Über den Wolken

16 05 2012

„… sei mit einer Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg pünktlich zum August 2012 zu rechnen. Sämtliche Planungen hätten sich als solide und verlässlich erwiesen, so dass von einer Verschiebung nicht auszugehen…“

„… eine landesweite Konferenz gefordert. Eine Verschlechterung der Verkehrsinfrastruktur, so das Gremium sei nicht zu haben ohne eine gemeinsame Verschlechterung der Transportbedingungen sowie einen massiven Abbau der bisherigen…“

„… die Berliner Taxifahrer nicht mehr in der Lage, sich der Kampfradler zu erwehren. Die Mehrheit der Lohnchauffeure habe zwar von der Erscheinung nichts gewusst, wolle aber keine Gelegenheit auslassen, sich zu beschweren über…“

„… könne der Wartungshangar theoretisch zwar auch Großraumflugzeug vom Typ Airbus A340 aufnehmen, in der Praxis habe sich durch den Import nicht genormter Teile chinesischer Herkunft das Problem ergeben, dass die Halle nur eine Länge von 89,4% der im Bauplan vorgesehenen…“

„… habe man auf eine reibungslose Anbindung des Hauptbahnhofs an den U-Bahn-Verkehr gesetzt. Das Pilzkonzept habe sich allerdings als zu teure Schnapsidee…“

„… die elektrischen Installationen im Frachtgut-Bereich nicht absichtlich vergessen worden seien. Vielmehr habe man durch illegale Beschäftigung von Ein-Euro-Jobbern, deren Aufgabe laut Jobcenter eigentlich die Bedienung der automatischen Brandschutztüren…“

„… zuversichtlich, dass eine Angleichung der Verspätungen von S-Bahn und Flugverkehr rasch und bürokratiearm in die Wirklichkeit umgesetzt…“

„… habe es bei der Beschriftung diverse Pannen gegeben. Die Montage des Schildes WC oberhalb des Haupteingangs sei nur eine der zahlreichen…“

„… habe der Verband der Taxifahrer wegen der steigenden Kraftstoffpreise bereits eine Beförderungsgarantie für seine Mitglieder in Anspruch genommen. Würden die Fahrer wegen der ÖPNV-Anbindung des Flughafens nicht genügend ausgelastet, so stehe ein Generalstreik unmittelbar…“

„… habe sich das Konsortium ausnehmend positiv über den Luftverkehr geäußert. Nachdem BER aus den internationalen Flugrouten wieder gestrichen worden sei, habe sofort eine spürbare…“

„… die Deutsche Bahn eindeutig dafür aussprach. Nächtliche Leerflüge seien eine optimale Ergänzung zum nicht mehr stattfindenden ICE-Verkehr, der die gemeinsame überflüssige Planung mehr als…“

„… koste die Verlängerung des Vertrages die Stadt Berlin fast zwei Millionen Euro. Da das Personal das Unhöflichkeitstraining zur Anpassung an die lokalen Verhältnisse nicht rechtzeitig genug aufgenommen habe, müsse nun mit einer größeren Summe wieder für eine…“

„… BER als Güterverkehrsknotenpunkt in die weitere Wirtschaftsplanung der Bundesrepublik fest miteinbezogen. Einerseits stelle die mangelnde Planungssicherheit des Flughafens ein gewaltiges Risiko für die Exportwirtschaft dar, das sich aber durch die negativen Wirkungen des Flugverkehrs volkswirtschaftlich mehr als ausgleichend…“

„… sich bisher als nicht tauglich erwiesen, die Berliner mit Döner für 1,99 € anzulocken. Der Flugverkehr der Billigrouten sei zwar in demselben Preissegment beheimatet, doch sei ein Flug pro Mittagspause nicht mit den…“

„… seien unter anderem auch die Billigflüge für 9,99 € ein Problem der Planungssicherheit. Rösler schlug vor, die Lohnkosten nochmals extrem zu…“

„… habe das Sicherheitspersonal einen Vierfarbkugelschreiber gefunden. Das auf der Liste historischer Hieb- und Stichwaffen geführte Objekt sei dem CDU-Politiker zum Verhängnis …“

„… liege das Problem in den historischen Wurzeln. Berlin warte immer noch darauf, dass die technische und finanzielle Unterstützung der Westdeutschen dem Desaster alsbald ein Ende…“

„… mit der Wirtschaftskompetenz der Berliner zu lösen sei. Senatorin von Obernitz habe vorgeschlagen, dass bereits bei einer mittleren Auslastung von nur 450% der Flughafen genügend Rücklagen gesammelt habe, um pünktlich im Januar 2013 seine Eröffnung…“

„… sich Wowereit vom Flughafen Berlin Brandenburg deutlich distanziert haben solle. Eine regelmäßige Partyveranstaltung sei jedoch mit dem Zweck des Airports nur schwer zu…“

„… sei es richtig, dass weitere Kontrollräume unterhalb der Towerkanzel gebaut worden seien. Man habe allerdings aus Kostengründen auf die Fußböden verzichtet, da sich dadurch gleichzeitig eine Einsparung der Decken der darunter liegenden Räumlichkeiten…“

„…dass Hertha BSC nicht allein durch das Sponsoring der Deutschen Bahn so katastrophal…“

„… spreche für eine Einweihung im Jahr 2013, dass nur eine Start- und Landebahn betrieben werden könne, was angesichts der zu erwartenden Auslastung des Flughafens für eine geradezu visionäre Umweltkompetenz…“

„… die Provisorien eingeplant seien, bei einer zufälligen Annäherung der Nutzungszahlen an die prognostizierten Werte aber jederzeit neue vorübergehende Bereiche eröffnet werden könnten. Die Flughafenleitung plane derzeit eine Wartezone in Neukölln mit Raucherzone in Steglitz, die durch den S-Bahn-Verkehr noch innerhalb derselben Kalenderwoche angebunden…“

„… die Griffe an den Toilettentüren nach den neuesten ergonomischen Standards geformt seien. Ihr Design setze Maßstäbe und werde die Wahrnehmung des Flughafens entscheidend prägen. Mit der Lieferung sei im Sommer 2013 zu…“

„… die Abfertigungpavillons sicher bereits 2014 und damit wesentlich früher als die übrigen Zugänge fertiggestellt sein dürften. Mit der Übergabe der Zugangstunnel sei frühestens im März 2015 zu rechnen, doch sei dies nicht erheblich, da die Bestandteile ja flughafentypisch vor allem aus der Luft erreichbar…“

„… das Gepäckband nur aus ästhetischen Gründen rückwärts…“

„… sich die Tunnelgrabungen schwieriger gestalteten als angenommen. Die aus Stuttgart angereisten Experten hätten zunächst die Kosten…“

„… sei es zu dem peinlichen Zwischenfall gekommen, da der Pilot seine Landeerlaubnis an dem nicht existierenden Flughafen erhalten habe. Die Maschine mit Papst Benedikt XVI. sei im letzten Moment…“

„… stehe die Feldlerche nicht unter Naturschutz. Probleme bereite der Behörde aber die Ansiedlung des Juchtenkäfers, der seine Population auf der Startbahn mehr als doppelt so…“

„… sich in einem erneuten Machbarkeitstest an den acht Check-in-Inseln mit zusammen 94 Schaltern die Passagierdarsteller mehrere Zwischenfälle zutrugen. Zu den angenehmeren Ereignissen gehörte die Bekanntschaft von Janina P. (31) und Kai-Malte K. (32), die sich in der Warteschlange verlobten, heirateten und nach der Entbindung des Sohnes Kevin Leon Yves dessen Einschulung in die…“

„… als eine außergewöhnlich gute Idee, den neuen Hauptbahnhof unter dem Flughafen Berlin Brandenburg anzulegen. Mit knapper Mehrheit hatte das Abgeordnetenhaus verhindert, dass der Flughafen unter dem Berliner Hauptbahnhof…“

„… habe sich die Anton Schlecker e. K. bereiterklärt, das Objekt ab 2016 zu übernehmen. Die für einen symbolischen Euro gekaufte Bauruine biete dem Einzelhandelskonzern die idealen Voraussetzungen für einen Flagship Store auf…“

„… mit einer knappen Mehrheit für die Verlegung der Bundeshauptstadt nach Bonn ausgesprochen…“





B.L.Ö.D.

15 05 2012

„Stufe drei“, stellte Schluchterhenn fest. „Eindeutig Stufe drei.“ Der Computerfachmann tippte mit dem Zeigefinger auf den Bildschirm. „Die einzelnen Statements lassen sich gewichten, so dass ein individueller Durchschnitt zu errechnen ist. Man muss ja schließlich wissen, wen man wählt und wem man beizeiten misstraut.“ Diese Datenbank also sammelte Äußerungen von Politikern aller Couleur, streng nach Gefährlichkeitsgrad gesondert und chronologisch verzeichnet. Eine Warndatei für die deutsche Demokratie.

B.L.Ö.D. kündete die Überschrift in der Suchmaske vom Namen der Datenbank. Ich schmunzelte. „Sie sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen“, tadelte Schluchterhenn, „es ist nicht so, wie Sie denken.“ „Sicherlich eine streng geheime Abkürzung“, belächelte ich seine Erregung. „Ja, dem ist so.“ Er unternahm nicht einmal den Versuch, mich auflaufen zu lassen. „Es ist ein ganz simples Akronym. Bekloppte Lautäußerungen, öffentlich dargeboten. B.L.Ö.D. Das reicht doch wohl?“

Er war wohl etwas eingeschnappt, deshalb versuchte ich, ihn durch mein Interesse zu gewinnen. „Sie haben diese Sammlung bestimmt aus denselben Gründen aufgezogen wie die Datenbank für die europäischen Fluggäste?“ Schluchterhenn nickte stumm. „Und sind die Sicherheitsaspekte diesmal zur Landesverteidigung oder zur Durchsetzung höherer Ziele, als es in den nationalen Demokratien denkbar wäre?“ Er sah mich entgeistert an. „Was erzählen Sie mir da? Wir sammeln den Schrott, weil wir es können! Glauben Sie ernsthaft, irgendwo wäre das anders? Oder hat man Ihnen erzählt, wir würden zu Ihrer Sicherheit sinnlose Untersuchungen anstellen?“ „Das nun gerade nicht“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen, „sinnlos mögen diese Arbeiten zwar sein, aber so genau hat es uns bisher noch niemand gesagt. Und von einer Warndatei erwarte ich wenigstens, dass sie landesweit für hysterische Weinkrämpfe sorgt.“

Schluchterhenn tippte ein paar Zahlen in die Maske. „Hier sehen Sie die Berechnungsgrundlage, und hier“ – er hieb einmal mit Nachdruck auf die Eingabetaste – „haben wir das erste Ergebnis der strukturierten Suche.“ Es handelte sich um Politiker, die Senioren kein künstliches Hüftgelenk mehr zubilligten (offensichtlich waren die Produkte der deutschen Prothesenindustrie nur noch den Jugendlichen vorbehalten, aber so weit denkt kein Politiker), die Halloween für satanistisches Zeugs hielten und auch ansonsten ihrer Haltung gegenüber den Minderheiten keinen Hehl machten. „Interessant“, sagte ich, „aber haben wir das nicht schon immer gewusst? Ein Blick in den Almanach, wir hätten ihn richtig eingeordnet.“ Schluchterhenn riss erstaunt die Augen auf. „Aber keinesfalls“, widersprach er, „keinesfalls. Sie müssen sich diese Äußerungen einmal im Kontinuum der bisherigen Inhalte ansehen.“ Und er rollte abwärts in der Leiste der gerade noch erträglichen, gerade nicht mehr, nicht mehr, kaum noch, endgültig, vollständig nicht mehr, keinesfalls mehr erträglichen Äußerungen. „Da haben wir die Forderung, bei religiösen Minderheiten die Meinungsfreiheit einzuschränken. Ist das aus der letzten Sammlung übriggeblieben?“ Er verneinte. „Bedaure, aber das ist aktuell. Auch wir haben ja ein Verfallsdatum.“ „Verstehe“, gab ich zurück, „Radiergummi?“ „Von solchen Ideen können Sie gerne Ihre Politiker überzeigen“, antwortete er ungerührt, „wir setzen auf die Realität: an gewisse Äußerungen wird sich niemand mehr erinnern, deshalb werden unsere Objekte auch in regelmäßigen Abständen gelöscht.“ „Sie lassen Gnade vor Recht ergehen“, nickte ich. Doch mein Verständnis von Verständnis war offensichtlich zu groß. „Es versaut uns die Bilanz und lässt uns nicht effizient und treffsicher genug arbeiten. Schauen Sie mal hier – Sie werden staunen.“

Mit wenigen Befehlen hatte Schluchterhenn eine komplette Hitliste erstellt. „Hier haben Sie Ihre Qualifikationsmerkmale“, sagte er trocken. „Ein paar Idioten, die nicht wissen, wie die Verfassung funktioniert, ein Außenminister, der die Berliner Stadtreinigung von Arbeitslosen arbeitslos machen will, ein Innenminister – ach, Sie sehen es ja selbst.“ Das verblüffte mich. „Sie werden doch das alles nicht zum Vergnügen sammeln, auch wenn Sie eine Bundesbehörde sind?“ Überlegen lächelte er. „Natürlich nicht. Wir sind ja letztlich auch nur von den Parteien finanziert. So wie alles in diesem Land. Und diese Parteien wollen eben die richtigen Kandidaten in die Wahlen schicken.“ Ein Klick, dann poppte ein Profil auf. „Langweiliger hatten Sie’s nicht“, motzte ich, doch Schluchterhenn kümmerte das nicht. „Das war so gewollt. Die Wahl galt ja von Anfang als verloren, da wollte man eben den optimalen Kandidaten ins Rennen schicken.“

Eine Rangliste von dümmlichen Bemerkungen quoll mir entgegen, hier forderte einer Streusalz für Radfahrer, dort hagelte es Spenden für Betrüger. „Bevor man einen Politiker auf die Öffentlichkeit loslässt“, informiert mich Schluchterhenn, „klopft man ab, ob der Mensch komplett sein Gehirn ausschalten kann. Man braucht das ja für den üblichen populistischen Pragmatismus. Wer da nicht absolut schmerzfrei agiert, der ist ja sofort raus. Und so viel Unsinn, wie die jetzt schon von sich geben, meine Güte – wer soll da schon den Überblick behalten?“ „Sie sammeln also sämtliche Informationen über Fehlleistungen von Politikern, um die Publikumswirksamkeit von Vollidioten in einem Publikum von Vollidioten abschätzen zu können?“ Schluchterhenn nickte einfach, nicht mehr und nicht weniger. „Und warum heißt das Ding nun Warndatei?“ Er zuckte zusammen. „Erzählen Sie es niemanden“, sprach er hastig, „aber wir führen diese Untersuchung seit Jahren durch. Natürlich sammeln wir auch Material über die Mitbewerber.“ Schluchterhenn errötete heftig. „Wir müssen doch wissen, wer Kanzlerkandidat wird.“





Bedauerlicherweise

14 05 2012

„Ja, tut uns echt Leid. Da fühlen wir ganz mit Ihnen. Richte ich gerne aus. Grüße an die Frau Kanzlerin vielleicht noch, oder eine… Gut, keine. Bitte sehr um Verzeihung.

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für Sie tun? Sie haben Röttgen gewählt? Ach, das ist ja traurig. Also ich meine, das ist ja traurig, dass Sie ihn… Nein, ich hatte mich da nur falsch aus-… Das war doch jetzt gar nicht ironisch gemeint, ich wollte Sie bloß…

Das können Sie als Trauerbewältigungsarbeit verstehen. Wir sind für den Bürger da, der muss nun aufgefangen werden, weil die Leute den Wechsel in Nordrhein-Westfalen wollten, und dann hat’s eben nicht geklappt. Bedauerlicherweise. Da können wir jetzt sehen, wie wir damit fertig werden. Diese Demokratie, das ist ja einfach nichts. Und dann auch noch Sozialdemokratie, da kann man ja nur noch depressiv werden!

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für Sie tun? Leider nein, das geht nicht automatisch. Als Bundesminister muss man extra zurücktreten, und ich wüsste auch nicht, wo wir so schnell die Doktorarbeit von Röttgen herbekommen sollten. Das müssen Sie schon im Präsidium zur Sprache bringen, Herr Pofalla. Ja, Sie mich auch. Auf Wiederhören.

Es ist schon eine Krux, dass nicht einmal die Partei selbst damit umgehen kann. Ich meine, wir haben doch alles getan, was wir nur konnten – beziehungsweise in dem Fall eben nicht, obwohl wir getan gehabt gekonnt gehaben hatten sollen können müssen! Da ist seit Wochen nichts mehr passiert, das Bundesamt für Naturschutz ist quasi schon im Weihnachtsurlaub, das Bundesamt für Strahlenschutz können Sie unter einer Staubschicht suchen, im Bundesamt geht gar nichts mehr. Hat sich die Frau Kanzlerin gesagt: machen wir kurz vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen keine Politik mehr, hat ja letztes Mal auch schon so toll geklappt. Guter Plan, da kann man dann wenigstens die Sozialdemokraten nach dem Wahlsieg dafür verantwortlich machen, dass hier jede Menge unerledigte Arbeit herumliegt. Sehr guter Plan.

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für… Schreien Sie doch nicht so! Ja, wir sind natürlich auch ganz bestürzt. Furchtbar. So ein unglaublicher Dreck, eine Gemeinheit, solche Gerüchte über unseren geliebten Landespolitiker Röttgen, nein: Röttgers, halt: Rüttgers hieß der, Rüttgers. Ach so, Sie meinen das von uns? Nein, wir haben das gar nicht in die Welt gesetzt. Unglücklicherweise stimmte das ja auch gar nicht. Schlimm, oder? Ich bin untröstlich.

Also die Arbeit. Da war ja gar nichts mehr. Aber wir dürfen das auch nicht überbewerten, auf die Art hatte dann Rot-Grün auch viele Möglichkeiten, große Fehler zu machen. So theoretisch. Ich meine, diese Piraten hätten das damals nur kaputt gemacht. In den sechs Wochen hätten die ihre Mitglieder befragt und dann einfach irgendetwas gemacht. Die hätten da etwas entschieden! Politik! Ich meine, man geht doch nicht in die Politik, um einfach so mal etwas zu…

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für Sie tun? Ja, es ist ein Jammer. Ich kann Ihren Schmerz nachfühlen. Das ist wirklich eine herbe Enttäuschung. Da hatten Sie sich in Berlin schon so sehr gefreut, und jetzt kommt der Röttgen einfach zurück. Tragisch, tragisch.

Ungünstigerweise kriegt er ja auch nie wieder eine Chance, noch irgendetwas zu machen. Der ist wie Atommüll: ob Sie den hierhin packen oder dorthin, egal, der bleibt da. Bis zum bitteren Ende. Das kriegen Sie nie wieder weg. Nicht mal als Kanzler. Erst recht nicht als Kanzler.

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für Sie tun? Mein Beileid! Das wollten wir wirklich nicht! Ach Gott, wie konnte das denn bloß – Ihre Frau Mutter hat gar nicht gewusst, dass Röttgen der Kandidat von uns ist? Die wusste gar nicht, wen sie diesmal wählen soll? Nervenzusammenbruch!? Und dann hat sie was gewählt? Tierschutzpartei? Na, ist ja wenigstens nicht im Gulli. Wie bei der FDP.

Aber eins müssen Sie Röttgen doch lassen, er hat wirklich ein Händchen für die richtigen Signale. Diese Landtagswahl zu stilisieren als ultimative Abstimmung über Merkels Krisenpolitik, das ist ja echt ein Coup. Wirklich schade, dass er letztlich auch noch Recht hatte.

Christdemokratische Seelsorge, was kann ich für Sie tun? Ja, das mit den 40 Prozent ist nichts geworden. So traurig. Ach, Sie meinten die SPD?

Das Problem war ja, dass die Bürger in Nordrhein-Westfalen sich das Gesicht von Röttgen gar nicht merken konnten. Als Landeschef war er so gut wie nie da, bei den Plakaten musste man automatisch weggucken – aber schade auch, dass er erst recht weg vom Fenster ist. Scheint einer von seinen Sparvorschlägen gewesen zu sein.

Christdemokratische Seelsorge, was… Frau Kanzlerin? Nein, keine Ahnung. Gestern war er noch hier. Also wir haben jetzt nicht noch einmal überall durchgesehen, aber hier ist er nicht. Denke ich. In Berlin ist er nicht angekommen? Haben Sie mal bei Koch geguckt? bei Wulff angerufen? bei von Beust oder Merz? Nicht? Schade eigentlich.“





Gegendschihad

13 05 2012

Während sich europäische Innenminister über die Gefahr des globalen Dschihad bepredigen, bildet die US Army längst für den Gegenschlag aus. Um das geistige und intellektuelle Zentrum des Feindes zu treffen, bombt man in Norfolk Mekka von der Landkarte. Auf amerikanischer Seite dürfte das Disneyland entsprechen. Alle anderen Blähungen im Killerspielmodus in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • vorkassen fipsi: Irrtum, bezahlt wird zum Schluss.
  • prekariats-schlampe: Sie können sich ruhig etwas freundlicher über die Sozialministerin äußern.
  • womit putzte man früher böden?: Mit Lappen und Bürste.
  • wasserbett mit ballonseide quitscht: Einölen hilft. Das Bett nämlich.
  • impulsknoten: Wenn der reagiert, dann passiert hier aber was!
  • kleiner dackel strickmuster: Kommt sehr schön in Pudelwolle (Modeschur).
  • stützkäufe geschmierte händler: Heißt bei der FDP Zweitstimmenkampagne.
  • wer hat die kalle kraft bratenfolie erfunden: Dieter Dummbold.
  • dhl fernsehen versenden versichertenschutz: Mit etwas glück überlebt die Glotze das nicht.
  • zermatschter kuchen im briefumschlag: DHL kann das.
  • hühner anatomie fressen schlucken: Bevorzugen Sie intravenös ernährte Hähnchen?
  • wozu zählt der mülleimer (hausrat?): Wenn’s nicht weg kann, war es sicher Kunst.
  • krankenschein nackenschmerzen: Vermutlich haben Sie das Rundschreiben zu schnell gelesen.
  • hyperglykämie kinder gezeichnet: In dem zustand können Sie noch einen Stift halten?
  • die wc ente parodie: Geht bis unter den Rand der Geschmacklosigkeit.
  • anleitung zur zitronenzüchtung: Der Zuchtwart fordert: deutsche Südfrüchte!
  • mofa schlemmerfilet: Sie sind Allesfresser?
  • angela merkel lafayette leberwurst: Spongebob?
  • frisuren für dumbos männer: Ohren frei.
  • häkelanleitungen für torten ohne kalorien: Nehmen Sie Diätwolle.
  • idiolalie und lyrik: Es gibt da Unterschiede?
  • ist für bartagame hammerschlageffekt giftig: Nein, nur tödlich.
  • wir basteln ein schwein: Sagen Sie Bescheid, wenn Sie fertig sind.
  • frittiertes gebäck aus siebenbürgen: Das wird doch kalt, bis es hier ist.
  • eierharfe professionell: Geben Sie Solokonzerte?
  • amtliches endergebnis: Der Moment, in dem die Hälfte der Wahlsieger keine mehr sind.
  • schlafen mit gummimantel: Garen im eigenen Saft.
  • jagdwurstscheibe: Quasi die molekular begrenzbare Stoffmenge.
  • verknöcherung nach nasenbeinbruch: Bei den meisten reicht es schon, in die SPD einzutreten.
  • repressionsfreie limerick: Finde ich irgendwie voll gut, Du.
  • drano power granulat eingeatmet und schwanger: Verstehe. Der Storch hat Sie aufgegeben.
  • gezeichnetes zebra: Das Leben ist hart.
  • frisuren kurz herren aufgestellt: Was man mit etwas Eischnee alles hinkriegt.
  • malvorlage ampel: Davon träumen Sie nachts.
  • kleine levin syndrom straftaten: Schlafen Sie einfach weiter.
  • gehäkelter hampelmann: Besser als ein gehampelter Häkelmann.
  • tattoo steinzeitmensch trägt stein: Und in der Eiszeit?
  • pickniktisch faltbare nackte frisösen: Schöner Wohnen.
  • türstopper selber nähen: Dackel näht man am besten im Steppstich zusammen.
  • vulgäre symptomatik: Lindner kann nicht anders.
  • sockenpflicht büro: Vorher wird sie in deutschen Talkshows eingeführt.




In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (XCI)

12 05 2012

Es isst Onkel Albert in Reith
meist Zwetschgen solang, bis er speit.
Dabei schätzt er jene
nicht mal, nur das schöne
Gefühl, das ihn davon befreit.

Phlegmatisch war Gopi in Mau,
er rief ständig nach seiner Frau.
„Ich müsste“, so sprach er,
„an Ende noch nachher
um Tee gehn, da ich Fernsehn schau!“

Es musste Herr Ráček in Wiesen,
sobald er im Freien war, niesen.
Man teilte ihm nie mit,
an der Allergie litt
die Mutter schon, das war bewiesen.

Als Chadli Kamele in Sirte
mit sich in den Wüstensand führte,
ließ er aus Versehen
den Kompass verwehen,
was ihn samt Kamelen verwirrte.

Es legte sich Alfons in Mauer
im Garten des Nachts auf die Lauer,
wer ihm seine Beete
und Pflänzchen zerträte.
Er schlief gut, doch macht’s ihn nicht schlauer.

Ettore, der sich in Sersale
die Haare kämmt, fand ziemlich kahle
und dürftige Stellen.
Er legte in Wellen
die Locken herum. Viele Male.

Es suchte Herr Rechberg in Gasten
sein Haus ab vom Keller zum Kasten.
Dies war nun die Tücke:
er fand Einzelstücke,
nie Socken, die zusammenpassten.





Gernulf Olzheimer kommentiert (CL): Die subjektive Meinung

11 05 2012
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Der unschuldige Verkehrsteilnehmer bemerkt es in der Kassenschlange. Im Wartezimmer. Nachts im Bierlokal und tags darauf beim Betreten der heimischen Küche. Er ist von Meinungen umgeben, subjektiven Meinungen, die seine Ohren zum Blutfluss anregen. Subjektive Meinungen – die Waffen des Teufels, sanft wie Schmirgelpapier, der letzte Versuch des Hominiden, seine Unterlegenheit krachend unter Beweis zu stellen.

Das ordinäre Geschwätz wird zur Meinung, wenn der ahnungslose Verbalabsonderer ihm die Insignien einer Standortbestimmung verleiht: hier hockt er in der intellektuellen Wildnis, nackt und frierend, er kann nicht anders. Schon immer hatte sein Ich, sein Hier, sein Jetzt diese unangenehme Neigung, sich für den Ausgangspunkt des Urknalls zu halten, auch wenn mehr als ein gewaltiger Knall in Hirnschalenhöhe dabei nicht herumgekommen sein mag; schon immer hielt der Bekloppte sein argumentatives Gepopel für die Weisheit in Tüten und nicht für den Ausbund seiner bis dato grassierenden Mängel: Bildungslücken und Denkschwäche. Was uns zu felsenfesten Meinungen der scheinbaren Vernunft treibt – Arbeit erzeugt den größten Reichtum, Deutschland ist eine Demokratie, der Mond ist aus grünem Käse – ist oft nicht viel mehr als der windschiefe Fang eines borderlineintelligenten Nachschnackers. Wo immer sich ein Klischee einfangen lässt, beginnt die Bastelstunde der Dumpfnulpen.

Meinungen entstehen mit der Sozialisation; mühevoll der Verdeppung entronnene Eltern haben es taktisch leichter, ihr Brut vor dem Bodensatz zu retten – Unterschichten-TV, Springersums und ähnliche Beleidigungen wie der Besuch einer NPD-Wahlabends reichen für gewöhnlich, die historische Blödheit im eigenen Stall zu belassen. Klischees und Vorurteile vor Selten- und Nichtschwimmern prallte nicht ins Leere, träfe nicht in dieses Vakuum eben die präparierte Art der verkrusteten Doofheit. Alle Nordpolen, Nerdrheinwestfalen, Brillenträger und Freizeitveganer wissen es zu klagen, kaum ist man entflohen aus dem Bannstrahl der kognitiv Naturbelassenen, da geht der verschwiemelte Geist auf die Suche nach der Plattestform des Denkens, die zu Lochfraß und Untiefen neigt. Man hüte sich vor derlei Gehäkel.

Nun muss man dem Missverständnis vorbeugen, nur das Fehlen von Intelligenz sei der matschige Nährboden und allein unselig machend den Bescheuerten, der sich und seine Resthirnrinde den Ammenmärchen ausliefert, die ihm fortan das Hirn verschwiemeln. Aberglaube, die feste Überzeugung, dass Hexen nur nach Mitternacht auf Besen reiten können und Frankfurt die Hauptstadt Hessens ist, trübt die Pupille der Zeitlupendenker; Scheuklappen und Brett sind die Grenzlinien, innerhalb derer sich die Meinungsbildung vollzieht. Dass auch Ideologie, dass auch wirres Denken und krude Gesinnung jeglicher Herkunft als treibende Kraft bei der Ausprägung der intrinsischen Kasperade auftauchen, scheint niemanden zu stören – post mortem untersucht es sich eh viel leichter.

Keiner verdenkt’s dem unbedachten Laberhans, gleitet er ab in eine Verschwörungstheorie, wie sie dem akustischen Ameublement innerhalb der Kalotte entspräche – freudvoll schnackt der gegen sich selbst immune Dummbeutel von der Welt, die sich von der eigenen Logik abschottet – er hätte unter den üblichen Konditionen der Meinungsfreiheit noch immer die Freiheit, seinen Schwulst in die desinteressierte Mitwelt zu schwurbeln, auf die Gefahr hin, dass es bedauerlicherweise jemand ernst nähme. Denn auch hier lauert das tragische Missverständnis der Zeit, in der jeder sich für den Nabel der Welt dünkt: eine Meinung, und sei sie noch so subjektiv, genießt eher das Privileg, aus Gunst überhört zu werden, als die allgemeine Anerkennung, da sie sich in die Nähe der Meinungsgrenzen schleppt, wo sie das staatsrechtlich wirkende Konglomerat mit ihr zu befassen hätte – würde das bissel aufgeregtes Gehampel vor zerkautem Hintergrund auch nur an die Koordinaten des angedrohten Grenzbereichs prallen. Brötchen und Bier sind zu teuer? Ihr dürft es äußern. Die Kanzlette irrt? so what. Dann werden wir also den Deckmantel der Verblödung und seine Hinterlassenschaften betrachten.

Keiner fragt, ob der gewöhnliche Bürger eine intakte Bildung vorzuweisen hat; keinen interessiert es, ob er sich durch Empirie oder historischen Wissenstransfer in die distinktive Position gehievt hat; wer will schon wissen, was neben einem Grütze produziert. So funktioniert schon die Einbettung der Intelligenz in unser Gesellschaft, warum sollte es in Fußhöhe anders sein. Wer immer noch fragt, warum man sein Geschwafel für und gegen den Euro-Betonpakt, Nordafrika oder ein kaum zum Industrieland aufgestiegenes Büdchen aufpumpt, es gilt als schützenswertes Zeichen. Jeder darf sich zum Horst machen. Wir leben ja in einer Demokratie. Was vieles ausgleicht.





Der große Flauschangriff

10 05 2012

„… sei das Wahlergebnis für die SPD ein enormer Erfolg gewesen. Man habe zwar die Marke von 40 Prozent um mehr als ein Viertel unterboten, sei nicht stärkste Kraft geworden und könne mit der gewünschten Koalition nicht regieren, dennoch sei dies als wichtiger Fortschritt zu…“

„… wolle sich die Partei nun jünger und dynamischer geben, um das Durchschnittsalter der Parteimitglieder auf 55 Jahre zu senken. Langfristig rechne man sogar damit, nicht nur den Verlust von Wählerstimmen abbremsen zu können, sondern auch neue Wählerschichten in die…“

„… könne man durch mehr Bürgernähe und mehr Transparenz einen besseren Stand bei den Wählern erreichen. Olaf Scholz schlug vor, die Postanschrift der Landesgeschäftsstellen jeweils in Fettschrift oder in Rot im Internet zu…“

„… sei es laut Steinmeier nicht das Problem, dass die Wähler mit den Sozialdemokraten keine Wertvorstellungen mehr verbinden könnten. Das große Problem sei es mittlerweile, dass die Wähler mit der SPD sehr wohl Wertvorstellungen verbänden und diese keinesfalls als…“

„… sich mit vielen Forderungen aus der Wählerschaft auseinanderzusetzen verspreche. Hubertus Heil kündigte an, die Sozialdemokraten würden sich vermehrt mit den Belangen der Bürger beschäftigen. Im Augenblick sei dies jedoch nicht möglich, da das E-Mail-Fach der Partei noch mit Sendungen aus dem Jahr 2010…“

„… der Einführung einer Sozialsprechstunde aufgeschlossen gegenüber. Schwesig unterstützte die bürgernahe Aktion, mit der die SPD…“

„… müsse man auch von den Piraten lernen. Wowereit kündigte an, man wolle vorwiegend im Internet Lösungen für die drängenden Fragen der demokratischen Gesellschaft finden. Bisher sei es ihm aber noch nicht gelungen, sie in eine Suchmaschine zu…“

„… habe Nahles vorgeschlagen, in Nordrhein-Westfalen gezielt Nichtwähler anzusprechen, um sie für die Sozialdemokraten zu gewinnen. Am besten könne man dies beim Verlassen der Wahllokale nach der anstehenden…“

„… die Sozialdemokratie wieder ins Bewusstsein der jüngeren Generation zu bringen. Wowereit habe als erster das Konzept eines großen Flauschangriffs zur Sprache gebracht, um mit den Mitteln der politischen Mitbewerber strategische Vorteile für einen bundesweiten…“

„… müsse die Partei insgesamt empathischer wirken. Gabriel nutzte die Gelegenheit, um vor der Bundespressekonferenz über einen grippalen Infekt zu berichten, der ihn seit drei Tagen…“

„… sehr transparent zu gestalten. Allerdings habe es kein Interesse gegeben, dass Nahles ihr Frühstück mit Instagram fotografiert und über Twitter in das…“

„… wolle man zwar auch die Kernwähler der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus berücksichtigen, müsse aber erst in einer internen Arbeitsgruppe klären, wie man den Begriff ‚Flausch‘ in den parteipolitischen Diskurs…“

„… die Idee eines Sozialdemokraten-Stammtisches generell begrüßenswert. Um Bürokratie abzubauen wolle man diesen jedoch auf die Landesverbände beschränken und zu den einmal pro Quartal abgehaltenen Veranstaltungen nur Deligierte der Ortsgruppen…“

„… sei eine Änderung der Hartz-Gesetze derzeit kontraproduktiv. Man habe die Sozialsprechstunde schließlich nicht eingerichtet, wenn man den Bedarf an ihr gleich wieder…“

„… einer eigenen Facebook-Party generell aufgeschlossen gegenüberstünden. Aus Gründen der besseren Planbarkeit schlug Schily vor, nur mit einem polizeilichen Führungszeugnis eine Einladung zu…“

„… bei der Abfassung der Agenda 2030 zur Regulierung der Leiharbeit und zum Abbau des Sozialstaates, zur Finanzierung moderner Überwachungsmaßnahmen und zur Absenkung der Spitzensteuersätze auch auf Liquid Feedback zu setzen. Das Urteil der Bevölkerung sei zwar nicht bindend, im Zuge einer umfangreicher werdenden Diskussion um soziale Unruhen wolle man aber…“

„… eine Sonderrolle hinsichtlich der Haltung gegenüber dem bedingungslosen Grundeinkommen spiele. Man sei sich der Herausforderung der Gesellschaft im Zeitalter der schwindenden Erwerbsarbeit durchaus bewusst und wolle sich mit einem eigenen Modell durchsetzen, einem Grundeinkommen, das unter der Bedingung von Erwerbsarbeit gezahlt werde und in Höhe des…“

„… wolle man das Procedere vereinfachen. Die Einladungen zur Facebook-Party seien nun nicht nur per Post, sondern auch via kostenpflichtigem Faxabruf zu bestellen. Allerdings setze das Formblatt weiterhin voraus, dass eine durch Postident-Verfahren…“

„… für starkes Befremden, dass Kurt Beck im rheinland-pfälzischen Landtag als Rapper auftrete. Offenbar habe er die Rolle des Beauftragten für Popdiskurs der SPD völlig falsch…“

„… bisher noch uneins. Duisburg stehe jedoch als Veranstaltungsort der Facebook-Party nicht zur Verfügung, da…“

„… eine eigenwillige Vorstellung. Gabriel habe im orangefarbenen Pullover mit schwarzer Bandana auf der LAN-Party verkündet, er wolle sich da jetzt mal so voll easy reinsozialisieren und seine Vibes auf Transparenz schalten. Augenzeugenberichten zufolge hätten die Gäste bereits mit spontanem Brechreiz gekämpft, als der SPD-Vorsitzende sich für Abschaffung von…“

„… die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens allerdings auch nicht generell anzulehnen. Die SPD wolle es jedoch vorerst nur in Form von Diäten, Boni und…“

„… habe sich Steinmeier dafür entschieden, das im Internet geplante Fest aus Organisationsgründen gleich mit dem nächsten Bundesparteitag zusammen zu…“

„… sich auch ein klares Profil zu geben. So habe Steinbrück einigen Vorschlägen von der Basis eine harsche Absage erteilt. Der Ex-Finanzminister teilte mit, er werde auf keinen Fall Steuern senken, sozialdemokratische Politik betrieben oder dem…“








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