDU ausschließlich von Merkel verursacht worden sei, da sie nicht mehr als Kanzlerin und Vorsitzende der Partei in den…“

„… eine Reaktion aus dem Kanzleramt nicht zu erwarten sei. Die Vorwürfe seien weder neu noch zutreffend, so dass eine Auseinandersetzung in der jetzigen Situation nicht mehr zielführend und…“

„… die Schuld nicht nur bei der Kanzlerin liege, sondern in der Art, wie sie ihn als größten Politiker der Nachkriegszeit davon abgehalten habe, das Land wieder an die Weltspitze zu bringen. Merz sehe sich ganz klar in der Pflicht, als Kanzler und CDU-Vorsitzender die nächsten…“

„… sich aber nicht auf einzelne Politikfelder beschränke, sondern im Gesamtergebnis gesehen werden müsse. Spahn sehe in Merkel immer noch die beste Bundeskanzlerin der letzten 16 Jahre und werde für den nächsten Bundeskanzler, der seiner Ansicht nach der beste Bundeskanzler der nächsten Jahre sein werde, einer der besten Minister sein, der dann später einmal als der…“

„… liege der Fehler nach Schäubles Ansicht darin, dass Merkel zwar noch Kanzlerin sei, durch ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende aber den für die letzten Wahlen typischen Amtsbonus nicht mehr in die…“

„… nicht bestätigt werden könne. Es gebe für Mitglieder der Parteispitze keine therapeutischen Angebote, diese seien auch nicht angefragt worden, da man sich entschlossen habe, durch weitere zum Teil konstruktive Diskussionen in der…“

„… dass sich die Union insgesamt sehr stark verändern müsse, personell und inhaltlich, um die vergangenen Jahre hinter sich zu lassen und mit modernen Impulsen die Gesellschaft zu gestalten. Merz sei überzeugt, dass nur er dies leisten könne, und werde daher unmittelbar nach der Wahl als neuer Vorsitzender der…“

„… habe Schäuble zu Bedenken gegeben, dass eine Vorsitzende Merkel durch ihre Möglichkeiten im Wahlkampf auch nach einem Rücktritt als Kanzlerin in der Mitte der Legislatur eine viel bessere Basis für einen erfolgreichen…“

„… auch Kräfte in der Union stärken müsse, die bisher bundespolitisch noch nicht in Spitzenämtern gewesen und daher unbelastet seien. Amthor sei für diese Erfahrung noch zu jung, deshalb wolle man ihn erst in einigen Jahrzehnten mit der…“

„… aber nicht für die Fehler von Ministern verantwortlich gemacht werden dürfe. Außerdem sei für Söder die traditionelle Besetzung des Verkehrsressorts mit einem Christsozialen absolut unproblematisch gewesen, was auch an der starken Zustimmung innerhalb Bayerns und den…“

„… durchaus Erfahrung in wichtigen Bereichen wie Korruption und Veruntreuung vorweise und mit vielen gewaltbereiten Rechtsextremisten vernetzt sei. Spahn sehe in Amthor einen ausreichend qualifizierte Kandidaten für den Parteivorsitz, den er durch loyale Unterstützung fördern werde, um in einigen Jahren eventuell selbst als…“

„… eine gemeinsame Kandidatensuche nicht parteiintern geklärt werden könne, da man dazu auch die Basis befragen müsse. Sollte es dennoch auf eine Kür des Sündenbocks hinauslaufen, werde Merz sich der Wahl nicht stellen, da er genügend Zeit brauche, um eine Übernahme von Regierung und Vorsitz der…“

„… sei es ein Versäumnis der Bundeskanzlerin, dass sie in den letzten Jahren Umweltministerinnen der SPD ins Kabinett berufen habe. Da das Klima nicht durch eigene Parteipolitik bekämpft worden sei, habe sich die Opposition nun mit…“

„… von allen Parteiämtern entbinden werde. Merkel habe auf diesen Vorstoß ihrer Kritiker nicht reagiert, da sie nach der Amtsübergabe ohnehin in den Ruhestand gehe und keine weiteren…“

„… müsse sich die Kanzlerin anrechnen lassen, dass sie nicht genügend auf die Expertise zweier SPD-Umweltministerinnen vertraut habe, sondern durch parteiinterne Politik Versäumnisse in der…“

„… dem Bundesvorstand negative Energien verleihe. Die öffentliche Diskussion zwischen Merz und Schäuble, wer mehr unter Merkel gelitten habe, sei nicht mehr produktiv für den…“

„… dass in den letzten Legislaturen ein viel zu christliches Profil die Politik bestimmt habe. So sei die wirtschaftliche Kompetenz wichtiger Fachleute in den Bereichen Rente, Pflege oder Wohnen stark in Misskredit geraten, was sich nun auf die…“

„… sich der rechte Parteiflügel offen für einen Ausschluss von Merkel ausgesprochen habe. Zwar habe man sich in den vergangenen Jahren in vielen außerparlamentarischen Beschäftigungen schnell bereichern können, doch werde die Nachhaltigkeit dieser Geschäftsmodelle durch den Verlust der Kanzlerschaft viel zu plötzlich unterbrochen, um neue Geldquellen jenseits einer…“

„… beispielsweise bei der FDP zur Entwicklung eines mitfühlenden Liberalismus geführt habe, der mehrere Tage lang in den Medien präsent gewesen sei. Laschet müsse bis zum Vorabend der Wahl eine deutliche Distanzierung von der Bundeskanzlerin zeigen, indem er ein Ohne-Mutti-Weiter-so als neue Brückenlösung bis zu einer…“

„… mit der parteiinternen Aufarbeitung der aktuellen Lage durchaus zufrieden sei. Immerhin spare sich die CDU komplizierte Wahlanalysen und könne gleich in den Prozess der Selbstzerstörung übergehen. Merkel sehe dies mit tiefer Befriedigung und einer gewissen…“





Wat för e Driss

28 07 2021

„… durch das Gewicht der Gerüstteile in die Tiefe gezogen worden sei. Augenzeugen hätten berichtet, dass die Spitze des Nordturms zunächst in sich zusammengefallen und dann auf die Domplatte gestürzt sei, wodurch das Domforum und die…“

„… dass das Domkapitel schon Stunden vor der Katastrophe die Landesregierung gewarnt habe. Innenminister Reul sei jedoch der Ansicht gewesen, man könne nach einem Einsturz immer noch die Polizei benachrichtigen, wenn dies dann überhaupt noch…“

„… nicht ins Ressort des Landes falle. Der Kölner Dom sei im Besitz sowie unter Verwaltung der Kirche und könne damit keine finanziellen Ansprüche an die Gebietskörperschaft stellen, sondern habe bis zu einer endgültigen Entscheidung über Renovierung oder Abriss des Gebäudes die anfallenden Kosten des…“

„… eine Prozession und einen Bittgottesdienst angekündigt habe, um die Kölner Bürgerinnen und Bürger zu beruhigen. Ein von der Landesregierung angedrohtes Versammlungsverbot wegen Verstoß gegen regierungsseitige Auffassungen zur römisch-katholischen Glaubenslehre fasse man dagegen als nicht im…“

„… den Dom nie wieder aufzubauen. Reichelt habe in seinem BILD-Leitartikel klar zum Ausdruck gebracht, dass das Christentum nicht als steuerfinanzierte Unterhaltung für Frauen, Ausländer, Erwerbslose und andere nicht in der…“

„… dass eine Warnung für ganz Nordrhein-Westfalen außerhalb der Kölner Innenstadt als eine Belästigung der Bürger hätte aufgefasst werden könnte, weshalb die Landesregierung lieber eine weniger aufwändige Form des…“

„… den Abtransport des Dreikönigenschreins androhe, dessen Verkaufserlös für die Stiftung Anus puerorum um regierungsnahe Mitglied von Opus Dei und mehrere in…“

„… die Warntafeln an der Westfassade entfernt habe, da diese nicht im Auftrag des Ministerpräsidenten angebracht worden seien. Wenig später habe ein Steinschlag vom Südturm die polnische Pilgergruppe, die zum Glück ihre Spende bereits vorher im WDR-Funkhaus abgegeben hätten, mit einem massiven…“

„… rate die Landesregierung der Kirche, die CDU mit dem Sammeln privater Spenden zu beauftragen, die diese gegen einen angemessenen Prozentsatz an die jeweiligen…“

„… nun auch keines Krisenstabs mehr bedarf, da die Schäden bereits eingetreten seien. Die für das Gremium veranschlagten Gelder könne man in Bitcoin investieren, um den Kölnern ein vergoldetes Kanzlerstandbild zur Aufstellung auf der Domplatte zu…“

„… keine Auswirkungen auf das Klima habe und daher dem Land erlaube, alle Windkraftanlagen in Köln sofort zu demontieren. Dies würde den notleidenden Energiekonzernen mehr finanzielle Flexibilität zum rechtswidrigen Abholzen von…“

„… habe es den Kölner Dom zur Zeit Karls des Großen noch gar nicht gegeben. Laschet halte die Instandsetzung der Türme daher nicht für politisch notwendig, es sei denn, er werde aufgefordert, in einem neuen Kaiserreich als…“

„… rate die Landesregierung der Kirche, durch den Verkauf der Glocken ein Zeichen zu setzen. Die Stadt Köln könne so wenigstens symbolisch ihren Gemeinsinn zeigen, statt sich wie andere nicht zur CDU-nahen Industrie gehörigen Betriebe nur auf Zahlungen aus Steuermitteln zu…“

„… mehrere Ministerpräsidentinnen und -präsidenten, die Bundeskanzlerin sowie der Bundespräsident anreisen würden. Ebenso werde der polnische Staatspräsident zum Staatsakt auf der Domplatte erwartet. Die nordrhein-westfälische Landesregierung werde von einer offiziellen Teilnahme absehen, da die Stadt Köln es abgelehnt habe, die Anreisekosten für die…“

„… bringe Merz ein innerstädtisches Kraftwerk als neues Wahrzeichen ins Gespräch. Eine Anlage zur Verstromung von Kohle aus dem Hambacher Forst sei vorzuziehen, da bei der Errichtung von Windkraftanlagen weite Teile der Kölner Altstadt aus Gründen des Mindestabstands komplett…“

„… dass der Auftritt des Ministerpräsidenten mit seinem selbst geschriebenen Karnevalslied Wat för e Driss, fickt üch all ehr Jecke nicht im Widerspruch zum Inhalt der Trauerfeier für die dreißig Unfallopfer stehe. Laschet wolle mit ansteckendem Frohsinn das Herz der Wähler für sich gewinnen, denen die Todesfälle genauso egal seien wie…“

„… es sich um ein Erdbeben gehandelt haben müsse, auch wenn zu dieser Zeit keine seismischen Bewegungen gemessen worden seien. Da der Ministerpräsident es ablehne, sich komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge von Personen mit einem Hochschulabschluss erklären zu lassen, werte man die Bauschäden als Folge höherer Gewalt, für die man als Landesregierung ohnehin gar keinen finanziellen…“

„… der neue Dreidrecksäckeschrein mit den Überresten von Reul, Merz und Laschet sich zu einem Anziehungspunkt für Pilger und Touristen entwickle. Auch zahlreiche Schädeltrümmer und Knochenstücke würden mit einem vom Domkapitel initiierten Reliquienhandel die enge Verbindung von Stadt, Kirche und demokratischen Bürgern auf eine neue und dauerhafte…“





Sauerland-Gruppe

19 01 2021

„… erstmals durch eine Onlineabstimmung die Führung der Partei habe übernehmen können. Die für Merz abgegebenen Voten seien eindeutig als Zeichen einer erheblich nachlassenden…“

„… dem neuen Vorsitzenden der CDU auch nicht gratuliert habe. Merz gehe davon aus, dass dies bereits als Eingeständnis einer Wahlniederlage gewertet werden könne, die Laschet zum…“

„… die Medien des Springer-Konzerns bereits im Vorfeld der Wahl von internen Chats berichtet hätten, in denen der Kandidat der patriotischen Mitte gezielt beschädigt worden sei. Außerdem habe man die freie Meinungsäußerung erlaubt, was grundgesetzwidrig und…“

„… warne auch die AfD vor den Folgen der fatalen Fehlentscheidung. Die Partei habe sich mit der Verweigerung gegenüber Merz in eine liberale Richtung entwickelt, die am Ende linksextremen Parteien wie den Grünen die Terrorherrschaft über die BRD GmbH als Teil der zionistischen…“

„… dass Laschet im ersten Wahlgang noch mit fünf Stimmen zurückgelegen habe. Dies sei der Beweis für einen von langer Hand geplanten Betrug, den Merz nur deshalb nicht beweisen könne, da die von Merkel bezahlten ausländischen Linksterroristen die Spuren so gründlich…“

„… nicht wieder nach Düsseldorf gelangt sei. Parteifreunde hätten vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten seit Sonntag weder SMS noch Anrufe erhalten, was auf einen ungewöhnlichen…“

„… seien ausländische Hackerangriffe auf die Server der CDU-Wahl gemeldet worden. Nach Informationen von BILD könne es sich nur um Störversuche der von Röttgen und seinen ökofaschistischen Parteikollegen handeln, die die Stimmen auf sein eigenes Konto umlenken und…“

„… dass Merkel die Ablehnung der Besetzung des Ministerpostens mit Friedrich Merz nicht vor dem Parlament verkündet habe. Ihre Weigerung sei damit nicht gültig, Merz habe einen Anspruch auf das Wirtschaftsressort erworben und fordere die Auszahlung der Bezüge rückwirkend zum…“

„… sei bereits die Verschiebung des Parteitags der Tatsache geschuldet gewesen, dass Antifa und radikalislamistische Feministinnen erst genug Geld aus der von Merkel zur Zerstörung der Wirtschaft eingerichteten Kriegskasse…“

„… eine Lösegeldforderung eingegangen sei. Die Organisation, die sich selbst als die Sauerland-Gruppe bezeichne, verlange die sofortige Korrektur der Wahl, wie sie die Bundeskanzlerin 2020 bereits in Thüringen durchgesetzt habe, sowie eine eidesstattliche Versicherung, dass die Pandemie mit sofortiger Wirkung vorbei sei, um die Wirtschaft wieder in vollem Umfang zu…“

„… mit den von WerteUnion und AfD zu Verfügung gestellten Anwälten eine Klage vor dem Volksgerichtshof gegen die Verräter aus der Union vorbereite, die alle Stimmen gegen Merz als schwere Wehrkraftzersetzung in Tateinheit mit linksfaschistischem Terrorismus und…“

„… es auch kein Interesse gebe, den Wahlsieger aus der Gefangenschaft der Antiantifaschistischen Armee zu befreien, wenn nicht gleichzeitig der unterlegene Kandidat zur Verantwortung gezogen werde. Söder werde deshalb keinen…“

„… Angriffe auf den Deutschen Bundestag angekündigt habe. Wenn Steinmeier ihn nicht sofort zum Kanzler ernenne, plane Merz einen Marsch der Getreuen, um die Rettung des Volkes vor einer linksgrünen Gewaltherrschaft notfalls mit den Mitteln einer…“

„… sich Ziemiak als erster der Polizei gestellt habe. Er sei sehr enttäuscht gewesen, dass Merz ihn trotz seiner Herkunft aus einer sozial schwachen Familie und fehlender Berufsausbildung nicht zum Beauftragten für Propaganda und…“

„… das Volk durch insgesamt neun Personen vertreten worden sei, die sich gemeinsam mit ihrem Führer Zutritt zum Reichstagsgebäude hätten verschaffen wollen. Unter Sprechchören wie ‚Deutschland den Aktien – Merkel ins Gas‘ sei der Trupp bereits auf der Rasenfläche vor dem …“

„… die im Internet anonym eingestellte Petition an den scheidenden US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump gerichtet sei. Unklar sei jedoch bis zur Stunde, ob Merz die Forderung, die BRD GmbH zur Rettung vor radikal linken Demokraten durch einen nuklearen Erstschlag auszulöschen, mit Absicht von seinem E-Mail-Account aus dem Wahlkreis 147 oder nur durch eine technische…“

„… in einem Keller in Schmellede gefunden worden sei. Laschet trage keine Verletzungen davon, werde aber nicht von einer Strafanzeige gegen den Mitbewerber absehen und halte am Votum der Christdemokraten fest, die ihn auch in der Briefwahl mit großer Mehrheit zum…“

„… die AfD ihre Unterstützung angeboten habe. Für Höcke stehe es fest, dass die Wahl zum CDU-Vorsitz nur Teil einer größeren Verschwörung zur endgültigen Islamisierung der von den Alliierten zugelassenen Restgebiete des Reiches und der…“

„… nach Aufnahmen der Sicherheitskamera die Sicherungsposten vor dem Reichstag mit einer abgesägten Schrotflinte bedroht habe. Merz habe hingewiesen, dass er den Umgang mit Frauen in subalternen Positionen nicht problematisch sehe. Nachdem er die Polizistin mehrmals an die Brust gefasst habe, sei durch den mehrmaligen Gebrauch ihrer Dienstwaffe die Situation sehr schnell…“

„… keiner gewusst habe, wie es zu einer derartigen Radikalisierung habe kommen können. Die Union werde daher alle geplanten Aktivitäten im Internet bis auf Weiteres nicht mehr zum…“





Feindliche Übernahme

10 11 2020

„… es ein hartes Rennen zwischen Union und Grünen werde, bei dem es auf jede einzelne Stimme ankomme. Da sich jedoch ein Wahlsieg der CDU abzeichne, werde eine Koalition unter Friedrich Merz als neuem Bundeskanzler nicht…“

„… zuletzt in der Parteizentrale gesehen worden sei. Merkel habe noch im Laufe des Nachmittags mit mehreren scheidenden Bundesministern die…“

„… fast hundert Wahlkreise ausgezählt werden müssten, die pandemiebedingt durch einen erhöhten Anteil an Briefwahlstimmen erst im Laufe des…“

„… hätten Journalisten bei der Vorbereitung der ersten Statements die Bundeskanzlerin nicht mehr angetroffen. Mitarbeiter aus dem Kanzleramt sowie aus der CDU-Fraktion hätten übereinstimmend ausgesagt, dass sie nicht wüssten, wo sich Angela Merkel zum derzeitigen…“

„… sich absolut siegesgewiss gezeigt habe. Als Kandidat der gehobenen Mitte könne Merz sich seinen Koalitionspartner selbstverständlich ohne fremde Einmischung aussuchen und geruhe dies zu gegebener Zeit der Journaille in einem…“

„… dass Laschet vor Pressevertretern eine Mitteilung angekündigt habe. In seinem zweiminütigen Statement sei jedoch nur zum Ausdruck gekommen, dass er auch nicht wisse, wie die Lage sei, wie sie sich derzeit entwickle oder…“

„… sofort nach Schließung der Wahllokale im Konrad-Adenauer-Haus erwartet werde, um den Sieg der Union zu verkünden. Alle Abweichungen könnten nicht geduldet werden und seien nicht…“

„… weise Merz jede Schuld von sich. Er sei im Fall eines plötzlichen Unfalls selbstverständlich auch vor einem amtlichen Endergebnis bereit, die Geschäfte eines Regierungschefs zu übernehmen, der diesen Namen auch…“

„… in der Privatwohnung nicht angetroffen habe. Der Haushalt weise zwar keine Spuren eines Kampfes oder einer überstürzten Flucht auf, eine Entführung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, da sich das Diensttelefon noch im…“

„… sich Merz nicht überrascht gezeigt hätten. Die Wahl des Nachfolgers im Bundestag sei erst nach den Koalitionsverhandlungen, dazu sei die Kanzlerin jedoch nicht mehr erforderlich und werde von ihm zuvor auch weder konsultiert noch…“

„… sich noch einmal um mehrere tausend Stimmen verschieben könne, da in Baden-Württemberg eine große Anzahl an Wechselwählern zu den Grünen gegangen seien. Habeck werde noch nicht als Kanzler gehandelt, es sei aber sehr sicher, dass er zu den Favoriten um den…“

„… müsse man statt eines Interviews mit der Kanzlerin nun ein Brennpunkt Spezial senden, in dem ausführlich erklärt werde, dass man kein Interview mit der Bundeskanzlerin senden könne und daher nun ein…“

„… habe sich eine Taxifahrerin erinnert, in den Nachmittagsstunden eine Frau im Hosenanzug in Richtung Hauptbahnhof gefahren zu haben. Die Personenbeschreibung decke sich weitgehend mit den polizeilichen…“

„… die internationale Presse nachgefragt habe. Es werde spekuliert, dass Merkel ihre Konversion zur Sozialdemokratie vornehme, um die endgültige Zerstörung der CDU aus der Opposition heraus zu…“

„… gebe es zur Stunde keine Forderungen. Das Bundeskriminalamt habe keine Hinweise auf eine Straftat gefunden und gehe daher von einem freiwilligen…“

„… spreche Gauland von Volksverrat. Die von jüdischem Kriegskapital gekaufte Lügenkanzlerin lasse Deutschland im Augenblick einer historischen Wende alleine mit einem designierten Nachfolger, der alle rechtskonservativ-faschistischen Kräfte durch Assimilation von ihrer Verpflichtung zum nationalen Widerstand abhalte und den…“

„… ob die Grünen die Wahl unter diesen Umständen überhaupt anerkennen dürften. Lindner wisse aber auch, dass die Partei eine Ökodiktatur errichten und den Verzehr von Schnitzel mit dem Tode bestrafen wolle, daher werde er sich in den kommenden Jahren als außerparlamentarische…“

„… gegen zwanzig Uhr in München, Krefeld, Bad Salzuflen, Potsdam, Bangkok und Frankfurt an der Oder gesehen worden sei. Alle Zeugen hätten ausgesagt, dass es sich bei der betreffenden Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die…“

„… in kleinen Scheinen in einem Papierkorb im Bezirk Moabit ablegen solle. Merkel werde nach der Übergabe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das auf Briefpapier der CDU-Fraktion verfasste Schreiben sei vom LKA Berlin sofort als relativ plumpe…“

„… das Ergebnis nicht abwarten wolle. Der CDU sei es zwar nicht mehr möglich, stärkste Kraft im Bundestag zu werden, ihr Kandidat wolle aber gemäß seiner deutschen Leitkultur mit entschlossenem…“

„… hätten die Abgeordneten keine Straftat vortäuschen wollen. Es sei ihnen jedoch wesentlich einfacher erschienen, durch die eine fingierte Entführung Merkels Verschwinden parteiintern zu…“

„… sich in einem Gartenhaus in der Uckermark aufhalte, wo sie Dokumente des Geheimdienstes auswerte. Die Kanzlerin lasse derzeit umfangreiche Razzien bei BlackRock sowie in zahlreichen anderen geschäftlichen und privaten…“

„… spurlos verschwunden sei. Vorsorglich sei eine Sperrung des Luftraums über dem Sauerland angeordnet worden, falls sich Merz etwa in die Vereinigten Staaten von…“





Nationale Identifikationsfigur

9 11 2020

„Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es da eine Verschwörung gibt.“ „Aber theoretisch kann man das doch annehmen.“ „Dann wäre es nur eine Theorie, aber es ist hier praktisch.“ „Dann liegt es an der Ideologie.“ „Deshalb nennt man es jetzt ja auch Verschwörungsideologie.“ „Und das soll alles erklären?“ „Eben gerade nicht.“ „Dann haben wir ja wenigstens den Beweis.“

„Was soll das denn jetzt heißen?“ „Als Politiker muss man ein gewisses Verständnis haben.“ „Und die ganzen Knalltüten, die überhaupt keine Ahnung haben, sind wegen einer Verschwörungsideologie noch nicht Bundeskanzler?“ „Also die meisten, die ich bisher erlebt habe, waren einfach inkompetente Arschlöcher.“ „Kann ich so bestätigen.“ „Das hat aber nicht die Partei so beschlossen?“ „Ich kann mir das nicht vorstellen.“ „Höchstens, dass sie die inkompetentesten Arschlöcher befördert haben, weil die zu viel wussten.“ „Warum wussten die zu viel?“ „Weil man mit weniger Inkompetenz und mehr krimineller Energie schon in den Knast kommt?“

„Wenn man sich aber in einem Bereich der Politik schon qualifiziert hat?“ „Zum Beispiel?“ „Es gibt ja auch Leute, die kommen aus der Wirtschaft und sind als…“ „Das nennt der Qualifikation?“ „Dann wäre ja jeder Freizeitkicker schon als Bundestrainer einsetzbar.“ „Die meisten Freizeitkicker würden das unterschreiben.“ „Die meisten Abteilungsleiter auch.“ „Aber wenn man da in eine Abteilung versetzt wird, ist das nicht oft mit einem Karriereknick verbunden?“ „Deshalb soll man es ja auch lassen.“ „Weil man keine Ahnung hat.“ „Oder alles besser weiß.“ „Das eine muss das andere ja nicht unbedingt ausschließen.“

„Die moralische Tragbarkeit?“ „In meiner Jugend hätte ich Ihnen noch zugestimmt, aber langsam wird’s etwas schwierig.“ „Die Preise sind in den vergangenen Jahrzehnten echt in den Keller gerutscht.“ „Manche halten das auch für eine der wesentlichen Zugangsvoraussetzungen zu höheren Ämtern, dass sie eine gewisse moralische Hornhaut haben und nicht mehr antastbar sind.“ „Es gibt immer Lücken, und es gibt immer jemanden, der weiß, wo sie sind.“ „Stimmt.“ „Wobei auch die Leute natürlich ihren Preis haben.“ „Das regelt der Markt.“ „Der regelt aber auch, dass die Preise irgendwann anziehen.“ „Dann muss man das halt nachjustieren.“ „Den Preis?“ „Die Moral.“ „Aha.“

„Aber die Beliebtheit?“ „Bei wem?“ „Hm.“ „Ja, stimmt auch wieder. Mein Fehler.“

„Die Nützlichkeit für die Wirtschaft?“ „Hatten wir schon.“ „Ein Problem dürfte eher sein, ob einer die Nützlichkeit der Wähler für die Wirtschaft in den Vordergrund stellt.“ „Wenn einer dabei nicht über Leichen geht…“ „Die Frage hatten Sie aber schon verstanden?“ „Man muss ja nicht gleich das ganze Volk auf einmal umbringen.“ „Das würde der Wirtschaft auch nichts nützen.“ „Man könnte das langsam durchziehen.“ „Dann steigen aber die Infektionszahlen.“ „Dagegen hilft Zuwanderung.“ „Das erzeugt wieder neuen Rassismus, den man im nächsten Wahlkampf gezielt schüren kann.“ „Und das bindet wieder die Wähler.“ „Wobei das die Aktienbesitzer gar nicht mitkriegen.“ „Was auch nicht neu ist.“ „Macht das einen Politiker nun sympathischer?“ „Wenn er im Wahlkampf behauptet, die Fremden seien an allem schuld?“ „Gut, dann ja.“ „Aber auch nicht bei allen.“ „Die Hauptsache ist doch, es reicht für die Wiederwahl.“

„Sozialkompetenz?“ „Sie sagten ja schon, dass Sie das mit etlichen Jahrzehnten Abstand verfolgen.“ „Dann eben Digitalkompetenz.“ „Waren Sie in den Jahrzehnten wenigstens in Deutschland unterwegs?“ „Gibt es denn irgendeine Art von Kompetenz, die man haben muss, weil man sonst seine Wahl komplett vergessen kann?“ „Immerhin haben Sie Humor.“ „Oder es war eine rhetorische Frage.“ „Für Wirtschaftskompetenz muss man ja auch nur wissen, wer sich über Steuersenkungen freut.“ „Ist das nicht ein komplett anderes Ressort?“ „Halten Sie jetzt aktive und passive Korruption auseinander?“ „Ab Bundesebene muss man das gar nicht mehr.“ „Ist ja auch derselbe Haushalt.“

„Aber diese Beliebtheit beim Wähler, die muss man sich ja irgendwie erarbeiten.“ „Die meisten wollen das gar nicht.“ „Die Bundeskanzlerin wird ja von einigen ‚Mutti‘ genannt.“ „Das finde ich aber höchst despektierlich.“ „Mehr als ‚Birne‘?“ „Man muss doch den Eindruck haben, dass diese Person als Person…“ „Nicht als Persönlichkeit?“ „Da gibt es ja bei den meisten nicht mal groß irgendwas zu spalten.“ „… oder dann eben als Persönlichkeit für Deutschland steht.“ „Halten Sie die Mehrheit der Deutschen für solche Vaterlandsverräter?“ „Also jetzt erlauben Sie mal!“ „Naja, als nationale Identifikationsfigur geht der jedenfalls nicht durch.“ „Ich verlange von Ihnen trotzdem eine…“ „Jetzt lassen Sie’s mal gut sein.“ „Ich…“ „Ja, ich auch.“ „Mehr hat er auch nicht gesagt bisher.“ „Das reicht nach seinem Verständnis.“ „Für Deutschland?“ „Für das Amt.“ „Das kann sogar sein, wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut.“ „Also hätte er anderswo auch Chancen?“ „Außer ihm glaubt das keiner.“ „Das reicht ja auch.“ „Weil das sonst keiner glaubt?“ „Das wäre im internationalen Vergleich ja schon wieder positiv.“ „Mein Güte, kann man das denn jetzt nicht einfach mal klar auf den Punkt bringen? Es gibt eben widerlich dumme Arschlöcher, denen jeder nässenden Ausschlag wünscht!“ „Das klingt eigentlich plausibel.“ „Ich kann das nachvollziehen.“ „Doch, ja.“ „Herr Merz? Ich glaube, wir haben es. Es gibt da einen Verdacht, warum Ihre Landsleute auf Sie als Bundeskanzler eher nicht so scharf sind.“





Immer auf die Kleinen

18 03 2020

„Ein Missverständnis, ja? Missverständnis! Merz dachte, jetzt schenkt ihm die CDU wenigstens einen Helikopter, weil er die Dinge ja gerne von oben herab, also er hat ja nicht so den Überblick, aber das macht nichts, das lernt man als Kanzler. Sagt er.

Naja, wenn ich sage, ‚Merz dachte‘, dann hätten Sie schon merken sollen, da ist was faul. Das tut der sonst nie, und wenn, dann nur an und für sich. Dass jetzt die Binnennachfrage so wegbricht, musste ihm erst mal einer erklären. Normalerweise sind Aktien immer noch da, die verlieren nur an Wert, und dass er Werte, also außerhalb dieser WerteUnion, da geht es jetzt ja um Bürger, die sind ihm immer schon am Allerwertesten, wenn Sie wissen, was ich meine. Es soll jetzt ja die Wirtschaft gestärkt werden, aber das ist für ihn ja nicht der Klempner, das sind die Typen in der Bank, die in die Kasse greifen und nach der Kündigung dafür einen goldenen Regenschirm bekommen, oder wie das heißt.

Regenschirm, und dann Gießkannenprinzip, das passt ja mal gar nicht. Gut, die Idee, dass alle Geld kriegen, obwohl sie gar nichts dafür getan haben, das kennt er schon. Das nennen die Leistungsträger, obwohl in der engeren Definition noch steht, dass man die Kohle anderen weggenommen haben muss, denen das eigentlich zusteht. Genau genommen wird es jetzt eng, weil: wenn er jetzt sagt, das Geld sollte eigentlich ihm gehören und nicht diesen Bürgern, dann stimmt es ja doch wieder – kommen Sie noch mit? Das ist im Kapitalismus alles sehr kompliziert, weil man da immer im Einzelfall entscheiden muss, warum etwas nicht machbar ist, obwohl das genaue Gegenteil falsch wäre. Wenn man da nicht weiter weiß, kann man immer noch sagen, man braucht Luft für Steuersenkungen, und zwar für die, die sowieso keine Steuern zahlen, weil sonst das Geld beim Staat landen würde, und dann hätte man nichts mehr für die Bürger.

In der Amerikanischen Notenbank haben sie jetzt das erste Mal seit zwölf Jahren wieder die Zinsen gesenkt. Da hat sich der Markt ganz toll gefreut, etwa fünf Minuten lang, dann hatte jeder in die Kasse gegriffen, und das Geld war futsch. Das nützt uns hier in Europa natürlich nichts, das ist ja das Problem. Und da will die EZB auch die Märkte beruhigen. Das ist insofern widersprüchlich, weil wenn man Geld in die Wirtschaft pumpt, damit alle wie blöd einkaufen, weil alle gerade schon wie blöd eingekauft haben, höchstwahrscheinlich Klopapier, dann aktiviert man den Bürger, dass er losrennt und in die Geschäfte geht und alles nachfragt, Klopapier und alles, was überhaupt noch da ist, und dann muss die Wirtschaft hektisch wieder produzieren und liefern und verkaufen, und die Leute haben nur ein Foto von einem Regal ohne Klopapier gesehen und drehen immer noch durch und kaufen wie blöd, und die Ressourcen werden knapp, und die Firmen arbeiten am Limit, die Preise schießen durch die Decke, die ganze Branche überhitzt und fliegt in die Luft, und das beruhigt dann die Märkte. Klingt jetzt erst mal paradox, aber das hat der Merz immerhin schon verstanden, die Märkte haben ja nichts mit den Bürgern zu tun. Die wachsen nach und sind Kostenfaktoren, wie so eine Krankenschwester, die immer nur Gehalt will und dann mit Absicht krank wird, weil man sie nicht gefeuert hat. Wäre ja auch schön blöd von der, goldenen Regenschirm kriegt die nämlich keinen.

Jetzt kommen die Gewerkschaften schon an und wollen das haben, aber das allein ist ja noch kein Grund, die Idee total abzulehnen. Das Prinzip am Helikoptergeld ist doch, dass die Banken das aus dem Nichts erschaffen, also quasi gottgleich – mit solchen Vergleichen kennt sich Merz aus, machen Sie nichts dran – und die Leute geben das dann einfach so aus. Die geben das dann einfach so aus! Immer auf die Kleinen, und dann rennen die ins nächste Geschäft, und das Geld ist weg! Wenn man das Geld auf der Bank lassen würde, oder die Leute würden verpflichtet werden, sich davon Aktien zu kaufen, meinetwegen BlackRock, weiß auch nicht, wie ich gerade auf die komme, sicher Zufall, aber dann könnte man sofort die Rentenversicherung und den ganzen Rest an Altersvorsorge abschaffen und die restlichen Krankenhäuser privatisieren, sonst müsste der durchschnittliche Millionär, so ein nicht direkt randständiger Bürger mit Konto auf den Caymans, aber auch noch weit von einer Milliarde entfernt, also eigentlich eine bedauerliche Existenz, aber eigentlich doch nicht, weil ja jeder selbst für sein verpfuschtes Leben verantwortlich ist, die müssen dann ihr sauer verdientes Geld den Leuten in den Rachen schmeißen, die nicht am letzten Arbeitstag aus Dankbarkeit tot umfallen.

Jetzt schenkt Hongkong seinen Bürgern über tausend Euro aus staatlichen Rücklagen – ich muss Ihnen ja nicht sagen, was hier passieren würde, wenn die Bundesregierung irgendwas nachmacht, was sich China ausgedacht hat. Aber viel wichtiger ist doch der Gewöhnungseffekt, stellen Sie sich nur mal vor, was wir uns mit so einem Bedingungslosen Grundeinkommen einhandeln würden. Die Leute haben überhaupt kein Verhältnis mehr zum Geld, die ganze soziale Verantwortung ist weg, weil auch keiner mehr einen Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkommen begreift, wir hätten hier nur noch Knalltüten, die den ganzen Tag dumme Sprüche klopfen und verkünden, irgendwann später machen sie aber mal was, das haben sie sich immer schon vorgenommen, und wenn es in die Hose geht, dann suchen sie sich halt ein anderes Hobby, und in der Zwischenzeit wird weiter kräftig Geld verbrannt. Genau so wie Merz. Wenn Sie mich fragen, einer von der Sorte reicht vollkommen.“