Sauerland-Gruppe

19 01 2021

„… erstmals durch eine Onlineabstimmung die Führung der Partei habe übernehmen können. Die für Merz abgegebenen Voten seien eindeutig als Zeichen einer erheblich nachlassenden…“

„… dem neuen Vorsitzenden der CDU auch nicht gratuliert habe. Merz gehe davon aus, dass dies bereits als Eingeständnis einer Wahlniederlage gewertet werden könne, die Laschet zum…“

„… die Medien des Springer-Konzerns bereits im Vorfeld der Wahl von internen Chats berichtet hätten, in denen der Kandidat der patriotischen Mitte gezielt beschädigt worden sei. Außerdem habe man die freie Meinungsäußerung erlaubt, was grundgesetzwidrig und…“

„… warne auch die AfD vor den Folgen der fatalen Fehlentscheidung. Die Partei habe sich mit der Verweigerung gegenüber Merz in eine liberale Richtung entwickelt, die am Ende linksextremen Parteien wie den Grünen die Terrorherrschaft über die BRD GmbH als Teil der zionistischen…“

„… dass Laschet im ersten Wahlgang noch mit fünf Stimmen zurückgelegen habe. Dies sei der Beweis für einen von langer Hand geplanten Betrug, den Merz nur deshalb nicht beweisen könne, da die von Merkel bezahlten ausländischen Linksterroristen die Spuren so gründlich…“

„… nicht wieder nach Düsseldorf gelangt sei. Parteifreunde hätten vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten seit Sonntag weder SMS noch Anrufe erhalten, was auf einen ungewöhnlichen…“

„… seien ausländische Hackerangriffe auf die Server der CDU-Wahl gemeldet worden. Nach Informationen von BILD könne es sich nur um Störversuche der von Röttgen und seinen ökofaschistischen Parteikollegen handeln, die die Stimmen auf sein eigenes Konto umlenken und…“

„… dass Merkel die Ablehnung der Besetzung des Ministerpostens mit Friedrich Merz nicht vor dem Parlament verkündet habe. Ihre Weigerung sei damit nicht gültig, Merz habe einen Anspruch auf das Wirtschaftsressort erworben und fordere die Auszahlung der Bezüge rückwirkend zum…“

„… sei bereits die Verschiebung des Parteitags der Tatsache geschuldet gewesen, dass Antifa und radikalislamistische Feministinnen erst genug Geld aus der von Merkel zur Zerstörung der Wirtschaft eingerichteten Kriegskasse…“

„… eine Lösegeldforderung eingegangen sei. Die Organisation, die sich selbst als die Sauerland-Gruppe bezeichne, verlange die sofortige Korrektur der Wahl, wie sie die Bundeskanzlerin 2020 bereits in Thüringen durchgesetzt habe, sowie eine eidesstattliche Versicherung, dass die Pandemie mit sofortiger Wirkung vorbei sei, um die Wirtschaft wieder in vollem Umfang zu…“

„… mit den von WerteUnion und AfD zu Verfügung gestellten Anwälten eine Klage vor dem Volksgerichtshof gegen die Verräter aus der Union vorbereite, die alle Stimmen gegen Merz als schwere Wehrkraftzersetzung in Tateinheit mit linksfaschistischem Terrorismus und…“

„… es auch kein Interesse gebe, den Wahlsieger aus der Gefangenschaft der Antiantifaschistischen Armee zu befreien, wenn nicht gleichzeitig der unterlegene Kandidat zur Verantwortung gezogen werde. Söder werde deshalb keinen…“

„… Angriffe auf den Deutschen Bundestag angekündigt habe. Wenn Steinmeier ihn nicht sofort zum Kanzler ernenne, plane Merz einen Marsch der Getreuen, um die Rettung des Volkes vor einer linksgrünen Gewaltherrschaft notfalls mit den Mitteln einer…“

„… sich Ziemiak als erster der Polizei gestellt habe. Er sei sehr enttäuscht gewesen, dass Merz ihn trotz seiner Herkunft aus einer sozial schwachen Familie und fehlender Berufsausbildung nicht zum Beauftragten für Propaganda und…“

„… das Volk durch insgesamt neun Personen vertreten worden sei, die sich gemeinsam mit ihrem Führer Zutritt zum Reichstagsgebäude hätten verschaffen wollen. Unter Sprechchören wie ‚Deutschland den Aktien – Merkel ins Gas‘ sei der Trupp bereits auf der Rasenfläche vor dem …“

„… die im Internet anonym eingestellte Petition an den scheidenden US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump gerichtet sei. Unklar sei jedoch bis zur Stunde, ob Merz die Forderung, die BRD GmbH zur Rettung vor radikal linken Demokraten durch einen nuklearen Erstschlag auszulöschen, mit Absicht von seinem E-Mail-Account aus dem Wahlkreis 147 oder nur durch eine technische…“

„… in einem Keller in Schmellede gefunden worden sei. Laschet trage keine Verletzungen davon, werde aber nicht von einer Strafanzeige gegen den Mitbewerber absehen und halte am Votum der Christdemokraten fest, die ihn auch in der Briefwahl mit großer Mehrheit zum…“

„… die AfD ihre Unterstützung angeboten habe. Für Höcke stehe es fest, dass die Wahl zum CDU-Vorsitz nur Teil einer größeren Verschwörung zur endgültigen Islamisierung der von den Alliierten zugelassenen Restgebiete des Reiches und der…“

„… nach Aufnahmen der Sicherheitskamera die Sicherungsposten vor dem Reichstag mit einer abgesägten Schrotflinte bedroht habe. Merz habe hingewiesen, dass er den Umgang mit Frauen in subalternen Positionen nicht problematisch sehe. Nachdem er die Polizistin mehrmals an die Brust gefasst habe, sei durch den mehrmaligen Gebrauch ihrer Dienstwaffe die Situation sehr schnell…“

„… keiner gewusst habe, wie es zu einer derartigen Radikalisierung habe kommen können. Die Union werde daher alle geplanten Aktivitäten im Internet bis auf Weiteres nicht mehr zum…“





Feindliche Übernahme

10 11 2020

„… es ein hartes Rennen zwischen Union und Grünen werde, bei dem es auf jede einzelne Stimme ankomme. Da sich jedoch ein Wahlsieg der CDU abzeichne, werde eine Koalition unter Friedrich Merz als neuem Bundeskanzler nicht…“

„… zuletzt in der Parteizentrale gesehen worden sei. Merkel habe noch im Laufe des Nachmittags mit mehreren scheidenden Bundesministern die…“

„… fast hundert Wahlkreise ausgezählt werden müssten, die pandemiebedingt durch einen erhöhten Anteil an Briefwahlstimmen erst im Laufe des…“

„… hätten Journalisten bei der Vorbereitung der ersten Statements die Bundeskanzlerin nicht mehr angetroffen. Mitarbeiter aus dem Kanzleramt sowie aus der CDU-Fraktion hätten übereinstimmend ausgesagt, dass sie nicht wüssten, wo sich Angela Merkel zum derzeitigen…“

„… sich absolut siegesgewiss gezeigt habe. Als Kandidat der gehobenen Mitte könne Merz sich seinen Koalitionspartner selbstverständlich ohne fremde Einmischung aussuchen und geruhe dies zu gegebener Zeit der Journaille in einem…“

„… dass Laschet vor Pressevertretern eine Mitteilung angekündigt habe. In seinem zweiminütigen Statement sei jedoch nur zum Ausdruck gekommen, dass er auch nicht wisse, wie die Lage sei, wie sie sich derzeit entwickle oder…“

„… sofort nach Schließung der Wahllokale im Konrad-Adenauer-Haus erwartet werde, um den Sieg der Union zu verkünden. Alle Abweichungen könnten nicht geduldet werden und seien nicht…“

„… weise Merz jede Schuld von sich. Er sei im Fall eines plötzlichen Unfalls selbstverständlich auch vor einem amtlichen Endergebnis bereit, die Geschäfte eines Regierungschefs zu übernehmen, der diesen Namen auch…“

„… in der Privatwohnung nicht angetroffen habe. Der Haushalt weise zwar keine Spuren eines Kampfes oder einer überstürzten Flucht auf, eine Entführung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, da sich das Diensttelefon noch im…“

„… sich Merz nicht überrascht gezeigt hätten. Die Wahl des Nachfolgers im Bundestag sei erst nach den Koalitionsverhandlungen, dazu sei die Kanzlerin jedoch nicht mehr erforderlich und werde von ihm zuvor auch weder konsultiert noch…“

„… sich noch einmal um mehrere tausend Stimmen verschieben könne, da in Baden-Württemberg eine große Anzahl an Wechselwählern zu den Grünen gegangen seien. Habeck werde noch nicht als Kanzler gehandelt, es sei aber sehr sicher, dass er zu den Favoriten um den…“

„… müsse man statt eines Interviews mit der Kanzlerin nun ein Brennpunkt Spezial senden, in dem ausführlich erklärt werde, dass man kein Interview mit der Bundeskanzlerin senden könne und daher nun ein…“

„… habe sich eine Taxifahrerin erinnert, in den Nachmittagsstunden eine Frau im Hosenanzug in Richtung Hauptbahnhof gefahren zu haben. Die Personenbeschreibung decke sich weitgehend mit den polizeilichen…“

„… die internationale Presse nachgefragt habe. Es werde spekuliert, dass Merkel ihre Konversion zur Sozialdemokratie vornehme, um die endgültige Zerstörung der CDU aus der Opposition heraus zu…“

„… gebe es zur Stunde keine Forderungen. Das Bundeskriminalamt habe keine Hinweise auf eine Straftat gefunden und gehe daher von einem freiwilligen…“

„… spreche Gauland von Volksverrat. Die von jüdischem Kriegskapital gekaufte Lügenkanzlerin lasse Deutschland im Augenblick einer historischen Wende alleine mit einem designierten Nachfolger, der alle rechtskonservativ-faschistischen Kräfte durch Assimilation von ihrer Verpflichtung zum nationalen Widerstand abhalte und den…“

„… ob die Grünen die Wahl unter diesen Umständen überhaupt anerkennen dürften. Lindner wisse aber auch, dass die Partei eine Ökodiktatur errichten und den Verzehr von Schnitzel mit dem Tode bestrafen wolle, daher werde er sich in den kommenden Jahren als außerparlamentarische…“

„… gegen zwanzig Uhr in München, Krefeld, Bad Salzuflen, Potsdam, Bangkok und Frankfurt an der Oder gesehen worden sei. Alle Zeugen hätten ausgesagt, dass es sich bei der betreffenden Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die…“

„… in kleinen Scheinen in einem Papierkorb im Bezirk Moabit ablegen solle. Merkel werde nach der Übergabe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das auf Briefpapier der CDU-Fraktion verfasste Schreiben sei vom LKA Berlin sofort als relativ plumpe…“

„… das Ergebnis nicht abwarten wolle. Der CDU sei es zwar nicht mehr möglich, stärkste Kraft im Bundestag zu werden, ihr Kandidat wolle aber gemäß seiner deutschen Leitkultur mit entschlossenem…“

„… hätten die Abgeordneten keine Straftat vortäuschen wollen. Es sei ihnen jedoch wesentlich einfacher erschienen, durch die eine fingierte Entführung Merkels Verschwinden parteiintern zu…“

„… sich in einem Gartenhaus in der Uckermark aufhalte, wo sie Dokumente des Geheimdienstes auswerte. Die Kanzlerin lasse derzeit umfangreiche Razzien bei BlackRock sowie in zahlreichen anderen geschäftlichen und privaten…“

„… spurlos verschwunden sei. Vorsorglich sei eine Sperrung des Luftraums über dem Sauerland angeordnet worden, falls sich Merz etwa in die Vereinigten Staaten von…“





Nationale Identifikationsfigur

9 11 2020

„Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es da eine Verschwörung gibt.“ „Aber theoretisch kann man das doch annehmen.“ „Dann wäre es nur eine Theorie, aber es ist hier praktisch.“ „Dann liegt es an der Ideologie.“ „Deshalb nennt man es jetzt ja auch Verschwörungsideologie.“ „Und das soll alles erklären?“ „Eben gerade nicht.“ „Dann haben wir ja wenigstens den Beweis.“

„Was soll das denn jetzt heißen?“ „Als Politiker muss man ein gewisses Verständnis haben.“ „Und die ganzen Knalltüten, die überhaupt keine Ahnung haben, sind wegen einer Verschwörungsideologie noch nicht Bundeskanzler?“ „Also die meisten, die ich bisher erlebt habe, waren einfach inkompetente Arschlöcher.“ „Kann ich so bestätigen.“ „Das hat aber nicht die Partei so beschlossen?“ „Ich kann mir das nicht vorstellen.“ „Höchstens, dass sie die inkompetentesten Arschlöcher befördert haben, weil die zu viel wussten.“ „Warum wussten die zu viel?“ „Weil man mit weniger Inkompetenz und mehr krimineller Energie schon in den Knast kommt?“

„Wenn man sich aber in einem Bereich der Politik schon qualifiziert hat?“ „Zum Beispiel?“ „Es gibt ja auch Leute, die kommen aus der Wirtschaft und sind als…“ „Das nennt der Qualifikation?“ „Dann wäre ja jeder Freizeitkicker schon als Bundestrainer einsetzbar.“ „Die meisten Freizeitkicker würden das unterschreiben.“ „Die meisten Abteilungsleiter auch.“ „Aber wenn man da in eine Abteilung versetzt wird, ist das nicht oft mit einem Karriereknick verbunden?“ „Deshalb soll man es ja auch lassen.“ „Weil man keine Ahnung hat.“ „Oder alles besser weiß.“ „Das eine muss das andere ja nicht unbedingt ausschließen.“

„Die moralische Tragbarkeit?“ „In meiner Jugend hätte ich Ihnen noch zugestimmt, aber langsam wird’s etwas schwierig.“ „Die Preise sind in den vergangenen Jahrzehnten echt in den Keller gerutscht.“ „Manche halten das auch für eine der wesentlichen Zugangsvoraussetzungen zu höheren Ämtern, dass sie eine gewisse moralische Hornhaut haben und nicht mehr antastbar sind.“ „Es gibt immer Lücken, und es gibt immer jemanden, der weiß, wo sie sind.“ „Stimmt.“ „Wobei auch die Leute natürlich ihren Preis haben.“ „Das regelt der Markt.“ „Der regelt aber auch, dass die Preise irgendwann anziehen.“ „Dann muss man das halt nachjustieren.“ „Den Preis?“ „Die Moral.“ „Aha.“

„Aber die Beliebtheit?“ „Bei wem?“ „Hm.“ „Ja, stimmt auch wieder. Mein Fehler.“

„Die Nützlichkeit für die Wirtschaft?“ „Hatten wir schon.“ „Ein Problem dürfte eher sein, ob einer die Nützlichkeit der Wähler für die Wirtschaft in den Vordergrund stellt.“ „Wenn einer dabei nicht über Leichen geht…“ „Die Frage hatten Sie aber schon verstanden?“ „Man muss ja nicht gleich das ganze Volk auf einmal umbringen.“ „Das würde der Wirtschaft auch nichts nützen.“ „Man könnte das langsam durchziehen.“ „Dann steigen aber die Infektionszahlen.“ „Dagegen hilft Zuwanderung.“ „Das erzeugt wieder neuen Rassismus, den man im nächsten Wahlkampf gezielt schüren kann.“ „Und das bindet wieder die Wähler.“ „Wobei das die Aktienbesitzer gar nicht mitkriegen.“ „Was auch nicht neu ist.“ „Macht das einen Politiker nun sympathischer?“ „Wenn er im Wahlkampf behauptet, die Fremden seien an allem schuld?“ „Gut, dann ja.“ „Aber auch nicht bei allen.“ „Die Hauptsache ist doch, es reicht für die Wiederwahl.“

„Sozialkompetenz?“ „Sie sagten ja schon, dass Sie das mit etlichen Jahrzehnten Abstand verfolgen.“ „Dann eben Digitalkompetenz.“ „Waren Sie in den Jahrzehnten wenigstens in Deutschland unterwegs?“ „Gibt es denn irgendeine Art von Kompetenz, die man haben muss, weil man sonst seine Wahl komplett vergessen kann?“ „Immerhin haben Sie Humor.“ „Oder es war eine rhetorische Frage.“ „Für Wirtschaftskompetenz muss man ja auch nur wissen, wer sich über Steuersenkungen freut.“ „Ist das nicht ein komplett anderes Ressort?“ „Halten Sie jetzt aktive und passive Korruption auseinander?“ „Ab Bundesebene muss man das gar nicht mehr.“ „Ist ja auch derselbe Haushalt.“

„Aber diese Beliebtheit beim Wähler, die muss man sich ja irgendwie erarbeiten.“ „Die meisten wollen das gar nicht.“ „Die Bundeskanzlerin wird ja von einigen ‚Mutti‘ genannt.“ „Das finde ich aber höchst despektierlich.“ „Mehr als ‚Birne‘?“ „Man muss doch den Eindruck haben, dass diese Person als Person…“ „Nicht als Persönlichkeit?“ „Da gibt es ja bei den meisten nicht mal groß irgendwas zu spalten.“ „… oder dann eben als Persönlichkeit für Deutschland steht.“ „Halten Sie die Mehrheit der Deutschen für solche Vaterlandsverräter?“ „Also jetzt erlauben Sie mal!“ „Naja, als nationale Identifikationsfigur geht der jedenfalls nicht durch.“ „Ich verlange von Ihnen trotzdem eine…“ „Jetzt lassen Sie’s mal gut sein.“ „Ich…“ „Ja, ich auch.“ „Mehr hat er auch nicht gesagt bisher.“ „Das reicht nach seinem Verständnis.“ „Für Deutschland?“ „Für das Amt.“ „Das kann sogar sein, wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut.“ „Also hätte er anderswo auch Chancen?“ „Außer ihm glaubt das keiner.“ „Das reicht ja auch.“ „Weil das sonst keiner glaubt?“ „Das wäre im internationalen Vergleich ja schon wieder positiv.“ „Mein Güte, kann man das denn jetzt nicht einfach mal klar auf den Punkt bringen? Es gibt eben widerlich dumme Arschlöcher, denen jeder nässenden Ausschlag wünscht!“ „Das klingt eigentlich plausibel.“ „Ich kann das nachvollziehen.“ „Doch, ja.“ „Herr Merz? Ich glaube, wir haben es. Es gibt da einen Verdacht, warum Ihre Landsleute auf Sie als Bundeskanzler eher nicht so scharf sind.“





Immer auf die Kleinen

18 03 2020

„Ein Missverständnis, ja? Missverständnis! Merz dachte, jetzt schenkt ihm die CDU wenigstens einen Helikopter, weil er die Dinge ja gerne von oben herab, also er hat ja nicht so den Überblick, aber das macht nichts, das lernt man als Kanzler. Sagt er.

Naja, wenn ich sage, ‚Merz dachte‘, dann hätten Sie schon merken sollen, da ist was faul. Das tut der sonst nie, und wenn, dann nur an und für sich. Dass jetzt die Binnennachfrage so wegbricht, musste ihm erst mal einer erklären. Normalerweise sind Aktien immer noch da, die verlieren nur an Wert, und dass er Werte, also außerhalb dieser WerteUnion, da geht es jetzt ja um Bürger, die sind ihm immer schon am Allerwertesten, wenn Sie wissen, was ich meine. Es soll jetzt ja die Wirtschaft gestärkt werden, aber das ist für ihn ja nicht der Klempner, das sind die Typen in der Bank, die in die Kasse greifen und nach der Kündigung dafür einen goldenen Regenschirm bekommen, oder wie das heißt.

Regenschirm, und dann Gießkannenprinzip, das passt ja mal gar nicht. Gut, die Idee, dass alle Geld kriegen, obwohl sie gar nichts dafür getan haben, das kennt er schon. Das nennen die Leistungsträger, obwohl in der engeren Definition noch steht, dass man die Kohle anderen weggenommen haben muss, denen das eigentlich zusteht. Genau genommen wird es jetzt eng, weil: wenn er jetzt sagt, das Geld sollte eigentlich ihm gehören und nicht diesen Bürgern, dann stimmt es ja doch wieder – kommen Sie noch mit? Das ist im Kapitalismus alles sehr kompliziert, weil man da immer im Einzelfall entscheiden muss, warum etwas nicht machbar ist, obwohl das genaue Gegenteil falsch wäre. Wenn man da nicht weiter weiß, kann man immer noch sagen, man braucht Luft für Steuersenkungen, und zwar für die, die sowieso keine Steuern zahlen, weil sonst das Geld beim Staat landen würde, und dann hätte man nichts mehr für die Bürger.

In der Amerikanischen Notenbank haben sie jetzt das erste Mal seit zwölf Jahren wieder die Zinsen gesenkt. Da hat sich der Markt ganz toll gefreut, etwa fünf Minuten lang, dann hatte jeder in die Kasse gegriffen, und das Geld war futsch. Das nützt uns hier in Europa natürlich nichts, das ist ja das Problem. Und da will die EZB auch die Märkte beruhigen. Das ist insofern widersprüchlich, weil wenn man Geld in die Wirtschaft pumpt, damit alle wie blöd einkaufen, weil alle gerade schon wie blöd eingekauft haben, höchstwahrscheinlich Klopapier, dann aktiviert man den Bürger, dass er losrennt und in die Geschäfte geht und alles nachfragt, Klopapier und alles, was überhaupt noch da ist, und dann muss die Wirtschaft hektisch wieder produzieren und liefern und verkaufen, und die Leute haben nur ein Foto von einem Regal ohne Klopapier gesehen und drehen immer noch durch und kaufen wie blöd, und die Ressourcen werden knapp, und die Firmen arbeiten am Limit, die Preise schießen durch die Decke, die ganze Branche überhitzt und fliegt in die Luft, und das beruhigt dann die Märkte. Klingt jetzt erst mal paradox, aber das hat der Merz immerhin schon verstanden, die Märkte haben ja nichts mit den Bürgern zu tun. Die wachsen nach und sind Kostenfaktoren, wie so eine Krankenschwester, die immer nur Gehalt will und dann mit Absicht krank wird, weil man sie nicht gefeuert hat. Wäre ja auch schön blöd von der, goldenen Regenschirm kriegt die nämlich keinen.

Jetzt kommen die Gewerkschaften schon an und wollen das haben, aber das allein ist ja noch kein Grund, die Idee total abzulehnen. Das Prinzip am Helikoptergeld ist doch, dass die Banken das aus dem Nichts erschaffen, also quasi gottgleich – mit solchen Vergleichen kennt sich Merz aus, machen Sie nichts dran – und die Leute geben das dann einfach so aus. Die geben das dann einfach so aus! Immer auf die Kleinen, und dann rennen die ins nächste Geschäft, und das Geld ist weg! Wenn man das Geld auf der Bank lassen würde, oder die Leute würden verpflichtet werden, sich davon Aktien zu kaufen, meinetwegen BlackRock, weiß auch nicht, wie ich gerade auf die komme, sicher Zufall, aber dann könnte man sofort die Rentenversicherung und den ganzen Rest an Altersvorsorge abschaffen und die restlichen Krankenhäuser privatisieren, sonst müsste der durchschnittliche Millionär, so ein nicht direkt randständiger Bürger mit Konto auf den Caymans, aber auch noch weit von einer Milliarde entfernt, also eigentlich eine bedauerliche Existenz, aber eigentlich doch nicht, weil ja jeder selbst für sein verpfuschtes Leben verantwortlich ist, die müssen dann ihr sauer verdientes Geld den Leuten in den Rachen schmeißen, die nicht am letzten Arbeitstag aus Dankbarkeit tot umfallen.

Jetzt schenkt Hongkong seinen Bürgern über tausend Euro aus staatlichen Rücklagen – ich muss Ihnen ja nicht sagen, was hier passieren würde, wenn die Bundesregierung irgendwas nachmacht, was sich China ausgedacht hat. Aber viel wichtiger ist doch der Gewöhnungseffekt, stellen Sie sich nur mal vor, was wir uns mit so einem Bedingungslosen Grundeinkommen einhandeln würden. Die Leute haben überhaupt kein Verhältnis mehr zum Geld, die ganze soziale Verantwortung ist weg, weil auch keiner mehr einen Zusammenhang zwischen Arbeit und Einkommen begreift, wir hätten hier nur noch Knalltüten, die den ganzen Tag dumme Sprüche klopfen und verkünden, irgendwann später machen sie aber mal was, das haben sie sich immer schon vorgenommen, und wenn es in die Hose geht, dann suchen sie sich halt ein anderes Hobby, und in der Zwischenzeit wird weiter kräftig Geld verbrannt. Genau so wie Merz. Wenn Sie mich fragen, einer von der Sorte reicht vollkommen.“





Betriebsunfall

3 03 2020

„Es gibt jetzt Bestrebungen, eine antifaschistische Einheitsfront aller demokratischen Parteien in der Bundesrepublik zu etablieren. Wissen Sie, ich finde das ganz okay, da wissen wir als Team Merz sofort, wo wir unser Feindbild aufbauen können.

Natürlich droht da eine große Gefahr von rechts. Die nehmen uns Stimmen weg, die wir für eine neue bürgerlich-liberale Koalition brauchen. Dass die FDP sich da nicht klar bekennt, macht die Sache auch nicht leichter. Eine Fusion mit den Nazis wäre doch wirklich kein organisatorisches Problem, und mittelfristig würde es die sogar davon bewahren, zum zweiten Mal aus dem Bundestag zu fliegen. Die bräuchten nicht einmal mehr mit den Grünen zu reden. Und wir auch nicht. Und wie gesagt, die AfD – das mögen zwar Leute mit verfassungsfeindlichen Absichten sein, aber hinter denen stecken ja auch Wähler. Und wenn jemand verfassungsfeindliche Absichten hat, muss das auch nicht immer gleich bedeuten, dass er sie in die Tat umsetzen will.

Thüringen war natürlich ein Versehen, wenn Sie so wollen: ein Betriebsunfall. Da haben wir aber nicht die AfD unterstützt, weil wir nicht gemerkt haben, dass das Nazis sind. Das muss irgendwie umgekehrt gelaufen sein. Auf jeden Fall haben wir da nicht erreicht, dass die Landesregierung an die Christdemokraten ging, weil uns erst nach der Wahl aufgefallen war, dass die gar nicht zur Wahl stand. Wenn man sich nicht mit Themen wie Demokratie oder Parlamentarismus auskennt und plötzlich eine Wahl vor sich hat, kann das schon mal passieren. Aber wir haben ja gleich gegengesteuert, indem wir den Linken die Schuld gegeben haben. Das hat mit Demokratie jetzt nichts zu tun, das ist eher so eine parteiinterne Tradition.

Mit Merz als Kandidat können wir dieses rechte Potenzial besser abschöpfen, als wenn wir ständig mit demokratischen Mitteln dagegenhalten. Damit kann der Wähler meist nichts mehr anfangen. Und das haben wir sicher auch ganz gut eingefädelt: das Volk braucht einen gewissen Freiheitsbegriff, das muss auch demokratisch aussehen, aber damit ist es dann auch getan. Diese ganzen anderen Ideen, mit denen uns die Rechtsrechten nerven, Volksentscheid und Zusatzrente für echte Staatsbürger, das ist doch nur eine Störung im Betriebsablauf. Wir bereiten doch die Zerstörung des deutschen Sozialstaats und die Übernahme der deutschen Wirtschaft durch die US-amerikanische Rüstungsindustrie nicht von langer Hand vor, um am Ende dieses Wählerpack wie Menschen zu behandeln. Ich meine, Merz ist ein asoziales Arschloch, aber dumm ist er nicht.

Weil er weiß, Gier ist die eine Triebfeder im Kapitalismus, hinter der sich die zweite versteckt: die Befriedigung, wenn es anderen schlechter geht als einem selbst. Dazu muss man Werte haben, am besten Börsenwerte. Moral stört da eher, aber das werden Sie bei Merz auch nicht finden, dass er von Moral überhaupt spricht. Höchstens als Anspruch an Gegner, denen man unfaires Verhalten vorwerfen kann, weil die sich an die Regeln halten. Manche Wähler reagieren da sofort, manche sogar auf lange Sicht, und das darf man als Machtpolitiker auf gar keinen Fall zulassen.

Natürlich Machtpolitiker, was hatten Sie denn gedacht? Sozialpolitiker kümmern sich um Soziales, Innenpolitiker um Inneres, Machtpolitiker sind an ihrer Macht interessiert. Das ist doch nichts Schlimmes. Schließlich mischt man sich damit nicht ständig in Angelegenheiten, die einen sowieso nicht interessieren.

Man muss das so machen wie ein Drogendealer. Der gibt seinen Kunden am Anfang auch nur eine kleine Dosis, und dann schüttet er sie mit Stoff zu. Klappt immer. Dieselbe Strategie hat uns schon einmal groß gemacht, erinnern Sie sich mal an die Geschichte Westdeutschlands: wir haben die Ossis so lange mit Turbokapitalismus vorgeballert, bis ihr Widerstand gebrochen war. Sie haben nichts von der Gefahr gemerkt, der Einmarsch auf der Route der Verfassung war ein Sonntagsspaziergang, weil die armen Schweine alle nur Deutschmark wollten für ihr bisschen Stolz. Genauso muss man heute die Abweichler behandeln. Es ist vielleicht nicht ganz so erstrebenswert, wenn ein paar Unionskollegen und der Rest der nationalen Bewegung einen neuen Holocaust für wünschenswert halten, weil sich seit 1989 wieder genug Publikum angesammelt hat, aber alle diese Bürger essen ja Steaks, wohnen in Einzelhäusern und kaufen regelmäßig neue SUVs. Wir sind für ein inklusives Deutschland, und das ist in erster Linie an den Mehrheiten orientiert, denen unser Parteiprogramm am Arsch vorbeigeht. Wenn die Börse immer noch funktioniert und rechtzeitig auf Rüstungsaktien umschwenkt, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Das ist ja das Lustige an diesen Börsennachrichten vor der Tagesschau, wer den Scheißdreck guckt, der hat keine Ahnung, und wer tatsächlich Aktien hat, den interessiert der Mist nicht. Und so ist es eben auch mit der Politik.

Falls Sie einen Gegenvorschlag haben sollten, immer heraus damit. Merz wird Ihnen zwar nicht zuhören, weil er mit argumentativer Gegenwehr intellektuell überfordert ist, aber das schätzt man gerade in rechten Wählerkreisen an ihm. Er kann sich ganz auf sein Bauchgefühl verlassen, das hat ihn bisher immer… – Können Sie vielleicht mal zu lachen aufhören, wenn der zukünftige Kanzler seine Rolle als Führer der deutschen Nation erläutert!?“





Schnelle Stilllegung

13 02 2020

„… werde die Nachfolge der CDU-Vorsitzenden innerhalb der kommenden Wochen entschieden. Präsidium und Kanzlerin hätten sich auf einen Zeitplan geeinigt, der noch vor der Sommerpause in einer finalen Entscheidung des…“

„… zuversichtlich sei, dass er diesmal auch in einem Basisentscheid die Mehrheit auf sich vereinigen könne. Merz wolle die Partei nun…“

„… noch einmal zweifelsfrei klargemacht habe, dass die SPD nur mit Merkel als Regierungschefin bis zum Ende der Legislatur in der Koalition verbleiben wolle. Alle anderen Personalien würden zwangsläufig zum Ausstieg aus der…“

„… auch über soziale Fragen viel differenzierter denke. Merz unterstütze zwar das ausgehandelte Modell einer Mindestrente, wolle im Gegensatz zur Union aber keine Bedürftigkeitsprüfung, da dies die Antragsteller davon abhalte, eine ihnen zustehende Leistung auch in Anspruch zu…“

„… die Arbeitgeberverbände ihre Unterstützung für andere Kandidaten angekündigt hätten. Eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro sei ein sicherer Weg in die Insolvenz für mindestens die Hälfte der deutschen Unternehmen. Es stehe inzwischen sogar im Raum, eher für Die Linke zu stimme, wenn diese ein moderateres…“

„… habe Merz die Kanzlerin scharf kritisiert. Merkel hätte sofort den Parteiausschluss sämtlicher Mitglieder und Unterstützer der sogenannten WerteUnion betreiben müssen, da dies einen klaren Verstoß gegen die christlichen und demokratischen Fundamente der…“

„… sich nicht habe durchsetzen können. Spahn sei im direkten Schlagabtausch mit seinem Kokurrenten um die Kanzlerschaft schon innerhalb der ersten Minuten gescheitert, da er nach Ansicht der Ärztevertreter nur inkompetente Antworten und objektiv falsche Tatbestände geäußert habe. Der Marburger Bund unterstütze den sofortigen Rücktritt des…“

„… für eine Stärkung des Umweltschutzes stehe. Merz sehe sich in der Pflicht, durch die Einbindung von Klimaaktivisten auch die Jugend der Partei an der Entwicklung Deutschlands zu beteiligen. Durch einen Verzicht auf Wachstum sei auch die Reduktion klimaschädlicher Gase und eine ressourcenschonende Wirtschaft möglich, die das Erreichen der Pariser Klimaziele schon vor…“

„… als klare Absage an eine mögliche Koalition werte. Lindner sehe die Union als sozialistisches Element und habe bereits angekündigt, mit einer Minderheitenregierung, die auch im Falle, dass die FDP nicht dem nächsten Bundestag angehöre, mit den Stimmen der…“

„… die soziale Schere als eines der größten Probleme der Gegenwart bezeichnet habe. Merz wolle die Boni von Managern und Vorständen stark beschneiden und durch eine höhere Spitzensteuer die Einkommensverteilung in der Bundesrepublik wieder auf eine normale…“

„… als vorschnelles Handeln bezeichnet habe. Schäuble lehne eine Gesetzesänderung, nach der die Verjährung der Cum-Ex-Betrugswelle verhindert würde, als undemokratisch ab und werde seine Gefolgschaft für den bisher konservativen Flügel der Union noch einmal gründlich…“

„… nicht zu Deutschland gehöre. Merz werde durch die schnelle Stilllegung der Kohlekraftwerke die Klimabilanz noch innerhalb der ersten 100 Tage auf einem Niveau von höchstens…“

„… mit der Unterstützung der Gewerkschaften rechnen könne, wenn dies mit der Wirtschaft auch abgesprochen werde. Der Plan der CDU, die Berufsabschlüsse ausländischer Arbeitnehmer viel schneller anzuerkennen, könne für die Integration in Arbeit eine erhebliche…“

„… keine Schnittmenge mit den neoliberalen Spinnereien einer Lindner-FDP sehe. Merz werde sich für eine Schwarz-Grüne Bundesregierung unter wohlwollender Unterstützung anderer progressiver Kräfte stark machen und die gemeinsame…“

„… ein bedingungsloses Grundeinkommen im Koalitionsvertrag noch nicht vorgesehen sei. Es müsse ein sanktionsfreies Existenzminimum geben, das allen Sozialverbänden parteiübergreifend in die…“

„… der Islam zu Deutschland gehöre. Merz werde sich für einen Runden Tisch einsetzen, der vor allem rassistische und rechtsterroristische Tendenzen in der Bevölkerung thematisiere und den betroffenen Gruppen mehr Beachtung schenke. Dies sei angesichts der jüngeren deutschen Geschichte eine…“

„… nicht ausschließen dürfe. Koalitionen auf Landesebene mit der Linken seien für Merz kein Problem, es müsse vorab nur geprüft werden, dass es im Rahmen der parlamentarischen Mehrheiten immer einen…“

„… sei es notwendig, Lohngerechtigkeit für Arbeitnehmerinnen durchzusetzen. Die einseitige Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt könne die CDU als Partei der Verfassungstreue nicht länger hinnehmen und werde sich sofort…“

„… als gefährliche und staatszersetzende Extremisten betrachte. Ein AfD-Verbot müsse so schnell wie möglich vom Bundesverfassungsgericht in die Wege geleitet werden, da ansonsten der parlamentarische Arm des Rechtsterrorismus nur durch die finanzielle Unterstützung durch den Staat eine nicht legitimierte…“

„… maßgeblich für die positive Entwicklung in Deutschland gewesen sei. Merz habe die Kanzlerin als epochales Vorbild mit souveränem europäischen Führungsanspruch bezeichnet und sich klar zu ihrer politischen Leitlinie bekannt. Er habe versprochen, die Regierung im Sinne einer Kontinuität so zu verfolgen, wie auch Merkel sie bisher im…“

„… mit mehreren Einschüssen im Hinterkopf aufgefunden habe. Politiker aller Parteien und Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft hätten sich betroffen über Merz’ plötzlichen Tod geäußert, es habe weder Anzeichen für einen Suizid noch Auseinandersetzungen im engeren Umfeld des…“





Alle kein Kanzler

26 11 2019

„… ein positives Fazit des Parteitages gezogen habe. Die Vorsitzende sei nun sicher, dass es eine Zukunft gebe, auch wenn die aktuellen Zeichen sich eher als…“

„… übereinstimmende Meinungen gebe. Merz habe versprochen, sich gegenüber Kramp-Karrenbauer loyal zu zeigen, solange diese nicht mehr als den Parteivorsitz für sich…“

„… die drängendsten Probleme für ein gesamtes Jahrtausend anpacken müsse. Die Partei wolle zunächst beschließen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, um die politische Heimat des…“

„… die Junge Union nicht die Deutschen spalten wolle. Dies gelinge laut Ziemiak allerdings nur, wenn die Hälfte der Deutschen, die gerade Deutschland spalten wollten, sofort aus Deutschland…“

„… werde Merz auch Söder nicht den CSU-Vorsitz oder die Ministerpräsidentenwürde streitig machen. Dass man dies ernst nehmen dürfe, habe Söder nur wenige Stunden später einem Reporter des…“

„… verpflichtende Sprachtests für Migranten einführen wolle. Dies sei zwar nicht zielführend, da es bisher weder Sprachkurse noch Testverfahren gebe, die Junge Union wolle damit aber die Invasion durch minderwertige Fremdrassen abschaffen, die die von Merkel mit jüdischem Kapital finanzierte Umvolkung des…“

„… habe man Laschet nicht erreichen können, es gebe aber derzeit keine Anzeichen dafür, dass er sich als Kanzlerkandidat der…“

„… gegen eine Urwahl spreche, da Merz befürchte, dass die Parteibasis sich dann für eine Kandidatin ausspreche, die sie nach der Wahl nicht mehr wirklich als…“

„… dass die Grünen nichts von Verteidigung, Wirtschaft, Finanzen, Rechtspolitik, Energie und Industrieförderung verstünden und daher die größte Gefahr für die Union darstellten, da die meisten Wähler dies als eine sehr gute Voraussetzung für eine erfolgreiche und…“

„… es nur da Diskussionsbedarf gebe, wo Söder nicht die Kanzlerkandidatur für sich in Betracht ziehe. Auch Merz habe dies für sich ganz klar ausgeschlossen, wolle aber vorab sicherstellen ,dass sich dies unanhängig von Söders Entscheidung in der gemeinsamen…“

„… in einem Strategiepapier der Fraktion mehr als die Hälfte der Punkte als Aufgaben angekreuzt worden seien, die von Merkel während des kommenden Bundestagswahlkampfes zu erledigen seien. Es sei wahrscheinlich noch nicht ausreichend kommuniziert worden, dass sie nicht mehr im…“

„… zu heftigen Protesten gekommen sei, da auch Kramp-Karrenbauer inoffiziell verkündet habe, nicht Kanzlerin werden zu wollen. Söder habe dies entschieden zurückgewiesen, da er bereits entschieden zurückgewiesen habe, Kanzler der…“

„… neue soziale Ziele in Deutschland setzen wolle, um die Wähler wieder für die Union zu begeistern. So könne die Zuverdienstgrenze bei Hartz IV erneut angehoben werden, was aber nicht heißen dürfe, dass man Erwerbslosen damit eine Perspektive schaffen wolle, die mehr als die…“

„… nicht mehr zur Verfügung stehe. Bis zur Stunde sei jedoch nicht bekannt, ob von der Leyen aus freien Stücken oder auf Druck des…“

„… habe Söder nochmals vor den Grünen gewarnt. Die Ökopartei sei kurz davor, sich mit populistischen Wahlgeschenken wie einer großen Steuersenkung für Reiche und Unternehmenserben die sozial verheerenden Folgen einer…“

„… Sprachförderkurse auch innerhalb der Bundesrepublik angeboten werden müssten. Nach dem Willen des Landesverbandes Sachsen habe man in den neuen Bundesländern allerdings auch Bedarf an Denkförderkursen, wenn diese sich nicht negativ auf die Wahlergebnisse für die…“

„… könne Merz sich mit dem Gedanken tragen, offiziell nicht Kanzlerkandidat zu werden, solange er davon ausgehen könne, dass auch Kramp-Karrenbauer offiziell nicht als…“

„… die Partei sich bald in AKK umbenennen könne. Beobachter hätten dies jedoch lediglich als Abkürzung für ‚Alle kein Kanzler‘ interpretiert und die weiteren Beschlüsse des…“

„… sich Merkel zu den Themen nicht geäußert habe. Dies sei nach Medienvertretern der Tatsache geschuldet, dass sie bereits mehrere Stunden zuvor den Parteitag verlassen habe, um in der Uckermark den letzten…“

„… wolle Kramp-Karrenbauer sich aber nur dann nicht zur Kanzlerkandidatin ausrufen lassen, wenn sie auf keinen Fall durch Merz oder den…“

„… die Urwahl doch stattfinden könne, wenn die Junge Union sich maßgeblich an der Gestaltung des Wahlverfahrens beteiligen dürfe. Eine nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Petition, nach der nur ein Verfahren, in dem auch Angela Merkel wieder als Kandidatin antreten dürfe, für die…“





Merzblatt

20 11 2018

„… sich als den am besten geeigneten Kandidaten zur Rettung der Union betrachte. Merz verfüge über weitreichende Kontakte in diverse Industriezweige, insbesondere in der Finanzbranche könne er der Mittelschicht…“

„… dass Kritik auch aus den eigenen Reihen gekommen sei. Die Christsozialen hätten moniert, dass die Mittelschicht nicht durch ein Programm zur Investition von Flugtaxis für die…“

„… nicht gerechtfertigt sei. Obwohl die Unternehmen, in deren Vorständen Merz sitze, durch illegale und gemeinschaftsschädigende Steuertricks aufgefallen seien, habe er sich stets davon distanziert. Ebenso werde er als Vorsitzender der CDU weitere Kürzungen des Sozialstaates als schlimmes Unrecht ansehen, sich aber öffentlich nicht in die…“

„… korrekt wiedergegeben worden sei. Der Kandidat habe die AfD tatsächlich als offen nationalsozialistisch bezeichnet, da er damit das Ziel verfolge, das Profil der Christdemokraten zu schärfen. Es gebe dort im Gegensatz zur Alternative für Deutschland Gruppen, die man noch nicht als offen…“

„… falsch verstanden habe. Natürlich könne der Kandidat bei den Banken keine besseren Kredite für Handwerksbetriebe heraushandeln, dies sei in der Presse zum Teil mit widersprüchlichen…“

„… nicht im Widerspruch stehe. Wenn Merz gegen alle Tatsachen das rechtsextremistische Narrativ von Merkels Grenzöffnung bediene, so habe er nur vor, die von den Verfassungsfeinden benutzten Verschwörungstheorien nicht der AfD zu überlassen, sondern sich zu einer gemeinsamen programmatischen…“

„… sich Merz nicht für eine billige Trump-Kopie halte. Erstens habe er bereits seine regelmäßigen Nebeneinkünfte offen gelegt, und zweitens sei er alles andere als…“

„… gegen die Einführung der Vergewaltigung in der Ehe als Straftatbestand gestimmt habe. Merz verteidige dies bis heute, da durch dieses Votum eine erhebliche Senkung der Verbrechensstatistik in der…“

„… es einen neuen Zusammenhalt in der Frage möglicher Koalitionen brauche. Die CDU wolle nicht nur für linksradikale Parteien wie die SPD anschlussfähig sein, sondern sich auch über die bürgerliche Mitte der Flugzeugbesitzer hinaus in einen…“

„… auch heute noch so entscheiden würde. Merz halte die Fortführung seiner Kandidatur für unerlässlich, da jede andere Entscheidung ihm von Feministinnen als Feigheit ausgelegt werden könne, was er als deutscher Mann nicht…“

„… keine Rechtsverschiebung der Union vorhabe. Die Programmkommission der CDU sei allerdings noch damit beschäftigt, einen anderen Namen für diese…“

„… einen ungesunden Patriotismus nicht weiter befördern wolle. Gleichzeitig trete Merz aber für einen modernen und weltoffenen Patriotismus ein, der auch abwegige Meinungen als durchaus legitimen Protest gegen den…“

„… auch die innere Einheit herstellen wolle. Noch immer seien die Ostdeutschen nicht in dem Maße als Leistungsträger an Steuerhinterziehung oder Insiderhandel beteiligt, was zunächst als mangelnde Bildung in den…“

„… dass auch Themen wie Umweltschutz, Menschenrechte oder Feminismus in der CDU einen Platz finden müssten, wenn sie nicht für einen Einbruch der Börsenwerte oder die…“

„… regelmäßig große Summen in eine Stiftung für benachteiligte investiere, deren Rendite sich innerhalb der vergangenen zehn Jahr erheblich…“

„… die Benachteiligung von Minderheiten in der bundesrepublikanischen Gesellschaft mutiger und politisch nachhaltiger anpacken müsse, um das Land zukunftsfähig zu erhalten. Merz wolle durch die Förderung von Jungen, Börsenspekulanten, Risikoinvestments und deutschen Flugzeugbauern die entscheidenden Impulse für eine…“

„… müsse man viele Themen eher als gefühlte Wahrheiten in den Diskurs einbringen. Er selbst wisse aus seiner jahrelangen emotionalen Zugehörigkeit zur Mittelschicht, dass dies ein sehr langer Prozess mit vielen Rückschritten und…“

„… den Wissenstransfer beschleunigen wolle. Die AfD könne sich darauf verlassen, dass Merz sie vor einem Fusionsangebot mit der nötigen Fachkompetenz bei der Vermeidung von Steuern und Abgaben, im Spendenwesen sowie bei der Beobachtung durch das Bundesamt für…“

„… zwar den Delegierten die Entscheidung überlassen wolle, sein Programm jedoch vorab durch die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlte Talkshow Merzblatt einem größeren Publikum…“

„… sich der Mittelschicht durch zahlreiche interessante Informationsveranstaltungen verbunden fühle, auf denen Merz die gesetzliche Krankenversicherung, Lohnarbeit, Wohnen zur Miete, strafrechtliche Konsequenzen bei Vermögensdelikten auch unterhalb dreistelliger Milliardenbeträge sowie den…“

„… sich zunächst auf den Posten des Vorsitzenden im CDU-Aufsichtsrat beschränken werde. Als nächstes könne er sich einen Vorstand in der BRD GmbH…“